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Fanfiction by StefAngel zu Dragonball Z (wie könnte es auch anders sein?)

 

Widmung: Ich widme diese Fic Makoto, die mich immer wieder ermuntert hat weiterzuschreiben und dazu gebracht hat, dass ich mich getraut hab sie öffentlich ausstellen zu lassen. Danke Makoto... *kisses*

 

E-Mail: StefAngel00@aol.com

 

Warnung: angst, violence, rape... was weiß ich, was da alles noch kommt.

 

 

Dunkelheit

 

********************

 

Dunkelheit...

Angst...

Schatten...

Eine Bewegung?

Was ist das?

Wer bist du?

Was willst du?

********************

Der Schatten bewegte sich auf Gohan zu.

Er schien eine Einheit mit der Dunkelheit des Waldes zu bilden.

Er war schnell. Zu schnell.

Gohan wurde zu Boden gerissen und hart dagegen gedrückt.
Er konnte sich nicht rühren. „Wer....wer bist du?....Was soll das?“
Weiße Zähne blitzten auf. Ein fieses und angsteinflößendes Grinsen war zu sehen.
Mehr konnte Gohan von dem Gesicht über ihm nicht erkennen.
Es war ein Mann.
Das spürte er von der Kraft, die ihn auf den Waldboden drückte, und erahnte es an der platzeinnehmenden, kräftigen Statur über sich.
Nur, wer war es, der ihn festhielt und ihn angrinste? 

********************

Allein...

Wo sind sie?

Warum helfen sie mir nicht?

********************

Gohan sah sich um.

Nur Dunkelheit.

Er war doch mit Piccolo und Vegeta hier her gekommen?!

Sie wollten doch seinen Vater suchen?

Heißer Atem streifte sein Gesicht und gutturales Knurren war zu hören.

Der Fremde leckte Gohan über die Wange und packte seine Handgelenke, die er ihm über den Kopf hielt, noch fester.

Gohan drehte sein Gesicht und sah den Fremden geschockt an.

Jetzt konnte er in dessen Augen sehen, was er wollte. Er konnte es fühlen.

Er konnte die Erektion des anderen fühlen, als dieser ihn noch fester gegen Waldboden drückte.

Gohan riss die Augen auf.

********************

Nein...

Alles......

Nur nicht das!

Alles......nur bitte nicht das!

********************

Er sah das befriedigte Grinsen des Fremden, als dieser seine Panik erkannte.
Der Mann beugte sich zu Gohans Ohr hinunter.
Leckte einmal über die empfindliche Ohrmuschel.
„Sch..sch..sch.....Ganz ruhig mein Kleiner. Ich werde dir nichts tun. Ich werde nur ein wenig meinen Spaß haben. Da ist doch nichts gegen einzuwenden, oder?“, raunte er.
Seine Stimme klang dunkel und bedrohlich.
Gohan fing an zu zittern.
Er hatte Angst. Panische Angst.

******************** 

Wo seid ihr?

Warum hilft mir niemand?

Bitte.......

********************

Eine Zunge drängte sich gewaltsam in seinen Mund.
Der Fremde hielt nun seine Handgelenke nur noch mit einer Hand.
Er war unglaublich stark.
Mit der anderen hielt er Gohans Kinn fest, damit dieser seinen Kopf nicht wegdrehen konnte. Dem erzwungenen Kuss nicht entfliehen konnte.

********************

Nein!!

Hör auf! Hör auf!

Warum tust du das?

Warum?!

********************

Gohan würgte, als der Mann den Kuss unterbrach.
„Hör auf! Lass mich los!“, schrie er, bevor der Fremde ihm eine Hand auf den Mund presste.
„Schhhhhh.... Wir wollen doch keine Aufmerksamkeit auf unser kleines Schäferstündchen ziehen? Oder? Außerdem erschreckst du die Vögelchen....“, flüsterte der andere Gohan grinsend ins Ohr.
Dann leckte und knabberte er an seinem Hals.
Er wanderte mit seiner Zunge immer weiter nach unten.
Mit einer schnellen Bewegung, in der er Gohan nur für Sekunden losließ, riss der Fremde dem Saiyajin das Hemd vom Leib.

********************

Dunkelheit...

Ich fühle nichts...

Ich darf nichts fühlen...

Gleich ist es vorbei...

Gleich...

********************

Tränen der Wut und der Hilflosigkeit sammelten sich in Gohans Augen, als der Mann an seinem Hals saugte.
Dunkle Flecken auf der weißen Haut zurückließ.
„Ich werde dich kennzeichnen. Du wirst das hier niemals wieder vergessen, mein Junge“, keuchte der Fremde erregt.
Er küsste Gohans Halsbeuge entlang. Dann biss er zu.

Ein markerschütternder Schrei eines gepeinigten Jungen hallte durch den Wald.

********************

Schmerz...

Alles ist verschwommen.

Niemand hilft mir...

Ich bin allein...

Allein...

********************

Gohan gab den Widerstand auf.
Es hatte ja doch keinen Sinn.
Der andere war stärker.

„Ahhh. Schön. Das macht die Sache erheblich angenehmer. Sowie für mich, als auch für dich.“, sagte der Fremde überlegen grinsend, als er die Kapitulation des Jungen bemerkte.
Gohan bedachte den Fremden mit einem wuterfüllten Blick.
Wenn er schon aufgab, dann wenigstens nicht, ohne seinen Widerwillen zu zeigen.
Der Mann lachte über den kümmerlichen Versuch, den der Junge unternahm, um sich noch ein wenig Stolz zu bewahren.
Es war egal, was der Junge wollte.
Das Einzige, was zählte, war sein Verlangen. Seine Lust.
Gohan drehte demonstrativ seinen Kopf zur Seite.
Immer noch liefen die Tränen unaufhörlich über seine Wangen.

********************

Egal...

Es ist egal.

Soll er machen, was er will.

Ich höre nichts.

Ich sehe nichts.

Ich fühle nichts.

********************

„Hey! Du solltest es genießen. Du musst zugeben, dass ich doch außerordentlich zärtlich bin, oder?“, raunte der Mann, bevor er über Gohans Bauch leckte.
Ein verächtliches Schnauben kam als Antwort.
Der Fremde setzte sich auf.
Mit einem Ruck hatte er die Hose samt Shorts von dem jungen Körper gerissen.
Er musterte ihn ungeniert.
„Nun, aber auch mit meiner Geduld und Zärtlichkeit geht es irgendwann zu Ende.“
Der Mann öffnete seinen Gürtel.
„Du musst mir doch wohl eingestehen, dass ich einen wirklich guten Geschmack bei der Wahl meiner Opfer habe?“, sagte er amüsiert.
Er öffnete die Knöpfe seiner Hose und zog sie herunter.
„Du wirst schon sehen. Es wird dir gefallen. Wenn du das hier hinter dir hast, bist du ein richtiger Mann!“, lachte der Fremde.

********************

Nichts fühlen...

Ich darf nichts fühlen!

Keine Gefühle!!

Bitte...

Mach schnell...

********************

Der Mann drehte Gohan auf den Bauch.
Der Junge fühlte seinen heißen Atem im Nacken.
Dann stieß er zu.
Die Schreie des jungen Saiyajin konnte man noch in weiter Ferne vernehmen.

Zwei Gestalten preschten durch die Dunkelheit. Durch den Wald.

Sie suchten.

Nun war es still.

Sie suchten den Jungen, der gerade noch aus Leibeskräften seinen gesamten Schmerz herausgeschrieen hatte.

********************

Dunkelheit... 

Stille...

Keine Angst...

Kein Schmerz...

Keine Bewegung...

Allein...

Immer noch allein...

********************

Da lag er.

Die Arme schützend um den Körper geschlungen.

Stumme Tränen liefen über seine Wangen.

Seine Kleidung neben ihm. Ordentlich zusammengelegt.

Die Zeichen des Fremden schmückten seinen gesamten Körper. Nichts wurde ausgelassen.

Er würde niemals vergessen können. Niemals.

Die Bäume um ihn herum. Stumme Zeugen dieser Missetat.

Das Blut, das aus Gohans Wunde an seiner Halsbeuge gelaufen war, war nun getrocknet.
Das zwischen seinen Beinen noch etwas feucht.

********************

Da...

Eine Bewegung?

Nein...

Bitte nicht.

Nicht noch einmal!

Bitte!!

********************

Er begann zu zittern. Die Panik kehrte zurück.
Nun. Da er sich ein wenig bewegte, begannen die Wunden zu schmerzen.
Gohan erwartete einen weiteren Überfall des Fremden.
Einen weiteren qualvollen Albtraum.

Die zwei Gestalten erkannten den Jungen sofort, der dort nackt, zerschunden und zitternd auf dem Waldboden lag.

Sie wollten es nicht glauben.

Das durfte nicht sein.

********************

Warum hast du das getan?

Es tut so weh...

Warum ist niemand hier?

Warum hilft mir keiner?

Piccolo!!

Vegeta...?

********************

„Son-Gohan?“

Der Namekianer ging vor dem Jungen in die Knie.
Er berührte ihn sachte an der Schulter.
Sah den Biss.
Wut breitete sich in seinem gesamten Körper aus.
Er wollte dieses Etwas kriegen, das dem Jungen all diese Schmerzen zugefügt hat.

Bei der Berührung zuckte Gohan zusammen.

Das Monster war wieder da! Er würde ihn wieder nehmen.

Gohan kniff die Augen zusammen.

Wollte nicht sehen.

Nicht fühlen.

********************

Nicht noch einmal!

Bitte nicht!!

********************

„Nein.“, wisperte der junge Saiyajin.
Er kroch über den Boden.
Nur weg. Weg von diesem Scheusal.
Gohan zitterte noch mehr.
Die Kälte und die Angst waren zurückgekehrt.

Hielten ihn fest.

Ließen ihn noch mehr erzittern.

„Gohan? Ich bin es. Piccolo.“, sagte der Namekianer ruhig und nahm vorsichtig das geschundene Handgelenk des Jungen.
Son-Gohan hörte ihn nicht. Er sah ihn nicht.
Er fühlte nur, dass jemand ihn berührte.
Er wollte aufstehen.
Weg. Einfach nur fort von diesem Ort.

Entfliehen.

********************

Lass mich los!

Lass mich los!!!

********************

Der Saiyajin löste sich mit einem Ruck aus dem Griff.

Es war leicht. Zu leicht.

War er es doch nicht?

Er wimmerte.

Noch immer liefen die Tränen über seine Wangen.

Kein Laut.

Er durfte nichts von sich geben.

Das würde ihm gefallen.

Wenn er es war...

Blut.

Schon wieder.

Er hatte zu fest auf die Unterlippe gebissen.

Der frische Schmerz lenkte ihn ein wenig von dem anderen ab.

********************

Er ist immer noch hier... 

Aber...

Es ist anders...

Dieser...dieser Geruch?

Pi...Piccolo?

********************

Etwas schweres, weiches hüllte den Jungen ein.
Stoff.
Der Geruch verstärkte sich.
Piccolos Geruch.
Langsam öffnete Son-Gohan die Augen.

Da saß er.

Piccolo.

Wut und Trauer gaben sich in seinen Augen einen unehrbitterlichen Kampf.

Doch da war noch etwas...

Piccolo saß vor Gohan.

Die Hand ausgestreckt.

Doch er berührte ihn nicht.

Er zögerte.

Hilflosigkeit...

Die pure Hilflosigkeit spiegelte sich in seinen Augen wieder.

Was sollte er machen?

********************

Piccolo?

Bist du es?

Bist du es wirklich?!

********************

„Mach schon Piccolo! Wir haben nicht ewig Zeit. Jetzt nimm endlich Kakarotts Balg und lass uns hier verschwinden!“, sagte Vegeta hart.
Er stand etwas abseits und musterte den Jungen.
Trotz seiner versteinerten Miene war er besorgt.
Was war, wenn das Biest noch in der Nähe war?
Er hatte seine Kraft gespürt. Sie beide hatten sie gespürt.
Für einen Kampf war er zu stark.
Es wäre aussichtslos.

Die harte Stimme ließ Gohan zurückschrecken.

Er sah an Piccolo vorbei.

Da stand er. Vegeta.

Erleichterung und Wut riss ihn mit.

Er bebte.

„Wo wart ihr nur! Wieso habt ihr mir nicht geholfen?!“, schluchzte er vorwurfsvoll.

Nun weinte der Junge ungehemmt.

Ließ all seinem Frust und seinem Schmerz freien Lauf.

„Na hör mal du Rotzbengel! Wie sollten wir denn...“

Der Blick des Namekianers ließ Vegeta verstummen.

********************

Warum seit ihr erst jetzt hier!

Warum wart ihr nicht früher da!

Warum...

********************

Piccolo versuchte den Jungen zu halten.

Er wollte ihn trösten. Im Arm wiegen.

Irgendwas...

Doch Gohan rutschte immer wieder von ihm weg.

Wimmerte bei jeder Berührung.

Bleierne Müdigkeit breitete sich über den Körper des Jungen aus.

Hüllte ihn ein in einen warmen Mantel aus friedlichem Schlaf und qualvollen Alpträumen.

Er hatte Angst.

Jedes Mal, wenn er die Augen schloss, sah er ihn.

Sah das Grinsen.

Konnte sogar den heißen Atem auf seiner Haut spüren.

Es war unerträglich.

Doch er war zu erschöpft.

Er konnte sich nicht gegen die Müdigkeit, die seinen ganzen Körper einnahm, wehren.

Das Schluchzen verebbte.

Das zittern wurde weniger.

Die Tränen versiegten.

Er schlief ein.

********************

Schon wieder.

Dunkelheit...

Für immer...?

********************

Piccolo hob Gohan vorsichtig auf seine Arme und ging langsam in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
Er würdigte Vegeta keines Blickes.

„Blöder Namekianer.“ Er folgte ihm grummelnd.

********************

Kalt...

Ein Schatten...

Über mir...

Er ist es...

Wer sonst?

Schmerzen, die mich zerreißen...

Dunkelheit...

Eine Berührung?

So sanft...

********************

Gohan öffnete die Augen.

Er lag in seinem Bett. Weich und warm.

Er blinzelte.

Die Sonne, die durch sein Fenster schien, blendete ihn.

Piccolo saß vor ihm. Hatte die Augen geschlossen.

Streichelte verträumt durch sein Haar.

Schlief er?

Gohan setzte sich etwas auf. Sah sich um.

Die Hand rutschte ab.

Auf seine Schulter. Er zuckte.

Neuerlicher Schmerz durchlief den Jungen.

Brachte Erinnerungen zurück. Aber nur kurz.

********************

Ich muss es vergessen...

Es ist vorbei...

Nie wieder...

********************

Vegeta lehnte am Türrahmen.
Sah den jungen Saiyajin an.
Sie hatten seine Wunden versorgt.
Das musste reichen.
Den Rest musste der Junge selbst bewältigen.

„Drei Tage.“, sagte er.

Gohan sah ihn fragend an.

„Drei Tage hast du geschlafen. Und er nicht.“ Mit einem Nicken deutete er auf den Namekianer, der vor dem Bett kniete und in dieser Haltung eingeschlafen war.

„Hm.....Habt ihr Papa gefunden?“, flüsterte Gohan.

Seine Stimme klang kratzig und verraucht.

Er versuchte zu schlucken. Es tat weh.

„Ja. Gestern.“, antwortete der Prinz.

„Und?“

„Nichts und.“

„Habt ihr...“, Gohan verstummte.

Er wollte es nicht aussprechen.

Er wollte nicht fragen, ob sie ihm von der Vergewaltigung seines Sohnes erzählt hatten.

Er wollte es nicht einmal denken.

„Nein. Ich hielt es nicht für nötig, ihm davon zu berichten. Was weiß ich, was der Namekianer tun wird......Kakarott ist mit deiner Mutter bei Bulma geblieben. Du hast also genügend Zeit, um dich auszukurieren. Viel Spaß.“
Vegeta drehte sich um und wollte das Zimmer verlassen.

Doch er konnte dem Drang nicht wiederstehen und drehte sich noch einmal zu dem Jungen um.

Gohan saß noch immer im Bett.

Der Kopf des Namekianers ruhte nun auf der Bettkante.

Die Hand noch immer auf der Schulter des Jungen.

Gohan sah aus dem Fenster.
Stumme Tränen benetzten seine Wangen.
Die Erinnerung war unaufhaltsam zurückgekehrt.
Vor seinem inneren Auge konnte er die Bilder sehen.
Den Schrecken.
Er würde es niemals vergessen können.
Niemals.

Vegeta verließ das Zimmer.
Schloss leise die Tür.
„Schwächling.“, flüsterte er.
Es war keine Beleidigung. Es war nur ein Wort.
Ein Wort, das für ihn nun keine Bedeutung mehr hatte.

Vegeta lehnte mit der Stirn an der Wand.
Ein leiser Seufzer entrang sich seiner Kehle.
Er ballte seine Hand zur Faust.
Er schlug zu.
„Verdammt...“, wisperte er.
Dann ging er weg.

or dem Loch in der Wand.
Auf dem Boden.
Kleine salzige Spuren der Trauer und der Wut.
Zeugen der Hilflosigkeit eines anderen Wesens.

********************

Drei Tage...

Nur geschlafen...

Keine Träume...

Kein Schatten...

Keine Dunkelheit...

Kein...er...

********************

Piccolo stand vor Gohans Bett.
Der Junge war eingeschlafen.
Sie hatten nicht geredet.
Der Saiyajin hatte dem Namekianer nicht einmal in die Augen gesehen.
Er konnte es nicht.

„Was willst du ihm sagen?“, fragte eine Stimme.
Piccolo drehte sich um.
„Wem sagen?“
Vegeta stand wie immer im Türrahmen.
Er hatte noch nie das Zimmer ganz betreten.
Er wagte es nicht. Wusste selbst nicht warum.

„Kakarott.“

Der Namekianer drehte sich wieder zu dem Jungen.
„Ich weiß es nicht. Wie wärs mit der Wahrheit?“, fragte er spitz.
Vegeta knurrte.

„Das ist mir schon klar. Ich hab nicht gesagt, dass du ihn anlügen sollst. Nur was, von dieser Wahrheit willst du ihm sagen?“

”Alles.“

Schweigen breitete sich in dem Raum aus.

Vegeta starrte auf den Rücken des Namekianers.

Er konnte die leisen und ruhigen Atemzügen von Gohan und das Rauschen seines eigenen Blutes hören.

Und du bist dir sicher, dass du das dem Jungen gegenüber verantworten kannst?! Bist du dir ganz sicher, dass er es überhaupt will?! Dass er es in Ordnung findet, wenn es jeder weiß?! Bist du dir ganz sicher!!“, sagte er laut.

Vegeta war zwei Schritte auf Piccolo zugegangen.

Sein Atem ging schnell.

Sein Herz schlug hart gegen seine Brust.

Unmengen von Adrenalin schoss durch seinen Körper.

Er fühlte sich, als wenn er kurz vor einem anstrengenden Kampf stände.

Wieso regte ihn das nur so auf?

Was war denn so schlimm daran?

Der Junge konnte ihm doch völlig egal sein?

Was war nur los mit ihm?

Piccolo drehte sich um und sah den Prinzen perplex an.

Er stand da.

Mitten im Zimmer.

Keuchte und hatte eine Kampfstellung eingenommen.

Was war denn nun los?

********************

Dunkelheit...

Stimmen...

Sie werden lauter...

Der Schleier zerbricht...

********************

Gohan wachte auf.
Irgendwer hatte gerade ziemlich aggressiv gesprochen.
Er sah sich um.
Natürlich. Er war ja in seinem Zimmer.
Er hatte drei Tage geschlafen, nachdem Piccolo ihn aus dem Wald...
 

Der Wald...

Die Dunkelheit...

Der Fremde...

Der Schmerz...

Die Angst...

Er bewegte sich ein wenig.
Alles schmerzte.
Sein Unterleib brannte höllisch.
Alles war wieder da.
Deutlicher als zuvor.
Tränen sammelten sich in seinen Augen.
Er sah sich im Zimmer um.
Da. Zwei verschwommene Gestalten.
Eine genau vor seinem Bett.
Die Andere mitten im Zimmer.
Fäuste geballt? Kampfpose eingenommen?
Was war hier los?
Er blinzelte die salzige Flüssigkeit aus seinen Augen.
„Piccolo? Ve…Vegeta? Was macht ihr denn?“, flüsterte der Junge.
Er erkannte nun die Situation. Verstand sie aber dennoch nicht.

Sie hatten ihn nicht gehört.

Vegeta ermordete den Namekianer geradezu mit seinen Blicken.

Gohan setzte sich etwas auf.

Es schmerzte.

Piccolo seufzte und ließ die Hände sinken.

Gab die Kampfpose auf.

„Was soll das Vegeta? Was ist eigentlich mit dir los? Du bist schon seit einigen Tagen so eigenartig. Du bist so, seit dem Gohan von diesem Kerl…“

********************

Nein…

Nein!!

Nicht…bitte…

Sprich es nicht aus!!!!

********************

„Nein“

Es war nur ein kleines Flüstern.

Man hätte es fast nicht wahrnehmen können.
Es reichte dennoch aus.
Der Namekianer schnellte herum und Vegeta sah an Piccolo, der ihm bis jetzt den Blick auf Gohan versperrt hatte, vorbei.
Er gab nun auch die Kampfpose auf und trat einen schritt Näher an die zitternde Gestalt.
Da saß er.
Weinend.
Die Hände auf die Ohren gepresst.
Sich hin und her wiegend, als wolle er sich selbst trösten.
Der einst so fröhliche und selbstsichere 16jährige, saß nun zitternd auf seinem Bett und wimmerte in dem Versuch die Erinnerungen zu verdrängen.

Piccolos Herz krampfte sich bei diesem Anblick zusammen.

Was hatte er getan? Wie konnte er nur so dumm sein?
Er wollte die kurze Entfernung zu Gohan mit zwei schnellen Schritten überwinden, als er Vegetas leise Stimme vernahm.

„Bleib stehen Piccolo… Du kannst ihm ja doch nicht helfen. Lass ihn.“

Der Namekianer drehte sich geschockt um.

Die traurige Stimme.
Diese unglücklichen Augen.
Die hängenden Schultern.
Sollte das Vegeta sein?
Der stolze Saiyajin-Prinz, der niemals Gefühle zeigte und ihm nun gerade offen seine Tränen präsentierte?

Stopp…

Tränen?

Verdammt, hier ging irgendwas schief.

Hier war etwas definitiv nicht in Ordnung.

Nun fühlte sich Piccolo vollkommen hilflos.

Er war völlig mit dieser Situation überfordert.

Was sollte das?

Ein Bündel zitternden Elends hockte hinter seinem Rücken auf dem Bett und wiegte sich murmelnd und apathisch geradeaus starrend hin und her, und ein stolzer Saiyajin, der weinend und am völlig Boden zerstört vor ihm stand.

Das war zu viel.

Mit so was konnte er einfach nicht umgehen.

„Ich…vielleicht sollte ich…soll ich euch allein lassen…oder so?“, fragte Piccolo leise und hilflos an niemand bestimmten gerichtet.

Vegeta schreckte auf.

Er sah den Namekianer mit Tränen in den Augen an.

Was soll das?

Was tat er hier überhaupt?

Er zeigte Schwäche!?

Er war ein Prinz!

Prinzen flennen nicht, wegen…wegen…

Verdammt!

Da war er wieder.

Der Blick.

Voller Kälte und Gleichgültigkeit.

Das Einzige, was diese Normalität an Vegeta störte, waren die Tränen, die anscheinend nicht aufhören wollten seine Wangen mit Feuchtigkeit zu benetzen.

Der Prinz schnellte vor, packte Piccolo am Kragen und zog ihn grob zu sich herunter.

Ihre Gesichter waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt.

Der Namekianer konnte den heißen und stoßweise gehenden Atem auf seiner Haut spüren.

Er war viel zu perplex um sich aus dem Griff zu lösen, als er auch schon die Stimme des Saiyajin vernahm.

„Wenn du irgendjemanden hiervon erzählst, werde ich dich langsam und qualvoll töten. Hast du verstanden du dreckiger Grünling?“

Seine Stimme war nur noch ein Zischen, welchem ein bedrohliches Knurren folgte.

Der Namekianer nickte geistesabwesend.

Er starrte immer noch in diese Tränenverschleierten Augen, die so viel Hass und Schmerz wieder spiegelten, dass sein Körper sich instinktiv verkrampfte.

Er hatte Angst.

Ja. Er hatte Angst.

Dies war nicht der kalte Blick, den der Prinz sonst jedem zukommen ließ.

Dies war ein Blick, der seine Seele preisgab.

Piccolo wagte nicht tiefer in diese Augen zu sehen.

Er schloss die seinen.

Er wollte nicht weiterblicken.

Nicht weiter hinter die Fassade, hinter die kalte Mauer, des Saiyajin vor ihm blicken.

Er hatte Angst vor dem, was er dort finden könnte.

Er wollte es einfach nicht.

Hinter sich hörte er das leise Wimmern des Jungen, den er wie einen Sohn liebte.

Er hasste sich für diese Hilflosigkeit.

Er war kurz vor dem seelischen wie auch körperlichen Zusammenbruch.

Er konnte und er wollte dieses Leid einfach nicht mehr sehen.

Nicht mehr ertragen.

Schlafen.

Das war es, was er wollte.

Einfach nur schlafen.

Vegeta ließ ihn los, trat neben den Namekianer und sah auf den jungen Saiyajin hinab.

„Und nun verschwinde…“ knurrte er zu Piccolo.

Dieser drehte sich etwas und sah Vegeta an.

Dem Prinzen schien der Schmerz des Jungen auch nicht kalt zu lassen.

Ob er Gohan weh tun würde.

Vielleicht würde der Prinz etwas sagen, was den Jungen sehr verletzen könnte?

Nein sicher nicht.

Vegeta war ja nicht so ein Idiot, wie er selbst.

Piccolo seufzte.

„Wenn du etwas brauchst dann ruf einfach, okay?“, sagte er noch bevor er leise die Tür hinter sich schloss und sich dagegen lehnte.

Was mochte jetzt wohl noch alles geschehen?

Der Namekianer schloss kurz die Augen und ordnete ein wenig sein inneres Chaos.

So konnte es nicht weitergehen.

Der Junge würde zerbrechen.

Dann machte er sich auf den Weg um etwas zu finden, auf dem er sanft in Morpheus Arme gleiten konnte.

********************

Da ist er wieder.

Ich kann ihn sehen…

Ich kann ihn riechen…

Ich kann ihn schmecken…

Seine Zunge in meinem Mund…

Widerlich…

Mir ist schlecht.

Jedesmal…

Warum?

Jedesmal, wenn ich die Augen schließe kommt er zurück.

WARUM HILFT MIR NIEMAND ! ! !

********************

Gohan schreckte auf.
Er saß noch immer im Bett.
Hatte die Arme um seinen zitternden Körper geschlungen.
Was war passiert?
Hatte er geschlafen?
Dabei geträumt?

*******************

Nein. Ich hab nicht geschlafen.
Sie war wieder da…
Die Dunkelheit.
Und…
…ER…
Ein Traum?

Eine Halluzination?

Oder war es echt?

War ER…hier…

bei…ihm…

NEIN!

Bitte…

********************

Erschrocken riss der junge Saiyajin die Augen auf.
Wann hatte er sie denn wieder geschlossen?
Er hatte es nicht bemerkt.
Aber irgendjemand war bei ihm.
War es noch immer.
Er schloss die Augen wieder.

Er konnte es nicht ertragen.

Wieso?

Wieso war erst jetzt jemand bei ihm?

********************

Warum hat mir keiner geholfen?

Warum hilft mir niemand!

Warum…

Ich brauche doch…

…Hilfe…?

********************

Der junge Saiyajin hatte nicht bemerkt, dass seine Tränen schon wieder begannen ihren Weg über seine Wangen fortzusetzen
Wie all die Tage zuvor, war es ihm auch diesmal egal.
Er fühlte sich schwach.

Verletzt.

Schmutzig.

Einsam.

Gebrochen…

Gebrochen?

War er das wirklich?
Würde er mit dieser Erinnerung leben können oder würde er daran zu Grunde gehen?
Vegeta stand immer noch mitten im Zimmer des jungen Saiyajin.
Er sah dabei zu, wie der Junge sich selbst mit den Erinnerungen quälte.
Seine Präsenz gar nicht wahr nahm.

Er wollte sich freuen.
Pa! So ein schwaches Wesen.
Und das genau vor seiner Nase.
Eigentlich müsste der Prinz überglücklich und gleichzeitig angeekelt von diesem Leid und dieser Schwäche sein.
Aber…er war es nicht.

Es tat ihm weh.

Er wollte etwas tun.

Er wollte diesem Jungen helfen.

Irgendwie..

Was war nur mit ihm los?

Er war ein Prinz!

Er hatte heute wieder das erste mal seit Jahren geweint!

Und wieso?

Wegen diesem…diesem…

Nein.

Er dufte keine Schwäche zeigen!

„Hör endlich auf hier rumzuheulen! Das ist ja unerträglich! Anstatt hier blöd rumzusitzen, solltest du lieber losziehen und dir diesen Wichser schnappen! Ihm alle Knochen brechen, dafür was er dir angetan hat!!“, brüllte Vegeta.
Gohan schreckte auf und starrte Vegeta an.
Er hatte schon gewusst, dass jemand hier war.
Aber das ausgerechnet Vegeta bei ihm war, hätte er nie gedacht.

********************

..was zum…

Er…Tränen?

aber wieso…

Was…

*******************

Gohan konnte es nicht glauben.

Tränen.

Vegeta weinte.

Aber warum?

Etwa wegen…

Wegen ihm?

Ja.

Selbst Vegeta machte sich Sorgen.

Sorgen um ihn.

********************

Wie konnte ich nur so egoistisch sein?

Sie machen sich Sorgen um mich.

Alle beide.

Sie sind völlig fertig…und das nur wegen mir…

********************

Vegeta stand immer noch direkt vor Gohan und starrte diesen wütend an.

Wie kann man nur so schwach sein?

Er hatte gar nicht bemerkt, wie ihm wieder die Tränen gekommen waren.

Gohan wischte sich schnell die Tränen von den Wangen und sah den Prinzen dann mit klarem Blick an.

Seine Augen begannen wieder ein wenig ihren alten Schimmer zurückgewonnen zu haben.

Und dann… dann lächelte der junge Saiyajin den Älteren zärtlich an.

„Du weinst doch selber, Vegeta.“, flüsterte er.

Was?

Vegeta blinzelte…

Die Wut war wie weggefegt.

Er…er lächelt.

Gott… Wie hatte er dieses einzigartige Lächeln dieses Jungen, den er so sehr liebte, vermisst. Es war zwar nur ansatzweise das überglückliche Lächeln Gohans, aber…

STOP!

WAS!?

Liebe?

Liebte er ihn?

Deswegen…deswegen das ganze Theater mit diesen scheiß Tränen, die anscheinend gar nicht mehr zur Ruhe kommen wollten?!

NEIN!

Das konnte und durfte nicht sein!

Das hier war ein JUNGE!!

Und dazu noch ein Junge, der vergewaltigt wurde.

Schmutzig.

Missbraucht.

Benutzt.

Unwürdig…

Eines Prinzen nicht würdig!!

NIEMALS!!

Und doch…

Dieses Gefühlschaos in seinem Innern machte ihn fertig.

Vegeta dachte nun an nichts mehr.
Er sah nur noch dieses Lächeln.
Und...es machte ihn überglücklich.
Der Saiyajin-Prinz ging langsam auf den Jungen, der noch immer im Bett saß, zu.
Er setzte sich auf die Bettkante und sah Gohan dann tief in die Augen.
Die kleinen Funken, die dort sonst immer wie Sterne am Himmel tanzten, waren nicht mehr da.

Aber dennoch...

Ein kleiner Schimmer... Vielleicht eine Andeutung dieser Funken?

Kehrten sie zurück?

Würde er so werden wie früher?

So glücklich...

So naiv...

So wunderschön...

Gohan lächelte Vegeta weiterhin an.

Als er sah, dass dessen Tränen immer noch über seine Wangen liefen, nahm er all seinen Mut zusammen und strich dem stolzen Saiyajin Prinzen zärtlich eine Träne weg.

Als Vegeta dieses liebevolle Lächeln sah und diese zärtliche Berührung spürte, war es mit seiner Beherrschung endgültig vorbei.
Er vergaß seinen Stolz und gab damit der unendlichen Erleichterung freien Lauf.
Vegeta stürzte sich in Gohans Arme und klammerte sich wie ein Ertrinkender an ihm fest.

„Gott! Ich bin ja so froh, dass es dir wieder besser geht...“, schluchzte er an Gohans Brust.

Der junge Saiyajin war völlig perplex.

Was ist denn jetzt los?

********************

Er scheint sich ja wirklich riesige Sorgen gemacht zu haben...

********************

Vegeta weinte sich an seiner Brust aus.

Gohan konnte es fühlen, wie die Tränen des Prinzen sein Shirt durchweichten und seine Haut mit der salzigen Flüssigkeit in Berührung kam.

Gohan streichelte vorsichtig über Vegetas Rücken.
Versuchte ihn zu trösten.
Langsam hörte das Schluchzen auf und Vegeta wurde ruhiger.
Er hatte die Augen geschlossen und kuschelte sich in die warme Umarmung Gohans.
Gott, wie sehr er das gebraucht hatte.
Er genoss diesen Augenblick in vollen Zügen.

Vegeta seufzte glücklich und rutschte etwas höher.

Seine Lippen berührten nun fast Gohans Hals.

Der junge Saiyajin konnte den heißen Atem des Älteren fühlen.

Er riss die Augen auf.

Nun wurde er sich der Nähe des anderen vollends bewusst.

Er hörte auf Vegetas Rücken zu streicheln und versuchte unbemerkt etwas Abstand zwischen ihnen zu schaffen.

Diese Nähe wurde ihm langsam unangenehm.

Er spürte, wie sich sein Körper begann zu verkrampfen und die Panik in ihm hochstieg.

********************

Hör auf damit!

Er wird mir nichts tun.

Wir sind Freunde.

Er hat sich Sorgen gemacht.

Er will mich nur trösten.

Und...ich ihn.

Oh Gott... Vegeta... bitte...

...geh weg...

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Vegeta spürte die Versuche Gohans, sich aus der Umarmung zu lösen.
Aber er dachte gar nicht daran diesen Augenblick einfach aufhören zu lassen.
Er schloss die Augen, verstärkte die Umarmung um den jungen Körper und hauchte Gohan einen kleinen Kuss auf den Hals.
Klar denken konnte der Prinz schon lange nicht mehr.

Dieser Kuss war die Ursache dafür, dass sich bei Gohan augenblicklich die Nackenhaare aufstellten und er sich verkrampfte.

Die Panik war da.

Doch er konnte sich nicht bewegen.

Sein Hals war wie zugeschnürt und die eben noch weggelächelten Tränen strömten ihm über die Wangen.

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Nein...

Nein.

NEIN!

Hör auf!

Lass mich los!

Warum...

Ich...ich kann mich nicht bewegen.

Ich hab Angst...

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„Ve...Vegeta...“, wisperte der Junge. „Bitte... Lass mich los. Bitte...“

Vegeta konnte Gohans Stimme hören, aber er verstand nicht, was der Junge sagte.
Sein Verstand war völlig vernebelt. Er fühlte sich, als hätte er Drogen genommen.
Der Prinz atmete den Duft des jungen Saiyajin tief ein und begann seinen Hals mit kleinen Küssen zu liebkosen.
Dabei wanderte er immer höher.
Zu Gohans Kinn, seinen Wangen und immer näher zu seinen Lippen.
Er wollte ihn spüren, ihn besitzen.
Sein Stolz war ihm nun völlig egal.
Das einzige woran er denken konnte war dieser wundervolle Körper vor ihm, den er sich nun nehmen würde.

Auch das Wimmern Gohans und die schwachen Versuche sich aus Vegetas Griff zu entziehen, hielt den Prinzen nicht auf.

Vegeta leckte eine Träne von Gohans Wange.

Er wanderte mit seinen Händen zu seiner Brust und strich zärtlich darüber.

Dann drückte er den Jungen zurück aufs Bett und beugte sich über ihn.

Er hob den Kopf etwas und öffnete die Augen.

Sein Blick fiel als erstes auf die vollen Lippen des jungen Saiyajin.

Er würde sie nun küssen.

Für sich einnehmen.

Dieser Körper gehörte nun ihm.

Es war wie eine Droge, von der er nicht genug bekommen konnte.

Vegeta beugte sich wieder ganz langsam herunter.

Den Blick nur auf diese weichen Lippen fixiert.

Diesen langersehnten Augenblick wollte er genießen.

Er würde das hier voll und ganz auskosten.

Doch was...?

Sie zitterten.

Er hielt in der Bewegung inne.

Nun erst wurde ihm die verkrampfte Haltung des Körpers unter ihm bewusst.

Der Prinz setzte sich etwas auf.

Dann sah er in das Gesicht, von dem Wesen, das er so sehr liebte, ja er liebte ihn, und dem er niemals wehtun wür-...

Der Prinz riss die Augen auf.

Er sah die krampfhaft zusammen gekniffenen Augen.

Den angstvollen Gesichtsausdruck.

Die zitternden Lippen, die nun von Gohan regelrecht blutig gebissen wurden, um jeden verräterischen Laut zu verhindern.
Vegeta bemerkte das unregelmäßige und stockende Atmen und das Erzittern des Körpers, sobald er nur mit seinen Fingerspitzen flüchtig über die glatte Haut am Hals des Jungen entlang strich.

Was tat er denn da?

Er war gerade im Begriff, das zu tun, was dieser...

Oh mein Gott!

Wie konnte er nur?

Sofort löste sich der ältere Saiyajin von dem Jungen, sprang vom Bett und sah Gohan geschockt und verwirrt an.

Vegeta konnte das Zittern des jungen Körpers, das die stummen Schluchzer verursachten, sehen.

Was hatte er nur getan?
 

Fortsetzung folgt...

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