DBZ-Fanfic by Haruka & Nuriko                                                                                                  back
Pairing: Vegoku
Warnung: Komme, was da kommen mag!!!
Kommentar: Wir sind jung, schön und extrem verdorben!!!^^
Nuriko spielt Vegeta, Haruka spielt Goku
 


Strohwitwer... 3/?

WarumWarumWarum??? Warum haben diese Menschen nur immer so ein lausiges Timing? Dabei war gerade alles so perfekt gewesen. Ich hatte das unglaublichste Erlebnis meines Lebens gehabt, Kakarott hatte mir unmissverständlich klar gemacht, wie sehr er mich begehrte (--> was allein schon mal überirdisch war) und ich war obendrein im Begriff gewesen ihm die Worte zu sagen, die ihm so wichtig waren und die ich zum ersten Mal in meinem Leben aus tiefster Überzeugung gesprochen hätte...........ja hätte, wenn nicht just in dem Moment so ein paar Trottel wie blöde an der ohnehin etwas ramponierten Tür rumgehämmert hätten und es nur noch eine Frage von Sekunden gewesen wäre ehe sie mitbekommen hätten, dass eben nicht ihr Chef  überraschend aufgetaucht war. Da weder Kakarott noch ich große Lust hatten eine Erklärung abzugeben, suchten wir in einem Affenzahn unsere Klamotten zusammen, was sich als nicht ganz einfach entpuppte, da diese im gesamten Zimmer verstreut waren, zogen sie an, er machte die Lampe aus, nahm meine Hand und teleportierte uns fort.
Als ich es wagte meine Augen wieder zu öffnen (sagt was ihr wollt, aber diese Art des Reisens ist mir nicht ganz koscher), fand ich mich in einer mir ziemlich vertrauten Umgebung wieder, genauer gesagt in meinem Schlafzimmer der C.C.. "Warum hierher?" Kakarott, der mit der einen Hand immer noch die meine hielt, umfasste mich von hinten und strich mir sanft über den Bauch. Dann legte er seinen Kopf auf meine Schulter und schnurrte: "Du hast nun mal das größere Bett." "Guter Grund." gab ich mit einem leichten Lächeln zurück und genoss die Berührung seiner Fingerspitzen, die sich unter mein Shirt geschmuggelt hatten. "Vegeta?" "Hm?" "Wolltest du mir nicht was sagen?"
Ich wusste natürlich was er meinte, stellte mich aber ahnungslos. "Wollte ich das?" "Ja, wolltest du." "Wars denn sehr wichtig?" "Unglaublich wichtig!" "Komisch, kann mich gar nicht dran erinn....uuhh" Kakarott nutzte meine, die von ihm erst kürzlich entdeckte, Schwachstelle rücksichtslos aus und fing an, an meinem Ohr zu knabbern. Kribbel. Schauder.Gänsehaut. Oh man, wo hat er das nur her? "Sag es Vegeta!" "W..was?" Es war schwierig sich überhaupt  auf etwas anderes als seine Zunge zu konzentrieren, die sich gerade hinter meinem Ohr befand. Wie konnte er eigentlich sowas machen und dabei auch noch sprechen? "Das weißt du genau." Jetzt war er an der Ohrmuschel angelangt. "Hm, ich überlege noch..." "Nur 3 kleine Worte...." Ich hätte das stundenlang aushalten können............aber ein Magenkrummeln riss mich aus meiner Versunkenheit. Ich wandte mich ihm zu, sah ihm tief in die Augen und sagte mit meiner leidenschaftlichsten Stimme: "Ich hab Hunger."
Verdutzter Gesichtsausdruck seitens Kakarott. Dann zog er eine beleidigte Schnute. "Manno!! Die drei Worte hab ich aber nicht gemeint." Er wollte schon ernsthaft anfangen zu schmollen, als ich sein Gesicht mit meinen Händen umfasste und ihn das hören ließ, was er sich so sehr ersehnte und ich ihm auch endlich sagen wollte. "Ich liebe dich." Einen Augenblick lang herrschte absolute Stille, dann zog er mich in seine Arme und wir verharrten eine Weile in dieser Position. "Aishiteru Koi." flüsterte er mir sanft ins Ohr und ich schmiegte mich in seine Wärme bis......"Kakarott?" "Was ist?" "Ich habe wirklich Hunger." Lachend entließ er mich aus seiner Umarmung. "Eigentlich ist das mein Text." "Hey, ich hab ja auch seit heute..." Kurzer Blick auf die Uhr, die an der Wand hing und kurz nach 12 anzeigte. "....nein,  sogar seit gestern mittag nichts mehr gegessen." "Und was ist mit dem Spruch `Von Luft und Liebe leben`?" "Ich hab gegen beides nichts einzuwenden, aber im Moment wär ich trotzdem für etwas, was meinen Magen füllt." "Na dann. Ich kann ja nicht verantworten, dass du mir vom Fleisch fällst, v.a. weil ich jedes einzelne Gramm an dir  zum Anbeißen finde" Schon spürte ich seinen Mund wieder an meinem Nacken, der dann über meinen Hals striff, mein Gesicht erreichte und schließlich meine Lippen fand. Ich war schon kurz davor die Proteste meines Magens in den Wind zu schießen, als er den Kuss abbrach, meine Hand nahm und mich aus dem Zimmer in Richtung Küche schob. "Auf zum großen Mitternachtsfressen.".........und ich wusste nicht, ob ich darüber froh oder enttäuscht sein sollte....

Nachdem wir so unsanft aus unserer Idylle gerissen worden waren, teleportierte ich uns kurzerhand in die C.C. Vegeta war zwar überrascht, doch ich hatte ja eine plausible Erklärung… außerdem brannte ich darauf, dass er den Satz beendete, bei dem er unterbrochen worden war, und ‚überredete’ ihn mit unlauteren Mitteln dazu. Es schien zu wirken, denn er drehte sich zu mir und sprach drei kleine Worte aus – nur nicht die, die ich erwartete. „Ich hab Hunger!“ Ich hörte wohl nicht richtig! Mein Blick muss Bände gesprochen haben, denn kaum hatte ich protestiert, nahm er auch schon mein Gesicht in seine Hände und dann – sagte er es endlich. Ich ließ diese Worte, die ich mit aller Kraft herbeigesehnt hatte, und die mir unglaublich wichtig waren, in der Stille nachklingen, während ich ihn an mich zog. ‚Er liebt mich, Er Liebt Mich, ER LIEBT MICH’ sang es in mir. Ich hätte ihn ewig so festhalten können, aber sein Hunger ließ das nicht zu. Und wer, wenn nicht ich, wusste besser, wovon er redete –  Sayajin-Hunger kann man eben nicht ignorieren. Ich konnte es jedoch nicht lassen, ihn noch etwas anzuknabbern, bevor ich ihn in die Küche lotste. Wir räumten nahezu den gesamten Inhalt des Kühlschrankes auf den Tisch, dazu Obst und Kuchen, und begannen unser Festmahl. Im Nu war das Essen verschwunden, und es lag nur noch eine einzige einsame Erdbeere auf dem Obstteller. Vegeta wollte sie sich schnappen, doch ich war schneller. Genüsslich langsam zupfte ich die Blüte davon ab, hielt sie grinsend  zwischen Daumen und Zeigefinger hoch und amüsierte mich königlich über sein enttäuschtes Gesicht. Dann stand ich auf und ging langsam um den Tisch herum. Ich ließ mich vor seinem Stuhl auf die Knie nieder und sah ihm in die Augen. Auf seinen fragenden Blick hin sagte ich, mit so verführerischer Stimme wie ich konnte: „Wenn du sie willst –  musst du sie dir holen…“ und  klemmte mir die Erdbeere zwischen die Zähne…  

Was für ein Anblick! Kakarott kniete vor mir auf dem Boden, die rote Frucht zwischen seinen Lippen und schaute mich herausfordernd an. Ich sollte sie mir also holen? Aber immer! Langsam beugte ich mich zu ihm herunter und begann an der Spitze der Erdbeere zu knabbern. Als ich den süßen Saft auf meinen Lippen spürte hielt ich inne und leckte ihn genüsslich ab. Dabei senkte ich die Lider und tat so, als müsse ich mich ganz auf den Geschmack konzentrieren. Ich ließ noch einige Sekunden verinnen bis ich meine Augen wieder öffnete und erneut begann mich an der Erdbeere zu schaffen zu machen. Ich ließ meine Zunge über das glänzende Fruchtfleisch gleiten und schmeckte das süße Aroma, roch den fruchtigen Duft.....und bemerkte zufrieden, dass Kakarotts Atem merklich schneller geworden war. Ich setzte mein kleines Spiel fort.
An keiner noch so kleinen Stelle berührten sich dabei unsere Körper und doch war mir so, als würde ich ihn auf meiner gesamten Haut spüren. Das war ein irres Gefühl. Als sich unsere Blicke begegneten, konnte ich deutlich in dem seinen eine Bitte lesen, eine Bitte zu deren Erfüllung ich nur zu gern bereit war. Ich zögerte es noch einen kleinen Moment hinaus, aber schließlich überbrückte ich den Abstand von nur wenigen Millimetern und legte meine Lippen auf die seinen. Was folgte war ein unglaublich intensiver Kuss, der durch den Geschmack der Frucht nur noch verstärkt wurde. Meine Nackenhärchen richteten sich auf und mich überkam ein angenehmer Schauder. Unvermittelt spürte ich seine Arme, die sich um mich gelegt hatten und gleich darauf zog er mich vom Stuhl runter auf seinen Schoß. Meine Arme legten sich wie von selbst um seinen Hals und ich presste mich so eng an ihn, wie es nur möglich war. Es war als würde der eine den anderen in sich aufnehmen wollen und wir ließen erst von einander ab, als wir schätzungsweise kurz vorm Erstickungstod waren.
Schwer atmend schauten wir uns an und brachten erstmal kein Wort heraus aber das war auch nicht nötig. Sein Mund kam wieder näher und er schenkte mir einen hauchzarten fast schon zerbrechlich wirkenden Kuss. Dann vergrub er seinen Kopf in meiner Halsbeuge und wir verharrten für eine Weile in dieser Position. Ich fühlte mich so beschützt, wie noch nie in meinem Leben zuvor, aber gleichzeitig auch als Beschützer, der etwas unendlich kostbares besaß auf dass er nie wieder verzichten wollte und konnte. Ich hing ein wenig meinen Gedanken nach, die aber dann dadurch unterbrochen wurden, dass er schon wieder an meinem Ohrläppchen rumnuckelte. "Geta?" "Meine Antwort lautet ja." "Aber du weißt doch noch gar nicht, was ich dich fragen wollte." "Ist doch egal! Wenn du das machst kann ich dir sowieso nichts abschlagen." "Echt?...gut zu wissen..." Er war gerade an meiner Ohrmuschel angelangt als er auf einmal stoppte. "Och nö, nich aufhören..." murrte ich unwillig. "Willst du denn wirklich nicht wissen, was ich dich fragen wollte?" "Nicht, wenn du nicht dort weitermachst, wo du grad aufgehört hast." Darauf spürte ich seinen Atem an meinem Ohr und er flüsterte leise: "Ich wollte nur wissen, ob ich jetzt nicht immer so ein....Dessert wie vorhin bekommen könnte?" "Klar, wir haben Erdbeeren in Hülle und Fülle." "Hm...ich hab eigentlich ein anderes `süßes Früchtchen` gemeint." Jetzt musste ich leicht grinsen. "Ach ja?!...und ich hab angenommen, dass uns der `wahre Nachtisch` eigentlich noch bevorsteht." Und kaum hatte ich die Worte ausgesprochen teleportierte er uns eine Etage hoch. Ziel: Schlafzimmer. Punktlandung: Bett. Schnell und effektiv, da war nix dran zu rütteln............. ich glaube daran könnte ich mich doch noch gewöhnen........

Vegeta ging auf mein Spielchen ein. Doch anstatt mich wild zu überfallen und sie mir zu rauben, wie ich es eigentlich angenommen hatte, biss er Stückchen für Stückchen von der Erdbeere ab, leckte sich zwischendurch die Lippen und erreichte damit, dass ich anfing zu japsen und mich fast auf ihn gestürzt hätte. Doch ich hielt mich zurück und genoss lieber die süße Qual… als sich unsere Lippen dann endlich wieder vereinten war es im wahrsten Sinne des Wortes ein süßer Kuss. Ich zog ihn zu mir herunter und wir lagen uns in den Armen, genossen die Nähe des anderen und das Gefühl der Geborgenheit, dass diese Nähe in uns auslöste. Schließlich konnte ich seinem Ohrläppchen nicht mehr widerstehen, das sich unmittelbar vor meiner Nase befand, und begann zart daran zu saugen. Dies hatte nun wieder zur Folge, dass wir uns auf einen Nachtisch der ganz besonderen Art einigten, und keine Zehntelsekunde später befanden wir uns auch schon in Vegetas Bett. Dort lagen wir nun im dunklen Zimmer, hielten uns immer noch eng umschlungen, und ich stellte fest, dass dieses Gefühl von Nähe im Moment das Wichtigste war, was ich mir vorstellen konnte. Ich wollte ihn nie wieder loslassen.
Mein! Mein! Dieses Wort hallte in mir nach, ‚Mein Geliebter, mein Prinz, … mein – Vegeta…’ ich schloss die Augen. ‚Lass es so bleiben. Es darf nie mehr aufhören!’ dachte ich flehentlich und als hätte Vegeta meine innere Stimme gehört, fanden sich plötzlich seine Lippen auf meinen, sacht, fast nicht zu spüren, doch es durchströmte mich ein unglaublich warmes Gefühl. „So könnte ich ewig weitermachen“ murmelte er dann  in mein Ohr und  drückte mich an sich.
„Lass uns den Nachtisch verschieben… ich möchte jetzt mit dir schlafen!“ flüsterte ich zurück. Er sah mich verdutzt an und lächelte dann leicht. „Ach so, du meinst ‚schlafen’ wie ‚schlafen?’“ fragte er. Ich nickte. Ich wollte nur noch seine Wärme spüren, dieses neue, wunderschöne, vertraute Gefühl auskosten… und schlafen! Er stand auf und machte Licht. „Aber doch sicher nicht in unseren Sachen…“ grinste er und zog sich bis auf die Shorts aus. Dann beugte er sich über mich. „Komm, ich helfe dir!“ und schon zog er mir das Shirt über den Kopf. Als er sich an meiner Jeans zu schaffen machte, argwöhnte ich, dass das mit dem Schlafen wohl noch dauern würde, und schloss abermals die Augen. Doch er löschte das Licht, kuschelte sich neben mich und zog die Decke über uns beide. Dann legte er den Arm quer über meinen Bauch und den Kopf auf meine Brust, küsste diese leicht und murmelte: „Schlaf schön, mein Koi…“ Ich legte den Arm um ihn. Mit der anderen Hand ergriff ich seine, die leicht an meiner Seite lag und verschränkte seine Finger mit meinen. Eine Weile lagen wir so da, ohne zu sprechen. „Ich kann fast nicht glauben, dass das alles wahr ist. Ich will dich – für immer, Koi“ flüsterte ich dann.  Seine regelmäßigen Atemzüge verrieten mir jedoch, dass er das wohl schon nicht mehr gehört hatte.
Ich lag mit offenen Augen da und starrte in das dunkle Zimmer. Zwiespältige Gedanken gingen mir durch den Kopf. Was heute passiert war, hätte ich niemals für möglich gehalten, und nun war es Realität! Ich lag hier, mit dem Mann, von dem ich gestern noch gedacht hatte, dass er nichts als Hass und Verachtung für mich empfand, im Bett! Er schlief in meinem Arm! Unglaublich. Doch dann dachte ich an unsere Frauen und Kinder und ich bekam ein schlechtes Gewissen und – Angst. Wie sollte das nur alles weitergehen? Mein Herzschlag beschleunigte sich. Unwillkürlich drückte ich seine Hand, was er mit einem kleinen Murmeln beantwortete. Er rückte noch näher zu mir und wieder spürte ich seine Lippen auf meiner Haut. „Schlaf doch, Kakarott, es wird alles gut…“ murmelte er im Halbschlaf. Erneut durchflutete mich Zärtlichkeit. Es war unfassbar. Die Situation war alles andere als einfach, sie war geradezu irreal, aber er schien voller Zuversicht zu sein. Und – er konnte sagen was er wollte, ich vertraute ihm! „Wenn du es sagst…“ flüsterte ich zurück und konnte nun endlich auch einschlafen.

Sanft glitt ich aus dem Schlaf in die Realität...........und stellte fest, dass das Erwachen nie schöner gewesen war. Ohne meine Augen öffnen zu müssen, wusste ich, dass er bei mir war. Er hatte sich eng an meinen Rücken geschoben, sein Arm unfasste meinen Bauch und ich spürte seine regelmäßigen Atemzüge an meiner Wange. Ich hatte keine Ahnung wo die Decke abgeblieben war, aber trotz ihres Fehlens war mir nicht kalt. Von Kakarotts Körper ging eine Wärme aus, die es einfach unmöglich machte zu frieren. Darauf bedacht ihn nicht zu wecken, kuschelte ich mich vorsichtig noch näher an ihn heran. Meine Gedanken schweiften zu dem vergangenen Tag. Es waren Dinge geschehen, die ich nie auch nur ansatzweise für möglich gehalten hatte..... genaugenommen war es eigentlich nur ein `Ding` und das hieß Kakarott aber das reichte aus um meine gesamtes bisheriges Leben auf den Kopf zu stellen.... und das seltsamste war, dass ich es in vollen Zügen genoss. Ich hatte keine Bedenken davor, was kommen würde. Mir war egal, dass sich jetzt alles ändern könnte. Das Einzige was wirklich zählte war, das Wissen ihn bei mir zu haben. Ein wenig wundere ich mich fast selber über diese Art die Dinge zu sehen, aber ich denke, dass es aus dem Wissen heraus geschieht, dass was immer auch kommen mag, es sich lohnen wird es durchzustehen, wenn ich am Ende mit ihm zusammen sein konnte.
Kakarott hatte sich gerade etwas bewegt und ich fragte mich, ob er wohl gleich aufwachen würde. Diese Frage konnte ich mir allerdings gleich darauf beantworten, da ich von ihm noch näher an sich ran gezogen wurde und bald danach ein paar Lippen auf der Wange spürte. "Morgen, Koi. Bist du schon lange wach?" Er klang noch etwas verschlafen und als ich meinen Kopf  zur Seite drehte, sah ich, dass er die Augen geschlossen hielt. Ich gab ihm einen Kuss auf die Nase und einen auf jedes Lid und wurde damit belohnt, dass ein Lächeln auf seinem Mund erschien und er seine Augen öffnete. Fasziniert blickte ich in dunkles Bernstein und er erwiderte meinen Blick. Sein Gesicht kam näher und dann bekam ich den den schönsten Guten-Morgen-Kuss meines Lebens. Nachdem er seinen Mund wieder von meinem gelöst hatte, sah er mich verträumt an und stupste leicht mit seiner Nasenspitze an meine. "Es ist wirklich schön neben dir aufzuwachen, Geta." Dafür bekam er gleich noch einen Kuss. Das steigerte sich dann allmählich und schließlich zog er mich auf sich und es wurde ausführlichst geschmust.
Nach einer Weile wollte ich aufstehen, aber er war anscheinend anderer Meinung, denn ehe ich nur einen Fuss über den Bettrand schwingen konnte, wurde ich schon wieder von hinten gepackt und fand mich sogleich auf dem Rücken liegend wieder. "Du willst doch nicht etwas aufstehen?" "Eigentlich hatte ich das... mpf..." Ich wurde von seiner Zunge in meinem Mund unterbrochen."...vor." Beendete ich den Satz nachdem es mir wieder möglich war zu atmen. "Bist du dir sicher?" Er bedeckte mein Gesicht mit unzähligen Küssen, knabberte an meinem Kinn und leckte leicht über meine Lippen. "Ich fange gerade an zu schwanken." Er leistete weiter `Überredungsarbeit` (^^) und saugte sich an meinem Hals fest. Als er wieder nach oben kam und meine Mund in Beschlag genommen wurde, war ich bereit zuzugeben, dass er verdammt überzeugend seine konnte. "Was gibt es besseres als den ganzen Tag im Bett zu bleiben?" Ich wollte gerade voller Überzeugung "Rein gar nichts!" hauchen (mehr als hauchen war nicht drin, da er sich gerade an meinem Ohrläppchen zu schaffen mache) da durchdrang ein nicht zu überhörendes Knurrgeräusch den Raum und ließ ihn innehalten. Er sah mich an, ich sah ihn an und gleichzeitig sprachen wir das selbe aus: "Frühstück." Wir mussten beide lachen und als wir uns wieder halbwegs beruhigt hatten rollte er sich von mir runter, half mir auf und wir gingen erstmal duschen, was logischerweise nicht ohne ausführlichste Körperkunde (auch unter FKK bekannt, Übersetzung: Fummeln, Knabbern, Knutschen) ablief und zu deren Ende ich, als ich vor dem Spiegel stand, einen überdimensionalen Knutschfleck an meinem Hals entdeckte. "Ach du Sch***! Musste das sein, Kakarott? So kann ich mich doch nirgends blicken lassen." Anklagend schaute ich sein Spiegelbild an, welches hinter meinem erschienen war. Er trat näher und schon schlang er seine Arme um mich und sah mich entschuldigend an. "Du hast absolut recht. So kannst du nicht unter die Leute." Auf seinem Gesicht erschien eine breites Grinsen.".... nicht bevor du an der anderen Seite auch mindestens noch einen hast!"..............             

Mit diesen Worten begann ich wieder an seinem Ohrläppchen zu knabbern, was eventuelle Proteste im Keim erstickte. Langsam, ganz langsam wanderten meine Lippen seinen Hals hinunter zu der noch nicht „verzierten“ Schulter. Ein leises Stöhnen drang an mein Ohr und ich leckte probehalber über die von mir auserkorene Stelle. Vegeta legte den Kopf in den Nacken und konnte ein kleines Keuchen nicht zurückhalten. „Unter… steh dich!“ seufzte er, gab jedoch seinen Hals noch ein wenig mehr frei, indem er den Kopf auf die Seite beugte. Ich zog ihn fester an mich und saugte ein wenig. „Mhm…“ ich saugte ein wenig heftiger, und er legte seine Arme nach hinten um mich und zog mich an sich. Ich spürte, wie Erregung ihn durchschauderte, und glitt mit meinen Händen an seinem Bauch herunter, wobei ich jetzt heftig an seinem Hals saugte. Haa… es fehlte nicht viel, und ich hätte ihn hier, im Badezimmer, vor dem Spiegel genommen… doch ein erneutes, lautes Magenknurren unterbrach meine Bemühungen. Wir grinsten uns im Spiegel an und ich sagte: „Verdammt. So wird das nichts…“ seufzend gab ich Vegeta frei, und als sein Blick auf mein zweites Machwerk fiel, riss er entsetzt die Augen auf. „Kakarott! Spinnst du eigentlich? Soll ich vielleicht im Sommer mit Rollkragenpullover rumlaufen?“ Der zweite Knutschfleck war aber auch wirklich seinen Namen wert. Ich grinste nur und lief weg, um mich anzuziehen. Er kam hinterher und warf mich bäuchlings aufs Bett. Er legte sich auf meinen Rücken, nagelte meine Arme auf der Bettdecke fest und flüsterte mir ins Ohr: „Das wirst du mir büßen! Warte nur, bis ich was gegessen habe…“ und biss mich in den Nacken.
Ich wäre gern bereit gewesen, jedes Essen stehen zu lassen, wenn er nur weitergemacht hätte, aber er stand auf und begann sich anzuziehen. Seufzend folgte ich seinem Beispiel. Wir gingen, diesmal zu Fuß, in die Küche. Leider erwies es sich, dass wir den Kühlschrank in der Nacht komplett ausgeplündert hatten, und so blieb uns nichts übrig, als einen Lieferservice anzurufen, der uns das Essen bringen sollte. Die Frau am Telefon muss gedacht haben, wir bestellen für eine 10 köpfige Familie. Dann vertrieben wir uns die Wartezeit mit noch ein wenig „Wir lernen uns jetzt besser kennen“ spielen, und waren gerade fast wieder soweit, uns gegenseitig die Kleider vom Leib zu reißen, als es klingelte. „Frühstück!“ riefen wir wie aus einem Mund und Vegeta stürmte zur Tür. Er riss sie auf, in der Erwartung, einen Riesenberg Essen entgegenzunehmen, doch vor der Tür stand – Bulma! „Hallo Vegeta, ich will nur kurz noch was für Trunks zum Anziehen holen… er hat schon wieder alles eingesaut… und hab den Schlüssel im Auto vergessen.“ Ihr Blick fiel auf mich „Oh, hallo Goku! Wollt ihr trainieren? Ich bin gleich wieder weg!“ Sie ging an Vegeta vorbei. Dabei sah sie die Flecken an Vegetas Hals und blieb wie angewurzelt stehen. Sie betrachtete ihn genauer, dann riss sie die Augen auf. „VEGETA! Würdest du mir bitte erklären, was das da an deinem Hals ist?“ schrie sie ihn an. Dieser wurde blass. „Ja,… also…“ hilflos sah er mich an… Bulma kam drohend auf mich zu. „Goku?“ Mir wurde heiß. Sie würde mich fertig machen. Ich schloss ergeben die Augen, in der Erwartung, das sie mir voll ins Gesicht schlug. Doch sie stemmte nur die Arme in die Seiten und zischte: „Also? WER IST ES?“ Verdutzt sah ich sie an. „Hmm?“ „Vegeta hat dich eben angeschaut, ich hab es genau gesehen! Also weißt du, wer es ist. SAG ES MIR!“ Ich schüttelte fassungslos den Kopf. „Äh, wer was ist?“ Ihre Augen wurden schmal. „Sieh mal an, ihr seid euch also einig. Also gut!“ sie stürmte nach oben und kam mit einer Tasche voller Sachen zurück. Sie rauschte an uns vorbei und zischte: „In einer Woche bin ich zurück. Und dann verlange ich eine Erklärung!“ Sie verschwand türenknallend und fuhr mit aufheulendem Motor davon. Vegeta ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Na toll, Kakarott…“

Dabei hatte der Tag so gut angefangen!.... und dann sowas... Ich fühlte mich auf einmal ziemlich kraftlos und ließ mich auf den nächstbesten  Stuhl plumpsen. Mit gesenktem Kopf versuchte ich mir darüber klarzuwerden, was das eben Geschehene für Konsequenzen haben würde.
“Es tut mir leid." Ich hob meinen Kopf und sah zu Kakarott auf, der nun direkt vor mir stand. Ich hielt ihm meine Hand hin, er nahm sie und ich zog ihn noch näher an mich heran. Ich lehnte meinen Kopf an seinen Bauch, schloss die Augen, fühlte die Wärme, die durch den Stoff seines Shirts drang und sog den Waschmittelgeruch ein, der sich mit seinem Duft verbunden hatte. Sanft strichen seine Hände durch meine Haare und ich genoss die liebevollen Streicheleinheiten. Nach ein paar endlos erscheinenden Augenblicken und einem innerlichen Seufzer riss ich mich selber aus meiner Versunkenheit. "Dir muss nichts leid tun. Früher oder später wäre es so oder so dazu gekommen." "Mir wäre `später’ allerdings lieber gewesen."
Ich schob ihn etwas von mir weg und stand wieder auf. "Du brauchst sicher noch Zeit, um dir darüber klarzuwerden, ob du das hier wirklich willst. Ich verstehe es wenn du...." Mit einem Ruck zog er mich wieder an sich und raubte mir mit einem unglaublich intensiven Kuss den Atem. Danach nahm er mein Gesicht in seine Hände und schaute mich durchdringend an. "Du hast mich falsch verstanden, Vegeta. Ich liebe dich und ich will mit dir zusammen sein und nichts wird das jemals ändern. Hörst du?" Bei den Argumenten blieb mir ja gar nichts anderes übrig. Ich konnte nur nicken. "Gut." Er nahm mich fest in seine Arme. "Ich hatte mir nur gewünscht, dass wir etwas länger Zeit für uns haben. Eine Woche ist so kurz." Ich konnte einfach nicht widerstehen. "Zu kurz für was?" "Nun für all die Dinge eben, die ich mit dir vorhabe." "Und was sind das für Dinge?" Ich grinste in sein Shirt.
“Lass mich überlegen!......das zum Beispiel” ...und mein Grinsen verging mir. Er begann hauchzarte Schmetterlingsküsse auf meinem Hals zu verteilen. “Und das...” Er fuhr mit seinen Händen meine Seiten entlang, erreichte meine Hüften, gelangte zu meinen Pobacken und fing an sie leicht zu massieren..."Nicht zu vergessen..." und rieb seine Hüften an meinen. "Du hast Recht. Eine Woche ist verdammt kurz. Darum müssen wir sie auch bestmöglichst nutzen." "Ganz meine Meinung...und wir fangen am Besten gleich an..."........und das war der Moment, in dem die Türklingel Sturm läutete. "Nö! Nö! Nö!" Ich sah in ein reichlich verzweifelt dreinblickendes Gesicht Kakarotts. Obwohl ich auch ziemlich frustriert war, musste ich lachen. "Das ist sicher unser Frühstück." Ich löste mich von ihm, ging zur Tür und als ich wiederkam, balancierte ich ein ziemlich großes um nicht zu sagen gewaltiges Fresspaket vor mir her. Ich verfrachtete es auf den Tisch und als ich alles ausgepackt hatte, war von der Tischplatte nicht ein Zentimeter mehr frei. "Auf geht’s!" "Bist du sicher, dass du wirklich JETZT essen willst?" Kakarott hatte sich wieder von hinten an mich herangeschlichen. "Ja." Er fuhr sanft meine Arme entlang "Wirklich 100%ig sicher?" Er küsste meinen Nacken. "100%ig.“
"Und dich kann absolut nichts umstimmen?" Ich drehte mich zu ihm um und sah ihm mit hochgeschraubter Augenbraue an. "Sag mal willst du dich etwa zwischen einen Sayajin und sein Frühstück stellen?" Er sah mich mit gespielt nachdenklicher Miene an. "Hm, ich glaub dazu bin ich doch nicht mutig genug." "Schlauer Schatz." Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und machte es mir auf einem Stuhl bequem. 

Ich setzte mich ihm gegenüber hin und half auspacken. Beim Anblick der Leckereien lief mir nun doch das Wasser im Munde zusammen, und ich war wieder damit ausgesöhnt, die kostbare Zeit anders zu verbringen, als ich es noch vor einer Minute vorgehabt hatte. Da wir beide Riesenhunger hatten, war es auch wenig Zeit, die wir mit Essen ‚verschwendeten’. Als auch nicht ein winziger Krümel mehr übrig war, lehnte ich mich zufrieden zurück. Vegeta hatte schon vor einiger Zeit aufgehört zu essen, saß mir mit in die Hände gestütztem Kopf gegenüber und starrte auf die Tischplatte. Offensichtlich hatte ihn dieser Zwischenfall ziemlich verunsichert. Da musste wohl Überzeugungsarbeit geleistet werden. Ich stand also auf, ging um den Tisch herum und stellte mich hinter ihn. Ihn an mich ziehend flüsterte ich ihm zu: „Vegeta! Hast du denn vergessen, was du gestern nacht zu mir gesagt hast? Es wird schon alles gut werden!“ Dann hauchte ich ihm einen Kuss auf das Ohrläppchen.
Er drehte den Kopf und lächelte schief. „Ja, hab ich wohl…“ dann wollte er wieder wegschauen, doch ich hielt ihn sanft fest und küsste seine Lippen. Plötzlich drehte er sich zu mir um und umfasste mich so fest, dass ich kaum noch Luft bekam. Er presste sein Gesicht an meine Brust und murmelte undeutlich „Kakarott, versprichst du mir, dass du bei mir bleibst? Egal was nächste Woche hier abgeht? Egal was…“ Ich hielt ihn fest und nickte nur. Mir war auch nicht wohl bei dem Gedanken, den beiden Frauen Rede und Antwort stehen zu müssen, aber… egal was  ich auch durchstehen musste, er war es mir wert. Und das sagte ich ihm auch. „Vegeta, du bist es mir wert, einiges in Kauf zu nehmen… die Antwort ist also ja“ sagte ich lächelnd. „Nachdem ich so lange auf das hier gewartet habe, lass ich es mir doch nicht wieder wegnehmen… komme was da wolle.“
Ich hatte so langsam das Gefühl, dass er sich weniger Sorgen machte, was ihm wohl durch Bulma alles widerfahren könnte, sondern dass er vielmehr fürchtete, ich könnte mich nun doch entscheiden, bei Chichi zu bleiben. Diese Sorge musste ich ihm nehmen, aber wie? „Vegeta, glaub nicht, dass du mich so schnell wieder los wirst!“ sagte ich deshalb. „Du hast mich jetzt am Hals, finde dich damit ab…“ und ich unterstrich  diese Drohung mit einem leidenschaftlichen Kuss. Etwas außer Atem fragte ich ihn schließlich: „Na, überzeugt?“ „Äh, so ganz noch nicht!“ gab er leicht grinsend zurück. Also blieb mir ja nichts anderes übrig, als ihm noch einmal meine Argumente darzulegen… allerdings ohne dabei zu sprechen. Ich fuhr mit der Hand durch sein Haar und strich mit der anderen über seinen Rücken, küsste ihn noch einmal und merkte, wie sein Atem sich etwas beschleunigte. ‚Zeit, die Küche zu verlassen’ dachte ich. Ich legte bereits wieder zwei Finger an die Stirn, um nicht noch unnötig Zeit mit Treppensteigen zu vertun, als er mich noch einmal umfasste und in mein Ohr flüsterte: „Du bist unglaublich, Kakarott…“ Bevor ich uns endgültig nach oben teleportierte, sagte ich noch grinsend „Heb dir die Beifallsstürme für später auf, dann hast du einen Grund!“

Ich wollte es mir eigentlich nicht anmerken lassen, aber das plötzliche Auftauchen Bulmas hatte mich doch ganz schön aus der Bahn geworfen. Es hatte mir zu denken gegeben. Was mich anging bestand kein Zweifel daran, was ich wollte. Ich wollte ihn, seinen Körper, seine Seele......einfach alles........Ich war bereit dafür alles aufs Spiel zu setzen..... aber ich wusste nicht, ob er auch dazu bereit war. Er liebte mich. Da war ich mir sicher. Aber war seine Liebe zu mir stärker als die Liebe zu seiner Familie? Würde er sie für mich verlassen? Durfte ich das überhaupt von ihm verlangen? Auch wenn die Gefühle für Chichi sich mit der Zeit abgekühlt hatten, so war doch trotz alledem etwas zwischen ihnen, was sie zusammenschweißte, vor allem die Kinder, und für die würde Kakarott durch die Hölle gehen. Sie waren ihm so wichtig, wie es Trunks für mich war...... Trunks. Auch wenn es mir oft schwer fiel, es zu zeigen. Ich liebte meinen Sohn und der Gedanke ihn zu verlieren......Verdammt! Verdammt! Verdammt! Auch wenn es unglaublich egoistisch war. Ich wollte beides. Mein altes und mein neues Leben. Selbst Bulma wollte ich nicht mehr, als ich es schon ohnehin getan habe, wehtun...... Scheiße Vegeta! Du bist weich geworden! Früher hättest du dir nie etwas so wichtig werden lassen oder du hättest dir einfach das genommen, was du wolltest, aber jetzt....?
Ich konnte nicht einfach zu meinem alten Selbst zurückkehren.....und wenn ich richtig darüber nachdachte, wollte ich das auch nicht. Der `alte` Vegeta war der Grund dafür gewesen, dass ich so lange gebraucht hatte, bis ich erkannte, wie wichtig Kakarott für mich ist und `ihn` würde er sicher auch nicht so lieben, wie mich jetzt.... und darauf wollte und konnte ich nicht verzichten.
Kakarott hatte wohl bemerkt, dass ich mir Sorgen machte und als er plötzlich hinter mir stand, mich umarmte, küsste und mich an meine eigenen Worte erinnerte, die ich letzte Nacht noch ohne jegliche Zweifel ausgesprochen hatte, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich drehte mich mit einem Ruck zu ihm um und presste mich mich so fest an ihn, wie es mir möglich war. Er sollte mich davon überzeugen, dass alles gut werden und vor allem, dass er mich nicht verlassen würde........und er tat es.
Niemand konnte so gut Zweifel zerstreuen und Sicherheit geben, wie Kakarott und ich genoss es in vollen Zügen, von ihm überzeugt zu werden. "Du bist unglaublich, Kakarott." Ich sprach das aus, was ich dachte und er machte klar, dass er sich dieser Worte auch sofort als würdig erweisen wollte. Ich hatte rein gar nichts dagegen einzuwenden. (Beam me up, Scotty!^^)
Kaum hatte ich wieder Boden unter meinen Füßen, schenkte mir Kakarott einen verlangenden Kuss und ich vertiefte ihn indem ich meine Arme noch enger um seinen Hals schlang. Seine Zunge liebkoste die meinige, strich die Zahnreihen entlang und massierte sanft meinen Gaumen. Während dieses Kusses lösten sich meine Hände hinter seinem Nacken und wanderten wie von selbst nach unten. Sie striffen langsam über seine Brust, erreichten den festen Bauch und krabbelten unter sein Shirt. Als meine Finger die Konturen seiner Bauchmuskeln nachfuhren, entlockte ich ihm ein unterdrücktes Stöhnen. Meine Hände bahnten sich unter dem Stoff wieder einen Weg nach oben und als ich seine schon harten Nippel sanft umkreiste, sog er scharf die Luft ein. Vorsichtig aber bestimmt drängte er mich nun langsam zurück. Während der wenigen Schritte bis zum Bett ließ er nicht ein einziges Mal von meinen Lippen ab und auch nicht als wir es erreicht hatten. Ich setzte mich auf den Rand, er stützte sich seitlich von mir mit seinen Händen ab und kniete vor mir auf den Boden nieder. Dann unterbrach er den Kuss für einen Moment und schaute mich mit einem seltsamen Funkeln in den Augen an. Gebannt erwiderte ich seinen Blick, mein Herz begann ein paar Takte schneller zu schlagen und für einen Moment vergaß ich sogar zu atmen......

Ich richtete mich auf und zog ihm ohne größere Umstände das Shirt über den Kopf. Ich warf es zu Boden und ließ meins sofort folgen. Doch damit war ich noch nicht am Ende meiner Aktivitäten angelangt, und so kam es, dass wir uns beide kurze Zeit später wieder einmal so wie wir, von wem auch immer, erschaffen worden waren, in den Armen lagen. Beide etwas kurzatmig, versteht sich. „Ich frage mich langsam“ keuchte Vegeta zwischen zwei Küssen, „wozu wir uns überhaupt noch anziehen!“ „Die Frage kann ich dir beantworten!“ gab ich zurück. Ich spürte, wie mich wieder ein Kribbeln erfasste. Langsam zog ich ihn hoch, bis er wieder auf der Bettkante saß. Ich ließ mich erneut auf die Knie nieder und begann, mich von seinem Mund, über seinen Hals, seine Brust und seinen Bauch abwärts zu küssen. Dazwischen hauchte ich: „Weil – es – mir – so – irre – Spaß – macht – dich – wieder – aus – zu – ziehen.“ Damit war ich mit meinen Lippen an seinem Hüftknochen angelangt und knabberte diesen leicht an. Ich ließ meine Zunge an seinem Oberschenkel entlangwandern, immer schön darauf achtend, seiner Männlichkeit ja nicht zu nahe zu kommen. Er gab erregte kleine Laute von sich, die mich zwar ziemlich anfeuerten, die ich aber nichtsdestotrotz ignorierte. Ich ging zu seinem anderen Schenkel über und tat dasselbe wie auf der anderen Seite, nur in umgekehrter Reihenfolge, und war irgendwann an seinem rechten Ohr angelangt. Er ließ sich mit mir zurücksinken, lag keuchend unter mir und flüsterte heiser: „Kakarott! Warum tust du das! Das ist so fies…“ Ich knabberte an seinem Hals, kraulte seinen Nacken und hauchte dann in sein Ohr: „Damit du nicht glaubst, ich denke immer nur an das eine…“ Ich ließ diesen Satz in mir nachwirken. Plötzlich hatte ich das Bedürfnis, etwas Elementares, Wichtiges, Grundlegendes loszuwerden. Ich nahm ihn fest in meine Arme, sah ihm tief in die Augen und … hatte einen Kloß im Hals. Nachdem ich mich heftig geräuspert hatte, hoffte ich, meine Stimme genug unter Kontrolle zu haben, um ihm das sagen zu können, was mich gerade bewegte.
„Vegeta, das hier, ich, äh…“ verdammt, ich merkte dass ich rot wurde! Egal, weiter! „Also, was ich sagen will ist…“ ich spürte, wie er sich in meinem Arm verkrampfte und mich mit einer Mischung aus Misstrauen und Furcht anschaute, deshalb wusste ich, ich musste so schnell wie möglich damit rausrücken, denn sonst… ich kannte doch Vegeta! Doch zu spät. Er löste sich aus meinen Armen, richtete sich auf, kehrte mir den Rücken zu und sagte ruhig – zu ruhig! „Ich versteh schon. Alles klar. Dann gehst du jetzt wohl besser!“ „Nein, Vegeta, warte, hör doch erstmal zu!“ Doch ich wusste, dass ich das genausogut in den Wald brüllen konnte. Er würde mir jetzt nicht mehr zuhören. „Vegeta, ich liebe dich wirklich! Dir ist gar nichts klar! Ich wollte dir sagen, dass …“ „Hast du nicht gehört? Geh. BITTE!“ Wie er dieses „Bitte“ aussprach! Was kam als nächstes? Ein Ki-Strahl? Als liebevolle Aufforderung? Ich merkte, wie ich auch sauer wurde. „Also schön. Klasse, spiel die beleidigte Leberwurst. Aber eins sage ich dir! Ich komme nicht angekrochen!“ Ich raffte meine Sachen zusammen, und nackt wie ich war teleportierte ich mich nach Hause. Dort angekommen duschte ich, zog mich an und setzte mich neben das Telefon. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass ich da auch verschimmeln konnte…
                                                                                                                                                      
Teil 4                                                                                                                                     back