Weiß Kreuz RPG `Romeo und Julia’ Teil 5                                                       back

Omi
*Mit einem Niesen werde ich wach und blinzle erstmal orientierungslos in die Gegend. Dann realisiere ich wo ich bin und dass Nagi halb auf mir liegt, sein Haarschopf kitzelt mich an der Nase. Vorsichtig streiche ich die Strähnen zurück und lege leicht die Hand auf seinen Rücken. Ich liebe das Gefühl wie er auf mir liegt, seine Hand ruht auf meinem Herzen und seine Atem streicht warm über meine Brust. Ich kann von oben seine langen Wimpern sehen, die bläuliche Schatten auf seine Wangen werfen. Ich bin so glücklich… vorsichtig hebe ich den Arm um auf die Uhr zu sehen. Ich habe etwa eine Stunde geschlafen, er wahrscheinlich weniger, ich denke er war noch wach als ich eingeschlafen bin. Er neigt zum Grübeln, fürchte ich… doch auch ich schaffe es jetzt nicht, die Gedanken beseite zu schieben die mich heimsuchen. Nicht mehr lange und die Reise ist vorbei, dann kommt die Aufführung und danach ist die Theater-AG zu Ende. Dann gibt es keinen Grund mehr, uns nach der Schule zu treffen oder etwas zusammen zu unternehmen… mein Herz wird schwer. Wie sollen wir es dann schaffen uns zu sehen? Vor allem – ich möchte so etwas wie das hier nicht mehr missen. Unwillkürlich nehme ich Nagi fester in den Arm. Ich –lasse- das nicht zu. Ich werde nicht dulden, dass ihn mir jemand wegnimmt, nicht Aya, nicht Crawford,… keiner.

Nagi
*Irgend etwas drückt sich fest, aber nicht unangenehm an mich und ich dusele langsam aus dem Schlaf empor bis ich wieder weiß, wo ich bin und –wessen- warme Arme sich um mich schliessen. Ein leises Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen, aber ich lasse die Augen geschlossen und schmiege mich mit einem kleinen glücklichen Seufzen enger an Omi. Ich will noch ein bisschen so liegenbleiben und das geborgene Gefühl geniessen. Omis Finger fahren sanft durch meine Haare. `Gut geschlafen, aijin?´ Etwas in seiner Stimme lässt mich aufhorchen und ich öffne die Augen, um ihn sanft auf den Mund zu küssen..* Hai, sehr gut. Und du?

Omi
Ich auch. *Die Selbstverständlichkeit mit der er sich in meine Arme schmiegt und der kleine Kuss machen mich froh. Ich streiche weiter durch seine Haare und sehe ihm tief in die Augen.* Versprich mir, dass es immer so bleibt wie jetzt. *Seine Augen werden dunkler. Es ist immer wieder faszinierend, -wie- sehr sie seine Stimmung widerspiegeln. Jetzt habe ich ihm eindeutig die Laune vermiest. Rasch küsse ich ihn auf die Wange und lächle ihn an.* Versteh das nicht falsch. Ich weiß, dass wir nicht immer Einfluß darauf haben werden, ob wir uns sehen können oder nicht. Das meinte ich auch nicht. Was ich meinte ist… ist… *Ich breche den Satz ab. Nagi richtet sich halb auf und küsst mich kurz aber zärtlich. `Dass wir uns nicht davon abbringen lassen, ne?’ Ich nicke und ziehe ihn fester an mich.* Hai…

Nagi
*Ich -wusste- doch das ihn wieder etwas beschäftigt... und dass dieses etwas nicht sehr angenehm ist. Ich kuschele meinen Kopf wieder an seine Schulter und streiche sanft über seinen Arm und seinen Handrücken.* Nichts und niemand könnte mich davon abhalten...* Die Nachdrücklichkeit in meiner Stimme überascht selbst mich ein wenig. Sicher, ich habe Omi gerne, -sehr- gerne sogar und noch ein bisschen mehr... aber dass ich so entschlossen sein könnte ihn mir nicht mehr wegnehmen zu lassen, selbst wenn das bedeutet dass ich die einzige `Familie´ verliere die ich jemals hatte, dst doch ein bisschen unerwartet.*

Omi
*Ich streichle weiter seinen Rücken und hänge meinen Gedanken nach. Irgendwie ist es wirklich ziemlich ähnlich wie bei Romeo und Julia. Aber das Ende werde ich nicht zulassen. Ich will auf keinen Fall, dass es zur Tragödie kommt, wie auch immer diese aussehen würde.* Es muss doch möglich sein, diesen ganzen Gegner-Feinde-Mist aus der Welt zu schaffen. Im Grunde war das doch sowieso eine Farce… und die Zeiten in denen unsere `Aufträge’ sich überschnitten haben sind auch längst vorbei. Also was soll der ganze Quatsch denn noch? Ich denke ich werde mit Aya reden müssen. *Ich bin zwar äußerlich entschlossen, habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich unseren knallharten Leader von meiner Meinung überzeugen soll. Sicher wird er gleich wieder Verrat wittern. Es könnte also sein, dass ich meine Ersatz-Familie verliere… bin ich bereit, das in Kauf zu nehmen? Ich atme tief durch.* Ich bin bereit.

Nagi
*Ich streiche ihm tröstend über den Rücken.* Weiß hat keinen Grund uns zu lieben, vor allem nicht Abyssinian. Ich könnte verstehen, dass er nicht sonderlich glücklich über deine *ich muss bei der komischen Wortwahl schmunzeln* `Partnerwahl’ ist... aber –wenn- ihn jemand doch davon überzeugen kann es zumindest zu dulden dann bist -du- das. *Ich presse meine Lippen fest und überfallartig in seine Seite und puste kräftig. Omi fiept erschrocken auf und die nächsten paar Minuten verbringen wir damit uns gegenseitig zu kitzeln bis wir kaum noch Luft bekommen und als unordentlicher Haufen aus Armen und Beinen übereinander `zusammenbrechen´. Schmollend, aber mit einem kaum versteckten Grinsen reibe ich mir den wehen Fleck am Oberarm wo mich einer von Omis Füßen während seiner verzweifelten Verteidigungsversuche getroffen hat.* Das wird bestimmt ein blauer Fleck, du Wüstling.* Ein kurzer Kuss auf Omis Nasenspitze* …aber ich würde noch viel mehr davon in Kauf nehmen um dich Lachen zu hören.

Omi
*Ich richte mich drohend auf* Wüstling? Ich zeig dir gleich was für ein Wüstling ich bin… *Ich stocke als ich seinen letzten Satz richtig aufgenommen habe. Ich stemme mich auf meinen Armen hoch und bringe mein Gesicht ganz nahe an seines.* Das ist die schönste aller Liebeserklärungen, die ich jemals bekommen habe.. und glaub mir, - es waren viele. *Damit drücke ich ihm einen raschen Kuss auf. Der gespielt eingebildete Tonfall nimmt dieser Erklärung etwas von der sappiness und wenn es bei Nagi auch richtig angekommen sein wird, so stürzt er sich doch wieder auf mich und fängt erneut mit dem Kitzeln an. `Dir treibe ich deinen Hochmut schon aus, Weiberheld.’ Japsend flehe ich um Gnade und er lässt großmütig von mir ab. Ich liege keuchend auf dem Rücken und grinse zu ihm hoch.* Ich habe nicht von Weibern geredet…

Nagi
Omi `ufft´ leise, als ich mich nicht gerade sanft der Länge nach auf ihn plumpsen lasse. Ich zwicke ihn kurz mit den Zähnen ins Ohrläppchen und wackele meinen Zeigefinger vor seiner Nase* Meinst du nicht, es wäre noch ein bisschen früh, mir von deinen ganzen Affären zu berichten?* Er grinst mich schief an `Na wenn nicht jetzt wann dann?´ Ich lache und piekse ihn  dann nur der Gerechtigkeit halber nochmal kurz in die Seite bevor ich mich gemütlich auf ihn kuschele und sanft seinen Hals küsse* Kawaii da to namaiki da… auf was habe ich mich da bloß eingelassen?

Omi
*Ich brummle an seinem Ohrläppchen, dass ich anschließend gleich genüsslich beknabbere* selber namaiki na yatsu! *Dann lasse ich meine Hände über seinen Rücken streicheln und murmle zufrieden vor mich hin.* So lässt es sich aushalten… ich rühre mich hier heute nicht mehr weg.

Nagi
Ach, frech bin ich also auch aber hübsch bin ich nicht?* Omis Augen werden groß und er setzt zum Protestieren an... was ich allerdings ziemlich effektiv verhindere. Genüsslich lecke ich mir über die Lippen und kuschele meinen Kopf wieder an seine Schulter, meine Finger spielen schläfrig mit seinen Haaren.* Hai, mich bekommst du so schnell auch nicht wieder runter...

Omi
*Ich ruckle mich etwas zurecht.* Von mir aus… du wiegst ja nichts. Außerdem… *ich grinse und lasse meine Hände ein bisschen nachdrücklicher über seinen Rücken, den Hintern und dann seine Hüften abwärts wandern* … komme ich so prima überall dran. *Ich schnurre zufrieden, als er etwas rascher zu atmen anfängt. Ich kann einfach so schlecht meine Finger bei mir behalten, vor allem, wenn er so eindeutig kuschelbereit auf mir rumlümmelt…*

Nagi
*Ich brumme zwar ein bisschen gespielt `kleiner Hentai´ in sein Ohr, mache aber nicht die allergeringsten Anstalten irgendetwas gegen seine wandernden Finger zu unternehmen. Das fühlt sich einfach viel zu gut an... und wie lange ich ungefähr brauche um mich zu `erholen´ weiß ich jetzt auch. Meine Lippen fangen ganz von selbst an die Stückchen cremig-weisse Haut zu liebkosen die ich erreichen kann ohne zuviel von meiner gemütlichen Stellung aufzugeben. Mein Oberschenkel mogelt sich verstohlen zwischen Omis Beine und er zieht scharf die Luft ein als ich mich - natürlich rein unabsichtlich und vollkommen unschuldig - in eine etwas `bequemere´ Position ruckele.*

Omi
*Allein seine Nähe reicht ja schon aus um mich wieder auf Touren zu bringen, aber die kleinen Berührungen und Bewegungen die er macht sorgen dafür, dass ich lichterloh brenne und das auch nicht lange vor ihm verborgen bleibt. Ich umfasse sein Gesicht und unsere Blicke versinken ineinander. Eine stumme Frage in seinen Augen, die ich ebenso wortlos beantworte und er beugt sich zu mir herunter um mich tief zu küssen. Dabei pressen sich unsere Unterkörper von ganz alleine fester gegeneinander und ich spüre wie mein Atem rasch wird und auch Nagi holt heftiger Luft als sich unsere Lippen lösen.

Nagi
*Ich würde es ja nie zugeben wenn mich einer fragen würde... aber ich bin ziemlich nervös. Irgendwie ist es klar dass es hier und jetzt nicht bei einem einfachen Blowjob bleiben wird, diesmal wird es `ernst´. Zärtlich aber nachdrücklich liebkose ich Stück für Stück Omis Körper zuerst mit meinen Händen, dann mit Lippen und Zunge und ich stelle erleichtert fest wie gut er darauf reagiert denn sicherlich ist er nicht weniger nervös als ich. Ich verweile einen Augenblick, um die empfindliche Haut unterhalb seines Bauchnabels zu küssen, dann wandern meine Lippen ein wenig weiter abwärts. Meine Hand schlüpft wie zufällig zwischen seine Schenkel um dort federleicht seine Pobacken zu streicheln und langsam immer näher an seinen Eingang zu wandern. -Diesmal- hatte ich mit der Möglichkeit gerechnet, dass wir es vielleicht brauchen könnten und Omi kichert leise auf als sich auf einmal wie von Geisterhand die Schranktür öffnet und ein kleines Fläschchen quer durch den Raum schwebt... als es jedoch zielgenau neben mir auf dem Bett landet zögere ich kurz und sehe nach oben* Ich.. ähm... es könnte wehtun, ein bisschen zumindest.

Omi
*Seine Zärtlichkeiten sind sehr intensiv, sie lassen kleine schockartige Lustwellen durch mich jagen als er mich systematisch mit Lippen und Zunge verwöhnt. Innerhalb weniger Minuten bin ich so scharf auf ihn als wäre es nicht gerade mal zwei Stunden her, dass ich vollkommen erschöpft mit ihm eingeschlafen bin. Doch dieses Mal will ich mehr und er ebenso. Als er mit seinen Kräften das kleine Fläschchen herbeiholt muss ich kichern. Einerseits weil es einfach komisch aussieht wie das Ding durch die Luft schwebt, aber auch weil die Anspannung, die Erwartung und natürlich auch eine gewisse Nervosität sich einfach Bahn brechen. Nagi scheint das zu spüren und nimmt seine Liebkosungen wieder auf, bevor er mich behutsam warnt, dass es vielleicht zuerst nicht besonders angenehm sein könnte. Ich nicke und grinse ihn etwas schief an.* Schon klar. Ich bin zwar noch Jungfrau, aber nicht total unwissend. *Mein Grinsen wird breiter.* Wozu gibt es das Internet? *Ich sehe ihm zu wie er seine Finger mit dem Öl benetzt und unwillkürlich schlägt mein Herz noch schneller als sowieso schon. Er schraubt die Flasche zu und will sie ordentlich wegstellen. Ich will ihn gerade necken dass er ja die Ruhe weghat als mir bewusst wird, dass er wohl auch etwas unsicher ist. Ich zupfe leicht an seinen Haaren, weil ich woanders nicht drankomme.* Komm mal hoch… *Er rutscht höher bis wir Auge in Auge daliegen, seine Hand immer noch in meinem Schritt. Ich drücke mich seiner Hand unmissverständlich entgegen und küsse ihn kurz auf die Lippen.* Ich will das hier. Und du auch. Also tun wir es. Wir werden dann schon sehen …

Nagi
*Omi hat dabei einen so ernsthaft-nachdrücklichen Gesichtsausdruck dass ich schmunzeln muss. Fast als wäre -ich- hier die Jungfrau und nicht er.* Du ahnst gar nicht -wie sehr- ich das will... *Ich küsse ihn zärtlich, meine Finger massieren sanft seine Erregung und er hebt sich mir entgegen* ... Ich habe Angst dir wehzutun... *Er öffnet wieder den Mund und ich bringe ihn mit einem leisen `shh´und einer leichten Berührung meines Zeigefingers an seinen Lippen zum Schweigen* ...aber ich verspreche dir ich werde vorsichtig sein.* Mein Grinsen wird ein kleines bisschen fies.* Und sei es auch nur um mein eigenes Gewissen zu beruhigen... *Zu einer Antwort kommt er nicht mehr, denn ich attackiere wieder seinen Mund mit meinem, eine Hand spielt sanft mit seinem Nippel um ihn von den ersten Schmerzen ein bisschen abzulenken, als ich sanft und vorsichtig einen gut geölten Finger ihn in einführe.*

Omi
Mmh.. *Die Lustgefühle die von Nagis Fingern an meinem Nippel aus direkt in meine Lendenregion schießen überdecken das fremde, seltsame Gefühl dass sein Eindringen mir verursacht und weswegen ich mich leicht angespannt habe. Schmerzen kann ich nicht feststellen und ich entspanne mich gleich wieder als seine Zunge meine wild herausfordert. Fast hätte ich den Eindringling vergessen doch dann gesellt sich ein zweiter dazu und ich stöhne unterdrückt auf als Nagi vorsichtig tiefer stößt. Er macht das unglaublich gut… es tut nicht weh, ist nur fremd und ungewohnt.. aber auch gut - und es verursacht etwas in mir dass ich noch nicht richtig fassen kann. Keuchend löse ich meine Lippen von seinen und er sieht mich leicht besorgt an. Ich lege meine Lippen an sein Ohr* Mehr… *es ist nur ein Hauchen aber er nickt und stößt einmal kurz und hart in mich, was mich aufstöhnen lässt, bevor er langsam zurückzieht und sehr vorsichtig einen dritten Finger hinzufügt. –Das- ist nun ziemlich heftig und ich klammere mich an seinen Schultern fest. Um jeglicher Besorgnis vorzubeugen keuche ich ein kurzes `Nicht aufhören’ während ich versuche, mich zu entspannen. *

Nagi
*Ich halte Omis Reaktionen immer gut im Auge, mein eigenes Verlangen endlich -in- ihm zu sein ist erst mal nebensächlich. Meine Zärtlichkeiten werden sanfter und ich streiche in großen langsamen Kreisen mit der Handfläche über seine Bauchdecke, eine Geste von der ich weiß, dass sie das Entspannen ein wenig einfacher macht während ich ihn vorsichtig dehne. Und nach und nach merke ich wie die Anspannung in ihm nachlässt, das leichte Unwohlsein ist jetzt vollständig aus seinem Gesicht verschwunden und wird durch einen Ausdruck eindeutiger Lust ersetzt als sich meine Finger etwas schneller und fester in ihm bewegen, immer auf der Suche nach diesem einen kleinen Punkt der Omi zum Aufstöhnen bringt und meine eigene, verleugnete Erektion wieder schmerzhaft in mein Gedächtnis zurückholt. Ich bin so konzentriert auf ihn und seine Reaktionen, dass ich erst auf das zweite feste Ziehen in meinen Haaren reagiere und zu ihm hochsehe. Was er von mir will ist ziemlich eindeutig... auch ohne Worte. Er gibt einen kleinen ungeduldigen Laut von sich als ich meine Finger sanft wieder aus ihm herausziehe um meine Härte sorgfältig mit Öl zu bedecken. Ich bin mehr als nur großzügig damit, schließlich ist das was jetzt kommt eine ganz andere Liga als Finger... ich beiße mir hart auf die Unterlippe um nicht die Kontrolle zu verlieren als ich vorsichtig seine Hüften anhebe und langsam in ihn eindringe* Hmm...guut

Omi
*Die plötzliche Leere als Nagi seine Finger zurückzieht lässt mich enttäuscht aufstöhnen. Vor Erwartung fast zitternd sehe ich ihm dabei zu wie er sich mit Öl einreibt und es zuckt mir in den Fingern, ihm zu helfen. Endlich kniet er sich zwischen meine Schenkel und ich spüre den Druck an meiner Öffnung als er sich langsam vorschiebt. Ich bemühe mich, die Muskeln so weit es geht zu entspannen und sehe die ganze Zeit in sein Gesicht. Er konzentriert sich unglaublich darauf mir nicht weh zu tun, und obwohl es heftig zieht als er weiter eindringt, hat er damit Erfolg.* Mach weiter,.. es ist ok mach weiter… *ich weiß nur noch dass ich mehr von ihm will, ihn tief in mir spüren will* weiter…  mach w.. – ahhhh *Urplötzlich fegt ein Sturm von Lustgefühlen durch mich und ich komme ihm hart entgegen.* Oh Gott ja Nagi… mehr!

Nagi
*Irgendeine kleine ironische Stimme in meinem Kopf murmelt etwas von `soweit also zu langsam und vorsichtig´ als Omi mir ruckartig entgegenkommt... der weitaus größere Teil hat ganz schön damit zu kämpfen die Sache nicht hier und jetzt ziemlich vorzeitig zu beenden. Das hier ist einfach nur absolut -göttlich-, eng und warm und einfach unbeschreiblich gut, und am liebsten würde ich einfach alle Vorsicht über Bord schmeißen und Omi so tief und hart wie nur irgendmöglich nehmen... aber auch wenn er im Moment alles andere als `unwohl´aussieht, es -ist- und bleibt sein erstes Mal und da gibt es nun halt mal Grenzen zwischen dem was schön und dem was schmerzhaft ist… und ich weiß, wie es ist wenn man an jemanden gerät der das -nicht- weiß, oder sich einen Dreck drum kümmert. Ich ziehe mich fast wieder ganz aus ihm zurück bevor ich mich -diesmal etwas härter als beim ersten Mal- wieder in ihn versenke. Omi stöhnt laut auf und bäumt sich mir entgegen als ich seinen Sweetspot hart treffe und ich muss ganz leise lachen als ich mit den Händen sanft seine Haare zurückstreiche.* Brrr Koibito, immer langsam mit den jungen Pferden. Glaub mir, du bekommst schon was du willst... *Ich nutze mein Körpergewicht um ihn ein ganz kleines bisschen ruhiger zu halten, meine Hüften bewegen sich wie von selbst in einem langsamen aber stetigen Rhythmus, den Omi zuerst ein bisschen frustrierend, dann aber durchaus `angenehm´ zu finden scheint. Meinen übereifrigen Lover fürs erste beschäftigt und zufrieden kann ich mich nun ein bisschen mehr auf mich selber konzentrieren... vor allem auf den stetig wachsenden heißen Wirbelwind in meiner Lendenregion*

Omi
*Das Gefühl seiner Härte in mir, der langsame Takt den er anschlägt führt dazu dass ich nur noch eins denken kann: Ich will mehr! Es ist mir egal wie lange oder wie kurz es dauert, wenn er mich nur endlich richtig hart  nehmen würde! Aber er beherrscht sich immer noch und wird weder schneller, noch dringt er fester oder tiefer ein. Ich stöhne etwas frustriert auf, und er verändert nur leicht seine Position und mein Stöhnen wird ein Aufschrei als er wieder diesen Punkt trifft der jenes Feuerwerk an Gefühlen in mir auslöst das mich betteln lässt…* ahhh ..das ist Wahnsinn.. Nagi bitte, bitte ich will es jetzt.. ha..ben.. *ich hebe mich ihm heftig entgegen, wild, hoffe ihn dadurch tiefer in mich zu bekommen, wieder den Zauberpunkt zu treffen während mein Stöhnen immer abgehackter wird und eine Träne aus meinem Augenwinkel läuft. Hoffentlich denkt er jetzt nicht auch noch er tut mir weh…*

Nagi
*Ich stöhne leicht gequält auf als er sich wieder mit aller Macht gegen mich presst und für den Bruchteil einer Sekunde blitzen hinter meinen Augen Sternchen auf. Ok, also das ist definitiv -zuviel- für meine ohnehin nur noch wackelige Selbstbeherrschung... vor allem als sich Omis Beine wie von selbst um meine Hüften schlingen und mich noch tiefer in ihn hineinziehen. Fast gierig schlecke ich die einzelne Träne von seiner Wange und lasse alle Vorsicht fahren. -Diesmal- stoße ich hart zu, wirklich hart, der kleine Aufschrei aus Lust und ein wenig Schmerz der darauf folgt fährt direkt in meine Lendengegend und irgend  etwas sagt mir, dass nicht nur Omi kurz davor ist vollständig die Kontrolle über sich zu verlieren. Seine Hände greifen fast schmerzhaft in meine  Hüften, ich spüre sein gehauchtes `tiefer´ mehr als dass ich es tatsächlich wahrnehme und ein Laut, ähnlich wie eine Mischung aus Schnurren und Knurren entfährt mir als ich noch einmal, zweimal fest in ihn stoße, seine Finger kleine glühende Punkte auf meiner Haut... bevor die Welt um mich herum explodiert und ich mit einem letzten, unkontrollierten Druck meiner Hüften hart in ihm komme.*

Omi
*Ich kralle mich an seinen Hüften fest und halte mit aller Macht gegen seine harten Stöße. Mehr, mehr, mehr… dieses Wort beherrscht mein ganzes Denken als ich die Beine um ihn schlinge. Als er darauf wie entfesselt zustößt kann ich nur noch schreien und mein Griff wird härter. Ich genieße seine Kraft, die ungezügelte Lust die sich auf seinem Gesicht spiegelt fährt in jede meiner Nervenfasern und ich fordere ihn, locke ihn… tiefer, fester – schließlich wirft er den Kopf zurück, umklammert mich mit aller Kraft und keucht erstickt auf. Als ich ihn tief in mir pulsen spüre und meine Erregung fest zwischen unseren Körpern massiert wird, überwältigt mich mein eigener Orgasmus und alles versinkt in dem weißglühenden Feuerball vor meinen Augen als ich mich mit einem erlösten Stöhnen zwischen uns ergieße. Erschöpft lasse ich mich auf das Kissen zurückfallen und wische mir den Schweiß aus den Augen indem ich Nagi anlächle.* Wow. *Von der Tür ertönt eine Stimme. `Ja – wow!’  Mein Blick ruckt hoch Richtung Ausgang, wo Nishimura mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck steht. Bevor ich etwas sagen kann dreht er sich um und lässt die Tür hinter sich ins Schloss fallen.* Scheiße.

Nagi
*Ich hätte nie gedacht das irgendetwas so schnell den warmen, weichen Schleier in meinem Kopf hätte zunichte machen können... aber Nishimuras Stimme ist nun einmal eindeutig etwas das ich in -dieser- Situation am allerwenigsten hören wollte.. Naja, ausser vielleicht das leichte `click´ das Crawfords Magnum von sich gibt wenn er den Sicherungsbügel umlegt. Omis Gesichtsausdruck ist voller großäugigem Horror und seinem Kommentar habe ich eigentlich nicht wirklich irgendetwas hinzuzufügen... Außer vielleicht der Tatsache, dass ich Dummbatsch vor lauter Omi-groping vergessen habe, die Tür abzuschliessen* K´so... Shit, Omittchi, gomen ich hab vergessen.... *Ich quieke erschrocken auf als er mir plötzlich die Hand über den Mund legt. `-Wir- haben vergessen abzuschließen. Jetzt können wir es nicht mehr ändern.´ Ich kann nichts anderes machen als dumm zu nicken und lasse mich widerstandslos wieder von ihm runterziehen, so dass wir wieder so liegen wie zum Anfang, mein Kopf an seiner Schulter und seine Hand in meinen Haaren.* Weißt du, allmählich bereue ich fast, dass ich Nishimura nicht direkt einen Kopf kürzer gemacht habe. Der Kerl hat einfach ein Talent immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. *Ein -zugegebenermaßen etwas hysterisch-peinliches- Lachen blubbert in mir hoch und wächst sich zu einem full-size-Lachanfall aus.* Man… nie hat man eine Kamera wenn man mal eine braucht.. ich wüsste -zu gerne- wie er Kitada erklären will warum er -ohne- uns zurückkommt...

Omi
*Mir ist im Moment eher nach Heulen zumute. Wenn Nishimura irgendwelche Rachegedanken hegt, hat er jetzt jede Möglichkeit, uns fertig zu machen. Er braucht Kitada nur zu erzählen, was er hier gesehen hat… sicher wir könnten alles leugnen und ihn als Schwätzer hinstellen, aber Kitada würde uns zu Recht fragen, welchen Grund Nishimura haben sollte uns zu denunzieren. Und dann zu sagen dass er eifersüchtig ist? Ich habe keine Lust –überhaupt- irgend jemandem Rechenschaft abzulegen. Mir reicht schon, dass ich es irgendwann meinem Leader verklickern muss… Doch ein winziger Hoffnungsschimmer bleibt. Ich weiß, dass Nishimura nicht wirklich schlecht ist. Er war nur durch seine Eifersucht etwas verblendet… eventuell hat ihm das hier auch nur gezeigt, dass er sich –wirklich- keine Hoffnungen zu machen braucht… Ich seufze tief auf und Nagi berührt mich sanft an der Wange. Sein Lachanfall ist vorüber und er sieht mich besorgt an. `Alles in Ordnung?’ Täusche ich mich oder klingt seine Stimme ein ganz kleines bisschen ängstlich? Ich nicke beruhigend und ziehe ihn näher, um ihn sanft zu küssen.* Alles in Ordnung. Wir stehen das durch, aijin. *Er schmiegt sich fest an mich und ich ahne, dass er sich noch mehr Sorgen macht als ich.* Nishimura ist kein Arsch. Er wird uns nicht reinreiten. *Das hoffe ich zumindest. Plötzlich fällt mir dessen Reaktion von vorhin ein.* Nagi… als er seine Sachen geholt hat habe ich ihn gefragt, wie schlimm er es findet mit Kitada in einem Zimmer zu schlafen, und er hat ganz komisch reagiert. Vielleicht … nur vielleicht, aber immerhin… hat er ja jemand als Ersatz gefunden? So wie Kitada ihn bei der Probe angeschaut hat, glaube ich zumindest, dass –er- Nishimura ziemlich gut leiden kann… *ich lächle vor mich hin.* …und Nishimura war –wirklich- verlegen vorhin!

Nagi
*Ich kann mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, obwohl ich immer noch kein sonderlich gutes Gefühl bei der ganzen Sache habe. Wir haben wirklich schon genug Probleme, auch ohne Nishimuras Neugier.* Hai, er sah eher so aus als hätte Kitada ihn gebissen anstatt geküsst... und wirklich angeekelt oder abgestoßen hat er eigentlich nicht ausgesehen. und dass Kitada ihn -ziemlich- gut leiden kann ist klar, warum hätte er bei der Umverteilung der Zimmer sonst auch ausgerechnet Nishimura zu sich beordert… *Ich grinse leicht vor mich hin und kuschele mich noch einmal richtig an Omi.* Auch wenn meiner Meinung nach Kitada ein ziemlich erbärmlicher Ersatz für dich ist... *Ich gebe Omi noch einen letzten Kuss auf den Hals, dann richte ich mich halb auf.* Aber Ersatz hin oder her... wir sollten uns besser etwas anziehen, ich glaube nicht das Kitada sonderlich begeistert sein wird wenn Nishimura ohne uns zurückkommt. Wie ich ihn kenne kommt er persönlich hoch um uns zur Probe zu schleppen, egal was Nishimura ihm sagt. *Mein Gesicht verzieht sich amüsiert, als ich mich ganz von Omi löse und merke, dass wir ein bisschen aufeinander kleben* …und Waschen bevor wir uns anziehen wäre wahrscheinlich auch nicht schlecht.

Omi
*Da kann ich ihm nur zustimmen. Ich beuge mich zu ihm und hauche in sein Ohr* Wenn wir zusammen duschen… *Nagi grinst mich an und löst sich sanft von mir. `Das dauert dann glaub’ ich zu lange…’ er ignoriert mein Schmollen und verschwindet im Bad. Nach kurzer Zeit kommt er mit einem Handtuch um die Hüften zurück und ich bleibe grinsend auf dem Bett sitzen, während er in seiner Tasche rumkramt. `Worauf wartest du?’ Ich grinse breiter.* Dass du dich anziehst natürlich. Irgendwann muss dieses Handtuch ja mal fallen… *Er schüttelt gespielt missbilligend den Kopf. `Hentai!’ Zufrieden zieht er eine frische Boxer aus der Tasche und ich lehne mich genüsslich zurück. Doch er lässt einfach das Handtuch senkrecht vor sich in der Luft hängen und zieht sich in aller Gemütsruhe dahinter an.* Heyyy! Das ist total unfair, ich… *Er dreht sich um und sein Grinsen kann man nur als fies bezeichnen. `Zieh dich lieber an, ich wette wir sind nicht mehr lange allein.’ Grollend gehorche ich und gehe mich duschen. Wenige Minuten später stehe ich in Shorts vor meiner Tasche während Nagi sich gerade sein Hemd überstreift, als jemand anklopft. Nagi sieht zu mir und ich zucke die Schultern.* Herein. *Kitada betritt den Raum mit einen Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen Sorge und Ärger liegt. `Was ist hier eigentlich los? Nishimura ist vollkommen neben sich. Habt ihr ihn irgendwie…’ er bricht mitten im Satz ab. Ich folge seinem Blick auf die Betten. Eins glatt und offensichtlich unbenutzt, das andere zerwühlt, unsere noch etwas nachlässige Bekleidung, die durchs Zimmer verstreute Unterwäsche, Socken und Schuhe… unsere Blicke treffen sich wieder und ich kann nicht verhindern dass mir das Blut in die Wangen schießt. `Sou ka.’ Er lässt sich auf einen Stuhl fallen und sieht nacheinander mich und Nagi an. `Das erklärt Nishimuras Benehmen. Wieso habt ihr nicht abgeschlossen?’ Ich starre ihn an. Das ist sein ganzer Kommentar? Nagi sieht Kitada kalt an. `Wieso hat Nishimura nicht angeklopft?’ Kitada lächelt vor sich hin. `Er sagt, er hat…’ Sein Blick wandert wieder zu mir, und ich habe das Gefühl dass ich einer Tomate locker Konkurrenz machen könnte. `Du solltest vielleicht mal mit ihm reden, Tsukiyono.’ Nagi sieht nicht so aus als ob ihm das gefallen würde, doch Kitada redet gleich weiter. `Lass ihn mal, Naoe. Besser das Ganze wird bereinigt…’ Ich streife meine Jeans über, ziehe Schuhe an, werfe Nagi einen beruhigenden Blick zu und gehe zur Tür.* Hai.

Nagi
*Ich hab den Mund schon auf, um zu widersprechen, entscheide mich aber dann doch für ein kleines  Seufzen und sammele stumm meine Jeans und Socken ein. Ich weiss zwar nicht, was Omi Nishimura noch sagen sollte was nicht -ohnehin- schon offensichtlich gewesen wäre... aber mein Aijin ist ja gut mit Worten, ihm wird schon was einfallen denke ich. Kitada steht immer noch im Türrahmen und starrt mich an. Etwas gruffig drehe ich mich zu ihm um, ich hasse es beobachtet zu werden... außer von Omi natürlich.* Du kannst ruhig schon mal runtergehen Kitada-sempai, ich komme gleich nach.* Kitada grinst nur schwach. `Iie, ich warte lieber, wenn Tsukiyono wieder hier auftaucht bekomme ich dich heute gar nicht mehr zu sehen.´ Ich beiße leicht die Zähne zusammen während ich unsere verstreute Restwäsche aufsammele und das Bett ein bisschen glattziehe.* Wie du willst. *Kitada sieht mich während der ganzen Aktion forschend-neugierig  an. `Darf ich fragen wie lange-´* Nein. *Mein Blick ist hart.* Das geht niemanden etwas an außer Omi und mich.* Er hebt abwehrend die Hände. `Schon gut schon gut, jetzt werd doch nicht gleich so bissig.´ Ich gebe ihm nur einen Eisblick als Antwort und er schafft es tatsächlich, ruhig zu bleiben... bis wir im Aufzug sind. `Ihr beide seid ja ganz schön hinterhältig. Ich habe dir echt abgekauft, dass dir übel ist, und Tsukiyono verdient glatt einen Oscar für die erstklassige Stolpervorstellung die er abgeliefert hat.´ Er klingt ziemlich angepisst... aber ich glaube das ist mir egal. Meine Stimme trieft vor Ironie* Vielen Dank für die Blumen aber ich muss dich leider enttäuschen. Zugegeben, mir war nicht so übel wie ich behauptet habe aber -schlecht- war mir trotz alledem. Und Omi ist -wirklich- gestolpert...wer würde sich schon gerne von Nishimura die Zunge in den Hals stecken lassen.* Die letzte Hälfte des Satzes habe ich gemurmelt aber Kitada scheint es trotzdem mitbekommen zu haben. Glücklicherweise erspart er mir eine Antwort denn die Aufzugstüren öffnen sich und wir werden fast von zwei Mitgliedern der Theater-AG umgerempelt. `Oh Kitada-san, da bist du ja endlich. Es gibt Probleme mit dem Licht....´ den Rest des Geblabbers blende ich einfach aus und gehe zur Bühne, froh Kitada endlich entkommen zu sein. Ich muss zwar zugeben, dass er die ganze Sache ziemlich locker nimmt - denn was genau in dem zimmer passiert ist, als sie nicht da waren ist ja offensichtlich- aber dass -er- es jetzt auch weiß, gefällt mir gar nicht. Ich lasse mich unauffällig in einen der Stühle vor der Bühne plumpsen, Kitada ist ja im Moment beschäftigt, und schaue dem Stück zu. Mal gespannt was Omi so alles mit Nishimura beredet....*

Omi
*Nagi erscheint in Kitadas Begleitung und geht sofort auf die Bühne zu, wo er sich in einen Stuhl fallen lässt und der Szene zwischen der Amme und Julias Mutter zusieht. Er ignoriert Nishimura und damit auch mich, da ich ja genau neben diesem stehe. Hoffentlich ist er nicht sauer weil ich so prompt zu Nishimura gelaufen bin – aber das musste jetzt mal geklärt werden! Kitada ruft mich zu sich. `Wie sieht es aus?’ Ich zucke die Schultern.* Er sagt er hat es `kapiert’… ich weiß auch nicht. *Ich möchte eigentlich nicht mit Kitada darüber reden, was ich mit Nishimura besprochen habe, bevor ich es Nagi erzählt habe. Kitada nimmt meine Aussage so hin und deutet auf die Bühne. `Kannst du proben?’ Mein Fuß scheint nicht zu mucken, also nicke ich. Ich kann mir nicht vorstellen dass Nagi mit Kitada proben wollen würde, geschweige denn mit Nishimura. Ich möchte das eigentlich auch nicht… wenn ich auch keine große Lust mehr auf das Stück habe, hängt immerhin noch eine gute Note in Englisch für Nagi davon ab… und ob er den nächsten Kurs überspringt oder nicht. Vielleicht kommen wir dann sogar in den gleichen Kurs im nächsten Halbjahr… Ganz zu schweigen von Crawfords Wohlwollen, wenn er gut in der Schule ist. Und –wenn- er schon jemanden küssen muss, dann doch bitte mich!* Hai, sempai, es geht wieder. – Nur… könnten wir vielleicht das Kleid bis zur Aufführung weglassen? *Er nickt und ich sehe aus dem Augenwinkel wie Nagi breit zu grinsen anfängt. Erleichtert lächle ich zu ihm hin und gehe ohne noch weiter zu zögern, wenn auch noch leicht humpelnd, zur Bühne. Nagi steht schon oben als ich angehinkt komme und streckt die Hand aus um mir hochzuhelfen. Oben flüstere ich ihm ein kurzes `Du bist nicht sauer?’ zu und bin froh als er den Kopf schüttelt. Kitada klatscht bereits ungeduldig in die Hände. `Romeo und Julia, Balkonszene! Uuund bitte!’

Nagi
*Ich helfe Omi noch schnell auf das kleine Podest zu klettern das hier als unser `Balkon´dient - die Kulissen haben wir ja kaum mitschleppen können - dann spielen wir uns routiniert und sicher durch die schon wohlbekannte Szene. Ich kann mir allerdings eine gewisse Neugier nicht verkneifen, ich wüsste zu gerne was Omi und Nishimura jetzt besprochen haben. Einen Extradurchgang und eine Kussszene später erlöst uns Kitada fürs erste, die ganze Steherei tut Omi sichtlich weh und er humpelt deutlich als wir in den hinteren Teil des Saales gehen und uns setzen. Hier können wir uns unterhalten ohne dass wir die Proben stören...und viel wichtiger, ohne dass uns jemand zuhören kann. Ich hole noch einen Extrastuhl ran, damit Omi sein Bein hochlegen kann, dann sehe ich ihn auffordernd an.* Und?

Omi
*Irgendwie ist mir komisch im Bauch mit Nagi darüber reden zu sollen und ich hole einmal tief Luft.* Ich habe ihn einfach gefragt was er gesehen hat… *Nagi runzelt die Stirn. `Und?’ wiederholt er. Ich hebe die Schultern* Scheint als hätte er geklopft und keiner hat geantwortet, und dann hat er `komische Geräusche’ gehört, sagte er, darum ist er reingekommen. *Nagi sieht zornig aus. `Von wegen komische Geräusche. Dieser Spanner, ich wette er wusste genau was los ist und ist trotzdem reingekommen!’ Ich nicke.* Genau das glaube ich auch. Ich habe ihm gesagt dass es mir leid tut dass ich ihm nicht gesagt habe dass du und ich schon zusammen sind und dass es noch nicht sooo lange geht - *Nagi sieht mich überrascht an `warum das denn?’ Unbehaglich schaue ich ihm in die Augen.* Erstens stimmt es und zweitens wollte ich nicht, dass er irgendwelche Rachegelüste entwickelt weil er glaubt, ich hätte ihn länger hinhalten wollen. Denn das wollte ich ja gar nicht. Für ihn muss es aber so aussehen, und deshalb hab ich… *Nagi nimmt meine Hände in seine. `Hey. Das klingt als ob du dich vor mir rechtfertigen musst. Keine Sorge. Es ist O.k. ich bin nicht sauer!’ Ich könnte ihm um den Hals fallen.* Wieso weißt du immer was ich denke? Jedenfalls hat er gesagt: „Es ist schon gut ich hab’s ja kapiert. Von jetzt an hast du deine Ruhe!“ Dann hab ich ihn durch die Blume gefragt ob er das jetzt rumtratschen wird, da war er richtig sauer und meinte wenn ich so eine schlechte Meinung von ihm hätte wäre es sowieso besser dass es so gekommen ist ... und dann hat er sich weggedreht. *Ich zucke wieder die Achseln.* Das war alles. Eigentlich wollte ich ihn noch wegen Kitada fragen, aber das hab ich dann lieber gelassen. *Neugierig sehe ich Nagi an.* Und was hat Kitada gesagt? Er ist ja nicht blöd, er weiß ganz genau, was da oben los war…

Nagi
*Ich zucke nur leicht die Schultern.* Nicht viel. Er hat Anstalten gemacht mich auszufragen aber ich habe ihn wissen lassen, dass er das besser schön sein lässt, es geht ihn ja schließlich nicht wirklich was an. *Omi grinst mich schief an `In deiner üblichen, netten, zuvorkommenden Art natürlich.’ Ich grinse zurück* Natürlich. Und er hat unser schauspielerisches Talent gelobt. War ein bisschen angepisst das wir ihn `reingelegt´ haben. Ansonsten hat er nichts gesagt, scheint das ziemlich gelassen zu nehmen. Und dass er irgend etwas erzählt glaube ich auch nicht, schließlich ist es ja -wirklich- unsere Angelegenheit mit wem wir unsere Nächte verbringen und nicht seine, ne.* Ich schmunzele.* Es ist ihm bestimmt sogar ganz recht, schließlich lebt er nur für sein Stück und wenn sich Romeo und Julia auch im `echten Leben´ gut verstehen kann das für unsere Performance ja nur vorteilhaft sein. *Ich seufze leicht.* Dass es mir trotzdem nicht sonderlich gefällt das Kitada jetzt auch noch von unserer Beziehung weiß, muss ich ja nicht extra erwähnen denke ich.

Omi
*Ich schüttle den Kopf. Ich weiß was er meint… Da ist wieder dieses ungute Gefühl wenn ich an zu Hause denke. Hier kann man diese ganze Misere so schön verdrängen. Dass wir jetzt ein gemeinsames Zimmer haben ist wundervoll, dennoch wird es mir hinterher umso schwerer fallen, wieder alleine zu schlafen, denke ich. Und alles andere alleine zu machen… nicht wirklich alleine, aber jedenfalls ohne Nagi. Was für mich auf dasselbe hinausläuft. Ich seufze tief und wäre jetzt gerne in seinem Arm.* Shimatta. *Es ist nur ein gemurmelter Fluch, doch er hat es natürlich mitbekommen. Ich sehe ihn hilflos an.* Machen wir uns was vor, Nagi? Haben wir überhaupt eine Chance? *Plötzlich deprimiert stütze ich das Kinn in die Hand.* Unsere Leader werden das –nie- akzeptieren.

Nagi
*Omi so traurig und deprimiert zu sehen versetzt mir einen Stich und es ist mir egal ob irgendjemand mitbekommt wie ich sanft seine Hand in meine nehme oder nicht. Früher oder später werden es sowieso alle erfahren... und allmählich glaube ich, dass -früher- wahrscheinlich das beste ist. Diese Versteckspielerei bekommt uns beiden nicht. Trotzdem wäre es Unsinn alles schön zu reden.* Vermutlich nicht, nein. *Ich streiche mit dem Daumenballen zärtlich über seine Handfläche.* Wir wussten von Anfang an, dass wir keine Begeisterungsstürme zu erwarten haben. Aber wenn ich etwas durch meinen `Beruf´ gelernt habe, dann dass es -immer- eine Chance gibt, egal wie hoffnungslos es aussieht. Wir haben schon Schlimmeres überstanden und vermutlich wird auch noch so einiges auf uns zukommen mit dem die Situation in der wir sind fast lächerlich einfach wirkt.* Ich lächele ihn sanft an und streiche halb automatisch eine Haarsträhne hinter sein Ohr.* Aber weißt du was? Solange du bei mir bist, ist mir egal was Crawford oder Abyssinian oder wer auch immer gut finden und was nicht. Ich liebe dich. *Meine Stimme hat einen Unterton von selbstbewusster Endgültigkeit* und das ist alles was zählt.

Omi
*Ich schmiege mich kurz an seine Hand, dann richte ich mich auf.* Du hast Recht. Aya hat mir gar nichts zu sagen und solange ich das Team nicht in Gefahr bringe ist es egal was er denkt. *Das hört sich zwar selbstbewusst an, tief in mir drin fühle ich aber, dass ich nicht ganz so überzeugt von meinen eigenen Worten bin. Ich hänge an meinem Team, meiner `Familie’. Aber dennoch - der einzige, der wirklich zählt sitzt mir im Augenblick gegenüber.* Ich habe lange gebraucht um Ayas Vertrauen zu gewinnen – es täte mir wirklich leid, es wieder zu verlieren. Doch einst ist sicher: Du bist mir wichtiger. Viel wichtiger. Und ich werde die Zeit hier mit aller Macht auskosten… egal wer was mitbekommt oder nicht. *Ich weiß nicht wie ich es noch ausdrücken soll, was ich für Nagi empfinde, deshalb bin ich einfach still. Jedes weitere Wort ist sowieso überflüssig.

Nagi
*Ich lächele warm und drücke noch einmal kurz seine Hand bevor ich sie ein wenig widerwillig wieder loslasse. Ich kann spüren, dass er nicht so ganz überzeugt von dem ist was er gesagt hat wie er gerne wäre, er hängt an seinen Teamkollegen und es würde ihn bestimmt tief treffen wenn diese sich auf einmal von ihm abwenden, nur wegen mir. Aber trotzdem tut es gut zu hören dass er bereit wäre seine Familie aufzugeben - nur um mit mir zusammen sein zu können. -Ich- kann mir zumindest sicher sein Farf nicht zu verlieren, und Schuldig eigentlich auch nicht - auch wenn er mich ewig aufziehen würde. Aber Weiß kenne ich nicht... trotzdem bin ich mir irgendwie sicher das zumindest Siberian zu Omi halten würde, dem Eindruck nach den ich von ihm bekommen habe sieht er in Omi so eine Art jüngeren Bruder. Das gleiche gilt für Balinese.* Selbst Abyssinian kann dir nicht für immer die kalte Schulter zeigen, auch wenn er stur ist. Und ich glaube nicht das Hidaka oder Kudoh dich weniger mögen werden als vorher nur weil du mit mir Händchen hältst statt mit einem hübschen Mädchen.* Ich gebe mir Mühe scherzhafter zu klingen als ich mich fühle - selbst wenn es nur Galgenhumor ist der zum Vorschein kommt.* Und wie ich unser Glück kenne kommt bestimmt ohnehin alles anders als wir es uns ausmalen.

Omi
*Ich erwidere den Druck seiner Hand, dankbar dass er mich aufmuntert.* Hai… das glaube ich auch nicht. *Ein kleines Lächeln spielt um meinen Mund.* -Ken- würde es ganz sicher nicht stören… *Nagi zieht die Brauen hoch und ich nicke.* Hai… ich denke mal er versteht mich. *Ich grinse als Nagi kopfschüttelnd vor sich hin murmelt, dass man ihm das ja –bitteschön- früher hätte sagen können weil er und überhaupt… Ich unterbreche ihn grinsend.* Der arme Ken hat es nicht leicht. Für ihn ist es auch schwer jemanden zu finden! Wann und wo denn? Er hat mal ein bisschen für Yohji geschwärmt glaub ich, aber der ist einfach zu straight und hat sich nur dann und wann mal erbarmt… und Aya… vergiss es. Der würde sich eher selbst kastrieren als zuzugeben, dass er auf Kerle steht. Was er tut. *Ich muss kichern. Ganz schön respektlos, wie ich da von meinem Leader rede.*

Nagi
*Ich schmunzele etwas gequält. Dass Siberian einen Hang zum männlichen Geschlecht hat, kann ich ja gerade noch verdauen, Kudoh nagelt eh alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Aber Abyssinians sexleben ist eindeutig etwas, über das ich mir -keine- gedanken machen möchte... seine vorliebe für sein katana weckt in mir so allerhand unangenehme vorstellungen.* eindeutig zuviel informationen aijin. abyssinians paarungsverhalten ist definitiv etwas, bei dem ich unwissenheit vorziehe. aber warum hidaka keinen abbekommen soll will mir nicht einleuchten, immerhin befindet er sich dauernd in der gesellschaft von 22 gut durchtrainierten jungen männern...* ich grinse omi ein bisschen hinterhältig an*... und selber ist er ja nun gerade auch nicht ein hässlicher, fetter haariger kerl, eher das gegenteil. -ich- würde ihn nicht von der bettkante stoßen... wenn ich dich nicht kennen würde natürlich.

Omi
*Ich lächle vor mich hin, reagiere aber nicht auf die Neckerei.* Hai, ich finde ihn auch attraktiv. Aber er ist ein bisschen wählerisch, glaube ich, und er steht mehr auf –Erwachsene- … er hat mal zu mir gesagt er sei keiner der Kinder vernascht. Seine Fußballjungs sind irgendwie in seinen Augen Kinder, obwohl da ganz nette Kerlchen dabei sind…,  - jedenfalls finde –ich- das. Und Aya… nun ja. Er ist nicht so eiskalt wie er immer tut. Ein bisschen Liebe wäre mal ganz gut für ihn. Aber er blockt ja alles ab, hat wohl Angst vor Enttäuschungen. *Ich lächle ihn wieder an.* Kommt mir übrigens irgendwie bekannt vor…

Nagi
*Ich hebe leicht eine Augenbraue* Ich gebe ja zu, dass ich nicht gerade die Liebenswürdigkeit in Person sein kann, aber wenigstens spieße ich nicht alles gleich auf was mir zu nahe kommt.* Ich brummele leise vor mich hin* … und ich halte Abyssinian für einen wesentlich schlimmeren Fall als mich.

Omi
*Ich grinse ihn an.* Stimmt, bei dir gibt es eher blaue Flecke. Jedenfalls wenn du nicht –total- sauer bist. Und außerdem bist –du- lernfähig *ich nehme seine Hand und streichle mit dem Daumen über den Handrücken* was ich persönlich seeehr gut finde… *sein Griff wird leicht fester und es fehlt nicht viel und ich würde mit ihm wieder in unserem Zimmer verschwinden, einfach um ihn in die Arme nehmen zu können. Aber das wäre jetzt wohl nicht so ratsam.* Schade… *Mein Seufzer kommt aus tiefster Seele als ich seine Hand wieder loslasse.*

Nagi
*Ich schmolle leicht. Er hat zwar recht... aber irgendwie...* Klingt fast so als wäre ich ein Hund... bissig aber dressierbar.* Meine Mundwinkel wandern leicht nach oben* Naja, solange du nicht mit Halsband und Leine ankommst, geht das wohl klar denke ich. Und was ist schade? *Meine Hand wandert ganz unauffällig und beiläufig über die Aussenseite von Omis Oberschenkel und es ist eigentlich klar, dass zumindest -ich- es sehr schade finde dass wir im Moment nicht alleine sind... auch wenn mein Gesicht die unschuldigste  Miene hat die ich nur irgendwie zusammenbekomme* … dass ich lernfähig bin?

Omi
*Die Wärme, die in mir aufsteigt als er seine Berührung intensiviert schlägt sich direkt in der Röte nieder, die meine Wangen jetzt sicher zeigen, doch ich gehe darüber hinweg.* Das nicht – eher, dass ich dich jetzt am liebsten in eine dunkle Ecke zerren würde. *Mir fällt ein, was ich in der Turnhalle zu ihm gesagt habe und ich korrigiere mich.* Oder mit dir kuscheln und in deinem Arm einschlafen. –Darum- hat uns dieser Trottel Nishimura ja glücklich gebracht…  obwohl ich mir das so gewünscht hätte…

Nagi
*ich lächele leicht* Nun, es wäre ja nicht so als ob ich was dagegen hätte dir eine -neue- Gelegenheit zu bieten erschöpft neben mir einzuschlafen...*mein Grinsen wird breiter* schließlich haben wir ja mehr als nur einen versuch dafür... und die ganze nacht zeit.. außerdem sehe ich es als als persönliche pflicht an -alle- deine Wünsche zu erfüllen...*meine Stimme sinkt zu einem verführerischen Flüstern*...und ich meine wirklich-alle-.

Omi
*Ich kann mir ein leichtes Hentai-Grinsen nicht versagen als ich mir ausmale, was ich mir so alles zu Wünschen gedenke. Aber leider ist es ja noch nicht mal Abendbrotzeit.* Dann ist mein erster Wunsch, dass das Abendessen, aber vor allem diese Probe bitte jetzt schon vorüber ist. *Mein Blick fällt auf Nishimura, der vor der Bühne hockt und jeder Geste Kitadas, der gerade wieder voll in seinem Element ist, mit den Augen folgt. Ich kichere leise.* Scheint, dass ich da nicht der einzige bin der sich das wünscht…

Nagi
*ich schmunzele leicht während ich mich konzentriere* du bist aber der einzige der für mich zählt....*irgendwo in den eingeweiden der bühnenverkabelung entscheiden sich auf einmal zwei kontakte dafür ihrer innigen beziehung eine kleine pause zu gönnen und eine trennung auf zeit einzugehen...und nishimuras objekt der begierde steht urplötzlich im dunklen. und mit ihm die gesamte theatercrew da diese zwei beziehungsfaulen kontakte einen äusserst wichtigen posten in der stromversorgung des gesamten probensaales hatten. und darüber hinaus so gut versteckt und schlecht zugänglich sind das auch unsere technik-freaks den fehler nicht wieder beheben können...jedenfalls nicht ohne ein loch in die wandverkleidung zu schlagen.ich mache eine kleine mentale notiz die kontakte wieder zu verstöpseln bevor wir morgen fahren und gönne mir ein kleines zufriedenes grinsen* die sache mit der probe hätten wir erledigt... sonst noch irgendwelche wünsche aijin?

Nagi
*Ich sehe mich rasch um und kann nichts erkennen. Gut. Mit einer schnellen Bewegung verfrachte ich mich von meinem Stuhl rittlings auf Nagis Schoß und lege die Arme um seinen Nacken.* Hai… das hier. *Ich hauche es in sein Ohr bevor ich meine Lippen auf seine lege und ihn tief küsse. Nachdem wir den Kuss gelöst haben lege ich meine Stirn an seine.* Das brauchte ich jetzt gerade wirklich dringend… *ich frage mich ernsthaft, wie ich –ohne das- auskommen soll, wenn ich erst wieder abends alleine in meinem Zimmer im Koneko hocke oder ihn in der Schule nur von weitem sehe…*

Nagi
*ich nutze die rabenschwarze dunkelheit um uns herum und ziehe ihn noch ein bisschen fester an mich, eine hand sanft in den weichen haaren in seinem nacken vergraben*hmm...ich muss sagen dieser wunsch gefällt mir besser als der erste...*in bühnennähe flammen ein paar rote lämpchen auf, offenbar hat jemand den schalter für die notbeleuchtung gefunden.seufzend küsse ich schnell noch einmal omis wange und stelle ihn dann wieder auf die füße.zwei taschenlampenkegel geistern durch das halbdunkel und irgendjemand reisst die türen auf um etwas tageslicht hereinzulassen. auf der bühne wettert kitada gegen unsere techniker, die sich außerstande finden den fehler zu beheben.auf gut deutsch, es herrscht ein ziemliches durcheinander.ich greife nach omis hand und ziehe ihn auf den gang raus.dieser `kleine kuss´hat mich mehr als nur ein bisschen angestachelt* irgendwie habe ich grade das dringende  bedürfnis ganz schnell zu abend zu essen...

Omi
*Ich folge ihm leicht stolpernd, weil mein Fuß wieder zwickt, aber nichts könnte mir im Moment gleichgültiger sein.* Hai.. ich auch. Die Probe ist wirklich `zu Ende’?  *Nagi nickt grinsend. `Ich denke nicht, dass die den Fehler überhaupt finden.. ich würde sagen, der Rest des Abends ist Freizeit und morgen nach dem Frühstück fahren wir ja!’ Erleichtert suche ich uns einen Platz im Speisesaal. Der kleine Tisch abseits des Buffets ist aus naheliegenden Gründen frei und ich steuere darauf zu.* Bringst du mir was zu Essen mit? Was ist egal, oder das was du isst nehme ich auch. *Mein Fuß schmerzt reichlich und als ich ihn mir näher betrachte sehe ich, dass er leicht angeschwollen ist. Na fein. Vielleicht kann ich noch nicht mal zur Schule am Montag… dann sehe ich Nagi -gar nicht-. Als dieser mit einem vollen Tablett wiederkommt muss ich daher ziemlich missmutig aus der Wäsche schauen. `Hast du was?’ Ich deute nur auf meinen Fuß.* Wenn das so weitergeht kann ich Montag nicht zur Schule. Vielleicht kann ich dann auch nicht mehr mitspielen, und bin aus dem Theaterstück raus, dann sehe ich dich noch weniger… Mist!

Nagi
*Ich muss ein bisschen schmunzeln weil mir der Gedanke, Omi könnte einen Schultag verpassen gar nicht gefällt... vor allem nicht einen Montag an dem wir zusammen Informatik haben....* hätte nie gedacht dass ich mich mal freuen würde wenn du zur Schule kommst.* Ich schiebe ihm ein Tellerchen mit den Frühlingsröllchen hin die so gut schmecken*Mach dir keine Sorgen Koibito. Du hast dem Fuß heute viel zugemutet, ein bisschen Ruhe und eine Eispackung werden ihm bestimmt gut tun. Am Montag kannst du schon wieder hüpfen wie ein junges Reh, und die nächste Probe ist ja erst am Mittwoch. Und wenn dein Fuß trotz alledem noch streikt trägt Romeo seine Julia eben auf Händen... und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!

Omi
*Ich esse die Röllchen und freue mich darüber, dass er daran denkt dass ich sie mag.* Hätte ich auch nicht gedacht, dass dich das mal freuen würde… aber auch ich bin lernfähig. *Indem ich mich über Reis und Grillfleisch hermache kommt mir ein Gedanke. *Wenn wir uns gleich wieder aufs Zimmer verziehen wird Kitada das sicher nicht passen, oder? Ich hab aber keine Lust auf Gesellschaftsspiele im Aufenthaltsraum oder sinnlose Quizsendungen… *Ich habe irgendwie ganz andere Spiele im Sinn* – man muss die verbleibende Zeit doch schließlich sinnvoll nutzen, ne? Er hat irgendwie vorhin garnichts dazu gesagt, dabei war ihm todsicher klar was wir gemacht haben … *ein Blick zum Buffet zeigt, dass unsere Kameraden eingetrudelt sind und die Probe ist zu Ende, wie Kitada lauthals verkündet. `Heute Abend könnt ihr machen was ihr wollt’ hat er dabei zu mir ’rübergeschaut oder habe ich mir das eingebildet? In unserer Richtung sitzt sonst keiner von der Gruppe… Ich stoße Nagi an.* Es scheint, Kitada macht sich heute abend selber sturmfrei, ne? Das muss ich doch nachher glatt mal nachprüfen… *Ich esse genüsslich weiter und bin gespannt, was Nishimura wohl nach dem Abendessen machen wird…*

Nagi
*Ich hebe leicht eine Augenbraue und knabbere an einer fritierten Garnele* Kleiner Hentai. *Ich kaue zufrieden.* Hai, es war ja auch ziemlich eindeutig eigentlich. Aber ich glaube nicht, dass es mich interessiert ob er sonderlich -begeistert- ist oder nicht, wenn wir unsere soziale Ader heute abend schonen. Ich hoffe nur, Nishimura ist nicht traurig darüber wenn ich -diesmal- abschließe... *...und am besten noch einen Stuhl unter die Klinke schiebe, nur um ganz sicher zu gehen. Ich grinse leicht* Hmm... Kitadas Zimmer hat doch einen Balkon oder? *Er schaut mich verwundert an `Hai. Und?´  Ich zucke nur mit den Schultern und grinse leicht verschlagen.* Na, auf dem Flur könnte doch jeden Moment einer kommen... und es würde deinem guten Ruf sicher schaden wenn man dich beim Spionieren erwischt.* Ich esse ein bisschen Reis und kann sehen wie Omi ein Licht aufgeht. `Selber Hentai´ Ich grinse nur.* Hey du bist hier doch nicht der einzige, der neugierig ist ob Nishimura lieber mit den anderen Scrabble spielt... oder Kitada Gesellschaft leistet. Ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen... und gegen ein paar `Anregungen´ habe ich ganz sicher nichts.

Omi
*Ich grinse ihn breit an.* Ah, die Balkonszene auf unsere Art, wie? *Ich schnappe mir noch eine Portion Reiskuchen zum Nachtisch und werfe Nagi einen gespielt unschuldigen Blick zu.* Anregungen, soso. Eigentlich will -ich- nur wissen, ob ich Recht habe oder nicht, dass es zwischen den beiden gefunkt hat. *Nagi nickt übertrieben bestätigend mit dem Kopf. `Selbstverständlich, Tsukiyono-san… rein interessehalber versteht sich!’ Er stutzt und deutet dann auf Kitada. Dieser schickt gerade zwei Achtklässler von seinem Tisch weg, offenbar mit der Begründung, dieser sei zu klein für drei Tabletts. In diesem Moment kommt Nishimura mit seinem Tablett und setzt sich ganz selbstverständlich zu Kitada an eben diesen Tisch. Wir sehen uns an und brechen in absolut albernes Gekicher aus. Kitada sieht misstrauisch zu uns herüber und Nishimura  angestrengt in eine andere Richtung.

Nagi
*Ich trinke schnell einen Schluck von meinem Tee um mich etwas von den Lachblubbern abzulenken die in meinem Bauch rumsprudeln, kann es mir aber nicht verkneifen noch einmal Kitadas Blick zu suchen... und mit einem bezeichnenden kleinen Grinsen ein Fingerzeichen zu machen das Kitada hinter der Bühne immer als äquivalent zu `Viel Glück´ benutzt. Omi beobachtet alles neugierig und kichert wieder los als unser unbeirrbarer Kitada plötzlich leicht rot um die Nase wird und konzentriert sein Essen auf dem Teller rumschiebt. Offensichtlich habe ich ins Schwarze getroffen.* Sieht so aus als wäre Kitada -mehr- als nur ein bisschen an Nishimura interessiert... die `Balkonszene´ verspricht gut zu werden.

Omi
Ich beobachte Nagis Gesicht und freue mich diebisch dass er so vergnügt ist. Ich weiß wie schwer es für ihn ist, überhaupt Gefühle rauszulassen und heute benimmt er sich schon den ganzen Tag wie ein normaler Teenie – und das, weil er in -mich- verliebt ist. Ich könnte platzen vor Freude. Als er Kitada das Handzeichen macht und dieser rot wird könnte ich verschmachten. Ich stütze mein Kinn in die Hand und grinse selig vor mich hin. Nagi sieht mich kopfschüttelnd an. `Du bist hoffnungslos.’* Nani? *Erschrocken hebe ich den Blick zu ihm. Habe ich was Falsches gemacht? `Hoffnungslos romantisch.’ Er lächelt dabei und ich nicke.* Hai. Sonst hätte ich viel früher aufgegeben… *Erschrocken halte ich den Atem an und suche seinen Blick.* Gomen. Ich meinte… *Ich muss ihn ja nun nicht dauernd mit der Nase drauf stoßen, dass er es mir nicht eben leicht gemacht hat.* Vergiss was ich gesagt habe. Ich finde das da *ich deute unauffällig mit dem Kopf auf Kitada und Nishimura* irgendwie … schön. *Leicht rot um die Nase stecke ich dieselbe in meine Teetasse. Dass ich auch nie meine Klappe halten kann…*

Omi
Ich folge seinem Blick und grinse als ich sehe das Kitada Nishimura in ein ziemlich animiertes Gespräch verwickelt hat... und sich wie zufällig zu ihm rüberbeugt, so das sich ihre Knie unter dem Tisch berühren... und überhaupt sehe ich nur -eine- von Kitadas Händen....* Hai, es hat was. -Amüsant- ist es auf jeden Fall. *Ich räume die leeren Teller zurück auf das Tablett und streife dabei zärtlich Omis Handgelenk.* … und ich bin froh, dass du so ein hoffnungsloser Romantiker bist... und ein unglaublicher Sturkopf noch dazu.

Omi
*Ich nicke und genieße einen Augenblick das warme, glückliche Gefühl in meinem Bauch. Dann erhebe ich mich etwas schwerfällig.* Wollen wir? *Nagi trägt das Tablett vor sich her, während ich Richtung Ausgang hinke. Ich kann es nicht lassen Kitadas Tisch noch einen Blick zuzuwerfen, doch die beiden sind augenscheinlich viel zu sehr damit beschäftigt, sich vernarrt in die Augen zu starren, als dass sie unseren Abgang mitbekommen würden. Ich grinse Nagi zufrieden an als ich den Aufzug hole.* Die Balkonszene –wird- interessant. *Doch als wir dann hochfahren bin wiederum –ich- sehr beschäftigt.*

Nagi
*Interessante Balkonszenen hin oder her.... das, womit ich im Moment beschäftigt bin finde ich -viel- interessanter. Ich kann fühlen wie sich Omis Atem unter meinen Lippen und meinen neckischen Fingern ein bisschen beschleunigt und plötzlich sind Kitada, Nishimura und ihre seltsamen Paarungsrituale vollkommen unwichtig. Ich gebe einen leisen protestierenden Laut von mir als Omi sich scheinbar ohne besonderen Grund ziemlich hastig von mir löst und mich von sich schiebt. Ich will mich gerade über diesen vollkommen ungerechtfertigten Liebesentzug beschweren... als ich merke -warum- Omi mit leicht roten Wangen möglichst unauffälig zu Boden schaut. Die fette Oma, die zugestiegen ist beschaut uns beide misstrauisch und ich starre unbewegt zurück bis der Aufzug erneut pingt und ich, mit Omi sicher am Arm und nach einem letzten vernichtenden Blick Richtung Oma, auf den uns mittlerweile wohlbekannten Zimmerflur raustrete. Kaum sind Vettel und Aufzug verschwunden ziehe ich Omi in eine kleine Nische und mache da weiter wo ich aufgehört habe. Die Nase in seinen Haaren und meine Hände unter seinem Shirt murmele ich an seinem Ohr* Halt mich bitte nicht für einen Spielverderber... aber irgendwie ist mir im Moment nach einer -eigenen- Balkonszene.

Omi
*Die kleinen Schauder die sein in meinem Ohr kitzelnder Atem mir verursacht ignorierend, schiebe ich ihn nach einem auf seinen Hals gehauchten Kuss leicht von mir.* Gern… aber das hier ist ja nicht wirklich ein Balkon, ne? *Ich nehme seine Hand und ziehe ihn Richtung unser Zimmer. Während meine andere Hand in der Hosentasche nach dem Schlüssel tastet, verrät mir ein leises Klicken, dass Nagi darauf nicht warten wollte und als wir an der Tür sind geht sie auf Klinkendruck auch sofort auf. Kaum haben wir die Schwelle überschritten drückt er die Tür wieder ins Schloss und ein erneutes `klick’ stellt diesmal sicher, dass niemand uns wie auch immer gearteten Beifall spendet. Ich komme nicht dazu einen Kommentar abzugeben, weil ein atemberaubender Kuss jeden Gedanken aus meinem Gehirn fegt. Als wir wieder Luft bekommen lächle ich Nagi neckend an* Doch keine `Anregungen’ mehr holen? Irgendwie bin ich schon neugierig…

Nagi
*meine Finger spielen mit Omis seidigen Haaren und ich kuschele mich fest an ihn* Hmmmm....ich ja eigentlich auch...* Ich lasse meinen Zeigefinger schläfrig über Omis Vorderseite wandern.* Nur das Warten fällt so schwer, wer weiß, wann Kitada und Nishimura hochkommen.

Omi
Na, so wie das aussah, bald. *Ich ziehe ihn zum Bett und lasse mich darauf nieder* Solange muss ich aber mein Bein hochlegen, der Fuß nervt doch ganz schön. *Ich ziehe leicht an seinem Arm und er setzt sich neben mich. Ich lasse mich nach hinten fallen und ziehe ihn mit, halb auf mich, und schließe ihn ungestüm in meine Arme. Nur noch diese Nacht… er scheint gerade sowas ähnliches zu denken, denn er erwidert meine Umarmung fest, doch wie auf eine stillschweigende Absprache erwähnt diesen Umstand keiner von uns beiden. Als er mich erneut küsst schließen sich meine Augen ganz von selbst und meine Hände sind plötzlich unter seinem Shirt. Ich werde jede Sekunde auskosten, soviel ist mal sicher!

Nagi
*Ich seufze zufrieden als ich Omis Finger auf meinem Rücken spüre und kuschele mich fest an ihn, meine Lippen wandern hauchzart über sein Gesicht und schliesslich liegen wir einfach ganz still da und halten uns gegenseitig fest. So sehr mir der Gedanke auf -mehr- als einfach nur ein bisschen Kuscheln auch gefällt, einfach zusammen auf dem Bett liegen und schmusen hat auch was. Sex kann man fast zu jeder Gelegenheit haben wenn man es nur irgendwie schlau anstellt, wenn man wirklich will braucht man nicht mehr als ein paar Minuten dafür. Wesentlich einfacher zu bekommen als eine `harmlose´ kleine Schmuserei auf dem Bett.* Das hoffe ich auch... *Ich wriggele mich noch ein bisschen enger an Omi und schließe genüsslich die Augen.*

Omi
*Mein Kopf liegt an Nagis Schulter und meine Nase ist in seiner Halsbeuge. –Das- hier wird mir von allem am meisten fehlen… dieses sich-aneinander-anschmiegen… obwohl ich ein kleines angenehmes Kribbeln im Bauch habe, als ich an das letzte Mal denke, als wir hier gelegen haben. Ich seufze tief auf, meine Lippen liebkosen die Haut an Nagis Schulter … es ist einfach nur schön. Eine angenehme Wärme geht von ihm aus, aber ich bin nicht schläfrig, im Gegenteil, meine Sinne sind hellwach. Ich atme seinen Geruch ein und versuche, mir jede Einzelheit gut einzuprägen, seine Haut unter meinen Fingern, das Gefühl, ihn im Arm zu halten, das leichte Heben und Senken seiner Brust, sein Atem, der über meine Haut streicht… es in mir zu speichern für die Zeit, wenn ich wieder alleine in meinem Bett liege.

Nagi
*Irgendwie habe ich ein doofes Grinsen auf dem Gesicht, das einfach nicht verschwinden will und sich langsam aber sicher in meine Wangen gräbt während ich immer mehr drohe, in absolut zufrieden-glücklichen Tiefschlaf zu versinken. Bevor ich jedoch endgültig in Morpheus Arme plumpse, rüttelt mich Omi an der Schulter. `Ne Nagi. Das ist doch Kitadas Stimme draußen im Flur oder?´ Ich strenge meine Ohren an.* Hai. Und das zweite leisere müsste Nishimura sein.... *Wie abgesprochen halten wir beide die Luft an um besser lauschen zu können, unsere Köpfe schießen zeitgleich in die Höhe als wir eindeutig das Klicken einer Zimmertür vernehmen... und Omis Stirn trifft dabei ein wenig unsanft mein Kinn* Awtsch... *Irgendwie habe ich automatisch geflüstert und auch Omi entschulkdigt sich mit einem kleinen Kuss auf die wehe Stelle und einem gehauchten Gomen. Unwillkürlich muss ich kichern und nuschele an seinem Ohr.* Ich fühle mich wie in einem schlechten James Bond Film....* excited klettere ich aus dem Bett und halte Omi grinsend eine Hand entgegen* wollen wir, Moneypenny?

Omi
*Ich gluckse vor mich hin.* James Bond Filme sind alle schlecht… *immer noch grinsend lasse ich mir hochhelfen und zur Balkontür ziehen. Ich lehne mich an das Gitter und versuche in Kitadas Zimmer zu linsen, die Gardinen sind nicht zugezogen, wozu auch, es gibt ja kein Gegenüber. Leider sind die Balkone sehr schmal, bessere Mauervorsprünge, so dass immer nur einer gleichzeitig rüberschauen kann. Ich lehne mich leicht an Nagi, der direkt hinter mir steht und die Arme um meine Taille legt, wohl damit ich im Eifer des Gefechts nicht runterfalle und wispere in sein Ohr.* Das Fenster ist angekippt, also kein Wort! Ich hoffe, die machen nicht gleich das Licht aus… es dämmert ja schon ziemlich, und da ich nicht annehme, dass Kitada direkt über Nishimura herfällt, wird es wohl dunkel werden, bevor es interessant wird, falls überhaupt was passiert … willst du gucken oder soll ich erstmal?

Nagi *Ich schnuzzele mein Gesicht fest in Omis Halsbeuge und flüstere zurück* Bleib du erst mal, wenn wir uns erst hier langwierig sortieren bekommen sie noch was mit. Und das mit dem Fenster kann ich ändern, sag mir einfach wenn die beiden `abgelenkt´ sind.

Omi
Seine Arme um mich und sein Körper hinter mir lassen mich fast meine Neugier vergessen, doch ich reiße mich zusammen. Die Nacht hat ja noch nicht mal angefangen… Ich wispere noch kurz eine Bestätigung, dann beuge ich mich wieder vor. Das Zimmer ist von den beiden Nachttischlampen in halbes Licht getaucht, aber wenn das eintritt, was ich denke, dann reicht das ja. Die Lampen leuchten ja genau auf die Betten… und wenn nichts eintritt, ist es sowieso egal. Im Moment liegt Nishimura mit geschlossenen Augen auf einem der Betten und scheint zu grübeln, Kitada ist nicht zu sehen, aber ich glaube die Dusche zu hören. Soso.* Gemeinsam Duschen ist anscheinend noch nicht… *hauche ich über die Schulter.* Nishimura liegt lang, aber Kitada ist wohl im Bad. *Ich stütze die Ellbogen auf das Geländer und hebe den verknacksten Fuß leicht an, um ihn zu entlasten. Plötzlich spüre ich kaum noch das Gewicht des Beines. Offenbar unterstützt Nagi mich etwas. Ich greife nach hinten und drücke dankbar seine Hand, worauf er sich enger an mich lehnt. Lächelnd nehme ich meine Beobachtungen wieder auf. Kitada erscheint und setzt sich auf das freie Bett. Er spricht Nishimura an, und dieser schüttelt den Kopf und steht auf.* Ich denke, Nishimura geht jetzt duschen. *Das Warten ist ziemlich langweilig und anstrengend, aber wenn wir jetzt aufgeben verpassen wir vielleicht alles… Nagi beschwert sich auch noch nicht - also durchhalten.*

Nagi
*Ich unterdrücke ein kleines Gähnen, Nishimura lässt sich offensichtlich ziemlich viel Zeit im Bad denn Omi bliebt still. Allmählich merke ich so ganz langsam die Arbeit die es mich kostet sein kaputtes Bein zu entlasten, aber es ist noch nicht sonderlich anstrengend. Trotzdem kann ich nicht verhindern, dass meine Gedanken sich wieder hauptsächlich auf den warmen Körper in meinen Armen konzentrieren und nicht auf die beiden im Zimmer nebenan und ich knabbere ein bisschen an Omis Ohrläppchen* Geben wir ihnen noch 5 Minuten, wenn Nishimura bis dann nicht aus dem Bad gekommen ist werde ich dir mal demonstrieren, was man alles verpasst wenn man -nicht- zusammen duscht....

Omi
*Ich grinse wohlig schaudernd vor mich hin und murmle zurück* wer hätte gedacht, dass sich hinter der kühlen Fassade so ein kleines Sexmonster verbirgt? *Meine Aufmerksamkeit richtet sich wieder auf das Zimmer, wo Kitada jetzt seinen Bademantel abstreift. Er trägt nichts darunter und bevor er seine Boxershorts anzieht habe ich guten Ausblick auf seine Kehrseite.* Gar nicht schlecht… gut durchtrainiert der Mann… *Mir fällt gerade ein, dass Kitada ja auch Kendou und Karate macht, als ich ein strafendes Zwicken in meiner eigenen Kehrseite spüre. Lächelnd lehne ich mich mehr an Nagi an. Kein Interesse an irgendwelchen Kitadas…* Gomen. Das war eine überflüssige Bemerkung, Naoe-sama. *ich lasse mein Flüstern bewusst devot klingen, obwohl ich grinsen muss. Eine neue Bewegung im Fenster lässt mich wieder die Position nach vorne wechseln. Nishimura, in einem dünnen Yukata, erscheint auf der Bildfläche. Kitada, inzwischen auf dem Bett sitzend, sagt etwas was ich als `geht es dir besser’ von seinen Lippen lese, und Nishimura zuckt die Schultern und setzt sich aufs Bett.* Nishimura sitzt auf seinem Bett, und Kitada gegenüber auf dem anderen. *Nagi gähnt, und ich ahne, dass er nicht mehr lange Geduld haben wird.* Einen Moment noch, bitte… *Plötzlich steht Kitada auf und setzt sich neben Nishimura, so dass jetzt beide mit dem Rücken zu mir sitzen.* Shimatta. Grade wo es interessant wird, sehe ich nur noch ihre Rücken!

Nagi
*ich giggele amüsiert und lehne mich an Omi an um vielleicht selber einen Blick erhaschen zu können. Außer der Tatsache, dass die Gardinen in Kitadas Zimmer genauso grässlich geblümt sind wie unsere, kann ich allerdings nichts erkennen. Naja, Omi wird mir schon sagen wenn was passiert. Ich küsse sanft seine Halsbeuge um deutlich zu machen, dass ich durchaus eine spannende Alternative zu relativ ereignislosem in-andere-Zimmer-spannen parat hätte, sollte Omi diese Tätigkeit langweilig werden.* Ich denke Kitadas Rückseite gefällt dir... *Ich schmunzele* …oder soll ich für Tsukiyono-hime das Bett umdrehen?

.

Omi
*Seine kleinen Zärtlichkeiten lassen mein Interesse fast auf Null sinken, aber ich halte noch durch. Bei `Tsukiyono-hime’ schnaube ich aber leicht und funkele ihn gespielt zornig über die Schulter an. Ich werde ihm schon zeigen, wer hier eine Prinzessin ist…* Im Moment nicht, danke, vielleicht komme ich später darauf zurück. *Damit drehe ich mich wieder zu meinen `Targets’ um.* Ha! Kitada legt gerade seine Hand auf Nishimuras Schulter! *Ich beuge mich etwas weiter vor, weil ich Nishimura nicht genau sehe, und Nagi packt unwillkürlich fester zu.* Kitada redet, Nishimura hat gerade genickt. Jetzt legt Kitada den Arm um ihn… und Nishimura wehrt sich nicht. Na los doch… *Ich werde ganz hibbelig und spüre wie Nagi hinter mir lautlos kichert.*

Nagi
*Mir springt plötzlich die eine Szene aus Arielle durch den Kopf, die, wo sie mit ihrem Prinzen im Boot unterwegs ist und diese alberne Krabbe die ganze Zeit was von `Küss sie doch´ singt. Ich summe ein paar Takte aus dem Song und Omi prustet los und übernimmt den `schalalalaaa´ Part der Flamingos bevor er sich erschrocken die Hand vor den Mund schlägt und vorsichtig wieder durchs, -dank mir zum Glück mittlerweile geschlossenem - Fenster späht. Ich beiße mir krampfhaft auf die Lippen um nicht laut loszulachen und vergrabe mein Gesicht in Omis weichen Haaren, von wo aus erstmal ein paar Sekunden lang krampfhaft unterdrückte Laute zu hören sind. Omi zuckt in meinen Armen, offensichtlich scheint ihn das zu kitzeln. ein wenig atemlos und meine Stimme wieder auf Flüsterniveau kichere ich leise weiter.* Jetzt fehlen nur noch Pralinen und eine Tempo-Box und der Abend wäre perfekt...

Omi
Hai… *Ich flüstere immer noch, während ich mich wieder vorbeuge. Sicher ist sicher. Doch dann stockt mein Atem* Nagi!! Sie liegen beide auf dem Bett! Kitada liegt auf der Seite und redet wieder auf Nishimura ein, aber irgendwie sieht der leicht abwesend aus… starrt unverkennbar an ihm vorbei an die Decke… unh! *Ich drehe mich etwas perplex zu Nagi um.* Sie küssen sich… und Nishimura hat angefangen! Hat einfach Kitada runtergezogen und los gings… *Ich muss grinsen* Kitadas Gequatsche –kann- einem aber auch auf den Keks gehen… auf jeden Fall hat er ihn effizient zum Schweigen gebracht.

Nagi
*Ich wurschtele mich an Omi vorbei, so dass ich selber einen Blick auf das Geschehen im Zimmer werfen kann. Tatsache, Kitada scheint seinen ersten Schreck überwunden zu haben und macht Anstalten Nishimuras Mandeln einen kleinen Sonderbesuch abzustatten. *Ich wünschte mir nur immer es gäbe auch eine andere Methode um ihn zum Schweigen zu bringen als ihn zu küssen... die Methode mag ich nur bei dir. *Ich drehe leicht meinen Kopf* meine Güte, Kitada geht aber ganz schön ans Eingemachte. Ich kann es zwar nicht genau sehen, aber ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung davon -wo genau- seine Hand gerade hinwandert... *`Lass sehn!´ Omi zwängt sich wieder an mir vorbei um gucken zu können und ich schmunzele leicht* Hentai!

Omi
*Das Bild, das sich mir bietet lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig.* Kitada zieht gerade den Yukata von Nishimuras Schultern. Der sieht eigentlich ganz angefeuert aus, ziemlich rot um die Nase, aber immerhin… waii er hat ja  auch überhaupt nichts drunter! Da wird sich Kitada aber freuen! *Ich kann nicht leugnen, dass der Anblick dessen, was die beiden da machen, mich nicht gerade kalt lässt.* Er küsst übrigens gerade Nishimuras Hals… *Nagi drängt sich eng an mich und lässt seine Lippen über meine Schulter zur Halsbeuge wandern so dass ich ganz leise aufstöhne. Sein leicht heiseres Flüstern dringt an mein Ohr `Etwa –so-?’*

Nagi
*Omi haucht ein leises `fast...ein bisschen näher am Ohr glaube ich...´.* Ich schmunzele und lasse meine Lippen zu Omis Lieblingsstelle knapp unterhalb und hinter seinem Ohr wandern.* So? *Er gibt ein leises zufriedenes `Hmhm´ von sich und kuschelt sich fester an mich. Ich liebkose noch ein Weilchen diesen -und andere- Softspots meines Koibitos und er scheint auf einmal nicht mehr sonderlich interessiert daran zu sein, was Nishimura und Kitada nebenan treiben und ich stupse ihn amüsiert an.* Sind die beiden eingeschlafen?

Omi
*Ich öffne fast widerwillig meine inzwischen geschlossenen Augen und beuge mich wieder vor.* Nein. Kitada… er hat gerade Nishimuras Brustwarze zwischen den Lippen … und seine Hand scheint ziemlich weit unten… *Ich beuge mich noch ein bisschen mehr vor und vervollständige, etwas atemlos den Satz.* Er hat sie in Nishimuras … Schritt - und … *Ich hole erstmal tief Luft als ich Nagis Hand an der entsprechenden Stelle spüre. Es ist nur ein Hauchen was ich dann von mir gebe* Hai… genau das.

Nagi
*Ich schmunzele vor mich hin während ich ganz sanft und zärtlich die schnell deutlicher werdende Beule in Omis Hose streichele. Er hat sich wieder gegen mich gelehnt, sein Kopf an meiner Schulter, so dass ich seinen Mundwinkel und seine Wange küssen kann* das klingt ja schon fast interessant... wie gehts weiter?

Omi
*Der Aufruhr in meiner unteren Körperregion wird durch das was Nagi da macht und was ich sehe nicht gerade weniger, doch ich erstatte folgsam Bericht.* Er streicht mit seiner Zunge über Nishimuras Bauch,… stoppt … jetzt sieht er ihn an. Nishimura nickt… und er leckt weiter abwärts… Nishimura hat die Augen zu und atmet ziemlich heftig… *Ich versuche mehr zu sehen, doch der Vorhang versperrt mir jetzt die Sicht auf Kitadas Kopf.* Uhnn er ist heftig zusammengezuckt. Wahrscheinlich hat Kitada ihn jetzt im Mund.. Mist… ich kann nichts sehen.* So langsam hätte ich eh mehr Lust, mit Nagi exakt das gleiche zu tun was ich da sehe beziehungsweise nicht sehe.* Sollen wir nicht reingehen?

Nagi
*Ich kichere etwas neckisch und zwicke ganz leicht in die Erhebung in Omis Hose, was ihn dazu bringt scharf die Luft einzuziehen.*Schon die Lust verloren? *Ich seufze gespielt enttäuscht * Ich hätte wirklich -zu gerne- gesehen wie Nishimura –genau- zusammengezuckt ist...* Ich spare mir eine Antwort auf Omis Frage und ziehe ihn schlicht und ergreifend wieder zurück ins Zimmer und in Richtung Bett. *Na, vielleicht finde ich ja wen mit dem ich das nachspielen kann.

Omi *Nicht mehr willens und in der Lage meine Hormone in den Griff zu bekommen folge ich ihm bereitwillig nach innen. Kurz vor dem Bett löse ich jedoch meine Hand aus seiner und gehe noch mal zur Balkontür zurück, um sie zu schließen.* Ich glaube das ist besser… *die wenigen Schritte zu ihm zurück sind eine Sache von Sekunden. Ich umarme ihn fast schon besitzergreifend und ziehe ihn fest an mich, wobei ich deutlich spüre dass er durchaus genauso erregt ist wie ich.* Schon gefunden… *meine Stimme klingt undeutlich, weil ich gerade sein Ohrläppchen zwischen den Lippen habe und leicht daran sauge, was ihn sanft erschauern lässt. Meine Hände schmuggeln sich schon wieder unter sein Shirt und ich küsse mich an seiner Kieferlinie zum Hals entlang, um schließlich viele sachte Küsschen auf seiner Kehle zu platzieren.

Nagi
*Ich seufze genießerisch und schließe kurz die Augen als Omis Lippen an meinem Hals entlangkitzeln.* Na, da hab ich aber Glück gehabt...* Seine Finger streichen über meine Seiten und mir gehen die Nackenhärchen hoch bei dieser seltsam kitzlig-erregenden Berührung. Halb schaudernd und halb kichernd schüttele ich mich ganz leicht* Brrrr ist das ein komisches Gefühl... aber schön.* Ich schmiege mich enger an ihn und lege meinen Kopf an seine Schulter nachdem ich einen sanften Kuss auf seine Wange gehaucht habe.* Wenn -du- mich berührst fühlt sich das immer schön an...

Omi
Gut zu wissen… *Ein warmes Kribbeln in meinem Bauch zeigt mir, wieviel mir diese Worte bedeuten und ich küsse ihn zärtlich, bevor ich langsam sein Shirt hochschiebe bis ich es ihm schließlich über den Kopf streife und achtlos fallen lasse, während ich in die Knie gehe und meine Hände schon zielstrebig abwärts streichen und somit zu seinem Hosenknopf unterwegs sind.* Das hier würde sich ohne deine Kräfte sonst etwas schwierig gestalten… *Ich bin etwas atemlos als ich zwischen kleinen Federküsschen auf seinen Bauch ein Lächeln zu ihm hochschicke und anschließend seine Jeans und Boxershorts dem Shirt folgen lasse.* 

Nagi *Ich japse leicht auf als ich untenrum plöztlich im Freien stehe und schmunzele leicht.* Ich finde du machst das schon ganz gut alleine...* Das neckisch-sarkastische vergeht mir aber ziemlich schnell wieder als Omis Lippen von meinem Bauchnabel langsam weiter nach unten wandern... und als er sein Ziel erreicht ist auch der Gedanke, dass ich das ja -eigentlich- andersrum haben wollte wie weggeblasen*

Omi
*Während ich sein aufgerichtetes Glied mit Hand und Lippen liebkose, versuche ich, mich mit der anderen Hand meiner Hose zu entledigen. Das ist auf den Knien jedoch unmöglich, also  lasse ich schweren Herzens los und zerre mir blitzartig Shirt und Hosen vom Leib. Nagi seufzt zuerst leicht enttäuscht, grinst dann jedoch als er meine Hast bemerkt. Der Kommentar den er zweifellos auf den Lippen hatte geht jedoch in einem überraschten kleinen Laut unter, als ich ihn an den Hüften fasse und sanft nach hinten drücke, so dass er auf das Bett plumpst. Einen Wimpernschlag später bin ich neben ihm, wickle ohne noch groß zu warten meine Hand um seine Erregung und schließe die Lippen um seinen Schaft. Das unterdrückte Stöhnen, dass ich darauf höre ist Anfeuerung genug, meine Hand macht Platz, damit ich ihn ganz schlucken kann. Seine Finger verweben sich in meinem Haar und er kommt mir entgegen… nicht sehr stark, wohl um mir keinen Würgereiz zu verursachen. Ich bewundere seine Beherrschung, aber ich will, dass er genauso die Kontrolle verliert wie ich es dabei getan habe… und es kann ruhig ein Weilchen dauern, ich habe Geduld. Ich verlangsame meine Bemühungen etwas, lasse meine Zunge ihn nur noch necken, während meine Hände leicht auf seinen Hüften ruhen, um ihm zu bedeuten, sich zurückzuhalten. Er scheint darauf einzugehen, denn er liegt nur schwer atmend da und lässt mich machen… doch aufgewühlte kleine Laute und seine Finger in meinen Haaren, die jetzt deutlicher zugreifen zeigen mir wie erregt er ist - und ich merke wie erregt ich selber bin, wie sehr ich das genieße. Entschlossen lasse ich meine Zunge jetzt ernsthafte Arbeit leisten und bewege meinen Kopf schneller auf und ab. Gleichzeitig fasse ich mit beiden Händen unter seinen Hintern und massiere ihn fest. Als ich dabei mit den Fingern   in den engen Spalt gerate und seine Öffnung berühre stöhnt er hart auf und stößt einmal heftig zu. Das scheint ihm zu gefallen… probehalber taste ich, sehr vorsichtig, mit einem Finger nach und versenke mich ganz leicht in ihm. Ein etwas lauteres Stöhnen ist meine Belohnung und törnt mich noch einmal richtig an. Ich bewege den Finger etwas dreister in ihn hinein und wieder heraus während ich mit Zunge und Zähnen jetzt hart seine Erregung bearbeite… sein Atem geht stoßweise und er stöhnt abgehackt. Seine Hand in meinem Haar packt fest zu. Als ich ihn daraufhin noch tiefer verschlinge und meinen Finger härter in ihn stoße ist es soweit, mit einem tiefen, vibrierenden Stöhnen und einem heftigen Schauder lässt er sich gehen und kommt pulsierend in meinem Mund. Seine Muskeln schließen sich eng um meinen Finger und während ich ihn koste stelle ich mir vor jetzt in ihm zu sein… was mich selber aufstöhnen und meine Erregung fest gegen die Unterlage pressen lässt.

Nagi
*Ich atme immer noch heftig als Omi sich wieder zu mir aufrichtet und mich tief küsst. Ich hätte nicht gedacht, dass er mit seiner ja eher zufällligen Berührung eine solche Reaktion hätte hervorrufen können... aber wie schon gesagt alles was -Omi- berührt ist schön. Und ich kann mir komischerweise ein ganz kleines bisschen enttäuscht-sein nicht verkneifen... ich hätte durchaus nichts gegen etwas größeres als einen -Finger- in mir gehabt... ich kann Omis Erregung an meinem Bein spüren, sein Atem geht immer noch ziemlich schnell und ich habe eine Idee. Wenn ihm -das- schon gefallen hat....* Du bist ein ganz schön schneller Lerner aijin...und du hast mich auf eine Idee gebracht. *Ich küsse ihn zärtlich lächelnd auf den Mund und drehe ihn mit einem gekonnten Ruck auf den Rücken. Schneller Lerner hin oder her er ist immer noch ziemlich neu im `Geschäft´ und ein paar kleine Ermunterungen können bestimmt nichts schaden. Ich fange an, mich systematisch an ihm herunterzuküssen und meine wandernden echten und nicht so echten Finger bringen ihn bald dazu sich ungeduldig unter mir zu winden. Als ich meine Hand tiefer wandern lassse  und zart über die Spitze seiner Erregung streife, gibt er ein beinahe schon erleichtertes Stöhnen von sich und reckt sich meiner Hand gierig entgegen. Aber ich habe andere Pläne als ihn so zum Höhepunkt zu bekommen. Er öffnet fragend die  Augen als ich meine Hand wieder wegziehe und für eine Minute meine Streicheleinheiten pausieren lasse... nur um sie überrascht weiter aufzureißen, als meine Hand wieder seine Härte berührt. Diesmal  mehr als ausreichend mit Öl bedeckt. Ich küsse zärtlich seine Nippel und sein Gesicht während ich ihn mit dem glitschigen Zeug bedecke und mich über ihn gleiten lasse. Die ganze `Vorfreude´hat auch an mir ihre Spuren hinterlassen und ich bin wieder ebenso hart wie er. Trotzdem halte ich kurz ein und sehe ihn fragend an und erst als ich in seinem Blick nichts anderes sehe als Neugier, Lust und nur einen ganz winzigen Hauch Besorgnis schließe ich auch noch die letzte Lücke zwischen uns und lasse mich ganz auf ihm nieder.*

Omi
*Während wir uns zärtlich küssen und ich Nagi im Nachglühen an mich ziehe wird mir meine eigene Erregung noch einmal so richtig bewusst. Das Gefühl seiner Muskeln kribbelt noch an meiner Fingerspitze und fast bin ich versucht, ihn einfach zu fragen… plötzlich liege ich jedoch auf dem Rücken und seine Lippen und Hände machen sich auf den Weg, mich ebenso zu verwöhnen wie ich es gerade getan habe. Das Verlangen ist so groß, dass es mir fast egal ist, wie und was er macht… aber lange kann ich nicht mehr warten. Deshalb bin ich halb überrascht halb entsetzt als er von mir ablässt, doch im nächsten Moment stöhne ich auf als er meine Nippel mit den Lippen reizt und gleichzeitig mit einer öligen Hand mein Glied berührt. Mein Herz schlägt noch um einiges schneller als mir bewusst wird was das für eine `Idee’ ist, die er vorhat in die Tat umzusetzen. Als er über mir ist sehe ich, dass er schon wieder hart ist und das beruhigt mich. Offenbar will er es ebensosehr wie ich. Um mich noch einmal zu versichern tausche ich einen Blick mit ihm. Eine Frage, wortlos gestellt und beantwortet und dann … bin ich in ihm. Mit einer gleichzeitig harschen und doch eleganten Bewegung hat er mich in sich aufgenommen und presst sich tief in meinen Schoß. Ich kann nicht anders als leise aufzuschreien, zu heftig sind die Gefühle die mich durchjagen. Diese Enge… die Hitze die mich umgibt, Nagis Anblick, sein schlanker Körper auf mir und seine erregte Männlichkeit die ich jetzt mit meiner Hand umschließe. „Gott Nagi das ist …“ viel mehr kann ich nicht von mir geben, denn jetzt fängt er an, sich zu bewegen und mir stockt der Atem.

Nagi
*Irgendein kleiner Teil in mir giggelt, dass ich meinen Job als Seme in Zukunft wohl vergessen kann, jedenfalls wenn man nach Omis Gesichtsausdruck geht. Aber ich muss zugeben, dass der Gedanke mich nicht sonderlich stört, ganz im Gegenteil. Das Gefühl in Omi zu sein hat mich schon immer an das Hineinschlüpfen in ein maßgeschneidertes, seidig-warmes Kleidungsstück erinnert...und andersrum scheint es genauso zu sein. Ich lehne mich ein kleines bisschen nach hinten und stöhne leise auf als Omis Erregung dabei meinen sweet spot streift, meine Bewegungen sind langsam und genüsslich, aber tief. Ich habe allerdings einige Probleme, diesen langsamen Rhythmus lange aufrecht zu erhalten, denn Omi bewegt sich mir jetzt entgegen, ein Kontrapunkt zu meinen eigenen Bewegungen und seine Hand, die fest meine Härte massiert, treibt mich fast in den Wahnsinn. Es dauert nicht lange und mein Takt wird schneller, genau wie mein Atem und als Omis zweite Hand zu meiner Hüfte wandert und mich immer wieder fester auf ihn hinunterzieht ist es bald um mich geschehen. Mit einem lauten Aufkeuchen und einem letzten verzweifelten Ruck meiner Hüften presse ich fest die Augen zusammen und ergieße mich hart in Omis Hand.*

Omi
*Ich wollte anfangs gerne das Tempo bestimmen, aber Nagis Rhythmus fesselt mich sowohl körperlich als auch gefühlsmäßig und so beschränke ich mich darauf, jeder seiner Bewegungen entgegenzukommen und seine Erektion zu liebkosen. Ich kann nicht die Augen von ihm wenden. Allein sein Blick, voller Lust und Verlangen nach mir, treibt mich immer weiter der Klippe entgegen, und als er heftig kommt, sein Samen sich auf meine Hand und meinen Oberkörper ergießt und sich seine Muskeln hart pumpend immer wieder um mich schließen werfe ich den Kopf zurück und folge ihm in die Erlösung.

Nagi
*Erschöpft wie ich bin habe ich mich einfach vorne über fallen lassen und pinne Omi mit meinem gar nicht so unerheblichen Körpergewicht auf dem Bett fest. Schläfrig-zufrieden snuggele ich mich so eng es geht an ihn und murmele vor mich hin* Ich könnte jetzt hier und so und direkt und auf der Stelle einschlafen.. und es würde mir nicht mal was ausmachen wenn ich nicht wieder aufwachen sollte, das war -definitiv- eine phantastische Art zu sterben.

Omi
*Ich lache etwas atemlos und schlinge die Arme um ihn. Auch ich bin total erschöpft und es reicht nur noch zu einem Flüstern* Was für ein dummer Gedanke! Denk doch nur, was wir dann alles verpassen würden… *Ich hauche einen Kuss auf seine Stirn und vergrabe meine Nase in seinem Haar.* Ich lass’ dich nie wieder weg, und wenn du zur Hölle fährst fahr ich dir nach und hol’ dich zurück… *Ein heftiges Gähnen macht den romantischen Ansatz komplett zunichte und ich muss grinsen.* Gomen aijin, aber ich verspreche dir, ich hol’ dich auch wenn ich kurz vorm Einschlafen bin…

Nagi
*Ich gebe ein ebenso schläfriges Kichern von mir.* Na, -so eilig- in die untere Etage zu ziehen, dass du nicht mal Zeit zum Ausschlafen hast, hatte ich es dann doch nicht....* Ich rutsche mit geschlossenen Augen ein ganz kleines Bisschen von ihm herunter, damit ich ihn beim Schlafen nicht aus Versehen ersticke, kuschele mich an ihn und ziehe telekinetisch die Decke über uns. Auf herbeigezauberte Waschlappen und ähnliches habe ich keine Lust mehr, müssen wir halt kleben, ich bin viel zu warm und müde und glücklich, um mir über solche Lappalien wie fleckige Bettwäsche noch Gedanken zu machen.* Hauptsache du kommst, auch wenn es dauert...* Mir fallen unaufhaltsam die Augenlider zu und die letzten Worte schlüpfen schon fast als Traumfetzen durch meine Lippen.* Ohne dich wäre sogar der Himmel die größte Strafe für mich.

Omi
*Eine Hand auf Nagis Rücken, das Gefühl seines Körpers an mir, sein Kopf an meiner Schulter und sein warmer Atem an meinem Hals…* Ich glaub ich bin schon im Himmel. *Ich weiß nicht ob er mein Murmeln noch gehört hat, denn ich spüre wie sich sein Rücken gleichmäßig unter meiner Hand hebt und senkt und schließe zufrieden die Augen. Alles ist perfekt. Ich denke an die vergangenen Minuten zurück und erschaudere noch mal wohlig. Ich liebe es, ihn in mir zu spüren, aber das eben war unglaublich und ich denke, ihm hat es auch gefallen, was darauf hindeutet, dass ich wohl öfter in den Genuss kommen werde… mit einem glücklichen Seufzen rücke ich mich noch einmal zurecht und spüre, wie ich langsam in den Schlaf hinübergleite.*

***

Ken
*`Diese zehn Tischgestecke hier müssen ins Restaurant Tokyo geliefert werden, wer macht es freiwillig?’ Ich komme gerade zur Schicht aus meinem Zimmer als Aya diese Frage in die Runde stellt. Yohji guckt betont unbeteiligt und gießt weiter die Topfpflanzen und ich grinse vor mich hin. Seit Omi zu seiner Fahrt weg ist pokern wir ständig mehr oder weniger um das Liefern fahren. Wer zuerst reagiert hat verloren. Aya scheint heute schlechte Laune zu haben, denn er stellt die Frage ungeduldig ein zweites Mal, anstatt wie sonst einfach abzuwarten. Er hat Ladendienst, fällt also heraus es sei denn einer von uns tauscht mit ihm. Doch ich habe vor, mich mit Farfarello in Verbindung zu setzen und melde mich deshalb freiwillig.* Schon ok, ich fahre. *Ich greife die Palette mit der Ware und mache mich auf den Weg zum Liefermotorroller. Das Auto zu nehmen wäre bei der kleinen Palette übertrieben, außerdem findet man so besser einen Parkplatz. Das `Tokyo’ hat natürlich einen eigenen für seine Gäste, aber der Waschsalon nicht. Und dort hinterlassen ich und Farfarello immer unsere Nachrichten wenn wir uns treffen wollen. Kleine, unschuldige Zahlen, die wir an den Kaffeeautomaten kritzeln… Tag, Uhrzeit, und Ort, wobei wir jeweils einen eindeutigen Code für verschiedene Treffpunkte ausgemacht haben. Wir sehen alle 2 Tage nach, ob eine neue Botschaft da ist, denn einfach anzurufen ist ja unter den gegebenen Umständen nicht so gut möglich. Während ich zuerst zum Waschsalon fahre, grüble ich mal wieder über diese Umstände nach. Es wird Zeit, klare Fronten zu schaffen, denn sonst kommt es irgendwann zur Katastrophe. Farfarello meint aber, wir sollten erst warten ob und wie es sich zwischen Omi und Nagi entwickelt, denn `Vier Argumente sind besser als zwei.’  Ich muss grinsen. Sein Scharfsinn ist wie immer verblüffend. Nun - das derzeitige Verhältnis zwischen den beiden Chibis wird morgen klar werden, wenn ich Omi vom Bus abhole. Ich will vor allem mit Farfarello Verbindung aufnehmen, weil ich wissen will, ob er Nagi abholt oder ein anderer, aber auch weil ich schlicht und einfach Sehnsucht habe. Nachdem ich den Zahlencode angebracht habe fahre ich weiter zum Restaurant. Heute abend werde ich noch einen `Spaziergang’ zum Waschsalon machen und dann –so hoffe ich- den Treffpunkt wissen, an dem Farfarello auf mich wartet. Wie immer bei dem Gedanken an ihn bekomme ich ein warmes Kribbeln im Bauch. Jedesmal wenn wir uns eine Weile nicht gesehen haben, und das ist leider nun mal die Regel, kann ich es kaum erwarten. Und er zeigt mir immer wieder deutlich, dass es ihm ganz genauso geht… bei unseren Treffen sieht es zwar so aus, dass wir mehr oder weniger ruppig übereinander herfallen, trotzdem ist es keine reine Sex-Beziehung, sondern der Zeitmangel der uns dazu treibt. Auch wenn Farfarello es nicht gerade überschwenglich zum Ausdruck gebracht hat, dass ich mehr für ihn bin als ein Fuckbuddy so ist das kein Problem … Ich bin auch nicht gut darin, Emotionen verbal auszudrücken. Aber das ist auch nicht notwendig. - Ich –weiß- einfach, dass er mehr für mich empfindet. Und er ist mir ebenfalls unglaublich wichtig.

Farfarello
ich sitze in einem der unbequemen waschsalonstühle und starre halb gelangweilt halb ungeduldig auf die rotierende wäsche in der maschine vor mir. Ken ist noch nicht aufgetaucht aber für seine ´kontrollrunde´ist es auch noch etwas zu früh.  Ich war nicht wirklich überrascht bei einer meiner –inzwischen zufällig regelmäßigen joggingtouren jeden zweiten tag, die mich ebenso zufällig immer an demselben waschsalon vorbei führen- eine nachricht von ihm zu finden, schliesslich kommen morgen die chibies von ihrer schulfahrt wieder...und mein kittycat ist bestimmt nicht der einzige der die rückkehr  unserer ´sorgenkinder´mit einiger spannung erwartet. Bei unseren letzten begegnungen gehörten – neben absolut atemberaubenden sex und einigen streicheleinheiten- auch gespräche über das liebesleben unserer chibies zur tagesordnung...oder eher die nichtexistenz eines liebeslebens. nachdenklich puste ich eine große kaugummiblase .auch wenn ich mittlerweile ganz ehrlich gesagt einige zweifel daran habe ob das wirklich so nichtexistent ist wie nagi mich gerne glauben lassen möchte. wir haben beide schon so unsere vermutungen, omis depressiv schlechte laune war eines tages plötzlich wieder wie weggeblasen und er ähnelte seinem üblichen fröhlichen selbst wieder auf innigste, ich erwische nagi immer öfter dabei wie er, ein halbes lächeln auf dem gesicht und einen warmen ausdruck in den augen wie abgeschaltet in die luft starrt wenn er meint das ihn keiner bemerkt...und das –zufälligerweise- seit dem tag an dem es omi wieder besser zu gehen schien...an dem genauso –zufälligerweise- theaterprobe war....ihr versteht worauf ich hinausmöchte ja?es –mag- ja schon komische zufälle geben – wie zum beispiel das siberian und berserker ausgerechnet am selben abend und zur selben uhrzeit in denselben waschsalon gehen - ...aber irgendwann hört das mit den komischen zufällen auch mal auf! nagi äussert plötzlich keine beschwerden mehr über die aufdringlichkeit des weisskätzchens, stattdessen quasselt er mir fast eine geschlagene stunde lang die ohren voll wie toll der neko-chan doch programmieren kann?komischer zufall 1. nagi hat neuerdings ständig irgendwelche ´extra-aufgaben´die ihn dazu zwingen dauernd länger in der schule zu bleiben...und immer genau dann wenn omi laut ken auch immer noch irgendwas in der schule zu erledigen hatte und später nach hause kam?komischer zufall 2?  Und glaubt mir ich könnte so wahrscheinlich noch weitermachen bis ´komischer zufall 234´, auch wenn die meisten subtiler sind als die ersten und nur auffallen wenn man die chibies wirklich gut kennt. Was ich und siberian ja nun mal tun ne.  also, wäre das hier ein ordentlicher prozess vor gericht und nicht nur das mentale geblabber eines offiziell als verrückt erklärten iren...die chibies hätten keine chance. ´von indizien erschlagen´, beratung der jury reine formsache, die angeklagten werden in allen punkten für schuldig befunden...alles was uns fehlt ist ein einziger wirklich stichhaltiger beweis. und den werden wir uns morgen holen...die tür öffnet sich und ich drehe leicht den kopf um zu sehen wer kommt.* na endlich, das fernsehprogramm ist wirklich öde hier....* mein kittycat wirft einen verwirrten blick auf die rotierende waschmaschine vor mir und schnaubt leicht. ich lächele breit und er sieht sich erst mal vorsichtig um bevor er zu mir rüberkommt und sich von mir auf meinen schoß ziehen lässt.´du bist ganz schön unvorsichtig .´ich zucke leicht mit den schultern und ziehe ihn zu mir herunter um ihn küssen zu können * ich bin verrückt, was erwartest du also?*ich kichere leise* und vor allem bin ich verrückt nach –dir-*ein kleiner kuss auf seinen hals, dann zwicke ich ihn neckisch in die seite*also kittycat, was war so extrem wichtig, dass du mich so kurzfristig von meinem sofa und einer spannenden Taktiklehrstunde mit unserem allseits beliebten Stockfischleader wegzerren musstest? Drücken dich die Hormone? Oder hattest du einfach Sehnsucht nach meiner überwältigenden intellktuellen Persönlichkeit ?

Ken
 Wenn du noch `einen Happen Essen gehen' hinzufügst, genau in dieser Reihenfolge... aber es ist heute noch etwas früh für unartige Sachen im Waschsalon... *Ich schmiege mich in seine Arme.* Mmmhh.. das hat mir gefehlt. *Genießerisch lasse ich mich von ihm küssen,  doch wie zur Bestätigung kommt eine ältere Frau mit einem Sack voller Wäsche herein, die sie, ohne auf uns zu achten in eine der Maschinen lädt. Seufzend löse ich mich von Farfarello. Die Hormone müssen eben warten.* Holst du euer Wunderkind morgen vom Bus ab? *Farfarello nickt. `Yap. Das lasse ich mir nicht nehmen.'* Hai, ich auch nicht. Ich bin total gespannt auf unsere Chibis. *`Dann ist ja alles klar.' Mit diesen Worten zieht mich Farfarello wieder an sich und küsst mich hungrig. Ein besorgter Blick meinerseits bestätigt meine Befürchtung. Die Frau starrt zu uns herüber und ich klopfe ihm warnend auf die Schulter, worauf er den Kuss bricht und mich fragend ansieht. Meine Kopfbewegung lässt ihn kalt zu der Frau hinüberstarren. Indem er auf seine Augenklappe deutet, meint er `Das
kommt davon, wenn man Sachen anstarrt, die einen nichts angehen, obaasan'.* Die Frau wendet sich entsetzt ab und ich kann mir ein Kichern nicht verkneifen, als er mich wieder an sich zieht und den Kuss fortsetzt, als wäre nichts gewesen.*

Farfarello
*Ich glaube, ich habe mein Kätzchen wieder ziemlich schnell soweit, dass ihm alte Frauen und ihre Neugier herzlich egal sind...und dass es noch etwas früh für unartige Sachen ist, scheint er sich auch noch mal neu überlegen zu wollen. Diesmal bin ich derjenige der sich mit einem bedauernden Seufzen löst... sonst bekommt die Oma noch einen Herzinfarkt. Nicht, dass mich das sonderlich stören würde aber ich glaube mein Kittycat könnte das leicht abtörnend finden... und das ist ganz bestimmt etwas das ich –nicht- will. Mein schmusebedürftiges Kätzchen reagiert auf diesen Liebesentzug mit einem beleidigten Schnurren und beisst mich in mein Ohrläppchen. Ich lache leise und schlage spielerisch nach seinen Fingern bevor ich ihn fest an den Hüften packe und von meinem Schoß wieder in die Vertikale befördere.* Nana, benimm dich...* Er schmollt mich an als ich immer noch kichernd selber aufstehe, mir seine Hand schnappe und ihn, nach einem letzten freundlichen Winken zu der Oma, aus dem Waschsalon und in Richtung Kawasaki auf dem Hinterhof ziehe.* Ich denke wir sollten deine kleine Liste umdrehen und mit dem Essen-Gehen anfangen...* Ich drücke ihm den Ersatzhelm in die Finger und gebe ihm noch einen schnellen Kuss auf die Lippen* Sonst könnten deine Hormone nachher zu kurz kommen weil ich mitten im Akt des Hungers sterbe...

Ken
*Bevor ich den Helm aufsetze bestehe ich noch auf einem Kuss, den er mir grinsend gewährt. Wenig später jagen wir über den Freeway Richtung Stadtrand, damit wir nicht Gefahr laufen, irgendjemandem bekannten zu begegnen. Ich sehe mich etwas skeptisch um als Farfarello das Motorrad vor einer Art alter Industriekaserne abstellt. Das Gelände sieht weder Vertrauen erweckend noch allzu belebt aus, es parken auch kaum Fahrzeuge hier.* Hey, aijin, verbindest du das hier mit einer Mission oder was? *Ich nehme den Helm ab den er kopfschüttelnd in seinem Koffer einschließt. Dann lächelt er. `Nein, es sei denn die Mission `“Füttert das Kätzchen“’. Ich folge ihm durch einen großen Torbogen. Auf dem Hof der nun vor uns liegt stehen unglaubliche viele Autos und Motorräder. Er deutet darauf. `Wenn draußen schon geparkt wird, ist hier drin kein Platz mehr.* Ich blicke mich auf dem Hof um. Hier reiht sich eine Kneipe und ein Restaurant an das andere.* Wow, Farfarello, das ist ja ein richtiger Geheimtipp hier! *Ich will gerade schauen was es alles gibt als Farfarello mich an der Hand nimmt und zielsicher eine bestimmte Richtung einschlägt. Wenig später stehen wir vor einem Irish Pub. Er sieht mich fragend an und ich nicke lächelnd. Dann folge ich ihm durch die bleiverglaste Eingangstür ins Innere.*

Farfarello
*Drinnen ist es rauchig und düster, wie es sich für einen richtigen Pub halt gehört. Ich wundere mich ein bisschen warum es auch gleichzeitig so voll ist, normalerweise ist hier um die Zeit nicht mehr so viel los, doch dann entdecke ich ein Plakat auf dem irgendetwas von live music steht. Das erklärt natürlich die Menschenmengen. Mein Kätzchen an der Hand dirigiere ich uns etwas weiter in den Raum hinein wo ich im Gedränge noch einige freie Tische entdeckt habe. Wir erwischen sogar noch eine der kleinen rotplüschiggepolsterten Nischen an der Wand und ich bestelle uns schnell etwas zu Trinken bei einer der vorbeihuschenden Kellnerinnen. Mit Whiskey und einem schönen Pint Kilkenny versorgt  lächele ich mein Kätzchen an.* Und? Gefällt es dir?

Ken
*Ich nippe an dem Whiskey und nicke.* Hai, hat was. *Ich sehe mich genauer um. Ganz anders als die karge Möblierung der japanischen Restaurants, aber durchaus schön. Ich will gerade noch etwas sagen als die Band mit ohrenbetäubender Lautstärke zu spielen anfängt. Es sind vier Leute, und dem Sänger merkt man den jahrelangen Whiskey-Konsum an, die Stimme klingt so richtig schön versoffen. Er ist nicht sehr groß, hat schwarze Haare und dunkle Augen, fast wie ein Japaner, aber sein Gesichtsschnitt ist eindeutig westlich. Er ist ein Energiebündel… und er kann singen! Es dauert nicht lange und ich wippe im Takt mit, die Stimmung reißt mich total mit und als er das Publikum zum Mitklatschen auffordert, bin ich dabei. Ich lache Farfarello begeistert an, und irgendwie scheint ihn das zu freuen, doch ich kann mich auch täuschen… als der erste Song vorbei ist brandet Beifall auf und ein Tablett Guinness wird auf die Bühne gereicht. Unter dem Jubel der Leute nimmt die Band erstmal ein paar tiefe Schlucke, bevor sie den zweiten Song anstimmt.

Farfarello
*Ich habe mich genüsslich zurückgelehnt und beschränke mich einfach darauf an meinem Kilkenny zu nippen und mein Kätzchen zu beobachten. Offensichtlich scheint das haargenau seine Art von Musik zu sein denn er summt begeistert die Refrains der gälischen Songs mit und singt `lalala´ wenn ihm das nicht mehr ausreicht. Ich schmunzele einfach vor mich hin. Wirklich zu niedlich mein Kittycat. Wenn ihn jemand so sehen würde, der würde nie auf den Gedanken kommen, dass er etwas anders ist als ein gutgelaunter normaler Anfangstwen der sich mal einen Abend lang amüsiert. Die Band spielt die nächsten 2 Lieder am Stück und mein Kätzchen grinst mich zwischendurch breit an und versucht mir über den Lärm irgendetwas zuzurufen. Ich schüttele nur verständnislos den Kopf, ich habe kein Wort verstanden. Aber davon bekommt er schon gar nichts mehr mit denn sein Blick ist schon wieder zurück zur Bühne gewandert… und was noch wichtiger ist zu dem schwarzhaarigen Sänger der Band. Ich hebe leicht amüsiert eine Augenbraue. Sieht nicht wirklich schlecht aus der Kerl und er strotzt vor Energie... Ken scheint das auch aufgefallen zu sein. Gespielt mürrisch aber mit einem kleinen Grinsen um die Lippen nutze ich die nächste Spielpause um ihn mit meinem Ellenbogen in die Seite zu stupsen.* Ey, -mich- darfst du auch ab und zu noch ansehen.

Ken
*Ups. Da habe ich wohl zu offensichtlich auf die Flirtversuche des Sängers – der wohl Brian heißt wenn man den Rufen des Publikums vertrauen darf – geachtet. Ich nippe an meinem Bier und grinse Farf entschuldigend an.* Sorry. Das war unhöflich. *Er schaut finster aber er hat ein gewisses Funkeln in den Augen und grinst fast unmerklich als er jetzt – besitzergreifend? den Arm um mich legt. Ich lege meine Lippen dicht an sein Ohr und knabbere erst ein bißchen daran, bevor ich hinein raune.* Was kann ich dafür, wenn irische Männer mich so antörnen? *Sein Griff wird fester, er neigt den Kopf zu mir und ich spüre einen nicht so zarten Biss an meinem Nacken. `So lange es beim Schauen bleibt, … kein Problem.’ Mir entschlüpft eine Mischung aus Stöhnen und Knurren an seinem Ohr, und ich beiße ebenfalls zu.* Hai. Wakarimashita. Aber denke daran… auch das niedlichste Kätzchen hat Zähne und Krallen. *Er hebt den Kopf und sein Grinsen ist so lüstern, dass ich unwillkürlich schneller atme. `Das macht es ja so reizvoll…’*

Farfarello
*Ich kann nicht anders aber ich spüre ein -ganz kleines- bisschen Schadenfreude als ich einen unauffälligen Seitenblick zur Bühne werfe und merke, dass wir beobachtet werden und ich grinse kurz in den hungrigen Kuss bevor ich mich wieder voll und ganz auf mein Kätzchen -und seine Zähne und Krallen- konzentriere. Ich denke mal das sollte deutlich genug zeigen -wer- hier derjenige ist dem die Hauptaufmerksamkeit meines Kittycats gehört. Eindeutig mehr als nur etwas atemlos brechen wir nach einiger Zeit wieder den Kuss und ich schiebe mein Neko-chan amüsiert wieder von meinem Schoß auf seinen Platz auf der Bank zurück.* Kein Grund, eine Verhaftung zu riskieren Neko...* Ich deute breit grinsend auf den etwas enttäuscht schauenden Sänger, der sich bereits nach neuen, noch nicht so offensichtlich vergebenen Zielen umschaut.* Ich glaube er hat’s kapiert... *Ken stutzt kurz und funkelt mich dann ein ganz kleines bisschen an `Aha. Revierabgrenzung also. Naja, besser als Beinchen heben denke ich.´ Ich lache leise und küsse ihn kurz auf die Nasenspitze bevor ich ihn schelmisch anfunkele.* Wie durchschaust du mich nur immer wieder so schnell?

Ken
*Ich schenke ihm ein Grinsen a la `kein Problem für mich’ und nehme diesmal einen Schluck Whiskey. Ich habe im Moment ganz andere `Probleme’… eins davon ist die akute Enge in meiner Hose. Ich versuche, meine edelsten Teile irgendwie zurechtzurücken, weil der Reißverschluss gerade unangenehm zu drücken beginnt, was Farf mit amüsiertem Grinsen registriert. Der hat gut Lachen – seine Hosen sind weit und bequem. Ich funkle ihn noch ein bisschen an, was er zum Anlass nimmt sich zu mir zu beugen und in mein Ohr zu murmeln, ob er  vielleicht Abhilfe schaffen soll, und das in einem Ton, der das Problem eher noch vergrößert. Auf mein gezischtes `Farf!!!’ lehnt er sich leise lachend wieder zurück und nimmt einen Schluck Bier. Als er das Glas abstellt, fange ich seinen Blick auf, und mein Herz fängt an zu rasen. Urplötzlich weiß ich, dass ich solche Flirtversuche wie gerade besser nicht ernsthaft erwidere … aber irgendwie macht mir das gar keine Angst. Es macht mich komischerweise glücklich….

Farfarello
*Ich hebe ganz leicht fragend eine Augenbraue als sich Kens Gesichtsausdruck plötzlich von leicht amüsiert-schockiert zu etwas anderem verändert... etwas, das es mir urplötzlich ziemlich warm werden lässt. Und zwar nicht in meiner Hose, sondern ein deutliches Stück drüber und ein bisschen links. Ich kann gar nicht anders als zärtlich zurückzulächeln und ich beuge mich wieder etwas vor und will nach seiner Hand greifen... als hinter mir plötzlich ein lautes `Vorsicht!´ertönt und ich es gerade noch schaffe meine Hand wieder aus der Reichweite der großen heißen Schüssel voll Lammragout und dem Korb frischem Brot zu ziehen das eine routinierte Kellnerin in sekundenschnelle auf unserem Tisch abstellt. Es gibt nur eine Schüssel aber zwei Mal Besteck, für mehr wäre auf dem kleinen Tisch eh kein Platz. Ein kurzes Handzeichen ein fragender Blick und ein knappes Nicken und ich weiß, dass es nur ein oder zwei Minuten dauern wird bis wir auch neue Getränke haben. Hungrig stibitze ich ein Stück Brot und stuppe es in die dicke Soße.* Hmmm.. lecker!

Ken
*Mit einem bedauernden Seufzer, der zum Glück in der von neuem beginnenden Musik untergeht, greife ich nach einer Brotscheibe und tue es Farfarello nach. Das Essen ist vorzüglich und ich nicke anerkennend. Hier könnte man öfter hergehen und sich durch die Karte probieren, wenn es auch kein regelrechtes Restaurant ist, werden sie sicher mehr als ein Gericht anbieten. Bis die Getränke kommen essen wir konzentriert und wortlos, die Musik ist eh zu laut um sich zu unterhalten. Das Bier kommt, und die Musiker scheinen eine längere Pause zu machen, denn `Brian’ brüllt irgendwas von `see you later’ ins Micro und die Jungs verlassen die Bühne. Sie kommen, der Sänger voran, an uns vorbei und Brian wirft mir Hundeblicke zu. Ich zucke lächelnd die Schultern und mache eine Geste Richtung Farf, was soviel heißen soll wie `Du siehst, ich bin bestens versorgt’ und er nickt und zuckt ebenfalls die Schultern, was ich als `Kein Match für ihn’ interpretiere. Worauf ich ihm innerlich mehr als Recht gebe. Ich esse schweigend weiter. Schade, dass die Kellnerin grade so angetölpelt kommen musste…*

Farf *Ein wenig kritisch betrachte ich aus dem Augenwinkel heraus die non-verbalen Kommunikationsversuche des Sängers mit meinem Kätzchen… und dass Ken ihm so klar zu verstehen gibt, dass  er keine Chance bei ihm hat erleichtert mich doch irgendwie ganz schön. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen beuge ich mich kurz zu meinem Kätzchen und gebe ihm einen zärtlichen Kuss auf den Mund, den er mit einem leicht überraschten aber zufriedenen Lächeln zur Kenntnis nimmt, bevor ich mich wieder dem Essen widme. Es schmeckt wirklich gut und viel zu schnell ist die Schüssel bis auf ein paar vereinzelte Brotkrümel leergegessen. Ich spiele ganz kurz mit dem Gedanken noch eine Zweite zu bestellen und starre sinnierend in die Gegend... als meine Entscheidung ob Essen oder nicht Essen, das ist hier die Frage, erst einmal vertagt wird, denn irgendein äußerer Faktor führt zu einem leisen Begeisterungslaut meines Kätzchens und ehe ich mich versehe hat er mich am Handgelenk gepackt, hochgezogen und in die Menge gezerrt.*

*Als Farf mich überraschend küsst, und das in einer ganz zärtlich-sanften Art, weiß ich, dass das kleine Intermezzo mit Brian nicht ganz so locker an ihm vorbeigegangen ist, wie es aussah. Ich vermeide es jedoch, das Thema weiter zu vertiefen… es ist mir ehrlich gesagt auch nicht wichtig genug. Der Sänger wird ja nun kapiert haben, dass er bei mir nicht landen kann und gut. Wir leeren gemeinschaftlich die Schüssel, wobei es eher schweigsam zugeht, aber es ist kein unangenehmes Schweigen. Als die Schüssel unwiderruflich leer ist schaut Farf etwas abwesend vor sich hin. Ich bin immer noch ganz gefangen von seinem letzten Küsschen… irgendwie wirkte er erleichtert. Ich will ihm irgendwie klarmachen, dass es absolut keinen Grund zur Eifersucht gibt. Ich hatte ja schon geglaubt/gehofft, dass unsere `Beziehung’ oder wie immer man das nennen soll ihm wichtig ist… aber dass er tatsächlich besorgt sein könnte, mich zu verlieren… - falls es das war, was eben durch seinen Kopf ging natürlich – wie dem auch sei. Von meiner Seite besteht kein Grund zur Sorge. Aber wenn ich ihm das sage, wird er das vielleicht nicht so gut finden. Wer gibt schon gerne zu, eifersüchtig zu sein? Mein Blick schweift ziellos durch den Laden als plötzlich ein Ruck durch mich geht. Ein Typ mit einem Bauchladen voller Silberschmuck kämpft sich gerade durch die Menge. Ich gebe ein unterdrücktes Juchzen von mir und springe auf, in dem ich Farf mit mir ziehe. Ich werde ihm jetzt etwas schenken… irgendein Symbol das ihm zeigt, wieviel er mir bedeutet. Oder irgendwas für uns beide…

Farfarello
*Ich habe noch immer nicht mitbekommen -was- genau jetzt diesen Freudentaumel meines Kätzchens ausgelöst hat und stolpere etwas dümmlich einfach hinterher...solange, bis er urplötzlich stehen bleibt, sich abrupt umdreht, beide Hände gegen meine Brust stemmt und mich mit einem ´äham...geh dochmal an der Bar fragen ob sie was zum Knabbern haben...Erdnüsse oder so...´ ich blinzele leicht verstört.* Die stehen doch auf dem Tisch, und Salzstangen auch.. *Ich blinzele, er blinzelt zurück... und dirigiert mich vehement Richtung Bar `na dann frag eben nach was anderem -ausser- Salzstangen oder Erdnüssen...’ und -schwupp- ist er im Gewühle verschwunden und ich stehe verwundert und ziemlich alleine mitten im Raum. Ganz langsam und immer noch an meinem Geisteszustand -und vor allem an dem meines Kätzchens- zweifelnd gehe ich schliesslich in zum Tresen. Das ist im Moment irgendwie das einzige, das mir einfällt. Ein paar Minuten später kämpfe ich mich - die Arme voller Tacos, Pistazientütchen, Salzbrezeln, Chips und anderem Knabberkram -ausser- Erdnüssen und Salzstangen- wieder Richtung Tisch. Ich lade alles ab und suche dann nach meinem Kätzchen. Nirgends zu sehen. Nachdenklich knabbere ich an einem - in einem Irish Pub leicht fehlplazierten aber nichtsdestotrotz schmackhaften-  Grissini...und harre der Dinge die da kommen..*

Ken
Nachdem Farfarello weg ist kann ich mich zu dem Bauchladenträger durchdrängeln. Er hat eine wirklich große Auswahl, doch alles scheint mehr für Mädchen ausgelegt zu sein. Symbole für ‚Liebe’ und ‚Ewig’ und was auch immer ist nicht das, was mir so vorschwebt und ich werde immer mutloser. Meine gute  Idee scheint sich in nichts aufzulösen. Der Typ spricht mich an. `Na, etwas für die Dame des Herzens?’ Ich schüttle den Kopf.* boi-furendo.. *er nickt und klappt ein Tablett mit Ringen hoch. Darunter sind einige Schmuckstücke, die ganz offensichtlich nicht für Mädchen entworfen wurden, meist Silber, viele mit schwarzen Steinen und einige mit Jade. Ein Ohrstecker-Paar zieht meine Blicke auf sich. Silberne Stifte mit je einer fein ziselierten Harfe. Mein Blick ruckt kurz hoch auf das Guinness-Logo über dem und meine Entscheidung ist gefallen. Ich deute auf  die Ohrstecker und bin wenige Minuten später mit einem kleinen Tütchen in der Hosentasche auf dem Weg zu unserem Tisch. Dort sitzt Farfarello vor vielen bunten Tüten und sieht mir erwartungsvoll entgegen, grissini mampfend und mit einem fragenden Grinsen auf den Lippen.

Farfarello
*Endlich taucht mein Kittycat wieder aus der Menge auf, ich habe mittlerweile schon die zweiten Tüte mit Grissini angefangen. Ich nehme ihn kurz in Augenschein, kann aber nicht erkennen was diese ganze Chose hier gerade bedeuten sollte. Mit einem leicht misstrauischen Augenaufschlag schiebe ich ihm das Häufchen Knabbertüten entgegen.* Bittesehr. alles an Knabberkram, was dieser Laden zu bieten hat, -ausser- Salzstangen und Erdnüssen.

Ken
*Ich setze mich neben ihn, greife mir eine Tüte Pistazien und fange an, die Schalen zu knacken. Zwischen zwei Grissinis fragt Farf mich neugierig, was ich denn nun gemacht habe. Ich nestle das Päckchen aus meiner Tasche, halte es aber unter dem Tisch weiter in der Hand. Irgendwie habe ich auf einmal keinen Mut mehr, ihm die kleine Tüte zu geben. War diese spontane Idee nun albern oder nicht?*

Farfarello
*Also so allmählich weiß ich nun wirklich nichts mehr mit dem Verhalten meines Kätzchens anzufangen. zuerst freut er sich wegen irgendwas einen Ast und zerrt  mich durch die halbe Bar, dann überlegt er es sich abrupt anders und schickt mich auf eine vollkommen schwachsinnige Suche nach Knabberkram und jetzt sitzt er neben mir, starrt auf seine Pistazienschalen und bekommt kein Wort raus, geschweige denn, dass er mich ansieht. Das ist mir irgendwie unheimlich und instinktiv greife ich unter dem Tisch nach seiner Hand.* Ne, Koibito, ist alles in Ordnung?* Er zuckt leicht zusammen als ich meine Finger in seine verschränken will und macht Anstalten seine Hand wegzuziehen... was mich ungefähr genauso verblüfft wie das Gefühl von warmen Plastik in seiner Handfläche. Verdutzt ziehe ich seine Hand unter dem Tisch hervor und drehe sie so, dass ich sehen kann was er da so krampfhaft vor mir verstecken will. Ein kleines schwarzes Plastiktütchen mit einem ebenso kleinen silbernen Emblem und ein paar gälischen Worten die ich im Halbdunklen als irgendwas in der Richtung Schmuck&Accessoires interpretiere. Und auf einmal macht es auch Sinn warum mein Kittycat plötzlich knallrot um die Nase geworden ist. Ich kann mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen als ich leise frage* Für mich? *Er zögert kurz, wird noch eine Spur dunkler und nickt dann knapp. Sprechen hat er wohl offensichtlich grade verlernt. Im Angesicht von soviel Verlegenheit wird mir irgendwie ganz warm ums Herz und ich ziehe ihn samt Hand und Tütchen zu mir um ihn zärtlich aber nachdrücklich zu küssen.* Arigato aijin. Das ist wirklich lieb von dir. *Er wirkt ein ganz kleines bisschen mutiger und schafft es sogar mich ein ganz kleines bisschen gespielt halb beleidigt anzufunkeln `Is noch viel zu früh zum Bedanken - hast ja noch gar nicht geguckt was es ist.´ Ich grinse ihn breit an und küsse ihn noch einmal auf die Nasenspitze* Nun, -was- es ist, spielt eigentlich keine Rolle...solange es von -dir- kommt...

Ken
*So langsam kann ich wohl spielend jeder Glühlampe Konkurrenz machen. Aber ich habe auch noch nie jemandem Schmuck geschenkt… ich habe Herzklopfen als Farfarello die beiden Ohrstecker in seine Handfläche schüttelt und sie dann in das Licht der  Kerze hält, die auf dem Tisch steht. Er betrachtet sie eine ganze Weile und ich werde schon ganz hibbelig, weil er gar nichts dazu sagt. Vorsichtig berühre ich seinen Arm.* Und??

Farfarello
*ich schmunzele mein kätzchen breit an, er ist wirklich zu süß wie er da sitzt. wie ein aufgeregter erstklässler der papa sein erstes selbstgemaltes bild zur begutachtung vorführt* sie gefallen mir sehr gut neko...* ich kann mir ein kleines kichern nicht verkneifen und ziehe ihn an mich bevor ich ihm einen festen kuss auf die wange gebe* ich hoffe nur du hast die geholt weil ich -Ire- bin...und kein engelchen.

Ken
*Meine Verlegenheit verflüchtigt sich rasch unter seinen Worten und ich sehe ihn neckend an.* An –Engel- hatte ich allerdings weniger gedacht – um ehrlich zu sein, es war das da - *ich deute auf die Harfe im Guinness-Label.* War so ein Geistesblitz. Es gab auch Klee aus Jade, aber die Harfen fand ich besser.

Farfarello
*Ich kichere immer noch leise während ich mit gekonnten Fingern einen der Ringe in meinem Ohr durch einen der stecker ersetze*vielleicht kann ich meine ohren ja dann als werbefläche für guiness vermieten, ein bisschen extrageld schadet bekanntlich ja nie.*ich fühle prüfend nach ob auch alles richtig sitzt, an der stelle fühlt sich mein ohr jetzt irgendwie nackt an ich hatte noch nie was anderes drinnen ausser die creolen.schmunzelnd sehe ich auf die zweite harfe in meiner hand. bin ja mal ernsthaft gepannt weas ich mir für sprüche von schuldig dazu anhören darf das ich neuerdings mit engelsmusikinstrumenten im ohr rumlaufe...ire hin oder her.mein grinsen wird ein kleines bisschen breiter als ich kens kopf mehr oder weniger in meinen schoß ziehe und so drehe das ich den kleinen silberring in seinem ohrläppchen duicrh den zweiten stecker ersetzen  kann ohne ihm wehzutun*ich bin der ire und du der engel.

Ken
*ich schnappe unwillkürlich nach Luft als er meinen Kopf runterdrückt. Ich liege einen Moment erstarrt da, den Reißverschluss seiner Hose vor der Nase. Dann spüre ich, wie er meinen Ohrring herausmacht und anschließend den Harfenstecker an meinem Ohrläppchen befestigt. Plötzlich muss ich grinsen. Diese Position gefällt mir ausgesprochen gut… Während er noch beschäftigt ist, hauche ich etwas heißen Atem gegen den Stoff seiner Hose. Grade will ich mich etwas mehr an ihn drücken als er mich strafend ins Ohr zwickt und mich hochzieht.* Ich taste nach meinem Ohr und grinse Farf an. Ich bin –kein- Engel, wie du siehst. *Er ignoriert das. Ein prüfender Blick, ein Nicken.* Sitzt gerade. *Ich muss daran denken, ob das wohl irgendwann mal jemandem auffallen wird… etwa den Chibis wenn wir sie mal abholen, so wie – morgen? Bin gespannt was Omi sagt, falls er das mitbekommt – *ich fasse leicht auch an sein Ohr* - oder Nagi.

Farfarello
*Ich zucke leicht mit den Schultern und stibitze mir aus dem Haufen Knabberzeug eine Tüte kleine Paprika-Chips-Ringe und fange an ihn zu füttern.* Auf jeden Fall werden sie erstmal ziemlich baff sein denke ich. Aber die beiden sind ja nicht dumm... unsere beiden kleinen IQ-Monster werden schon ziemlich schnell dahinterkommen -was- genau das zu bedeuten hat ne.*

Ken
*Ich nehme einen seiner Finger etwas weiter in den Mund als notwendig wäre und kitzele mit der Zunge seine Fingerspitze. Langsam ziehe ich den Kopf zurück, bis diese mit einem leisen Geräusch wieder im Freien landet und der Paprikaring auf meiner Zunge.* Hai, das denke ich auch. *Ich schenke ihm einen lüsternen Blick.* A propos… gegessen haben wir ja nun… *Sein Auge funkelt als er mich angrinst. `Und was heißt das?’ Ich lehne mich an ihn, lecke kurz über sein Ohrläppchen mit dem neuen Stecker und raune dann leise* Hormonstau beseitigen? *Statt einer Antwort umfasst er meine Schulter und küsst mich verlangend. Danach ist das Problem in meiner Hose wieder da. Zu dumm, ich wollte grade aufs Klo – aber ich denke es wird sich wieder geben, bis ich durch die Meute hindurch bin.* Bin mal kurz hounyou. *Er nickt und greift nach seinem Bier. `Lass dich nicht ansprechen.’ Ich grinse kurz und mache mich auf den Weg durch die Menge.

Farfarello
*Ich folge meinem kätzchen mit dem Blick - vor allem seinem hübschen, schwingenden festen knackpo - so gut es eben bei den menschenmassen möglich ist und knabbere schnell denn rest der paprikaringe auf. ich habe schon eine ziemlich gute idee wo es nachher noch hingehen soll, ich hatte diesmal keine große lust auf einen quickie in irgendeiner unbequemen besenkammer -auch wenn das auch durchaus seine Reize hat- und habe in weiser Voraussicht ein winziges Badehäuschen in der Tokyoter Innenstadt reservieren lassen. Ich war schon mal mit meiner `Familie´ da, Betriebsausflug wenn man so will und fand es ziemlich gemütlich. Ein winziger kleiner Badebereich, kaum mehr als ein übergroßer Whirlpool, ein kleiner Ruheraum und ein winziges Gärtchen mit Steinlampen und einem kleinen  Wasserfall aus Bambusrohren und absolut diskrete Besitzer... genau richtig für 2 Leute die ihre Ruhe haben wollen. Und da wir beide ein Faible für `Feuchten Sex´ zu haben scheinen- der kleine `Vorfall´ unter der Dusche im Fussballheim war nicht der einzige- dürfte das Badehaus wohl eine ziemlich gute Möglichkeit sein um `Hormonstau´ zu beheben. Mit vor imaginärem Genuss halb geschlossenen Augen trinke ich den Rest von meinem Bier, winke kurz der Kellnerin und zahle. Ein paar Minuten später ist mein Kätzchen allerdings immer noch nicht wieder von seinem kleinen Ausflug zurückgekommen und ich mache mir kurz Sorgen, dass sein Japan-gewohnter Magen vielleicht das ziemlich gut gewürzte Lammragout nicht vertragen hat.... was ziemlich unwahrscheinlch ist, denn er hat sich bis jetzt nicht als empfindlich herausgestellt was Essen anbelangt. Ich zucke kurz mental mit den Schultern und stehe auf. Na, da meine Blase sich eh entschieden hat mich mit Nachdruck auf den Liter Bier hinzuweisen der durch meine Eingeweide schwappt, kann ich auch genauso gut mal nach meinem Kätzchen forschen gehen.*

Ken
*Endlich in der kleinen, aber sauberen Toilette angekommen stelle ich mich aufatmend an eines der Becken. In der Zeit die ich hierher gebraucht habe hat sich meine untere Körperregion wieder beruhigt, und bald ist alles erledigt und ich stehe vor dem Waschbecken. Ich trockne mir gerade die Hände an einem Papiertuch ab und bewundere meinen neuen Ohrstecker im Spiegel, als hinter mir die Tür quietscht. Einen Augenblick lang denke ich irgendwie, es sei Farf, doch dann sehe ich Brian im Spiegel hinter mir. Während ich innerlich stöhne, tritt er ohne große Umstände an mich heran und umarmt mich von hinten. `Hallo mein Schöner. Endlich mal ohne deinen Zyklopen?’* Schon die unerwünschte Berührung lässt meine Körperspannung steil ansteigen, aber die abfällige Bemerkung über Farf bringt mich augenblicklich in Wut. Ich ramme den Ellbogen nach hinten, doch er hat das wohl kommen sehen und weicht aus. `Na, na… nicht so kratzbürstig, garbhan! Er umklammert meine Arme mit festem Griff und schiebt mich in eine der Toilettenkabinen. Dort riegelt er hinterrücks ab und bleibt vor der Tür stehen, während er mit dem anderen Arm an sich zieht und versucht mich auf den Hals zu küssen. Er riecht stark nach Alkohol, aber ich habe keine Ahnung ob er sehr betrunken ist oder nicht. Verärgert, dass ich mich so habe überrumpeln lassen, stoße ich nach hinten, aber es ist zu eng um ihn von mir wegzubekommen. Ich könnte ihn in einer Sekunde killen, aber das will ich natürlich nicht. Also rede ich.* Pass auf. Wenn mein Freund mich suchen kommt und das hier mitkriegt, bist du tot.  *Er kichert und umklammert meine Brust, während seine rechte Hand nach unten in meinen Schritt wandert. `Huh.. da tut sich ja gar nichts. Gefall ich dir nicht?’* Allerdings nicht. Ganz im Gegenteil, du bist einfach zum Kotzen. *Ich versuche mich loszumachen doch er hält eisern fest und fummelt an meinem Hosenknopf. Dieser lässt mich auch prompt im Stich und geht viel zu leicht auf. Der Reißverschluss ist nicht wirklich eine Hürde, auch nicht für einen Betrunkenen, und bald spüre ich seine Finger zwischen Jeans und Slip. Kurz schießt mir durch den Kopf, dass das, wäre es Farfs Hand, so total anders wäre… aber so langsam reicht es mir und ich gehe daran, mich ernsthaft zu wehren. Ich packe diese Hand, um erst mich und dann ihn blitzschnell herumzuwirbeln und ihm den Arm auf den Rücken zu drehen, als die Eingangstür wieder quietscht. Das nächste was ich höre ist Farfarellos Stimme. `Ken? Bist du hier drin?’ Alles was er als Antwort bekommt ist das schmerzliche Keuchen von Brian, als ich mich vorbeuge, um die Tür zu entriegeln.* Hai…

Farfarello
*Das nächste, was ich mitbekomme ist ein harter Schlag gegen meine Nase als die Klotür, hinter der der ganze Tumult augenscheinlich stattgefunden hatte, mit ziemlicher Wucht aufgestoßen wird und mir 2 Gestalten entgegenpurzeln. Und bevor ich noch irgendwie Zeit habe mich zu sortieren, habe ich schon eine der Gestalten in einem Jahrelang geübten Selbstverteidigungsreflex an die Wand hinter mir befördert. Ziemlich -hart- an die Wand hinter mir befördert... dass mir ein mittelgroßer Stein vom Herzen fällt als ich sehe -wen- ich da klassisch ausgeknockt habe ist wohl verständlich. Dieser schwarzgeölte Sänger... irgendwie verwundert mich das nicht im geringsten. Wütend verziehe ich das Gesicht. Ich hatte eigentlich gedacht, es wäre klar dass bei Ken nur eine einzige Verhaltensmaßregel gilt: No touching! Ein kurzer check über den Zustand meines Kätzchens beweist allerdings, dass er sich daraus wohl nicht viel gemacht hat. Mein Kittycat glüht förmlich vor Zorn als er versucht, seine in Unordung geratene Kleidung wieder zu richten und meine Augenbrauen schießen steil in die Höhe, nur um sich danach zornig zusammenzuziehen, als ich sehe wie er an seinen Hosenknöpfen rumhantiert. Also -das- geht definitiv zu weit! Ich beisse hart die Zähne zusammen als ich merke, wie die Wut auf den immer noch halb bewusstlos auf dem Boden liegenden Sänger überzukochen droht und zwinge mich dazu, die 2 Schritte, die ich schon unbewusst auf ihn zugegangen bin, wieder zurückzugehen und mich stattdessen um mein Kätzchen zu kümmern. Eine nähere Inspektion ergibt ein paar bald-blaue Flecken an seinem rechten Unterarm und etwas, das nach einem misslungenen Bissabdruck aussieht, an seinem Hals.* daijobu? *Er nickt knapp und hält mich scharf im Auge. Das ´daijobu´ kam ziemlich gequält, es ist halt nicht einfach mit fest aufeinandergepressten Zähnen zu sprechen. Ruppiger als mir eigentlich lieb wäre helfe ich ihm dabei seine restlichen Kleider wieder zu sortieren, den Kerl auf dem Boden, der jetzt langsam anfängt sich wieder aufzurappeln ignoriere ich dabei geflissentlich.* Geh schon mal vor zum Bike ich komme gleich nach. *`Er ist betrunken.´ Ken starrt mich hart an, ich starre kalt zurück... und muss ehrlich zugeben dass mich das nicht im allergeringsten interessiert. Besoffen hin oder her... für diese kleine Aktion bekommt Herr-ich-weiss-nicht-wo-meine-finger-hingehören mehr von mir, als nur eine Beule am Kopf. Wutblasen blubbern durch meinen Bauch und in meinem Kopf läuft schon seit einigen Minuten eine äußerst interessante Dia-Show darüber, was ich mit Brian hier alles anstellen könnte... und auch würde, -wenn- Ken nicht immer noch hier wäre. Irgendwie will ich nicht die Kontrolle über mich verlieren wenn er dabei ist.* Bitte geh raus. *Das war selbst für mich kaum noch verständlich und auch mein Kittycat scheint kapiert zu haben, dass er mich nicht einfach am Händchen nehmen und rausziehen kann. -Wie- angespannt ich eigentlich bin merke ich erst daran, dass ich zusammenzucke als er mir urplötzlich über die Wange streicht und die Stelle dann sanft küsst. `Er ist betrunken und es ist nicht wirklich was passiert. Vergiss das nicht.´ Noch ein sanfter Kuss auf die Lippen. `Ich warte auf dich, aijin.´ Dann ist er zur Tür raus. Während ich mich zu dem mittlerweile halb aufgerichteten Sänger drehe und genüsslich mit den Fingerknöcheln knacke muss ich innerlich lachen. Das war so typisch Ken, verpass ihm ruhig eine Abreibung wenn du musst, aber bring ihn nicht um und beeil dich. Nun, ... - Brians Augen werden merklich größer als ich ihn am Kragen packe, hochziehe und so in eine für mich bequeme Schlagposition bringe - ich denke das lässt sich einrichten...*

Ken
*Dass Farf gerade –jetzt- hier auftaucht passt mir garnicht. Ich hätte dem Mistkerl auch gerne ein, zwei Faustschläge verpasst, aber so wie Farfarello aussieht, ist Brian krankenhausreif wenn er mit ihm fertig ist. Dass Farf vor Wut förmlich schäumt sieht man ihm kaum an, nur die zu einem Strich zusammengepressten Lippen und der tödlich kalte Blick in seinem Auge deuten darauf hin – wenn man die Anzeichen kennt. Was ich tue. Meine leichte Berührung bricht die Anspannung etwas, und die leise Ermahnung es nicht zu übertreiben scheint zu ihm durchzudringen. Mehr kann ich nicht für Brian tun, und will es auch nicht wirklich. Er tut mir nicht leid. Jemand der glaubt, sich nehmen zu können was er will, braucht eine Lektion. Und wenn er sie überlebt, wird er daraus lernen. Ich verlasse das Pub und gehe durch den Torbogen zum Bike zurück. Was mit Brian passiert ist mir herzlich egal. Meine Sorge gilt vielmehr Farf. Sollte jemand dazu kommen oder Brian um Hilfe schreien wird man garantiert aufmerksam, vielleicht ruft jemand die Polizei... und dann gibt es Tote, soviel ist mal sicher. Ich seufze tief auf. Dabei wollte ich so gerne die anderen Gerichte  auf der Speisekarte ausprobieren… Ich lehne mich, irgendwie erschöpft, gegen das Motorrad. Wenn er nicht bald kommt werde ich verschwinden müssen. Keine gute Idee, mit ihm zusammen festgenommen zu werden oder auch nur mit der Polizei in Berührung zu kommen. Das würde er genauso sehen. Ich gebe ihm innerlich noch fünf Minuten, als er endlich auftaucht. Er nähert sich rasch, sein Gesicht ist hart. Wortlos schließt er die Koffer auf und gibt mir einen Helm. Bevor ich ihn aufsetze sehe ich ihm in die Augen.* Ich gehe davon aus dass er noch lebt?

Farfarello
*Ich fummele ein Taschentuch aus meiner Jackentasche, - auf einem meiner Knöchel klebt immer noch etwas Blut - und seufze leicht frustriert.* Gerade noch... *Auch wenn mir das doch ziemlich schwer gefallen ist. hätte ich der Versuchung nachgegeben und mein Messer gezogen, wären von dem Lackaffen vermutlich nur noch kleine mundgerechte Häppchen übrig gewesen... so wird er nur ein weilchen Probleme beim Atmen haben mit den gebrochenen Rippen, pinkeln -und anderes- dürfte die nächste Zeit auch reichlich unangenehm werden... aber das macht nichts, mit -dem- gesicht hat er ohnehin nur noch Chancen in einem Blindenheim. Oder bei Menschen mit gaanz, gaanz geringen Aan das äussere ihrer Betthäschen, diese ganzen Charakter-Liebhaber halt. Mein Kätzchen seufzt tief und ich sehe zu ihm herüber. `Schade, der Laden hatte mir gefallen, wäre ich gerne nochmal hingegangen.´ Ich schmunzele leicht und beuge mich zu einem langen Kuss zu ihm rüber bevor ich ihn leicht auf die Nase stupse und nekisch bemerke* Nun, ich hatte dir ja gesagt lass dich von keinem ansprechen. *Ich zupfe kurz an seinem Ohrläppchen.* Mach dir keine sorgen Neko, ich habe mit ihm nicht mehr gemacht als jeder andere eifersüchtige Lover in der Situation... *Jedenfalls nicht –viel- mehr...* Wir können so oft hierhergehen wie du willst.* Ich grinse noch einmal und ziehe dann meinen Helm auf* Iren haben halt kein Verständniss für Leute die nicht wissen wo sie hingreifen dürfen und wo nicht.

Ken
*Ich schnaube verächtlich während Farf aufsteigt, und setze meinen Helm ebenfalls auf.* Sorgen? Um den? Yume·yume! Aber vergessen wir das einfach, ne? Was machen wir jetzt?

Farfarello
*Ich schmunzele leise während das Kätzchen hinter mir auf die Kawasaki klettert und ich die Maschine starte.* Nun, lass dich einfach überraschen ne.

Ken
*Ich genieße die Fahrt und schmiege mich genüsslich an seinen Rücken, während wir ziemlich schnell durch die Nacht brausen. Wir fahren eindeutig Richtung City und ich frage mich, was er wohl vorhat, so geheimnisvoll wie er tat muss es ja was besonderes sein… Er hält vor einem unscheinbaren Gebäude, auf dem das wort `Badehaus’ prangt, und ein Grinsen huscht über mein Gesicht. Keine schlechte Idee um sich zu entspannen… Während er die Helme wegschließt fällt mir etwas ein.* Nicht, dass du nachher noch deine Wäsche vergisst…

Farfarello
*Ich schaue etwas verwirrt aus meiner Satteltasche hervor, den Schlüssel zum Badehaus nach einigem Gesuche endlich sicher in der Hand* Wäsche? *Dann fällt mir ein, was er meinen könnte* Achso. Die war nicht von mir. Rosa Strumpfgürtel in Übergröße gehören dann doch noch nicht zu meiner Garderobe. *Schmunzelnd schnappe ich mir seine Hand und ziehe ihn durch die Eingangstür in den winzigen Vorraum der in einen ebenso winzigen Auskleideraum führt. Zwei blütenweiße Yukata liegen schon parat, das ganze Häuschen duftet nach Sandelholzräucherkerzen und das Geplätscher des kleinen Springbrunnens kann ich bis hierhin hören.*

Ken
*Ich sehe mich anerkennend um. Der Laden scheint Stil zu haben, und was fast noch wichtiger ist – wir haben ihn für uns ganz alleine. Ich nähere mich Farf und fange ihn mir zu einem zärtlichen Kuss. Zufrieden merke ich, dass die Anspannung aus seinem Körper gewichen ist und seufze erleichtert. Dann löse ich mich von ihm und knöpfe ich langsam sein Hemd auf.* Das hier ist eine super Idee um den ganzen Stress loszuwerden…

Farfarello
*Ich schmunzele leicht und erlöse ihn ebenfalls nach und nach von seinen Kleidungsstücken, wickele ihn allerdings - kaum habe ich ihn ausgepackt- auch gleich wieder in den Yukata ein.* Was hältst du erstmal von einem schönen heissen Bad, mit viel Schaum und eiskaltem Sake und danach einer schönen Ganzkörpermassage? *Ich ziehe ihn kurz an mich und küsse ihn hungrig* Als Vorspeise sozusagen...

Ken
*Etwas atemlos grinse ich ihn an.* Klingt gut. Du weißt ja, Sportler brauchen viel Pflege… *bei dem Gedanken an das `Hauptgericht’ wird mir sehr warm und ich ziehe ihn rasch in Richtung Baderaum. Dort steht einer dieser beheizten Badezuber mit Wasser, in dem duftender Schaum treibt bereit, und durch die halboffene Schiebetür sehe ich den eigentlichen furooke, die Wanne mit dem fast kochendheissen Wasser, in das ein Japaner nur gründlichst gesäubert einsteigt. Dahinter wiederum den Ruheraum, mit Futons und wenigen Grünpflanzen äußerst geschmackvoll ausgestattet. Ich fühle mich schlagartig sauwohl hier. Indem ich den Yukata ablege bringe ich das auch noch mal zum Ausdruck.* Woher kennst du dieses Juwel von Badehaus? Das ist einsame Spitze!

Farfarello
*Neugierig durchsuche ich die verschiedenen kleinen Ablagekörbchen, die dekorativ auf dem Boden angeordnet sind. Als ich meine Lieblingsseife gefunden habe, irgendetwas, das sich grüne Orchidee nennt, aber nicht im entferntesten nach Orchideen riecht, schlüpfe ich zu meinem Kätzchen in das warme Wasser und mache mich mit einem zufriedenen Seufzen daran, ihm den Rücken zu waschen.* Über Bekannte von Bekannten sozusagen. Crawford war hierhin mal eingeladen bei einem seiner eher legalen Deals und wir sind auch alle zusammen einmal hier gewesen. Mir hat’s gefallen... und es ist mehr als diskret. Und komfortabel. *Ich deute auf eine der unauffällig angebrachten Klingelschnüre, geschickt versteckt hinter einer der Pflanzen.* Ob Essen oder Getränke oder was einem sonst noch so alles einfällt, man braucht nur zu klingeln und 30 Sekunden später kniet die Dame des Hauses hinter einer der Sichtschutzwände und fragt nach deinen Wünschen. *Ich schmunzele leicht.* Ich hab noch nie das Gesicht von der Frau gesehen.

Ken   *Ich lege den Kopf zurück und grinse ihn neckisch über die Schulter an.* Das ist auch nicht notwendig, oder? *Seine Hände und die Seife wandern jetzt um mich herum auf die Vorderseite und ich kann nicht anders als genießerisch schnurrende Laute von mir zu geben und mich noch etwas mehr an ihn zu lehnen* Deine werte Anwesenheit reicht vollkommen aus…

Farfarello
*Ich schmunzele leicht und zwicke mit meinen seifigen Fingern kurz spielerisch in einen seiner Nippel bevor ich meine Finger samt Seife wieder `unschuldig´ über seinen Oberkörper gleiten lasse* Na, da fühle ich mich aber geehrt...

Ken
*Ich unterdrücke das Keuchen, das mir fast entschlüpft wäre.* Dafür bist du reichlich frech. *Ich lege meine Hand in seinen Nacken und fange an ihn zu kraulen, während ich seine sachten Berührungen genieße.* … aber es gefällt mir… *Langsam beginnt mein Körper zu prickeln, und das nicht nur von dem heißen Wasser… als Farfarellos Hände sich immer weiter unten auf meiner Vorderseite herumtreiben, wird mein Atem merklich rascher und ich drehe den Kopf, um seinen Hals zu küssen.*

Farfarello
*Ich kichere noch einmal leise und ziepe ganz sanft an einer empfindlichen Stelle weiter unten als ich merke wie mein Kätzchen anfängt sich ziemlich eifrig unter meinen Händen zu winden um besseren Zugang zu mir zu haben. Die Tatsache, dass ich gerade dabei bin ein fest an mich gekuscheltes, nasses, seifiges Kätzchen gründlich zu säubern hat mich zwar auch nicht kalt gelassen, aber heute haben wir Zeit - und die möchte ich auch genießen und alles etwas ruhiger als sonst angehen lassen. Was mir allerdings sehr schwerfallen wird, wenn mein Kittycat noch lange an meinem Ohrläppchen rumknabbert. Amüsiert tappe ich ihm sanft auf seine wandernden Finger* Ganz schön gierig, chibi!

Ken
*leise knurrend lasse ich von ihm ab.* chibi. von wegen. Das eine Jahr macht den Kohl nicht fett und ich bin genauso groß wie du! … *mein Kopf lehnt an seiner Schulter, und ich genieße seine Nähe.* Und gierig bin ich. Natürlich! Das ist ja wohl auch verständlich, so selten wie wir uns sehen. *Ich kraule inzwischen wieder seinen Nacken.* Ich bin nämlich süchtig – nach dir.

Farfarello
*Ich ziehe ihn ein bisschen an mich und küsse ihn sanft, ein kleines Grinsen kann ich mir aber  aufgrund von soviel Vehemenz nicht verkneifen, auch wenn er eigentlich ja recht hat. Meine Hand rutscht kurz unter seine imaginäre Gürtellinie und ich `prüfe´ kurz -aber nicht zu kurz- den vorliegenden Sachverhalt* Okay, für den Chibie entschuldige ich mich... zumindest in dieser Hinsicht. Aber gierig bist und bleibst du... nicht dass mich das auch nur im mindesten stören würde, ganz im Gegenteil* Ich kippe ihm ohne Vorwarnung einen Schwall warmes Wasser über den Kopf, ignoriere sein erschrockenes Gespucke, greife mir Shampoo und fange an ihm genüsslich die Haare zu waschen.*

Ken
*das sieht ihm wieder ähnlich. Erst japse ich wegen seines unerwarteten `Angriffs’ auf meine edelsten Teile, dann wegen zuviel Wasser in Mund und Nase… und er wäscht mir seelenruhig den Kopf.* Ach ja. Und dich lässt das natürlich alles völlig unbeeindruckt, nicht war? *Ich rücke mich etwas fester an ihn und stelle fest, dass das natürlich –nicht- der Fall ist.* Sieh an, sieh an. Und ich meinte eigentlich mehr die Körperhöhe – wenn das jetzt auch vollkommen nebensächlich ist. *Mit einem genießerischen Seufzen lasse ich seine Kopfmassage auf mich wirken und murmle vor mich hin* Das kannst du gerne ausdehnen, wo auch immer du es für richtig hältst… *nachdem ich ihn endlich mal länger für mich habe werde ich jede sekunde davon genießen, soviel ist mal sicher.* Ich revanchier mich dann auch.

Farfarello
Na, das will ich ja auch hoffen.* Ich spüle ihm vorsichtig die Haare aus, immer darauf bedacht, dass kein Schaum in seine Augen kommt und lächele zärtlich als ich seinen vollkommen entspannten Gesichtsausdruck sehe. Sanft hebe ich sein Kinn ein kleines bisschen an um ihn erstmal lange, ausgiebig, gründlich und für meine Verhältnisse ausserordentlich zärtlich zu küssen bevor ich ihm sanft ein paar saubere, feuchte Strähnen aus der Stirn streiche.* Mach es dir bloß nicht -zu- gemütlich, ich hatte eigentlich nicht vor den ganzen Abend in der Waschwanne zu sitzen...* Auf diesen vorgeschlagenen Ortswechsel reagiert er nur mit einem müde-zufriedenen Schnurren und schmust sich enger an mich. Mein Gesicht verzieht sich grinsend und ich ignorere einfach mal die Tatsache, dass ich ja eigentlich nur nass, aber nicht so ganz wirklich gewaschen bin, hebe ihn schwungvoll über meine Schulter und schlitter-stakse richtung furooke.*

Ken
Überrascht finde ich mich in der Luft wieder und auf dem Weg zu der herrlich dampfenden, heissen Wanne nebenan. Wohlig schnurrend schmiege ich mein Gesicht an seine Halsbeuge.* Gute Idee, aijin, wollte ich auch grade vorschlagen…

Farfarello
*Vorsichtig klettere ich in die Wanne, mein Kätzchen fiept leise als er mit den Zehen in das heisse Wasser gerät und sinkt dann in einem kleinen wohligseufzenden Häufchen von meiner Schulter und verschwindet sofort bis zur Nasenspitze im heißen Wasser. Ich stupse ihn leicht an und lasse mich dann neben ihn platschen* Jaja, grad -einschlafen- wolltest du!

Ken
Hmmmmm??? *Ich öffne ein Auge* Pscht. *Ich dreh mich um Richtung Wannenrand und stütze das Kinn in die Hände* Nur ein gaaanz kleines Momentchen entspannen…* Farfarello kommt dicht hinter mich und schließt mich in die Arme. Seine Stimme ist ein sanftes Schnurren* Aber gerne doch, mein Kätzchen. *Was bewirkt, dass ich trotz des brühheißen Wassers eine Gänsehaut bekomme.*

Farfarello
*Hach, ich könnte ihn einfach auffressen wenn er diesen halbschläfrigen Blick hat. Man sieht jedem Millimeter an ihm dann buchstäblich an, dass er sich wohlfühlt...und ich kenne so ein oder zwei Kunstgriffe, die dazu führen können das er sich -noch- wohler fühlt. Ganz zärtlich fange ich an, seinen Nacken zu küssen, meine Fingerspitzen wandern zuerst kaum merkbar, nachher immer etwas fester, zuerst über seine Schultern, widmen sich etwas länger seinem Nacken und massieren dann langsam und genüsslich über seinen gesamten Rücken, wobei ich immer mal wieder die Stellen die gerade nicht `benutzt´werden mit meinen Lippen liebkose*

Ken
*Unter seinen Händen spüre ich, wie alle Anspannung von mir abfällt. Nichts ist mehr wichtig ausser seiner Nähe… mit gekonnten Handgriffen `behandelt’ er genau die Stellen, die besonders verspannt sind, und die anderen kommen auch nicht zu kurz. Es dauert nicht lange, und ich bin Wachs in seinen Händen… und zeige ihm das auch.* Hmmm… das ist einfach genial, Farf… *seine Lippen auf meiner Haut lassen mich erschaudern und ich kann jetzt doch ein leises Stöhnen nicht unterdrücken.*

Farfarello
*Ich verkneife mir ein selbstzufriedenes `ich weiß´ und beschränke mich lieber darauf, meine Wanderungen ein kleines bisschen mehr auszudehnen und immer mal wieder einen Abstecher über seine Pobacken, seine Nippel und seinen schönen, durchtrainierten Bauch zu machen bevor ich eine Hand endgültig nach vorne und ein bisschen tiefer rutschen lasse. Mein Kätzchen seufzt genießerisch auf und spannt sich ganz leicht an als ich sacht seine Erregung umfasse und auf und abstreichle, aber diesmal ist es eine gute Anspannung. Ich gönne mir selber auch ein kleines Bonbon und knabbere ganz zart an seinem Ohrläppchen* Und? Geht es dir gut?

Ken
Jaa.. *Die Antwort ist ein gehauchtes Stöhnen, als er sanft meine Härte liebkost. Es ist genau jene Grenze zwischen nur ein bisschen und richtig zur Sache gehen, die mir wohlige Schauer den Rücken hochjagt, ohne dass ich zu schnell mehr will. Ich lege den Kopf in den Nacken und blinzle ihn halb an. Er beugt den Kopf vor und küsst mich ein bisschen intensiver.*

Farfarello
*Ich spiele zärtlich mit seiner Zunge und der Kuss zieht sich angenehm immer mehr in die Länge, die intensiveren Phasen immer wieder durch kleine Federküsschen unterbrochen, wenn wir Luft holen müssen, aber ganz verlieren wir den Kontakt nie. Meine Hand hat immer noch ihren langsamen, eher spielerischen Rhythmus und als ich meine andere ganz sanft an der Innenseite von Kens Schenkeln entlanggleiten lasse stelle ich fest, dass mir diese Art des `Liebe-machens´ ausgesprochen gut gefällt... und dass das nicht etwa an meiner Vorliebe für zuckrigen Kuschelsex liegt, sondern an meinem Kätzchen. Ich könnte mir nicht vorstellen, sagen wir mal mit Schuldig dasselbe zu machen auch wenn ich ihn in sexueller Hinsicht durchaus nicht übel finde - rein hypothetisch natürlich.*

Ken
*In höheren Sphären schwebend realisiere ich, dass wir, ganz gegen unsere Gewohnheit, seit mindestens einer halben Stunde nichts tun, als genüsslich zu schmusen… und das obwohl wir nackt, auf Sex-Entzug und beide schon ziemlich hart sind. Und dass ich es einfach himmlisch finde… ich stoppe Farf, der mich mit langsamen Bewegungen liebkost um mich zu ihm umdrehen zu können. Nachdem ich ihm jetzt die Vorderfront zuwende lege ich seine Hand wieder dahin, wo sie vorher war. Ein leises Grinsen spielt um seine Mundwinkel, als ich mich vorbeuge, um seine Schulter, sein Schlüsselbein und schließlich seine Nippel mit den Lippen zu erkunden. `War dir wohl zu langweilig, der Beckenrand, hm?’* Hai. *Meine eine Hand auf seinem Rücken, die andere in seinen Haaren, küsse ich seine Kehle über das Kinn aufwärts, bis ich seine Lippen erreiche.* So ist es besser…

Farfarello
*Ich brummele etwas zustimmendes in den Kuss, dann mache ich erstmal ein kleines `Päuschen´ und lasse mich jetzt mal von meinem Kätzchen verwöhnen. Und so langsam verstehe ich, warum manche Menschen so dermaßen süchtig nach Zärtlichkeiten sein können... denn schon bald bin -ich- derjenige der unter Lippen und Fingern meines aijin förmlich zerläuft. Und eigentlich hätte ich gar nichts dagegen wenn diese Schmuserei noch stundenlang weitergehen würde... aber so allmählich macht es sich dann doch bemerkbar, dass wir uns a) schon lange nicht mehr gesehen haben, b) letztes Mal grade mal eine halbe Stunde Zeit füreinander hatten... und wir c) ohnehin über eine gewisse Sorte von Karnickelmentalität verfügen die sich, wenn a) und b) gegeben sind zwar herauszögern, aber nicht abschalten lässt. Auch die Bewegungen meines Kätzchens haben in den letzten Minuten Eindeutig an Intensität zugenommen, dafür hat die Feinmotorik ganz leicht gelitten und die Bewegungen, mit denen er mich liebkost sind etwas fahrig geworden... was relativ eindeutig damit zusammenzuhängen scheint, dass ich erstens nicht aufgehört habe, das kleine Kätzchen zwischen seinen Beinen zu liebkosen und meine andere Hand sich mittlerweile auch ziemlich begeistert mit seiner Kehrseite beschäftigt.*

Ken
*Farfs Hand ruht erstmal ein Weilchen bewegungslos auf meinem Oberschenkel, während meine Hände und Lippen dafür umso reger beschäftigt sind. Aber er braucht auch gar nichts zu tun, schon die Art wie er sich in meine Berührungen lehnt und die kleinen, rauen Laute die er hervorbringt lassen mich innerlich vor Erwartung beben. Während eines langen Kusses, der dann sehr bald hungrig und fordernd wird, spüre ich seine Hände wieder auf  - und schließlich eine auch –in- mir. Mit einem leisen Aufstöhnen breche ich den Kuss und presse mich an ihn.* Lass uns hier rausgehen… nebenan sind so gemütliche Futons…

Farfarello
*Ich glaube das ist so ungefähr das erste Mal, dass ich an einer Bitte meines Kätzchens etwas auszusetzen habe und ernsthaft überlegen muss, ob ich wirklich tun soll was er will. Ich fühle mich gerade absolut wohl so und der Gedanke mich auch nur mehr als einen Millimeter wieder von ihm zu enfernen missfällt mir zutiefst und ich schnuggele  meine Nase fest in seine Halsbeuge wie ein widerwilliges Kind* hmm... so ein weiter Weg.....* Er lacht leise und knufft mich nicht gerade übermäßig zärtlich an den Oberarm, bevor er sich äusserst unempfindsam aus meinem Todesgriff windet und grinsend aus der Wanne klettert. `Wie alt bist du? 20 oder zwei?´ Ich ziehe ein Schnütchen als ich so plötzlich meines Spielzeuges beraubt werde und klettere wohl oder übel hinterher. Mein trotziges `zwei´ quittiert er nur mit einem kurzen Auflachen während er sich abtrocknet... wobei ihm das Lachen ziemlich schnell vergeht denn ich habe gerade beschlossen, dass es jetzt grade und auf der Stelle und ohnehin absolut lebensnotwendig für mich ist, dass ich mich für die Gemeinheit von eben revanchiere... und zwar mit einem zärtlichen aber festen Biss in die Spitze seines kleinen neko-chan, der mich neckisch und unvorsichtigerweise ungeschützt aus den Handtuchfalten anschaut*

Ken
Ita! *Unwillkürlich packe ich in seine Haare, als der Schmerz bis in meine Lenden fährt. Und lasse die Hand auch gleich da, denn wie zur Entschuldigung leckt Farfarello einmal kurz über die geschundene Stelle, um darauf leicht an der Spitze zu saugen. Ein tiefer Seufzer entkommt mir und ich ziehe ihn – gerade noch eben sanft – an den Haaren hoch um ihn gierig zu küssen.* Du Teufel! Na warte… *Ich werfe ein trockenes Badetuch um seine Schultern und schleppe ihn mit mir über den Holzfußboden in den Nebenraum, wo ich ihn auf den Futon schiebe und, indem ich in die Knie gehe, mit mir ziehe. Er macht grinsend alles mit und schließlich liegt er unter mir, während ich daran gehe, ihn sorgfältig abzutrocknen. Sehr sorfgältig. Und zwar überall.

Farfarello
*Ich habe genüsslich die Augen geschlossen und lasse - mit Ausnahme einiger begeisterter kleiner Seufzer oder leisem Kichern wenn er eine kitzlige Stelle mit dem rauhen Frotteehandtuch bearbeitet - seine ruppig-liebevolle Behandlung über mich ergehen. Irgendwann bin ich allerdings der Meinung, ich sei jetzt trocken genug und das mache ich ihm auch - nonverbal aber absolut unmissverständlich – klar, indem ich unsere Positionen einfach mit einem geschickten Schwung wieder umkehre. Mein Kätzchen scheint  über diese plötzliche Bewegung ein wenig überrascht zu sein denn er landet nicht katzenüblich auf den Füßen sondern auf dem Bauch... und die meisten die jetzt mein hungriges Grinsen sehen könnten, würden wahrscheinlich weinend oder schreiend weglaufen. Mein Kätzchen kann mich ja aber zum Glück grade nicht sehen und dementsprechend schreit oder weint er auch nicht, als ich mich diesem ausgesprochen hübschen Teil seiner Anatomie ein wenig genauer widme. Auch wenn er ein bisschen schimpft als ich aus reinem Jux und Dollerei ein kleines Bongosolo auf diesen beiden perfekten runden Backen abliefere, das Schimpfen hört allerdings schlagartig auf, als ich die so schrecklich brutal misshandelten Stellen wieder heil küsse und als ich für ein Sekündchen von ihm ablasse um mir aus einem der Körbchen in meiner Nähe ein kleines geschliffenes Glasfläschchen mit Rosenmassageöl zu angeln ist alles Schimpfen komplett vergessen und er ruckelt sich ungeduldig in eine Position in der ich ein wenig besseren Zugang zu ihm habe... was ich auch weidlich ausnutze.*

Ken
*Während ich ihn mit dem Handtuch `bearbeite’, lasse ich meine Blicke genießerisch über Farfarellos Körper wandern. Seine absolut durchtrainierte Gestalt und seine unverkennbare Erregung machen mich nicht  gerade wenig an, ebenso wie die verzückten kleinen Geräusche, die er fabriziert. Gerade will ich das Handtuch beiseite legen und mich dem Objekt meiner Begierde mit Händen, Zunge und Zähnen widmen, als ich mich ratz-fatz auf dem Bauch liegend wiederfinde und mein Hintern als Percussion-Instrument missbraucht wird. Meine Proteste verstummen jedoch jäh als heiße Lippen die malträtierte Haut beruhigen und machen begierigem Seufzen Platz, als ich nach einer kurzen Pause einen Blick über die Schulter werfe, und das Öl in Farfs Händen sehe. Erwartungsvoll-ungeduldig schließe ich die Augen. Er merkt es mir wohl an, denn ich kann ein amüsiertes Schnauben hinter mir hören und grinse in mich hinein – um gleich darauf leise aufzukeuchen als Farfarello ganz ungewohnt sacht mit dem Finger den Spalt zwischen meinen Pobacken nachfährt und nur ganz leichten Druck ausübt. Offenbar gefiel ihm die `gemächliche’ Art und Weise, die wir uns heute gegönnt haben ebenso wie mir, und ich lasse ihn gewähren und genieße. Sosehr ich es liebe, ruppig-heftigen Sex mit ihm zu haben,… heute bin auch ich anscheinend in Kuschelstimmung. Und das nach der doch relativ langen `Pause’. Jetzt beugt er sich über mich und seine leicht heisere Stimme an meinem Ohr lässt mich wohlig schaudern `So sanft heute, Kätzchen?’*

Farfarello
*Ich knabbere ein bisschen an seiner Schulter und bekomme ein zufrieden-erregtes Seufzen als Antwort. `So unberserkerhaft heute, Berserker?´ Ich kichere leise und zwicke kurz etwas fester zu, mein Finger schlüpft  immer noch betont sanft und vorsichtig in seinen engen Eingang und er stöhnt erwartungsvoll auf* Berserker hat Urlaub für heute....* ein kurzer kleiner Lick über die Haut zwischen seinen Schulterblättern* ... und Farfarello spielt doch so gerne mit Kätzchen… Aber wenn du möchtest kann ich auch eine etwas härtere Gangart anschlagen, koibito. *Zur Betonung -was- genau ich meine pfuschen sich noch 2 Finger hinzu und die ruckartige Bewegung meines Handgelenkes die ich dabei mache lassen mein Kittycat hart aufstöhnen. Meine Lippen spielen allerdings noch immer liebevoll mit seinem Ohrläppchen und der weichen Haut an seinem Nacken, ein hübscher Kontrast sozusagen.*

Ken
*Das plötzliche Eindringen jagt heiße Elektroschocks meine Wirbelsäule entlang und ich beiße fast in das Kissen als ich die Zähne zusammenpresse und aufstöhne.* -Das- ist ziemlich haargenau so, wie ich es will, aijin.. aaaaah *dass er sich das nicht zweimal sagen lässt ist eigentlich klar, und der leise Aufschrei ließ sich nicht wirklich vermeiden… trotz der dünnen Papierwände. Der Gegensatz zwischen seinen zarten Liebkosungen an meinem Nacken und der etwas härteren Gangart weiter unten ist momentan ganz offensichtlich genau der Schalter, den er bei mir umlegen muss. Ich drücke mich hoch auf Hände und Knie und dränge mich ziemlich handfest seinen Fingern entgegen, so dass ihm eigentlich klar sein müsste, was ich jetzt will…

Farfarello
*Ich kichere leise als mein Kätzchen sich mir so eindeutig entgegendrückt, offensichtlich ist unser beider Geduld mit zärtlich sein und Zeit lassen allmählich erschöpft. Ohne mich noch groß mit Feinheiten weiter aufzuhalten ziehe ich meine Finger wieder aus ihm zurück, lasse die Hand stattdessen nach vorne auf seinen Bauch gleiten und presse mich, die andere Hand als kleine Hilfe fest an seiner Hüfte, hart und tief in ihn hinein. Wir stöhnen zeitgleich auf, ich tief und genüsslich, mein Kätzchen eher abgehackt mit einem ganz winzigen kleinen bisschen Schmerz als Unterton. Ein kleines bisschen weh tut es ja immer. Der Unterton verschwindet allerdings ziemlich rasch wieder als ich mich langsam nach hinten lehne und ihn mit der Hand auf seinem Bauch  mithochziehe bis er mehr oder weniger rittlings auf meinem Schoß sitzt.... das nächste Stöhnen ist eindeutig lustvoll als ich sanft meine Hüften unter ihm bewege und er drückt den Rücken durch um sich fester an mich pressen zu können. Normalerweise lehne ich mich in so einer Situation einfach zurück und lasse ihn das Tempo bestimmen, das ist schliesslich Sinn und Zweck dieser Übung, aber diesmal benutze ich meine nicht unerheblichje Kraft in den Armen dazu, ihn in seiner Begeisterung zu bremsen und lasse nur ein sehr langsames, dafür aber umso intensiveres Tempo zu.*

Ken
*Das plötzliche, absolute von-ihm-erfüllt-sein, der Mix aus Schmerz und Lust und dann nur-noch-Lust raubt mir den Atem und ich presse mich fest an ihn um ihn tiefer in mich aufzunehmen. Ich will mich wieder anheben und habe eigentlich die Absicht, mich heftig zu bewegen, doch ich werde von seiner Umarmung aufgehalten und stöhne ungeduldig. Doch als seine Hände langsam und seduktiv über meine Vorderseite streicheln und er immer wieder bedächtig, aber kraftvoll in mich stößt ergebe ich mich buchstäblich seiner Stärke. Jedes Mal habe ich das Gefühl, dass es intensiver wird, jedes Mal stöhnen wir beide auf und jedes Mal komme ich der Erlösung ein Stück näher… als Farfarello seine Hand nun auch noch zwischen meine Beine gleiten lässt lege ich den Kopf zurück und lasse meine Lippen in einem fast brutalen Kuss von ihm einfangen* 

Farfarello
*Der Kuss in den mein Kätzchen mich verwickelt ist alles andere als zärtlich oder sanft und mein Kittycat scheint sich doch dran erinnert zu haben dass es Zähne besitzt und probiert diese ziemlich enthusiastisch an meiner Unterlippe aus. Ich lache leise als ich meinen Mund wieder in Sicherheit bringe und mir über die ganz leicht blutige Stelle lecke.* Na warte, du Kratzekatze das bekommst du zurück... *Sein Kommentar wird abrupt abgebrochen als ich mich auf die Knie aufrichte und ihn so dazu zwinge sich mit den Händen auf dem Boden abzustützen um nicht umzufallen. Mit einem geschickten Griff an seine Ellenbogen und dem Rest meines Körpergewichtes als Hilfe sorge ich dafür, dass mein Kätzchen jetzt a) mit seinem bissigen Mäulchen höchstens noch den Federn im Kopfkissen zu nahe rücken kann und er sich b) überhaupt nicht mehr bewegen kann. Er gibt irgend etwas von sich das wie ein muffliger Protest klingt, aber da er nicht Gefahr läuft, zu ersticken oder sich sonstwie in körperlichem Unbehagen befindet ignoriere ich das einfach. Ich lasse meine Zunge über seinen Nacken wandern, dadurch, dass ich mit meiner ganzen Körperlänge auf seinem Rücken liege habe ich zwar auch nicht mehr die absolute Bewegungsfreiheit aber es reicht durchaus, um ihn ein kleines bisschen an den Rand des Wahnsinns zu treiben... und zwar indem ich seinen Sweetpoint geschickt immer nur ganz knapp und wesentlich weniger fest als er es wahrscheinlich gerne hätte streife und ziemlich erfolgreich verhindere, dass er selber seinen Unterkörper bewegt um in der Matratze einen Comfort zu finden, den ich ihm nicht gewähre im Moment. Es dauert nicht allzulange und ich muss mich wirklich anstrengen, um ihn unter mir ruhig zu halten, mit hübschen kleinen frustriert-lustvollen Seufzern als Untermalung entwickelt mein Kätzchen auf einmal ungeahnte Körperkräfte. Auch mir selber fällt es immer schwerer, mich noch weiter so zurückzuhalten, dass ich wirklich kontrollieren kann was ich treffe und was nicht... und ganz ehrlich gesagt - ich stoße hart nach vorne und mein Kätzchen wirft mich fast ab als ich ihn tief und hart treffe - ist es mir im Moment auch reichlich egal.*

Ken
*Ich weiß nicht was ich verbrochen habe, dass er mich so quält… was er da mit mir macht ist der absolute Wahnsinn. Die netten, kleinen Elektroschocks die seine Stöße mir durch den Leib jagen reichen mir nicht… schon lange nicht mehr. Aber ich kann nichts tun. Seine Zunge auf meiner Haut lenkt nicht wirklich von dem dringenden Bedürfnis ab, ihn tief – und ich meine –wirklich- tief – in mir zu spüren. Gleichzeitig törnt mich dieses Warten auch unheimlich an, das heftige Aufkeuchen und das halb enttäuschte, halb erwartungsvolle Stöhnen das ohne mein Zutun aus mir dringt ist Zeuge meiner inneren Aufruhr. Schließlich kann ich es nicht mehr aushalten und strenge alle meine Kräfte an, um mich zu befreien und mir zu nehmen, was ich will. Grade scheine ich Erfolg zu haben und etwas mehr Raum zu bekommen, um mich zu bewegen, als er sich endlich tief in mich rammt und mein Körper derart heftig reagiert, dass ich außer einem unkontrollierten Bocken nur noch haltlos aufstöhne. Mit aller Macht stemme ich mich jetzt auf alle viere und halte seinen tiefen Stößen, die jetzt hart und regelmäßig kommen, entgegen. Alles Denken ist ausgelöscht, es existieren nur noch diese kleinen Lust-Explosionen in mir, die bei jedem einzelnen Zustoßen intensiver werden, sein Atem in meinem Nacken, der harte Griff an meinen Hüften, das leise Keuchen und die abgehackten kleinen Koseworte. Plötzlich spüre ich, wie seine Hand meine Härte massiert und seine Zähne an meiner Schulter,  und ein leiser Aufschrei dringt aus meiner Kehle, als sie sich in die Haut graben. Der scharfe Schmerz zusammen mit dem festen Auf- und Abstreichen ist alles was ich noch brauche, und ich komme hart mit einem unkontrollierten Stoßen nach hinten.*  

Farfarello
*Im Gegensatz zu dem lauten kehligen Aufschrei meines Kätzchens komme ich untypisch leise, mein Kopf und mein Körper fühlen sich an als hätte ich den Finger in einer Starkstromsteckdose, nur unendlich viel -besser- und das Stückchen Hirn, das eigentlich für die Artikulation von lustvollen Lauten zuständig ist sendet mir mit einem kleinen Schulterzucken ein `Diese Anwendung wir aufgrund eines ungültigen Vorganges geschlossen´, schultert sein Backpack und fährt in Wellnessurlaub nach Tahiti. Alles was ich noch rausbekomme ist ein kleines mickriges Wimmern bevor ich wie ein Sack Kartoffeln auf meinem Kätzchen zusammenfalle.*

Ken
*Nicht nur durch Farfarellos Gewicht zur Bewegungslosigkeit verurteilt bleibe ich einfach liegen und bin die nächsten Minuten damit beschäftigt, zu Atem zu kommen und meine Wahrnehmung, also Dinge wie Sehen, Hören, Tastsinn, zu sortieren. Das erste was mir auffällt, nachdem die immer noch angenehm durch mir hindurchwallenden kleinen Lustwogen abgeklungen sind, ist Farfs Gewicht auf mir. Leise ächzend winde ich mich unter ihm hervor und ziehe ihn sodann wieder halb auf mich. Eine Hand in seinem Nacken kraulend entschlüpft mir, schon halb schläfrig, zärtlich ein `aishiteru’ in sein Ohr. Ich bin sonst nicht der Typ für die großen Liebesgeständnisse, aber das konnte ich einfach nicht verhindern…*

Farfarello
*Da ich mich im moment ohnehin so fühle als wäre mein nächster biologischer Verwandter eine Qualle oder ein ähnlich knochenloses Wesen lasse ich mich beschwerdelos von meinem Kätzchen rumsortieren bis ich offensichtlich in einer Position angekommen bin die ihm bequem erscheint. Ich schnurre genüsslich - eigentlich ja die Spezialität des Kätzchens - als sich seine schlanken Finger zärtlich durch die feinen Haare in meinem Nacken kraulen und ich bin so schön warm und schläfrig und zufrieden dass ich das ebenso schläfrig -aber vor allem zärtlich- gehauchte `aishiteru´ fast überhöre... und ich muss zugeben, so wenig ich mir eigentlich auch aus im Nachglühen geflüsterten Liebesgeständnissen mache...die Wärme in meinem Bauch steigt schlagartig auf sonnenähnliche Temperaturen und irgendein kleines, wuseliges Tier flattert durch meinen Brustkorb als ich registriere -was- mein Kittycat da eigentlich gerade gesagt hat. ich weiss es ist vielleicht nicht gerade die feine englische Art auf ein Liebesgeständnis mit Kichern zu antworten aber irgendwie kann ich gerade nicht anders.* Abyssinian wird begeistert sein... dass wir miteinander schlafen würde ihm bestimmt schon nicht sonderlich gefallen haben, aber dass du mich liebst wird ihn höchstwahrscheinlich in die Nähe eines Schlaganfalles treiben...* Mein Kätzchen spannt sich schlagartig unter mir an und ich kann förmlich fühlen wie ihm buchstäblich das Herz in die Hose sackt bei dieser Antwort. Etwas zögerlich richtet er sich auf einen Ellenbogen auf  `Ano, Farfarello ich...´ mit einem zärtlichen `Shh´ lege ich ihm sanft einen Finger auf die Lippen damit er still ist, ziehe ihn wieder zu mir runter so dass ich einen federleichten Kuss auf seine Schläfe hauchen kann und streichele ihm zärtlich durch die verschwitzten Haare und lächele ihn ein wenig verschmitzt an bevor ich ihm neckisch zuzwinkere* was sich ziemlich gut treffen würde, denn dann könnte er Crawford im Krankenhaus Gesellschaft leisten... Aishiteru mo, Ken.* Die letzten drei Worte und der Kuss, der darauf folgt, sind allerdings alles andere als neckisch oder scherzhaft oder sonst irgendwie mit einem Augenzwinkern gemeint... sie sind purer Ernst*

Ken
*Indem ich mir schon fieberhaft überlege, wie ich die Situation `entschärfe’ richte ich mich bei Farfarellos Antwort erschrocken auf. Meine Gedanken jagen sich. Er hat natürlich vollkommen Recht und sicher ist er auch wenig erbaut von meinem Statement. Wahrscheinlich hätte ich besser meinen Mund gehalten… aber in Wirklichkeit wollte ich ja auch gar nicht… ich wollte doch nur… /du wolltest genau das was du auch gemacht hast, baka/ Ich versuche erfolglos, irgendwas zu erklären, den `Schaden’ zu begrenzen, schlicht, ich habe die Hosen gestrichen voll dass er mich jetzt auslacht oder Schlimmeres… als er mir den Finger auf den Mund packt und den Kopf schüttelt. Was er sagt dringt nicht wirklich durch bis in mein panikerfülltes Hirn, erst die letzten drei Worte. Und die haben die Wirkung eines Paukenschlags mitten hinein in die atemlose Stille des Konzertsaals: aishiteru mo, Ken. Ich kann förmlich fühlen, wie meine Kinnlade herunterklappt, und da mir aufgrund akuter Leere im Gehirn die Worte fehlen, beuge ich mich einfach über ihn und küsste ihn tief, bevor ich mich wieder an ihn kuschle und tief aufseufzend die Augen schließe. Das warme Gefühl in meinem Bauch wird nur von dem seiner Haut an meiner getoppt, und ich kann mir jetzt einfach nicht vorstellen, darauf irgendwann wieder verzichten zu sollen…

Farfarello
*ich schmunzele zärtlich vor mich hin als ich eine der dicken steppdecken zu uns rüberziehe damit wir uns in dem etwas zugigen papphäuschen keinen schnupfen holen und ken sich sofort bis zu den ohren in der decke vergräbt. dass ihm eben ein stein vom herzen gefallen ist hätte ich nicht deutlicher mitbekommen können wenn er  mir auf den fuß gefallen wäre. aber so allmählich scheint sich mein kittycat vom dem schreck wieder erholt zu haben und ich kann es mir nicht verkneifen ihn ein ganz kleines bisschen zu ärgern. meine finger gleiten sanft durch seine haare und ich halte gespielt geschocmkt inne, eine strähne noch zwischen den fingern während ich ihn ebenso gespielt unschuldig frage*woher hast du denn die ganzen silbernen strähnen aijin?wirst du alt? *mit einem empörten schnauben zwickt er mich in die seite und funkelt mich an `deine schuld wenn ich vor meiner zeit weiss werde teme, die kleine aktion eben hat mich schlagartig um 10 Jahre altern lassen.´ ich lache leise und rücke ein bisschen von ihm weg um seinen kitzelnden Fingern zu entgehen* heiwa, heiwa koi, ich bin ja schon friedlich... auch wenn ich bis jetzt eigentlich dachte das du ein faible für weisse haare hast, oder immerhin fast weiße... *der deathglare den er mir zuwirft verliert ein ganz kleines bisschen an effekt durch das breite gähnen das plötzlich über sein gesicht huscht... und das ich auch prompt nachmache. mein kätzchen schnuggelt sich schon wieder an mich, die augen geschlossen und brummelt noch irgendwas von unverschämten iren in seinen bart, ich beschließe allerdings das für heute einfach mal zu überhören... vor allem weil mir meine augenlider auf einmal so unheimlich schwer vorkommen*

Ken
*Ich ruckle und schiebe und schmiege mich solange an Farfarello, bis ich mich `nahtlos’ angepasst habe. Mit seiner rechten Hand in meiner linken, eine seiner Fingerspitzen an meinen Lippen, schließe ich zufrieden die Augen. Hier bringen mich keine zehn Pferde, kein Aya, kein Crawford – nicht mal die kaiserliche Armee vor Morgen weg… das ist schon mal sicher. Eine Ausrede kann ich mir auch morgen noch einfallen lassen…* `sumi, aijin.

Farfarello
*ich brumme kurz als Zustimmung und benutze das letzte bisschen von Wach-sein dafür, mit dem Finger ganz zärtlich über seine lippen zu streichen und meine Nasenspitze in seinen Haaren zu vergraben, dann überlasse ich Finger, Nase sowie den ganzen Rest von mir Morpheus und den Launen meines kätzchens. Irgendwas nagt in mir, dass Einschlafen vielleicht keine gute Idee wäre und aus irgendeinem Grund schwebt mir Nagi dabei vor Augen. Aber mein Erinnerungsvermögen ist schon zu 99 Prozent heruntergefahren und nicht mehr in der Lage, irgendwelche Schlüsse aus diesen mageren Informationen zu schließen. Mit einem mentalen Schulterzucken verfrachtet es Nagi samt Bild wieder in die Nagi-Schublade, übergibt an die Kollegen von der Traumschicht und macht sich mit dem Rest meines Körpers auf ins Bettchen....*

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Teil 6                                                                                                           back