Weiß Kreuz RPG `Romeo und Julia, Teil 4                                                        back

Nagi
*Mit einem unwilligen Ächzen lege ich den Kopf in den Nacken und lausche etwas verstimmt auf das leise Knacken das folgt. Dieser Tisch ist alles andere als geeignet, um an dem Laptop zu sitzen, irgendwie hängt mein Kopf immer in einem verkehrten Winkel. Sehnsüchtig schaue ich auf mein Bett. Es wäre wesentlich bequemer, aber es hat keine Steckdose in der Nähe und ich verlasse mich ungerne auf meine Akkus. Nach einer kurzen Äberlegung schalte ich trotzdem auf Batteriebetrieb um, stöpsele das Netzkabel aus und lege mich samt Laptop auf die Überdecke. So auf dem Bauch arbeite ich eigentlich am liebsten und mit einem erleichterten kleinen Seufzen grabe ich meine kalten nackten Zehen unter die Bettdecke. Nach meiner kleinen Session im Bad und der danach nötigen Dusche habe ich mich direkt in meinen Pyjama geschmissen. Ich habe nicht mehr vor, irgendwohin zu gehen und so ist es am bequemsten. Ich habe noch nicht ganz wieder angefangen zu tippen als es an der Tür klopft. Schnell lege ich meine Finger auf die Tasten* Hai?

Omi
*Um Zeit zu gewinnen gehe ich ins Bad. Ich gönne mir einen ausgiebige Dusche, und stelle mir vor wie es wäre, wenn Nagi bei mir im Zimmer wäre und –nicht- Nishimura in dem Bett dort liegen würde. Das ist jedoch keine so gute Idee, weil vollkommen unmöglich, und bevor sich irgendwelcher Frust breitmachen kann habe ich mich abgetrocknet, bin in meinen Yukata geschlüpft und kehre zu dem Tablett mit den Häppchen vom Buffet zurück. Während ich den ersten Happen esse verrät mir Nishimuras Schnarchen, dass der Alkohol wohl endgültig seine Wirkung getan hat. Leise stehe ich auf um zu seinem Bett zu gehen. Er liegt mit halb offenem Mund auf dem Rücken und sägt ganze Wälder um. Das ist mit Sicherheit nicht simuliert! Nachdem ich mich überzeugt habe, dass Sektkübel und Wasserflasche in seiner Reichweite stehen, wende ich mich erleichtert ab und hole das Tablett vom Tisch. Ich verlasse das Zimmer fast lautlos und sichere erstmal den Flur. Totenstill. Von unten hört man immer noch die Stimme des Animateurs, bei uns hier oben scheint niemand zu sein. Ich fllitze den Flur entlang und klopfe an Nagis Zimmer. Auf seine Antwort trete ich rasch ein und schließe die Tür mit dem Fuß.* Ich dachte, du hast vielleicht Hunger, und da habe ich dir was zu Essen geholt. Aber wenn du nicht willst, gehe ich auch wieder… *ich weiß selbst nicht, warum ich so zaghaft bin, aber die Situation ist ohne Zweifel riskant, und vielleicht findet er das ja nicht so besonders gut…

Nagi
Iie, bleib. *Meine Stimmung ist auf einmal um Klassen besser, ich hatte eigentlich eher mit Asagi oder einem seiner Freunde gerechnet... aber -dieser- Besuch gefällt mir eindeutig besser. Etwas umständlich entknote ich meine gerade so schön eingepackten Zehen wieder und gehe ihm entgegen um ihm das Tablett abzunehmen und auf den Tisch zu stellen *Schläft Nishimura?* Ich schnuppere an den Häppchen auf dem Tablett und mein Magen meldet sich sofort zu Wort.* Hmm das riecht gut, Arigato Omi.* Er steht immer noch etwas unentschlossen neben dem Tisch und ich nehme sanft seine Hand und ziehe ihn auf einen der Stühle bevor ich mich selber setze und mit den Fingern eine der winzigen Frühlingsrollen nasche.* Du kannst ruhig bleiben wenn du möchtest...* Ich schmunzele ihn an und nasche ein zweites Röllchen* Zusammen essen dürfte ja wohl unverfänglich genug sein, sollte Asagi doch früher zurückkommen.

Omi
`Wenn ich –möchte-?’ *Ich äffe ihn neckisch nach* Was glaubst du wohl? *Ich nehme mir ein Maki-Röllchen und tunke es in die Soya-Sauce.* Wenn das möglich wäre, würde ich Asagi ausquartieren. – Nishimura-kun schläft, hai. *Ich breche die Stäbchen auseinander und picke mir etwas eingelegten Ingwer auf.* Es ist so schön, so etwas normales wie das Abendessen zu teilen… *ich denke einen Moment nach*  Weißt du… *ich suche nach Worten* ich denke, so etwas wie das hier, oder vorhin die Unterhaltung … oder wirklich einfach zusammen einzuschlafen und auch wieder zusammen aufzuwachen… *ich kann nicht verhindern, dass mir eine leichte Wärme ins Gesicht steigt, weil diese letzten paar Worte so viel mehr implizieren…* das hab ich mir immer gewünscht wenn ich… also, an sowas gedacht habe wie das hier. *Ziemlich konfus, aber so empfinde ich es nun mal. Etwas unsicher esse ich weiter. Keine Ahnung, ob er versteht, was ich meine.*

Nagi
*Ich wollte ihn wegen seiner kleinen Nachäffaktion ja eigentlich ein kleines bisschen anschmollen... aber als er weiterspricht kann ich nicht verhindern, dass sich ein breites Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitet.* Ich habe ja nie groß drüber nachgedacht... *mein Lächeln wird wärmer als ich meine Stäbchen zur Seite lege und mich kurz zu ihm rüberbeuge um ihm einen kleinen Schmatz zu geben.* … aber ich muss sagen es gefällt mir. *Dass es mir noch -mehr- gefallen würde wenn wir nur mit ein paar `normalen´ Teenieschwierigkeiten zu tun hätten und nicht noch mit diesem ganzen Extrahaufen der sich dummerweise nun mal ergibt wenn sich zwei Mitglieder verfeindeter Attentätergruppen ineinander verlieben, versteht sich ja eigentlich von selbst.*

Omi
*Wir essen erstmal konzentriert und ich merke, was ich eigentlich für einen Hunger habe. Dabei schweifen allerdings meine Gedanken ab und ich denke daran, was Aya wohl hierzu sagen würde. Sehr wohl ist mir bei dem Gedanken nicht gerade.* Wollen wir es ihnen sagen? Und wenn ja, wann? *Ich blicke von meinem Essen auf und sehe, dass Nagi in der Bewegung innehält.* Gomen. War das die falsche Frage? *Verstehen könnte ich es. Aber langfristig werden wir uns der Realität stellen müssen. Wenn wir nicht alles sofort wieder beenden wird es zwangsläufig herauskommen. Und das wird nicht sehr lange dauern, da bin ich sicher.*

Nagi
*Ich lege den Happen den ich gerade essen wollte wieder zurück auf meinen Teller und versuche ein Lächeln.* Iie. Du brauchst dich nicht immer zu entschuldigen. *Ich seufze leicht* Es wird wahrscheinlich nicht sehr lange dauern, bis sie es ohnehin mitbekommen, selbst wenn wir dieses Versteckspielchen hier noch weiter treiben... was ich nicht möchte. *Ich sehe ihn fest an, damit er merkt, dass es mir ernst ist* Ich will nicht immer so tun, als ob du mir vollkommen egal wärst... denn das bist du nicht. *Ich nehme meine Stäbchen wieder und schiebe ein paar runtergefallene Reiskörner auf dem Tablett hin und her* Und es ist besser -wir- sagen es ihnen, als dass sie es von irgendwo anders her erfahren. Aber wie und wann weiß ich auch nicht.

Omi
*Bei seinen Worten erfasst mich große Erleichterung. So wie er redet und dabei aussieht, meint er es absolut ernst.* Ich hab auch keinen Plan. Aber eins weiß ich… was Aya oder Crawford auch zu maulen haben… es interessiert mich nicht! *Ich greife entschlossen ein weiteres Sushi.* Und wenn ich mit dir durchbrenne! *Es war scherzhaft gemeint, doch Nagi lässt wieder seine Stäbchen sinken, um mich groß anzuschauen.* Hai, das ist mir ernst! Irgendwie schlagen wir uns schon durch und… *als Nagi plötzlich zu kichern anfängt ist das so ansteckend, dass ich mitkichern muss. Mir schwebt auf einmal so eine Tom Sawyer/Huckleberry Finn Szene vor…* Nagi… glaubst du, Tom Sawyer und Huckleberry Finn waren schwul? *Er sieht mich wieder groß an und lacht lauter* HH..hai… ganz sicher waren sie das…

Nagi
*Ich brauche ein Weilchen bis ich mich wieder soweit beruhigt habe, dass ich nur noch gelegentlich mal kichere. Mir schwebt das absurde Bild von mir und Omi auf einem zusammengebastelten Floß vor Augen, wie wir durch die Tokyoter Bucht paddeln.* Ich stecke dich ganz einfach in ein paar alte Lumpen und drücke dir ein Blumenkörbchen in die Hand, dann setze ich mich daneben und sehe klein, verlassen und hungrig aus... so machen wir bestimmt ein Vermögen.

Omi
*Ich kichere ebenfalls noch ein bisschen* Genau. Irgendeine reiche Witwe, deren Gartenzaun wir streichen, füttert uns dann schon durch… *Ich räume das leere Geschirr auf das Tablett. Ein Blick auf die Uhr und ich sehe ihn bedauernd an.* Ich fürchte, ich verzieh mich besser. Ich denke die Party ist bald vorbei…  Kein Grund irgendwelche Gerüchte aufkommen zu lassen, ne?

Nagi
*Ich kann Omis Bedauern wirklich nachfühlen, ich würde auch noch lieber mit ihm zusammensein. Aber wer weiß wann Asagi wiederkommt...und die Chance, dass er nicht nur eine nette Unterhaltung zwischen zwei halbwegs guten Bekannten zu sehen bekommt steigt mit jeder Minute die Omi noch hierbleibt* Hai...aber einen Gute Nacht Kuss will ich noch haben. *Mit einem leichten Schmunzeln ziehe ich ihn  in eine feste Umarmung und atme noch einmal tief seinen warmen Geruch ein bevor ich ihn zärtlich küsse und mit schwerem Herzen wieder loslasse. Ich will viel mehr als nur eine Umarmung und einen Kuss.. aber das wird leider noch warten müssen.*

Omi
*Noch einen Moment länger und ich glaube mir wäre alles egal. Ich löse mich deshalb ziemlich rasch von Nagi und drehe mich nach dem Tablett um.* Gomen, aber wenn ich nicht sofort gehe, gehe ich gar nicht mehr. *Ich schenke ihm noch ein etwas gequältes Lächeln und mache mich auf den Weg zur Tür. Mir ist plötzlich sehr bewusst, dass ich unter meinem dünnen Yukata nichts anhabe und das festigt meine Willensstärke auch nicht gerade, mal ganz davon abgesehen, was Nagi wohl tun würde wenn das Ding zufällig aufginge… ich versuche mit dem Ellbogen die Klinke runterzudrücken und lasse das Tablett fast fallen.* Mist. Das ging doch beim reinkommen noch so gut. *Endlich klappt es und ich scanne den Flur. Die Musik ist aus und ein leichter Aufruhr geht durch das Treppenhaus. Es wird allerhöchste Zeit, dass ich hier wegkomme. Ich rufe noch ein leises `Oyasumi’ über die Schulter und füge in Gedanken `koibito’ hinzu, dann husche ich zu meinem Zimmer. Ich kann Nishimura durch die geschlossene Tür schnarchen hören, also besteht wohl keine Gefahr… Als ich die Tür öffnen will, klemmt auch diese anscheinend. Maroder alter Kasten dieses Hotel! Ich stelle das Tablett ab und versuche es nochmal. Und nochmal. Ich will schon fluchen als mir etwas dämmert… es ist von innen abgeschlossen…*

Nagi
 *Ich bin noch nicht wieder in meinem Bett als es erneut klopft und Omi wieder ins Zimmer stürzt, einen gehetzt-sauren Blick in den Augen. `Nagi du muss mir helfen!´ Bei mir springen sämtliche Alarmglocken an. Hat Nishimura irgendwas versucht? Oder hatte der giftige Blick, den ich ihm vorhin von der Bühne geschickt habe endlich Wirkung und er ist doch noch tot umgefallen? Von irgendwoher kann ich durch die halboffene Zimmertür Stimmen hören und Omi greift ungeduldig meine Hand und will mich mit rausziehen. *Klar helf ich dir... aber bei was??

Omi
*Etwas atemlos grinse ich ihn an* Och, mir fallen da gleich mehrere Sachen ein, aber vorerst reicht es, wenn du mir die Tür aufmachst. Nishimura hat anscheinend zugeschlossen. *Etwas grimmig füge ich hinzu* Ich hoffe, er hat dafür morgen eine plausible Erklärung… *während ich noch grolle geht Nagi schon mit konzentriertem Gesicht und geschlossenen Augen an die Arbeit. Es knackt zweimal, und er drückt vorsichtig die Klinke. Die Tür öffnet sich anstandslos. Die Stimmen auf der Treppe sind jetzt offenbar nur noch eine halbe Etage tiefer, und so drücke ich ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen und nehme mein Tablett.* Danke, bis morgen! *Damit gehe ich in das dunkle Zimmer und schließe leise die Tür. Nishimura schnarcht noch immer. Er wird sich morgen sicher wundern. Und ich werde ihm einiges zu erzählen haben, vor dem Frühstück… Auf einmal todmüde, lasse ich mich in die Kissen sinken. Kaum dass ich liege, bin ich auch schon eingeschlafen.

Nagi
*Ich bin grade dabei meine Zimmertür wieder zu schliessen als ich schon Kitadas unverwechselbare Stimme höre. Das war wirklich knapp. Asagi lässt bestimmt auch nicht lange auf sich warten, den Laptop packe ich also lieber weg. Jetzt mit einem Buch statt mit dem Rechner lasse ich mich wieder bäuchlings auf die Decke plumpsen. Nishimura hat ja Nerven, einfach die Tür zuzuschliessen wenn Omi nicht da ist. Nachdenklich drehe ich den Schlüssel zwischen den Fingern. Er hatte von innen gesteckt und ich habe ihn automatisch aufgefangen, damit er beim Herunterfallen keinen Lärm macht... am besten schiebe ich ihn nachher durch den Türschlitz damit es so aussieht als ob Omi den Schlüssel mit seinem reingedrückt hätte, er war eben so schnell weg, dass ich keine Chance hatte ihm den Schlüssel zu geben. Nishimura kann ja nicht wissen dass er gar keinen dabei hatte... hoffe ich zumindest. Ich schnaube leicht. Der kommt vielleicht auf Ideen, was wollte er denn damit bezwecken? Wenn ich nicht zufällig ein paar praktische kleine Tricks könnte hätte Omi jetzt ein problem. Das Hotel ist voll belegt, wir hatten schon Probleme überhaupt noch Zimmer zu bekommen. Er hätte irgendwo auf dem Boden schlafen müssen... auch wenn ich ihm liebend gern einen Platz bei mir angeboten hätte. Die Tür öffnet und schliesst sich leise, Asagi ist zurück. `Konban wa Naoe-san. Würde es dich stören, wenn ich noch ein Bad nehme? `Ich schüttele leicht den Kopf, lege mein Buch weg und sehe Asagi kurz an* Iie. Ich lasse die Nachtischlampe an. *Er nickt knapp und verschwindet dann im Bad. Wäre Omi nicht gewesen, ich hätte mir keinen besseren Zimmerkameraden vorstellen können als Asagi. Ruhig, höflich und äußerst wortkarg... auch wenn ich ihm fröhlich, breit lächelnd und ständig plappernd neuerdings vorziehen würde…*

Omi
*Ich erwache von Geräuschen, die aus dem Badezimmer ertönen. Offenbar ist Nishimura aufgestanden und duscht gerade. Ich richte mich benommen auf und zwinkere in das Sonnenlicht, das durch das Fenster dringt. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass es Zeit ist, zum Frühstück runter zu gehen, aber zuerst will ich mit Nishimura reden.  Als er aus dem Bad kommt weicht er meinem Blick aus und kramt in seiner Tasche herum. Aber so leicht kommt er mir nicht davon.* Warum hast du mich ausgesperrt? *Er sieht auf. `Das hab ich aus versehen gemacht.’ Sein Blick sagt, dass er lügt und ich werde leicht sauer.* Wenn du mir eins auswischen wolltest, kannst du das auch zugeben! *Er wird rot und schaut angestrengt in seine Tasche. `So ist es ja gar nicht… ich wollte dich ja dann wieder reinlassen. Ich dachte du klopfst, und dann hätte ich es mitbekommen, dass du da bist, und …’ er wird noch ein bisschen dunkler um die Nase und mir wird klar was er meint. Er hatte wohl vor, irgendwas zu versuchen, wenn ich wieder da bin, und ist dann vorher fest eingeschlafen. Ich grinse leicht, aber das vergeht mir als er plötzlich eine Frage stellt. `Wo warst du eigentlich?’* Ahm… ich wollte eigentlich das Tablett wegbringen und mir noch was zu Trinken holen. *Innerlich bete ich, dass er keinen Plan hat, wie lange ich weg war. `Und warum hast du es nicht getan?’ Er deutet auf den Tisch, wo das Tablett unschuldig steht.* Weil ich im Yukata dann doch nicht runtergehen wollte… *Langsam wird es mir zu dumm. Schließlich hat –er- den Mist gemacht, nicht ich. Und er verhört –mich-? Etwas abrupt stehe ich auf.* Ich gehe duschen!

Nagi
*Asagi steht gerade erst auf als ich fix und fertig angezogen und geduscht aus dem Bad komme und nickt mir kurzsichtig zu während er versucht auf dem Nachttisch seine Brille zu finden. `Ohayo gozaimasu Naoe-san. Hattest du eine angenehme Nacht?´* Hai arigato ich habe sehr gut geschlafen. *Bis auf die Tatsache, dass ich fast bis drei wach gelegen habe weil ständig irgendeiner auf dem Flur langlief und ich nicht einschlafen wollte bevor ich den Schlüssel wieder in Omis Zimmer bugsiert hatte. Aber erstens kann ich ihm das ja kaum sagen und zweitens bin ich es eh gewohnt nur wenig zu schlafen. Ich schlüpfe in meine Schuhe und die nächste Frage ist genauso pure nichtssagende Höflichkeit wie auch die Antwort.* Ich gehe frühstücken, soll ich dir einen Platz freihalten? *`Iie, arigato, Kakinouchi-san hält mir schon einen frei.’ Ich beuge leicht den Kopf um zu zeigen dass ich verstanden habe und gehe dann auf den Flur. Auf dem Weg zu den Treppen kann ich nicht anders, ich schiele kurz mit einer Mischung aus Nervosität und Neugierde auf Omis Zimmertür. Es ist noch Stille, entweder sind sie schon unten oder sie schlafen noch... es ist ja eigentlich noch ziemlich früh, erst kurz vor sieben. Naja, ich werde es schon mitbekommen ne. Mit dem festen Vorsatz auf keinen Fall wieder an dem selben Tisch wie Kitada zu sitzen mache ich mich auf den Weg in den hoffentlich noch leeren Speisesaal*

Omi
*Als ich aus der Dusche komme sitzt Nishimura elend auf dem Bett. So wie er aussieht tut er mir schon wieder leid.* Geht’s dir nicht gut? *Er schüttelt den Kopf und hält sich den Magen. `Kreislauf und Magenprobleme… ich bleib oben.’ Ich sehe ihn mitfühlend an.* Ich bringe dir was leichtes zu Essen mit, meinst du, du kannst nachher proben? *Er zuckt die Schultern, und so gemein es auch ist, ich hoffe er bleibt den ganzen Vormittag im Bett.* Na ich geh mal runter! *Ich will grade gehen, als er mir leise noch eine Frage stellt. `Wie bist du eigentlich reingekommen?’ Ähm… *mein Blick fällt auf den Schlüssel, der unschuldig unten an der Tür liegt, und ich merke mir einen speziellen Kuss für Nagi vor.* Der Portier hat mit dem Zweitschlüssel den hier reingedrückt und aufgeschlossen… *ich hoffe er fragt den Portier nicht… jetzt habe ich es aber eilig. Hoffentlich hält mir Nagi einen Platz frei – hoffentlich ist er überhaupt noch im Speisesaal! Immerhin ist es nach acht! Ich eile zum Aufzug und betrete wenig später den Speisesaal. Ich blicke mich suchend um, kann Nagi aber zuerst nicht entdecken. Mir vergeht vor Enttäuschung grade der Appetit, als Kitada auf mich zustürzt. `Wo ist Nishimura?’ Ich verdrehe innerlich die Augen.* Im Bett! Fühlt sich nicht. Darf ich jetzt erstmal frühstücken? *Ich wundere mich über mich, wie patzig ich dem sempai komme, aber dass ich Nagi nicht sehe hat meine Laune auf den Nullpunkt gesenkt…*

Nagi
*Als ich von der Toilette wiederkomme patzt Omi grade den Sempai an. Offensichtlich hat er schlechte Laune.. und ich hofffe für Nishimura, dass –er- nicht der Grund dafür ist. *Ah Tsukiyono-san, da bist du ja. Ich muss etwas mit dir besprechen bitte.* Er dreht sich zu mir um und seine Miene hellt sich bedeutend auf als er mich begrüßt. Mit einer ganz winzig kleinen Berührung am Ellenbogen steuere ich ihn von dem schäumenden Kitada weg in Richtung des ruhigen kleinen Tisches, der aufgrund seiner Entfernung zum Buffet ziemlich allein in seinem Eckchen steht und setze mich wieder vor meinen Tee.* Nishimura ist noch `krank´? *Ich kann nicht verhindern, dass meine Stimme leicht gehässig klingt und ich hoffe, dass Omi sich was hat einfallen lassen wie er doch noch ins Zimmer gekommen ist.* Was hast du ihm gesagt wie du reingekommen bist? Und warum um alles in der Welt hat er überhaupt abgeschlossen?

Omi
*Ich warte bis der Kellner, der gerade auf uns zusteuert, und mir ebenfalls eine Kanne Tee bringt, wieder weg ist. Dann rühre ich jedoch unschlüssig in meiner Tasse herum. Wenn ich Nagi sage, was Nishimura zugegeben hat, dann wird er womöglich wieder sauer… aber ich habe diese ganze Lügerei so satt. Ich habe in den letzten zwei Wochen mehr gelogen als in zwei Jahren davor… und es ist ja noch kein Ende abzusehen… Ich sehe Nagi an* Er ist noch reichlich alle. Ich hab ihm gesagt der Portier hat mich reingelassen und den Schlüssel dabei rausgeschubst. Danke übrigens! Wenn der Schlüssel nicht dagewesen wäre, wär’ mir glaub’ ich nicht viel eingefallen… *ich schenke ihm ein Lächeln, als ich an den Kuss denke, den ich ihm dafür zu geben gedenke* und … *jetzt kommt der schwierigste Teil und ich zögere. Sofort wird Nagis Miene etwas argwöhnisch, und ich rede schnell weiter.* Also… er hat abgeschlossen, weil er es mitbekommen wollte, wenn ich wieder da bin. *Aufatmend nehme ich einen Schluck Tee, und hoffe dass Nagi nicht weiter nachfragt.* 

Nagi
*Ich kann nicht verhindern, dass meine Augenbrauen bei Omis letztem Satz steil in die Höhe schießen. Demnächst muss er dann eine Liste führen, wann und wo er für wie lange hingeht oder was?* Aha. Und wahrscheinlich wollte er dich dann auch standesgemäß willkommen heißen?

Omi
*Ich hebe unbehaglich die Schultern* Keine Ahnung… *Irgendwie muss mein Gesicht Bände sprechen, denn Nagis Ausdruck verfinstert sich zusehends und er sieht aus als ob er gleich irgendwas bezüglich Nishimura unternehmen wird.* Ich… lass es doch einfach auf sich beruhen. Er war betrunken und wer weiß was in seinem Kopf vor sich ging. Er ist dann eingeschlafen und hat nichts mitbekommen. *Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, werde aber schnell wieder ernst.* Egal. Selbst wenn… er was versucht hätte. *Ich lege unter dem Tisch die Hand auf Nagis Bein, ich brauche jetzt irgendwie Körperkontakt. Mit einem genervten Seufzen stoße ich die Luft aus.* Wieso kann er nicht kapieren dass ich nicht ihn liebe, sondern - *im letzten Moment kann ich noch stoppen und sehe Nagi groß an. In einem Nebensatz wollte ich das eigentlich nicht loslassen, und schon gar nicht im Zusammenhang mit Nishimura-kun. Verlegen nehme ich noch einen Schluck Tee und spiele dann mit dem Löffel.*

Nagi
Das nicht ausgesprochene ´dich´ hallt trotz allem irgendwie in meinen Ohren nach... und schlagartig werde ich genauso rot und verlegen wie Omi. Der malt grade hübsche kleine Muster mit einem Tropfen Tee und seinem Löffel auf die Tischplatte... und ich habe plötzlich das fast unwiderstehliche Verlangen auch irgend etwas unverfänglich-ablenkend-verlegenes zu tun. Also streiche ich mir erst mal ein paar Haare aus der Stirn und brummele etwas von ´Na gut, wenn du meinst, dann lass ich ihn ganz, fürs erste.´ Während in meinem Kopf sämtliche Rädchen auf Hochtouren rattern. Irgendwie ist mir nicht wohl dabei, Omis beinahe-aber-doch-nicht-so-ganz-auch-wenn-eigentlich-klar-ist-was-er-sagen-wollte-Lieb eserklärung einfach so in der Luft hängen zu lassen, aber er wirkt so verlegen, dass ich nicht weiß, ob es nicht doch besser wäre nicht weiter darauf einzugehen... Aber weder Omi noch ich werden jemals erfahren wie ich mich aus dieser Situation hinausgerettet hätte, denn während ich noch ein gutes Dutzend verschiedene Möglichkeiten im Kopf durchspiele naht auch schon wieder unser persönlicher Workaholic-Alptraum in Gestalt von Kitada.´ Fertig gefrühstückt Tsukiyono-kun? Naoe-kun?´ Ein doppelt genervtes Nicken unsererseits und Kitada scheucht uns von den Stühlen.´ Na dann los los, wir haben Arbeit zu tun. Tsukiyono-kun du gehst bitte in den kleinen Raum neben dem Probensaal, die Mädels wollen eine Anprobe für das Kleid machen. Und du Naoe-san kommst bitte mit und hilfst dabei die Bühne fertig zu machen. Es gibt Probleme mit der Technik, du kennst dich da ja aus. `Damit entschwindet er wieder... und Omi und ich sehen uns nur ein bisschen gequält lächelnd an bevor wir uns seufzend auf unseren Weg begeben.*

Omi
*Nagi sieht nach meinem `Ausrutscher’ etwas unglücklich aus der Wäsche. Ich glaube nicht, dass ich ihn jetzt groß verschreckt habe, schließlich ist er kein Dummkopf. Meine Gefühle für ihn sind ihm sicher schon länger klar… Er weiß nur offensichtlich nicht, was er erwidern soll. Seine verlegene Geste, mit der er sich die Haare aus der Stirn streicht führt dazu, dass ich ihn am liebsten in die Arme schließen würde um das Ganze noch mal wiederholen.. nur nicht mit demselben genervten Unterton wie zuvor. Nagi grollt eine Zustimmung auf meinen Vorschlag, dann ist es still an unserem Tisch. Ich starre auf meine Tasse, er auf seine Hände. Kurz bevor die Stille ungemütlich wird kommt Kitada angestürzt und beordert Nagi zur Bühne und mich zur Anprobe. Ich bin zwar nicht begeistert, mich in Frauenkleider stecken zu lassen, stehe aber gehorsam auf. Während ich mich in das angegebene Zimmer begeben will ruft mir Kitada im Weggehen noch zu, ich solle erst Nishimura holen. `Flöße ihm Aspirin oder sonstwas ein, wer säuft, kann auch arbeiten!’ Mir fällt ein, dass ich ihm ja einen leichten Imbiss versprochen hatte und ich gehe zum Frühstücksbuffet. Ich selber habe zwar auch noch nichts gegessen, aber mir fehlt der Appetit. Gestern Abend, mit Nagi… das hat mir gefallen. Das würde ich gerne mal in Form von Frühstück genießen, vorzugsweise im Bett… ich grinse leicht vor mich hin, als ich Reisbällchen, Suppe und Weißbrot auf ein Tablett stelle und eine Kanne Tee zum Mitnehmen ordere. Aspirin habe ich in meiner Waschtasche, man weiß ja nie…  Dann balanciere ich das ganze zum Aufzug. Nagi wird sicher begeistert sein,wenn er das mitbekommt.. aber versprochen ist versprochen. Im Zimmer angekommen stelle ich das Tablett ab und nähere mich Nishimura. Er hat die Augen geschlossen, ich weiß aber nicht ob er wirklich schläft* Oy, Nishimura-kun… Frühstück! *Seine Augen öffnen sich und er schaut mich verschlafen an. `Hmm?’ Er richtet sich auf, hält sich dann aber den Kopf und stöhnt leise. Ich gehe ins Bad und hole ein Glas Wasser und zwei Tabletten, welche ich ihm in die Hand drücke.* Hier, nimm die, oder willst du erst was essen? *Er nimmt wortlos das Wasser und schluckt die Pillen. Dann lässt er sich wieder nach hinten sinken. `Ich kann nicht aufstehen!’ Ich sehe ihn bedauernd an.* Kitada sagt, wer säuft kann auch arbeiten und du sollst zur Probe kommen! *Seine Augen öffnen sich wieder. `Probe? Mit dir?’ Ich verdrehe die Augen.* Was weiß ich. Jedenfalls Probe. Also beeil dich… und überleg dir was du tust! - Das von gestern nacht ist noch nicht vergessen! *Damit verlasse ich das Zimmer und gehe zur Anprobe, wie befohlen. Nishimura gibt einfach nicht auf… frage mich, was Nagi sagt falls Nishimura sich `daneben’ benimmt… oder was er dann –tut-…

Nagi
*ich bekomme gerade noch mit, wie Omi nochmal zurückgeht um eine art Katerfrühstück für Nishimura zusammenszustellen, dann werde ich auch schon von Asagi und den anderen aus der Technikcrew umlagert. Der Rechner über den die Steuerung der Scheinwerfer läuft macht offensichtlich Macken die sich keiner zu erklären weiß und da Omi ja zum Schneider muss, hab ich jetzt das Problem an der Backe.  Nach 5 Minuten schwenken allerdings wieder alle Lampen auf Knopfdruck so wie sie sollen und der sonst so kühle Asagi klopft mir begeistert auf die Schulter als er sich bei mir bedankt. Aber allzulange Zeit mich über das Lob zu freuen habe ich nicht, denn während ich mich von den Mädels in mein Kostüm stecken lasse taucht ein ziemlich bleicher und verkaterter Nishimura im Probenraum auf. Nur die Tatsache dass Kitada ihn schon mit allerhand unfreundlichn Worten über Säufer und Verantwortung zuballert hält mich davon ab ihm mal ein paar Takte zu diversen Tür-Abschließ-Aktionen zu sagen... Außerdem würde er dann spitz kriegen dass Omi bei mir war und das ist mir nicht so lieb eigentlich. Ich schiebe grade mit einigen der anderen Schüler Kulissen auf der Bühne hin und her als plötzlich ein Raunen, und dann ein beinahe schon ohrenbetäubendes weibliches Quietschen und Juchzen durch den Saal dröhnt. Verwirrt schaue ich in die richtung, aus der der Lärm kommt...und mir fällt die Kinnlade runter als ich Omi in seinem blauen Julia-dress sehe... komplett mit blonder Lockenperücke.*

Omi
*Während ich den –anscheinend mindestens einen Kilometer langen- Weg zur Bühne zurücklege, verfluche ich inbrünstig den Tag, an dem ich diesem Mist zugestimmt habe. Was für eine Blamage! Die Mädchen rasten fast aus, die Jungen grinsen leicht und Kitada nickt beifällig. Zu allem Übel ist Nishimura auch schon hier und starrt mich unverhohlen begeistert an… ich wage nicht, in Nagis Gesicht zu sehen. Es ist mir so entsetzlich peinlich, dass ich am liebsten verschwinden würde. Aber ich reiße mich zusammen. Auf Missionen musste ich mich auch schon als Mädchen verkleiden.. `Du bist ein Profi, Tsukiyono, also benimm dich auch so’ hämmere ich mir ein und denke an die Generalprobe, die jetzt ansteht. Es hilft allerdings wenig, um die Verlegenheit zu überwinden. Ich versuche es mit Autosuggestion. `Es ist eine Rolle, also spiel!’ Als ich vor der Bühne stehe wage ich doch einen Blick in Nagis Gesicht. Er lächelt auf mich herunter. `Blau steht dir, Tsukiyono-kun…’

Nagi
*Ich muss mir ein Kichern verkneifen, als Omi dunkelrot anläuft und versucht in dem Ungeheuer aus Tüll und Satin auf die Bühne zu klettern. Sein genervtes`Nicht -du- auch noch!´gibt mir allerdings endgültig den Rest und ich verschwinde schnell hinter eine der Pappkulissen damit niemand mitbekommt wie ich mich vor Lachen ausschütte. Als ich allerdings die nächste Anweisung von Kitada höre vergeht mir das Lachen wieder schlagartig. `So, ich würde sagen wir fangen als erstes mal mit der Kussszene an. Nishimura, ich hoffe du hast dir nicht das bisschen Text was du konntest letzte Nacht weggesoffen. Naoe-san komm bitte mit nach unten, wir wollen mal sehen wie sich unser Ersatz-Romeo so anstellt.’ Meine Miene ist alles andere als begeistert als ich über die Seitentreppe wieder von der Bühne runterklettere und wenn Nishimura Gedanken lesen könnte würde er jetzt warscheinlich schreiend den Raum verlassen vor lauter Angst. Aber leider kann er das nicht und so stiefelt er einfach mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht an mir vorbei auf die Bühne.*

Omi
*Mir gefrieren die Gesichtszüge. Grade habe ich noch über Nagis Bemerkung gegrollt und mir vorgenommen, den Kuss nur kurz und trocken werden zu lassen, quasi aus Rache… als Kitada mir Nishimura zuteilt. Nagi ist nirgends zu sehen… ob es daran liegt? Ich verwünsche den Tag erneut. Warum immer ich? Mir bleibt allerdings nicht viel Zeit zum jammern, denn Nishimura stellt sich schon in Positur. #Entweihet meine Hand verwegen dich, O Heilgenbild, so will ich’s lieblich büßen. Zwei Pilger, neigen meine Lippen sich, den herben Druck im Kusse zu versüßen..# Ich spreche als ich dran bin meinen Text, doch mechanisch, ohne Ausdruck. Aus dem Augenwinkel kann ich jetzt Nagi neben Kitada stehen sehen, und ich habe auf einmal regelrecht Angst, Nishimura zu küssen. Was wenn Nagi mir das übel nimmt? Was wenn er denkt, ich will es vielleicht doch… was wenn es Nishimura übertreibt, und Nagi irgendwas Dummes macht? … - #Derweil mein Mund dir nimmt, was er erfleht…# ehe ich mich versehe nimmt Nishimura mich in die Arme und legt seine Lippen auf meine. Eigentlich sollte der Kuss kurz und bündig sein, damit ich meinen Sünde/Gunst Text loswerden kann, aber Nishimura will anscheinend wirklich seine `Innovation’ wahrmachen und lässt seine Zunge über meine Unterlippe fahren. In mir steigt urplötzlich Wut hoch. Ob er nun weiß oder nicht, dass Nagi und ich – … was auch immer wir sind. Es hat nichts damit zu tun, dass ich mich nicht einfach –küssen- lasse, nur weil es ihm grade in den  Sinn kommt! Ich gehe hastig einen Schritt zurück und knicke mit dem Bein ein. Ich stoße einen Schmerzenslaut aus und falle auf die Knie, als Nishimura mich verdattert loslässt. `Omi-kun? Was ist denn auf einmal?’ Nagi schaut alarmiert hoch doch ich hebe rasch die Hände.* Nur mein Fuß, ich bin umgeknickt.

Nagi
*Bevor ich noch weiß, was ich tue bin ich auch schon auf der Bühne und ich remple Nishimura nicht gerade sanft an als ich mich zu Omi runterknie und sanft mit den Fingern über den Knöchel fahre, den er sich mit schmerzverzerrten Gesicht hält. Sollen sie doch alle denken was sie wollen, ich bin 1a in erster Hilfe.,..bei meinem Job kommt das schließlich automatisch und ich lasse bestimmt sonst keinen an Omi dran der kein Arzt ist.* Kannst du den Fuß bewegen?* Er nickt leicht aber ich kann sehen, dass er die Zähne zusammenbeißt, als ich vorsichtig seinen Fuß bewege. Ich seufze leicht.* Gebrochen ist wohl nichts aber der Knöchel sollte trotzdem gut bandagiert werden und... *ich gebe Kitada, der bereits den Mund zum Einspruch geöffnet hat, einen scharfen Blick* ..vor allem ruhig gehalten werden. *Kitada schliesst den Mund wieder, offensichtlich hält selbst er einen Widerspruch im Moment nicht für ratsam. Nishimura steht immer noch wie bestellt und nicht abgeholt neben mir und Omi auf der Bühne und glotzt uns mit großen Augen an. Wenn ich daran denke -warum- Omi überhaupt den Schritt gemacht hat und umgeknickt ist würde ich ihm am liebsten ein paar Extragelenke in Armen und Beinen verpassen... aber erstmal ist Omi wichtiger. Ich werde mir später etwas für Nishimura einfallen lassen.... ohne mich um die anderen zu kümmern hake ich mich sanft bei Omi unter und helfe ihm auf die Beine. Sein Knöchel scheint wirklich weh zu tun denn er kann ihn kaum belasten, erst als ich einen seiner Arme um meine Schulter lege und ihn um die Hüfte fasse schaffen wir es, zusammen von der Bühne zu kommen. Eins der Mädchen, Tsuyoshi-kun, meldet sich und drückt mir einen Zimmerschlüssel in die Hand. `Ich habe Tape und einen elastischen Verband in meinem Kulturbeutel. Steht im Bad, der blaue mit den Sternchen. `Ich nicke leicht und bedanke mich während ich den Schlüssel nehme.*

Omi    *Sobald sich die Fahrstuhltür geschlossen hat, nehme ich Nagis Hand.* Danke für die Hilfe. Ich bin froh, dass –du- mit mir hochfährst… ich… *ich stocke. Nagi sieht so sauer aus… `Hat er versucht dir die Zunge aufzuzwingen?’ Ich sehe ihn verlegen an und zögere kurz.* Hai. Ich habe nicht damit gerechnet und deshalb nicht gleich reagiert… ich fand das auch nicht besonders toll, sonst wäre ich ja nicht zurückgewichen und umgeknickt! Ich .. du musst mir  das glauben.. *Er stoppt meinen Redefluss mit seinen Lippen auf meinen. Erleichtert erwidere ich seinen Kuss. Als wir uns lösen stelle ich fest, dass der Fahrstuhl steht und die Tür sich bereits geöffnet hat. Gut, dass der Flur menschenleer ist... Nagi stützt mich, während ich zu Tsuyoshi-kuns Zimmer humple. `Ich glaube dir ja. Aber Nishimura kann was erleben…’ Unbehaglich hebe ich die Schultern.* Hältst du das für ratsam? Das fällt doch auf… und wenn du es..  ich meine, –uns- geheimhalten willst… *ich lasse den Satz offen.*

Nagi
*Ich schenke Omi ein kleines Fuchsgrinsen* Keine Sorge, ich habe da schon so eine Idee. Da du ja nun für heute Vormittag erstmal ausfällst wird Kitada bestimmt mich und Nishimura proben lassen... *Mein Grinsen wird eine Spur fieser während ich die Zimmertür der Mädchen aufschließe und Omi auf das erstbeste Bett plaziere* und da könnte er die ein oder andere Überraschung erleben. *Omi sieht mich alarmiert an und öffnet den Mund, ich bringe ihn allerdings mit einem schnellen Kuss zum schweigen.* Keine Angst, ich werde ihm schon nicht wehtun.... *auch wenn das eigentlich nur dir zuliebe so ist...*

Omi
*Er verschwindet im Bad und kommt mit dem besagten Kulturtäschchen wieder. Während er meinen Fuß taped und anschließend noch mit Elastikbinde umwickelt, sehe ich ihm schweigend zu. Ich weiß, dass er wütend auf Nishimura-kun ist und er hat auch Grund dazu. Ich bin auch sauer, weil Nishimura einfach ignoriert, was ich will oder nicht will. Andererseits weiß dieser nicht, dass ich und Nagi längst zusammen sind… das heißt, ich nehme doch an, dass wir das sind.* Nagi… *er befestigt gerade das Verbandende und sieht nicht auf. `Hmm?’ Ich schlucke einmal schwer. Ich –muss- es ihm jetzt sagen, damit das ein für alle Mal klar ist. Vorsichtig lege ich ihm eine Hand auf die Schulter, kann mich aber nicht sofort entschließen, zu sprechen, so dass er nach einem Augenblick des Schweigens mit seiner Arbeit innehält und doch hochsieht. `Hai?’ Der fragende Blick signalisiert, dass er nicht ahnt, was ich sagen will. Irgendwie macht es mir das leichter…* Ich liebe dich. *Er lässt die Hände sinken, sitzt regungslos da und starrt auf meinen Verband, und das so lange, dass ich einen Schreck bekomme. Schnell suche ich eine Entschuldigung für meine Tollpatschigkeit.* Gomen. Das war vielleicht ein bisschen zu direkt, aber ich musste dir das endlich sagen, ich wollte das schon so lange, und … Ich meine.. ich .. ach verdammt du wusstest es doch sowieso schon! *Nervös knete ich meine Hände und hoffe dass ich jetzt nicht irgendwas versiebt habe. Er mag mich doch auch…*

Nagi
*Omis erschrockener Tonfall, als er sich bei mir für seine Direktheit entschuldigt ist das, was mich wieder bewegungsfähig macht, er klingt ängstlich und seine ganze Körperhaltung schreit vor Nervosität... und die ist ziemlich ansteckend finde ich. Langsam sehe ich wieder zu ihm auf aber er weicht meinem Blick aus als ich anfange zu sprechen.* Ich habe es mir gedacht, ja. Aber sich etwas denken und es gesagt bekommen sind meistens zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe.* Sein Kopf sinkt noch ein bisschen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es ihm lieber gewesen wäre wenn ich etwas anderes gesagt hätte... ich kann mir auch vorstellen -was-... aber allein bei dem Gedanken an diese drei kleinen Wörter fängt mein Herz wie verrückt an zu schlagen. Langsam, und bestimmt nicht weniger nervös als er richte ich mich auf und setze mich neben ihn. Er sieht mich immer noch nicht an, erst als ich meine Hand auf seine Wange lege und sein Gesicht leicht zu mir drehe treffen sich unsere Augen wieder. Ich wusste ja eigentlich, was für ein Blick mich erwartet... aber die Größe der unterschwelligen Angst und das Gefühl bestimmt irgendetwas Falsches gesagt zu haben in seinem Blick überraschen mich doch und ich ziehe ihn kurzerhand fest in meine Arme. Er lässt das zwar anstandslos mit sich machen, aber ich kann die Anspannung in seinem Körper förmlich fühlen als ich mein Gesicht in seine Halsbeuge presse. Ich weiß zwar, dass es wahr ist... aber es auch auszusprechen wird dadurch nicht einfacher.* Ich...ähm... *erschrocken stelle ich fest, dass mir außer sinnlosem Gestammel nicht viel einfällt und irgendein kleiner, feiger Teil in mir rät mir zu einem Rückzieher bevor ich noch einen Herzinfarkt bekomme... aber ich bringe ihn radikal zum Schweigen. Ich -weiß- diesmal was das Richtige ist das ich sagen sollte... und diesmal werde ich es nicht verbocken! Ich hole noch einmal tief Luft, damit das letzte bisschen Mut, das ich noch habe mich nicht auch noch verlässt und presse fest die Augen zusammen.* Ich liebe dich auch....

Omi
*Seine tonlose Stimme als er mir antwortet bestätigt meine Vermutung, dass ich es –wieder mal- geschafft habe, alles in den Sand zu setzen. Warum kann ich auch nie meine Klappe halten… ich wage nicht, ihn anzusehen, und wieder breitet sich Schweigen zwischen uns aus. Ich bin schon fast soweit ihn zu bitten, meine Worte einfach zu vergessen, damit nicht alles was schon da war auch noch in die Binsen geht, als er sich neben mich setzt und mich zwingt ihn anzusehen. Er sagt immer noch nichts, und mir wird himmelangst, was sich auch nicht ändert, als er mich in den Arm nimmt und seinen Kopf an meine Schulter presst. Als er zum Sprechen ansetzt würde ich am liebsten weglaufen. Was wenn er jetzt sagt dass ihm das zuviel, zu eng, zu intensiv ist? Was wenn er.. `Ich liebe dich auch.’  Meine Gedanken laufen schlagartig ins Leere. Unfähig etwas zu erwidern schiebe ich ihn leicht von mir. Ich suche seinen Blick, den er jetzt voll erwidert. Sein Gesicht ist so ernst,  so offen wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Gleichzeitig wirkt er so verletzlich dass ich es in beide Hände nehme und meine Lippen vorsichtig kurz auf seine drücke. Ich löse mich wieder von ihm und lege meine Lippen an sein Ohr* Wakarimashita.

Nagi
*Als er mich von sich schiebt fällt mir das Herz in die Hose und ich wünschte fast ich könnte das Gesagte wieder ungeschehen machen. Was, wenn er mir nicht glaubt, wenn er denkt ich hätte das nur gesagt weil...weil...ich ihn vielleicht nur damit beruhigen wollte, er denkt vielleicht ich wollte ihn nur verarschen, dass er denken soll, ich würde seine Gefühle erwidern ich aber in Wahrheit nur Sex mit ihm haben will und mir ein `Ich liebe dich´ gar nichts bedeutet. Ich würde am liebsten irgendetwas sagen wie `ätsch reingefallen´ oder so... stattdessen erwidere ich seinen Blick einfach wortlos. Ich habe ein Gefühl als ob ein einziges Wort von ihm mich kaputtmachen könnte, und genau -das- war der Grund warum ich nie jemanden so nah an mich heranlassen wollte dass ich wirklich -Gefühle- für ihn entwickele.... schlicht und ergreifend die Gefahr verletzt zu werden. Als er mich küsst zucke ich vor lauter Angst fast zurück...aber die Berührung ist so sanft und vorsichtig und seine Stimme klingt so... ich weiss nicht, zärtlich? Oder glücklich? Vielleicht gar nichts von beidem, vielleicht auch nach viel mehr... jedenfalls wird mir schlagartig ganz warm im Bauch und ich würde am liebsten heulen vor lauter Erleichterung als ich mich um ein paar Zentner Steine erleichtert wieder an ihn schmiege. Seine Finger streichen sanft durch meine Haare und ich klammere mich an ihn, als wollte ich ihn nie wieder loslassen.* Ich... *Meine Stimme ist zittrig und ich stelle erstaunt fest, dass ich wirklich einen Kloß im Hals habe. Ich seufze leicht und kuschele mich enger an ihn.* hai....

Omi
*Ich sage lieber nichts mehr, weil ich das Gefühl habe, gleich in Tränen auszubrechen. Die Erleichterung überschwemmt mich wie eine Welle und ich erwidere seine feste Umarmung fast noch intensiver. Mein Gesicht an seine Halsbeuge geschmiegt streichle ich ihn immer wieder und fühle unser beider rasches Herzklopfen, das sich jetzt langsam wieder beruhigt. Ich bin so glücklich dass ich alles um mich herum vergesse, auch, dass die Zimmertür halb offensteht. Dies bringt sich jedoch unangenehm wieder in Erinnerung, als plötzlich eine Stimme ertönt. `Wie entzückend…’ Nagi erstarrt und mein Blick fällt über seine Schulter zur Tür, die sich jetzt vollends öffnet und in der Nishimura steht, einen zornig-verächtlichen Ausdruck in den Augen. `Gratuliere! Eure `Ich kenn dich nicht und mag dich nicht’-Nummer war ja wirklich bühnenereif! Es tut mir ja auch leid, das junge Glück zu stören - aber Naoe soll zur Probe erscheinen und –du-’ er sieht mich mit einer solchen Enttäuschung in den Augen an, dass mir ganz kalt wird `sollst auch mitkommen.’ Damit dreht er sich abrupt um und stürmt davon. Nagi löst sich von mir, sein Gesicht ist aschfahl. Ich kann es nachvollziehen, ich habe auch das Gefühl, als hätte ich eine Faust in den Magen bekommen. Aber was hilft es? Meine Stimme klingt leicht unsicher* Wir sollten runtergehen… Hoffentlich ist Nishimura so fair es nicht gleich herumzuposaunen… ich werde auf jeden Fall mit ihm reden müssen. /Hätte ich das doch bloß schon vorher gemacht…/

Nagi
*Ich nicke nur knapp und helfe Omi wieder auf die Beine. Der Schreck sitzt mir noch immer in den Knochen. -Ausgerechnet- Nishimura musste natürlich reinplatzen! Warum konnte es keins von den dummen Mädchen gewesen sein, die hätten vielleicht nur blöde gekichert jedesmal wenn wir uns auf der Bühne küssen, aber das machen sie ja eh! Oder jemand wie Asagi, er hätte einfach so getan als wäre nichts gewesen und nie wieder davon gesprochen geschweige denn es jemand anderem erzählt. Aber ausgerechnet Nishimura... er weiß ohnehin nicht, was das Wort  `Privatsphäre´ bedeutet und bei seiner Schwäche für Omi wird es ihm bestimmt ein Riesenspasss sein, überall hämisch herumzuposaunen was er hier gesehen hat. Ich wüsste gerne -was- er alles gesehen hat... Nur die Umarmung oder hat er das davor auch mitbekommen? Der Gedanke, dass mich jemand anders außer Omi so verletzlich gesehen hat gefällt mir ganz und gar nicht! In Gedanken mache ich eine kleine Notiz nicht auf Omis Gespräch mit ihm zu warten. Er wird ihm bestimmt aus dem Weg gehen....es wäre besser ich warne ihn schon mal vor. Mein Gesichtsausdruck ist wohl alles andere als friedlich als ich Omi zum Aufzug bringe, sein leises, etwas flehentliches `Nagi...´ bringt mich dazu ihm wenigstens den Schatten eines Lächels zu schenken.* Keine Angst, Koibito, ich werde ihn schon nicht umbringen... *Wenn er den Mund hält.....*

Omi    *Ich drücke ihn leicht an mich.* Lass mich –bitte- erst mit ihm reden, okay? Ich denke, ich bin nicht ganz unschuldig an seinem Zorn… ich hab ich zwar nicht hingehalten, aber sehr konsequent war ich auch nicht… *Nagi schaut mich etwas komisch an und ich schüttle eilig den Kopf.* Nein, nein, ich habe ihm keine Hoffnungen gemacht oder sowas… warum sollte ich? *Der Fahrstuhl ist schon fast unten, also rede ich schneller* Ich habe ihm nur nicht klipp und klar gesagt, dass –er- sich keine Hoffnungen zu machen braucht. Er wusste zwar, wie sehr ich dich mag. Aber vielleicht hat er ja gedacht, er braucht nur zu warten, bis ich über dich hinweg bin, und dann… *Irgendwie klingt es als ob ich Nishimura mit aller Macht verteidigen wollte,… dabei will ich nur keine Eskalation der Dinge. Aber die Zeit ist zu knapp für weitere Erklärungen. Der Fahrstuhl hält an und ich murmle noch schnell ein leises `wir reden später weiter…’. Zum Antworten hat er gar keine Zeit mehr, aber ich hoffe inständig, er hört auf mich.    Während wir durch den Zuschauerraum gehen sehe ich mich unauffällig um, ob irgendjemand uns spöttisch oder hämisch angrinst, aber alles ist normal. Also hat Nishimura-kun offenbar nicht getratscht… Erleichtert humple ich mit Nagis Hilfe zu einem Stuhl in der ersten Reihe und freue mich irgendwie diebisch, vor aller Augen in seinem Arm sein zu können. Als ich jedoch auf die Bühne schaue und in Nishimuras finsteres Gesicht blicke wird mein Herz schwer. Es ist noch nicht ausgestanden… Das hab ich nun von meiner Rücksicht! Nagi lässt mich mit einem kurzen, beruhigenden Druck an meinem Arm los. Ich setze mich und sehe ihm mit gemischten Gefühlen nach, wie er auf die Bühne klettert. Kitada lässt noch etwas a la `Wo bleibt ihr denn die Zeit rennt und wir haben heute nachmittag noch die Besichtigung im Shakespeare Museum und ihr trödelt rum.. jetzt aber los Aufstellung uunnd Acctioooon…’*

Nagi
*Ich überlege noch kurz ob ich Omis Bitte, ihn zuerst mit Nishimura sprechen zu lassen, nicht einfach ignorieren soll, die Situation behagt mir gar nicht, vor allem nicht als ich Nishimuras finsteres Gesicht sehe. Ein falsches Wort und all unsere Geheimhalterei war für die Katz. Kitada nimmt mir die Entscheidung allerdings ab, ich bin noch nicht ganz auf der Bühne da krakeelt er schon sein `Action´ und ich will schon fast mit meinem Romeo-part loslegen als ich mich erinnere dass -ich- ja jetzt Julia bin... eine Julia im falschen Kostüm allerdings, denn Omi sitzt immer noch im Kleid auf seinem Stuhl und beobachtet uns vorsichtig, nur die Perücke hat er abgenommen und bringt mit nervösen Fingern die Locken durcheinander. Mehr automatisch als mit irgendwelchen schauspielerischen Intentionen kämpfen wir uns durch den Text, natürlich hat sich Kitada direkt die Kussszene rausgesucht. Warum uns auch erstmal schonen? Als Nishimura nicht gerade sanft nach meiner Hand greift um einen Handkuss zu simulieren würde ich ihm am liebsten  besagte Hand quer durch das Gesicht ziehen. Er lässt sie auch ziemlich rasch wieder los -sein Glück würde ich sagen- und ein kleiner Teil von mir warnt mich ausdrücklich. ihn -nicht- mit gebrochenen Rippen an die nächstbeste Wand zu befördern wenn er mich küsst. #Ein Heiliger darf erhören, doch sich nicht bewegen.# Meine Stimme enthält eine zumindest für ihn verständliche klare Drohung und er zögert auch kurz bevor er weitermacht. Ich muss all meine Willenskraft zusammennehmen als er mit seinem Mund für Sekundenbruchteile meine Mundwinkel streift, zu mehr kann er sich augenscheinlich auch nicht durchringen. Pah, und grade er tönt groß rum von wegen Zungenkuss und allem. Der zweite ist auch nicht anders und kaum ist die Szene vorbei da gehen wir auch wieder auf großzügigen Abstand. Ich kann förmlich spüren wie Omi erleichtert ausatmet, schliesslich haben wir beide überlebt. Aber Kitada war alles andere als angetan von unserer Show und stürmt haareraufend auf die Bühne, um uns beide sofort in einem Wortschwall aus Beschwerden zu ertränken. Allerdings hört keiner von uns ihm wirklich zu... wir sind viel zu beschäftigt damit, uns unerfreute bis hasserfüllte Blicke zuzuwerfen.*

Omi
*Meine Hände krampfen sich fest in die schreckliche Perücke, als sich Nagis und Nishimuras Lippen berühren, und ich schließe ergeben die Augen. Wenn Nishimura jetzt aufschreit, ist alles gelaufen.. aber es bleibt ruhig. Vorsichtig öffne ich ein Auge, doch es geht schon weiter im Text. #So trägt mein Mund dafür der Sünde Schuld?# Nishimura betet daraufhin seinen Text herunter und küsst Nagi noch einmal kurz und bündig, dann weichen sie voreinander zurück als wäre der andere ein giftiges Insekt. Ich atme auf, aber Kitada ist naturgemäß wenig begeistert von der Darbietung und stürmt zeternd auf die Bühne. Nagi und Nishimura hören seinen Tiraden allerdings nicht zu, sondern spießen sich lieber gegenseitig mit Blicken auf. Das Ende vom Lied ist, dass Kitada Nagi entnervt von der Bühne schickt. `Naoe-san, geh und schau zu. Du kannst den Romeo doch normalerweise! Also wird Nishimura jetzt doch die Julia spielen. Ich übe mit ihm! Ich hoffe zwar, dass unsere tollpatschige –richtige- Julia …’ sein Blick sagt mir deutlich, was er von meiner `Ungeschicklichkeit’ hält `zur Aufführung wieder fit ist, aber man weiß ja nie…’ Nagi kommt von der Bühne und setzt sich mit Eismiene neben mich. Ich würde so gerne seine Hand nehmen, aber ich traue mich einfach nicht. So murmle ich nur ein leises `arigatou’ und starre auf die Bühne, wo Kitada jetzt als Romeo Nishimura anschmachtet. Als die Stelle mit dem ersten Kuss kommt, ist noch alles ganz normal, aber nach #So gib mir meine Schuld zurück# scheint unser Star-Regisseur Nishimura’s Innovation aufzugreifen, denn der Kuss wird recht lang. Erst als schon ein leises Raunen durch die hinteren Reihen geht, löst er sich von der hold erröteten Julia und murmelt etwas. Nishimura nickt und gibt – etwas atemlos – seinen -oder eher meinen- Part zum Besten: #Ihr küsst recht nach der Kunst…#

Nagi
*Ich weiss nicht so recht, was ich von dieser kleinen Bühnendarbietung halten soll und hebe nur leicht verwundert eine Augenbraue. Entweder ist Kitada ein verfluchtes Schauspiel-`Genie´... oder da steckt mehr dahinter. Ein kleiner Seitenblick zu Omi und ich stupse ihn mit einem gemurmelten ´Mach den Mund zu, du verschluckst noch eine Fliege´ unauffällig ganz leicht in die Seite. Auf der Bühne sortieren sich bereits Amme und Mutter um Julia und das Stück geht weiter. Kitada steht wie immer hinter dem Vorhang und gibt geflüsterte Kommentare und Anweisungen... wobei er allerdings Nishimura verdächtig gut im Auge behält, und irgendwie kommt mir der Verdacht, dass Kitada doch nicht -so- sauer darüber sein kann, dass die Szene mit mir und Nishimura nicht geklappt hat.*

Omi
*Während Nishimura –erstaunlich flüssig, wenn auch immer noch leicht rosa um die Nase- seine -meine- Rolle spielt, rotieren meine Gedanken schon wieder. Das sah ja eben aus… Kitada hat Nishimura-kun mit einer Hingabe geküsst, die offensichtlich nicht nur mir und Nagi aufgefallen ist, sondern vor allem den Mädchen hinter uns, denn sie kichern und giggeln und ich fange Kommentare auf wie `Ist doch süüß, guck mal, und Nishimura ist ganz rot geworden..’ `Haiiiii, und Kitada guckt so verliebt, haach kawaiii’ – Mädchen haben ja normalerweise eine Ader für sowas, aber hier bin selbst ich stutzig geworden. Und wenn ich mir Nishimuras glänzende Augen so betrachte... vielleicht zeichnet sich ja eine Lösung des Problems ab. Ich sehe Nagi fragend an.* Wollen wir in den Speisesaal gehen? Ich kann schon das Essen riechen, - und ich habe wirklich großen Hunger! *Er nickt und ich bitte ihn noch, uns bei Kitada-sempai abzumelden. Während er das tut fange ich Nishimuras Blick auf, der gerade keinen Text hat. Er sieht mich immer noch reichlich verärgert an. Ich forme mit den Lippen ein `Später reden?’ und schaue bittend. Er zuckt die Schultern, nickt dann aber. Dann ist Nagi auch schon zurück und bekommt meinen Blickkontakt mit Nishimura-kun mit. Er zieht die Brauen hoch, doch ich nehme nur seinen Arm.* Gleich… *Achselzuckend schleppt er mich Richtung Speisesaal.*

Nagi
*Nachdem ich Omi sicher auf einem Stuhl plaziert habe gehe ich schnell zum Buffet und sichere uns schon mal ein Tablett mit allerhand Leckerbissen drauf, bevor nachher der Andrang zu groß wird und wir ewig warten müssen. Ich muss ein kleines bisschen tricksen, damit nichts vom Tablett fällt, aber außer den Kellnern die in einer Ecke stehen und reden und 2 frühen Gästen ist noch niemand hier. Mit einem kleinen Lächeln schiebe ich Omi seinen Teller hin, bevor ich mich zu ihm setze. *Zu schade, dass du das Kleid und die Perücke schon ausgezogen hast, zu einer hübschen jungen Dame wäre der Kerl am Buffet bestimmt freundlicher gewesen. Ich musste ihm die schrecklichsten Geschichten über deine ach so schwere Beinverletzung erzählen, damit ich 2 Portionen bekommen konnte.

Omi
*Ich verziehe das Gesicht.* Hör bloß auf! Du glaubst doch nicht, dass ich in diesem… -Fummel- hierher gegangen wäre! Schlimm genug, wenn ich das Ding auf der Bühne anhaben muss! Und diese Perücke! *Angewidert kratze ich mir den Kopf.* Man schwitzt darunter und es juckt… ich muss mir unbedingt die Haare waschen. *Nagi grinst mich an und schnurrt ein einigermaßen lüsternes `Darf ich dir dabei helfen?’, was meinen Puls schlagartig rascher werden lässt.* Wenn du es schaffst, dich vor dem Museumsbesuch zu drücken, gerne! *Ich grinse ihn ebenso frech an und schiebe mir ein Fischhäppchen zwischen die Lippen.* Ich würde mich freuen… frag mich nur, wie du Kitada davon überzeugen willst. A propos.. ich wüsste zu gerne, was der Sempai Nishimura-kun nach diesem Mega-Kuss zugeflüstert hat!

Nagi
*Die Rädchen in meinem Kopf rattern schon wieder auf Hochtouren und mein Grinsen wird breiter.* Ich kann ziemlich überzeugend sein wenn ich will* Ich kämpfe kurz mit den flutschigen Nudeln in meiner Suppe bevor ich mir dann doch etwas von dem gebratenen Fisch nehme.* Was auch immer es war, Nishimura ist aus dem Rotwerden nicht mehr rausgekommen. Und Kitada hat ihn keinen Moment aus den Augen gelassen. *Sollte sich -wirklich- irgendetwas zwischen Kitada und Nishimura anbahnen, -mich- würde es bestimmt nicht stören. Ganz im Gegenteil, alles was Nishimura von Omi ablenkt ist mir mehr als willkommen. Und er hat zwar überrascht gewirkt bei dem Kuss, aber nicht wirklich abgestoßen*

Omi
*Ich kann ein feines Lächeln nicht unterdrücken.* Das mit dem –Nicht aus den Augen lassen- kommt mir irgendwie bekannt vor… es ging mir mal so ähnlich. *Nagi sieht mich zwischen einem Fischhappen und einem Schluck Tee verdutzt an, grinst dann aber. `Hai, du warst ziemlich hartnäckig…’ Ich flüstere über den Rand meiner Teetasse* … und ich bin froh darüber… *mein Herz schlägt fest gegen meine Rippen als Nagi daraufhin lächelnd die Augen senkt `Ich auch…’ Ich räuspere mich und trinke einen Schluck. Nicht der rechte Ort für Liebesgeflüster, obwohl ich ihn an mich reißen könnte um ihn bewusstlos zu knutschen.* Fandest du nicht auch, dass Nishimura gar nicht soooo schockiert aussah, wie man hätte annehmen können? *Nagi guckt mich misstrauisch an `Du scheinst ihn ja ziemlich  genau zu beobachten!’ Ich bekomme einen Schreck.* Ano.. nein, nicht wirklich, aber er hat doch, ich meine … *Als ich sein Grinsen sehe ziehe ich einen Flunsch.* Nagi!!!

Nagi
*Ich kichere leise während meine Stäbchen so unschuldig wie möglich ein besonders lecker aussehendes Häppchen von Omis Teller stibitzen. Ich kaue genüsslich* Sei nicht böse. Das Rosa steht dir so gut.* Er zieht schmollend die Unterlippe hoch und ich muss lachen.* Wie eine schmollende Forelle. Und nein, ich fand auch nicht, dass er sonderlich schockiert darüber ausgesehen hat, dass Kitada den Vorschlag von heute morgen in die Tat umgesetzt hat. *Ich schmunzele leicht* Jedenfalls hat er keinen verknacksten Knöchel wie ein anderer Jemand den ich kenne.

Omi
*Ich bedecke meinen Teller mit den Händen* Ey! *In Wirklichkeit würde ich ihn nur zu gerne mit den Leckereien –füttern-… aber die `schmollende Forelle’ muss bestraft werden* Hai. Anscheinend ist Kitada ein guter Küsser… ich ziehe ein nachdenkliches Gesicht während ich einen Happen Sukiyaki esse.* Vielleicht sollte ich mal mit –ihm- proben… *Nagi deutet drohend mit seinen Stäbchen auf mich. `Wenn du das tust, dann sieh dich vor…’ aber er grinst dabei und ich lächle ihn, jetzt unverhohlen schmachtend, an.* Sieh bloß zu, dass du den Ausflug schwänzen kannst… *irgendwie kann ich nicht verhindern, dass ich wieder recht warme Wangen dabei bekomme. Aber was solls, er kennt es ja mittlerweile…*

Nagi
*Ich gebe meinem Gesicht einen gespielt ernsten Ausdruck, während ich mir schnell noch ein Stück Gemüse klaue und tue so als ob ich überlegen müsste* Naja, -eigentlich- würde mich die Shakespeare-Ausstellung ja schon interessieren. Schließlich war er einer der größten Dramaturgen der letzten Jahrhunderte... das gegen ein paar Stunden mit dir alleine ohne störende Nishimuras... hmmmm. *Ich starre gedankenverloren an ihm vorbei ins Nichts während ich mich nachdenklich am Kinn kratze* Ich muss zugeben das hat was.

Omi
*Ich starre ihn ungläubig an. Das meint er nicht ernst. Oder?!* A..aber … das ist vielleicht für längere Zeit das einzige Mal, wo wir allein sein können… *Er überlegt wirklich, ob er Shakespeare –mir- vorzieht? Obwohl er –weiß- wie schwierig es sein wird, sich alleine zu sehen? Ich fasse es nicht… wie weit kann Lernwut denn gehen? Ein Ober kommt vorbei und fragt, ob wir noch Wünsche haben. Nagi schüttelt den Kopf, doch ich gebe ein gegrummeltes `Vanilleeis mit Erdbeeren’ von mir. Ich bin halt ein Frustfresser… obwohl ein Stimmchen in mir flüstert, dass er mich nur hochnehmen will. Pah. Wer weiß. Ich bin gefrustet.*

Nagi
*Ich lächele leicht in meinen Becher Tee während Omi sich mit einer irgendwie gefrusteten Miene auf seinen Eisbecher stürzt* Ja ich weiß. Und ich muss wirklich zugeben, die Aussicht, den Nachmittag mit endlosen Vorträgen über Versmaß und Inflektion im altenglischen in einem staubigen Museum zu verbringen, mir die Unterwäsche von jemandem anzusehen, der schon seit Jahrhunderten tot ist und das alles mit einem hyperaktiven Kitada, einer Horde kichernder Mädchen, die nichts lieber tun als mich in Strumpfhosen zu stecken und einem schmollenden Nishimura im Schlepptau klingt außerordentlich verlockend im Gegensatz zu einem Nachmittag alleine mit meinem hübschen Lover, den ich in der Öffentlichkeit nicht mal küssen darf wann ich will, in einem kuschligen Hotelzimmer wo niemand uns stört...* Ich sehe ihn mit halbgeschlossenen Augen über den Rand meiner Tasse hinweg an und mein Lächeln wird eine Spur lüsterner*... und das obendrein auch noch eine Badewanne hat. Eine wirklich schwere Entscheidung.

Omi
*Bei seinen Worten schleicht sich ein Lächeln um meine Lippen. Meine innere Stimme hat wohl recht gehabt… der `hübsche Lover’ besänftigt schlagartig jeglichen Unmut, der mich wegen der Neckerei hätte packen können, ein Zeichen, dass er mich ganz schön manipulieren kann. Ich starre weiter auf meinen Eisbecher.* Ganz schön hinterhältig bist du, Naoe. *Ich hebe den Kopf und lächle ihn verheißungsvoll an.* Aber ich verzeihe dir. Ich dachte daran, Sandelholz-Schaumbad zu nehmen… natürlich nur, falls du Sandel magst… *mein Lächeln wird tiefer doch bevor ich oder er noch was sagen können fällt die Theater-Gruppe in den Speisesaal ein.* Na, dann leiste mal Überzeugungsarbeit!

 

Nagi
*Mein innerer Hentai versorgt mich noch zur Genüge mit `interessanten´ Bildern, die allesamt Omi, eine gut gefüllte Badewanne und Unmengen von weichem, herrlich duftenden Schaum, natürlich schön über Omis seidige Haut verteilt, beinhalten und ich muss mich ziemlich zusammenreißen, um ihn nicht einfach zu packen und hinter mir her in das nächstbeste Zimmer zu zerren. Ich lächele ihn nur noch einmal ganz kurz an während ich eine ziemliche Show daraus mache unlustig in meinem noch fast vollen Teller, ich habe schliesslich eine gute Portion von seinem Essen vertilgt aber das weiß ja niemand außer uns, rumzustochern während ich die schönen Gedanken an Omi durch andere, weniger schöne Bilder ersetze. Ich konzentriere mich ganz auf den starken Fettgeruch der durch den Speiseraum zieht und mixe ihn mit der Erinnerung von Blutgeruch und anderen unangenehmen Sachen. Und es dauert auch nicht lange bis ich merke, wie mir das Essen auf meinem Teller immer ekliger erscheint und mir ein bisschen übel wird. Aus Erfahrung, und aus dem komisch besorgten Blick, den Omi mir zuwirft, weiß ich, dass mein Gesicht jetzt wahrscheinlich die Farbe von frischgewaschenem Leinen hat und ich alles andere als gesund aussehe. Den Trick hab ich ab und an schon mal benutzt wenn es irgendeine Arbeit gab vor der ich mich drücken wollte und nicht mal Schuldig hätte sagen können dass ich schwindle denn mir ist -wirklich- übel. Ein ganz kleines bisschen unsicher auf den Beinen stehe ich auf und raune Omi ein kurzes `sehe und staune´ zu bevor ich langsam erst Richtung Ausgang und dann, als ob ich es mir doch noch anders überlegt hätte, zu Kitadas Tisch gehe. Dieser unterhält sich gerade angeregt mit einem der Mädchen und schaut leicht genervt auf als ich ihn anspreche.* Kitada-sempai? ´Hai Naoe-san was ist?´ Er legt den Kopf leicht schief und studiert mein Gesicht. `Du siehts schrecklich aus geht es dir nicht gut?’ Ich schüttle leicht den Kopf und gebe meiner Stimme einen leicht leidend klingenden Unterton. *Iie. Mir ist ein wenig übel. Ich glaube ich habe etwas Falsches gegessen diesen Morgen.* Und wie ich es mir gedacht hatte springt Kitada sofort darauf an. `Na dann mach, dass du ins Bett kommst und dich auskurierst, für die Proben morgen musst du wieder fit sein!´ Ich mache eine kleine Bewegung als ob ich widersprechen wollte aber er schüttelt  nur resolut den Kopf, steht auf und schiebt mich förmlich Richtung Ausgang. `Iie keine Widerrede. Ich weiß, dass du gerne mitgegangen wärst heute Nachmittag aber das Stück geht vor!’ Ich schaffe es einigermaßen bedrückt auszusehen als ich ein leises `Hai Sempai.´ murmele und er lächelt zufrieden während er mit auf die Schulter klopft. `Dann mach, dass du in dein Bett kommst ne Naoe-san? Ich sehe zu, dass ich dir einen der Ausstellungskataloge mitbringe ok?’ Nachdem ich mich bedankt habe und er wieder auf dem Weg zurück zu seinem Tisch ist schiele ich noch einmal kurz in den Speisesaal und schenke Omi ein kleines Lächeln. Das war einfacher als ich dachte... jetzt muss ich nur dafür sorgen, dass mir -nicht- mehr übel ist...*

Omi:   Nagi hat wirklich schauspielerisches Talent… das muss ich ihm lassen. Es gibt nur ein Problem: Ich sitze wie bestellt und nicht abgeholt an meinem Tisch.* Ahm.. Sempai? *Dieser wollte sich gerade seinem frittierten Gemüse und den Hähnchenspießen zuwenden und sieht, mühsam beherrscht, hoch.* Hai, Tsukiyono-kun… *seine leicht genervte Stimme lässt mich einen höflich-devoten Tonfall anschlagen.* Kann Nishimura mich vielleicht auf mein Zimmer bringen? *Kitada sieht zu Nishimura hinüber und zögert. Dann gibt er mir einen Blick der aussieht wie: `Warum ausgerechnet –er-?’ aber er nickt dennoch.* Jaja,… mach schon. *Er winkt Nishimura heran. Dieser kommt langsam und augenscheinlich widerwillig näher. Ich fasse mir ein Herz und bringe auch noch mein eigentliches Anliegen vor.* Sempai… *Sein Blick ist jetzt –wirklich- unwirsch. `Hai!’* … äh.. wenn ihr nachher wiederkommt, ist es doch sicher schon spät, und vielleicht schlafe ich dann schon, und wenn Naoe-san auch schlecht dran ist, er doch wohl auch… sollten wir vielleicht nicht die Zimmerordnung etwas ändern? *Kitada überlegt einen Moment und sieht dann Asagis Klassenkameraden an. `Hm. Kakinouchi, du hast doch ein Einzelzimmer, oder?’ Der Angesprochene blickt auf. `Hai.’ Also gut… Naoe zieht zu Tsukiyono, Nishimura kann bei mir schlafen und Kakinouchi kann zu Asagi ziehen, dann wird sogar ein Zimmer frei. Der Portier wird begeistert sein und wir sparen Geld…’ Ich sehe Nishimura an, der mit undefinierbarem Gesichtsausdruck vor sich hinstarrt. Asagi und Kakinouchi-san werfen sich unauffällig einen äußerst vielsagenden Blick zu. Offenbar hat Kitada nicht nur mir unbewusst einen großen Gefallen getan… Nishimura packt mich unter dem Arm und schleift mich mehr oder weniger zum Aufzug. Als die Tür zu ist sieht er mich spöttisch an. `Sehr geschickt eingefädelt, Tsukiyono!’ Ich hebe bittend die Hände *Lass uns im Zimmer reden, einverstanden? *Er sieht aus als wollte er ablehnen, nickt dann aber. `Also gut.’  Im Zimmer angekommen setze ich mich auf das Bett. Er bleibt stehen und sieht mich nicht an.* Nishimura-kun… *er macht eine unwillige Handbewegung. `Spar dir das ge-kun-e!’ Ich nicke.* Verstanden … ich weiß ich war nicht ganz fair, aber du hast mir auch nicht viel Gelegenheit gegeben, etwas klarzustellen. Du warst so überzeugt, dass du mich für dich gewinnen kannst, dass du auf meine Zeichen gar nicht geachtet hast… *Grollend starrt er aus dem Fenster. `Du hättest –sagen- können, dass du längst mit Naoe zusammen bist. Du hast mich ganz schön auf die Rolle geschoben!’ Ah. Daher weht der Wind. Verletzter Stolz …* Ja. Das tut mir auch leid. Ich wollte dich nicht durch Offenheit verletzen, und habe damit genau das Gegenteil erreicht. *Er sieht mich jetzt doch an und grinst schief. `Weißt du was? –Dir- glaube ich die Nummer mit dem –nicht verletzen wollen- sogar… Naoe hätte ich dafür eine verpasst! Und du solltest dich auch vorsehen… ich halte ihn für link. Dass ihm schlecht war ist doch sicher auch eine Finte, damit er bei dir bleiben kann, oder? Und es sollte mich nicht wundern, wenn das mit dem Zimmertausch nicht auch auf seinem Mist gewachsen wäre.’ Er beginnt heftig, seine Sachen in seinen Koffer zu werfen. Ich muss leicht grinsen und gehe nicht auf die Frage ein. Stattdessen stelle ich ihm eine Gegenfrage.* Du bist sicher total unglücklich, jetzt bei Kitada im Zimmer zu sein, habe ich recht? *Er senkt den Blick und schluckt. `Das ist ja wohl meine Sache!’ Dann nimmt er seine Tasche. `So ist jetzt alles erledigt? Langsam würde ich gerne mal mittag essen gehen.’* Hai.. viel Spaß bei dem Ausflug! *Er wirft mir noch einen grummeligen Blick zu und verlässt schnell das Zimmer. Ich lasse mich nach hinten fallen und muss lachen. Von der Sache mit Kitada und Nishimura werde ich sicher noch hören…

Nagi
*Auf meinem Zimmer angekommen reiße ich erst mal ein Fenster auf, lasse mich auf mein Bett plumpsen und atme tief durch. Nach ein paar Minuten ruhigem Liegen merke ich, wie das flattrige Gefühl in meinem Bauch nachlässt und langsam öffne ich wieder die Augen. Ein bisschen liegen noch und dann dürfte der letzte rest von Übelkeit auch weg sein. Kurz überlege ich was ich machen soll. Es dauert bestimmt noch eine gute Stunde, bis die anderen weg sind und ich zu Omi rübergehen kann. An den Rechner kann ich nicht, wenn Asagi noch mal  reinkommem sollte sähe das leicht doof aus: der arme kranke Naoe bei wüster Arbeit ist wohl kaum überzeugend. Na ja, da kann man nichts machen. Ich kugele mich auf der Seite zusammen und schließe die Augen. Etwas Schlaf nachholen kann bestimmt nicht schaden... ich grinse leicht während ich mich in meinen Decke kuschele. Der Rest des Nachmittags wird bestimmt `anstrengend.´ Ich bin grade dabei wegzunicken als ich höre, wie jemand leise die Tür aufschliesst. `Naoe-san, schläfst du? `Asagis stimme... aber ich kann die Schritte von 2 Personen hören.* Iie, was ist denn? *Ich richte mich halb auf um die beiden ansehen zu können. Asagi und einer seiner Klassenkameraden, Kaki-irgendwas oder so. Mit einer halboffenen Tasche unter dem Arm. Ich sehe Asagi fragend an. `Kitada meint, es wäre besser wenn du und Tsukiyono euch ein Zimmer teilt, damit wir euch nicht wecken wenn wir wiederkommen. `Ich hebe fragend eine Augenbraue.* -Kitada- hat das gesagt?* Asagi scheint sich unwohl zu fühlen. `Naja - vorgeschlagen hat es Tsukiyono. Du sollst zu ihm, Nishimura zieht zu Kitada und Kakinouchi-kun hier hin.’ Etwas hastig fügt er hinzu. `Wenn es dir nicht gut ist, du brauchst dich ja nicht zu beeilen. `Ich schüttele leicht den Kopf , Pelle mich aus der Decke und habe alle Hände voll zu tun um nicht über das ganze Gesicht zu grinsen. Omi der kleine Schlaumeier... *Iie es geht schon denke ich. Das meiste habe ich ja eh in meiner Tasche. *Er nickt kurz, schnappt sich seine Jacke während Kakinouchi seine Tasche in eine Ecke stellt, verabschiedet sich und geht. Das Grinsen muss jetzt doch raus und ich sehe wahrscheinlich alles andere als krank aus während ich in Windeseile meine Sachen zusammensuche. Schnell noch meinen Laptop um den Hals gehangen...und ab geht es über den Flur zu Omis Zimmertür.*

Omi
*Ich stelle mich ans Fenster um zu sehen, wann die Gruppe in den Bus steigt. Erst wenn der Bus abgefahren ist werde ich zu Nagi rübergehen, um ihn zu holen. Nochmal riskiere ich nicht, von –wem auch immer- mit ihm `erwischt’ zu werden. Die Minuten schleichen nur so dahin. Endlich fährt der Charterbus vor und einer nach dem anderen steigt ein, doch meine Augen liegen auf Nishimura-kun, der ganz hinten in der Schlange steht. Er starrt vor sich auf den Boden und sieht nicht besonders fröhlich aus. Die anderen lachen und unterhalten sich, aber er weicht allen Blicken aus. Als die anderen im Bus sind, steht er immer noch da und ich fürchte schon, er würde hierbleiben, als Kitada auf ihn zugeht und ihn anspricht. Er schüttelt den Kopf und Kitada lächelt und legt ihm die Hand auf die Schulter, dann steigen beide ein. Ein erleichtertes Seufzen entweicht mir. Ein Glück…*

Nagi
*Ich stelle etwas blöd schauend fest, dass ich gar keine Hand zum Klopfen frei habe, schaue kurz den Flur rauf und runter und erst als ich niemanden sehe klopfe ich telekinetisch an und drücke die Türklinke runter als ich drinnen Omis `hai es ist offen´ höre. Kaum bin ich im Zimmer grinse ich auch schon wieder in voller Breite.* Soso... wir schlafen also schon wenn die anderen zurückkommen ja? *Ich lasse meine Sachen als unordentlichen Haufen auf eins der Betten plumpsen, nur mein Laptop wird sanfter behandelt und landet auf dem Tisch, bevor ich zu Omi rübergehe und ich sanft küsse* Manchmal hast du wirklich gute Ideen Koibito.

Omi
*Ich strahle ihn an, ziehe ihn eng an mich und küsse zärtlich seinen Hals, bevor ich in sein Ohr flüstere.* Das muss man auch, um eine harte Nuss wie dich zu knacken! *Bevor er zum Antworten kommt küsse ich ihn auf die Lippen, wobei ich in den Kuss grinsen muss. Er zwickt mich in die Seite und um meinen verknacksten Fuß nicht zu belasten klammere ich mich an ihm fest.* Hoppla…

Nagi
*Ich schmunzele leicht während ich Omis Körpergewicht leicht telekinetisch stütze* Eine ganz plumpe Anmache Tsukiyono-san... die `Hoppla’-Nummer ist so alt wie Methusalem. *Ich ziehe ihn fester gegen mich und lecke ihm spielerisch über den Hals* Aber ich -könnte- dir verzeihen glaub’ ich... hattest du nicht irgendwas von Sandelholz-Badeschaum erwähnt?

Omi
*Ich lehne mich schwer gegen ihn und genieße seine Liebkosungen.* hmhm.. hab ich.. *ich schlinge die Arme um seinen Nacken und sehe ihm vernarrt in die Augen.* Vielleicht fällt mir ja nur nichts besseres ein um dich anzumachen… und das wollte ich doch so gerne… *In seine Augen erscheint ein Funkeln und er beugt seinen Kopf zu mir.* … es hat ja offensichtlich geklappt. *Dieser Kuss ist alles andere als sanft und ich bin leicht atemlos als ich ihn humpelnd vom Fenster wegziehe.* Lass uns das weiter hinten machen… *Er hilft mir aufs Bett, drückt mich nach hinten und küsst mich schon wieder so, dass mir die Ohren sausen. Mühsam beherrscht richte ich mich wieder auf, indem ich auf die Badezimmertür deute.* Das Badezeug steht auf dem Wannenrand. *Er grinst mich dermaßen lüstern an dass mir ein Schauder über den Rücken läuft.* Hey. Wenn du so guckst glaub ich nicht dass ich es in die Wanne schaffe… 

Nagi*  Die Kombination aus dem Kuss und seinem ´lass uns das weiter hinten machen `lässt schlagartig allerhand `böse´Gedanken in mir Fuß fassen und ich schaffe es einfach nicht mir das lüsterne Grinsen vom Gesicht zu vertreiben...aber Omi scheint es eh nicht sonderlich zu stören. Ich kuschele meine Nase in seine Haare und schnurre an seinem Ohr* Ich schaff dich schon rein keine Angst...* ich knabbere noch einmal kurz an seinem Ohrläppchen, bevor ich abrupt aufstehe und ins Bad verschwinde um das Wasser einzulassen. Das Schaumbad steht wie versprochen auf dem Wannenrand und ich kippe eine ordentliche Portion davon ins Wasser bevor ich wieder zu Omi zurückgehe. Mein Grinsen ist, wenn das überhaupt noch möglich ist, noch vielversprechender als vorher.* Jetzt kommt der Teil auf den ich mich schon den ganzen Tag freue... *Ich platziere mich so das meine Knie neben Omi sind und drücke ihn sanft nach hinten bis ich über ihm knie. Meine Hände neben seinem Kopf, küsse ich ihn hungrig und nibbele mich dann an seinem Hals entlang Richtung Schlüsselbein. Meine Telekinese hält jetzt den größten Teil meines Körpergewichtes und meine Hände wandern langsam von unten unter seinem Shirt meinen Lippen entgegen.*

Omi
*Völlig hingerissen von seiner Sanftheit und seinem gleichzeitig unverhohlenen Verlangen genieße ich seine Liebkosungen. Jeder Zentimeter meiner Haut prickelt unter seinen Berührungen, während mein Atem rascher wird. Ich umschlinge ihn fest und ziehe seinen Kopf zu mir, bis ich in sein Ohr flüstern kann.* Ich bin doch nicht aus Glas… *Gleichzeitig ziehe ich ihn fester auf mich. Er versteht und lässt nach und nach die Telekinese weg, bis er auf mir liegt und ich außer seinem Gewicht auch seine Erregung spüre. Wieder finden sich unsere Lippen und auch meine Hände machen sich unter seinem Shirt auf die Reise.* Dir scheints ja wieder gut zu gehen…

Nagi
*meine hände haben Omis Shirt hochgestreift und meine Lippen sind viel zu sehr mit seinen Nippeln beschäftigt als dass ich mich jetzt klar ausdrücken könnte* Wundersame Genesung....*kommt leicht nuschelig jetzt irgendwo aus der Nähe von Omis Bauchnabel. Ich höre das Wasser in der Badewanne plätschern und mir fällt wieder ein mit was ich ja eigentlich hier beschäftigt bin. Ich wollte ihn ja ausziehen, damit wir in die Badewanne können... etwas bedauernd lasse ich wieder von der weichen Haut auf seinem Bauch ab und richte mich wieder etwas auf. Omis gerötete Wangen und seine leicht offenen Lippen, einfach die ganze Art und Weise wie er unter mir liegt und förmlich `mehr´ schreit bringen mich fast dazu, Badewanne und Sandelholz zu vergessen... nur die Tatsache, dass ich wahrscheinlich so schnell keine Gelegenheit mehr bekommen werde mit ihm zu Baden hält mich zurück in gleich hier und jetzt zu vernaschen. Ich seufze leicht während ich ihn ansehe und bekomme ein ganz warmes Gefühl im Bauch* Weißt du, ich habe dich -wirklich- lieb.

Omi
*Ich lasse mich von ihm hochziehen und schmiege mich an ihn. Meine Stimme klingt leise als ich ihm antworte.* Hai, weiß ich. Du hast es mir grade mal wieder gezeigt. *Ein sanfter Kuss auf seine Schulter, dann zupfe ich auffordernd an seinem Shirt, um mir sodann mein eigenes über den Kopf zu ziehen. Er macht es mir nach und steht auf um sich die Jogginghosen abzustreifen. Das mit dem Aufstehen klemme ich mir lieber und sehe ihn stattdessen auffordernd an.* Kannst du mir mal helfen?

Nagi
*Mein Grinsen wird breiter.* Nichts lieber als das...* Er japst kurz erschrocken auf als ich ihn telekinetisch auf die Beine ziehe und er ein paar Zentimeterchen über dem Boden neben dem Bett schwebt... aber als ich langsam und genüsslich seine Hose aufknöpfe, nicht ohne mit den Fingerspitzen ab und an `zufällig´ über die beginnende Beule in seiner hose zu streichen,  macht er ganz leise, andere Geräusche und ich bin mir auf einmal meiner eigenen Erhebung in den Boxershorts mehr als bewusst. Ich streife auch seine Unterwäsche runter und kann mir nicht verkneifen das kleine Kerlchen das mich unten erwartet mit einem kleinen Kuss auf den Kopf zu begrüßen. Schnell schlüpfe ich selber aus meinen Shorts, lege einen von Omis Armen um meinen Nacken und trage ihn dann im besten Romeo-und-Julia-Style stilgerecht ins Badezimmer*

Omi
*Sein Atem streicht warm über meinen Hals als ich den Kopf an seine Schulter lege. Der Kontakt unserer nackten Haut und die Art wie er mich beim Ausziehen fast nebenbei total heiß gemacht hat lässt meinen Atem rascher gehen. Vor der Badewanne setzt er mich vorsichtig ab und sieht mich lächelnd an.* Steig lieber selber ein, sonst gibt es noch eine Überschwemmung hier. *Ich will erst entgegnen, er könne ja seine Kräfte einsetzen, aber die Vorstellung, wie ein Stück Frachtgut in die Wanne gesenkt zu werden behagt mir nicht wirklich, und so nehme ich lieber seine Hand und setze mich erst auf den Rand der Wanne, bevor ich mich mit seiner Hilfe langsam in das duftend-schaumige Wasser gleiten lasse.

Nagi
*Das Wasser schwappt ein ganz kleines Bisschen über, als ich mich langsam hinter Omi in die Wanne lasse, aber nichts könnte mir gleichgültiger sein. Ich schlinge meine Arme um seine Mitte und ziehe ihn an mich, bis sein Rücken fest an meiner Brust liegt. Mit einem glücklichen kleinen Seufzer lege ich meinen Kopf an seine Schulter und schließe die Augen. So sehr mich das Gefühl seiner nackten warmen Haut an meiner auch antörnt, diesen Moment möchte ich einfach nur mal genießen.* Ich wünschte das könnte immer so sein...* Die Worte sind durch meine Lippen geflutscht bevor ich irgendetwas dagegen tun kann und innerlich stöhne ich auf wegen meiner eigenen Dummheit. Klar Naoe, versau doch die ganze Situation indem du Omi an die Zwickmühle erinnerst, in der wir uns befinden...*

Omi
*Ich lehne meinen Kopf zurück, bis ich seine Wange mit meinen Lippen streifen kann. Ich weiß was sein Stoßseufzer bedeutet, mir ist klar dass es eine Ausnahme ist, dass wir  so etwas wie das hier genießen können. Doch ich bin im Moment viel zu glücklich, um mir Sorgen zu machen.* Das wird es – irgendwann. *Ich küsse sacht seine Kinnlinie und lecke kurz über seinen Kieferknochen, weil ich woanders nicht drankomme.* Wenn wir dann auch bald ziemlich schrumplig aussehen werden…

Nagi
*Ich versuche meine Stimme so sicher wie möglich klingen zu lassen* Hai... irgendwann* Ich hoffe ich klinge nicht so hoffnungslos, wie ich mich im Moment fühle. Je mehr wir diese kleinen extra-Stunden genießen um so mehr werde ich vermissen wenn alles wieder seinen gewohnten Gang geht. Resolut rufe ich mich wieder zur Ordnung. Ich habe noch genug Zeit, mir den Kopf zu zerbrechen, und das werde ich bestimmt nicht tun, während ich mit Omi ein Schaumbad genieße. Sanft nehme ich eine Schaumflocke und male ihm ein Herzchen auf die Wange* Ich finde dich auch schrumpelig unwiderstehlich...

Omi
*Ich höre den ängstlich-traurigen Unterton genau. Vorsichtig richte ich mich auf und drehe mich um, bis ich vor ihm kniee. Ich nehme sein Gesicht in die Hände und sehe ihm in die Augen.* Das ist ein Glück... ich habe nämlich die Absicht, mit dir alt zu werden! *Seine Augen weiten sich und er will etwas antworten, doch ich spreche lächelnd weiter.* Tja, das hast du nun davon. Ich sagte doch, mich wirst du so schnell nicht wieder los… *Damit beuge ich mich vor und küsse ihn, und es liegt ganz schön viel Besitzergreifendes  in diesem Kuss…

Nagi
*Ich lehne mich in den Kuss, als ob mein Leben davon abhinge... und irgendwie fühlt es sich im Moment auch genauso an. Als sich Omi wieder von mir löst muss ich schon wieder lächeln und ich ziehe ihn wieder an mich und streiche sanft durch seine Haare, während sein Kopf wieder an meiner Brust ruht.* Eine schöne Vorstellung...wir beide, alt und schrumpelig, komplett mit Gehwägelchen und Hämorrhoiden-kissen im Park auf einer Bank beim Vögelchen füttern.

Omi
*Meine Lippen an seiner Brust murmle ich nur* Hai ganz wunderbar… *Ich habe genug von Zukunftsmusik, die Gegenwart finde ich im Moment wesentlich interessanter. Meine Zunge liebkost seinen Nippel, der so schön in meiner Reichweite ist, während meine Hände an seinen Seiten herabstreichen und ins Wasser tauchen. Ich spüre wie auch er in die Gegenwart zurückkehrt und lächle zufrieden. Sein Atem streift mein Genick als er den Kopf vorbeugt und meine Nackenlinie entlangknabbert. Ich erschaudere und lasse meine rechte Hand auf seinen Oberschenkel sinken, den ich sodann langsam emporstreiche…

Nagi
*Es gibt wohl kaum ein besseres Mttel, um mich meine Sorgen vergessen zu lassen als das Gefühl von Omis Fingern auf meiner Haut... ganz besonders in der Gegend in der sie sich jetzt befinden. Zärtlich streichen meine Hände über seinen Rücken und ich ziehe scharf die Luft ein, als er mit den Zähnen spielerisch in meinen Nippel zwickt* Autsch...sieh an das Kätzchen hat Zähne... *Ich revanchiere mich mit einem ebenso zärtlichen und liebevollen Biss in seine Halsbeuge*

Omi
*Der Lust-Schmerz-Blitz fährt von der Schulter direkt in meine Lenden und ich stöhne auf. Bereitwillig beuge den Kopf zur Seite, um Nagi besseren Zugang zu verschaffen. Er nutzt das auch schamlos aus und beginnt erst leicht, dann heftiger an meiner Haut zu saugen und mich weiter mit den Zähnen zu reizen. Wenn ich nicht einen Knutschfleck von gigantischem Ausmaß haben will muss was geschehen… bedauernd, aber nachdrücklich ziehe ich den Hals aus seinen Fängen und keuche atemlos *Hey, ich will nicht mit Rollkragenpullover die Julia spielen, Romeo! *Um ihn für die entgangenen Freuden und die strengen Worte zu entschädigen lasse ich meine Hand jetzt weiter seinen Schenkel hochgleiten, bis meine Fingerspitzen seine Erregung streifen. Er lässt ein unterdrücktes Stöhnen heraus und ich fasse sanft zu. Hoffentlich bin ich nicht zu forsch… ich lege meine Lippen an sein Ohr.* Wenn ich dir zu dreist bin sag es bitte. *Dann streichen meine Fingerspitzen sanft an seiner Länge auf und ab bevor ich wieder, diesmal etwas fester, zufasse. Er atmet spürbar rascher, hält sich aber offensichtlich sehr zurück, also lasse ich ihn vorsichtshalber wieder los und küsse ihn dafür lieber noch einmal tief. Wer weiß was ich falsch mache, ich habe ja keine Ahnung* 

Nagi
*Der tiefe Kuss, in den Omi mich verwickelt, kann mich kaum über den `schmerzlichen Verlust´ seiner Hand hinwegtäuschen, auch wenn seine Berührungen zögerlich waren. Ich hoffe, dass ich nichts mache das ihm unangenehm ist als ich unter Wasser sanft seine Hand nehme und wieder in Richtung meiner Erregung dirigiere. Er stockt kurz im Kuss als seine Fingerspitzen meine Härte berühren, löst den Kuss und sieht mich fragend an. Ich lächele zärtlich, ich sollte besser nicht vergessen, dass Omi ja noch ziemlich unerfahren ist.* Das fühlt sich sehr gut an.... *Ich schliesse seine Finger wieder um meine Erregung und sehe ihn bittend an* Onegai?

Omi
*Durch seine Worte und Taten ermutigt entspanne ich mich wieder und konzentriere mich lieber auf das, was ich mit meiner Hand anstelle, anstatt mir Sorgen zu machen. Schließlich ist Nagi kein Mädchen, sondern männlich. Wenn ich also davon ausgehe, was –mir- gefällt, sollte es doch nicht allzu schwer sein, … ich massiere ihn zuerst langsam, mit sanftem Druck und küsse ihn dabei verlangend. Alleine ihn zu berühren, -da- zu berühren, törnt mich nicht gerade wenig an. Ich kann spüren wie seine Brust sich schneller hebt und senkt und ziehe ihn enger, so dass meine Erregung seinen Oberschenkel streift, während ich mit der Hand schneller werde. Unser Kuss wird leidenschaftlicher und er hat seine Arme, um mich geschlungen, zieht mich nun fester an sich.*

Nagi
*Ich überlege kurz ob ich ihn ebenfalls liebkosen soll oder nicht, beschränke mich dann aber darauf, ihm zärtlich über den Rücken zu streichen und mit seinen Haaren zu spielen. Nur ab und an streiche ich neckisch über eine seiner Pobacken oder berühre mit den Fingerspitzen sein Glied, ansonsten halte ich still. Naja, -fast- jedenfalls. Als sich seine Bewegungen intensivieren und ich merke, dass ihn meine kleinen Streicheleinheiten alles andere als kalt lassen, bewegen sich meine Hüften seiner Hand automatisch leicht entgegen. Das scheint auch noch das letzte bisschen Scheu von ihm zu nehmen, denn seine Bewegungen werden immer fester und schneller... und es dauert nicht lange bis ich mein Gesicht fest in seine Halsbeuge presse und mit einem kleinen unterdrückten Stöhnen hart in seiner Hand komme*

Omi
*Seine spielerisch-leichten Berührungen machen mich unglaublich an und wie von selbst wird der Rhythmus, mit dem ich ihn massiere, schneller, mein Griff härter. Plötzlich wird Nagi einen Lidschlag lang ganz ruhig in meinem Arm und stöhnt dann leise auf, während ich spüre, wie er in meiner Hand pulsiert. Ich halte ihn ganz fest als sein Orgasmus ihn erzittern lässt und als er schwer atmend gegen mich sinkt streichle ich sacht seinen Rücken, während ich meine Hand nur noch lose um ihn schließe und meine Lippen zärtlich seine Schulter entlang streifen.

Nagi
*Ich habe die Augen geschlossen und genieße in vollen Zügen Omis zärtliche Berührungen und die angenehme Wärme die mich durchströmt. Eins ist sicher... wie eine Jungfrau hat er sich absolut nicht angestellt. Und dass es ihm auch gefallen hat, spüre ich fest und hart gegen meinen Oberschenkel gepresst. Allmählich komme ich wieder zu Atem und meine Finger, die bis jetzt noch fest in seinem Rücken verschränkt waren, nehmen ihre Wanderung wieder auf während ich meinen Kopf etwas schief lege um Omis Lippen besseren Zugang zu der empfindlichen  Haut an meinem Hals zu gewähren*

Omi
*Ich schmiege mich fest in Nagis Arme und küsse hingebungsvoll seine Halsbeuge. Ich kann einfach nicht genug von ihm bekommen, seinen Körper an meinem zu spüren und zu merken, wie er auf meine Zärtlichkeiten reagiert ist unglaublich schön… als er anfängt an meinem Ohr zu knabbern während seine Hand sich an meiner Hüfte vorbei nach vorne zwischen meine Beine mogelt, stöhne ich leise auf. Das ist so gut…*

Nagi
*Ich bin ganz froh, dass Omi nicht das kleine Schmunzeln sieht, das sich um meinen Mundwinkel schleicht. Er ist so niedlich, ich habe kaum mehr gemacht als ganz leicht die Innenseiten seiner Oberschenkel zu liebkosen und schon geht sein Atem schneller und er presst seine Wange fest gegen meine Schulter. Ich sehe ihn förmlich vor mir wie er die Augen geschlossen und die Lippen leicht geöffnet hat, diesen kleinen Rosastich um die Nase und ich muss sagen, dass das ein Bild ist, das mir mehr als nur ein bisschen gefällt. Ich lasse mir Zeit und liebkose erst ausgiebig die empfindliche Haut knapp über und unterhalb seiner Erregung bevor ich  leicht und zärtlich über seine ganze Länge streiche. Er stöhnt wieder auf und die Muskeln in seinem Rücken spannen sich merklich an als ich meine Finger hauchzart über seine Eichel wandern lasse... er stößt mir unwillkürlich hart entgegen und gibt einen Laut von sich der ein bisschen wie ein Wimmern klingt als ich ohne weitere Warnung fest zugreife und abwechselnd fest und leicht wie Spinnenweben, seinen Schaft liebkose*

.

Omi
*Ich bin ihm vollkommen ausgeliefert – und genieße es mit jeder Faser meines Körpers. Immer wenn ich mich gerade anspanne, er mich fast über die Schwelle bringt, lässt er nach und streichelt nur noch ganz zart und sacht, und wenn mein Atem sich wieder etwas beruhigt hat, bringt er mich  wieder zum Aufstöhnen, weil er fest zupackt und heiße Wellen der Lust durch mich schickt. Meine Hände krallen sich fest in seine Schulter als er mich wieder heftiger streichelt und ich stöhne abgehackt in sein Ohr* jetzt – nicht mehr aufhören, bitte… *mit seiner freien Hand zieht er mich am Nacken zu sich und seine Zunge plündert meinen Mund während er hart zugreift und mich immer intensiver massiert. Ich klammere mich an ihm fest. Nicht mehr lange… er zieht mich eng an sich, seine freie Hand streicht meinen Rücken herunter und als er meinen Hintern umfasst und mich fest gegen sich zieht während seine andere Hand jetzt sehr hart zupackt explodiert mein Orgasmus und ich ergieße mich mit einem lauten Stöhnen in seiner Hand.*

Nagi
*Omi liegt mit seinem ganzen Gewicht auf mir, eine Hand fast schmerzhaft fest in meine Hüfte gekrallt, den Kopf gegen meine Brust gelehnt. Ich verteile kleine Schmetterlingsküsschen auf seinem Gesicht, seinem Hals und seiner Schulter, meine Hände streichen sanft über seinen Rücken und kraulen seinen Nacken. Mir werden die Augenlider schwer, so komplett warm und wohl fühle ich mich. Sein Atem beruhigt sich nur langsam wieder und ich spiele sanft mit ein paar Strähnen seiner feuchten, dunkelhonigblonden Haare und küsse sanft seine Ohrmuschel.* Was hältst du davon wenn wir uns waschen und im Bett weiterkuscheln?

Omi
Hmm. Hai… *Nur langsam und widerwillig wollen sich meine Augen öffnen, als Nagi mich sanft von sich schiebt und mich anlächelt. Ich lächle zurück. Dass das schön war braucht keiner von uns dem anderen zu sagen… wir waschen uns gegenseitig mit leicht müden Bewegungen und schließlich steigt Nagi aus der Wanne und wirft sich einen Bademantel über. Er streckt die Hände aus. `Kommst du?’ Ich nicke und stemme mich hoch, um mich auf den Wannenrand zu setzen, Dann schwinge ich die Beine nach außen. Nagi fasst mich unter die Achseln und zieht mich hoch, was ich sofort ausnutze um mich an ihn zu schmiegen.* hmmm… *ich fühle wie ebenfalls ein Bademantel um mich gelegt wird und lasse mich dann von ihm zum Bett mehr tragen als führen. Er stellt sicher dass ich bequem liege bevor er sich zu mir kuschelt und den Arm um mich legt. Wir sehen uns einen Moment an, dann fallen mir aber die Augen zu und ich gähne herzhaft.* Gomen, das soll nicht heißen, dass du ermüdend wirkst.. obwohl,… irgendwie tust du das -schon-…

Nagi
*Ich kichere leise, streiche Omi noch eine verirrte Strähne aus dem Gesicht und gebe ihm einen sanften Gute-Nacht-Kuss* na, solange du nicht einschläfst -während- ich dich streichle dürfte wohl alles in Ordnung sein denke ich...* Als Antwort bekomme ich nur ein kleines zufriedenes hmhm von ihm und ein zärtliches Lächeln stiehlt sich auf mein Gesicht während ich die Augen schliesse und mich noch ein bisschen enger an ihn schmiege* Schlaf gut Koibito.

Omi
Gut dass wir jetzt im selben Zimmer wohnen.. *mehr kann ich fast nicht mehr von mir geben, und auch das ist nur noch ein Murmeln. Ich grabe meine Nase in den Spalt des Morgenmantels und atme tief seinen frischgebadeten Geruch ein. Nur eins noch… * Sandelduft steht dir, aijin… *meine Lider sind schwer, meine Zunge auch. Die Antwort – falls es eine gibt - bekomme ich schon gar nicht mehr mit.*

Nagi
*Ich hauche ihm noch einen kleinen Kuss auf die Haare, alles andere an Antworten erspare ich mir denn sein Atem geht schon ruhig und gleichmäßig und ich würde ihn nur wecken. Krampfhaft versuche ich, noch ein bisschen wach zu bleiben um das Gefühl, ihn im Arm zu haben, bis zum letzten auszukosten solange es eben geht... aber viel früher als mir lieb wäre merke ich wie meine Gedanken langsam abdriften und das Letzte was ich mitbekomme ist das sanfte Streicheln von seinem Atem auf meiner Haut*

***

Omi
*Ich schlage meine Augen auf und blinzle in die Nachmittagssonne, die mir mitten ins Gesicht scheint. Wie nervend… Doch mein Unmut legt sich schnell, denn Nagi liegt eng an mich geschmiegt hinter mir, hat einen Arm um meine Mitte geschlungen und sein warmer Körper strahlt eine herrliche Geborgenheit aus. Gerade will ich mich einkuscheln und wieder eindösen, als ich einen Kuss im Nacken spüre. `Na, wieder da?’ Ich nicke und drehe lächelnd den Kopf so, dass er mich küssen kann, was er auch umgehend tut, worauf ich mich vollends zu ihm umdrehe. Wir liegen einfach da und genießen die Nähe des anderen, die kostbare, kurze Zeit, die wir nur für uns haben. Es ist eine schreckliche Vorstellung für mich, nach dieser Fahrt wieder alleine schlafen zu sollen. Es ist so schön in seinen Armen aufzuwachen, ich will, dass das jeden Morgen so ist. Ich seufze tief, doch dann nehme ich mich zusammen. Ich gebe nicht auf! Irgendwie muss das doch möglich sein…*

Nagi
*Ich bin schon etwas länger wach als Omi, länger als zwei Stunden habe ich wohl nicht geschlafen, aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht ihn zu wecken. Es war einfach zu schön mit ihm im Arm dazuliegen, den Geruch nach Sandelholz, Mangoshampoo und Omi einzuatmen, den seine Haare verströmen und so zu tun, als wäre es das normalste auf der Welt ihn festhalten zu können während er schläft. Für ein Weilchen ist es mir sogar gelungen Weiss und Schwarz und das drohende Unheil, sollte einer unserer Leader herausfinden, dass wir alles andere sind als `Feinde´zu vergessen. Aber Omis kleiner, etwas trauriger Seufzer als er sich nach dem Kuss wieder an mich schmiegt und mit den Fingerspitzen kleine Muster auf meine Haut malt, erinnert mich äußerst schmerzhaft wieder daran, dass es alles andere als –normal- ist, dass wir beide so aufwachen können und irgendetwas in meinem Herz zieht sich bei dem Gedanken an ein kaltes Bett –ohne- Omi zusammen. Ich ziehe ihn impulsiv fest an mich und vergrabe meine Nase in seinen weichen Haaren, während ich mit einem überraschend großen Kloß in meinem Hals zu kämpfen habe. Das erste was ich tun werde wenn ich wieder zu Hause bin ist, Farfarello alles zu erzählen. Ich –weiß- dass er nicht böse mit mir sein wird, der Ire ist zwar in den meisten Dingen ziemlich unberechenbar, aber irgendwie habe ich das unbestimmte Gefühl, dass er Verständnis für mich haben wird... und dass er bereit wäre, uns zu helfen, uns zu decken wenn wir uns treffen und das er auf –meiner- Seite sein wird wenn ich mich daran mache, mich mit Crawford auseinander zu setzen. Und selbst wenn Farfarello –nicht- der zeitweise ziemlich gefährliche, verrückte Psychopath unserer Gruppe wäre, jemand, den selbst Crawford mit Samthandschuhen anfasst und dem er –mehr- durchgehen lässt als irgend jemanden sonst, einfach damit er zufrieden ist und keine Notwendigkeit sieht seine Messer einzusetzen damit er bekommt was er will – denn das tut er eigentlich immer- , selbst wenn er ein typischer Otto-Normalverbraucher wäre, vor dem Crawford keinen besonderen Respekt hätte ist es doch ein schönes Gefühl wenigstens –einen- Menschen zu haben, von dem man glaubt, dass er zu mir hält. Zumindest bin ich mir fast sicher dass er das tun würde. `Nagi... aijin? Du.. ähm.. du tust mir weh.´ Erschrocken lockere ich meinen Griff um Omi und gebe ihm wieder etwas Platz. Ich hatte gar nicht gemerkt wie fest ich ihn an mich gepresst hatte, so fest, dass meine Finger weisse Flecken auf seiner Schulter hinterlassen haben *Go.. gomen. Ich wollte dir nicht wehtun. *Mit einem schlagartig schlechten Gewissen küsse ich erst zärtlich die Abdrücke meiner Finger auf seiner Haut, dann seine Lippen, bevor ich alle Gedanken an Farfarello, Crawford und den Rest der Welt aus meinen Gedanken verbanne und ihn entschuldigend anlächele. Diese Stunden gehören nur Omi und mir...*

Nagi
*Ich lege ihm die Hand an die Wange und sehe ihm in die Augen.* Alles in Ordnung? *Er nickt, doch sein trauriger Blick zeigt mir, dass er dasselbe denkt wie ich.* Vergiss im Moment einfach mal die blöde Romeo-und-Julia-Kiste zwischen uns. Wir können uns über Schwarz und Weiß, unsere Leader und sonstige Schwierigkeiten Gedanken machen, wenn wir zurück sind. Hier ist alles so schön weit weg, wir tun einfach so als ob nichts wäre und genießen die Zeit, ne?

Nagi
*Ich seufze leicht, lächele ihn dann aber an* Es wäre schön, zur Abwechslung mal nicht so tun zu müssen, als ob ich dich nicht kenne...* Ich küsse ihn zärtlich auf die Nasenspitze und spiele mit dem Saum seines Bademantels. Eins von den Mädchen heute morgen am Frühstückstisch hatte da doch was erwähnt.....* Ganz hier in der Nähe soll ein kleiner Park sein, aufgemacht wie ein englischer Jahrmarkt um die Jahrhundertwende. Mit Spielbuden, einem alten Karussel und sogar eine Freak-show soll es geben. Niemand ist mehr hier der uns kennt. Ich würde gerne mal einen Nachmittag mit dir verbringen, ohne dass wir uns ständig Sorgen machen müssen, dass uns einer sieht. Wir könnten Händchen halten und Zuckerwatte essen und solange Kettenkarussell fahren, bis uns übel ist. Wir könnten uns benehmen wie zwei ganz normale verliebte Teenager und...* mein Lächeln wird breiter* ..ich käme endlich mal dazu die ganzen neidischen Blicke der Mädchen zu genießen, wenn sie sehen was für einen bildhübschen Freund ich habe.

Omi
*Bei seiner Aufzählung werde ich ganz hibbelig. Ein ganz normaler Nachmittag, nur Fun und nichts sonst?* Ich bin dabei! *Aber bevor ich aufspringe, rücke ich erst noch mal ganz dicht an Nagi heran und vergrabe die Nase in seinen Haaren. Meine Stimme ist etwas undeutlich*  Die Mädchen sind wohl eher neidisch auf mich… *Meine Hände können einfach nicht ruhig bleiben wenn ich ihn in der Nähe habe und ich kraule seinen Nacken, ebenso wie meine andere Hand unter seinen Bademantel krabbelt.* Händchen halten, Karussel fahren, Eis essen… Ich wusste gar nicht, wie romantisch du sein kannst. Naja, woher auch – ne, Eiswürfel-san? *Ich muss leise grinsen als er mich zwickt. `Hey werd nicht frech, ich musste schließlich vorsichtig sein!’* Hai hai, Friede. Ich bin heilfroh, dass du bei –mir- aufgetaut bist, obwohl - *`Klappe!’ Ein atemberaubender Kuss stoppt meine weiteren Ausführungen und ich gebe nur zu gerne nach.*

Nagi
*Ich muss sagen, diese Art ihn zum Schweigen zu bringen gefällt mir durchaus...und die Stellen an denen seine Finger unter meinem Bademantel rumkrabbeln erst recht. Der Kuss zieht sich länger als ich geplant hatte und als wir uns leicht atemlos wieder voneinander lösen hebe ich gespielt böse eine Augenbraue und schmunzele ihn an* Weißt du... *ein zarter Kuss auf die Haut an seinem Hals* ..wenn wir nicht bald aufhören.. *meine Lippen sind jetzt an seinem Ohr* ...wird das nichts mehr mit Jahrmarkt und Händchen halten und Eis naschen...*meine Zähne zwicken ganz zärtlich sein Ohrläppchen* dann nasche ich nämlich hier und jetzt...

Omi
Hmmm, du machst es mir nicht gerade leichter aufzustehen, weißt du das? *die wohligen Schauder mühsam ignorierend, die seine Zärtlichkeiten durch mich jagen löse ich mich leicht bedauernd von ihm und richte mich auf.* Lange werden wir eh nicht rumlaufen können, sonst wird mein Fuß sicher schlimmer. Aber … *ich beuge mich wieder über ihn und hauche einen Kuss auf seine Lippen* das würde ich gerne in Kauf nehmen … *ich rutsche zur Bettkante und streife den Bademantel von den Schultern. Leider ist meine Tasche außer Reichweite und ohne Nagis Hilfe aufzustehen traue ich mir noch nicht zu.* Kannst du mir meine Tasche rüberholen? Oder zieh du dich erstmal an, dann kann ich noch ein bisschen rumlümmeln… *damit kuschle ich mich wieder in die Decke und grinse ihn an.*

Nagi
*Ich ziehe einen kleinen Schmollmund während ich aus dem Bett krabbele und meine Sachen zusammen suche* Du bist gemein..* Ein lüsternes Lächeln über die Schulter Richtung Bett während ich mir ein sauberes Hemd aus der Tasche hole* Du könntest dich wenigstens ohne Decke rumlümmeln...* Mit einem breiten Grinsen sammele ich seine Sachen auf und bringe sie ihm zum Bett.*

Omi
*Ich sehe ihm genießerisch beim Anziehen zu, wenn es auch schade ist, dass er sich nun Stück für Stück wieder mit Stoff bedeckt* -Willst- du nun weggehen oder nicht? Ich meine… *ich greife mir den Saum seines Shirts, ziehe ihn näher und hauche einen Kuss auf seinen Bauchnabel, der zufällig gerade genau vor meinen Lippen ist* … ich helfe dir sonst auch gerne, dich wieder zu entblättern… *spielerisch zupfe ich an seinen Jeans, die er noch nicht wieder zugeknöpft hat.*

Nagi
*Ein kleiner Schauder durchfährt mich bei Omis sanftem Kuss. Ich beuge mich zu ihm runter, hebe sein Kinn leicht an und berühre ganz sanft seine Lippen mit meinen.* Ein verlockender Gedanke... *Meine Lippen flüstern leise an seinem Ohr*... aber wir haben schließlich noch die ganze Nacht für uns.

Omi
*Ich erwidere seinen Kuss ebenso sanft und greife dann nach meinen Shorts.* Du hast recht, ein bisschen frische Luft, und dann… *ein kleines Grinsen schleicht sich um meine Lippen, als ich an später denke, ein Grinsen das er eins zu eins erwidert. Ich streife Socken, Jeans und Shirt über und lasse mich von ihm hochziehen. Ich liebe es, weil ich dadurch schon wieder einen Grund habe ihn zu umarmen… obwohl ich ja eigentlich gar keine Ausrede mehr brauche.* Weißt du was? Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass ich dich jetzt immer anfassen darf, wenn ich will. *Ich lächle ihn an.* Zumindest hoffe ich doch dass ich das darf.

Nagi
*Ich helfe ihm seine Sachen zu sortieren und zwicke ihn neckisch in den po bevor ich zart über die wehe Stelle streiche* Och ich habe mich da eigentlich ganz gut dran gewöhnt... *Ein zarter Kuss auf die Nasenspitze und ein kleines Zwinkern* und natürlich darfst du... solange wir nicht für `Erregung öffentlichen Ärgernisses´ in den Knast wandern. *Ich habe eine Idee und drücke ihn sanft wieder zurück auf das Bett um meine Stiefel zu holen* Hier, probier mal an ob die passen da hast du etwas mehr Halt an den Knöcheln als in den Sneakern.

Omi
*Die Stiefel passen gut, nur den Verband muss ich weglassen, aber das Tape reicht auch so. Ich stehe auf und belaste probehalber den Fuß. Es schmerzt leicht, aber so geht es sicher eine Weile.* Hai, in Ordnung. So können wir es wagen. *Ich greife mir meine Jacke und den Schlüssel.* Wir müssen unbedingt vor den anderen wieder hier sein… und am besten sieht uns der Portier auch nicht.

Nagi
*Ich schmunzele leicht während ich mir meine Kapuzenjacke nehme* Wie wär es mit den Notausgangstüren? Sie führen nach hinten auf eine kleine Sackgasse, der Ausgang liegt etwas versteckt hinter ein paar Mülltonnen. Da sieht uns garantiert niemand... und der Alarmmechanismus ist für mich kein Problem. *Er sieht mich leicht verdutzt an. `Du bist ja ziemlich gut informiert. Hast du dir den Grundriss angesehen? `Ich lächele leicht und ich hoffe, dass er den kleinen traurigen Unterton nicht bemerkt. *Alte Gewohnheiten sterben eben langsam. *Ich stecke mir meinen Geldbeutel in die Hosentasche und biete ihm dann galant meinen Arm an.* Können wir Mylady?

Omi
Hai. *Ich stütze mich auf ihn und lasse mich zum Fahrstuhl führen. Ich habe das leichte Abflachen seiner Stimme wohl bemerkt und es hat mir einen Stich versetzt. Von wegen `normale verliebte Teenager!’ Unsere Vergangenheit, unsere Erfahrungen und unser derzeitiges Leben könnten nicht un-normaler sein. Im Grunde ist unser ganzes `öffentliches’ Leben – die Schule, der Blumenladen, ja, selbst diese Theatergruppe – alles nur gespielt. Romeo und Julia ist ein Stück in einem Stück. Es fehlt nicht viel und die Depression, die mich packt, nimmt noch überhand, also reiße ich mich zusammen. Ich will diesen Nachmittag genießen, und nicht Trübsal blasen.* Nagi… es ist wie es ist. Das wissen wir beide. Und wenn unser `geheimes’  Leben irgendwie hier mit reinspielt – das können wir ab, ne? Ich bin genauso ein Fake wie du.. jedenfalls das, was die anderen sehen.  Und da –wir- beide Bescheid wissen – werden wir es schaffen.

Nagi
*Ich lächele ein bisschen ertappt, er durchschaut mich mit einer Leichtigkeit die mir ein kleines bisschen unheimlich ist.* Hai, werden wir. Tut mir leid, ich wollte dir den Tag nicht mit meinem depressiven Geblabbel versauen. * .. auch wieder so eine Angewohnheit die ich so schnell wohl nicht loswerde. Ich nutze die geschlossenen Aufzugstür und küsse ihn zärtlich bevor ich mich zusammenreisse und ihn anlächele* Hau mich einfach wenn ich meine Gedanken mal wieder nicht auf das konzentriere was wirklich wichtig ist...auf dich nämlich.

Baka! *Ich schmiege mich in seine Arme und streichle seinen Rücken bevor ich mich von ihm löse.* Ich –bestehe- darauf, dass du ausschließlich –mich- mit depressivem Gebabbel zutextest.. wehe du gehst zu jemand anderem! Ich grinse ihn an* Ich bin nicht nur einer fürs Bett, ich kann auch zuhören. *Wieder ernsthafter nehme ich rasch seine Hand, bevor die Aufzugtür sich wieder öffnet.* Ich meine das ernst. Ich habe doch genau dieselben Sorgen! Vielleicht kann ich nur besser verdrängen!

Nagi
*Ich grinse breit* Ach, ich dachte immer du wärst nur eins von diesen süßen Betthäschen, die sich um nichts anderes Sorgen machen, als wann sie das nächste Mal vernascht... autsch! Das gibt bestimmt einen blauen Fleck. *Reuevoll reibe ich mir den Oberarm der soeben Opfer einer, zwar wohlverdienten aber immer noch hinterhältigen Attacke von Omi war. `Den hast du auch verdient!´ Er schmollt mich an und verschränkt resolut die Arme vor der Brust. Ich muss kichern während ich mich mittlerweile an der Notausgangstür zu schaffen mache und es dauert ein bisschen bis ich die Tür endlich aufhabe.* Wieso? Ich habe doch nur die Wahrhe.... schon gut schon gut ich bin ja still aber hau mich nicht mehr bittebitte. *Der kleine ängstliche Bettelakt würde wohl besser rüber kommen wenn ich dabei nicht ständig lachen müsste...und Omi würde mit seiner drohend geballten Hand auch wesentlich überzeugender wirken, wenn er nicht über das ganze Gesicht grinsen würde. Als die Tür aufgeht schlägt uns ein unangenehmer Geruch in die Nase. *Warum mussten die den Notausgang ausgerechnet bei den Mülltonnen machen?

Omi
Damit du was zu meckern hast? *Ich nehme Nagis Hand und ziehe ihn auf die Straße. Die Tür schnappt mithilfe des Schließers ins Schloss und wir stehen alleine in der stinkigen Sackgasse. Ich probiere zu laufen, und es klappt ganz passabel, also gehe ich mit Nagi an der Hand ein Stück von den Tonnen weg. Dann umschlinge ich ihn mit den Armen, presse mich an ihn und küsse ihn heiß.* Du wirst schon sehen, was du davon hast, wenn du mich als Betthäschen titulierst… *Dann löse ich mich von ihm und frage ganz harmlos, wie weit es wohl bis zu dem Jahrmarkt sein mag.*

Nagi
*Ich kann mir ein kleines Schmunzeln und ein gemurmeltes `Hmm ich hoffe das war ein Versprechen...´ nicht verkneifen während ich Omis Hand nehme und mit ihm auf die Strasse trete. Die Frage, wie weit es wohl ist erübrigt, sich als wir in etwa hundert Metern Entfernung die Spitze des Karussels erkennen können, auch die typische Jahrmarktsmusik ist schon zu hören. Ich fühle mich außerordentlich beschwingt als ich Omi einen Arm um die Mitte lege, erstens um ihn beim Laufen etwas zu stützen und zweitens weil ich alles an Körperkontakt haben will, das ich bekommen kann. Ich kann Zuckerwatte und gebrannte Mandeln riechen und obwohl sich ein kleiner Teil von mir beschwert, dass Zuckerwatte wohl kaum auf einen Jahrmarkt um die Jahrhundertwende passt, mag ich den Geruch* Was meinst du aijin...was sollen wir zuerst machen?

Omi
*Ich genieße die selbstverständlich-zärtliche Geste und grinse ihn schelmisch an.* Hmm.. lass mich überlegen.. Geisterbahn fahren und knutschen, Riesenrad fahren und knutschen, ahm… Zuckerwatte essen und dazwischen knutschen… ist mir egal!!

Nagi *Ich kichere leise* Gefällt mir, der Plan.. aber was hältst du von einem kleinen Knutschen -vor- dem Achterbahn fahren? Nur damit das dahinter sich nicht so einsam fühlt?

Omi
Asoo, du meinst –das- dahinter, das –vor- dem Geisterbahnfahren kommt? Ich sehe, wir verstehen uns. *Ich lege meine Arme um seinen Nacken und biete ihm meine Lippen an.*

Nagi
*Ich weiß zwar nicht wirklich was er mir damit jetzt sagen wollte, bin aber mehr als zufrieden damit ihn erst einmal komplett am Sprechen zu hindern. Ich bin richtiggehend nervös und habe kleine flatternde Schmetterlinge im Bauch, fast so, als ob ich ihn das erste Mal küssen würde. naja... eigentlich -ist- es ja das erste Mal, wenigstens in aller Öffentlichkeit. Ich nippe noch einmal kurz an seinen Lippen bevor mich meine Lungen daran erinnern, dass es nur einen zweiten Kuss gibt, wenn ich zwischendurch auch mal atme. Ich muss lächeln als ich sehe, dass Omi zartrosa um die Nase ist, mir geht es nicht viel anders* Ein komisches Gefühl, hier, wo uns weiß Gott wer zuschauen kann ne?

Omi
Hai… aber kein schlechtes Gefühl. *Tatsächlich klopft mein Herz stürmisch als mir klar wird, dass er in aller Öffentlichkeit gezeigt hat, dass wir zusammen gehören…* …  ein sehr schönes Gefühl! *Ich lege seinen Arm wieder um meine Taille und nehme Kurs auf den Jahrmarkt.* Lass uns gehen, sonst ist der Nachmittag vorbei und wir stehen immer noch hier und knutschen! *Nagi grinst als wollte er sagen `was spricht dagegen’, und ich stimme ihm eigentlich zu, aber wir wollten auf den Rummel, und wir –gehen- auf diesen Rummel! Gleich am ersten Stand kaufe ich eine Portion Zuckerwatte* Damit die Küsse noch süßer werden!

Nagi
*Ich hebe amüsiert eine Augenbraue als ich etwas von dem süßen rosa Zeug abzupfe und Omi anbiete* -Noch- süßer? Ich glaube nicht, dass ich das überstehe... * -und- ich glaube nicht, dass wir noch lange hier stehen, wenn Omi weiterhin so enthusiastisch das fluffige Zeug von meinen Fingern schleckt. Ich ziehe ihn fest an mich und küsse  hungrig seine jetzt klebrig süßen Lippen. *Wenn wir so weitermachen kommen wir nie in die Geisterbahn...

Omi
*Dieser Kuss ist noch viel antörnender als die vorigen, durch den zusätzlichen süßen Kick. Als wir ihn lösen japse ich leise in sein Ohr.* Hoffentlich geht die Fahrt auch lange genug… *Engumschlungen wandern wir zur Geisterbahn. Während ich zwei Karten löse krabbelt Nagis Hand meine Seite hoch und ich lasse fast das Wechselgeld fallen. Er hilft mir in den Wagen und kaum sind wir im Dunkeln spüre ich seine Lippen auf meinen. Ich muss kichern. Das ist bei weitem der  -anregendste- Jahrmarktsbesuch, den ich jemals hatte!

Nagi
*Ich bin gerade dabei, aus meinem bis jetzt noch zurückhaltenden Kuss etwas eindeutig ernsteres werden zu lassen... als ich plötzlich große Probleme habe, vor lauter Husten zu atmen und mich grade noch zurückhalten kann bevor ich aus Reflex die Geisterbahn zetrümmere. Als der Wagen weiterruckelt kann ich auch endlich den Störenfried erkennen.. eine etwas übereifrige Nebelmaschine. Doch zu meinem geplanten sarkastisch-amüsierten Kommentar komme ich nicht mehr, denn auf einmal habe ich gute 60 kilo Omi um den Hals hängen... 60 Kilo überraschend kräftigen Omi, der sich offensichtlich vorgenommen hat die Nebelmaschine in dem Versuch mich zu ersticken, abgelöst hat. `Spinnen! Ich hasse Spinnen! Trotz meinem eindeutigen Luftmangel muss ich lachen.* Die sind aus Plastik Omittchi die tun dir nichts.

Omi
*Omittchi??* Woher kennst du meinen Nick?? *So nennt mich eigentlich nur Ken… ich lehne mich an ihn an.* Ist ja egal… ich habe eine Spinnen-Phobie seit ich klein war… Gomen falls ich dich gewürgt habe. *Leider ist die Fahrt jetzt zu Ende und der Wagen fährt durch die Klapptür ins Freie. Wir steigen aus und ich sehe mich um.* Und jetzt? Riesenrad oder Achterbahn?

Nagi
*Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich ihn bei dem Spitznamen genannt habe, den Siberian immer benutzt.* Schuldig. *Das sollte als Erklärung, woher ich das weiß, eigentlich reichen... und das war auch alles an Aufmerksamkeit, das ich dem Telepathen heute zugestehen wollte. Ich grinse Omi etwas zweideitug an und streiche wie zufällig beim Laufen über seinen Po* Und mach dir keine Sorgen, ich bin ziemlich robust. Hmm, Achterbahn würde ich sagen...ich habe Höhenangst.

Omi
Die Achterbahn ist höher als das Riesenrad, außerdem hält sie nicht zwischendurch an. Aber wie du willst, machen wir. *Ich nehme seine Hand und will loslaufen als ein kleines Stechen in meinem Fuß mir sagt, dass ich vielleicht doch noch ein bisschen vorsichtig sein sollte, also stütze ich mich doch lieber bei ihm ab. Er wartet nicht lange und legt mir wieder den Arm um die Taille. Genüsslich lehne ich beim Laufen an ihn.* Langsam fange ich an, den verstauchten Fuß zu schätzen… *Nagi grinst und fasst noch ein bisschen fester zu. An der Kasse lässt er wieder los, bis ich die Karten habe, dann `führt’ er mich zu einem Wagen, um sobald wir sitzen den Arm um mich zu legen. Der Angestellte schließt den Sicherheitsbügel und schon geht es los.*

Nagi
*Omi hatte zwar durchaus recht damit, dass die Achterbahn höher ist,... aber dafür ist die Fahrt auch schnell vorbei.* Gerade das -Anhalten- ist ja das Problem...* Ich habe keine Ahnung, ob er meinen gemurmelten Kommentar gehört hat... und auch keine wirkliche Gelegenheit mir noch weitere Gedanken darüber zu machen denn schon ruckelt der Wagen los und ich bin 90 Sekunden lang mehr als nur etwas froh Telekinet zu sein. Irgendwie habe ich bei solchen Dingern immer das Gefühl, rauszufallen, das ist eigentlich schlimmer als die Höhe. Schu neckt mich ständig, dass von allen Leuten -ich- mir ja am wenigsten Sorgen darüber machen müsste wie hoch oder sicher etwas ist. Schliesslich kann ich ja `fliegen´. Ich schiele kurz rüber zu Omi. Er scheint sichtlich Spaß zu haben und quiekt vor Freude förmlich auf als es in den ersten Drop geht... fast senkrecht nach unten. Ich schließe nur die Augen und frage mich warum ich nicht `Riesenrad´ gesagt habe... wenigstens muss ich da nur mit der Höhe fertig werden und nicht auch noch mit den ganzen Spiralen und Kurven und anderen kleinen Späßen die sich die Konstruktere ausgedacht haben. Ich versuche mich etwas abzulenken und rechne im Kopf schnell ein paar über-den-Daumen-Werte für Stabilität und Statik der ganzen Konstruktion... eine Sache die ich wohl besser gelassen hätte…*

Omi
*schon nach einigen Sekunden stelle ich fest, dass Nagi wohl eher weniger Spaß hat als ich, denn wo ich juchze und die Arme hochwerfe presst er die Lider zusammen und versteift sich neben mir. Ich rufe ihm ein `Alles in Ordnung?’ zu und er nickt etwas kurz. Er scheint der Sicherheit dieses Fahrgeschäfts nicht ganz zu trauen… die Fahrt dauert nicht lange und als wir aussteigen sehe ich, wie er aufatmet. Ich erspare mir einen Kommentar. Mit dem Riesenrad brauche ich ihm wohl nicht mehr zu kommen…* schade eigentlich. *Er sieht mich fragend an. `Was ist schade?’ Ich merke erst jetzt dass ich wohl etwas lauter gemurmelt haben muss als ich dachte* Ach, nur so. So ein Kuss 15 Meter über dem Boden… *ich grinse vor mich hin* na macht ja nichts, schlag du was vor.

Nagi
*Ganz ehrlich gesagt küsse ich Omi auch ganz gerne im Erdgeschoss... aber er scheint sich wirklich auf das Riesenrad gefreut zu haben und irgendwie will ich ihm das nicht vermiesen. Die Fahrt in der Achterbahn habe ich ja schließlich auch überlebt und niemand zwingt mich aus der Gondel rauszugucken. Und im Gegensatz zu der schnellen Achterbahn hätte ich im langsamen Riesenrad durchaus ein paar Möglichkeiten, um mich abzulenken... ich schlucke das leichte Unbehagen an den Gedanken von 15 Meter über dem Boden runter und grinse Omi an während ich einen Arm um seine Mitte schlinge und ihm verführerisch ins Ohr schnurre* So ein Kuss hätte bestimmt was, ja.

Omi
*Bevor er es sich noch anders überlegt steuere ich auf das Objekt meiner Begierde zu.  Ich liebe Riesenrad-Fahren… das Sausen des Windes wenn man ganz oben ist, die weite Sicht die man hat… und die Vorstellung, das mit Nagi zu erleben und dort oben in seinen Armen zu sein finde ich ziemlich prickelnd. Wir steigen in eine der Gondeln ein, und Nagi guckt etwas misstrauisch auf die Halterung über uns. Ich nehme seine Hand und drücke sie leicht.* Du wirst sehen, das ist toll… *Langsam steigt die Gondel Stück für Stück höher. Der Mann setzt immer 2 Personen in die einzelnen Kabinen, damit das Rad gleichmäßig belastet ist. Nach einigen Minuten startet die Fahrt und ich genieße den Ausblick und das Gefühl von Nagis Hand in meiner. Nach ein paar Runden hält das Rad an. Nagi guckt alarmiert, doch ich schüttle den Kopf.* Es steigen neue Leute ein, und wir steigen jetzt Stück für Stück höher. Wenn wir ganz oben sind, musst du dich mal umsehen… das ist grandios.

Nagi
*Ich nicke nur knapp, ich fühle mich im Moment alles andere als grandios. Mit techniktrainierten Adleraugen habe ich mehr angerostete Stellen gefunden als mir lieb ist... auch wenn es für unsere Sicherheit wahrscheinlich egal ist ob der Handgriff um die Gondel hier und da ein paar winzige Rostflecken hat oder nicht... und die Tatsache dass wir hier hängen, uns nicht bewegen und die Kabine leicht vom Wind geschaukelt wird, ist mir auch alles andere als geheuer. Wir fahren noch ein Stück weiter wie Omi gesagt hat und bleiben ganz oben wieder hängen. Ich klammere mich verstohlen an der Sitzbank fest als Omi sich mit kleinen begeisterten Ausrufen quer durch die ganze Gondel bewegt um auch ja nichts von der Aussicht zu verpassen* Ne Omi? Muss das so schaukeln?

Omi
*ich drehe mich zu Nagi um und will gerade auf eine besonders schöne Stelle in der Landschaft zeigen, als ich sehe, dass er etwas unbehaglich aus der Wäsche schaut. Seine anschließende Frage macht mir klar, dass er es ganz und gar nicht toll findet, hier oben zu sein - und mein Herumgelaufe bringt die Gondel tatsächlich ganz schön zum Schwingen. Ich setze mich neben ihn auf die Bank und greife nach seiner Hand.* Das tun die immer. Das ist nicht gefährlich oder so… aber ich bleib jetzt sitzen, wenn dir das Schaukeln unangenehm ist.* Ich lege die Arme um seinen Nacken.* Ich will ja auch noch meinen Kuss haben… *damit lege ich meine Lippen auf seine und küsse ihn sanft.

Nagi
*-das- ist schon wesentlich mehr nach meinem Geschmack als eine etwas zweifelhafte Aussicht und die schlingernde Gondel und das leicht mulmige Gefühl in meinem Bauch verschwindet ziemlich schnell als ich Omis Kuss zuerst zärtlich, und dann mit einem unmissverständlichen Unterton von Hunger beantworte. Ihn die ganze Zeit so nah um mich zu haben und ihn dabei auch noch anfassen und küssen zu können hat einen etwas eigenwilligen Teil meiner unteren Anatomie ohnehin schon in ständige Alarmbereitschaft versetzt - gelber Alarm sozusagen- und ohne dass ich es eigentlich beabsichtigt hätte fangen meine Hände an zu wandern. Nach dem süßenZuckerwatte-Geschmack von vorhin habe ich jetzt irgendwie `Appetit´ auf etwas Salzigeres... mit halbgeschlossenen Augen, einem feinen Lächeln das keinerlei Zweifel an meinen Intentionen lässt und geschickten Fingern, die sich an Omis Hosenknopf zu schaffen machen, stelle ich meine nächste Frage.* Hmmm... und wie lange genau werden wir hier wohl noch hängen?

Omi
*Bei den unmissverständlichen Anstalten, die er macht, kann ich ein kleines Stöhnen nicht zurückhalten. Als er sich vorbeugt und langsam, aber bestimmt meine Hose herunterschiebt und dabei leicht meinen Bauch küsst, hebe ich mich bereitwillig etwas von der Bank an.* Das… mmmhhh… fragst du in Anbetracht deiner Kräfte jetzt .. haah.. nicht wirklich?

Nagi
*Ich kichere leise während ich meine Nase in den weichen honigblonden Löckchen vergrabe und ganz sacht über Omis Penisspitze puste* -zu lange- kann ich auch damit nichts anhalten.... *Ich grinse ihn leicht von unten an* oder möchtest du von einem ganzen Einsatzteam von Feuerwehrleuten gerettet werden? Aber ich denke ein -bisschen- Zeit kann ich uns schon verschaffen... *Ich gebe ihm noch einen kleinen sanften kuss auf die Haut an der Unterseite seines Gliedes dann nehme ich ihn gierig ganz in den Mund.*

Omi
*Ich könnte in diesen Augen versinken… und dieses Grinsen, halb lüstern, halb zärtlich bringt mich um den Verstand. Als er mich - wieder einmal - verschlingt fällt mein Kopf in den Nacken und ich stoße einen kleinen Schrei aus. Lange wird das sicher nicht dauern… kurz flackert der Gedanke in mir auf, dass ich hier sicher nicht dazu kommen werde, mich zu `revanchieren’, doch ich bin schon viel zu weit zum denken, und als Nagis Zunge immer wieder meine Eichel massiert während seine Lippen an meinem Schaft auf und ab fahren fühle ich, wie sich der Orgasmus aufbaut. Ich weiß nicht ob ich ihm weh tue als sich meine Finger in seine Haare krallen, ich spüre nur wie seine Hände auf meinen Schenkeln fester zupacken, seine Bewegungen schneller werden, seine Zunge mich härter attackiert… und dann kann ich nur noch laut seinen Namen stöhnen als ich mich in einem Wirbel aus Extase in seinen Mund ergieße.

Nagi
*Ich brauche eine ordentliche Portion Selbstbeherrschung gleichzeitig das Riesenrad und meine eigene Lust unter Kontrolle zu halten... wobei das Riesenrad das kleinere Problem ist. Ich habe keine Lust, den Rest des Nachmittags in klebrigen Shorts zu verbringen und zurück ins Hotel will ich auch nicht. Aber Omis Reaktion auf meine Lippen und meine Zunge, das Gefühl seiner Anspannung unter meinen Fingern und die kleinen heiseren Laute und das lustvolle Stöhnen als er in meinem Mund kommt sind die Zurückghaltung -definitiv- wert... und es gibt sicher noch die ein oder andere Gelegenheit, bei der er sich revanchieren kann. Zufrieden lecke ich mir über die Lippen und küsse ihn kurz aber tief bevor er sich immer noch schwer atmend an mich lehnt und ich dem Riesenrad wieder freie Fahrt gewähre. Meine eigene Erektion macht sich in den engen Jeans noch ein bisschen unangenehm bemerkbar und mit einem kleinen Lächeln ziehe ich etwas an meinem Shirtsaum um nicht ganz so auffälig zu sein. Sanft streiche ich durch Omis Haare, während wir uns erfreulicherweise wieder auf den Weg nach unten begeben.* Ich glaube ich mag Riesenrad fahren doch.

Omi
*Erschöpft lächelnd nicke ich* Und ich mag es noch ein –bisschen- mehr… *Kaum habe ich meine Sachen in Ordnung gebracht sind wir auch schon unten und der Angestellte macht die Gondel auf. Ich steige auf etwas wackligen Beinen aus und halte mich an Nagi fest. Als er mich an sich drückt schließe ich kurz glücklich die Augen, wobei ich die Stimme des Mannes vernehme, dass mir wohl  schlecht sei. Ich fühle wie Nagi nickt und muss grinsen. Leicht heiser flüstere ich ihn sein Ohr* Hai und wie schlecht… ich glaub ich muss sofort nach Hause  und ins Bettchen… *dann lasse ich meine Zunge an seinem Ohrläppchen entlanggleiten und spüre wie er schaudert. Ein Blick zur Uhr sagt, dass noch genug Zeit ist weiter hier herumzubummeln… und –danach-… ich gebe mich genüsslich einigen Tagträumereien hin als Nagi mich fragt, was wir denn jetzt machen wollen.* Autoscooter? Oder irgendwelche Glücksspiele?

Nagi
*Ich schaudere leicht als ich Omis Zunge an meinem Ohrläppchen spüre, im Moment bin ich -mehr- als nur ein bisschen empfindlich was Berührungen angeht. Ich schmunzele leicht und gebe ihm einen zarten Kuss. Eigentlich wäre mir mehr nach einer Betriebsstörung in der Geisterbahn...* Bitte kein Autoscooter, ich bin ein einziges Mal mit Farf mitgefahren und mir haben tagelang die Knochen wehgetan.* Aus dem Augenwinkel entdecke ich einen Ringwurfstand an dem es als Hauptgewinn Plüschkatzen gibt und mein Grinsen wird breiter* Wie wäre es denn mit Zuwachs? *Ich deute auf die Plüschtiere und Omis verdutzes Gesicht wird amüsiert. `Och so ein Kätzchen ist ja eigentlich eine feine Sache…´ Ich lache leise und sehe ihm dann ernsthaft in die Augen.* Hai, ist es.

Omi
*Ich erwidere seinen Blick und etwas in mir will schmelzen - ich spüre, dass das mehr ist, als eine Antwort auf meine scherzhafte Bemerkung. Ich kann fühlen wie ich ein wenig rot werde bei der Ernsthaftigkeit von Nagis Äußerung, aber meine Stimme ist fest.* Soll das Kätzchen dann für immer dir gehören? *Seine Augen weiten sich leicht und werden dann eine Nuance dunkler, als sein Lächeln sich vertieft. `Wenn es bei mir bleiben will?’  Mein Herz klopft heftig als ich die Wichtigkeit dieser leichthin gesprochenen Frage erkenne, und meine Stimme klingt rau.* Will es. Es hat absolut keinen Grund zum Weglaufen…

Nagi
*Mein Lächeln wird noch eine Spur wärmer und ich greife sanft nach Omis Hand, während wir langsam zu dem Stand rüberschlendern.* Dann hoffe ich nur, dass ich ihm nie einen Grund geben werde wegzulaufen... * Mein Lächeln bekommt einen leicht schmerzlichen Unterton und Omis Griff um meine Finger wird fester. Irgendwie beruhigt mich diese stumme Zusicherung, dass wir es schon schaffen werden, mehr als irgendwas das er hätte sagen können, auch wenn die Angst, dass ich etwas tun könnte das dazu führt, dass ich Omi wieder verliere immer noch ganz leise in mir nagt. Wahrscheinlich wird sie auch nie so ganz verschwinden, dazu habe ich ihn schon viel zu tief und fest in mein Herz geschlossen. Wir bleiben etwas vor der Wurfbude stehen und ich schlinge zärtlich einen Arm um Omis Mitte und ziehe ihn an mich bis unsere Hüften sich leicht berühren. Das warme, wohlige Gefühl das mit jeder seiner Berührungen einhergeht wird durch die Selbstverständlichkeit mit der er sich an mich schmiegt nur noch verstärkt... und das ist definitiv etwas das ich für kein Geld der Welt wieder missen möchte. Wir stehen ein paar Minuten einfach still nebeneinander und genießen die Anwesenheit des anderen, ich beobachte dabei die verschiedenen versuche anderer Kirmesbesucher, einen der Hauptpreise zu gewinnen... was ziemlich schwierig zu sein scheint. Irgendwie wollen selbst perfekt platzierte Würfe in letzter Sekunde doch nicht treffen und mein Verdacht wird durch Omis Beobachtung nur bestätigt. `Ich hab noch nicht raus wie, aber das Spiel ist getürkt.´ Ich nicke leicht.* Sieh dir die Blöcke die als Ziel für die guten Preise dienen mal genau an, ein bisschen von der Seite. Sie werden nach oben hin etwas breiter, mann müsste schon ziemliches Glück haben um einen Ring darüber zu bekommen... * Mein breites Grinsen spiegelt sich eins zu eins in Omis Gesicht als ich ihm einen kurzen Kuss auf die Wange gebe und mich dann auf dem Weg zum Verkäufer mache. Das `oder ein Telekinet sein´ schwebt unausgesprochen zwischen uns und Omi liefert eine überzeugende Show aus begeistertem Rumhüpfen und leisen Quietschlauten ab, als ich dem absolut verdutzten Standinhaber 10 Ringe abkaufe und alle schön der Reihe nach auf die Blöckchen werfe... was normalerweise unmöglich sein sollte, aber der Verkäufer kann sich ja schlecht beschweren ich müsse irgendwas tricksen, die Ringe passten schließlich gar nicht über die Ziele, denn dann würde jeder ja diese kleine Betrügerei mitbekommen. Für die große Plüschkatze sind nur 5 Ringe nötig, mit den anderen gewinne ich einen grottenhässlichen rosa Teddy, den ich sofort an ein kleines schnüffelndes Mädchen weitergebe das mit großen feuchten Augen die vergeblichen Versuche von Papa, eben genau dieses schreckliche Stück rosa Fell zu gewinnen beobachtet hatte, ein gar nicht mal so hässliches kleines Stofflamm als Mitbringsel für unseren Schafbesessenen Iren und einen Drachenschlüsselanhänger für mich selbst. Mit einer absichtlich großartigen Geste übergebe ich die Plüschkatze an mein echtes Kätzchen und werde dafür mit einem ebenso großartigen Kuss belohnt. Sobald wir ausser Hörweite des Standes sind bricht Omi in amüsiertes Gekicher aus. `Ich wollte schon einen Krankenwagen rufen, mit jedem Ring der getroffen hat sah der Kerl mehr danach aus als ob er gleich einen Herzinfarkt bekommen würde. `Ich schmunzele ein bisschen gemein.* Geschieht ihm ganz recht dafür dass sein Hauptjob darin besteht kleine Mädchen zum Weinen zu bringen weil sie ihren Teddy nicht bekommen.

Omi
*ich nicke nicht minder boshaft.* Hai, man hätte ihm dem Stand leerräumen müssen! *Plötzlich dringt der Duft von Frittiertem in meine Nase, ich bekomme Appetit auf gebackene Tintenfischringe oder Scampis und ziehe Nagi an der Hand weiter. Vor der Bude mit maritimen Köstlichkeiten bleibe ich stehen.* Willst du auch was? *Er nickt und ich bestelle einfach je eine Tüte Calamares und eine mit Scampis. Dann suche ich eine Bank und als wir uns gesetzt haben stelle ich die Tüten zwischen uns auf und  reiche Nagi ein paar Stäbchen.*

Nagi
*Ich habe gar nicht gemerkt wie hungrig ich eigentlich schon bin, das Mittagessen war ja ziemlich spärlich ausgefallen. Ich picke mir einen der fetttriefenden Scampis aus der Tüte und nehme einen vorsichtigen Bissen. Heiß und gut aber nichts für Leute mit Cholesterinproblemen. Omi mampft vergnügt mal aus der einen und dann aus der anderen Tüte und ich muss kurz schmunzeln. Für jemanden der mit so deutlichem Appetit isst hat er eine ausgezeichnete Figur. Die Tütchen sind bald nicht mehr als fettige häufchen Papier und ich habe Durst bekommen.* Warte mal einen Moment... *Omi mag süßes und er mag vor allem Eis... nach ein paar Minuten Suchen habe ich den Stand gefunden der mir eben schon aufgefallen war und kaufe zwei Slush Puppies für uns, einen mit Kirschgeschmack für Omi und Waldmeister für mich. Meine Finger sind kalt als ich mich wieder neben ihn auf die Bank plumpsen lasse und ihm seinen Becher in die finger drücke* Nachtisch. Ich hoffe du magst Kirsch.

Omi
 Danke. Ich –liebe- Kirsch. *Oder Orange. Oder Zitrone. Oder was auch immer er mir geholt hätte… Während wir unsere Drinks schlürfen sehe ich mich um. Ziemlich viel los hier, viele Familien mit Kindern und viele verliebte Pärchen… Ich habe auf einmal das Bedürfnis nach Hautkontakt und  nehme den Becher in die andere Hand. Dann greife ich nach Nagis Hand. Er zuckt leicht zusammen, denn meine Finger sind ziemlich kalt, doch dann drückt er sie leicht und lächelt mich über seinen Becherrand hinweg an. Trotz des kalten Getränks habe ich plötzlich ein ganz warmes Gefühl im Bauch. Ich weiß selbst nicht warum ausgerechnet jetzt, aber plötzlich muss ich an die Theaterprobe denken. Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr, mich in dieses Julia-Kostüm zwängen zu lassen, aber dann müsste Nagi mit Nishimura spielen… ich seufze tief in meinen Becher. Zu blöd…

Nagi
*Ich hebe ganz leicht eine Augenbraue als Omi seufzt und den Mix aus Kirschsirup und zerstoßenem Eis in seinem Becher angrummelt.* Stimmt was nicht?

Omi
*Ich zucke die Schultern.* Ich hab gerade an die Probe gedacht, ich habe irgendwie gar keine Lust mehr, die Julia zu spielen. Hatte ich eigentlich nie so richtig, aber jetzt noch weniger, denn jetzt brauche ich ja keine Ausrede mehr um dich zu küssen. *Ich grinse ihn an.*

Nagi
*Ich grinse leicht zurück. Ich kann nachvollziehen warum er sich so fühlt... aber Romeo und Julia ist die einzige Gelegenheit bei der wir uns berühren und küssen können wenn wir nicht nur von lauter fremden umgeben sind wie auf der Kirmes.* Och, ich finde dich sehr süß in deinem Kostüm... *Ich ignoriere den kleinen Flusch den er zieht und lehne mich zu ihm rüber um sanft an seinem Ohrläppchen zu knabbern. Meine Stimme hat einen absichtlich lüsternen Klang* Meinst du es würde auffallen, wenn wir es uns mal `ausleihen´? *Seine Augen werden groß. `Das meinst du doch nicht ernst?!? ...oder?´ Bei seinem geschockt-zweifelnden Gesichtsausdruck könnte ich loslachen aber ich halte mich unter Kontrolle, zucke nur leicht mit den Schultern und schlürfe an meiner Eis-Sirup-Soße bevor ich nonchalant verkünde* Die Häkchen aufzubekommen dürfte eine ziemlich Fummelei sein... aber ich habe ja geschickte Finger.

Omi
*Ich bin in einer Zwickmühle. Einerseits finde ich seine Idee einfach schrecklich, ich bin doch kein Cross-Dresser! Nur weil ich auf einen Jungen scharf bin, will ich doch nicht wie ein Mädchen rumlaufen, und sei es auch nur, weil –er- es mag… wobei ich nicht wirklich glaube, dass er es mag, sicher will er mich nur hochnehmen. Andererseits, wenn er es nun –doch- mag, und ich zu harsch reagiere, vielleicht verletze ich ihn dann… vorsichtig schaue ich ihn an.* Wärst du sehr enttäuscht wenn ich das nicht machen will?

Nagi
*Ich kann jetzt doch nicht anders und ziehe ihn kichernd an mich* -Schrecklich- enttäuscht. *Ich kitzele ihn gut gelaunt und gebe ihm dann einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze* Koibito no baka, ich mag dich so wie du bist. Und auch wenn ich dich in Kleid und Lockenperücke kawaii finde... *Meine Stimme ist ein heiseres leises Flüstern*... im Bett habe ich dich am liebsten -ohne- alles.

Omi
*Ich küsse ihn, doch etwas erleichtert, zurück* Gut. Ich hätte das schon etwas… /abtörnend/ naja, anstrengend gefunden. *Plötzlich muss ich auch kichern und beuge mich nun meinerseits zu seinem Ohr* Im Bett waren wir beide ja nun bisher eher weniger aktiv… -da- haben wir nur geschlafen. *Irgendwie könnte ich mir gut vorstellen, -jetzt- mit ihm zu kuscheln.. im Bett. Es ist fast vier, die anderen kommen bald wieder und dann nervt Kitada sicher sofort wieder… zumindest Nagi. Wenn er mich nicht auch zur Probe beordert…* Wollen wir ins Hotel zurück? 

Nagi
*Ich nutze seine Nähe, um meine Nase in seinen Haaren zu vergraben und die Hand, die ihn eben gekitzelt hat, macht einen kurzen kleinen Ausflug unter sein Shirt und über seine festen Bauchmuskeln. Amüsiert stelle ich fest, dass die leichte Erregung, die im Moment zu einem meiner Normalzustände zu gehören scheint alleine bei der Kombination von `Omi´, `nackt´ und `Bett´ kleine surrend-kitzlige Stromschläge durch meinen Bauch schickt, fast so, als hätte ich einen Zitteraal verschluckt.* Nun.... *Ich kann die Gänsehaut fühlen die über Omis Körper wandert als ich in sein Ohr schnurre* Ich habe nicht vor, auch nur die kleinste Gelegenheit auf etwas mehr `Aktivität´ mit dir zu vergeuden…

Omi
*Meine Nervenenden senden wohlig-heiße Blitze in mein Gehirn, als Nagis Fingerspitzen über meine Haut streichen. Ich umfasse ihn und lege den Kopf schief, er versteht die Einladung und liebkost Ohr und Hals mit seiner Zunge, was erneut Schauder durch mich jagt, während seine Hand mich weiterstreichelt. Ich lasse meine Hände über seinen Rücken gleiten, während meine Hose bedenklich eng wird und ich murmle an seiner Halsbeuge* Dann lass uns –jetzt- gehen bevor ich nicht mehr laufen kann…

Nagi
*Ich kichere leise* Nur, wenn du vor mir gehst... *Dann helfe ich ihm aber doch von der Bank aufzustehen und die große Plüschkatze erweist sich als praktischer `Sichtschutz´ für uns beide* Gut, dass ihr euren Blumenladen nicht Floh im Haus oder so getauft habt... dann hätten wir jetzt ein Problem. *Er kichert leise und schlingt den Arm um mich... allerdings nicht ohne dabei meinen Pobacken einen gründlichen `Check´zukommen zu lassen.*

Omi
Mhm.. du fühlst dich einfach nur gut an… *So schnell ich es mit meinem verstauchten Fuß vermag gehen wir über den Jahrmarkt zurück Richtung Hotel. Die Aussicht, Nagi noch ein, zwei Stündchen für mich alleine zu haben beflügelt meine Schritte merklich. Als wir uns durch den Seiteneingang in die Halle schleichen, laufen wir fast einem Kochlehrling in die Arme, der offensichtlich Müll raustragen soll. Schnell drücken wir uns hinter die Abfalltonnen und nutzen das langsame Zufallen der Tür, noch hinter ihm hineinzuschlüpfen. Ich grinse vor mich hin. Kostbare Sekunden gespart… In der Halle ist niemand, die Portierloge ist leer und ich bete, dass der Aufzug unten ist. Er ist da, die Tür steht offen und wir hasten hinein. Kaum hat sich die Tür hinter uns geschlossen haben wir uns schon wieder in den Armen und küssen uns als gäbe es kein Morgen. Nagis Hände, die mich anscheinend überall zugleich streicheln und seine Zunge, die gleichzeitig fordert und gibt, lassen mich dahinschmelzen, und meine Stimme ist ein leises Keuchen* Kann  dieser Fahrstuhl nicht schneller fahren?

Nagi
hmmm...*genießerisch lasse ich meine Lippen über Omis Wangenknochen, am Ohr vorbei und dann seinen Hals entlang wandern* er -könnte-... aber dafür müsste ich dich loslassen... *unwillkürlich verstärkt sich sein Griff um meine Mitte und ich unterdrücke ein Stöhnen als unsere Erregungen dabei fest gegeneinander reiben. `Der Fahrstuhl ist schnell genug...´ ich murmele nur irgend etwas das man als Zustimmung auslegen könnte während Omis Zunge wieder meinen Mund erobert. Ich könnte ihn hier und jetzt vernaschen...aber -diesmal- habe ich vor es doch noch zum Bett zu schaffen. Die Fahrstuhltür öffnet sich mit einem leisen `Pling´ und es ist mehr als gut, dass der Flur menschenleer ist, loslassen scheint im Moment unmöglich zu sein und wir stolpern und küssen uns durch den Flur bis zur Zimmertür. Ein paar nervenaufreibende Sekunden später fällt die Tür wieder hinter uns ins Schloß und wir plumpsen als verknoteter Haufen aus Beinen und Armen auf das Bett. Wir lösen uns gerade lange genug voneinander um uns gegenseitig die Shirts auszuziehen, dann attackieren meine Lippen wie von selbst Omis Nippel.*

Omi
*Meine Hände auf seinem Rücken wandern hoch in sein Haar und ich fahre mit den Fingern hinein während ich mich ihm entgegenhebe als er meine Brust liebkost. Ich wünschte im Moment –ich- hätte seine Fähigkeiten, dann wären wir längst ausgezogen. Mein Atem geht rasch und wird zu einem Stöhnen als Nagis Lippen und Zunge weiter in Richtung meines Bauchnabels eine glühende Spur küssen und lecken. Er macht mich schon wieder schwach… ich richte mich auf und stoppe ihn sanft. Er sieht mich fragend an und ich ziehe ihn zu mir hoch, um ihn zu küssen. Dann lege ich meine Lippen an sein Ohr.* Was du vorhin mit mir gemacht hast… *Ich löse mich von ihm und streife mit den Lippen an seinem Kieferknochen entlang zu seiner Halsbeuge. Meine Zunge liebkost die zarte Haut dort und ich schicke ein weiteres Wispern in sein Ohr* … das will ich jetzt auch tun… *ich rutsche langsam auf dem Bett an ihm herab und küsse dabei den Weg abwärts zu seinem Bauchnabel, während meine Finger schon seinen Hosenknopf offen haben und sich jetzt mit dem Reißverschluss befassen. Ich schiebe die Hose runter und kurz darauf liegt Nagi in Boxershorts vor mir, welche eine deutliche Erhebung in der Mitte ziert. Ohne zu Zögern lasse ich sie mit etwas Hilfe seinerseits der Hose folgen und umfasse sanft Nagis aufgerichtetes Glied. Er stöhnt leise auf und spannt sich leicht an. Jetzt doch unschlüssig zögere ich.   Was, wenn ich das eklig finde, etwas falsch mache, zu sanft, zu grob, oder einfach nur ungeschickt bin… ich sage mir zwar, dass er ja weiß, dass ich noch ein Neuling bin was Sex anbelangt,… aber ich will ja dass es gut für ihn ist… ich schließe leicht verzweifelt die Augen. Was mache ich? Plötzlich fühle ich seine Hand an meiner Schulter. Anscheinend will er mich zu sich ziehen, wahrscheinlich um mir zu sagen, dass ich das nicht zu tun brauche wenn ich nicht will – aber ich will ja! Entschlossen senke ich den Kopf und nehme sacht seine Eichel zwischen die Lippen. Sein Griff wird fester und ein kleiner lustvoller Laut  entkommt ihm. Ich spüre, wie glatt und seidig die Haut ist, als ich meine Zunge darüber gleiten lasse. Es fühlt sich nicht unangenehm an, im Gegenteil… unwillkürlich geht mein Atem rascher als ich daran denke, wie es  war, als er dasselbe bei mir gemacht hat und ich nehme ihn noch etwas tiefer in meinem Mund auf.

Nagi
*Mir entfährt ein Mix aus Schnurren und Stöhnen als sich seine Lippen fester um mich schliessen und seine anfangs noch zögerlichen und vorsichtigen Bewegungen rasch nachdrücklicher werden. Ich gebe einen Scheiß darauf, dass es das erste Mal ist, dass er so etwas macht und dass es natürlich alles andere als perfekt ist... wichtig ist nur, dass das -Omis- Lippen und Zunge sind die mich da unten liebkosen. Und wenn es tausendmal sein erster Blowjob wäre, der Effekt könnte nicht besser sein. Ich streiche fest durch seine Haare und für einen  Moment war mir entfallen dass ich durchaus -mehr- tun könnte als das, wo meine Hände hinreichen... Omi stöhnt hart und überrascht auf als mir doch wieder einfällt dass ich Telekinet bin und eine ganze Horde von kitzelnden Spinnenfingern über ihn wandern lasse, nur um meine ganze verbliebende Konzentration anschliessend auf seine Erregung zu richten. Ich murmle kleine unsinnige Bestätigungen, dass er alles richtig macht und er scheint sie sich zu Herzen zu nehmen denn er wird mutig und seine Zähne zwicken zart meine Eichel... und das ist fast schon genug um mich über die Schwelle zu katapultieren. Nur der Wunsch mit ihm zusammen zum Höhepunkt zu kommen hält mich noch zurück und mein mentaler Griff um seine Härte wird nachdrücklicher. Lange halte ich das nicht mehr aus, mein Atem geht hart und rasch, die Spannung und Hitze in meinem Unterleib wird beinahe unerträglich. Fast gebe ich es schon auf, ich habe das Gefühl als würde jeden Moment etwas in mir platzen wenn ich meinen Orgasmus auch nur noch eine Sekunde lang hinauszögere und mein Stöhnen als ich spüre, wie Omis Körper sich anspannt und sich seine Finger hart in meine Seiten pressen ist schon fast ein Schluchzen als ich mir endlich erlaube alle Kontrolle fallen zu lassen und mich mit einem harten unkontrollierten Aufbäumen in seinen Mund ergieße. Ich sehe immer noch kleine grüne Sternchen hinter meinen geschlossenen Augenlidern als ich Omis Lippen schüchtern auf meinen spüren kann und ich greife ihn fest im Nacken um ihn näher an mich zu ziehen. Mich auf seinen Lippen, in seinem Mund zu schmecken gibt mir einen kleinen Thrill, als ob man etwas Köstliches aber Verbotenes das erste Mal zu Kosten bekommt. Viel zu schnell lösen sich unsere Lippen wieder voneinander, wir sind beide noch ziemlich ausser Atem. Omi seufzt leise und kuschelt seinen Kopf an meine Schulter, meine Hand wandert zärtlich über seinen Rücken* Arigato aijin.

Omi
Hai, ebenso. *Mit seinem Geschmack auf den Lippen und seinen Händen auf mir liege ich eng an ihn geschmiegt. Ein wohliges Gefühl wabert noch durch mich, die Wärme, die wir beide ausstrahlen hüllt uns ein und ich genieße die sanften Liebkosungen die wir uns gegenseitig schenken. Meine Lider werden schwer und ich kuschle mich fester an Nagi, lege den Arm um ihn und murmle in seine Halsbeuge* Ich bin müde … gomen. *Während ich noch spüre wie Nagi eine Decke über uns zieht frage ich mich, wann wir es wohl mal schaffen werden, richtig miteinander zu schlafen… aber bevor ich auch ihn das fragen kann fallen mir endgültig die Augen zu.*

Nagi
*Ich schmunzele leicht mit halbgeschlossenen Augen und wickle uns beide gut in die Decke ein. -Eigentlich- hatte ich ja was ganz anderes vor... aber im Moment bin ich absolut zufrieden so zu liegen, Omis Körper eine warme und angenehme Präsenz neben mir, die Augen zu schließen und vor mich hin zu dösen, mit dem Geräusch von seinem Herzschlag als Schlaflied. Der Tag ist noch jung und wir haben noch die ganze Nacht vor uns....*

***

Teil 5                                                                                                           back