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Weiß Kreuz RPG `Romeo und Julia’ - Teil 1
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Jaja, so eine Schulaufführung kann ganz
schön stressig sein... besonders wenn sich Romeo und Julia eher wie Katz’ und Hund benehmen als wie ein Liebespaar^^ Viel Vergnügen !
Haruka & Mandalorian
Farfarello *Grummelig schmeiße ich meinen schweren Wäschesack in einen der Körbe und studiere
die umständlichen Anleitungen über den schier endlosen Reihen von Waschmaschinen und Trocknern.* fabelhafte Idee! *maulig kratze ich mich unter der Kapuze meines
Sweatshirts. `lass die an damit du nicht so auffällst´. o-ton Nagi. Unsere kleine Haushaltsfee. Korrektur: unsere kleine Haushaltsfee, die sich nicht traut so etwas wie eine
kaputte Waschmaschine mit Hilfe des Scheckbuchs von Crawford zu ersetzen. Jedenfalls nicht solange dieser auf irgendeiner dusseligen Konferenz in frags-mich hockt und nicht zu
erreichen ist. Zu riskant, sagt er. Dass es höchstwahrscheinlich -noch- riskanter ist mich mit einer Ladung `Arbeitskleidung´ in einen öffentlichen Waschsalon zu schicken, scheint
ihm egal zu sein. Und dass es hier verflucht noch mal zu heiß für irgendwelche Kapuzen ist scheint ihn auch nicht zu interessieren. Von dem ekelhaften Gestank nach Waschmittel,
Chlorbleiche, dreckigen Socken und feuchter Wolle mal ganz abgesehen. Meine Laune ist definitiv auf dem Tiefpunkt, als ich mir an einem der Automaten ein Töpfchen Waschpulver
ziehe. Nagi hat irgendein Treffen mit Schulkameraden, wohl für ein Referat und Schuldig hat sich wie immer bei der geringsten Gefahr von Hausarbeit unauffindbar verdrückt. Ergo:
Ich darf mit den gesammelten Drecksachen eines Drei-Personen-Haushalts auf Waschtour gehen. Ich bin gerade dabei die Klamotten in eine der großen Trommeln zu schmeißen, die
blutigen Arbeitssachen schön zwischen den anderen versteckt, als mich plötzlich jemand auf die Schulter tippt. `Gomen, aber kannst du mir vielleicht etwas Geld wechseln? Der
Automat ist kaputt und es ist sonst niemand hier.’ Ich seufze leicht und grabe in meiner Hosentasche nach einer Handvoll Kleingeld bevor ich mich aufrichte und umdrehe. *Hier,
geht aufs...* Haus, wollte ich eigentlich noch sagen. aber das Gesicht das mich jetzt anstarrt ist alles andere als unbekannt. Und auch die Kapuze nützt mir jetzt nicht mehr viel* Hallo kitty-cat....
Ken *Den Rucksack mit den Fußballklamotten meiner Kids geschultert gehe ich ins
Waschcenter. Der wöchentliche Gang ist schon Routine für mich. Die Waschmünzen bezahlt der Sponsor, die Arbeit mache ich. So einfach ist das. Es ist knapp 24 Uhr, also
besteht die Hoffnung dass, nicht viel los ist. Meistens ist es vormittags und nachmittags ziemlich voll, wenn die Hausfrauen ohne Waschmaschine und die Studenten kommen... ich
nehme zwei der Körbe und sortiere die Wäsche erst mal vor. Nachdem ich einmal sämtliche weißen Kniestrümpfe und Shorts zartrosa verfärbt habe, weil ich nicht wusste, dass die
roten Trikots ausbluten, bin ich vorsichtig geworden. Also eine Maschine weiß, eine bunt. Leider habe ich nur Kleingeld für –eine- Waschmünze. Zum Glück ist noch ein
Nachtschwärmer außer mir hier… er sitzt im Kapuzensweat mit dem Rücken zu mir und ich frage mich, ob es ihm nicht zu warm ist. Ich habe meine Jacke ausgezogen, als ich
hereinkam. Schwülwarm… da reicht mein Tanktop völlig aus. aber vielleicht friert er ja leicht…* Ahm.. kannst du mir vielleicht wechseln.. *Er sucht einen Moment in seiner
Tasche, dreht sich schließlich um und hält es mir hin.* Ariga… *als ich es nehme sehe ich in sein Gesicht und mein Mund wird trocken. Das ist Farfarello!* Ahm. Hallo. *Ich halte
ihm den 1000er hin.* Hier. *Ich überlege fieberhaft, was ich jetzt mache…* Ich denke wir haben keinen Grund, uns zu bekämpfen, also … ich habe zu tun. *Ich lege den Schein
neben ihn auf die Bank und kehre zu meinen Maschinen zurück*
Farfarello *Ich schaue dem Kätzchen bei seinem etwas hastigen Rückzug Richtung Waschtrommeln
hinterher und lächele leicht. Was denn? Keine Kätzchenkrallen an meiner Kehle? -Eigentlich- hätten sie doch immer einen Grund es auszunutzen einen von uns mal alleine
zu erwischen. Ich zucke mental mit den Schultern. Wer nicht will der hat ne? Dieser Gärtnerverein ist doch immer wieder für Überraschungen gut. Ich stopfe schnell die
restliche Wäsche in die Trommel und starte das Programm, bevor ich mich in einen der Wartestühle plumpsen lasse die im hinteren Bereich des Waschsalons stehen. Allmählich ist
mir wirklich heiß und ich scheiß’ auf Nagi und seine dämlichen Ratschläge und schlüpfe, erleichtert seufzend, aus meinem Pulli. Viel besser so, nur im T-Shirt ist die Hitze grade
auszuhalten. Die Zeitungen die hier vielleicht mal gelegen haben könnten sind längst in den Müll gewandert und ich langweile mich schnell. Um die Zeit zu überbrücken beobachte ich
das Kätzchen ein bisschen. Er steht immer noch vor seinen Waschtrommeln rum und scheint irgendwas zu lesen, hat vielleicht Angst, dass sie jemand klaut wenn er sich für
eine Sekunde wegbewegt. Nach ein paar Minuten ist das auch nicht mehr wirklich spannend und nachdem ich die verschiedensten Positionen ausprobiert habe wie ich meine
Füße am bequemsten auf dem Tischchen vor mir platzieren kann leide ich wieder unter akuter Langeweile. Außer dem Kätzchen ist niemand hier... aber versuchen kann man’s ja
immer mal ne. Ich entscheide mich für ein harmloses Smalltalk-Thema für den Anfang. *Schöne Petunien dieses Jahr nicht wahr?
Ken *Ich hebe den blick von meinem Manga und schaue ihn kühl an* Es ist noch zu früh für
Petunien. Jetzt sind erst mal die Stiefmütterchen und Männertreu dran *will er Smalltalk betreiben? Mit –mir-? Ich schüttle den kopf und lese weiter, was Ranmaru und Kei so alles
anstellen. Gehen ganz schön zur Sache die Jungs…*
Farfarello *Na okay, Botanik war noch nie so meine Stärke. außerdem scheint, was immer er da auch
liest wesentlich interessanter zu sein als Petunien. Ich war schon immer ein neugieriger Mensch und es interessiert mich doch brennend, was ihn denn da so fesselt, dass er noch
nicht mal merkt wie ich mich mehr oder weniger hinter ihn schleiche. Hätte ich anderes im Sinn gehabt als ihm nur mal über die Schulter zu spinxen würde er jetzt auf dem Boden
liegen und langsam kalt werden. Aber das hieße, dass ich mich das komplette Wasch- und Trockenprogramm hindurch langweilen müsste also lasse ich meine Messer wo sie sind und
gönne mir nur einen kleinen Blick über seine Schulter. Ich kann mir ein kleines Pfeifen nicht verkneifen. Schau an schau an! Ich hatte ja eher mit so was wie `der kleine
Fußballspieler´ oder `Gänseblümchen monthly´ gerechnet... aber offensichtlich hat Hidaka einen anderen Geschmack was Lesestoff anbelangt. Ich lege leicht den Kopf schief und
versuche die verschlungenen Gliedmaßen zu sortieren. Ich kenne den Manga gut, Schuldig sammelt fanatisch alles was mit yaoi zu tun hat. Ich tippe auf die Seite und bemerke
fachmännisch* Also, ich finde das unbequem...die Position auf Seite 93 finde ich viel besser. *Erklärend füge ich hinzu* geht nicht so in den Rücken.
Ken *Als er sich an mich schleicht spanne ich mich unwillkürlich an. Will er mich jetzt
abstechen oder was? Er bildet sich doch wohl nicht ein, dass ich es nicht bemerkt habe? Zu dumm dass ich meine Handschuhe mit den Klauen nicht anhabe, aber wer geht mit so
was schon –waschen- ne? Als er mir über die Schulter schaut und mitliest, wobei er leisen Pfiff ausstößt muss ich grinsen. Auf seinen Kommentar entgegne ich nur* Du musst es ja wissen…
Farfarello Oh, das tue ich. *Ich erwidere sein Grinsen und mache es mir mit einem eleganten Satz
auf der Waschmaschine hinter ihm bequem.* Soll ich dir verraten, wie es weitergeht?
Ken *Ich schüttle den Kopf.* Iie. Ich hab’s nicht so mit Spoilern… hätte nicht gedacht dass du
so was liest. *Ich fass es nicht, ich unterhalte mich mit einem –Schwarz- über shonen ai?*
Farfarello *Ich zucke leicht die Schultern* hätte ich von dir auch nicht. Schuldig hat ein Faible für
die Dinger, und wenn mir langweilig ist lese ich alles. *Ich schmunzele* ist wie bei Seifenopern... hat man den ersten Teil gesehn will man wissen wie es weitergeht. *Anscheinend ist das ein besseres Thema als Blumen.*
Ken *Ich kann nur staunen. Schuldig mag -yaoi-?* Kennst du auch Fake und Zetsuai? Oder
Love Mode? Ich weiß ja nicht was Schuldig so alles sammelt aber ich habe ne Menge von dem Zeug.. irgendwie sind die Storys schöner als bei diesem ganzen het-kram, man kann
sich da viel besser reinversetzen - *Vor allem, wenn man selber auf Kerle steht… ich breche ab. Ich sollte nicht vergessen mit –wem- ich hier rede. Nicht notwendig, ihm noch
irgendwelche Trümpfe in die Hand zu spielen. Ich sehe auf die Uhr. Mh. Noch mindestens eine Stunde bis die Waschmaschine fertig ist, und dann noch Trocknen.* Na ja. Wenn du
nichts dagegen hast, würde ich gerne weiterlesen.
Farfarello Sagt mir nichts. *Ich grinse ihn an* aber Kizuna ist auch das harmloseste was schu im
Regal hat, mit Story ist da nicht wirklich viel zu holen. Er sagt immer es gibt nichts Praktischeres um sich mal ein paar neue Ideen zu holen... wenn man jemanden hat der
mitmacht versteht sich. Und wenn nicht, sind sie auch ganz praktisch. *Ich hüpfe wieder von der Waschmaschine runter. Von dem ganzen Gedrehe wird mir ganz komisch im
Bauch* Tu dir keinen Zwang an. *Wenn er wieder liest habe ich schon wieder nichts zu tun.. nur -eine- Sache würde mich dann doch noch interessieren* Nur rein
interessehalber. Liest du die Dinger wegen der Story oder wegen der Kerle?
Ken *Als er Anstalten macht zu gehen tut mir das irgendwie leid. War ja eigentlich ganz
amüsant, sowohl das Gesprächsthema, als die Tatsache, dass das Farfarello ist, der sich mit mir über shonen-ai Mangas unterhält. Auf seine Frage stutze ich kurz. Wieso will er das
denn wohl wissen? Das interessiert –mich- nun wieder. Ich klemme den Finger zwischen die Seiten und drehe mich wieder zu ihm um.* Was denkst du denn?
Farfarello Hmm... *ich beschaue ihn mir kritisch. Nur weil man shonen ai mangas liest ist man ja noch
lange nicht schwul ne. Und er sieht nicht nervös aus wegen der Frage, also könnte er durchaus straight sein und die Dinger wegen der Story lesen, und nicht, weil es um
verliebte Kerle geht. Andererseits könnte er auch schwul sein und die Mangas wegen beidem lesen, weil ihm die Story gefällt -und- wegen der Kerle. Ich lächle leicht und gehe
etwas näher an ihn heran. Nur ein Weg es herauszufinden ne?* Ich weiß nicht... *Er ist viel zu verblüfft um zu reagieren als ich eine Hand in seinen Nacken lege und ihn forsch
küsse. Als sich dabei fast automatisch seine Lippen öffnen weiß ich allerdings woran ich bin. Grinsend lasse ich ihn wieder los* … wegen der Kerle.
Ken *Er ist viel zu schnell als dass ich etwas machen könnte, als er mich plötzlich küsst.
Überrumpelt erwidere ich den Kuss und stelle fest, dass er das offensichtlich nicht zum ersten Mal macht… gerade fängt es an, mir zu gefallen als er den Kuss auch schon wieder
bricht. `Wegen der Kerle’* er grinst mich an und ich nicke, während ich nun meinerseits seinen Nacken fasse und ihn näherziehe.* Irgendwie schmeckte das nach mehr.. *Ich
sehe ihn einen Augenblick an, aber er scheint sich nicht wehren zu wollen, also beuge ich mich vor und gebe ihm den Kuss zurück. Nur etwas intensiver. Er antwortet beherzt und
so wird es ein längerer Kuss als ich eigentlich gedacht hatte. Als wir uns voneinander lösen sind wir beide etwas atemlos. Ich streiche mir ein paar Strähnen aus der Stirn und blinzle*
Wow. Hast du irgendwelche Defizite aufzuholen?
Farfarello *Ich lecke mir genüsslich über die Lippen. Japp, die Kätzchen sind -definitiv- immer für
eine Überraschung gut. Ich schmunzle amüsiert* eigentlich bin ich ganz gut im Training. Aber etwas anderes außer einem ohnehin dauergeilen Schuldig ins Bett zu bekommen ist
nicht ganz einfach wenn man nur ein Auge hat. Und die ganzen Narben verschaffen einem eine gehörige Portion Respekt. *Mein Grinsen wird breiter* Es kommt eigentlich öfter vor,
dass man schreiend vor mir davonläuft, als dass man mich küsst.
Ken Sicher nur weil kaum einer weiß, wie gut du das kannst… *Ich strecke meinen Arm aus und
kraule nach einem klitzekleinen Zögern seinen Nacken* und so schlimm finde ich die Narben gar nicht… jedenfalls nicht die sichtbaren. *Ich lächle halb* vielleicht kann ich mir ja mal
ein Gesamtbild machen… *Er sieht mich abwägend an, das Auge leicht verengt* Was ist denn? Überrascht, dass ich solche bösen, bösen Gedanken habe? Oder glaubst du nicht,
dass ich das ernst meinen könnte? So, wie du küsst könnte man annehmen, dass du gewissen Lastern nicht ganz abgeneigt bist… und ich bin es auch nicht. *Ich kraule ihn
etwas stärker und ziehe ihn wieder zu mir, bis meine Lippen sein Ohr berühren. Meine Stimme ist ein Raunen* Ich sag’s auch nicht weiter…
Farfarello *Nach einem abwägenden Blick über die Gesamtlänge des Kätzchens beschließe ich, dass
es wahrscheinlich keine schlechte Möglichkeit ist, um die Zeit zu vertreiben, die die Wäsche noch braucht. Auch wenn ich ein wenig überrascht bin, dass das Kätzchen so
etwas in Erwägung ziehen würde, vor allem mit -mir-. aber einem geschenkten Gaul....* Es gibt nur wenige Laster denen ich abgeneigt bin... *Ich schlinge meine Arme um seine Mitte
und ziehe ihn etwas näher an mich, meinen Kopf etwas zur Seite gelegt damit er besseren Zugang zu meinem Ohrläppchen hat, an dem er jetzt sanft knabbert. Meine rechte Hand
wandert etwas tiefer und streicht leicht über seine Pobacke während meine Stimme diesen heiseren Unterton bekommt der den meisten eine Gänsehaut über den Rücken jagt* und dieses gehört eindeutig -nicht- dazu...
Ken *Das gefällt mir außerordentlich gut was er da macht… seine Berührung und vor allem
seine Stimme verursachen mir einen wohligen Schauder und ich merke, wie das Blut rascher durch meine Adern pulst. Meine Lippen wandern seinen Kiefer entlang zum Kinn
und dann wieder aufwärts bis sich unsere Lippen hungrig treffen, während meine Hände bereits ihren Weg unter Farfarellos Shirt gefunden haben und seinen Rücken streicheln.
Nachdem wir uns ja einig sind besteht kein Grund zur Zurückhaltung, also schließe ich die sowieso nur noch sehr kleine Lücke zwischen uns. Fast muss ich in den Kuss lächeln denn
Farfarello ist bereits ziemlich angeheizt, wie ich an der recht deutlichen Erhebung spüren kann, die gerade gegen meinen Unterleib drückt… aber mir geht es ja nicht anders. Wir
lösen schwer atmend den Kuss und ich muss mich erst mal räuspern.* Du bist ja ganz schön angefeuert…
Farfarello *Ich schmunzele leicht* ist das denn verwunderlich bei so einem hübschen Kerlchen wie
dir? Und dir...* ich presse meinen Unterleib fester gegen seinen und zwicke spielerisch durch das T-Shirt einen seiner Nippel bevor ich auffordernd mit meiner Zunge über seine
Lippen streiche und nahe an seinem halb geöffneten Mund flüstere* ... scheint es ja auch nicht anders zu gehen... *ich schließe die Lücke zwischen unseren Mündern wieder und
spiele sanft mit seiner Zunge während ich mit den Fingern weiterhin kleine Kreise um die harte kleine Erhebung unter seinem Shirt zeichne.*
Ken *Ich keuche unterdrückt auf als sich seine Erektion an meiner reibt und der Kuss wird
wilder, während ich meine Hände nun nach vorne wandern lasse und unter dem Shirt seine gepiercten Brustwarzen finde. Ich ziehe sanft an einem der Ringe und löse den Kuss um
atemlos zu flüstern* danke für die Blumen… du bist auch nicht grade hässlich… und heiß wie die Hölle. *Damit schiebe ich sein Shirt hoch um den zweiten Nippel mitsamt dem Ring
mit meinen Lippen zu umschließen, während ich den anderen weiter mit der Hand reize. Irgendwo in meinem Kopf murmelt eine Stimme was von Feind und besser nicht machen
sollen, aber das hier ist bei weitem zu –geil- um auf irgendwelche Ermahnungen hören zu wollen*
Farfarello *Ich lache leicht atemlos und genieße das Spiel seiner Lippen. Die Ringe waren Schuldigs
Idee und auch wenn ich anfangs nicht so begeistert war, haben sich mittlerweile doch ein paar nette kleine Anwendungsmöglichkeiten dafür ergeben.* Blumen für einen Floristen...
eigentlich ein Missgriff oder? *Ich lege genüsslich den Kopf in den Nacken und lasse das Kätzchen einfach machen und spiele nur ein bisschen mit seinen Haaren. Er ist durchaus
nicht untalentiert mit seiner Zunge und das warme Gefühl in meinem Bauch und Unterleib steigt Minute für Minute* hmm... wirklich nicht schlecht.
Ken *Ich gebe seinen Nippel frei und hauche noch einmal dagegen. Mein Blick fällt auf die
vielen Narben auf seiner Brust und seinem Bauch, die in dem kranken Neonlicht blaurot aufschimmern. Einem Impuls folgend fahre ich eine besonders lange Narbe, die von
unterhalb der linken Brustwarze bis zum Hosenbund reicht und darunter sicher noch weitergeht, mit der Zunge nach. Je weiter ich abwärts lecke desto mehr steigt die
Spannung in Farfarellos Haltung. Als meine Zunge vom Stoff des – zugegebenermaßen ziemlich tiefsitzenden - Bundes gestoppt wird, hat meine rechte Hand schon wie beiläufig
den Knopf geöffnet und ich schicke mich an, den Reißverschluss runterzuziehen. Einen kleinen Moment zögere ich dann doch. Immerhin ist das hier ein öffentlicher Waschsalon…
obwohl eine weitere Stimme, die diesmal nicht in meinem Hinterkopf sitzt, sondern deutlich weiter unten, mich zum Weitermachen drängt…*
Farfarello *Ich kann mir ein genüssliches Aufstöhnen nicht verkneifen als Lippen und Zunge des
Kätzchens sich einem neuen `Opfer´ widmen... das eindeutig weiter unten sitzt als meine Brustwarzen. -Definitiv-talentiert das kleine Fellbündel. Ich schließe mit einem
zufrieden-erregten Seufzen meine Augen und kraule weiter sanft durch seine Haare während er - zuerst noch etwas vorsichtig und zögerlich, aber schon bald mit eindeutigen
Eifer - meine Erregung liebkost. Ich bin Spielereien und Teasings gewohnt und ziemlich geduldig was solche Spielchen angeht. Aber ihn scheint es genauso anzutörnen wie mich,
und schon bald ist -seine- Geduld anscheinend erschöpft und er beginnt ernsthaft dafür Sorge zu tragen mich möglichst rasch zum Höhepunkt zu bekommen. Mein Griff in seinen
Haaren wird bald fester und mein Atem wesentlich rascher als er mich immer wieder tief in sich aufnimmt und er stöhnt leise auf als ich anfange, meine Hüften passend zu seinen
Liebkosungen zu bewegen. Die kleinen erregten Geräusche die er dabei macht vibrieren förmlich durch meinen Körper und es wird bald schwer nicht einfach unkontrolliert
zuzustoßen. Als seine Hände auch noch anfangen rhythmisch meine Hinterbacken zu kneten, kann ich mich allerdings nicht mehr lange zurückhalten und mit einem genussvollen
Aufstöhnen und einem unkontrollierten Ruck meiner Hüften komme ich zum Höhepunkt*
Ken *Er reagiert auf meine Liebkosungen auf eine Art, die mich total anfeuert. Eigentlich wollte
ich sacht anfangen und mich –sehr- langsam steigern, aber seine Bewegungen und die lustvollen Geräusche lassen mich diese Vorsätze über Bord werfen. Ich umschließe ihn bis
zum Anschlag und lasse meine Zunge ernsthafte Arbeit machen. Er antwortet mit dem ganzen Körper und ich kann mir selber gewisse Töne, die jetzt einfach aus mir
herauswollen, nicht verkneifen. Dies scheint ihn noch zusätzlich hochzupeitschen und bald koste ich die Früchte meiner Mühen als er heftig kommt. Ich schlucke das salzig-bittere
Gemisch und gebe ihn erst frei, als er sich entspannt und nur noch sanft meine Haare krault. Leicht außer Atem richte ich mich auf und lasse ihn sich selber schmecken. Er
umschlingt mich und genießt die wohligen Schauder, die das Abebben der Lust durch ihn schickt. Ich halte ihn fest und nippe leicht an seinem Hals, während ich mir der Tatsache
–sehr- bewusst bin, dass sich etwas weiter abwärts immer noch eine recht dringende unerledigte Angelegenheit befindet. Ich knabbere wieder an seinem Ohrläppchen, bevor ich
ihm flüsternd eine –zumindest für mich- ziemlich wichtige Frage stelle* Lust auf noch mehr?
Farfarello *Ich schmunzele leicht über den hungrigen Unterton in seiner Stimme. Es hat ihn -wirklich-
mehr als nur ein bisschen angetörnt und der Beweis presst sich äußerst deutlich gegen meinen Oberschenkel. Eigentlich muss ich gar nicht lange überlegen aber ich kann mir nicht
verkneifen ihn ein bisschen auf die Folter zu spannen. Betont sacht lasse ich meine Finger über seinen Oberkörper abwärts wandern und berühre eher wie zufällig die harte Erhebung
in seiner Hose bevor ich anfange ihn leicht zu massieren* hmmm... ich weiß nicht. *Ich nippe sanft an seinem Hals und kitzele ihn mit meiner Zungenspitze* Wonach steht dir denn der Sinn?
Ken *Ich stöhne kehlig auf als er meine Erregung streift und presse mich an ihn. Seine sachten
Liebkosungen quälen mich und tun mir gleichzeitig wohl… ich vergrabe mein Gesicht in seiner Halsbeuge und lasse das Verlangen mit meinem Herzschlag durch mich pulsen. Seine
Stimme klingt rau und doch sanft, vibriert durch mich, seine zärtlichen Berührungen lassen mich Vorsicht, Misstrauen und alles vergessen was ich sonst mit dem Begriff Schwarz und
dem Namen Farfarello verbinde. Ich hauche nur noch in sein Ohr* Eigentlich will ich nur kommen, und das möglichst tief in dir…
Farfarello *Ich kichere leise* Na, das lässt sich doch arrangieren denke ich. *Sanft löse ich mich
von ihm und bleibe lächelnd ein Stückchen von ihm entfernt stehen.* Allerdings finde ich es dafür etwas zu warm hier drinnen oder was meinst du? *Langsam schlüpfe ich aus
meinem Shirt und sorge dafür, dass er haargenau sehen kann, wie ich mit meinen Fingerspitzen eine der Narben an meinem Oberkörper nachzeichne und sanft über meine
Nippel streiche. ich spiele ein bisschen mit den bereits offenen Knöpfen an meiner Hose bis ich sie schließlich mit einer fließenden Bewegung an mir heruntergleiten lassen kann. Es ist
gar nicht so einfach sich kunstvoll auszuziehen und dabei nicht dumm oder ungeschickt auszusehen, aber Schuldig hat mir nur zu gerne ein paar kleine Tricks beigebracht und ich
muss ehrlich zugeben... ich bin ziemlich gut darin mich möglichst sinnlich meiner Klamotten zu entledigen. Jedenfalls wenn man den Gesichtsausdruck des Kätzchens als Meßlatte
nimmt. mit einem sanften Lächeln trete ich wieder näher an ihn heran und fange an -ihn- ebenso kunstvoll auszuziehen.. was ein bisschen schwerer ist weil seine Hände immer
wieder kleine Ausflüge unternehmen. Ich lache leise und patsche ihm sanft auf die Finger die zum wiederholten Male über meinen Körper wandern* so ungeduldig Kätzchen?
Ken Hai.. *Meine Selbstbeherrschung nähert sich langsam aber sicher dem Nullpunkt, und es ist
mir sozusagen scheißegal, dass wir in einem hellerleuchteten öffentlichen Waschcenter sind. Außerdem, von draußen ist die Ecke nicht einzusehen, in der wir uns befinden.
Während Farfarello sich mit verführerisch lasziven Bewegungen auszieht zuckt es mir in den Fingern ihm zu helfen. Ihm dabei zuzusehen wie er sich selbst berührt lässt mich vor
Erregung förmlich zittern. Ich brauche ihn gar nicht erst zu fragen, er macht sich von selber daran, auch mich auszuziehen. Seine Hände streifen mich dabei immer wieder wie
zufällig an einigen sehr empfindlichen Stellen und ich kann meine Finger nicht bei mir behalten. Ich –muss- ihn berühren… endlich sind wir die lästigen Klamotten los, die als
kleiner Haufen auf dem Boden gelandet sind. Wie praktisch… ich ziehe Farfarello an mich und stöhne lustvoll auf, als sich unsere nackte Haut auf jetzt ziemlich großer Fläche
berührt. Er umarmt mich ebenfalls und wir küssen uns mit steigendem Hunger, während er sich einfach abwärts bewegt und mich mit sich zieht, bis ich mich auf ihm wiederfinde, den
Kleiderhaufen unter uns. Ich löse den Kuss und stütze meine Arme neben seinem kopf ab.* Ich denke nicht, dass wir irgendwelche Hilfsmittel zur Verfügung haben.. Ich jedenfalls
habe nichts dabei. *Klar, wer nimmt schon Gleitgel mit in einen –Waschsalon-?*
Farfarello *Ich lache leise während ich meine neuerwachte Erregung sanft an seiner reibe und mit
den Fingerspitzen an seiner Wirbelsäule entlanggleite. In meiner Stimme schwingt ein Mix aus Amusement und Erregung mit als ich ganz sanft in sein Ohrläppchen beiße* schon
vergessen? ich bin der Kerl der keinen Schmerz spürt. *Ich ziehe seine Hand zu mir und lecke genüsslich über seine Fingerspitzen bevor ich den Zeigefinger in den Mund nehme
und -nach einem kurzen Spiel meiner Zunge- sanft daran sauge. Sein Atem geht rascher und dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen wäre es ihm gar nicht so unangenehm wenn
das kein -Finger- wäre dem ich hier meine Aufmerksamkeit widme. Mit einem kleinen Lächeln lasse ich wieder von ihm ab und küsse ihn tief während ich seine jetzt feuchten
Finger sanft nach unten dirigiere. Mit einem verführerischen Schnurren vergrabe ich meine freie Hand in seinen Haaren und grinse schelmisch* ich denke, das was Mutter Natur uns
zur Verfügung stellt reicht durchaus, ich kann diesen kalten Glibber eh nicht leiden.
Ken *Als er meine Finger in seinen Mund nimmt und anfängt zu saugen bin ich nahe daran ihn
zu bitten, das doch etwas weiter unten fortzusetzen. Doch seine Worte lassen das Verlangen, in ihm zu sein, noch stärker werden. Ich beuge mich zu ihm hinunter und küsse
ihn voller Gier während sich meine Finger ihren Weg zwischen seine Schenkel und dann seine Hinterbacken suchen. Ich weiß, dass es unangenehm ist vollkommen unvorbereitet
Sex zu haben, ob man nun Schmerz fühlt oder nicht dürfte dabei egal sein. Also nehme ich mir Zeit… -er- dürfte ja eigentlich nicht soo ungeduldig sein. Ich vertiefe den Kuss noch
und dringe zuerst nur mit einem Finger ein, was er mit einem leichten Aufbäumen quittiert. Er spannt sich leicht an und seine Hände in meinem Haar packen fester zu. Ich löse den
Kuss. Mein Atem geht jetzt leicht abgehackt. Sanft füge ich einen zweiten Finger hinzu und beginne Farfarello zu dehnen. Meine Erektion pocht ungeduldig und ich kann seine
Härte an meinem Bauch fühlen.* /Das ist Himmel und Hölle zugleich…/ *Ich spreize die Finger jetzt nachdrücklicher und spüre wie er sich langsam entspannt. Ich bringe meine
Lippen an sein Ohr und lecke darüber* Kann ich?!... *statt einer Antwort packt er meine Hüften und zieht mich zwischen seine Schenkel. Ich ziehe meine Hand zurück und lege
ganz leicht die Spitze meiner Erektion an seinen Eingang. Ich will mich noch mal versichern dass es ok ist, als er mich nachdrücklich an sich – und somit in sich hinein – presst.*
hnnnnn *ich stoße halb keuchend, halb stöhnend die Luft aus, die ich unwillkürlich angehalten hatte* mhhh… *heiß, eng, einfach nur wahnsinnig geil… ich kann mich gerade
noch beherrschen, um ihm etwas Zeit zur Gewöhnung zu lassen* Killer!
Farfarello *Ich lache leise auf und stoße meine Hüften hart nach oben während ich gleichzeitig
meine Muskeln wieder anspanne. Ein Aufkeuchen ist der Lohn für diese Mühen. Ich stelle meine Beine auf um ihm noch mehr entgegen kommen zu können. und das ist nicht der
einzige Nebeneffekt den diese Position hat, denn jetzt kann ich ihn nach Belieben zwischen meinen Oberschenkeln festhalten oder ihm freien lauf lassen, ganz wie ich will.* Schuldig in
allen Punkten der Anklage... *schnurre ich sanft in sein Ohr und ziehe seinen Kopf wieder zu mir herab. ich atme leicht in den heißen Kuss und entspanne meine Muskeln wieder
völlig während ich ihm erneut heftig entgegenkomme und es ist fast schon ein lustvolles Wimmern das er von sich gibt, als er noch tiefer in mich eindringt. Verzweifelt versucht, er
einen schnelleren Rhythmus zu finden, doch ich sorge dafür das er sich nur quälend langsam in mir bewegen kann, bis er mich mit einem halb frustrierten `Farfarello!´ fest in
die Halsbeuge beißt. Ich lache amüsiert und ziehe ihn leicht an den Haaren* schau an - das Kätzchen hat ja Zähne...
Ken *Ich presse mich tief in ihn hinein und er lässt kurz los, um mir Bewegungsfreiheit zu
geben. Ich versuche es mit einer langsamen Gangart und genieße so das Gefühl, das mir das Hineinstoßen und Hinausgleiten die Wirbelsäule hochschickt, viel intensiver. Ich halte
das Tempo und spüre, dass ihm das gefallen muss, denn er versucht mich nicht mehr festzuhalten, kommt mir aber auch nicht mehr entgegen. Ich fange an seine Brust zu
liebkosen während ich meine Augen schließe, um mich ganz auf das Gefühl, in ihm zu sein, zu konzentrieren* soo gut… *in meinem Unterleib braut sich ein Feuersturm zusammen,
aber ich halte noch durch.. noch nicht.. ich streife sanft Farfarellos Erektion entlang und werde nicht schneller, stoße jetzt aber etwas härter zu. Ich öffne die Augen halb und
sehe Farfarello an, der den Blick aus ebenfalls fast geschlossenem Auge erwidert. Darin lodert eine solche Lust, dass mich der Anblick schon fast an den Rand bringt. Meine
Selbstbeherrschung zerbröckelt zu Staub und mit einem erstickten Laut dringe ich hart und tief in ihn ein. schneller.. der Feuerball wird größer … tiefer… ich treffe jetzt jedes Mal
jenen Punkt in ihm und pumpe ihn gleichzeitig hart, wir keuchen beide, und ich kann Schweißperlen auf Farfarellos Brust und Gesicht sehen. Plötzlich umschlingt er mich mit
den Beinen und nimmt mich tief in sich auf. Der Feuerball explodiert und mit einem heiseren Aufschrei ergieße ich mich in ihm, während ich am Pulsieren in meiner Hand spüre, dass
auch er die Erlösung erreicht hat. Ich halte noch einen Moment so aus, dann sinke ich auf ihm zusammen.*
Farfarello *Das Kätzchen liegt schweratmend auf mir und braucht eine ganze Weile um wieder
halbwegs zu Atem zu kommen. Er ist ziemlich schwer so, aber selbst wenn ich wollte hätte ich gar nicht mehr die Energie um mich unter ihm rauszubewegen. Die warmen Wellen, die
durch meinen Körper wabern ebben nur langsam ab und ich genieße jede Sekunde davon. Das war ein verdammt guter Fick, schön langsam aber mit Kraft dahinter, so wie ich es
gern habe. Schuldig wird viel zu schnell ungeduldig und neigt dazu, telepathisch seinen Willen durchzusetzen, das Kätzchen hat erstaunlich viel Selbstbeherrschung gezeigt. Ich
genieße seinen warmen Atem der über meine schweißfeuchte Haut gleitet und kraule sanft seinen Nacken. als sein Atem allerdings plötzlich sehr ruhig wird und er auch noch das
letzte bisschen Körperspannung verliert, muss ich schmunzeln. Sanft zwicke ich ihn in die Seite* Nicht einschlafen Kätzchen, du bist nicht zu Hause in deinem Bett.
Ken *Während der trocknende Schweiß meine heiße Haut kühlt wird meine Atmung wieder
etwas ruhiger. Ich fühle mich herrlich zufrieden. Farfarello krault leicht meinen Nacken und ich genieße das Nachglühen. Ich hauche einen Kuss auf seine Brust und schließe die
Augen. Was für ein Tagesabschluss... Sex im Waschsalon! Während ich noch darüber nachdenke, dass ich mich vielleicht aus Farfarello zurückziehen und wir beide uns eventuell
besser auch unsere Klamotten wieder anziehen sollten, drifte ich in einen wohlig-erschöpften Schlummer. `… nicht zu Hause in deinem Bett.’ Ich öffne widerwillig die
Augen. Er hat ja recht. Schade. Es fühlt sich einfach -gut- an…* mhh.. hai. *ich löse mich sanft aus ihm und richte mich auf, unsere Vorderseiten betrachtend.* mh. Eigentlich
müssten wir duschen. Na was solls.. *ein Summer springt an* meine Buntwäsche tutet grade, da sind Handtücher drin, moment. *mit einem bedauernden Schulterzucken stehe
ich endgültig auf und gehe zu meiner Maschine. Ich zerre die Wäsche raus und werfe Farfarello eines der Handtücher zu, um mich danach selber abzuputzen. Dann lasse ich das
Tuch auf den Boden fallen und kehre zu ihm zurück. Er ist fertig und will gerade aufstehen, als ich neben ihm auf die Knie gehe und ihn umschlinge. Ich küsse ihn kurz auf die Lippen
und lege dann meinen Mund an sein Ohr* das war großartig… absolut geil. */Das würde ich schon gerne noch mal wiederholen./ … aber das ist natürlich vollkommen ausgeschlossen.
Ich sortiere meine Sachen aus dem Haufen aus und ziehe mich wieder an, Farfarello macht es ebenso. Wir schweigen beide. Irgendwie bin ich plötzlich befangen. Was soll ich auch
noch sagen?* Dann will ich mal meine Buntwäsche in den Trockner werfen… *Ich bestücke den Trockner und habe irgendwie Torschlusspanik. Die andere Maschine braucht vielleicht
noch 15 Minuten, 15 Minuten trocknen und dann habe ich keinen Grund mehr hierzubleiben. Verdammt ich würde am liebsten fragen ob man sich mal sieht… Ich werfe
Farfarello einen Blick zu aber der kontrolliert gerade den Fortschritt –seiner- Waschmaschine. Weil er schnell weg will, oder wegen des Gegenteils…? Ich schüttle den
Kopf. Was mach ich mir bloß für Gedanken? Das gerade war zwar gut, aber wie gesagt… Wiederholung ausgeschlossen. Nur schade dass man nicht wenigstens noch ein bisschen
Smalltalk macht… es würde das Ganze nicht so kalt und abrupt enden lassen…*
Farfarello *Ich schmunzele leicht vor mich hin während ich meine Waschmaschine begutachte. Sie
braucht noch ein paar Minuten und ich gähne herzhaft. Großartig war gar kein Ausdruck, eigentlich schade, dass es bei dem einen Mal bleiben wird, aber was will man machen ne?
Ich räkele mich genüsslich und grinse das etwas verschlafen schauende Kätzchen an* Kaffee? *Ich deute auf den Automaten in der Ecke und er nickt. Nagi hat mich mit mehr
als genug Kleingeld ausgerüstet, da sind 2 Becher Kaffee kein Problem. Die Maschine klingt zwar als ob sie gleich in ihre Einzelteile zerfällt spuckt aber brav 2 Becher schwarze
Flüssigkeit aus, die entfernt an Kaffee erinnert. ich drücke dem Kätzchen seinen Becher in die Hand und trinke einen Schluck. Bah, gut, dass ich keinen empfindlichen Magen habe.
Amüsiert schaue ich in meinen Becher, ob vielleicht irgendwo ein Auge rausguckt oder ähnliches* Giftbrühe... *mit einem eleganten Satz setze ich mich wieder auf eine der
Waschmaschinen und sehe das Kätzchen fragend an.* Sag mal, wie kommt es eigentlich, dass man bei so.. *ich überlege kurz und grinse dann* .. -attraktiven- Teamkollegen auf
die Konkurrenz zurückgreifen muss? Ich hatte nicht grade den Eindruck, als ob du so ein Nümmerchen oft bekommst.
Ken *Ich nippe an dem Gebräu und verziehe das Gesicht… allerdings mehr wegen Farfarellos
Frage. Ich zucke die Schultern.* Dein Eindruck ist richtig… sicher, attraktiv sind sie. Aber Yohji hat’s mehr mit der weiblichen Fraktion, und bekanntermaßen selten Notstand, ok,
man hilft sich schon mal aus.. Aber irgendwie will er auch nie unten sein und – naja. Aya steht zwar schon auf Kerle, und zwar ausschließlich, ist außerdem spitz wie Lumpi, würde
das aber nie zugeben, eher hackt er sich mit dem Katana den Schwanz ab. Und Omi… *ich werfe ihm einen raschen Blick zu und nehme lieber einen Schluck von dem komischen
Kaffee. Das mit Omi erzähle ich ihm vielleicht besser nicht…* Naja, und um mich draußen umzusehen hab ich keine Zeit, wie du weißt. Beim Fussball sind nur Kiddies, und ich bin kein shota-con…
Farfarello *Ich lache leise bei seinen Beschreibungen. *ungefähr so hatte ich mir das gedacht... nur
dass ich euer Abysskätzchen eher in die Abteilung Schwester-Liebchen verfrachtet hätte.* Ich beuge mich schmunzelnd vor und ziehe ihm am Shirt näher zu mir bis ich ihn
küssen kann.* Die reinste Verschwendung... und was genau ist mit eurem Chibie? *Er macht einen irgendwie ertappten Eindruck und ich kichere innerwendig. Hat wohl gedacht
ich hätte seinen komischen Blick bei der Erwähnung des Chibies nicht mitbekommen oder was?* Lass mich raten... entweder er steht nicht auf Kerle oder ist in jemand anderen verliebt?
Ken *Als er mich noch mal küsst bekomme ich ein Kribbeln im Bauch und erwidere freudig.
Dieser Kuss ist zärtlich, nicht mehr von Verlangen geprägt, eher schon fast vertraulich. Mein Wohlbehagen wird allerdings empfindlich gestört, als er nochmal auf Omi zu sprechen
kommt. Mist! Ich dachte ich hätte das Thema elegant umgangen…* anderweitig verliebt. *ich gucke immer noch betreten, wie ich merke, und hoffe er denkt jetzt, ich sei vielleicht
in Omi verschossen. Mir ist eigentlich alles egal, nur die Wahrheit sollte er besser nicht erfahren.*
Farfarello *Das seltsam ausweichende Verhalten des Kätzchens macht mich nur noch neugieriger als
ich ohnehin schon bin. Ich lege ihm die Arme auf die Schultern und sehe ihn kritisch an.* Also so wie du dich benimmst bist entweder -du- in euren Chibie verschossen... oder er in
jemanden der euch aus irgendeinem Grund nicht zusagt. Verrätst du’s mir? *Ich grinse schelmisch und lehne mich vor um ihm ein `ich sags auch nicht weiter´ ins Ohr zu flüstern,
dieselbe Geste. die er vor nicht allzulanger Zeit auch gemacht hat*
Ken *Ich schließe die Augen bei seiner Berührung. Was bin ich doch für ein Idiot. Warum habe
ich nicht einfach gesagt Omi steht auf Frauen? Nicht nachgedacht… jetzt muss ich sagen dass –ich- in ihn verliebt bin… und genau das –will- ich aber nicht. Farfarellos
fast-Umarmung gefällt mir viel zu gut, um ihm weis machen zu wollen, dass ich Omi will… wider besseres Wissen, wider jede Vernunft sprechen meine Lippen den Namen aus, den ich verschweigen wollte, nein, sollte.* Er mag Naoe.
Farfarello *Ich blinzele kurz verdutzt, dann muss ich lachen* kawaii. Auch wenn da vielleicht das
ein oder andere Problemchen auf ihn zukommen könnte. *Ich sehe ihn fragend an* Ich denke mal nicht, dass euer ach so verkniffener Leader was davon weiß oder? *Ich ziehe
ihn ein bisschen näher, bis ich den Kopf auf seine Schulter legen kann und gähne schläfrig* oder wenn, ist er sicher nicht sonderlich begeistert über Bombays Vorlieben.
Ken *Etwas überrascht lege ich die Arme um ihn. Hätte nicht gedacht dass er so auf
Schmusen steht. Aber mir soll es mehr als recht sein… allerdings scheint ihn meine Eröffnung gar nicht groß zu schockieren…* Ich denke –euer- großer Anführer wäre sicher
ebensowenig angetan. Das ist aber gar nicht Omis Problem. Ich denke mal, er wird Naoe gar nichts gesagt haben, nicht mal einen Hinweis. Omi ist ein bisschen schüchtern, und als
er sich in euer Wunderkind vergafft hat wusste er noch nicht mal dass es –euer- Wunderkind ist.. naja. Und da dieser ja nicht gerade warmherzig und offen zu Fremden ist
hat sich da noch nichts getan. Ich bezweifle, dass Naoe es überhaupt mitgekriegt hat… *Ich sehe ihn neugierig an.* Sag mal, ist dir das eigentlich egal? *Ich weiss nicht was los
ist, wenn Crawford das erfährt. Irgendwie habe ich Gewissensbisse, es ausgeplappert zu haben…*
Farfarello *Gespielt schockiert schiebe ich ihn etwas von mir und starre ihn an.* Ein Verhältnis mit
einem Kätzchen? Das wäre ein Fall für meine Messer. *Ich küsse sanft seine Nasenspitze und kichere leise.* Baka, was erwartest du denn? Dass ich sofort losstürme um euer
Bombay-Kätzchen zu massakrieren nur weil er sich in Nagi verguckt hat? *Ich zucke die Schultern.* Es wundert mich ein bisschen, eben -weil- Nagi eher der kleine Eisblock ist der
sich nicht wirklich etwas aus menschlicher Nähe macht. Hätte nicht gedacht, dass sich so etwas wie euer Bombay in ihn vergucken könnte. Aber ich werde den Teufel tun und
irgendwas unternehmen. Das müssen die beiden unter sich regeln, sind schliesslich alt genug um zu wissen was sie wollen. *Ich schmunzele leicht* Aber nachfühlen werde ich
mal ein bisschen was unser kleines Wunderkind für eine Meinung von eurem Chibie hat, ich bin schliesslich chronisch neugierig. Dass er ihn zumindest schon mal wegen seiner
Computerkenntnisse gelobt hat weiß ich, also hat er ihn zumindest schon mal halbwegs positiv zur Kenntnis genommen.
Ken *Bei seinem ersten Satz bekomme ich einen Schreck, doch als er mich küsst und sich
köstlich zu amüsieren scheint, lache ich verlegen. Dann müsste ich ja schon kalt sein.. aber mich würde auch interessieren, ob Omis Sympathie für Naoe auf Erwiderung stößt.
Ich will grade antworten als mir richtig bewusst wird –was- er da gesagt hat. Er hält sich raus? Müssen sie unter sich ausmachen? Alt genug? Trotzdem sie ja wohl immer noch
Gegner sind? Feinde eher. Aber… nicht nur sie sind eigentlich Feinde.* - Wenn das bei denen egal ist, dann doch wohl auch bei uns! *Ich verstumme erschrocken und starre
verlegen an ihm vorbei an die Wand. Das war ja nun wohl ziemlich daneben. Wie komme ich darauf dass er irgend etwas Weitergehendes wollen könnte? Hat ja gar nichts in der
Richtung von sich gegeben. Vielleicht weil er so selbstverständlich mit mir gekuschelt hat… typisch. Mein Mund ist meinem Hirn mal wieder meilenweit voraus.* Gomen. Das ist mir so
rausgerutscht. Ich… weil … *eigentlich ist es ja jetzt auch egal.* Also.. weil ich dich gerne wieder treffen würde. … naja, nicht als –Gegner- treffen würde meine ich halt.
Farfarello *Ich lächele ihn amüsiert an.* Wenn was egal ist? dass wir auf verschiedenen Seiten
stehen? *Ich zucke leicht die Schultern.* Wir hatten keine wirkliche Wahl für -wen- wir arbeiten wollten, dass es ausgerechnet euer Lieblingsfeind Takatori war, war reiner Zufall.
Wie Schuldig immer so schön erklärt, es ist schließlich nichts Persönliches. Business ist Business. Und wer alt genug ist zum Töten, ist auch alt genug zu entscheiden mit -wem-
er seine Zeit verbringen möchte. *Er ist immer noch niedlich zartrosa um die Nase wegen seines unbeabsichtigten `Geständnisses´ und man kann deutlich hören dass ich mich
darüber amüsiere* und das gilt bestimmt nicht nur für unsere Chibies. Ich habe mir nie etwas aus diesem Feind-Gequatsche gemacht und wenn es –deinem- Gewissen keine
Überstunden beschert wenn wir uns `außerdienstlich´ treffen habe –ich- bestimmt kein Problem damit.
Ken Ja… ich meine, nein. Ich auch nicht. *Leicht verwirrt löse ich mich von ihm und fange an,
die Wäsche aus der zweiten Waschmaschine in einen der Trockner zu stopfen. Dass er mich nicht als `Feind’ betrachtet, habe ich ja schon gehofft, aber dass er tatsächlich
auch den Wunsch hat, sich noch mal mit mir zu treffen ist doch ziemlich überraschend… ich räume und räume und als die Maschine leer ist gestatte ich mir, mich ein ganz kleines
bisschen darüber zu freuen.* Fragt sich bloß, ob unsere Leader da nicht Konflikte fürs Business wittern, sollten sie es mitkriegen… *Ich könnte mir vorstellen dass Aya einen
Riesenaufstand proben würde, haben Schwarz doch für seinen Erzfeind gearbeitet… ich zucke die Schultern. Schade, eigentlich. Ich bin ja nicht Ayas Leibeigener.. ich sehe
Farfarello ins Gesicht. Sein immer noch leichtes Grinsen irritiert mich etwas. Macht er sich über mich lustig? Ich stelle den Timer des Trockners ein. Noch eine Viertelstunde..* Ich muss dann gleich los..
Farfarello *Ich gähne das Kätzchen freundlich an und schiele nach meiner Wäsche. Aha, schon in
den letzten Zügen des Schleudergangs, dann kann ich sie bestimmt gleich auch umräumen.* Fragt sich bloß ob mich das interessiert.* Er schaut mich aus großen Augen
an und ich lache. *Nicht, dass du gleich wegmusst, dass meinem Big Boss das nicht gefallen könnte meine ich.* Die Maschine hupt und ich springe runter um meinen Kram
ebenfalls in den Trockner zu packen. Kritisch betrachte ich einige der Kleidungsstücke. Gut, das Blut ist rausgegangen. Der Trockner surrt los und ich drehe mich wieder zu
Hidaka.* Was würde dir denn vorschweben für ein erneutes Treffen? *Ich kichere* beim Frisör? Oder beim Bäcker?
Ken *Ich starre ratlos auf den Trockner. Gute Frage. Ich überlege einen Moment und grinse ihn
dann an.* Also, ich bin jeden Montag nacht hier… aber vielleicht schicke ich das nächste mal ja Omi… und bei euch ist dann Naoe dran.. *Ich kichere leise.* Ansonsten ist
Samstags und Sonntags Fußballtraining, beziehungsweise Spiel, und da gibt es ein Kasino und die Umkleiden sind ab 18 Uhr wie ausgestorben… *Ich schenke ihm ein herausforderndes Grinsen.* Falls du Zeit und Lust hast.
Farfarello Hmm... Umkleiden also. *ich erwidere sein Grinsen* die haben doch im allgemeinen
Duschen nicht wahr? *Ich gehe wieder zu ihm und schlinge meine Arme um seine Mitte. Sanft knabbere ich an seinem Ohrläppchen* …und mangelnde Lust wird wohl kaum das Problem sein denke ich.
Ken *Erneut jagen wohlige Schauer durch mich, ich schmiege mich an ihn und seufze tief auf.*
Eher nicht so das Problem… *murmle ich bevor ich ihn nochmal tief küsse. Mein Trockner tut just in diesem Moment surrend kund, dass er jetzt fertig ist und ich löse mich
bedauernd von Farfarello.* Ich muss damit aufhören, sonst kann ich die ganze Woche nicht schlafen … *Ich hauche ihm noch einen Kuss auf den Hals und wende mich erneut
dem Trockner zu. Mein Herz schlägt wie verrückt. /das gibt es irgendwie doch gar nicht…/*
Farfarello *Ich kichere amüsiert und schaue dem Kätzchen, gemütlich an eine der Waschmaschinen
gelehnt, beim Trikotfalten zu. Wer hätte gedacht das diese kleinen Fussballzwerge zu irgendetwas Nettem nützlich sind.* Leg dich auf den Rücken, dann klappts vielleicht mit dem Schlafen.
Ken *Ein Grinsen huscht über mein Gesicht.* Wird wohl besser sein. Aber noch lieber *ich sehe
kurz über die Schulter* .. würde ich –dich- auf den Rücken legen. *Ich kann mir nicht helfen, ich muss loskichern. Diese ganze Situation ist so surreal… nachts um halb zwei im
Waschsalon das nächste Sex-Date mit einem bis dato Erzrivalen zu planen… Ich sehe ihn drohend an* Wehe, du kommst nicht! *und muss ob der Zweideutigkeit schon wieder kichern*
Farfarello *Ich lache leise und nutze die Tatsache, dass er die Hände voll mit Wäschekörben hat
aus, um mich von hinten fest an ihn heranzuschmiegen. Spielerisch streiche ich ihm sanft über den Schritt und schnurre in sein Ohr* was macht dich so sicher, dass -ich- wieder
auf dem Rücken lande, Kätzchen? Und kommen werde ich ganz bestimmt... egal in welcher Hinsicht.
Ken *Ich stöhne genüsslich leise auf und lege den Kopf nach hinten um mich von ihm küssen
zu lassen* Das ist die Hauptsache…. Über alles andere werden wir uns schon einig, ne? *Ich genieße die Umarmung und kann mich nicht entschließen, den Kontakt zu brechen.
Allerdings werden mir langsam die Arme lang… schließlich nimmt Farfarello mir die Entscheidung ab und gibt mich frei. Ich stehe noch einen Moment unschlüssig rum und
gebe mir dann einen Ruck* Also gut. Samstag? Ich bin sowieso da… wie gesagt, ab 18 Uhr habe ich Zeit…
Farfarello *Mein Trockner flötet und ich stelle ihn ab während das Kätzchen seine Sachen wieder in
seinem Rucksack verstaut* Hai, ich bin da. Unser Big Boss ist nicht da, also steht auch nichts an Einsätzen an was dazwischen kommen könnte. *Das Kätzchen hat seinen
Rucksack geschultert und sieht mich leicht unschlüssig an `’kay. also ich bin dann mal weg´. Lächelnd schnappe ich ihn mir nochmal am Kragen während er an mir vorbei zur Tür
geht um ihm mit einem Kuss nochmal in Erinnerung zu bringen -warum- er sich auf Samstag ganz besonders freuen sollte. Zum Abschied gibt es noch ein kleines Küsschen
hinterher bevor ich ihn mit einem Klapps auf den Hintern und einem breiten Grinsen zur Tür schiebe.* Schlaf gut Neko-chan....*mein Grinsen wird noch eine Spur zweideutiger* und träum was Schönes.
Ken *Mir wird ganz warm und ich bekomme ein wohliges Kribbeln im Bauch bei seinen
Zärtlichkeiten. Ich erwidere das Grinsen ebenso zweideutig.* -Wenn- ich schlafe – werde ich wohl schön träumen. *Ich winke noch mal kurz und bin draußen. Auf dem Heimweg
lasse ich das Geschehene noch mal Revue passieren. Unglaublich…*
Farfarello *Ich schaue dem Kätzchen schmunzelnd hinterher und widme mich dann wieder gähnend
meiner Wäsche. Heute Nacht werde ich definitiv gut schlafen... von `netten´ Träumen mal ganz abgesehen. Die frischgewaschenen Sachen wieder im Beutel, beschließe ich, Nagi
doch nicht zur Schnecke zu machen wegen diesem aufgezwungenen Ausflug in den Waschsalon* manchmal hat der Chibie echt gute Ideen *Gähnend mache ich mich auf den
Weg nach Hause. Kein schönerer Abschluss für einen ereignisreichen Tag als ein schönes warmes Bett...*
***
Nagi *gähnend schlage ich unkoordiniert nach meinem Wecker,allerdings ohne viel erfolg...bis
ich ihn mit einem muffeligen brummen für immer zum schweigen bringe.*telekinese is praktisch....*ich merke wie ich wieder wegdusele und reisse mit aller macht die augen
auf.ich -hasse- es lange arbeiten zu müssen wenn ich am nächsten tag schule habe,aber das dumme referat muss übermorgen fertig sein und gestern hatte ich einfach so einen
guten lauf da konnte ich nicht aufhören.ausserdem wollte ich eigentlich noch auf farfarello warten,-so- wohl war mir bei dem gedanken an farf alleine im waschsalon dann doch
nicht.als er um eins immer noch nicht zurück war bin ich dann aber doch schlafen gegangen.müde quäle ich mich aus meinen federn und sammele frische unterwäsche und
eine saubere uniform aus meinem schrank.immer noch halb schlafend schwanke ich richtung badezimmer.es ist noch ruhig im haus,der einzige der sonst um die zeit aufsteht
ist crawford.farfarello kommt meistens sobald er kaffee riecht und schuldig pennt eh bis mittags also habe ich das haus für mich alleine.ich dusche gemütlich,trockne meine haare
und putze mir die zähne.schnell in die klamotten,es ist wieder ziemlich spät geworden,und noch schnell eine schüssel müsli zum frühstück.aus gewohnheit gieße ich kaffe auf aber
auch nachdem ich fertig mit frühstücken bin und der kaffeeduft durch die ganze wohnung zieht lässt sich farf nicht blicken.während ich meinen gepackten rucksack hole spinxe ich
kurz in sein zimmer.da ist er,wird wohl einfach mal ausschlafen wollen.noch schnell einen zettel geschrieben, dass er sich was zu essen bestellen soll weil ich heute lange schule
habe und schnell zum bus.ich erwische ihn wie immer auf den letzten stipp und überlege was ich denn heute alles schönes habe.erste stunde informatik...ich stöhne leicht genervt
auf.na wunderbar,wieder diese unqualifizierte ätzbacke von lehrer...und nicht zu vergessen dieser aufdringliche weiss.kaum bin ich aus dem bus raus und in den klassenraum
unterwegs kann ich ihn hinter mir schon hören,wie immer am schnattern mit diesem ebenso aufdringlichen haufen mädchen um sich rum.ich ignoriere sämtliche begrüßungsversuche
und lasse mich wie immer wortlos auf meinen platz fallen.wie immer zieht er eine enttäuschte miene weil ich ihn nicht beachte und wie immer schnaube ich nur
herablassend.was bildet der sich eigentlich ein?nur weil wir zufällig im selben kurs sitzen heisst das doch noch lange nicht das wir dicke freunde sein müssen.ich hab ihm schon
mehr als einmal zu verstehen gegeben, dass er sich diese pseudo-freundliche tour ruhig sparen kann,er muss nicht mit jedem gut freund sein nur um sein image nicht zu
verlieren.schon gar nicht mit -mir- mehr als gelangweilt verfolge ich die stümperhaften erklärungen des lehrers...und wie immer macht er mich für mein desinteresse dumm von
der seite an.ich war noch nie der typ der sich überlegt hat was er sagt.unser altes spielchen vom ewigen `na naoe langweilen wir uns´gefolgt von einem bissigen kommentar
meinerseits und einer strafarbeit als strafe für mein `respektloses verhalten´wird diesmal jedoch unterbrochen....und zwar -bitte einen trommelwirbel- von niemand anderem als
unserem allseits hilfsbereiten und ach so ehrlichen Tsukiyono.ich stütze genervt den kopf in die hände über das `urteil´unseres lehrkörpers.eine monte-carlo-simulation,bis
samstag,und was das schlimmste ist,mit Tsukiyono zusammen...oh freude*
Omi Ich stelle mein Mororrad vor dem Schulgebäude ab und hänge den Helm an den Lenker. Ein
suchender Blick… nein der Schulbus ist noch nicht da. Also auch –er- noch nicht… Naoe, jüngerer Mitschüler, kleines Genie, Schwarz-Mitglied und – mein heimlicher Schwarm.
Letzteres allerdings so aussichtslos wie nur irgendwas… *Als ich Naoe wenig später im flur vor dem computerraum vor mir gehen sehe verwünsche ich den Haufen Mädchen, der um
mich herumschwirrt und mich vollplappert. Ich sehe seine verächtliche miene förmlich vor mir… kurz darauf sitze ich mit ihm im selben Informatik-Kurs und langweile mich. Das
Programm was der Lehrer uns da erläutert habe ich schon mit 12 Jahren modifiziert… mein Blick schweift von der Tafel ab und bleibt, wie immer magisch angezogen, an Naoe-san
hängen. Er sieht leicht genervt aus. Anscheinend langweilt ihn der Unterricht genauso wie mich. Als sich unsere Blicke treffen grinse ich und schneide eine Grimasse in Richtung
Tafel. Naoe zieht nur die Brauen hoch und guckt weg. Ich seufze unhörbar. Nichts Neues. Ich lächle ihn an, er lässt mich auflaufen. Warum ich mir das immer wieder gebe? Tja… als
ich meinen Blick wieder nach vorne richte sehe ich, dass der Lehrer Naoe im Visier hat.* `Na, Naoe, langweilen wir uns wieder mal?’ sein Ton klingt ätzend. Er kann ihn nicht leiden
weil er –weiß- dass er sowieso besser programmiert, und leider hat Naoe die Angewohnheit, das ziemlich deutlich raushängen zu lassen. `Dieses Programm ist trivial.
Das habe ich schon mit 10 Jahren verbessert.’ OHA! Das gibt Ärger… ich sehe wie sich die Miene der Lehrers verfinstert. Bevor er was sagen kann knallt bei mir eine Sicherung
durch* Ahm, sensei… Naoe-san hat Recht. Ich war zwar schon zwölf, aber… *ein eisiger Blick stoppt meinen Satz.* `Dann… wenn ihr beide so überaus geniale Programmierer seid,
werdet ihr zusammen, bis Samstag, ein Programm schreiben, und zwar… Monte Carlo Simulation *ich stöhne innerlich. Diesen Scheiß!! Naoe wird mich hassen… shimatta!
Nagi *Nach der Informatikstunde bin ich erfolgreich vor Tsukiyono geflüchtet,der
-vorhersehbar wie immer-sofort nach dem schellen zielsicher auf mich zugesteuert ist.praktischerweise jedoch war der `Tsukiyono-fanclub´genau so schnell und bildete eine
effektive,schnatternd-gackernde mauer zwischen uns,die dafür sorgte, das ich in aller ruhe packen und den klassenraum verlassen konnte.sein `hey naoe-sanwarte’ hab ich
erfolgreich ignoriert und die nächsten 2 stunden verlaufen angenehmerweise sehr Tsukiyono-frei.als es zur mittagspause schellt habe ich allerdings ein neues problem,denn
er hat jeden meiner lieblingspausenplätze -das heisst möglichst ruhig und weit weg von allen anderen schülern-bereits ausfindig gemacht...und ich habe meine lunchbox noch
nicht ganz offen als ich auch schon seine stimme hinter mir hören kann. `ah hier bist du naoe-san,ich habe dich schon gesucht´. Er lässt sich wie immer breit grinsend ungefragt
neben mir auf den boden plumpsen und ich klappe genervt meine box wieder zu*was willst du?
Omi *ich sehe ihn verwundert an* na, einen termin machen. Wir müssen schließlich zusammen
arbeiten ne? *wie immer habe ich herzklopfen und feuchte hände wenn ich mit ihm rede. Und wie immer ist er so kaltschnäuzig. Ich frage mich auch wie immer, warum das so ist,
aber –ihn- zu fragen habe mich mich noch nie getraut. Ich hole ein paar reisbällchen aus meiner box. Ihm was anzubieten kann ich mir klemmen, er wird es sowieso ablehnen…*
Nagi *er hat immer noch dieses dämliche Grinsen auf dem Gesicht während er an einem seiner
Reisbällchen knabbert. Wie jemand nur immer so krankhaft gut gelaunt und freundlich sein kann ist mir echt schleierhaft... und es geht mir ganz schön auf die Nerven. Meine Box fest
in der Hand stehe ich wieder auf und wische mir ein paar Grashalme von der Hose. In meinem typischen kalten Tonfall kläre ich ihn mal auf was hier Sache ist* ich bin durchaus
in der Lage, das Programm alleine zu schreiben, das geht wesentlich schneller und ist effektiver als wenn wir uns einen Termin überlegen müssten. Ich habe noch andere
Sachen zu tun. *Ich halte eine freundliche Verabschiedung nicht für notwendig als ich mich auf die Suche nach einem neuen Platz mache, wo ich ungestört essen kann*
Omi *meine Hand mit dem letzten Reisbällchen bleibt auf halbem Wege hängen.* wie du
meinst. Leider muss ich dass Herrn Tanaka dann aber sagen, dass du dich geweigert hast mit mir zusammen zu arbeiten. Und so gut wie der dich leiden kann… *ich nehme mir noch
eine Nashi und grinse ihn – jetzt gar nicht mehr so freundlich – an. Sicher, ist nicht die feine englische Art… aber Ich würde –alles- tun um mit ihm Zeit zu verbringen…
Nagi *ich bleibe stehen und fixiere ihn hart. Das käme einem Rausschmiss aus dem Kurs gleich,
und auch wenn das was ich da erzählt bekomme für mich Schnee von gestern ist brauche ich die Zensur um weiterhin Kurse höherer Klassen besuchen zu können. Fliege ich aus
einem Kurs, kann ich die anderen vergessen und mich die nächsten Jahre langweilen.* Wirklich schöne Idee, Weiß. Ich dachte immer bei euren oh-so-reinen –Moralvorstellungen-
hätte Erpressung keinen Platz, das gehört doch eigentlich eher zu -unserem- Repertoire. *Ich überlege kurz. Es gefällt mir gar nicht, Farfarello so lange allein zu lassen, Schuldig ist
sicher unterwegs und wenn der Ire sich langweilt kommt er auf komische Gedanken. Am besten ich rufe ihn an* Sechzehn Uhr im Informatikraum, sei pünktlich.* Damit lasse ich
ihn endgültig stehen. Der Inhalt meiner Box wandert auf dem Weg zur nächsten Klasse in den Müll. Der Appetit ist mir vergangen.*
Omi *Ich sehe ihm mit gemischten Gefühlen nach. Das war wohl mit Abstand das fieseste, was
ich seit langem gebracht habe… und als ich sehe wie er sein Essen wegwirft dreht es –mir- fast den Magen um. Ich bin drauf und dran, ihm nachzulaufen und alles rückgängig zu
machen. Gleichzeitig bin ich sehr traurig. Ich habe ihm nie was getan, so weit ich weiß. Also warum ist er so kalt? Andererseits kriege ich bei der Aussicht, am Nachmittag mit ihm
allein zu sein Schmetterlinge im Bauch.. und sollte es auch nur eine Stunde sein… ich packe meine jetzt leere Lunchbox ein* Du bist bescheuert, Tsukiyono… wozu tust du dir das alles eigentlich an?...
Nagi *während ich im Englischunterricht -meiner eigentlich letzten stunde für heute- sitze
philosophiere ich über die seltsamen Verschiebungen in der Zeit. Wenn man sich auf die letzte Stunde freut, weil man nach Hause möchte, dauert alles endlos... heute jedoch
vergeht die Zeit wie im Flug und es ist schneller halb vier als mir lieb wäre. Ein wenig neidisch schaue ich den anderen Schülern hinterher die Richtung Bus oder Parkplatz
strömen. Während ich in meiner Hosentasche nach Kleingeld für das Telefon krame. Handys sind hier verboten. Nach einem kurzen Gespräch mit Farfarello, dem Zugeständnis,
dass er sich Videos leihen darf und dem Versprechen seinerseits sich dann auch zu benehmen, mache ich mich auf den Weg Richtung Informatikraum. Es ist Viertel vor 4 als
ich ankomme, aber Tsukiyono ist bereits da. Er grinst mich wieder so dämlich an als ich den Raum betrete, aber sein Blick ist etwas verlegen. Typisch Weiß, sich ein schlechtes
Gewissen zu machen weil er mich mehr oder weniger zu dieser kleinen Nachmittagssession erpresst hat. Wortlos stelle ich meinen Ranzen ab und starte einen der Rechner* wir
haben maximal eine Stunde. Farfarello ist alleine und er langweilt sich schnell.* Ohne darauf zu achten ob Tsukiyono schon fertig ist oder nicht fange ich an zu tippen. Der
einzige Vorteil an dem Weiß ist, dass ich nicht `manuell´ tippen muss, schliesslich weiß er dass ich telekinet bin*
Omi *ich habe durch den glücklichen Umstand, dass mein Mathematiklehrer fehlt, den Rest des
Vormittags frei und setze mich mit meinem Laptop auf eine Bank im Schulhof. Wäre doch gelacht, wenn ich dieses pipifax-programm nicht in zwei Stunden zusammengehackt habe…
wenn ich Nagi die fertige CD präsentiere ist er vielleicht versöhnt. Und wenn ich ihn dann zum Eis oder Sushi oder so einlade... /was träumst du Nachts? Er wird dich hohnlachend
wegjagen!/ Ich zucke innerlich die Schultern. Vielleicht erkennt er ja den guten Willen… es tut mir immer noch leid dass ich so gemein reagiert habe, aber ich war verzweifelt. Wie soll
ich denn sonst an ihn rankommen… wieso bin ich nur so scharf darauf, dass er mich mag? Es gibt weiß Gott nettere Jungs an der Schule, die mich weitaus mehr mögen… hab schon
mehr Anträge als die High-School Queen hat mal Yumiko, eine Freundin von mir, gefrotzelt… ich bin mit dem Programm fertig und überlege, was ich jetzt machen soll. Da
fällt mir der Sushi-Imbiss ein. Nagi muss inzwischen Riesenhunger haben.. ich kenne seine Lieblings-Sushi genau, da ich ihn seit Wochen nicht aus den Augen lasse…*
Ich bin viel zu früh da und warte ungeduldig, dass es endlich vier wird. Natürlich ist
Nagi um Viertel vor Vier Uhr da. Schnell anfangen, schnell Schluss machen, ne? Er murmelt was von einer Stunde und ich grinse. Ich kenne ihn doch schon ganz gut… als er ohne
weitere Umstände den Rechner startet und mit seinen Kräften die Tasten bewegt, sobald er hochgefahren ist, lege ich die CD neben die Tastatur.* Warte mal.. ich hab da schon
ein bisschen was zusammengehackt… *In Wirklichkeit ist das Programm ist fehlerfrei und absolut perfekt, ist ja auch keine große Sache. Aber ich untertreibe lieber, ehe er mich
noch für arrogant hält. Ich stelle etwas befangen die Box mit seinen Lieblings-Sushi daneben und erhebe mich. Indem ich meinen Rucksack greife und zur Tür gehe, sage ich
mehr oder weniger über die Schulter* Du kannst ja mal sehen ob du damit was anfangen kannst… und ich denke du hast Hunger. Es tut mir leid, ich war vorhin echt fies. Gomen nasai, Naoe-kun.
Nagi *also so allmählich treibt mich dieser kerl zum wahnsinn.wütend ziehe ich die augenbrauen
zusammen, schnappe mir die cd und ignoriere den rest.*spar dir das -kun, Tsukiyono.*die cd verschwindet in meinem rucksack,derselbige landet auf meiner schulter*du bist
fertig,also habe ich hier nichts mehr zu tun.die cd bekommst du morgen wieder.*er steht immer noch in der tür und starrt mich an,also schiebe ich ihn nicht gerade sehr sanft
beiseite und trete an ihm vorbei in den flur.ich lasse mich doch hier nicht erst erpressen und dann zum affen machen.*ja ne
Omi *ich halte ihn an seinem Rucksack fest. Er dreht sich voller Wut um und zischt mich an
`wenn ich du wäre, würde ich lieber loslassen!’ ich sehe ihm unter Aufbietung aller Selbstbeherrschung in die Augen und schlucke einmal.* Bist du so herzlos, dass du nicht
mal eine ehrlich gemeinte Entschuldigung annehmen kannst? *ich sehe ihn jetzt auch kalt an* dann – von mir aus. die CD kannst du behalten, ich habe das Programm auf meinem
Laptop. Sayounara – Naoe -san- *ich lasse seinen Rucksack wieder los und gehe in den Computerraum zurück. Ich trete heftig gegen die Tür und sie knallt zu. Ich setze mich vor
den PC und starre auf die Sushi-box. Irgendwie brennen mir die Augen so merkwürdig… ich werde ja wohl nicht anfangen zu heulen oder was!* Na toll!! Wieder alles falsch gemacht!
*Seufzend packe ich die Sushi ein. Ken wird sich freuen… er liebt Sushi über alles…*
Nagi *ich zucke unwillkürlich zusammen als die Tür hinter Tsukiyono ins Schloss knallt. Was um
alles in der Welt hatte er denn erwartet? Ob er sich bei mir entschuldigt oder nicht, ist mir vollkommen egal. Verärgert über diese Zeitverschwendung gehe ich den Flur entlang. Ich
könnte schon längst zu Hause sein, aber nein, dank dem Weiss habe ich natürlich den Bus verpasst, mein letztes Geld ist für das Telefonieren drauf gegangen und der Abendbus
kommt erst um halb sechs. Bei uns fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel, und da ich weder Geld für ein Taxi habe, noch um Farfarello anzurufen dass er mich abholt, kann ich
zu fuß latschen. Meine Stimmung verschelchtert sich zusehends als ich die dicken Regenwolken am Himmel bemerke. Na prima, wahrscheinlich werde ich auch noch
ordentlich nass bis ich zu Hause bin. Und das alles, weil dieser Idiot ja unbedingt auf dieses `Arbeitstreffen´ bestanden hat. Tolle Arbeit, wofür um alles in der Welt war ich
überhaupt da? Damit er mir Sushi vor die Nase stellen kann? Ich bin sicher, dass ich an dem Programm nicht viel verbessern kann, Tsukiyono ist zwar ein Idiot aber so eine
Popelsimulation bekommt er unter Garantie fehlerfrei hin, er hat schon ganz anderes geschrieben.* Eine vollkommene Zeitverschwendung.. *grummele ich leise vor mich hin
während ich meinen Rucksack auf die andere Schulter packe, das Ding ist schwer. Unauffälig erleichtere ich mir die Tragearbeit ein wenig, indem ich die Bücher in seinem
Inneren ein bisschen schweben lasse. Das sieht man nicht und mir bricht wenigstens nicht der Rücken auseinander, wenn ich zu Hause bin...was noch dauern kann*
Omi *nachdem ich den PC heruntergefahren habe, nehme ich meinen Rucksack und verlasse
den Raum, immer noch deprimiert. Ein Blick aus dem Flurfenster sagt mir, dass ich zusehen muss nach Hause zu kommen, denn gleich wird es regnen und ich habe natürlich keine
Regenkombi dabei. Ich sehe an mir herab. Toll! Schuluniform mit kurzen Hosen, genau das Richtige, um bei einem Wolkenbruch Motorrad zu fahren… als ich meinen Rucksack im
Koffer verstaue sehe ich Nagis gestalt die Straße runterlaufen. Sicher.. der nächste Bus kommt erst um halb sechs… ich starte die Maschine und fahre zu ihm, um im Schritttempo
neben ihm herzurollen.* ahm, soll ich dich schnell fahren.. ist kein Umweg für mich… *-natürlich- weiß ich wo Nagi wohnt… ich weiß alles, was man aus Akten, Internet und
durch gerede – dadurch allerdings am wenigsten – über Nagi herausbekommen kann… ich weiß auch, dass das meine nächste Abfuhr wird, aber versuchen kann ich es ja mal…*
Nagi *ich hätte drauf wetten können! Tsukiyono, der ewig hilfsbereite Ritter in der Not. Meine
Stimme trieft nur so vor Sarkasmus* Was soll das hier werden Tsukiyono? Die schlechteste pick-up-Masche der Welt? Zuerst verpasse ich wegen einem vollkommen überflüssigen
Treffen meinen Bus, dann spielst du den heldenmütigen Retter und fährst mich nach Hause? *ich schnaube sarkastisch* nicht mal Schuldig käme auf so eine dämliche Idee.
*meine Stimme wird noch ein bisschen ätzender* und falls du es noch nicht mitbekommen hast... wir wohnen nicht mal im selben Stadtteil, also spar dir dieses `es ist kein Umweg
für mich´ und sieh zu, dass du zu deinen Tulpentöpfen zurückkommst. *Damit ist die Sache für mich erledigt und ich richte meinen Blick wieder starr auf die Strasse vor mir*
Omi *ich gebe kurz Gas und steuere das Motorrad quer in seinen Weg.* Hai, genau! Das habe
ich mir alles so ausgedacht. Ich wollte dass du dich über das überflüssige Treffen ärgerst, deinen Bus verpasst, und dass du nass wirst und eine Lungenentzündung bekommst.
Vielleicht wollte ich ja auch nur, dass du Blasen an den Füßen bekommst… oder vor Zorn erstickst! *Ich sehe ihn außer Atem von meinem Wortschwall an* Vielleicht habe ich auch
einen Grund gesucht, um mit dir Zeit zu verbringen… Aber weißt du was? Ich wollte dir jetzt grade nur einen Gefallen tun, wie jedem anderen an dieser Schule auch, wenn er den
Bus verpasst hat… aber das verstehst du natürlich nicht.
Nagi soll ich dir mal ehrlich was sagen? ich will keine gefallen von dir. es fällt mir auf die nerven
das du ewig hinter mir her und um mich rumscharwenzelst, dass du ständig meinst -nett- zu mir sein zu müssen. ich lege absolut keinen wert darauf dich in meiner nähe zu haben
und der -grund- warum du es ständig trotzdem bist ist mir eigentlich vollkommen egal. und ja, ich -bin- egoistisch und hartherzig und kalt und vollkommen unsozial aber das hat
-dich- gar nicht zu interessieren, Tsukiyono. ich spiele in deinem kleinen ´änder den nagi´-soziologiespielchen nicht mit. und wenn du wert auf intakte knochen legst solltest
du dich besser wieder in dein katzenkörbchen verziehen, denn so allmählich habe ich von dieser ganzen scharade die schnauze voll! und jetzt geh mir aus dem weg.
Omi *dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen* wie du willst. Ich werde dir nicht mehr zur last
fallen. Ich frage mich nur, wie du darauf kommst, dass ich dich –ändern- will? Ich habe auch nicht das gefühl, nett sein zu -müssen- … aber jetzt ist es mir auch langsam egal.
Du willst mich nicht in deiner nähe haben.. ok. Dann eben nicht. *ich lege den ersten Gang ein und reiße den Gashahn bis zum anschlag auf. Während ich die Straße hochjage,
schlägt mein Herz wie irre vor Groll. Ich bin sicher dass er das mit Absicht macht. Soll er doch … langsam fällt mir wirklich nichts mehr ein.
Nagi *ich nehme Tsukiyonos wütenden Abgang vollkommen teilnahmslos zur Kenntnis. Ich hoffe,
er hält sich dran, dass er mich zukünftig in Ruhe lässt, man kann ja förmlich paranoid werden wenn, egal wo und wann man sich umdreht, was man tut oder lässt, ständig
dieses Grinsen vor einem rumschwebt. Ich schnaube leicht. Cheshire wäre ein besserer Codename gewesen als Bombay, wie diese dämliche Grinsekatze aus `Alice im
Wunderland’. Ich beschleunige meine Schritte als das leichte Nieseln der letzten paar Minuten in den befürchteten Wolkenbruch übergeht und seufze leicht. Tee und
Badewanne, dann ein kurzes Schwätzchen mit Farfarello auf der Couch bevor es an Referat und Hausaufgaben geht... -das- klingt nach einem vernünftigen Abend *
Omi *müde und deprimiert komme ich im Koneko an. Ken ist in der Küche und macht Tee. Er
sieht in mein Gesicht und guckt besorgt.* - Omi.. daijobu desu ka?’* Hai, hai… *ich stelle die Box mit den Sushi auf den Tisch.* Hier… die sind übrig. *Ich wundere mich selber wie
hoffnungslos meine Stimme klingt.* `Kommst mit Naoe nicht weiter, eh?’ *Ich schüttle resigniert den Kopf und stütze das Kinn in die Hände.* Er denkt, ich ziehe nur eine Show
ab. Dass ich ihn `sozialisieren’ will. Verdammt. Er kapiert nicht, dass ich ihn einfach –mag-! *Ken stellt mir eine Tasse Tee hin.* `Lass es sein Omi. Du tust dir nur selber weh…’ *Ich
weiß dass Ken Recht hat,… aber was soll ich machen? Ich habe mich nun mal in Nagi Eisblock Naoe vergafft… und da ist so bald auch nichts dran zu ändern… *
Nagi *um kurz nach fünf bin ich endlich zu Hause angekommen, durchgeweicht bis auf die
Knochen und mit klappernden Zähnen. Mit halberfrorenen Fingern fummele ich noch nach meinem Aufzugschlüssel, als dessen Tür plötzlich mit einem leisen `pling´ aufgeht...und
mich Farfarello fast über den Haufen rennt. Sein Gesichtsausdruck wechselt von überrascht zu fröhlich und er grinst mich an `oy naggels, wollte dich grade abholen
kommen bei dem Mistwetter.´ Ein paar silberne Autoschlüssel wackeln vor meinem Gesicht. Mein `Ohayo´ ist durch meine klappernden Zähne kaum zu verstehen und der Wechsel
zwischen der kalten Luft draussen und der warmen Heizungsluft im Flur bringen mich zum Zittern. Farf scheint erst jetzt zu realisieren, dass ich pitschenass bin und sein
Gesichtsausdruck wird besorgt als er mir durch die nassen Haare streicht. `Ne chibie, wie siehst du denn aus? Bist du etwa bei dem Wolkenbruch da draussen gelaufen?´ Ich kann
nur nicken als er meine kalten Hände in seine warmen nimmt und mich strafend anguckt. `Du bist ja halb erfroren.´ Mit sanftem Nachdruck schiebt er mich in den Aufzug und legt
mir seine Jacke um die Schultern. `Nagi no baka, willst du unbedingt eine Lungenentzündung bekommen? Wenn ihr früher fertig geworden seid, warum hast du dann
nicht einfach angerufen? `Ich seufze innerlich auf. Diesen nachsichtig-tadelnden Ton kenne ich nur zu gut, Farfarello mag es nicht, wenn ich irgendwas tue was mir schaden
könnte, und in kurzen Hosen im Regen spazieren gehen gehört anscheinend auch auf seine Liste der nicht gesundheitsfördernden Tätigkeiten. Ich zittere etwas von wegen
Tsukiyono, Idiot, Bus verpasst, kein Geld mehr, während er mich resolut in Richtung Badezimmer schiebt. `Ich verstehe kein Wort, deine Zähne klappern zu sehr. Schau zu,
dass du unter die Dusche kommst und dich aufwärmst, ich mache Tee. Kannst mir erzählen wie um alles in der Welt du auf diese glorreiche Idee gekommen bist, wenn du keine
Eiszapfen mehr in den Haaren hast.´ Damit fällt die Tür ins Schloss und ich stehe alleine im Bad. Na wunderbar, Farf ist angepisst. Sicher kann ich jetzt die nächsten drei Tage lang
Hustentropfen schlucken, damit ich nicht krank werde. So sehr es mich ja auch rührt, dass mich der Ire als eine Art kleinen Bruder betrachtet, auf den es gilt aufzupassen... seine
manchmal etwas übermäßige Fürsorge kann schon ein bisschen nerven. Es braucht ein Weilchen, bis ich mich mit zitternden Fingern aus meinen nassen Klamotten gepellt habe
und endlich unter der warmen Dusche stehe. Ich seufze erleichtert auf, als ich endlich Ohren und Fingerspitzen wieder fühlen kann und ich dehne die heiße Dusche ziemlich aus.
Als ich, jetzt endlich wieder warm und nicht mehr am Zittern, aus der Duschkabine komme, liegen bereits trockene Sachen auf der Kommode. Hab gar nicht mitbekommen, dass Farf
reingekommen ist. Schnell schlüpfe ich in Jogginghose, Wollpulli und dicke Socken bevor ich in Richtung Küche gehe. Eine Kanne Tee steht schon auf dem Tisch und wartet auf mich. Bei Farfarellos anklagendem
warum-muss-ich-mir-nur-immer-sorgen-um-dich-machen-blick muss ich fast lachen. `Wieder warm?´* Hai, arigato. *Ich gieße mir eine Tasse Tee ein und nippe an dem
heissen Gebräu. Farf hat sich Kaffee gemacht und sitzt, die Knie gegen die Tischplatte gepresst, mir gegenüber. `Jetzt erzähl mal. wie um alles in der Welt bist du auf die
glorreiche Idee gekommen, bei dem Wetter zu Fuß zu gehen? Ich denke, du wolltest mit dem Bus um halb 6 kommen?’ *Ich seufze leicht.* Wollte ich eigentlich auch. `Und warum
bist du nicht?´ *Meine Stimme bekommt einen ätzenden Tonfall, der sich allerdings nicht gegen Farfarello richtet.* Weil ich keine Lust hatte, von zehn vor vier bis halb sechs an
der bushaltestelle zu warten. *Farf schaut mich verwundert an. `Hattest du nicht was von einem Programm erwähnt, dass du mit Tsukiyono zusammen schreiben solltest?´ Er
schmunzelt mich halb belustigt an. `Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, sondern erzähl, Chibie.´ Ich seufze wieder. Farf und seine Neugier!* -Solltest- trifft es
genau. Ich hätte das dämliche Programm auch gut alleine schreiben können, aber der Weiß hat darauf bestanden, dass wir es zusammen machen. Hat sogar gedroht, mich bei meinem
Informatiklehrer zu verpetzen, sollte ich –nicht- mit ihm zusammenarbeiten wie verlangt war. Und was das bedeutet hätte weißt du ja. *Farf nickt zustimmend. Er weiß, dass ich
mit dem Lehrer auf Kriegsfuß bin und der mich nur nicht aus dem Kurs werfen kann, weil meine Noten zu gut sind. Und dass ich den Kurs brauche. *Deswegen habe ich dich ja
angerufen dass ich später komme, wobei das mickrige bisschen Kleingeld, das ich nur dabei hatte draufgegangen ist. Deshalb hab ich dich ja auch nicht fragen können ob du mich
abholen kommst. `Und warum habt ihr euch dann doch nicht getroffen wenn das Kätzchen so scharf auf eine Zusammenarbeit war?´ *Ich schnaube genervt* -Getroffen-
haben wir uns... aber er hatte das Programm schon fertig. Hat mir die CD und eine Sushi-box hingestellt, was von `Entschuldigung, dass ich so gemein war´ gemurmelt und
wollte dann wieder gehen. *Farfarello schaut mich seltsam amüsiert an, als ob ihn das gar nicht –so- sehr überraschen würde.* `Lass mich raten, du hast das nicht gerade positiv
aufgenommen, die Entschuldigung akzeptiert und dich über das Sushi hergemacht?´ *Ich schaue ihn nur an und er lacht* `Schon gut war eine rhetorische Frage. Das erklärt also,
warum du schon so früh fertig warst, den halb vier Bus verpasst hast und nicht anrufen konntest...´ *Sein Lächeln bekommt einen ganz seltsamen Unterton* `..aber nicht, warum
du den Weg zu Fuß gegangen bist.´ *Er stützt den Kopf in die Hand und rührt in seinem Kaffee während er mich ansieht.* `Kann mir nicht vorstellen, dass Tsukiyono dir –nicht-
angeboten hätte dich nach Hause zu fahren, schliesslich weiß er, dass du nur mit dem Schulbus hierhin kommst. Lass mich raten... natürlich hat er es dir angeboten und ebenso
natürlich hast du -höchstwahrscheinlich nicht gerade freundlich- abgelehnt.´ *Das war keine Frage und ich spare mir eine überflüssige Antwort und nippe an meinem Tee. Wie
hätte ich denn sonst reagieren sollen? Das einzige, was mich ein bisschen wundert ist, dass meine Reaktion für Tsukiyono offensichtlich –nicht- so selbstverständlich war wie für
mich. Sonst hätte er wohl kaum so... -wütend? Nein wirklich wütend war er ja nicht, vielleicht eher frustriert?-reagiert. *Natürlich habe ich abgelehnt. Und dass ich das
zugegebenermaßen nicht gerade sehr freundlich getan habe ist auch normal. `Zumindest für dich.´ Hai zumindest für mich. *Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass Farfarello
irgendwas im Schilde führt und ich sehe ihn misstrauisch an, er lächelt mich aber nur mit einem undeutbaren Ausdruck im Gesicht über seine Kaffeetasse hinweg an. Was auch
immer er vorhat, ich komme nicht drauf. Seine nächste Frage allerdings verwundert mich doch ein bisschen.* `Und -warum- hast du abgelehnt? Es war doch sicher nur nett
gemeint das er dich nach Hause bringen wollte, schließlich hast du ja –seinetwegen-den Bus verpasst und kein Geld mehr zum Telefonieren gehabt ne? Jeder hätte dir angeboten
dich zu fahren, vor allem bei dem Wetter. Warum verärgert es dich also so dass –er- es getan hat? Es wäre schliesslich wesentlich effektiver gewesen, dich fahren zu lassen, du
wärst früher hier gewesen und wahrscheinlich nicht halb so nass. Es muss also etwas mit –ihm- zu tun gehabt haben, dass du lieber eine Stunde im Regen zu Fuß läufst als 10
Minuten hinter ihm auf seinem Motorrad zu fahren ne?´ *Darüber muss ich erst mal überlegen. Eigentlich hat farfarello durchaus recht, aber dass es einfach praktischer ist
sich Fahren zu lassen, als zu Fuß zu gehen hat eigentlich gar keine Rolle gespielt.* Tsukiyono geht mir einfach auf die Nerven. Seit ich auf der Schule bin, rennt er ständig
hinter mir her und will –nett- sein.* Ich fange an, an den Fingern abzuzählen.* Er lässt sich dazu einteilen, mich an der Schule rumzuführen und mir alles zu erklären, in den
Kursen, in denen wir nicht alphabetisch sitzen müssen setzt er sich neben mich, in der Pause rennt er mir hinterher, fragt ständig ob ich irgendwas nicht verstanden habe und er
es mir erklären soll und ewig hat er dieses dämliche Grinsen im Gesicht. Ich kann keinen Schritt machen ohne irgendwo diesen dämlichen Weiß zu sehen, ich komme mir schon vor
wie der Katzenfänger von Tokio! *Farfarello lacht amüsiert, ob jetzt wegen des Vergleiches oder weil ich mich so nagiuntypisch aufrege. Genervt atme ich aus* Ich kann
machen was ich will. Ihn ignorieren hilft nichts, ihn anfahren hilft nichts, nicht mal verstecken geht, irgendwie muss er eine art Radar haben. Ich kann mir noch so
abgeschiedene Ecken aussuchen um wenigstens katzenfrei Mittag zu essen, spätestens am zweiten Tag kommt schon wieder sein `Ohayo naoe-san, hier steckst du also ich habe
dich gesucht´ aus irgeneiner Ecke... und hör auf zu lachen ich finde das gar nicht witzig!* Wütend funkele ich Farfarello an der sich anscheinend mehr als köstlich amüsiert und ziehe
eine Schnute. Der hat gut lachen dem rennt Tsukiyono ja nicht ständig hinterher!* `Ne ne chibie, warum regst du dich darüber denn so auf? Dutzende von deinen Klassenkameraden
wären froh wenn das Kätzchen ihnen nur halb so viel Aufmerksamkeit widmen würde wie dir.´ *Er zwinkert mir schelmisch zu, seine Stimme hat aber einen komisch ernsten
Unterton* `Um ehrlich zu sein, kapier ich auch nicht was er um alles in der Welt an dir zu finden scheint, dass er sich lieber ständig blutige Nasen holt, als auf deine Gesellschaft zu
verzichten. Du kannst verflucht eklig sein wenn du willst und man muss dem Kätzchen zumindest eine gewisse Hartnäckigkeit zu Gute halten, das er sich –trotzdem- noch soviel
Mühe mit dir gibt. Ich hätte dich längst schon als aussichtslosen Fall abgestempelt und mir etwas anderes zum anhimmeln gesucht, aber offensichtlich...* Er steht auf und kommt an
meinen Stuhl* ..ist er entweder ausserordentlich masochistisch veranlagt...* Ich spanne mich unwillkürlich etwas an als Farf sich zu mir runterbeugt und mir ins Ohr schnurrt*
...oder einfach nur äusserst unglücklich verliebt.* Bevor ich darauf irgendwie reagieren kann ist Farf schon kichernd auf den Weg ins Wohnzimmer und ich höre ihn etwas summen
das sich verflucht nach `Without you´ anhört. Ich blinzele verwirrt in meinen Tee. Wie um alles in der Welt kommt Farf denn –da drauf-? Tsukiyono kann wohl kaum so verweifelt
sein, dass er sich ausgerechnet –mich- aussucht, schließlich liegt im die halbe Schülerschaft, egal ob männlich oder weiblich, förmlich zu Füßen. Ich schnaube leicht und
stehe auf, um mich in mein Zimmer und an meine Hausaufgaben zu bewegen. So was absurdes... auch wenn das eine ziemlich gute Erklärung dafür wäre, warum er jedes Mal so
verletzt reagiert wenn ich ihn anfahre. Ich schüttele unwillig den Kopf während ich meine Schulsachen auspacke um einen Aufsatz für morgen zu schreiben. So logisch das ja
vielleicht klingen mag wenn man sich Tsukiyonos Verhalten mal genauer ansieht, es ist doch nichts weiter als Unfug. Vor nicht allzu langer Zeit haben wir gegenseitig versucht
uns umzubringen, und ich kann ihn nicht mal ansatzweise leiden und zeige das auch. Warum also sollte er sich in mich verlieben?*
Omi *Ich trinke meinen Tee aus und stehe auf. Keine Lust auf Abendessen.* Ich mache noch
Hausaufgaben und gehe dann schlafen… bin irgendwie total fertig. *Kens besorgter Blick schmerzt irgendwie, aber ich habe keine Lust mehr auf Diskussionen oder Ratschläge*
Nicht sauer sein, KenKen. Das ist eine Sache, mit der ich selber fertig werden muss… *Ich greife meinen Rucksack und gehe in mein Zimmer. Die paar Hausaufgaben sind rasch
erledigt, und ich gehe kurz Duschen und lege mich dann ins Bett. Es ist noch hell und ich kann nicht einschlafen. Nachdem ich den Rolladen runtergelassen habe wird es auch nicht
besser… liegt also nicht am Licht, sondern an –ihm-. Ich starre an die Decke und grübele darüber nach, was ich an ihm denn so toll finde, dass ich das alles in Kauf nehme. Ich
stelle ihn mir vor, seine schlanke Gestalt, den fast immer ernsten Gesichtsausdruck, seine beherrschte Haltung … und seine Augen. Diese wahnsinnig schönen, blaugrünen Augen…
energisch drehe ich mich auf die Seite. Schluss damit. Heute war der Tag, an dem das Maß voll ist. Ich werde nicht mehr `um ihn herumscharwenzeln’… ab Morgen ist er ein
Mitschüler wie alle anderen. Ich grüble noch eine Weile, wie mir das wohl gelingen soll, ihn in den gemeinsamen Kursen links liegen zu lassen… aber irgendwann siegt die Müdigkeit.
Nagi *müde kämpfe ich mich aus den federn. es ist mal wieder spät geworden, hausaufgaben,
das dumme referat, das programm, arbeit für crawford... um halb zwei hat farf mich mit aller macht ins bett gezwungen, selbst schuldig war ausnahmsweise früher schlafen als
ich. ich taumele durch meine morgenroutine. farf hat versprochen, dass er mich fährt, er meinte, die halbe stunde länger schlafen könnte ich gut gebrauchen. ich niese leise in mein
duschtuch. eins zu hundert das gleich tee und tröpfchen auf mich warten. ich bin zwar nicht wirklich erkältet aber heute sollte ich solche regenlaufaktionen besser sein lassen
sonst kann ich mich die nächsten paar tage hinlegen. aber heute werde ich eh abgeholt, ich habe noch theater-ag nach der schule. ich verziehe das gesicht. wieder so eine idee
von crawford der wollte dass ich mich auch mal -kulturell- betätige, nicht immer nur -wissenschaftlich-. ich hatte die auswahl zwischen zeichnen und theater... nur
dummerweise kann ich nicht zeichnen, nicht mal wenn mein leben davon abhinge. also theater. heute ist das erste treffen, ich habe noch keine ahung was eigentlich ansteht.
ich werde zusehen dass ich irgendwas im hintergrund machen kann, kulissen bauen oder was auch immer. ich gähne herzhaft und ziehe fast ein paar von schuldigs rosanen socken
an. erst als mich einer meiner füße in schweinerosa anleuchtet bemerke ich meinen fehler und suche ein paar meiner schwarzen hervor. noch nicht ganz wach glaub ich. endlich
ordentlich angezogen gehe ich in die küche. farf ist bereits auf, müsli, tröpfchen und tee stehen fertig auf dem tisch. der ire grüßt mich nur kurz und macht sich dann wieder daran
mein mittagessen fertig zu machen. für kochen ist der ire zuständig, wir drei anderen bekommen einfach nichts leckeres hin. wir sitzen ein weilchen ruhig zusammen, ich bin
morgens nicht sehr gesprächig und farf lässt mich in ruhe. er verschwindet richtung flur und ich hole schnell meinen rucksack. als ich wiederkomme klingelt er schon mit den
schlüsseln. die strassen sind frei und wir kommen schnell durch. er parkt wie immer ein stück vom schuleingang entfernt. `ich hol dich dann um sieben. viel glück bei deinem
referat´ *hai,arigato. sorg dafür das schuldig saugt, er ist dran. *er schmunzelt und ich weiss das ich ihn den tag über beschäftigt habe. schuldig ist hartnäckig wenn es um das
vernachlässigen seiner hausarbeiten geht.. und es ist farsf heissgeliebtes hobby ihn den ganzen tag zu piesacken bis er es doch tut. langsam gehe ich in richtung schulgebäude.
mathe in der ersten stunde... naja wenigstens schlaf ich dabei nicht ein*
Omi *das nervtötende Piepen des Weckers reißt mich aus dem Schlaf. Ich setze mich auf und
blinzle müde in die Gegend. Sonst bin ich immer gleich hellwach, seltsam. Heute will ich so gar nicht zu mir kommen. Aber sonst freue ich mich auch auf die Schule, erstens weil ich
da echt Spaß dran habe, zweitens, weil ich –ihn- dann sehe… aber mein Entschluss, damit aufzuhören steht fest. Keine Avancen mehr,… kein `penetrantes Grinsen’, kein
`zwanghaftes Nett-Sein’. Beim Zähneputzen starre ich in den Spiegel. Warum bin ich ihm denn so zuwider? Zu hässlich? Zu hübsch? Mag er keine Kerle? Mädchen mag er auf jeden
Fall auch nicht… Zu dumm kann nicht sein, wir sind ziemlich ähnlich intelligent, wenn er auch ein paar Fähigkeiten hat, die ich nicht besitze… zu – alt? Ich stelle die Zahnbürste in
den Becher und klatsche mir kaltes Wasser ins Gesicht. Ab heute ist mir das alles egal! Ich bin frei… Ein Blick aus dem Fenster sagt mir, dass ich heute den Bus nehme. Zu schlechtes
Wetter für das Motorrad… Dadurch muss ich früher los als sonst, und stehe frierend und missmutig an der Bushaltestelle. Blödes Wetter! Ich bin viel früher da als sonst, was
meinen `fanclub’ nicht abhält, mich zu umlagern. Manchmal könnte ich sie einfach alle nur auf den Mond schießen… ich lächle entschuldigend.* Gomen… ich fühl mich nicht
besonders. Bitte lasst mich einen Kaffee trinken gehen.. Besorgtes Gezwitscher seitens der Mädchen, und einer der Kerle bietet mir doch tatsächlich Rum an. Ich lehne dankend ab
und gehe in die Cafeteria. Ich werde die erste Stunde schwänzen…
Nagi *mit müde-grummeligen Äuglein starre ich auf den Vertretungsplan. Frau Nakamura ist
krank gemeldet... also habe ich die ersten 2 stunden frei. Na toll. Konnte die Frau nicht schon gestern wissen dass sie krank ist? Dann läge ich jetzt noch im Bett. Es schellt zur
ersten Stunde und in Null-komma-nichts sind die Flure leergefegt. Ich niese wieder und räuspere mich. Ich gehe nicht gerne in die Cafeteria, zu voll, aber jetzt dürfte es leer sein.
Ein Tee kann bestimmt nicht schaden und da gibt es Steckdosen für meinen immer präsenten Laptop. Meine Batterien sind zwar ok aber wer weiß, wofür ich den Rechner
noch brauche. `Niemals Batterie benutzen wenn eine Steckdose da ist´ Regel nummer eins für Hacker. Während ich mich an der Theke anstelle lasse ich meinen Blick über den
weitläufigen Essbereich schweifen. Irgendwie ist es heute voller als sonst, und alles sitzt in der Nähe von dem Fenstertisch da. Als ich sehe -wer- der Grund für diesen Auflauf ist
verzieht sich fast automatisch mein Gesicht. Natürlich unser Schulprinz Tsukiyono, wer sonst. Den Teebecher in der Hand habe ich eigentlich schon vor, die Cafeteria zu
verlassen und mir irgendwo einen anderen Platz zu suchen als mir einfällt dass, ich ihm ja noch die CD wiedergeben muss. An dem Programm war nicht viel zu ändern, ich hab nur
ein oder zwei Sachen umgeschrieben und kürzer gefasst, einfach damit es besser aussieht. Stoisch kämpfe ich mich durch die Reihen an giggelnden Mädchen die an den Tischen um
ihn herum sitzen. Die wären mir ja sowas von lästig... aber der Weiß scheint eine Engelsgeduld zu haben. Mit einem leichten Klack stelle ich meine Tasse auf den Tisch, um
besser an meinen Rucksack zu kommen* ohayo. *CD gefunden und hingelegt, Becher wieder in der Hand. Eigentlich zeit für meinen Abgang. Aber irgendwie…* es gab nichst zu
korrigieren. Du programmierst gut. Sayonara.* So Gewissen befriedigt... wohin verkrümel ich mich jetzt 2 Stunden lang?*
Omi *Natürlich haben sich die Mädchen, und auch ein paar der Jungen, nicht abhalten lassen,
mich zu begleiten. `Ach Omi-kun, wir lassen dich doch nicht alleine…’ was solls. Ich bin es ja gewohnt. ich bin gerade bei meinem zweiten Tee als Naoe die Cafeteria betritt. Ich
zucke unwillkürlich zusammen. Er sollte jetzt eigentlich Mathe haben… Dann beherrsche ich mich. Ich wollte doch damit aufhören! Er wird mich eh ignorieren - wie immer… doch er
kommt ganz im Gegenteil auf mich zu und stellt seine Tasse auf den Tisch. Mein Herz fängt, allen guten Vorsätzen zum Trotz, an zu hämmern. Will er sich zu mir setzen? Doch
er legt nur die CD auf den Tisch, lässt sich zu einem Lob auf meine Programmierkünste herab und nimmt seine Tasse wieder auf. Gallebitter steigt die Enttäuschung in mir auf,
doch ich rufe mich zur Ordnung. Wo sind meine Vorsätze? So sachlich wie möglich entgegne ich* Danke. Dann ist das ja wohl endgültig erledigt. *Ich bezweifle, dass er
weiß, was ich meine, doch er kommt sowieso zu keiner Antwort, weil ein Mitschüler aus der Oberstufe an meinen Tisch tritt, und geht wortlos davon. Ich sehe ihm nach, er setzt
sich zwei Tische von den kichernden Mädchenschar hin und holt ein Buch hervor. Meine Aufmerksamkeit richtet sich dann auf den Schüler aus der Oberstufe* Ohayo,
Kitada-sempai.. *`Ohayo Tsukiyono’ er sieht mich fragend an. `Hast du dich nicht auch in die Theater-AG eingetragen?’ Ich nicke und mir fällt siedendheiß ein, dass ja heute das
erste Meeting ist.* Danke, sempai, das hätte ich glatt vergessen. *Er lächelt mich an* Darum bin ich ja zu dir gekommen. Ich bin der Regisseur. Freut mich, dass du dabei bist!’
Ich nicke und will mich wieder meinem Kaffee widmen, als mir auffällt, wie unh֊öflich es ist, ihm keinen Platz anzubieten.* Willst du dich setzen? `Danke, gerne!’ *er stellt sein Tablett
ab und nimmt mir gegenüber Platz.* `hm. Kannst du gut auswendig lernen?’ hai. `Willst du eine Hauptrolle haben?’ *Ich sehe ihn überrascht an.* Wollen wir damit nicht bis zum
Meeting warten? *Er guckt etwas perplex und lächelt dann* `Ach.. ich dachte nur, weil du so ausgesprochen hübsch bist.. aber du hast Recht. Warten wir bis heute Abend. Bitte
sei pünktlich!’ Er steht auf und nimmt sein Tablett.* `ja ne’ `ja’. *Ich starre ihm nach. Was war das denn gerade? Hübsch? Ich? Und wieso kennt er mich eigentlich? Wir haben gar nichts miteinander zu tun…
Nagi *ich habe mich doch entschlossen in der Cafeteria zu bleiben. Es ist ruhig genug um schon
mal ein bisschen vorzuarbeiten, wenn ich heute abend nach hause komme ist es schon spät und ich würde auch gerne mal wieder einfach einen Abend vor dem Fernseher hocken
und `devil may cry´ mit Farf spielen. Ich suche gerade in meinem Rucksack nach meinem Mäppchen um ein paar Matheaufgaben zu rechnen als mich jemand anspricht. ´Du bist
doch Naoe-san nicht wahr?´. Ich richte mich auf. Hm einer aus der Abschlussklasse, keine Ahnung wie er heißt. *Hai sempai. ´Gut. Ich wollte dich nur an das treffen heute abend
erinnern. Soweit ich weiß, hast du dich für die Theater-ag eingetragen.´ *Achso, daher kenne ich das Gesicht. Er war dabei als man sich anmelden konnte. *Arigato sempai, ich
habe es nicht vergessen. *Er lächelt mich an. `Gut.´ Ein kritischer Blick auf mich, dann scheint er jemand in meinem Rücken anzusehen. `Ich denke das passt ganz gut. Bis heute
abend Naoe-san.´ *Ich nicke kurz und wundere mich was das denn jetzt sollte. Aber ich werde es wohl erfahren. Das Mäppchen ist endlich gefunden und ich widme mich wieder meinen Aufgaben.*
Omi Ich sehe, dass der Sempai auch mit Naoe spricht. Oh nein! Nagi wird sich doch wohl nicht
auch in der AG eingeschrieben haben? Mir wird schlecht bei dem Gedanken. Andererseits –müssen- wir gar nicht viel miteinander zu tun haben, schließlich gibt es in einer Theater
AG nicht nur Schauspieler… kaum habe ich den Gedanken zu Ende gedacht, als schon wieder jemand an meinem Tisch auftaucht… Nishimura, ein Schüler aus meiner
Parallelklasse.* `Ohayo, Omi’ *ich nicke ihm zu. Ich mag Nishimura, er ist ein ziemlich cooler Typ, der dabei aber nicht überheblich ist. Allerdings nennt er jeden beim Vornamen,
sogar die älteren Schüler. Ist so eine Marotte von ihm.* ohayo Nishimura-kun. `Ach, nenn mich doch bloß Yasuhiko, oder Hiko, das ist doch albern mit dem ganzen ge-kune! darf ich
..?’ Sicher. *Ich muss grinsen. Er ist einfach cool… * `Hab gehört, du willst auch Theater spielen?’ *Ich nicke* Hai, der Regisseur war grade hier… *er grinst ebenfalls* `Klar. Der
rennt durch die ganze Schule. Hat Angst dass er heute abend alleine da sitzt. Und? Gehst du hin?’ Hai. Ich schau es mir auf jeden Fall mal an. `Hai, ich auch!’ *Na, das ist doch mal
eine Nachricht… ich bin begeistert. Wenigstens einer den ich kenne und der ganz nett ist! Es schellt zur zweiten Stunde und Nishimura steht auf* `Kommst du? wir haben jetzt
Englisch…’ Hai. *ich packe meine Tasse auf das Abräumband und folge Nishimura zum Sprachlabor, ohne mich noch mal zu Nagi umzusehen. Gut gemacht, Tsukiyono… du wirst es überwinden…*
Nagi *es schellt zur zweiten Stunde und Tsukiyono samt Fanclub verschwinden. Bis auf zwei
ältere Schüler habe ich die Cafeteria jetzt für mich alleine und ich komme flott voran. Schnell das Referat nochmal wiederholen, und eine zweite Tasse Tee, dann klingelt es
schon wieder und ich mache mich auf in meine Klasse. Zwei Stunden Physik. die zeit vergeht wie im flug, in physik sitze ich nur eine klasse unter der abschlussklasse, die
atmosphäre ist angenehm konzentriert und anspruchsvoll. sogar meine mitschüler sind ziemlich annehmbar, selbst die mädchen. nicht solche gackernden gören, hier sind alle
ernsthaft bei der arbeit und ich freue mich jedesmal auf die stunden. mein referat läuft sehr gut und viel schneller als ich gewollt hätte klingelt es zur großen pause. ich trödele
noch ein bisschen, draussen schüttet es wie aus eimern und in den aufenthaltsräumen ist es bestimmt brechend voll. aber die klassen werden zur großen pause verschlossen und mir
bleibt nicht viel übrig ausser in den für unsere stufe vorgesehenen aufenthaltsraum zu gehen. wie erwartet ist es brechend voll, aber mein stammplatz ist noch frei. die heizung
bläst wie verrückt, ist chronisch kaputt das teil, und die plätze direkt vor dem lüfter sind eigentlich immer frei. und da ich ohnehin schnell friere macht mir die wärme auch nichts
aus. genüsslich kaue ich an dem sandwich das farf mir gemacht hat. er erspart mir den ewigen reis den es sonst üblicherweise gibt und ich habe ziemlich häufig westliches essen
dabei. heute sind es das sandwich und ein muffin. ich hole eins meiner bücher heraus und lese ein bisschen während ich esse. Tsukiyono scheint zum glück anderweitig beschäftigt
zu sein, denn er hat sich noch nicht blicken lassen. vielleicht hat aber einfach das kleine `gespräch´von gestern gewirkt und er lässt mich jetzt endlich in ruhe. was es auch ist..
ich genieße meine erste ruhige mittagspause seit schulbeginn ausgiebig. niemand der mit mir reden will oder dumme fragen stellt, nur ich, ein essen und ein buch. so wie es sein sollte*
Omi *nach Englisch haben wir Sport, ebenfalls zusammen mit der Parallelklasse, und so kommt
es, dass ich in der zweiten großen Pause immer noch mit Nishimura-kun rumhänge. Obwohl wir sonst nie viel miteinander geredet haben verstehen wir uns gut und er schafft es
sogar, mich aus meiner leichten Depression wegen Nagi zu reißen. Als er vorschlägt, in ein nahes Eiscafe zu gehen stimme ich deshalb gerne zu. `Die Kantine und die
Aufenthaltsräume sind bei dem Wetter eh brechend voll,… lass uns woanders hingehen.’ Er sagt das mit einer Selbstverständlichkeit… dabei ist es der Unterstufe verboten, das
Schulgelände während des Unterrichts zu verlassen. Aber irgendwie ist seine Unternehmungslust ansteckend.* Daijobu. Ich komme mit. *Wenig später sitzen wir bei
Früchtebecher und Kirschcocktail und reden und reden. Ich merke erst jetzt, wie sehr ich mich die ganzen Monate auf Nagi fixiert habe. Ich grüble einen Moment darüber nach, als
mich ein Satz von Nishimura aufschreckt* `… du über diesen Eisklotz von Naoe eigentlich hinweg?’ *Ich starre ihn erschrocken an* Was?! *Er grinst mich an* `Na, das war doch
wohl eindeutig! Ausser den doofen Gänsen die immer um dich rumgackern wusste das ja bald jeder an der Schule… hey.. nicht rot werden. Macht ja nichts… solange du wieder
aufgewacht bist. Andere Mütter haben schließlich auch schöne Söhne, ne?’ Er deutet lächelnd mit dem Daumen auf seine Brust und ich starre ihn an.*
Nagi *zufrieden schaue ich auf meine Uhr und packe meine Sachen wieder in meinen Rucksack.
Alle Hausaufgaben geschafft, und noch eine Viertelstunde Zeit, bis das Treffen anfängt. Mehr als genug, um das Stück bis zur Aula zu laufen. Die Schule ist menschenleer und
irgendwie ist das ein bisschen gruselig. Ich mag zwar keine Menschenmassen aber wenn man das Gerempel und Geschubse in den Fluren gewohnt ist, ist es seltsam, wenn alles so
still ist. Irgendetwas knackt in dem halbdunkelen Flur und ich zucke zusammen. Das Licht ist bis auf eine Notbeleuchtung ausgeschaltet und draußen wird es schon dunkel. Mit einer
leichten Gänsehaut und etwas schnelleren Schritten gehe ich weiter. Wo ist eigentlich Tsukiyono wenn man ihn mal braucht? Es wäre mir gar nicht so unlieb jemanden zu treffen,
meinetwegen auch den Weiß. Aber, wenn man es sich recht überlegt habe ich heute noch gar nichts von ihm zu sehen bekommen. Nur heute morgen in der Cafeteria. Nicht mal in
der Mittagspause ist er aufgetaucht. Schon irgendwie komisch, wenn man so ein Anhängsel gewöhnt ist. Aber das ist ja genau das was ich wollte. Vor der Aulatür
angekommen registriere ich ein weing erleichtert die Stimmen die durch die Tür dringen. Es ist also schon jemand da, sehr gut. Mit etwas Mühe ziehe ich die schwere Tür auf,
schlüpfe durch und beschaue mir unauffällig die versammelten Leute. Nicht wirklich jemand da den ich kenne, nur vom Sehen her. Aber eine der Stimmen zupft irgendwie an meinen
Ohren und als ich etwas genauer hinschaue erkenne ich auch den dazupassenden Hinterkopf. Ich seufze leicht. Na wunderbar. Tsukiyono, ich wusste es ja. Irgendwie hat
der ein Talent, immer da aufzutauchen wo ich auch bin. Ich grüße kurz und unverbindlich in den Raum und setze mich dann in eine Ecke. Mal sehen was das hier gibt.*
Omi *ich habe mit Nishimura-kun… oder Hiko.. er besteht darauf… die Hausaufgaben zusammen
gemacht und bin dann mit ihm zur Aula gegangen. Wir waren ausser dem Regisseur die ersten. Kitada-sempai hat uns erfreut begrüßt und gemeint, dass ja hoffentlich noch mehr
kommen werden, und richtig. nach und nach füllt sich die Aula. Ich sitze auf der Bühnenkante, wie immer von mehreren Mädchen und auch Kerlen umringt, aber Nishimura’s
Gegenwart hält sie alle irgendwie in Schach. Ich grinse und flüster ihm zu* Ich engagiere dich als Bodyguard! *er grinst zurück und meint `Nur Bodyguard… schade!’ dann stupst er
auf meine Nase und grinst breiter `du wirst schon wieder rot, Omi!’ … was ich anhand meiner heißen Wangen schon längst selber gemerkt habe. Ich überspiele meine
Verlegenheit und wir albern schon eine ganze Weile herum, als ein Ruck durch mich fährt. Ich habe Nagi in einer Ecke sitzend entdeckt… also macht er tatsächlich hier mit… Hiko hat
meinen Blick gesehen und verzieht das Gesicht.* `Komm, Omi… wir sehen uns mal die Stücke an, die zur Auswahl stehen…’ ich lasse mich nach einem letzten Blick mitziehen und
er reicht mir 3 Kladden. Ich lese leise vor* Hamlet… Geist von Canterville … Romeo und Julia. Alles englische Klassiker, und auch auf Englisch zu spielen. Na, von mir aus.. Englisch
ist eines meiner Lieblingsfächer. Ich sehe mir unauffällig die Mädchen an. Wer wohl die Julia wird, das heisst, -falls- wir dieses Stück spielen? Mir wäre es recht, ich kenne es gut und finde es hoffnungslos romantisch…
Nagi *Ich sitze in meinem Eckchen und langweile mich ein bisschen. Eins der älteren Mädchen
hat mir drei Heftchen in die Finger gedrückt, offensichtlich die Stücke, die zur Auswahl stehen. Ich habe mir nur die titel angesehen und die mappen dann ungeöffnet beseite
gelegt. alles klassiker, wie spannend. naja, ich habe ohnehin nicht vor, irgendwas zu spielen. und da ich erfreulicherweise niemanden aus dem verein hier kenne -mit ausnahme
von Tsukiyono- bin ich sowieso ziemlich sicher davor für irgendeine rolle vorgeschlagen zu werden. der oberstufenschüler, der hier offensichtlich das sagen hat, klettert auf die
Bühne und allmählich wird es etwas ruhiger. er stellt sich vor, erklärt dass er die leitung über diesen kurs hier hat und dass wir als erstes mal entscheiden sollten welches stück wir
spielen und dann, wer welche rolle bekommt. ich höre desinteressiert und nur mit einem ohr zu, melden tue ich mich beim geist von canterville auch wenn es mir eigentlich egal ist.
doch anscheinend ist dieser kurs voller fans der tragödie, denn romeo und julia wird mit haushohem vorsprung gewählt. sofort geht das getuschel und gebrummel los wer denn
wohl die hauptrollen bekommen soll, doch der sempai macht es spannend und teilt erst die kleineren rollen zu. wenn sich mehrere für eine rolle melden entscheidet die englischnote
wer sie bekommt, schliesslich soll das stück ja auch auf englisch vorgetragen werden. hinter mir höre ich einige der mädchen tuscheln `hach Tsukiyono-kun wird -bestimmt- der
romeo, er kann ja so phantastisch englisch´ `bei ihm würde ich gerne die julia spielen´ `du doch nicht hana-kun du bist viel zu dick´ `bei der kussszene würde ich sterrrrben...´ ..ich
seufze genervt. was die alles für probleme haben...*
Omi *langsam sind die kleinen Rollen alle verteilt und wir nähern uns der Verteilung der
Hauptrollen. Bald sind nur noch die beiden Hauptfiguren zu vergeben. Der Sempai klatscht in die Hände, da der Geräuschpegel bedenklich ansteigt. `KUDASAI!’ Alles verstummt. Er
räuspert sich und stellt eine Schüssel mit Zetteln auf den Bühnenrand.* `Hier drin sind die Namen der Jungen, die noch keine Rolle haben und ein `sehr gut’ in Englisch vorweisen
können. Hier wird jetzt der Romeo ausgelost… wer möchte?’ *Alle Mädchen quietschen auf und der Sempai wählt blind eine aus. Kichernd und errötend zieht sie einen Zettel aus der
Schüssel. Der Sempai faltet ihn auseinander. `Romeo ist – Naoe-kun!’ *Die Mädchen stöhnen auf* `dann will –ich- nicht die Julia sein.. den küsse ich doch nicht!’ `ich auch
nicht…’ `ich auch nicht..’ Ich sehe zu Nagi, doch der starrt nur vor sich hin. Hiko grinst mich nur an. Der Sempai zieht noch einen Zettel. `Sollte Naoe verhindert sein, springt ein
– Nishimura-kun.’ Hiko nickt. `Ok. Mach ich.’ Der Sempai sieht in die Runde und sagt dann `Ich habe mich zu einer Neuerung entschlossen. Ich lasse die Julia von einem Jungen
spielen. Und da wir nur noch einen haben, der excellent Englisch kann, wähle ich – Tsukiyono’. Wie vom Donner gerührt sehe ich den Sempai an.* Waaas?!
Nagi *In Gedanken bin ich am fluchen. Na wunderbar -warum- muss das hier nach dem
Zufallsprinzip gehen und nicht wie üblich durch Vorschläge? Und ich bin anscheinend nicht der einzige, der darüber nicht sehr glücklich ist dass er den Romeo spielen soll, der
Tsukiyono-fanclub hinter mir gibt nicht gerade sehr leise seine Meinung über mich zum besten. Als ob mich das interessieren würde! Eine dieser hässlichen Schabracken küssen
zu müssen wäre wirklich eine Strafe. Es ist mir vollkommen egal -wer- die Julia wird, der Sempai wird sich eh nach einem anderen Romeo umsehen müssen. Ich glaube nicht, dass
ich in der Lage bin, dieses süße Geschmalze wirkungsvoll rüberzubringen. Als er allerdings mit seiner tollen `Neuerung´ ankommt schießen meine Augenbrauen in die Höhe. Was um
alles in der Welt soll das denn? Und Tsukiyonos geschockten Gesichtsausdruck übernehme ich eins zu eins. Der Weiß als Julia? Und ausgerechnet -ich- soll ihn anhimmeln... und sogar küssen? Meine Miene versteinert sich* Iie!
Omi *Mein Blick schießt zu Nagi. Er steht mit vollkommen erstarrten Gesichtszügen regungslos
da. Sein `Nein’ kam aus tiefster Seele und es trifft mich wie ein Schlag. Mein Gott muss ich ihm zuwider sein! Die Mädchen starren den Sempai ebenfalls fassungslos an, einige
wenden sich beleidigt mit den Worten `So ein Mist, was soll das denn, ich steig aus!’ zum Gehen. Ich will gerade den Mund aufmachen und die Nominierung ablehnen, als der Sempai
weiterspricht. `Wenn jemand die Arbeitsgruppe verlässt, nimmt er sich damit die Möglichkeit, seine Note um zwei Stufen zu verbessern beziehungsweise Punkte zu
sammeln, um das nächste Halbjahr in Englisch überspringen zu können,… also an eurer Stelle würde ich mir überlegen was ich tue.’ Zwei der Mädchen entscheiden sich daraufhin
zu bleiben, doch der Rest verlässt eingeschnappt die Aula. Ich starre vor mir auf den Boden. Meine Gedanken rotieren. Ich bin sowieso Klassenbester in Englisch, also brauche
ich mich nicht zu verbessern. Das nächste Halbjahr zu überspringen ist allerdings eine verlockende Aussicht. Aber was hilft es. Mit –Nagi- kann ich diese Rolle nicht spielen. Sein
Blick spricht Bände, und ich muss zugeben, dass mir das ziemlich weh tut. Ich spüre eine Berührung am Arm und sehe auf. Hiko steht lächelnd neben mir. `Ist doch super. So wie
Naoe aussieht, lehnt er ab und ich bin die zweite Besetzung.’ Er beugt sich leicht vor und spitzt die Lippen. `Ich freu mich schon auf die Balkonszene…’ Er zwinkert mir zu und ich
grinse verlegen. Aber irgendwie tut mir seine Aufmerksamkeit gut…* Ich kann mir nur so schlecht vorstellen, ein Kleid anzuziehen! *er sieht mich von oben bis unten an* `Hm. Ja,
vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber für die hohe Kunst…’ er grinst mir nochmal zu und wendet sich dann an Nagi. `Naoe, wie es aussieht, hast du ja keine Lust,
die Rolle zu übernehmen, ne? Geht klar, ich mach das schon! Vielleicht ist ja Theater auch nicht wirklich das richtige für dich. Ja ne…’ er winkt lässig, nickt dem Sempai höflich zu,
greift sich eins von den Textheften und wendet sich zum Gehen. `Ich gehe dann. Rolle lernen…’ Noch ein Blick zu mir und eine scherzhafte Verbeugung `“Leb wohl! Kein Mittel laß
ich aus den Händen, um dir, du Liebe, meinen Gruß zu senden.“’ Ich muss unwillkürlich Grinsen. „O denkst du, dass wir je uns wiedersehn?“ Er wirft mir eine übertriebene
Kusshand zu „Ich zweifle nicht, und all dies Leiden dient in Zukunft uns zu süßerem Geschwätz.“ Damit ist er draußen. Der Sempai sieht Nagi derweilen missmutig an. `Ich
finde das ziemlich daneben wie du dich aufführst. Aber bitte. Wenn du die Rolle nicht spielst, kannst du die Zertifikatsstufe vor übernächstes Semester vergessen!’
Offensichtlich hat er sich gut vorbereitet, er kennt den Status eines jeden hier ziemlich genau. Ich sehe unbehaglich zu Nagi rüber. Ich weiß, dass er fast alles tun würde, um so
viele Kurse wie möglich zu überspringen, weil ihn die meisten hier unterfordern und somit zu Tode langweilen. Aber wird er darauf anspringen? Ich kann nicht verhindern, dass mein
Herz schneller schlägt, obwohl ich mit mir selber schimpfe. Ich –wollte- ihm doch nicht mehr nachlaufen … Trotzdem hängen meine Augen an ihm. Er hat die Fäuste geballt und
ist offensichtlich in einem ziemlichen Konflikt. Nur meinetwegen … Ich halte es nicht mehr aus.* Sempai, kann nicht ein anderer oder ein Mädchen die Julia spielen? *Er schüttelt den
Kopf. `Für dich gilt dasselbe, Tsukiyono. Es ist –mein- Konzept, und davon gehe ich nicht ab. Niemand zwingt dich… du hättest zwar keine Nachteile dadurch, verspielst aber einen
entscheidenden Vorteil. Also denk gut nach, bevor du dich entscheidest…’ Mein Verstand meldet sich endlich mal wieder zurück und ich nicke. Er hat Recht. Ich werde diese Chance
nicht verpassen, nur weil ich meine Hormone nicht in den Griff bekomme.* Also gut. Ich nehme die Rolle an. *Nagi wirft mir einen `shi.ne’ Blick zu und ich atme hörbar aus* Kann
ich auch gehen? Sonst ist ja heute nichts mehr zu besprechen, oder? *Ich will nur noch weg hier. Der Sempai nickt mir zu. `Ja, geh nur. Nimm dir eins von den Textheften dort
vom Tisch!’ Ich nicke und schaue noch mal rüber zu Nagi. Er sieht stur an mir vorbei und ich drehe mich resigniert um. Mit dem Heft und meinem Rucksack gehe ich langsam
Richtung Ausgang. Ich will unbedingt Nagi’s Antwort noch hören… und wenn ich an der Tür lauschen muss!*
Nagi Missmutig starre ich in Richtung Sempai. Ich habe genau zwei Möglichkeiten, die mir beide
nicht gefallen. Spielen, und dafür ein Halbjahr englisch überspringen können, oder ablehnen und mich in dem anspruchslosen kurs in dem ich jetzt bin, weiter langweilen. Und noch
dazu einen Stüber von Crawford bekommen, weil ich den Kurs geschmissen habe. -eigentlich- wäre die Entscheidung nach rein logischen gesichtspunkten ja klar.... aber
warum um alles in der welt muss es ausgerechnet -Tsukiyono-sein? da hatte mein kleiner ausbruch von gestern endlich mal eine wirkung... und jetzt darf ich nicht nur zusätzliche
Stunden mit ihm verbringen, denn die Hauptrollen bekommen bestimmt sonderproben, nein, ich muss ihn auch noch küssen! Und wenn ich mich recht an das Stück erinnere auch noch
dreimal! Was, wenn Farfarello mit seiner Behauptung recht hat, dass Tsukiyono in mich verliebt ist, bestimmt das -letzte- ist was ich tun will. Und dieser Nishimura der neuerdings
dauernd an dem Weiß hängt wie eine Klette, ist eindeutig ziemlich heiß auf diesen Job. Er war ziemlich überzeugt dass ich ablehne... wenn ich die Rolle annehmen wird er nicht
gerade zufrieden sein. Wahrscheinlich kann ich mich dann auf eine Menge kleiner `Unfälle´ einrichten, damit er mich vertreten kann. In Gedanken lächele ich kalt. Soll er doch, er
weiss ja nicht mit -wem- er sich in Wirklickeit anleget ne. Aber vielleicht... ich sehe dem Sempai fragend in die augen. *ich denke es steht leider auch ausser frage Nishimura als
Erstbesetzung zu nehmen wenn ich diese ´Extrapunkte´haben will? *Er nickt nur kurz.`wenn du die rolle annimmst, bist du nächstes Jahr in Englisch eine Stufe höher, tust
du es nicht bist du es nicht so einfach.´ Na wunderbar...ich seufze leicht und beschließe bei den logischen gründen zu bleiben, die eindeutig -für- ein annehmen der Rolle sprechen,
aber das ungute Gefühl das in meinem bauch kribbelt kann das leider auch nicht ändern. Ich nicke dem Sempai knapp zu und nehme mir einen Text* Wakarimashita. Ich spiele
Romeo. *Auch wenn ich wahrscheinlich alles andere als überzeugend sein werde. Das glückliche Grinsen des Sempais ignoriere ich während ich Richtung Aulatür gehe. Der Weiß
im Kleid mit Lockenperücke und ich darf ihn anhimmeln... Farfarello wird sterben vor lachen.*
Omi *Ich habe an der spaltbreit offenen Tür gelauscht und ich habe gehört was ich wissen
wollte. Nagi nimmt die Rolle also an. Ich sehe einen Schatten näherkommen und mache, dass ich verschwinde. Da die jetzt im Dunkeln liegende Kantine das nächstbeste
erreichbare Ziel ist, trete ich schnell durch den Eingang und bleibe links davon stehen, bis Nagis Schritte, denn er war es, wie ich im Hinterhersehen erkennen kann, verklungen sind.
Ich stoße die Luft aus und lasse mich auf einen der Stühle fallen. Ich hätte jetzt um alles in der Welt nicht mit ihm sprechen wollen… Mit gemischten Gefühlen starre ich auf das
Textheft. `Julia’ also nur meine Texte inklusive Stichworte. Ist ja nicht besonders viel. Ich kann das meiste sowieso auswendig, weil ich es schon oft gelesen habe. Ich mag
Shakespeare halt. Als ich mir die Szenen mit Romeo ins Gedächtnis rufe, bekomme ich Beklemmungen. All diese Liebesschwüre, und die Küsse… hoffentlich kommt der sempai
nicht auf die idee, das ganze `modern’ zu inszenieren.. vielleicht noch mit einer `echten’ Bettszene… denn bei der Szene mit `es war die Lerche’ ist doch recht eindeutig wie
Shakespeare das gemeint hat.. die haben da bestimmt nicht nur `geplaudert’… Ich muss schlucken. Es wird die Hölle werden… Bin mal gespannt was Ken dazu sagt, wenn ich ihm das erzähle.*
Nagi *Unschlüssig stehe ich vor der Schule. Es ist noch eine gute halbe Stunde bis Farfarello
mich abholen kommt, und es regnet wieder in Strömen. Aber das einzige das in Sichtweite der Schule liegt, so dass ich Farf sehe, wenn er da ist, ist ein Eiscafe. Und durch die
Fenster erkenne ich fast meinen ganzen Theaterkurs, die offensichtlich in einer heissen Diskussion stecken... und dreimal darf man raten -wer- wahrscheinlich der Gegenstand
dieser Diskussion ist. Ein auto rast durch die dicke Pfütze vor mir und ich muss ein bisschen tricksen um nicht pitschenass zu werden. Scheiss drauf, ich habe mir noch nie
viel aus solchen Lästereien gemacht und ich werde bestimmt nicht hier rumstehen und kalt und nass werden wenn ich auch warm und trocken und mit einer Tasse Tee auf farf
warten kann. Schnell überquere ich die Straße und trete ein. Wie erwartet ist eine Sekunde Stille und Angaffen, dann geht die Diskussioion mit zusammengesteckten Köpfen
und im verschwörerischen Flüsterton weiter. Ich seufze mental, dieser Kurs wird die Hölle. Und daran ist nicht nur Tsukiyono als Julia schuld. Ich setze mich an einen kleinen Tisch in
Türnähe und ordere meinen Tee. Das Heft in meiner Hand hat ein paar Tropfen abbekommen. Naja, wird schon wieder trocknen. Ich schlage die erste Seite auf und fange
an zu lesen... als ich auf der zweiten bin ist mir übel. Der Text ist ein bisschen umgeschrieben, wohl damit die Zuschauer besser verstehen worum es geht... aber
gnadenloses Liebesgesäusel bleibt halt gnadenloses Liebesgesäusel*
Omi *Als ich aus dem Schulhof trete steht Ayas Porsche draußen, aber am Steuer sitzt Ken.
Ich steige ein und schnalle mich an. `Konban wa’ Ken sieht mich fragend an. `Na wie war’s?’* Konban wa. Ich spiele die Julia. *Ich kann es ihm ebensogut gleich sagen, wenn
ich die Texte übe, weiß er es sowieso. Wie erwartet kichert er. `Und Naoe ist Romeo?’ Mein Gesichtsausdruck muss Bände sprechen, denn er lacht jetzt laut. `Bingo, eh? Guck
mal, wer da in dem Cafe am Fenster sitzt. Wollen wir ihn fragen, ob wir ihn nach Hause fahren sollen?’ Ich sehe Ken düster an.* Das ist nicht witzig, Hidaka. *Er wird ernst.
`Gomen. Aber dein Gesicht war zum malen.’ Er fährt schweigend weiter und ich grüble vor mich hin. Der Sempai ist wirklich gemein. Er hat uns regelrecht erpresst. Aber den Kurs
schmeißen will ich nicht, und das nicht nur wegen der Englisch-Noten… Ich habe nicht wirklich mit Nagi abgeschlossen, fürchte ich… zu Hause angekommen esse ich nur noch
kurz was, irgendwie ist mir nicht so nach Gesellschaft* Ich geh’ schlafen. *Aya und Yohji sehen fern, Yohji schaut kurz auf `Alles klar, Chibie?’* Hai. Alles klar.. *ich sehe zu dass
ich in mein Zimmer komme. Todmüde falle ich ins Bett. Nur nicht mehr nachdenken, dazu habe ich morgen genug Zeit.
Nagi *während ich lese höre ich kurz ein bekanntes autogeräusch und schaue auf. aha, julia
wird stilgerecht abgeholt. auch wenn für die Zeit eine Kutsche wohl angebrachter wäre als ein Porsche. Ich habe mich grade wieder in den Text vertieft als mich jemand anspricht.
´ey Naoe, wozu liest du das eigentlich? Die rolle übernehme doch sowieso ich.´ Ich schaue auf. Nishimura, wie ich mir schon dachte. Aus der Theaterecke erklingt Gelächter
und zustimmendes Klatschen, Nishimura hat die Hände in die Hüften gestützt und grinst mich siegessicher an.* Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, du musst dir wohl eine
andere Gelegenheit suchen um Tsukiyono an die Wäsche gehen zu können. *Das Grinsen wird etwas angestrengter. Ich habe ziemlich laut gesprochen und anscheinend ist es
Nishimura nicht so lieb, dass jetzt das gesamte Cafe weiß, das er auf das Kätzchen scharf ist. Er zischt mich an und ballt die Fäuste. `Du solltest besser darauf achten was du
sagts, Naoe.´ *Ich sehe ihn nur kalt an* Und du solltest dir besser überlegen wem du drohst und wem nicht.* Er lacht nur. Ich bin fast einen Kopf kleiner und ein paar Kilo
leichter als er, offensichtlich nimmt er mich nicht sonderlich ernst. `Ja ja ich werde mich in acht nehmen oh großmächtiger romeo. Ich zittere schon.´ Er wedelt mit seiner hand vor
meiner Nase rum und aus dem Hintergrund erklingt wieder Gelächter, aber als er sich zu mir runterbeugt und mir ein `Omi gehört mir! Lass bloß die finger von ihm oder es ergeht dir
schlecht´ ins Ohr zischt kommt er mir eindeutig zu nahe. Ich habe nicht das geringste Interesse an dem Weiß aber mich reizen sollte man trotzdem nicht. Ich habe schon den
Mund geöffnet als plötzlich ein ´Hey Naggels hier steckst du also´ durch das Cafe schallt. Farfarello´s Stimme klingt zwar lässig aber sein Blick ist hart. Offensichtlich ist es ihm auch
nicht recht, dass Nishimura so nahe an mir dran steht. Mit einem Fingerzeichen signalisiert er `Ärger?´ aber ich schüttele nur leicht den Kopf und stehe auf. Nishimura und seine
Clique sind plötzlich sehr still und ich muss lächeln als Farf mir demonstrativ einen Arm um die Schulter legt und ein bisschen sein Auge funkeln lässt. Der Ire -kann- sehr
eindrucksvoll wirken, mit der Augenklappe und den vielen Narben, und fürs erste hat Nishimura wohl genug davon mir zu drohen. Ich lasse noch ein honigsüßes Sayonara hören bevor ich mit Farf zum Auto gehe.*
*im auto angekommen sieht farf mich fragend an.´was wollte den der von dir?´ich
zucke mit den schultern.* eifersüchtig. *als nichts weiter kommt sieht farf mich mit hochgezogenen augenbrauen an und ich kann sein ´lass dir doch nicht immer alles aus der
nase ziehen´schon förmlich hören. ich seufze leicht.* wir spielen romeo und julia im kurs, ich bin romeo... und Tsukiyono spielt die julia. *Farfs Augen werden groß und -wie
erwartet- bricht er in Gelächter aus.´wer ist denn auf-die- glorreiche idee gekommen? Ist Julia nicht eigentlich ein Mädchen?´*Hai ist sie...aber der Regisseur will seine
´Innovationen´ verwirklichen, also ist Julia zwar ein Mädchen, wird aber von Tsukiyono gespielt. ´Aha. Und wie haben sie dich dazu gezwungen den Romeo zu geben?’ *Ich
schmunzele. Farf kennt mich wirklich zu gut.* Mit Extrapunkten für Englisch. Spiele ich diesen liebeskranken Tölpel und himmele Tsukiyono an, komm ich eine Stufe höher im
nächsten Halbjahr. Weigere ich mich, kann ich in dem langweiligen Kurs versauern. *Farf brummt irgendwas zustimmendes. `Und warum will dir dieser Kerl aus dem Cafe ans
Leder?´* Einer von Tsukiyonos vielen Verehrern. Und die Zweitbesetzung für Romeo. *Farfarellos Antwort fällt aus, da wir in diesem Moment im Parkhaus ankommen. Ich
verstehe beim Aussteigen nur noch sowas wie `dann stinken diese Proben nach Unfällen sobald du auf der Bühne bist.´ Oben angekommen entledige ich mich erstmal meiner
Schuluniform und schlüpfe in bequeme Klamotten bevor ich mir in der Küche was zu Essen mache. Farf hockt im Wohnzimmer und sitzt schon erwartungsvoll vor der Playstation als
ich mit Sandwiches und Getränken für uns beide reinkomme. `Zocken wir noch ein bisschen?´ Er wedelt mit dem Controller und ich nicke. Endlich mal ein Abend ohne Hausaufgaben.*
Omi *Der Wecker hat mich aus dem Tiefschlaf gerissen. Natürlich habe ich nicht einschlafen
können sondern noch lange rumgegrübelt, und als ich endlich weggedriftet bin war es bestimmt nach 2 Uhr. Heute wird ein Mammut-Tag. Matheklausur, nachmittags Dienst im
Laden und abends Probe. Ich stöhne gequält. Ich fühle mich, als hätte ich überhaupt nicht geschlafen, und wenn ich an Nagi denke bekomme ich einen Knoten im Magen. Heute ist ja
auch wieder Informatik… Ich kriege nichts zum Frühstück runter und gehe lieber nach einer Tasse Tee eiskalt duschen. Etwas wacher als vorher packe ich meinen Rucksack.
Seufzend stecke ich das Textheft ein. Vor dem Einschlafen habe ich noch darin herumgeblättert, und gesehen, dass es etwas zeitgemäßer formuliert ist. Für Schulen
aufbereitet sozusagen. Ich mag das Original, aber was soll’s. Als ich wieder runterkomme steht Ken an der Treppe und hält mir mein Essenpaket hin. `Du siehst schlapp aus. Geht
es dir gut?’ Ich nicke, obwohl mir eher nach „Ich will ins bett und nichts hören und sehen“ wäre. Ich schnappe mir meinen Helm und gehe nach draußen* Bin dann weg.. bis heute
mittag. Ich spüre Ken’s besorgten Blick im Rücken und zucke innerlich die Achseln. Er kann mir auch nicht helfen… Keiner kann das. -- An der Schule parke ich das Motorrad. Kaum
bin ich abgestiegen, als Hiko neben mir auftaucht. `Ohayo, Julia.’ Ich antworte leicht muffig* Nenn mich bitte nur bei den Proben so! *Er guckt verletzt und es tut mir sofort
leid, ihn so angefahren zu haben* Gomen, ne. Ich hab schlecht geschlafen. *Er grinst mich kokett an `Ich hoffe doch meinetwegen, ne?’ Ich lächle, und schüttle den Kopf.*
Nein, eher wegen… *`Naoe-kun’ wollte ich sagen, aber etwas hindert mich und ich schwenke schnell um* …des Stücks. Aber ich muss jetzt los, hab Mathe-Klausur. *etwas
abrupt lasse ich ihn stehen. Habe ich mich getäuscht oder hat er mich seltsam angesehen? Er sah aus, als ob er wüsste, dass ich Nagis Namen aussprechen wollte. Ich
hoffe er fängt nicht an, den Eifersüchtigen zu spielen. Das fehlte mir gerade noch… einen eifersüchtigen Verehrer kann ich jetzt am allerwenigsten gebrauchen… Oder ist es wegen
der Rolle? Ich reiße mich energisch zusammen. Jetzt ist nur eines wichtig: Mathematik! Schleunigst suche ich meine Klasse auf.*
Nagi *Gut ausgeschlafen sitze ich im Schulbus. Farf hat mich gestern schon früh ins Bett
gejagt und ich habe heute die ersten beiden Stunden frei gehabt und ich habe endlich mal nicht das Gefühl, jede Sekunde einschlafen zu müssen. Und das ist auch gut so, denn die
erste Stunde heute ist Informatik.. und da langweile ich mich ohnehin so dermaßen dass ich kaum die Augen aufhalten kann. Es hat schon geschellt als Tsukiyono auftaucht, aber
der Lehrer mault nicht, dass er zu spät ist und ich erinnere mich daran dass seine Stufe eine klausur hatte heute. Naja so wie er ausschaut wird die wohl nicht viel geworden sein.
Er ist eindeutig zu blaß und hat in den ersten 5 Minuten schon dreimal gegähnt. Das ist normalerweise mein Job und ich wundere mich schon ein bisschen, dass er so müde ist. Er
ist sonst gerade frühmorgens schrecklich munter. Aber vielleicht hatten sie ja eine Mission letzte Nacht oder was auch immer, es sollte mich ohnehin nicht interessieren. Der Lehrer
ruft uns auf, damit wir das Programm, das wir als Strafe schreiben mussten den anderen erklären, und wieder sind die Rollen vertauscht. Tsukiyono steht schweigsam neben mir
und sämtliche Erklärerei bleibt an mir hängen. Als er dann doch etwas erklären will und sich prompt verhaspelt schaue ich ihn doch mal fragend an. Das Programm ist Kinderkacke, er sollte keine Probleme haben eigentlich.*
Omi *die Klausur war ätzend. Ich hoffe ich habe wenigstens ein `B’… Der Mathelehrer sieht
mich besorgt an. `Wenn es Ihnen nicht gut geht, können wir die Arbeit aus der Bewertung nehmen und sie schreiben nach.’ Ich zucke die Schultern.* Ich habe keine Ahnung wie
schlecht sie geworden ist… *Der Lehrer zieht die Brauen hoch `Alles unter einem B lasse ich nicht gelten!’ Ich zucke wieder die Achseln. Ich bin so müde…* In Ordnung, nehmen
Sie sie raus. Ich schreibe nach… Arigatou gozaimashita, sensei. *Wenigstens ausreichend ehrerbietig bedankt habe ich mich.. aber die blöde Klausur noch mal schreiben zu müssen
ist nicht gerade eine tolle Aussicht… missmutig schleiche ich zum Computerraum. Heute müssen wir unser Programm vorstellen… ich muss mit Nagi vorne stehen und eventuell mit
ihm sprechen… mein Herz fängt an zu hämmern und ich bekomme feuchte Hände. Zum Glück ist Hiko nicht in diesem Kurs… Die Vorführung wird fast ein Fiasko. Ich kann keinen
klaren Gedanken fassen, und überlasse Nagi die ganze Erklärerei. Dabei traue ich mich nicht mal, ihn anzuschauen. Als ich doch mal was sagen muss, geht es total daneben, weil
ich grade denken musste: ‚o romeo, romeo, warum denn romeo..’, … und folglich keine Ahnung habe, wo wir gerade waren. Nagi sieht mich seltsam an und ich werde blutrot.
Verdammt noch mal… aber er springt, anscheindend aus einem hochherzigen Impuls heraus, ein und zieht die Karre für mich aus dem Dreck. Wir bekommen beide unser A und
als es endlich schellt bin ich den Tränen der Erleichterung nahe. Nagi will sich wie immer sofort verdrücken, doch ich renne ihm quasi nach und halte ihn an seinem Rucksack fest.
Er –hasst- direkten Körperkontakt. Ungewollt frage ich mich, wie das wohl mit den Kuss- und sonstigen zärtlichen Szenen werden soll.. aber wahrscheinlich kommt es dazu eh
nicht. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Ebenso ungewollt findet ein Teil von mir das sehr schade…* Danke, Naoe-san. Du hast mir grade die Note gerettet. *Ich versuche
ein Lächeln aber es misslingt mir gründlich als ich in sein unbewegtes Gesicht sehe. Ich mache auch immer wieder dieselben Fehler… zu allem Übel kommt auch noch Hiko den Flur
entlang und sein Gesicht wird unwirsch, als er Nagi und mich zusammen stehen sieht*
Nagi *Tsukiyono scheint wirklich mehr als nur ein bisschen fertig zu sein, nicht mal sein übliches
Grinsen will ihm gelingen* Keine Ursache, der mündliche Teil zählt schließlich weniger als das Schriftliche, und das hast du ja alleine erledigt. Also nur fair wenn ich erkläre. *Ich
lege leicht den Kopf schief und sehe ihn kritisch an.* Du solltest dich krankschreiben lassen für heute Tsukiyono. Um ehrlich zu sein, du siehst aus als ob du gleich...* umfällst
wollte ich eigentlich sagen aber in dem Moment bekomme ich unvermittelt einen harten Schlag in den Rücken und muss mich an Tsukiyono festklammern um nicht umzufallen.
`Ach entschuldige bitte Naoe-san. Bin über meinen Schnürsenkel gestolpert.´ Ich ziehe die Augenbrauen zusammen bei der Stimme. Nishimura schon wieder*
Omi *Ich sehe über die Schulter von Nagi Hiko sich nähern und will ihn gerade begrüßen als er
sich urplötzlich nach vorne fallen lässt und Nagi schubst. Der stolpert und klammert sich an mir fest. Unbewusst packe ich zu und halte ihn. Dabei sehe ich Hikos Grinsen und ich
weiß, dass da irgendwas im Gange ist. Nagi macht sich ziemlich heftig los und ich murmle eine Entschuldigung. Er erwidert nichts und geht einfach davon. Mist. Mist. Mist. Gerade
haben wir mal ein paar ganz normale worte gewechselt, und dann sowas… nein, er hat sich anscheinend sogar Gedanken um meinen Gesundheitszustand gemacht. Sonst konnte
ihn das immer gar nicht wenig genug kümmern… dazu kommt, dass Hiko nicht weiß, -wen- er da aufs Korn genommen hat. Zeit, einige Dinge zu klären, schätze ich… und mit der
Anrede fangen wir mal gleich an.* Nishimura-kun… ich gehe in die Kantine. Ich habe eine stunde frei vor japanisch. Hast du lust einen kaffee mit mir zu trinken?
Nagi *mit wachsendem Zorn gehe ich in Richtung meiner nächsten Klasse. Ich würde diesem
überheblichen Bastard nur -zu gerne- mal sagen was hier Sache ist...und ein oder zwei Knochen brechen. Aber nein, keine Telekinese in der Schule, und rein körperlich habe ich
gegen den Kerl keine Chance. Ich könnte zwar ein paar von den Tricks anwenden, die Farf mir gezeigt hat... aber für sowas würde ich direkt von der Schule fliegen. Innerlich
kochend sitze ich in meinem Geschichtskurs. Ich -hasse- es wenn ich mich nicht wehren darf. Was will der eigentlich von mir, ich habe überhaupt kein Interesse an seinem
heißgeliebten Tsukiyono. Und dass ich mich für die Rolle des Romeos freiwllig gemeldet habe kann man ja nun grad auch nicht sagen. Maulig kritzele ich ein paar Notizen in mein
Heft. Wenn er schon so eine aktion abzieht wenn ich nur mit dem Kätzchen -rede- bin ich mal gepannt was er macht wenn ich ihn küssen muss. Stahlträger auf den Kopf oder
sowas in der Richtung. Weiß wirklich nicht, was der Weiß an der Gesellschaft von dem mag, hängt ja dauernd mit ihm rum. Aber ich weiss ja auch nicht was er an -mir- eigentlich
findet, offensichtlich hat das Kätzchen einen seltsamen Geschmack*
Omi *Wir haben unsere Tassen auf einen Fenstertisch gestellt und sitzen uns jetzt gegenüber.
Ich spiele eine Weile mit meinem Kaffeelöffel, denn ich weiss nicht recht, wie ich anfangen soll, und er sagt ebenfalls nichts sondern starrt aus dem Fenster. Als das Schweigen zu
lange dauert, gebe ich mir schließlich einen Ruck.* Nishimura-kun… *Hiko sieht mich seltsam an. `Ich dachte, es sei -Hiko- und –Omi-, Tsukiyono-`kun’?’ Seine Stimme klingt
irgendwie – verletzt? Ich stöhne innerlich auf. Ich wusste es doch…* Hör zu… *so behutsam wie möglich versuche ich ihm klarzumachen, dass ich ihn zwar mag, aber keine
weiteren Ambitionen hege. Er sieht mich ungläubig an `Du fährst immer noch auf diesen kaltschnäuzigen Naoe ab, stimmts? Ich fasse es nicht…’* Nishimu… Hiko! *ich hasse es,
jemanden zu enttäuschen oder zu verletzen. Aber was soll ich machen? Ich bin selber nicht ganz klar im Kopf und soll für ihn mitdenken und mitfühlen?* Ich `fahre’ im moment
auf niemanden ab. Ich habe den Kopf auch so voll genug mit Schule, Nebenjob und Theater *von den Missionen mal ganz zu schweigen, aber das weiß er natürlich nicht* und
das mit Naoe-kun ist… es ist… *ich breche ab. Ich weiß nicht was es ist. Bin ich verliebt? Oder will ich nur, dass er mich akzeptiert? Oder was?* Ich muss mir erstmal selber klar
werden, was ich will, ok? Aber ich mache dir keine Hoffnungen. Ich mag dich als Freund… mehr ist da nicht. *es klingt hart, aber die Wahrheit ist meistens hart. Da gibt es nichts zu
beschönigen. Deprimiert nehme ich einen Schluck Kaffee. Immerhin kann ich ihm mehr anbieten, als Nagi –mir-…*
Nagi *der Rest des Tages verläuft ereignislos, keiner von beiden lässt sich wieder blicken und
ich habe mich mittlerweile wieder etwas beruhigt. Nishimura will Krieg, - den kann er haben. Nach der Schule haben mich Schuldig und Farfarello abgeholt, essen gehen, und
Farf hat natürlich sofort gefragt ob ich wieder Ärger hatte als er mein Gesicht gesehen hat. Wenn ich wollte hätte Nishimura ein -wirkliches- Problem, meine `Familie´ ist nicht
gerade begeistert darüber wenn jemand ihrem ´Chibie´ auf die Nerven geht. Aber ich denke das bekomme ich sehr gut alleine geregelt. Ein leckeres italienisches Essen, einen
kleinen Einkaufsbummel und eine Tasse Tee später setzen die beiden mich wieder rechtzeitig vor der Schule ab. Zwei Stunden Theaterprobe. Ich seufze leicht als ich die Tür zur Aula öffne. Auf in den Kampf ne...*
Omi *erstaunlicherweise lächelt Hiko mich an* Na gut. Dann weiß ich ja, woran ich bin. Aber…
*er beugt sich leicht vor* ich mag –dich-. Und nicht nur als Freund! Und wenn du dir mal klar darüber bist, was du willst, … wer weiß? *er lehnt sich zurück und nippt an seinem
Kaffee.* Ich werde Naoe nicht mehr anfeinden. Und zwar, weil –du- ihn magst… egal auf welche Art das auch sein mag. Und vielleicht… wenn er dich oft genug hat abblitzen
lassen…’ er blinzelt mir zu. `Ich kann warten, ich bin ein sehr geduldiger Mensch.’ Ich sehe ihn erstaunt an* Meinst du das ernst? *er grinst. `Klar. Ich entschuldige mich sogar
bei Naoe, wenn mir das bei dir Punkte bringt…’ Ich nicke ihm zu.* Das würde ich gut finden… *er springt auf. `Dann mal los … auf zum Japanisch kurs..’ er verbeugt sich
scherzhaft `Ich freue mich auf heute abend.. wenn Romeo und Romeo edel um die Gunst der Julia streiten…’ unwillkürlich muss ich lachen. Das erste Mal heute, wie mir auffällt…
und ihm auch.* Hey! Wenigstens bringe –ich- dich mal zum Lachen, ne? *Er nimmt meinen Arm und zieht mich Richtung Klasse. Mit gemischen Gefühlen folge ich ihm. Irgendwie ist
mir das alles ein bisschen viel heute… --- Nachmittags stehe ich gähnend im Laden und kriege wieder mal nicht viel auf die Reihe, bis Ken, der mit mir Dienst schiebt, mich
energisch ins Bett schickt. `Los, Omi, geh schlafen. Ich wecke dich rechtzeitig und fahre dich zur Probe. Das bisschen hier schaffe ich auch allein.’ Dankbar nehme ich sein Angebot
an. Als er mich dann an der Schule absetzt habe ich das Gefühl, wenigstens –etwas- ausgeruht zu sein.* Danke, Ken. Das hat es echt gebracht mit dem Schlafen… *`Schon
klar, Omi. Sei gut! Ich hole dich nachher wieder ab…’ damit braust er davon und ich gehe mit klopfendem Herzen in die Aula. Was das wohl gibt heute?...*
Nagi *ich hebe leicht verwundert die Augenbraue als Tsukiyono auftaucht. Ich hatte eigentlich
eher gedacht, dass er zu Hause bleibt, so fertig wie er heute morgen war, aber er sieht sogar ein bisschen fitter aus als vorher. Ich zucke mental die Schultern. Na, dann ist er
halt da - auch wenn er nicht gekommen wäre, aufgeschoben ist ja leider nicht aufgehoben. Ich zucke leicht zusammen als mich etwas in die Seite piekst. `Gomen
Naoe-san, ich habe den Stoff hier etwas zu straff gemacht. `Ich seufze leicht. Noch nicht das erste Mal gespielt und schon werden Kostüme angemessen.* Michts passiert,
Tomoe-san. *Seit 10 Minuten stehe ich hier nur in Hose und Unterhemd und lasse mich von Nadeln pieken. Tomoe-san, ein etwas dickliches Mädchen aus der Abschlussklasse ist
für die Kostüme zuständig. Ich schaue zu wie Nishimura sich sofort wieder an unser Blumenkind dranhängt und ihn zur Bühne zerrt. Offensichtlich war der Weiß über die kleine
Stolper-Aktion von heute Vormittag nicht sehr begeistert, denn Nishimura hat sich eben bei mir dafür entschuldigt. Ich habe nur mit den Achseln gezuckt und ihn dann wieder
ignoriert. Mir egal was der treibt oder nicht, wenn es mir zu doll wird wehre ich mich schon. Ich richte mein Augenmerk wieder auf die bühne auf der unser Regisseur bereits die
ersten Szenen mit den passenden Spielern probt. Ganz am Anfang habe ich nichts zu tun, deshalb hat er Tomoe auf mich losgelassen. Und auch Tsukiyono wird sofort von der
zweiten Schneiderin in unserem Kurs in Beschlag genommen und mit Unmengen an zarthellblauem Stoff umhüllt*
Omi *Ich lasse mich von Matsuzaki-chan vermessen und mit Stoff umwickeln. Sie kichert dabei
ständig und ist rot um die Nase… ein Umstand, der mir angesichts der Tatsache, dass Nishimura sauer guckt, Nagi mir gegenübersteht, äußerst amüsiert lächelt und ansonsten
stoisch das ganze Prozedere über sich ergehen lässt, unglaublich auf den Geist geht. Am liebsten würde ich herausschreien dass ich nicht auf Mädels stehe… aber das wäre wohl
nicht der rechte Augenblick, ne, also richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Proben. Auf der Bühne ist Hochbetrieb, und eigentlich kann es nicht mehr lange dauern, bis Nagi und
ich dran sind. Kitada-sempai hat sich -wie kann es anders sein- das erste Treffen zur Probe ausgesucht. Ich werde von der Schneiderin erlöst und ziehe mein Shirt wieder über.
Dann überfliege ich schnell noch mal meinen Text. Alles klar.. ich beherrsche die paar Zeilen perfekt. `Also, Romeo und Julia auf Position, bitte’ der Sempai klatscht in die Hände
und ich schlucke einmal schwer. Jetzt wird es ernst…*
Nagi #Dann beweg’ dich nicht, und was mein Mund erfleht, ergreift er. So wird mein Mund durch deinen befreit von jeder Sünde.#
*Ich presse meine Lippen wenig gefühlvoll auf Tsukiyonos und will gerade so tun,
als ob ich `leidenschaftlich’ werde, aber weiter komme ich nicht denn unser sogenannter Regisseur unterbricht uns. Dass er sich nicht die Haare rauft ist alles.`Naoe-san, du hast
eben geklungen, als ob du eine Packungsbeilage vorliest und nicht, als ob du vorhättest, die Liebe deines Lebens zu küssen... und was du da gerade als `Kuss’ geboten hast ist
alles andere als überzeugend!´ *Das provoziert bei mir nur eine leicht gehobene Augenbraue und er wendet sich an den Weiß* `...und ich kann mir auch nicht vorstellen,
dass Julia so einen panischen Gesichtsausdruck hatte.´ *Tsukiyono schaut ein wenig verlegen zu Boden und Kitada seufzt* `Okay ich seh’ schon - ihr beide braucht Starthilfe.
Ist ja auch nicht so einfach.´ *Flott klettert er zu uns auf die Bühne* `Erstmal müsst ihr näher zusammen, das Treffen darf ja keiner bemerken und so weit wie ihr
auseinandersteht müsstet ihr euch ja anschreien. Nicht sehr romantisch.´ *Wir bekommen beide einen auffordernden Schubs in den Rücken. Dann greift er nach meiner Hand und
drückt mir Tsukiyonos zwischen die Finger. Unser Blumenkind hat mittlerweile einen hübschen Rotton um die Nase, ich warte nur stoisch auf die nächste Attacke unseres
Regisseurs* `So, nochmal ab Romeo... `dann beweg dich nicht´ ...immer schön schüchtern auf den Boden schauen, Tsukiyono-kun, du bist immerhin eine keusche
Jungfrau. Und Naoe-san, ich weiss ja nicht, was bei dir nötig ist um etwas Leidenschaft zu wecken, aber was immer es ist denk bitte ganz doll daran. Und vergiss nicht, Julia ist deine
absolute Traumfrau... also wirke ein bisschen enthusiastischer, schliesslich erlaubst du dir hier ganz schön was indem du sie einfach küsst.´ *Ich seufze mal wieder als Kitada sich
wieder zurückzieht und ein dramatisches `uhuund...action´ ruft, als ob wir beim Fernsehen wären. Er will mehr Leidenschaft? Na gut, soll er haben. Tsukiyono vergisst sein frommes
Auf-den-Boden-starren vollkommen und starrt mich entgeistert an als ich ihn auf einmal mehr oder weniger anschnurre anstatt meinen Text nur herunterzusprechen, ihn
gleichzeitig etwas näher ziehe und ihn perfekt aufs Stichwort küsse. Im Hintergrund kann ich Kitada begeistert flüstern hören, offensichtlich war das richtig so, während ich darauf
warte dass meine Julia sich wieder an ihren Text erinnert*
Omi *Die ganze Zeit zittere ich vor dem ersten –meinem- ersten Kuss, aber als Nagi anfängt,
seinen Text herunterzuleiern bin ich total demoralisiert. Als er dann Anstalten macht, den ersten Kuss des Abschnitts `auszuführen’, anders kann man seinen Gesichtsausdruck beim
besten Willen nicht deuten, verlässt mich endgültig der Mut. Mein Herz hämmert dennoch wie irre, als sich mir sein Gesicht nähert. Als unsere Lippen sich berühren schließe ich
erwartungsvoll die Augen. Doch irgendwie passiert - nichts. Nicht wirklich. Ich hatte mir eigentlich eingebildet, dass Feuerwerke explodieren und Engel singen, wenn ich Nagi
küssen dürfte… aber seine Lippen sind kalt und hart und ich fühle – gar nichts. Etwas enttäuscht mache ich die Augen wieder auf. So ist das also… Kuss ist nicht gleich Kuss.
Dies hier ist einfach nur – abtötend. Offensichtlich geht es ihm genauso wie mir und ich sehe weg. Peinlich… Kitada-sempai ist da augenscheinlich genau meiner Meinung, denn er
hält uns eine Standpauke vom Feinsten. Danach demonstriert er, wie –er- sich die Szene vorstellt. Als ich Nagis Hand in meiner spüre, verdoppelt sich schlagartig mein Puls. Nagi
setzt an, seinen Text erneut zu sprechen. Sprechen?? Seine Stimme hat auf einmal ein ganz besonderes Timbre, seine Augen funkeln und der Druck seiner Hand verstärkt sich.
Als er das letzte Wort, –Sünde-, wie passend!!, spricht, macht mein Herz einen Sprung. Dieser Tonfall… Und dann bin ich ganz nah bei ihm, seine Lippen, jetzt weich und warm,
pressen sich auf meine, irgendwie ist seine andere Hand auf meinen Rücken geraten und zieht mich näher… ich schließe die Augen. Das ist es… so habe ich mir meinen ersten Kuss
immer vorgestellt… das Blut rauscht in meinen Ohren, mein Herz donnert gegen die Rippen… unwillkürlich öffnen sich meine Lippen als die laute Stimme von Kitada-sempai
mich unsanft in die Wirklichkeit zurückholt. `Tsukiyono-kun. Dein Text!!’ Ich zucke zusammen.*
#So.. so.. trägt…#
*ich sehe in Nagis Augen und könnte darin ertrinken… wenn nicht sein spöttisches
Lächeln wäre als er mir weiterhilft.
`#... mein Mund dafür der Sünde Schuld?# - Herrgott, Tsukiyono! Die eine Zeile
wirst du doch behalten können!’*
Nagi *Tsukiyono wirkt völllig durch den Wind, als er verzweifelt versucht, sich an seinen Text
zu erinnern. Anscheinend konnte man mir diese `Leidenschaft´ abkaufen, denn auch Kitada unterbricht uns nicht, auch wenn er den Weiß etwas unsanft aus seinen Träumen
weckt. Endlich bekommt der seine Zeile zusammen, so dass ich weitermachen kann. Ich habe meine eine Hand immer noch auf seinem Rücken. Doch die andere benutze ich jetzt
dazu, sanft sein Kinn anzuheben, damit ich meiner `Julia´ dramatisch wirkungsvoll in die Augen gucken kann* #Dein Mund und Sünde? Oh Vorwurf, süß erfunden, so gib mir meine Schuld zurück...#
*Wieder der Kuss, diesmal ein kleines bisschen länger. Erstaunlicherweise erinnert
sich Tsukiyono diesmal sogar an seinen Text, und kaum ist er fertig, da springt Kitada auch schon auf uns zu. `-So- wollte ich das haben!´ *Er grinst mich fröhlich an während
ich den Weiß wieder loslasse und erstmal einen lange benötigten Schritt Abstand zwischen uns bringe.*
Omi *Nagi hebt mein Kinn an und sieht mir in die Augen. Gott, wie oft habe ich mir schon
gewünscht, er würde mich –so- ansehen! Als er mich zum zweiten Mal küsst bin ich nahe daran zu Boden zu gehen. Ich muss an mich halten um ihn nicht zu umklammern und nie
wieder loszulassen. Obgleich unsere Lippen geschlossen bleiben –was auch sonst- ist es eine unglaublich sinnliche Erfahrung für mich. Als Nagi den Kuss beendet, sehe ich ihm in die Augen.*
#Ihr küsst recht nach der Kunst….#
*Leider weicht er augenblicklich zurück, nachdem der Sempai sein ok gegeben hat.
Dieser beendet auch gleich die heutigen Proben. `So Kinder, genug für heute!!’ Sofort ist Nagi von der Bühne und mit seinem Rucksack zum Ausgang unterwegs. Ich wende mich
resigniert ab. Was solls… Hiko taucht neben mir auf. `Na, noch was trinken gehen?’ Ich schüttle den Kopf.* Ich werde abgeholt. Sollen wir dich absetzen? *Er nickt freudig `Ja,
danke das wäre nett.’ - Als wir im Koneko ankommen guckt Ken mich fragend an. `Dieser Nishimura-san?...’ sein Blick spricht Bände, doch ich habe keine Lust auf Erklärungen.* Nur
ein Schulkamerad. *Meine Gedanken kreisen vielmehr immer noch um die beiden Küsse. So süß… warum tut Nagi mir das nur an?*
Nagi *Schuldig wartet schon vor der Schule als ich aus der Aula komme und eine viertel Stunde
später sind wir zu Hause. Der Telepath macht sich sofort wieder auf die Socken und ich gehe in die Küche, um Farf beim Abendessen machen Gesellschaft zu leisten. `Na, wie war
eure Theaterprobe?´ Sein Blick sagt allerdings eher sowas wie `Na wie war es Tsukiyono zu küssen´ und ich setze mich schnaubend mit einem Glas Saft an den Tisch*
Gewöhnungsbedürftig, von diesem ganzen sentimentalen Rumgesülze wird mir übel.* Er kichert leise und stellt mir einen Teller Rührei vor die Nase. `Ich wette, -ihm- hat es
gefallen...´ *Ich pieke in meinem Abendessen rum und bemerke etwas sarkastisch* die Wette gewinnst du. Leider. *Er lacht wieder und knufft mich gespielt vorwurfsvoll gegen
die Schulter und bemerkt neckisch. `Nana, warum denn gleich so kratzbürstig? Das Kätzchen ist doch gar nich so sehr zu verachten. Er ist hübsch, klug und ihr habt sogar
dieselben Hobbies, wie Computer und nachts Menschen umbringen. Das perfekte Paar...´ *er kichert wieder* `wie Romeo und Julia.´ *Ich schnaube ihn nur an und esse
schweigend weiter.* Pah, wir haben überhaupt nichts gemeinsam. Er ist ewig fröhlich, hat einen Arsch voll Freunde, geht einem notorisch auf die Nerven und ist mir überhaupt viel
zu gefühlsbetont. Wie soll sowas zu so einem Eisklotz wie mir passen?*
Omi *Am nächsten Morgen erwartet mich eine Überraschung. Am schwarzen Brett hängt eine
Mitteilung, dass die Mitglieder der Theater AG an einem Projekttag teilnehmen und deshalb keinen Unterricht haben. Alle sollen sich zur ersten Stunde in der Aula einfinden.
Kitada-san eröffnet uns, dass wir den Tag nutzen wollen, um damit anzufangen die Kulissen für das Stück zu bauen. Texte sollen zu Hause geübt werden, dazu sind
Arbeitsgruppen zu bilden. `Naoe und Tsukiyono, Taniguchi und Kobayashi , Tsutsumi und Kono…’ er zählt die ganze Liste auf, aber in meinen Ohren dröhnt nur Nagis Name. Zu
Hause? Dass ich nicht lache! Ehe Nagi zu mir nach Hause kommt oder mich zu sich mitnimmt, muss erst der Schnee verbrennen… ich schrecke auf als ich meinen Namen höre.
`Tsukiyono!! Ich rede mit dir!!’ Herrgott dieser Sempai spielt sich aber auch auf…* Hai. *Etwas unwirsch sehe ich zu Kitada-san, der mit Nagi an der Bühne steht und ungeduldig
mit einem Blatt Papier wedelt. `Na los! Macht schon!’ Er drückt Nagi das Blatt in die Hand und eilt zum nächsten Schauplatz seines Schaffens. Ich nähere mich Nagi zögernd.*
-Was- hat er schon wieder? *Ich ernte einen Blick Marke `Du kriegst wohl gar nichts mehr auf die Reihe, Tsukiyono?’ und schrumpfe um eine Nummer zusammen.* Gomen… ich hab
nicht zugehört… *zu meiner Überraschung scheint Nagi mild gestimmt zu sein, denn er sagt nur trocken* Einkaufen. Wir sollen einkaufen gehen. Und weil das dauert und wir das
Essen in der Mensa verpassen, hat er uns Geld zum Essen gehen spendiert. *Damit geht er zum Ausgang und überlässt es mir, ihm nachzutrotten. Mit einer Mischung aus Trotz und
Verlegenheit murmle ich vor mich hin* Maaan, ich hab es halt nicht mitgekriegt. Deshalb musst du mich nicht gleich wie einen Halbdebilen behandeln, Naoe-`sama’!
Nagi *Ich ignoriere seinen sarkastischen Tonfall geflissentlich und überfliege die Liste, ganz
schön viel, da sind wir eine Weile unterwegs* Wenn du dich nicht wie ein Halbdebiler verhältst, behandle ich dich auch nicht so. *Meine Augen bleiben an einer Zeile hängen*
Wozu um alles in der Welt brauchen wir einen BH? *Ich lese mir die Liste halblaut vor* Blaues und grünes Krepppapier, Reißzwecken, Klebeband, Nägel, Pappe... BH, Spitze in
hellblau 2 meter, einen Reifrock? *Ich wundere mich noch ein wenig über die komische Zusammenstellung als mir einfällt, dass das bestimmt Sachen für Tsukiyonos Kleid sind und
stöhne leicht auf.* Na wunderbar. Wie erklären wir nur der Frau im Laden dass wir einen BH brauchen der -dir- passt?
Omi *Ich starre ihn sprachlos an.* BH?!!? Auf gar keinen Fall! Ich mach mich doch nicht zum
Idioten für dieses dämliche Theaterstück! Der hat sie doch nicht alle, ich… *ein Blick von Nagi stoppt meinen Ausbruch* WAS? *Er grinst nur. `Wie war das mit `einen Kurs
überspringen?’ -Ich- gedenke diese Chance zu nutzen, und ich rate dir, versau mir das nicht…’ *Ich starre auf den Boden. Ich verstehe ihn ja. Nachdem er sich einmal
durchgerungen hat, mitzumachen, zieht er durch. Er hat sich sogar zu Körperkontakt bereiterklärt… also warum habe ich mich so albern?* Ich… das ist mir total peinlich. *Meine
Hände sind zu Fäusten geballt und ich merke wie ich rot werde. Verdammt.*
Nagi *Ich ziehe leicht eine Augenbraue hoch* Glaubst du –ich- fühle mich sonderlich wohl
dabei? *Mit Tsukiyono Reizwäsche zu kaufen ist auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung...aber was will man machen. Offensichtlich ist es einfacher, einen
BH in das Kleid zu nähen und auszustopfen als irgenwelche Abnäher oder sonstiges zu machen* Aber du hast als Julia nunmal ein kleines anatomisches Defizit, das es zu
vertuschen gilt.* Ich überlege krampfhaft, wo wir das ganze Zeug herbekommen sollen* Hm, das Bastelzeug und die Unterwäsche bekommen wir in jedem Kaufhaus... aber woher
bekommen wir Spitze und einen Reifrock? *Ich sehe ihn fragend an und lache leise über diese absurde einkaufsliste und murmele kopfschüttelnd vor mich hin* Ich kenne jeden
Schwarzhändler für Elektronik und jeden Waffenladen in Tokyio... aber wenn es um blaue Spitze geht...
Omi *Ich funkle ihn an.* Pah. `sonderlich wohl dabei’ *äffe ich ihn nach* -Du- musst das Ding
nur mit mir kaufen, -ich- muss es anziehen! Aber gut… lass uns ins Kaufhaus gehen. In einen Dessous-Laden gehe ich nämlich definitiv –nicht!- *Angepisst stürme ich zu meinem
Motorrad und halte ihm den Helm hin.* Hier, Superhirn. Schütze dein Genie! *Damit setze ich mich auf die Maschine und hadere mit meinem Schicksal. Wenn Yohji erfährt, dass ich
einen –BH-!! trage, habe ich kein leichtes Leben mehr…* Wir sehen erstmal zu, soviel wie möglich im Kaufhaus zu kriegen. Und diesen komischen Reifrock kann man sicher auch im
Internet ordern… *ich sehe mich um wo er bleibt, aber er steht immer noch da, den Helm in der Hand statt auf dem Kopf.* Was ist? Willst du lieber laufen??? *Ich bin –wirklich- angepisst…*
Nagi *Ich schüttele nur leicht den Kopf, setze mir den Helm auf und klettere hinter ihn.* Iie.
Hab nur die Gelegenheit ausgenutzt, dich mal wütend zu sehen und -nicht- der Grund dafür zu sein.* Ich finde keine wirklich gute Möglichkeit mich festzuhalten, also klammere
ich mich an seinem Rucksack fest und hoffe, dass er keine besonderen Stunts plant* Ikuso.
Omi *Grummelnd lasse ich die Maschine an* wann bin –ich- schon mal wütend auf dich
gewesen? *Ich wende den Kopf.* Halt dich lieber richtig an mir fest. Nur so ein Tipp…
Nagi Dienstag. Ich falle schon nicht runter. *Ich bin -Telekinet- Ich bräuchte mich gar nicht
festzuhalten und würde nicht mal ansatzweise Gefahr laufen runterzufallen, selbst wenn er einen Looping machen würde. Aber das scheint ihm wohl entfallen zu sein*
Omi *Ach ja. Er ist ja Telekinet.* Oh gomen, dass ich um deine Sicherheit besorgt war, soll
nicht wieder vorkommen. *Ich weiß selber nicht, warum ich so giftig auf ihn bin. Vielleicht weil ich das Gefühl habe, mich absolut lächerlich zu machen, wenn ich mit –ihm- einen BH
kaufen gehe… für –mich-! Da kann man das ja schön auf was anderes schieben, ne? Ich fahre trotzdem lieber vorsichtig. Nicht nötig im Straßengraben zu landen, nur weil ich
trotzig bin… Es ist wie immer voll auf den Straßen und trotz mehrfachen Vorbeischlängelns dauert es eine ganze Weile, bis wir in der Einkaufsstraße sind. Während der Fahrt wird mir
Nagis ungewohnte Nähe mehr und mehr gewahr, und ich merke, wie mein Puls rascher geht. /Ich muss mich ablenken… wieso macht mir das denn immer noch so zu schaffen…/
mir ist, als ob jeder Quadratzentimeter von mir, den er berührt, in Flammen steht. Nicht gut.. Ich atme erleichtert auf, als wir am Kaufhaus angekommen sind und endlich
absteigen.* Auf geht’s – lass uns das Unangenehmste zuerst erledigen.. ab in die Unterwäscheabteilung…
Nagi *Als wir endlich angekommen sind, bin ich ziemlich erleichtert. Es war alles andere als
bequem so zu sitzen und meinem Rücken hat das gar nicht gefallen. Aber es war mir auch so schon nahe genug... und wenn ich mir überlege wie Tsukiyono beim Theater auf meine
Nähe reagiert hat, möchte ich nicht rausfinden wie sein Fahrstil ist wenn ich mich an -ihm- festhalte. Mit grimmigem Gesicht stapft er in Richtung Rolltreppen und
Damenunterbekleidung und ich muss fast lächeln. *Wie ein Kind auf dem Weg zum Zahnarzt, das nur tapfer ist, weil Mama ihm ein Eis versprochen hat wenn er lieb ist.*
`Nani?´ Er schaut mich grimmig fragend an* Ach nichts... *Wir sind mittlerweile angekommen und er bleibt jetzt doch etwas verlegen vor den ganzen Hängern mit
Damenunterwäsche stehen. Eine alte Dame, die gerade mit einem Monstrum von BH aus der Umkleide kommt, wirft uns schon komische Blicke zu, also zupfe ich schnell einer
Verkäuferin am Ärmel und setze mein bestes ´lieber Junge´Gesicht auf.* Gomen aber könnten sie uns vielleicht helfen? *Tsukiyono steht hinter mir und ist krebsrot im Gesicht
und mehr als bemüht -nicht- entsetzt auf die ganzen halbdurchsichtigen Fetzchen zu starren die um uns rumhängen und ich seufze innerlich. Anscheinend kann –ich- das hier
erledigen.* Wir suchen ein Geschenk für eine Freundin, sie wünscht sich eine Unterwäschegarnitur, könnten sie uns vielleicht dabei behilflich sein?* Ich lächele sie
gespielt verlegen an und ihr Gesicht wird weicher.´ Aber sicher doch, wir haben jede Menge hübsche Sachen die sich gut als Geschenk eignen würden. Welche
Konfektionsgröße hat denn eure Freundin?´ *Ich schaffe eine betretene Miene und schicke einen pro-forma Hilfeblick an Tsukiyono* Naja, genau wissen wir das nicht, wir wollten sie
nicht fragen.. aber sie hat so in etwa meine statur... *Ich lächele die Verkäuferin wieder an* Naja, sie wissen schon... so in etwa wie die Puppe da… *Ich lasse meine stimme ganz
leise werden während ich auf eine der Schaufensterpuppen deute und schaue auf den Boden. Die Verkäuferin lächelt zurück und findet das ganze anscheinend ausserordentlich
kawaii. `Also sehr schlank, und wahrscheinlich in eurem Alter... na da werden wir schon was finden.´ Damit stürmt sie, uns beide im Schlepptau durch die Regale. Na, das ging doch besser als ich dachte.*
Omi *Mir wird immer ungemütlicher, je mehr Nagi mit seiner `netter Junge’ Masche aufdreht.
Wo bitte ist das Loch in dem ich mich verkriechen kann? Nagi managt das mit einer Coolness… und die Verkäuferin frisst ihm in kürzester Zeit aus der Hand. Als sie jedoch
anfängt, uns endlose Kollektionen von pastellfarbenen Spitzen-Dingsdas vorzulegen, reißt mein eh schon dünner Geduldsfaden.* Weiß. Satin. Und nicht zu teuer. *grolle ich bevor
ich mich davon mache um mich mal in der benachbarten Sportabteilung nach neuen Darts umzuschauen. Ich muss zugeben, dass es mich ganz schön nervt, -wie- charmant Nagi
sein kann, wenn er will. Zu wem er will… Zu –mir- ja offenbar nicht…
Nagi *Mit einer kleinen weißen Tüte, und einem nicht sehr freundlichen Gesichtsausdruck gehe
ich in die Richtung in die Tsukiyono verschwunden ist. Es hat mich eine Menge an sanft-verlegenem Gebrabbel gekostet, die Verkäuferin wieder friedlich zu stimmen,
schliesslich war sie mehr als freundlich und zuvorkommend und so angeblafft zu werden hatte sie sich nicht verdient. Aus lauter Boshaftigkeit habe ich mich für einen BH aus
altrosa Samt mit Blümchendruck entschieden...und aus noch mehr Boshaftigkeit auch gleich das passende String-Höschen gekauft. Auch wenn das von meinem eigenen Geld
abging, denn die Kombi hätte unser Budget bei weitem überschritten. Sauer drücke ich dem Weiß die Tüte in die Hand. *Anstatt hier rumzuflanieren hättest du ruhig schon mal
ein paar von den anderen Sachen holen können die wir brauchen. Und wenn du glaubst, dass ich dir nochmal irgendeine unangenehme Tätigkeit abnehme, hast du dich geschnitten.
Omi *Ich nehme kommentarlos die Tüte entgegen. Soll er maulen! Als ich einen misstrauischen
Blick hineinwerfe, sehe ich irgend ein rosa Samt-Dings. Ich zupfe daran und statt des erwarteten BHs halte ich einen String in der Hand. Der dazugehörige BH liegt unschuldig
am Grund der Tüte. Ich lasse das Höschen zurück in die Tüte fallen als hätte ich mich verbrannt und schnappe nach Luft.* Was. Soll. Das. *Ich mache kurz kehrt um in die
Wäscheabteilung zurückzugehen, aber eine unsichtbare Mauer hält mich auf. `Was hast du vor?’* Was wohl! Ich werde dieses – dieses –Ding- zurückbringen!! *Wutentbrannt will
ich losstürmen, aber die Mauer ist immer noch da und ich drehe mich zu Nagi um, der unmerklich grinsend mit verschränkten Armen dasteht.* Lass los! *Er grinst etwas stärker.
`Sonst? Machst du was? Mit rosa Höschen werfen?’ Ganz offensichtlich legt er es darauf an, mich zu verarschen. Ich atme tief durch* Lass uns die anderen Sachen einkaufen.
*die Tüte in meine Jackentasche stopfend, gehe ich in Richtung Rolltreppe ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen. In mir regt sich ganz leise ein Gedanke. Wer hätte gedacht,
dass Naoe Humor besitzt? Wenn auch einen ausgesprochen schrägen Humor…*
Nagi *Tsukiyonos Blick, als er das winzige Stückchen rosa Stoff aus der Tüte gezogen hat war
definitiv das Geld wert und ich gehe zufrieden grinsend hinter ihm her in die Schreib- und Bastelwarenabteilung. Er würdigt mich keines Blickes während wir Kreppband und anderen
Krempel zusammensuchen und bezahlen. Ich hake alles ordentlich ab. *Jetzt fehlen nur noch diese dumme Spitze und der Reifrock.* Ich überlege kurz. Wo um alles in der Welt
soll man so was herbekommen? Vielleicht...* In der Nähe vom Bahnhof ist ein Laden der verkauft alles Mögliche an Gothic-Zubehör. Ich war mit Farfarello mal da für ein neues
Halsband, die haben auch Stoffe und andere Sachen zum Selbernähen. Vielleicht bekommen wir das Zeug da.
Omi *Je mehr ich an mein `Kostüm’ denke, desto mehr hasse ich es. Reifrock! Vor allem, wie
soll ich den auf dem Motorrad transportieren? Ich maule vor mich hin.* Wir werden wie ein überdimensionaler Lampenschirm durch die Stadt gondeln! Aber gut… wenn Naoe-sama das
befiehlt… *Mit Tüten bepackt machen wir uns zum Motorrad auf. Für meine Satteltaschen ist der Kleinkram absolut kein Problem, auch mein Rucksack verschwindet diesmal darin..
aber wie gesagt. Der Reifrock!! Ich hoffe inständig, dass sie in diesem dubiosen Laden keinen haben werden… zehn Minuten später sind wir in dem Laden und Nagi steuert
zielstrebig auf die Verkäuferin zu. Sie hat schwarze Haare, ist an allen möglichen und unmöglichen Stellen tätowiert und hat mehr Metall am Körper als ein Cyborg. Nagi scheint
sie jedoch gut zu kennen und die beiden plaudern freundschaftlich. Wieder gibt es mir einen Stich, als ich sein Gesicht sehe. Wie –nett- er aussehen kann… nicht dieses
aufgesetzte `Lieber Junge’ Gesicht von vorhin in der Wäscheabteilung. Nein… locker und freundlich. So ist er sicher zu sehr wenigen Leuten … und am allerwenigsten zu mir. Ich
sehe von den beiden weg und lasse meinen Blick über die verschiedenen Vitrinen schweifen. Eine mit Ohrsteckern erregt meine Aufmerksamkeit und ich gehe näher heran.
Ein ausgesprochen schöner Stecker mit einem rotäugigen Drachen fällt mir sofort ins Auge. Er ist gar nicht mal so teuer, und ich habe diesen Monat nicht viel Geld ausgegeben.. ich
beschließe, ihn mir zu kaufen. Quasi als Entschädigung für den ganzen Frust die letzten Tage… Als ich zum Verkaufstresen gehe, sind weder Nagi noch die Verkäuferin zu sehen…*
Nagi *Ich habe erfolgreich alles von Tsukiyonos Beschwerden ignoriert und atme erleichtert auf
als ich sehe, dass Virus heute Ladendienst hat. Ich kenne sie ziemlich gut und sie wird wohl keine dummen Fragen stellen. Schliesslich ist sie es auch gewohnt Zwangsjacken und
ähnliches für uns zu beschaffen. Hier brauche ich mir kein Märchen einfallen zu lassen, sie geht sofort mit mir nach hinten ins Lager. `Du hast Glück, ist mein letzter und auch noch n
ganz kleiner der passt deinem Kumpel da draussen sicher. Hellblaue Spitze hab ich keine, die gothic lolita con is inner Woche da bin ich ziemlich ausgeräubert. Aber in dunkelblau
hab ich noch da. Falls das nich geht kommste einfach nächste Woche nochma und ich leg dir’n Stück helle beiseite.´ Ich bedanke mich und will schon mit Reifrock und Spitze wieder
nach vorne um zu bezahlen als sie mich am Arm noch etwas weiter zieht. Ihre Stimme ist jetzt leiser. `Hab ne Lieferung für deinen Freund reinbekommen, kannste mitnehmen?´
*Ich stutze kurz. Lieferung? Achja, Farf hatte sich was bestellt. Wie ich ihn kenne irgendwas was man normalerweise nicht so einfach im Laden kaufen kann* will ich wissen
was es ist? *sie grinst nur und drückt mir ein gut eingewickeltes Päckchen in die Finger. `Wahrscheinlich nich.´ ich bin zu schlau um weiter zu fragen und lasse das Päckchen
einfach in meinem Rucksack verschwinden bevor ich hinter ihr her wieder in den Verkaufsraum gehe. Während sie sich mit Bleistift und Papier dranmacht, den Preis für
Spitze und Reifrock auszurechnen und alles ordentlich einzupacken, beschaue ich mir die Auslagen ein bisschen. Hier bekommt man wirklich alles, vom Plastik-Schädel bis hin zu kunstvoll eingelegten Kuhaugen.*
Omi *zu meiner großen `Begeisterung’ kommen Nagi und die Frau tatsächlich mit einem Reifrock
von irgendwo weiter hinten zurück. Sie fängt an zu rechnen und klebt die Reifen mit Kreppband zusammen. Na toll. Hoffentlich hält uns keine Streife an… das darf man
garantiert nicht auf dem Motorrad transportieren… Nagi bezahlt und will schon den Laden verlassen, aber ich will immer noch den Drachen haben.* Warte mal. *Er sieht sich fragend
um* Ich will mir was kaufen, moment bitte. *Die Verkäuferin kommt zu mir und ich zeige ihr den Drachen. Sie guckt mir prüfend auf die Ohren.* WAS? *`Ach, ich hab nur geguckt ob
ich dir gleich ein Loch schießen soll.. aber du hast ja eins.’ Ich überlege kurz* Mach mir noch eins. *Sie nickt und holt die Pistole. Ich zeige ihr wo das Loch hinsoll und sie malt
einen kleinen Punkt. Dann knallt es kurz und ein Stahlstecker sitzt an dieser Stelle. Sie belehrt mich noch über die Pflege, die ich dem frischen Loch die nächsten 14 Tage
angedeihen lassen sollte, und nennt mir dann den Gesamtpreis.* Danke. *Ich bezahle, nehme die kleine Box mit dem Drachenstecker und gehe zu Nagi, der am Ausgang wartet.* Wir können. Wollen wir noch was essen oder nicht?
Nagi *Ich schaue mir die ganze Prozedur gelangweilt an und winke dann Virus zum Abschied.
Ich habe zwar eigentlich keine große Lust, mehr Zeit als nötig mit dem Weiß zu verbringen, aber Hunger habe ich inzwischen schon ganz schön. Ich schaue kurz auf die Uhr. Um an
der Schule zu essen ist es schon zu spät* hai, und wo?
Omi *Als ich sein lustloses Gesicht sehe, vergeht mir schon fast wieder der Appetit* Ver..
*`giss es’, wollte ich noch sagen, als mein Blick auf ein Schild auf der anderen Straßenseite fällt.* Guck mal, da hat ein `Sushi-Tempel’ aufgemacht… wollen wir? *Ich
habe ganz vergessen dass ich eigentlich schmolle. `Sushi Tempel’ ist eine Super Fast Food Kette, es schmeckt hervorragend da und ich gehe hin wann immer ich genug Geld
habe.. die sind nämlich relativ teuer.* Wenn das Geld nicht reicht zahl ich den Rest. *Mir ist egal wie teuer es wird, ich –will- da jetzt unbedingt hin. Mein Pensum an
frustbedingtem Geldausgeben ist noch längst nicht erfüllt, denke ich mal…*
Nagi Das Geld reicht, die Sachen bei Virus waren nicht teuer. *Ich bin zwar nicht so unheimlich
heiss auf die Sachen aus dem laden, da ist für meinen Geschmack oft zuviel Wasabi-Paste drauf aber was solls. Es geht schnell und macht satt. Vorsichtig kämpfe ich mich mit dem
Weiß im Schlepptau durch die Autos auf die andere Strassenseite. Der Laden ist zum Glück relativ leer und ich setze mich an die Theke, möglichst weit von der Tür entfernt, aber so,
dass ich sie immer im Blick habe. Manche Sachen bekommt man sich halt nicht abgewöhnt. Tsukiyono angelt sich bereits fleißig Tellerchen von dem Laufband und ist schon am Essen,
während ich mir erstmal alles anschaue und mich dann für ein Tellerchen mit Sashimi entscheide. Da kann man nicht viel dran falsch machen.*
Omi *Ich begucke mir sein mickriges Tellerchen und rümpfe die Nase. Spielt er jetzt den
Wählerischen, nur um mich zu ärgern? Ich -weiß- doch, dass er Sushi auch liebt! Schon will sich wieder ein Klumpen in meinem Bauch bilden, und ich starre auf mein Essen. Wieso
muss er mich immer und immer wieder vor den Kopf stoßen? `Regel Nummer 1: Mach –nie- das gerne, was Tsukiyono vorschlägt…’ Ich will grade in Selbstmitleid versinken als ich aus
dem Augenwinkel sehe, wie er misstrauisch die Fischhappen dreht und wendet. Da fällt es mir wieder ein.. Er hasst Wasabipaste. Ich lasse die Eisenbahn vor mir halten und stelle
rasch ein Tellerchen mit Häppchen zusammen, die garantiert nur einen Hauch bis gar kein Wasabi enthalten und stelle es ihm – wenn auch etwas schüchtern, man weiß ja nicht ob
das die nächste Abfuhr wird - hin.* Bitte. Alles mit ganz wenig Meerrettich… *Irgendwie habe ich schon wieder Herzklopfen und esse deshalb schnell eine Maki-Roll, um meine Befangenheit zu verbergen*
Nagi *Verdutzt schaue ich auf das Tellerchen vor meiner Nase* Ähm, arigato. *Nach ganz
kurzer Inspektion stecke ich mir eins der Häppchen in den Mund. Japp, wirklich keine Paste drauf. Aber wieso....? Ich schaue ihn halb kritisch, halb verdutzt an* Woher weißt du,
dass ich keine Wasabipaste mag? Steht das auch bei Kritiker in den Akten?
Omi *Ich schüttle den Kopf. Irgendwie freut es mich unheimlich, dass er den Teller
angenommen hat.* Nö. Aber ich sehe, wenn ich Tischdienst habe, was du auf dem Teller drauflässt, ne? *Eigentlich ist es nicht gut, wenn er weiß, dass ich ihn so genau
beobachte… aber an Tischdienst ist eigentlich nichts Verfängliches, oder? Ich sehe ihn vorsichtig an* Stört es dich, dass ich das weiß? */Stört es ihn, dass ich es wissen –will-/*
Nagi *Ich blinzele ihn ein wenig ungläubig an* Du merkst dir an was ich von meinem -essen-
über lasse?* Ich schüttele leicht den Kopf* Iie, ist ja kein Staatsgeheimnis, dass ich kein Wasabi mag... *Ich schaue wieder auf meinen Teller und esse weiter. Tsukiyono wird mir
unheimlich. Da lacht Farfarello über mich, weil ich mir verfolgt vorkomme und der Weiß studiert sogar meine Essensreste...*
Omi *Ich seufze und nehme mir eine letzte Ladung Nigiri Sushi vom Band. Er sieht nicht gerade
begeistert aus… wahrscheinlich hätte er eher akzeptiert, dass ich es aus den Akten von Kritiker weiß… aber nun ist es zu spät für Reue. Ich werde ab jetzt nichts mehr sagen, was
ihn beunruhigen könnte. Vielleicht hält er mich ja inzwischen für einen Stalker… wider Willen muss ich grinsen. Naja, wenn man es genau nimmt, ist es ja fast so… ich glaube
–mir- würde es auch auf den Geist gehen… Ich esse meine restlichen Häppchen und seufze, diesmal zufrieden.* Hmm. Satt. *Nagi hat sehr wenig gegessen… habe ich ihm den
Appetit verdorben? Sein Gesicht ist wieder unbewegt als er bezahlt. Schweigend gehen wir zum Motorrad zurück und fahren so gut es mit dem sperrigen Reifen-Dings geht zur Schule
zurück. In der Aula ist niemand mehr, also gehe ich aus dem Sekretariat den Schlüssel holen. Dort hinterlege ich das Restgeld und die Rechnungen für Herrn Tanaka. Dann gehe ich zur Aula zurück.*
Nagi *Irgendwie ist mir wirklich unheimlich, dass der Weiß mich anscheinend mehr als genau
beobachtet. Ich schaue auf mein noch fast halbvolles Tellerchen. Eigentlich bin ich satt... aber wenn ich was liegenlasse, merkt er es sich dann auch? Gibt’s dann beim nächsten mal
keine Sushi mit Thunfisch mehr oder was? Grummelig esse ich noch eins der Röllchen und lasse den Rest über. Ich denke mir hier wieder einen Quatsch zusammen. Die Tour zurück
zur Schule ist ein wenig umständlich mit dem Reifrock im Gepäck, aber irgendwie kommen wir an -ohne- dass ich meine Kräfte benutzen muss um nicht samt Motorrad umzukippen.
Ungeduldig warte ich auf Tsukiyono damit wir endlich den Krempel loswerden können. Es ist noch ungefähr eine Stunde bis wir zur Probe wieder hier sein müssen, nach Hause
fahren würde sich für mich nicht wirklich lohnen. Ausserdem sollten wir ja unseren Text noch durchgehen... und dass das bei keinem von uns Zuhause klappt ist auch klar. Als der
Weiß endlich samt Schlüssel angeturnt kommt und wir die Sachen hinter der Bühne verstaut haben hole ich mein Textheft raus* Sollen wir den Text nochmal durchgehen?
Kitada bekommt wieder Anfälle wenn wir das nicht flüssig hinbekommen.
Omi *Ich war eigentlich drauf und dran ihn erstmal alleine zu lassen. Ich glaube er hat heute
eine Überdosis `Tsukiyono’… unschlüssig spiele ich mit meinem Schlüssel.* Weiß nicht. Ich kann den Text eigentlich inzwischen vorwärts und rückwärts.. und.. *das `andere’ wird
dadurch auch nicht leichter, dass man den –Text- durchgeht… aber ich halte mal lieber meine Klappe…*
Nagi *Ich zucke mit den Schultern und setze mich samt Heft auf den Bühnenrand* Dann halt
nicht. Ich dachte nur es wäre angenehmer zu proben, wenn nicht alle zusehen und dumme Kommentare abgeben. So nervös wie du beim letzten Mal warst...*ich fange an, den
Romeotext leise zu wiederholen. Wenn er nicht will ist das nicht mein Problem. -Ich- werde ja nicht ständig rot und vergesse meinen Text.*
Omi *Ich höre ihm einen Moment zu. Er ist total konzentriert und hat mich augenscheinlich
vergessen. Seine Stimme verändert sich, als er den sehr romantischen Text der Balkonszene spricht, und es klingt ausgesprochen schön wie gefühlvoll er die Worte wiedergibt.
#Doch still, es schimmert durch das Fenster, es ist der Ost und Julia die Sonne. Geh
auf du holde Sonne und töte die Sichel des Mondes, die schon vor Eifersucht und bleich vor Gram dass du, obwohl ihr dienend so viel schöner bist als sie… S’ ist meine Herrin, oh
es ist meine Liebste, oh dass sie’s wüsste, es schon wäre… Der feine Glanz von ihren Wangen beschämt das Sternenlicht so wie das Sonnenlicht die Lampeund würden ihre
Augen nicht noch aus luft’ger Höhe solchen Glanz verbreiten, dass Vögel sängen, und dächten es sei Tag… oh wie sie auf die Hand dort ihre Wange legt, oh wäre ich der
Handschuh doch auf dieser Hand, um diese Wange zu berühren#
Mein Heft ist im Rucksack, aber ich brauche nicht mitzulesen um zu wissen, dass
seine Textpassage zu Ende ist und ich sage den weltberühmten Satz, der jetzt folgt.
#Weh mir, o Romeo, Romeo, warum denn Romeo? Verleugne deinen Vater, deinen
Namen, willst du das nicht, so schwöre dich zu meinem Liebsten, und ich bin länger keine Capulet..#
Ich sehe nicht auf sein Heft, ich sehe ihn an. Ich kann nicht anders. Wenn die
Worte auch nur Text aus einem Theaterstück sind… so sind sie doch auf eine seltsame Weise auch Realität. Bis auf die Tatsache, dass Romeo und Julia sich lieben und wir halt
nicht gibt es erstaunliche Parallelen… Er spricht weiter seinen Text.
#Soll ich nun sprechen oder soll ich weiter horchen?#
Mein Einsatz kommt automatisch als er aufhört.
#Welch Mann bist du, der von der Nacht beschirmt sich unversehens drängt in mein
Geheimnis#
Mir fällt auf, dass ich die ganze Zeit völlig frei spreche und auch das Heft nicht
brauche. Offensichtlich habe ich meine Nervosität überwunden…*
Nagi *Ich habe leicht die Augenbraue angehoben als er sich jetzt doch dazu bequemt den Text
mitzusprechen. Solange ich ihm nicht zu nahe komme klappt es erstklassig mit dem Text und ich mache weiter.
#Mit Namen wüsste ich dir nicht zu sagen wer ich bin, mein Name, teures, heil’ges
Wesen, ist mir verhasst, weil er dir Feind sein muss… hätt ich ihn aufgeschrieben, ich zerriss das Wort. #
Irgendwie fühle ich mich beobachtet und schaue von meinem Heft auf. Yapp, der
Weiß starrt mich an.
#Wenn einer meiner Vettern dich hier fände, wenn er dich sähe, er würd’ dich
töten#
Ich kann mir nur knapp ein Grinsen verkneifen... Abyssinian würde bestimmt nicht
allzulange zögern und mir sein Katana in die Rippen rammen wenn er wüsste, was für eine Wirkung ich auf ihren `Chibie´ habe... und dass ich ihn sogar küsse, wenn auch nur
gezwungenerweise. Mit nur halb verschwundenem Grinsen spreche ich weiter.
#Und doch, es droht mir mehr Gefahr von deinen Augen, als von 20 ihrer Schwerter,
blick du nur freundlich so bin ich gegen ihren Hass gefeit#
Omi #Ich wollt um alles nicht dass sie dich sähen… # Aya würde Amok laufen wenn er wüsste,
dass ich Nagi… mag. Und wenn er ihn kriegen würde, würde er ihn mit Sicherheit töten wollen… anscheinend fällt Nagi die Parallele auch gerade auf, denn er grinst beim
Sprechen. Leider klingt es jetzt nicht mehr halb so romantisch…
#Vor jenen hüllt mich Nacht in ihren Mantel. Liebst du mich nicht, so lass sie mich
nur finden.#
Ich antworte mit sanfter Stimme einen meiner Lieblingsparts aus dieser Szene
#Gute Nacht, gute Nacht, so sanfte Ruhe und Frieden sei auch dir geschenkt, wie
ich’s im Herzen fühle # schön wär’s…
Nagi *Ich stutze ein bisschen als ich die nächste Zeile Text spreche
#So unbefriedigt willst du mich verlassen?#
Was soll das denn? Wer hat denn hier umgeschrieben? Bei Tsukiyonos nächstem
Satz schaue ich unwillkürlich in den Text ob das so stimmt...
#Was für Befriedigung kann ich dir geben?#
...yapp stimmt. jetzt muss Julia nur noch ihren Preis nennen und alles ist perfekt.
Mein nächster Satz kommt nicht gerade überzeugend, der seltsam zweideutige Text von eben hängt noch nach.
#Gib deinen Schwur der Liebe für den meinen!#
#So grenzenlos ist meine Liebe wie die See, so weit und tief. Je mehr ich davon
geb, umso mehr hab ich, denn beide sind unendlich…. Sei treu mir edler Montague… - Wart einen Augenblick ich will noch einmal kommen.#
*...jetzt ist es endgültig aus.* Wer um alles in der Welt hat denn diesen Text
umgeschrieben?* `Wart einen Augenblick ich will noch einmal kommen´...das ist doch nicht Kitadas Ernst oder?
Omi *Ich sehe ihn perplex an. Was hat er denn? Hab ich einen Fehler gemacht?* Was ist denn
mit dem Text? *Ich nehme ihm das Heft aus der Hand und überfliege die letzte Passage. Alles korrekt… nur etwas moderner als die Fassung vom alten Shakespeare halt. Aber als
ich die Sätze, aus dem Zusammenhang gerissen, noch mal lese kichere ich los. Und kichere und kichere.* Haaiii, das ist ja echt der Hammer… aber du musst dir vorstellen, dass Julia
oben auf dem Balkon steht und ins Haus gerufen wird, und damit `Wiederkommen’ meint… *Ich wische mir die Lachtränchen aus den Augenwinkeln.* Aber so klingt das natürlich ziemlich eindeutig-zweideutig…
Nagi *Ich kann nicht ganz verstehen warum Tsukiyono sich so darüber amüsiert, er steht doch
auf Romantik und den ganzen Krempel, diese Zweideutigkeiten müssten ihn doch eher stören!* Eher als ob sie nicht auf einem Balkon, sondern hinter einer Glasscheibe sitzen
würde. Vielleicht war es gar nicht so schlecht das ich die bunte Unterwäsche geholt habe, wer weiß, was diesem sogenannten Regisseur noch alles einfällt. *Das winzige bisschen
Lust das ich hatte, ist irgendwie verflogen und ich lege das Textheft weg* Das kann man wirklich nur machen wenn die Kulisse steht, sonst bekomm ich das nicht vernünftig hin.
Lass uns lieber was anderes üben, irgendwas für das wir keine Kulisse brauchen, um nicht auf dusselige Gedanken zu kommen
Omi *Ich nehme mir sein Heft* hm.. was wollen wir denn üben? Mir ist es eigentlich egal… *Ich
bin eifrig am Blättern als Nagi ruhig meint `wie wäre es mit der ersten Szene, da schienst du ja ziemliche Schwierigkeiten zu haben?’ Ich lasse das Heft sinken* Du meinst… die
Kuss-Szenen? *Ich schlucke trocken* Ich hätte nicht gedacht, dass er das vorschlägt.. und ich wäre im Traum nicht darauf gekommen, es zu tun. Aber gut… wie er meint. Es ist
ja nicht so dass es mir zuwider wäre… eher ihm, dachte ich. Hauptsache er merkt nicht, wie mein Herz hämmert…* Gut. Wie du meinst. *Ich schlage die Seite auf und reiche ihm
das Heft, doch er legt es beiseite und kommt einen Schritt auf mich zu, den Blick fest auf mich gerichtet.
#Oh dann du Heilige, lass die Lippen wie die Hände tun – und beten, dass nicht der
Glaube der Verzweiflung weiche…#
Ich starre ihn an wie das Kaninchen die Schlange als ich die Antwort mehr hauche
als spreche
#Ein Heiliger darf erhören, doch sich nicht bewegen…#
Er kommt noch einen Schritt näher und ich überlege schon, zurückzuweichen. Mein
Mund ist total trocken. Er sieht mir tief in die Augen als er weiterspricht
#Dann beweg dich nicht, und was mein Mund erfleht, ergreift er. So wird mein Mund
durch deinen befreit von jeder Sünde ….#
Er zieht mich an sich und ich schmelze förmlich in seine Arme hinein, während seine
Lippen sich sanft auf meine legen. Mein Herz rast bedenklich und ich schließe die Augen als ich meine Arme um seinen Nacken lege und den Kuss erwidere. Wie kommt es dass er mich
–so- küsst? Es fühlt sich gut an, es fühlt sich total –echt- an… plötzlich habe ich das Gefühl, jemand haut die Füße unter mir weg. Das kann nicht sein, dass ich seine
Zungenspitze an meiner Unterlippe gespürt habe, oder?* Er löst den Kuss wieder und scheint auf etwas zu warten. Ich überlege atemlos, ob ich ihn wild zurückküssen soll, bis
mir klar wird, dass er wahrscheinlich auf meinen nächsten Satz wartet, der jetzt kommen sollte. Der mir nur leider ums Verrecken nicht einfällt…
Nagi *Na wunderbar, Tsukiyono starrt mich schon wieder an wie ein hypnotisiertes Karnickel.
Und natürlich kommt er schon wieder nicht auf seinen Text. Ich versuche ihm etwas weiterzuhelfen.
#So trägt mein Mund...#
...ich sehe ihn auffordernd an, aber er blinzelt einfach nur mit leicht offenen Lippen
zurück und stammelt irgendwas unzusammenhängendes das offensichtlich eine Entschuldigung sein soll. Ich seufze genervt und lasse ihn los...was gar nicht so einfach ist
denn seine Arme hängen immer noch um meinen Nacken, und schaue ihn missbilligend an* So wird das nie was. Du kannst nicht jedes mal deinen Text vergessen nur weil ich dich
küsse. *Er wird noch ein paar Töne dunkler und schaut verlegen auf den Boden als ich den Kopf schieflege und in leicht vorwurfsvollem Ton bemerke* und ich glaube für Julia als
keusche Jungfrau wäre es wohl ein bisschen übertrieben, wenn sie sich Romeo beim ersten Kuss direkt um den Hals wirft ne? *Das Kätzchen sieht aus als ob es am liebsten im Boden
versinken würde, getreu nach dem Motto `Wo ist ein Loch wenn man eins braucht´ und haucht irgendwas was sich entfernt nach ´gomen´ anhört. Ich seufze - mal wieder. Ich
hasse es wenn Farfarello recht hat, aber selbst für einen Blinden wäre es mehr als eindeutig das Tsukiyono ganz offensichtlich eine Schwäche für mich hat. So allmählich
sehe ich die Möglichkeit zum Überspringen des Englischkurses in weite Ferne rücken. Irgendwie muss diese Szene doch hinzubekommen sein -ohne- dass er jedes Mal einen
halben Herzinfarkt bekommt nur weil ich ihn ansäusele und küsse. Dabei ist an dem Kuss doch gar nichts dran, ein ganz einfaches Ding mit geschlossenen Llippen und nicht mal
länger als 3 Sekunden! Sogar Farfarello gibt mir ab und an so einen wenn er in seinem extremen `großer Bruder hat kleinen Bruder lieb’-Modus ist... und -er- ist definitiv nicht in
mich verliebt. Aber vielleicht liegt das Problem ja woanders. Tsukiyono bekommt von mir eben nichts was auch nur im entferntesten mit Zuneigung zu verwechseln wäre, -außer-
eben diesem Kuss. Dass das nur gespielt ist scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren, es ist halt alles was er bekommt und deshalb steigert er sich da so rein. Aber wenn... ich
seufze wieder. Die Idee die ich gerade hatte könnte zwar funktionieren, gefällt mir aber nicht wirklich sonderlich gut. Aber mir fällt wirklich nichts anderes ein was besser dazu
geeignet wäre, seiner Selbstkontrolle während des Spielens einen entscheidenden kleinen Schubs zu geben, als mit einer ansprechenden Belohnung. Mit einem mentalen
Schulterzucken nehme ich mir seine Hand und ziehe ihn wieder fest an mich.* Hör zu. Jedes Mal, wenn du es schaffst, eine der Kusszenen in unserem Stück absolut fehlerfrei zu
spielen, bekommst du das hier.* Er hat gerade noch Zeit ein überraschtes `nani´ von sich zu geben bevor ich meine Lippen wieder auf seine lege, und ihn diesmal -richtig- küsse ...
und zwar eindeutig -länger- als drei Sekunden, von den geschlossenen Lippen mal ganz zu schweigen*
Omi *Als er mich zum zweiten Mal in die Arme nimmt, ohne dass es zur Rolle gehört, stockt mir
der Atem. Mein Herz fühlt sich an, als ob es gleich aus meiner Brust herausspringen würde und ich schließe halb erwartungsvoll, halb ängstlich die Augen. Ich bin so darauf fixiert
dass er mich gleich küssen wird, dass ich das was er davor sagt nur halb aufnehme. Und dann bin ich viel zu beschäftigt. Seine Lippen sind erst sanft, dann fordernd, und dann
nimmt er meinen Mund mit unerwarteter Intensität ein. Seine Zunge neckt und streichelt, lockt mich, um dann wild und gar nicht zaghaft zu erobern.. es ist unglaublich intensiv. Als
er mich freigibt sind wir beide außer Atem und ich sehe ihm überrascht in die Augen, um zu sehen ob er ebenso hingerissen ist wie ich. Doch ich sehe lieber gleich wieder weg. Keine
Spur von Begeisterung oder Leidenschaft, eher sowas wie ein analytisches Beobachten. Langsam sickern jetzt auch seine Worte in mein Hirn… so ist das also… der Zweck heiligt die Mittel?
Mein Herz schlägt immer noch wie ein Dampfhammer, der Kuss hat mich wirklich
unglaublich angefeuert.. aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Ich bin aber auch ein Idiot. Wieso sollte er von jetzt auf gleich den –Wunsch- haben mich zu küssen? Bei Nagi
ist alles Kalkül. Immer. Was mich jedoch nicht daran hindern muss, es anzunehmen wenn er es schon anbietet, ne? Ich sehe ihm in die Augen.
#So trägt mein Mund dafür der Sünde Schuld?#
Nagi *Ich verkneife mir ein zufriedenes Grinsen. Wusst ich’s doch, mit dem passenden Anreiz
klappt es doch noch. Ohne zu zögern schwenke ich wieder in meinen ´Romeo-Modus´.
#Dein Mund und Sünde? Oh Vorwurf, süss erfunden, so gib mir meine Schuld
zurück…#
Es folgt der schon routinemässige Theaterkuss... und als sofort danach im
perfekten Säuselton Tsukiyonos
`Ihr küsst recht nach der Kunst’ ertönt, kann ich mir ein kleines Halblächeln doch
nicht verkneifen.* Siehst du, es geht doch.
Omi Hai. Danke für den Augenöffner. *Ich nehme ihm das Heft aus der Hand und blättere darin
herum.* Was wollen wir als nächstes üben? Die Balkonszene fällt flach… Vielleicht das mit der Nachtigall und der Lerche? Das ist viel Text, den müssen wir erstmal lesen denke ich.
*Mal sehen, ob er Wort hält. Ich werde ihn mit Sicherheit nicht auf die `Belohnung’ ansprechen… obwohl, `jedesmal wenn was richtig war’ hat er gesagt… na was solls.
–Betteln- werde ich mit Sicherheit nicht darum! Ich blättere weiter.* Andererseits ist auch genug Text mit anderen zu sprechen, wir können uns ja gegenseitig abhören..
Nagi *Ich schmunzele leicht als er anfängt von Text und sonstigem zu reden und nicht im
geringsten auf die versprochene `Belohnung´ eingeht. Es wäre wesentlich überzeugender wenn er nicht immer `unnauffällig´ zu mir rübersehen würde wenn er der Meinung ist, dass
ich nicht aufpasse. *Hai können wir machen, bei dieser einen langen Szene mit Mercutio verpasse ich immer noch ab und an meinen Einsatz. Aber erst...* ich trete wieder auf ihn
zu und dirigiere seine Lippen an meine für den versprochenen Kuss.* ...bezahle ich meine Schulden. Ich lasse nicht gerne anschreiben. *Diesmal antwortet er eindeutig intensiver,
wohl weil er wusste was auf ihn zukommt und nicht so überascht war wie beim ersten Mal. Und ´Jungfrau´ist diese Julia unter Garantie nicht mehr, jedenfalls nicht wenn es ums Küssen geht.*
Omi *Im ersten Moment will ich eigentlich zurückweichen und etwas wie `lass nur, ich will
keine Küsse als –Belohnung-’ von mir geben, aber die Verlockung ist eindeutig zu groß für mich. Und ehe ich heute nacht wachliege und mich ärgere, dass ich die Chance nicht
genutzt habe, mache ich doch lieber wonach mir der Sinn steht. Vielleicht ist es manchmal besser, auf sein Verlangen zu hören als auf seinen Verstand.. Ich lege die Arme um seine
Mitte und erwidere recht enthusiastisch seinen ebenfalls nicht gerade zaghaften Kuss, während ich fast schon automatisch seinen Rücken streichle. Ich schalte alles Denken ab
und genieße einfach, denn eins muss man ihm lassen.. `Er küsst recht nach der Kunst!’*
Nagi *Mir richten sich die Nackenhaare auf als er anfängt mir sanft über den Rücken zu
streichen. Das ist mir definitiv schon -zu- vertraut...aber was solls. Bei dem was unsere Münder machen, wäre es wohl leicht albern sich über so etwas aufzuregen, und wenn
Tsukiyono das braucht, um die Julia ohne Verhaspler und Gestotter zu spielen soll er halt. Es ist gar nicht so einfach, den Kuss zu brechen, denn sobald er merkt wie ich mich
zurückziehen, will wird sein Griff fester, aber irgendwann muss auch er mal Luft holen. Und wie es sich herausstellt lösen wir uns gerade noch rechtzeitig wieder von einander um zu
verhindern, dass unser `Regisseur´ einen Herzinfarkt bekommt. Tsukiyono hat einen irgendwie ertappten Gesichtsausdruck als die Aulatür schlägt und Kitadas ´Oy,
Tsukiyono-san, Naoe-san. habt ihr alles bekommen?´Durch den Raum schallt. Ich bin wieder mein übliches ausdrucksloses Selbst und überlasse es Tsukiyono dem Sempai
unsere erworbenen Schätze vorzuführen, während ich mich auf den Bühnenrand setze um meinen Text nochmal durchzugehen*
Omi *Ich dehne es aus solange es geht, obwohl ich merke, dass Nagi sich unwohl fühlt. Ich
kann nicht anders. Ihn im Arm zu haben ist einfach schön, und ich will es nicht so schnell wieder aufgeben.. gleichzeitig beschließe ich, das in Zukunft aber lieber doch zu
vermeiden. Irgendwie bleibt trotz all dem Herzklopfen und den netten kleinen Schaudern, die durch mich fahren, ein etwas schaler Nachgeschmack. Irgendwie, seit diesem Spruch
mit der Belohnung, ist das Gefühl nicht mehr so `richtig’ wie zuerst. Auch wenn die Idee mit der Belohnung ja nicht schlecht war… wenn er es allerdings auch genießen würde wäre
das was anderes. Aber sein ganzes Verhalten sagt mir mehr als deutlich dass es ihn Überwindung kostet, also was soll das Ganze dann. Grade will ich ihm sagen dass er sich
um seine Note keine Sorgen zu machen braucht, auch ohne Kuss-Belohnung, als unser hyperaktiver Sempai erscheint und ich schlagartig alle Hände voll zu tun habe, ihm alles
Eingekaufte zu zeigen. Nagi sitzt nur da und liest. Plötzlich sieht mich Kitada an. `Habt ihr den BH?’ Ich sage nur möglichst undeutlich`Hai’ und will auf den Reifrock kommen und wie
schwierig der auf dem Motorrad zu transportieren war, doch er besteht darauf, das Teil zu sehen. Mit leicht roten Wangen und innerlich Kitada, Nagi und vor allem mich verfluchend
weil ich dieses Ding nicht habe verschwinden lassen, ziehe ich die Tüte aus meiner Jackentasche hervor. Ich krame darin herum um den BH an diesem unsäglichen
String-Dingsda vorbeizuzerren, aber die Tüte ist klein und der BH hat Haken, also kommt das Dingsda natürlich mit. Der Sempai macht große Augen und ich murmle was von `Billig,
gab’s nur im Set’ während ich zu Nagi schiele, der jetzt breit grinst. Ich koche innerlich. Im Moment könnte ich ihn nicht küssen, sondern kaltlächelnd erwürgen.*
Nagi *Amüsiert beschaue ich mir wie Tsukiyono verzweifelt versucht, unseren Sempai von dem
Thema `BH´ abzubringen indem er losplappert wie schwierig es doch gewesen sei, mit dem Reifrock Motorrad zu fahren... aber entweder ist Kitada äusserts ignorant oder nur sehr
hartnäckig denn er gibt keine Ruhe bis er nicht gesehen hat was Julia in Zukunft drunter trägt. Und natürlich schafft es Tsukiyono nicht, nur den BH aus der Tüte zu ziehen und
präsentiert, wenn auch etwas unfreiwillig das äusserst knappe Höschen gleich mit. Sein Gesicht, als er sich verzweifelt um eine Ausrede bemüht ist wieder mal einfach zu herrlich
und ich kann mir das Grinsen nicht verkneifen. Erst recht nicht als er mir dafür ein grummelig schmollendes Schnäuzchen zeigt und mir mit den Augen Mord androht sollte ich
wagen irgendwas zu sagen. Ich schmunzele nur weiter vor mich hin als Kitada, übereifrig wie immer, nachfragt ob Omi den BH denn auch anprobiert hätte. Und Tsukiyono antwortet
vor lauter Schreck auch noch mit nein... und präsentiert sich der gesamten Theatertruppe, die just in dem Moment die Aula betritt, mit schickem rosa BlümchenBH
über der Schuljacke. Kitada wirbelt sofort quer durch den Raum um sich die anderen Sachen anzuschauen...und Tsukiyono wirft mir einen hilflosen Blick zu, während er
verzweifelt versucht die Haken auf seinem Rücken aufzubekommen.´Hilf mir hier raus ich krieg das nicht auf´, während um uns herum schon die ersten Sätze ala ´hach ist der BH
niedlich,den will ich auch haben´und´rosa steht Tsukiyono-kun wirklich gut´. Da ich mich eindeutig amüsiere und das dazu führt das ich gutgelaunt bin, lasse ich mich nicht allzu
lange böse-verzweifelt anstarren udn befreie den Weiß mit einem gekonnten Handgriff wieder aus seinem rosa Gefängnis.* Eindeutig mangelnde Übung Tsukiyono...
Omi Arigatou. *Es klingt eher wie eine Beschimpfung als wie ein Dank. Ich reiße ihm das Ding
aus der Hand und stopfe es in meine Jackentasche, zurück zu dem anderen Stachel in meinem Fleisch. Zum Glück hat –den- keiner von den anderen gesehen, sonst hätte ich die
Schule wechseln können…* Oy Sempai, ich denke ich habe heute genug gemacht, ich geh nach Hause. *Das war keine Bitte, sondern eine Feststellung. Ich bin vollkommen
ausgelaugt… innere Erschöpfung nennt man das wohl. zu meiner Überraschung nickt Kitada-san zustimmend.`Du hast recht, Naoe und du habt jetzt frei, wie ich sehe habt ihr
auch schon geprobt.’ Er deutet auf das Textheft in Nagis hand. `Morgen und Sonntag ist keine Probe, also bis Montag dann.. 18 Uhr hier!’ Er wedelt mit der Hand und wir sind
entlassen. Ich gehe auf meinen Rucksack zu und nehme den Helm, den Nagi auf der Bühnenkante abgelegt hat. Er packt sein Heft ein und zieht die Jacke an. Ich hänge mir
den Rucksack über die Schulter und wende mich zum Gehen. Eigentlich bin ich schon an ihm vorbei, aber dann gebe ich mir einen Ruck und drehe mich noch mal zu ihm um.* Wirst du abgeholt?
Nagi *Ich bin etwas überrascht wegen der plötzlichen Frage und sehe auf die Uhr. *Hai, aber
frühestens in einer Stunde. *Schuldig und farf wollten ins Kino, anrufen nützt also auch nichts sie würden direkt nach der Vorstellung losfahren und mich holen. Na, ich werde mich
ins Kaffee setzen und einen Tee trinken. Vielleicht mache ich schon ein paar Hausaufgaben vor, dann hab ich am Wochenende mehr Zeit.*
OMI *ich zögere einen Moment, weiß nicht ob ich ihn fragen soll… ich will mich ja nicht wieder
des `anbiederns’ beschuldigen lassen. gottverdammt ist das kompliziert. Jedem einzelnen der Anwesenden hier könnte ich problemlos anbieten, oder sie würden mich bitten, sie
abzusetzen. Nur dieser verwünschte Romeo muss immer den abweisenden spielen. Ich merke wie ich schon wieder koche, obwohl er doch diesmal gar nichts gemacht hat. Wenn
ich ihn jetzt frage ob ich ihn mitnehmen soll, wird das klingen wie `ich weiss ja dass du mich ablehnst, aber ist es trotzdem nicht unter deiner würde mit mir mitzufahren?’ und das
wäre eindeutig nicht gut… gar nicht gut. Also nicke ich ihm nur zu.* Na dann.. ich dachte nur. Ja mata. *Damit wende ich mich endgültig der Ausgangstür zu.*
Nagi Hai. *Ich schaue ihm ein bisschen perplex hinterher. dachte nur -was-? Naja, auch egal.
Auf der Bühne hinter mir fängt die Probe an, aber ich habe keine Lust zuzusehen, das üble Englisch einiger Spieler zieht mir an den Ohren. Ohne große Eile verlasse ich die Aula und
mache mich auf in Richtung Cafe. Hoffentlich beeilen sich Schuldig und Farf... ich habe eigentlich keine große Lust eine Stunde dumm rumzusitzen*
Omi *Ich habe alles im Koffer verstaut und starte gerade meine Maschine, als ich Nagi aus der
Schule kommen sehe. Was macht der denn hier draußen, wenn er noch eine Stunde warten muss? Ich sehe ihm nach. Aha. Er geht rüber zum Cafe… Langsam rolle ich zu ihm
hin, obwohl ich eigentlich nicht weiß, was ich zu ihm sagen soll.. schließlich fasse ich mir ein Herz* Wenn du willst kann ich dich fahren.
Nagi *Ich bastele geistig grade ein bisschen an einem von meinen neuen Projekten rum und
vergesse prompt eine zeile Code wieder weil ich mich etwas erschrecke angesprochen zu werden. Der Weiß steht am Strassenrand und guckt mich durch sein Visier hindurch an.
Ich überlege kurz. Einerseits habe ich keine Lust zu warten, aber wenn ich nicht hier bin wenn die beiden kommen um mich zu holen werden sie sich sorgen machen. Und um
Schuldig telepatisch Bescheid zu sagen ist es zu weit. Also schüttele ich nur leicht den Kopf* Arigato, aber meine `Brüder´machen sich unter Garantie Sorgen, wenn sie mich abholen wollen und ich bin nicht da.
Omi *Ich grinse leicht. `Brüder’! Na wenigstens nicht die übliche `Hör auf um mich
rumzuscharwenzeln, Tsukiyono’ Abfuhr.* Hai, dou itashimashite. Bis Montag dann. *Ich nicke noch mal kurz und fahre los. Es ist nicht besonders voll auf dem Freeway und ich
ziehe ganz schön am Gas. Irgendwie hat sich in mir allerhand angestaut, das raus will… und dieses Mal ist es kein Frust. Jedenfalls nicht dieser gallebittere, der noch stundenlag
nachwirkt. Eher so ein leichtes Bedauern.. mit ein bisschen wohligem nach-schaudern, Vorfreude und einem winzig-kleinen Hauch von Hoffnung gemixt. Ich schelte mich selbst
einen uneinsichtigen Idioten und muss auf einmal laut lachen. `Nun gute Nacht! So süß ist Trennungswehe, ich rief wohl gute Nacht bis ich den Morgen sähe!’ Immer noch lachend
jage ich die Maschine nach Hause. Dort angekommen werfe ich meine Sachen in mein Zimmer und gehe in den Laden. Yohji und Aya arbeiten, Ken ist unterwegs wie sie mir
sagen. Schade.. ich hätte gerne jemanden zum Reden gehabt.* Ich geh duschen und mach dann Hausaufgaben. *ein zweistimmiges `daijobu’ ertönt und ich verschwinde nach oben.*
Nagi *Eine Tasse Tee, die Hausaufgaben und eine heiße Diskussion zwischen Farf und Schuldig
ob denn jetzt Freddy Krüger oder Jason aus Freitag der dreizehnte der bessere Massenmörder ist später, sitze ich gemütlich mit Schuldig zusammen am Küchentisch und
spiele eins der wenigen Spiele bei denen Schuldig nicht telepatisch betrügen kann, nämlich Kniffel. Farfarello ist irgendwohin unterwegs und was in dem ominösen Päckchen ist, das er
von Virus bekommen hat weiss ich immer noch nicht. Schuldig will nichts verraten er sagt dafür wäre ich noch zu jung... pah. Wahrscheinlich hat er sich nur wieder irgendein
obskures, seltenes oder verbotenes Messer oder anderweitiges Tötungsinstrument zugelegt, für seine Sammlung. Während ich meinen zweiten Kniffel in Folge würfele und
Schuldig mich anschmollt, dass ich ganz bestimmt die Würfel telekinetisch manipuliere weil er ewig verliert, grübele ich über Farfs seltsam verschwörerisches Grinsen als ich ihm von
meinem kleinen Trick mit Tsukiyono erzählt habe nach. Irgendwas stößt mir an seinem Gesichtsausdruck sauer auf... irgendwie so seltsam nachsichtig-wissend oder sowas. Als
sei er gar nicht so überrascht, dass ich auf so eine Idee komme. Schuldig mault, weil er seine große Straße streichen muss aber ich höre gar nicht groß zu. Wenn Farf sich
einbildet, ich hätte das gemacht, weil ich irgenwelche verdrängten Emotionen gegenüber Tsukiyono pflege, hat er sich geschnitten. Mittel zum Zweck, sonst nichts. Obwohl er wirklich kein schlechter Küsser ist.*
Omi *Ich sitze über Mathe und löse schnell die paar Gleichungen zweiten und dritten Grades.
Reine Schreibarbeit. Dabei schweifen meine Gedanken ab. Vielmehr war ich gar nicht richtig bei der Sache. Wenn ich an meine und Nagis `Privatprobe’ zurückdenke, habe ich
Herzklopfen. Ich stütze den Kopf in meine linke Hand und seufze. Diese Sache mit der Belohnung lässt mir einfach keine Ruhe. Er küsst so –gut-! Ich kann nicht genug davon
kriegen, egal ob er es jetzt gerne oder nicht gerne oder nur als Mittel zum Zweck macht. Ich denke daran, wie er mich in die Arme genommen hat und schließe die Augen. Wieso tut
er das? Er hat schon oft gesagt ich nerve ihn, und ich soll ihn in Ruhe lassen. Wieso nimmt er mich also in den Arm? Das widerspricht sich doch! Ich mache die Augen wieder auf und
starre auf mein Heft, in dem ich die ganze Zeit gedankenverloren herumgekritzelt habe. Nagis Name in einem Herzchen macht sich unter den Aufgaben zwar ganz gut.. aber vielleicht sollte ich die Seite doch besser rausreißen..*
***
Ken Ich bin beim Training heute nicht recht bei der Sache gewesen. Die ganze Zeit habe ich
darüber nachgedacht, ob Farfarello sein Versprechen hält, oder nicht… jetzt sammle ich die gebrauchten Trikots zusammen und stopfe sie in einen Wäschesack, während ich
immer wieder zur Tür sehe. Der Platz und die Umkleiden sind menschenleer, die Eltern haben ihre Kids längst abgeholt. Ich gehe rüber um das Kasino abzuschließen und blicke
mich auf dem Parkplatz um. Kein Auto da… ob er wohl mit dem Auto kommt? Ob er wohl –überhaupt- kommt? Ich kann einfach nicht aufhören an ihn zu denken. Ich konnte es
genau genommen die ganze Woche nicht. Meine Teamkollegen haben mich mehrmals gefragt, ob alles in Ordnung ist, weil ich oft abwesend in die Gegend starre… das heißt Omi
nicht. Der hat wohl selber den Kopf voll.. mit Naoe. Falls Farfarello kommt werde ich ihn vielleicht mal fragen, ob er was rausgekriegt hat.. –falls- er kommt…
Farfarello Ich fluche leise vor mich hin während ich nach dem Ersatzschlüssel für meine Kawasaki
suche. Schuldig der Intelligenzbolzen hat natürlich den Schlüsselbund mitgenommen, wo auch mein Motorradschlüssel dran ist, statt nur den mit den Autoschlüsseln zu nehmen.
Dabei habe ich ihm gesagt, dass ich noch was vorhabe, wenn auch nicht was. Ich grinse vor mich hin als ich den Zweitschlüssel aus der Kommodenschublade hole. Nagi hat zwar
ein bisschen enttäuscht geguckt als ich ihm gesagt habe dass ich nicht mitfahre, aber dann doch nur mit den Schultern gezuckt und gefragt ob er mir was mitbringen soll. Die
beiden treffen sich mit Crawford, es gibt wohl ein paar Dinge zu klären die nicht über das Telefon zu regeln sind und wollen danach ein bisschen Sightseeing in Osaka machen. Aber
ich hatte ja schon was vor. Schliesslich ist heute Samstag... und das heisst ich gehe zum Fussball. Ich schlüpfe in meine Lederjacke und setze meinen Helm auf während ich mit dem
Aufzug in die Garage fahre. Ich bin ziemlich spät dran, hoffentlich hat das Kätzchen Geduld. Es wäre wirklich -zu- schade, wenn er schon weg sein sollte. Schliesslich habe ich
mich auf diesen Abend gefreut. Dass ich die letzten Tage vielleicht ein bisschen abwesender war als sonst ist keinem aufgefallen. Schuldig war die meiste zeit zu besoffen
oder hatte einen fetten Hang-over um bei mir zu spionieren, und Nagi hatte selber genug `Probleme´ mit -seinem- Kätzchen. Ich gebe ordentlich Gas als ich auf den Freeway
auffahre und als meine Tachonadel die 160 nicht unterschreitet stelle ich amüsiert fest, dass ich es wohl noch weniger erwarten kann, das Kätzchen wiederzusehen, als ich
dachte. Der Weiß scheint Eindruck hinterlassen zu haben und ich freue mich schon auf unser nächstes `Treffen´. Mit einer Viertelstunde Verspätung rolle ich auf den Parkplatz
vor dem Sportheim. Ich kann keinen Wagen oder ähnliches sehen, aber das Koneko ist nur ein paar Blocks weg. Nur weil kein Auto da ist, muss das also nicht heißen, dass Siberian
auch nicht mehr da ist. Meinen Helm sicher verstaut probiere ich die nächstbeste Tür und finde sie offen. Nach ein paar Minuten habe ich mich halbwegs orientiert und gehe in die
Richtung in der ich die Umkleiden vermute... das Kätzchen finde ich in einem Raum voller Stahlschränke, wie er gerade dabei ist, die Bälle, die sie beim Training benutzt haben,
wieder wegzuschließen. Er hat mich noch nicht bemerkt und ich beschließe mir einen kleinen Scherz zu erlauben. Leise schleiche ich mich an ihn heran und er zuckt erschrocken
zusammen, als ich ihm die Arme um die Mitte lege und leicht über sein Ohrläppchen schlecke* Na, hast du mich vermisst?
Ken *Sorgfältig sortiere ich die Bälle in die Schränke. Wenn ich damit fertig bin habe ich keinen
Grund mehr hierzubleiben, und treu und brav auf der Bank sitzen und warten werde ich definitiv –nicht-. Es ist eine dreiviertel Stunde nachdem das Training vorüber ist, und keine
Spur von Farfarello. Ich kann nicht verhindern dass sich eine leichte Enttäuschung in mir breit macht, und ärgere mich darüber. /Er hat gesagt er kommt… vielleicht ist er nur spät
dran../ Während ich mich resigniert frage, was er denn für einen Grund haben sollte, mich –nicht- zu versetzen, werde ich von hinten umarmt. Ich schnappe erschrocken nach Luft
wegen der unvermuteten Berührung um meine Taille, - die Bälle haben in den Blechschränken soviel Krach gemacht dass ich absolut nichts gehört habe- und spanne
mich unwillkürlich an - nur um im mich nächsten Moment gegen Farfarello zu lehnen als ich seine Zunge spüre. Mein Herz schlägt mir dröhnend gegen die Rippen und mir wird
schlagartig sehr warm als ich seine raue Stimme im Ohr habe.* H..hai… - aber du solltest mich nicht so zu Tode erschrecken. *Ich drehe mich um und schlinge wie
selbstverständlich meine Arme um seinen Nacken, um ihn hungrig zu küssen. Ich wundere mich selber über meine Leidenschaft, offenbar habe ich ihn tatsächlich –sehr- vermisst. Er
antwortet vehement, ihm scheint es ähnlich ergangen zu sein. Als wir uns lösen grinst er mich amüsiert an* Scheint, ich habe was richtig gemacht, letzte Woche... *Ich nicke
atemlos, während mir leicht das Blut in die Wangen schießt* Scheint so..
Farfarello *Ich kichere leise und genieße erstmal einfach das gefühl einen warmen Körper in den
Armen zu halten. Das Kätzchen scheint etwas verlegen über seine überschwengliche Begrüßung zu sein, seine Wangen haben jedenfalls einen hübschen Rosaton als er seinen
Kopf in meine Halsbeuge legt und die Umarmung erwidert. Mit einem amüsierten Lächeln wegen soviel Zärtlichkeit streiche ich ihm sanft über den Rücken. Er ist immer noch im
Trikot, hier drinnen ist es gut geheizt und den Grasflecken an seinen Knien nach war er auch noch nicht unter der Dusche. Nicht, dass mich das stören würde, ich mag es nicht,
wenn Männer immer nach irgendwelchen typisch `männlichen´ Duschgelen oder ähnlichem riechen... aber dadurch ergeben sich ein paar nette kleine Möglichkeiten. Meine Hand
wandert ein kleines bisschen tiefer und ich schnurre zufrieden als er bei der Berührung erwartungsvoll die Luft anhält* Du siehst ein bisschen verschwitzt aus, wie wäre es mit einer Dusche?
Ken *Es fühlt sich gut an, wieder in seinen Armen zu sein… als er nach kurzer Zeit seine Hände
wandern lässt werde ich zu Wachs. Ich könnte ewig so stehen und mich von ihm liebkosen lassen, deshalb bin ich gar nicht so begeistert als er mir vorschlägt, zu duschen, weil ich
ihn ja dazu loslassen muss…* Hai. Bin gleich wieder da. *Leicht widerstrebend löse ich mich aus seiner Umarmung und gehe in die Umkleide zu meiner Sporttasche. Bah. Wieso
musste er mich jetzt wegschicken? Als ich mit Duschgel und Handtuch bewaffnet in Richtung Dusche gehe, ist Farfarello aus dem Geräteraum verschwunden. Leicht
beunruhigt setze ich meinen Weg fort. Ist er jetzt wieder weg? Was soll das denn? Als ich die Dusche betrete lasse ich fast die Waschsachen fallen `Du hast aber lange gebraucht…’*
Farfarello *Das Kätzchen schaut mich mit einer interessanten Mischung aus Überraschung, etwas
Unglauben und eindeutig etwas mehr Lüsternheit an. Ich schmunzele leicht während ich ich seine Hand nehme und ihn zu mir unter das warme Wasser ziehe -*Baka, hast du etwa
gedacht, ich würde dich -alleine- duschen schicken und mir diese wunderbare Gelegenheit entgehen lassen? *Ich kichere leise während ich mich gegen seinen nackten Körper
schmiege und seinen Mund erobere. Körperkontakt -mit- Klamotten ist ja ganz schön...aber -ohne- noch viel besser.*
Ken *Ich schaffe grade noch das Handtuch loszulassen, dann bin ich in seinen Armen und
werde von einem heißen Kuss überrumpelt. Das warme Wasser, das über unsere Haut rieselt, seine Hände, die mich überall und nirgends streicheln, seine Lippen, die mich
liebkosen und seine Zunge, die mich wild erobert… ich kann nicht anders als mich zu ergeben. Es ist, als ob die gesammelten feuchten Träume der vergangenen Woche auf
einmal wahr werden würden..* Farfarello!..... *ich kann nur eine Mischung aus Keuchen und Flüstern von mir geben. Meine Knie werden wackelig und ich klammere mich an ihm
fest. –Natürlich- spüre ich seine Erregung und –natürlich- geht es mir haargenauso… soll mir das jetzt vielleicht peinlich sein? Als er mich fest an sich presst stöhne ich hilflos auf.
Gott ich will ihn so sehr …*
Farfarello hmhm? *In meiner Stimme schwingt ein Mix aus Amusement und Erregung mit, während ich
sanft an seinem Unterkiefer entlangknabbere und eine meiner Hände von ihrem Platz auf seinem Rücken zwischen seine Schenkel wandert. Amusement, weil mich das Kätzchen
offensichtlich -sehr- vermisst hat und Erregung... naja ich denke es ist klar wo -die- herkommt. Das kleine erregte Wimmern, das er von sich gibt als meine Finger sanft über
seine Härte gleiten, schießt direkt in meinen eigenen Unterleib. Eins ist sicher... viel Geduld hat heute keiner von uns.*
Ken *Sein fragendes Brummen ist keine wirkliche Frage, denn sofort spüre ich wie seine Hand
meinen unausgesprochenen Wunsch erfüllt und auf die Töne, die mir entweichen werden seine Liebkosungen stärker. Unwillkürlich presse ich mich in seine Hand und kann spüren,
wie ein unhörbares Lachen ihn schüttelt. Als Revanche lasse ich –meine- Hand um seinen Körper herumwandern und streichle ihn nun meinerseits, was ihm ein leises Keuchen
entlockt. Ich biete ihm wieder meine Lippen an. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es heute nicht besonders lange dauern wird…*
Farfarello *Diese halbgeschlossenen Augen, mit denen mich das Kätzchen anschaut und die
halbgeöffneten, einladenden Lippen die förmlich darum betteln geküsst zu werden lassen mich sämtliche Spielereien, die ich mir ausgedacht hatte für heute schnell wieder
vergessen und der Wunsch in ihm zu sein wird fast schon übermächtig. Ich küsse ihn tief und hungrig während in mir ein Stimmchen warnt, dass -er- nicht derjenige ist, der keine
Schmerzen spürt, dass ich mir nicht einfach nehmen kann, was ich will, wenn ich ihm nicht wehtun will sondern ich mich noch etwas zurückhalten muss auch wenn mir das schwer
fällt. Und es fällt mir schwer, nicht einfach ohne Vorbereitung in ihn einzudringen, als ich ihn mit einem nur -gerade eben- noch sanft zu nennenden Griff umdrehe, so dass er sich
mit den Händen an der gefliesten Wand abstützen kann, und ich einen wunderbaren Blick auf seine runden Pobacken bekomme. Ich presse mich fest an ihn und küsse seinen
Nacken, meine Hand wandert über seinen Oberkörper, liebkost seine Nippel und gleitet dann wieder tiefer und ich hoffe, dass das Wasser ausreicht damit ich ihm nicht wehtue, während ich vorsichtig einen Finger in ihn presse*
Ken *Sein Kuss entfacht ein neues Feuer in mir. Das Verlangen wird allesbeherrschend und ich
atme fast auf als er mich heftig zur Wand umdreht. Er ist nicht wirklich grob, aber sehr dominant und ich ordne mich nur zu gerne unter… als ich seine Hand spüre, die eindeutigen
Anstalten, die er macht um mich auf sich vorzubereiten, lege ich den Kopf in den Nacken und stöhne auf.* Ja.. mach was du willst, nur mach es schnell,….
Farfarello *Irgendein kleiner Teil in mir, der noch nicht auf puren Instinkt ausgerichtet ist, zuckt
mental mit den Schultern. Na wenn er es so will... dann soll er es auch haben. Er stöhnt auf vor Schmerzen als ich meinen Finger durch etwas eindeutig Größeres ersetze, und für
eine Sekunde zuckt so etwas wie Angst durch meine Gedanken als er sich hart anspannt und seine Hände an der Wand zu Fäusten ballt. Offensichtlich war das nicht gerade sehr
angenehm und ich halte kurz inne, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich an das Gefühl von mir in ihm zu gewöhnen. Auch wenn es mir schwerfällt, denn diese unglaubliche Enge
und Hitze und das ganz leichte Pulsieren seiner Erregung in meiner Hand sind alles andere als -ab-törnend. Erst als ich spüre, wie er sich wieder etwas entspannt und aus dem
schmerzvollen Keuchen eines mit einem eindeutig hungrigen und ungeduldigen Unterton wird gestatte ich meinen Hüften, sich zu bewegen*
Ken *Er reagiert sofort und ein scharfer Schmerz zuckt durch meinen Unterleib, als er hart in
mich eindringt. Ich schaffe es, den Schrei der aus mir heraus will zu einem gequälten Stöhnen zu drosseln… ich –will- es jetzt und ich werde mich sicher nicht von ein bisschen
Schmerz davon abhalten lassen… ich atme tief durch und entspanne mich langsam wieder. Jetzt erst merke ich, dass ich meine Hände zu Fäusten verkrampft habe. Ich löse sie als
ich spüre, wie sich der Schmerz verflüchtigt und durch unbändiges Verlangen ersetzt wird… Farfarello scheint das auch zu merken, denn er bewegt sich in mir. Zuerst langsam
und vorsichtig, doch das reicht mir nicht. Ich will ihn spüren, will dass er mir den Verstand raubt, mich willenlos macht..* ….Mehr!!!
Farfarello *Ich lache jetzt doch, ein leises, heiseres, atemloses Lachen, als ich seinen Kopf in den
Nacken ziehe und ihm sanft ins Ohrläppchen beiße, während ich hart in ihn stoße.* So gierig Kittycat? Du solltest darauf achten um was du bittest, du könntest es bekommen.
*Er keucht abgehackt auf und kommt mir fest entgegen. `Teme. Mach schon!´...und ich bin bestimmt nicht jemand der sich zweimal bitten lässt.*
Ken *Seine harten Stöße, seine vor Lust raue Stimme treiben mich immer weiter. Doch er hält
immer noch zurück, und ich werde langsam sehr ungeduldig. Die Mischung aus Zärtlichkeit und Härte törnt mich unglaublich an. Ich halte die Spannung fast nicht mehr aus und
schreie ihn förmlich an* Hör endlich auf zu spielen und MACH… *die Antwort folgt auf dem Fuße, als er sich mit jedem Stoß tiefer und immer schneller in mich hineinrammt. Seine
Hand greift fester zu und ich klammere mich an den Wasserhähnen fest als ich mit einem Aufschrei endlich komme. Während sich meine Muskeln wieder und wieder fest um seine
Härte schließen spritze ich hart an die Wand vor mir*
Farfarello *Diesmal verkneife ich mir das Lachen und tue einfach was er will. Ich hätte mich ohnehin
nicht mehr lange genug zurückhalten können um das Kätzchen wenigstens ein -bisschen- zappeln zu lassen. Das sanfte, warme Pulsieren in meinem Unterleib ist dafür mittlerweile
viel zu stark geworden und ertränkt alles andere an Gefühlen oder Gedanken in mir. Ich konzentriere mich ganz auf das Gefühl seiner Muskeln um meine Erregung und seiner Härte
in meiner Hand und als er sich mit einem letzten Aufschrei noch einmal anspannt und den Kopf in den Nacken wirft, während er hart in meiner Hand kommt ist es auch für mich
soweit und mit einem erstickten Aufstöhnen und einem letzten harten Stoß ergieße ich mich in ihn.*
Ken *Die Hände immer noch fest um die Armaturen geschlossen lasse ich schwer atmend die
letzten Wellen der Lust abklingen. Farfarello hat seine Arme um mich geschlungen und liebkost mit den Lippen meine Schulter, während er sich vorsichtig aus mir zurückzieht. Ich
lehne den Kopf zurück* Küss mich – kudasai… Der Kuss ist sanft und süß, ganz das Gegenteil der Härte mit der er mich genommen hat… ich schließe die Augen. Das warme
Gefühl das von mir Besitz ergreift kann nur eins bedeuten… aber ich kann das nicht zulassen… Sex ist eine schöne Sache, vor allem so sensationell guter Sex wie dieser hier…
aber wenn ich mich in ihn verliebe gibt das nur Schwierigkeiten. Oder??*
Farfarello *Mein Lächeln ist leicht verwundert als ich seiner Bitte nachkomme und ihn sanft küsse.
Warum fragt er mich denn? Er weiss doch, dass ich nichts gegen ein paar Zärtlichkeiten habe da muss er mich doch nicht explizit drum bitten oder? Ich ziehe ihn wieder fest an
mich und wuschel ihm leicht durch die nassen Haare während ich vor mich hinschmunzele. Das Kätzchen ist wirklich ein seltsamer Zeitgenosse... aber ich mag das!* Du brauchst
mich doch nicht fragen, ich küsse dich gerne. *Mit nach wie vor amüsiertem Gesichtsausdruck löse ich mich wieder von ihm und streiche ein paar der
schokoladenbraunen Strähnen aus seinem Gesicht* Was hältst du davon wenn wir beide uns wieder in Schale schmeissen und irgendwo was Essen fahren? Ich lad dich ein.
Ken *Ich schaue ihn einigermaßen dumm an.* Essen?! *Augenblicklich schlägt mein Herz um
einiges schneller, und ziemlich dumme Gedanken kreisen durch meinen Kopf. /Geht es ihm nicht nur um Sex? Hat er tatsächlich meine Gesellschaft gerne? –Mag- er mich viellei…/ als
mir die Absurdität meiner Gedankengänge bewusst wird schlucke ich einmal kurz. Ich atme einmal tief durch.* Gerne. Ich hab Riesenhunger. */Egal, Genießen so lange es geht…/ Ich lächle ihn an.* Wo wollen wir hin?
Farfarello *Ich klaue mir sein Shampoo und wasche mir die Haare. Wenn ich schon mal nass bin kann
man das ja direkt miterledigen ne.* Mir egal such dir was aus. Nur roher Fisch muss nicht so unbedingt sein.
Ken *Ich ziehe sanft seine Hände aus seinen Haaren und übernehme den Job, indem ich seinen
Kopf leicht massiere und dabei seine Schultern küsse. Ich habe das unwiderstehliche Bedürfnis, ihn mit Zärtlichkeiten zu überschütten. Dennoch reiße ich mich zusammen,
meine Stimme klingt ziemlich normal.* Wir könnten in ein Steakhaus gehen, oder französisch oder Pizza… such dir was aus. Japanisch ess ich auch dauernd, mir ist alles
recht. *Leider kann man Haare nicht endlos waschen, also lasse ich mehr oder weniger widerwillig von ihm ab und greife meinerseits zum Shampoo. Mit einem kleinen Lächeln
streckt Farfarello die Hand aus. Ich sehe ihm ins Gesicht und kann nichts sagen. Wortlos gebe ich ihm die Flasche.*
Farfarello *Ich erwidere dem Kätzchen den Gefallen und es scheint ihm ganz offensichtlich zu
gefallen, denn er schließt leise seufzend die Augen während ich seine Haare einschäume und spielerisch ein paar hübsche kleine Schaumornamente auf seinen Kopf zaubere. Zu
dumm, dass sie direkt zusammenfallen, einiges wäre schon fast ein Foto wert gewesen.* Na, dann lass uns ein ein ordentliches Steakhaus gehen. *Ich küsse ihn zärtlich und
schmunzele ihn dann breit an bevor ich aus der Dusche trete und mich in Ermangelung eines Handtuches ein wenig schüttele bevor ich in meine Boxershorts klettere* … einen
kleinen Eiweiß-Nachschub könnten wir beide bestimmt ganz gut gebrauchen.
Ken *Seine Aktivitäten bringen mich dazu, genießerisch zu schnurren. Als er -leider viel zu
schnell- aufhört, spüle ich rasch den Schaum aus und verlasse ebenfalls die Dusche. Ich nehme das Handtuch vom Boden auf und fange an, seinen Rücken abzutrocknen, während
ich noch über sein Statement grinsen muss.* Hai. Und wenn wir die Depots wieder aufgefüllt haben? *Ich bin irgendwie nicht gewillt, ihn heute so schnell aus meiner Nähe zu
lassen.* Willst du dann nach Hause, oder was machen wir? *Fast halte ich den Atem an, während ich mich selber abtrockne. Seine Antwort entscheidet darüber, ob mein Wochenende gelaufen ist oder nicht….*
Farfarello *Ich bedanke mich für das Abtrocknen mit einem kleinen Kuss auf die Wange und schlüpfe
in Jeans und T-Shirt während ich unauffällig sein Gesicht im Auge halte.* Hmmm... nach Hause wäre vielleicht gar nicht schlecht.* Ich schmunzele während ich mir die Stiefel
zuschnüre. Wie erwartet sind seine Mundwinkel fast unmerklich nach unten gesackt und in seiner Stimme klingt unterdrückte Enttäuschung mit. `Na gut, wenn du willst…´ Ich richte
mich wieder auf um ihn mit einem verschmitzten Grinsen in meine Arme zu ziehen während ich leise in sein Ohr flüstere* …aber nur wenn du mitkommst.
Ken *War ja klar… Sex, Essen, und dann schön nach Hause vor die Glotze… Wochenend-Fun
mehr nicht… ich verziehe mein Gesicht. Was soll’s. Ich hatte ja auch meinen Spaß!* Wenn du willst… *Ich merke selber, dass es enttäuscht klingt, aber ich –bin- halt auch
enttäuscht. Wenn er jetzt einen Rückzieher macht, weil er sich vereinnahmt fühlt, ist das halt Pech. Als er mich jedoch in die Arme schließt und mir ins Ohr flüstert, ich solle
mitkommen, packt mich die Wut und ich stoße ihn zurück.* Was soll das? Du weißt genau, dass das unmöglich ist! Also hör’ auf mich zu verarschen! *Ich weiß, dass er jetzt ahnt
dass er eventuell mehr als nur ein Gelegenheits-Fick für mich ist, aber das ist mir egal. Ich fühle mich auf den Arm genommen…*
Farfarello *Ich bin verwundert. Dass er etwas ungläubig reagieren würde war mir ja klar, schliesslich
-wäre-es ja eigentlich auch unmöglich, aber dass er gleich so heftig reagieren würde... offensichtlich liegt ihm doch mehr an mir als ich dachte, sonst wäre er wohl kaum so sauer
nur weil er denkt ich erlaube mir einen Spaß mit ihm. Ich spare mir sämtliche Spielereien als ich auf ihn zutrete und ihn mit einem festen Griff an seinem Kinn dazu zwinge
-mich-anzusehen und nicht das Innenleben seiner Tasche.* -Niemand- will dich hier verarschen, ich weiß selber, dass das nicht gehen würde, wenn der Rest meines Teams zu
Hause ist und wenn dem so wäre, hätte ich es wohl kaum vorgeschlagen. Aber Schuldig und Nagi besuchen Crawford in Osaka und kommen nicht vor morgen Nachmittag zurück
und ich würde halt mal gerne -mehr- Zeit mit dir verbringen, als immer nur die paar Minuten auf irgendeiner Waschmaschine oder in einer Dusche. *Er wirkt immer noch sauer
und ich seufze leicht während ich meinen Kopf schieflege und ihn ansehe. Ohne, dass ich es will klingt meine Stimme ein ganz kleines bisschen verletzt.* Glaubst du denn, ich wäre
heute hier wenn es mir nur um den Sex gegangen wäre? Den kann ich auch von Schuldig bekommen... und zwar ohne mir Ausreden einfallen lassen zu müssen, warum ich nicht mit
nach Osaka fahre, die auch für einen enttäuschten Nagi im Chibie-Modus überzeugend sind. Und ich kann dir sagen, wenn diese großen blauen Augen dieses traurige Glitzern
bekommen und einen anbetteln -doch- mitzukommen fällt es selbst -mir- schwer nein zu sagen. Aber ich bin trotzdem hier ne.
Ken *Ich starre ihm kurz ins Auge, dann wieder in meine Sporttasche. Ich stopfe halb wütend,
halb verunsichert meine Sachen hinein, während ich seinen Erklärungen folge. Er will –Zeit- mit mir verbringen? Zeit, die nichts mit Sex-Spielchen zu tun hat? Er lässt sich Ausreden
einfallen… für –mich-? Als ich den verletzten Unterton in seiner Stimme wahrnehme, drehe ich mich langsam zu ihm um.* Ich… *mir stockt der Atem. Er sieht –wirklich- verletzt aus…
Zögernd, voller Schuldgefühle, nehme ich ihn in die Arme.* Gomen. Ich wollte dich nicht als Lügner hinstellen. Es ist nur… ich dachte nicht… /warum sage ich ihm nicht was los
ist?/ mit einem tiefen Seufzen lege ich meinen Kopf an seine Schulter.* Ich mag dich…
Farfarello *Irgendwie erleichtert erwidere ich seine Umarmung* … und du dachtest nicht, dass ich
dich auch mag? Nun, das tue ich aber. Ich mag dich auch. Und zwar nicht nur als nettes kleines Sextoy für zwischendurch. *Spielerisch zwicke ich ihm in die Seite bevor ich ihn
zärtlich küsse und ihm zuzwinkere* … auch wenn du dafür ziemlich gut geeignet bist. *Sanft lächelnd knöpfe ich sein Hemd wieder auf und dann ordentlich wieder zu. Vor lauter
Schreck hat er das obere Loch verfehlt und sich schief geknöpft.* Also, Steak und dann eine schöne Flasche Wein auf dem Sofa?
Ken *Wieder mal Herzklopfen… ich lasse ihn mein Hemd in Ordnung bringen und ringe um Worte.
/Er sagt, er mag mich…/* Farfarello… *Er sieht auf, während er den letzten Knopf schließt und haucht einen Kuss auf meine Lippen. `Hm?’* Wenn ich.. ich meine, wenn deine
`Kollegen’ alle weg sind und vor morgen nicht wiederkommen, kann ich – vielleicht – ahm.. /ich trau mich nicht, ich trau mich nicht zu fragen ob ich dableiben kann…/ *Ich greife
verlegen nach meiner Tasche.* Ach egal. Lass uns essen gehen, ne?
Farfarello *Amüsiert schlinge ich einen Arm um seine Schultern während wir Richtung Ausgang
gehen. Ich habe schon eine ziemlich gute Vorstellung -was- er da fragen wollte. Neko no baka... als ob ich ihn vor morgen früh nach Hause lassen würde.* Hai. *Ich gebe ihm im
Laufen einen kleinen Kuss auf die Wange und grinse ihn verschmitzt an* …aber am besten rufst du vorher an, dass du erst zum Sonntagsessen zurück bist, sonst machen sich
-deine- Kollegen vielleicht noch Sorgen, wo du steckst. *Ich lasse ihn los um den zweiten Helm aus meinem Rucksack zu holen und ihm zuzuwerfen.* -So- schnell lasse ich dich nämlich nicht mehr weg.
Ken *Ein blubberiges warmes Gefühl steigt bei seinen neckenden Worten in mir auf. Scheint,
als ob er wirklich meint, was er sagt… ich setze den Helm auf und nicke.* Mach ich,… mach ich gerne. *Er steigt auf und ich setze mich hinter ihn und schließe fest die Arme um
ihn. Das Gefühl gibt mir irgendwie eine seltsame Sicherheit. /Nein.. dich lass ich auch nicht mehr so schnell weg…/ Er braust mit mir durch die Stadt bis zu einem erstklassigen
Steakhaus. Sie sind für ihr ausgesprochen gutes Essen bekannt. Als wir absteigen grinse ich ihm zu.* Hab noch nie so ein exklusives Date gehabt… *Er grinst zurück* Dann wird es
ja mal Zeit! *Wir betreten den Laden und werden zu einem netten Zweier-Tisch in einer Nische geleitet, mit Kerzenschein und edlem Ambiente. Sofort kommen mir allerhand
unkeusche Ideen und ich grinse vor mich hin. Farfarello sieht es und lacht in sich hinein. Offenbar verstehen wir uns. Aber ich werde mich ordentlich benehmen. Wenn’s auch schwerfallen wird…*
Farfarello *Bei dem schummerigen Licht und der abgeschiedenen Nische in der wir sitzen leuchten
die Augen des Kätzchens auf, als er anscheinend ein paar -nette- kleine Ideen bekommt und ich kann nicht anders als Grinsen. Wir scheinen ziemlich ähnlich zu ticken, -mir- war
die überdurchschnittliche Länge der Tischdecke auch aufgefallen. Gespielt vorwurfsvoll wedele ich mit meiner Gabel vor seinem Gesicht* Benimm dich. Hier gibts die beste sour
cream von ganz Tokyo und ein Lokalverbot würde mir gar nicht gefallen. *Er zieht ein kleines Schmollmündchen und ich kann den Schalk in seinen Augen blitzen sehen als er ein
enttäuschtes `Ach schade, mir war so nach einer Vorspeise´ von sich gibt und dann grinsend in die Karte schaut. Ich tue es ihm gleich, denn der Ober steht schon parat um
unsere Bestellung aufzunehmen. Ich ordere ein 400 Gramm Steak blutig mit Ofenkartoffel, Salat und dem berühmten dip für mich und eine Flasche schönen roten für uns beide. Das
Kätzchen scheint noch etwas unentschlossen, entscheidet sich dann aber doch und der Kellner entschwindet wieder.*
Ken *Ich nehme das gleiche wie Farfarello, nur dass mein Steak medium sein soll und stütze
das Kinn in meine verschränkten Hände. Während ich mich noch frage, wie das alles hier eigentlich zustande gekommen ist, sieht mich Farfarello fragend an. `Nan dayo?’ Ich
schüttle den Kopf.* Nichts. Ich wundere mich nur immer noch, was so ein bisschen fehlendes Kleingeld ausmachen kann… *Er lächelt mich an. `Hai. Oder eine kaputte
Waschmaschine…’ Sein Auge funkelt goldfarbig im Kerzenlicht und ich lächle ihm zu. Dann sehe ich auf seine Hand, die mit dem Glasuntersetzer spielt. Aus einem Impuls heraus
ergreife ich sie und hauche einen Kuss auf den Handrücken. Dann lege ich seine Hand wieder auf den Tisch zurück, weil der Wein serviert wird. Farfarello kostet und nickt, und
der Ober gießt die Gläser ein. Wirklich exklusiv, der Laden.. Farfarello hebt sein Glas `Kampai.’* Kampai. Auf die kaputte Waschmaschine…
Farfarello ...und die Kleingeldknappheit. *Unsere Gläser stoßen mit einem leichten `Pling´zusammen.
Zufrieden trinke ich einen Schluck von dem schönen schweren Bordeaux, den ich bestellt habe und stelle das Glas wieder zurück. Sieht so aus, als würde das wirklich noch ein
schöner Abend und ich bereue es fast gar nicht, Nagis großen Hündchenaugen doch noch widerstanden zu haben. Und das bisschen Reue -das-ich habe kommt einfach daher dass
Nagi sich gefreut hatte mal mit uns allen zusammen wegzufahren. Aber ich habe versprochen, dass ich es wiedergutmache, nächste Woche steht ein Ausflug auf dem Plan
und Nagi darf dann aussuchen, wo es hingeht. Apropos der Chibie....* Wie geht es eigentlich eurem Jüngsten?
Ken Nicht besonders glaube ich… er sagt nichts, aber ist nicht so fröhlich wie sonst und viel in
seinem Zimmer vergraben.. Und euerem? *ich nehme noch einen Schluck von dem hervorragenden Wein. Farfarello ist überraschend gut informiert, was gutes Essen und
Trinken betrifft.* - Ich wünschte, Nagi würde unseren Chibie so mögen wie der offensichtlich ihn – aber das kann man ja nicht erzwingen, ne?
Farfarello Iich schüttele leicht den Kopf und picke in meinen Salat* Nein, kann man nicht. Schon gar
nicht bei so einem Sturkopf wie Nagi. Aber euer Chibie soll bloß nicht -zu- schnell aufgeben. Unser kleines Eisklümpchen denkt ziemlich viel über ihn nach, und selbst wenn
er auf ihn relativ oft schimpft, das ist doch wesentlich -mehr- an Aufmerksamkeit, als er irgendjemand anderem angedeihen lässt. Früher hat er ihn -gar nicht- erwähnt. Wenn wir
nicht aus den Schülerlisten gewusst hätten, dass beide auf die selbe Schule gehen, von -ihm- hätten wir es bestimmt nicht erfahren. Und jetzt ist jedesmal, wenn er aus der
Schule kommt, euer Bombay sein Hauptthema... zum Beispiel dass er gut küssen kann. *Ich habe Nagi die kleine Story mit der `Belohnung´ aus den Rippen geleiert und ganz
vorsichtig nachgehört wie es denn so gewesen wäre. Und zu meiner großen Überraschung hat er ziemlich schnell eingestanden, dass Tsukiyono ein ganz ordentlicher Küsser wäre,
nicht zu forsch oder zu zurückhaltend, irgendwie ganz okay halt. So wie sich das für mich angehört hat war alles, was ihn daran gestört hat die Rückenstreichelei des Kätzchens... aber auch daran kann man wich gewöhnen ne*
Ken Wie bitte?! *Ich traue ja wohl meinen Ohren nicht!* Sie haben sich –geküsst-?! Meine
Gabel hängt in der Luft und ich starre Farfarello perplex an. Dann dämmert es mir.* Ach soooo! Im Rahmen von diesem Theaterstück dass sie aufführen. Ein Theaterkuss oder?
Sonst kann ich mir nicht vorstellen, dass Naoe freiwillig -irgend jemanden- küsst, schon gar nicht Omi! – Und dass der das dann überlebt! *Andererseits.. ich habe ihn ja gestern
nicht mehr g sprochen… Er war schon schlafen gegangen als ich nach Hause kam, und heute Morgen war ich in Hektik wegen dem Fussball und wegen Farfarello – und überhaupt.
Aber ich beschließe, den Chibie demnächst mal genauer ins Verhör zu nehmen… das sind ja interessante Entwicklungen.* Scheint, als ob sich Gegensätze anziehen, ne? *Ich lächle und hebe erneut mein Glas.* Cheers..
Farfarello *Ich hebe leicht eine Augenbraue wegen seiner seltsamen Bemerkung und proste ihm zu.
Anscheinend erzählt ihm Bombay doch nicht -alles-, von dem kleinen abkommen scheint er jedenfalls nichts zu wissen. Ich schmunzele ihn an während ich noch überlege ob ich es
ihm verraten soll oder nicht. Das geht ja eigentlich nur die Chibies was an, aber irgendwie würde ich einfach gerne seine Reaktion darauf sehen. Ich entschliesse mich für den
Mittelweg und bemerke nur kryptisch* Glaub mir, du würdest dich wundern was Nagi alles mit Omi macht... und was euer Bombay alles überlebt. *Soll er selber entscheiden ob er -mehr- wissen will.*
Ken *Ich werde hellhörig.* Irgendwie scheinst du mehr zu wissen als ich. –Was- bitte macht
Nagi alles mit Omi? *Ich sehe ihn misstrauisch an. Sollte es etwas sein, was Omi schadet, dann… aber so wie er jetzt grinst handelt es sich nicht um irgendwas, worunter Omi leiden
würde… und offensichtlich hat Farfarello einen Riesenspaß, mich auf die Folter zu spannen, denn er lächelt nur und trinkt genüsslich langsam einen Schluck Wein. Ich setze meinen
besten Aya-weichmach-Bettelblick auf.* Ach, jetzt komm schon! Ich habe Omi gestern und heute nicht gesprochen, also sag mir was da läuft. BITTE!
Farfarello *-Das- könnte natürlich erklären warum er davon nichts weiß... und ich muss gestehen,
dass es mich mehr als nur ein bisschen weichklopft wenn er mich so anschaut. Naja, früher oder später würde Bombay es ihm ohnehin sagen denke ich, er hat ihm ja auch schon
gestanden, sich in Nagi verguckt zu haben. Also kann ich ihn ja auch schon direkt darauf vorbereiten. Aber ein ganz kleines bisschen auf die Folter spannen werde ich ihn trotzdem
und ich setze einen verwunderten Blick auf* Achso. Na, dann kannst du ja auch noch nichts von ihrem kleinen Deal wissen ne? *Just in dem Moment kommt das Essen und ich
löffele ausgiebig in meiner Kartoffel rum.* Hmm also diese Soße ist wirklich köstlich.
Ken *Ich koste eilig und nicke pflichtschuldigst.* Ja ja. Sehr lecker. *Ich starre ihn auffordernd
an.* Und? *Er sieht auf. `… und das Steak ist hervorragend. Genau so wie es sein soll, nicht zu…’* FARF… *erschrocken sehe ich mich um. –Das- war definitiv –etwas- zu laut,
und ich senke meine Stimme schnell wieder.* Farfarello!! Was ist das für ein Deal??
Farfarello *Ich kichere leise und ignoriere den etwas pikierten Blick des Kellners ob dieses lauten
Ausbruchs* Na... *ich stecke mir ein Stück Steak in den Mund und kaue erstmal genüsslich* Nagi muss euren Chibie doch küssen in dem Stück ne? *Ich sehe ihn fragend
an ob er mir bis dahin folgen kann und bekomme einen `treib’s bloß nicht zu weit Freundchen´-Blick als Revanche und grinse breit* Friede Friede, ich erzähl ja schon. Also
sie müssen sich ja küssen ne? *Ein knappes Nicken das wohl auffordernde Zustimmung signalisieren soll* … und da euer Chibie auf unseren steht war er natürlich immer mehr als
erfreut darüber. *Das Nicken wird wiederholt, diesmal eindeutig mit einer Unternote von `das weiß ich auch, aber wie gehts weiter?´ *Jedesmal nach dem Kuss hat er seinen Text
vergessen und musste erst wieder aufgeweckt werden damit weitergespielt werden konnte. Was ihn natürlich noch verlegener gemacht hat als er ohnehin schon war. Also hat
Nagi ihm, damit die Szene endlich klappt, einen Deal angeboten. Für jede perfekt gespielte Kussszene gibt es einen -richtigen- Kuss als Belohnung. Und euer Chibie hatte natürlich
nicht wirklich was dagegen. *Ich ignoriere seine schwebende Gabel und den leicht perplex bis geschockten Blick und esse in aller Seelenruhe weiter.*
Ken Aber, wenn er ihn –richtig- küsst, dann muss er das auch wollen! Mir erzählt doch keiner,
dass er das ausschließlich als Mittel zum Zweck tut! *ich schwenke energisch meine Gabel hin und her* Selbst wenn er es selber noch nicht weiß! Oder was ist deine Meinung?
Farfarello *Ich zucke leicht mit den Schultern.* Ich denke, als er sich diesen kleinen Deal hat
einfallen lassen -war- er lediglich ein Mittel zum Zweck. Läuft die Aufführung nicht gut gibt es keine Extrapunkte und er kann diesen Englischkurs nicht überspringen. Und wenn Julia
jedesmal ihren Text vergisst wenn Romeo sie ansäuselt oder küsst kommt das auf dasselbe hinaus. Es sieht Nagi mehr als ähnlich so was zu machen, schliesslich lebt er seit Jahren
mit Schuldig unter einem Dach und der ist Experte darin, sich die Schwächen anderer zu nutze zu machen. Er wäre durchaus in der Lage das alles eiskalt durchzuziehen wenn er
sich davon einen Vorteil verspricht, selbst wenn er für Bombay nicht die geringste Sympathie hätte. *Ich trinke einen Schluck Wein.* -Ich- bin allerdings der Ansicht, dass
er dabei nicht ganz so kalt ist wie er es vielleicht gerne wäre. Versteh’ mich nicht falsch, ich denke nicht, dass Nagi in euren Omi verliebt ist...aber es würde mich nicht überraschen
wenn er auf dem besten Wege dahin wäre.
Ken *Ich kaue nachdenklich an meinem Steak herum und starre vor mich hin.* Versteh –mich-
nicht falsch, aber wenn das so ist, wie du sagst weiß ich nicht, ob ich das gut finde wenn Omi und Nagi… *ich sehe ihn nachdenklich an.* Kann man da nicht doch irgendwie nachhelfen?
Farfarello *Ich seufze tief und lege meine Gabel neben den Teller. *Nichts lieber als das. Ich hätte
gar nichts dagegen wenn Nagi endlich mal jemanden für sich finden würde, vor allem jemanden der es ehrlich mit ihm meint..* Ich brummele in mein Glas während ich noch
einen Schluck trinke.* Von den anderen hat er wirklich genug gehabt. *Besteck wieder in den Fingern mache ich mich über den Rest meines Essens her.* Ich denke, Bombay wäre
gar nicht mal schlecht,sie haben dieselben Hobbies, er ist mehr als geduldig und obendrein noch in Nagi verliebt. -Und- er meint es ehrlich, das glaube ich zumindest. *Ein strafender
Blick von Seiten meines Gegenübers bringt mich zum Schmunzeln* ja ja, er -meint- es ehrlich. Aber wie willst du den beiden auf die Sprünge helfen? Nagi würde wahrscheinlich
nur gucken gehen ob noch welche von meinen Pillen da sind wenn ich ihm vorschlage, sich euer Kätzchen mal näher zu betrachten.
Ken *Ich schnaube leise vor mich hin. -Ehrlich-!* … so wie es aussieht ist Nagi momentan das
Zentrum des Universums für Omi. Er macht nur das Notwendigste, außer Schule und seinem Theater denkt er kaum an was anderes. Und das hat alles direkt oder indirekt mit
Nagi zu tun. Neulich hat er sogar ’ne Strafarbeit für ihn kassiert… soviel zu `Ehrlich’! *Ich trinke einen Schluck Wein. Etwas sanfter rede ich dann weiter* Nimm’s mir nicht übel.. ich
will dass der Kleine glücklich ist.. *Etwas verlegen nippe ich nochmal an meinem Glas. Grübelnd sehe ich vor mich hin.* Vielleicht sollten wir irgendwas drehen, dass sie gezwungen sind, Zeit zusammen zu verbringen. - Alleine?
Farfarello *Ich lächele leicht über soviel Vehemenz und ziehe sanft seine Hand zu mir rüber um leicht
die Innenfläche zu küssen.* Warum sollte ich? Ich will nichts anderes für Nagi, der Chibie hatte bis jetzt ja noch nicht viel Glück im Leben. *Ich lasse seine Hand wieder los und
leere mein Weinglas. während ich uns beiden nachschenke, überlege ich ein bisschen.* Keine schlechte Idee...aber was? Nagi braucht lange zum auftauen, mit ein oder zwei
Stunden ist da nicht viel geholfen. Ich wüsste nichts überzeugendes, warum die beiden einen Tag zusammen verbringen sollten. Und es -muss-überzeugend sein sonst würde sich
Nagi nicht dazu breitschlagen lassen. Solange er keine Notwendigkeit dazu einsieht ist Essig mit dem Gedanken. Und ein `zufälliges Treffen´ wäre auch schwierig, Nagi würde einfach hallo und tschüß sagen.
Ken *Die zärtliche Geste lässt mich lächeln, und ich bin gleich wieder versöhnt. Aber dass
–ich- mich schlagartig extrem wohl fühle, ändert nichts daran, dass ich Omi helfen will. Und Farfarello will offensichtlich das gleiche für Nagi. Ohne groß zu überlegen sage ich vor
mich hin* Man müsste sie irgendwo einsperren – so dass euer Wunderkind es nicht aufkriegt. Oder sie auf einer Insel aussetzen.. oder.. ach weiss auch nicht. Wir brauchen einen Vorwand!
Farfarello *Ich betrachte nachdenklich mein Weinglas, während ich abwesend antworte* Nagi
bekommt alles auf. Und mit Inseln sind wir hier mitten in Tokyo auch nicht gerade reich gesegnet. Es müsste was sein wo Nagi gerne hingehen würde und ihm Tsukiyonos
Anwesenheit erstmal egal ist. Und er darf keine Möglichkeit haben da wieder wegzukommen... *genervt streiche ich mir durch die haare* mir fällt nichts ein.
Ken Naja,.. nächstes Wochenende fällt sowieso flach irgendwas zu drehen. Ich fahre Omi
Samstag Mittag zu so einem Informatik-Symposium, da ist unter anderem wohl so ein Computer-Guru, sein persönlicher Held anscheinend, wie ich das mitgekriegt habe. Und weil
das mit dieser Podiumsdiskussion danach sicher total spät wird, hat er gleich ein Zimmer in diesem Congresscenter gebucht. Das ist irgendwo in der Pampa da draußen, da fährt nur
zweimal am Tag ein Bus. War gar nicht so einfach ein Zimmer zu kriegen, er musste sogar ein Doppelzimmer nehmen, weil die Einzelzimmer schon alle ausgebucht waren. Wir haben
aber den Zuschlag bezahlt, so dass er nicht noch mit so ner Schnarchnase das Zimmer teilen muss. Wie dem auch sei, am nächsten Wochenende geht es nicht.
Farfarello *Ich spitze meine Öhrchen, als ich die Worte `Computer´, `Pampa´ und `zweimal am Tag
ein Bus´ in einem ziemlich passenden Zusammenhang höre. Auch `Doppelzimmer´ gefällt mir. *Na, ich würde sagen nächstes Wochenende wäre perfekt! Stell dir mal folgendes vor:
Farfarello liest in der Zeitung über dieses Symposium und dass ein schrecklich berühmter Experte da auftritt und verplappert sich darüber bei Nagi. Es gibt ein bisschen hin und her
ob er da alleine hindarf aber Farf erklärt sich bereit ihn hinzufahren und auch wieder abzuholen. Aber leider kommt eine Mission dazwischen und Farfarello -kann- ihn nicht
abholen. Nagi wäre gezwungen, da zu übernachten... und da alles ausgebucht ist wäre es sogar für Nagi eine logische Entscheidung ein angebotenes Bett anzunehmen. Und
Tsukiyono würde ihm -bestimmt- das freie Bett in seinem Zimmer anbieten oder?
Ken *Ich lausche seinen Ausführungen. Zugegeben, das klingt märchenhaft einfach. Fast –zu-
einfach...* Aber wenn ich Omi einweihe macht er es nicht. Der hat sowas wie ein Gewissen, füchte ich. *Ich grinse leicht boshaft* Ich in der Beziehung ja eher nicht so..
versuchen wir’s. Bleibt nur zu hoffen, dass Omis zweites Bett das einzige freie ist… aber das kann man ja rauskriegen… vielleicht kann ich ja den Portier bestechen… mal sehen.
Farfarello Er muss es ja nicht wissen. Ich meine, es ist ja nicht sehr weit hergeholt, dass Nagi auch
auf diesen Kongress wollte, das dürfte ihn nicht sehr überraschen und dass mal plötzlich was dazwischen kommt kann ja auch immer mal passieren. *So langsam freunde ich mich
mit dem Gedanken an. Das könnte tatsächlich klappen, auf dem Congress sind sie zwar nicht alleine, aber sie werden wohl die beiden einzigen im Teeniealter sein. Da hängt man
automatisch zusammen. Und unterhalten werden sie sich, schliesslich ist für Nagi Omi der einzige, bei dem er nicht aufpassen muss sich zu verplappern was seine eigentliche Arbeit
angeht. Grinsend hebe ich mein Glas und proste dem Kätzchen zu* Das war eine prima Idee. *Ich trinke einen Schluck und schmunzele ihn an.* Wusste ich’s doch dass du für mehr als einen guten Fick nutze bist.
Ken Merkst du das jetzt erst? Das Kompliment kannst du dir selber geben. Die Idee war ja von
dir! Also ok, versuchen wir es so… *Etwas verlegen schaue ich auf meinen leeren Teller. Ich hatte gedacht über die Sache mit dem `nur ein guter Fick’ waren wir eventuell ein
Stück hinaus… ich nehme den letzten Schluck Wein. Kein Grund beleidigt zu sein. Sicher war es nicht abfällig gemeint… soviel, glaube ich, kann ich die Sache schon beurteilen. Das
Essen ist definitiv beendet, der Wein ist alle. Also – was jetzt.. ich sehe Farfarello fragend an.* Wollen wir gehen? *Ich habe ein unruhiges Kribbeln im Bauch, und muss mich
arg beherrschen, um meine Nervosität nicht zu verraten.*
Farfarello Hai. *ich winke den Kellner her und der schwebt Sekunden später mit meiner Kreditkarte
und einer guten Portion meines Gehaltes von dannen. Wir stehen beide auf, um unsere Jacken zu holen. Bevor das Kätzchen seine jedoch vom Haken nehmen kann schlinge ich
einen Arm um ihn und ziehe ihn zu einem zärtlichen Kuss an mich heran. Ich lasse meine Stimme absichtlich etwas heiserer als sonst klingen als ich ihm leise ins Ohr flüstere*
solange ich meinen Nachtisch bekomme... *der Kellner schaut jetzt eindeutig geschockt und ich grinse ihn nur an während ich ihm meine Karte aus den Fingern nehme* sagen sie
dem Koch es war wie immer köstlich. *Damit schnappe ich mir Jacke und Kätzchen und schlendere gemütlich Richtung Ausgang*
Ken *Leicht schockiert lasse ich mich mitziehen. Die heisere Stimme in meinem Ohr, sowie die
Tatsache, dass Farfarello mich in diesem schicken Laden vor aller Augen nicht gerade zurückhaltend geküsst hat, hat mir, neben einem leichten Anflug von Röte auf den
Wangen, einen nicht eben kleinen Kick beschert. Am Motorrad zieht er mich wieder in seine Arme und wiederholt die Aktion noch einmal, noch etwas intensiver. Sofort springen alle
Farfarello-und-Sex-Rezeptoren in meinem Körper darauf an und ich seufze in den Kuss. Was auch immer es ist, das mich zu ihm zieht, es gefällt mir immer besser… ich löse den
Kuss und er knurrt leicht unwillig.* Hai.. Nachtisch.. gerne.. *schaffe ich noch zu japsen, bevor er mich wieder überfällt. Offenbar hat er heute einen ausgesprochen dominanten Tag… na mir soll es recht sein..*
Farfarello *Das `Eiweiß nachfüllen´ hat offensichtlich geklappt, denn mein zweites Gehirn meldet
sich wieder lautstark zu Wort bei dem Gefühl des Kätzchens in meinen Armen. Ich hätte gute Lust, meinen Nachtisch hier und jetzt einzufordern... aber ich glaube nicht, dass das
Kätzchen davon so begeistert wäre. Menschenleere Waschsalons oder Duschen ohne Zuschauer sind ja eine Sache, aber ein flottes Nümmerchen auf dem Motorrad vor einem
der besten Lokale in der Stadt und dementsprechendem Publikum dürfte wohl doch eine Nummer zu gewagt sein. Also hole ich mir einfach soviel wie gerade noch geht und spiele
ausgiebig mit Lippen und Zunge des Kätzchens bevor ich ihn leicht bedauernd wieder von ihm ablasse. -Loslassen- tue ich ihn allerdings noch nicht, dafür fühlt es sich viel zu gut
an.* Ich hätte gar nichts dagegen dich hier und jetzt zu vernaschen.
Ken *Ich lehne mich schwer atmend an seine Brust und nicke.* Klar, damit sie uns wegen
Erregung öffentlichen Ärgernisses hoppnehmen. Crawford und Aya werden begeistert sein… *Aller Logik zum Trotz presse ich meinen Unterkörper mit der ziemlich deutlichen Beule in
meiner Mitte gegen seine ebenso deutliche Erregung. Mein nächster Satz wird eher ein Keuchen* Lass uns fahren, sonst landen wir heute garantiert noch in ’ner Zelle… *Seine
Zunge wandert meinen Hals entlang und ich mache mich unter Aufbietung aller mentalen Kraft von ihm los.* Wär.. schade um den Abend, ne? *Ich gebe ihm ein Küsschen auf die
Wange und trete auf das Motorrad zu, mein Herz donnert und meine Hände zittern regelrecht vor Verlangen, ihn anzufassen. Normal ist das nicht…*
Farfarello *Seufzend gebe ich ihm Recht. Lieber noch ein bisschen zurückhalten und den Rest des
Abends -und der Nacht- in aller Ruhe in den sicheren vier Wänden genießen als in einer Sechs-Mann-Zelle voller Saufköppe und kleiner Drogendealer. Trotzdem kann ich ein
leichtes Bedauern nicht unterdrücken als ich dem Kätzchen seinen Helm reiche und auf das Motorrad steige... vor allem nicht, da sich seine Erregung äusserst deutlich gegen meinen
Hintern presst als er aufsteigt und sich an mir festhält. Mir fallen einfach zuviele Sachen ein die man schöner damit machen könnte. Obwohl ich nichts lieber als zu Hause wäre,
fahre ich verhältnismäßig vorsichtig. Alkohol sollte man nie unterschätzen und dass der Wein mir ein bisschen zu Kopf gestiegen ist, ist wohl kaum zu übersehen. Und auf ein Ende
als hübsche Baumdeko habe ich nun wirklich keine Lust*
Ken *Kurz kommt mir der Gedanke, ob er wohl noch fahrtüchtig ist, immerhin hat ein Motorrad
nur 2 Räder… aber als ich hinter ihm aufsteige verdrängt das Gefühl ihn so dicht an mir zu haben diesen Gedanken sofort. Ich umarme ihn während der Fahrt vielleicht ein wenig
fester als notwendig, einfach weil es sich so absolut gut anfühlt. Trotzdem er relativ gesittet fährt, kommt mir die Fahrt kürzer vor als auf dem Hinweg. Als er in eine Tiefgarage
einbiegt, weiß ich, dass er es ernst gemeint hat, dass ich bei ihm bleiben soll, und ein warmes Gefühl breitet sich in mir aus. Schon wieder mal dieses Gefühl… das man eigentlich
nicht missdeuten kann. Kaum sind wir abgestiegen und haben die Helme abgenommen, treffen sich unsere Lippen aber schon wieder zu einem heißen Kuss und der fegt jeden
Gedanken aus meinem Kopf. Während er mich zum Fahrstuhl schiebt sind seine Hände bereits an meinen Jackenknöpfen. Er ist offenbar sehr ungeduldig… und ich muss sagen, dass mir das ausgesprochen gut gefällt..*
Farfarello *Das Kätzchen scheint nicht wesentlich geduldiger zu sein als ich, denn er erwidert
meinen Kuss hungrig. Im Fahrstuhl angekommen und somit endlich `in Sicherheit´ sehe ich auch keinen Grund mehr, warum ich mich noch zurückhalten sollte und als wir oben
angekommen sind, liegen Jacke und Hemd als kleine Häufchen auf dem Fahrstuhlboden verteilt. Mein Mund ist immer noch aufs innigste mit seinen Lippen beschäftigt, eine Hand
wandert über seinen Hintern während ich ihn mit der anderen Richtung Sofa dirigiere. Das gute Stück wird wohl heute dran glauben müssen, denn ich habe keine Lust mehr bis in
mein Zimmer zu gehen. Dafür ist später noch Zeit. Ich lasse ihn kurz los, um meine Jacke fallen zu lassen, den Kuss brechen wir gerade lang genug dass ich mir mein Shirt über den
Kopf ziehen kann. Er quiekt kurz erschrocken auf als er mit den Kniekehlen an die Sofakante stößt und das Gleichgewicht verliert.. nur um im nächsten Moment aufzustöhnen als ich mit den Lippen seine Nippel attackiere*
Ken *Mein Kopf fällt in den Nacken als seine Zähne leicht zupacken und der süße Schmerz
direkt zwischen meine Beine fährt, und ich stöhne auf. Meine Hände fahren über seine Arme und Schultern hoch in seine Haare und ich ziehe ihn näher, genieße die Erwartung
des zweiten Bisses, denn seine Lippen haben sich schon auf den Weg zur meiner anderen Brustwarze gemacht. Mein Atem geht schwer als er von da aus meinen Bauch
hinunterleckt während seine Hände bereits an meinem Reißverschluss beschäftigt sind. Schnell leistet meine Hose seinem Shirt auf dem Boden Gesellschaft und ich wimmere vor
Lust, als ich seine Zunge an meinem harten Glied auf und ablecken spüre.* Das ist – aahh… *auch hier lässt er mich seine Zähne spüren und ich bäume mich auf* nnh..icht…
geht.. zuschnell.. *ich bin so kurz davor... ich will das nicht. noch nicht…*
Farfarello *Ich höre zwar was er sagt, ignoriere es allerdings. Er ist kurz davor zu kommen, er würde
eh nicht mehr lange durchhalten, sein Körper spannt sich schon an und der Griff in meinen Haaren wird fester, dabei habe ich noch gar nicht sonderlich tief in meine kleine Trickkiste
gegriffen. Was ich jetzt allerdings nachhole. Ich nehme ihn tief in meinen Mund auf und beginne einen harten schnellen Rhythmus, während ich mit einer Hand sanft seine kintama
liebkose. Es dauert nur ein paar Sekunden und mit einem leisen Aufschrei kommt er zu seinem Orgasmus. Gierig schlecke ich alle Tropfen auf, die ich finden kann, während sich
seine Muskeln entspannen und er versucht, wieder zu Atem zu kommen. Genüsslich küsse ich mich über seinen Bauch wieder nach oben, mach nur ganz kurz an Bauchnabel und
Nippeln halt bevor ich mich an Hals und Unterkiefer zu seinem Mund vorknabbere. Er zuckt erst ein ganz kleines bisschen zurück, als er sich auf meinen Lippen schmecken kann,
erwidert meinen Kuss dann aber doch intensiv. Erst als wir beide -wirklich- wieder Luft brauchen brechen wir den Kuss und ich grinse ihn verschmitzt an* für –den- Nachtisch hat sich das Warten doch gelohnt.
Ken *Statt aufzuhören fängt er jetzt an, mich intensiv mit der Zunge zu bearbeiten. Als seine
Hand nun auch noch darangeht, mich zu massieren, ist alles zu spät und ich schreie rau auf während ich unwillkürlich in seinen Mund stoße als ich komme. Der Höhepunkt lässt
kurz alles um mich herum verschwimmen und dann liege ich keuchend und um Luft ringend da, während Farfarello mit nicht zu übersehendem Genuss weiter an mir schleckt.
Schließlich machen seine Lippen und Zunge sich wieder auf den Weg nach oben und ich schaudere noch einmal stark als er mir meinen eigenen Geschmack auf seinen Lippen und
seiner Zunge zu kosten gibt. Der Kuss wird lang und leidenschaftlich, denn ich kann nicht sagen, dass ich schon genug von ihm hätte. Eigentlich war ja mein Gedanke gewesen,
dass ich mal wieder dran war oben zu sein, aber im Moment fehlt mir dazu eine gewisse Voraussetzung… Nichtsdestotrotz habe ich immer noch große Lust auf ihn. Meine Hände
streichen seine Seiten hinunter und ich streife kurz über seine Härte, was mir ein tiefes Stöhnen in mein Ohr beschert das mir direkt in den Unterleib fährt. Ich richte mich unter
ihm auf und bringe ihn dazu, sich umzudrehen so dass ich schließlich auf ihm liege. Sein Blick wid leicht fragend doch ich hauche nur einen Kuss auf seine Lippen. Dann nehme ich
meinen linken Zeige- und Mittelfinger in den Mund und sehe ihn dabei an, während ich langsam daran zu saugen beginne. Er folgt wie gebannt meinen Bewegungen als ich dann
die Hand langsam nach unten führe. Ich bringe mich in eine sitzende Position und gehe auf die Knie, um mich anheben zu können. Indem ich sein erregtes Glied wieder federleicht
streife lasse ich meine jetzt nassen Finger an seinem Schenkel entlangstreichen, setzte den Weg zu seinem Eingang jedoch nicht fort, sondern greife nach hinten, um mich selber
auf ihn vorzubereiten. Dieser Anblick entlockt ihm ein gierig-erwartungsvolles Seufzen und ich spüre wie er sich unter mir anspannt, so dass ich unwillkürlich lächeln muss. Ich lasse
mir Zeit und kann mir gewisse kleine Geräusche nicht verkneifen, als ich mich langsam dehne und dabei in sein vor Leidenschaft halbgeschlossenes Auge sehe. Schließlich hebe
ich mich etwas höher und dirigiere seine Erregung an meine Öffnung, um mich ohne noch länger zu zögern auf ihn zu senken und ihn in mich aufzunehmen. Diesmal spüre ich kein
bisschen Schmerz, nur das überwältigende Gefühl von ihm erfüllt zu sein, und ein lustvolles Seufzen entringt sich mir. Seine Hände fassen fest meine Hüften und pressen mich auf ihn
hinunter, während er mir stürmisch entgegenkommt. Ich habe ihn wohl ziemlich ungeduldig gemacht, denn er beginnt gleich einen harten, recht schnellen Rhythmus als er jetzt in
mich stößt. Ich stütze mich keuchend nach hinten ab als ein plötzlicher Stromschlag aus Lust mich aufschreien lässt, weil er so immer wieder meinen geheimen Punkt streift.
Unwillkürlich spannen sich meine Muskeln an und ich stöhne tief auf* Mmehhr…
Farfarello *Ich antworte nicht auf diese Forderung, ich bin im Moment anderweitig beschäftigt. Nicht
nur, dass mich die kleine Show, die mir das Kätzchen eben geboten hat -mehr- als nur ein bisschen angetörnt hat, sein genussvoll zurückgelegter Kopf, das kehlige Stöhnen und die
harten Bewegungen mit denen er mir entgegen kommt lassen eine Hitzewelle nach der anderen durch meinen Körper schießen. Er verändert ganz leicht seine Position und wir
stöhnen zeitgleich laut auf als ich noch tiefer in ihn eindringe und sich seine Muskeln fast krampfhaft um meine Erregung schließen. Mein Griff an seinen Hüften wird fester und ich
ziehe ihn jedesmal hart auf mich herunter bis die Spannung in meinem Unterleib übermächtig wird und ich für eine Sekunde schwarze Punkte vor den Augen sehe.*
Ken *Gefühle von nie gekannter Intensität toben durch meinen Körper als ich fast instinktiv die
Position einnehme, die uns am tiefsten vereint. Ich spüre mit jeder Faser dass es nicht mehr lange dauert, aber auch, dass Farfarello es wohl nicht mehr lange aufhalten kann.
Meine Hand sucht meine wieder harte Erregung und während jeder von Farfarellos Stößen mich weiter an den Rand treibt, fange ich an mich selbst zu pumpen. Als seine Hände fast
schmerzhaft zupacken und ich tief in mir fühle, wie sein Orgasmus explodiert bin auch ich soweit. Ich weiß nicht ob ich schreie oder stöhne oder einfach nur wimmere als sein Name
über meine Lippen schlüpft, während ich zum zweiten Mal komme. Das nächste was ich spüre sind seine Hände, die mich sanft streicheln und seine Lippen, die an meinen kleine,
atemlose Koseworte flüstern. Ich muss auf ihm zusammengesunken sein ohne es zu merken, denn ich weiß nicht, wie ich in seine Arme gekommen bin.* Lass mich nicht los…
bitte… *es ist nur ein fast unhörbares Flüstern, doch er schließt die Arme fester um mich.
Farfarello *Ich muss erst ein paar mal blinzeln bevor ich wieder so ungefähr weiß wo ich bin und
warum mir das Atmen so schwer fällt. Eine Hand des Kätzchen ist in meinen Haaren verkrallt, sein Atem schlägt rasch und heiß gegen meinen Hals und ich streichle sanft über
seinen Rücken und durch seine schweißfeuchten Haare, wohl instinktiv, denn ich kann mich nicht wirklich daran erinnern ihn an mich gezogen zu haben. Aber das spielt auch
keine Rolle, ich genieße einfach das Gefühl ihn zu halten und die kleinen kitzligen Wellen die durch meinen Körper schweben. Ein kleiner heißer Stich schießt durch meine Bauchmuskeln
bei der leisen Bitte des Kätzchens und unwillkürlich schließe ich ihn noch fester in die Arme. Irgendwie wirkt er unheimlich verletzlich wie er so auf mir liegt, mit schwerem Atem
und kaum merklich am Zittern und ich habe auf einmal den Drang ihn zu beschützen, auch wenn ich gar nicht weiß wovor eigentlich.* Ich lass dich nicht los. Nicht wenn du nicht
willst. *Erst als ich das sage merke ich, dass ich das auch wirklich so meine. Und dass sich dieses Nicht-Loslassen nicht nur auf die Situation beschränkt in der wir gerade sind. Ich
seufze ergeben und küsse das Stückchen braune Haare das ich erreichen kann. Farfarello mein alter Junge, es sieht tatsächlich so aus als wärst du auf dem besten Wege, dich zu verlieben*
Ken *Seine Worte, leise gesprochen und mit einem zarten Kuss besiegelt hallen in mir
nach. Mein Herz, das sich schon wieder beruhigt hatte, klopft wieder schneller und ich schmiege meinen Kopf in seine Halsbeuge. Das Gefühl, das sich in mir ausbreitet ist
dasselbe wie ich es schon zweimal hatte, nur viel stärker als vorher. /Ich verliebe mich in ihn…./ Es ist, als ob wir im absoluten Gleichklang schwingen, körperlich, schon klar, aber
auch auf der nicht-sexuellen, der seelischen Ebene. Ich fühle mich so sicher bei ihm… Meine Lippen nahe an seinem Ohr wispere ich* …will ich auch nicht, dass du mich loslässt … am liebsten nie mehr…
Farfarello *Ich muss leise kichern. Für meine Verhältnisse ist diese Situation nicht gerade normal,
eher schon absurd. Hauspsychopath von Schwarz verliebt sich in fussballspielenden Floristen... ein -bisschen- komisch ist das schon. Aber was solls, ich habe schon immer
gerne gelacht. Leise flüstere ich zurück* Na ich denke das bekommen wir hin ne? *Das Kätzchen wird allmählich -wirklich- schwer und so schön diese Nähe auch ist, ich habe
allmählich das Gefühl blau anzulaufen. So vorsichtig wie möglich lockere ich meinen Griff ein bisschen, halte das Kätzchen aber immer noch fest und ruckele etwas zur Seite so
dass er nur noch halb auf mir liegt und ich wieder Luft bekomme. Erleichtert atme ich tief ein.* Auch wenn du ein bisschen schwer bist so auf Dauer.
Ken *Ich richte mich, wenn auch etwas mühsam, leicht auf* Hey, ich habe nicht gemeint,
dass ich die ganze Zeit auf dir rumliegen will… obwohl das eindeutig was hat! *Ich kuschle mich wieder an ihn und küsse leicht seine Schulter.* Ähm… wie groß ist dein Bett??
Farfarello *Ich schmunzle und strubbel ihm sanft durch die Haare.* Größer als das Sofa.
Ken *Ich setze mich nun endgültig auf* Sehr gut. Lass uns umziehen. Ich möchte mit dir
schlafen. *Ich werfe ihm einen verschmitzen Blick zu.* Ich meinte natürlich -bei- dir schlafen…
Farfarello *Ich kichere leise, schlinge die Arme um seine Hüften und kuschele meinen Kopf an seinen
Oberschenkel bevor ich ein Gähnen unterdrücke* Och, du darfst auch gerne -mit- mir schlafen. Nur so drei oder vier Stündchen -bei- mir schlafen und wir können über das –mit- nochmal verhandeln.
Ken Das –werde- ich, schließlich ist das Wochenende kurz… drei bis vier Stunden schlafen?
Wirklich so lange? *Ich fange mir einen Knuff in die Seite. `Wüstling!’ Das harte Wort wird mit einem Kuss auf meinen Hüftknochen entschärft. Kichernd kraule ich sein Haar.*
Najaaaaa? Morgen nachmittag muss ich dich wieder abgeben, da muss ich doch die Zeit nutzen! *Ohne Erwiderung steht Farfarello auf und hebt mich auf die Arme. Meine
Proteste erstickt er mit einem Kuss, und ich lasse mich nur zu gerne zum Schweigen bringen. `Schluss jetzt. Ab in die Falle und Ruhe!!’* Hai, sensei… *Ich schmiege meinen
Kopf an seine Schulter bis er mich in sein Bett gleiten lässt. Er löscht noch das Licht in Wohnzimmer und Flur und schlüpft im Dunkeln zu mir unter die Decke, wo er mich sogleich
in die Arme zieht. Ich kuschle mich glücklich seufzend in seine Umarmung während mir schon die Augen zufallen. Ich fühle mich warm, schläfrig, und sicher, aber ich muss noch
was loswerden.* Weißt du, so richtig verliebt war ich ja noch nicht…. aber… *irgendwie schaffe ich es vor lauter Müdigkeit doch nicht, den Satz zu beenden.*
Farfarello ...es gibt für alles ein erstes Mal.* Das Kätzchen erwidert nichts mehr auf meine leise
Bemerkung, sein Atem geht schon regelmäßig und offensichtlich bin ich nicht der einzige der ein paar Stündchen Schlaf ganz gut gebrauchen kann. Mit einem leichten Lächeln auf
den Lippen sortiere ich noch meinen Arm vorsichtig unter ihm heraus damit er nicht einschläft und schließe dann mein Auge. Nein, -wirklich- kein schlechtes Gefühl so...*
Teil2 back
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