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                        Amai Teil 2   von Lady Shanaee
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 Author’s Note:  Sollte man das vielleicht als Psychologieklausur einreichen? Ich fürchte, ich werde „Amai…“ nicht beenden können - jedenfalls nicht so wie ich gehofft hatte… Na ja. Diesmal war ich so schlau, erst den Text zu überarbeiten, und dann ihn zu posten... Und ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich ermuntert haben, weiterzuschreiben auch wenn mir alles aus den Händen zu gleiten scheint... Ich hoffe, das Warte hat sich gelohnt.

Shanaee

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// Gedanken // // „Zitate“ // [Fußnote] -> Übersetzung steht unten, ihr kennt das ja vom ersten Teil…

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Amai…

Kapitel II. Deguchi ga - mienai…[1]

Per Teleportation zurück in seinem abgelegenen Unterschlupf verfluchte sich Zâdei für seine Dummheit. Er hätte wissen sollen, daß sein geliebter Engel ihn nicht geholt hatte, weil er ihn für fähig hielt, Laures’ Wunsch zu erfüllen.

// Ich hätte es wissen sollen. //

„AAAAAAARRRRRGH…!!!“

Felssplitter prasselten wie Regen auf ihn herab, als er gegen die Wand der Höhle schlug, die daraufhin Risse zeigte, die sich in kürzester Zeit durch den ganzen Berg zogen und diesen zum Einsturz brachten. Fluchend rannte der Dämon ins Freie, noch keinesfalls beruhigt. Wie gern hätte er jetzt jemanden getötet, aber in diese karge Einöde verirrte sich nicht einmal eine Fliege.

// Ich bin so ein Idiot! Ich falle immer wieder auf ihn rein! //

Wütend auf Laures, Hilda, Teteiyus und vor allem sich selbst starrte der schwarzhaarige Dämon auf den Geröllhaufen, der sich „Gebirge“ genannt hatte.

// Warum setze ich mich nur immer wieder diesem *beschissenen* Gefühl aus? Immer wieder diesem Hunger, den ich sowieso nicht stillen kann… //

„CH’ KUSOOO!!!“ [2]

„Wirklich ganz toll. Wenn du so weitermachst, gibt es in ganz MaKa bald keine Berge mehr…“

„WAS INTERESSIERT MICH DAS?!“

Eine Energiekugel aus der dunkelgrünen Dämonenklaue hätte beinah den Dämonenengel verbrannt. Doch dieser wich nur elegant aus, das Gesicht zu der amüsierten Maske eines Lächelns verzogen, bei der lediglich eine weißsilberne Augenbraue hochgezogen wurde.

// Ich benehme mich wie ein wildes Tier. Wie ein Barbar! //

„Wie kommst du hierher?“

// Warum kann ich mich in seiner Gegenwart nicht zusammenreißen? //

„Laures-samas und deine Kräfte gleichen meinen zwar nicht unbedingt, aber einige Dinge sind dennoch möglich.“

Laures, Laures, Laures. Immer wieder Laures! Zâdei biß die Zähne zusammen und unterdrückte ein Knurren.

„Und *warum* bist du hier?“

Für den Tumult in Zâdeis Innerem klang seine Stimme inzwischen wieder einigermaßen kontrolliert, auch wenn die Worte zwischen den zusammengebissenen Zähnen heiser hervorgepreßt kamen… Fast zu spät entdeckte der temperamentvolle Shôgun den für einen Moment unsicheren Ausdruck im Gesicht des Engels, der sehr schnell wieder verschwand.

„Ich wollte mit dir reden“, kam es dann beinahe gelangweilt.

„Falls du mich dazu überreden willst, Laures doch noch zu helfen, kannst du gleich wieder verschwinden“, knurrte Zâdei.

„Das ist nicht der Grund meines Kommens“, erwiderte Teteiyus. „Du hast deine Meinung zu diesem Thema bereits deutlich zum Ausdruck gebracht.“

Grüne Augen glitten gedankenverloren über Felsbrocken. Zâdei schwieg - er hatte bereits zuviel gesagt.

So standen sie da, und lange Zeit sprach keiner der Beiden ein Wort. Die Sonne wanderte in ihrer Bahn über den Himmel, die Wolken goldrot färbend.

„Ich wüßte gern, warum du immer solche Dummheiten machst“, murmelte Teteiyus schließlich und musterte das Gesicht des Dämonengenerals, das keine Gemütsregung verbergen konnte.

Genaugenommen hatte Zâdei sein ganzes Wesen nicht unter Kontrolle, doch er sah unheimlich sympathisch aus, wenn er zum Beispiel scherzte oder überrascht war. Die goldbraunen Augen waren dann immer geweitet und groß wie die eines Kindes und der Dämon verlor für einen Moment lang das gefährliche Aussehen, das so typisch für ihn war. Gewalt war für Zâdei schon immer ein selbstverständliches Mittel zur Lösung seiner Probleme gewesen und daß er den neben ihm stehenden Dämonenengel noch nicht vergewaltigt oder dergleichen gequält und gedemütigt hatte, rechnete dieser ihm hoch an.

„Was für Dummheiten?“

„Nun ja…“, der Engel suchte nach den passenden Worten, „zum Beispiel mir erst den Flügel abzureißen und mich dann unter allen Umständen wieder lebendig machen zu wollen. Oder dieses Monster, was du dann geworden bist, um mit Laures-sama kämpfen… Warum hast du mich nicht einfach sterben lassen?“

Zâdei stutzte. Was sollte diese Frage?

„Hat Laures dich geschickt, um das herauszufinden?“ wollte er wissen.

Teteiyus schüttelte den Kopf. Als der Dämonengeneral seinen Blick suchte, entdeckte er darin nur Neugier, nicht die Kälte und Leere, die sonst immer in den grünen Tiefen gelegen hatte. Die schöne Kreatur brach den Kontakt, indem sie leicht den Kopf schüttelte.

„Nein… Auf der Suche nach dir habe ich Roderique getroffen“, murmelte sie dann. „Er meinte, daß du dich sogar auf die Seite der Menschen gestellt hast… Warum, Zâdei?“

Dieser hätte auf ewig der warmen Stimme zuhören mögen, die beim Sprechen jedesmal ein Kleinwenig vibrierte. Sie klang beinah ein wenig wie ein Streicheln, sanfte Hände, die über seine Seele fuhren.

// WEIL ICH DICH LIEBE, DU IDIOT! //

Zâdei ballte die Hände zu Fäusten, öffnete sie wieder und betrachtete sie nachdenklich. Rauhe, kräftige Kriegerhände, die sich bemüht hatten, zärtlich zu sein und doch nur Schaden anrichteten, weil es ihnen nicht gelang. Kein Vergleich zu Laures’ beinah feenhafter Eleganz. Er mochte stark sein… nein, er *war* stark, doch sein Herz schlug nur für diese Hilda. Seine sogenannte „Schwäche“ war seine Stärke.

„Ist doch egal“, antwortete Zâdei schließlich. „Ich hatte meine Gründe.“

„Und dieser *Grund* besaß nicht zufällig nur *einen* weißen Flügel und war in einer Eiswüste gefangen?“

Der Andere starrte den weißhaarigen Engel entgeistert an. Dieser lächelte kaum merklich, als er sah, daß er Recht gehabt hatte.

„Immerhin bist du ja wieder rausgekommen“, knurrte Zâdei und hoffte, daß in seiner Stimme der Schmerz nicht mitklang, den er fühlte.

Den er vor allem vor sich selbst zu verbergen versuchte, denn es tat *wirklich* weh, Teteiyus glücklich und erholt zu sehen - es tat verdammt weh.

// Laures, du sollst verflucht sein. Du hast deine kleine Miezekatze, die du liebst, und deinen stolzen Engel, der sich um dich kümmert. Du hast es wieder mal geschafft, mein Leben in Schutt und Asche zu legen. Verfluchter Bastard… //   Es war nicht so, daß Zâdei eifersüchtig auf Laures war, aber dazustehen, mit diesem Schmerz in seinem Inneren und die Gewißheit zu haben, daß er wohl immer der von allen gefürchtete <i>Shôgun</i> sein würde… Angst war in mancherlei Hinsicht gut, doch zuviel davon bewirkte das Gegenteil von dem, was sie sollte. Er, Zâdei, konnte ein Lied davon singen. Dabei wollte er nur…

„Du hast mir immer noch nicht gesagt, warum du hier bist“, sagte der Dämonengeneral nach einer weiteren Weile Schweigen. „Ich will jetzt keine Ausflüchte hören, Tetei: Spuck’s aus!“

Der Engelsdämon neben ihm schrak zusammen, und Zâdei fand seine trübsinnigen Gedanken bestätigt. Der Schmerz in ihm wurde größer, insofern das noch möglich war.

„Ich weiß nicht, weshalb du dich so seltsam aufführst“, begann Teteiyus, jedes Wort auf das sorgfältigste abwägend, „aber du bist nach dem Kampf gegen Laures-<i>sama</i> bewußtlos geworden und als du wieder aufgewacht bist, hast du dich so schnell aus dem Staub gemacht, daß… daß ich mich nicht einmal bei dir bedanken konnte.“

Er war immer leiser geworden, so als würde sich der Dämonenengel dafür schämen, doch Zâdei hörte ihn trotzdem. Wutentbrannt wirbelte er herum und schlug seinen schönen Gegenüber, noch bevor er sich dessen bewußt war. Teteiyus taumelte, fiel aber nicht. Enttäuschung malte sich auf seinen Zügen, als er die Hand an die Wange hob, die sich bereits dunkelrot verfärbt hatte.

// Wut steht ihm besser zu Gesicht als Angst… //

„WAS FÜR EIN DRECKIGES SPIEL SPIELT IHR MIT MIR?!“ tobte Zâdei los und schüttelte das zierliche Wesen außer sich vor Gefühlen, die er nicht mehr auseinanderhalten, geschweige denn kontrollieren konnte. „Ich bin euch aus dem Weg gegangen, so gut es ging, weil ich es NICHT MEHR ERTRAGEN KONNTE!!! Reicht es denn nicht, daß du mich in meinen Träumen quälst, mußt du das jetzt auch noch machen, wenn ich wach bin?! Verdammt noch mal, soviel Scheiße kann ich doch gar nich’ angestellt haben, daß ich jetzt so dafür bestraft werde!“

Der Dämonenengel ertrug den Gefühlsausbruch schweigend, allerdings sah er aus, als wäre ihm gerade eine wichtige Erkenntnis gekommen.

„Dann stimmt es also“, murmelte er.

„WAS STIMMT ALSO?!“ brüllte Zâdei.

„Daß du mich liebst“, kam es ruhig. „Ich habe es nicht geglaubt, aber alle haben es gemerkt.“

Alle Kraft schien plötzlich aus dem Körper des dunkelhaarigen Dämonen zu weichen, und zitternd sank er auf die Knie.

// Was für eine Blamage... der Shôgun auf den Knien... //

„Geh’“, befahl er erstickt. „Wenn du jetzt nicht verschwindest, wirst du keine Gelegenheit mehr dazu kriegen, das versprech’ ich dir…“

„Hast du mir denn nicht schon alles genommen?“

Zâdeis Kopf schnellte nach oben, und sein Blick begegnete dem des Dämonenengels, sich wünschend, nur einmal in dem hellen Grün ertrinken zu können. Das Eis dieses Engels hier zu schmelzen, war jedoch nicht *ihm* vergönnt, und er verfluchte das Schicksal, das sie beide zusammengeführt hatte, ein weiteres Mal.

„Mein Leben, meine Freiheit…“, fuhr Teteiyus unbarmherzig fort, „… meinen Stolz und meine Selbstachtung. Du hast mir gezeigt, wie bedeutungslos das Leben an sich ist, als ich deiner Willkür ausgeliefert war. Was willst du noch?“

„Ich will, daß du gehst und mir nie mehr unter die Augen kommst“, antwortete der Kniende bebend, sah das Wesen seiner Träume dabei allerdings nicht mehr an, sondern den felsigen Boden.

„Wie du meinst, Zâdei... sama...“

War das Hohn, was da in dieser Bemerkung unüberhörbar mitschwang?! Ein kurzer Seitenblick aus zusammengekniffenen Augen war das einzige Anzeichen von Groll, das der sonst so Hitzköpfige erkennen ließ. Provozierte Teteiyus ihn gerade *absichtlich*, wohl wissend um die Folgen, die so etwas haben konnte?

Ein Flügelrauschen verriet, daß sich der Engel tatsächlich auf den Heimweg machte, und der Shôgun atmete erleichtert auf. Noch einen Augenblick länger, und er wäre vor Teteiyus in Tränen ausgebrochen... oder hätte seinem Verlangen nachgegeben, den schönen Dämon unter sich zu begraben. Aber da er nicht mehr da war, gab es auch keine Wünsche, die es zu unterdrücken galt. Er war allein.

// „Sonna chachina Puraido nado mochi awasete inai no de ne“ //[3]

Laures wußte möglicherweise Rat, aber da der Traum seiner schlaflosen Nächte auf ihn fixiert war, war gerade er der falsche Ansprechpartner in dieser Herzensangelegenheit. Der selbsternannte Herrscher war überheblich, und genau deshalb mochte Zâdei ihn nicht. Dummerweise war er der Einzige, dem Teteiyus vertraute und der ihn gut genug kannte...

Das Verlangen in seinem Körper brodelte unablässig weiter und würde wohl niemals aufhören, während der schwarzhaarige Dämon zusammengekrümmt auf dem Boden lag und zu keinem klaren Gedanken mehr fähig war. Als er sich nach endlos scheinender Zeit schließlich erhob, machte er sich auf den Weg in die NingenKai, genauer gesagt, in Richtung Schloß Berk.

 

 Alles lag in Schutt und Asche, kein Mensch hatte es gewagt, den einstigen Schloßplatz wieder zu betreten oder zu bebauen. Das Gelände war verwildert und mit Pflanzen überwuchert, das Schloß selbst war in jener Dimension in die Teteiyus es damals mit Hilfe des JiKuuJu[4] verbannt hatte, während es in Flammen aufging.

// Ich hätte damals schon mitgehen sollen. Es hätte mir viel Elend erspart. //

Flüchtig überlegte Zâdei, ob er gerade in Selbstmitleid zerfloß, doch dann verwarf er diesen Gedanken wieder. Vielleicht war es am besten, wenn er einfach zu Laures’ ins Schloß flog, seinen Engel schlicht und ergreifend entführte, sein Ki[5] versiegeln und irgendwo einsperren würde, wo Laures’ ihn *nicht* finden konnte. - Aber das war so hirnverbrannt, daß Zâdei gereizt den Kopf schüttelte. Selbst ihm, der Dummheiten liebte, kam dieser Gedanke einfach nur blöd vor.

// So weit war ich schon, und es hat nichts geholfen… //

Roderique war aus dem Verlust von Hilda stärker hervorgegangen als vorher, es hatte aus dem Knaben einen Mann gemacht. Selbst wenn der Dämon ihn körperlich gequält hatte, war *er* letztendlich der Schwächere von ihnen beiden gewesen, weil er sich nach etwas verzehrte, was er niemals würde besitzen können… Es war alles Wahnsinn…

Der Himmel öffnete seine Schleusen, und es begann, wie aus Eimern zu regnen. Fluchend sah Zâdei sich nach einem Unterschlupf um, und entdeckte ein halb verfallenes Haus ganz in der Nähe. Es sah verlassen aus, doch außer dem verwitterten Gestein an der Außenwand und ein paar kaputten Fensterscheiben schien es noch bewohnbar. Die Bruchbude war zwar nicht groß, aber besser als die Höhle, in der Zâdei die letzte Zeit über gehaust hatte und *entschieden* besser als dieser Regen. Binnen weniger Augenblicke stand er innerhalb eines großen Raumes, und der Shôgun erkannte das Inventar einer Taverne. Sie schien in aller Eile verlassen worden zu sein, als damals der Krieg gegen die Dämonen begonnen hatte, und es meldete sich auch niemand, als Zâdei rief. Außer dem Geräusch des Regens war alles totenstill und mit fingerdickem Staub überzogen.

Im oberen Stockwerk befanden sich die Räumlichkeiten für die Gäste, wie sich herausstellte, als der Dämon die Treppe hinaufging, die dorthin führte. Die Stufen knarrten bedrohlich unter seinen Stiefeln, und das Holz war an einigen Stellen von Holzwürmern gefährlich durchlöchert. Ein Mensch hätte in dieser nahezu schwarzen Dunkelheit so gut wie nichts sehen können, aber dem Besucher machte sie nichts aus. Erschöpft wie er war - wozu auch die giftige Luft in der NingenKai ihren Teil mit beitrug - legte er sich schließlich in eines der noch erhalten gebliebenen Betten und hoffte, etwas erholsamen Schlaf zu bekommen…

Doch seine Träume quälten ihn. Teteiyus unter ihm, den Mund in einem stummen Schrei geöffnet, sein Körper aufgebäumt vor unsäglichem Schmerz. Der einst vor Verehrung für Laures verträumte Blick war gebrochen, das schimmernde Grün stumpf geworden. Dazu kam noch diese seltsame Leere, die ihren eigenen Platz darin zu haben schien.

// „Watashi wo koroshinasai…“ //[6]

Bitte töte mich. Wie oft war Zâdei von diesem Zauberwesen darum gebeten worden und hatte in seiner Hilflosigkeit nur traurig grinsen können. Nun wäre es nicht schlecht, wenn jemand *ihm* dieses Schicksal angedeihen ließe. Bitte töte mich… Wieder und wieder hatte er in jene heiße Tiefe gestoßen, wieder und wieder hatte er Muskeln, die sich eng um ihn spannten, gespürt. Bitte töte mich… koroshinasai…

Die unbarmherzige Kälte der Eiswüste hatte die sahneweiße Haut des Engels rauh gemacht, die Schärfe des Eises hatte sie an manchen Stellen aufgescheuert, was nicht einmal die Gewänder hatten verhindern können. Und wo es nicht der Schnee gewesen war, war es Zâdei gewesen. Er hatte sich alle Mühe gegeben, den Stolz und die Seele Teteiyus’ zu brechen, was ihm gründlich gelungen war. Es wäre besser gewesen, der Engel hätte ihn niemals befreit, das Monster in ihm nie herausgelassen. Weiße Federn… mit Blut durchtränkt... ein Schwur, während überall um sie herum das Chaos tobte: „Laures ore wa kanarazu omae ni katsu! Sono tame nara Jigoku no Soko kara datte Haizuri Dashite misero! Ore wa kanarazu omae o korosu!!”[7]

Schweißgebadet und außer Atem erwachte der Dämon, erschrockene Augen starrten an die Decke des Zimmers. Es war immer noch Nacht in der NingenKai, erkannte er, nachdem die grausamen Traumbilder endlich verschwunden waren, doch der Regen hatte aufgehört. Grillen zirpten und Nachtvögel ließen ihre schauerlichen Rufe ertönen, ansonsten war es still. Beinah zu still…

Nein… da war… Zâdei runzelte die Stirn. Von irgendwoher klang Musik, die leisen Klänge einer Kitara und eine Stimme. Es war noch zu leise, um einzelne Worte verstehen zu können, doch die Melodie lockte den Dämonen aus dem Bett, weshalb er den Klängen nachging, die von unten zu kommen schienen. Kurz wunderte er sich noch, daß er doch eigentlich allein in der Taverne war, dann schlich Zâdei - vorsichtig darauf bedacht, kein Geräusch zu machen - langsam die Treppe hinunter.

„Niemand weiß, wie schwer mir’s fällt Flammen in der Brust zu hegen Und sie dennoch für die Welt Nicht an’s helle Licht zu legen…“

Das Stirnrunzeln des Zuhörenden vertiefte sich, als er die Worte vernahm, die so leise gesungen wurden, daß sie in der Stille des Raumes zu verwehen schienen. Es war keine Frauenstimme, die da sang, aber auch nicht die eines Mädchens, doch sie paßte wunderbar zu den zarten Klängen der Kitara, deren weicher Klang den Schmerz, der in diesen Worten mitschwang, sanft umhüllte.

„Feuer läßt sich nicht verhehlen Denn sein Glanz ist allzu klar Und die Glut verletzter Seelen Macht sich selber offenbar…“

In der Tür zum Schankraum blieb Zâdei erstaunt stehen, als er die Gestalt entdeckte, die ganz allein auf einem Hocker auf der verstaubten Bühne saß und besagte Kitara spielte. Zwei rotbraune Zöpfe umrahmten ein herzförmiges Gesicht, erschreckend schmale Hände zupften geübt über die Saiten des Instruments, und unter einem geblümten Kleid schauten zwei kleine Füße hervor. Die Augen geschlossen sang die Kleine vor sich hin und hielt dem Shôgun auf grausam direkte Weise die Wahrheit vor Augen.

„… Armseliger, was hilft dein Lieben? Du liebest, was nicht lieben kann. Des Hungers Wut hat dich getrieben, Doch du rührst böse Dinge an: Die Schönheit, die dein Herze sucht, Ist des verbotnen Baumes Frucht.“

Zâdei fühlte, wie ihm schlecht wurde und wußte im ersten Moment nicht, was er machen sollte. Die Sängerin umbringen? Ihre durchscheinende Gestalt verriet, daß sie das bereits war. Er erinnerte sich, weshalb er in die NingenKai aufgebrochen war.

// Ich sollte sowieso da hin, also kann ich dort rein auch verschwinden, wenn’s noch eine Verbindung mit der <i>NingenKai</i> gibt. //

 

 Hilflosigkeit… Das war das Gefühl, das Teteiyus verspürte, wenn er an Zâdei dachte. Er war hilflos gegenüber dessen körperlicher Stärke, seinen Stimmungsschwankungen und seinem Zorn. Hilflos gegenüber der gleichzeitig rührenden Liebe und Sorge, mit der er seinen „Engel“ bedachte.

Verloren in dem schwarzen Abgrund, in den ihn dieses Gefühl katapultierte, strahlte jene zarte, weiße Blume ein warmes Licht aus, das langsam mit seinem Körper verschmolz.

// „Nani o abarero?Rashiku wa zo.“ - “I… ya… daaa…aaah…” //[8]

// Erst nimmst du mir mein Leben, und dann versuchst du selbst das Unmögliche und Gefährlichste, um es mir wiederzugeben. Nur für die „Liebe“?... Du bist nicht nur ein Barbar, sondern auch ein sturer Dickkopf, der nicht erkennen will, wo seine Grenzen sind. //

Was war größer, Zâdeis Haß auf Laures oder seine Liebe zu dem kalten Engel? Teteiyus meinte ersteres, doch es gab eine Menge Dämonen, die das anders beurteilen würden. Laures war einer von ihnen.

// Du hast mich überfallen, wie ein Räuber in der Nacht, mir dein Siegel aufgedrückt und mich gebrandmarkt wie etwas, das dir gehört, Zâdei. Du hast mich als deine Beute markiert, doch nun schickst du mich fort… Sag’, was soll ich deiner Meinung nach tun? Du verwüstest alles und läßt mich dann in den Scherben meines Lebens stehen. //

Schlaflos wälzte sich die schöne Kreatur in dem großen Bett hin und her, bis sie es schließlich nicht mehr aushielt, aufstand und zur Balkontür ging. Der Mond beleuchtete die am Fuß des Berges liegende Stadt, die um das Schloß herum erbaut worden war und in der jetzt wohl jeder schlief. Eine Windböe rauschte um die Gestalt des Dämonenengels, als er auf den Balkon tappte, und den Blick durch die Dunkelheit gleiten ließ. Beinahe schon meinte er Zâdeis Stimme zu hören, warm vor Sorge, als sie sagte: „Komm rein, Tetei. Es ist kalt draußen.“

Teteiyus schüttelte den Kopf, ließ den Wind in seinen Haaren spielen und über seine Haut streichen. Ganz, ganz selten waren Zâdeis Hände ebenso sanft, und der Dämonenengel wußte nicht, was er davon halten sollte.

// Ich kann mich dir nur noch als Opfer auf deinen Altar legen. Aber *das* willst du nicht, nicht wahr?“

Der Shôgun wollte Liebe, primitive, altmodische, ehrliche Liebe. Auch wenn sie schmutzig und pervers war… In dieser Hinsicht war der temperamentvolle Dämon ein hoffnungsloser Romantiker.

// „O-hanashi kudasai. Kegarawashii.“ //[9]

Zuerst war Zâdei überrascht gewesen, als Teteiyus ihm verständlich gemacht hatte, was er im Begriff war zu tun, gemischt mit Trauer darüber, daß es ihm nicht gelang, wenigstens die Zuneigung „seines“ Engels zu erringen. Die Vergewaltigung daraufhin hatte seine Stärke demonstrieren sollen, seine Überlegenheit, doch sie hatte verraten, wie verwirrt das schwarzhaarige Temperamentsbündel in Wirklichkeit war und wie sehr sich Zorn, Verlangen, Liebe und Trotz vermischen konnten.

// „Konna Karada ikura demo suki ni sureba ii.“ - “Daga Kokoro wa yaranaitte ka” //[10]

Vielleicht hatte Zâdei sein Herz trotz allem schon gewonnen, so etwas wie Zuneigung erkämpft, seit dem ersten anerkennenden Lächeln, als sie sich das erste Mal gesehen hatten. Rot waren die Wangen des <i>Shôgun</i> gewesen, anzüglich und trotzdem gleichzeitig verlegen hatten die goldbraunen Augen gefunkelt, ein anderes Bild als Zâdeis späteres Flehen oder seine Überheblichkeit.

// „Ore to ochiru ka! Jigoku no Tenshi! Omae kini ittaze!“ //[11]

Was konnte man tun, damit *dieses* Lächeln zurückkehrte? Der schöne Dämon seufzte leise und betrachtete nachdenklich eine seiner schneeweißen Federn, die der Wind aus seinen Flügeln gelöst hatte. Interessanterweise verweilten seine Gedanken bei Zâdei, wenn er bei Laures-sama war und bei diesem, als er sich in der Gewalt des Dämonengenerals befunden hatte. Außerdem hatte es der so mächtige Herrscher nie für wirklich notwendig erachtet, auf die Ratschläge seiner rechten Hand zu hören oder sich in irgendeiner Form um ihn zu kümmern. Er war stets nur ein willkommener Berichterstatter und Verwalter gewesen, ein fähiger Stellvertreter und hingebungsvolle Marionette. Zâdei hatte von Anfang an seine Nähe gesucht, selbst als er von seiner Liebe noch nichts gewußt hatte.

Wie würde er reagieren, wenn Teteiyus diese Zuneigung erwidern würde, anstatt sie zu erdulden? Wäre er überrascht? Mit Sicherheit. Danach würde Zâdei es womöglich für einen weiteren Plan von Laures halten und seinem unfreiwilligen Geliebten auf „praktische“ Weise zu verstehen geben, wie wenig er davon hielt. Schauder rannen den Rücken des Dämonenengels hinab, als er sich an die Schmerzen erinnert fühlte, die der Shôgun ihm auf diese Weise zugefügt hatte, sein Körper verkrampfte sich, und in seinem Geist schrie er wieder stumm auf, als er Zâdeis Härte in sich spürte. Er begann zu zittern - so sehr, daß er sich an der Balkonbrüstung festhalten mußte.

Keuchend ging er in die Knie, nach Luft ringend, während er zu fühlen glaubte, wie der goldäugige Dämon ihn nahm, zerriß, gewaltsam seinem Begehren unterwarf. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten, sie lähmten sogar seine Gedanken. Gefangen in diesem Trauma lag er schließlich zusammengekrümmt auf den in der Dunkelheit blau schimmernden Fließen, die zu dem Schnee der Eiswüste wurden und der laue Wind zu dem Sturm, der durch sie hindurchgetobt hatte…

„Das ist natürlich auch eine Möglichkeit ihm nahe zu sein“, war plötzlich eine Stimme zu hören. „Ich hoffe, es geht ihm wie dir.“

Laures’ Auftauchen brachte den Dämonenengel schlagartig in die Gegenwart zurück, was bedeutete, daß er fast die gesamte Nacht, nur in ein Tuch gewickelt, auf dem Balkon verbracht hatte. Als die Hitze der Erinnerung gegangen war, spürte Teteiyus, wie sehr er fror.

„Was meint Ihr damit?“ fragte er heiser.

Er konnte Laures nur als Schattenumriß sehen, sein Gesicht blieb im Dunkel, außer den Augen, die lila herausleuchteten, weil sich das wenige Licht in ihnen brach. Dennoch hätte der Dämonenengel schwören können, daß der Fürst lächelte, dem ironischen Klang seiner Stimme nach.

„Dein Körper scheint sich daran zu erinnern, was du den ganzen Tag über zu vergessen suchst. Auch wenn du so aufmerksam, zuvorkommend und höflich wie immer bist… nachts denkst du nur an Zâdei.“

Teteiyus schluckte, während sich Unwohlsein in seinem Körper ausbreitete, daß ihm schlecht wurde.

„Seht Ihr das jetzt als Verrat an?“ kam es leise.

„Nein“, antwortete Laures. „Aber ist das, was du fühlst Liebeskummer oder Abscheu? Nach allem, was geschehen ist, hast du mehr Gründe, Zâdei zu hassen, als jeder andere Bewohner MaKais.“

Laures’ Stimme verriet nicht im Geringsten, was er persönlich von dem Verhältnis der beiden Dämonen hielt. Ihm konnte es egal sein, er hatte seine Hilda. Was kümmerten ihn die Denkweise des Shôguns und die seines Stellvertreters, ob es Liebe zwischen den beiden war oder Abhängigkeit... oder was auch immer.

„Ich weiß nicht, was ich fühle“, murmelte Teteiyus. „Seine Art zu lieben ist schmerzhaft und brutal, ohne Rücksicht auf Verluste. Zâdei stört es nicht, daß ich ebenfalls ein Mann bin, daß es pervers ist und mir wehtut.“

„Du bist aber ein sehr schöner *Mann*. Da kann man schon in Versuchung kommen…“

„Laures-sama!“

„Ein Witz.“ Der Angesprochene seufzte. „Ich weiß, daß Zâdei ein primitiver Hitzkopf ist und dazu noch stur und nachtragend. Aber *seine* Gefühle sind ehrlich, nicht vorgetäuscht. Er liebt dich genau so, wie du bist, ganz gleich ob Frau oder eben Mann, Engel oder Dämon.“

„Er liebt mein Gesicht“, entgegnete Teteiyus ernst. „Die weißen Flügel und das lange Haar-“

„Das gehört zu dir und macht dich zu dem, der du bist. Wie oft hat er dich wieder eingefangen, als ihr in der Eiswüste wart? Wäre es nur eine so oberflächliche Liebe, als die du sie darstellst, hätte sie mit deinem Tod ihr Ende gefunden.“

Der Dämonenengel schluckte erschrocken. Zâdei hatte ihn völlig gebrochen, doch Laures gelang es, noch weitere, tiefere Wunden zu reißen. War es nicht genug, daß er sein Volk verloren hatte, wollte Laures ihm jetzt auch noch einreden, daß er es *mochte*, von einem Barbaren mißhandelt zu werden?!

„Die Frage ist nicht, was du tun sollst, weil Zâdei *dich* liebt, sondern: Liebst *du* ihn nicht vielleicht auch? Das ist es, worüber du nachgrübeln solltest, Tetei. Alles andere ergibt sich.“

„Wie kann man jemanden wie ihn lieben?!“ entfuhr es Teteiyus entsetzt. „Er zerstört alles, was man ihm in die Hände gibt! Er hat sich selbst nicht unter Kontrolle!“

„Zâdei hat auch seine guten Seiten.“

Damit verschwand der Dämonenherrscher, ein völlig verwirrtes Wesen zurücklassend. Irgend etwas stimmte offenbar ganz gewaltig nicht, wenn Zâdei und Laures einer Meinung waren. Verstört blickte der schöne Dämon auf die Stadt zu seinen Füßen, die langsam zu erwachen schien....

 ~ owari von Teil 2 ~

 

 

Übersetzungen: [1] „Deguchi ga - mienai…“ : Ein Ausweg ist… nicht zu sehen… (Zâdei Vol.8) [2] „ch’ kuso“ : in etwa soviel wie „verdammte Scheiße“  [3] „Sonna chachina puraido nado mochi awasete inai no de ne”: „Solchen kitschigen Stolz und dergleichen besitze ich nicht.” (Laures zu Zâdei Vol.3)

[4] JiKuuJu : in diesem Zusammenhang heißt es tatsächlich „Zeit und Raum - Baum“ [5] Ki : Man hat es mit „Geist“ übersetzt, aber es ist mehr als nur das, und deshalb nicht ganz so einfach. Deshalb habe ich das Original beibehalten… Außerdem klingt es besser und jeder, der sich ein Bißchen mit japanischer oder chinesischer Philosophie auskennt, (oder „Streetfighter“ gesehen hat) sollte den Begriff Ki oder Chi kennen.^-^

[6] „Watashi wo koroshinasai…“ : „Bitte töte mich.“ (Tetei zu Zâdei in Vol.8 - Mann, ist der höflich ^^)

[7] „Laures ore wa kanarazu omae ni katsu! Sono tame nara Jigoku no Soko kara datte Haizuri Dashite misero! Ore wa kanarazu omae o korosu!!” : „Laures, ich werde dich ganz sicher besiegen („schlagen“ klingt so nach Ohrfeige...)! Für das, was heute passiert ist, schicke ich dich auf den Grund der Hölle! Ich werde dich auf jeden Fall umbringen!“ (Zâdei in Vol.5 - Ich wünsch’ dir viel Spaß! - Schnauze! - *grins*)

[8] „Nani o abarero?Rashiku wa zo.“ - “I… ya… daaa…aaah…“ : “ Was tobst du so? Das sieht dir nicht ähnlich.“ - „Ich… will… niiicht… aah…“ (Zâdei und Tetei in Vol.7 - man merke: die erste wirkliche Gegenwehr von dem Vieh. Hat es vielleicht tatsächlich so was wie einen eigenen Seelenfrieden?! - ICH BIN EIN VIEH?! - Ist ja gut, Engelchen... - Grrrrrr... - ^-^ kawaii^-^)

[9] „O-hanashi kudasai. Kegarawashii.“ : „Laßt mich bitte los. Das ist schmutzig.“(Tetei zu Zâdei in Vol.5 - Tetei! Du bist so höflich, daß man es kaum richtig übersetzen kann! - Das ist die Rache für das „Vieh“ von vorhin...^_^’)

[10] „Konna Karada ikura demo suki ni sureba ii.“ - “Daga Kokoro wa yaranaitte ka” : „Nur mit diesem Körper kannst du tun, was dir beliebt.“ - „ Doch nicht mit deinem Herzen?“ (die beiden Süßen in Vol.9)

[11] „Ore to ochiru ka! Jigoku no Tenshi! Omae kini ittaze!“ : „Fällst du mit mir? Engel der Hölle! Ich behalte dich im Auge./ Ich beobachte dich./ Das merk’ ich mir.“ (Zadei zu Tetei in Vol.2 - Was genau heißt hier „ittaze“?)

~*~*~*~

[Behind the scenes]

LADY SHANAEE [verzweifelt]: Hilfe, das ist ja schlimmer als „Kissu ga…“! Wie viele Teile sollen das denn noch werden?!

ZÂDEI: Genau! *nickt sauer* Zuerst sagst du, es würden drei Teile und nicht lang. Jetzt bist du mit dem zweiten fertig, und Tetei gehört mir immer noch nicht!

LAURES: Für das, was du dir geleistet hast, gehörst du eigentlich tatsächlich in die Dimension, die Tetei für dich schaffen wollte. [funkelt Shanaee an] Diese Geschichte darf kein Happy End haben, es ist schon schlimm genug, was er erlitten hat!

ZÂDEI [brüllt]: WIE BITTE?! *tobt und tritt nach Laures

*LAURES [brüllt zurück]: Es ist schon schlimm genug, daß ich dich vor Tetei verteidigen muß, aber eure Bettgeschichten unterstütze ich auf keinen Fall!!!

SHANAEE: Eigentlich bist du doch Zâdei gar nicht so unähnlich, nur daß *du* deine Hilda hast… Ihr seid beide nicht zurechnungsfähig, wenn es um eure Geliebten geht.

TETEIYUS [völlig ruhig]: Ich möchte bitte gehen, Shanaee-sama. Ich vertraue auf Euch, daß sich alles zum Guten wenden wird.

LADY SHANAEE [sichtlich erstaunt]: Wie kommst du darauf?

TETEIYUS: Sherril’s Auftauchen hat mir Mut gegeben.

SHANAEE [neugierig]: Was denkst du darüber? Hast *du* irgendwelche Wünsche, was geschehen soll?

TETEIYUS: Ich denke, ich habe meine Meinung dazu bereits deutlich geäußert.

SHANAEE: Ah ja, laß sehen…[schlägt in den japanischen Bänden nach] „kegarawashii“, nicht wahr? *lächel* Du bist der erste Bishônen, der wirklich nicht zu irgendwem zu bekehren ist…[reibt sich über das Kinn] Interessant. Und es besteht wirklich keine Hoffnung?

TETEIYUS [mit einem sardonischen Grinsen]: Hoffnung besteht immer.

SHANAEE: Nicht mal, wenn ich mir Mühe gebe?

TETEIYUS: Nicht *Ihr* solltet Euch Mühe geben.

ZÂDEI: *wird rot

*LAURES: *grins

*[„behind the scenes“ End]

 

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