DBZ-Fanfic by Haruka & Nuriko                                                                                                  back
Pairing: Vegoku
Warnung: Komme, was da kommen mag!!!
Kommentar: Wir sind jung, schön und extrem verdorben!!!^^
Nuriko spielt Vegeta, Haruka spielt Goku
 


Strohwitwer... 2/?

Ich stand da wie vom Donner gerührt, starrte auf die geschlossene Tür und hatte das unangenehme Gefühl, selbst angestarrt zu werden. Als ich mich unauffällig umblickte sah ich, dass das allgemeine Interesse sich zwar von mir abgewendet hatte, aber Krillin und Yamchu, sowie Setsuko, die immer noch an der Bar saß, starrten zu mir herüber. Ich beschloss, sie zu ignorieren, während ich fieberhaft nachdachte. Hatte ich mich gerade komplett vor Vegeta zum Idioten gemacht, oder nicht? Warum hatte er verlangt, dass ich meine Bitte wiederholte? Sein Tonfall war ja nicht gerade ermutigend gewesen… Noch nie war es mir so schwergefallen, ihm direkt in die Augen zu sehen. Wieso ließ ich mich nur immer wieder so von ihm einschüchtern? Und doch… irgend etwas in mir flüsterte, dass ich jetzt dranbleiben musste. Doch dann seine Antwort! ‚Das reicht mir aber nicht…’ in mir regte sich leichter Ärger. Was war das denn für ein Spruch, sollte ich vielleicht auf den Knien vor ihm herumrutschen? Meine erste Reaktion war Trotz. Sollte er doch abhauen! Doch eigentlich wollte ich das nicht wirklich. Was, wenn … was wenn er wissen wollte, warum ich ihn darum bat? Wenn er wirklich einfach nur den Grund wissen wollte? Beim Gedanken an den Blick, den er mir zugeworfen hatte, als er es aussprach, bekam ich im Nachhinein noch weiche Knie… Ich war hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihm auf der Stelle nachzugehen und es herauszufinden und der Angst, mich noch mehr zu blamieren. Mitten in meine Gedanken hinein ertönte plötzlich hinter mir die Stimme von Setsuko. „Sag mal, wie lange soll ich eigentlich noch auf dich warten? Hast du das mit deinem Freund jetzt geklärt, oder was?“ Ich drehte mich zu ihr um. Sie sah etwas angesäuert aus, aber ich hatte keine Zeit für lange Erklärungen, wenn ich ihn noch einholen wollte. Und das wollte ich unbedingt, das wurde mir schlagartig klar. „Es tut mir leid, Setsuko, ich, ähm, ja, er ist mein Freund und braucht meine Hilfe, sorry, ich muss los … bis bald, vielleicht…“ stammelte ich und verließ fast fluchtartig den Raum. Es war mir egal, was irgendjemand von mir dachte… ich wollte ihn auf keinen Fall einfach so gehen lassen! Der Flur lag dunkel und leer vor mir. Na sicher doch, wieso sollte er auch auf mich warten? Mit wild klopfendem Herzen ging ich hinaus ins Freie. Ich lief ans Ende des Parkplatzes und blickte in die Runde, aber auch die Straße vor dem Fitness-Center war menschenleer. Es war stockdunkel, nur eine einsame Laterne tauchte den Parkplatz in trübes Licht. Verdammt! Zu spät… Wenn er geflogen war, konnte ich ihn nur mit Teleportation einholen. Aber wer sagte mir denn, dass er jetzt gleich nach Hause ging? Verdammt! Verdammt noch mal…
„Wenn du da noch länger stehen bleibst, wirst du Wurzeln schlagen!“ Er stand direkt hinter mir. Ich fuhr herum. „Vege… wo kommst du denn her?“ Bravo, Goku, sehr intelligent! Warum fragst du ihn nicht gleich, ob er zufällig hier vorbei kommt… kein Wunder, dass er sich ständig über dich lustig macht. Er muss manchmal den Eindruck haben, als ob du sie nicht alle auf der Latte hast!
„Ich komme nicht, ich gehe gerade, und vorher war ich dort drinnen, genau wie du, schon vergessen? Wobei wir beim Thema wären: Ich warte immer noch auf eine überzeugende Antwort. Warum sollte ich deiner Meinung nach hierbleiben?“ Ich atmete tief ein. Mein Herz fühlte sich an, als ob es gleich aus meinem Brustkorb herausfliegen würde, und mir drohte die Stimme zu versagen. Aber jetzt war mir alles egal. Entweder ich versaute es für immer, oder…
„Wenn du nicht willst, brauchst du nicht hierzubleiben...“ Sein Gesichtsausdruck wurde finster und dann, nur für einen Sekundenbruchteil, ballte er die Fäuste. Aber ich hatte es genau gesehen. Dann hatte er sich wieder in der Gewalt. Er wandte sich ab und sagte mit eiskalter Stimme: „Wiedersehn. Viel Spaß noch mit deiner neuen Flamme.“ Klang da Eifersucht in seiner Stimme mit? Das würde ja bedeuten… dass ich ihm wichtig war… Als er sich den ersten Schritt von mir entfernte ging es mit mir durch. Ich wollte, ich musste es jetzt wissen! Ich machte zwei schnelle Schritte und umfasste sanft von hinten seinen Oberkörper. Er war wohl völlig überrascht von meiner Aktion und blieb wie angewurzelt stehen. Absolut berauscht von seiner Nähe, von dem Gefühl, ihn im Arm zu halten schloss ich die Augen. Die Empfindungen, die mich durchschossen, waren unbeschreiblich. Ich schwebte wie auf Wolken, und gleichzeitig fühlte ich mich, als ob ich auf einer Zeitbombe sitzen würde, deren Zünder eine Sekunde vor Null stand. Dennoch nahm ich allen Mut zusammen den ich noch aufbringen konnte und hauchte einen zarten und doch deutlichen Kuss auf das kleine Stückchen Haut zwischen Hals und Schulter, das von seinem T-Shirt freigelassen wurde. Eigentlich erwartete ich, dass er mich dafür zu Boden schlagen würde, doch er ließ es geschehen. Ich hoffte inständig, dass meine Stimme mich nicht im Stich lassen würde, als ich ihn dann fest an mich zog und ihm ins Ohr flüsterte: „Andererseits, vielleicht wäre das ja ein Grund für dich?“

Als ich das Gebäude verließ, war es draußen schon dunkel geworden....und irgendwie passte das auch zu meiner Stimmung: Die war nämlich zappenduster! In mir kamen leise Zweifel auf, ob ich nicht doch einen Fehler gemacht hatte. Ich hätte vielleicht.....Nein! Es war richtig so! Ich hatte ihn vor eine Entscheidung gestellt. Er konnte jetzt wütend auf mich sein, weil ich ihn so vor den Kopf gestoßen hatte, er könnte mich sogar hassen...... aber all das war trotzdem besser, als ewig im Unklaren zu sein. Und Klarheit würde bald geschaffen werden. Dessen war ich mir mehr als sicher, denn wenn ich eines von Kakarott wusste, dann war es das, dass er nach dem, was da drinnen passiert war, nicht eher seine Ruhe finden könnte, bis er Gewissheit darüber hatte, wie meine Worte gemeint waren.
Ich hatte früher schon sehr lange mit mir selber zu kämpfen gehabt, bis ich mir eingestanden hatte, dass aus dem ehemaligen Feind ein Freund geworden war und noch schwieriger war es für mich gewesen, einzusehen, dass ich nun sogar noch mehr in ihm sah, als nur einen Freund. Viel mehr! Aber vorhin, als er vor mir gestanden hatte, war mir klar geworden, dass endlich etwas passieren musste.
Nachdenklich ging ich in der Dunkelheit über den Parkplatz und als ich schon fast das Ende erreicht hatte, hörte ich wie eine Tür aufgestoßen wurde und trat schnell aus dem Laternenschein, der den Parkplatz spärlich beleuchtete. Ich sah wie Kakarott sich suchend umblickte und dann schließlich in meine Richtung kam. Er lief an mir vorbei ohne mich zu bemerken, dann blieb er ein paar Schritte, mit dem Rücken zu mir, stehen. Ich ließ noch einige Sekunden verrinnen, in denen ich ihn beobachtete, aber dann trat ich aus dem Schatten und machte mich bemerkbar. Erschrocken fuhr er herum und fragte mich wohl eher aus einem Reflex heraus, woher ich auf einmal kam. Ich hatte jetzt allerding keine große Lust auf Small-Talk und kam daher ohne große Umschweife auf das entscheidende Thema zu sprechen und fragte ihn direkt, ob ihm jetzt ein anderer Grund für mein Hierbleiben eingefallen war. Äußerlich tat ich sehr reserviert, aber innerlich zitterte ich, da ich wusste, was von seiner Antwort jetzt abhing. Ich hatte alles auf eine Karte gesetzt und.... "Wenn du nicht willst, brauchst du nicht hierzubleiben." .....VERLOREN!!! Dieses eine Wort füllte mein ganzes Denken aus und hinterließ nichts als eine brennende Leere.
Aber was hatte ich denn erwartet? Dass er mir nachlief um mir seine Liebe zu gestehen und seine Familie aufgab um mit einem kaltschnäuzigen Gefühlskrüppel wie mir..? Bevor ich den Gedanken zu Ende führen konnte schrie mir jedoch mein Herz schon die Antwort entgegen: Ja! Genau das hast du gehofft und diese Hoffnung wurde dir gerade genommen und jetzt........hast du nichts mehr!
All das ging mir in nur wenigen Sekunden durch den Kopf... und dort wo einmal meine Herz gewesen war, bohrte sich jetzt eine eisige Kralle in meine Brust.... Doch gerade diese Eiseskälte gab mir die Kraft mich zumindest äußerlich wieder zu fangen, ihm die Worte „Wiedersehn. Viel Spaß noch mit deiner neuen Flamme.“ entgegenzuschleudern und mich mit roboterähnlichen Schritten zu entfernen
..... bis ich plötzlich unvermittelt zwei warme Arme spürte, die sich um mich legten und bewirkten, dass ich wie vor eine Mauer gerannt zum Stehen kam.
Was ich in diesem Moment empfand, war wohl eines dieser Dinge, die sich nicht so ohne weiteres in Worte fassen ließen. Man könnte es vielleicht mit dem Moment vergleichen, in dem man das erste Mal die Sonne sieht, ihre Wärme spürt..... und ich wollte dieses Gefühl nie mehr missen. Daher wagte ich es auch nicht mich zu rühren, aus Angst davor, durch eine unbedachte Bewegung alles zu zerstören.
Plötzlich bemerkte ich wie ein leichter Hauch über meinen Nacken strich. Ich bekam eine Gänsehaut und die feinen Härchen auf meinen Armen stellten sich auf. Aber das war nichts gegen das, was geschah als ich mit einem Mal seine Lippen auf der empfindlichen Stelle zwischen  meinem Hals und der Schulter spürte. Pure Elektrizität durchschoss von jener Stelle aus jeden einzelnen Nerv meines Körpers und hinterließ eine Wärme, die mein ganzes Selbst ausfüllte. Als er seinen Mund wieder von meiner Haut löste drohte sich diese Wärme wieder aufzulösen und das war das, was ich nun auf keinen Fall wollte. Jedoch als hätte er das gespürt, schloss er mich sofort noch fester in seine Arme und ich entspannte mich wieder. Leise flüsterte er mir die Frage ins Ohr, ob das nun ein ausreichender Grund für mich gewesen war.
Ich war ihm jetzt eine Antwort schuldig. Das wusste ich, da ich ahnte was es ihn an Überwindung gekostet haben musste, diesen Schritt zu tun, aber ich ließ ihn noch für einen kurzen Moment warten und genoss das Gefühl der Geborgenheit, welches ich so wohl das erste Mal in meinem Leben erfuhr. Dann jedoch löste ich mich von ihm und trat einen Schritt nach vorn. "Du hast mich auf die Probe gestellt, Kakarott." "Genau, wie du es bei mir vorher getan hast, Vegeta." "Ich lasse aber nicht gerne mit mir spielen." "Genausowenig wie ich." Bei diesen Worten war er wieder näher zu mir getreten und und dieses Wissen um seine Nähe machte es mir nicht gerade leichter, klar denken zu können. Das war allerdings jetzt dringend von Nöten, da ich mir erst noch vorher die vollkommene Sicherheit verschaffen musste, dass ihm das hier  genauso ernst war, wie mir. Während ich  mir krampfhaft Worte überlegte, welche ausdrücken konnten, was ich wollte und die die Ehrlichkeit seines Tuns nicht in Frage stellten, hatte er wahrscheinlich mein Ringen mit mir selber gespürt und nahm es mir einfach ab. "Glaube mir! Ich habe noch nie etwas in meinem Leben so ernst gemeint wie das hier mit dir .... Geliebter." Das letzte Wort war nur ein Flüstern gewesen und doch fegte es wie ein Wirbelsturm alle meine Bedenken davon. Und nun endlich konnte ich ihm eine Anwort geben.
Diese bestand nun weniger aus Worten, genauer gesagt wurde gar kein Wort gewechselt, sondern ich ließ lieber Taten sprechen.
Ich wandte mich ihm einfach unvermittelt zu, schlang meine Arme um seinen Hals und nahm seinen Mund in Beschlag.
Obwohl er wohl doch etwas überrascht war, konnte man nicht behaupten, dass dieser Zustand bei ihm lange anhielt. Nur Sekundenbruchteile später, spürte ich seine Hände an meiner Taille, die mich noch enger zu ihm zogen. Jeder kostete den anderen ausgiebig, nahm dessen Geschmack auf und konnte gar nicht genug davon bekommen. Nach einiger Zeit jedoch lösten wir unsere Lippen schwer atmend von einander. "Gute Anwort" brachte Kakarott hervor. "Lass mich doch erstmal aussprechen!" Und ehe er sich versah wurde sein Mund wieder in Besitz genommen. Ich intensivierte unseren Kontakt, indem ich meine Beine kurzerhand um ihn schlang und mich fest an ihn presste. Er schob daraufhin eine seiner Hände unter meinen Hintern um mir einen sicheren Halt zu geben. Irgenwann, ich hab keine Ahnung wieviel Zeit vergangen war, wurde mir bewusst, wo wir uns noch befanden. Ich unterbrach widerwillig den Kuss und machte Kakarott auch darauf aufmerksam. Dieser sah mich mit einem schelmischen Grinsen an. "Hier gibt es übrigens einige leerstehende Zimmer." Ich tat nichtswissend. "Ach!... und was willst du dort?" "Mehr!" "Mehr von was?" "Mehr von dir." "Und was bekomm ich dafür?" "Alles was du willst." "Wie soll man bei dem Angebot noch widerstehen können?........"

So. Es war heraus. Ich hielt den Atem an. Was würde er jetzt tun? Doch er blieb stumm und stand ganz still. Ich hielt ihn einfach weiter in meinen Armen und wartete. Die Sekunden verrannen, dehnten sich zu Äonen. Ich wurde immer unsicherer. War er nur überrumpelt, oder überlegte er sich gerade die effektivste Methode, mich umzubringen? Als ich gerade überlegte, ihn noch einmal zu fragen, löste er sich aus meinen Armen. Mein Herz wurde schwer. Schlagartig wurde mir das Absurde an dieser Situation klar. Ich hatte mich dazu hinreißen lassen, zu glauben dass Vegeta etwas für mich empfand, mich mochte, mich vielleicht sogar  liebte… wie war ich nur auf diesen abwegigen Gedanken gekommen? Er hatte doch gar nichts in der Richtung angedeutet… Das einzige, was er für mich empfand, wahrscheinlich immer empfinden würde, war doch Verachtung… Wahrscheinlich hatten mich die Gefühle, die ich für ihn schon so lange hegte, dazu gebracht, jede nicht gerade völlig abweisende Reaktion von ihm als Sympathie für mich auszulegen… wie dumm von mir! Ich war einfach ein naiver Trottel. Das wars dann, Goku, guter Versuch, aber leider...
„Du hast mich auf die Probe gestellt, Kakarott.“ Was? WAS hatte er da gesagt? Er wollte mich nicht töten, er verhöhnte mich nicht… ohne nachzudenken antwortete ich „Genau wie du…“ „Ich lasse nicht gerne mit mir spielen…“ WER spielte denn hier? Ich war noch nie in meinem ganzen Leben so wenig zum Spielen aufgelegt wie gerade jetzt! Aber wie sollte ich ihm das klarmachen, wie konnte er mir glauben? Um Zeit zu gewinnen sagte ich schnell „Genausowenig wie ich.“ Ich schwankte zwischen der Idee, ihn zu packen und wild zu knutschen und der Möglichkeit, mit ihm in das nächstbeste Bett zu teleportieren, aber vor allem wollte ich wissen, was er in diesem Moment empfand, was er wirklich über mich dachte. Ich starrte auf seinen Rücken, überlegte fieberhaft, wie ich diese Frage formulieren sollte, als mich etwas an seiner Körperhaltung stutzen ließ. Er kämpfte offensichtlich mit sich selbst, wollte irgendetwas sagen… schlagartig wurde es mir klar! Intuitiv erfasste ich, was ihn beschäftigte. Er brauchte Gewissheit. Die Sicherheit, dass ich ihn ganz und gar wollte, ihn selbst, für immer, nicht nur jetzt und hier. Er wollte wissen, dass es mir ernst damit war! Mit dieser Erkenntnis kamen die Worte ganz von selbst, die ich jetzt ruhig aussprach. „Glaube mir. Ich habe noch nie etwas in meinem Leben so ernst gemeint wie das hier mit dir .... Geliebter." Ich wollte noch hinzusetzen „Ai shiteru, Koi“ doch er nahm mir die Worte aus dem Mund – mit seiner Zunge. Nie werde ich den Ausdruck vollkommenen Glücks vergessen, der in seinen Augen stand, als er sich zu mir umwandte und mich stürmisch umarmte. Und nie werde ich das Gefühl vergessen, dass sich in mir ausbreitete, als ich ihn nun mit beiden Händen packte und fest an mich zog, während unsere Zungen ein sinnliches Spiel spielten… Dieser Moment, als er mir zum ersten Mal wirklich nahe war, mir ohne Vorbehalte seine innersten Gefühle zeigte, hat sich für immer unauslöschlich in meine Erinnerung gegraben. (Trief^^’)
Wir lösten unsere Lippen schwer atmend voneinander, nur um sofort wieder in einem leidenschaftlichen Kuss zu versinken. Ich fühlte, wie unbändiges Verlangen in mir entbrannte, und ihm musste es ganz genauso gehen, denn plötzlich spürte ich seine Beine um mich und griff instinktiv zu, um ihn noch enger an mich zu pressen. Ich schloss meine Augen und vergaß alles um mich herum, wollte ihn nur noch fühlen… als ich plötzlich eine schreckliche Leere empfand. Er hatte sich wieder von mir gelöst. Verwirrt sah ich Vegeta an.
„Ist dir eigentlich klar, dass wir hier in aller Öffentlichkeit ein Paarungsritual vorführen…“ fragte er, immer noch außer Atem, mit einem halben Grinsen. Ups. Das war mir bis eben völlig gleichgültig gewesen, aber… er hatte Recht! Da kam mir ein Gedanke. Die hatten hier doch Gästezimmer! Ich grinste Vegeta an und sagte es ihm. Er stellte sich unwissend und ich ging auf das Spielchen ein. Doch er ließ sich rasch von mir überzeugen, dass das eine sehr gute Idee war, mit dem Fremdenzimmer… Er sagte nur rigoros, dass er auf keinen Fall wieder in den Partyraum zur Rezeption gehen wollte – aber das war ja auch gar nicht nötig. Wir gingen unbemerkt zurück in das Gebäude. In dem Flur führte eine Treppe ins Obergeschoss. In den Türen der leeren Zimmer steckten normalerweise die Schlüssel von außen, und man zog diesen ab und brauchte sich erst am nächsten Morgen an der Rezeption zu melden. Wir liefen den Flur entlang, auf der Suche nach einem freien Zimmer – aber in keiner einzigen Tür steckte noch ein Schlüssel! Alles belegt – eigentlich logisch, bei er Menge von Gästen, die unten waren! Ratlos sah ich Vegeta an. Was jetzt?

 

"Wirklich alles was ich will??" "Versprochen." Sein Gesicht näherte sich wieder dem meinigen, aber bevor er mich erneut küssen konnte, wich ich aus, nahm seine Hand und zog in in Richtung Fitness-Center. "Na dann mal nix wie los!" Plötzlich fiel mir aber noch etwas ein und ich stockte. "Wir müssen doch nicht wieder in diese Partyhöhle, oder? Da bekommst du mich nämlich garantiert nich nochmal rein."
"Keine Angst! Es gibt eine Treppe gleich im Flur."Seine Stimme war wieder ganz nah an meinem Ohr und ehe ich mich versah knabberte er auch schon an diesem. Oh Mann! Ich wusste gar nicht, dass Ohrläppchen so empfindlich sein konnten...........aber in Kakarotts Nähe bestand mein ganzer Körper anscheinend sowieso nur aus einer einzigen erogenen Zone (o_O) Wir erreichten nach einigen.....ähm Zwischenstopps (^^) das Gebäude und mit Mühe und Not schafften wir es die Treppe hinauf. Dabei machte es der Umstand, dass es stockdunkel war und keiner von uns beiden Zeit vergeuden wollte um den Lichtschalter zu suchen, nicht gerade einfacher. "Pass auf! Zieh den Kopf ein!" "Autsch! Schon zu spät." "Komm nimm meine Hand!" 3 Sekunden später: "Das ist aber nicht meine Hand, Vegeta!" "Ach wirklich nicht?" 4 Stufen weiter: "Wie viele Treppen sind das denn noch?" "Ich denke du warst hier schon mal." "Unten ja, aber oben doch noch nicht. Da hat mir bis jetzt die passende Begleitung gefehlt." "Und jetzt hast du sie gefunden.? Bist du sicher? Ich könnte ja noch mal runter um nachzufragen, ob nicht diese Tussi Lust hat mit dir...." Abrupt wurde ich festgehalten und gegen die Wand gedrückt. Ich konnte zwar nichts sehen, aber umso deutlicher fühlte ich Kakarotts Körper, der sich unerbittlich an meinen presste. Ich hielt schlagartig die Luft an, als er begann seinen Unterleib lasziv gegen meinen routieren zu lassen.... und auch die entsprechende Reaktion seines Körpers eintrat. "Fühlst du das?" Und ob ich das fühlte. "Das kann nur eine einzige Person bei mir bewirken... und die hab ich gerade vor mir!" Daraufhin küsste er mich so lange, bis ich glaubte Sternchen zu sehen. Danach musste ich mich erstmal an ihm festhalten, sonst wäre ich mit ziemlicher Sicherheit zusammen gesackt. "War das überzeugend genug für dich?" "Mehr als überzeugend." brachte ich immer noch leicht außer Atem hervor. "Wenn du jemals auch nur den kleinsten Zweifel darüber verspüren solltest, ob meine Gefühle für dich aufrichtig sind, dann sag es mir und ich werde es dir beweisen." "Ist das ein Versprechen?" "Das ist es." Daraufhin wurde wieder ein inniger Kuss getauscht, der das Versprechen auf ewig besiegelte....und ich nahm mir vor des öfteren Zweifel anzumelden, die unbedingt beseitigt werden mussten.
Kaum zu glauben, aber irgendwann hatten wir tatsächlich das Obergeschoss erreicht. Sogar der Lichtschalter war mittlerweile ausfindig gemacht worden, wenn auch nur dadurch, dass Kakarott mit dem Rücken drangeeckt war, als wir eine unserer "Pausen" eingelegt hatten.
Nun tat sich aber ein neues Problem auf: Alle Zimmer waren belegt. Und was nun? Kakarott sah mich ratlos an.
"Hier wird es doch wohl noch irgendwo ein freies Zimmer geben." Suchend blickte ich mich um und erblickte etwas. "Sag mal, wohnt der Eigentümer dieses Ladens eigentlich hier?" Verwundert begegnete mir der Blick meines Gegenübers. "Manchmal schon, wieso?" "Und ist er zur Zeit im Haus?" "Soweit ich weiß nicht...." "Perfekt!" Entschlossen zog ich ihn zum Ende des Ganges und blieb vor der letzten Tür stehen. Kakarott war inzwischen ein Licht aufgegegangen. "Vegeta dort steht groß und breit `PRIVAT`. Wir können doch nicht einfach...." Aber ich war nicht mehr aufzuhalten. Außergewöhnliche Situationen verlangten eben außergewöhnliche Taten!... und das hier war sozusagen sogar ein Notfall, denn nicht lange mehr hin und ich würde meinen kümmerlichen Rest an Selbstbeherrschung vollends über Bord werfen  und mich an Ort und Stelle über ihn hermachen. Entschlossen packte ich die Türklinke, ein kurzer Ruck.....et voila!!
"Na los, komm schon!" Ich drehte mich zu ihm um und sah ihn auffordernd an. Er aber schaute immer noch ziemlich skeptisch drein.
"Wir können natürlich auch wieder raus gehen, in die dunkle und ungemütliche Nacht. Stunde um Stunde auf der Suche nach einem Zimmer, welches...." Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie er in dem Zimmer verschwunden war. Ich grinste immer noch in mich hinein, als von drinnen ein "Worauf wartest du denn noch?" kam, er gleich darauf wieder an der Tür erschien und ich mit einem Ruck hineingezogen wurde.

Vegeta ließ sich von dem Umstand, dass alle Türen verschlossen waren nur bedingt beeindrucken. Schnell hatte er das Privatzimmer des Eigentümers am Ende des Ganges entdeckt, und, nachdem er sich bei mir vergewissert hatte, dass dieser nicht anwesend war, mir nichts, dir nichts die Tür aufgebrochen. Als ich Bedenken anmeldete, dort einzudringen, stellte er mir in Aussicht, die nächsten Stunden auf der Suche nach einem Zimmer zu verbringen. Allein die Vorstellung, auch nur zwei Minuten ohne direkten körperlichen Kontakt mit ihm auskommen zu sollen, bewirkte einen plötzlichen und radikalen Meinungsumschwung bei mir und ich ging ihm voraus in das Zimmer. Ich schaltete das Licht an und mein Blick fiel als erstes auf ein wunderbar bequem aussehendes, breites, mit schwarzer Seidenbettwäsche bezogenes Doppelbett. Dieser Anblick brachte den allerletzten Zweifel in mir zum schwinden, und ich drehte mich nach Vegeta um, der allerdings immer noch vor der Tür herumlungerte und vor sich hin grinste. Ich konnte nicht mehr. „Worauf wartest du denn noch?“ fragte ich ungeduldig, ging zu ihm und zog ihn mit Schwung in das Zimmer, was ein willkommener Anlass für uns war, erneut einen heißen Kuss zu tauschen. Er zog mich fester an sich und flüsterte: „Bin ja schon da!“ „Wurde auch Zeit!“ murrte ich, und packte mit beiden Händen seinen Hintern, um ihn gegen die mittlerweile recht deutliche Ausbuchtung in meiner Jeans zu pressen, was ihm einen leisen Laut des Behagens entlockte. Voller Genugtuung stellte ich fest, dass unser Spielchen auch an ihm nicht ganz spurlos vorübergegangen war, und um es auf die Spitze zu treiben, küsste ich ihn heiß und begann erneut, mich an ihm zu reiben, bis er ein Keuchen nicht mehr unterdrücken konnte. Ich musste grinsen und beendete so den Kuss. Dann ließ ich ihn plötzlich los, warf mich rücklings auf dieses wunderbare Bett, dass auf keinen Fall nur zum Schlafen gebaut worden war, dessen war ich mir ganz sicher, und warf ihm einen frechen Blick zu.
Langsam drückte er die Tür ins Schloss, das allerdings nicht mehr ganz einrastete… doch glücklicherweise existierte auf der Innenseite ein Riegel, den er nun betätigte, wobei er mich mit einem Ausdruck in den Augen ansah, den man nur als lüstern beschreiben konnte. Nachdem die Tür verriegelt war, schaltete er das Licht aus und näherte sich dem Bett. Ich schaltete die kleine Nachttischlampe an, schließlich wollte ich ihn ja sehen, und ließ ihn nicht aus den Augen, während er sich langsam sein Shirt über den Kopf zog. Ich betrachtete fasziniert seinen muskulösen Oberkörper, als ob ich ihn zum ersten Mal sähe, und spürte, wie sich eine noch heftigere körperliche Reaktion bei mir einstellte. Kurz davor die Beherrschung komplett zu verlieren löste ich widerwillig den Blick von seinem perfekten Body, dann folgte ich seinem Beispiel. Allerdings konnte von langsam keine Rede sein, vielmehr  riss ich mir mein Shirt ruckartig vom Leib. Währenddessen hatte er sich schon des Restes seiner Kleidung entledigt, was nicht gerade zum Nachlassen meiner Erregung beitrug, und so bemühte ich mich, auch meine Klamotten so schnell wie möglich loszuwerden. Es gelang mir in Rekordzeit, mich davon zu befreien, und ehe ich mich versah lag er neben mir und zog mich auch sofort in seine Arme. Ich erzitterte, denn das Gefühl, als sich unsere nackte Haut berührte, war einfach unbeschreiblich. Wir lagen sekundenlang da und sahen uns in die Augen. Dann hielt ich es nicht mehr aus. Ich rollte mich herum und zog ihn auf mich. Wenn sich meine Erregtheit überhaupt noch steigern konnte, dann jetzt, als ich seine harte Männlichkeit an meinem Körper spürte. Vegeta stützte sich mit den Armen seitlich ab, senkte langsam den Kopf und hauchte viele kleine Küsse auf mein Gesicht, näherte sich dabei immer mehr meinem Mund, strich zart mit der Zunge über meine Lippen und begann schließlich, an meiner Unterlippe zu saugen. Meine Antwort darauf war, dass ich ihn mit meinen Beinen umschlang und meine Hände in seine Haare wühlte. Ich spürte, wie er lächelte. „Hey, du hast es ja richtig eilig!“ raunte er sodann zärtlich in mein Ohr, wanderte mit seinen Lippen langsam an meinem Hals abwärts und biss mich sanft in die Halsbeuge. Ein Gefühl, als ob man mich an eine Starkstromleitung angeschlossen hätte, durchfloss mich von den Haarspitzen bis in die Füße, wobei es sich in der Körpermitte eindeutig konzentrierte, und ich konnte nicht mehr anders, ein lautes Stöhnen entrang sich meinen Lippen...

Eigentlich war es unglaublich. Noch vor 2 Stunden hätte ich mir nicht im entferntesten vorstellen, können, dass dieser Tag noch eine so gravierende Wende in meinem Leben herbeiführen würde. Und gravierend war zweifellos das richtige Wort dafür, denn ich war gerade im Begriff mit einem Mann zu schlafen und zwar nicht nur mit irgendeinem Mann. Nein! sondern mit dem einzigen weiteren Vollblutsayajin, den es außer mir überhaupt noch gab, der, der es wie kein anderer schaffte, mich auf die Palme zu bringen, mit genau jenem, dem ich ewige Feindschaft geschworen hatte.........mit dem Sayajin, den ich gerade unter mir liegen hatte und der diesen Zustand genauso in vollen Zügen genoss, wie ich.........und das rätselhafteste war, dass es keinerlei Zweifel dafür gab, dass das hier das Beste war, was mir jemals hätte passieren können. Ich würde jetzt Sex mit Kakarott haben und kein verdammtes Weltuntergangsszenario könnte mich davon abhalten. Meinetwegen konnten Freezer, Boo und was weiß ich wer noch mitsamt ihrer Verwandtschaft auf einmal hier auftauchen und damit drohen die Erde in die Luft zu jagen. Ich würde mich mit Freuden mit ihnen herumschlagen, aber erst NACHDEM ich mich mit Kakarott hier ausführlich  `beschäftigt` hatte!
Genüsslich fuhr ich damit fort mein Vorhaben, jeden einzelnen Zentimeter seines Körpers ausführlich zu kosten, in die Tat umzusetzen. In diesem Sinne wanderte ich mit meinem Mund langsam seinen Hals entlang, spürte wie sein Blut in seiner Schlagader heftig pulsierte und biss schließlich leicht in die weiche Haut, die sich mir hier so offen bot. Das rief ein lautes Stöhnen Kakarotts hervor, welches ich zufrieden in mich aufnahm. Gleichzeitig verstärkte er den Druck seiner Beine, die sich um mich geschlungen hatten und das wiederum bewirkte, dass auch der Druck in einer anderen Körperregion noch einmal mächtig zunahm. Lange würde sich das Unvermeidbare nicht mehr hinauszögern lassen, das wusste ich. Und als ich ihn mir noch einmal genau ansah, das Bild in mich einzog, wie er unter mir lag, mit geschlossenen Augen und voller Vertrauen, da wusste ich, dass ich das auch gar nicht mehr wollte.
"Kakarott?" Er öffnete seine Augen und sah mich liebevoll an. "Hm?" "Ich will, dass du mit mir schläfst!" Verwirrung, Erstaunen, Begreifen... all diese Empfindungen konnte ich nacheinander in seinem Blick lesen. Langsam löste er die Umklammerung seiner Beine und richtete sich auf, so dass ich jetzt auf seinem Schoss saß. Sein Blick fraß sich geradezu in meinen, suchte nach Anzeichen für auch nur die geringsten Ängste oder Zweifel........aber er fand nichts von alldem. "Du bist dir ganz sicher?" hakte er trotzdem noch einmal nach. Daraufhin nahm ich sein Gesicht zwischen meine Hände und hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Lippen. "Ich will dich." In diesen drei Worten lag all das, was ich für ihn fühlte und sie ließen auch die letzten Bedenken seinerseits verschwinden. Leidenschaftlich drückte er seine Lippen auf meinen Mund, drang mit seiner Zunge in ihn ein und raubte mir meinen Atem. Dabei legte ich meine Arme um seinen Hals, ließ mich nach hinten sinken und zog ihn dabei einfach mit. Wir küssten uns lange und ausgiebig. Damit nicht sein volles Gewicht auf mir ruhte, hatte er seine Arme rechts und links von meinem Kopf aufgestützt, während ich meine an seinen Seiten entlang zu seinem Hintern gleiten ließ und dessen feste Pobacken kreisend massierte. Damit bewirkte ich, dass er scharf die Luft einsog und erst die eine und dann die andere Hand ergriff um sie oberhalb meines Kopfes in die Kissen zu drücken. "Ich kann mich nicht mehr lange beherrschen, wenn du sowas machst, Vegeta." sagte er mit ziemlich angestrengter Stimme, die deutlich machte, was ihm seine Zurückhaltung abverlangte. "Wer sagt denn, dass du dich beherrschen sollst?!" gab ich mit einem versteckten Grinsen zurück und fing an meine Lenden an den seinigen zu reiben. "Oh mein G...." war alles was er von sich geben konnte, ehe ich seine Lippen erneut gefangen nahm. In meiner Körpermitte hatte sich eine kaum noch zu ertragender Druck entwickelt und ich konnte und wollte nicht mehr warten. Ich spreizte meine Schenkel und ließ Kakarott dazwischen gleiten. Dieser ließ nun meine Handgelenke los, griff stattdesssen unter meinen Hintern und hob ihn etwas an. Danach öffnete er mich noch etwas mehr und ich krallte mich voller Erwartung in das Laken. Schon spürte ich die harte Spitze seines Glieds an meiner Öffnung und gleich darauf drang er in mich ein. Ich spürte keinen Schmerz, nur ein leichtes Brennen aber als er anfing sich zu bewegen, verschwand auch das..... und alles was blieb, war unbändige Lust!! Allein das Wissen ihn in mir zu haben, mit ihm verbunden zu sein, machte mich schier wahnsinnig und als er dann auch noch einen bestimmten Punkt in mir berührte, wollte ich nur noch eines. "Nimm mich härter, Kakarott!!!" Ich schrie es fast und er kam meiner Aufforderung sofort nach. Die Kraft seiner Stöße nahm zu und ich hob mein Becken noch etwas an, um ihn so tief wie nur möglich in mich aufzunehmen. Unsere Leiber bewegten sich im gleichen animalischen Rythmus gegeneinander  und das Keuchen und Stöhnen erfüllte den ganzen Raum. Ich glaubte zu explodieren, als er auch noch ‘ihn´ mit seiner Hand umschloss und im selben Tempo begann auf und ab zu gleiten. Ich fühlte wie sich mein Innerstes zusammenzog, vor meinen Augen erschienen Funken und Blitze und als ich kam und auch er sich mit einem letzten heftigen Stoß in mir ergoss, befand ich mich am Rande zu einer Ohnmacht. Obwohl er vollkommen erschöpft war, entzog er sich mir sehr vorsichtig, brach dann aber sogleich zusammen und ich spürte das Zittern, welches in seinem Körper immer noch nachhallte. Sein Kopf ruhte in meiner Halsbeuge und sein heißer, immer noch keuchender Atem fing sich in meinem Genick. Meine Hand wanderte wie von selbst zu seinem Gesicht, strich ihm ein paar verschwitzte Haarsträhnen zur Seite und bei dieser Berührung öffnete er seinen Augen und unsere Blicke trafen sich......

Ich hatte meine Augen fest geschlossen und ließ dieses Wahnsinnsgefühl wirken, dass mir sein Biss beschert hatte. Gleichzeitig kämpfte ich dagegen an, ihn auf den Rücken zu werfen und auf der Stelle zu nehmen. Ich wollte ihn, Gott, ich konnte an nichts anderes mehr denken als daran, seinen Körper zu besitzen. Doch ich wartete, wartete auf ein weiteres Zeichen seiner Zustimmung. Dies hier war mir zu wichtig, um es durch eine unbedachte Handlung zu gefährden… was, wenn er nicht so weit gehen wollte? Immerhin waren wir erst seit heute Abend überhaupt bereit, unsere Gefühle füreinander dem anderen einzugestehen… Wenn ich ihn jetzt überrumpelte, konnte das vielleicht alles wieder zerstören… Ich spürte, wie er den Kopf hob und mich ansah. Ich ließ meine Augen geschlossen und wartete, während mein Verlangen immer stärker wurde… „Kakarott?“ Ich erschrak. Das konnte nur bedeuten, dass er mir sagen wollte, dass wir es hierbei belassen sollten… ganz sicher… obwohl sein Körper etwas anderes sagte… Meine Kehle war wie zugeschnürt, ich brachte nur ein „Hm?“ heraus, und versuchte, ihn nicht durch irgendwelche unbedachten Bewegungen zu beeinflussen. „Ich will, dass du mit mir schläfst!“ Ich glaubte, nicht richtig zu hören. Völlig ohne Vorwarnung, ruhig, ja, schlicht, sprach er die Worte aus, die ich mir, mittlerweile schon fast verzweifelt, so gewünscht, die ich herbeigesehnt hatte! Ich glaube, ihn diesem Moment konnte er in meinem Gesicht lesen wie in einem offenen Buch. Langsam richtete ich mich auf. Eine letzte Gewissheit musste ich noch haben. Ich fasste ihn sanft an den Schultern und sah ihm tief in die Augen. „Du bist dir ganz sicher?“ Im Stillen schimpfte ich mich einen Idioten. Warum nochmal fragen? Aber ich wollte auf keinen Fall etwas falsch machen… Er küsste zart meine Lippen. „Ich will dich!“ Jeder Zweifel, jede Unsicherheit, jede Besorgnis, vielleicht das Falsche zu tun, alles zu übereilen… alles löste sich in Nichts auf und ich riss ihn an mich, presste meinen Mund auf den seinen, um ihn voller Leidenschaft zu küssen. Als er jetzt seine Arme um mich schlang und sich mit mir nach hinten sinken ließ, war ich schon nicht mehr Herr meiner Taten.
Um mich noch wenigstens etwas zu beherrschen stützte mich mich ab, und brachte so etwas Distanz zwischen unsere Körper. Doch das war vergeblich, denn nun spürte ich, wie er mit beiden Händen mein Hinterteil zu massieren begann, und dieses Gefühl, verbunden mit dem Druck, den jeder mit seiner Erregung auf den Leib des anderen ausübte, ließ mich schon fast kommen. Mühsam beherrscht fing ich seine Hände ein und machte ihm deutlich, dass er mich fast um den Verstand brachte. Statt mich zur Ruhe kommen zu lassen rieb er erneut seinen Unterleib gegen meinen, worauf er mich wieder leidenschaftlich küsste. Ehe ich richtig wusste, wie mir geschah, lag ich plötzlich zwischen seinen Schenkeln. Fast wie in Trance griff ich unter ihn, um ihn etwas anzuheben. Wie durch einen Nebel nahm ich wahr, dass sich seine Hände im Bettlaken verkrallten. Hatte er Angst? Doch es gab kein Zurück für mich, jetzt nicht mehr. Ich presste mich gegen ihn und drang in ihn ein. Vorsichtig, voller Sorge ihm Schmerzen zu bereiten, bewegte ich mich sehr langsam in ihm. Ich musste das übermächtige Verlangen bekämpfen, zügellos in ihn zu stoßen, obwohl ich kaum noch fähig war, mich zurückzuhalten. Er jedoch wusste meine Rücksichtnahme überhaupt nicht zu schätzen. „Nimm mich härter, Kakarott!“ stieß er hervor. Dies ließ mich jegliche Sanftheit über Bord werfen und ich rammte mich augenblicklich tief in seinen Körper, den er mir nun willig noch mehr entgegenhob, hinein. Mein gesamtes Empfinden konzentrierte sich nur noch auf die heiße Enge um mich, die Bewegungen, mit denen er mir entgegenkam, sein lustvolles Stöhnen. Ich wusste, dass ich es nicht mehr lange aushalten würde, also umschloss meine Hand seine Erektion und ich massierte ihn hart  im Takt unserer Bewegungen. „Kakarott, hah – jaa!“ Sein Stöhnen versetzte mich in einen Zustand totaler Ekstase. Meine freie Hand suchte die seine und wir verschränkten unsere Finger. Ich fühlte, wie er sich anspannte und meine Stöße wurden heftiger, ich bewegte meine Hand immer schneller an seinem Glied, trieb ihn förmlich zum Höhepunkt, und als er unter mir explodierte und sich in meine Hand ergoss, spürte ich, dass auch ich kommen würde und drang mit einem letzten Stoß noch einmal tief in ihn ein. Ein gewaltiger Orgasmus überrollte mich und ich verströmte mich mit einem Aufschrei in ihm. Ich blieb keuchend über ihm, bis die Gefühlswoge abgeebbt war, dann zog ich mich sanft aus ihm zurück und ließ mich erschöpft auf ihn niedersinken. Seine Nähe, die unbeschreiblichen Gefühle, die ich gerade mit ihm geteilt hatte, ließen mich immer noch erzittern. Ich war unfähig zu sprechen, oder etwas zu tun, während unser Herzschlag sich langsam beruhigte.
Doch urplötzlich erfasste mich Angst. ‚Lass es das nicht gewesen sein’ dachte ich voller Panik. Was, wenn es nichts als ein Ausbruch von Leidenschaft gewesen war? Ich wollte so viel mehr als das! Wir waren förmlich über einander hergefallen, das war alles so schnell gegangen. Zu schnell? Mein Herz begann wieder wild zu klopfen, als ich seine Hand spürte, die mir sanft die Haare aus dem Gesicht strich. Ich öffnete meine Augen und blickte direkt in seine. Er musste etwas in meinem Blick gelesen haben, denn er legte seine Arme um mich, verkreuzte sie auf meinem Rücken und zog mich eng an sich. „Ich lass dich nie wieder los“ murmelte er. Ich schmiegte mich an ihn, schloss die Augen und wollte ihn noch mehr fühlen, brauchte seine Nähe. Nachdem unser Verlangen gestillt war, wollte ich ihm zeigen, dass da mehr war als nur Lust. Denn das war mir klar wie nichts jemals zuvor. Doch was fühlte er? Ich öffnete meine Augen wieder. Er sah mich immer noch an – und er lächelte! Doch plötzlich runzelte er die Stirn, sein Blick wurde ernst, und er fasste mich fester. „Bereust du es?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein!“ „Aber?“ „Es gibt kein Aber, mir fehlt nur etwas…“ „Was denn?“ Er begann mich zu streicheln. Obwohl mich ein Schauder überlief, ging ich nicht darauf ein. „Ich will es von dir hören!“ „Was hören?“ Noch bevor er es ausgesprochen hatte, blitzte Verstehen in seinen Augen auf. Er legte seine Stirn an meine und murmelte: „Weißt du es denn immer noch nicht? Ich …“ er kam nicht dazu, den Satz zu beenden, denn das Geräusch der herabfallenden Türklinke ließ uns auseinanderfahren. Sie war nur lose daraufgesteckt gewesen. Wir hörten Stimmen draußen und jemand rief: „Chef, sind Sie da drinnen?“ Blitzartig sprangen wir auf und rafften unsere Sachen zusammen. Beinahe noch schneller, als wir uns ausgezogen hatten, streiften wir sie uns wieder über, während nun jemand mit der Faust gegen die Tür schlug. „Wer ist da drin? Aufmachen!“ Ich löschte das Licht, fasste Vegeta an der Hand, konzentrierte mich kurz und weg waren wir.                                                                              

Teil 3                                                                                                                                   back