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Fanfiction by StefAngel zu Dragonball Z (wie könnte es auch anders sein?)
Widmung: Ich widme diese Fic Makoto, die mich immer wieder ermuntert hat weiterzuschreiben und dazu gebracht hat, dass ich mich getraut hab sie öffentlich ausstellen zu lassen. Danke Makoto... *kisses*
E-Mail: StefAngel00@aol.com
Warnung: angst, violence, rape... was weiß ich, was da alles noch kommt.
Dunkelheit
********************
Dunkelheit... Angst... Schatten... Eine Bewegung? Was ist das? Wer bist du? Was willst du? ******************** Der Schatten bewegte sich auf Gohan zu. Er schien eine Einheit mit der Dunkelheit des Waldes zu bilden. Er war schnell. Zu schnell. Gohan wurde zu Boden gerissen und hart dagegen gedrückt. ******************** Allein... Wo sind sie? Warum helfen sie mir nicht? ******************** Gohan sah sich um. Nur Dunkelheit. Er war doch mit Piccolo und Vegeta hier her gekommen?! Sie wollten doch seinen Vater suchen? Heißer Atem streifte sein Gesicht und gutturales Knurren war zu hören. Der Fremde leckte Gohan über die Wange und packte seine Handgelenke, die er ihm über den Kopf hielt, noch fester. Gohan drehte sein Gesicht und sah den Fremden geschockt an. Jetzt konnte er in dessen Augen sehen, was er wollte. Er konnte es fühlen. Er konnte die Erektion des anderen fühlen, als dieser ihn noch fester gegen Waldboden drückte. Gohan riss die Augen auf. ******************** Nein... Alles...... Nur nicht das! Alles......nur bitte nicht das! ******************** Er sah das befriedigte Grinsen des Fremden, als dieser seine Panik erkannte. ******************** Wo seid ihr? Warum hilft mir niemand? Bitte....... ******************** Eine Zunge drängte sich gewaltsam in seinen Mund. ******************** Nein!! Hör auf! Hör auf! Warum tust du das? Warum?! ******************** Gohan würgte, als der Mann den Kuss unterbrach. ******************** Dunkelheit... Ich fühle nichts... Ich darf nichts fühlen... Gleich ist es vorbei... Gleich... ******************** Tränen der Wut und der Hilflosigkeit sammelten sich in Gohans Augen, als der Mann an seinem Hals saugte. Ein markerschütternder Schrei eines gepeinigten Jungen hallte durch den Wald. ******************** Schmerz... Alles ist verschwommen. Niemand hilft mir... Ich bin allein... Allein... ******************** Gohan gab den Widerstand auf. „Ahhh. Schön. Das macht die Sache erheblich angenehmer. Sowie für mich, als auch für dich.“, sagte der Fremde überlegen
grinsend, als er die Kapitulation des Jungen bemerkte. ******************** Egal... Es ist egal. Soll er machen, was er will. Ich höre nichts. Ich sehe nichts. Ich fühle nichts. ******************** „Hey! Du solltest es genießen. Du musst zugeben, dass ich doch außerordentlich zärtlich bin, oder?“, raunte der Mann, bevor er
über Gohans Bauch leckte. ******************** Nichts fühlen... Ich darf nichts fühlen! Keine Gefühle!! Bitte... Mach schnell... ******************** Der Mann drehte Gohan auf den Bauch. Zwei Gestalten preschten durch die Dunkelheit. Durch den Wald. Sie suchten. Nun war es still. Sie suchten den Jungen, der gerade noch aus Leibeskräften seinen gesamten Schmerz herausgeschrieen hatte. ******************** Dunkelheit... Stille... Keine Angst... Kein Schmerz... Keine Bewegung... Allein... Immer noch allein... ******************** Da lag er. Die Arme schützend um den Körper geschlungen. Stumme Tränen liefen über seine Wangen. Seine Kleidung neben ihm. Ordentlich zusammengelegt. Die Zeichen des Fremden schmückten seinen gesamten Körper. Nichts wurde ausgelassen. Er würde niemals vergessen können. Niemals. Die Bäume um ihn herum. Stumme Zeugen dieser Missetat. Das Blut, das aus Gohans Wunde an seiner Halsbeuge gelaufen war, war nun getrocknet. ******************** Da... Eine Bewegung? Nein... Bitte nicht. Nicht noch einmal! Bitte!! ******************** Er begann zu zittern. Die Panik kehrte zurück. Die zwei Gestalten erkannten den Jungen sofort, der dort nackt, zerschunden und zitternd auf dem Waldboden lag. Sie wollten es nicht glauben. Das durfte nicht sein. ******************** Warum hast du das getan? Es tut so weh... Warum ist niemand hier? Warum hilft mir keiner? Piccolo!! Vegeta...? ******************** „Son-Gohan?“ Der Namekianer ging vor dem Jungen in die Knie. Bei der Berührung zuckte Gohan zusammen. Das Monster war wieder da! Er würde ihn wieder nehmen. Gohan kniff die Augen zusammen. Wollte nicht sehen. Nicht fühlen. ******************** Nicht noch einmal! Bitte nicht!! ******************** „Nein.“, wisperte der junge Saiyajin. Hielten ihn fest. Ließen ihn noch mehr erzittern. „Gohan? Ich bin es. Piccolo.“, sagte der Namekianer ruhig und nahm vorsichtig das geschundene Handgelenk des Jungen. Entfliehen. ******************** Lass mich los! Lass mich los!!! ******************** Der Saiyajin löste sich mit einem Ruck aus dem Griff. Es war leicht. Zu leicht. War er es doch nicht? Er wimmerte. Noch immer liefen die Tränen über seine Wangen. Kein Laut. Er durfte nichts von sich geben. Das würde ihm gefallen. Wenn er es war... Blut. Schon wieder. Er hatte zu fest auf die Unterlippe gebissen. Der frische Schmerz lenkte ihn ein wenig von dem anderen ab. ******************** Er ist immer noch hier... Aber... Es ist anders... Dieser...dieser Geruch? Pi...Piccolo? ******************** Etwas schweres, weiches hüllte den Jungen ein. Da saß er. Piccolo. Wut und Trauer gaben sich in seinen Augen einen unehrbitterlichen Kampf. Doch da war noch etwas... Piccolo saß vor Gohan. Die Hand ausgestreckt. Doch er berührte ihn nicht. Er zögerte. Hilflosigkeit... Die pure Hilflosigkeit spiegelte sich in seinen Augen wieder. Was sollte er machen? ******************** Piccolo? Bist du es? Bist du es wirklich?! ******************** „Mach schon Piccolo! Wir haben nicht ewig Zeit. Jetzt nimm endlich Kakarotts Balg und lass uns hier verschwinden!“, sagte Vegeta
hart. Die harte Stimme ließ Gohan zurückschrecken. Er sah an Piccolo vorbei. Da stand er. Vegeta. Erleichterung und Wut riss ihn mit. Er bebte. „Wo wart ihr nur! Wieso habt ihr mir nicht geholfen?!“, schluchzte er vorwurfsvoll. Nun weinte der Junge ungehemmt. Ließ all seinem Frust und seinem Schmerz freien Lauf. „Na hör mal du Rotzbengel! Wie sollten wir denn...“ Der Blick des Namekianers ließ Vegeta verstummen. ******************** Warum seit ihr erst jetzt hier! Warum wart ihr nicht früher da! Warum... ******************** Piccolo versuchte den Jungen zu halten. Er wollte ihn trösten. Im Arm wiegen. Irgendwas... Doch Gohan rutschte immer wieder von ihm weg. Wimmerte bei jeder Berührung. Bleierne Müdigkeit breitete sich über den Körper des Jungen aus. Hüllte ihn ein in einen warmen Mantel aus friedlichem Schlaf und qualvollen Alpträumen. Er hatte Angst. Jedes Mal, wenn er die Augen schloss, sah er ihn. Sah das Grinsen. Konnte sogar den heißen Atem auf seiner Haut spüren. Es war unerträglich. Doch er war zu erschöpft. Er konnte sich nicht gegen die Müdigkeit, die seinen ganzen Körper einnahm, wehren. Das Schluchzen verebbte. Das zittern wurde weniger. Die Tränen versiegten. Er schlief ein. ******************** Schon wieder. Dunkelheit... Für immer...? ******************** Piccolo hob Gohan vorsichtig auf seine Arme und ging langsam in die Richtung, aus der sie gekommen waren. „Blöder Namekianer.“ Er folgte ihm grummelnd. ******************** Kalt... Ein Schatten... Über mir... Er ist es... Wer sonst? Schmerzen, die mich zerreißen... Dunkelheit... Eine Berührung? So sanft... ******************** Gohan öffnete die Augen. Er lag in seinem Bett. Weich und warm. Er blinzelte. Die Sonne, die durch sein Fenster schien, blendete ihn. Piccolo saß vor ihm. Hatte die Augen geschlossen. Streichelte verträumt durch sein Haar. Schlief er? Gohan setzte sich etwas auf. Sah sich um. Die Hand rutschte ab. Auf seine Schulter. Er zuckte. Neuerlicher Schmerz durchlief den Jungen. Brachte Erinnerungen zurück. Aber nur kurz. ******************** Ich muss es vergessen... Es ist vorbei... Nie wieder... ******************** Vegeta lehnte am Türrahmen. „Drei Tage.“, sagte er. Gohan sah ihn fragend an. „Drei Tage hast du geschlafen. Und er nicht.“ Mit einem Nicken deutete er auf den Namekianer, der vor dem Bett kniete und in dieser Haltung eingeschlafen war. „Hm.....Habt ihr Papa gefunden?“, flüsterte Gohan. Seine Stimme klang kratzig und verraucht. Er versuchte zu schlucken. Es tat weh. „Ja. Gestern.“, antwortete der Prinz. „Und?“ „Nichts und.“ „Habt ihr...“, Gohan verstummte. Er wollte es nicht aussprechen. Er wollte nicht fragen, ob sie ihm von der Vergewaltigung seines Sohnes erzählt hatten. Er wollte es nicht einmal denken. „Nein. Ich hielt es nicht für nötig, ihm davon zu berichten. Was weiß ich, was der Namekianer tun wird......Kakarott ist mit
deiner Mutter bei Bulma geblieben. Du hast also genügend Zeit, um dich auszukurieren. Viel Spaß.“ Doch er konnte dem Drang nicht wiederstehen und drehte sich noch einmal zu dem Jungen um. Gohan saß noch immer im Bett. Der Kopf des Namekianers ruhte nun auf der Bettkante. Die Hand noch immer auf der Schulter des Jungen. Gohan sah aus dem Fenster. Vegeta verließ das Zimmer. Vegeta lehnte mit der Stirn an der Wand. or dem Loch in der Wand. ******************** Drei Tage... Nur geschlafen... Keine Träume... Kein Schatten... Keine Dunkelheit... Kein...er... ******************** Piccolo stand vor Gohans Bett. „Was willst du ihm sagen?“, fragte eine Stimme. „Kakarott.“ Der Namekianer drehte sich wieder zu dem Jungen. „Das ist mir schon klar. Ich hab nicht gesagt, dass du ihn anlügen sollst. Nur was, von dieser Wahrheit willst du ihm sagen?“ ”Alles.“ Schweigen breitete sich in dem Raum aus. Vegeta starrte auf den Rücken des Namekianers. Er konnte die leisen und ruhigen Atemzügen von Gohan und das Rauschen seines eigenen Blutes hören. Und du bist dir sicher, dass du das dem Jungen gegenüber verantworten kannst?! Bist du dir ganz sicher, dass er es überhaupt will?! Dass er es in Ordnung findet, wenn es jeder weiß?! Bist du dir ganz sicher!!“, sagte er laut. Vegeta war zwei Schritte auf Piccolo zugegangen. Sein Atem ging schnell. Sein Herz schlug hart gegen seine Brust. Unmengen von Adrenalin schoss durch seinen Körper. Er fühlte sich, als wenn er kurz vor einem anstrengenden Kampf stände. Wieso regte ihn das nur so auf? Was war denn so schlimm daran? Der Junge konnte ihm doch völlig egal sein? Was war nur los mit ihm? Piccolo drehte sich um und sah den Prinzen perplex an. Er stand da. Mitten im Zimmer. Keuchte und hatte eine Kampfstellung eingenommen. Was war denn nun los? ******************** Dunkelheit... Stimmen... Sie werden lauter... Der Schleier zerbricht... ******************** Gohan wachte auf. Der Wald... Die Dunkelheit... Der Fremde... Der Schmerz... Die Angst... Er bewegte sich ein wenig. Sie hatten ihn nicht gehört. Vegeta ermordete den Namekianer geradezu mit seinen Blicken. Gohan setzte sich etwas auf. Es schmerzte. Piccolo seufzte und ließ die Hände sinken. Gab die Kampfpose auf. „Was soll das Vegeta? Was ist eigentlich mit dir los? Du bist schon seit einigen Tagen so eigenartig. Du bist so, seit dem Gohan von diesem Kerl…“ ******************** Nein… Nein!! Nicht…bitte… Sprich es nicht aus!!!! ******************** „Nein“ Es war nur ein kleines Flüstern. Man hätte es fast nicht wahrnehmen können. Piccolos Herz krampfte sich bei diesem Anblick zusammen. Was hatte er getan? Wie konnte er nur so dumm sein? „Bleib stehen Piccolo… Du kannst ihm ja doch nicht helfen. Lass ihn.“ Der Namekianer drehte sich geschockt um. Die traurige Stimme. Stopp… Tränen? Verdammt, hier ging irgendwas schief. Hier war etwas definitiv nicht in Ordnung. Nun fühlte sich Piccolo vollkommen hilflos. Er war völlig mit dieser Situation überfordert. Was sollte das? Ein Bündel zitternden Elends hockte hinter seinem Rücken auf dem Bett und wiegte sich murmelnd und apathisch geradeaus starrend hin und her, und ein stolzer Saiyajin, der weinend und am völlig Boden zerstört vor ihm stand. Das war zu viel. Mit so was konnte er einfach nicht umgehen. „Ich…vielleicht sollte ich…soll ich euch allein lassen…oder so?“, fragte Piccolo leise und hilflos an niemand bestimmten gerichtet. Vegeta schreckte auf. Er sah den Namekianer mit Tränen in den Augen an. Was soll das? Was tat er hier überhaupt? Er zeigte Schwäche!? Er war ein Prinz! Prinzen flennen nicht, wegen…wegen… Verdammt! Da war er wieder. Der Blick. Voller Kälte und Gleichgültigkeit. Das Einzige, was diese Normalität an Vegeta störte, waren die Tränen, die anscheinend nicht aufhören wollten seine Wangen mit Feuchtigkeit zu benetzen. Der Prinz schnellte vor, packte Piccolo am Kragen und zog ihn grob zu sich herunter. Ihre Gesichter waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. Der Namekianer konnte den heißen und stoßweise gehenden Atem auf seiner Haut spüren. Er war viel zu perplex um sich aus dem Griff zu lösen, als er auch schon die Stimme des Saiyajin vernahm. „Wenn du irgendjemanden hiervon erzählst, werde ich dich langsam und qualvoll töten. Hast du verstanden du dreckiger Grünling?“ Seine Stimme war nur noch ein Zischen, welchem ein bedrohliches Knurren folgte. Der Namekianer nickte geistesabwesend. Er starrte immer noch in diese Tränenverschleierten Augen, die so viel Hass und Schmerz wieder spiegelten, dass sein Körper sich instinktiv verkrampfte. Er hatte Angst. Ja. Er hatte Angst. Dies war nicht der kalte Blick, den der Prinz sonst jedem zukommen ließ. Dies war ein Blick, der seine Seele preisgab. Piccolo wagte nicht tiefer in diese Augen zu sehen. Er schloss die seinen. Er wollte nicht weiterblicken. Nicht weiter hinter die Fassade, hinter die kalte Mauer, des Saiyajin vor ihm blicken. Er hatte Angst vor dem, was er dort finden könnte. Er wollte es einfach nicht. Hinter sich hörte er das leise Wimmern des Jungen, den er wie einen Sohn liebte. Er hasste sich für diese Hilflosigkeit. Er war kurz vor dem seelischen wie auch körperlichen Zusammenbruch. Er konnte und er wollte dieses Leid einfach nicht mehr sehen. Nicht mehr ertragen. Schlafen. Das war es, was er wollte. Einfach nur schlafen. Vegeta ließ ihn los, trat neben den Namekianer und sah auf den jungen Saiyajin hinab. „Und nun verschwinde…“ knurrte er zu Piccolo. Dieser drehte sich etwas und sah Vegeta an. Dem Prinzen schien der Schmerz des Jungen auch nicht kalt zu lassen. Ob er Gohan weh tun würde. Vielleicht würde der Prinz etwas sagen, was den Jungen sehr verletzen könnte? Nein sicher nicht. Vegeta war ja nicht so ein Idiot, wie er selbst. Piccolo seufzte. „Wenn du etwas brauchst dann ruf einfach, okay?“, sagte er noch bevor er leise die Tür hinter sich schloss und sich dagegen lehnte. Was mochte jetzt wohl noch alles geschehen? Der Namekianer schloss kurz die Augen und ordnete ein wenig sein inneres Chaos. So konnte es nicht weitergehen. Der Junge würde zerbrechen. Dann machte er sich auf den Weg um etwas zu finden, auf dem er sanft in Morpheus Arme gleiten konnte. ******************** Da ist er wieder. Ich kann ihn sehen… Ich kann ihn riechen… Ich kann ihn schmecken… Seine Zunge in meinem Mund… Widerlich… Mir ist schlecht. Jedesmal… Warum? Jedesmal, wenn ich die Augen schließe kommt er zurück. WARUM HILFT MIR NIEMAND ! ! ! ******************** Gohan schreckte auf. ******************* Nein. Ich hab nicht geschlafen. Eine Halluzination? Oder war es echt? War ER…hier… bei…ihm… NEIN! Bitte… ******************** Erschrocken riss der junge Saiyajin die Augen auf. Er konnte es nicht ertragen. Wieso? Wieso war erst jetzt jemand bei ihm? ******************** Warum hat mir keiner geholfen? Warum hilft mir niemand! Warum… Ich brauche doch… …Hilfe…? ******************** Der junge Saiyajin hatte nicht bemerkt, dass seine Tränen schon wieder begannen ihren Weg über seine Wangen fortzusetzen Verletzt. Schmutzig. Einsam. Gebrochen… Gebrochen? War er das wirklich? Er wollte sich freuen. Es tat ihm weh. Er wollte etwas tun. Er wollte diesem Jungen helfen. Irgendwie.. Was war nur mit ihm los? Er war ein Prinz! Er hatte heute wieder das erste mal seit Jahren geweint! Und wieso? Wegen diesem…diesem… Nein. Er dufte keine Schwäche zeigen! „Hör endlich auf hier rumzuheulen! Das ist ja unerträglich! Anstatt hier blöd rumzusitzen, solltest du lieber losziehen und dir
diesen Wichser schnappen! Ihm alle Knochen brechen, dafür was er dir angetan hat!!“, brüllte Vegeta. ******************** ..was zum… Er…Tränen? aber wieso… Was… ******************* Gohan konnte es nicht glauben. Tränen. Vegeta weinte. Aber warum? Etwa wegen… Wegen ihm? Ja. Selbst Vegeta machte sich Sorgen. Sorgen um ihn. ******************** Wie konnte ich nur so egoistisch sein? Sie machen sich Sorgen um mich. Alle beide. Sie sind völlig fertig…und das nur wegen mir… ******************** Vegeta stand immer noch direkt vor Gohan und starrte diesen wütend an. Wie kann man nur so schwach sein? Er hatte gar nicht bemerkt, wie ihm wieder die Tränen gekommen waren. Gohan wischte sich schnell die Tränen von den Wangen und sah den Prinzen dann mit klarem Blick an. Seine Augen begannen wieder ein wenig ihren alten Schimmer zurückgewonnen zu haben. Und dann… dann lächelte der junge Saiyajin den Älteren zärtlich an. „Du weinst doch selber, Vegeta.“, flüsterte er. Was? Vegeta blinzelte… Die Wut war wie weggefegt. Er…er lächelt. Gott… Wie hatte er dieses einzigartige Lächeln dieses Jungen, den er so sehr liebte, vermisst. Es war zwar nur ansatzweise das überglückliche Lächeln Gohans, aber… STOP! WAS!? Liebe? Liebte er ihn? Deswegen…deswegen das ganze Theater mit diesen scheiß Tränen, die anscheinend gar nicht mehr zur Ruhe kommen wollten?! NEIN! Das konnte und durfte nicht sein! Das hier war ein JUNGE!! Und dazu noch ein Junge, der vergewaltigt wurde. Schmutzig. Missbraucht. Benutzt. Unwürdig… Eines Prinzen nicht würdig!! NIEMALS!! Und doch… Dieses Gefühlschaos in seinem Innern machte ihn fertig. Vegeta dachte nun an nichts mehr. Aber dennoch... Ein kleiner Schimmer... Vielleicht eine Andeutung dieser Funken? Kehrten sie zurück? Würde er so werden wie früher? So glücklich... So naiv... So wunderschön... Gohan lächelte Vegeta weiterhin an. Als er sah, dass dessen Tränen immer noch über seine Wangen liefen, nahm er all seinen Mut zusammen und strich dem stolzen Saiyajin Prinzen zärtlich eine Träne weg. Als Vegeta dieses liebevolle Lächeln sah und diese zärtliche Berührung spürte, war es mit seiner Beherrschung endgültig vorbei.
„Gott! Ich bin ja so froh, dass es dir wieder besser geht...“, schluchzte er an Gohans Brust. Der junge Saiyajin war völlig perplex. Was ist denn jetzt los? ******************** Er scheint sich ja wirklich riesige Sorgen gemacht zu haben... ******************** Vegeta weinte sich an seiner Brust aus. Gohan konnte es fühlen, wie die Tränen des Prinzen sein Shirt durchweichten und seine Haut mit der salzigen Flüssigkeit in Berührung kam. Gohan streichelte vorsichtig über Vegetas Rücken. Vegeta seufzte glücklich und rutschte etwas höher. Seine Lippen berührten nun fast Gohans Hals. Der junge Saiyajin konnte den heißen Atem des Älteren fühlen. Er riss die Augen auf. Nun wurde er sich der Nähe des anderen vollends bewusst. Er hörte auf Vegetas Rücken zu streicheln und versuchte unbemerkt etwas Abstand zwischen ihnen zu schaffen. Diese Nähe wurde ihm langsam unangenehm. Er spürte, wie sich sein Körper begann zu verkrampfen und die Panik in ihm hochstieg. ******************** Hör auf damit! Er wird mir nichts tun. Wir sind Freunde. Er hat sich Sorgen gemacht. Er will mich nur trösten. Und...ich ihn. Oh Gott... Vegeta... bitte... ...geh weg... ******************** Vegeta spürte die Versuche Gohans, sich aus der Umarmung zu lösen. Dieser Kuss war die Ursache dafür, dass sich bei Gohan augenblicklich die Nackenhaare aufstellten und er sich verkrampfte. Die Panik war da. Doch er konnte sich nicht bewegen. Sein Hals war wie zugeschnürt und die eben noch weggelächelten Tränen strömten ihm über die Wangen. ******************** Nein... Nein. NEIN! Hör auf! Lass mich los! Warum... Ich...ich kann mich nicht bewegen. Ich hab Angst... ******************** „Ve...Vegeta...“, wisperte der Junge. „Bitte... Lass mich los. Bitte...“ Vegeta konnte Gohans Stimme hören, aber er verstand nicht, was der Junge sagte. Auch das Wimmern Gohans und die schwachen Versuche sich aus Vegetas Griff zu entziehen, hielt den Prinzen nicht auf. Vegeta leckte eine Träne von Gohans Wange. Er wanderte mit seinen Händen zu seiner Brust und strich zärtlich darüber. Dann drückte er den Jungen zurück aufs Bett und beugte sich über ihn. Er hob den Kopf etwas und öffnete die Augen. Sein Blick fiel als erstes auf die vollen Lippen des jungen Saiyajin. Er würde sie nun küssen. Für sich einnehmen. Dieser Körper gehörte nun ihm. Es war wie eine Droge, von der er nicht genug bekommen konnte. Vegeta beugte sich wieder ganz langsam herunter. Den Blick nur auf diese weichen Lippen fixiert. Diesen langersehnten Augenblick wollte er genießen. Er würde das hier voll und ganz auskosten. Doch was...? Sie zitterten. Er hielt in der Bewegung inne. Nun erst wurde ihm die verkrampfte Haltung des Körpers unter ihm bewusst. Der Prinz setzte sich etwas auf. Dann sah er in das Gesicht, von dem Wesen, das er so sehr liebte, ja er liebte ihn, und dem er niemals wehtun wür-... Der Prinz riss die Augen auf. Er sah die krampfhaft zusammen gekniffenen Augen. Den angstvollen Gesichtsausdruck. Die zitternden Lippen, die nun von Gohan regelrecht blutig gebissen wurden, um jeden verräterischen Laut zu verhindern. Was tat er denn da? Er war gerade im Begriff, das zu tun, was dieser... Oh mein Gott! Wie konnte er nur? Sofort löste sich der ältere Saiyajin von dem Jungen, sprang vom Bett und sah Gohan geschockt und verwirrt an. Vegeta konnte das Zittern des jungen Körpers, das die stummen Schluchzer verursachten, sehen. Was hatte er nur getan? Fortsetzung folgt... |
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