Weiß Kreuz RPG `Kiss me Kill me’ Teil 2                                                          back

Schuldig
*als ich die wohnung betrete ist alles total ruhig und nirgends brennt licht. Ich tappe durch den dunklen flur zum wohnzimmer und schalte licht an. Dann schaue ich mich um. Nagis tür ist zu. Wahrscheinlich sitzt er immer noch am pc. Unschlüssig was ich tun soll gehe ich erstmal in die küche um zu rauchen. /gut erzogen, schuldig. Kein rauch im wohnzimmer/ irgendwie unwirsch fege ich die ketzerischen gedanken beiseite. Ich –muss- mich keineswegs kindisch verhalten um zu zeigen, dass ich mein eigener herr bin… rauchend und grübelnd sitze ich am küchentisch. Michiko hat gut reden… sie weiss nicht wozu nagi fähig ist… im wahrsten sinne des wortes. Nicht dass ich angst vor ihm hätte… notfalls kann ich mich schon wehren. Ich habe eher davor angst, dass es soweit kommen könnte. Er gegen mich.. das könnte ins auge gehen. Seufzend rauche ich auf und gehe nun doch rüber ins wohnzimmer. Vielleicht sollte ich fernsehen, irgendwas belangloses, ablenkendes.. mein blick fällt auf die schachtel am pc. Sicher eine neue utility… moment. Nagi schreibt sich alle programme die er braucht selbst… ich sehe es mir näher an und lächle. ein pc spiel… hat er das extra für mich gekauft? Dann bemerke ich den schmalen zettel. `damit du mich nicht wieder bei der arbeit störst´ schlagartig vergeht mir die freude. Aso. Beschäftige das spielkind und du hast ruhe, oder wie? Ich lasse das spiel auf den tisch fallen und stürme, den zettel in der hand, richtung nagis zimmer, um ihm die meinung zu sagen.*

Nagi
*unruhig drehe ich mich vom rücken auf den bauch. wie ich mir schon dachte fällt mir das einschlafen nicht leicht und komischerweise ist es gerade die ungewöhnliche ruhe in der wohnung die mich nervös macht. bei dem allerkleinsten knarschen oder knirschen schrecke ich hoch. normalerweise habe ich mit dem alleinsein keine probleme ganz im gegenteil ich genieße es. aber heute irgendwie.... ich kämpfe mich aus meinen decken und suche in meinen cds. irgendwas ruhiges. ich entscheide mich für eine gebrannte cd mit durchgängig alten filmklassikern und allerhand liebesgesülze die ich benutze wenn ich unaufdringliche hintergrundmusik zum programmieren haben will. und viele der alten sachen gefallen mir auch. ich starte die cd und drehe die anlage ganz leise. es soll ja nur einfach nicht mehtr ganz so still sein. und es scheint zu wirken. nach ein paar minuten in meinem bett merke ich wie mir die augen zufallen*

Schuldig
*kurz vor der tür stoppe ich mich selbst. Nur nicht hereinplatzen und ihn womöglich erschrecken. Ich habe schon genug blaue flecken. Also öffne ich langsam die tür und peile ins zimmer. Alles ruhig, die bildschirme sind aus, nur eine kleine lampe am schreibtisch taucht das zimmer in ein sanftes licht, und eine cd läuft leise. Zuerst denke ich er ist gar nicht da, bis ich von seinem bett ein leises keuchen höre. Träumt er oder…  mich selbst für meine schmutzigen gedanken beschimpfend will ich mich nun doch zurückziehen als er plötzlich aufschreit. ‚nein!’ der zettel segelt vergessen zu boden als ich mit ein paar schritten an seinem bett bin. Sein gesicht ist schweißüberströmt und er zittert. Gespenstischerweise sind seine augen weit offen, aber er sieht mich nicht. man kann also wirklich mit offenen augen schlafen… jetzt ballt er die fäuste und schreit wieder. Rasch setze ich mich auf das bett und versuche, seine hände zu greifen, aber die zucken unruhig über die decke. Mist. Ich brauche körperkontakt, kann aber keine gewalt anwenden… dazu sind mir meine knochen dann doch zu schade. also lege ich ihm die hand auf die stirn. Der traum ist derselbe, doch das grauen, das mich überfällt ist schlimmer als beim letzten mal, und es fällt mir schwer, mich auf eins meiner standardbilder zu konzentrieren. /nicht dein traum – nicht dein traum/ ich muss mich schwer zusammenreißen um nicht aufzuschreien. Und sende mit aller kraft meeresstrand und wolken und wind und salzgeruch. Ich kann uns förmlich am strand liegen sehen, auf einer decke, ich halte ihn in den armen… das grauen verschwindet und ich merke wie die anspannung aus nagis körper und geist weicht. Ich will schon erleichtert aufatmen, als ich eine beunruhigende entdeckung mache. Nagis augen sind immer noch offen. Und er sieht mich an…*

Nagi
*der plötzliche wechsel des szenarios in meinem kopf kommt so unvermittelt,  dass ich mir vorkomme als hätte mir jemand den boden unter den füßen weggezogen. strand. das plötzliche gefühl von ..-sicherheit?-. und meer.. und ... schuldig? ich bin verwirrt. das hier ist nicht mehr der traum von vorhin aber ich kann immer noch arme um mich spüren und die körperwärme von jemand anderem. schuldigs körperwärme. und schuldigs arme. was zum...? mit einem ruck bin ich wach. und starre statt an meine zimmerdecke in ein paar grüne augen die mich zuerst erleichtert und dann erschrocken ansehen* was machst du hier? *schuldig zieht seine hand von meiner stirn zurück als hätte er sich verbrannt*

Schuldig
du hast wieder geträumt… *ich weiß nicht was ich sonst sagen soll. Ich werde mich sicher nicht entschuldigen, dass ich ihn da rausgeholt habe.. und das zum schluss mit dem strand und ihm in meinen armen.. tja. Ich bin auch nur ein mensch… er richtet sich abrupt auf und schwingt die beine aus dem bett. Verdammt warum will er immer weg von mir? ich lege ihm die hand auf den arm.* warte…  *er versucht, den arm wegzuziehen doch ich lasse nicht los* warte. *wiederhole ich. er sieht mich zornig an. Gleich wird er wieder eine seiner telekinese-attacken auf mich loslassen* Ich hab dir doch grade geholfen, oder? Du –kannst- mich jetzt niederschlagen und es kostet dich einen wimpernschlag; ich weiß das. Aber ich habe keine angst vor dir, auch wenn du mich zu brei verarbeiten kannst,…  man kann nicht immer nur stark sein. Auch wenn man es sich vorgenommen hat…  ab und zu darf man auch mal schwach sein. Was hast du denn zu verlieren? Auch wenn du es mir nicht glaubst… ich will nichts von dir. Nichts was du nicht auch willst. *ich kann nicht anders und lese seine gedanken. Der traum spukt darin herum und angst und misstrauen… er denkt ich will ihn nur zum sex ausnutzen* Ich habe gar nicht die absicht, dich irgendwie zu bedrängen. Du denkst, was ich von dir will wäre sex? Ja vielleicht. Wenn du dazu bereit bist. Und wenn du nie dazu bereit bist, dann eben nicht. Aber trotzdem kann ich doch wenigstens dein freund sein? Wenn ich dir verspreche, dich nicht damit zu nerven? Kannst du nicht versuchen… *ja was denn? Mir zu vertrauen? Ich sehe selber ein dass dieses ansinnen ihm ziemlich lächerlich vorkommen muss von jemandem der leute manipuliert wann immer er dazu lust hat. Seufzend lasse ich ihn los.* Ich mag dich. Auch wenn du es nicht glaubst… - ich habe es ja zuerst selber nicht geglaubt, - aber es ist nunmal so. *ich verstumme und sehe ihn nur an. Seine gedanken zu lesen traue ich mich jetzt nicht mehr…*

Nagi
*ich habe mich sobald er mich losgelassen hat sofort von ihm wegbewegt und sitze jetzt in meinem bürostuhl, die arme schützend um die knie geschlungen. meine beine sind noch zu unsicher um zu stehen. es braucht eine weile bis das was schuldig gesagt hat durch die reste von schreck und entsetzen gedrungen ist. aber -als- es das ist kann ich schuldig eigentlich nur fassungslos anstarren. was... was soll das hier sein? ein liebesgeständnis? oder nur eine neue art und weise seinen arsch zu retten? ich bin nicht gerade sonderlich begeistert darüber, dass er einfach in mein zimmer kommt und mich ungefragt anfasst.. und ich nichts dagegen machen kann weil ich erstens einfach noch zu zittrig bin um mich vernünftig zu konzentrieren... und ich ihm auch überhaupt nicht wehtun -will-! schon seltsam oder? er sieht mich immer noch an, immer noch mit diesem... ja was eigentlich für einem blick? traurig? verzweifelt? entschlossen? wahrscheinlich von allem ein bisschen... wenn es stimmt was er sagt* ich weiss nicht ob ich dir das glauben soll... oder kann *ich sehe ihn scharf an* warum sollte ich dir vertrauen? denn genau -das- ist es doch worum es hier geht nicht wahr? du willst, dass ich dir vertraue.. und das in mehr als nur einer hinsicht.

Schuldig
*als ich ihn so auf seinem stuhl sitzen sehe, die arme um sich geschlungen und mit argwöhnischem blick… immer noch ängstlich… immer noch das entsetzen in den knochen… wird mir klar, dass das –genau- der falsche moment für so ein `geständnis’ war. Ich wende den blick ab und zucke resigniert die achseln* hai. vielleicht will ich das. Vielleicht ist es auch einfach zu viel verlangt. Vielleicht vertraust du mir ja auch schon ein bisschen… vielleicht wäre ich ja sonst schon tot… *ich sehe auf. In seinem blick ist nur noch ärger. Ich lese ihn, alle vorsicht fallen lassend. Aha. Dass ich –hier- bin nervt ihn* … Träume von dem kaliber –kann- ich nur mit körperkontakt kappen. Es geht nunmal nicht ohne. Aber bitte erwarte nicht, dass ich mich –dafür- entschuldige. Es wird auch in zukunft nicht anders sein. Und das andere.. kannst du einfach wieder vergessen.

Nagi
*schuldig hat wirklich heute verdammtes glück dass ich im moment alles will nur keine `auseinandersetzung´ die in schmerzhaften verletzungen für ihn enden könnten. schlagartig wird mir bewusst -wie oft- er demnach bei mir schon im zimmer gewesen sein muss während ich geschlafen habe. und dass er dabei durchaus gelegenheit hatte mich mit einem meiner am besten gehütetsten geheimnisse zu erwischen - meinem teddy. ich kann spüren wie mir die hitze ins gesicht steigt. na wunderbar. ich sortiere irritiert meine zotteln die mir mal wieder ins gesicht hängen und nehme zum ersten mal wahr wie schuldig mich dabei ansieht. obwohl `mit den augen verschlingen´ wohl eher zutrifft.* und wie genau bitte soll ich das vergessen wenn du mich jedesmal so ansiehst wenn ich meine haare zurückstreiche? *irritiert stelle ich fest das meine stimme... amüsiert klingt? jedenfalls bei weitem nicht so genervt wie sie klingen -sollte-. na herrlich. ermutige ihn doch noch*

Schuldig
*sein tonfall irritiert mich. Wieso faucht er mich nicht an? Ich –weiß- dass ich ihn schonmal anstarre… vorsichtig lese ich seine emotionen. Er ist nicht wirklich sauer, sogar ein bisschen geschmeichelt… ich gehe die zwei schritte zu ihm und knie mich vor den stuhl. Ihm in die augen sehend flüstere ich* jetzt wo du es sagst, … vielleicht vergisst du es ja lieber doch nicht?  ich lege die arme um ihn und meine lippen auf seine, koste seinen süßen geschmack, indem ich ganz leicht mit meiner zunge über seine unterlippe streiche. Meine augen schließen sich von selbst und ich bereite mich auf seine reaktion vor. Doch er drückt nur seine leicht bebenden hände gegen meine brust… keine heftige abwehr, immerhin, aber er erwidert meinen kuss auch nicht – das war wohl nichts. ich löse meine lippen sanft wieder von seinen und schaue ihn entschuldigend an.* gomen nasai, nagi. Es kam so über mich. Ich … *ich wollte ganz am anfang eigentlich nur ein bisschen spielen. Aber was ich momentan fühle hat mit spielen nicht mehr viel zu tun, deshalb werde ich jetzt sofort damit aufhören. schließlich muss ich auch in zumindest näherer Zukunft mit ihm unter einem dach leben. Und ein telekinet, der groll gegen einen hegt, ist nicht gerade der angenehmste mitbewohner, ebensowenig wie ein deswegen ungehaltener brad crawford… diese argumente sind stichhaltig genug, so dass ich die tatsache, dass ich ihm – oder mir… in wirklichkeit vielleicht nur nicht wehtun will, gar nicht erst ins feld führen muss. Ich stehe wieder auf. Meine stimme klingt rau*. Tut mir wirklich leid.  Ich hab mich da in was reingesteigert… Es wird sich nicht wiederholen, versprochen. *es sollte locker klingen, aber ich –weiß- dass mir das nicht so ganz gelungen ist, denn seine augen weiten sich leicht. Innerlich die achseln zuckend drehe ich mich nun endgültig weg. Es ist wie es ist. Ich werde damit klarkommen müssen.. und er auch. Was ihm mit sicherheit viel leichter fallen wird als mir.

Nagi
*ich kann ihn nur dumm anschauen als er sich plötzlich vor mich kniet und mich ansieht. genauso wie ich nichts tun kann als er mich plötzlich küsst. warum ich ihn nicht sofort als klebrige masse an die nächstbeste wand befördert habe? ich weiss es nicht. vielleicht weil sich das so anders anfühlt als die vorstellung die ich davon hatte wie es sei, von schuldig geküsst zu werden. Nicht, dass ich intensiv darüber nachgedacht hätte - zumindest bis jetzt - aber ich hätte nicht damit gerechnet das er so vorsichtig sein würde. oder so sanft, fast schon schüchtern. die abwehrbewegung ist reiner instinkt, für mich so natürlich wie der hustenreiz wenn ich mich verschlucke. schuldigs lippen lösen sich von meinen und er sieht mich entschuldigend und auch ein bisschen bedauernd an `es wird sich nicht wiederholen´.... warum habe ich das gefühl, dass ihn dieser satz viel gekostet hat? vielleicht weil er mich dabei nicht ansieht.. oder weil seine stimme so klingt als ob er einen kloß im hals hätte.. und zwar einen dicken. ich realisiere plötzlich, dass ihm die ganze sache doch näher gehen muss als er eingestehen möchte, trotz der relativ lockeren art, die er bis jetzt zur schau gestellt hat. oder vielleicht auch gerade deswegen. irgendwo in mir regt sich was. ich würde ihm gerne etwas sagen damit er sich besser fühlt aber ich weiss nicht was. mein kopf ist leer. unterbewusst scheint er auf eine antwort oder entgegnung gewartet zu haben, denn er ist immer noch hier, aber das schweigen dauert schon ziemlich lang. ich kann sehen wie seine schultern etwas nach unten sacken und er einen schritt nach vorne macht. bevor ich weiss was ich tue bin ich aufgesprungen und halte ihn am ärmel fest* schuldig. *er stockt. `hai?´ seine stimme klingt leise und unsicher und ich glaube das ist der grund warum ich meine arme um ihn lege und ihm einen leichten kuss auf die wange gebe* ich mag dich auch... *bevor er reagieren kann habe ich mich wieder von ihm gelöst und kapiere was ich da eigentlich gerade gesagt und getan habe. shit. jetzt ist es an mir verlegen zu sein*

Schuldig
*nachdem ich mich nun für meinen `ausrutscher’ entschuldigt habe, sollte ich sehen dass ich hier wegkomme. Ich will es ja auch, aber irgendwie hält mich eine unterbewusste erwartung zurück. Es kommt nur nichts. Er reagiert einfach wieder nicht darauf was ich tue. Naja, es ist seine bewährte methode mit mir umzugehen wenn ich ihn nerve. Aber in diesem fall ist die sachlage wohl etwas anders… ich wollte ihn ja nicht nerven und ich denke, dass er das auch weiß, also gibt es nur eine schlussfolgerung: er ist so angewidert, dass ihm die worte fehlen. Nachdem auch der letzte moment einer eigentlich schon viel zu langen wartezeit verstrichen ist und er mir immer noch nicht geantwortet hat, fühle ich, wie sich damit auch der winzig kleine hoffnungsfunke, dass da vielleicht –doch- noch etwas kommt, verabschiedet, und ich resigniere. Jetzt kann ich mich nur noch in gleichmut üben. Leider ist mir im moment eher nach – ach ich weiß nicht wonach mir ist! Mechanisch setze ich einen fuß vor den anderen als mein ärmel plötzlich festgehalten wird und nagi mich anspricht. Ich habe eigentlich nur noch den wunsch hier wegzukommen, aber wenn er mir unbedingt noch einen verpassen will… aber vielleicht – halb resigniert, halb erwartungsvoll antworte ich und wundere mich, wie kleinlaut meine stimme klingt. Ohne noch etwas zu sagen umarmt er mich unvermittelt und gibt mir einen leichten wangenkuss. Wie vom donner gerührt bleibe ich stehen als ich sein leises `ich mag dich auch’ vernehme. Danach lässt er mich sofort wieder los und als ich mich umdrehe guckt er mich an, als ob er selber nicht glaubt, dass er das gerade wirklich gesagt haben soll. Mir geht es genauso, aber mein unterbewusstsein hat diesen vorgang sofort begeistert registriert, was zur folge hat, dass mein herz wie eine dampframme loshämmert. Ich mache einen schritt auf ihn zu. Sein gesichtsausdruck wird leicht ängstlich, und ich habe keinen mut, seine gedanken zu lesen doch er strahlt soviel schreck und zweifel aus dass ich gleich wieder stehen bleibe. Er sieht mich noch einen Moment an und richtet dann seinen blick auf den boden. Seine wangen sind leicht gerötet, das kann ich sogar im schwachen licht der kleinen lampe erkennen, während er wieder mit seinen haaren spielt. Ohne weiter nachzudenken überwinde ich die kleine distanz zwischen uns und streiche ihm sanft eine strähne hinter das ohr. Ich beuge mich vor und murmele in sein ohr* wenn du mich loswerden willst musst du diese kleine spielerei in meiner gegenwart aber lassen… * seine gefühle sind momentan eher so etwas wie Überraschung und - Erwartung?! Ich hebe sein kinn an und sehe einen augenblick in seine unergründlichen augen. Als er keine bewegung macht nähere ich meine lippen den seinen, bis nur noch zentimeter uns trennen. Mein herz klopft so heftig, dass ich glaube er muss es hören können. Ich weiß nicht, wie viele sogenannte lover ich schon geküsst habe, aber was ich gerade fühle ist damit absolut nicht zu vergleichen. Es ist, als ob ich grade zum -ersten mal- jemanden küssen wollte… er regt sich nicht, strahlt aber eine solche Anspannung aus, dass ich mich schon zurückziehen will, als ich das gefühl habe, er kommt mir einen winzigen millimeter entgegen. Das kann einbildung sein, aber es lässt meine Vorsicht schmelzen wie schnee in der sonne und ich wage es einfach. Auch dieses mal lege ich meine lippen sehr sanft und behutsam auf seine.. ich halte ihn nur leicht in meinen armen um nicht den eindruck zu erwecken ich wolle ihn in Fesseln legen. Als die schrecksekunde vorbei ist und nagi nicht zurückweicht ziehe ich ihn etwas mehr an mich und plötzlich hebt er die arme und schlingt sie um meinen nacken… ich habe das gefühl, jemand haut mir die füße weg und ein glücklicher seufzer entkommt mir als ich den kuss allmählich löse und dann den kopf an seine schulter lege. Mir fehlen die worte und so sende ich einfach was ich momentan empfinde. Ich weiß ganz genau, dass das hier noch lange nicht bedeutet, dass wir von nun an ein herz und eine seele sein werden… aber ich bin im moment in einem zustand, den man ziemlich genau mit überglücklich beschreiben könnte.

Nagi
*ein kleiner teil von mir wundert sich, wie so eine kleine bewegung so eine wirkung haben kann. aber als ich die arme um seinen nacken schlinge und den kuss vorsichtig erwidere scheint schuldig förmlich zu schmelzen und ich komme mir vor wie in einem schlechten liebesroman. ich wundere mich ein bisschen über mich selbst. wie um alles in der welt habe ich es geschafft, in eine solche situation zu geraten? als er auf mich zugekommen ist, habe ich instinktiv einen schritt zurückgemacht, aus angst, er könnte meinen kleinen `ausrutscher´ als eine art... freifahrtschein ausnutzen wollen. ich habe eine schwäche gezeigt und der alte schuldig, der, den ich hauptsächlich kenne, würde keine minute zögern und sie ausnutzen. aber dieser hier bleibt stehen... und sieht dabei mindestens genauso ängstlich aus wie ich mich fühle. ich kann spüren wie sich meine anfänglichen zweifel und die angst langsam auflösen und etwas übrig bleibt wie... -neugier?- und zucke nicht zurück, als ich seinen atem an meinem ohr spüren kann. `wenn du mich loswerden willst, musst du diese kleinen spielereien in meiner gegenwart aber unterlassen´. will ich das? ihn loswerden? als er sein gesicht meinem wieder nähert spanne ich mich wieder an, eigentlich eher aus alter gewohnheit als aus abneigung ihm gegenüber. er scheint es zu spüren und kommt nicht näher. er scheint -wirklich- nichts tun zu wollen was ich nicht möchte. ich bin hin und hergerissen. soll ich einfach so stocksteif stehen bleiben und hoffen, dass er sich zurückzieht, damit ich wieder so tun kann als wäre nie was gewesen? oder soll ich auf das kleine stimmchen in meinem hinterkopf hören, das darauf beharrt, dass er es ehrlich meint und ich nur gewinnen kann wenn ich es schaffen sollte mein misstrauen mal beiseite zu lassen und einfach mal etwas zu -riskieren-? mein unterbewusstsein scheint sich allerdings schon entschieden zu haben als ich mich ein winziges stück auf ihn zubewege und es sieht so aus, als wäre das alles gewesen was  er noch an ermutigung gebraucht hat. er berührt mich als wäre ich zerbrechlicher als das feinste glasgespinst, hält mich nur ganz leicht fest als ob er wollte, dass ich den kontakt jederzeit ohne probleme wieder lösen könnte, sollte ich mich unwohl fühlen. Erst, als ich nicht zurückzucke zieht er mich fester heran und ich habe auf einmal das bedürfnis ihm zu zeigen, dass alles in ordnung ist, dass ich zwar immer noch ängstlich und unsicher bin, aber dass das eigentlich nichts mit -ihm- zu tun hat. aber die wellen aus glück und überraschung und unsicherheit die er mir jetzt schickt überraschen mich doch. mit so einer reaktion auf das bisschen an einverständnis und zuneigung das ich mich getraut habe zu zeigen hätte ich -wirklich- nicht gerechnet. und auch nicht damit, wie -gut- sich schuldigs kopf an meiner schulter anfühlen würde oder wie gut sich der kuss angefühlt hat. er zittert leicht und in dem gefühlswirrwarr das er mir schickt entdecke ich immer noch ein bisschen angst. angst vor meiner reaktion, davor, dass ich es mir vielleicht doch noch anders überlege wenn ich den ersten schreck überwunden habe, angst, dass ich ihn -doch- noch zurückweisen könnte und er es sich -endgültig- mit mir verscherzt hat mit diesem zweiten kuss. ich ziehe ihn ein bisschen näher an mich, etwas wie überraschung und ein winziges bisschen hoffnung flackern auf als ich ihm mit einer hand sanft durch die haare streiche* daijobu

Schuldig
*immer noch ein bisschen ungläubig genieße ich nagis berührungen. *ich schmiege meinen kopf noch etwas mehr in seine halsbeuge und flüstere an seiner schulter* hai. Daijobu.. *meine hände fangen ganz von alleine an seinen rücken zu streicheln und er entspannt sich noch etwas mehr. Ich hätte nie gedacht wie wohl ich mich mit ihm in meinen armen fühle… Seltsamerweise habe ich keinerlei hintergedanken. Nicht, dass ich es mir nicht vorstellen könnte, sex mit ihm zu haben. Ganz im gegenteil - aber grade jetzt reicht es mir vollkommen, ihn in den armen zu haben und ihn zu streicheln. ich könnte so stehenbleiben bis die welt untergeht. Ihn einfach halten und an mir spüren. – Und die welt geht unter – in form eines vernehmlichen `ping’ als ich höre, wie draußen der fahrstuhl aufgeht. Brad und farf sind also wieder da. Eine leise angst beschleicht mich. Ist der zauber jetzt wieder vorbei oder… Ich löse mich sachte aus der umarmung und sehe nagi fragend an.* … soll ich warten bis sie hier vorbei sind und mich dann in mein zimmer… schleichen?  

Nagi
*schuldig scheint sich außerordentlich wohl zu fühlen so, jedenfalls macht er nicht die geringsten anstalten, mich bald wieder loszulassen. ganz im gegenteil, er hat langsam angefangen, mir über den rücken zu streicheln. und erstaunlicherweise gefällt mir das sogar ziemlich gut. über das ´ping´ des aufzuges bin ich deshalb nicht übermäßig begeistert. und ihm scheint es genau so zu gehen.* warum schleichen? willst du dich verstecken? *ich streiche mir mal wieder eine meiner zotteln aus dem gesicht als ich schon crawfords forderndes `nagi´ aus dem wohnzimmer höre* ich muss meinen bericht abliefern* ich schenke ihm noch ein leicht bedauerndes lächeln und mache mich dann mit einem stapel zeug unterm arm auf dem weg in das büro unseres bosses. der manchmal gewaltig nerven kann*

Schuldig
*ich stehe etwas verloren in nagis zimmer herum nachdem er mit seinen papieren verschwunden ist. Ich wollte eigentlich noch sagen, dass ich ihn nicht in verlegenheit bringen will, aber dazu hat er mir gar keine zeit gegeben. Etwas ratlos gehe ich in mein zimmer und setze mich auf mein bett, um die vergangenen minuten nochmal zu rekapitulieren… also es scheint so, dass .. ich lasse mich nach hinten fallen und rufe mir das gefühl in erinnerung das ich hatte, bevor dieser vermaledeite aufzug sein ping von sich gab. Augenblicklich schlägt mein herz rascher und es kribbelt wohlig in meinem bauch. Mussten sie denn gerade jetzt wiederkommen? Typisch für brad dass er sofort nach nagi brüllt, und typisch für nagi, dass er sofort springt wenn der leader ruft. Ich sehe noch sein bedauerndes lächeln vor mir, aber das hilft mir auch nicht viel weiter… was soll ich denn jetzt machen? Nagi wird doch sicher nicht nach getaner arbeit bei mir im zimmer aufkreuzen… glaub ich einfach nicht. Ich grüble noch eine weile und stehe dann auf. Ich werde in die küche gehen. Die liegt zentral und ich wollte sowieso eine rauchen.

Nagi
*ich sitze auf der kante von crawfords besucherstuhl wie immer, ich informiere ihn kurz, knapp und präzise über die arbeit, die ich erledigt habe wie immer und wie immer wiegele ich alle fragen über mein befinden, die er ohnehin nur stellt weil er meint als vormund eben solche fragen stellen zu müssen, mit einem einfachen ´daijobu´ ab. auch wenn heute vielleicht ein tag war, der das `daijobu´ verdient hat, -normal- war er bestimmt nicht. aber wie immer gibt er sich damit zufrieden und mit einem knappen `arigato ich brauche dich jetzt nicht mehr´ bin ich entlassen, auch wie immer. er hängt schon mit der nase in den papieren die ich ihm gegeben habe bevor ich sein büro verlassen habe. typisch für ihn mich sofort vollkommen aus seinem gedächtnis zu löschen sobald ich getan habe was ich soll. Nicht, dass es mir was ausmachen würde. ein bisschen unschlüssig stehe ich im flur. und was jetzt? schuldig wird wohl kaum auf mich gewartet haben und farfarello wird misstrauisch und launisch wenn ich ihn nicht wenigstens begrüße. der ire kann da ziemlich eigen sein. ausserdem ist mir alles andere als wohl bei dem gedanken, dass er sehen könnte wie ich zu schuldig ins zimmer gehe. crawford wurde mit scheuklappen geboren aber der ire ist ungewöhnlich aufmerksam was die kleinsten unregelmäßigkeiten in seiner umgebung anbelangt. und dass ich -schuldigs- gesellschaft suche ist -mehr- als ungewöhnlich. eigentlich. ich kann geschirrklappern und leise stimmen in der küche hören. die beiden scheinen sich abendessen zu machen. keine schlechte idee, denkt zumindest mein magen. ich betrete die küche, begrüße farf pflichtgemäß, lasse sein begeistertes haar strubbeln mit einem gutmütig-genervten grinsen über mich ergehen, hole mir einen joghurt und einen löffel und sehe zu, wie schuldig augenscheinlich versucht rührei oder etwas ähnliches für sich und den iren zusammenzurühren. jedenfalls rührt er enthusiastisch in einem becher voll gelblich-grüner pampe während er mit farfarello streitet das dieser doch bitte die zwiebeln schneiden soll. farf weigert sich, ich glaube zwiebeln sind das einzige an das er nicht mit einem messer geht. bevor er es an dem telepathen ausprobiert habe ich joghurt und löffel weggelegt, dem iren messer und zwiebeln aus der hand genommen und mache mich dran das stinkige gemüse in kleine würfelchen zu fitzeln*

Schuldig
*als ich die küche betrete sitzt farf am tisch und grinst mich an. Mir ist im moment eigentlich nicht nach gesellschaft, aber was solls* konbanwa.. *er nickt mir zu und fragt ob ich schon zu abend gegessen hätte. Hab ich nicht, und mein magen knurrt auch schon ganz ordentlich. Also schlage ich ihm rührei vor. Geht schnell und kann kaum misslingen. Er ist einverstanden. Ich schlage die ganze packung eier in einen becher, in mir schlummert die leise hoffnung dass nagi vielleicht noch auftaucht und was mitisst. Den schinken zu würfeln erklärt sich farf ja noch bereit, aber bei den zwiebeln streikt er. Ich will darauf bestehen, aber er sieht schon wieder aus, als ob er stattdessen mich in kleine würfel schneiden wollte. Ich will gerade telepathisch etwas nachhelfen, als nagi hereinkommt. Schlagartig wende ich mich meinem rührbecher zu. Ich bin plötzlich befangen, traue mich kaum ihn anzusehen… vor allem nicht in farfarellos gegenwart. Nagi geht wortlos an den kühlschrank und nimmt sein obligagorisches joghurt heraus. Nicht mal einen blick hat er für mich übrig… aber offensichtlich hat er unsere kleine diskussion mitbekommen, denn er stellt seinen joghurtbecher ab und schneidet die zwiebeln in nette, kleine würfel. Ich sehe ihn nun doch an und er lächelt ein winziges lächeln, als er mir die zwiebeln gibt. Ich kann nicht anders und muss seine hand berühren als er mir den teller reicht. Er schüttelt unmerklich den kopf und ich fahre fort mit meinen kochkünsten. Er löffelt scheinbar unbeteiligt seinen joghurt weiter und ich überlege ob ich ihn telepathisch anspreche, entscheide mich aber dagegen. Farf hat ziemlich feine antennen für alles mögliche… lieber nichts riskieren.*

Nagi
*farfarello plappert über dieses und jenes, nach einem tag voll stillsitzen und nichts-sagen-dürfen scheint es ihm egal zu sein das er keine sonderlich enthusiastische zuhörerschaft hat. schuldig kämpft immer noch, für seine verhältnisse erstaunlich still, mit seinem... ähm rührei... die tatsache, dass ich seine vertrauliche geste mehr oder weniger abgewiegelt habe scheint er mir nicht sonderlich böse zu nehmen. hat wohl auch keine lust auf farfarellos neugierige fragerei sollte der was entdecken. und farfarello kann sehr... ähm... -überzeugend-fragen wenn ihr versteht was ich meine. ich löffele meinen joghurt vor mich hin und fühle mich irgendwie wohl, immer ein auge auf schuldig und seine rühreiexperimente. na eigentlich eher auf schuldig aber farf ist es gewohnt, dass ich ihm beim kochen über die schulter schaue und es würde ihm wohl kaum auffallen. die frage, warum ich schuldig immer beim kochen beobachte beantwortet sich schon bald von selber, nämlich als dieser mit der kaffeemaschine kämpft, ein etwas älteres modell mit mehr macken als farfie, und sein in der pfanne brutzelndes rühreie vollkommen vergisst. farfarello macht sich nur einen spaß draus den dicken rauchwolken zuzuschauen und mit einem zahnstocher zu spielen. ich bin pflichtbewusster, rette die kümmerlichen reste vom herd, verfrachte schuldig mit einem leichten schubs auf einen stuhl, bringe die kaffeemaschine mit einem gekonnten klapps wieder ans rennen, rühre nach einem kritischen blick in die pfanne neues rührei an und ein paar minuten später kauen beide zufrieden, haben ihren kaffee und ich meine ruhe*

Schuldig
*verd… wieso musste mir das grade jetzt passieren.. blöde kaffeemaschine! Das rührei ist hinüber. Und farf wird sicher unwirsch werden.. vorbei mit dem ruhigen abend… endlose diskussionen wieso mir kaffee wichtiger ist als rührei stehen mir bevor… ich will gerade den mund aufmachen und mich bei farfarallo entschuldigen, als ich mich auf einem der stühle wiederfinde, und nagi in affenartiger geschwindigkeit neues rührei gemacht hat. kurze zeit später ist farfarello satt und zufrieden, hat seinen kaffee ausgetrunken und verschwindet mit einem kurzen oyasumi im wohnzimmer, um sich mit einem buch in seinen lieblingssessel zu lümmeln. Er denkt nicht daran seinen teller abzuräumen, aber das erwartet eigentlich auch niemand wirklich. ich reiche nagi, der inzwischen sein joghurt leer hat, die teller und mache mich daran, die pfanne und den rührbecher einzuweichen. Er sortiert das geschirr und besteck in die spülmaschine und wendet mir den rücken zu. Ich wasche die pfanne und halte ihn dabei im auge. Als er sich aufrichtet und die klappe der maschine schließt, schleiche ich mich an und umarme ihn von hinten. Er zuckt erst ein bisschen, legt dann aber seinen kopf an meine brust. Ich küsse ihn auf die stirn und flüstere* ich sagte doch: dich nehm ich! *dann gebe ich ihn wieder frei. Unglaublich ich hab schon wieder herzklopfen. Und ausserdem fühlen sich meine wangen seltsam warm an…*

Nagi
*ich schmunzele leicht.* hoffentlich nicht nur weil ich kochen kann. *füge ich gespielt tadelnd hinzu und drehe mich zu schuldig um. seine berührung hat mich im ersten moment überrascht aber ich hatte schon immer das talent, mich schnell auf neue situationen einlassen zu können. und irgendwie gefällt es mir, dass schuldig anscheinend eine ausgeprägt `kuschlige´ ader zu haben scheint. genauso wie der ungewohnte rotstich um seine nase herum irgendwie was niedliches hat. ich tippe ihm auf die nasenspitze und frage amüsiert* was ist das denn? casanova wird rot?

Schuldig
*ich fange seine hand ein und küsse die fingerspitzen. die frage nach dem rotsein überhöre ich geflissentlich und sehe ihm tief in die augen* nein.. deine computerkenntnisse sind der eigentliche grund… *ich lege den freien arm um ihn und will ihn gerade an mich ziehen als ich crawfords präsenz sich nähern spüre. Seufzend lasse ich ihn wieder los und setze mich an den tisch, schon wieder mal eine zigarette aus dem päckchen friemelnd. Das ist einfach nervig… ich werfe einen blick zu nagi aber der hat sein üblich undurchdringliches gesicht aufgesetzt. Geht ihm das nicht genauso auf den geist wir mir?*

Nagi
*ich wundere mich kurz als schuldig mich unvermittelt wieder los lässt, weiß aber was los ist, als crawford die küche betritt. na wunderbar. scheint auf der suche nach kaffee zu sein. nur ist der leider alle da farf die letzte tasse getrunken hat. also wird sich crawford auch so schnell nicht wieder verkümeln. ich kann mir kaum ein genervtes ächzen verkneifen als ich mich wieder auf meinen platz setze und ein glas saft aus der luft angele /koffeinsüchtiger ami!/ schuldig zuckt es um die mundwinkel*

Schuldig
*ja, er ist genervt, genau wie ich… ich kriege ein warmes gefühl im bauch, während ich brad beobachte. Offensichtlich will der einen kaffee.. schade eigentlich, es ist keiner mehr da. Nagi sitzt mit dermaßen offensichtlich genervter miene auf seinem stuhl dass ich ihn alleine dafür schon zu boden knutschen könnte. Und als ich seinen kommentar auffange muss ich an mich halten um nicht loszuprusten. Ich beschließe, dass brad jetzt entscheidet, dass kaffee um diese uhrzeit eh nicht mehr gut ist und setze diesen entschluss in die tat um. Was dazu führt, dass crawford im wohnzimmer verschwindet und sich eine flasche gin aus der bar holt. Er kommt kurz wieder, mixt sich einen gin tonic und verschwindet in seinem büro. Er hat die ganze zeit weder einen von uns angesehen noch auch nur ein wort gesprochen. /was für ein arschloch…/ ich kriege mit dass jetzt nagi große selbstbeherrschung üben muss um nicht wenigstens zu kichern. Ich sehe zu ihm hin* musst du noch arbeiten? /wenn nein – machen wir noch was zusammen?/ *die schmetterlinge wollen einfach nicht zur ruhe kommen. Schon wieder ist ein ganzer schwarm in meinem bauch unterwegs, als ich auf seine antwort warte*

Nagi
*hihi. telepath sein ist schon praktisch. crawford bewegt sich wie ein maschinchen und scheint so in gedanken versunken, dass ihm schuldigs kleine `hilfestellungen´ anscheinend gar nicht auffallen. ich trinke verzweifelt an meinem saft um nicht loszulachen. endlich ist crawford wieder verschwunden *nein ich bin fertig.. /und ich glaube du kannst arangieren das unserem großen anführer nicht noch was einfällt was ich erledigen soll ne?/ *ich trinke meinen saft aus* hai, was denn?

Schuldig
*hm gute frage. Alles was mir auf anhieb einfällt ist mit nagi an einem gemütlichen, ruhigen plätzchen zu kuscheln.. also ein geradezu aussichtloses unterfangen. Jedenfalls hier. Was biete sich also als alternative… spazierengehen? Was trinken gehen oder vielleicht kino? hört sich alles  nach date an.. hihi ich und ein date mit nagi?* /wanna have a date with me?/ *ich lächle ihn an.* Naja.. ich meine sowas wie kino oder spazierengehen,… essen und was trinken waren wir ja schon.. *ich glaubs nicht ich bin auf einmal total befangen wenn ich mit ihm rede. Das ist so –ungewohnt- … *

Nagi
*ich schmunzele leicht. irgendwie wirkt schuldig verlegen... und das steht ihm ziemlich gut. die sache hier fängt an mir spaß zu machen* klingt gut... /...für ein date/ *ich stehe auf und schuldig wird schon wieder rot um die nase. /wir können ja zum kino spazieren...2 in 1 sozusagen/

Schuldig
*ich checke kurz die lage. Farf liest und brad sitzt an seinem pc. Ich erhebe mich ebenfalls und greife mir den chibie um ihm zuzuflüstern* du immer mit deiner effizienz! /aber du hast recht, klingt wirklich gut - für ein date/ *ich hauche ihm noch ein küsschen hinters ohr und gehe meine jacke holen. Die schmetterlinge hüpfen und tanzen in meinem bauch…*

Nagi
*ich grinse leicht und mache mich auf richtung garderobe. /ohne diese effizienz hättest du jetzt einen schlechtgelaunten hungrigen iren am hals... und kein date mit mir in aussicht/ ich schlüpfe in meine jacke und farf wirft mir aus dem wohnzimmer einen fragenden blick zu `so spät noch unterwegs chibie?´ ich zucke nonchalant die schultern. `kino´ farfies fassungsloser ausdruck wird kamerareif als schuldig neben mir auftaucht, ebenfalls mit jacke. `können wir?´ *hai...* ich mache mir einen spaß draus, farf fröhlich zuzuwinken* oyasumi farf.. und lass die finger von der hähnchenleber die ist für morgen

Schuldig
*im fahrstuhl grinse ich immer noch. Farfs gesichtsausdruck war einmalig. Trotzdem wüsste ich gerne..* ahm. Nagi.. *er sieht mich fragend an* äh, das gerade,.. meinst du wir sollten nicht.. etwas äh.. unauffälliger.. *ich breche den satz ab. Das hört sich ja an, als ob –ich- nicht will.. also als ob ich was verheimlichen will… mir fällt seine frage wieder ein. `willst du dich verstecken’? nein. Will ich natürlich nicht. sein blick sagt mir, dass ich das erklären muss, wenn ich nicht gefahr laufen will, gründlich missverstanden zu werden* ich meine.. was meinst du würden die anderen sagen wenn sie wüssten dass wir.. *ja was eigentlich? Zusammen ins kino gehen? Sein blick ist vollkommen verständnislos. Irgendwie verliere ich grade den faden, fürchte ich. Der fahrstuhl hält an und ich schüttle den kopf.* ich hab vergessen was ich sagen wollte…

Nagi
*ich lächele leicht. ein schuldig, dem die worte fehlen ist doch immer wieder ein erstaunliches erlebnis* dann sag es mir wenn es dir wieder eingefallen ist. *wir sind mittlerweile unten angekommen und ich würde eigentlich gerne seine hand nehmen, traue mich aber nicht* interessiert es dich denn, was die anderen denken würden? *ich schaue ihn fragend an. farfarello würde 2 tage lang das große kichern haben und sich danach einfach so benehmen wie immer. wahrscheinlich käme noch irgendeiner seiner `das ist gut weil es gott verletzt´-sprüche, dann würde er einfach wieder zur tagesordnung zurückkehren. aber crawford...er wäre wahrscheinlich nicht gerade begeistert. aber was solls, schuldig konnte er ohnehin noch nie leiden und solang es meine arbeit nicht stört, hat er kein recht irgendwas zu sagen. meiner meinung nach jedenfalls*

Schuldig
*ich schüttle den kopf.* mich hat noch nie interessiert, was leute von mir denken, die mir im prinzip egal sind.. aber ich könnte mir vorstellen, dass dich das schon zu interessieren hat, weil crawford ja sowas ähnliches wie dein vormund ist. Und wenn ihm das nicht in den kram passt … *mir kommt so eine unangenehme vorstellung dass er nagi irgendwie von mir fernhalten wollen könnte. Und das macht mir auf einmal angst. Schon seltsam. Vor 3 tagen  hätte er mir damit keinen größeren gefallen tun können…* /gibst du mir deine hand?/ *irgendwie brauch ich jetzt körperkontakt*

Nagi
*mit einem kleinen halblächeln komme ich seinem wunsch nach. es fühlt sich gut an, seine warmen finger um meine kalten geschlungen* wie du schon gesagt hast.. es interessiert mich nicht was leute von mir denken die mir egal sind,und das trifft auch auf crawford zu. und was soll crawford schon tun? mich zur adoption freigeben? es wird ihn genauso wenig interessieren wie alles andere was mich und mein -privatleben- betrifft. solang ich meine arbeit mache ist er zufrieden. *er wirkt irgendwie immer noch beunruhigt und ich streiche sanft mit meinem daumen über seinen handrücken* /und vergiss nicht -wer- hier der telekinet ist/

Schuldig
*ich muss leicht grinsen als nagi das mit der adoption sagt* okeee, dann würde ich dich adoptieren. Auch ne art, ein verhältnis zu legalisieren, ne? *ich spüre sein sachtes streicheln und plötzlich habe ich das dringende bedürfnis, ihn zu umarmen. Was ich auch umgehend tue* wieso hast du mir verheimlicht, dass du so lieb sein kannst? *murmle ich in sein ohr bevor ich ihn  küsse. Es ist wieder ein sanfter kuss, nichts was ihn bedrängen könnte. Ich habe einfach nicht den mut, weiter zu gehen als ich bisher gegangen bin. Ich warte bis er mir irgendwie signalisiert, dass er das möchte… oder bis er selber die initiative ergreift. Wusste gar nicht dass ich so feige bin.. aber ich riskiere lieber nicht zu viel. Und das nicht, weil er grade noch mal betont hat, dass er ein telekinet ist..*

Nagi
*ich erwidere den kuss schon etwas intensiver als bei den ersten beiden malen, aber es bleibt eine vorsichtige sache. er bricht den kuss und ich gebe ihm noch einen leichten schmatzer auf die wange* wahrscheinlich aus dem selben grund wie du

Schuldig
*dieser kuss war schon etwas nachdrücklicher, wie ich feststelle. ich lasse ihn danach noch nicht sofort los und sehe ihm in die augen. Er hat also auch angst vor enttäuschung.* hai. Du hast recht. *Ich lege den arm um seine schultern und wir laufen langsam weiter. ich spiele mit den seidigen haarstähnen, die mir in die finger kommen* hast du eine ahnung wie das hier gekommen ist?? Ich nämlich nicht.

Nagi
*ich überlege einen moment. hätte mir crawford vor drei tagen geweissagt, dass ich arm in arm mit schuldig laufen würde und ihn sogar küsse...* nein eigentlich nicht. *ich lege den kopf schief und lächel ihn an* aber wenn crawford mir das erzählt hätte hätte ich ihn mal gefragt ob er in letzter zeit öfter solche fehlsichtungen hatte. *ich lege ihm einen arm um die mitte, erstmal damit es sich besser laufen lässt und ausserdem gefällt mir das gefühl von schuldigs körperwärme die durch die jacke dringt* ist das denn wichtig?

Schuldig
*ich liebe es wie er schritt für schritt mehr nähe zulässt. Vorgestern hätte er mich eher umgebracht als mich so nah an sich heranzulassen, und jetzt umarmt –er- -mich-! Ich schließe einen augenblick die augen.* sicher ist das wichtig. Ich finde es schon bemerkenswert, wie jemand, der jeden zu boden schlägt der sich ihm mehr als bis auf armeslänge nähert, auf einmal so… *irgendwie habe ich genug von diskussionen und ziehe ihn leicht etwas näher an mich* was solls. Ich sollte es genießen anstatt es zu analysieren, richtig? *ich freue mich schon auf die 2 stunden im kino, - ob ich wohl vom film viel mitkriegen werde?*

Nagi
*ich grinse ihn an* richtig. *wir gehen schweigend ein stückchen, aber im gegensatz zu sonst ist das kein unangenehmes schweigen. -warum- ich mich so schnell für ihn erwärmen konnte weiss ich selber nicht. er hat schon recht, es ist absolut untypisch für mich jemanden an mich ranzulassen und körperkontakt nicht nur zu dulden sondern selber zu wollen. ich zucke innerlich mit den schultern. sollte mir irgendwann eine antwort einfallen werde ich sie ihm sagen. solang werde ich mich wohl damit zufrieden geben müssen das es so ist wie es ist. und das warum erst mal aussen vorlassen. schuldig scheint selber in gedanken versunken denn als wir vor dem kino angekommen sind und ich stehenbleibe macht er noch einen schritt bevor er mich irritiert ansieht* wir sind da *gebe ich amüsiert zur kenntnis und deute auf die übergroße lichtreklame* welchen film sollen wir uns denn ansehen?

Schuldig
*ich lese mir die filmtitel durch* hm. Fluch der karibik oder matrix 3, dann gibt’s noch dieses die Liga der außergewöhnlichen gentlemen.. was meinst du?

Nagi
nicht matrix... der zweite teil war schon mies da tu ich mir den dritten nicht auch noch an* ich scanne kurz die filmbeschreibungen und die plakate* wie wärs mit der karibik? lieber karibische sonne als englischer nieselregen

Schuldig
*ich zucke die schultern* ok, schaun wir uns den an. Ich fand matrix reload aber gar nicht schlecht… *ich kaufe die karten und schlendere dann mit nagi an der hand zum popcorn stand. Zwei cola und eine jumbotüte popcorn gehören einfach zum kino dazu… vor uns sind ein paar typen, die wohl in matrix wollen, jedenfalls unterhalten sie sich lauthals darüber. Einer von ihnen tritt nach hinten und mir auf den fuß. Ich erwarte dass er sich entschuldigt und habe schon sowas wie `schon gut, machts nichts’ auf den lippen, als er sich umdreht, stutzt und dann unsere verschränkten hände mustert. Er grinst und dreht sich wieder nach vorne, indem er zu seinen kumpanen meint `nich’ schade drum, sind bloß zwei tunten…’

Nagi
*ich ziehe ärgerlich die augenbrauen zusammen. wenn ich eins nicht leiden kann dann ist das, von so ein paar hirnamputierten blödies dumm angemacht zu werden. und `tunte´ lass ich mich schon gar nicht nennen. eine kurze aktion meinerseits und der kerl schlägt, popcorn und cola als luftkissen nutzend, lang hin als er anscheinend urplötzlich vergessen hat wie man läuft. mit eiskalter miene drücke ich schuldig seine cola und das popcorn in die hand und einen kuss auf die lippen* nich schade drum war nur ein idiot. *ohne mich noch weiter um die idioten zu kümmern schlendere ich mit schuldig im schlepptau richtung raucherecke. der film hat überlänge und wir noch ein bisschen zeit. er will bestimmt noch eine rauchen bevor wir reingehen*

Schuldig
*etwas perplex lasse ich mich mehr oder weniger mitziehen. Ich habe nur mitbekommen dass der typ gestürzt ist. Wir setzen uns an eins der tischchen und ich stecke mir eine an. Die typen sind inzwischen verschwunden* dass der hingeschlagen ist … *nagi hat einen gesichtsausdruck wie die cheshire katze.* … warst du! *ich grinse fast noch breiter. hat die schmusekatze doch noch krallen… ich muss immer auf der hut sein. ich beuge mich zu ihm, um ihn auch noch mal zu küssen.* Ich könnte glatt süchtig nach deinen lippen werden…

Nagi
*ich küsse ihn sanft zurück, verziehe dann das gesicht, lächle ihn aber dabei an* /natürlich war ich das, baka. glaubst du noch an ausgleichende gerechtigkeit?/ ich mag es halt nicht, wenn man mich oder meinen freund beleidigt... auch wenn der nach zigaretten schmeckt *ich trinke einen schluck von meiner cola und lächle ihn an*

Schuldig
*`meinen freund’… nagi sagt das mit einer selbstverständlichkeit.. und sein lächeln ist einfach nur kawaii. ich schaue verlegen auf mein glas und kriege schon wieder warme wangen.* ich werde weniger rauchen. Versprochen. *es ist nur ein flüstern und eigentlich nicht das, was ich sagen will, aber wozu bin ich telepath?* /suki da yo/

Nagi
*ich schaue ihn ein bisschen erschrocken an. suki da yo? meint er das ernst? ich habe so das gefühl als hätte sich gerade irgendwas kleines, heisses in meiner brust eingenistet und ich weiss nicht was ich sagen soll. glücklicherweise macht in dem moment der kartenabreißer anstalten die besucher reinzulassen und ich nehme mir wieder schuldigs hand* lass uns gehen damit wir noch gute plätze bekommen *ich kann ihm nicht in die augen sehen, ich habe ein bisschen angst vor dem ausdruck den sie vielleicht haben. dass das keine tolle art war auf ein liebesgeständnis zu antworten ist mir schliesslich klar... aber ich wüsste einfach nicht was ich sagen sollte*

Schuldig
Hai. *ich stehe auf und folge ihm, der etwas hastig richtung filmsaal läuft. was hat er denn jetzt auf einmal? ist doch ein riesensaal, und so viele leute sind gar nicht hier? Hätte ich das eben vielleicht besser nicht sagen sollen? Wir setzen uns ziemlich weit oben im kino in die mittleren sitze der reihe. Ich hätte ja so eine kuschelige loge auch nett gefunden, aber vielleicht wäre das jetzt gar nicht so gut… ich trinke einen schluck und werfe nagi einen verstohlenen blick zu. Er guckt.. wie guckt er denn? Soll ich… nein. irgendwie will ich gar nicht wissen was er grade denkt, also nehme ich ein paar popcorn und schaue mir die werbung an. Unheimlich interessante werbung… so interessant, dass mich nagi gar nicht mehr ansieht… scheiß. Hätte ich bloß nichts gesagt… als die werbung zu ende ist bin ich schon soweit dass ich am liebsten nach hause gehen würde. Nagi hat nicht ein wort mit mir gesprochen, nicht mal bei dem mcdonalds spot mit den kühen, wo das halbe kino sich schlappgelacht hat…*

Nagi
*von der werbung bekomme ich eigentlich gar nichts mit. das kino ist nicht mal halbvoll und jedem idioten hätte auffallen müssen, dass der spruch von eben nur ein verzweifelter fluchtversuch meinerseits war. schuldig sitzt neben mir und isst popcorn als wäre nie was gewesen aber ich traue mich trotzdem nicht, ihn anzusehen. warum sagt er sowas? es ist noch keine... na nicht mal 4 stunden her, dass er mich zum erstenmal geküsst hat... und dann sagt er mir, dass er mich liebt? so allmählich habe ich echt probleme das hier alles zu verdauen, ich meine, ich komme ja kaum noch mit. es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht mag und dass er -mich- mag, soweit war ich ja schon. aber direkt ein liebesgeständnis? wo ich mir noch nicht mal sicher bin -was- ich eigentlich für schuldig empfinde? ich sage nichts was ich nicht meine, und nur um schuldig nicht wehzutun einfach.. lügen? obwohl es wäre ja keine -lüge- in dem sinne das es überhaupt nicht stimmen würde, ich meine, das ich ihn nicht mag stimmt ja nicht, also wäre es keine lüge wenn ich ihm sage -dass- ich ihn mag... oder? ich seufze leicht. verdammt ich kann nicht mal mehr geradeaus -denken-... mal ganz davon abgesehen, dass ich mich schlecht fühle schuldig einfach so hängen zu lassen. aber ich weiß einfach nicht wie ich darauf reagieren soll. - wenn jemand `ich liebe dich´ zu mir gesagt hat... das war immer fake. wie ich -damit- umzugehen habe weiss ich. aber schuldig scheint es... nein, er -meint- es ernst. ich greife wieder nach seiner hand* ne, schuldig?

Schuldig
Hai. *ich traue mich immer noch nicht, seine gedanken zu lesen. Ich bin mir auch sicher dass ihm das nicht recht wäre. Aber ich kriege alles an emotionen mit, was so durch ihn hindurchschießt… und freude oder glücklichsein ist ganz gewiss nicht dabei. Als er meine hand nimmt bin ich daher fest überzeugt zu wissen, was jetzt kommen wird. Ich ziehe meine hand weg. Vorsichtig, nicht ruckhaft, aber doch von ihm weg.* … ich weiß schon was du sagen willst, nagi. Du willst das nicht, das ist dir zu schnell, du glaubst es nicht oder kannst es nicht glauben.. schon gut dann tu so als ob ich nichts gesagt hätte. Kein problem, sicher hast du auch recht. *verdammt warum klingt meine stimme so kalt? /weil ich enttäuscht bin?/*

Nagi
*ich zucke leicht zusammen als ich schuldigs so vertrauten kalten ton nach langer zeit mal wieder höre und es versetzt mir mehr als nur einen kleinen stich. genau wie die tatsache, dass er seine hand weggezogen hat. instinktiv kugele ich mich in meinen sitz zusammen, ich `fahre meine stacheln aus´ wie ein gewisser telepath immer so treffend bemerkt hat* eigentlich wollte ich dich fragen ob du mich ein bisschen in den arm nimmst, aber das hat sich dann ja wohl erledigt... *ich beisse die zähne zusammen und mein misstrauen und alles andere droht wieder hochzukommen. Dafür, dass er so überzeugend rüberkam hat er relativ schnell aufgegeben. normalerweise kommt dieser spruch doch erst immer -nach- dem sex oder?*

Schuldig
*an seiner körperhaltung erkenne ich, dass ich wohl ziemlich genau getroffen haben muss. Sein ganzes gebaren ist so sehr `nagi’ dass ich fast grinsen muss. Gleichzeitig habe ich angst dass ich alles versiebt habe, und als der spruch mit dem in die arme nehmen kommt, der vor sarkasmus nur so trieft, kann ich nicht mehr anders und lese seine gedanken. Ich kriege eine gänsehaut. Ich kam also `überzeugend’ rüber? Und das mit dem sex ist doch wohl totaler quatsch.. / …und wie oft ist es –genau- so gelaufen, baka? Denk mal nach…/ ich sitze einen langen moment und besehe mir die stachlige nagi-kugel neben mir. der vorspann ist inzwischen abgelaufen und der film fängt an. Ich ringe einen weiteren moment mit mir und beuge mich dann über die armlehne. Vorsichtig löse ich nagis hände von seinen knien und schiebe ihn in eine normale sitzhaltung. Dann lege ich den arm um seine schultern und ziehe ihn an mich. Zu meiner grossen freude entdecke ich, dass man die lehne hochklappen kann, was ich auch umgehend tue. Ich hätte sie notfalls  wahrscheinlich auch abgebrochen… Dann ziehe ich nagi zu mir und nehme ihn richtig in die arme. Ich lege meine lippen an sein ohr und flüstere leise hinein.* dass du mir nicht glauben willst heißt ja nicht, dass ich deswegen sofort wieder damit aufhören muss, oder?

Nagi
*ich habe noch immer ein bitteres gefühl und lasse mich nur widerstrebend von schuldig auseinanderfalten und zu ihm hinziehen. /öfter als du denkst.../ um ihm zu zeigen, was ich meine, rufe ich ein paar alte erinnerungen hoch, in denen ich mich so leicht habe einfangen lassen und die allesamt in einem mehr oder weniger großen fiasko geendet sind, auf jeden fall aber immer schmerzhaft für mich waren und das in wesentlich mehr als nur der körperlichen hinsicht. /gebranntes kind scheut das feuer../ in mir ist wieder ein großes durcheinander im gange, ein halbes dutzend stimmchen die mir alle was anderes raten wollen. vertrau ihm! nein bloß nicht, du -weisst- was passiert! aber er meint es ehrlich! pah so ehrlich wie die letzten nicht wahr? ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr was ich von dieser ganzen situation halten soll. also tue ich einfach das was mir als erstes in den sinn kommt... ich kuschel mich fester an*

Schuldig
*sein gefühlschaos ist überwältigend. Ich wusste gar nicht, dass in ihm solche massiven emotionen schlummern… die spannung in seinem körper spiegelt die vorgänge in seiner seele eins zu eins wider und ich bin ziemlich ratlos - aber wenigstens wehrt er mich nicht gleich wieder gewaltsam ab. vielleicht krieg ich das ja wieder in die reihe. ich halte ihn einfach und fange fast schon automatisch an, ihn zu streicheln, während ich versuche das, was da auf mich einstürzt, wenigstens einigermaßen sortiert zu bekommen. Ich gucke mit halbem auge zur leinwand aber logischerweise interessiert mich der chibie in meinen armen viel mehr. Langsam, ganz allmählich, entspannt er sich etwas. Ich bin ja schon dankbar, dass er mich nicht gleich aus dem kino katapultiert hat..  Ich habe die gedankenfetzen inzwischen soweit auseinandergefusselt dass ich kapiere, dass er wohl einiges von –meinen- Gedankengängen mitbekommen haben muss… ich war zu unvorsichtig. Dass mir das passiert ist, kann nur daran liegen, dass ich ihm blind vertraue, denn sonst überprüfe ich meine barrieren quasi sogar im schlaf… aber er hat mich auch gründlich missverstanden. Ich streichle ihn etwas intensiver und hauche einen kuss auf seinen scheitel. /nagi./ er spannt sich wieder etwas an, doch ich lasse ihm keine zeit weiter zu reagieren /ich wollte doch nicht in frage stellen, dass du viele schlechte erfahrungen hinter dir hast. Ich glaube dir ja, dass es schwer für dich ist, jemandem zu vertrauen. Und ich bin ja nun auch nicht gerade jemand, dem man auf anhieb traut, um das zu tun dafür hast du mit mir auch zuviel mitgemacht. Ich weiß auch, dass das alles etwas plötzlich kommt, aber glaub mir, es ist auch für mich ziemlich überraschend gewesen…/ er regt sich nicht und ich richte seufzend die barrieren wieder auf. Mehr kann ich im augenblick nicht machen. Je mehr ich auf ihn einrede umso mehr würde es wie beeinflussung rüberkommen. Ich kann ihm nur mit der zeit beweisen, dass ich es so meine wie ich es sage. Also gucke ich mir den film an und fahre fort, ihn zu streicheln. Zumindest -das- scheint er zu akzeptieren, nein -  er -mag- es. Das kann ich deutlich fühlen. Es beruhigt ihn. vielleicht ist noch nicht alles verloren - aber vielleicht auch nicht mehr allzu aussichtsreich. Dafür, dass ich ihm versprochen habe ihn nicht zu nerven, war ich heute sehr ungeschickt und viel zu hastig. Das darf nicht wieder vorkommen. Ich kann nur hoffen, dass ich nicht zuviel porzellan zerschlagen habe… es ist aber auch schwer, nur freundlich-neutral zu sein wenn man den anderen am liebsten von morgens bis abends nur in den armen halten will… mal ganz davon abgesehen, dass er – bewusst oder unbewusst, ich tippe eher unbewusst, eine äußerst sinnliche ausstrahlung haben kann… ich seufze tief und fahre fort ihn zu streicheln und den film der da vor mir abläuft, halbherzig anzusehen. Dieser scheint gar nicht schlecht zu sein, nur, dass ich so gar keine ader dafür habe, im moment…*

Nagi
*trotz des durcheinanders in meinem kopf kann ich spüren wie ich mich allmählich entspanne. schuldigs streicheln und die tatsache, dass der film mich ein bisschen ablenkt scheinen mir gut zu bekommen. besser jedenfalls als die grübelei. Nicht, dass ich damit aufgehört hätte, aber sie läuft im moment wie eine art hintergrundmusik in mir ab. in dem moment, wo schuldig mich allerdings telepathisch anspricht sind sie sofort wieder nummer eins, film und streicheln vergessen. er scheint es zu spüren und redet sofort weiter. und `plötzlich’ ist gar kein ausdruck. `aus heiterem himmel´ trifft es wohl eher, jedenfalls meiner meinung nach. aber es ist schon mal schön zu wissen, dass ich hier nicht der einzige bin, der die ganze entwicklung hier `überraschend´ findet. während sich die gedanken in meinem kopf jagen, seufzt schuldig tief und zieht mich etwas fester an sich. und ich bin hier anscheinend nicht der einzige der nicht so genau weiß, wie er mit der ganzen situation umgehen soll. das beruhigt mich ja schon etwas. ich beschließe, meine nörgel- und zweifelstimme für den moment einfach mal zu ignorieren und den film und schuldigs nähe zu genießen.*

Schuldig
*während des films kann ich mich auch etwas entspannen. Ich schaffe es sogar, mich dabei zu amüsieren. Außerdem ist es schön einfach nur so dazusitzen und ihn im arm zu halten.. ich habe das denken irgendwann abgeschaltet und bin innerlich froh, dass der film überlänge hat. wer weiß, wann ich dazu wieder gelegenheit bekomme. Doch auch 2 stunden gehen mal vorbei und als der abspann läuft müssen wir uns wohl oder übel erheben, weil die reihe nur einen ausgang hat und die leute von hinten vorbei wollen. Ich kann es mir einbilden aber scheinbar hatte nagi es gar nicht mal so eilig aufzustehen… während wir zum ausgang gehen überlege ich, was ich jetzt sagen oder machen soll. Leider fällt mir nichts sinnvolles ein. das wird sicher ein schweigsamer heimweg… noch irgendwo was zu trinken schlage ich gar nicht erst vor. Es wird sicher besser sein nach hause zu gehen… als wir wieder ins helle foyer treten und erstmal blinzeln werfe ich einen raschen blick zu ihm rüber. Nagi-gesicht, absolut unlesbar. Ich bin kurz davor mal kurz in seine gedanken zu schauen, lasse es dann aber doch. seine zurückweisung hat mich vorsichtig gemacht. Ich will nicht nochmehr durcheinanderbringen als ich es sowieso schon geschafft habe, und so nehme ich einfach seine hand.* lass uns nach hause gehen.

Nagi
*der film ist zuende und ich bin nicht sonderlich begeistert darüber. Erstens, weil das heißt, dass ich mich aus meiner bequemen position an schuldigs seite entfernen muss... und zweitens weil wir jetzt beide nicht mehr so tun können als ob wir uns dem film widmen. wenn man im kino sitzt redet man nicht viel, man will ja was vom film mitbekommen... aber jetzt? wir können uns ja schlecht den ganzen heimweg lang anschweigen und zu hause sind wieder farfarello und crawford die ständig irgendwas holen oder wegbringen oder fragen oder tun müssen. keine chance da irgendwas zu bereden. auch wenn ich ja eigentlich gar nicht weiß was ich sagen soll. wir sind schon wieder im freien als schuldig meine hand nimmt und das erste mal seit der film zuende ist wieder was sagt. `lass uns nach hause gehen´... vollkommen unmissverständlich, sogar für mich. er scheint frustriert zu sein und ich nehme ihm das gar nicht mal übel. aber sonderlich begeistert über den gedanken, jetzt schon nach hause zu gehen scheint er nicht zu sein. genauso wenig wie ich. krampfhaft überlege ich bis ich eine idee habe* wie wärs wenn... wir vielleicht noch kurz bei michiko reinschauen? ihre kneipe liegt doch fast auf dem weg und gegen einen von diesen leckeren cocktails hätte ich gar nichts einzuwenden. ausserdem... *irgendwie will ich ihn ein bisschen aufheitern, stelle ich fest. und das geht am besten wenn ich mich `nagi-untypisch´ verhalte. ich stelle mich also auf die zehenspitzen, gebe ihm einen nicht allzu vorsichtigen kuss und versuche ein freches grinsen was mir erstaunlich gut gelingt.* muss ich doch noch ein bisschen mit meinem hübschen freund angeben. in dem dunklen kino ging das ja nicht.

Schuldig
*Ich erwidere den kuss vor überraschung überhaupt nicht und nicke nur etwas perplex.* michiko’s. also gut. *ich laufe ohne weitere äußerung los und sehe nagi dabei nicht an. Was war das jetzt wieder? –Ich- darf nicht sagen dass ich ihn mag, oder wie auch immer man `suki da yo’ interpretieren will. Aber er darf mich `seinen hübschen freund’ nennen, -seinen-!!,  mich fast schon unverschämt fordernd küssen und mich also quasi anmachen. So langsam frage ich mich wirklich, was hier gespielt wird. `Testet die geduld des telepathen?’ Ich kann nicht verhindern dass ich leisen frust empfinde. Aber gut. Ein bis zwei whiskey werden mir vielleicht helfen, den knoten in meinem gehirn wieder zu lösen…*

Nagi
*ich bin überglücklich, dass schuldig mich nicht ansieht, denn mir ist im moment nach heulen zumute. das ist ja wohl -gründlich- daneben gegangen! ich hatte gehofft, dass ich ihn vielleicht so zum lachen bringe, oder wenigstens zum grinsen. aber stattdessen habe ich wohl das genaue gegenteil erreicht. ich schiele kurz zu schuldig rüber, wende den blick aber sofort wieder ab. yapp. außer mich zum affen zu machen habe ich gar nichts erreicht. sonst hat er immer irgendwie freudig geguckt wenn -ich- mal die initiative ergriffen habe und wenn es nur so kleinigkeiten waren, wie über den handrücken streichen oder ähnliches. aber jetzt... jetzt sieht er eher so aus als ob ich mir weiß gott was herausgenommen hätte und er eigentlich nur aus höflichkeit oder warum auch immer nichts sagt. die mehr als kurze antwort und die tatsache, dass diesmal -er- stocksteif dagestanden hat während -ich- ihn küsse... ich fixiere starr den boden vor meinen füßen und nehme gar nicht wahr wie sich meine hände verkrampfen und die luft um mich rum im wahrsten sinne des wortes `dicker´ wird, während der kloß in meinem hals immer größer wird. ich scheine heute aber auch -alles- falsch zu machen*

Schuldig
*ich spüre genau dass er sich neben mir verkrampft und eine riesen-frust-welle überschwemmt mich. Hervorragend. Passt genau zu meiner stimmung. Offensichtlich ist meine reaktion nicht so ausgefallen wie er gedacht hat. aber ich kann im moment nicht anders.. vielleicht hat er mich damit erfreuen wollen, dass er die initiative ergriffen hat, aber nach der nummer mit dem `zu früh, zu schnell’ wirkt das auf mich einfach aufgesetzt. Ich will gar nicht sauer sein und ich will auch nicht dass er frustiert ist, aber im moment bin ich selber ziemlich daneben. Wie gesagt ein zwei whiskey… ich werfe einen blick zu ihm und erschrecke. Er sieht aus als ob er den tränen nahe ist. Ich habe keine ahnung wie ich damit umgehen soll, ich wette wenn er merkt dass ich das gemerkt habe rennt er mir sofort weg… und das will ich nun auch wieder nicht. sein anblick gepaart mit dem frust, den er ausstrahlt sagen mir, dass er sich dumm vorkommt, er meint sich gedemütigt zu haben. Was nicht gerade eine einstellung ist, die es uns erleichtert relativ locker miteinander umzugehen… wir sind am michiko’s angekommen und bleiben davor stehen. Er sieht starr zu boden und ich drücke kurz seine hand* bist du sicher, dass du da noch reinwillst? *ich hoffe meine stimme klingt nicht so angepisst wie ich mich fühle. Ich –will- nicht dass der abend so endet…*

Nagi
ja *eigentlich will ich nur in mein bett und in mein zimmer und nie wieder rauskommen. aber ich werde  bestimmt nicht von meinem eigenen vorschlag zurücktreten.. und irgendwie setzt bei schuldigs etwas genervter frage bei mir der trotz ein. ich werde mich -nicht-benehmen wie ein rotznasiger teenager der nur wegen ein paar problemen gleich heulend in seinem zimmer verschwindet. ich kenne schuldig lange genug und irgendwie muss es doch zu schaffen sein wenigstens den zustand von früher wieder herzustellen. die -für mich ungewohnte- vertraulichkeit scheint mir nicht zu liegen. mangelndes training wohl. also bin ich einfach so wie immer. nicht mein problem ob schuldig damit zurechtkommt oder nicht aber ich habe alles durchprobiert und ein verhalten was einmal freude bei ihm auslöst ist beim nächsten versuch wohl schon wieder unten durch. ausserdem habe ich jetzt das bedürfnis mal freundlich angesehen zu werden ohne mir darüber gedanken machen zu müssen.. und irgendwie habe ich das gefühl dass ich da bei michiko an der richtigen addresse bin. die tür ist schmal und so habe ich eine entschuldigung schuldigs hand wieder loszulassen. ich habe mich sowieso nicht mehr so sonderlich wohl dabei gefühlt. ohne noch groß auf den telepathen zu achten suche ich einen platz an der bar. heute abend ist es besser besucht als das letzte mal und die nischen sind ohnehin alle besetzt. michiko sieht mich und lächelt, während sie mit der hand eine geste macht die wohl heißen soll, dass sie gleich kommt. ich schaffe es sogar zurückzulächeln. ob überzeugend oder nicht… auf die entfernung wird sie es ohnehin nicht erkennen können*

Schuldig
*etwas bedröppelt folge ich nagi und setze mich auf den hocker neben ihm. Michiko nickt auch mir zu und ich nicke zurück. Zum lächeln kann ich mich nicht aufraffen. Stattdessen suche ich meine zigaretten. Als ich sie nicht finde stehe ich nochmal auf um zum automaten zu gehen. Im weggehen höre ich wie sie nach unseren wünschen fragt, und zeige nur mit dem daumen auf die whiskeyflasche die direkt über ihr hängt. Nagi wird sicher selber wissen was er will. Nach seinem gesicht zu urteilen hat er eh nicht vor sich heute von mir einladen zu lassen… während ich die nummer meiner zigarettenmarke eintippe grüble ich, was wohl so katastrophal falsch gelaufen sein mag… ich habe doch nur gesagt, dass ich ihn mag. Oder liebe. Oder jedenfalls irgendwas in der richtung. Zum kuckuck mit den japanern und ihren tausend formulierungen, die je nach wetterlage was anderes heißen… ich sag am besten gar nichts mehr. Und schon gar nicht, dass ich ihn liebe. Und wenn es tausendmal so ist. Verdammter mist.* nachdem ich dem automaten ein paar deutsche flüche an den kasten geworfen habe geht’s mir etwas besser. Fast wünsche ich mir heute so einen typen wie neulich, den ich so richtig vermöbeln kann… zurück am tresen zünde ich mir eine an und finde nagi und michiko in eine angeregte unterhaltung vertieft. Mir solls recht sein… ich nippe an meinem whiskey und höre einfach zu. Es scheint um eben den fettsack von neulich zu gehen*

Nagi
*michiko scheint wohl im moment etwas luft zu haben, jedenfalls bleibt sie, nachdem sie schuldigs whiskey und für mich warmen sake -den sie zwar mit einer hochgezogenen augenbraue zur kenntnis genommen hat, aber irgendwie muss ich so aussehen als ob ichs brauchen könnte, denn sie stellt mir kommentarlos das fläschen und die schale vor die nase - zurecht gemacht hat, bei mir stehen und fragt mich wie es mir geht und ob ich die kleine auseinandersetzung neulich gut überstanden hätte, ich hätte ziemlich fertig gewirkt und sie hätte sich schon ein bisschen sorgen um mich gemacht. ich erkläre ihr mit einem leichten lächeln, dass ich in der vergangenheit schonmal schlechte erfahrungen mit solchen typen gehabt hätte und seit dem etwas empfindlich bin was solche -annährungsversuche- anbelangt, danke ihr für ihre sorge und versichere ihr, dass es mir schon wieder gutgeht es sei halt nur der erste schock gewesen. grundsätzlich stimmt das ja auch, im moment habe ich ja andere probleme.. welche die man nicht mit ein paar gut plazierten schlägen beheben kann leider. sie lacht auf und meint, mit einem seitenblick zu schuldig, dass ich mir ja ganz schön interessante gesellschaft ausgesucht habe, dafür, das ich so -empfindlich- bin was annäherungsversuche anbelangt. mein halblächeln verrutscht aber es scheint sie gar nicht groß zu erstaunen, sie blinzelt mich nur irgendwie wissend an und will etwas sagen, aber schuldig nutzt genau den augenblick um mit einem päckchen kippen in der hand zurückzukommen. Als wäre nichts gewesen wechselt sie wieder das thema und erzählt was nach unserem verschwinden noch alles los gewesen wäre bis sie den kerl endlich vor der tür hatte und versucht mich mit ein paar anekdoten über ihren berufsalltag und die kauzigen gestalten die man dabei oft zu sehen bekommt aufzuheitern. so fühlt es sich wenigstens an. als sie an einen tisch gewinkt wird stehe ich auf. schuldig hat die ganze zeit über nichts gesagt und ich fühle mich irgendwie unwohl mit ihm alleine* bin mal auf dem klo... *ein witzig gemeintes `mal sehn ob ich den weg diesmal schaffe´ verkneife ich mir. die schlimmsten auswirkungen hatte es wenn ich versucht habe humor zu zeigen. also besser die klappe halten*

Schuldig
*ich nehme zur kenntnis, dass, kaum dass nagi mit mir alleine ist, er auch schon das bedürfnis hat, zu verschwinden. Mir recht. Weglaufen ist genau das richtige… ich winke michiko mit dem glas und sie kommt mir nachschenken. Ihr blick fragt, aber ihre lippen bleiben verschlossen. Wenn nagi nicht auch hier wäre könnte es sogar sein, dass ich ihr alles brühwarm erzählt hätte, aber so sage ich nur einen satz* ich hab ihm nur `suki da yo’ gesagt, das war wohl ein fehler. *dann kippe ich den  zweiten whiskey und bestelle den dritten. Sie füllt nach, sieht mich dabei äußerst erstaunt an, muss dann aber wieder zu einem anderen tisch. Ich lasse meinen blick durch den laden wandern. An einem tisch nahe dem ausgang sitzen zwei mädchen die anfangen zu tuscheln als sie meinen blick auffangen. Tse.  Hühner… ich muss gewaltsam den wunsch niederringen, hinter nagi herzustiefeln. Was will ich da auch? Aussprache auf dem klo? Lächerlich. Also drehe ich mich wieder zum tresen um noch eine zu rauchen, grade rechtzeitig um zu sehen, dass nagi gesehen hat dass ich in richtung der beiden frauen geguckt hatte. Ist denn heute alles gegen mich? Aber sicher ist es ihm sowieso egal wen oder was ich angaffe. Und wenn es ihm nicht egal ist, wird er mir das sicher nicht auf die nase binden*

Nagi
*als ich von der toilette wiederkomme sehe ich gerade noch wie schuldig 2 frauen beobachtet, die in einer der nischen nahe dem ausgang sitzen und über seine aufmerksamkeit anscheinend äusserst erfreut sind, jedenfalls giggeln und kichern sie wie blöde und machen ein enttäuschtes gesicht als schuldig sich wieder wegdreht. aha. so schnell geht das also. von `suki da yo´ zu `was gibt es denn hier an frischfleisch das nicht solche probleme macht wie der kleine computerfratz´ in weniger als drei stunden. belegen sie ihren intensivkurs noch heute, plätze sind rar. und schuldig hat den kurs anscheinend mit bravour bestanden. an der bar angekommen setze ich mich nicht, sondern trinke meinen sake im stehen und lege genug geld auf die theke um schuldig nicht in verlegenheit zu bringen für mich zahlen zu müssen. ich bin vielleicht ein bisschen blöde, aber so blöde, nicht zu merken, wenn ich offensichtlich störe, dann doch nicht. und ich habe nicht vor schuldig den abend zu versauen indem ich hier rumhocke und um aufmerksamkeit bettele wie ein schlecht erzogener hund. er beobachtet meine bewegungen, gibt aber keinen kommentar dazu ab. na gut. dann halt nicht. ich sehe kurz in seine richtung und meine stimme klingt so eisig und emotionslos wie immer. das seltsame stechen das ich in der brust fühle kommt nicht durch* ich störe dich dann nicht weiter. oyasumi. *ich warte nicht auf eine reaktion, die bestimmt ohnehin nur aus einem erleichterten seufzer bestehen würde, und gehe ohne mich umzudrehen richtung ausgang. ich hab genug geld dabei für ein taxi und um die uhrzeit müssten mehr als genug frei sein. ich will nach hause. und ich will meinen teddy*

Schuldig
*Ich sehe ihm nach wie er richtung ausgang läuft. Ich denke ich weiß was in ihm vorgeht, er meint ich suche schonmal ein bisschen ersatz für entgangene freuden… es hört sich vielleicht blöde an, aber ich freue mich total über seine reaktion. Denn wenn er eifersüchtig wäre, würde das ja bedeuten... eilig angle ich einen schein aus der tasche und lege ihn auf den tresen. Als die tür noch nicht ganz hinter ihm zugefallen ist bin ich schon auf den beinen und gehe ihm rasch nach.  Zuviele freie taxen um die zeit. Vor der tür muss ich erst einen moment um mich schauen bis ich ihn sehe. Er hat bereits ein taxi herangewinkt. Ich sprinte auf den wagen zu und als nagi die tür aufmachen will bin ich heran und greife nach seiner hand.* warte doch mal!

Nagi
*dass schuldig mir nachkommt ärgert mich irgendwie. was will er jetzt schon wieder? er hat mich schon genug durcheinander gebracht für einen tag und mir ist -wirklich- nicht nach einer neuen gelegenheit um zu beweisen dass ich von zwischenmenschlichen beziehungen nichts verstehe, unsensibel und ein eisklotz bin der immer genau zur falschen zeit das falsche tut und damit jemanden verletzt auch wenn er das gar nicht will und der sich selber verletzt fühlt wegen dingen die für andere vielleicht vollkommen irrelevant oder weiss-gott-was sind! ich will meine ruhe, ich will keine gesellschaft, ich habe mit mir alleine schon genug um die ohren! ich habe genug probleme um eine kleine stadt damit zu versorgen und ich halt es einfach nicht aus, noch ein paar dutzend dazuzubekommen. ich scheine für `traute zweisamkeit´ wohl nicht geschaffen zu sein, und an das allein-sein hab ich mich eh schon gewöhnt. warum also daran was ändern* hanashite. *der ton ist unmissverständlich, ein klares `lass mich los oder...´, - selbst für schuldigs dickes fell... das in letzter zeit so dünn geworden zu sein scheint. genau wie mein eigenes*

Schuldig
*ich überzeuge den taxifahrer kurz davon, dass er jetzt lange genug gewartet hat und dieser fährt mich kreischenden rädern los. Dann lasse ich nagi’s hand los und sehe ihn an. Er starrt zu boden, das habe ich auch nicht anders erwartet.* du hast aber eine schlechte meinung von dir. Dass du von –mir- schlecht denkst weiß ich ja inzwischen, aber was du da gerade in deinem kopf rumgebrüllt hast stimmt doch gar nicht. dass wir uns dauernd missverstehen liegt daran, dass wir nicht miteinander reden. Wollen wir das nicht endlich mal tun? *meine zunge ist recht locker dank dem whiskey.* bitte sei nicht gleich wieder sauer und brech’ mir irgendwelche knochen… ich… bitte rede mit mir!

Nagi
*ich ziehe wütend die augenbrauen zusammen und schaue ihm kalt in die augen. ich habe seine lauschaktion nicht gespürt wie sonst, soweit ist es also schon* danke kein bedarf. und ich kann mich nicht erinnern, dir erlaubt zu haben meine gedanken zu lesen. *ich bringe ein weiteres taxi, das eigentlich an uns vorbeiwollte relativ abrupt zum stehen und steige ein, den verdutzten blick des fahrers ignorierend* was ich über mich oder sonst wen denke geht dich überhaupt nichts an, schuldig.* die tür fällt mit einem satten laut ins schloß und ich erhasche ungewollt noch einen letzten blick auf schuldig, der mit leicht offen stehendem mund und einem ungläubigen ausdruck in den augen auf den wagen starrt. ich beiße hart die zähne zusammen als das taxi losfährt und der fahrer fragt wo ich denn hinmöchte. ich nenne mechanisch die adresse und schalte meinen kopf auf durchzug. nicht denken nicht fühlen gar nichts. auch etwas in dem ich gut bin*

Schuldig
*Ich starre dem taxi nach, bis die rücklichter in denen der anderen autos untergehen und ich es aus den augen verliere.* weg. Er hat mich einfach stehen gelassen… tja. Dann wird ihm wohl nicht allzu viel dran liegen, irgend etwas zu klären. Vielleicht hat er ja auch entdeckt dass es spaß macht, leute zu manipulieren. `Mal sehn wie weit wir den telepathen dazu kriegen, sich zum affen zu machen’, ne?  *Ich lächle ironisch und gehe zum michiko’s zurück. Musste ja mal so kommen. Strafe muss sein... ich hätte nur nicht gedacht dass mich das so treffen würde. Aber das ist wohl immer so. man wird immer da getroffen wo’s am meisten weh tut… wieder am tresen bestelle ich noch einen whiskey und weiche michikos blick aus. kein bedarf nach inquisitorischen fragen*

***

 

Nagi
*als ich aus dem aufzug steige bin ich todmüde. die wohnung ist erfreulich ruhig, crawford und farfarello scheinen schon zu schlafen. umso besser. mir ist nicht nach gesellschaft. ich mache kein licht an, ich finde meinen weg auch so, auch wenn wohnzimmer und flur seltsam trostlos aussehen im dunkeln. passt zu dem rest. passt zu mir. zum ersten mal seit farfarello seine neuen medikamente bekommt und man keine angst mehr haben muss, mit einem messer zwischen den rippen aufzuwachen, schliesse ich meine zimmertür ab. lieber die träume als schuldig. ich habe nicht mal ein schlechtes gewissen dabei, ihm absichtlich wehgetan zu haben, - denn das habe ich, zuerst aus dummheit, dann aus absicht - alles in meinem kopf ist dumpf. mit einem kurzen mauswackeln erwecke ich meinen rechner aus dem standby-modus, checke meine emails, befinde alle für uninteressant ausser zweien, versetze meinen rechner wieder in seinen üblichen dornröschen-schlaf //armer prinz wenn dornröschen immer gleich so rabiat ist...//, ziehe mich aus, falte meine sachen ordentlich über meinen stuhl, schnappe mir meinen teddy und verschwinde unter meinen decken. und kann natürlich -nicht- schlafen. nochmal der trick mit der musik? bei dem schmalzigen liebesgesülze wird mir schlecht. also wieder aus. muss so gehen*

Schuldig
*whiskey nummer sechs droht gerade, den rückweg anzutreten also bestelle ich nummer sieben lieber wieder ab. Der club ist fast leer, nur ein pärchen sitzt noch knutschend in einer der nischen. Michiko räumt diskret den tisch ab und haucht `last orders please’ um dann zu mir an den tresen zurückzukommen. Sie sieht fertig aus. heute war der laden wirklich brechend voll und ihre aushilfe ist krank. Ich hatte ihr angeboten zu kellnern aber sie hat freundlich abgelehnt. Diese japaner! Ich verziehe mein gesicht. Schon zum zweiten mal heute denke ich das. Halt nein, das erste mal war ja gestern. ein blick auf die uhr sagt mir, dass vier uhr morgens alleine am tresen todsicher ein armutszeugnis bedeutet… das pärchen zahlt und verlässt den laden, ich sehe nicht hinterher. brauch sowas jetzt nicht… michiko leert ihre kasse und guckt mich fragend an. `willst du reden?’ ich schüttle den kopf und krame nach geld. Sie kassiert ab und legt mir noch eine schachtel zigaretten zum wechselgeld. `vielleicht brauchst du noch welche.’ Michiko hat die angenehme eigenschaft, nicht nachzubohren wenn man nicht reden will. Wobei ich normalerweise sie eher vollquatsche als den grossen schweiger zu spielen. Aber sie scheint ebenso ratlos zu sein wie ich, denn ich sehe wie sie ein ums andere mal den kopf schüttelt. `soll ich dich nach hause fahren?’ will ich nach hause? Andererseits, wenn ich bis jetzt kein anderes bett gefunden habe ist die wahrscheinlichkeit noch eins zu finden eher gering. Vor allem mit meinem alkoholpegel…* hai arigatou. *Ich helfe ihr die stühle hochzustellen damit die putzfrau morgen schnell fertig ist und folge ihr auf die straße. Sie schließt ab und wir gehen zu ihrem kleinen polo. ich weiss das japaner deutsche autos lieben, warum auch immer… wir fahren schweigend durch die nacht und vor dem gebäude, dass sie für das hält, in dem ich wohne, setzt sie mich ab. Sie lächelt mich leicht an* `mach nicht aus trotz einen fehler.’ *ich will erst gar nicht antworten, dann platzt es doch aus mir heraus.* trotzig? –wer- ist hier trotzig! Doch wohl nicht ich? Wer ist ihm denn nachgerannt… ich.. ach VERGISS ES! *ups. Der alkohol… * gomen nasai, michiko-san, ich bin voll. *sie lacht nur und startet das auto* `ich wünsche dir glück, ganbatte!’ Damit bin ich allein und gehe die 2 blocks zu unserem wirklichen haus. Im fahrstuhl fühle ich mich beschissen wie nie zuvor. Warum bin ich bloss nach hause gefahren… oben ist es totenstill. Ich gehe direkt in mein zimmer, schließe die tür, tappe im dunkeln zum bett und  werfe mich in sachen darauf. Krampfhaft bemühe ich mich, nicht an nagi zu denken, der zwei zimmer weiter schläft oder auch nicht… es interessiert mich nicht. von mir aus kann er heute nacht von kannibalen träumen. Sollen sie ihn doch fressen! ich drifte in einen alkoholschweren schlummer.*

Nagi
*ich werde wach, als schuldig mit der leichtfüßigkeit eines besoffenen nilpferdes durch den flur stampft. kein großer verlust, ich habe eh nicht gut geschlafen. ich drehe mich auf die andere seite und versuche -nicht- über den telepathen nachzudenken. aber irgendwie bin ich ein bisschen schadenfroh, dass er anscheinend doch keine andere bleibe für die nacht gefunden hat. und irgendwie erleichtert? resolut rufe ich mich selber zur ordnung. schluss mit dem quatsch naoe, nichts worüber du dir gedanken machen solltest. schon gar keine erleichterten! mir ist kalt und ich ziehe die decke etwas höher bis nur noch meine nasenspitze ins freie ragt. zeit für den nächsten versuch auf etwas schlaf. der sake scheint mir unverhältnismäßig stark in die knochen gegangen zu sein und so schwer wie sich mein kopf anfühlt wird das mit dem wieder einschlafen diesmal bestimmt kein problem, telepath hin oder her...*

Schuldig
*als ich aufwache dämmert es gerade, ich kann also nicht lange geschlafen haben. Ein blick zur uhr. Knapp  6. ich habe durst und mein kopf tut weh. Schadet nichts. Lieber kopfschmerzen von whiskey als von naoe-sama. Ich ärgere mich dass ihm mein erster gedanke gilt und schwinge die beine aus dem bett. Klo, wasserflasche, bett. Vor mittags sieht mich hier keiner auf den beinen, soviel ist mal sicher. Ich gehe mit schmerzvollem blick zur tür und füge noch `aspirin’ zu der liste hinzu. Da ich mich nicht ausgezogen habe brauche ich mir folglich auch nichts überzuziehen. Es ist auch noch alles ruhig. Im bad angekommen stelle ich fest dass die klamotten ziemlich nach rauch und kneipe stinken, also ziehe ich mich aus und stopfe sie gleich in die wäsche. Mein yukata ist in meinem zimmer, aber was solls. Ich hol mir wasser und tablette und mache mich auf den rückweg. Auf dem hinweg habe ich es ja geschafft, nagis tür keines blickes zu würdigen, aber auf dem weg zurück bleibe ich davor stehen. Ob er wohl schläft? Ob er träumt? Ich mag ihn nicht scannen aber vielleicht kann ich ja einfach einen blick… ich rufe mein immer noch benebeltes hirn zur ordnung. Wozu denn? Es interessiert mich doch gar nicht. ich will gerade weitergehen als ich feststelle dass meine hand da anderer meinung ist, denn sie liegt bereits auf der klinke. Jetzt wo ich schon mal so weit bin, kann ich sie auch runterdrücken. Weiter geht es aber nicht. abgeschlossen. Ich weiß nicht warum mir das immer noch einen stich versetzt… aber das tut es. Und keinen kleinen… ich weiß genau dass er das –meinetwegen- gemacht hat, vor farf braucht er keine angst zu haben. er hat also lieber alpträume als mich in seiner nähe. Na dann ist ja wohl endgültig alles klar. Mit meiner wasserflasche in der hand drehe ich der tür den rücken und gehe wieder ins bett. Im stillen korrigiere ich `mittag’ in `nachmittag’. Und dann werde ich umgehend das haus verlassen. Scheiß auf computerkurs!*

Nagi
*jemand hämmert wie bekloppt an meine tür und durch irgendeine kosmische drehung hämmert jeder schlag nicht nur auf das schmerzunempfindliche holz sondern auch auf meinen -äusserst- schmerzempfindlichen kopf. und noch so ein paar anderen körperteilen die sich äusserst schmerzhaft in erinnerung bringen als ich mich bewege. hab ich einen kater von dem bisschen sake?? kann ja gar nicht sein... und dann würde meine nase auch nicht so kitzeln. ich gebe einen laut von mir der wie eine mischung aus wimmern und ächzen klingt als das hämmern nicht etwa aufhört sondern im gegenteil noch von einem nervigen ´nagi? nagi mach endlich die tür auf! übertroffen wird. klingt nach crawford, aber warum zum teufel hämmert er wie besengt gegen meine tür anstatt sie einfach aufzumachen und... upss stimmt ja. kann er ja gar nicht. unwillig quäle ich mich aus dem bett und krächze ein leises `hai hai ich komme ja... nur hör auf so einen krawall zu machen´ in richtung tür. ich fühle mich beschissen, meine augen brennen, mein hals kratzt und als freundliche begrüßung niese ich crawford erstmal mitten auf den wie immer makellosen anzug sobald ich die tür aufhabe. er schaut mich verdutzt an und reicht mir dann ein ebenso makelloses taschentuch. `warum schliesst du die tür ab. du bist krank´ mein hirn hat ein paar probleme diese beiden äusserungen zu trennen, irgendwie läuft bei mir heute alles auf slowmo. warum bin ich krank wenn ich die tür abschliesse? so allmählich dämmerts mir dann doch was crawford von mir will* alptraum. hai. *er macht ein unzufriedenes gesicht und befühlt meine stirn. sein ausdruck wird fast schon beleidigt. `dann bleibst du hier und ich nehme farfarello wieder mit´ sein ton wird vorwurfsvoll `ich hätte dich heute bei der konferenz gebrauchen können aber wenn du krank bist...´ ich werde zuerst sauer /denkt er ich werde -absichtlich-krank nur um hier bleiben zu können?/ dann würde ich am liebsten genervt aufstöhnen /na wunderbar...da bietet sich die perfekte chance schuldig einen tag lang nicht sehen zu müssen und was mach ich? werde krank/ ich krächze noch ein pflichtbewusstest `gomen´, crawford nickt gnädig und befiehlt mich dann zuerst ins bad für ein paar pillen und dann wieder ins bett. ich eiere ein bisschen durch den flur und ein besorgter farfarello steckt, das brötchen in den fingern, die nase aus der küche, seufzt über das ungerechte schicksal das ihn einen weiteren tag neben crawford und 20 sesselpupsern verbringen lässt dann kommt seine irisch-mütterliche art zum vorschein und er fragt mich  ob er mir eine kanne tee kochen soll. mit lieferservice bis ans bett. ich nicke nur, schlucke meine pillen und schwanke wieder zurück. heute werde ich wirklich keine probleme mit dem schlafen haben denke ich. auf den gedanken crawford dazu zu bringen farf hierzulassen und schuldig mitzunehmen komme ich erst gar nicht. so wie der gesten widergekommen ist liegt er ohnehin noch im koma. ich bin schon fast wieder eingeschlafen als farf mit der kanne tee kommt und darauf besteht das ich eine tasse trinke, bevor er mich mit einem angsteinflößend fürsorglich-grinsenden blick bedenkt und mich in ruhe lässt*

Schuldig
`bam bam bam bam nagii, bam bam bam nagi!’ verdammt kann einer diesen irren umbringen? Crawford hat sie doch nicht alle. Jeder seiner hämmernden schläge dringt wie ein nagel in mein armes hirn. Am besten sollten sie naoe auch gleich mitkillen, der kleine idiot musste ja die tür abschließen. Ich stöhne auf als ich den kopf anhebe. No way. Ich steh nicht auf. Soll von mir aus die welt untergehen… dummerweise kann ich aber auch nicht gleich wieder einschlafen, also scanne ich aus langeweile crawford und farf. Crawford macht sich sorgen weil nagi anscheinend krank ist und farf sitzt in der küche beim frühstück. Der gedanke an essen bringt meinen magen dazu, sich umzudrehen und ich atme ein paarmal tief durch. Dann höre/spüre ich farf in nagis zimmer und `sehe’ dass er ihm tee bringt. Scheint tatsächlich was eingefangen zu haben, der chibie… hoffentlich nichts ernstes... /hoffentlich ne lungenentzündung!/ *ich trinke noch was und schließe wieder die augen, als ich höre wie sich crawford und farf von nagi verabschieden. Na klasse. Noch ein grund mehr im bett zu bleiben. Wenn wir heute –wieder- alleine in der wohnung sind will ich ihn nicht mal von hinten sehen… pah.*

Nagi
*ich bin wieder kurz vorm einschlafen...aber meine nase läuft. also schnell naseputzen bevor ich wieder niese. crawford hat glück gehabt, dass der teil meines hirns der für die telekinese verantwortlich ist anscheinend noch nicht wach war als ich ihn angeniest habe. mein nachttisch hatte weniger glück und steht jetzt etwas unglücklich schräg in der gegend rum. husten oder niesen sind gift für mich, ich neige dann dazu vollkommen unmotiviert und unabsichtlich dinge in der gegend rumfliegen zu lassen. oder personen. nasenspray und codeintabletten sind absolute standardausrüstung bei uns im medizinkästchen... aber sie brauchen halt ihre zeit bis sie wirken. meine nase kitzelt wieder und ich halte verzweifelt die luft an. ich fühle mich wie in einer schlechten sitcom, mit einem schusseligen unkoordinierten nagi als hauptrolle. um meinen hals zu beruhigen trinke ich noch einen schluck von dem tee mit honig den farf mir gebracht hat. er kann ziemlich gruselig sein wenn er in seinen gluckenmodus umschaltet aber im moment bin ich dankbar dafür. nase und hals scheinen mich im moment in frieden lassen zu wollen und ich dusel wieder weg. ob der wumms mit dem der nachttisch gelandet ist schuldig wohl geweckt hat? ich glaube eher nicht..*

Schuldig
*ich fahre im bett hoch und mein herz klopft wie verrückt. Was war –das- denn bitte. Spinnt der chibie jetzt total? Oder ist er aus dem bett gefallen? Nein das hätte nicht so laut geknallt, er wiegt ja kaum was. ungebetene erinnerungen an nagi in meinen armen krabbeln and die oberfläche und ich werde schon wieder sauer. Sauer genug um aufzustehen und meinen yukata zu greifen, da ich vollkommen ohne klamotten ins bett gefallen war nachdem ich das nach kneipe riechende zeug ausgezogen hatte. Auf dem weg zu nagis zimmer nehme ich mir vor, ihm nur zu raten, sich heute lieber leise zu verhalten.. ich reiße nach einem pro forma klopfen die tür auf und blaffe gleich los* was machst du hier? Holz hacken? Ich denke du bist krank? *mein kopf macht sich unangenehm bemerkbar und mein magen hüpft auch ganz ordentlich. Keine gute idee aufzustehen…*

Nagi
hatschi! *mein tischchen macht noch einen letzten kleinen hüpfer und gibt dann mit einem traurigen, missbrauchten `quikracks´ sein letztes lebenszeichen von sich. armes tischchen. schuldigs lautstarker auftritt hat meinem kopf nicht gerade gutgetan und ich habe -alles- vor nur keine auseinandersetzung mit ihm. wenigstens liege ich mit dem rücken zur tür und muss mir sein misslauniges gesicht nicht ansehen* ich... *ich räuspere mich und klinge jetzt nicht mehr -so- sehr nach verrostetem gartenzaun* ich denke du bist besoffen. was willst du vor mittag hier?

Schuldig
*seine stimme klingt interessant. Total heiser. Sicher hat er auch teuflische kopfschmerzen. Wie das bei einer beginnenden erkältung nunmal ist. wortlos gehe ich in die küche um kehrzeug und einen aufwischlappen zu holen, da die teekanne zusammen mit dem nachttisch ihren geist aufgegeben hat und der boden vor nagis bett mit tee und scherben bedeckt ist. Wenn er aufs klo muss schneidet er sich sonst die füße auf. Ich putze den boden und bringe die scherben weg.. Etwas leiser grummle ich dann* ich hätte –gerne- noch geschlafen, aber erst muss crawford wie ein wahnsinniger deine tür einschlagen weil du anscheinend auf einmal um deine tugend fürchtest, und dann zerlegst du möbel! Wer soll denn dabei schlafen? Aber das ist dir ja sowieso egal. Oyasumi. Gute besserung. Oder was auch immer. *damit gehe ich hinaus und schließe die tür* so. ich hoffe das wars heute mit nagi. Wenn er was braucht holt er es sich sowieso telekinetisch, und essen… man wird sehen. er wird schon nicht verhungern denke ich. Ich gehe in die küche um mir kaffee zu machen. Rauchen kann ich noch nicht.. allein bei dem gedanken wird mir schon schlecht. Ich setze mich wieder mal auf meinen lieblingsplatz am fenster und starre hinaus. Nagi so im bett zu sehen hat mir irgendwie leid getan. Er sah so klein und irgendwie einsam aus. ob er seinen teddy wieder da hatte? Der wasserkocher schaltet ab und ich schütte kaffee auf. Dabei fällt mir wieder sein eiskalter blick ein, den er drauf hatte bevor er in die taxe eingestiegen war. `danke, kein bedarf.’ Ich starre auf den kaffeefilter und schüttle den kopf. Stimmt. Für sowas habe ich auch keinen bedarf… ich nehme die tasse und setze mich wieder aufs fensterbrett. Auf einmal finde ich den gedanken gar nicht mehr so verlockend, noch lange mit nagi unter einem dach zu leben. Es nervt mich es zuzugeben und ich hasse diesen gedanken, aber der bengel kann mir weh tun. Und was noch schlimmer ist: er zögert nicht, das auch zu machen. Und ich könnte es ihm mit gleicher münze zurückzahlen, aber aus irgendeinem dämlichen grund will ich das nicht. selbst jetzt denke ich darüber nach, ihm neuen tee zu kochen, verdammt. Ich kann doch nicht jeden abend saufen gehen, bis ich das weggepackt habe… der kaffee ist heiß und ich verbrenne mir die lippen. Auch gut. Vielleicht vergesse ich dann schneller das gefühl wie es ist, nagi zu küssen …*

Nagi
*mit brummendem schädel schaue ich schuldig wortlos zu wie dieser die scherben der teekanne beseitigt. ich würde ihn gerne fragen warum er das eigentlich macht? angst dass ich mich schneide? nach der aktion von gestern würde ich eher erwarten, dass er sie mir ins kopfkissen steckt während ich auf dem klo bin oder so. das schlechte gewissen das ich letzte nacht so erfolgreich unterdrückt habe meldet sich mit neuer stärke zurück. warum ist er -nett- zu mir? oder lässt zumindest seine wut -die er unter garantie auf mich hat- nicht an mir aus? -wehren- kann ich mich schlecht wenn mein kopf brummkreisel spielt und meine telekinese die tollwut hat und macht was -sie- will und nicht was -ich- will. und warum wünscht er mir gute besserug? er hätte nun wirklich allen grund mir die pest an den hals zu wünschen, im übertragenen und auch wörtlichen sinne. ich bekomme schon wieder das bedürfnis mich bei ihm zu entschuldigen, berechtigt wäre es ja, mehr als das - aber ich habe einfach zuviel angst -mal wieder- etwas falsch zu machen. und nach gestern abend wir er mir das ohnehin nicht abnehmen. maulig strampele ich die decke zurück. eben war mir kalt und jetzt ist mir warm, in einer minute kann ich mir nichts schöneres vorstellen als von schuldig in den arm genommen zu werden und in der nächsten gebe ich mir alle mühe ihm so weh wie möglich zu tun. brummig drehe ich mich auf den bauch, die nase im teddy und die decke als unordentliches häufchen auf dem frisch gewischten boden. zeit für ein bisschen selbstmitleid. 1..2..3... und jetzt alle zusammen: ich hasse mein leben!... ich kann nicht anders als dumm zu kichern, zu niesen, irgendwas fällt scheppernd von meinem schreibtisch, und weiter zu kichern. ob wir farfs jäckchen noch im schrank haben? ich glaub bald brauch ich das*

Schuldig
*irgendwas scheppert in nagis zimmer. Scheint als ob er seine kräfte nicht ganz unter kontrolle hat. ich stelle meinen kaffee ab und gehe doch nochmal zu seinem zimmer. Ich klopfe, bekomme aber keine antwort. Also rufe ich.* nagi, ist alles in ordnung?

Nagi
iie... gar nichts ist in ordnung *ausser meinem teddy hat das niemand gehört. ich räuspere mich und wische mir die tränen aus dem gesicht* hai daijobu... war nur meine lampe...

Schuldig
*lampe? Die aus dem möbelhaus, die wir zusammen gekauft haben? Wieder so ein blödes flashback. Genug davon! Ich will mich gerade wegdrehen und zu meinem kaffee zurückkehren, als ich einen schwall von abgrundtiefem weltschmerz empfange.  Nagi muss es echt beschissen gehen. So ungebremst lässt er selten seine emotionen raus.. bis auf ..  gestern im kino.. in mir schmilzt was und ich habe das große bedürfnis, ihn zu trösten. `wer hat dir erlaubt meine gedanken zu lesen…’ ja, wer? Heute jedenfalls – ich. Ich klopfe wieder. Ich –will- da jetzt rein* nagi? Soll ich dir nochmal tee kochen oder so? *er gibt keine Antwort. Nur eine neue welle von verzweiflung überschwemmt mich. Verdammt!* antworte mir bitte. Ich komme sonst rein! Und wenn du abschließt, schlag ich die tür ein! *ich weiß selber nicht, warum ich so heftig reagiere, aber irgendwie habe ich das gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ganz gewaltig nicht stimmt…

Nagi
*ich liege ein paar sekunden zitternd im bett, bemühe mich krampfhaft -nicht- zu weinen und hoffe, dass er mir meine neue lüge abnimmt. er scheint es zu glauben, denn vor meiner tür wird es still und irgendwas in mir zieht sich schmerzhaft zusammen. warum ist es immer einfacher, eine lüge zu glauben als die wahrheit? ist es bequemer? wahrscheinlich. ich zucke zusammen als es wieder klopft. `soll ich dir nochmal tee kochen?’ ... ich halte krampfhaft die luft an um nicht wieder zu weinen, aber es nützt nichts. warum verdammt nochmal klingt er so besorgt! meine hände krampfen sich in die decke. was soll ich denn noch alles machen damit er mich nicht mehr leiden kann! ich würde ihm -doch- nur immer wieder wehtun, ich kann das einfach nicht, jemandem vertrauen und jemanden lieb haben! schuldig will, dass ich ihm vertraue und das hat er auch -verdient- aber ich bin der falsche, ich -kann- das nicht, ich -will- ihm nicht noch mehr wehtun.... es zerreisst mir doch jetzt schon das herz! seine stimme klingt mittlerweile -wirklich-besorgt aber ich kann jetzt nichts sagen, er würde hören, dass ich weine, ich will nicht, dass er das merkt, ich will nicht, dass er mitbekommt das die kälte von gestern nur fake war, ich will nicht, dass er sich mit unnützen hoffnungen rumplagt. und ich traue ihm zu, dass er sich aus einer verschlossenen tür nicht viel macht. er ist telepath - selbst wenn er meine gedanken -nicht- liest wird er spüren könne das mit mir nichts mehr in ordnung ist, egal was ich sage. aber ich will nicht, dass er reinkommt und ich zerre mit aller gewalt an meiner kommode aber ich kann mich nicht genug kontrollieren um sie zu bewegen dieses dämliche fieber spielt da nicht mit und mein kopf fühlt sich an als ob er gleich explodieren würde wenn ich es noch weiter versuche aber ich -will nicht!- dass er reinkommt verdammt. mit einer letzten anstrengung bewegt sich die kommode ein paar zentimeter. dann sehe ich nur noch den boden auf mich zukommen und weiß, dass ich mir zuviel zugemutet habe. den aufschlag spüre ich nicht mal mehr*

Schuldig
*ich warte noch einmal auf eine antwort, und als wieder nichts kommt lege ich entschlossen die hand auf die klinke. Natürlich. Abgeschlossen. Das nächste was ich höre ist ein kurzes scharren. Was hat er denn jetzt vor? Unmittelbar darauf folgt ein geräusch als wenn etwas zu boden fällt. Etwas? Oder jemand!! Ich zögere nicht länger. Ein kurzer anlauf, ein tritt an der richtige stelle und die tür gibt mit einem splittern nach. Sie geht zwar nicht auf, aber das loch reicht aus um meine hand durchzustecken und den schlüssel umzudrehen. Vorher habe ich durch das loch gespäht und mir stockt der atem. Nagi liegt regungslos am boden… in sekundenschnelle habe ich aufgeschlossen und bin bei ihm. Schwacher puls aber immerhin.. er glüht regelrecht, aber auf seiner stirn ist kalter schweiß… wahrscheinlich ist sein kreislauf abgekippt. Kein wunder… bei dem stress und kaum essen und dann das fieber … ich sehe die kommode, die von der wand abgerückt ist und schlussfolgere, dass er mich wohl –wirklich- nicht sehen wollte. Aber jetzt ist keine zeit zum schmollen… Ich nehme ihn in die arme und tätschele seine wangen.* nagi.. nagi aufwachen! *er rührt sich nicht und ich krieg fast die panik. Ihn auf die arme hebend stehe ich schwankend auf und trage ihn zum bett. Dort lege ich ihn sanft ab und hole schnell einen kalten lappen aus dem bad, den ich auf seine stirn lege. Er reagiert immer noch nicht. verzweifelt sehe ich ihn an. Dann knie ich mich vors bett und schüttle sanft seine schulter.* oy dornröschen.. dein prinz ist da…

Nagi
*ich komme langsam wieder zu mir als mir jemand mit etwas kaltem über das gesicht wischt. das ist unangenehm, ich friere sowieso schon, wer gibt sich denn da alle mühe damit mir noch kälter wird? ich will die augen aufmachen um zu sehen -wer- da ist, mit der stimme kann ich nichts anfangen, ist irgendwie zu leise, aber das bisschen licht das durch meine halbgeöffneten augen kommt treibt mir vor schmerzen die tränen in die augen. mein kopf fühlt sich -schrecklich- an und als die stimme anfängt mich zu rütteln stöhne ich auf vor schmerzen. verdammt was ist denn los, so ein schädelbrummen hatte ich seit meinem `intensivtraining´ bei ß ja nicht mehr. das rütteln hört erfreulicherweise auf und sobald sich mein kopf ein bisschen beruhigt hat erkenne ich auch die stimme. schuldig. na wer sonst dummkopf ist doch sonst niemand da. ich will ihn bitten mir eine von meinen pillen zu holen aber irgendwie geht das nicht. also denke ich einfach nur laut an die kleinen grünen dinger die ich benutze wenn ich mich telekinetisch überanstrengt habe und hoffe, dass er das hört*

Schuldig
*endlich macht  er die augen auf und ich höre auf an seiner schulter zu rütteln. Mir kommt in den sinn dass ich ihm damit sicher nicht grade gut tue als ich sein schmerzvolles stöhnen höre.* na wieder da? *er gibt keine antwort, guckt nur aus halbgeschlossenen, tränenden augen leer an die decke. als seine lippen sich bewegen versuche ich zu verstehen was er sagen will, aber es kommt kein ton heraus. Ich versuche wirklich krampfhaft, ihn zu verstehen, aber als es nichts bringt, lese ich wieder seine gedanken. Ich kann mich später immer noch dafür entschuldigen. Jedoch vermeide ich sorgfältig, was zu senden. Sein eh angegriffener kopf könnte das übelnehmen.. ich fange das bild von seinem medikament auf, dieser wunderwaffe bei geistiger überanstrengung, das er früher so oft gebraucht hat, als er noch ungeübt im einteilen seiner kräfte war. Leise fluchend gehe ich zum medizinschrank. Er hat sich übernommen, und wahrscheinlich bin ich schuld daran. Er hat so verzweifelt versucht mich von sich fern- und mich wahrscheinlich aus seinem kopf herauszuhalten, dass dies hier das resultat ist. Sonst würde ihn doch eine lapidare grippe nicht umhauen… ich kriege ein mords-schlechtes gewissen. Mit einem glas wasser und seinen pillen kehre ich zu ihm zurück. Er  schafft es, zwei davon zu schlucken und ich runzle die stirn. Normalerweise reicht eine. Ich muss ihm wirklich arg zugesetzt haben.. ich gehe den lappen nochmal anfeuchten und lege ihn wieder auf seine stirn. Als er abwehren will schüttle ich den kopf* lass ihn bitte da, nagi. Ich hole deine decke, moment. *ich packe ihn warm ein und lege noch die wolldecke vom fußende darüber. Ich hebe die schreibtischlampe auf und schalte sie ein, sie brennt sogar noch. Dann rücke ich die kommode wieder an ort und stelle und lasse noch den rolladen runter. Als es wirklich nichts mehr zu tun gibt, gehe ich nochmal zu nagi ans bett und setze mich auf die kante. Ich habe die tränenspuren natürlich sofort registriert, ignoriere sie jedoch geflissentlich, ebenso wie den teddy, der auf dem boden liegt. Nicht nötig, ihn in verlegenheit zu bringen. Er sieht mich mit undeutbarem ausdruck an und ich lächle mit einer mischung aus sorge und resignation. Er verzieht keine miene. /es muss  ihm total zuwider sein, dass ich ihm helfe/* schlaf am besten wieder. Ich bleibe in der wohnung… Du brauchst nicht aufstehen oder so… ich werde wissen wenn was ist. Ich denke, ich setze mich einfach mal über dein verbot hinweg. Also – gute besserung. *ich stehe auf und gehe zur tür* ach ja, du wirst am besten keine möbel mehr rücken. Es bringt nichts. Wenn ich hier rein will, komme ich rein. Schlaf gut. *damit verlasse ich das zimmer und schließe leise die tür. Das loch  ist zwar nicht so toll. Brad wird mosern.. aber was soll ich machen. –ich- bin schließlich nicht der telekinet hier… in der küche zünde ich mir jetzt doch eine zigarette an. Das kommt davon … schuldig verliebt sich und alles stürzt ins chaos… wunderbar. Es lebe der one-night-stand… scheiße. Ich weiß, dass ich mich da in was reinmanövriert habe, wo ich so schnell nicht wieder rauskomme. Nicht rauskommen will, eigentlich.

Nagi
*schuldig kapiert zum glück was ich von ihm will auch wenn er sehr skeptisch guckt, als ich statt der einen tablette zwei haben will. aber mein kopf bringt mich um und das wird bestimmt nicht besser, vor allem nicht wenn die grippe da noch mitmischt. es stört mich, dass ich hilfe brauche um sie zu schlucken, jede noch so kleine bewegung schickt neue schmerzwellen durch mein gehirn. als ob man sich böse den fuss verstaucht hat und es jedesmal wieder wehtut wenn man drauftritt. von schuldig kommt nichts, kein vorwurf, dass ich mich dämlich benommen habe, kein kommentar zu der verrückten kommode obwohl er wissen muss -warum- ich überhaupt versucht habe das schwere teil zu schieben, keine spitze oder herablassende  bemerkung über meinen teddy der gut sichtbar auf dem boden liegt, keine bemerkung über die tränenspuren in meinem gesicht obwohl die auch einfach von den schmerzen sein könnten... nichts halt. ausser einem neuen anfall von absolut schuldig-untypischer fürsorge. er deckt mich zu, macht die rollladen runter, redet mir ins gewissen als ich den dummen lappen ablehnen will, versichert mir, dass er nicht weggehen wird für den fall das ich was brauche... und macht dann doch noch einen kommentar über die kommode. der -erwarteterweise, zumindest für mich - einen verletzten unterton hat. na klar... was auch sonst... ich glaube.. warum sind meine augen so schwer? ...achso...hab ja 2 genommen.. deshalb.. so schnell weg..*

Schuldig
*ich bin erschöpft. Und müde. Ich würde mich am liebsten ins bett legen und schlafen.. aber dann kriege ich womöglich nicht mit, wenn nagi was hat.. also – koffein. Ich setze wieder wasser auf und checke den bestand an kippen. Noch ausreichend viele. Und wenn sie alle sind… ich hatte nagi ja versprochen, weniger zu rauchen. Als ich diesen gedanken zu ende gedacht habe kann ich mir ein belustigtes schnauben nicht verkneifen. Ich glaube nichts interessiert den chibi weniger, als die frage ob ich an lungenkrebs sterbe oder an der pest, die er mir an den hals wünscht… eine leichte bitterkeit will sich meiner bemächtigen, als ich an die verrutschte kommode denke. So schlimm ist es also für ihn, mich in seiner nähe zu haben. Naja. Irgendwann ist er ja wieder gesund, beziehungsweise sind irgendwann auch brad und farf wieder da um mich abzulösen. Ich werde mich eben von ihm fernhalten so gut es geht. Ich bin auch nicht gerade scharf darauf, ständig abgewiesen zu werden.. liebe hin oder her, das ist nicht mein ding den tragischen lover zu spielen. Das wasser kocht und ich brühe mir eine –große- kanne auf, mit der ich mich dann vor den fernseher setze, die zigaretten in ständiger reichweite. Ich schalte auf den anime-kanal und habe die absicht, einen langen, einsamen fernseh-vormittag zu verbringen. Leider gibt irgendwas in mir keine ruhe und ich merke wie meine blicke immer wieder magisch von nagis tür angezogen werden. Ich scanne vorsichtig seine empfindungen. Nichts. Er liegt im tiefschlaf. Diese tabletten sind immer eine totaldröhnung, und zwei davon  können wahrscheinlich einen elefanten betäuben. Hoffentlich ist das nicht zuviel für seinen kreislauf… plötzlich wieder besorgt stehe ich auf. Ich muss einfach wissen, ob er wirklich nur schläft oder … so schnell ich es mit ganz leise sein schaffe bin ich wieder an seinem bett und beäuge ihn kritisch. Er atmet ruhig, hat aber immer noch – oder schon wieder? Tränenspuren im gesicht. Ich riskiere es und wische sie sanft weg. Keine regung. Ich setze mich an die bettkante, nehme seine hand in meine und sehe ihn an. /baka. Schade dass du so misstrauisch bist, chibi… wirklich traurig./ ich sehe ihn mir noch einen moment an und verlasse dann leise wieder das zimmer. Er schläft ruhig, das beste was er machen kann. Etwas beruhigt gehe ich zu meinem fernseher zurück* - *die zeit verstreicht und um mittag herum bekomme ich doch mal hunger. Ich mache mir ein paar toasts und trinke den rest kaffee dazu. Dann zappe ich weiter durch die kanäle, doch ich merke wie meine lider schwer werden. Ich habe sorge einzuschlafen und wirklich zu verpassen, wenn nagi ruft oder was braucht. Also stehe ich auf und tigere in der wohnung herum. Auf meinem lieblingsplatz am küchenfenster lehne ich mich an die wand und kämpfe mit der müdigkeit. K’sooo. Ich darf nicht einschlafen…  außer.. der gedanke ist absurd, aber mir scheint das einzig logische was ich machen kann. Also stehe ich, noch leicht unentschlossen, auf. Erstmal aufs klo… danach gehe ich in mein zimmer und ziehe mir jeans und ein t shirt an. Schließlich bin ich immer noch nackt unter dem yukata, was nicht so ratsam wäre bei meinem vorhaben. Dann gehe ich leise wieder in nagis zimmer. Er hat da so ein kleines sofa zu stehen. Da pflanze ich mich halb liegend, halb sitzend drauf und lehne den kopf an die armlehne an. Kein bett, nicht wirklich bequem, aber ich bin in seiner nähe. Ein leises stimmchen nörgelt, dass sein bett ja breit genug wäre, aber das ignoriere ich lieber.

Nagi
*so allmählich werde ich wieder wach. mir ist es tierisch warm von den ganzen decken die schuldig auf mich raufgetürmt hat und der nasse lappen ist irgenwie in bauchnähe zu liegen gekommen und macht einen ekelhaft warm-feuchten fleck auf meinem pyjama. mein hals kratzt und ich habe durst, fühle mich aber nicht mehr ganz so fiebrig. dafür bringt mich mein rücken um, ich bin’s nicht gewohnt, so lange zu liegen. vorsichtig öffne ich ein auge und dann das zweite als ich, ausser einem leichten hintergrundbrummen, zumindest keine kopfschmerzen mehr habe. dafür ist mir schlecht. nicht schwindlig aber die ganzen medikamente auf nüchternen magen waren wohl keine gute idee. ich setze mich vorsichtig auf. nein, wirklich keine gute idee... ich glaub ich sollte zusehen das ich ins bad komme! ein wenig hastig, die lippen fest zusammengepresst stehe ich komplett auf und vergesse fast, dass ich es ja eilig habe, als ich schuldig auf meinem winzigen sofa liegen sehe, in einer position die unmöglich bequem sein kann und scheint tief und fest zu schlafen. er scheint das `ich gehe nicht weg´ wohl sehr wörtlich genommen zu haben aber mein magen gibt mir zu verstehen, dass ich jetzt für grübeleien oder schuldgefühle keine zeit habe.. und ich schaffe es auch nur noch knapp ins bad wo das bisschen tee das ich getrunken habe auch prompt wieder zum vorschein kommt. bah. aber jetzt geht es mir besser. ich putze mir die zähne und wasche mir kurz durch das gesicht wenn ich schon mal hier bin. ein kritischer blick in den spiegel - okee ich sehe so aus wie ich mich fühle. miserabel. ein wenig unmotiviert zupfe ich an meinen zotteln um ihnen wenigstens den anschein von ordnung zu geben. auch wenn ich mich frage wofür ich das eigentlich mache. hübschmachen für schuldig? ich schnaube. quatsch. ich überlege kurz ob ich es riskieren soll etwas wasser zu trinken entscheide mich aber lieber für tee. auch wenn ich den kochen muss - denn ich werde schuldig bestimmt nicht wecken gehen. ein bisschen wackelig auf den beinen mache ich mich auf in die küche*

Schuldig
Irgendwas dringt in meinen schlaf und ich schüttle unwillig den kopf. Noch nicht… will nicht aufstehen, weck doch nagi… nagi? ich bin ruckartig wach. Das bett ist leer, die zimmertür steht offen. Dieser.. !! genervt springe ich auf. Badezimmer ist auch halb offen, aber aus der küche dringt tassenklappern und wasserrauschen. Ich folge den geräuschen und finde nagi beim teekochen. Er sieht, gelinde gesagt, scheiße aus und ich kann sehen dass seine hände zittern, als er tee in die kanne zählt. Der wasserkocher schaltet ab, und nagi macht anstalten, danach zu greifen. Ich komme ihm zuvor.* verschwinde in dein bett. Sonst trage ich dich hin. *diese drohung erstickt wohl jeden protest im ansatz, er dreht sich wortlos um und geht. Ich schütte den tee auf und warte bis er gezogen hat, dann folge ich ihm.*

Nagi
*soviel dann dazu `ich will ihn nicht wecken´. offensichtlich habe ich das doch geschafft. na wunderbar. er schnappt mir den wasserkocher mehr oder weniger aus der hand und da ich ihm durchaus zutraue mich einfach zu packen und zu tragen, was einen engeren körperkontakt bedeutet als ich möchte, denn ich kann mir selber in seiner gegenwart einfach nicht mehr trauen, diskutiere ich nicht lange sondern mache mich zurück in mein zimmer. wenn er tee kochen will... bitte sehr, kann er haben. ich ignoriere aber mein bett, ich habe keine lust mehr zu liegen und setze mich stattdessen in meinen bürostuhl und starte meine rechner. e-mails gucken*

Schuldig
*als ich ihn vor seinen pcs finde platzt mir fast der kragen. Ich stelle die kanne auf den schreibtisch, die tasse daneben und sehe ihm  beim abrufen der mails zu, in der hoffnung dass er sich danach wieder hinlegt. Doch er beendet das e-mail programm und startet dann irgendwelche anderen routinen, die den bildschirm sofort mit datenströmen überfluten. Den tee rührt er nicht an, stattdessen starrt er gebannt auf den bildschirm. Ob er das wirklich –muss- oder ob die daten da auch alleine laufen können, und er mich so nur besser ignorieren kann... ich weiß es nicht.* was soll das jetzt? Willst du beweisen wie tough du bist? Oder einfach nur das gegenteil tun von dem was ich sage, nur weil –ich- es bin, der das sagt? *ich bin ungerecht und unfreundlich, aber ich kann nicht anders. Ich hab mir sorgen gemacht und alles versucht, damit er sozusagen `sicher’ ist, und er… * ach mach doch was du willst. *ich drehe mich abrupt um und verlasse das zimmer, stolz darauf, dass ich die tür –nicht- knalle.*

Nagi
*sobald die tür zu ist, schliesse ich die ganzen pop-ups und starre auf meine jetzt friedlichen rechner. wenn er mehr ahnung von computern hätte, hätte er sehen können, dass das keine wirklichen informationen waren, sondern ich dem rechner einfach gesagt habe er soll mir detailliert alles anzeigen was er gerade macht. und da ein rechner -immer- ein paar tausend rechenschritte in der sekunde erledigt, sah das natürlich toll aus. jetzt hocke ich hier und  habe -mal wieder- ein schlechtes gewissen. ich bin schon ein ziemliches arsch, er ackert sich hier ab damit es mir gutgeht und macht sich sorgen... und ich sage nicht mal danke. sogar -vor- diesem ganzen schlamassel bin ich freundlicher mit ihm umgegangen. seufzend nehme ich einen schluck tee. wenn ich will, dass sich hier alles wieder normalisiert sollte -ich- mich vielleicht auch wieder normal benehmen. wenigstens für den tee bedanken sollte ich mich. ein wenig widerstrebend stehe ich auf. schuldig ist wohl im wohnzimmer, ich kann den fernseher hören. ich bleibe im türrahmen stehen und hoffe, dass er mich über den lärm hören kann denn ich bin immer noch ziemlich heiser* ich mag vielleicht kindisch sein in den meisten dingen, die dich anbelangen, aber ich wäre nicht so kindisch nur aus trotz das gegenteil von dem zu tun was du sagst wenn du recht hast. und das hattest du. ich lege mich wieder hin. *ich stocke noch kurz* danke für den tee.. und dass du auf mich aufgepasst hast. *dann drehe ich mich wieder um und gehe zurück richtung zimmer*

Schuldig
*kurz und knapp. Nagi-like halt... hat wohl ein schlechtes gewissen. Kein wunder, so beleidigt wie ich mich aufgeführt habe… leider bin ich jetzt –immer- noch nicht besser drauf, aber das liegt eher daran, dass ich gar keine entschuldigung wollte. Auch kein Dankeschön. Aber das -was- ich gerne hätte ist wohl etwas zuviel verlangt, was nagi betrifft. Wider jede vernunft erhebe ich mich trotzdem und gehe bis zur tür. Kurz bevor er in seinem zimmer verschwindet mache ich einen vorschlag* du kannst doch auch auf dem sofa liegen… ist vielleicht nicht so langweilig wenn du fernsiehst… *wieder mal herzklopfen. Bekloppt! Wie war das? Ich renne nicht mehr hinterher und lasse mich nicht mehr abweisen? Sehr witzig. Scheint als ob ich mir gestern mehr graue zellen versoffen hätte als gut für mich ist…*

Nagi
*ich stocke kurz. -eigentlich- hat er schon wieder recht. mein kopf tut nicht mehr weh und in meinem zimmer die decke anstarren ist wirklich nicht sehr spannend. spräche also nichts dagegen, dass ich mich im wohnzimmer häuslich einrichte. Außer, dass schuldig da ist. aber das ist er ja auch sonst. keine besondere situation halt *hai...* ich gehe trotzdem nochmal in mein zimmer um tee und wolldecke zu holen. dass er das gefragt hat??? ich hätte gedacht das es ihm nur recht sein kann wenn ich in meinem zimmer verschwinde und er mich nicht sehen muss. zurück im wohnzimmer wickele ich mich in die decke und setze mich auf das sofa. liegen mag ich nicht. ich erinnere mich zu spät dran, dass ich meine teetasse ja mit den händen holen muss wenn ich was trinken möchte, aber bevor ich mich wieder ausgewickelt und vorgebeugt habe, hat schuldig schon die tasse in der hand und hält sie mir unter die nase.* arigato.

Schuldig
*ich kann nicht anders und freue mich, dass er zurückkommt. Dabei ist es gar nicht –so- ungewöhnlich dass wir zusammen vor der glotze hocken. Er sitzt eingemummelt in der sofaecke und ich muss mich beherrschen nicht an seiner decke rumzuzupfen und ihm kissen in den rücken zu stopfen. Langsam sollte ich meinen gluckenmodus mal wieder verlassen… ich fange rein zufällig unmut von ihm auf und realisiere, dass er seinen tee haben will, es aber grade so gemütlich findet… ohne darüber nachzudenken, dass er merken könnte, dass ich grade seine gedanken gelesen habe reiche ich ihm die Tasse rüber.* gern geschehen. *ich lächle ihm zu. Unglaublich, allein die tatsache dass er neben mir sitzt hat meine laune um ein paar grade angehoben… wir sehen eine weile schweigend fern. Das heisst, -er- sieht fern. Ich bin so abgelenkt dass ich keine ahnung habe was da eigentlich läuft. Ich sage mir selber dass ich total albern bin, mich so auf ihn zu fokussieren, aber ich kann nicht anders. Ich will nur eins: ihn in den armen halten und wieder küssen. Wenn –er- der telepath wäre… wie peinlich. Ich habe anwandlungen wie ein pubertierender mit hormonstau… mühsam versuche ich, mich auf das programm zu konzentrieren, bevor er noch merkt, dass ich mehr ihn als den bildschirm anschaue.*

Nagi
*schuldig versucht, es sich nicht anmerken zu lassen das er mehr auf -mich- achtet als auf das fernsehprogramm, was ihm allerdings nicht sonderlich gut gelingt. ob er eigentlich weiß, dass er ein bisschen ausschaut wie eine verliebte kuh? ganz große augen und mühsam unterdrücktes lächeln. ich verkneife mir das grinsen und bin eindeutig besser darin so zu tun als ob ich mich auf den fernseher konzentriere, als er. er hat sich ein kissen genommen, wohl um nicht aus versehen irgendwo hinzulangen wo er nicht hinlangen sollte. im moment beneide ich das kissen allerdings ein bisschen. es hat sich gut angefühlt, festgehalten zu werden, von den kleinen streicheleinheiten mal abgesehen. zum glück habe ich meine decke zum festhalten, auch wenn sie als ersatz wirklich nichts taugt. aber für bedauern und warme gedanken ist es ohnehin zu spät*

Schuldig
*ich kämpfe mit mir. soll ich aufstehen und rauchen gehen, oder soll ich ihn ansprechen, oder soll ich seine gedanken lesen.. ich weiß nur eins. Hier ruhig sitzen bleiben kann ich auf keinen fall. Immer wieder denke ich an die zwei stunden in dem kino. Das gefühl ihn einfach in den armen zu haben, ohne an etwas weiteres zu denken oder mehr zu wollen.. das hätte ich schon gerne noch mal gehabt.. ich verstehe eigentlich immer noch nicht so ganz, wieso das dann so entgleist ist. Ich ringe einen augenblick mit mir, dann hole ich tief luft. Schlimmer kann es ja nicht mehr werden… also augen zu und durch.* ne nagi… was habe ich eigentlich falsches gesagt als wir aus dem kino raus waren. Soweit ich mich erinnere, hatte ich nur gesagt, wir sollten nach hause, und du wolltest zu michiko. Ich habe zugestimmt, und als wir da angekommen waren… warst du total sauer. Warum? Und warum bist du so plötzlich weggelaufen? *Er erstarrt sichtbar. Ich halte die luft an und verkrampfe mich leicht. Ich und mein loses mundwerk. Sicher wird er gleich -wieder- verschwunden sein. Warum kann ich nicht einfach eine gute sache genießen und die klappe halten? /zu erfolgsgewohnt?/ //schnauze// mir fällt siedendheiß sein kuss und sein von mir so falsch aufgefasster spruch ein… ich – idiot.* ähm… versteh mich nicht falsch. Ich … nur …. Also falls ich irgendwas falsches … *ich bin lieber ganz ruhig. Ich denke mal ich hab schon wieder alles versaut. Er macht anstalten, sich aus der decke zu schälen* bitte bleib hier… *ich kann nur noch flüstern. Kuso. Das wars dann*

Nagi
*als schuldig den mund aufmacht und mich anspricht erkenne ich schon an seinem tonfall, dass jetzt etwas kommt, das mir nicht gefällt. schliesslich wird es ihm mit grübeleien nicht viel anders ergangen sein als mir, und er hatte bis jetzt noch kein wort darüber verloren. und schuldig gehört nun mal nicht zu den menschen die irgendwas ungeklärt lassen können. als ich anstalten mache mich aus meiner decke zu pellen wird er plötzlich wieder still und an seinem gesicht kann man sehen, dass er meint schon wieder etwas falsch gemacht zu haben. dabei bin -ich- doch hier derjenige der ein jahresabonnement auf fettnäpfchen hat. ich kämpfe ein bisschen mit mir, bleibe aber dann doch sitzen. egal was kommt, ich schulde ihm eine erklärung. auch wenn ich selber eigentlich keine gute habe. wie immer wenn ich nervös bin, fange ich an an meinen haaren zu fummeln. fingernägel kauen geht im moment ja schlecht* ich.... ich weiß auch nicht so genau.. als du gesagt hast, dass du mich magst... *er hat -mehr- als das gesagt aber irgendwie will mir das nicht über die lippen* ich hab dir wehgetan mit meiner reaktion... oder eher gesagt mit dem fehlen einer reaktion... und das tat mir leid. aber das konnte ich nicht sagen, ich weiss nur was ich machen soll wenn es -nicht- ernst gemeint war aber das war es ja, das glaube ich dir ja schon aber danach... ich wusste nicht was ich machen sollte und du hast so traurig ausgesehn und ich dachte `hey vielleicht schaffst du es ihn wieder zum lachen zu bringen´ aber dann warst du ganz kalt weil du wahrscheinlich sauer auf mich warst oder enttäuscht oder beides und ich hab mich nicht mehr getraut, weil ich angst hatte schon wieder etwas falsch zu machen und bei michiko’s hab ich die frauen gesehn und wusste so kann ich -nie- werden und du hast dir soviel mühe mit mir gegeben und ich hab dich immer nur irgendwie verletzt und ich war wütend auf mich und auf dich und auf die frauen und auf weiß-gott-noch-wen und ich wollte einfach nach hause und alleinsein weil ich das nun halt mal am besten kann und dabei kann man keinem wehtun ausser mir selbst und das bin ich ja gewöhnt ne? *mein hals kratzt und mein kopf ist ganz schwummrig also nehme ich einen schluck tee und warte darauf, dass schuldig sortiert bekommt was ich da vor mich hin gestottert habe. ich muss das auch selber erstmal sortieren denn das meiste was ich gesagt habe wusste ich vorher noch gar nicht*

Schuldig
*ich sehe ihm beim teetrinken zu und warte dass er die tasse abstellt. In meinem kopf rotiert immer noch der endlos satz den er gerade herausgesprudelt hat. das meiste davon habe ich ja verstanden… er hat ja auch ziemlich viel erklärt, bis auf .. endlich steht die tasse wieder auf dem tisch, und nagi starrt mit geröteten wangen und leicht atemlos wieder auf den bildschirm. Ich stehe langsam auf und knie mich zwischen ihn und den fernseher, lege die hände links und rechts von ihm auf die sofalehne und sehe ihm in die augen. Er guckt mich in einer mischung aus irritiert- und beunruhigtsein an. Ich beuge mich vor und flüstere in sein ohr* wo in deinem wortschwall kam noch mal vor, dass du mich auch magst? *dann hauche ich einen kuss auf seine wange und lege den kopf mal wieder an seine schulter.*

Nagi
*ich kriege unerwartet ein ganz warmes gesicht bei der angenehmen berührung und merke erst jetzt -wie- unangenehm es eigentlich war, schuldig wieder auf dem altgewohnten abstand zu haben. ich streiche ihm durch die haare und geniesse das gefühl der erstaunlich weichen strähnen zwischen meinen fingern* eigentlich nirgendwo... *dann nehme ich das letzte bisschen mut zusammen das ich habe* daisuki schuldig. *..und erstaunlicherweise geht es mir danach besser. obwohl ich mich doch eigentlich selber treten müsste, dass ich schuldig so eine `waffe´ in die hände gebe. aber irgendwie habe ich nicht das gefühl, dass er das wissen, dass er mir durchaus etwas bedeutet missbrauchen würde. soviel also zu `nagis angeboren krankhafter übervorsichtigkeit´ ... die mir bis jetzt nicht viel beschert hat außer schlaflosen nächten*

Schuldig
*ich weiss keine adäquate erwiderung, außer es zu wiederholen, also richte ich mich kurzerhand auf und setze mich zu ihm auf das sofa. Sekunden später ist er in meinen armen. Die erleichterung die mich erfasst, dass ich es wohl –doch nicht- versaut habe, ist unermesslich und entsprechend enthusiastisch fällt der kuss aus, den ich ihm aufdrücke – immer noch sehr keusch mit (fast) geschlossenen lippen, aber doch – na sagen wir mal, recht stürmisch. Dann ziehe ich ihn etwas  fester an mich und grinse ihn an* ich denke dein problem ist, dass du computerexperte bist. Du rechnest dir – egal was du machst -, immer die nächsten schritte aus. der fehler dabei ist, dass du meine immer –mit- ausrechnen willst. Und wenn sich bei mir das programm woanders hin verzweigt, stimmt der schluss nicht mehr. Hab ich das richtig ausgedrückt? Also lass es sein. Denk immer nur bis zum nächsten schritt, das reicht mir vollkommen. Warte meine reaktion doch einfach ab, bevor du die nächste planst.. nur so ein vorschlag. *Ich streichele seinen rücken, sehe ihm in die augen und will darin versinken* /ich will dich küssen. Richtig meine ich/

Nagi
*sobald ich mich wieder von dem stürmischen kuss erholt habe und etwas luft in den lungen fange ich an zu lachen. ich glaube das ist das erste mal, dass ich über etwas was schuldig sagt lache. ich meine -richtig- lachen, kein lächeln oder kichern oder was weiß ich sondern ein richtiges lachen. aber sein vergleich mit dem computer und den programmen war einfach -zu- gut. und erstaunlich zutreffend* ich glaube der kleine computerkurs den ich dir gegeben habe ist ein bisschen -zu- gut hängen geblieben... *bei seiner frage allerdings bekomme ich wieder ein ganz kleines bisschen angst. und schimpfe mich direkt danach dafür aus. eigentlich wäre das keine gute idee, denn schliesslich bin ich erkältet, aber das weiß schuldig auch selber und es wird ihn nicht groß interessieren. ausserdem könnte das schon wieder nach ablehnung oder ausrede klingen... also gebe ich mir einen ruck, richte mich ein bisschen auf, so dass ich die arme um seinen nacken legen kann und ihm in die augen sehe. ich lächele ihn an* nun dann tu’s doch... *und bevor er es sich anders überlegen kann küsse -ich- ihn... und diesmal nimmt er das mehr als enthusiastisch zur kenntnis*

Schuldig
*bevor ich mich richtig versehe hat er seine arme um mich geschlungen und verwickelt mich in einen kuss, den ich in dieser intensität nicht erwartet hätte. Ich lehne mich ihm entgegen und wir rutschen mehr oder weniger an der lehne entlang bis wir halb über- halb nebeneinander auf dem sofa liegen. Nicht, dass –das- ein grund gewesen wäre den kuss zu unterbrechen. Im gegenteil, der intensiviert sich dadurch noch. Der grund ist eher, dass nagi plötzlich akute erstickungserscheinungen wegen seiner verstopften nase bekommt und überdies noch heftig niesen muss.. ich kann zwar hinter dem kissen in deckung gehen, aber das hat zur folge, dass es kurzzeitig im wohnzimmer schneit, weil nagi es dabei in seine einzelteile zerlegt.* ups. Das hätte eine kurze beziehung werden können. Aus meinem kopf hätte es jedenfalls nicht geschneit… *ich richte mich seufzend auf.* ich hole dir nasenspray und taschentücher. Bin gleich wieder da.. *ich hätte eh nicht gewusst was ich jetzt tun soll… sehr seltsam. Ich, der schon wer weiss wie viele one night stands hatte, habe keine ahnung wie weiter… aber nagi hat ja eh schnupfen. Also … chotto matte kudasai*

Nagi
*meine erkältung hat sich mehr oder weniger von selber ins gedächtnis zurückgerufen. scheint wohl nicht gerne ignoriert zu werden. schuldig hatte glück, dass er sich so schnell hinter ein kissen retten konnte, das hätte sonst wehgetan. und die frage ob die grünen pillen meine telekinese auch ausser kraft setzen wenn ich schnupfen habe hat sich auch erledigt. der beweis verteilt sich als kuschelig weiche daunenhäufchen im wohnzimmer. anscheinend stehe ich auf kriegsfuß mit wohnzimmer einrichtungsgegenständen. aber wenigstens tut mein kopf nicht weh. schuldig ist mittlerweile zurück. mit einem etwas näselnden arigato nehme ich ihm die tempos ab und putze mir die nase. dann kuschele ich mich inklusive decke wieder an ihn an* ich glaube das küssen sollten wir verschieben bis mein schnupfen weg ist... zu gefährlich

Schuldig
hai. Seh ich ähnlich. *ich nehme ihn in die arme und lehne den kopf an ihn an* lass uns fernsehen. Jetzt werde ich davon vielleicht sogar was mitbekommen, denke ich. Ich kann auch noch tee machen oder saft holen oder vielleicht wasser… *ein kurzer, aber nachdrücklicher kuss bringt mich zum schweigen* `ich melde mich schon, wenn ich was will, ok?’ hai, sensei. Ich dachte ja nur, falls du vielleicht durst haben solltest, oder hast du hunger? Dann hole ich dir… *ein misstrauischer blick* `du willst bloß, dass ich dich nochmal küsse!’ *ich grinse ihn an* wie kommst du denn darauf? das würde ich mir nie erlauben, mir küsse zu erschleichen, das macht man doch nicht, das ist ja wohl das.. `schuldig!!’ hai. Bin ja schon ruhig.

Nagi
*meine versuche ihn streng und missbiligend anzugucken sind wohl ein bisschen fehlgeschlagen, denn er ist jetzt zwar ruhig, grinst aber übers ganze gesicht wie ein honigkuchenpferd. hm... könnte daran liegen das ich selber mit dem lachen zu kämpfen hatte eben. es ist schön so, einfach dazusitzen ohne irgendwas zu sagen. und schuldig strahlt ein wohlbefinden aus das einfach ansteckend ist. eine tasse tee in der hand, schuldigs arme um meine mitte, hin und wieder eine kleine attacke wie ohren schlecken oder wangenküsschen die ich meist mit gutmütigem grollen quittiere, was wiederum schuldig zum lachen und mich zum schmunzeln bringt... man kann durchaus sagen das ich mich rundum wohlfühle. wenn nur mein magen nicht so knurren würde. verständlich, schliesslich habe ich seit.. hm irgendwann gestern nichts mehr gegessen und mittag is schon durch* ne schuldig? *eine müde-fragendes brummen* ich hab hunger

Schuldig
*wenn mich einer fragen würde wie –das- nun wieder passiert ist..  erst eiseskälte, dann missverständnis über missverständnis und schon riesengroße verzweiflung, und jetzt dieses aneinanderkuscheln – ich habe keine ahnung. Irgendwie ist nagi mir das rätsel des jahrhunderts. Selbst seine `böse’ art ist nicht wirklich ernst gemeint, und wenn richtiges küssen vielleicht auch wirklich etwas gefährlich ist, so hindert mich das nicht daran, ihn zu streicheln, hier und da ein bisschen an ihm rumzuknabbern und ihn –noch- ein bisschen mehr an mich zu ziehen. Er fühlt sich aber auch einfach –zu- gut an… ich fühle mich wohl und werde langsam ein bisschen schläfrig. Schöner gedanke, mit ihm im arm einzuschlafen, und mit ihm im arm wieder aufzuwachen… ich will grade meine nase in seinem nacken verstecken und es mir gemütlich machen, seine wärme, seinen geruch und das gefühl ihn zu halten genießen… `ne schuldig?’ /die antwort is ja, was ist nochmal die frage?/ *ich küsse leicht seine schulter.* `Ich habe hunger…’  hai. *ich richte mich sofort auf. Tatendurstig sehe ich ihn an.* wie wärs mit hühnersuppe? Soll bei erkältung gut sein. Oder sukiyaki? Ist noch was im tiefkühler. Oder ich hol dir was vom chinesen. Ich könnte auch… *ein grinsen stoppt meinen redeschwall.* was??!

Nagi
*ich kann mir ein grinsen nicht verkneifen. scheint, als hätte ich jetzt meinen persönlichen sklaven. *nichts...ich hab mir nur schon immer ein haustier gewünscht das auf zupfiff männchen macht...* um nur ja kein risiko einzugehen gebe ich ihm einen zärtlichen kuss* arigato aber ich glaube ein joghurt und ein brot reichen mir

Schuldig
*ich schüttle den kopf und stehe entschlossen auf.* pah. Nichts da joghurt!! Du isst was warmes! Ich mach dir hühnersuppe. *ich beuge mich leicht vor und flüstere in sein ohr* und pass auf was du sagst, manche haustiere beißen, wenn man sie ärgert! *ich zwicke leicht mit den zähnen sein ohrläppchen und lecke dann kurz darüber* noch was trinken? *betont harmlos deute ich auf die leere teekanne*

Nagi
*ich lache leise und hebe in einer spielerischen `ich ergebe mich´-geste die hände* hai hai kaasan... *mich gruselt ein bisschen bei dem gedanken das schuldig wirklich versuchen will zu kochen aber ich werde mich an den tisch setzen um notfalls was helfen zu können* iie...ich glaube wenn ich noch einen tropfen tee sehe fange ich an zu schreien...ich hol mir was saft* ich wickele mich aus der decke und mache anstalten aufzustehen, werde jedoch von schuldig wieder resolut auf die couch zurückgedrückt. `duuu bleibst mal schön hier und sorgst dafür das du gesund wirst...ich bring dir den saft´ und schon ist er auf dem weg in die küche. ich schmunzele leicht. hotel mit vollpension was*

Schuldig
*mit einem grossen glas orangensaft kehre ich ins wohnzimmer zurück. Indem ich es auf den tisch stelle werfe ich ihm einen strengen blick zu.* du rührst dich nicht, außer du musst aufs klo. Wenn du dich nicht daran hältst, werde ich persönlich dafür sorgen, dass du liegenbleibst. *ich grinse ihn hinterhältig an* und es wird mir ein riesenvergnügen sein, glaube ich… übrigens, es gibt dosensuppe. Kein huhn im tiefkühler. Ist dir das recht? *er trinkt gerade und kann deshalb nicht antworten. Sieht mich nur mit seinen tiefsee-farbigen augen über den glasrand an. ich würde mich am liebsten auf ihn stürzen und ihn zu boden knutschen… wie kann man nur – nein, dass –ich- sowas fühlen würde, und dann noch für nagi… sein blick wird fragend, offensichtlich starre ich ihn wieder mal an. ich lächle. Nur nicht wieder irgendwas unüberlegtes sagen* nichts. Ich mach die suppe ok?

Nagi
*ich nicke bestätigend, dann fällt mir noch etwas ein* nimm nicht die platte links hinten.. die ist kaputt... *er macht mit den fingern ein `alles verstanden´zeichen und verschwindet in richtung küche, wo ich ihn mit töpfen klappern hören kann. ich kuschel mich wieder ein und schalte ein bisschen rum bis ich nachrichten finde. schuldig hatte eben schon wieder so einen komisch abwesenden kuh-blick... ich hätte -nie- gedacht das -ich- jemals so eine reaktion von ihm bekommen würde, nur weil ich ihn ansehe. es scheint ihn ja -wirklich- ganz schön erwischt zu haben. etwas in den nachrichten macht mich stutzig. angeblich sollen 2 der führenden finanzmanager einer großen firma einem attentat zum opfer gefallen sein. die tatortfotos sind ziemlich gruselig und ich identifiziere die namen als teilnehmer an der konferenz die crawford und farfarello die letzten tage beschäftigt hat. ich grinse leicht. anscheinend hatten die beiden die `einmal mit drinne im deal, kein aussteigen mehr möglich´ klausel nicht allzu ernst genommen. farfarello wird das gut getan haben er hatte schon lange keine möglichkeit mehr zu `spielen´* /ne schuldig? ich hoffe du hast deine weisswäsche aus der maschine geholt, die brauchen wir nachher für farfs klamotten/

Schuldig
*ich verdrehe die augen* /hat er sich wieder ausgetobt.. ich verstehe diese blutlust nicht. das kann man doch viel eleganter lösen… außerdem dachte ich –du- hättest die wäsche rausgenommen. Wenn die da seit vorgestern drin rumliegt, wird sie stinken…/ *ich drehe den herd klein und inspiziere mal die waschmaschine. Als ich sie öffne schlägt mir ein leicht muffiger geruch entgegen. Na fein.* ahm.. nagi. Wo ist nochmal der weichspüler? Ich glaub die wäsche dreht besser noch ein paar runden…

Nagi
*ich erspare mir die kommentare von wegen `deine wäsche dein job´und schicke schuldig ein bild vom unteren küchenschrank* nimm aber nur eine halbe kappe das zeug schäumt wie sau

Schuldig
*ich fange den ersten gedanken noch auf und protte ein bisschen* pah. –Meine- wäsche. /da sind auch –handtücher- dabei Mr. Oberschlau. Ich hab da lediglich 2 oder 3 stücke von mir mit drin. Also bitte, ja?/ *ich messe den weichspüler ab und grinse schon wieder, als ich anschließend die suppe in schüsseln fülle.* /bist du sicher, dass du dich noch nicht beim heiratsvermittler angemeldet hast? Perfekte hausfrau die du bist?/ autsch!! *der mentale tritt hatte es in sich* dir scheint’s ja wieder gut zu gehen. Gut zu wissen.. grinsend trage ich das tablett mit suppe und brot ins wohnzimmer und stelle alles auf den tisch.* doozo

Nagi
*ich schmunzele leicht bei schuldigs kommentar /ich muss dich ja erst noch als nachfolger anlernen wenn ich zum heiratsvermittler will. farfarello kann unwirsch werden wenn seine schlüpfer kratzen/ *er kommt mit leicht schmerzlichem gesicht zurück, anscheinend hat der kleine tritt geklappt, den ich ihm gegeben habe. er drückt mir eine der suppenschüsseln in die finger und setzt sich wieder neben mich* arigato... *meine nase sagt mir das die suppe erstaunlicherweise nicht angebrannt ist und ich nehme probehalber einen löffel* kompliment

Schuldig
*ich schaue ihn misstrauisch an.* wofür? Dass ich eine dose aufmachen kann? Und ich glaube nicht, dass mich farfarellos unterhosen interessieren. Die einzigen  unterhosen die mich in diesem haushalt interessieren könnten sind - *stop. Was bin ich denn da gerade im begriff zu sagen. Ich habe gerade mal nagis erlaubnis, ihn zu küssen. Und selbst das ist noch eine heikle sache.. es war zwar nur ein dummer spruch aber ein körnchen wahrheit steckt schon darin. Deshalb muss aber nagi nicht unbedingt mal wieder mit der nase darauf gestoßen werden, dass er im begriff ist, sich mit einem ziemlichen hentai einzulassen.. ich löffle schweigend meine suppe und stelle fest, dass meine wangen heiß sind. Das wird die suppe sein,… warum sollte mir irgendwas peinlich sein? Ich bin nun mal so… und noch was. mit dem heiratsvermittler werde ich nie wieder anfangen ihn zu necken. So absurd die vorstellung auch ist, sie versetzt mir irgendwie einen stich. Das sollte mir mal zu denken geben…*

Nagi
..-meine. *führe ich seinen satz trocken zu ende. er hat schleunigst abgebrochen, wohl um mir nicht zu nahe zu treten. schuldig hat einen interessanten rotton um die nase und ich muss lächeln. hätte nicht gedacht das er bei so einer -für seine verhältnisse- harmlosen anspielung schon rot wird. ich löffele ungerührt meine suppe weiter und verkneife mir mein grinsen. ich bin mir durchaus bewusst mit -wem- ich mich hier einlasse. schuldig bleibt schuldig...so `zahm´ er sich auch benimmt* warum so rot?

Schuldig
*ich löffle eisern schweigend weiter. Ich weiß nicht wirklich was ich darauf antworten soll. Dass mir zum erstenmal seit was weiß ich wann nicht egal ist, was jemand von mir denkt? Ein ganz spezieller jemand? Der leere teller wandert aufs tablett zurück. Ich sehe nagi an und mein herz macht wieder  diesen inzwischen wohlbekannten hüpfer* /weil ich mit dem spruch meinte, das einzige was mich hier interessiert, bist du. und weil die vorstellung, du bist weg und ich bleibe hier eine absolute horrorvision ist. Und weil ich mit meinem losen mundwerk -und nicht nur damit- schon so viel kaputtgemacht habe. und weil ich nicht weiß, ob ich nicht –das- hier auch wieder kaputtmache… brauchst du noch mehr erklärungen?/

Nagi
*mein nur halbleerer teller leistet seinem auf dem tablett gesellschaft. mit einer so ausführlichen und ernstgemeinten erklärung hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet, eher mit einem scherz, und schuldig sieht so seltsam verloren aus als er sie mir gibt, dass ich gar nicht anders kann als ihn ein bisschen an mich zu ziehen und festzuhalten* ein einfaches `weil du hübsch bist´ hätte mir gereicht... *ich küsse ihn sanft und lächle ihn an* aber deine erklärung hat mir viel besser gefallen

Schuldig
*dieses lächeln gibt mir den rest. sowieso schon hoffnungslos verloren, lasse ich mich widerstandslos an ihn ziehen und übe gleich noch ein wenig mehr druck aus, bis wir beide liegen, ich mehr oder weniger auf ihm. Sein sanfter kuss brennt wie feuer auf meinen lippen und meine stimme klingt ganz heiser als ich an seinen Lippen murmle* weil du hübsch bist… *ich beuge mich wieder zu ihm hinab, und dieser nächste kuss ist alles andere als sanft. Bereitwillig teilen sich nagis lippen als ich fordernd  meine zunge darüberstreichen lasse und seine hände in meinen haaren greifen fester zu. ich vertiefe den kuss und fühle wie er antwortet, sich mir quasi ergibt… irgendwo in mir warnt eine stimme, es nicht zu übertreiben, doch  es ist schon längst zu spät zum mahnen…*

Nagi
*ich hätte nie gedacht, dass es sich so gut anfühlen könnte von jemandem geküsst zu werden. vor allem nicht, wenn der kuss sich definitiv nach mehr anfühlt, als dass es nur bei einem -kuss- bleiben könnte. und erstaunlicherweise macht mir das gar nichts aus, nicht wirklich jedenfalls. ich kann immer nur wieder staunen wie -schnell- schuldig es geschafft hat meine abneigung gegen berührungen jeglicher art - und vor allem gegen solche die einen eindeutig sexuellen unterton haben - in akzeptanz zu verwandeln. sogar in mehr, wie ich zugebe, als ich sanft mit einer hand unter seinen pulli fahre und seinen rücken streichle während ich ihn mit der anderen -noch- näher an mich ziehe. er schaudert leicht als ich mit den fingerspitzen die feinen narben auf seinem rücken nachzeichne die takatori´s golfschläger dort hinterlassen hat und der kuss intensiviert sich noch um ein paar stufen. ich zucke leicht zusammen als seine hände eine kitzlige stelle in meiner seite berühren und er zieht sie sofort zurück. ich bekomme ein ganz warmes gefühl als ich merke, -wie- ernst er sein `ich will nichts tun was du nicht willst´ -wirklich- nimmt. das kleinste zögern oder zucken meinerseits und er hört sofort auf, selbst in einer situation wie dieser, in der er wohl kaum noch geradeaus denken kann. ich hab jedenfalls meine probleme damit. vorsichtig benutze ich meine telekinese um seine finger wieder dahin zu ziehen wo sie vorher waren /nur kitzlig.../ ...probehalber berührt er die stelle nochmal, ich zucke wieder zusammen und gebe ein halb ersticktes quieken von mir das er mit einem mentalen kichern beantwortet. sein mund ist schliesslich beschäftigt. und seine hände jetzt auch. eins muss man schuldig lassen, er -weiss- was er anstellen muss damit es selbst einem eisblock warm wird. -sehr- warm sogar. ich genieße das gefühl seiner lippen auf meinem gesicht und meinem hals mit geschlossenen augen und bin zweifelsohne nicht nur ein -bisschen- irritiert als schuldig plötzlich aufhört und ich ein amüsiertes `-deshalb- bist du also gefahren als wäre der teufel hinter dir her big boss.. und ich dachte schon die bude brennt ab oder ähnliches´ hinter mir vernehme. eindeutig farfarellos stimme. und wo farf ist muss auch crawford sein. ich fluche lautlos vor mich hin. mussten die beiden unbedingt -jetzt-  wiederkommen? und ich bin eindeutig nicht der einzige der sich mehr als nur ein bisschen gestört fühlt...denn schuldig lässt mich nur äußerst widerwillig los. als ich die augen wieder aufmache und mich aufrichte, sehe ich als erstes einen grinsenden, blutbefleckten farfarello, der augenscheinlich -bester- laune ist...und einen crawford der -das- definitiv -nicht- ist. ich seufze leicht. /die frage wie und wann und ob wir den beiden etwas erzählen hat sich wohl gerade erledigt..../ ich habe meine übliche, unerschütterliche nagi-maske wieder auf als ich aufstehe* okaeri nasai. *ohne mich um crawfords eisblick zu kümmern frage ich ihn ob farfarello verletzt ist und lasse keinen zweifel an meinem unmut als ich keine antwort bekomme. stattdessen verkündet farfarello fröhlich, dass er das nicht wüsste, könnte aber sein, es wäre geschossen worden und er würde sich jetzt erstmal das blut abwaschen gehen damit ich nachsehen könnte. damit verschwindet unser unerschütterlicher hauspsychopath, den crawfords untypisch rasanter fahrstil offensichtlich mehr gewundert hat als die tatsache, dass er gerade ein wunderbares making-out zwischen mir und schuldig gestört hat, richtung badezimmer. schudig und crawford haben beide noch keinen ton gesagt, sie sind offensichtlich viel zu beschäftigt damit sich gegenseitig in den boden zu starren als sich gedanken um eventuell verletzte iren zu machen. ich erinnere mich plötzlich an schuldigs angst, ich könnte es mir noch anders überlegen wenn ich merke, dass crawford nicht sonderlich begeistert darüber ist, dass er sich für mich interessiert... und ich ihn eben -nicht- als schmierfleck an die wand befördere. ohne eine miene zu verziehen schiebe ich mich deshalb zwischen die beiden und nehme schuldigs hand, was nun wiederum -mir- einen gerunzelten-augenbrauen-blick von crawford einbringt den ich mit einem ebenso kalten blick meinerseits beantworte *auf dem herd steht noch suppe wenn du hunger hast, ich sehe nach farfarello* ohne mich weiter um unseren boss zu kümmern verschwinde ich, schuldig an der hand hinter mir herziehend richtung bad und farfarello. mir ist klar, dass sich ein etwas ungemütliches gespräch mit crawford wohl nicht vermeiden lässt... aber erst -nachdem- ich mich vergewissert habe, dass farf ok ist.. und schuldig auch*

Schuldig
*mir ist glühend heiß. Was immer ich erwartet habe, als ich nagi mehr oder weniger `überfallen’ habe… -das- ganz sicher nicht. dass es ihm nicht total zuwider ist mit mir zärtlichkeiten auszutauschen war mir ja klar gewesen,… aber nicht, dass er mich binnen weniger minuten um den verstand, jegliche beherrschung und das letzte bisschen vernunft bringen würde, dass ich noch irgendwo hatte… kurz ich brenne lichterloh. wenn ich anfangs noch bedenken hatte ihm buchstäblich `zu nahe’ zu treten – bedenken, die ich allerdings in den wind geschlagen habe wie man weiß – so hat er sie mit spielerischer leichtigkeit zum teufel geschickt. Denn spielerisch ist das ganze trotz aller hitzigkeit… aber ohne ein spiel zu sein. Ich bin drauf und dran ihm irgendwie zu verklickern, dass mir das hier ernst ist, so ernst wie noch nie vorher irgendwas, als ich das gefühl habe, mir rammt jemand die faust in den magen. Mitten in meine gedanken, mitten in diese unglaubliche situation platzen die geistigen präsenzen von farfarello und crawford, die auf dem weg… nein. Die bereits hier im zimmer stehen. Wie konnte mir –das- passieren… ich beende den kuss so sanft es mit dem schreck in den knochen geht und richte mich auf. /okaeri./ crawford starrt mich aus zusammengekniffenen augen an, farf grinst nur breit. Brad eher nicht. die nicht zu verhehlende wut kommt ziemlich ungebremst rüber. /`du glaubst doch nicht dass du damit einfach so davon kommst?’/ mein herz setzt einen schlag aus. genau wie ich es befürchtet hatte… /hey braddie, eifersüchtig oder was? was geht’s dich eigentlich an?/ sein blick wird noch eisiger. /`ich darf dich daran erinnern dass nagi minderjährig ist und ich sein vormund bin. Und wenn du …’/ /wenn ich –was-?/ langsam kotzt mich dieses ewige oberlehrergehabe an. /ich bin dir keine rechenschaft schuldig, crawford. Und solange nagi einverstanden ist, und das –ist- er, geht es dich einen feuchten scheiß an./ /`kannst du dir dein vergnügen nicht bei den flittchen suchen, die du sonst auch heimsuchst?’/ *es sieht nicht so aus, als ob er uns in ruhe lassen wollte…* /du hast ja keine ahnung, crawford. Also halt die klappe./ *ich werde –ihm- sicher nicht sagen, dass ich nagi tatsächlich mehr als nur mag, bevor ich es nagi richtig sagen darf…* /`du weißt, dass ich mittel und wege habe, dich von ihm fernzuhalten…’/ *ich schnaube mental* /was denn? Mich neben farf an die decke hängen?/ *aber irgendwie beschleicht mich ein ungutes gefühl… crawford lächelt kalt und ich kriege einen harten knoten in der herzgegend* /`es gibt noch mehr telepathen bei ß. Ein anruf genügt…’/ *oh scheiße scheiße wie ich es gefürchtet habe. er würde das echt bringen… ich werfe einen kurzen blick zu nagi und versuche seine gedanken zu lesen, aber der hat die mauern oben. Ich kriege eine heidenangst. Was wenn er einen rückzieher macht? Ich –will- mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn er mich jetzt wieder… dann nimmt er meine hand und ich muss fast nach luft schnappen vor erleichterung. nagi lässt sich  von crawfords blicken nicht im geringsten beeindrucken. Jedenfalls macht er den anschein. Er speist crawford quasi mit dem hinweis auf abendessen ab und lässt ihn einfach stehen, indem er mit mir in richtung bad zottelt. Das duschwasser rauscht und die tür ist zu, farf ist also beschäftigt. Bevor nagi die hand auf die klinke legen kann, halte ich ihn auf und ziehe ihn fest an mich. ich kann nichts sagen, also sende ich ihm meine erleichterung, dass er brad die stirn bietet. Doch so einfach ist das nicht* /er will mich weghaben, glaube ich../

Nagi
*die frage ob schuldig genau so ruhig ist wie ich hat sich erledigt, als er mich in den arm nimmt und mir von der welle von erleichterung die über mich hinwegspült fast schon schwindelig wird. offensichtlich habe ich eben ausnahmsweise mal was -richtig- gemacht. ich erwidere seine umarmung feste aber er klingt immer noch ziemlich besorgt. `er will mich weghaben glaube ich´ ...anscheinend haben die beiden sich doch nicht nur angestarrt sondern eine nette telepathische diskussion gehabt. ich ziehe zornig die augenbrauen zusammen /das kann er ja gerne mal versuchen... er ist dir bestimmt wieder mit dem alten `es gibt mehr als -einen- telepathen bei ß´ gekommen ne?/ ich gebe ihm einen aufmunternd gemeinten kuss./ das vielleicht... aber es gibt keinen telekineten oder hacker der es mit -mir-aufnehmen könnte. und wenn herr ich-misch-mich-in-alles-ein nicht mit einem minderwertigen ersatz auskommen will wird er wohl keine große wahl haben/* ...und -die- werde ich ihm nicht lassen. *das wasserrauschen hat aufgehört und ich deute mit einem kalten grinsen auf die badtür* genauso wenig wie farfarello.. er kann crawford nicht ausstehen aber an -uns- hängt er, wenn auch auf eine etwas seltsame art. *wie auf kommando öffnet sich die badtür und ein nur mit einem handtuch bekleideter farfarello steckt den kopf raus. ´naaag... ach du bist schon da. guck mal, chibie, ich glaub ich hab da was an der schulter, das handtuch war ganz rot´. mit einem kalten lächeln schiebe ich farf zurück ins bad um mich um seine blessuren zu kümmern /und nicht mal crawford wäre so dämlich sich mit einem farfarello auseinanderzusetzen, der sauer ist weil man ihm nanny und privatclown weggenommen hat... nicht ohne telekinet oder telepath als rückendeckung./

Schuldig
*seine worte klingen vernünftig. Vernünftiger als ich in meiner inneren aufruhr jedenfalls sein kann. Aber wie kann er sich so sicher sein? Was sollte crawford an farfarello liegen, der ein ziemlich unbequemer mitbewohner ist? Wenn nagi sich gegen brad stellt könnte der ziemlich ungemütlich werden. Anscheinend hat er sich da wirklich so eine vaterfunktion angeeignet. Wenn man davon absieht, dass er nagi auch nur zur kenntnis nimmt wenn er funktioniert. Als er krank wurde hat er sich einfach der tagesordnung zugewandt. Also woher die plötzliche sorge? Sollte das wirklich so eine art eifersucht sein? Und wenn ja, in welcher hinsicht? Vielleicht hat er auch ein auge auf nagi geworfen und sich nur nicht getraut? Tausend krause gedanken schießen durch mein gehirn und ich frage nochmal nach.* /soll ich nicht noch mal mit crawford reden?/ *ich weiß zwar nicht was ich ihm noch sagen soll,… außer dass ich nagi –nicht- nur einfach vernaschen wollte… warum ist er jetzt auch mit farf beschäftigt – irgendwie brauchte ich jetzt seine nähe* /bist du bald fertig?/ *ich kann nicht verhindern dass mein ton leicht depri klingt. Albern. Schließlich ist –er- der chibi…*

Nagi
/ziemlich genau... jetzt/ *die streifwunde an farfarellos schulter ist versorgt, andere verletzungen scheint er nicht zu haben und nach einem obligatorischen haarestrubbeln macht er sich auf richtung zimmer zum anziehen. ich wasche und desinfiziere mir gründlich die hände, farf hasst das gefühl von gummihandschuhen. *ich glaube nicht, dass das viel sinn hätte oder? du kennst crawford. *ich lächle leicht, als schuldig mich von hinten umarmt und seine nase in meinem nacken vergräbt* außerdem kann ich sein `nagi, in mein büro´, sobald er sieht, dass farf versorgt ist, schon förmlich hören.

Schuldig
*und genau das ist es was mich beunruhigt. Was wird crawford vorhaben, nagi zu sagen?* wir könnten auch wieder auf distanz gehen.. ich meine - *ich weiß wie lächerlich das klingen muss, ich halte ihn schließlich fest in meinen armen und habe eigentlich auch nicht die absicht, das so bald zu ändern, aber….* wenn er dich vollabert sag einfach – sag doch du hältst mich dir schon vom leibe oder so… *ich weiß schon nicht mehr was ich denken soll. Außer dass das ja wohl der hohn wäre, wenn crawford uns wieder auseinanderbringt… unwillkürlich stöhne ich genervt auf* /verdammt noch mal/ *offensichtlich hat unser leader bemerkt dass farf inzwischen vor dem fernseher sitzt. `nagi, komm doch mal bitte.’ was ist das denn für ein ton? Lassen wir jetzt den väterlichen erziehungsberechtigten raushängen oder was? widerstrebend gebe ich nagi frei.* /du musst wohl mit ihm reden, ne/

Nagi
/hai. und hör schon auf so einen unfug zu erzählen/ *ich drehe mich zu ihm um, schlinge meine arme um seinen nacken und küsse ihn. was ich vorhabe fällt mir nicht leicht aber ich will schuldig irgendwie beruhigen... und gelogen ist es ja nicht* suki da yo, baka *ich hauche ihm noch einen letzten kuss auf die wange und gehe dann, innerlich seufzend, zu crawfords büro. er steht schon, die arme vor der brust verschränkt im türrahmen und es gelingt ihm nicht wirklich, ungeduld und ärger hinter dem halben lächeln zu verstecken das wohl dazu da sein soll, dem ganzen hier den anschein von vater-sohn-gespräch zu geben. als sich die tür hinter mir schliesst und das lächeln -immer noch- auf seinem gesicht ist habe ich genug* spar dir die mühe crawford. was willst du? *das lächeln ist jetzt verschwunden, der gewohnte kalte ausdruck wieder da. besser so. `du wirst dich in zukunft von schuldig fernhalten’. auch typisch. keine bitte, keine frage nach dem warum oder weshalb...* iie. *diesen blick kann ich genauso gut wie er und auch das maß an ärger ist in ungefähr gleich. `das war keine bitte´* hai, ich weiss. und meine antwort war eine klare absage. *er öffnet den mund und ich kann mir schon denken was kommt* und spar dir diesen ganzen `ich bin dein vormund und du noch nicht volljährig, also tu was ich sage´-müll. du hast dich bis jetzt nicht für mein privatleben interessiert, also fang auch gar nicht erst damit an. solange meine arbeit nicht durch die beziehung mit schuldig ins hintertreffen gerät sehe ich keine notwendigkeit, sie zu beenden. *ich lege den kopf schief und sehe ihn hart an* und solltest du vorhaben, dir einen neuen telepathen zu suchen frag am besten auch gleich nach einem neuen telekineten. *diese äusserung führt dann doch dazu, dass sich seine augenbrauen noch etwas mehr zusammenziehen. `es ist dir ernst damit´. auch keine frage* hai. *ich drehe mich um und gehe zur tür* wenn du keinen neuen auftrag für mich hast werde ich mich jetzt ein bisschen ausruhen. oyasumi crawford-sama

Schuldig
*nachdem nagi in crawfords büro verschwunden ist, gehe ich in mein zimmer. Ich bin so nervös, ich könnte die wände hochgehen. Normalerweise würde ich genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben sobald er wieder in meiner nähe ist, ohne einen gedanken an unseren großen leader zu verschwenden.. aber nagi –ist- minderjährig, und crawford –hat- die möglichkeit, mich austauschen zu lassen. Sicher wäre es möglich nagi trotzdem irgendwie zu sehen… aber fast tür an tür zu wohnen ist doch wesentlich angenehmer, wenn man frisch – ähm - verliebt ist? Ich lasse das wort nochmal auf der zunge zergehen. Gleichzeitig stelle ich mir nagi vor, seine großen dunkelblauen augen, seidenweiche haare, die unschuldig-aufreizende art, der zweifelsohne leicht schräge humor… ich bin nicht verliebt, ich bin ihm verfallen. Lolita-syndrom, eindeutig. Unruhig scanne ich crawfords gedanken. Offensichtlich ist die diskussion zum ende gekommen, brad scheint vor sich hin zu brüten. Und wo ist nagi? Die antwort ist einfach. Er macht grade die tür zu seinem zimmer auf. warum kommt er nicht zu mir? alarmiert springe ich auf. Das lasse ich nicht zu! Die paar schritte bis zu seiner tür sind schnell überwunden und ich zögere nun doch etwas, ehe ich anklopfe.* nagi? Kann – darf ich reinkommen?

Nagi
*dank crawford haben sich meine kopfschmerzen mit neuer wucht wieder zurückgemeldet und ich habe grade vor eine tablette dagegen zu nehmen bevor ich zu schuldig gehe, denn der ist bestimmt nervös, als es an der tür klopft und ich die zaghafte stimme des telepathen hören kann. ich bin ein bisschen verdutzt. warum klingt er denn so...schüchtern? das pillendöschen noch ungeöffnet in der hand gehe ich zur tür und erschrecke ein bisschen über schuldigs ängstlichen gesichtsausdruck* sicher, warum fragst du? *baka, warum wohl! er wird unter garantie mitgehört haben bei der unterredung und sich sorgen gemacht haben dass ich nicht -direkt- zu ihm gegangen bin sondern in mein zimmer. erklärend halte ich das döschen hoch* wollte nur eine tablette nehmen *ohne zu wollen hat meine stimme einen leicht entschuldigenden unterton*

Schuldig
Oh. *ich idiot. Jetzt denkt er vielleicht wieder ich traue ihm nicht.. * hai. Hast wieder kopfschmerzen, ne? *ich lasse mich auf seiner bettkante nieder und sehe zu, wie er die tablette mit dem rest tee von morgens runterspült* was hat er gesagt? *viel wichtiger ist mir: was hat nagi gesagt? erklärend füge ich hinzu* …wollte nicht mithören… - na, das kann man ja nun auch wieder verschieden auslegen, aber de facto war ich zu feige dazu* … hab mich nicht wirklich getraut. *mein grinsen verrutscht etwas. Gott, ich muss ein bild abgeben… jammerlappen par excellence. Aber was solls. Mir ist nun mal nicht nach lachen zumute. Ich breite die arme aus und sehe nagi an* kite kudasai? 

Nagi
*schuldig sitzt auf meiner bettkante wie ein häufchen elend. traurig verrutschtes grinsen, besorgte augen, leise stimme... so gemein es klingt, aber dieser beweis dafür, wie sehr er eigentlich schon bei dem gedanken daran, dass ich ihm doch noch die kalte schulter zeigen könnte, leidet, lässt es mir ganz warm ums herz werden. sowas könnte man nicht vortäuschen und wenn ich -immer- noch einen beweis für schuldigs ehrlichkeit gebraucht hätte... das hätte selbst mir gereicht. darum zögere ich auch nicht lange, sondern ziehe ihn neben mir auf das bett bis wir nebeneinander liegen, sein kopf an meiner schulter und meine nase in seinen haaren* was soll er schon gesagt haben? ich soll mich von dir fernhalten. *ich spiele mit seinen langen haaren und lasse immer wieder eine strähne durch die finger gleiten. die tablette macht mich schon wieder müde und ich hätte eigentlich gar nichts gegen ein nickerchen in dieser position*

Schuldig
*die selbstverständlichkeit, mit der er meine nähe akzeptiert ist balsam für meine seele. Die Zweifel, die ich irgendwie doch noch hatte lösen sich unter seinen sanften berührungen langsam auf. Ich merke wie ich schläfrig werde und versuche mich zusammenzureißen. Ich kann ja schlecht hier…* vielleicht sollten wir erstmal schlafen. Besonders du … schließlich bist du krank! *ich hasse den gedanken, jetzt in mein zimmer zu gehen. Aber soll ich fragen, ob ich hier schlafen kann? Er könnte denken ich will ihn auf die probe stellen… ich bleibe erstmal ruhig liegen und sage gar nichts. Noch ein bisschen zu kuscheln schadet ja erstmal nichts, ne*

Nagi
hmhmm *zu mehr zustimmung kann ich mich nicht durchringen, ich bin einfach viel zu schön schläfrig und warm und gemütlich dazu. aber so gemütlich es auch ist, -schlafen- kann ich so nicht. also ruckele ich solange rum bis schuldig auf dem rücken gelandet ist und ich seinen brustkorb als kissen nutzen kann. besser. ich schlinge einen arm um seine mitte und kuschel mich noch etwas mehr an, die bettdecke gehorcht mir freundlicherweise und drapiert sich über uns beide. /weiss nicht wie lang das her ist, dass ich so geschlafen habe..../ aber es ist eindeutig etwas, an das ich mich gewöhnen kann*

Schuldig
*-fragen- brauche ich offensichtlich nicht. da nagi mich als kopfkissen zweckentfremdet hat, gehe ich davon aus, dass es ihm recht ist, wenn ich hierbleibe. Also kann ich wohl auch etwas unverschämter sein.* ahm.. nagi? Stört es dich, wenn ich die jeans ausziehe? Ich meine.. ist ein bisschen .. `hai, mach!’ sein murmeln klingt leicht genervt, und ich lasse ihn in ruhe. Irgendwie schaffe ich es, die hosen auszubekommen, ohne ihn von mir runter zu schubsen und lasse mich aufatmend ins kissen sinken. Ich ruckle mich nun selbst ein wenig bequemer zurecht. Bin zwar eigentlich bauchschläfer.. aber was solls. Wenn der chibie sich so wohlfühlt… ich korrigiere mich. Irgendwie ist er ja doch gar kein kind mehr. Und vielleicht bin ich ja jetzt sein teddy-ersatz. Mit einem lächeln schließe ich die augen.* oyasumi, aijin.

 Nagi
*-endlich- ist wieder ruhe eingekehrt, schuldig hat sich offensichtlich zu ende sortiert. mein kopf ist ganz schwabberig von den pillen und ich möchte im moment eigentlich nur schlafen. /oyasumi koibito.../ hm? koibito? aijin? ich muss lächeln. okeeee, und wer schmeisst als erstes mit wattebällchen? irgendwie ist diese ganze situation hier abstrus... aber wen interessierts? ich gähne schläfrig und lasse die pille ihre wirkung tun*

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Schuldig
*ich bin wach. Das heißt, das meiste von mir. bis auf den arm, auf dem nagi liegt, der ist voll eingeschlafen. Ich lege mich mehr auf die seite und schiebe dadurch nagis schulter davon herunter. Der arm wird frei und kann wieder durchblutet werden. Das kribbeln das bis zum ellbogen hochschießt lässt mich meine aktion bedauern, aber die tatsache, nagi im arm zu halten entschädigt dafür mehr als genug. Er schläft noch fest. Ich betrachte ihn, beziehungsweise das, was unter seinem wirren haarschopf von ihm zu sehen ist. Armer chibie. Der gestrige tag war ziemlich heftig, selbst wenn er keine grippe hätte. Gedankenverloren streichle ich seine hand, die locker auf dem laken liegt und registriere dass sie ziemlich kühl ist. Ich ziehe die decke über uns beide und lege meinen kopf an seine schulter. Der pyjama ist verrutscht und ich muss mich schwer beherrschen, die dadurch entblößte haut nicht zu küssen. Die ganze situation ist total unwirklich. Dass ich hier überhaupt geschlafen habe.. normalerweise brauch ich meinen `bau’. In fremden betten bleibe ich sonst nie bis zum anderen morgen… und in diesem speziellen fremden bett habe ich sogar nichts weiter gemacht als geschlafen und fühle mich sauwohl dabei… ich seufze glücklich. Nein. Das lasse ich mir nicht mehr wegnehmen. Auf gar keinen fall… nagi regt sich leicht und scheint aufzuwachen. Ich ziehe ihn an mich küsse seine schulter nun doch.* ohayo dornröschen..

Nagi
*im ersten moment erschrecke ich mich ein bisschen, aber als mir einfällt -wer- mich da küsst beruhige ich mich wieder* ohayo... *ich gähne herzhaft und kuschel mich noch ein bisschen an. ich bin kein typ der noch lange im bett bleibt sobald er wach ist... aber man kann ja mal eine ausnahme machen* gut geschlafen?

Schuldig
*ich merke sein zucken und halte ihn etwas fester* /hey hey immer mit der ruhe, ich bin’s bloß./ *noch ein kuss zur beruhigung, diesmal auf den hals. Ich –hoffe- dass ihn das beruhigt, mich eher … nicht so.* hai, sehr gut.. es ist gemütlich bei dir *ich vergrabe meine nase in seinem nackenhaar und puste ihm in den halsausschnitt seines pyjamas* /hab kaffeedurst.. aufstehen??/

Nagi
*bei schuldigs neckereien schaudert es mich leicht und ich gebe ihm einen spielerischen klapps* klingt nach einer idee... *ich räuspere mich. zum glück bin ich nicht mehr ganz so heiser wie gestern, die tabletten scheinen zu wirken* einen tee könnte ich gut gebrauchen... *es dauert ein bisschen bis wir uns wirklich soweit entwirrt haben das wir auch aufstehen können, vor allem da schuldig sich einen spass draus macht immer mal wieder an mir zu knabbern und zu zupfen bis ich ihn mit einem gespielt knurrigen `mach, dass du ins bad kommst´ aus meinem zimmer scheuche. er verschwindet auch tatsächlich und ich nutze die zeit um mich aus meinem pyjama zu pellen und in meine schlabberklamotten zu schlüpfen. duschen kommt später, erstmal frühstücken. wir haben ganz schön lang geschlafen, für meine verhältnisse jedenfalls, und crawford und farf sind bestimmt schon weg. auf dem weg in die küche stutze ich ein bisschen, ich könnte -schwören- das es hier nach rosen riecht? und nach kaffee. misstrauisch betrete ich die küche und erstarre. der tisch ist ein gewirr aus kleinen und großen kerzen, rosenblättern, rosen, teelichtern und kleinen flitterherzen. und mittendrin - ein breit grinsender farfarello, lieblingstasse in der hand und ehe ich mich versehe regnet es reis und er kräht mir ein fröhliches `herzlichen glückwunsch´ entgegen. ich kann eigentlich nur groß gucken und mein halbgekrächztes `nani´ bringt ihn nur zum lachen. hinter mir poltert etwas auf den boden und als ich mich losreiße und umdrehe sehe ich wie schuldig hinter  mir steht.. und mindestens genauso dumm aus der wäsche guckt wie ich*

Schuldig
Ohayo, farf. *nach dem ersten schrecken muss ich grinsen. Ein kurzer scan sagt mir dass crawford nicht in der wohnung ist. Das ist ja schonmal gut. Ich setze mich an den tisch und begutachte die deko.* das sieht klasse aus farfie… *ich gucke ihn an und lächle.* gut zu wissen dass wenigstens du nichts dagegen hast – gibt’s schon kaffee? *der ire nickt und gießt meinen kaffeebecher voll.* dir auch meinen glückwunsch! *ich nicke ihm zu* danke. Du findest es also nicht irgendwie – unpassend? *farf hat meistens eine ziemlich objektive sicht der dinge, wenn man mal von einigen kleinigkeiten absieht, wie der tatsache dass man leute normalerweise nicht filettiert…* `warum sollte ich?’ brad scheint es zu tun… `ich bin nicht brad.’ *ich lasse meinen blick nochmal über den tisch wandern.* nein. offensichtlich nicht. *nagi kann mit dem szenario offenbar nicht sehr viel anfangen und guckt etwas unmutig in seinen teetasse. ich beuge mich zu ihm. Als er sein croissant ablegt ziehe ich ihn zu mir und küsse leicht seine lippen, worauf farf leise applaudiert. Ich kümmere mich nicht darum und auch nicht um nagis rosa nasenspitze, sondern flüstere ihm ins ohr* soll ich dich dann nachher noch über die schwelle tragen??

Nagi
*ich muss mich erst noch ein bisschen mit diesem ganzen rot und rosa anfreunden das farf hier aufgefahren hat und der geruch von seinen wildkirscheduftkerzen kitzelt meine ohnehin noch kitzlige nase. auf gut deutsch - ich hab so allerhand probleme die ganze deko nicht einfach wegzuniesen. während ich an einem croissant knabbere beschaue ich mir alles mal in ruhe. farf hat sich wirklich mühe gegeben. in bester chefkoch-manier sind die aufschnittteller mit apfelrosen verziert, der aufschnitt selber hat eine nette herzform. selbst die butter liegt als taube zurechtgeschnitzt auf einem tellerchen statt wie üblich in ihrer dose. ich hatte mir ja fast gedacht das farf nichts -gegen- eine beziehung von mir und schuldig hat, aber dass er direkt so... enthusiastisch zu werke geht? als schuldig mich küsst und er auch noch applaudiert werde ich doch ein bisschen rot. komisches gefühl dabei beobachtet zu werden. als schuldig seinen schwellenspruch bringt lache ich aber leise* /und warum bin -ich- die braut? ich kann dich viel einfacher tragen als du mich/ farf giesst meine tasse wieder voll, meine lieblingssorte, ein sauteurer chinesischer grüntee und ich danke ihm lächelnd. er hat sich wirklich viel mühe gegeben. die frage ist nur...-so- spät ist es noch nicht, crawford -kann- noch nicht lange weg sein... und das hier muss eine weile gedauert haben* sag mal farf...hat crawford nicht gemeckert? *er grinst mich nur an `nur, dass er im wohnzimmer frühstücken musste... und ich seine visa benutzt hab um den ganzen kram in konbini zu kaufen’ sein grinsen hat rekordbreite als er mit einem seiner lieblingsmesser spielt `ich hatte halt einfach die besseren argumente ne´

Schuldig
*ich helfe mir gerade zu einem toast mit herzchen-schinken und grinse nagi an* /weil du einen kopf kleiner bist als ich. Das sieht doch sonst albern aus…/ * zum abschluss knabbere ich genießerisch an einer radieschen-rose* /ansonsten ist mir egal wer braut und wer bräutigam ist.. ich bin flexibel/ *ich zünde mir eine zigarette an und grinse ihm frech zu. Farf beobachtet unsere gesichter und denk sich wohl seinen teil, denn er steht lächelnd auf.* ich geh mal ins bad.. hatte noch keine zeit dazu. Ihr könnt dann alles stehen lassen, ich mache das nachher schon. Genießt euren honeymoon.. damit verschwindet er und lässt uns am tisch zurück. Nagi ist ziemlich ruhig, und ich nehme seine hand.* bist du sauer? War nur ein scherz, und farfie hat es sicher nett gemeint.

Nagi
*ich schaue ihn verdutzt an* warum sollte ich sauer sein? *ich grinse ihn an* ich mag flexible menschen. und dass farf es nett meint ist mir durchaus...mir durchau...hatschi!... *mist. die schönen rosen* ...mir durchaus klar. nur diese wildkirschkerzen kitzeln mich in der nase. *erkläre ich ein bisschen verlegen und krame in meiner hosentasche nach einem tempo. schuldig pflückt sich rosenblättchen aus den haaren. nur gut das ich farfs tasse nicht erwischt habe sonst wären das wohl kurze flitterwochen gewesen.* ausserdem bist du gar nicht –sooo -viel größer als ich.. *bemerke ich noch ein bisschen schmollend*

Schuldig
*ich muss unwillkürlich lächeln. Wie süß, er schmollt! Seine rote schnupfennase leuchtet vom naseputzen noch etwas mehr, die augen wirken weniger klar als sonst, leicht feuchtglänzend wie sie sind, aber die immer noch verstrubbelten haare und der schmollmund machen den anblick zu einer wahren augenweide. Ich kann nicht widerstehen und strecke die arme nach ihm aus, muss ihn aber doch noch ein bisschen aufziehen* oooch chibi… nicht böse sein!! *bei dem neckenden ton verzieht sich sein gesicht noch mehr und nur widerstrebend lässt er sich zu mir auf den schoß ziehen. Ich umarme ihn und flüstere ihm ins ohr, wobei ich es extra mit den lippen berühre* außerdem ist die größe doch absolut nicht ausschlaggebend, ne? *dann lasse ich meine zunge sachte von hinter seinem ohr bis nach unten zum nackenansatz entlangstreichen und küsse schließlich seine halsbeuge. Ziemlich ausgiebig. Mir wird auf einmal sehr warm und ich merke auch, wie nagis haltung sich ändert. er entspannt sich spürbar und ich nehme das als erlaubnis, noch ein bisschen damit weiterzumachen. Meine hände wollen unter seinen pulli und ich lasse sie gewähren - ein leichtes erschauern als haut auf haut trifft … Mit etwas beschleunigter atmung richte ich mich schließlich auf und sehe ihm in die augen, die jetzt noch etwas mehr glänzen. Ein ganz leichter rotschimmer auf seinen wangen zeigt mir, dass es ihm wohl ähnlich warm geworden ist wie mir. ich beuge mich wieder zu ihm bis sich unsere lippen fast berühren. /jetzt nicht niesen, bitte…/ dann schließe ich die Lücke. Ich hatte eigentlich vor, es sanft und langsam anzufangen, doch ich werde von nagis Temperament förmlich überrollt. Er umfängt mich ungestüm mit seinen armen und küsst mich mit einer Intensität die mich völlig überrumpelt. Die sinnesempfindungen sind außerordentlich stark… er schmeckt nach grünem tee, apfel, irgendwie zimt.. zimt?? Na egal… dazu kommt sein eigener duft, seine samtige haut unter meinen fingern, seine hände auf meinem rücken, die mich näher an ihn ziehen - und schließlich die kaum gebremste Leidenschaft, die er plötzlich ausstrahlt. Ich will etwas sagen, aber ich komme gar nicht zu wort. /heyyy das ist normalerweise -mein- part… uhm./ *unglaublich. Er schneidet mir sogar meine –gedanken- ab! Ich gebe auf und lasse mich begeistert von ihm vereinnahmen. Offensichtlich hatte ich bisher eine ziemlich fehlerhafte vorstellung davon, wie nagis gefühlsleben aussieht - beziehungsweise aussehen –kann-….

Nagi
*ich bin ja -schon- ein ganz kleines bisschen beleidigt, dass er sein haupthobby - nämlich mich mit meiner geringen körpergröße aufziehen - nicht aufgegeben hat... aber die sanften küsschen, mit denen er jetzt meinen hals verwöhnt, lassen mich das ziemlich schnell vergessen. ein amüsiertes /hentai/ ist alles an kommentar wozu ich mich hinreißen lasse. der effekt, den ich anscheinend auf schuldig habe ist entschädigung genug für ein paar neckereien... und der effekt den -er- auf -mich- hat erst recht. die wohlbekannte wärme von gestern strömt wieder durch meinen körper.. und diesmal hab ich keine lust, schon wieder unterbrochen zu werden. und das ganze `vorsichtig und sanft´-programm hatten wir auch gestern schon. schuldig ist im ersten moment ein bisschen überrumpelt, als ich die arme um ihn schlinge und ihn in einen nicht grade zurückhaltenden kuss verwickle... hatte er offensichtlich nicht erwartet. aber er erholt sich nach einem kleinen pro-forma-protest ziemlich schnell wieder und seine hände unter meinem pulli werden fleißig. für den absichtlichen stups in meine kitzligen seiten und für das mentale kichern was auf mein quieken folgt beisse ich ihm nicht grade sanft in die unterlippe und fahre mit der zunge über die leicht blutende stelle /glaub bloß nicht, dass du dir -alles- mit mir erlauben kannst... auch chibies haben zähne/

Schuldig
*autsch. Die illusion, dass das aus versehen passiert sein könnte, wird durch nagis spöttischen mentalen kommentar zerstört. Ich grinse leicht in den kuss* /das werden wir noch sehen, was ich mir alles mit dir erlauben kann.. chibi/ *ich packe ihn fester und will mit ihm aufstehen und die küche verlassen, um in die etwas privatere atmosphäre eines unserer zimmer zu verschwinden. Grade als ich in sein ohr murmle *zu dir oder zu mir…* fällt mir auf, dass ich die dusche schon seit geraumer zeit nicht mehr laufen höre.. wie lange, kann ich beim besten willen nicht sagen. Ein blick zur küchentür sagt mir, dass es wohl schon länger der fall sein muss, denn dort steht farfarello und grinst wie ein honigkuchenpferd. Ein –leicht- genervter zug um nagis mund warnt mich, dass hier gleich tassen und teller fliegen könnten… /`was ist denn bloß los hier… hat man nicht mal 5 minuten ruhe!’/ *ich drücke ihn an mich und lächle ihn an.* /so erpicht darauf, mit mir alleine zu sein? Sonst hast du mich auf den mond gewünscht…/ *ich relativiere den spott durch einen raschen kuss. Schliesslich will –ich- keine tasse an den kopf bekommen. so weit so gut. Aber was machen wir mit farf? Er sieht nicht so aus, als ob er sich so bald verjagen lassen würde. Hat wohl ne romantische ader…*

Nagi
/auf dem mond hätten wir wenigstens unsere ruhe.../ ne farfarello...hattest du nicht was vor? *jedem anderen wären bei dem ton und dem dazu passenden blick bestimmt 20 sachen eingefallen, die er unbedingt erledigen müsste -aber farfarello hat ein dickes fell und grinst mich nur an. `eigentlich nicht... störe ich?´ er kichert nur. also greife ich zu härteren mitteln und lasse seine lieblingstasse zu mir schweben. die mit dem kätzchen drauf. sein größtes kleinod neben seinen messern.... und diese hängt jetzt ziemlich wackelig in gut 2 metern höhe über dem harten fliesenboden. jetzt grinse -ich-* wirklich nicht? *seine augen werden groß, dann verzieht er schmollend sein gesicht. `du bist gemein´* hai. *er seufzt leicht und wirft uns noch einen leicht bedauernden blick zu, ein wachsames auge immer auf seiner tasse. `ich könnte mal wieder ins gamecenter gehen....´ die tasse sinkt um einen meter und schwebt leicht richtung küchentisch.´ ...und danach ins kino?´ die tasse ist auf dem tisch angekommen... allerdings noch seeehr wackelig am rand. farf hat es auf einmal eilig. `bin schon weg... viel spaß noch´ die tasse ist in sicherheit*

Schuldig
*ich verfolge den vorgang halb ungläubig, halb amüsiert. Offenbar hat nagi keinerlei angst vor irgendwelchen racheaktionen seitens farfarellos* … und das von Mr. Schuldig-du-bist-ein-manipulativer-bastard persönlich… ich muss aufpassen! Ehe ich mich versehe hast du mich auch voll im griff… wo waren wir stehengeblieben? ach ja - zu mir oder ... *ein blick in nagis gesicht und ich grinse erneut.* schon gut, ich gehe ja schon... langsam wirst du auch ganz schön schwer... *immer noch grinsend schleppe ich ihn richtung sein zimmer. er hat eindeutig das breitere bett.*

Nagi
*mit einem trockenen grinsen registriere ich das ping des aufzugs. farf ist weg* der zweck heiligt die mittel... *ich erschwere ihm seine trageaufgabe ein bisschen und knabbere an seinem ohr* und ich -habe- dich schon längst im griff.. *ein sanftes saugen an seinem ohrläppchen und eine leichte bewegung meines unterkörpers gegen seinen... und er stolpert fast. von dem wohligen schauer mal ganz abgesehen*

Schuldig
*ich zerbeisse ein stöhnen noch bevor es heraus ist. So nicht! ich lass mich doch nicht…* … willst du damit sagen ich – uhum..- *seine zunge, die sich weiter an meinem ohr zu schaffen macht, trägt nicht gerade zu meiner konzentrationsfähigkeit bei, außerdem vermindert dies augenblicklich die stabilität meiner kniegelenke* …ich würde triebgesteuert handeln? *ich wende den kopf und fange seine lippen ein, während ich ins wohnzimmer abbiege. Das sofa ist so verlockend nahe.* /dann hast du eindeutig recht. Im moment jedenfalls./ *ich lege ihn auf dem sofa ab und mich direkt dazu. Langsam schiebe ich seinen pulli hoch und folge dessen saum mit meinen lippen aufwärts. Kurz bevor der pulli vollends oben ist lecke ich kurz über die weiche haut auf nagis brust. Meine hände zittern tatsächlich leicht als ich anstalten mache, ihm das teil über den kopf zu ziehen. Bin mal gespannt ob er es zulässt.*

Nagi
/hai das merke ich/ ...und mir geht es im moment auch nicht groß anders. das sofa ist vielleicht nicht grad der beste platz für das was wir vorhaben, aber schuldig scheint es definitiv eilig zu haben. und daran bin ich nicht ganz unschuldig. ich lächele  als mir mal wieder auffällt -wie leicht- sich unser westentaschencasanova eigentlich beeinflussen lässt. von mir jedenfalls. ich genieße das gefühl seiner lippen auf meiner bauchdecke und brust als er meinen pulli hochschiebt und kraule leicht seinen nacken. ich mag das gefühl von seinen haaren zwischen meinen fingern, ganz weich und seidig. ich habe eine leichten knoten im bauch als er anstalten macht, mir meinen pulli ganz auszuziehen, aber das gefühl von seinen lippen an meinem schlüsselbein ist eindeutig interessanter. ich hebe mich leicht an um ihm zu helfen und bemerke verdutzt, dass ihm die hände zittern. ist er nervös? warum denn, es ist doch nicht das erste mal, dass er jemanden auszieht - ganz bestimmt sogar. ich ziehe ihn zu mir hoch damit ich ihn küssen kann. /du zitterst/

Schuldig
*ich lasse leicht abgehackt die luft raus, die ich angehalten hatte* hai.. *ich wundere mich selbst, wie atemlos ich klinge. Irgendwie will mir auch gar kein lockerer spruch einfallen. Ich lasse den pulli einfach fallen und küsse wieder nagis schlüsselbein entlang bis zur halsbeuge. Keine ahnung warum ich plötzlich so befangen bin, ist sicher weil… es hat mehrere gründe, wie ich feststelle.* /ich.. kann es irgendwie nicht glauben dass ich.. dass wir hier liegen und.. / *im endeffekt fühle ich mich wie ein noch jungfräulicher liebhaber, der angst hat sich zu blamieren.  Aber das ist nicht alles, ich will auch nichts falsch machen. Wenn ich so an die alpträume denke, die ich miterleben `durfte’… ich räuspere mich und lege den kopf auf seine brust, während ich sanft anfange, sein haar zu streicheln. So redet es sich irgendwie leichter* nagi… wenn.. also wenn ich was falsch mache, egal was, dann – dann nimm keine.. ich meine du brauchst nicht auf mich rücksicht nehmen oder so.. schmeiss mich ruhig vom sofa oder was auch immer. *ich sehe ihn nun doch an und grinse leicht schief* ich würde es allerdings begrüßen, wenn du mich leben lässt.

Nagi
*ich bekomme schon wieder dieses warme gefühl im bauch. er hat angst irgendwas zu machen was mir wehtun oder schlechte erinnerungen wecken könnte. schliesslich kennt er meine ganzen alpträume nur zu gut. und ich bin ja selber mehr als verwundert, dass es mir augenscheinlich überhaupt nichts ausmacht, von ihm berührt zu werden - ganz im gegenteil. aber wenn mich das selber schon wundert, was soll er dann erst davon halten. und ich muss meinen gedanken von vorhin korrigieren.. - es -ist- das erste mal für schuldig. das erste mal dass es ihm nicht egal ist was der andere denkt oder fühlt... deshalb ist er so nervös. ich ziehe ihn fest an mich und streiche ihm sanft über den rücken* mach dir nicht immer solche sorgen. ich weiss selber nicht genau warum es dieses mal etwas anderes ist als... *ich muss schlucken bei dem gedanken an die ganzen ähnlichen situationen die ich schon erlebt habe* .. als die male davor. aber es -ist- definitiv anders... und ich werde mich bestimmt melden wenn ich irgendwas nicht möchte oder nicht mag. *ich erwidere sein schiefes grinsen* und ich hatte eigentlich vor eventuelle beschwerden verbal zur sprache zu bringen.. und nicht indem ich dir die knochen breche. und deshalb... *ich schiebe mich unter ihm hervor bis wir die positionen getauscht haben und imitiere seine pulli-ausziehaktion* ..hör schon auf dir sorgen zu machen... *ich fahre leicht mit der zungenspitze über einen seiner nippel* .. und mach wonach dir der sinn steht...

Schuldig
*seine fast sachlichen worte beruhigen meine zweifel. Ich stutze kurz, als er sich unter mir hervorwindet, lasse ihn dann aber gewähren.  Wahrscheinlich, weil ich nur zu gerne glauben will, was er da sagt. Und als ich seine zunge spüre ist mein gehirn auch gar nicht mehr in der lage, irgendwelche zweifel zu formulieren. Ich gebe zu, es macht mich total an, dass er so unbeirrt die initiative ergreift. Ich ziehe ihn komplett auf mich und küsse ihn, erst noch sanft - doch schnell wird ein tiefer, verlangender kuss daraus.  Meine hände streichen seinen rücken abwärts und ich drücke ihn an mich. Er wird schnell erraten wonach mir der sinn steht, denke ich mal, also enthalte ich mich eines kommentars, während ich die finger unter den bund seiner jogginghose schiebe und sanft anfange, seinen hintern zu massieren.*

Nagi
*ich lächle leicht fies in den kuss /ganz schön ungeduldig koibito.../ -so- schnell bekommt er noch nicht was er will. ich kann mir bei ihm ein paar spielereien erlauben denke ich, also entferne ich telekinetisch seine hände wieder von meinem hintern und halte sie neben ihm fest, ohne ihm allerdings dabei wehzutun. sein gesichtsausdruck ist königlich, als ich auch den kuss breche und mich aufrichte bis ich mehr oder weniger auf ihm sitze und ihn angrinse während ich mit den fingerspitzen kleine kreise auf seine brust male, die empfindlichen brustwarzen dabei allerdings nicht berühre* mal sehn -wie- sehr ich dich schon im griff habe *ich ersetze meine fingerspitzen durch lippen und zunge und diesmal konzentriere ich mich ganz besonders auf all die kleinen softspots die schuldig durch scharfes einatmen verrät. dass ihm das gefällt, kann ich an der erhebung unter meinem hinterteil ziemlich leicht feststellen*

Schuldig
*wäre sein fieser kleiner kommentar nicht gewesen, hätte ich mir sicher wieder sorgen gemacht, etwas falsches gemacht zu haben. Stattdessen knurre ich ihn an.* fieslinnnnn.. *-versuche- ihn anzuknurren. Was er macht ist geeignet, jeden klaren gedanken aus meinem kopf zu fegen. Unwillkürlich versuche ich, meine lenden etwas anzuheben aber auch das unterbindet er effizient.* dir… scheint’s ja – uhnnn  - wieder blendend zu ge-haaah… was machst du denn! *irgendwie setzt er seine telekinese dazu ein, mir überall und nirgends kleine flammen auf die haut zu setzen. Es dauert nicht lange und ich bin auf hochtouren. Ich will ihn anfassen….* nagi – bitte!! Lass mich frei… bitte. *das letzte `bitte’ ist ein hauchen. Er schafft mich… doch er lächelt nur. Irgendwie wirkt dieses lächeln grausam auf mich, und in mir regt sich trotz. Ich nehme alle verbliebene konzentration zusammen und sende ihm diverse bilder –was- ich alles zu tun gedenke, wenn er mich dann endlich freigibt,.. wobei meine hände, meine zunge und nicht zuletzt der körperteil auf dem er grade sitzt eine tragende rolle spielen. An seinem leicht verzückt werdenden gesichtsausdruck erkenne ich, dass die visionen seinen beifall finden..* /na.. willst du es dir nicht doch noch überlegen, mich loszulassen?/

Nagi
*hmmm...er hat eindeutig phantasie... und da wären durchaus sachen dabei die mir gefallen könnten. aber er hat schon wieder so ein siegessicheres grinsen auf dem gesicht... und obwohl ich selber eigentlich kaum besser dran bin als er, bringt mich das doch dazu, ihn noch ein -kleines- bisschen zappeln zu lassen. ich beiße sanft in seinen nippel und lasse mir absichtlich viel zeit, als ich mich richtung hosenbund herunterküsse. besondere aufmerksamkeit widme ich seinem bauchnabel und der region etwas weiter drunter* bestechungsversuche schuldig?... *es wäre einfacher den knopf an seiner hose telekinetisch zu öffnen aber ich habe schliesslich übung in sowas und in sekunden habe ich knopf und reissverschluss  mit meinen zähnen geöffnet. während  eine meiner hände die neuerstandene bewegungsfreiheit nutzt um schuldig zum aufstöhnen zu bringen lecke ich ihm sanft über die lippen* dabei scheint dir doch zu gefallen was ich hier mache

Schuldig
*mein blick muss ziemlich flehend sein, als ich einladend die lippen öffne, denn er zeigt gnade und küsst mich tief, während seine hand nicht untätig bleibt und ziemlich nachdrücklich meine erregung umschließt. Ich stöhne laut auf.*  hai. … gefällt.. mir.. - nicht .. aufhören..mmh… *viel zusammenhängendes kann ich nicht mehr von mir geben, und so ergebe ich mich kampflos. Was soll ich auch machen… außer… ich sammle noch mal mentale kraft und sende dann alles, was seine berührungen bei mir auslösen an ihn… was eintritt, ist ein effekt den ich mir in meinen kühnsten träumen nicht ausgemalt hätte. Die gefühle gehen im ping-pong verfahren hin und her und schaukeln sich dabei auf - es kann nicht mehr lange dauern, dann müssen wir beide duschen...* 

Nagi
was-hnnn...*das aufstöhnen kommt ungefragt über meine lippen als mich auf einmal eine welle an lust und verlangen überflutet die nur von schuldig kommen kann... und in kombination mit meiner eigenen erregung sehe ich kurzfristig sterne. das wiederum führt dazu, dass die emotionen, die schuldig mir schickt -noch- intensiver werden... und sämtliche konzentration die nötig wäre um schuldig noch weiter festzuhalten ist mit einem schlag dahin*

Schuldig
*Offenbar kann er genauso wenig wie ich die konzentration aufrechterhalten. Ich ziehe ihn mit einem glücklichen aufseufzen an mich und küsse ihn hungrig.* /ganz schön fies bist du…/ *da meine hände jetzt frei sind, kann ich ihn –endlich- anfassen… ich schiebe sie wieder da hin wo sie waren, bevor er sie so grausam gefesselt hat und presse ihn nachdrücklich an mich..* /..aber ich verzeihe dir noch mal./ *langsam schiebe ich die jogginghose runter, jetzt doch wieder ein bisschen vorsichtiger trotz aller erregung und allen wollens. Kein grund hastig zu werden… ich küsse seinen hals und fahre mit der zunge zärtlich über seine brust, während ich ihn aus seiner hose pelle. Ich überlege kurz, ihn zu fragen ob alles in ordnung ist, aber wenn ich meinen sinnen trauen darf, -ist- alles in ordnung und ich habe keine lust die stimmung zu versauen. Langsam kann ich mich auch kaum noch beherrschen*

Nagi
*ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mir sämtliche gemeinheiten, die ich noch in petto haben sollte, irgendwie entfallen sein müssen... genauso wie die idee für eine antwort, die aus mehr bestehen würde als aus unartikuliertem betteln... und so mache ich das einzige was mir noch einfällt, nämlich schuldig komplett seiner hose zu entledigen und mich fester an ihn zu pressen.. und ihn mit ein paar gut plazierten mentalen und körperlichen streicheleinheiten dazu zu bringen -endlich- mit dieser zögerei aufzuhören..., dass es mir definitiv -mehr- als gut geht ist ja wohl eindeutig zu sehen*

Schuldig
*ich brenne lichterloh. das einzige, was in meinem gehirn jetzt noch platz hat, ist der wunsch in ihm zu sein.. –tief- in ihm. keine zeit mehr für spielereien. Nagi weiß das, denn zwischen uns ist ein link offen, wir teilen alles was wir empfinden in echtzeit. Und er vermittelt mir deutlich, dass er ebenfalls -absolut- nicht gewillt ist, noch länger zu warten. ich küsse ihn wie von sinnen und sehe in seine vor lust halb geschlossenen augen. Ich streiche über seinen bauch nach unten, stöhne zusammen mit ihm auf, weil sich die durch ihn wogende lust mit meiner vereint als sich meine hand um seine erektion schließt, während die andere hand sich einen weg zwischen seine schenkel bahnt. Anscheinend hat er darauf gewartet, denn er öffnet sich mir sofort und ermutigt mich mit aufgewühlten kleinen lauten und den mentalen entsprechungen dazu, weiterzumachen. Ich  küsse ihn wieder und er antwortet voller hunger. Gleichzeitig bearbeitet er meine Erregung härter, aber ich halte seine hand fest und stöhne an seinen lippen auf* /…stop.. hol .. tube bitte. nachttisch…./ *ich hoffe er bekommt noch so viel konzentration zusammen, um das gleitmittel aus meiner schublade zu holen. Ich hatte mit einer so ungestümen entwicklung nicht gerechnet - und folglich bin ich nicht vorbereitet.*

Nagi
*ich stöhne ungeduldig auf. manchmal hat dieses `ich will dir nicht wehtun´ auch seine nachteile. ich bin es durchaus gewöhnt auch -ohne- gleitmittel genommen zu werden, das war eigentlich sogar eher die regel als eine ausnahme aber schuldig scheint das nicht zu wollen. wie er allerdings denkt, dass ich mich genügend konzentrieren könnte solange er seine hände nicht 2 sekunden stillhält weiss ich auch nicht. ich verbeisse mir einen bissigen kommentar und ein weiteres stöhnen als ich das letzte bisschen selbstbeherrschung das ich noch habe dazu benutze um seiner bitte nachzukommen. das etwas so kleines so schwer werden kann... ich bin wirklich ein bisschen erschöpft als das gewünschte objekt endlich über dem sofa schwebt... aber die erschöpfung ist schnell vergessen als schuldigs hand- mit jetzt noch etwas unangenehmen kühl-glitschigen fingern- wieder zwischen meine schenkel gleitet um da weiterzumachen wo er eben aufgehört hat. es treibt mich fast zum wahnsinn als er erst sanft um meinen eingang streicht bevor er vorsichtig einen finger einführt und ich schaffe nur ein keuchen aus ungeduld und lust* mehr!

Schuldig
*er scheint nicht sonderlich darüber erbaut zu sein, worum ich ihn bitte, kommt aber meiner bitte nach. Der zu mir herüberschwappende unmut irritiert mich etwas und ich küsse zur entschuldigung seine schultern. Als die tube –nach einer mir endlos scheinenden zeit- über dem sofa auftaucht kann ich gar nicht schnell genug zugreifen… mit vor ungeduld bebenden händen schraube ich sie auf und bedecke meine finger großzügig mit dem gel. Ich ziehe nagi dann fest an mich um ihn hart zu küssen. Währenddessen streiche ich leicht zwischen seinen hinterbacken entlang, bis ich an die enge öffnung komme. ich bin zuerst noch behutsam und führe nur einen finger ein bis ich merke, dass er ungeduldig wird... –noch- ungeduldiger, wie sein keuchen mir sehr deutlich signalisiert. meine augen schließen sich und ich schnappe nach luft, als mich eine welle von solchem verlangen durchflutet, dass ich alle Vorsicht vergesse und gleichzeitig mit zwei fingern tief in ihn eindringe. Ich kann nicht mehr länger warten und rasch kommt der dritte finger hinzu. Es dauert nicht lange bis ich den gewissen punkt in ihm finde. Er reagiert mit heftigem aufbäumen, seine nägel bohren sich in meine haut und er stöhnt zusammen mit mir tief in den kuss, während sich unser beider lust vermengt. Ich muss mich zusammenreißen um nicht wie ein Raubtier über ihn herzufallen und es gelingt mir, wenn auch mühsam. mein kuss wird etwas sanfter, ebenso wie die bewegungen meiner hand. Ich löse meine lippen von seinen und mache die augen wieder auf. Er sieht atemberaubend aus mit dem leidenschaftlichen Blick, den geröteten wangen, das seidige haar zerzaust, leise keuchend mit halb geöffneten lippen, ein feiner schweißfilm bedeckt seine oberlippe den ich wegküsse, während ich noch einmal den geheimen punkt in ihm streife…*

Nagi
*schuldigs finger finden wieder diesen kleinen punkt in mir und eine erneute hitzewelle, stärker als die erste, durchflutet mich. aber so gut sich das auch anfühlt... es ist eindeutig etwas anderes das ich in dieser position haben möchte. mit einem leicht enttäuschten seufzen merke ich, wie seine bewegungen wieder langsamer und zärtlicher werden. das ist zwar auch durchaus nicht schlecht, aber nicht das, was ich im moment möchte. wie er immer so schön sagt, ich bin schliesslich auch nur ein 16 jähriger teenie, dessen hormone sich im moment -definitiv- nicht benehmen können. und schuldig legt eine absolut untypische selbstbeherrschung an den tag. ich grinse leicht während ich in sein ohr beisse. aber ich kenne da noch den einen oder anderen trick... schuldigs körper spannt sich schlagartig an als nun -ihn- streichle und seine bewegungen imitiere, meine telekinetischen finger sind überall und nirgends zugleich und er stöhnt hart auf als ich -seinen- softspot finde und ihm die gleiche aufmerksamkeit zukommen lasse wie er mir. ich küsse ihn leidenschaftlich und kann förmlich fühlen wie das letzte bisschen selbstbeherrschung, das er noch hat unter meinen `fingern´ anfängt zu bröckeln. ich vergrabe meine hände tief in seinen haaren während ich sanft an seinem ohrläppchen sauge und ein heiseres `ich will mehr...´ flüstere*

Schuldig
nnnnnh ich weiß.. ! *was macht er da mit mir? Er bringt mich fast um den verstand. will er dass ich jegliche kontrolle verliere und mich ohne rücksicht auf ihn stürze? Dass er -genau das- will vermittelt er mir gleich auch noch über den link, indem er deutliche bilder davon sendet, -was- genau er darunter versteht. Selbst wenn ich es gewollt hätte… ich –kann- mich nicht länger zurückhalten. Ich küsse ihn noch einmal leidenschaftlich und löse dann seine hände aus meinen haaren. Während ich mich aufrichte greife ich unter ihn um seine hüften leicht anzuheben. Unsere blicke sind ineinander verschränkt als er seine beine um mich schlingt… ich greife noch mal nach der kleinen tube und will mich für ihn vorbereiten worauf er unwillig den kopf schüttelt.  Es reicht jetzt… sagt sein blick. Genug gewartet. Er braucht mir weder telepathisch noch sonstwie zu sagen was ich tun soll… ich weiß was wir beide jetzt wollen. Ohne noch lange zu zögern dringe ich mit einem harten stoß tief in ihn ein.  mein kopf fällt in den nacken und ich kann nicht anders als aufzuschreien als mich seine enge heiß umschließt. Die gefühle die mich überfluten kommen von ihm und von mir, vermischen sich zu einer unglaublichen welle der Leidenschaft. Ohne noch länger zu warten beginne ich ihn mit gleichmäßigen stößen zu nehmen. Jede meiner bewegungen in ihm löst einen kleinen schrei aus, jedesmal durchpulst mich die lust wie ein  stromschlag. ich beuge mich zu ihm herab und küsse ihn tief, um mich dann wieder aufzurichten. Meine hände umklammern hart seine hüften und ziehen ihn mir bei jedem stoß heftig entgegen. In mir ballt sich eine mächtige glut aus purer ekstase zusammen, die jeden moment explodieren wird. Ich bremse mich wieder etwas und bewege mich nicht mehr so wild in ihm. während ich mich auf ihn lege und seinen nippel mit zunge und zähnen reize umfasse ich ziemlich hart sein glied* /ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte…/

Nagi
*meine kleine `bring schuldig um den verstand´ nummer hat -ausgezeichnet- gewirkt. ich bäume mich heftig auf, als er mit einem einzigen harten stoß in mich eindringt und für eine sekunde spüre ich einen brennenden schmerz. aber die fast übermächtige empfindungswelle von schuldig und der ekstatische anblick den er mir bietet, lassen mich das schnell vergessen. ich kann spüren wie sich in rasender eile der kleine harte knoten in meinem unterleib vergrößert als er mit nahezu jedem neuen stoß den empfindlichen punkt tief in mir drinnen trifft und ich unterstütze seine bewegungen, hebe ihm bei jeder bewegung den unterleib entgegen um ihn noch tiefer, noch fester in mir zu spüren. ich gebe einen leisen laut der enttäuschung von mir als sich seine bewegungen verlangsamen, ein lustvolles aufstöhnen folgt als ich seine zähne an meinen nippeln und seine hand um meine erregung spüren kann. /-willst- du das denn überhaupt?.../ die spannung in mir ist fast nicht mehr auszuhalten als ich wieder mental in ihn eindringe, sein nächster stoß ist unkontrolliert und hart, seine zähne graben sich tief in meine halsbeuge als er laut aufstöhnt... das und die erneute welle von lust die mich umspült ist alles was ich noch brauche und für eine sekunde lang sehe ich sterne als ich mich fast schon schmerzhaft aufbäume und in seine hand ergieße*

Schuldig
/nein.. will ich nicht/ *das gefühl, ihn zu besitzen und quasi gleichzeitig von ihm genommen zu werden ist zuviel. ich stoße wieder hart zu und  versenke mich noch einmal tief in seinem körper. Als sich seine muskeln immer wieder fest um mich schließen und mich der ausbruch seiner lust durchpulst, habe ich für einen augenblick das gefühl, meinen körper zu verlassen. Ich weiß nicht mehr, ob das –sein- glied ist das in meiner hand pulsiert oder meines, ob –ich- in ihm bin oder –er- in mir… ich schreie rau auf und er in meinem kopf ebenso, als ich schließlich aufgebe und tief in ihm komme. er hält mich ganz fest als ich auf ihm zusammensacke und streichelt sanft meinen verschwitzten rücken. Ich habe das gefühl gleich ohnmächtig zu werden und kuschle mich an seine schulter*

Nagi
*schuldigs letzter ausbruch pulsiert immer noch in kleinen wellen durch meinen ganzen körper und ich genieße das gefühl ausgiebig. er hat immer noch probleme wieder zu atem zu kommen und ich streiche ihm sanft über den rücken und die verschwitzten haare. er wirkt ziemlich abwesend und ich habe ein bisschen angst ob das nicht zuviel für ihn war. er ist schliesslich telepath und selbst für mich unsensiblen klotz war das schon ziemlich heftig. ein bisschen besorgt ziehe ich ihn näher an mich ran* ne schuldig? daijobu?

Schuldig
*ich schlinge meine arme um ihn und schmiege mein Gesicht  an seinen hals.* hai… *tatsächlich leide ich unter einem leichten realitätsverlust. Ich habe den link gekappt als ich erkannt habe, dass ich nicht mehr genau wusste, wer von uns beiden –wer- war. Grade noch rechtzeitig wie ich jetzt merke, denn ich kann keinen klaren gedanken fassen. /kneif mich mal/ ich merke wie er stutzt. Denkt er ich dreh durch oder so?* das ist mir schon lange nicht mehr passiert… *ich bin so müde. Kann kaum noch was erklären* Muss nur ein nickerchen machen, dann geht’s wieder. Ich .. *flüchtig fällt mir ein, dass wir ein prächtiges bild abgeben müssen, so verschlungen auf dem sofa.* …muss ins bett.. brad kommt sicher bald. *meine augen wollen durchaus zufallen und ich versuch mich aufzurichten.*

Nagi
*er wirkt definitiv so als ob er noch nicht wieder ganz hier wäre, irgendwie leicht verwirrt. hoffentlich ist ein nickerchen wirklich alles was er braucht. er hat probleme, sich aufzurichten und wirkt als ob er gleich entweder einschläft oder ohnmächtig umkippt. -so- schafft er es jedenfalls nicht bis in sein zimmer.. oder meins das ist näher. wortlos helfe ich ihm sich aufzusetzen und ich reagiere nicht auf seine schwachen proteste als ich ihn einfach in den arm nehme und telekinetisch trage. ich bin ziemlich ko und der weg in mein zimmer war noch nie so lang wie jetzt. mit einem erleichterten aufseufzen lasse ich schuldig schliesslich in mein bett plumpsen *man bist du schwer...* ich fühle mich verschwitzt und klebrig und ihm geht es bestimmt nicht anders* wart mal nen moment... *ich gehe ins bad, wasche mich kurz und mache ein frotteehandtuch für schuldig nass. auf dem weg zurück stoppe ich kurz in der küche und nehme noch eine flasche wasser mit, vielleicht hat er durst. als ich wieder in meinem zimmer bin scheint schuldig schon eingeschlafen zu sein und ich genieße kurz den anblick der sich mir bietet, bevor ich ihn sanft mit dem feuchten handtuch abreibe*

Schuldig
*mehr oder weniger willenlos lasse ich mich von nagi in mein zimmer schleppen. Moment – das ist nicht mein zimmer. Oder doch? er lässt mich unsanft auf das bett fallen, meint ich wäre schwer  und verschwindet dann mit den worten ich solle warten. Seitdem ich den link unterbrochen habe fühle ich mich schrecklich. Irgendwie.. total einsam. Leer. so ein grober fehler ist mir schon lange nicht mehr unterlaufen. Erste regel für telepathen: vergiss nie, dich klar von dem anderen geist abzugrenzen.. nun – ich habe es offensichtlich vergessen. Und zwar gründlichst. Ich schließe die augen und versuche wieder in die reihe zu kommen. Nagi ist im bad, das höre ich. Jetzt in der küche. Was er wohl denkt? Ich kann jetzt nicht seine gedanken lesen geschweige denn kontakt herstellen. Meine gedanken verschwimmen gerade, als ich spüre wie ich mit einem feuchtwarmen tuch abgerieben werde. Ich öffne mühsam die augen.* bleibst du hier … bitte? *vielleicht hilft ja körperliche nähe.. dann fallen mir unsere sachen ein, die ja noch im wohnzimmer rumliegen. Aber… Irgendwie ist mir alles so egal…*

Nagi
*irgendwie wirkt er klein in meinem bett, so ganz zusammengekauert und ich spüre einen kleinen stich in mir. ich gebe ihm einen sanften kuss* natürlich. ich bringe nur schnell das handtuch weg und mache im wohnzimmer ein bisschen ordnung... *ich schaue ihn besorgt an* soll ich dir eine von deinen tabletten holen?

Schuldig
Ja.  Gut. *Tablette. Gute idee Sicher wird die helfen. Danach schlafen, und wenn ich aufwache ist alles wieder normal. Irgendein gedanke am rande meiner wahrnehmung nervt mich… ich krieg ihn nicht zu fassen. Irgendwas vergesse ich doch dabei… aber was war das nur? Es war was wichtiges… nagi verschwindet und ich höre ihn draussen rumoren. Nach einer kleinen weile kommt er mit dem tablettenröhrchen wieder und hält mir eine hin. Ich hebe nur zwei finger. Eine wird wohl nicht viel bringen. Er reicht mir noch eine zweite und ich spüle sie mit wasser hinunter. Ich bin jetzt wirklich sehr schläfrig.* nicht. weggehen. Bitte. *meine augen fallen endgültig zu. Mir fällt jetzt auch ein, was das für ein gedanke war. /brad nichts sagen/ ich bin mir nicht sicher, ob ich es für nagi wahrnehmbar ausgesprochen habe.. aber ich hoffe es mal*

Nagi
*er klingt so ängstlich... ich bekomme fast ein schlechtes gewissen. ich stelle tabletten und flasche auf meinen schreibtisch und krieche dann zu ihm unter die decke. bevor ich irgendwas tun kann hat er sich schon an mich geklammert als ob sein leben davon abhinge* shshh aijin, ich bleibe hier. keine sorge, ich geh nicht weg.. *ich streichle ihm sanft über haare und schultern um ihn zu beruhigen. dass sex so eine auswirkung auf ihn haben kann verwirrt mich.. vielleicht hatte er probleme mit dem link. ich hauche ihm einen kuss auf die haare* und crawford geht das gar nichts an, ich werde ihm nichts sagen. *ich ziehe ihn so, dass er wieder mit dem kopf an meiner schulter liegt* schlaf jetzt koibito

Schuldig
*ich entspanne mich unter seinen sanften berührungen und bei seinen beruhigenden worten schnell wieder und seufze erleichtert. Offenbar brauchte ich noch mehr als nur tabletten… Aber der seltsame druck in meinem kopf fängt langsam an, sich aufzulösen – die tabletten tun anscheinend immerhin ihre gewünschte wirkung. Die bleierne müdigkeit weicht einer leichten schläfrigkeit und meine zunge scheint sich wieder leichter bewegen zu können.* hai. Ich schlafe immer ungefähr zwei stunden nach den dingern… *ich küsse die haut seines halses, der direkt vor mir ist und kuschle mich wohlig an ihn* das war knapp schätze ich mal… *ich lege meinen arm über seinen bauch und schließe die augen* oyasumi. *und ganz leise in seine halsbeuge* suki da yo..

Nagi
*ich atme ein wenig ruhiger als ich merke das die tabletten ihre wirkung tun und er ein bisschen ansprechbarer wird.* sieht ganz so aus... *ich vergrabe wieder meine finger in seinen haaren und merke wie auch bei mir die müdigkeit allmählich überhand nimmt* oyasumi... und ich habe dich auch lieb, baka...

Schuldig
Das weiß ich… glaub ich *ich kann’s mir nicht verkneifen doch noch das letze wort zu haben. Offenbar weiß ich doch langsam wieder, wer ich bin. Und wer da neben mir liegt und grade gesagt hat dass er mich liebt, weiß ich auch. Das macht mich wieder ganz dizzy im kopf und in meinem bauch tanzen schmetterlinge. Ich denke mal, viel mehr gutes kann nicht auf einmal passieren.. fast seinen verstand zu verlieren und die kurve zu kriegen ist ja schon gut. Ihn dann gleich wieder zu verlieren, im positiven sinne gemeint, ist besser… mit einem wahrscheinlich ziemlich breiten grinsen schlafe ich ein.

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Nach ungefähr einer minute – jedenfalls kommt es mir so vor, obwohl die Uhr tatsächlich gute zwei stunden später anzeigt – werde ich von unerträglichem krach geweckt. Wieder mal donnern an der tür. `Nagi! Nagi! Komm sofort in mein büro!’ ich öffne die augen und sehe in die blauen tiefen der augen dessen, nach dem so vehement gebrüllt wird. Meine lippen formen das wort `brad?’, was eine vollkommen überflüssige frage ist. Na toll… wenn er mich hier findet kann ich gleich die koffer packen. Ich bin nur froh dass er wenigstens nagis privatsphäre respektiert. Wahrscheinlich hat er seine knochen nicht numeriert… zu meinem Ärger steht nagi auch sofort auf und zieht sich an. Als ich sehe dass er sich frisches zeug nimmt, fallen mir siedendheiß unsere klamotten vor dem sofa ein. du scheiße! Die liegen da ja immer noch… hoffentlich ist brad noch nicht… `NAGI!!!!’  Er ist. Offensichtlich gerade eben. Ich will nach nagis hand greifen doch er schüttelt den kopf. Sein lächeln soll mich sicher beruhigen, aber als er draußen ist habe ich einen puls von mindestens 200. verdammt, ich habe sicher alles vergeigt, was zu vergeigen geht

Teil 3                                                                                                           back