Weiß Kreuz RPG `Romeo und Julia’ Teil 6                                                         back

Ken
*Als ich die Augen aufschlage sehe ich erstmal nichts. Ein kurzer Check ergibt, dass ich nicht etwa erblindet bin, sondern mein Gesicht unter der Decke an Farfarellos Brust gekuschelt habe und somit in die Dunkelheit starre. Leicht benommen richte ich mich auf und sehe ich mich nach meinem Liebhaber um. Farfarello hat einen Arm über dem Kopf und schläft augenscheinlich tief und fest. Einen Augenblick genieße ich seinen Anblick, bevor mir einfällt dass ja heute der Tag ist, an dem ich Omi von der Klassenreise abholen soll… ein Blick zur Uhr lässt mich ein unterdrücktes `Kusoooo’ von mir geben, denn es ist nicht mal mehr eine Stunde, bis der Bus an der Schule ankommt – und ich habe keinen fahrbaren Untersatz hier, weil ich ja vergangene Nacht zum Waschsalon gelaufen bin… und Farfs Kawasaki ist auch nicht wirklich das Verkehrsmittel der Wahl. Aufgeregt schüttele ich seine Schulter, nur um mich im nächsten Moment japsend auf dem Rücken wiederzufinden, einen stahlharten Griff um meine Kehle. Farfarello guckt mindestens ebenso erschrocken wie ich es wahrscheinlich tue, als er mich freigibt und besorgt meinen Hals betrachtet. `Daijobu desu ka, Ken? Mach sowas bitte –nie- wieder…’ Zerknirscht nicke ich. Mein Herz hämmert immer noch, mir ist bewusst, dass ich jetzt ebensogut mit zertrümmertem Kehlkopf mein Leben ausgehaucht haben könnte…* Gomen. Schon klar…

farf     *ich atme erst mal tief auf als ich sehe das mit meinem kätzchen alles in ordnung ist, gähne herzhaft -auch wenn mein herzschlag noch etwas zeit braucht um sich von dem schrecken zu erhjolen- und gebe ken dann erst mal einen langen, ausführlichen guten-morgen-kuss den ich damit beende das ich mich und ihn wieder unter die decken ziehe und ihn als kopfkissen benutze und genüsslich wieder die augen schliesse*wie bist du eigentlich auf die idee gekommen mich zu brutal wecken zu wollen. etwas zärtlicheres hätte ich von meinem aijin ja wohl erwarten können oder?

Ken
*seine Zärtlichkeiten beruhigen mich schnell wieder und ich schmiege mich begeistert in seine Arme.* Noja… immerhin sollen wir die Chibis vom Bus abholen, und weder du noch ich haben ein Auto… viel Zeit ist auch nicht mehr… und ich habe Hunger - und das nicht nur auf Frühstück… *nach einem ebenso ausführlichen Kuss sehe ich ihm lächelnd in die Augen.* Gründe genug?

Farfarello
*Ich zwirbele kurz überlegend mit seinen Haaren* Hai, genug Gründe.* Auf meine Ellenbogen aufgerichtet grinse ich ihn an bevor ich gekonnt seine Arme neben ihn auf der Matratze festpinne und mich auf ihn setze* Hmmm...nicht mehr viel Zeit sagst du? Dann sollten wir vielleicht anfangen....* Ich beisse spielerisch in seinen rechten Nippel und schlecke dann genüsslich darüber* ...und zwar immer mit dem wichtigsten zuerst....

Ken
*ich sehe ihn streng an.* du hast auch gar kein Verantwortungsbewusstsein… mmmmh… *seine Zunge lässt mich alles Pflichtbewusstsein schlagartig vergessen und ich winde mich unter ihm.* Andererseits… *genießerisch schließe ich die Augen.* Wenn ich es mir recht überlege… *wenn er doch meine Arme freigeben würde….

Farfarello
*ich lasse meine Zunge tiefer kurz durch seinen Bauchnabel wandern bevor ich entschlossen ganz unter der Bettdecke verschwinde* Wenn du dir -was- recht überlegst?* Ich kichere leise und gebe seiner schon ziemlich deutlichen Erregung auch einen kleinen Guten Morgen Kuss* Sieh an sieh an - hier ist aber einer schon früh aufgestanden.... *Genüsslich knabbere ich an seiner Spitze bevor ich ihn ganz in den Mund nehme. Nach dem Aufstehen sollte man sich schliesslich als allererstes waschen...*

Ken
Was? Ach.. gar nichts… *Leise seufzend gebe ich mich den warmen Schauern hin, die durch mich wabern als seine Lippen meine rasch zunehmende Erregung umschließen.* Lass dich nicht stö… ahh…. *So klar wie mir ist, wo das wieder hinführt, irgendwo in mir knabbert ein Gedanke, dass ich eigentlich lange nicht mehr oben war… inzwischen sind meine Arme frei und ich kraule genießend seine Haare, während der Wunsch, –in- ihm zu sein immer größer wird.* Hmmm Farf… was meinst du? Ich wäre schrecklich gerne mal wieder oben…

Farfarello
*In meiner kleinen Höhle unter der Bettdecke grinse ich leicht vor mich hin bevor ich meinen Kopf rausstrecke und mit gespielt strafender Miene mein Kätzchen fixiere* Und wo bleibt - dein- Verantwortungsgefühl? Unsere armen Chibies stehen jetzt vielleicht schon mitten auf einem riesigen Schulparkplatz, ganz einsam und verlassen, während du hier nuuuff..... *lachend lande ich jetzt auf dem Rücken, das Kätzchen als wirksamer bewegungsstopper auf mir drauf* -- während du hier nur an dein Vergnügen denkst, wollte ich eigentlich sagen... *Und dann denke ich erst einmal gar nichts, ausser vielleicht was für ein ausgesprochen antörnender Hochgenuss so ein schöner feuchter Katzenkuss doch sein kann. Etwas atemlos lösen wir uns wieder voneinander und ich streiche meinem Kittycat ein paar Haare aus der Stirn* ...andererseits sind sie ja wohl schon groß genug um mal ein paar Minuten alleine bleiben zu können...

Ken Ich grinse ihn hungrig an bevor ich seine Lippen mit einem Kuss verschließe. Etwas außer atem gebe ich ihm Recht.* Hai. Ein bisschen gesunder Egoismus ist gar nicht so verkehrt… *Meine Lippen wandern seinen Hals entlang, dann vom Schlüsselbein zur Kehle und weiter zu seinem aufgerichteten Nippel, während  meine Hände auf dem Weg nach –noch- weiter unten sind. Ich fühle wie meine Erregung steigt als er mir entgegenkommt und nun seinerseits seine Hände auf die Wanderschaft schickt. Ungeduldig taste ich nach dem Ölfläschchen. Viel Zeit haben wir ja nicht, und warten will ich irgendwie auch nicht länger… ich spüre mehr als ich es höre, wie Farfarello unter mir leise giggelt. Dann hält er mir das Fläschchen vor die Nase. `Suchst du das hier?’*

Farfarello
*Er zieht ein kleines Schnütchen und schnappt mit einem knappen `Hai´nach dem Fläschchen, das ich allerdings geschickt wieder aus seiner Reichweite bringe* Wusste ichs doch, ich kenne mein kleines ungeduldiges Kätzchen doch mittlerweile...* Er protestiert leise als ich ihn ein ganz kleines bisschen von mir runterschiebe, wird bei meinem gehauchten `lass mich das machen´ aber gleich wieder friedlich. Da er ja nun selber gesagt hat, dass ein bisschen Egpoismus nicht schadet lasse ich mir Zeit und arbeite mich mit meinen gut eingeölten Fingern langsam über seine Brust bis nach unten. Als ich endlich bei meinem kleinen neko-chan angekommen bin - und ihn mehr als großzügig mit einigen Aufmerksamkeiten bedenke- scheint die Geduld meines Kätzchens erschöpft zu sein und mit einem Laut der wie eine Mischung aus Zittern und Knurren klingt drängt er sich zwischen meine Schenkel. Bereitwillig öffne ich mich für ihn und er stöhnt hart in den Kuss zu dem ich ihn heruntergezogen habe als ich ihn mit einem harten Ruck entgegenkomme.*

Ken
*Das Gefühl, von ihm umschlossen zu sein, und die jähe Bewegung, die er macht, jagen einen heißen Stromstoß durch meinen Unterleib. Ich stöhne auf und ziehe mich langsam wieder zurück, um dann ebenso langsam wieder in ihn einzudringen. Ich habe mich leicht aufgerichtet und kann so etwas mehr Kraft ausüben… was Farfarello mit lustvollem Stöhnen beantwortet. Ich –weiß- wie er es mag… also lasse ich das Tempo so langsam wie es ist, fühle den Orgasmus sich ganz allmählich aufbauen, und das tut er – oh ja ich kann selber spüren wie mein Atem abgehackter wird als ich die Anspannung in Farfarellos Körper unter mir fühle, die ebenso wie meine stetig wächst… aber noch nicht… noch will ich es hinauszögern. Seine Hände sind auf meinem Rücken, er will mich fester an sich ziehen, aber ich lasse mich nicht beirren und bringe ein kleines Keuchen hervor* Warte noch ein bisschen, aijin … nur ein bisschen… ich merke allerdings, dass mein Tempo von selber etwas schneller wird… langsam werde auch ich ungeduldig.

Farfarello
*mit einem leichten Lächeln um die Mundwinkel lockere ich meinen Griff um seine Hüften wieder und streichele stattdessen langsam und sanft über seinen Rücken und seine Seiten. Das Gesicht meines Kätzchens macht ziemlich deutlich, dass er dieses langsame Tempo nicht mehr sonderlich lange beibehalten wird... und das ist mir ganz recht. Ich beschränke mich darauf, ihm im gleichen Tempo entgegenzuzkommen, nicht sonderlich fest oder leicht aber immer als genauer Kontrapunkt zu seinen Bewegungen. Er hat sich mittlerweile auf die Unterarme herabgelassen, sein Gesicht ist an meinem Hals vergraben und ich kann seinen heißen, schnellen Atem auf der Haut spüren, als er seinen Rücken zu einem kleinen Katzenbuckel durchdrückt und die Hände in meinen Haaren vergräbt. `aijin....´ mehr als diese kleine, atmelos gehauchte Bitte brauche ich nicht mehr und ich ziehe ihn tiefer in mich, meine Hand wieder fest in die kleine Mulde über seinen Pobacken gepresst und spanne mit jeder Bewegung die er macht, meine Muskeln fester um ihn bis ich spüren kann  wie sein Körper sich nach ein, zwei letzten ruckartigen Bewegungen schlagartig verkrampft und er mit einem festen Ziehen an meinen Haaren hart in mir kommt. Ich selber hätte vielleicht noch ein bisschen länger durchgehalten aber mein Kätzchen während dieser letzten Sekunden sehen, hören und fühlen zu können treibt mich unaufhaltsam auf meine eigene Erlösung zu und mit einer letzten abrupten Bewegung meiner Hüften und einem kehligen Stöhnen ergieße ich mich zwischen uns*

Ken
*Mit hämmerdem Herzen liege ich auf ihm und lausche dem Klopfen von seinem, das ich fast synchron zu meinem hören und fühlen kann. Meine Hände krabbeln unter seine Schultern und ich schmiege mich fest an ihn. Ich will mich noch nicht von ihm lösen, dieses Gefühl ist einfach zu schön. Unser beider Atem geht immer noch rasch, seine Hände streichen sacht über meinen schweißfeuchten Rücken. Träge liebkose ich mit den Lippen die Haut an seinem Hals und murmle zufrieden in die kleine Kuhle an seiner Kehle* Das reicht mir als Frühstück, bitte ab jetzt jeden Morgen… aber irgendwie sollten wir doch langsam in die Hufe kommen, wir sind sicher hoffnungslos zu spät denke ich.

Farfarello
*Ich kichere ein wenig atemlos und drehe den Kopf ein wenig, so dass ich mit den Lippen Kens Stirn streifen kann* Also an -mir- solls ganz bestimmt nicht liegen... *Ich ziehe ihn noch etwas fester an mich und seufze zufrieden* Und wenn wir ohnehin schon hoffnungslos zu spät sind hat es ja gar keinen Sinn mehr sich jetzt noch zu beeilen... *Für diese kleine Bemerkung bekomme ich eine tückische Zeigefingerspitze zwischen die Rippen und mein Kätzchen setzt an zu einer weiteren Rede über Verantwortungsbewusstsein und unsere Chibies, die sich auf uns schliesslich verlassen und 10 Minuten zu spät sei immerhin noch besser als 20 Minuten zu spät... abwehrend hebe ich lachend die Hände und küsse ihn nochmal bevor ich mich widerstrebend aufsetze. Mein Kittycat hat sich schon vorsichtshalber aus meiner Reichweite begeben und kramt nach frischen Handtüchern. Etwas zweifelnd schaue ich an mir herab, eine gründliche Wäsche scheint zwar nötig zu sein aber im Moment mache ich mich lieber noch ein bisschen lang und genieße die `Aussicht´, die mein Kätzchen mir bietet. Gerade will ich etwas in der Richtung von mir geben als er sich mit einem leicht amüsiert-missbilligenden Grinsen zu mir umdreht und mir ein Handtuch ins Gesicht pfeffert. `Pass auf wo du hinsiehst, sonst fällt dir dein letztes Auge auch noch raus´ Mit einem gespielt leidenden Seufzen entwirre auch ich mich endlich aus meiner Decke und stehe auf.* Also -die- Gefahr gehe ich ganz sicher nicht ein... *Ich gebe seinen Pobacken im vorbeigehen noch einen etwas wehmütigen Abschiedsstreichler und mache mich dann daran die Spuren der letzten Nacht von meinem Körper zu beseitigen* Schliesslich weiß ich ja was ich dann für einen Anblick verpasse.

Ken
Arigatou, ganz deiner Meinung. *Ich lächle vor mich hin, während ich  ihm nachsehe.* Gott was bin ich froh, dass ich noch zwei Augen habe… das verdoppelt doch gleich das Vergnügen. *Er winkt nonchalant und verschwindet im Bad. Kurz darauf höre ich die Dusche rauschen. Ich überlege ob ich ihm nach soll, doch ich –weiß-, dass wir dann sicher nicht innerhalb der nächsten halben Stunde hier raus kommen… und ich muss auch noch dringendst duschen. Seufzend sammle ich meine Sachen zusammen. Jetzt die Chibis abholen, das heißt so tun, als ob nichts wäre, und wer weiß, wie lange wir uns dann nicht sehen. Bei dem Gedanken habe ich ein ziemlich schmerzhaftes Ziehen in der Brust. Ich lege meine Klamotten auf einen Haufen und murmle vor mich hin.* Wenn ich es nicht schon längst wüsste… *Zwei feuchte Hände legen sich von hinten auf meine Schultern und ich zucke leicht zusammen, als Farfarello in mein Ohr haucht* `-Was- nicht wüsstest?’* Farf! *Dieses Anschleichen ist noch mal mein Ende…* -Ich- bin hier das Kätzchen, also hör auf rumzuschleichen. *Mein gespielter Zorn lässt ihn seine Frage natürlich –nicht- vergessen. Aufmerksam sieht er mich an. `Was weißt du?’ Ich grinse ihn schief an.* Hab ich dir gestern nacht schon mal gesagt… *Statt einer Antwort zieht er mich kurz an sich und schiebt mich dann in Richtung Dusche. Was auch gut ist. Es ist eh alles gesagt. Als ich kurz darauf in meine Sachen steige hat er schon bezahlt und wartet vor der Tür.* Ich brauche ein Auto, fährst du mich zum Koneko? Und du? willst du Nagi mit dem Bike abholen?

Farfarello
*Ich brumme überlegend vor mich hin, während ich unsere Helme aus dem Fach hole und mit dem Jackenärmel ein paar Fingertatschen vom Tank wische* Das wäre reichlich unpraktisch, seine Tasche bekomme ich nicht hinten rein und seinen Laptop hat er auch dabei. *Ein kurzer Blick auf die Uhr* Wenn ich dich erst beim Koneko abliefere, dann zu uns fahre, das Auto hole und zur Schule fahre bin ich wirklich zu spät... *Ich rechne in meinem Kopf die einzelnen Fahrzeiten. Der  kürzeste Weg von hier ist eindeutig der zum Koneko... mir kommt eine Idee und ich grinse mein Kätzchen verschwörerisch an* Sag mal Kittycat, hast du Hunger? *Er blinzelt mich verwirrt an. `Öhm, ja ein bisschen schon...´ breites Grinsen `-so- ausgiebig war das Frühstück ja dann doch nicht. Ich snickere leise und drücke ihm seinen Helm in die Hand* was hältst du denn dann von einem schönen großen all-inklusive-Brunch auf meine Kosten....zu viert? *`Zu viert?´ Er sieht mich ungläubig an und klettert hinter mir auf das Bike. Ich sehe mich bemüßigt, meine Gedankengänge doch noch etwas zu erläutern* Na, nach Hause schaffe ich es nicht mehr... was hältst du davon wenn ich dich am Koneko absetze - in sicherer Entfernung natürlich- die Kawasaki stehenlasse und du holtst das Auto? So kommen wir beide nicht allzuspät... und früher oder später würden unsere Chibis eh dahinterkommen, dass du nicht einfach neuerdings einen extremen Waschfimmel hast so oft wie du in den Waschsalon gehst... oder dass ich so ein unglaublicher Fussballfan bin.* Energisch starte ich die Maschine* Und vielleicht ist es ja gar nicht schlecht wenn die beiden hautnah erleben dass sie nicht die einzigen mit einer `Problembeziehung´ sind ne?

Ken
*Ich denke gründlich darüber nach und nicke dann.* Ok. Wenn euer Wunderkind nicht gleich ausrastet weil er Verrat oder sonstwas wittert… vielleicht sollten wir es ihnen nicht gleich vor den Kopf hauen.. *sein knappes Nicken zeigt, dass er meiner Meinung ist als er losbraust. Ich klammere mich an ihm fest und lege den Kopf an seinen Rücken. Vielleicht… wenn Omi und Nagi wirklich zusammen sind… bei vier Stimmen haben wir vielleicht eine Chance gegenüber unseren unnachgiebigen Leadern… ich persönlich glaube nicht, dass Yohji groß entsetzt wäre. Bei Schuldig kann ich es mir auch irgendwie nicht vorstellen... ich kenne ihn zwar kaum, aber er macht einfach nicht den Eindruck als ob er sich einen großen Kopf um sowas machen würde. Brad Crawford und Aya sind da ein anderes Kaliber… die Straße in der das Koneko liegt ist direkt vor uns und ich spanne mich unwillkürlich an. Farfarello hält an und ich steige ab, den Helm schon in der Hand den ich ihm jetzt reiche.* Ich komme mit dem Kombi hierher… mit einem letzten Bedauernden Blick wende ich mich ab und marschiere zum Blumenladen. Die ganze verfahrene Situation wird mir so richtig bewusst, je weiter ich mich von ihm entferne. Meine Stimmung ist entsprechend auch auf dem Nullpunkt, als ich den  Laden betrete. Yohji steht hinter dem Tresen an der Kasse.* Ohayo Yoyo…

Yohji*Ich sehe von den Kleingeldhäufchen auf, die ich gerade gezählt habe und fixiere unseren abgängigen Fußballspieler -der den größten Teil seiner Aufmerksamkeit sofort auf das Schlüsselbrett richtet - neugierig* Ohayo Kenken... obwohl wenn man von der Miene ausgeht, die du machst, ist der Morgen wohl weniger gut. Wo warst du eigentlich? Aya hat geschäumt vor Wut als du nicht mehr aufgetaucht bist, kennst doch unseren paranoiden Rotschopf... *Ich füge eine kleine künstlerische Pause ein um Ken eine Möglichkeit zu geben sich eine Antwort einfallen zu lassen bevor ich ernsthaft anfange, ihn zu löchern und  fasse kurz in die Schublade unter dem Tresen und werfe ihm die Schlüssel zu unserem `Familien-Volvo´ zu, die er ganz offensichtlich sucht.*

Ken
*Ich schnappe sie mir und nicke ihm dankend zu bevor ich mich zum Gehen wende.* Später, Yohji, ich muss jetzt erstmal… *`Stop. Du gehst jetzt nirgendwohin. Aya ruft mich nachher sicher an und dann wird er wissen wollen was los war… also rück damit raus. Jetzt.’ Ich bin stehen geblieben. Meine Gedanken rasen. Was soll ich denn sagen? Ich starre auf die Schlüssel in meiner Hand, mein Kopf ist leer und ich bin schon fast verzweifelt, als sich ein breites Grinsen auf mein Gesicht schleicht. Langsam sehe ich hoch.* Ich habe ein absolut affenscharfes weißblondes Geschoss auf zwei Beinen kennen gelernt und bin ins Hotel… und das hat dann leider etwas länger gedauert…

Yohji*ich muss tatsächlich zweimal blinzeln bevor ich registriert habe -was- ken da gerade gesagt hat...als es allerdings angekommen ist kann ich nicht anders. breit grinsend trete ich hinter dem tresen hervor und schlage ken kräftig auf die schulter* Na dann mal herzlichen glückwunsch kenken, wurde auch mal zeit dass du ein bisschen action abbekommst so nervös wie du in letzter zeit so bist. *neugierig lege ich ihm einen arm um die schulter* und? details oder telefonnummern? *er boxt mich mit einem `kein kommentar´ freundschaftlich in die seite und leise lachend schiebe ich ihn richtung tür* zu schade. sieh zu dass du unseren chibie einfängst, aya halte ich dir schon irgendwie vom hals.. schliesslich war  das höhere gewalt ne. *ich zwinkere ihm zu* sollte dir allerdings demnächst nochmal nach ein bisschen matratzenaction zumute sein ruf doch einfach kurz an, von ayas laseraugen bekommen die tapeten sonst noch brandlöcher.

Ken
Alles klar, mach ich. *Ich gehe nun endgültig aus dem Laden. Puuuh - Klippe umschifft. Als ich in den Volvo einsteige überkommt mich kurz Bedauern, dass ich es Yohji nicht sagen kann. Er würde es wahrscheinlich sogar verstehen… vielleicht. Aber sicher ist sicher… Seufzend starte ich den Wagen und lasse ihn langsam die Straße hochrollen, auf die einsame Gestalt an der Kawasaki zu. Im Näherkommen sehe ich, dass er ein Handy am Ohr hat. Ich grinse leicht als ich aussteige und er winkt mir, ruhig zu sein. Ich nicke und stelle mich neben ihn, um zu hören was er sagt. Wie ich vermutet habe, es ist Crawford oder Schuldig, denn auch er scheint sich rauszureden.*

Schu*Missmutig starre ich auf die Ausgangstür, die soeben –äußerst- nachdrücklich hinter Crawford ins Schloss gefallen ist. Leise äffe ich seine Stimme nach.* `Sieh zu dass du den Iren auftreibst, ich muss jetzt los und Nagi wartet seit’ –ein genervter Blick auf die Uhr- `über zwanzig Minuten, dass er abgeholt wird. Und –du-’ ein weiterer genervter Blick, diesmal auf –meine- Wenigkeit, die, leicht verkatert und mit mindestens noch zwei Komma was weiß ich wieviel Promille, vor erst 4 stunden aus einer Bar gekommen ist- `kannst ja wohl kaum Auto fahren. –Ich- habe jedenfalls zu tun. Dringend zu tun.’ Klapp. Tür zu, Crawford weg. Der macht es sich ganz schön leicht… Möchte sowieso mal wissen, wieso der in letzter Zeit so hektisch und gereizt ist, und unglaublich in Eile, und das mindestens jede Woche einmal! Was kann ich dafür, dass Farf sein Handy ausgeschaltet hat oder der Akku leer ist. In den Nachrichten war nichts von angerichteten Blutbädern in der näheren Umgebung, also wird er wohl nichts angestellt haben. Seufzend hebe ich den Hörer der Telefonanlage und tippe Farfs Kurzwahltaste. Endlich kommt mal nicht `The number is currently not available’ sondern das ersehnte tuut tuut. `Hai. Was ist?’* Farfarello! Warum machst du das Handy aus, und beweg deinen Arsch gefälligst hierher! Nagi muss von der Schule abgeholt werden, schon vergessen? –Du- hast gesagt du machst das, und jetzt ist Braddie-Baby sauer auf –mich-, weil ich ein paar Whiskey zuviel getrunken habe gestern,… oder eher heute früh… wie dem auch sei. Mach voran!

Farfarello
*Ich verkneife mir ein genervtes Seufzen und frage mich, warum ich auf den dummen Gedanken gekommen bin, dass es nicht schaden kann das Handy wieder anzumachen falls Nagi anruft um zu fragen, wo ich bleibe. Die weinerliche Stimme unseres Haustelepathen verschlechtert meine Laune auf einmal mächtig.* Mein Handy war aus, weil ich keine Lust hatte, von dir oder Crawford genervt zu werden, für deine Saufexzesse bist du alleine verantwortlich, und nein ich habe Nagi -nicht- vergessen, ich bin nur etwas aufgehalten worden. Und ich würde mich -gerne- beeilen aber das geht ja leider nicht weil ich mit dir telefonieren muss.

SchuWillst du ihn mit dem Motorrad abholen? Viel Spaß! *Erbost will ich den Hörer aufknallen. Was solls. Farf -ist- aufgetaucht, Nagi –wird- abgeholt, - nach mir die Sintflut. Ich will ins Bett, und genau da gehe ich jetzt auch hin… als mir einfällt, dass Brad ja darauf bestanden hat, zu erfahren, wo Farf war.* Brad will wissen, wo du dich rumgetrieben hast. Wenn du es nicht sagst, kannst du die nächsten vier Wochen Ausgang vergessen – und du –weißt- dass Brad das wahr macht. Also sag irgendwas Plausibles, damit Ruhe ist…  oder soll ich mir was ausdenken? *ich grinse hinterlistig.* Mir wird schon was einfallen…

Farfarello
Das glaube ich auf Anhieb aber ich denke, es soll etwas Plausibles sein? Ich gehe vermutlich richtig in der Annahme, dass Crawford ein `fuck you´ als Antwort nicht reichen würde oder? *Meine Stimme ätzt förmlich durch die Funkwellen. Schuldigs `Da kannst du aber Gift drauf nehmen, er ist echt auf 180´ macht die Sache auch nicht besser. Fieberhaft überlege ich, was ich Crawford für eine Ausrede für meine nächtliche Abwesenheit auftischen soll... ein unwillkürlicher Seitenblick auf mein Kätzchen und ich entscheide mich spontan für die -wenn auch etwas abgespeckte- Wahrheit als Antwort* Sex. *`Öhm, was?´ Schuldig klingt ehrlich verwirrt und meine Stimmung hebt sich wieder. Wie erwartet versucht unser Deutscher seine Verwirrung durch einen - meist ziemlich schlechten - Scherz zu übertünchen. `Also ich weiß ja nicht, Farfie, nicht dass ich .... dich nicht scharf finden würde, dieser Hintern hat mich ja schließlich schon mehr als einmal schwach gemacht aber ich...´* Danke, mir ist schon schlecht. Sag Crawford, ich habe ein gemütlicheres Plätzchen zum Übernachten gefunden... und vor allen Dingen wesentlich bessere Gesellschaft. Den Rest kann er sich denken. Und wenn er Details will soll er sich ein Magazin kaufen. Ja ne. *Ohne noch auf weitere Erwiderungen zu warten drücke ich rabiat auf den Auflegeknopf und stecke das Handy wieder in meine Jackentasche.* Können wir, aijin?

*Unwillkürlich muss ich beim Zuhören grinsen. Wir haben beide nicht gelogen, obwohl wir nicht die ganze Wahrheit preisgegeben haben. Vielleicht ist das später sogar mal von Vorteil… denn ich habe ein absolut flaues Gefühl im Magen, wenn ich daran denke, es Aya irgendwann beibringen zu müssen. Aber für diese Grübeleien ist jetzt keine Zeit.* Hai. Ikuse. *Wir steigen in den Volvo und kaum ist Farfs Tür zu, beuge ich mich zu ihm hinüber. Noch ein zärtlicher Kuss, dann fahre ich endlich los. Mittlerweile warten unsere Chibis immerhin schon über eine halbe Stunde… die Fahrt zur Schule ist kurz und wie erwartet ist der Schulhof fast menschenleer, der Bus ist bereits wieder abgefahren. Nur noch einige Gestalten mit grossen Taschen stehen mit dem Rücken zu uns an der Turnhalle und scheinen auf etwas zu warten. Ich fahre heran, doch wie sich herausstellt sind es nicht Omi und Nagi und ihre Theatergruppe, sondern andere Schüler. Ich lasse die Scheibe herunter.* Oi, sind schon alle von der Theatergruppe weg? *Einer der Jungen hebt die Schultern. `Keine Ahnung, wir warten darauf, dass der Sportlehrer kommt.’ Ich blicke mich um. Keiner weiter zu sehen.* Sind euch Naoe oder Tsukiyono über den Weg gelaufen? *Der zuerst geantwortet hat schüttelt den Kopf, ein anderer deutet auf das Schulhaus. `Die sind mir entgegengekommen. Haben was davon gesagt, dass sie eigentlich abgeholt werden sollten, ich glaube die wollten in die Kantine oder so…’* Danke! *Damit fahre ich die Scheibe wieder hoch und parke den Volvo ein Stück weiter vor dem Hauptgebäude. Farf sieht mich fragend an als ich mich abschnalle.* Ich denke, wir gehen sie suchen, ne? Können uns ja zufällig getroffen haben…  oder was auch immer. *Er nickt und steigt aus dem Wagen aus. `Hai… Was auch immer.’ Ich bekommen ein warmes Gefühl im Bauch als ich ein Lächeln um seine Mundwinkel spielen sehe und fast will ich seine Hand in meine nehmen. Mir wird immer mehr klar, dass ich mich durch -nichts- mehr von ihm abbringen lassen werde… und irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir das auch hinbekommen werden. Wir betreten das Schulhaus und folgen dem Wegweiser über die menschenleeren, stillen Flure Richtung Kantine, doch diese ist ebenfalls wie ausgestorben. Klar, es ist mitten in der Stunde… Ratlos sehe ich Farfarello an.* Das war wohl nichts…

Farfarello
*ich nicke zustimmend und schaue mich ebenfalls etwas ratlos um. wenn wir vorhaben, sie in der ganzen schule zu suchen kann sich das nur noch um stunden handeln. ich will schon wieder vorschlagen einfach zurück zum auto zu gehen und zu warten als mir etwas einfällt* sag mal, weisst du wo der aufenthaltsraum für omis stufe ist?* ken sieht mich fragend an und schüttelt den kopf. `nein aber wieso sollen sie ausgerechnet da sein?´ ich zucke kurz mit den schultern* keine ahnung war nur so ne idee. laut nagi gibt es da einen internetanschluss, den hat er schon ab und an mal benutzt wenn er nicht in den informatikraum konnte. würde unseren beiden computerfreaks doch ähbnlich sehen sich die wartezeit so zu vertreiben oder?

Du hast Recht! Ich glaub hier im Erdgeschoss, gleich neben der Treppe da hinten. *Mit diesen Worten gehe ich zielstrebig geradeaus. Farfarello folgt mir auf dem Fuße. Etwa 12 Meter und zwei Zwischentüren weiter deute ich triumphierend auf das Schild mit der Aufschrift, dass es sich um den Aufenthaltsraum der Klassenstufe 6 handelt. Noch zwei Schritte und ich drücke auf die Klinke. Als die Tür aufschwingt und den Blick auf den Raum freigibt bleibe ich wie angewurzelt stehen. Farfarello läuft mit einem leichten ‚Rums’ auf mich auf und macht den Mund auf, wohl um zu fragen was das soll. Doch dazu kommt es nicht mehr, und den Mund lässt er auch gleich offen – ebenso wie mir sind ihm gerade die Gesichtszüge entglitten. Der Raum ist leer, bis auf zwei Reisetaschen, einen Rucksack und unsere beiden ‚Computerfreaks’. Allerdings ist der PC in der Ecke nicht angeschaltet. Der Anblick der sich uns bietet ist von etwas anderer Natur… Omi sitzt mit geschlossenen Augen auf einem Stuhl am Fenster, seine Hände sind in Nagis Haaren, der vor ihm kniet, vergraben und sein Gesichtsausdruck ist eindeutig verzückt zu nennen. Was auch kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass sein Hemd aufgeknöpft ist und Nagi sich gerade eingehend damit beschäftigt, ganz offensichtlich seine Brust und den Bauch mit Küssen zu bedecken… anscheinend sind sie schon etwas länger hier drin. Ich drehe mich zu Farf um, der sich wieder gefangen hat und nun das Szenario breit grinsend beobachtet, und bedeute ihm, den Raum wieder zu verlassen. Nicht notwendig, die beiden jetzt zu stören… er nickt und dreht sich um. Ich will ihm folgen, bleibe jedoch mit dem Ellenbogen an der Türklinke hängen und stolpere gegen dieselbe, die dadurch vernehmlich gegen den Stopper an der Wand knallt.

Farfarello
*Am liebsten würde ich mir mit der Hand vor die Stirn schlagen... oder besser noch meinem Aijin. Ich erwische ihn gerade noch am Kragen um zu verhindern, dass er sich ganz aufs Gesicht legt vor lauter Schreck über seine eigene Tollpatschigkeit und seufze leise* Neko no baka... gomen, wir wollten nicht stören. *Leicht besorgt fixiere ich Nagi etwas genauer. Dieser starrt, die Augen weit aufgerissen wie ein Reh im Scheinwerferlicht, noch immer auf den Knien vor dem Bombaykätzchen hockend, wie hypnotisiert zurück. Und rührt sich nicht. Auch das Weisskätzchen scheint wie erstarrt zu sein, Ken ist auch keine große Hilfe, er starrt lieber, puterrot im Gesicht und den schmerzenden Ellenbogen reibend, auf den Boden. Offensichtlich ist es ihm mehr als nur etwas peinlich die beiden Chibies in so einer verfänglichen Situation erwischt zu haben... auch wenn die beiden im Moment noch viel zu geschockt aussehen um wirklich peinlich berührt zu sein. Ich mache einen kleinen Schritt auf die beiden zu -* Oy Nagi, ich-... *und kaum bewege ich mich, springt Nagi wie von der Tarantel gestochen auf und stellt sich drohend zwischen mich und Bombay, das Gesicht eine Mischung aus leichter Panik, Angst und Entschlossenheit. `Lass ihn in Ruhe Farfarello.´ Das `oder´ hängt in der Luft, aber auch wenn seine Stimme ein bisschen zittert bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich ohne weitere Warnung als feuchten Fleck an die Wand klatschen  würde wenn ich auch nur irgendwelche Anstalten mache sein Bombaykätzchen anzugreifen. Nagi funkelt mich an... und sieht dabei einfach nur zum anfressen niedlich aus. Ich kann nicht anders, die Situation hier hat so etwas absurdes - Nagi mit allen Stacheln ausgefahren vor mir, die Haare in allen Richtungen abstehend wie er mich anfunkelt, Bombay mit aufgeknöpfter Hose und riesengroßen Augen, in denen noch immer die Lust schimmert auf dem Stuhl hinter ihm und Ken als dunkelroter Wandschmuck hinter mir der sich offensichtlich nichts sehnlicher wünscht als -woanders- zu sein...-...ich muss einfach lachen. Nagis gesicht wird verblüfft, dann vorsichtig als ich wieder einen Schritt zurück mache und friedlich die Hände hebe, während ich alle Mühe habe, nicht in einen Lachkrampf erster Güte zu verfallen* Meine Güte Nagi, fahr den Reaktor wieder runter ich tu euch schon nichts.* Ich grinse Ken verschmitzt an und verschränke die Arme vor der Brust während Bombay versucht sich im Hintergrund möglcihst unauffällig wieder anzuziehen und lasse mich in einen der Sessel plumpsen, als Zeichen für Nagi, dass ich wirklich nicht vorhabe irgendwen oder irgendwas anzugreifen.* Siehst du Aijin, ich habe doch gesagt es macht gar nichts wenn wir ein bisschen zu spät kommen...- so wie’s aussieht waren wir eher noch zu früh.

Ken *ich habe inzwischen den Blick wieder gehoben – gerade noch rechtzeitig um Omis fassungslosen Gesichtsausdruck zu sehen, als er Farfarello den Kosenamen aussprechen hört. `Aijin…’ seine Lippen formen das Wort lautlos nach, und auch Nagis Gesicht spiegelt Erstaunen und - Ungläubigkeit wieder. Er und Omi sehen sich verunsichert an. Ich sehe sie fragend an.* Wie lange geht das - *mir fällt auf dass die Wortwahl nicht gerade vertrauenerweckend ist, und ich verbessere mich schnell, als ich Omis fast ängstlichen Blick sehe* Ahm, ich meine, seit wann seid ihr denn… *’-endlich- zusammen’ liegt mir auf der Zunge, doch ich muss mich erstmal räuspern, was Omi nutzt, um rasch dazwischen zu reden. Offenbar macht er sich große Sorgen, jedenfalls sieht er so aus. Er steht auf und kommt einen Schritt auf mich zu. `Ano, Ken, …’ er bleibt wieder stehen, denn Farfarello meint wohl, es sei an der Zeit hier mal ein paar Dinge klarzustellen und greift sich meine Hand. Indem er mich kurzerhand auf seinen Schoß zieht, sieht er von einem unserer völlig konsternierten Teammitglieder zum andern. `Ich sagte doch, kein Grund zur Panik, chibies…’ zur Bekräftigung legt er den Arm um meine Schulter. `Ihr seid nicht die einzigen, die Heimlichkeiten haben können!’ Dem habe ich nichts hinzuzufügen und lasse erstmal die Luft raus, die ich  trotz allem mehr oder weniger erschrocken bei Farfs Aktion angehalten habe.*

Farfarello
*Ich kichere leise vor mich hin als ich merke wie sich Ken ganz langsam ein bisschen entspannt. Offensichtlich scheine ich hier der einzige zu sein der die ganze Sache locker nimmt... auch wenn es mich ehrlich überrascht hat Nagi und Bombay `in action´ zu erleben. Dass die beiden sich nicht sonderlich egal sind war uns ja eigentlich schon klar und wir hatten ja auch auf den einen oder anderen Hinweis gehofft -wie sehr- sie sich nicht egal sind... aber die kleine Szene in die wir hier gestolpert sind - und vor allem, dass Nagi sich sofort schützend vor seinen Koibito gestellt hat, auch wenn es gar keine Bedrohung gab - war doch eindeutiger, als ich gehofft hatte. Amüsiert ziehe ich Ken ein bisschen näher und lege den Kopf auf seine Schulter. Ein Blick in Nagis Gesicht zeigt mir, dass er dem ganzen Braten immer noch nicht so ganz traut und er sieht mich fast trotzig an als er etwas zögerlich nach Omis Hand greift. Ich versuche ihn anzulächeln und bin erstaunt wie einfach mir das fällt, offensichtlich habe ich ziemliche Übung bekommen im Lächeln seit ich mein Kätzchen habe…* Also wie lange schon?

Ken
*In meiner Brust wird es ganz warm als ich die kleine Geste und den Gesichtsausdruck sehe, mit denen Nagi deutlich macht, wer hier außerdem noch zu wem gehört. Es kommt mir vor, als ob sich meine Gefühle für Farf gerade in Fleisch und Blut vor mir manifestiert hätten. Diese Entschlossenheit… Omi steht jetzt von dem Stuhl auf und spiegelt Farfs Kopfbewegung, indem er seine Wange an Nagis Schulter schmiegt. Dieser neigt fast unmerklich den Kopf und scheint eine Art warnenden Händedruck an Omi weiterzugeben, doch dieser lächelt. `Sieh sie dir doch an. Glaubst du etwa, die –spielen- das nur?’ Farf schüttelt den Kopf und gibt mir einen Schmatzer auf die Wange, dann schiebt er mich von seinem Schoß und steht auf. `Du solltest mich besser kenne, Chibi… los jetzt, ich habe noch nichts gegessen. Also gehen wir frühstücken. Alle. Ich gebe einen aus!’ Jetzt ist es an mir zu grinsen* Oi, Koibito. Verrat doch nicht gleich, dass wir heute noch  keine Zeit zum Frühstücken hatten… *ein Blick zu Omi und ich muss lachen. Offensichtlich hat er eine ziemlich deutliche Vorstellung davon, -warum- wir wohl keine Zeit zum Essen hatten.. jedenfalls ist er schon wieder verdächtig rot um die Nase. Ich sehe die beiden fragend an.* Oder wolltet ihr lieber noch etwas alleine sein? *Omis Gesichtsfarbe wird etwas dunkler, doch Farf hat schon Nagis Tasche und den Laptop geschultert. `Keine Widerrede. Ikuse yo!’ … und gehorsam trotten wir, nachdem ich Omi die Tasche abgenommen habe, den langen Flur Richtung Ausgang.*

*Ich schmunzele immer noch vor mich hin während ich durch die flure in richtung wagen gehe, das gemischte trio hart auf meinen fersen.ein kurzer blick über die schulter zurück zeigt mir das nagi noch immer omis hand hält auch wenn der vielleicht nicht allzuglüklich dar+über zu sein scheint den er ist hübsch dunkelrosa im gesicht, vor allem als jemand vorbeikommt der ihn offensichtlich kennt und mehr als nur verwundert auf die verschränkten hände der beiden guckt.ich snickerte leise vor mich hin als nagi etwas mehr als nur ein bisschen unterkühlt zurückgrüßt und einen seiner berühmten das- geht- dich -gar -nichts- an -blicke verschießt, offensichtlich ist er nicht gewillt sich irgendwelche dummen sprüche über die neue nähe zu seinem ex-erzfeind anzuhören.ken hat sich mittlerweile neben mich gedrängelt und wir werfen uns einen vielsagenden - und mehr als nur zufriedenen- blick zu. die chibies hinter uns tuscheln irgendwas aber höflich wie ich bin höre ich weg und beschäftige mich damit kens po nachzusehen der ein paar schritte vor mir durch den flur eilt. endlich am auto angekommen übernimmmt es mein fussballkätzchen die sachen im kofferaum zu verstauen, die chibies flüstern immer noch angeregt miteinander und ich kann irgendwas von `die beiden...´und `nie drauf gekommen´und `wissen seit wann...´ erlauschen. Offensichtlich sind ken und ich nicht die einzigen neugierigen hier. Ich grinse Nagi breit an und streiche ihm ganz kurz ducrh die haare bevor ich ihn und seinen lover ins auto scheuche* Erst essen, dann reden. Ich habe -wirklich- hunger.

Ken
*Nachdem alle im Auto sitzen steuere ich, nach kurzer Absprache mit Farfarello ein großes Selbstbedienungs-Restaurant an. Sie haben dort kaltes und warmes Buffet und das Essen ist lecker. Um diese Zeit ist es dort noch nicht besonders voll, weil die meisten erst in der Mittagspause oder nach Schulschluss dort hin gehen. Außerdem ist es anonym, da es keine Kellner gibt die einen wiedererkennen könnten. Wir haben den Laden schon mehrfach besucht und seine Tauglichkeit für geheime Dates ist sicher. Wenig später sitzen wir mit vollgeladenen Tellern und Schüsseln an einem vierer-Tisch in einer der Nischen und essen relativ wortkarg. Ich blicke Omi an und lächle ihm zu.* Farf und ich scheinen nicht die einzigen zu sein, die wenig Zeit zum Essen hatten, ne? *Zufrieden sehe ich den wohlbekannten Rotstich auf seinen Wangen und Nagis Gesicht verschließt sich. Offenbar hat er genug von den Neckereien. Dennoch macht auch er jetzt mal den Mund auf – die Neugier ist wohl größer. `Verratet uns lieber mal, wieso –ihr- jetzt auf einmal…’ er bricht ab und stopft sich schnell ein Reisbällchen in den Mund. Es laut auszusprechen ist ihm wohl nicht ganz geheuer.* …warum wir zusammen sind? *Ich grinse ihm zu als er wortlos nickt. Omi sieht mich gespannt an.* Wir waren zufällig beide zur richtigen Zeit am richtigen Ort, würde ich sagen… *Omi platzt mit der Frage heraus, die ich erwartet habe und sieht von Farf zu mir und zurück. `Und welcher Ort war das?’ Farf greift sich gleichmütig einen Hähnchenspieß und knabbert daran. `Waschsalon?’ Nur ich sehe das feine Lächeln um seine Mundwinkel, als Nagi und Omi sich zeitgleich an ihrem Tee verschlucken. Omi hebt den Kopf, leicht keuchend, und etwas mehr rot – aber das kann auch vom Verschlucken kommen. `Sag nicht ihr habt…’ Ich grinse nur vielsagend und Farf knabbert weiter an seinem Spieß. `Wer weiß?’*

Farfarello
*ich hebe leicht eine augnenbraue als nagi in seinen tee schnaubt und etwas ungläubig vor sich hinmurmelt. `pah wann sollst du schon in einem waschsalon gewesen sein, schliesslich haben wir eine waschma...´er stockt aprubt und sieht mich mit jetzt eindeutig entsetzten augen an´als die waschmaschine kaputt war?´.mein grinsen wird ein bisschen breiter.das ist wohl alles was nagi noch an antwort braucht  und er widmet sich wieder schnell dem essen auf seinem teller.omi schaut mich mit großen faszinierten augen an, er vergisst sogar rot zu werden las er die nächste frage in den raum flüstert ´und ihr habt echt im waschsalon....?´der rest des satzes stirbt irgendwo zwischen reisbällchen und teetasse und ich zucke nonchalant die schultern.* war immerhin bequemer als in der fotokabine auf dem- `farfarello!setz den kindern keinen floh ins ohr!´es tut zwar nicht weh-wie auch- aber meinem kätzchen zuliebe registriere ich den harten knuff in die seite mit einem schuldbewussten quiecken und beuge mich schnell rüber um ihm einen entschuldigungskuss auf die hochroten wangen zu geben...was erstens dafür sorgt das seine wangen noch dunklert werden und zweitens nicht sonderlich überzeigend wirkt da ich bis über beide ohren grinse.nagi konzentriert sich verbissen auf ein häufchen rtührei auf seinem teller aber ich kann sehen das ihm ein lachen um die mundwinkel zuckt und omi starrt entgeistert auf ken.´ihr habt in einer...´ ´ja haben wir. könnten wir jetzt bitte das thema wechseln?!´ um seinen standpunkt zu verdeutlichen beisst ken in seinen apfel das es nur so knirscht.ich lächele einfach vor mich hin und klaue mir einen löffel von seinem joghurt.der genießer genießt und schweigt...oder auch mal nicht*

Ken
*Mit immer noch breitem Lächeln hebt Farf fragend meinen Joghurtbecher und ich nicke leicht verbissen. Er guckt besorgt. `Oi, Ken. Nun sei nicht so fischig… du glaubst doch nicht, dass wir was tun was die beiden’ er deutet mit dem Löffel auf Nagi und Omi, die sichtlich fasziniert am flüstern sind `nicht tun würden’ Omi kann sich offenbar ein kleines Glucksen nicht verkneifen, und ich höre das Wort `Fotokabine’ und `unglaublich’ und dann, etwas lauter `das toppt sogar die Sache auf dem Riesenrad!’ Jetzt ist es an Nagi, leicht die Farbe zu wechseln, denn er hat zufällig zu mir rübergeschaut und meinen Gesichtsausdruck gesehen. Omi bekommt einen Rippenstoß und Farf einen Lachanfall.* Schluss jetzt, wir sollten vielleicht langsam mal ein bisschen überlegen, ob wir dies hier *ich deute vielsagend in die Runde* weiter geheimhalten oder unseren Teams *ich zucke die Schultern* besser gesagt, halben Teams… irgendwas davon sagen sollen, und wenn ja, wie. Aber zuerst… *ich schaue Omi scharf an, der darauf leicht den Kopf einzieht* möchte ich wirklich wissen, wie es kommt dass ihr zwei nicht mehr wie Katz und Hund *ich grinse bei dem Vergleich etwas* aufeinander losgeht… wobei die Rollen ja ziemlich eindeutig verteilt waren, ne? *Mein nächster Blick gilt Nagi, der sich momentan wohl an eine ziemlich unfreundliche Unterhaltung mit mir eines gewissen Nachmittags vor der Schule erinnert, denn er sieht nicht gerade fröhlich aus.*

Farfarello
*Ich bin erstmal ruhig und löffele unauffällig Kens Joghurt in mich rein. -Das- würde mich allerdings auch mal interessieren, wie -genau- es denn jetzt eigentlich dazu kam, dass die beiden ein so niedliches Paar geworden sind. Ich habe zwar schon eine ziemlich gute Vorstellung davon, dass es etwas mit einem Stimmungs-oder Einstellungswechsel von Nagis Seite aus zu tun haben musste, Bombay war schließlich nie das Problem, sondern -unser- Chibie hat sich ja quergestellt... ich weiß auch, dass Ken ihn sich den einen Nachmittag am Schlaffittchen gepackt hat aber ob es jetzt wirklich diese Begegnung war die nagi hat anchdenken lassen oder ob er schon vorhjer am grübeln war..naja ich bin halt kein telepath ne.aber auch nagi scheint sich nicht wirklich sicher zu sein wie genau das jetzt alles gekommen ist denn er wirft seinem aijin einen hilfesuchenden Blick zu während er -ziemlich erfolglos- nach Worten sucht. `Anooo... ähm... also ich...´ Omis Mund klappt auf, anscheinend will er Nagi zu Hilfe eilen... aber er scheint ebenfalls nicht genau zu wissen was er sagen soll... und klappt den Mund unverrichteter Dinge wieder zu. Ken ignoriert die Rettungsversuche des Kätzchens und fixiert gnadenlos weiter unser telekinetisches kleines Wunderkind, offensichtlich will er seine Antworten von –ihm-. Aber so wie ich Nagi kenne, kann er da lange warten, denn selbst wenn dieser wüsste -was- ihn genau jetzt eigentlich bewogen hat Omi nicht mehr als nervtötendes Etwas sondern als liebenswürdigen Lover zu sehen, -Ken -würde er es wohl kaum sagen. Und just in dem Moment schliesst sich Nagis Mund mit einem abweisenden `Ich glaube nicht, dass dich das etwas angeht´ wieder... nicht ohne -mir- allerdings einen seiner berühmten Puppy-dog-eye-Blicke zuzuwerfen, klar auf der Suche nach etwas Rückendeckung meinerseits. Kens Augenbrauen schießen in die Höhe und Omi schaut etwas unglücklich aus der Wäsche während ich leise seufze und zu Nagis Schrecken erstmal weiter an meinem Joghurt löffele. Jetzt soll ich hier also wieder die Situation retten ne? Ein Blick auf Ken zeigt mir, dass seine Augenbrauen aus ihrer `überrascht-oben´-Position schon in ihre ´moooooment-mal-so-aber-nicht-zusammengezogen´-Position übergegangen sind. Schlagartig bekommt Nagis Kinn einen trotzigen Zug und seine Schultern sacken leicht nach unten, ganz offensichtlich ist ihm klar, dass jetzt eine von Kens berühmt-berüchtigten `Alles was Omi angeht geht auch mich was an vor allem wenn es um sein persönliches Glück geht´-Rede zu halten. Ich kichere leicht. Als ob er Nagi so zum Sprechen bekommen würde. *Nagi hat recht, es geht uns -wirklich- nichts an. Oder willst du -ihm- erklären müssen warum wir beide gemeinsam in einem Bett liegen anstatt alleine in einem Sarg?* Die Augenbrauen wandern noch ein Stück tiefer und diesmal bin ich derjenige, der unter dem harten Blick dieser schokobraunen Augen zu leiden hat... was mir nicht viel ausmacht. Nagis Schultern richten sich wieder ein ganz kleines bisschen aus ihrer defensiven Position auf und sogar Omi schielt zum ersten mal seit Beginn dieser Unterhaltung wieder über den schützenden Rand seiner Teetasse. Ich kratze nonchalant mein Joghurttöpfchen aus und schlecke die Reste vom Löffel während ich unauffälig Kens Mienenspiel beobachte. Er hat zwar immer noch diesen `Ja, aber´-Zug um den Mund, trotzdem kann ich ihm ansehen, dass mein `Argument´ gesessen hat. `Ich glaube das könnte ich nicht...´ jetzt sieht -er- mich trotzig an und es fällt mir schwer, nicht zu lachen. Stattdessen ziehe ich nun eine `und weiter?´-Augenbraue in die Höhe... und er seufzt gottergeben. `Und selbst wenn würde das Nagi nichts angehen. Hab’s kapiert, Farfarello. Du kannst aufhören dir das Lachen zu verkneifen!´ Mit diesem Schlußsatz widmet er sich gespielt beleidigt wieder seinem Frühstück, was mich nun wirklich zum Lachen bringt und ich ziehe meinen schmollenden Aijin rasch etwas näher und verpasse ihm einen tiefen Kuss. Die beiden Chibies schauen leicht rosa im Gesicht in die Luft als mich Ken -schon wieder beruhigt- scherzhaft in den Magen boxt und mich direkt danach nochmal küsst. `Teme.´ Ich zucke mit den Schultern und lächele ihn an.* Schuldig im Sinne der Anklage.* Omi kichert in seinen Tee und auch Nagis Gesicht ist wieder etwas freundlicher geworden... was sich bei meiner nächsten Frage allerdings schnell wieder ändert. Omi erstickt zum zweiten mal an diesem Morgen fast an seinem Tee und Nagi bekommt wieder diesen reizenden Magenta-Ton*  Und? Wie war das mit dem Riesenrad?

Ken
*Meine Tasse bleibt auf halbem Weg in der Luft schweben, dann stelle ich sie vorsichtshalber zurück auf den Tisch, denn jetzt muss ich ein Lachen unterdrücken. Farf hat aber auch eine Art, genau den Punkt zu treffen… Die Gesichter unserer beiden Teamkollegen sind zum Malen. Nagi wird wieder hochrot und starrt auf die Tischdecke, und Omi, infolge Luftmangels bläulich, legt ihm beruhigend die Hand auf den Arm. Ich erwarte nicht wirklich eine Antwort von ihnen, aber dass Farf die Frage überhaupt gestellt hat, finde ich genial. Grinsend stupse ich ihn in die Seite und sehe von Nagi zu Omi und zurück.* Offensichtlich war es wirklich gut… *`Hai, das war es.’ Nagis Stimme klingt leicht abwesend, denn er sieht grade zu Omi und dieser lächelt ihn verliebt an, und ich tausche einen kurzen Blick mit Farf. Er nickt fast unmerklich. `Lassen wir sie in Ruhe.’ Er sagt es leise, und ich greife wieder nach meinem Tee. Recht hat er. Schön für die beiden, dass sie sich gefunden haben… Über den Tassenrand schaue ich sie mir unauffällig an, die sich, jetzt sichtlich erleichtert, total vernarrt in die Augen starren - und wieder wird es ganz warm in mir. Ich beuge mich zu ihm.* Vielleicht sollten wir uns mal alle vier verabreden? Spart Ausreden…

Farfarello
*Ich knuspere an einem Stück Möhre rum und lasse mir den Vorschlag durch den Kopf gehen* Eigentlich keine schlechte Idee, zumindest für die Chibies wird’s dann einfacher. Crawford würde es mir durchaus abnehmen, wenn ich mir Nagi unter den Arm packe und ihn Abends mal wegschleife. Beschwert sich ohnehin dauernd, dass der Chibi viel zu introvertiert ist… Womit er ja eigentlich sogar mal recht hat. *Schmunzelnd betrachte ich die beiden, die immer noch sehr beschäftigt damit sind, verträumt lächelnd durch die Gegend zu starren... was gerade bei Nagi ein äusserst ungewohnter Gesichtsausdruck ist. Aber ich muss zugeben, dass er mir gefällt.* Und wo würdest du mit unseren beiden Süßen hier hingehen wollen? *Ich probiere einen ebenso träumerischen blick in Kens Richtung werde aber nur mit einem verwunderten Blick bedacht der mich zum Kichern bringt.* Sehen wir eigentlich auch so hoffnungslos verliebt aus wie die beiden? Oder gibt es noch Hoffnung?

Ken
*Ich schüttle den Kopf und grinse ihn an.* -So- aussehen? Eher nicht. Dazu sind wir nicht mehr unschuldig genug… *Als ich an eine gewisse Situation in diesem Badehaus denke, revidiere ich innerlich diesen Satz. Zumindest was das `hoffnungslos verliebt’ betrifft. Nicht dass Farfarello jetzt denkt, das war nur ein unbedachter Spruch im after-sex Nachglühen… ich bin in der Tat ziemlich auf ihn fixiert oder wie das in psychie-sprache heißt… Ich streiche unter dem Tisch über seinen Schenkel und drücke ein bisschen zu.* Du weißt schon was ich meine. Es ist bei uns dasselbe, es sieht nur anders aus… *Rasch, um dieses heikle Terrain von Gefühls-Offenbarungen wieder möglichst schnell zu verlassen, füge ich einen Vorschlag hinzu.* Das Pub würde ich den beiden wirklich gerne zeigen, und außerdem sahen die anderen Läden auf dem Gelände auch interessant aus… Ich fahre freiwillig! *Bekräftigend deute ich mit dem Daumen über meine Schulter durch das Fenster nach draußen, vor dem der Volvo parkt.

Farf *Sowas in der Richtung hatte ich mir schon fast gedacht, ich hoffe nur, dass diesmal keine Live-Musik ist. Aber unser lieber Brian dürfte ohnehin noch Schwierigkeiten haben, mit seinen neuen Ersatzzähnen zu singen* Vorschlag genehmigt... auch wenn ich eher für Taxis plädiere, du kannst Nagi und mich ja wohl kaum zu Hause absetzen!* Ich beuge mich zu ihmn rüber und hauche sanft in sein Ohr während ich die Hand auf meinem Oberschenkel unauffällig noch ein kleines bisschen weiter nach oben schiebe* … und ausserdem habe ich da so ein oder zwei Ideen für die ein gewisser Promilleespiegel bestimmt  nicht verkehrt wäre...

Ken
Hentai! *Auch meine Stimme ist nicht mehr als ein Wispern, doch ich lasse meine Hand wo sie ist und biete ihm meine Lippen an. Nach einem verheißungsvollen Kuss sehe ich ihm gespielt streng in die Augen.* -Was- für Ideen sind das, wenn du mich erst willenlos machen musst? *Er lächelt nur. `Wart’s doch ab…’ Ich schaue, leicht verlegen, denn Publikum bin ich nun wirklich nicht gewohnt, zu Omi und Nagi, die uns interessiert zugesehen haben.* Also, wie wäre es am nächsten Samstag? Clubbing zu viert? *Sie schütteln nach einem kurzen Blickwechsel einhellig den Kopf und ich sehe Farf ratlos an.* Offenbar haben sie schon was besseres vor… *Omi zuckt die Schultern. `Nicht unbedingt besser … aber am Samstag ist die Aufführung von unserem Stück.’*

Farfarello
*Stimmt, da war ja noch was. Hätte ich jetzt glatt vergessen. Schmunzelnd betrachte ich das feine lächeln auf Omis Gesicht.* Schön, dass du unsere Gesellschaft als nicht unbedingt schlechter erachtest als die Aufführung einer eingestaubten Liebessschnulze.* Seine Augen werden groß und er macht schnell den Mund auf, offensichtlich um sich für die vermeintliche Beleidigung zu entschuldigen. Kichernd werfe ich ihm eine Cocktailtomate zielsicher auf die Nase… jedenfalls wäre sie dort angekommen wenn nicht Nagi mit einem leicht missbilligenden Gesichtsausdruck die Flugbahn in letzter Sekunde abgeändert hätte, so dass die Tomate harmlos auf Omis Teller landet. Ich beschließe, ihn einfach mal zu ignorieren und spreche ungerührt weiter.* Und was ist danach? Crawford oder Abyssinian können uns ja wohl kaum davon abhalten mit den Chibies den Erfolg - denn ich bin mir sicher das es einer wird - ihres Stückes feiern zu gehen.* Ich zwinkere den beiden zu* …oder seid ihr zu beschäftigt damit, Autogramme zu geben?

Ken
*Ich schmunzle vor mich hin als ich die Einlage mit der Tomate beobachte. Kawaii wie Nagi Omi beschützt… Dieser ist gerade von Farfs Art leicht verunsichert. `Ano… nein… ich meine, ich weiß nicht… Aya wird vielleicht…’ er bricht ab und sieht hilfesuchend zu Nagi. Dieser legt mit einem vernehmlichen Seufzer die Stäbchen hin, mit denen er leicht unwirsch herumgespielt hatte. Indem er sie mit Hilfe seiner Kräfte schnurgerade nach der Tischkante ausrichtet, wobei er angestrengt auf eben diesen Tisch starrt, mault er Farfarello an. `Maan Farfarallo. Lass es doch sein. Omi kennt dich nicht, jedenfalls nicht –so- und deine Witze schon gar nicht, und so muss er doch denken…’ er stockt und sieht mit einer Mischung aus Zorn und Überraschung auf, als Farf und ich in Gelächter ausbrechen. Die beiden sind aber auch herrlich…* Omi – ich rede mal mit Aya. Wenn ich mitgehe wird er schon nichts dagegen haben. Daijobu? *Omi, der jetzt besorgt auf Nagi schaut, nickt. Ich verdrehe leicht die Augen. Das wird wohl noch dauern, bis es zwischen `Schwarzen’ und `Weißen’ keine Missverständnisse mehr gibt … zumindest was die betrifft, die nicht emotional aufeinander fixiert sind…*

Farfarello
*Ich kichere noch ein kleines bisschen vor mich hin und lächele Omi entschuldigend-amüsiert an. Wirklich zu niedlich die beiden, Nagi macht wirklich einen hervorragenden Beschützer.* Nagi hat recht Omi, ignorier mich am besten einfach - ich spinne halt ein bisschen...* Um zu verdeutlichen wie sehr ich spinne, schiele ich ganz fürchterlich und strecke ihm die Zunge raus, was Nagi dazu veranlasst mich unter dem Tisch äusserst unsanft anzustippen während Omi mich leicht fassungslos anstarrt. Erst als ich meine Gesichtszüge wieder ordne und in ein breites Grinsen ausbreche schnaubt er mit leicht hochgezogenen Mundwinkeln und murmelt was in der Richtung von `Ein bisschen war die Untertreibung des Jahrhunderts...´ bevor er den Kopf schüttelt und den lachenden Ken mit einem Tritt gegen das Schienenbein bedenkt.*

Ken
Ok. Also   am Samstag nach der Aufführung machen wir zusammen einen drauf! *Ich trinke meinen Tee aus und sehe auf die Uhr.* Langsam sollten wir uns mal wieder zu Hause blicken lassen, denke ich. *Farfarello nickt bestätigend. `Ok. Fahr uns zum Bike, wir kriegen den Kram schon irgendwie nach Hause.’ Er bezahlt, wie versprochen, und wenig später halten wir an seinem Motorrad an. Während ich das Gepäck auslade, stehen Nagi und Omi unschlüssig herum. `Also… bis morgen dann…’ Omi schaut Nagi sehnsüchtig an und Nagi spielt mit dem Helm herum, den Farf ihm gerade in die Hand gedrückt hat. `Hai,… bis morgen…’ Farfarello sieht sich das Herumgedruckse einen Moment an und schüttelt dann den Kopf. Er gibt den beiden erstmal ein Beispiel für eine adäquate Verabschiedung, indem er mich an sich zieht und mich tief küsst. `Mata ne, aijin…’ Ich erwidere den Kuss feurig.* Ja mata, Farfarello… *Aus dem Augenwinkel sehe ich unsere Chibies sich in die Arme fallen. Na bitte, geht doch… Schließlich sitzt Omi neben mir im Volvo und sieht traurig der Kawa nach, die Farf gerade schwungvoll auf den Freeway lenkt. Er seufzt tief auf und ich habe das Gefühl, ihn aufmuntern zu müssen.* Ihr seht euch doch jeden Tag, Omi! Farf und ich müssen da meist länger warten. *Er sieht mich missmutig an. `Ja, schon, aber…’* Ich tätschle ihn tröstend.* Versteh’ schon… mir geht es ja genauso. *Auf der Heimfahrt sieht er mich eine ganze Weile neugierig an.* Ok, Omittchi, frag schon. *Er sieht verlegen auf seine Hände. `Ano.. nichts. Nur… Das musst du mir noch mal irgendwann ganz genau erzählen, wie das kam mit dir und Farfarello…’ Ich muss grinsen.* Und du mir, wie du es geschafft hast, dass Nagi so vernarrt in dich ist. Abgemacht? *Er lächelt mich breit an. `Abgemacht!’ Dann biegen wir auf den Hof des Koneko ein, und das Thema muss erstmal beendet werden.*

Farfarello
*Die Fahrt über den Freeway ist kurz und schnell und ich muss schmunzeln als ich merke wie Nagi in einigen Kurven telekinetisch etwas absichert. Meine Kawasaki mochte er noch nie sonderlich, sagt immer auf dem Sozius säße man wie auf rohen Eiern. Mit einem gekonnten Schlenker biege ich in die Tiefgarage ein und ein paar Minuten später befinden wir uns mit Nagis Gepäck beladen auf dem Weg nach oben. Er fixiert mich immer wieder neugierig und ich kann sehen dass jetzt, wo weder sein noch mein Aijin dabei sind, ihn alle möglichen Fragen unter den Nägeln kitzeln die er vorher nicht stellen wollte. Er macht auch tatsächlich Anstalten den Mund zu öffnen um mich irgendwas zu fragen und seine Augen haben dabei einen eindeutig neugierig-verschmitzten Blick... der allerdings in sekundenschnelle wieder in den üblichen nichtssagenden Nagiblick umschlägt als ein mehr als nur ein bisschen angepisster Schuldig durch unsere Köpfe dröhnt. /Schau an, dass ihr auch mal wieder kommt. Wo hast du ihn abgeholt, in Timbuktu? Unser allmächtiger Großmeister keift mir hier schon die ganze zeit die Ohren voll wegen seiner dummen Verträge.../ Wir seufzen zeitgleich auf und verdrehen die Augen gen Himmel, was Nagi zumindest den Schatten eines Lächelns auf das Gesicht zaubert. `Hört sich so an, als sollte ich als erstes am besten in Crawfords Büro.´ *Hai, scheint keine schlechte Idee zu sein. *Er seufzt noch einmal und ich kann der Versuchung nicht widerstehen, ihm noch einmal durch die Haare zu strubbeln bevor die Fahrtsuhltür aufgeht. Er lächelt kurz und verschwindet dann schnurstracks Richtung Büro ohne sich im geringsten um Schuldig zu kümmern, der mit dem Geschnaube einer ganzen empörten Herde rothaariger Divas auf mich zugestürmt kommt. `Hast du eigentlich eine Ahnung...´ Meine Augenlider senken sich halb und mein Gesicht bekommt einen Ausdruck schuldbewussten Zuhörens während ich mich von Schuldig zuschimpfen lasse. –Äußerlich- mag ich vielleicht so wirken als ob mich Schuldigs Odyssee mit Kater und Boss brennend interessieren würde... in Wahrheit bin ich aber ganz woanders, mit wesentlich besserer Gesellschaft....*

Ken
*Die Woche bis zur Aufführung ist rasch vergangen und der Samstag kommt mit strahlend schönem Wetter. Omi wuselt aufgeregt durchs Haus, ich versuche vergeblich, ihn zum Frühstücken zu bewegen. Yohji sitzt rauchend am Küchentisch und begutachtet kopfschüttelnd Omis Hektik verdreht genervt die Augen. `Meine Güte, was für eine Aufregung!* und Aya, der mit stoischer Miene am Tisch seinen Kaffee trinkt sieht ihn missbilligend an. `Immerhin spielt er die Hauptrolle!’ Ich lasse verblüfft meine Tasse sinken. –Aya- nimmt Anteil an so etwas wie einer Schulaufführung? Offenbar ist ihm Omi mittlerweile doch wichtiger, als er immer vorgibt. Ich grinse in mich hinein. Umso besser. Dann ist ihm vielleicht auch wichtig, dass Omi glücklich ist…* Ich will euch ja nicht antreiben, aber es ist Zeit, loszufahren. Immerhin muss Omi sich noch in ein Mädchen verwandeln lassen… *Yohjis breites Grinsen veranlasst Aya, ihm ein grollendes `Keine dummen Sprüche jetzt, Kudou!’ an den Kopf zu werfen. `Jaja grosser Leader, ist ja schon gut!’ Beleidigt drückt er seine Kippe aus. `Ich bin schon draußen!’ Ich folge ihm um den Volvo vorzufahren. Bin mal gespannt, wie Aya auf die Kuss-Szenen reagiert… *

Farfarello
*Schuldig sitzt neben mir und tut so als ob er in sein programm vertieft wäre, ich kann aber genau sehen wie seine augen von zeit zu zeit über den blattrand schweifen um sich verstohlen das schauspiel zu betrachten das ich offen grinsend und allerbester laune ganz ungeniert und mit überkreuzten armen verfolge. und es ist wirklich ein sehenswertes schauspiel. und damit meine ich nicht `Romeo und julia´, also den eigentlichen hauptgrund unseres hierseins, sondern das verhalten diverser anwesender gruppen. crawford ist wie immer hinter dem börsenteil irgendeiner dämlichen zeitung vergraben und tut so als ob ihn die umgebung nicht im mindesten interessiert, kudoh macht eine show daraus besonders lässig und cool in seinem sitz rumzuhängen und abyssinian scheint es sich zur aufgabe gemacht zu haben meine schädeldecke auf laserresistenz überprüfen zu wollen- was mich höchstens peripher tangiert, ich mache mir nicht mal die mühe zurückzustarren, schliesslich sind wir ja in gewisser weise verschwägert ne-, wobei auch schu ab und an mal einen seiner supernova-blicke abbekommt. ken hat sich bei dem ersten blick auf die - ein wenig unglückliche aber rein zufällige sitzplatzverteilung- mit dem worten `bin mal klo´ erstmal wieder verkrümelt und bricht mittlerweile sämtliche rekorde im langzeitsitzen. offensichtlich hat er sich vorgenommen solange wie möglich aus der potentiellen schusslinie zu bleiben. doch als zum dritten mal die schulglocke geht, es dunkel wird und so nach und nach auch das gebrabbel im saal abebbt muss er ob wohl oder übel machen das er zu seinem platz zurückkommt wenn er nicht das stück stören will. was er nicht will. ich schmunzele leicht als sich mein aijin durch die engen stuhlreihen wieder in richtung seines sitzplatzes kämpft... und das schmunzeln wird breiter als ich ihn wie zufällig über meinen fuss stolpern lasse und somit in den genuss einer ziemlich plötzlichen halbumarmung komme als ken das gleichgewicht verliert und halb bei mir über den schoß fällt* Oh pardon... *Mit einem absolut vernichtenden blick schüttelt mein kittycat meine `helfende hand´ab und stakst an einem grinsenden schuldig, der absichtlich übertrieben die füße verrenkt damit er nun gar nicht in die gefahr kommt nochmal zu stolpern, weiter zu seinem platz. auf gut deutsch, er klettert noch an der alten oma mit dem blauen spitzenkleid vorbei und lässt sich dann auf den freien platz zwischen kudoh und abyssinian fallen. nagi und omi haben nur einen ganz kurzen blick ins publikum geworfen um zu sehen wo wer sitzt...und ich kann sagen das zumindest nagi den tränen ziemlich nahe war...*

Ken
*Das sieht Farfarello ähnlich, mich in so eine Situation zu bringen… und der blöde Telepath muss natürlich noch mehr eine Show daraus machen, damit unsere Leader auch ja –wirklich- auf die kleine Einlage aufmerksam werden, die wir hier bieten. Und sie werden aufmerksam. Oh ja, und ich kann sehen, wie Ayas Brauen sich zusammenziehen und ein Blick auf Crawford zeigt mir, dass er mich anstarrt und wahrscheinlich denkt, ich hätte grade einen Anschlag auf ein Schwarzmitglied versucht, bevor er sich wieder in seinen Wirtschaftsteil vertieft … als ob ich so schwachsinnig wäre, in einer vollbesetzten Schulaula … ach vergessen wir das. Auf der Bühne beginnt gerade der Erzähler seinen Monolog: #Zwei Häuser, gleich an Würde und Gebot, Euch in Verona unser Spiel entdeckt: Wie altem Hader neuer Hass entloht, … wie aus der Feinde unheilschwangerm Schoß – Unsternverfolgt – ein Liebespaar entspringt…# ich bekomme unwillkürlich eine Gänsehaut bei diesen Zeilen. Diese Parallelen… Ich folge ab da dem Geschehen auf der Bühne. Romeo tritt ja im letzten Drittel der 1. Szene schon auf, während Julia bis zur 5. Szene warten muss. Ich bin wirklich gespannt, wie unsere Kollegen reagieren, denn es geht ja gleich richtig mit dem Küssen los in dieser Szene… Ich sehe verstohlen zu Aya, und zu meiner Überraschung ertappe ich ihn dabei, wie er zu den Schwarz-Mitgliedern hinüberschielt, beziehungsweise, zu Crawford. Ich verdrehe die Augen. Immer dieses Misstrauen… obwohl – eigentlich war dieser Blick nicht argwöhnisch. Eher… bevor ich mir darüber näher den Kopf zerbrechen kann, merke ich, wie ein kleiner Ruck durch Aya geht, als Nagi die Bühne betritt… als Romeo. Aya weiß natürlich, dass Omi die Julia spielt… Yohji grinst nur und murmelt ein leises `sehr interessante Konstellation’ vor sich hin, was Aya aufschnappt und ihm einen missbilligenden Blick zuwirft. Irgendwie wird mir leicht ungemütlich… Ich sehe über die Köpfe der Oma, Schuldigs und Yohjis hinweg zu Farf, Der jedoch ist momentan auch sehr am Bühnengeschehen interessiert. Crawford liest immer noch seine Zeitung, aber ich denke mal, das wird sich ändern, sobald Omi als Julia auf die Bühne kommt.*

Farfarello
*Zufrieden betrachte ich wie unser Jüngster seinen ersten Auftritt meistert...und weniger zufrieden, dass Crawford noch immer die Nase in seine Zeitung steckt. Nicht gerade sanft aber unauffälig benutze ich die Spitze eines gut 30 cm langen Jagdmessers, um Crawfords Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, was auch erstaunlich gut funktioniert.* Du hast Nagi zu diesem Kurs gejagt also sieh ihm jetzt auch gefälligst zu.* Er fixiert mich hart und Schuldig dreht interessiert den Kopf um zu sehen was los ist, aber es ist noch nicht einmal nötig den Druck in Crawfords Seite zu verstärken, offensichtlich merkt er, dass es mir ernst damit ist dass er Nagi zuschauen soll, auch wenn er eindeutig nicht sehr begeistert darüber ist seine Zeitung beiseite legen zu müssen. Zufriedener lasse ich das Messer wieder verschwinden und widme mich wieder dem Geschehen auf der Bühne... zumindest wollte ich das, denn ständig lenkt mich das Gefühl von Blicken in meinem Nacken ab. Genervt suche ich die Ursache dafür... und habe sie auch ziemlich schnell gefunden. Abyssinian, wer sonst. Aber er starrt nicht mich an, sondern schielt an meinem Kopf vorbei zu Crawford. Dauernd. Das heißt, wenn er nicht Nagi auf der Bühne vernichtende Blicke zuwirft. Ganz kurz gelingt es mir Kens Blick einzufangen und ich hebe fragend die Augenbrauen, er scheint zu wissen was ich meine aber zuckt nur mit den Schultern. Naja wird bis nachher warten müssen. Aber irgendwas ist hier faul....*

Ken
*Der kurze Blickkontakt mit Farf sagt mir, dass er die ständigen Blicke von Aya auch bemerkt hat. Die stumme Frage kann ich auch nicht beantworten, ich habe mich selber schon gefragt warum Aya so offensichtlich fasziniert Crawford anstarrt. Ob er seine Zeitung haben will? Ich schmunzle vor mich hin bei dieser Vorstellung, doch jetzt kommt Julias erster Auftritt und ich sehe gebannt nach vorn – obwohl ich am liebsten gleichzeitig Ayas und Crawfords Gesichter in mein Sehfeld einblenden würde, ich will auf keinen Fall Nagis und Omis Bühnenkuss verpassen. #... derweil mein Mund sich nimmt, was er erfleht…# der erste Kuss, den Nagi Omi aufdrückt wirkt eher trocken, doch kein Wunder, Omi muss ja gleich seinen Text weitersprechen. Dafür,  dass er mir immer vorgejammert hat, dass er alles vergisst sobald Nagi ihn küsst, macht er es hervorragend. Ich grinse leicht in mich hinein. Jaja… langsam ist er an Nagis Kusstechnik wahrscheinlich gewöhnt! #Zum Lohn die Sünd? Oh Vorwurf, süß erfunden! So gib mir meine Schuld zurück…#  habe ich es mir eingebildet, oder hat in Nagis Augen ganz kurz Trotz aufgeblitzt, als er jetzt noch etwas näher zu Omi tritt, ihn fest in die Arme schließt und ihn ziemlich leidenschaftlich küsst. Dieser löst sich, rollengerecht hold errötend von ihm und haucht verhältnismäßig atemlos seinen Text. `Ihr küsst recht nach der Kunst!’ Ich habe das Gefühl, die ganze Reihe links und rechts von mir hält gemeinsam den Atem an… ich eingeschlossen.*

Farfarello
*ich habe ja eigentlich gewusst was kommen muss, immerhin wusste ich a) wer romeo und wer julia ist und b) dass romeo und julia sich auch im privatleben bestens verstehen. der erste kuss hätte ja noch mit etwas phantasie als reiner bühnenkuss durchgehen können, auch wenn crawfords augenbrauen bedenklich in die höhe geschossen sind... aber mit dem zweiten hätte nagi meiner meinung nach auch gleich schreien können `leck mich am arsch bradley ich küsse hier wen -ich- will!´. Das stück ist für mich erstmal vergessen, nagi is eh von der bühne runter und das ammengeschwätz interessiert nicht groß. stattdessen beobachte ich lieber die gesichter rechts und links von mir. erster check:schuldig.sieht amüsiert aus, ihm zuckt das grinsen um die mundwinkel und er schiesst kleine seitenblicke in richtung brad da ihm meine reaktion- nämlich eigentlich keine- auf die kleine szene auf der bühne anscheinend zutiefst enttäuscht. was erwartet der dummkopf ,das ich sofort messerschwingend und ´jayayayay´brüllend durch die aula hechte und die schauspieler meuchele? ein seitenblick in die andere richtung ergibt, dass kudoh offensichtlich dasselbe denkt denn er macht einen nahezu heldenhaften versuch gleichzeitig mich und abyssinian im auge zu behalten wobei er einen gesichtsausdruck ähnlich einem verschreckten chamäleon animmt. ansonsten ist er genau wie schuldig überrascht aber amüsiert.ein kurzer blick zu ken zeigt das dieser sich leicht besorgt auf das rote kätzchen konzentriert, er wirkt ein wenig angespannt in seinem sessel. mein blick wandert wieder zurück in die schwarzfraktion und ja, crawfords blick mit dem er den armen omi bedenkt der noch immer auf der bühne ist, ist alles andere als freundlich und ähnelt in etwa dem blick, den nagi von abyssinian kassiert hat als er omi geküsst hat. nur ohne den unterton von überraschung. ich gedanken seufze ich leise und betrachte mir die heruntergezogenen augenbrauen sowie den verkniffenen mund unseres leaders ohne große begeisterung. das wird ein hartes stück arbeit glaube ich....*

Ken
*Ich bin froh, dass Nagi erstmal Pause hat. Wenn Blicke töten könnten läge er jetzt regungslos auf dem Boden. Ayas Fäuste haben sich geballt, als der den ersten, noch vergleichsweise harmlosen Kuss mitangesehen hat, und beim zweiten, eindeutig nicht mehr ganz so platonischen, fest zusammengekrampft. Ich verkneife mir ein unwirsches stöhnen. Wieso muss er so biestig reagieren? Die Zeiten dass wir `Todfeinde’ waren sind vorbei, und das Leben geht weiter. Offensichtlich! Er sollte langsam mal locker werden… Yohji neben mir schnaubt amüsiert durch die Nase. `Sag ich doch, interessante Konstellation… Ken, findest du nicht auch, dass das eben aussah als ob die beiden… ein death-glare von Aya an mir vorbei bringt ihn dazu, was immer er auch noch sagen wollte, für sich zu behalten. `Immer mit der Ruhe, Aya. Bleib mal locker… ’ Aya spannt sich neben mir an und ich weiß dass er kurz davor ist, aufzuspringen und zu gehen. Hilflos schaue ich zu Farf, der gerade Crawford fixiert. Dieser sieht auch ziemlich verkniffen aus. Mein Mut sinkt auf unter-Keller Niveau. Von wegen zu viert haben wir es leichter… das sieht eher nach einem neuen Bandenkrieg aus… wie bei Romeo und Julia halt… ich fange noch einen Blick von Farf auf, der mir zuzwinkert. Ich weiß zwar nicht, woher er die Zuversicht nimmt, aber wenn er meint… Aya hat sich entschlossen, nun doch sitzen zu bleiben und ich erwarte gespannt die Szene mit Nachtigall und Lerche, wo Freund Shakespeare ja ziemlich deutlich macht, -was- die beiden Turteltäubchen da in der Nacht getrieben haben. Mal sehen, wie der Regisseur, Kitada heißt er ja wohl, das umgesetzt hat. Omi hat immer was von Innovationen gemurmelt,… kann gut sein, dass er eine richtige Bettszene ala Shakespeare in Love daraus gemacht hat…  es stellt sich heraus, dass es nicht so schlimm wird. Sie liegen am Anfang tatsächlich –auf- dem Bett, allerdings keusch bekleidet. Die Tatsache, dass Nagi Omi bei dem Dialog fest im Arm hält, führt wieder zu leichten Verkrampfungserscheinungen seitens unserer Leader, aber wirklich dramatisch wird es nur auf der Bühne. Wir nähern uns der Pause, und ich mache mich darauf gefasst, irgendwelche Schlichtungsversuche zu unternehmen, damit Aya sich nicht Omi unverrichteter Dinge zur Brust nimmt… Das Licht geht an und alle, auch wir, stehen auf, nur Aya und auch Crawford machen keinerlei Anstalten, sich mit uns in die Kantine zu begeben, wo ein Buffet aufgebaut sein soll.*

Farfarello
*ein wenig misstrauisch beobachte ich über die menschenmenge hinweg unser liebes kleines leaderlein, das immer noch wie bestellt und nicht abgeholt im türrahmen zur aula rumlungert. fast so als ob er auf jemanden warten würde. nur auf das `auf wen warten´ ist mir noch ein kleines bisschen schleierhaft, auch wenn ich irgendwie schon einen etwas ungesunden verdacht habe. etwas überrascht drehe ich mich um als mich jemand an der schulter anstupst... aber es ist nur schuldig der mir meinen teller mit büffetköstlichkeiten in die finger drückt und mit vollem mund nuschelt. `hier, hab einfach mal von allem etwas geholt.´ ich bedanke mich und probiere ein bisschen. nicht übel eigentlich. meine augen wandern wie von selbst wieder richtung türrahmen, ich glaube zwar nicht das er auf einen der chibies wartet oder dass die während der pause rauskommen, schon gar nicht durch den aulaeingang, trotzdem möchte ich nicht, dass crawford jetzt schon einen der beiden durch reinen zufall in die finger bekommt. das essen auf meinem teller ist allerdings schlagartig vergessen als ich - etwas zu meinem schrecken wie ich zugeben muss – feststelle, dass da wo crawford eben noch stand jetzt sozusagen nichts mehr ist. trotz aller vermutungen ein ganz kleines wenig alamiert mache ich schu auf das verschwinden unseres leaders aufmerksam, doch dieser zuckt nach ein paar sekunden konzentration nur mit den schultern.´ Keine ahnung wo er steckt, bradilein blockt mal wieder. aber nagi ist in ordnung soweit ich das beurteilen kann... und sein kleiner neuer freund auch.´ Eine seiner augenbrauen ist bei `seinem kleinen neuen freund´ dezent in die höhe gestiegen und er fixiert mich fragend, schliesslich weiss er ja, dass ich so ungefähr der einzige bin, dem nagi auch nur ansatzweise etwas persönliches anvertrauen würde. und dass wir in letzter zeit ungewöhbnlich oft zusammengehangen haben - meist wegen meiner neugier und dem versprechen dass ich ken gegeben hatte - ist ihm natürlich aufgefallen. ganz doof ist er ja nicht. da es nun mal keinen sinn hat nioch so zu tun als wüsste ich nicht wovon schuldig spricht lasse ich als antwort den hauch eines lächelns um meine lippen gleiten während ich in einer `weiss nicht wovon du sprichst´-Geste mit den schultzern zucke. und wenn ich das breite grinsen und den kleinen seitenblick richtung weiß als hinweis nehmen kann hat er durchaus kapiert was ich ihm damit sagen wollte. aus reiner gewohnheit folge ich seinem blick, und diesmal sind es meine augenbrauen die leicht in die höhe gehen. kudoh ist damit beschäftigt eine ziemlich aufgedonnerte spätlolita anzumachen die neben ihm steht und scheinbar interessiert zuhört, ken ziemlich vergessen hinter ihm stehend. er pickt ein wenig lustlos in seinem teller rum und ich bin sicher wenn ihn jemand nachher fragen sollte -was- er da eigentklich gegessen hat wird er keine antwort geben können. und auch sonst bietet er ein bild der unterdrückten nervosität wie er ständig unruhig die menschenmenge scannt, als ob er nach jemanden suchen würde. sein blick trifft meinen und er schaut mich ein wenig verzweifelt an. offensichtlich macht er sich sorgen um die chibies, jetzt, wo nicht nur crawford verschwunden ist sondern ganz offensichtlich auch noch abyssinian das weite gesucht hat. resolut drücke ich schuldig meinen teller ihn die hand, auf seinen verblüfften blick antworte ich nur mit einem knappen `hounyou´ und verschwinde, nach einem kurzen seitenblick auf mein kätzchen, in richtung der toiletten. vielleicht schafft er es doch sich ein bisschen zu entspannen wenn ich ihm sage das, wo immer brad und der weiss auch hin sind, unsere chibies im moment jedenfalls kein ausgewachsenes donnerwetter zu hören bekommen....*

Ken
*Yohji hat sich, nachdem er auf seine Frage ob ich wüsste, ob `zwischen Naoe und Omi was läuft’ nur stures Schulterzucken meinerseits geerntet hat, rasch dem weiblichen Publikum gewidmet und auch bald eine sehr stark geschminkte Dame am Hals, die er mit etwas angestrengtem Lächeln höflich bei ihren Tiraden wie hach so romantisch Romeo und Julia doch sei, bestätigt. Auf mein gezischtes `Dein Geschmack lässt eindeutig nach, Kudou!’ schenkt er mir nur ein halb verzweifeltes Augenverdrehen Marke `was soll ich tun, ich bin halt ein höflicher Mensch’ und guckt dann fragend, als ich mich an ihm vorbei Richtung Ausgang schiebe.* Muss aufs Klo. *Diese Ausrede zieht immer, vor allem weil die erste Hälfte der Auffrührung ja ziemlich lange ging… ich habe nämlich soeben Farf in Richtung der Toiletten verschwinden sehen. Vielleicht weiß er was von den Leadern.. die wie auf eine geheime Absprache hin auf einmal beide wie vom Erdboden verschwunden sind. Ich hoffe doch sehr, dass unsere Schützlinge sich jetzt nicht irgendwelche inquisitorischen Fragen anhören müssen, - oder Schlimmeres. Ich verstehe die Verbissenheit der beiden Teamchefs nicht, denn es war offensichtlich, dass weder Crawford noch Aya viel Spaß an der Aufführung hatten und beide ganz offensichtlich an sich halten mussten, um nicht aus der Rolle zu fallen, wenn man die angespannten Gesichtszüge richtig gedeutet hat. Und Farfs Miene wirkte auch irgendwie besorgt… Auf der Toilette angekommen ziehe ich ein Gesicht. Wie habe ich auch annehmen können, hier –in Ruhe- mit Farf zwei Worte wechseln zu können… bei dem Andrang dürfte das unmöglich sein. Ich benutze eine der Kabinen und überlege, zu warten bis die Pause zu Ende ist.. aber das ist zu lange. Und wer weiß, ob Farfarello dieselbe Idee hat… seufzend betätige ich die Spülung und gehe mir die Hände waschen, ich wasche und wasche und blicke mich unauffällig um. Kein Farfarello… resigniert verlasse ich die Toilette. Durch Zufall ist niemand auf dem Flur, und ich höre ein Zischen. Als ich mich umsehe erblicke ich Farfarello, der in der Tür einer Besenkammer steht und mir winkt. Rasch gehe ich zu ihm und er zieht mich in das enge Kabuff. Tür zu, und schon redet er drauflos. `Wir haben wenig Zeit. Also, die Leader sind zwar irgendwo verschwunden, aber Schu sagt, nicht bei den Chibies. Denen geht es gut.. beiden.’ Mir fällt ein Stein vom Herzen, und ich umarme ihn  und drücke ihm rasch einen Kuss auf.* Danke, Aijin, das beruhigt mich doch sehr. Dann geh ich mal wieder. *Ich will die Kammer vorsichtig verlassen, doch er hält mich am Arm fest. `Halt.’ Verwundert stoppe ich. `Mehr ist dir diese wertvolle Information nicht wert, als dieses mickrige Küsschen?’ Lächelnd drehe ich mich um und zeige ihm ausführlich, -wie- viel sie mir wert ist. Etwas atemlos will ich mich dann endgültig auf den Weg machen, als er mich erneut aufhält. `Findest du es nicht merkwürdig, dass unsere beiden Clan-Oberhäupter’ ich kichere wegen der Anspielung auf Romeo und Julia `zeitgleich verschwunden sind?’ Ich sehe ihn forschend an. Hinter der Frage steckt doch ein bestimmter Zweck…*  Wieso fragst du? *Er grinst vor sich hin. `Ach, nur so. Ich dachte nur… aber geh besser zurück.’ Ich sehe ihn entrüstet an.* Farfarello! Erst solche Anspielungen, und dann… *`Shssht nicht so laut. Ich sags dir heute abend, jetzt mach dass du wegkommst!’ Leicht schmollend verlasse ich die Kammer. Was meinte er nur? Doch nicht …* Nein! Auf gar keinen Fall. Das kann nicht.. oder doch? *Als ich zurückkomme ist die Pause nun doch zu Ende und ich muss mich beeilen, rechtzeitig meinen Platz einzunehmen. Aya sitzt auf seinem als ob nichts gewesen wäre, und ich habe keine Zeit mehr ihn zu fragen,wo er war, denn die Lautsprecher plärren jetzt die Ankündigung des nächsten Aktes heraus. Bevor das Licht dunkler wird sehe ich noch, dass Aya eine relativ gesunde Gesichtsfarbe zu haben scheint, ganz im Gegensatz zu sonst… oder habe ich mir das nur eingebildet?*

Farfarello
*es ist schon dunkel als ich mich wieder zu meinem platz durchwurstele aber ein kurzer hinweis darauf, dass die toiletten wirklich voll waren sorgt dafür, dass crawfords miene sich wieder ganz leicht entspannt und ich für ihn erstmal vergessen bin. ich mache mich gerade daran eine erneute studie von braddieboys gesichtszügen vorzunehmen um zu sehen, ob sich dort während der pause irgendwas verändert hat - was ich zumindest in einer hinsicht mittlerweile ziemlich stark vermute - als auf einmal die viel zu unschuldig klingende `stimme´ unseres telepathen durch meinen kopf schallt. /soso, volle toiletten also./ Er legt eine kleine kunstpause ein und ich werfe ihm nur einen leicht genervten blick zu /so voll, dass du in einen wandschrank ausweichen musstest?/ Ich seufze unhörbar. Wusste ich es doch... //hatten wir nicht schonmal eine etwas intensivere `Unterredung´ darüber, ob es dir als telepathen gestattet ist mir hinterherzulauschen?// Das kleine katzengrinsen auf meinem gesicht lässt schuldig bei der erinnerung an diesen kleinen `Zwischenfall´ leicht schaudern und der triumphierend-neugierige blick den er am anfang dieses kleinen gespräches hatte verschwindet zusehends und er widmet sich wieder schmollend dem Geschehen auf der bühne. /Ich wollte nur wissen, ob du unterwegs bist um crawford zu suchen oder vielleicht ein oder zwei unschuldige passanten als nachtisch zu verspeisen. woher soll ich denn bitte wissen das ich ausgerechnet in ein kleines tete-a-tete zwischen dir und siberian platze?/ ich ruckele mich in meinem stuhl zurecht und ignoriere diese mehr als rethorische frage nur. es missfällt mir zwar, dass schuldig mir hinterher spioniert aber hier kann ich wohl kaum etwas dagegen tun. ausserdem hatte es mich ohnehin gewundert, dass ich es geschafft habe unseren telepathen solange im dunkeln tappen zu lassen. schliesslich verfüge ich nicht wie brad über einen block der schu nur dann gestattet seine gedanken zu lesen wenn crawford das auch will. was so ungefähr nie ist. schuldig ist erfreulicherweise jetzt ruhig aber in den genuss des stückes komme ch immer noch nicht so wirklich. ich habe viel zu viel damit zu tun um den blickverkehr zwischen den einzelnen mitgliedern unserer gruppen zu sortieren. offenes anstarren zwischen abyssinian und schuldig, weniger offensichtlich seitenblicke zwischen abyssinian und brad - die mir mittlerweile mehr als nur ein bisschen verdächtig vorkommen, ich bin fast schon in versuchung schuldig zu beauftragen, sich den kopf des kätzchens mal genauer vorzunehmen- , schuldig wie er neugierig ken mustert obwohl er dafür von mir immer wieder einen ellebogen in die rippen bekommt, denn dass seine gedanken alles andere als keusch sind kann ich ihm an der nasenspitze absehen... und natürlich der eine oder andere an mich gerichtete blick meines kätzchens, der sich mit der zeit immer unwohler zu fühlen scheint.*

Ken
*Der zweite Teil des Theaterabends geht fast an mir vorbei, ich fühle mich von Schuldig beobachtet, und das Grinsen auf seinem Gesicht trägt nicht gerade zu meinem Wohlbefinden bei. Obwohl – es ist kein böses oder sonstwie unangehmes Grinsen, eher so ein wissend-amüsiertes. Ich habe wirklich Glück dass es so dunkel im Saal ist, denn ich bin mir fast sicher, dass Schuldig in meinen Gedanken herumkramt und meine Wangen brennen dementsprechend. Ich bemühe mich, an etwas unverfängliches zu denken, wie Blumen eintopfen, oder Gestecke zu machen, und ein unterdrücktes Kichern dringt an mein Ohr. Widerwillig wende ich den Kopf und schaue direkt in Schuldigs fröhlich grinsendes Gesicht. Mir schießt noch mehr Blut in die Wangen und ich ziehe drohend die Brauen zusammen. In diesem Moment verzieht sich Schuldigs Gesicht schmerzlich und er reibt sich die Seite. Offenbar hat er gerade einen nicht allzusanften Rippenstoß von Farfarello bekommen, und ich wende befriedigt den Kopf wieder ab. Neugieriger Bastard. Geschieht ihm recht.. Trotzdem bin ich irgendwie erleichtert. Anscheinend noch jemand, der das Ganze nicht so eng sieht… immerhin hätte er seinem Leader längst was stecken können, wenn er meinen würde, es sei die Katastrophe schlechthin, dass sich Schwarz- und Weiß-Mitglieder miteinander abgeben. Und ich bin mir sicher,  dass Schuldig auch über Nagi’s und Omi’s `Verhältnis’ zueinander bestens im Bilde ist… über diesen Grübeleien hätte ich fast die ergreifende Todesszene verpasst, doch Yohji stupst mich an. `Hey, Kenken, hör auf in der Gegend rumzuglotzen und guck dir lieber unsere Julia an…’ Ich gehorche und die Szene ist wirklich klasse gespielt. Unsere beiden Chibies legen so viel Gefühl in ihren Part, dass ich einen Kloß im Hals habe, als der Erzähler den Schluss-Satz spricht: #Denn niemals gab es ein so herbes Los, als Julia’s und ihres Romeos…# Applaus brandet auf und die Lichter gehen an. Das Ensemble erscheint in einer Reihe auf der Bühne, Romeo und Julia natürlich in der Mitte, Hand in Hand. Sie strahlen sich gerade ziemlich verliebt an, bevor sie sich verbeugen. Omi in seinem Kleid mit den blonden Haaren und Nagi in Pluderhosen sind natürlich ein ziemlich fremder Anblick, doch ihre Gesichter spiegeln in diesem Moment deutlich, dass sie jetzt nicht spielen, sondern ihre wahren Gefühle zeigen. Schnell schaue ich zu Aya, der jedoch gerade einen Blick mit –Crawford??!?- wechselt. Ich erhebe mich mit den anderen als das Publikum sich anschickt, den Saal zu verlassen und schiebe mich neben Omi.* Halt dich bereit, ich verklickere es Aya jetzt… *Er nickt und wir holen unsere Jacken. Draußen steht Aya bereits mit Yohji, der sich gerade ans Steuer setzt, am Volvo,  ungeduldig wie immer. `Macht schon, ich hab noch was vor, heute.’ Ich sehe ihn ruhig an.* Macht nichts, -wir- auch! *Sein Blick wird fragend. `Wie bitte?’* Na, ich gehe mit Omi seinen Erfolg feiern, was sonst. *Er sieht aus, als wollte er etwas sagen, zuckt dann aber die Schultern. `Wie ihr wollt.’ Er will einsteigen und ich halte ihn noch kurz auf.* Schlechte Laune, Aya? *Seine Stimme klirrt vor Kälte. `Ich wüsste nicht, warum ich schlechte Laune haben sollte. Ken.’ Damit steigt er zu Yohji ein, der bereits den Motor startet.* Ich sehe dem Wagen einen Moment lang nach. Ob er was ahnt? Aber egal - ihm klarzumachen, dass es sich –nicht- nur um Omi und Nagi handelt, wird wahrscheinlich wirklich nicht einfach… ich frage mich, wieso er dauernd zu Crawford rübergegafft hat, und dieser offenbar auch zurück… langsam wird mir das alles ein bisschen viel. Resigniert seufzend drehe ich mich um, in der Absicht, unauffällig nach Farf, Omi und Nagi Ausschau zu halten und zucke zusammen, als ein Mercedes langsam dicht an mir vorbeirollt. Schuldig sitzt auf der Fahrerseite und zwinkert mir zu, dann wendet er den Kopf. Offenbar hat sein Leader etwas zu ihm gesagt, denn er gibt Gas und die Leuchten des Wagens verschwinden im Rücklichtermeer. Erleichtert atme ich auf. So. Die jeweils anderen Hälften der Teams sind weg, also kann es losgehen.*

Farfarello
*wir brauchen ein weilchen bis wir omi und ken in dem allgemeinen durcheinander nach der aufführung gefunden haben doch schliesslich sehen wir die beiden an einem ende des parkplatzes auf uns warten.kaum hat er uns gesehen zieht omi schon seit handy aus der tasche, offensichtlich um unser taxi anzurufen.nagi geht sofort zu ihm rüber und lehnt sich mit einem kleinen seufzer gegen ihn, ich mache mir weniger aus den ganzen neugierigen blicken und begrüße mein kätzchen mehr als ausgiebig bevor ich ihm einen arm um die hüften schlinge und ihn fragend ansehe*und, hat euer rotkätzchen ärger gemacht?*er schüttelt leicht den kopf und seufzt.´ nein nicht wirklich...erstaunlicherweise.und euer crawfish?´ich zucke nur mit den schultern.*hab ihm schon vorher gesagt das ich nagi nachher mitnehmen werde, ausserdem war er ziemlich in eile.hat angeblich ´gesehen´das er nachher noch dringend wegmuss...*auch wenn ich ihm das eigentlich nicht abkaufe...*

Ken
*Ich sehe ihn verdutzt an und murmle, so dass Omi und Nagi es nicht hören können, an seinem Ohr.* Du hast irgendeinen Verdacht, betreffend Crawford? Oder Aya…?! *Die Blicke zwischen den beiden fallen mir wieder ein, und ich schüttle unwillkürlich den Kopf. Nein, das ist nicht möglich…* Du glaubst nicht wirklich, dass da was läuft, oder? Ich meine, mit Aya und Crawford? Sicher, sie haben  beide eine auffällige Eile an den Tag gelegt, und die vielen Blickkontakte… aber… *Farf sieht mich mit einem undefinierbaren Blick an. `-Glauben- kann ich es wirklich nicht,… aber –erklären- kann ich mir diese `Zufälle’ ebenfalls nur sehr schlecht.’ Er zuckt die Schultern. `Vergessen wir es für heute… lass uns einfach einen netten Abend mit den Chibies verbringen. Verdient haben sie es sich allemal.’ Das Taxi ist da und wir steigen ein, Farf nach kurzem, fragenden Blick mit meinem Einverständnis auf der Beifahrerseite. Sollen Omi und Nagi ruhig ein bisschen kuscheln können auf der Fahrt… -wir- werden unsere Gelegenheit schon noch bekommen. Farf nennt dem Fahrer das Ziel und nach kurzer Fahrt sind wir auch schon auf dem Parkplatz vor dem Pub angelangt. Die Chibies gucken sich neugieirig um.. soo oft waren sie nicht aus bisher. Jedenfalls nicht, um ihren Spaß zu haben. Farf bezahlt den Fahrer und als das Taxi abfährt lotst er uns zur Eingangstür des Pubs. `Na, los geht’s…’*

Farfarello
*während ich mich zur bar durchschlängele um eine der kellnerinnen zu erwischen beobachte ich unsere chibies aus den augenwinkeln heraus. nagi wirkt nicht wirklich beeindruckt, auch wenn er immer mal wieder einen unauffälligen kleinen blick über die roten plüschsessel, die alten holztische mit den whiskeyflaschen als kerzenständern und die ganzen verschiedenen wandbehänge wie fotos oder schals verschiedener irischer fussballmanschaften, den schädel eines berühmten rennpferdes aus den 60er jahren und andere mehr oder weniger irische kleinigkeiten schweifen lässt. omi hingegen wirkt ziemlich baff und versucht mit großen augen alles gleichzeitig anzusehen. ich schmunzele leicht vor mich hin, als ich eine der wuselnden kellnerinnen erwische und nach dem tisch frage den ich - in weiser voraussicht, denn samstags ist fussballübertragung der irischen  liga und dementsprechend proppenvoll hier - habe reservieren lassen, und ein paar minuten später sitzen wir in einem gemütlichen kleinen eckchen direkt unter dem pferdekopf, ken und ich mit einem schönen schäumenden guiness und einem whiskey vor uns, die chibies probieren gerade zeitgleich an ihren probehalfpints mit strongbow. ich kann ken an der nase ansehen, dass er immer noch die unmöglichsten gedanken wälzt und stupse ihn zärtlich an, er weiss auch sofort was ich meine und grinst mich ein wenig entschuldigend an bevor er sich daran macht nagi und omi mit lob über ihre schauspielerischen fähigkeiten zu überschütten... oder er versucht es, denn nagi nimmt ihm mit einem trockenen `Es ist nicht schwer ein liebespaar zu spielen wenn man wirklich eins ist.´direkt den größten teil des windes aus den segeln.ich schmunzele bei kens baffem gesichtsausdruck leicht und trete nagi unter dem tisch leicht gegen das schienenbein.die botschaft ist klar, denn wenn er der meinung ist, dass omi -meinen- humor nicht versteht, dürfte auch klar sein das ken keine sonderlich großen erfahrungen mit ihm hat. er schmollt mich ganz leicht an, bringt es aber dann doch übers herz sich für das lob zu bedanken und ken - weichherzig wie er ist- vergibt ihm sofort und ist sofort wieder mit feuer und flamme seine lieblingsstellen am reziteiren, immer mal wieder unterbrochen von omi oder nagi wenn er den text allzusehr verhunzt oder das stück mal eben ganz umschreibt. ich beschränke mich erstmal darauf, mein bier zu genießen und deb dreien zuzuhören.*

Ken
*Nach der kleinen `Ermahnung’ die Farf Nagi hat zukommen lassen, wird die Unterhaltung doch noch ganz locker. Nachdem unsere Starschauspieler ihr halbes Pint ausgetrunken haben sowieso, denn ihre Augen beginnen zu glänzen und mit leicht roten Wangen fallen sie mir ins Wort, wenn ich den Text falsch wiedergebe. Die Art, wie sie sich dabei ergänzend gegenseitig unterbrechen, die kleinen Berührungen an Arm oder Hand… das Bild ist einfach zu niedlich und ich beginne zunehmend, mich zu freuen, dass wir dieses gemeinsame Ausgehen wahr gemacht haben, und mich immens wohl zu fühlen. In der Zwischenzeit lässt Farfarello kurzerhand den Tisch mit Essen vollstellen, indem der bei der Kellnerin jedes Gericht einmal bestellt, und dazu noch mal eine Runde Getränke. Die Chibies und ich sind inzwischen bei der Klassenfahrt und sie erzählen leicht schadenfroh kichernd von ihrer ganz persönlichen `Balkonszene’ als sie Kitada und Nishimura beobachtet haben. Ich lausche gespannt, und frage als sie eine Pause machen nach* Und? Habt ihr sie etwa bis ganz zum Schluss beobachtet, ihr kleinen Spanner? *Schlagartig werden beide leicht rötlich um die Nase und widmen sich konzentriert ihrem Stew. Farf snickert vor sich hin und gibt gnadenlos ein Statement ab. `Na, ich schätze mal, sie werden dann wohl besseres zu tun gehabt haben, habe ich Recht?’ Die Gesichtsfarbe unserer beiden verdunkelt sich noch mal un einen Ton, und fast zeitgleich heben sie ihre Pints. Ich grinse zu Farf hinüber.* Bingo. *Ich habe nur geflüstert, aber Nagi funkelt mich und Farf abwechselnd über den Rand seines Glases an und Omi muss urplötzlich husten. Farf lächelt gleichmütig und prostet ihnen leicht spöttisch zu. `Wenn euch sowas peinlich ist, müsst ihr halt nicht davon anfangen…’*

Farfarello
*Sofort bekomme ich die geballte Kraft von Nagis blick zu spüren und er öffnet protestierend den Mund... nur um in der nächsten Sekunde Omis Glas reflexartig vor dem Umkippen zu bewahren da dessen Finger urplötzlich ihre Kraft verloren zu haben scheinen. Bevor einer von uns ihn allerdings fragen kann was los ist ertönt hinter mir schon die näselnd spöttische Erklärung für seine plötzlichen großen Augen. `Lass sie doch Farfie - ich finde das rot steht den beiden ausgezeichnet.´ Mit diesen worten und einem breiten Grinsen im gesicht zieht Schuldig sich einen Stuhl vom Nebentisch heran , lässt sich zwischen mich und Nagi plumpsen und schnuppert non-chalant in den Essentöpfen umher. `Hm das riecht gut, habt ihr noch irgendwo... okee farf immer mit der Ruhe ja? Tu bloß nichts Unüberlegtes.´ Seine Hände schweben bewegungslos ein paar Zentimeter über der Tischplatte als ich ihm eine Hälfte des geforderten Besteckes unter dem Tisch in die Seite pieke. So langsam ist meine Geduld mit dem Telepathen wirklich erschöpft.* Ich dachte eigentlich, ich hätte mich klar ausgedrückt als ich gesagt habe du sollst aufhören mir hinterher zu spionieren....* Mein Tonfall ist kalt und die leicht geschockte Überraschung in Omis und Kens augen weicht schlagartig dem gleichen alarmierten Blick, den Nagi schon von Anfang an hatte. Schuldigs Augen werden größer als meine Messerspitze ein kleines bisschen tiefer in die Falten seine Shirts eindringt und er die Kühle auf der Haut spüren kann. `Ich habe nicht -dir- hinterher spioniert sondern Nagi....´ Er versucht es mit einem etwas unglücklichen Grinsen´ Hey Farf, komm schon! Ich war halt neugierig okay? Kein Grund mich gleich umzubringen.´ Ich kann Nagis leichten telekinetischen Griff an meinem Handgelenk spüren und seufze leicht als ich mein Messer wieder verschwinden lasse.* Nein, bedauerlicherweise nicht.

Ken
*Während der ganzen Aktion, die, wie ich annehme, Nagi und Farfarello sowieso voll im Griff haben, behalte ich die Tür im Auge. Als sich dort nichts tut, will sagen, kein Crawford oder irgendwelche bewaffneten Schergen auftauchen, widme ich meine Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen am Tisch. Schuldig lässt sichtlich erleichtert die Luft raus als Farfarello, immer noch mit einem unguten Funkeln im Auge, das Steakmesser wieder auf den Tisch knallt und nach seinem Pint greift. Ich legt ihm ungeniert die Hand auf den Arm und sehe Schuldig halb trotzig, halb spöttisch ins Gesicht.* Ich nehme an, das hier amüsiert dich köstlich, nicht wahr? Ich hatte schon in der Schule den Eindruck, dass du 2 und 2 zusammengezählt hast, im wahrsten Sinne des Wortes. Danke dass du die Klappe gehalten hast. *Farf lässt sein Glas mit einem Ruck auf den Tisch knallen und starrt mich auf diesen Spruch sprachlos an, ebenso Nagi. Omi nickt dagegen eifrig. `Hai. Von mir auch… du hättest uns echt den Abend geschmissen…’ Schuldig winkt mit zwei Fingern die Kellnerin herbei und macht ihr bei der Bestellung schöne Augen, sodass sie fast ihren Block fallen lässt. `Irischen Whiskey bitte’ während seine Stimme zeitgleich in meinem Kopf ertönt. /aber Kätzchen… das ist doch viel zu amüsant … warum sollte ich mir den Spaß verderben… und…’ er beugt sich rüber zum Nachbartisch und fragt die beiden dort sitzenden jungen Frauen galant, ob er noch einen Stuhl entführen dürfte. Diese nicken ihm fasziniert zu. Er lächelt berückend und zieht den Stuhl an unseren Tisch `…Balinese wäre sicher auch enttäuscht, wenn ich die Show geschmissen hätte.’ Mein ungläubiger Blick reizt ihn offenbar zum Lachen. `Er kommt nach… sein Auto wollte wohl nicht anspringen…’*

Farfarello
*Mit einem leichten Stöhnen schliesst Omi die Augen und lässt seufzend den Kopf auf Nagis schulter fallen und auch Ken sieht so aus, als ob er seinen Dank von eben am liebsten wieder zurücknehmen würde. Ich schnaube nur ironisch und trinke meinen Whiskey aus* Na, wenn Abyssinian und Crawford kommen müssen wir aber an einen anderen Tisch - hier wird es allmählich eng.* Bei dieser Bemerkung werden Omis Augen groß, er  quietscht irgendwas in der Richtung `Aya kommt auch?´ und wirft Schuldig dabei einen dermaßen hoffnungslosen Blick zu, dass ich den schwatzhaften Telepathen am liebsten gleich wieder aus dem Pub befördern würde... in Einzelteilen. Gleichzeitig registriert ein ziemlich amüsierter Teil meines Kopfes, dass ich Omi schon mindestens genauso fest in meine `zu beschützen´-Liste eingeplant habe wie Nagi oder meinen Aijin. Doch Schuldig rettet seinen Hals zumindest für den Moment indem er lapidar verkündet, natürlich nicht, er sei ja nicht ganz verblödet, Yohji hätte eh schon was gewittert was die beiden Kleinen angeht und ausserdem könnte - Seitenblick zu mir - etwas mehr beistand gegen unsere Leader ja nun nicht im geringsten schaden und wir sollten ihm dankbar sein dass er uns mit seinem kleinen Auftritt zumindest die peinlichen Erklär-Aktionen erspart hätte die sonst auf uns zugekommen wären.*

Ken
*Ich muss ihm Recht geben, obwohl ich ihn im ersten Moment am liebsten gewürgt hätte. Aber irgendwie war mir klar, dass Yohji auch was mitkriegen würde… man kann wohl so vorsichtig sein wie man will, es lässt sich eben nicht verbergen. Ich werfe Farfarello einen warmen Blick zu. Gerade will ich noch etwas hinzufügen als die Tür aufgeht und ein leicht angepisster Yohji mit schwarzöligen Fingern den Laden betritt. Nach kurzem suchenden Umblicken kommt er zu uns an den Tisch. `Alle da, wie ich sehe.’ Zu Schuldig mit halbem Grinsen: `Grüß dich, Redhead. Schon was aufgerissen?’ Schuldig deutet nur mit dem Daumen über die Schulter an den Nebentisch. Yohji sucht nach dem Toilettenschild. Als er es gefunden hat geht er mit einem knappen `Bin mal Händewaschen, ich nehm ein Stout’ am Tisch vorbei. Die Mädels hinter mir lassen ihre Blicke seinem Knackarsch folgen und diskutieren tuschelnd, wer wohl wen am liebsten hätte und ich grinse in mich hinein. Macht euch keine Sorgen, ihr habt eh keine Wahl… Schuldig hat augenscheinlich meine –und auch ihre- Gedanken gelesen, und grinst mich unverschämt an. /worauf du dich verlassen kannst, Kätzchen…/* Ich sehe ihn jetzt forschend an.* So wie Yoyo dich begrüßt hat, trefft ihr euch doch auch nicht das erste Mal? *Endlich sehe ich einmal so etwas wie Unbehagen in Schuldigs Blick. `Touche, Kätzchen. Nur dass wir nicht gleich miteinander in die Kiste gefallen sind… aber dann und wann auf Tour gehen tun wir schon mal.’* Omis und Nagis Augen werden wieder leicht größer und Farfarellos dafür zu einem schmalen Schlitz. `Gut zu wissen, Telepath... Dann ist es umso weniger ratsam für dich, uns reinzureiten.’ Schuldig schiebt gespielt schmollend die Unterlippe vor. `Maaan Farf. Entspann dich doch mal! Alles easy, okay? Keiner hat vor, hier irgendwen reinzureiten. Und ihr seid uns auch gleich los, wir können doch  die Mädels nicht warten lassen.’ Ich kann mir nicht helfen, ich kann das Kichern, das in mir hochkrabbelt, einfach nicht mehr zurückhalten und pruste hemmungslos in mein Glas. Yohji, der gerade zurückkommt schaut etwas irritiert, doch Schuldig scheint ihn zu instruieren, denn er grinst breit. Dann beugt er sich zu den beiden Damen nebenan herunter. `Sumimasen. Unser Tisch ist etwas klein für sechs Personen, würde es Ihnen etwas ausmachen wenn mein Freund und ich…’ die Damen stimmen –natürlich- begeistert zu und kurz darauf sind wir wieder zu viert, nicht ohne noch ein anzügliches `Na dann noch viel Spaß’ von Schuldig, das mit einem leicht grollenden `Danke, gleichfalls’ seitens Farfarallos beantwortet wird..*

Farfarello
*immer noch ein ganz kleines bisschen missgelaunt nippe ich an meinem bier und ignoriere schuldig und das blondkätzchen am nebentisch geflissentlich. so langsam frage ich mich, warum wir nicht einfach eine plakatwand gemietet und zeit, ort undzweck des heuitigen abends bekanntgemacht haben. oder warum schwarz und weiss nicht schon seit jahren gemeinsam in den urlaub fahren.* Also mittlerweile würde es mich nicht mal mehr wundern wenn uns abyssinian und crawford hand in hand oder am besten noch wild knutschend über den weg laufen. und was mich am meisten gruselt ist, dass das gar nicht so unwahrscheinlich ist wie ich mir wünschen würde...* Zur bekräftigung exe ich mit grimmiger miene mein bier und muss mir von einem kichernden siberian einen wangenkuss verpassen lassen als auch danach meine miene nicht freundlicher wird. `ich glaube du übertreibst maßlos, aijin. ein paar blicke hier und da heisst doch noch nichts... hoffe ich.´* pah, wir haben nicht mal -das- gebraucht um zur sache zu kommen also... hey! *kens ellenbogen entfernt sich nur zögerlich wieder von meinen rippen als er mich leicht rosa im gesicht anfunkelt während omi - der offensichtlich am boden seines cider-glases gewisse weisheiten entdeckt zu haben scheint, denn er ist mittlerweile schon am grund des zweiten angekommen - leicht verstört aus der sicherheit von nagis arm seine meinung kundtut, dass die vorstellung von aya und crawford händchen haltend oder knutschend gewiss kein bild sei das ihm freude bereiten würde, zumindest nicht nach dem essen. stürmisch nickend - und ebenfalls mit dem boden seines glases in sichtkontakt - gibt nagi ihm stumm recht und fängt dann gedankenverloren an, das ohrläppchen seines koibitos als nachtisch zu beknabbern. ken beobachtet die ganze szene fasziniert und irgendwie wandert sein stuhl wie von selbst etwas näher an mich heran. die finger sekunden später pflichtgemäß in seinem nacken vergraben und meine zungenspitze an seinem ohr bin ich immer noch nicht bereit, das thema ganz fallenzulassen* trotzdem war diese ganze starrerei ziemlich verdächtig... und dass beide in der pause verschwunden sind... und dass beide nach dem theater einen eiligen termin hatten...

*das Essen ist rasch – mit Hilfe von Schuldig und Yohji, die sich ab und an umdrehen und hier und da Häppchen klauen- vernichtet und wir sitzen bei unserem Nachtisch-Whiskey, die Chibies bei Baileys und Yohji und Schuldig am Nachbartisch bei einer Zigarette, Whiskey und Bourbon. Es ist bereits ziemlich spät und der Diskjockey holt allmählich die langsamen Stücke hervor. Es dauert auch nicht lange, bis Schuldig und unser Playboy die Damen auf die Tanzfläche schleppen, und ich sehe unseren Chibies an der Nasenspitze an, dass sie es ihnen am liebsten gleichtun würden. Ich lächle ihnen zu.* Tut euch keinen Zwang an. Erstens glaube ich nicht, dass es jemanden stört wenn zwei Jungs miteinander tanzen,… zweitens nimmt man es euch Kids wahrscheinlich nicht mal übel … Nagi will offenbar protestieren, vielleicht wegen der ‚Kids’, doch Omi nimmt einfach seine Hand und zieht ihn mit sich, um ihm auf der Tanzfläche die Arme um den Nacken zu legen. Nach anfänglichem Zögern, sehr –kurzem- Zögern, was ich auf den Alkoholpegel zurückführe,  legt Nagi seinerseits die Arme um Omis Taille und bald tanzen sie selbstvergessen und engumschlungen. Ich sehe ihnen eine Weile schweigend zu, als Farfs Stimme mich aus meinen Betrachtungen holt. `Vielleicht hätte ich gleich zwei Hotelzimmer buchen sollen, ne?’ Ich nicke ihn lächelnd an, und meine Stimme bekommt einen gewissen lüsternen Unterton.* Gar keine schlechte Idee. Aber erstmal gehen wir noch irgendwo anders hin, oder?

Farfarello
*ich schenke meinem aijin ein katzengleiches lächeln uns ziehe ihn ohne große umschweife auf meinen schoß. er schaudert leicht als ich fest seine pobacken umgreife und ihn feste an mich ziehe während ich -kleine federküsschen verteilend und hier und da ein bisschen nibbelnd - an seinem hals schnurre* -erstmal- hab ich vor auszunutzen, dass der rest unserer schwatzhaften und überaus neugierigen `familien´ anderweitig beschäftigt ist.... *und da ich finde das reicht als vorwarnung und da auch der begeistertste tänzer nicht ewig auf der tanszfläche bleiben würde verschwende ich keine weitere kostbare zeit und widme mich voll und ganz den lippen meines kätzchens während ich meine finger auf eine kleine reise schicke*

Ken *Bevor ich es richtig mitkriege sitze ich rittlings auf Farfarellos Schoß, habe seine Lippen auf meinen und seine Finger unter meinem Shirt lassen einen Schauder nach dem andern über meinen Rücken jagen. Ich stöhne ganz leise in den Kuss und rücke unwillkürlich näher. Meine Lippen wandern zu seinem Ohr und ich fasse leicht sein Ohrläppchen mit den Zähnen, bevor ich wispere* Wenn wir jemals ganz normal nach nebenan in –unser- Schlafzimmer gehen können, wird das sicher total langweilig – unggh.. *mit einem leisen Lachen hat Farf seine Hand zwischen und geschmuggelt und streicht nun feste über die mittlerweile deutliche Erhebung in meiner Hose. `Ja, so einen gewissen Thrill hat das schon immer…’ ich habe das heftige Bedürfnis, ihn jetzt und hier zu vernaschen, und meine Selbstbeherrschung bröckelt zusehends als seine Zunge langsam zu meinem Halsausschnitt hinunterwandert, während seine Hand den Weg aufwärts zum Hosenknopf sucht.* Farf. Das ist … nicht… aah. Nicht gut. *Oh doch, das ist sogar verdammt gut. Aber nicht jetzt und nicht hier. Widerwillig rücke ich ein Stück von ihm ab, um ihn atemlos anzustarren.* Du Verrückter! *`Hai. Ich dachte das wäre geklärt.’ Ich muss in den heißen Kuss grinsen, den ich ihm zum Abschluss gebe, bevor ich umständlich auf meinen Platz zurückkrabble.* Später mehr? *Er kommt nicht mehr zu einer Antwort, denn die Chibies kommen, mit verklärtem Blick händchenhaltend, zum Tisch zurück. Anscheinend wünschen auch sie sich gerade innigst eine Fortsetzung, denn sie wirken ziemlich aufgewühlt. Von Yohji und Schuldig ist allerdings nichts zu sehen.* 

Farfarello
*ich werfe meinem Kätzchen noch einen lüstern-bedauernden Blick hinterher und verfluche heimlich die Tatsache, dass die paar Whiskey und das Bier noch nicht ganz ausgereicht haben, um seine Hemmschwelle noch ein -bisschen- nach unten zu verschieben. Ich schaffe es daher kaum, mir das hungrige Grinsen zu verkneifen, als ich vorschlage doch gemeinsam in die Disco nebenan zu gehen, da gäbe es ziemlich gute Cocktails und die Musik wäre auch nicht zu verachten. Ausserdem, fügt mein Verstand heimlich und nur für sich noch an, ist es da wesentlich voller und dunkler und -eigentlich- würde ich mir eher die Zunge abbeißen als Nagi alleine in so einen Laden gehen zu lassen... aber erstens ist er ja nicht alleine und zweitens sehen er und sein Kätzchen nicht so aus als ob sie etwas gegen einen dunklen Raum mit vielen Versteckmöglichkeiten einzuwenden hätten. Mein Vorschlag wird einstimmig angenommen auch wenn Ken mir einen verdächtigenden Blick zuwirft als ich mein doch noch zum vorschein gekommenes grinsen nicht schnell genug von meinem gesicht gewischt bekomme. während ich zahle und die anderen sich zum gehen fertig machen stoßen auch schuldig und yohji wieder zu uns, jeder mit einer der damen vom nebentisch am arm. Doch die beiden Damen können sich keine minute später neue männliche begleitung suchen denn offensichtlich ist weder schuldigs noch kudohs neugier befriedigt. Sobald sich rausgestellt hat dass die beiden damen keine lust haben uns zu begleiten sind sie einfach mit einem achselzucken stehengelassen worden und wir haben die beiden neugierigen Nervensägen wieder auf dem hals*

Ken
*Mehr oder weniger einträchtig gehen wir die paar Schritte zu der Disco hinüber. Drinnen empfangen uns Dunkelheit, dröhnende Bässe und eine leicht stickig-verrauchte Luft. Omi und Nagi gehen vor Farf und mir, Schuldig und Yohji hinter uns. Durch verschiedene Missionen ist zumindest Omi solche Läden natürlich gewohnt, aber zu seinem Vergnügen war er meines Wissens noch nie in einer Disco. Ich beuge mich leicht nach vorne und hebe die Stimme.* Seht zu dass wir uns nicht aus den Augen verlieren, es ist ja irre voll hier. *Nagi wirft mir einen Blick zu, der eindeutig besagt, dass er genau das vorhat – nämlich uns alle so schnell wie möglich aus den Augen zu verlieren. Ich seufze resignierend auf und beuge mich wieder vor, um sie mehr oder weniger anzuschreien* Ok. Also wir treffen uns spätestens um 2 Uhr am Ausgang, ok? *Omi grinst vergnügt und zieht Nagi mit sich, bevor irgendjemand eine Antwort geben kann. Yohji und Schuldig haben sowieso schon alle Hände voll zu tun, die Bar nach geeigneten Anbagger-Gelegenheiten zu scannen, und Sekunden später bin ich mit Farf alleine auf weiter Flur – oder eher in der Menschenmenge. Das lüsterne Grinsen von vorhin ist wieder auf seinem Gesicht, nur dass es mir diesmal wohlige Schauder durch den Körper jagt. Er umarmt mich und legt die Lippen an mein Ohr, um sich in der Lautstärke verständlich zu machen. `Willst du was trinken?’ Ich schüttle den Kopf und starre ihn ebenso hungrig an wie er mich eben.* Nicht wirklich. *Ich entdecke eine Nische mit Bank und Tisch in der niemand sitzt und deute mit dem Kopf darauf, da meine Hände bereits in seinem Nacken beschäftigt sind.* Wir sollten uns ein paar Plätze sichern, was meinst du?

Farfarello
*Ich streife die Nische mit einem kurzen Blick während ich meine Hände schon verträumt über sein Hinterteil wandern lasse und nicke dann zustimmend.* Absolut perfekt... *Ich beisse kurz in sein Ohrläppchen bevor ich ihn zu einem weiteren Kuss fest an mich ziehe und dabei unsere mittlerweile ziemlich deutlichen Erregungen in nicht gerade sanften Kontakt bringe. Sein leichtes Aufstöhnen jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken und ich drängele mich ziemlich rabiat durch die schwankende Menschenmasse in Richtung der Nische. Kaum dort angekommen bringe ich uns wieder in dieselbe Position wie im Pub, das Kätzchen auf meinem Schoß, und ich mache auch genau dort weiter wo ich eben -gezwungenermaßen- aufgehört habe.*

Ken
*Indem ich mich fest gegen seine Hand drücke, die schon wieder zwischen uns gewandert ist, lasse ich meine Finger unter sein Shirt gleiten. Unsere Lippen verschlingen einander und als Farfs Zunge mit meiner spielt stöhne ich haltlos auf. Das ist so gut.. wieder spüre ich die heiße Spur, die er von meinen Lippen zum Halsausschnitt herableckt, wieder seine Finger, die sich langsam und neckisch an meiner Hose zu schaffen machen… ich versuche es ihm nachzumachen, was auf Grund dessen, dass ich auf ihm sitze nicht eben einfach ist, und lache atemlos leise auf.* Manchmal wäre ein Rock echt praktisch, ne? *Ein leises, fast wölfisches Knurren an meinem Ohr lässt meine Herzfrequenz um ein paar Takte ansteigen. `Du brauchst es nur zu sagen, ich mache auch einen Rock aus deiner Jeans…’* Das glaub ich dir aufs Wort. Nein daa…* der Rest verliert sich in tiefem Stöhnen, denn inzwischen hat er den Reissverschluss ebenfalls offen…*

Farfarello
*Ich schnurre genüsslich als ich meine Finger geschickt unter den Saum seiner Boxershorts wandern lasse und mein Kätzchen sich schlagartig fester an mich drückt, das Gesicht fest an meine Halsbeuge gepresst* -bedanken- kannst du dich später... *Ich bekomme keine Antwort mehr- nicht, dass ich noch eine erwartet hätte-, jedenfalls keine -verbale- Antwort. Stattdessen zieht mein Kätzchen meinen Kopf ziemlich grob zurück und sorgt dafür, dass mir für die nächsten paar Minuten Hören und Sehen vergeht. Als wir den Kuss brechen ist mein Blick schon merklich hungriger und eine kleine Flüsterstimme in meinem Kopf malt mir die schönsten Bilder, was ich mit meinem aijin in dieser Position sonst noch alles anfangen könnte anstatt ihn nur zu streicheln... wobei der Effekt den ich dadurch erziele auch alles andere als zu verachten ist. Deutlich schwerer atmend und mit genießerisch geschlossenen Augen legt er den Kopf leicht in den Nacken und verschafft mir hervorragenden Zugang zu der weichen, weißen Haut an seinem Hals. Ich beisse sanft in seine Kehle und lecke zärtlich über seinen Puls während meine Hand weiter unten ihren Griff verstärkt und die andere rhythmisch seine Pobacken knetet.*

Ken
*Die heißen Elektroschocks, die durch meinen Unterleib und dann meine Wirbelsäule hochjagen lassen mich kehlig aufstöhnen. Das Vibrieren an seinen Lippen und seiner Zunge lässt Farfarello leise aufkeuchen und sein Griff um meine Erregung wird augenblicklich fester, die Bewegungen schneller. Meine Finger, immer noch unter seinem Shirt, bohren sich in seine Schultern als ich den Höhepunkt nahen fühle, der sich immer rascher in mir aufbaut, und mein Atem geht hart und abgehackt. Ich kann seine Erektion an mir spüren als ich meinen Unterleib noch näher an seinen rücke… mein eigenes Stöhnen ist jetzt in meinen Ohren so laut, dass ich fürchte die halbe Disco hört mir zu… aber im nächsten Augenblick spüre ich Farfarellos andere Hand, die sich irgendwie hinten in meine Boxers gemogelt hat und ihren Weg zwischen meine Pobacken sucht. Als sie ihr Ziel erreicht hat und Farf das Tempo seiner anderen Hand erhöht ist es soweit. Mit einem keuchenden kleinen Wimmern lasse ich mich nach vorne fallen und komme hart in seiner Hand. Erschöpft und schwer atmend lehne ich dann den Kopf an seine Schulter. Zwischen uns ist es ziemlich feucht geworden, fürchte ich.*  Gomen. Ich konnte einfach nicht mehr..

Farfarello
*Schmunzelnd, die Hand immer noch gemütlich an seine Pobacke geschmiegt, beseitige ich erstmal die Beweise für mein handwerkliches Geschick und lecke mir genüsslich über die Lippen bevor ich Ken auf meinem Schoß in eine etwas bequemere Position ruckele und beide Arme um seine Mitte lege. So aneinandergekuschelt versuche ich die Enge in meiner eigenen Hose möglichst zu ignorieren während ich meine Lippen zärtlich über Kens Kinnlinie wandern lasse.* Baka, erstens war das ja ganz genauso geplant und zweitens sehe ich deinen Mangel an Selbstbeherrschung durchaus als Kompliment!* Ich zwinkere ihn breit grinsend an und küsse ihn auf die Nasenspitze* Weiß ja dass ich einfach unwiderstehlich bin, ne..

Ken
*Wohlig seufzend schmiege ich meine Wange an seine Schulter und spiele träge mit dem Haar in seinem Nacken. Irgendwie kann ich nicht widerstehen, ihn ein bisschen zu necken.* Hhmhmm.. –total- unwiderstehlich… *ich hauche einen Kuss auf seinen Hals und fahre mit der Zunge die Schulterlinie entlang und wieder zurück bis zu seinem Ohr, wohl bemerkend, dass er immer noch hart ist. Er schaudert und ich merke wie er seinen Unterleib unwillkürlich ein wenig anhebt. Neckisch reibe ich mich an ihm und flüstere ich in sein Ohr, indem ich es sanft mit den Lippen berühre.* Und ich? Bin ich auch unwiderstehlich? Er hört den neckenden Unterton und gibt gespielt nachdenklich zurück `Bist du das… mal sehen, ja, so ein bisschen schon.’ *Das war nun nicht wirklich das was ich hören wollte, und leicht schmollend murmle ich vor mich hin.* Soso. Na, da waren andere Leute aber schon ganz anderer Meinung… *Im selben Moment fällt mir dieser irische Sänger wieder ein, den ich bis jetzt total vergessen hatte. Shit. Auf –den- wollte ich nun ganz und gar nicht anspielen… nicht hier, nicht heute, überhaupt niemals. Ich spüre augenblicklich, wie Farf sich anspannt und halte unwillkürlich den Atem an. /Das war ein Fehler, Hidaka, du Idiot…/*

Farfarello
*Unwillkürlich habe ich das Bild von `Brian´wieder vor Augen und meine Stimme klingt ätzender als ich das eigentlich vorhatte* Nun, ich glaube, diese anderen Leute dürften mitbekommen haben, dass es -nicht- sonderlich ratsam ist dich unwiderstehlich zu finden, es sei denn man ist ein einäugiger, vernarbter und mehr als nur ein bisschen eifersüchtiger irischer Psychopath. *Ich seufze leicht und ziehe Ken unwillkürlich ziemlich fest an mich.* Du -bist- absolut unwiderstehlich, viel mehr als du dir das -selber- denkst, aber du brauchst mir nicht zu erzählen dass ich nicht der Einzige bin der so denkt....* Meine Stimme ist ein kaum noch hörbarer, eiskalter Flüsterton als ich meine Lippen hauchzart an seinem Ohrläppchen entlangwandern lasse*…du -solltest- es mir nicht erzählen, denn ich würde dich lieber eigenhändig umbringen als zuzulassen, dass dich jemand anders bekommt... und du weißt dass das keine leeren Worte sind wenn sie von -mir- kommen ne aijin. *Ich sehe ihm fest in die Augen und ich kann sehen dass ihm das -mehr- als nur klar ist. `Hai....´ Zärtlich streiche ich ihm ein paar Haare aus der Stirn und küsse ihn zart lächelnd* Aishiteru, Ken.

Ken
*Leicht zitternd erwidere ich den Kuss und lehne meine Stirn dann an seine. Mir ist völlig klar, was die Tatsache für mich bedeutet, dass ich Farfarello liebe – oder vielmehr, dass er –mich- … liebt … ich schlucke einmal schwer als mir der Sinn seiner letzten Worte richtig einsickert. Seine Stimme hatte wieder warm geklungen, im Gegensatz zu dem eisigen Ton vorher. Er liebt mich –wirklich- … - das ist nicht nur so eine Bettgeschichte oder eine Sache auf Zeit… ich bin ein Volltrottel das hätte mir doch längst klar sein müssen… mein Herz fängt wie wild an zu hämmern und ich hebe zögernd meine Augen zu seinem.* Farfarello… *Sein Auge verengt sich leicht, … was erwartet er jetzt? Dass ich kalte Füße bekomme? Abspringen oder das ganze irgendwie beenden will? Sein Blick wird eine Spur kälter, als ich immer noch schweige … aber ich werde nicht zulassen dass ich jetzt Angst vor ihm bekomme… ich werde das nicht zulassen… dennoch. Meine Stimme zittert ein ganz klein wenig, als ich fortfahre.* Du hast absolut keinen Grund, misstrauisch zu sein… egal wer –was- zu mir sagt oder wer mich unwiderstehlich findet oder sonstwas. Ich habe kein Interesse. Also bring mich nicht um, nur weil mich einer dumm anlabert, bitte. *Dann lege ich wieder den Kopf an seine Schulter, bevor ich den letzten Satz, deutlich, wenn  auch ziemlich leise, ausspreche.* Ich gehör dir sowieso, auch ohne Drohung… 

Farfarello
*Dieses kleine Zittern in seiner Stimme zu hören versetzt mir irgendwie einen Riesenschreck und ich zögere nur für den Bruchteil einer Sekunde, bevor ich mit aller Macht den kleinen kalten Angstklumpen in mir wegschiebe und mein Kätzchen zärtlich an mich ziehe.* Das sollte keine Drohung sein und ich werde dich bestimmt nicht umbringen weil dich jemand anspricht... aber trotzdem sollte es dir klar sein dass ich nicht gelogen habe als ich gesagt habe, dass ich dich eher töten würde als dich jemand anderem zu überlassen. *Ich streiche zärtlich durch seine Haare und schmiege meinen Kopf fest in seine Halsbeuge.* Ich will nicht, dass du Angst vor mir hast, aber du solltest trotzdem nie vergessen -wem- du hier das Herz gestohlen hast... und was passieren könnte wenn du es mir brichst. *Ich seufze leicht während ich versuche zu erklären was genau ich meine... - von der Tatsache, dass ich nun mal verrückt bin mal abgesehen...* …meine Reaktionen auf etwas, das dir und allen anderen vielleicht harmlos vorkommt können ziemlich... `einzigartig´ sein und ich bin nicht immer in der Lage sie zu kontrollieren. Vergiss das bitte nicht. *Ich löse mich ein wenig von ihm und lächle ihn traurig an.* Es würde mir nämlich absolut keinen Spass machen dich töten zu müssen… *Mühsam reiße ich mich zusammen und versuche ein etwas fröhlicheres Grinsen... auch wenn das nächste was ich sage eher nach einer leicht verweifelten Bitte, als nach einem Scherz klingt.* … und jetzt lass uns bitte aufhören über deinen gewaltsamen Tod durch meine Hand zu reden, irgendwie versaut das die Stimmung...

Ken
*Obwohl seine Erklärung nicht kalt oder drohend klingt weiß ich, dass es absolut wahr ist, was er da sagt. Sollte er den Eindruck gewinnen, dass ich ihn betrügen will, geht es mir wahrscheinlich schlecht. Doch das ist nicht der Punkt der mich so erschüttert dass ich erstmal nichts sagen kann. Es ist die Angst in seiner Stimme. Angst um mich, Angst davor, dass dieser Tag kommen könnte, diese Situation eintreten könnte in der es für ihn nicht mehr die Wahl gibt, was er tut, weil er es einfach nicht mehr unter Kontrolle hat… mein Mund ist trocken als ich mich wieder an ihn schmiege und fest die Arme um ihn schließe und ich muss ein paarmal schlucken, bevor ich sprechen kann.* Du hast Recht. Lassen wir das. Es ändert sowieso nichts. Immerhin habe ich es mir ja so ausgesucht, und ich denke, ich wusste schon in der Nacht im Waschsalon ganz gut, mit wem ich mich da einlasse. *Ein schiefes Grinsen schleicht sich in meine Mundwinkel.* Es war mir damals gleichgültig, ob ich in Lebensgefahr bin, es ist mir immer noch egal. Oder nein… nicht egal, aber ich nehme das Risiko auf mich. *Meine Umarmung wird noch etwas fester als ich spüre, wie er bei diesem letzten Statement den Atem anhält.* Nicht, weil ich keine andere Wahl habe, sondern weil ich dich auch liebe. Aber das weißt du ja scho… *seine Finger an meinem Kinn, die mich zwingen, ihn anzusehen, sein zärtlicher Blick, und seine Lippen, die sich sanft, aber nachdrücklich auf meine legen, zeigen mir, dass er es weiß und jetzt genug vom Reden hat. Ich erwidere den Kuss zuerst ebenso sanft, aber bald werden unsere Zungen forscher, die Hände wieder fordernder. Die ganze Anspannung der letzten Minuten bricht sich in einem unglaublichem Verlangen Bahn, das mir fast das Denken raubt.* …will… dich. Jetzt. *Es ist ein atemloses Keuchen zwischen zwei Küssen das ich an seinem Ohr hervorbringe, und schon drückt er mich von sich herunter. Voller Begierde sehe ich ihm zu wie er seine Hose öffnet, herunterschiebt und sein aufgerichtetes Glied befreit. Ohne zu zögern hebe ich meine Hüften leicht an um mich meiner eigenen Hose entsprechend zu entledigen. Er packt mich ohne große Umstände und zieht mich wieder auf seinen Schoß, diesmal mit dem Rücken zu sich. Zitternd vor Verlangen presse ich mich gegen ihn und stöhne auf, als ich sein Glied heiß gegen meinen Spalt drücken spüre. Seine Stimme klingt heiser, als er mich nochmal leicht anhebt, die Spitze seiner Erektion an meine Öffnung legt und an meinem Ohr leise auflacht.* Du liebst das Risiko, ne Neko-chan? *Mit einem nicht allzu zarten Biss in meinen Hals und einem harten Ruck an meiner Hüfte zieht er mich auf sich herab, versenkt sich tief in mir und ich werfe mit einem gepressten Aufstöhnen den Kopf zurück* Ha..haai…

Farfarello
*Ich lache atemlos auf und lecke zärtlich über den deutlichen Zahnabdruck an seinem Hals* Kleiner Adrenalinjunkie ne? *Meine Arme schlingen sich fest um die Mitte meines Kätzchens, mein Gesicht ist in seinem Nacken vergraben und alleine schon die Tatsache in ihm zu sein ist fast schon zuviel für mich. Irgendwie war dieses Liebesgeständnis von ihm das reinste Aphrodisiakum – nicht, dass ich es nach meiner kleinen `Handreichung´ von vorhin noch wirklich gebraucht hätte- und ich muss mich wirklich stark zurückhalten um wenigsten noch ein Mindestmaß an Vorsicht zum Vorschein zu bringen und ihn nicht einfach bäuchlings über den nächsten Tisch zu werfen und für alle gut sichtbar hart zu nehmen. Trotzdem ist das, was wir beide hier treiben alles andere als dezent, ich höre das laute Aufstöhnen meines Kätzchens bei jeder meiner -alles andere als sanften- Bewegungen sogar über die Musik hinweg und in der Position in der er ist, dürfte es für die Hälfte der Disco wahrscheinlich keine sonderlich spannende Frage sein, wo der weißblonde Ire seine zweite Hand hat … nicht, dass ich mir von einer drohenden Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses den Spaß verderben lassen würde. Mein Grinsen wird leicht diabolisch als ich mit meinen Zähnen Kens Ohrläppchen traktiere. Wozu haben wir schliesslich Schuldig ne.*

Ken
*In meinen Adern scheint Lava zu kreisen. Farf springt nicht gerade sanft mit mir um… seine Zähne und Finger gehen - wenn auch nur gerade eben – über das hinaus, was man noch als zart bezeichnen könnte, und seine Stöße sind wirklich hart… und ich liebe es. Mit jedem Mal das er sich tief in mich treibt stoße ich einen kleinen, keuchenden Schrei aus. Mir ist vollkommen egal ob uns jemand hört oder sieht… nur dieses unglaubliche Gefühl ihn in mir zu spüren, seine Hitze in mir und an mir lassen mich fast den Verstand verlieren. Als seine Zähne von meinem Ohr wieder zum Hals knabbern und der  Griff um meine Hüfte und meine Erregung noch härter wird, biege ich den Rücken durch und presse mich tief in seinen Schoß. Heiße Wellen pulsen durch meinen Körper,… nicht mehr lange…* ahhhh…mehr…  *Er lässt sich nicht lange bitten. Die folgenden harten Stöße und seine Zähne, die sich scharf in meine Halsbeuge graben geben mir den Rest. Ich kann nicht anders als aufzuschreien, doch er dämpft den Laut mit seiner Hand, hält mich fest an sich gepresst als ich komme und ich spüre gleichzeitig, wie auch er sich in mir ergießt.*

Farfarello
*Glücklich schnurrend streichele ich mein Kätzchen noch ein bisschen bevor ich -zum zweiten Mal an diesem Abend- gewisse Beweise von meinen Fingern schlecke. So weit wenigstens wieder notdürftig gesäubert lasse ich meine Hände wieder um ihn rumkrabbeln und ziehe ihn ein bisschen nach hinten, so dass er gemütlich an mich gekuschelt ist. Mit einem leichten Lächeln lecke ich ein paar winzige Blutstropfen, die meine Zähne hinterlassen haben, von der weichen Haut an seinem Hals und beobachte amüsiert einige geschockte Blicke aus dem Publikum.* Schau mal, wir sind eine Attraktion.... *Mein Kätzchen schnaubt nur erschöpft. `Beim nächsten Mal nehmen wir Eintritt.´ Die absolute Trockenheit dieses Statements bringt mich zum Lachen.* Weißt du, Neko-chan, manchmal frage ich mich wirklich -wer- von uns beiden eigentlich hier verrückt ist...

Ken
*Mit mehr als trägen Bewegungen bringe ich meine Kleidung in Ordnung und wende den Kopf nach hinten, so dass ich Farfarellos Kinnlinie küssen kann.* Weißt du, wie egal mir das ist? Wer bestimmt das denn eigentlich… *Ich drehe mich leicht seitlich und lege meine Wange an seine Brust. Schmunzelnd stelle ich fest, dass sein Herz noch ziemlich heftig an seine Rippen klopft… ebenso wie meines.* Mhm… jetzt wäre ich zu gerne wieder in dem Badehaus von gestern… *Ich nehme seine Hand in meine und schließe die Augen bei der Vorstellung.* Mmhhh…. Zu dumm, dass wir nicht nachher zusammen in ein kuschliges Bett kriechen können…

Farfarello
*amüsiert schmunzelnd spiele ich mit seinen fingern. wie schnell mein kätzchen von absolut sexhungrig zu kuschelbedürftig umschlagen kann verwundert mich immer wieder. aber gegen eine kuschlige nacht mit einem kuschligen kätzchen in einem kuschligen bett – nicht zu vergessen dem ´frühstück´am nächsten morgen- hätte ich so überhaupt gar nichts einzuwenden.ich seufze leise und vergrabe meine nase in seinen haaren*und führe mich nicht in versuchung....wenn die chibies ohne uns oder gar nicht nach hause kommen diese nacht war das der letzte ausflug zu viert. und auch wenn wir uns aus angepissten rotkätzchen und stockfischen nicht viel machen, für die chibies würde es diese ganze heimlich-trefferei-sache doch ziemlich erschweren ne.*er nickt - wenn auch ein wenig widerwillig- und ich hacuhe einen zarten kuss auf seine haare*aber gegen einen gemütlichen futon und eine -genussvolle- nacht mit dir hätte ich an und für sich gar nichts einzuwenden.*ich kichere leise und schiebe ihm eine leicht verschwitzte haarsträhne aus dem gesicht, der warme geruch nach sex und schweiss der von meinem kätzchen ausgeht kitztelt mir angenehm in der nase.nekisch fange ich an ihm über hals und wange zu lecken, ´katzenwäsche´halt*und ein heisses bad könntest du jetzt auch gebrauchen. ihr stinkt mylord.*empört schnaubend verpasst er mir einen kräftigen boxhieb in den magen der mich ruckartig ausatmen lässt.´teme, als ob du besser riechen würdest´gerechten zorn in den augen und einen hauchleichten anflug von schmollen um den mund funkelt er mich an und immer noch reichlioch atmelos -aber breit grinsend- ziehe ich ihn zu einem hungrigen kuss an mich heran*ich mag es wenn du so riechst...*ich kann füheln wie ihm ein leichter schauder über den rücken läuft, wenn ich meiner stimme diese mischung aus heiserkeit und schnurren annnehmen lasse verfehlt das eigentlich nie sein ziel.trotzdem löst sich mein kätzchen -nach ein paar weiteren minuten speichelaustausch- resolut von mir und klettert -sehr zu meinem bedauern- von meinem schoß.´spar dir die schleimerei...ich stinke also ja?´er spielt zwar den entrüsteten aber ich kann das grinsen in seinen mundwinkeln hocken sehen*japp, du stinkst.*ich grinse gensuos neckisch zurück und lasse mich widerstandslos von ihm auf die füße und dann in die dichte menschenmenge auf der tanzfläche ziehen* wo willst du hin? *er hält nur lange genug inne um mir ein `toilette´ins ohr zu brüllen und mein grinsen wird breiter. dem größten knubbel menschen entkommen schlinge ich von hinten meine arme um ihn und lasse meine hand wie beiläufig über seinen schritt gleiten* zweite runde neko-chan? *diesmal brauche ich ein ganz kleines bisschen länger um nach dem ellenbogen in meiner magengrube wieder zu atem zu kommen und ein kleines männlein in meinem ohr flüstert mir dass es wahrscheinlich ziemlich praktisch ist das bei mir sowas nicht wehtut wo mein kittycat doch so eine offensichtliche neigung zur gewalt hat* ähm autsch? *seine hochgezogene augenbraue zeigt mir das die mitleidstour nicht wirkt und ich ziehe ein kleines schnütchen* war doch nur ne frage.... *er schnaubt und schleppt mich weiter in richtung herrenklo. `für dein kleines geruchskommentar sollte ich dir eigentlich für den rest des abends anfass-verbot erteilen. aber da würde ich mich ja selber mit bestrafen. und ausserdem könntest du durchaus recht haben dass -wir beide-‚ großes funkeln `ein wenig streng riechen.´ mit einem ziemlich unzeremoniellen schubs in die seite bugsiert er mich vor das nächstbeste waschbecken. `händewaschen, du klebst. wenn du fertig bist, erwarte ich eine eiskalte pina colada als entschuldigung´ und verschwindet dann mit einem stapel feuchter papierhandtücher bewaffnet in der nächsten kabine... nicht ohne mir vorher allerdings noch einen strafenden blick für mein gelächter zukommen zu lassen. ich mag ja frech sein... aber das ich meinem koibito nicht gehorchen würde kann man nicht behaupten. mit brav gewaschenen pfoten -die wirklich sehr klebrig waren aber wen wunderts- mache ich mich zwei minuten später auf den weg zur bar um den cocktail für mein kätzchen zu holen. ich schwelge noch in nicht ganz jugendfreien gedanken an den geschmack nach kokos und sahne gemischt mit dem ganz eigenen meines kätzchens dass ich erstmal dumm aufschaue als ich schuldigs stimme höre... bis ich realisiere das der telepath nur in meinem kopf zu hören ist. /na farf, gut amüsiert? das kätzchen scheint ja wirklich kein schlechter fang gewesen zu sein.../ sein tonfall wirkt ein wenig stichelnd und statt dem geplanten knurren samt todesdrohung schicke ich ihm nur ein süffisantes grinsen. //eifersüchtig schuschu?// es harumpft in meinem kopf und mein grinsen wird breiter. -ganz- so kalt über meine plötzliche monogamie wie er immer vorgibt scheint er doch nicht zu sein, sonst hätte ich schon längst den nächsten spruch an der backe..-pardon, an den gehírnwindungen kleben. stattdessen bekomme ich nur ein etwas lahmes /schade dass du so `beschäftigt´ warst, ich hätte ein hübsches kleines bonbon für dich und deinen `aijin´ gehabt... aber da du ja offensichtlich nicht interessiert bist..../ ich seufze gottergeben. //du bist so eine diva schuldig...also, was willst du von mir?//  /deinen hübschen blonden kopf in meinem schoß?... igitt, lass das farfarello ich -hatte- eigentlich vor mich heute abend nicht zu übergeben, vielen dank für dieses reizende mentale bild/ selbst seine gedanken klingen als wäre ihnen schlecht und ich schmunzele vor  mich hin //also was willst du jetzt schuldig?//  /pah, da will man schon mal nett sein und was bekommt man als dank? magengeschwüre und brechreiz. Weiß gar nicht warum ich mir überhaupt gedanken mache über eure unglückliche partnerwahl, nichts als undank bekommt man.../  //schuldig!// ich kann förmlich spüren wie er zusammenzuckt und seine nächste sendung ist eindeutig etwas mürrisch. / wenn du die güte haben würdest dieses fesselnde bernsteinauge um ein paar grade nach -links-, nein noch etwas linkser, nein zu weit halt stopp jetzt nur noch ein stückchen höher und achte auf was rotes, hai haargenau, was glaubst du wohl wen du da gerade beim making out bespitzelst?/ ich hatte ja mit etwas eher undramatischem gerechnet als ich schuldigs anweisungen folgend die menschenmenge betrachtet habe... aber was ich hier jetzt zu sehen bekomme sorgt doch tatsächlich dafür, dass mir die kinnlade runterfällt. über diese reaktion mehr als beglückt erklingt schuldigs `stimme´ gleich wieder in ihrem gewohnten näselnd-überheblichen ton/ nicht übel ne. hab die beiden bemerkt da warst du und dein neko grad voll in action... und so wie das mittlerweile ausschaut da drüben dürftet ihr nicht die einzigen sein die heute nacht ne anzeige kassieren.../ immer noch ein ganz klein wenig ungläubig folge ich mit dem blick crawfords hand die sich gerade in eindeutig nicht jugendfreie bezirke von Abyssinians jeans schmuggelt //da könnte was dran sein...//*

Aya
*Ich kapiere nicht wie Crawford ausgerechnet diesen versifften Disco-Club aussuchen konnte. Es ist laut, stickig, völlig überfüllt und ständig stolpert man über knutschende, fummelnde oder selbst noch darüberhinaus aktive Paare jeglicher Geschlechter-Konstellation. Mit anderen Worten – disgusting. Wir stehen jetzt zum Glück in einer etwas abseits liegenden Ecke. Ich nippe an meinem Campari und bereue, dieses Date wahrgenommen zu haben… Crawford, wie immer tadellos in Anzug und Krawatte nippt ungerührt an seinem Budweiser und schweigt. Ein Seitenblick von mir lässt ein Lächeln um seinen rechten Mundwinkel zucken.* Ah. Geruhst du mich doch zur Kenntnis zu nehmen? *Vier Wochen. Dieses Mal lagen vier Wochen zwischen jetzt und dem letzten Treffen. Es war kein Trotz oder so von meiner Seite, denn dann hätten es auch sechs oder mehr Wochen sein können… es hat einfach kein passender Termin für uns beide gefunden. Und Omi mit seiner dämlichen Theater-AG hat mehr als einmal meine Pläne gekippt,… ein Glück dass das jetzt vorbei ist. Entsprechend ausgehungert  bin ich nach Crawford. Ja, ich muss zugeben dass er mir gefehlt hat. Und die Art wie er mich ansieht zeigt, dass es ihm keinen Deut anders geht. Also warum heuchelt er wieder sein verdammtes Desinteresse…?* Was bitte tun wir hier? *Statt zu antworten stellt er seine Flasche ab und nimmt mir mein Glas aus der Hand. Bevor ich irgendwas sagen kann habe ich seine Zunge im Mund und seine Hand liegt auf meinem Hintern. Überrumpelt leiste ich keinen Widerstand, und er benutzt diese Hand um mich fest an sich zu drücken, was augenblicklich heftige Reaktionen in meinem Körper auslöst, angefangen von der beginnenen Erektion über heiße kleine Schocks durch meinen Unterleib bis hin zu dem leisen Stöhnen als die andere Hand sich zwischen uns schmuggelt und aus der beginnenden eine ziemlich etablierte Erektion macht… `Hier ist es laut, dreckig, voll – aber es kennt uns niemand und keiner stört sich –daran-’ er reibt mit sichtlicher Genugtuung über die Erhebung vor sich, die meine Jeans mittlerweile deutlich ausbuchtet und ich beiße mir auf die Lippen um nicht laut aufzustöhnen. `Nana… nicht doch. Die werden noch gebraucht…’ Seine Lippen verschlingen mich, was ich vehement erwidere bis wir zwei atemlos und leicht erhitzt wieder voneinander ablassen müssen, aus purem Luftmangel.* Wunder.. bar. Aber wenn du glaubst, dass ich hier mit dir in irgendeiner Ecke…! /Na wenn das nicht unser kleines rotes Abyssinian-Kätzchen ist… ach nein… und unser großer Leader ist auch dabei… Kätzchen, pass auf dass Braddie dir nicht die Zunge klaut, das könnte gef..  SCHULDIG!!!/ Crawford hat sich beim ersten Klang der telepatischen Stimme in meinem Kopf versteift, also muss er es auch `hören’. Und jetzt `höre’ ich quasi seine Stimme in Schuldigs Kopf hallen.. gruselig. Soviel also zu `Hier kennt uns niemand!’ Klar, dass dieser Hentai hier verkehrt… Zu meinem ersten Schreck gesellt sich jedoch schnell Zorn als ich Schuldig am Ende des Tresens lehnen sehe. Sein Gesichtsausdruck ist irgendwie so – zufrieden? Warum nur? Er spricht jetzt laut. `Das sind ja wirklich interessante Entwicklungen, die sich hier ergeben… aber es ist schön dass ihr euer junges Glück genießt.’ Sein Blick ist äußerst anzüglich als er mich von oben bis unten mustert. `Woa Braddie.. wirklich guter Geschmack. Ohne seinen dämlichen Mantel hat er echt was… lecker! Wenn du ihn mal nicht brauchst.. kannst du ihn mir dann leihen?’ In diesem Moment reißt mir der Faden und ich würde mich am liebsten auf ihn stürzen, doch Crawford stellt sich zwischen uns. `Cut it out, Abyssinian.’ Ich schenke ihm einen deathglare.* Abyssinian, eh? Fuck you, Crawford. *Damit lasse ich ihn und seinen Telepathen stehen und dränge mich durch die Menschenmassen Richtung Ausgang. Mistkerl, verdammter. Verdammter Schuldig. Verdammter Crawford!!! Mir ist als müsste ich gleich kotzen. Dieses Gefühl wird dann fast übermächtig, als ich nur wenige Meter weiter Omi am Rande der Tanzfläche sehe, selbstvergessen am Hals seines Tanzpartners knabbernd, eine Hand in dessen Nacken kraulend, der wiederum seine Hand in eindeutig unzüchtiger Pose auf Omis Hintern hat.. und dieser Tanzpartner ist niemand anders als Naoe!! Ohne nachzudenken überwinde ich die paar Schritte zu den beiden und greife grob nach Omis Arm.* Komm mit, wir gehen. Sofort. *Meine Stimme ist ein tiefes Grollen, und sowohl Omi als auch Naoe, die beide vollkommen versunken nichts mitbekommen haben, sehen mich mit riesengroßen Augen an. Wenn ich nicht so zornig wäre, müsste ich jetzt sicher lachen, aber so hebe ich nur die andere Hand um Omis zweiten Arm auch noch zu packen. In diesem Moment pralle ich jedoch gegen eine unsichtbare Mauer. Nach dem ersten Schock wird mir klar, was es war, denn Naoe sieht mich kalt an. Omi sieht von mir zu ihm und wieder zu mir. `Ano, Aya… ich hätte es dir ja gesagt…’ Das Zittern in seiner Stimme und Naoes eisiger Blick lassen in mir die letzte mühsam aufrechterhaltene Beherrschung zu Null verschwinden und ich brülle ihn aus voller Kehle an.* Bist du eigentlich wahnsinnig geworden dich in – in so einem --- Schuppen… und dann auch noch mit - /an deiner Stelle würde ich mir jetzt aber überlegen, was ich sage, Kätzchen. Sehr gut überlegen./ Ich kann Schuldigs Grinsen in meinem Kopf förmlich sehen und fauche mental ein `Urusai!’ In seine Richtung. Doch ich bin jetzt wirklich still und Naoe und ich messen uns mit tödlichen Blicken. Ich weiß nicht wirklich, was ich tun soll…

Farfarello
*omis augen weiten sich merklich als abyssinian ruckartig in meiner umarmung erstarrt, kaltes metall an seinem hals und meinen warmen atem gefährlich nah und leise an seinem ohr.* lass ihn los... *wie durch watte kann ich schuldigs telepathische `Stimme´ in meinem kopf hören /hey hey immer mit der ruhe farf du solltest nur dafür sorgen, dass er den chibies nichts tut und ihn nicht gleich umbringen... verflucht geht mir aus dem weg ihr arschlöcher! warum muss das hier so voll-/ wie in zeitlupe lösen sich abyssinians finger um omis oberarm und nagi wirkt sofort wesentlich erleichterter... auch wenn es omi bestimmt nicht gefallen würde, wenn er wüsste, dass unser wunderkind nicht die geringsten anstalten macht meine messerhand, die immer noch bedrohlich nahe an abyssinians puls ist, in irgendeiner art und weise zu sichern. `messer weg berserker.´ Mit einem alles andere als gutem grinsen drehe ich mich, das rotkätzchen immer noch fest im arm, ein wenig zur seite um unseren ach so befehlsgewohnten leader ansehen zu können* Was? Angst, dass ich dein spielzeug kaputtmache oracle? *crawfords augenbrauen heben sich kaum merklich und er wirft einen äusserst unfreundlichen blick auf schuldig neben ihm. offenbar behagt es ihm nicht sonderlich, dass schuldig sofort geplappert hat. hinter mir höre ich omi´s reichlich ungläubig geflüsterte frage `spielzeug?´ und ich registriere leicht schadenfroh wie abyssinians gesicht warm wird als omi ihn mit großen zuerst überraschten, danach leicht zornigen augen mustert. er hat bestimmt so einige schlaflose nächte hinter sich in denen er darüber nachgegrübelt hat wie er seine beziehung zu nagi und abyssinian unter einen hut bekommen soll, dass er einen leicht dicken hals bekommt als er erfährt dass er sich die ganzen sorgen auch hätte sparen können kann ich gut verstehen. nagi scheint eine sekunde länger zu brauchen um zu verstehen was ich mit meiner kleinen frage gemeint habe, doch dann kommt crawford in den genuss eines wirklich eiskalten, bohrenden blickes von seitens unseres chibies bevor er verächtlich schnaubt und unseren allmächtigen leader mit einem ausdruck begutachtet der eindeutig an verachtung grenzt. offenbar hat er sich an die ganzen endlosen diskussionen und streitereien erinnert als es darum ging, dass er dieselbe schule besuchen wollte auf die durch reinen zufall auch tsukiyono ging. auch verständlich dass er diese `doppelmoral´ von braddieboy nicht gerade berauschend findet. er muss mit zähnen und klauen darum kämpfen auf diese schule mit informatik-schwerpunkt zu können, nur weil tsukiyono auch da ist, aber crawford kann sich einfach so abyssinian als betthäschen zulegen? ungerecht findet ihr nicht? kaum verwunderlich, dass nagi jetzt einfach die arme vor der brust verschränkt und sich im übertragenen sinne gemütlich zurücklehnt und die show genießt. ich bin so in diese ganzen betrachtungen vertieft das ich crawfords antwort fast verpasse und ich muss sagen, bei dem hämischen tonfall kann mir abyssinian schon fast leid tun. `neue spielzeuge sind leicht zu beschaffen aber es könnte ein wenig umständlicher sein eine mordanklage gegen dich zu verhindern bei der masse an zeugen hier.´ in meinen armen hat sich abyssinian merklich angespannt, anscheinend ist er noch nicht sonderlich gut darin, braddieboys `subtile signale´ so zu deuten wie ich. denn so wie er da steht, nach aussen hin vollkommen ruhig, fast schon lässig, innerlich aber bis zum zerreissen angespannt und sprichwörtlich auf dem sprung sollte ich auch nur eine falsche bewegung machen finde ich es mehr als nur etwas deutlich das er mal wieder etwas anders sagt als er es eigentlich meint. lächelnd schmiege ich mich ein bisschen enger an sein kätzchen, und wenn nicht das verräterische glänzen der klinge an seinem hals wäre könnte man -uns- ohne probleme für liebhaber halten, erst recht als ich ganz leicht meine zungenspitze über seine wange wandern lasse, grad so als wolle ich nur mal kosten wie er so schmeckt.* Na, wenn es dir so gar nichts ausmacht, ich bin sicher Schuldig könnte...- `-Mir- würde es aber was ausmachen.. ist dir das genauso egal?´ Kens Stimme hinter mir ist leise, aber ich verstehe jedes Wort. Langsam löse ich meinen Blick von Crawford, streife Omis ängstlichen und Nagis wachsamen Blick flüchtig... bevor ich mit einem leisen Lachen endlich wieder von Abyssinian ablasse und mich liebevoll lächelnd zu meinem Aijin drehe* nein ist es nicht.

Aya
*Nachdem Farfarello seine Klinge von meinem Hals weggenommen hat und ich realisiere, -wer- da hinter ihm steht und besorgt mit ihm redet, ist es für mich endgültig an der Zeit, nach Hause zu gehen. Das hier ist eindeutig zuviel für mich. Ich habe das Gefühl, in einem Alptraum zu sein. Farfarello legt jetzt den Arm um Ken und zieht ihn beruhigend – beruhigend!?! – an sich… Nagi redet leise auf Omi ein, der den Tränen nahe scheint und immer nur leise `aber.. aber..’ dazwischenwirft, Schuldig grinst mich unverschämt an, und Crawford putzt seine Brille und scheint sich einen Dreck um alles zu kümmern was hier abgeht. Als er sie wieder aufsetzt und sein kühler, fast gleichgültiger Blick auf mich fällt sehe ich ihn nur verächtlich an. Ich ziehe einen Tausend-Yen-Schein aus der Hemdtasche und lasse ihn vor ihm fallen.* Hier, für den Campari, damit das `Spielzeug’ nicht zu teuer wird. *Ohne ein weiteres Wort drehe ich mich um und verlasse den Laden ohne mich umzublicken. Zu meinem Glück steht ein Taxi vor der Tür in das ich ohne zu zögern einsteige. `Haben sie angerufen?’* Hai! *Ich nenne die Adresse des Konekos und er fährt los. Ich lehne den Kopf an die Nackenstütze und schließe die Augen. Irgendwie bin ich unendlich müde. Enttäuscht zu sein werde ich mir nicht erlauben. Crawford ist ein kaltschnäuziger Arsch, das habe ich schließlich  immer gewusst… so what…*

Ken
*Als Farfarello Aya loslässt und sich zu mir dreht lasse ich den angehaltenen Atem raus und sehe ihm ernst in die Augen.* Du hast mir Angst gemacht Aijin. Danke dass du Rücksicht genommen hast… *Ich seufze tief auf als er mich leicht schuldbewusst ansieht. Als ich von der Toilette aus an der Tanzfläche vorbeigekommen bin dachte ich, mir bleibt das Herz stehen als ich die Szenerie gesehen habe. Seltsamerweise scheint keiner der Gäste sich daran gestört zu haben, der Tanz- und Barbetrieb geht unverändert weiter. Als ich Schuldig mit leicht angestrengter Miene neben Crawford stehen sehe, wird mir klar, warum. Ich wende mich zu meinem, jetzt wieder entspannten, Lover um.* Gomen Farfarello. Ich weiß, wenn es um Nagi geht… *`Nagi –und- Omi, Ken.’ Sein Blick ist hart und ich schüttle den Kopf.* Aya würde Omi nichts tun. Und auch Nagi nicht… ich glaube er wollte Omi nur hier wegbringen. Warum sollte er jemanden angreifen, der mit Omi –schmust-? Aya ist ein Stickass, aber kein Idiot. Man sieht auf den ersten Blick, dass die beiden total vernarrt ineinander sind… selbst er sieht sowas. *Ein Grinsen huscht über mein Gesicht.* Er hat auch bei uns auf den ersten Bick gecheckt was abgeht. Aber die Härte ist ja, dass er und Crawford also wirklich… *Ich habe mir aus Farfarellos Bemerkungen die Bestätigung dessen zusammengereimt, was zwischen Aya und Crawford läuft und kann nicht anders als mich zu amüsieren. Vor allem, da Crawfords Blick nach meinem Dafürhalten –mehr- als alarmiert war als das Messer noch so ungemütlich dicht an Ayas Hals war… und angesichts der Anwesenheit des Telepathen ist das Argument mit der Mordanzeige eine mehr als lahme Begründung für dieses Alarmiertsein!*

Farfarello
*Ich grinse meinen Aijin schelmisch an während ich ihn ein bisschen enger an mich ziehe und muss kichern, als ich an Ayas dramatischen Abgang denke... zumindest dramatisch wenn man sich sein sonstiges Wesen betrachtet. Wenn man Kens Urteil vertrauen kann, ist hier wohl die einzige Beziehung durch die Aya -nicht- durchblickt seine eigene... `Ne Bradley, scheint als wäre das nicht so –ganz- die ritterliche Rettungsaktion gewesen, die sich dein Kätzchen von dir erwartet hätte´ … meldet sich unser Haustelepath in der enstandenen Stille wieder zu wort. Omi schnüfft ganz, ganz leise, während er Crawford einen Blick zuwirft der zeigt, dass er zum allerersten Mal mit Schuldig einer Meinung ist und sich dann wieder ganz darauf konzentriert sich von Nagi über den ausgestandenen Schreck hinwegtrösten zu lassen. `Du kannst bei mir schlafen wenn du heute nicht mehr mit ihm sprechen willst...´ In Nagis Stimme liegt soviel Trotz, dass sogar Crawford sich den Widerspruch spart. Eigentlich sagt oder tut er gar nichts außer mit einem leichten Seufzer den 1000-Yen-Schein aufzuheben den Abyssinian fallengelassen hat und nach einem kurzen `Darüber sprechen wir noch. Morgen.´ Wieder in Richtung Bar zu verschwinden, entweder um zu bezahlen oder um -wie Schuldig gerade spöttisch herausposaunt- einen anderen Bettwärmer für diese Nacht zu finden. Nach diesem Statement stehen wir alle erstmal ein bisschen bedröppelt rum und wissen nicht so ganz was wir machen sollen... bis ein reichlich angeheiterter Balinese sich mit viel Schwung um Schuldigs Schultern drapiert - und mit einem fröhlich-trunkenen `-hier- steckt ihr alle, ich such mir schon die ganze Zeit einen Wolf... warum macht ihr so lange Gesichter?  Ist jemand gestorben?´ Nagis promptes und gandenlos trockenes ´Fast.´ sorgt dafür das sich sein Gesicht zu einem Bild geradezu kompletter Ahnungslosigkeit verzieht... was für uns vier das Zeichen zum Loslachen zu sein scheint. `Ey worüber lacht ihr was is denn passiert das is nich fair... Schuldig!!!!´ Den verzweifelten Blick von Balinese vollkommen ignorierend schnappt sich Schuldig das unwissende Weißmitglied und zerrt ihn Richtung Bar `Gib mir nen Vodka aus und ich erzähl’s dir...´ den Gedanken an einen Drink finde ich nicht übel und ziehe, Omi und Nagi sicher im Schlepptau, meinen Aijin hinter den beiden her* einen ordentlichen Drink kann ich auf den Schrecken jetzt auch vertragen....

Ken
Ganz deiner Meinung. *Nachdem wir aufgereiht auf Barhocker am Tresen sitzen, Nagi und Omi über zwei Baileys Irish Cream die Köpfe zusammenstecken und tuscheln, todsicher die Freuden der kommenden Nacht erörternd und Schuldig  -offensichtlich auf telepatischem Wege- Yohji die ganze Story verklickert, da unser Playboy ihn gebannt anstarrt und dann und wann ein `Nein!!’ oder `Unglaublich!’ `Echt???’ hervorbringt und schließlich breit grinsend mit Schuldig anstößt, drehe ich unschlüssig mein Glas Irischen Whiskey zwischen den Fingern.* Eigentlich… *Farfarello lässt sein Glas leise an meines klicken und sieht mich forschend an. `Ja?’* Ach, nichts. *Überraschend sanft nimmt er meine freie Hand. `Was hast du denn für Sorgen??’ Augenblicklich werde ich innerlich ganz warm und lächle ihn an.* Keine Sorgen, die dich… - uns betreffen. Ich denke an Aya. Er hat so.. er hat wirklich enttäuscht ausgesehen. Verletzt. Hintergangen… *Der alles-hörende, alles-sehende, einfach allgegenwärtige Schuldig lässt sich in meinem Kopf vernehmen. /Keine Sorge, Ken./ Mein Kopf ruckt hoch. //Ken?// /Ups sorry. Siberian./ Das mitgeschickte Grinsen straft seine Entschuldigung augenblicklich Lügen. /Dachte nur, wo wir doch jetzt quasi Schwager sind.. / In seiner `Stimme’ schwingt sowas wie Bedauern oder auch leichter Groll mit. Upsi. Offenbar lag ihm doch ein bisschen mehr an Farfarello… seine Gedanken-Stimme wird abweisend. /Nichts was dich zu kümmern hätte, Kätzchen. Und wegen euerm Rotschopf… Er war –nicht- wegen der Chibies enttäuscht. Oder wegen dir und Farf. –Und- ich glaube zu wissen, dass sich um ihn gekümmert wird./ Damit wendet er sich wieder Yohji und seinem Bourbon zu und es wird wieder still in meinem Hirn. //Nett von dir.// Mehr `sage’ ich nicht, und es kommt keine Antwort. Auch gut. Auf jeden Fall ist er ein fairer Verlierer.*

Farf *Ich lege sanft einen Arm um Kens Schultern und küsse ihn zärtlich auf die Wange* Ich denke, Schuldig hat recht. *Er sieht mich leicht verdutzt an bis ihm dämmert das Schuldig mich hat mithören lassen  was ich mir- bis auf eine ganz dezent angehobene Augenbraue bei seinem `nichts was dich zu kümmern hätte´ - nicht habe anmerken lassen* Crawford kann ein Arsch sein... nein, um ehrlich zu sein er -ist- ein Arsch, aber auch wenn Abyssinian es nicht spitzbekommen hat, während unserer kleinen `Umarmung´ war Crawford bei weitem nicht so entspannt wie er getan hat. Und ich bin sicher hätte ich -wirklich- Anstalten gemacht, Abyssinian die Kehle durchzuschneiden, hätte ich schneller ein rauchendes Loch in der Stirn gehabt, als du bis drei zählen kannst. `Und das soll mich jetzt beruhigen ja?´ *Sein skeptisch-sarkastischer Tonfall bringt mich zum Lachen und ich küsse ihn stürmisch* Nun, wenn du dir Sorgen um das Liebesleben eurer Eisprinzessin machst wahrscheinlich schon. Oder so wie es im Moment aussieht wohl eher  Sexleben statt Liebesleben... auch wenn ich irgendwie das Gefühl habe, dass euer Rotkätzchen nicht nur eine schwäche für Crawfords Knackarsch hat.

Ken
*Das muss ich erstmal verdauen. Aya hat eine Schwäche für Crawford?? Und dieser wiederum …* Du willst also damit wirklich sagen, Crawford hätte –dich- umgebracht, damit –du- Aya nicht umbringst? *Farfarello nickt nur und nimmt gleichmütig einen Schluck aus seinem Glas. Ich schüttle ungläubig den Kopf.* Er hätte ein –Teammitglied- geopfert - für Aya? Aber das würde ja bedeuten… *Farf nickt und guckt sich angelegentlich seine Fingernägel an `Hai. Genau das. Aber ehe er das zugibt, beißt er sich lieber die Zunge ab.* Genau wie Aya! Na da haben sich ja zwei gefunden… *Farf grinst etwas mehr und  nickt abermals. `Lass sie… je mehr sie mit sich zu tun haben, umso mehr Ruhe haben –wir- doch!’ /Das erste vernünftige, was ich dich heute sagen höre, Farfarello!/ `Schnauze, Schuldig, trink deinen Bourbon und verschon mich.’ Ich sehe Farf verdutzt an, doch er winkt ab. `Vergiss es.’ Ich lasse es auf sich beruhen, denn mein Blick fällt auf Omi, dem mehr oder weniger an Nagis Schulter gelehnt, die Lider zufallen wollen, wobei dieser auch schon leichte Ringe unter den Augen hat, und ich mache Fararello darauf aufmerksam.* Langsam sollten wir uns mal zum Aufbruch rüsten… fragt sich nur, wohin? *Schuldig hebt die Hand. `Ich kann noch fahren, hab kaum Alkohol getrunken. Ich bringe erst den kleinen Sprittie hier heim ins Kätzchenhaus’ er deutet mit dem Daumen auf Yohji, der selig lächelnd an seiner nicht angezündeten Zigarette nuckelt und den Eiswürfeln in seinem Glas beim Schmelzen zusieht - `dann bringe ich die Chibies zu uns. Was ihr macht, ist eure Sache… ich glaube nicht, dass, unsere Chefs sich da heute noch groß drum scheren werden…’*

Farfarello
*Ich räkele mich genüsslich und lasse mich von meinem Barhocker gleiten* Und am besten scheren sie sich auch in Zukunft nicht darum... ne Aijin was meinst du? Kommst du mit in die Höhle des Löwen? Dann müssen sich die Chibies beim Frühstück nicht alleine mit Crawford rumärgern -sollte- der zwischenzeitlich wieder aufgetaucht sein. *Ich lehne mich zu ihm rüber und knabbere an seinem Ohrläppchen bevor ich wie zufällig mit meiner Hüfte seinen Schritt streife* Und was wir in der Zwischenzeit machen bleibt uns überlassen... Mein Zimmer hat schalldichte Wände *Zufrieden registriere ich das breite `ab 18´ Grinsen auf den Lippen meines Aijin bei dieser kleinen, beiläufigen Bemerkung, zwinkere ihm kurz zu und mache mich dran, Nagi ein bisschen dringend benötigte Hilfe beim Laufen angedeihen zu lassen während Ken sich um Omi kümmert... was nicht gerade leicht ist denn die Finger der beiden Chibies scheinen förmlich aneinandergeklebt zu sein... - was mich und Ken zum Lächeln und Schuldig zu einem genervten Aufstöhnen animiert. `Ist mir schlecht, hoffentlich hört dieses Rumgekuschele bald.. ey Kudoh! Halt deine Finger aus meiner Privatzone wenn du dich nicht die nächsten zwei Wochen für eine spät- pubertierende Drag Queen mit Lederfetisch halten möchtest!...´ Laut lachend quittieren ich und mein Kätzchen Schuldigs verzweifelte Versuche sich aus Kudos Krakenarmen zu befreien denen dank Alkohol vollkommen egal zu sein scheint -wen- er da eigentlich gerade begrapscht. Ein paar Minuten später sind endlich ein schimpfender Schuldig samt Anhang und den schmusenden Chibies in ein Taxi verfrachtet und wir warten eng aneinandergeschmiegt auf das nächste. `Ereignisreicher Abend heute ne´ gähnt mir mein Kätzchen entgegen und schmust seine Nase in meine Halsbeuge. `Wenn das jetzt -immer- so zugeht habe ich bald genauso graue Haare wie du.´ Ich knuffe ihn leicht als ich das Amüsement in seiner Stimme höre* Da will wohl einer unbedingt auf dem Sofa schlafen.... *Er zuckt leicht mit den Schultern und küsst meinen Hals. `Solange ich da nicht -alleine- schlafen muss....´ Ich brumme leicht und ziehe seinen Kopf zu einem Kuss an mich heran.* Ich denke mal, dass du in Zukunft generell selten alleine schlafen wirst... egal ob auf dem Sofa oder anderswo.... *Zärtlich löse ich ihn von mir, halte aber seine Hand fest während ich ihn auf das freie Taxi zuziehe das ich erspäht habe. Mit einem leichten Klatsch auf den Po befördere ich ihn ins Wageninnere und sorge die nächsten paar Minuten dafür, dass der Fahrer knallrote Öhrchen und mein Aijin ein dringendes Problem in seiner Körpermitte bekommt* und übrigens... *meine Lippen wandern über sein Schlüsselbein*...meine Haare sind weiß, nicht grau....

Aya
*Das Taxi ist bezahlt und ich stehe vor dem in tiefe Dunkelheit gehüllten Koneko. Die Vorstellung, mitten in der Nacht in ein menschenleeres Haus zu kommen ist seltsam. Zumindest Omi und Ken sind sonst meistens abends zu Hause… das heißt, Ken in letzter Zeit ja weniger – und den Grund dafür kenne ich jetzt. Aber dass auch Omi... Als ich an den Verlauf des Abends denke zieht es ganz untypisch in meiner Brust. Scheint, als ob die `Familie’ sich auflösen würde… Wenn es nicht so absurd wäre könnte man sich totlachen. Naoe und Omi, Farfarello und Ken, wer weiß was mit Schuldig und Yohji ist… und schließlich - ich und… „ein neues Spielzeug ist leicht aufzutreiben!“ …. `Fuck you, Crawford!’  - Ich habe es wirklich so gemeint, das weiß ich – auch wenn es mir jetzt leid tut. Oder eher – schmerzt. Irgendwo hatte ich wohl die die unsinnige Hoffnung, dass… unwirsch schiebe ich die Gedanken beiseite und suche nach meinem Schlüssel. Ein halblauter Fluch entfährt mir, als ich feststelle, dass dieser in meiner Jeansjacke und diese wiederum in der Disco zurückgeblieben ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass einer meiner Teamkameraden heute noch nach Hause kommt… aber zurückfahren werde ich auch nicht. Auf keinen Fall. Unschlüssig stehe ich noch einen Moment vor der Tür herum und gehe dann nach hinten auf den Hof. Vielleicht hat ja einer die Hintertür offengelasssen… ich stolpere über diverse Tonkübel und Säcke mit Blumenerde, und mache mir eine geistige Notiz, den Bewegungsmelder gleich morgen anders einzustellen, damit er früher anspringt, dann stehe ich vor der fest verschlossenen Hintertür. Resigniert wende ich mich davon ab.* Kuso! *Ein erneuter Fluch kommt mir über die Lippen, als ich wieder nach vorne stolpere. Zweite geistige Notiz: Die Lampe muss wesentlich länger anbleiben! Wieder an der Vorderfront des Ladens angelangt bemerke ich als erstes den silbergrauen 500er Benz der dort parkt und fahre heftig zusammen. Ich sehe mich suchend um und mein Blick bleibt schließlich an der Eingangstür zum Laden hängen. Eine wohlbekannte Gestalt im hellen Anzug steht daneben, meine Jacke in der Hand. Ich sehe ihn kalt an.* Was willst du? *Er hebt den Arm mit der Jacke an. `Du hast was vergessen…’*

       

Brad *Ich bekomme kein Dankeschön als er unwirsch die Jacke von meinem Arm nimmt – nicht, dass ich eins erwartet hätte - und nach seinem Schlüssel kramt. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er lieber vor der Tür übernachtet hätte als mich heute abend noch einmal wiederzusehen... oder generell –überhaupt- wiederzusehen. Mittlerweile hat Abyssinian den Schlüssel gefunden und macht sich daran, sang- und klanglos zu verschwinden. Dass ich die Tür dabei vor der Nase zugeschlagen bekommen dürfte ist mir auch klar. Er zuckt hart zusammen und ich kann sehen, dass es ihn eine Menge Selbstbeherrschung kostet, sein Handgelenk nicht gewaltsam aus meinem Griff zu befreien.* Es war unvorsichtig von dir, Farfarello so zu provozieren. Mach das nicht noch einmal

Aya
*Bei seiner Berührung wird mir heiß und kalt, was mich ziemlich ärgert. Ich will nicht mehr, dass er so eine Wirkung auf mich hat! Und überhaupt, was soll das ganze hier? Wieso will er mich aufhalten? Warum ist er überhaupt hergekommen? Die Antwort kommt recht schnell, aber seine Bemerkung über Farfarello lässt mich nur kalt auflachen.* Jaja, Crawford. Entschuldige, dass dein wertvoller Kollege Gefahr gelaufen ist, als Mörder verhaftet zu werden. Tut mir wirklich leid. Soll nicht wieder vorkommen – wenn er mich in Ruhe lässt. *Ich sehe ihn ironisch an* Außerdem liegst du ja wohl falsch – ich habe ihn nicht im mindesten provoziert. Ich habe lediglich versucht, -mein- Teammitglied aus diesem Siffschuppen mit nach Hause zu nehmen, als er mir an die Kehle gegangen ist. *Meine Stimme klingt ätzend, als ich weiterspreche.* Ach ja, –danke- dass du ihn zurückgepfiffen hast. *Ein Blick auf die Hand, die immer noch meinen Arm festhält.* Wenn du mich jetzt loslassen würdest? Ich bin müde und will ins Bett.

Brad
*Ich ignoriere diese Anweisung absolut problemlos* So eine Gefahr bestand nie. Farfarello wäre nicht verhaftet worden, selbst wenn er dir mitten in dem Laden und für alle gut sichtbar die Kehle durchgeschnitten hätte. Für irgendetwas muss Mastermind ja auch nütze sein nicht wahr. *Ich hebe ganz leicht eine Augenbraue und sehe Abyssinian abschätzend an.* Du scheinst zu glauben, dass ich wirklich irgendeinen Einfluss auf Farfarellos Verhalten gehabt hätte aber da liegst du falsch. -Wenn- er sich in eine seiner Launen hineinsteigert habe ich ungefähr soviel Einfluss auf ihn wie auf das Wetter. -Mein- Vorteil ist, dass ich meistens von einem solchen Stimmungswechsel schon vorher weiß und Schuldig oder Nagi anweisen kann ihn ruhigzustellen. Und Farfarello ist ein ausgesprochener Trotzkopf, die Wahrscheinlichkeit, dass er dich getötet hätte, wäre nur gestiegen wenn ich einen wirklich ernsthaften Versuch unternommen hätte ihn davon abzuhalten. *Meine Stimme hat einen leicht ironischen Klang als ich seinen Arm wieder loslasse und stattdessen meine Brille von der Nase ziehe* -Und- du scheinst zu vergessen, das `Oracle´ nicht mein Codename ist, weil ich mit Brille so wahrsagerhaft aussehe.

Aya
*Ich kann nur höhnisch schnauben.* Klar. Oracle. Du wusstest also von Farfarello und Ken, Omi und Naoe,  du wusstest dass er mich mit dem Messer angeht, und bist mit mir in diesen Laden gefahren? Kannst du mir mal verraten was das alles soll? Und wieso bist du jetzt hier? Um mir zu erklären, dass du `keinen ernsthaften Versuch unternommen hättest’ - mit anderen Worten also tatenlos zugesehen hättest, wenn mir die Kehle durchgeschnitten wird? Ist ja alles kein Problem, Mastermind wird’s schon richten! Hätte Mastermind auch meine Halsschlagader gerichtet? Weißt du was – das muss ich nicht verstehen. Und jetzt gehe ich schlafen.

Brad
*Meine Ungeduld bei soviel Stursinn und Unverständnis ist mir deutlich anzumerken* Nein, von der Tatsache, dass wir beiden nicht die einzigen sind die sich ihre Nachtvergnügen im anderen Lager gönnen wusste ich nichts. Ich hatte so eine leichte Vermutung dass Nagi nicht mehr ganz so alleine war wie er mich glauben machen wollte, und dass Farfarello sich irgendwo einen kleinen Liebhaber zugelegt hatte wusste ich auch. Aber ich wusste nicht -wen- und ich habe mich auch ehrlich gesagt nicht sonderlich darum gekümmert. Ich war anderweitig beschäftigt. Und ich wusste auch nicht dass Farfarello dich angreift. So funktioniert das nicht. Aber ich wusste. dass er dich nicht töten würde. Und ich hätte mit Sicherheit -nicht- einfach zugesehen, wie er dir die Kehle durchschneidet. Wäre das wirklich passiert, könnte Siberian sich einen neuen Aijin suchen... und ich mir auch. Denn so schnell ich auch bin, dass er dich erwischt hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht verhindern können. Du hast wirklich verfluchtes Glück gehabt das unser Psychopath Siberian anscheinend aus der Hand frisst - aber trotzdem würde ich dir raten, in Gegenwart von Farfarello aufzupassen wann und wie du Omi oder Nagi berührst. Er kann ziemlich empfindlich sein wenn er sich einmal entschieden hat jemanden zu beschützen.

Aya
*Ich spiele mit dem Schlüssel in der Hand herum und starre bockig auf den Boden. Sein Tonfall, seine Körperhaltung… Er hat jetzt diese überlegen-väterliche Art drauf, die ich an ihm hasse. - Auch wenn er fast 10 Jahre älter ist muss er es nicht immer so raushängen lassen! Seine Argumente – ob nun wahr oder unwahr sei mal dahingestellt – klingen allerdings logisch.* Hai. Wakarimashita. *Ich wende mich jetzt endgültig zur Eingangstür und stecke den Schlüssel ins Schloss. Ein ganz klein wenig langsamer und sorgfältiger als notwendig. Brad steht  schweigend da. Ich meine, seine Blicke auf meinem Rücken zu spüren. Ich drehe den Schlüssel herum, Brad schweigt immer noch. Der Schnapper klickt, und die Tür öffnet sich einen winzigen Spalt, als ich leicht, -sehr- leicht, dagegendrücke. Ich kämpfe einen Augenblick mit mir und halte dann doch noch kurz inne. Es wäre interessant zu wissen, warum er überhaupt mit mir hier steht und herumdiskutiert… und da war noch etwas anderes …* Und was sollte der Spruch mit dem `Spielzeug’? *Egal wie die Antwort auch ausfällt, egal ob er jetzt denkt dass… was immer er denken will… ich musste diese Frage stellen. Und wenn es nur dazu dient, das ganze leichter zu beenden.*

Brad
Das war kein `Spruch´ - das war die Wahrheit. *Abrupt scheint er seine kleine Verzögerungstaktik zu bereuen und einer meiner Mundwinkel ruckt leicht in die Höhe als ich sehe wie sich sein Rückgrat schlagartig versteift. So manipulierbar... und so vorhersehbar manipulierbar, selbst wenn ich kein Precog wäre. Ich kann förmlich sehen wie der Zorn, mit dem er die Tatsache überdecken will, dass ihn dieses Statement mehr als nur etwas verletzt hat, in ihm hochkocht. Was ich allerdings als nächstes tue nimmt ihm schlagartig den Wind aus den Segeln und er erstarrt förmlich als ich ganz leicht meine Arme von hinten um seine Mitte lege, ohne ihn dabei noch irgendwie anders zu berühren. Nur meine Nasenspitze kommt ganz leicht an das Haar an seinem Hinterkopf* ein -Spielzeug- könnte ich mir wirklich an jeder Straßenecke neu beschaffen... der Fehler den Schuldig gemacht hat war, anzunehmen, dass -du- für mich nur ein Spielzeug bist. Das bist du nämlich nicht.

Aya
/That’s soo like you Crawford…/*Ich würde ihm am liebsten meine Verachtung ins Gesicht schleudern… ihn anschreien, was er dann hier will, die `Spielzeugläden’ seien doch wohl in der Innenstadt… - und halte mich dann doch mühselig zurück. Mit fest aufeinandergebissenen Zähnen presse ich ein `Na fein. Nur zu. Auf zum Shoppen.’ hervor und mache nun endgültig die Tür zum Laden auf. Ich erwarte nicht mehr, von ihm angesprochen zu werden, und er tut es auch nicht. Dafür etwas anderes, etwas womit ich zu allerletzt gerechnet hätte. Er umfasst mich federleicht mit den Armen, so leicht, dass ich hingefallen wäre, hätte ich den heftigen Schritt nach vorne tatsächlich gemacht, den ich vorhatte zu machen als ich in hinter mir spürte. Er hält mich nicht, er lässt mich nicht los. Er gibt mir die freie Entscheidung…. Ein kleiner Teil in mir warnt, dass er mich nur wieder manipuliert, meine Schwäche ausnutzt, dass er -weiß- wie er mich immer wieder dahin bekommt, wo er mich haben will… aber das ist mir egal. Alles was ich brauche ist doch nur die Rechtfertigung vor mir selbst, der kleine Selbstbetrug dass ich die Wahl habe… dass ich gehen -könnte- wenn ich wollte. Ich lehne mich leicht nach hinten und lege den Kopf nach rückwärts an seine Schulter.* Bastard. *Er küsst meine Schläfe und ich spüre seinen Atem als er leise auflacht.* Hai. Wakarimashita.

Brad
*Mit einem leichten Lächeln um die Lippen -ausnahmsweise sogar mal einem echten - drehe ich sein Kinn so, dass ich ihn sanft küssen kann bevor ich an ihm vorbei den einen Schritt in den dunklen Ladenraum mache und ihm auffordernd meine Hand hinhalte. *Ikuse?* Er seufzt leicht auf und bedenkt mich mit einem seiner übliche Eisblicke... doch als er meine Hand nimmt und sich von mir in das Ladeninnere und in eine feste Umarmung ziehen lässt sehe ich so etwas wie ein Lächeln auch um seine Mundwinkel huschen. `Hai. Ikuse.’*

Garbhan = Rabauke (gälisch)

Hounyou = pinkeln

Obaasan  = Oma

Yume yume= nie im leben

So, wir hoffen ihr hattet Spaß beim Lesen!
Haruka & Mandalorian

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