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Fanfiction zu DBZ von Haruka

11.08.2002

Pairing: Vegeta x Goku

Warnings: Lemon, SAP, öhm - pwp^^?

Disclaimer: Keiner meiner wie üblich… keine Geldmache *vor Toriyama-san verbeug* … alles frei erfunden, in echt würden die das doch nich machen! *fg*

Widmung: FĂĽr Azumi, ich hoffe, es passt so ~.^

Kommis an: harukatenoh@animemail.de

Prolog:

Vegeta und Goku sind zum Trainieren irgendwo in der Wildnis. Es ist Winter und sie haben den ganzen Tag trainiert, jetzt sitzen sie im Dunkeln am Lagerfeuer…


Ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht…

„Aah, das tut gut.“ Kakarott wärmte seine Finger an der heißen Tasse. Er saß mir im Feuerschein gegenüber und sah mich mit seinen dunklen Augen an. Der Widerschein der Flammen fing sich in seinen Haaren und brachte seine Augen zum Leuchten. Faszinierender Anblick…
Ich sah ihn jedoch nur spöttisch an. „Ist dir etwa kalt? Du bist ein Weichei. Ein richtiger Sayajin kann sowas ab.“ Er grinste nur und trank von dem Tee. „Achso, deshalb ist deine Nase so rot und deine Lippen so blau!“ gab er dann zurück. Unwillkürlich fasste ich an meine Nase, worauf er schallend loslachte. ‚Hahaha, Vegeta, reingefallen!“ er sah mich, immer noch lachend an. Dann begann er in seinem üblichen Tempo das Abendessen zu verschlingen. Ich verzog grimmig mein Gesicht. „Hör auf damit, Kakarott! Ich lass mich nicht verarschen!“ Ich griff ebenfalls zu einem Stück Fleisch.

„Ach komm, Vegeta, sei nicht so ein Stinkstiefel!“ lächelte er. Ich schnitt nur eine genervte Grimasse. Sollte er mich doch! Ich drehte mich weg und setzte meine Mahlzeit fort. Als alles aufgegessen war, wandte ich mich meinem 1-Mann Zelt zu, das, immer noch aufgerollt, neben meinen Sachen lag. Im Handumdrehen hatte ich es aufgebaut und entfaltete gerade meinen Schlafsack, als ich einen enttäuschten Laut von Kakarott hörte. Es war mir ja eigentlich egal, aber ich drehte mich doch zu ihm, um zu sehen, was er hatte.

„So ein Mist, ich habe mein Zelt und auch meinen Schlafsack vergessen!“ murrte Kakarott verärgert. Jetzt lachte ich über ihn! „Tja, Kakarott, dann wird das wohl eine kalte Nacht für dich werden!“ spottete ich und kroch in mein Zelt. Mein Schlafsack war angenehm warm, und die Iso-Matte unter mir reflektierte meine Körperwärme… sehr gut. Von draußen waren die missmutigen Laute von Kakarott zu hören, der sich, so gut es eben ging, aus einer Decke und seiner Tasche ein Bett baute. Dann war es ruhig. Ich dachte einen Moment daran, dass er wohl erbärmlich frieren würde, dann zuckte ich die Schultern. Geschah ihm recht! Das war die Strafe dafür, dass er sich über mich lustig gemacht hatte. Dachte ich... Eigentlich war das aber gemein… konnte ich ihn einfach so frieren lassen? Ich konnte! „Is doch wahr!“ murrte ich vor mich hin. „Er hat es verdient!“ Mit diesem Gedanken nickte ich ein.

Ich wusste nicht, wie lange ich geschlafen hatte, als ich plötzlich wach wurde. Ich hörte ein Geräusch von draußen. Zähneklappern! Wieder musste ich grinsen. „Hey Kakarott, hör auf mit den Knochen zu rasseln, ich will schlafen!“ rief ich aus dem Zelt. Danach war es einen Augenblick ruhig. Ich war zufrieden. Dem hatte ich es gegeben! Mich zu verarsch… Wieder fing das Klappern an. Ich stieß einen genervten Seufzer aus. „Also gut, Kakarott, komm in mein Zelt!“ rief ich hinaus. Nichts. Nur das Zähneklappern ging weiter.

Also, betteln wĂĽrde ich ja nun nicht darum, dass er mir den Platz hier drin streitig machte, groĂź und breit wie er war.  … groß… und breit… und… stark… mutig… gutaussehend… ärgerlich schĂĽttelte ich den Kopf. Ich war zwar nicht groĂź, aber stark und mutig war ich auch. Und gutaussehend! Ob er das wohl auch fand…? Und – warum interessierte mich das eigentlich?

Ein Niesen drang an mein Ohr. Verdammt, so wurde das nichts mit dem Schlafen! Ich kroch knurrend aus dem Zelt. „Kakarott, du kommst jetzt auf der Stelle…“ der Anblick war mitleiderregend. Er lag zusammengekrümmt unter der viel zu kurzen Decke, mit dem Kopf auf seiner Tasche, hatte die Arme um sich geschlungen und zitterte am ganzen Leib. Ich ging zu ihm und stupste ihn an. „Kakarott. Hey, Kakarott, los, komm mit ins Zelt!“ „Hau ab Vegeta. Ich bin kein Weichei, und das beweise ich dir!“ Oho, der Unterklasse-Krieger zeigte Stolz! Alle Achtung! Es war wirklich lausig kalt. Sicher unter Null Grad.

„Du brauchst mir gar nichts zu beweisen, und ich habe keine Lust, dich morgen hier wegschleppen zu müssen, weil du vor lauter Sturheit krank wirst, du Trottel!“ blaffte ich ihn an. Er hob den Kopf. „Da du mich für einen Schlappschwanz hältst, ist es doch unter deiner Würde, dich mit mir abzugeben, oder? Also lass mich in Ruhe!“ Damit legte er sich wieder hin und versuchte, das Zittern zu unterdrücken.

„Kakarott! Ich halte dich nicht für einen Schlappschwanz, und jetzt mach endlich, dass du ins Zelt kommst! Sonst…“ drohend ging ich auf ihn zu.

„Sonst? Schlägst du mich k.o.?“ kam es spöttisch zurück. Ich merkte, wie ich langsam sauer wurde. „Verdammt, Kakarott, mir ist auch tierisch kalt, also sieh zu, dass du jetzt deinen Arsch in das Zelt bewegst!“ Ich hatte nur ein T-Shirt und Shorts an, und die Kälte fraß sich in meine Knochen. Er rührte sich noch immer nicht. Da packte ich kurzerhand seine Decke und riss sie ihm weg.

„Vegeta! Gib sofort die Decke wieder her!“ knurrte er wütend. Ich dachte nicht daran! „Sie ist im Zelt. So wie ich! Hol sie dir doch!“ Mit diesen Worten kroch ich wieder in mein Zelt. Wollte ich zumindest, doch eine Hand hielt mich am Knöchel fest und hinderte mich daran, weiter hineinzukriechen. Verd… der Kerl machte mich wahnsinnig. Ich fror, ich war hundemüde, und er benahm sich wie ein Dreijähriger! Ich packte sein Handgelenk und riss ihn in das Zelt hinein. Er landete auf mir und keuchte überrascht. Ich auch. Was war das für ein Gefühl, auf einmal?
„Aua, runter von mir du Elefant!“ fauchte ich. Was wog der bloß? Er sah immer noch wütend aus. Um jede weitere Diskussion zu vermeiden, sagte ich einlenkend – Ich! Einlenkend! Darüber würde ich mir nochmal Gedanken machen müssen…! – „Kakarott, lass uns morgen weiterdiskutieren, ich will schlafen. Und du solltest das auch tun!“ Seine Nase war tatsächlich blaurot gefärbt vor Kälte, und seine Lippen prangten in dunklem Lila. Meine Güte, er strahlte eine Eiseskälte aus, selbst sein Blick war kalt… uuups. Er war stocksauer! Wortlos rollte er von mir herunter, griff nach seiner Decke und wollte das Zelt wieder verlassen. Ich hielt sie fest und sprach aus, wovon ich immer gedacht hatte, dass so etwas nie über meine Lippen kommen würde…

„Es tut mir leid, Kakarott. Ich habs nicht so gemeint! Lass gut sein…“
Er drehte sich zu mir um. Sein Blick war ungläubig. Aber meiner wahrscheinlich auch. Hatte ich das gerade gesagt? Naja, es gab ja keine Zeugen, und ich würde es einfach abstreiten. Das würde Kakarott sowieso niemand glauben… oder? Ich hoffte es zumindest.

Plötzlich lächelte er. Warum freute mich das bloß so? Ach ja, klar, weil ich jetzt vielleicht endlich meine wohlverdiente Nachtruhe bekommen würde. Seine Augen blickten wieder gewohnt warm und freundlich. Diese Wärme konnte ich förmlich bis in mein Innerstes spüren, und ich wollte zurücklächeln. Gerade noch rechtzeitig konnte ich ein schiefes Grinsen daraus werden lassen. Ich reichte ihm die Decke und zog den Reißverschluss des Zeltes zu. Gemeinsam würden wir es in kurzer Zeit mit unserer Körperwärme aufgeheizt haben. „Ok, Vegeta, Entschuldigung akzeptiert!“ sagte er und legte sich neben mich. „Hmpf.“ Immer musste er das letzte Wort haben! Trotzdem war ich froh…

Es war tatsächlich etwas eng, aber es ging besser, als ich gedacht hatte. Wieder dämmerte ich in einen leichten Schlummer, als ein erneutes Zähneklappern mich aufschrecken ließ. Er lag zitternd da. Vorsichtig berührte ich seine Schulter. Er fuhr hoch und stotterte: „Sorry, Vegeta, ich wollte dich nicht wecken, ich werde irgendwie gar nicht richtig warm… er sah mich schuldbewusst an, sofern ich das in der Dunkelheit sehen konnte. Zumindest klang seine Stimme schuldbewusst. Seufzend kroch ich aus meinem Schlafsack heraus und machte Licht. Ich öffnete den Reißverschluß. Dann nahm ich Kakarotts Decke. „Rutsch mal beiseite“ brummte ich und breitete sie auf dem Zeltboden aus. Er sah mir interessiert zu. „Was wird denn das?“ Ich warf ihm einen kurzen Blick zu. „Ein Bett. Schonmal gesehen?“ Dann legte ich mich auf die eine Seite meines Machwerks, zog den Schlafsack, den ich nun zur Bettdecke umfunktioniert hatte über mich, und klappte die andere Hälfte auffordernd auf. „Los, leg dich hin!“ Langsam hatte ich genug von den Störungen, ich wollte schlafen, schlafen und nochmals schlafen! Zu meiner Überraschung zierte er sich wie eine Jungfrau.

„Vegeta, ich meine…“ „Verdammt, Kakarott, jetzt mach!“ Schnaubend löschte ich die Lampe, drehte ich mich auf die Seite und wandte ihm den Rücken zu. Ich spürte, wie er sich zögernd neben mich legte. „Und behalt ja die Finger bei dir!“ grinste ich, um ihm noch eins zu verpassen. Er murmelte etwas, was ich nicht verstand. Und ich fragte auch nicht nach. Ich hörte ihn neben mir atmen und fragte mich, warum ich denn nun nicht einschlafen konnte…

Wir berührten uns nicht, aber ich war mir seiner Gegenwart unheimlich intensiv bewusst, und mir wurde sehr warm. Und was ich noch spürte war, dass er immer noch wie Espenlaub zitterte. Das gab es doch nicht! War er derartig ausgekühlt? „Kakarott, zitterst du immer noch vor Kälte oder hast du Angst vor mir?“ spottete ich erneut. Er gab mir keine Antwort. Wenn ihm so kalt war, wieso glühte ich dann so vor Hitze? Irgend etwas stimmte hier nicht…

Ich drehte mich unauffällig zu ihm um. Er hatte mir auch den Rücken zugewandt und zitterte weiter. Zögernd fasste ich seinen Arm an. Eiskalt. Seine Hand. Ebenfalls eiskalt. Ich fasste einen Entschluss. Ich atmete tief durch und rückte nahe an ihn heran, legte mich dicht an seinen Rücken, um ihn aufzuwärmen… natürlich wollte ich ihn aufwärmen, was denn sonst? Schließlich würde ich nicht schlafen können, solange er so herumschlotterte. Er zuckte zusammen, als er mich an seinem Rücken spürte, doch er sagte nichts. Ich sagte auch nichts, weil mich ein seltsam angenehmes Gefühl erfasste, als ich ihn berührte. Ich legte meinen Arm um ihn – es wäre sonst aber auch wirklich zu unbequem gewesen! – und wartete, dass sein Zittern aufhörte. Das tat es auch bald. An seine Stelle trat ein leises Beben, dass sich verdammt noch mal genauso anfühlte, wie jenes, was mich gerade erfasst hatte. Was war das denn? Mir war doch nicht kalt? Ich spürte, wie ich mich – ganz gegen meinen Willen! – enger an ihn schmiegte. Das angenehme Gefühl wurde stärker… meine Hand begann, völlig von selbst, die Stelle zu streicheln, an der sie gerade lag, es war seine Brust. Ein kaum hörbares Keuchen drang an mein Ohr.

„Vegeta… was…“ – Wenn ich das gewusst hätte, wäre es mir in diesem Moment auch besser gegangen. Er legte seine Hand auf meine, und streichelte diese ebenfalls. Meine Herzfrequenz hatte sich soeben verdoppelt, als er sich zu mir umdrehte.

„Wer behält denn jetzt seine Finger nicht bei sich?“ drang seine Stimme an mein Ohr, und ich konnte sein Lächeln förmlich hören. Dabei streichelte er weiter meine Hand, ließ seinen Daumen über den Handrücken kreisen, was zur Folge hatte, dass kleine Elektroschocks meinen Arm hochzuckten.

„Kakarott…“ krächzte ich… denn zu mehr war ich angesichts meiner Gefühlslage nicht fähig. Ich konnte es nicht fassen, aber er machte mich total an! Sosehr, dass ich kurz davor war, ihn an mich zu reißen und zu küssen. „Ja?“ kam es leise zurück.

„Lass.. das sein!“ brachte ich noch hervor, als ich plötzlich spürte, wie seine Lippen meine Wange streiften. In meinem Bauch begann es zu kribbeln. War das eben Absicht oder Zufall gewesen? Ich wollte es wissen. Rein interessehalber, versteht sich! Ich bewegte meinen Kopf, so dass unsere Lippen sich trafen. Doch statt zurückzuzucken, wie ich es halb gehofft und halb befürchtet hatte, küsste Kakarott mich ganz leicht. Dabei fuhr er fort, meine Hand zu streicheln. Ich hob die andere Hand an seinen Hinterkopf und zog ihn näher. Plötzlich war da eine vorwitzige Zungenspitze, die meine Lippen leicht berührte, so leicht, dass ich geglaubt hätte, es mir nur einzubilden, wenn da nicht noch die Hand gewesen wäre, die irgendwie unter mein T-Shirt geraten war und nun meine Brust liebkoste. Das Gefühl, das sich nun in mir breitmachte, konnte man nur als trügerisches Wohlbefinden bezeichnen, denn jeden Moment würde ich ja sicher aufwachen und alles würde sich als schöner Traum herausstellen… Schöner.. Traum? Fand ich das wirklich schön? Nein. Mehr als nur schön!

Mein Verstand war abgeschaltet, also gewährte ich dieser vorwitzigen Zunge Einlass und wurde mit einem atemberaubenden Kuss belohnt, der mich zweifeln ließ, ob ich nicht schon gestorben und im Himmel gelandet war. Wir küssten uns lange und leidenschaftlich. Ich war völlig hinüber. Irgendwann wanderten meine Lippen an seinem Hals entlang und liebkosten sein Schlüsselbein, wärend er mein Ohrläppchen anknabberte, was mich heftig keuchen ließ. Als ich wieder zu Atem gekommen war, flüsterte ich: „Kakarott, was soll das? Was tust du – was tun wir hier?“ „Keine Ahnung“ murmelte er – er war immer noch dabei, mich mit den Lippen zu erkunden, „aber mach weiter, es ist schön…“ Das war ohne Zweifel eine Tatsache. Ich fuhr nun meinerseits mit den Händen unter sein Shirt, und massierte sanft seinen Rücken. Das Gefühl, seine samtige Haut unter meinen Fingern zu haben, ließ mich erschaudern.
„Ist dir kalt, Vegeta?“ flĂĽsterte Kakarott an meinem Ohr, und eine Gänsehaut breitete sich ĂĽber meinen Körper aus. Wieder konnte ich sein Grinsen fĂĽhlen. Dann zupfte er an meinem Shirt. Ohne zu zögern zog ich es mir ĂĽber den Kopf und er tat dasselbe mit seinem. Dann schmiegten wir uns wieder aneinander. Ihn direkt auf der Haut zu spĂĽren, war eine derartig intensive Sinnesempfindung, dass ich einfach die Augen schloss und mich fallen ließ… er zog mich eng an sich und presste seinen Unterleib gegen meinen. Wie erwartet war er genauso erregt wie ich, trotzdem entfloh mir unwillkĂĽrlich ein Keuchen. Sofort ging er wieder auf Distanz. Das gefiel mir nun ganz und gar nicht, also packte ich seinen Hintern mit beiden Händen und zog ihn wieder zu mir. „Hmmh, Vegeta…“ er strich ĂĽber meinen RĂĽcken und biss leicht in meinen Hals. Verdammt, dieser Kerl schaffte es, dass  ich fast die Kontrolle verlor… aber…

„Kakarott, wenn wir, also…“ ich stockte. „Wenn wir miteinander schlafen, meinst du?“ erklang sanft seine Stimme an meinem Ohr, und er biss wieder leicht zu und streichelte mich stärker. Dies und der Klang seiner Stimme schickten wieder kleine Wellen der Erregung durch meinen Körper. Ich nickte stumm. Ich hatte es nicht aussprechen können.
„Ja, Vegeta, was ist dann?“

Ich dachte nach. Was sollte ich sagen… Wenn er mich auch jetzt begehrte, aus dieser seltsamen Situation heraus, er liebte nur Chichi, das hatte er schließlich schon oft genug gesagt! Ich wollte ihn auch, also würde es heute, hier, passieren. Aber ich wollte nicht am nächsten Morgen mit schalem Nachgeschmack irgendwelche peinlichen Erklärungen hören, warum das eben nur heute und hier passiert war und keine Fortsetzung haben würde. Also würde ich das selber klarstellen! Nicht, dass ich etwa Interesse an einer längeren – Beziehung? Warum wurde mir wieder so warm bei dem Gedanken? – mit Kakarott gehabt hätte…

„Also, nicht dass du denkst, das wird jetzt hier die große Love-Story oder was!“ brachte ich heraus. Die Dunkelheit war meine Freundin, so brauchte ich ihm nicht in die Augen zu sehen. Er sagte erstmal nichts. Dann ein leichtes Nicken. „Klar, Vegeta, das sehe ich ganz genauso!“ War da ein leichtes Zittern in seiner Stimme? Unsinn! Seine Antwort war eindeutig. Warum also war ich nicht froh darüber?

Bevor ich mir noch weiter Gedanken machen konnte, fuhr er fort, mein Ohr zu liebkosen und meinen RĂĽcken zu massieren. Das Verlangen in mir wuchs, und ich lieĂź meine Hand nach unten wandern, bis ich auf das deutliche Zeichen seiner Erregung stieĂź, das seine Hose vorwölbte. Ich drĂĽckte leicht zu und erntete ein lautes Stöhnen. Dadurch angespornt, lieĂź ich meine Hand in seine Hose gleiten und fasste etwas fester zu. Er presste seine Lippen auf meine und wir tauschten erneut einen glĂĽhenden Kuss. Ich bewegte meine Hand und er stöhnte an meinen Lippen, während seine Hände ungeduldig meine Shorts herunterzerrten. Ich tat das gleiche mit seiner und schlieĂźlich lagen wir uns auĂźer Atem in den Armen. Er legte die Lippen an mein Ohr und rieb seine Erregung an mir. „Ich will dich, Vegeta…“ Ich schloss die Augen. Diese Worte lieĂźen mein Herz wie verrĂĽckt klopfen, und ich fuhr mit einer Hand in seine Haare und presste mich fest an ihn, was ihm erneut ein Stöhnen entlockte. Seine Hand blieb auch nicht untätig. Sie hatte sich ebenfalls in meinen Schritt verirrt und schickte Wogen der Lust durch meinen Körper, als er mich an meiner  sensibelsten Stelle massierte… Ich kĂĽsste ihn noch einmal heftig, legte mich auf ihn und schob mit meinem Knie seine Beine auseinander. Er ergriff meine Schultern und zog mich zu sich herab.

„Hast du schon mal…?“ „Mit einem Mann? Nein.“ „Ich bin ein bisschen .. na ja…“ Ich kĂĽsste leicht seine Wange. Dass er jetzt seine Unsicherheit zeigte, machte ihn so … verletzlich… ich wollte ihm nicht wehtun… weil… –  ist ja auch egal. Ich richtete mich wieder auf. „Wenn du doch nicht willst, dann lassen wir es halt…“ sagte ich ruhig. „Ich will es aber!“ sagte er mit fast wĂĽtender Leidenschaft. „Vergiss was ich gesagt habe!“ Er drängte seinen Unterleib an meinen, und ich konnte ihm nicht widerstehen. Meine Hand strich an seiner Seite hinab, wanderte um seine Lenden herum. Mein Finger suchte seine Ă–ffnung und schob sich langsam hinein. „Hnnng.“ Ich stoppte. „Weiter!“ Vorsichtig dehnte ich ihn etwas, bevor ein zweiter Finger hinzukam. „Aaaah…“ er atmete tief ein und aus. „Geht es?“ fragte ich besorgt, und er nickte. Ich bewegte jetzt beide Finger in ihm, und er wand sich. „Mmhh, ja! Das… ist.. gut…“ Er zog mich wieder auf sich hinunter und kĂĽsste mich. Ich bewegte die Finger deutlicher, und er stöhnte in meinen Mund. „Uuhhm, ja, Vegeta, komm, bitte…“ noch eine unmissverständliche Bewegung gegen meinen Unterleib. Um mich war es geschehen, selbst wenn ich gewollt hätte, ich konnte es keine Sekunde länger aushalten. Ich zog meine Finger sanft zurĂĽck und platzierte stattdessen mein hartes Glied an seiner Ă–ffnung. Er erschauderte, kam mir jedoch entgegen. Langsam und vorsichtig schob ich mich in ihn hinein.

„Aah hah, ja,…” er warf seinen Kopf in den Nacken und keuchte. „Geht.. hah… geht es?“ Auch mich durchschossen wilde LustgefĂĽhle. Statt einer Antwort stieĂź er mir seine Lenden entgegen und ich war augenblicklich tief in ihm. „Oooohhh,…“ jetzt war ich derjenige, der laut stöhnte. Ich lieĂź meine Hände zu seinen HĂĽften gleiten und zog ihn etwas hoch. „Mehr! Vegeta, fester!“ Diese Aufforderung lieĂź mich härter zustoĂźen und seine Hände krallten sich in meinen RĂĽcken. Ich keuchte. Unglaublich intensive GefĂĽhle breiteten sich von meiner Mitte bis in den kleinsten Winkel meines Körpers aus. Wir stöhnten beide, klammerten uns aneinander und jeder bekam und  spendete gleichermaĂźen Lust … „Ve… geta… hah… er spannte sich unter mir an, sein Stöhnen und seine Bewegungen trieben mich an, ich wurde schneller und stieĂź noch härter in ihn.

Je mehr ich meinen Orgasmus nahen fühlte, je intensiver ich es wahrnahm, von ihm umschlossen zu sein, je ekstatischer er stöhnte, umso mehr wünschte ich mir, es würde nie aufhören. Ich wollte ihm für immer so nahe sein… er sollte mein sein… – ich will nur dich, Kakarott – was war das nur für ein Gefühl? – doch in dem Moment, als ich spürte, dass ich kommen würde, da wusste ich was es war, weil alles in mir es schrie …

Auch er war fast soweit und ich stieß weiter heftig in ihn, bis ich fühlte wie er sich mit einem Aufbäumen ergoss. Da ließ auch ich mich fallen und verströmte mich tief in ihm. Er klammerte sich an mich und stöhnte „Vegeta, aaah, ich… ich…“ er verstummte abrupt und presste sein Gesicht keuchend an meine Wange. Ich spürte wie die Welle der Lust langsam in ihm abebbte. Immer noch mit ihm verbunden, hielt ich ihn zärtlich fest, küsste sacht seine Schläfe und flüsterte in sein Ohr:

„Ich weiĂź, Koi,… ich dich auch.“ 

~.~ Owari ~.~

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