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Und weiter geht’s in der Geschichte von Liebe und Leiden [-schaft, (jaaaa diesmal endlich!) unserer zwei geliebten (leider etwas sturen *gg*) Sayajins] Auch wieder: bissi (mehr [eigentlich ganz viel ^^’]) lemon, lime, love, eifersucht, depri (vorsicht (;_;)) Auch wieder: alle Figuren gehören Toriyama-san, keine meine Viel Spaß beim Lesen! Haruka
Der Weg zu dir - Teil 3 Bulma starrte Vegeta nach und schüttelte den Kopf. „Wem nicht zu helfen ist…“ sagte sie schulterzuckend und ging ins Labor zurück. Vegeta schien ja nichts zu fehlen, außer dass er etwas durcheinander war. Und so wie Piccolo gerade an ihr vorbeigeschossen war… Sie lächelte in sich hinein. Vielleicht kamen die Dinge ja jetzt endlich mal ins Rollen…. Piccolo stürmte in die Küche und riss Goku am Arm mit sich. „Hee! Was soll das?“ „Ich muss mit dir reden!“ Verwundert ließ Goku sich auf Piccolo’s Zimmer zerren. Was hatte er denn? „Was ist denn, Piccolo?“ „Du gehst jetzt zu Vegeta und sagst ihm, dass ich nichts mit dir habe. Der ist völlig irre vor Eifersucht und hat eben versucht, sich und mich umzubringen!“ „Ei… –“ „ –fersucht, Jawohl! Hast du Volltrottel es denn immer noch nicht geschnallt dass Vegeta in dich verknallt ist?“ Piccolo war ernsthaft sauer. „Vegeta ist in mich…“ „Und du in ihn! Das sieht doch ein Blinder! Und wenn du nicht bald was machst, rastet er noch völlig aus.“ Goku ließ sich auf das Bett plumpsen. „Aber…“ „Was ist?“ „Du irrst dich. Vegeta ist nicht in mich verknallt, er hasst mich! Das zeigt er mit jeder Bewegung, mit jedem Wort…“ „Quatsch. Der ist gerade fast verrückt geworden, weil er dachte, ich will mit dir in die Falle!“ sagte Piccolo mit einem halben Grinsen. Goku wurde rot. „Was hast du ihm denn erzählt?“ fragte er atemlos. „Nichts. Nur eine Frage beantwortet.“ Goku wurde ungeduldig. „Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen! Welche Frage denn?“ „Die Frage, ob ich mit ’nem Kerl Sex wollte. Nur dass ich mit dem „Kerl“ Gohan meinte, und er – dich!“ jetzt grinste Piccolo wirklich breit. Goku wurde jetzt tieftomatenrot. Das war ihm alles ein bißchen zu deutlich. „Das kannst du doch gar nicht wissen!“ Piccolo verschränkte die Arme vor der Brust und grinste Goku spöttisch an. „Ach nein! Und weil er dich überhaupt nicht leiden kann, hat er mir auch entgegengeschmettert ‚Du kriegst Kakarott nicht’, oder wie?“ Goku riss die Augen auf. „Piccolo, ich…“ „Klappe! Ist mir egal. Du gehst jetzt zu ihm und stellst das klar, damit Vegeta mir nicht irgendwo auflauert und mich kalt macht. Oder soll ich mich mit Gohan vor ihn hinstellen und rumknutschen?“ „Piccolo! Ja, ist ja gut, ich gehe ja gleich!“ „Falsch. Du gehst jetzt sofort!“ Damit schob Piccolo Goku auf den Flur und in Richtung Vegetas Zimmer. Er stieß die Tür auf und blickte sich um. Der Raum war leer. Das angrenzende Bad ebenfalls. Und das Fenster stand offen. „Mist! Er ist abgehauen. Na, dann eben doch später!“ knurrte Piccolo, drehte sich auf dem Absatz um und stürmte zu Gohan. Goku atmete tief aus. Puh. Nochmal Glück gehabt! Denn was Piccolo ihm da gerade erzählt hatte, hatte ihn umgehauen, das musste er erstmal verdauen. Vegeta sollte in ihn verliebt sein? Goku wurde heiß und kalt. Wenn das wahr wäre… All die Blicke, die sie getauscht hatten, jeder in dem Glauben, der andere würde seine Gefühle nie erwidern, all die schlaflosen Nächte, all seine wilden Träume… In sein Gesicht trat ein entschlossener Ausdruck. Er musste Vegeta finden, er musste es wissen. Jetzt sofort. Er schwang sich aus dem Fenster und flog davon.
Piccolo und Gohan standen am Küchenfenster und sahen ihm nach. „Viel Glück, Goku“ murmelte Piccolo. Gohan sah ihn fragend an. „Nur so, Koi“ lächelte Piccolo. Er blickte sich kurz um und küßte Gohan dann auf den Mund. Dieser öffnete die Lippen und es wurde ein sehr leidenschaftlicher Kuss daraus. Außer Atem lösten sie sich voneinander und Gohan sagte leise in Piccolos Ohr: „Piccolo, ich glaube es wäre gut, wenn wir beide jetzt irgendwo hingehen, wo wir ganz allein sind …“ Gespannt sah dieser ihn an. „Heißt das…“ fragte er vorsichtig. Gohan nickte nur und errötete leicht. Ein Strahlen überzog Piccolos Gesicht. „Dann laß uns verschwinden, Gohan“ flüsterte er ihm ins Ohr. „Ai shiteru…“ Bald darauf waren zwei weitere Gestalten am Horizont verschwunden. Als Bulma Stunden später nach ihnen suchte, kam sie aus dem Staunen nicht heraus. „Alle ausgeflogen! Hmm. Ich könnte mir vorstellen, dass ich Chichi langsam auf ein paar Neuigkeiten vorbereiten muss…“ damit packte sie mal wieder die beiden Kleinen ein, bestieg ihr Cabrio, und machte sich auf den Weg. Goku flog stundenlang durch die Gegend. Ohne Erfolg. Vegeta war nirgends zu finden. Während er unterwegs war, rotierten seine Gedanken. Wenn er Vegeta gefunden hätte, was würde er denn dann überhaupt sagen? „Hey, Vegeta, ich habe nichts mit Piccolo, liebst du mich?“ Unmöglich! Oder sollte er ihn umarmen und küssen? Unvorstellbar! Wahrscheinlich würde Vegeta ihn dann zusammenschlagen. Zusammenschlagen… Langsam reifte eine Idee in Gokus Kopf. Er lächelte vor sich hin. Warte nur, Vegeta, du wirst schon sehen! Aber erstmal musste er ihn finden… Wenn er doch nur seine Aura spüren würde… Als er ein Waldstück überflog, spürte er plötzlich eine starke Aura ganz in der Nähe. Schnell verbarg er seine eigene. Es war nicht Vegeta, sondern… Piccolo! Er landete und schlich sich vorsichtig an. Dann sah er sie, Gohan und Piccolo, eng umschlungen auf Piccolos Umhang liegen. Sie schienen von ihrer Umgebung nicht viel wahrzunehmen. Lächelnd entfernte Goku sich wieder. „Viel Glück mein Sohn“ murmelte er vor sich hin. Dann wurde sein Ausdruck ratlos. Wo war nur Vegeta? Mit diesem Gedanken flog er weiter. “SAG DASS DAS NICHT WAHR IST!“ Chichi hing an Bulmas Hals und weinte hemmungslos. Bulma legte tröstend ihre Hand auf Chichis Haar und streichelte sie. „Es tut mir leid, Chichi, aber ich denke schon, dass es wahr ist…“ sagte sie sanft. „Ist das denn so schlimm?“ „Aber nein“ sagte Chichi sarkastisch unter Tränen, „nein, ich bin begeistert! Mein Ehemann treibt es mit einem Kerl, und mein ältester Sohn liebt einen Namekianer! Toll!“ Wieder brach sie in Tränen aus. „Chichi, wir wissen nicht, ob es Goku mit Vegeta ‚treibt’“ sagte Chichi besänftigend (noch nicht, ^.^’). „Und dass Gohan Piccolo liebt, ist so übel nicht. Immerhin war Piccolo mal Gott! Was für eine Partie!“ scherzte sie. Doch Chichi konnte das nicht witzig finden. „Die sollen mir nach Hause kommen“ schimpfte sie. „Wer, Goku und Vegeta oder Piccolo und Gohan?“ fragte Bulma. Chichi war schockiert. Richtig. Goku würde nicht kommen, und Piccolo hatte sie ja eigenhändig ’rausgeworfen. Plötzlich musste sie lachen. „Bulma, das ist so albern, ich glaube es einfach nicht!“ Dann weinte sie wieder. Bulma tröstete sie erneut und dachte in ironischer Verzweiflung „Warum muss ich eigentlich immer die sein, die die schlechten Nachrichten überbringt? Naja, jedenfalls weiß Chichi jetzt, was Sache ist.“ Die beruhigte sich jetzt langsam wieder und sagte schniefend: „Naja, wenn er für die Kinder weiter da ist, soll er halt machen. Ich habe dir ja schon mal gesagt, dass in Sachen Sex nicht mehr viel bei uns lief. Jetzt kann ich mir auch ungefähr vorstellen, warum. Aber… merkwürdigerweise ist es nicht so schlimm, als wenn er eine andere Frau hätte…“ „Was hat denn Mama?“ Goten kam herein. „Ich bin ein bisschen traurig weil ich Streit mit Papa habe“ sagte Chichi. „Weil Goku in Papa verliebt ist?“ rief Trunks dazwischen. „Werden Trunks und ich jetzt Brüder?“ fragte Gohan neugierig. „Ist dir das denn egal, Mama?“ wollte Trunks jetzt wissen. „Raus hier, ihr Racker!“ Bulma scheuchte Goten und den grinsenden Trunks aus dem Zimmer. „Die müssen gelauscht haben! Scheinen es ja leicht zu nehmen! Genau wie du…“ sagte Chichi grimmig. „Na, dann werde ich mich wohl auch damit abfinden müssen!“ Bulma sah Chichi erstaunt an. Diese errang sich immer mehr ihren Respekt. Nach einer kurzen Schockphase ging sie so souverän mit der Situation um! „Chichi, lass uns Freundinnen sein!“ sagte sie spontan. Diese sah sie an. „Danke Bulma, ich kann eine Freundin gebrauchen“ sagte sie und ihre Augen waren schon wieder verdächtig feucht. „Schon gut“ Bulma tätschelte ihren Arm. „Ich mach’ uns erstmal Tee, damit du wieder zu dir kommst“, sagte sie dann. „Wolltest du nicht zu Yamchu?“ fragte Chichi zaghaft. „Muß er eben ein bisschen warten!“ sagte Bulma und zwinkerte ihr zu. „Kerle!“ sage Chichi und grinste schief. Bulma ging Teewasser aufsetzen. Vielleicht konnten sie und Chichi ja noch echte Freundinnen werden. Vegeta war einfach immer geradeaus geflogen. Er wußte nicht, wo er eigentlich hin wollte, nur, dass er jetzt Ruhe brauchte. Er starrte unter sich auf den Boden und grübelte. Piccolos Worte ließen ihn nicht los. ‚Ich will nichts von Goku, und er nicht von mir. Ich habe nicht von ihm gesprochen’. Aber wen wollte Goku dann? Konnte es etwa doch sein, dass.. nein. Er konnte nicht glauben, dass Goku ihn auch nur mögen, geschweige denn lieben würde. Schließlich hatte er ja selbst alles getan, Goku immer wieder zu beleidigen und zu provozieren. Und anstatt darauf einzugehen hatte ihn dieser immer so – nachsichtig behandelt. Wie einen ungezogenen kleinen Bruder. Und deshalb war Vegeta immer ausfallender geworden. Er wollte, dass Goku ihn respektierte. Aber das tat der nicht! Er tat es einfach nicht! Er nahm seine Launen halt hin. Sicher hatte er sich in irgendeinen anderen Kerl… Aber wieso denn überhaupt einen Kerl? Er hatte doch Chichi… Vegeta schüttelte wütend den Kopf. Irgendwie führte das alles zu nichts. Plötzlich fiel ein Schatten auf ihn. Er sah auf. Vor ihm erschien ein Hochplateau mit hohen Felswänden. Im Vorüberfliegen feuerte er hier und da einen Energiestrahl ab, nur so um sich abzureagieren. Große Brocken brachen aus den Wänden und blieben rauchend am Boden liegen. Vegeta flog an der steilen Wand hoch und erreichte das Plateau. Im Überfliegen stutzte er. Dort lag eine Mulde mit einem Kratersee. Der war von hohen Bäumen und Gebüsch umstanden, und ein weißer Strand umrahmte ihn. Das war er! Der See aus seinem Traum. Ungläubig landete er und ließ sich am Ufer nieder. Er sah zum Himmel. Die Sonne ging schon bald unter. Der Mond war bereits aufgegangen, er war immer noch voll. Das Bild von Goku, als silbernes Mondlicht auf ihm lag, tauchte vor seinem geistigen Auge auf und er konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Dann stöhnte er. Goku! Ihm fiel plötzlich die Szene wieder ein, die er beobachtet hatte, als Piccolo dort in der Mondnacht aufgetaucht war, und sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich wieder. Was wurde hier nur gespielt?? Wütend feuerte er noch einmal eine Energiekugel in die Gegend. Sie schlug in den See ein und erzeugte eine große Dampfwolke. Er entschloss sich, schwimmen zu gehen und legte seine Klamotten ab. Goku hatte sich mutlos auf einen Stein gesetzt. Er war in einer Einöde aus Sand und Felsen gelandet und war wußte nicht weiter. Inzwischen war es Abend! Wo sollte er denn noch suchen? Plötzlich hörte eine Explosion von ferne. Aufmerksam sah er sich um. Als er die Dampfwolke entdeckte flog er darauf zu. Im Näherkommen spürte er deutlich Vegetas Aura. Eine eigenartige Wärme durchflutete ihn. Sein Herz schlug hart gegen seine Rippen. Dann erlosch die Aura. Seine eigene Aura ebenfalls löschend, flog er an der Steilwand hoch. Ein Hochplateau. Er konnte eine Gestalt gegen den Sonnenuntergang erkennen, und flog näher heran. Im Schutz eines Strauches blinzelte er gegen die Sonne an. Da war er, Vegeta, er stand mit dem Rücken zu ihm vor einem erloschenen Vulkankrater, der mit glasklarem Wasser gefüllt war. Umgeben war dieser von feinem weißen Sand und einigen hohen Bäumen. Jetzt riss er sich die Sachen vom Leib und stand einen Augenblick, nur mit seiner Shorts bekleidet, vor der blutrot untergehenden Sonne. Wieder erstrahlten Vegetas Haare in schwarz-rot, und wieder zeichnete die Sonne jene faszinierenden Schatten auf seine Muskeln. Goku hielt den Atem an. Eine fast schmerzhafte Erregung hatte von ihm Besitz ergriffen. Dann sprang Vegeta in den Kratersee und schwamm mit kräftigen Zügen hindurch, hin und her, hin und her mit einer fast wütenden Präzision in den Bewegungen. Goku handelte. Er warf seine Sachen von sich, wartete bis Vegeta wieder von ihm wegschwamm, flog schnell bis an den Rand des Sees und sprang ins Wasser. Er holte Vegeta mit wenigen kräftigen Zügen ein. Als dieser ihn bemerkte riß er seine Augen auf. Er schwamm ans Ufer, und kletterte auf den Sand. Goku folgte ihm. Einen Augenblick standen sie sich schweigend gegenüber. Dann sprach Vegeta. “Kakarott! Was willst du hier?“ Die Sonne verschwand hinter dem Horizont und tauchte Goku mit ihren letzten Strahlen in gleißend rotgoldenes Licht. Seine Augen reflektierten es, die Wassertropfen auf seinem Körper warfen es tausendfach zurück, es fing sich in seinen Haaren. Er sah überirdisch schön aus. Vegeta konnte sich nicht von dem Anblick losreißen und starrte Goku sprachlos an. ‚Kami, ich.. will ihn …’ war alles, was er denken konnte. Goku waren endlich die richtigen Worte eingefallen. „Ich habe dich gesucht um mit dir zu reden. Oder willst Du dich wieder bloß mit mir schlagen? Das kannst du auch haben“ sagte er mit kalter Stimme und riß Vegeta die Wirlichkeit zurück. „Reden? Kakarott! Worüber sollten wir wohl zu reden haben?“ Vegeta versuchte, seine Emotionen hinter Spott zu verbergen, doch Goku ließ sich nicht provozieren. Er hatte sich jetzt genau überlegt, was er sagen würde. In der aufkommenden Dunkelheit sah er Vegeta in die Augen und sagte langsam und betont: „Über Liebe. Zwischen Männern.“ Vegeta starrte ihn an. Ohne Warnung schlug er zu. Goku hielt seinen Schlag locker mit der Hand auf und grinste spöttisch. „Ich wusste es, Vegeta. Du kannst nicht reden. Nur prügeln. Naja, immerhin, ich habe es versucht!“ Innerlich dachte er: ‚Piccolo, hoffentlich hast du dich nicht geirrt!’ Er drehte sich um und ging zu seinen Sachen. Plötzlich wurde er zu Boden geworfen. Blitzschnell drehte er sich um, packte Vegeta und warf ihn auf den Rücken, so dass dieser unter ihm zu liegen kam. Er legte sich mit seinem ganzen Gewicht auf ihn und umklammerte seine Handgelenke, falls er sich wehren wollte. Aber Vegeta blieb regungslos unter ihm liegen. Sein Atem ging stoßweise. Auch Goku keuchte, unter anderem auch deshalb, weil sich eine glühende Hitze von seiner Lendengegend auf seinen ganzen Körper ausbreitete. So lagen sie minutenlang da. Beider Herzen schlugen in einem schnellen Stakkato gegen ihre Brust. Der Mond stand jetzt höher und er die Dämmerung hüllten sie beide in ein unwirkliches, grau-silbriges Licht. Gokus Gesicht war Vegetas sehr nahe, ihre Körper lagen in ihrer ganzen Länge aufeinander. Er schloß die Augen. Der Geruch von Vegetas Haaren, seine Muskeln unter ihm, seine glatte, gebräunte Haut, all das führte dazu, dass Goku fast nicht mehr wußte, was er tat. Er vergrub sein Gesicht in Vegetas Schopf und atmete seinen Duft ein. ‚Warum schlägt Vegetas Herz so schnell?’ dachte er. ‚Es beruhigt sich gar nicht. Es.. es fühlt sich fast so an wie meins!’ Da Vegeta keine Anstalten machte, sich zu wehren, ließ er dessen Handgelenke los und richtete sich auf. Er stützte sich auf seine Ellenbogen und sah in Vegetas tiefschwarze Augen. Vegeta starrte zurück. ‚Kakarotts Herz – es schlägt genauso schnell wie meins. Es wird gar nicht ruhiger…’ dachte er atemlos. „Du wirst mir zuhören müssen…“ sagte Goku dann, mühsam grinsend, „im Kampf hast im du Augenblick keine Chance, denn ich habe nicht den ganzen Tag wie du wie ein Irrer meine Energie verschwendet. Ich bin im Moment stärker als du, und das weißt du!“ Vegeta antwortete nicht. Plötzlich umschlang er Gokus Oberkörper und zog ihn an sich. „Ich will nicht kämpfen! Ich will … dich!“ flüsterte er Goku ins Ohr. Der hielt den Atem an. Hatte er sich verhört? Während er noch das eben Gehörte verarbeitete, wurde es vollständig dunkel und nur der Vollmond erleuchtete die Szene mit seinem blassen Licht. Das nächste was Goku spürte waren Vegetas Lippen an seinem Hals, glühende Küsse auf der Haut und ein leichter Biss… Er presste sich an ihn. Ein ungeheures Glücksgefühl, gepaart mit heißem Verlangen, hatte von ihm Besitz ergriffen. Ihre Lippen fanden sich, und ihre Zungen spielten ein wildes Spiel. „Ich will dich auch, Vegeta“ raunte Goku ihm dann ins Ohr und wollte seinen Hals küssen. Doch plötzlich richtete Vegeta sich auf. Heftig machte er sich von Goku los. Der sah ihn verwirrt an. „Vegeta, was ist…“ „Kakarott, sei vorsichtig mit dem, was du sagst und tust. Denn wenn du es dir wieder anders überlegst, töte ich dich.“ „Vegeta, ich habe noch nie etwas so ernst gemeint!“ „…“ „Vegeta, seit etwa einem halben Jahr gehst du mir nicht mehr aus dem Sinn. Ich stehe morgens auf und denke an dich, tagsüber kann ich an nichts anderes denken, ich denke vor dem Einschlafen an dich und ich träume sogar von dir…“ „So? Was träumst du denn dann so?“ „Das… werde ich dir gleich zeigen…“ Goku warf sich wieder auf Vegeta und seine Zunge bahnte sich ihren Weg zwischen dessen Lippen. Vegeta erwiderte leidenschaftlich seinen Kuss. Währenddessen wanderten Gokus Hände über Vegetas Körper. Er massierte seine Schultermuskeln und strich zärtlich über seine Oberarme hinab, um dann zum Bauch weiterzugleiten, was Vegeta wohlig erschaudern ließ. Langsam streifte Goku Vegeta die nasse Boxershorts herunter, das gleich tat er, etwas schneller, mit seiner eigenen. Dann brachte er Vegeta dazu, sich umzudrehen. Er begann, seinen Rücken zu massieren. Immer weiter strich er mit seinen Händen hinab. Vegeta schloß die Augen, als Goku an seinen Hüften verweilte, seine Hände krallten sich in den weichen Sand als Goku ihn leicht anhob und mit seinen Händen um seine Lenden herumwanderte, bis er gefunden hatte, was er suchte. Er schloß seine Hand um Vegetas Glied, und verteilte gleichzeitig heiße Küsse auf seinem Nacken. Vegeta stöhnte laut auf. „Goku! Oh Goku! Hör nicht auf! Mach .. weiter!“ „Worauf du dich verlassen kannst!“ sagte Goku, heiser vor Erregung. Dass Vegeta ihn ‚Goku’ nannte, hatte ihn noch mehr angemacht. Er strich mit dem Finger der anderen Hand an Vegetas Wirbelsäule entlang, bis er den Spalt erreichte, der an ihrem Ende lag. Er schob vorsichtig einen Finger in Vegetas Enge hinein, was Vegeta mit einem Zusammenzucken und einem leisen Aufschrei quittierte. Goku erschrak, ließ sich aber nicht davon abhalten, auch noch einen zweiten Finger hinzuzunehmen. „Goku, ja! Oh Mann, du machst mich wahnsinnig!“ Vegeta war fast außer sich vor Erregung und presste seine Männlichkeit in Gokus Hand. Goku, jetzt auch auf dem Gipfel seines Verlangens angekommen, spreizte leicht seine beiden Finger in Vegeta und schob die Spitze seiner eigenen Erektion dazwischen. Vegeta keuchte. „Goku? Goku was machst du….“ ‚Das war dann wohl zu hastig’ dachte dieser und zog sich wieder zurück, was ein enttäuschtes Knurren von Vegeta zur Folge hatte. Er drehte sich auf den Rücken, packte Goku an den Schultern und zog ihn zu sich herunter. Pure Ekstase im Blick, fragte er ihn rau: „Willst du mich fertig machen?“ Er schloss die Augen. „Das ist ja schlimmer als von dir verprügelt zu werden!“ stöhnte er. Goku grinste ihn an, einen Schweißfilm auf Stirn und Oberlippe. „Ist auch genauso anstrengend“ keuchte er. „Wieso, ich wehre mich doch gar nicht…“ Goku starrte Vegeta an. Plötzlich musste er laut lachen. Vegetas Augenbrauen zogen sich zusammen. Verarschte ihn Goku etwa? „Kakarott, wenn du mich zum Narren häl…. mmffff“ Goku hatte seine Worte mit der Zunge erstickt. Zuerst versteifte sich Vegeta, doch dann gab er nach und erwiderte den Kuss. Einen langen Kuss. Außer Atem ließen sie schließlich voneinander ab und Vegeta sah Goku forschend in die Augen. Eine Falte stand zwischen seinen Brauen. „Sag mir was das hier soll“ verlangte er. „Es soll dir zeigen, dass ich dich liebe, Vegeta.“ Dieser wandte seinen Blick ab und flüsterte ungläubig: „Du… du tust was?“ „Du hast gehört, was ich gesagt habe. Ich liebe dich. Ich akzeptiere dich, so wie du bist. Ich begehre dich. Und… ich will dich... jetzt... sofort.“ Vegetas Blick wurde weich. So hatte Goku ihn noch nie gesehen. Sein Herz setzte für einen Moment aus. „Vegeta, ich…“ diesen Satz sprach er nicht zu Ende, weil Vegeta ihn stürmisch küsste. „Ich liebe dich auch. Ich liebe dich so sehr, dass ich dachte, ich werde wahnsinnig, als ich glaubte, du hättest was mit Piccolo. Ich hätte es nicht ertragen, Goku!“ flüsterte er voller Leidenschaft in dessen Ohr. Der nahm ihn fest in den Arm und sah ihn zärtlich an. Dann ergriff wieder das Verlangen Besitz von ihnen, und sie küssten sich heiß. „Wo waren wir stehengeblieben?“ fragte Vegeta außer Atem. Wortlos drehte Goku ihn auf den Bauch und fuhr erneut mit dem Finger langsam die Wirbelsäule entlang nach unten, während er Vegetas Nacken küßte. Dieser krallte wieder die Finger in den Sand und stöhnte leise, als Goku seine beiden Finger erneut dort platzierte, wo sie vor wenigen Minuten schon einmal gewesen waren. Als Goku dieses Mal die Finger spreizte, stöhnte Vegeta voller Erwartung laut auf. Goku lächelte und drang vorsichtig in Vegeta ein. Dieser keuchte und verkrampfte sich leicht, doch Goku begann zärtlich seinen Rücken zu massieren und so entspannte er sich wieder und versuchte, tief ein und auszuatmen. Dadurch war es Goku möglich, sich noch etwas tiefer in ihn hineinzuschieben. Es war ein überwältigendes Gefühl, und auch Goku entschlüpfte ein lustvolles Stöhnen. Langsam bewegte er sich vor und zurück. „Schneller!“ befahl Vegeta und hob sich Goku heftig entgegen. Dadurch glitt dieser vollständig in ihn hinein. Goku stockte der Atem. Das war ja Wahnsinn! Als er die heiße Enge um sich spürte, war er schon fast soweit. Und jetzt begann Vegeta auch noch, sich unter ihm zu bewegen! „Vegeta, nicht… es geht… sonst .. zu schnell!“ Doch dieser hörte nicht auf ihn. Er bestimmte jetzt den Rhythmus, und Goku konnte ihm nicht widerstehen. Immer heftiger bewegten sich die beiden im Strudel ihrer Leidenschaft, bis Goku es nicht mehr aushalten konnte. „Vegeta, shit, nein… ich.. ich komme..“ aufstöhnend klammerte sich Goku an Vegeta und verströmte sich in seinem Geliebten, der fortfuhr, sich zu bewegen bis Goku schwer atmend auf ihn sank. So blieben sie eine Weile fest umschlungen liegen, bis ihr Pulsschlag wieder halbwegs normal geworden war. Vorsichtig befreite sich Vegeta dann aus Gokus Umklammerung und drehte sich um. Er nahm ihn in die Arme und lächelte ihn an. “Na, Koi, du bist aber ganz schön fix!“ grinste er. Errötend antwortete Goku außer Atem: „Das ist allein deine Schuld, Vegeta!“ Dieser tat unschuldig. „Wieso das denn, was kann ich dafür, wenn du dich nicht beherrschen kannst?“ Goku wurde tiefrot und drehte sich weg. Vegeta faßte ihn unters Kinn und drehte seinen Kopf so, dass er ihm in die Augen sehen konnte. „Halb so wild, Goku! Ich fand es auch so sehr … erregend, und außerdem hat es einen Vorteil…“ Skeptisch sah Goku ihn an: “Vorteil? Was für einen Vorteil denn?“ Vegeta umarmte ihn wieder und küßte ihn zärtlich. Dann raunte er ihm ins Ohr: „Dann sieh doch mal nach unten…“ Goku gehorchte, dann verstand er auf einmal, was Vegeta meinte. Dieser drehte Goku sanft auf den Rücken und war bereits dabei, seine Brustwarzen mit der Zunge zu umspielen, was Goku ein leises Stöhnen entlockte. Langsam bewegte Vegeta seine Zunge abwärts, bis sie Gokus Bauchnabel erreicht hatte. Noch ein wenig weiter unten regte sich bereits wieder etwas, wie er zufrieden feststellte. Er küßte wieder aufwärts Richtung Gokus Hals, biss leicht zu, strich mit beiden Händen an seinen Seiten entlang abwärts und umfasste schließlich sein Hinterteil. Dann küsste er ihn leidenschaftlich. „Winkel’ mal die Beine an, Koi“ flüsterte er ihm sodann ins Ohr. Goku gehorchte ohne zu zögern. Er brannte innerlich und äußerlich lichterloh. Seine Haut glühte, überall dort wo Vegeta ihn geküßt oder berührt hatte. Er wollte es unbedingt. Und doch… „Vegeta..“ „Ja, mein Koi?“ „Das ist, ich meine, ich habe noch nie, es …“ „Es ist dein erstes Mal, von einem Mann genommen zu werden, habe ich recht?“ fragte Vegeta ihn zärtlich. „Ja.“ „Du brauchst keine Angst zu haben, ich werde dir nicht weh tun…“ Goku nickte und wühlte seine Hände in Vegetas Haar, als dieser ihn ein weiteres Mal küßte. Dann legte er sich zwischen Gokus Schenkel und berührte mit der Spitze seiner Männlichkeit Gokus Eingang. Vor Erwartung, und ein wenig auch vor Angst, zitternd, klammerte der sich an Vegetas Schultern. Doch Vegeta strich beruhigend über seine Schenkel und als er merkte, dass Goku sich etwas entspannte, drang er, langsam und vorsichtig, in ihn ein. Dann hielt er erst einmal an. Goku keuchte auf, doch als der Schmerz nachließ breitete sich ein unglaubliches Lustgefühl in ihm aus. Er stöhnte, strich über Vegetas Rücken nach unten und zog ihn an seinen Hüften tiefer in sich hinein. Vegeta stöhnte ebenfalls auf und griff nach Gokus Glied um ihn noch mehr zu erregen. Ein Schauer der Lust durchfuhr diesen und er wartete auf Vegetas Bewegungen. Doch der hielt immer noch ganz still. Schließlich begann Goku ungeduldig zu werden. „Bitte, Vegeta..“ flehte er. „Beweg dich, mach was, ich sterbe gleich!“ Doch dieser kostete das Gefühl des Umschlossenseins voll aus und beschäftigte sich lieber noch ein wenig mehr mit Goku’s Männlichkeit. Dieser stöhnte wieder und begann, seine inneren Muskeln anzuspannen und wieder lockerzulassen. Vegeta war hin und weg. Woher konnte Goku das? Das fühlte sich einfach sagenhaft an! Vegeta keuchte und presste seine Lippen auf Son Gokus. Sie ließen ihre Zungen wild miteinander spielen, und Vegeta konnte nicht mehr anders, er musste sich in Goku bewegen. Zuerst vorsichtig, bis Goku es nicht mehr aushielt. „Los, fester!“ forderte er. Vegeta bewegte sich etwas deutlicher. „Vegeta, nicht so zahm. Schneller! Los, gib mir alles!“ keuchte Goku. „Ich will dich! Ich will dich spüren, will fühlen, wie du in mir kommst… “ Er packte Vegeta an den Hüften und bewegte sich selber heftig auf und ab. Vegeta, der sich kaum noch beherrschen konnte, stieß jetzt immer fester und tiefer in ihn hinein. „Goku, was machst du mit mir, ich kann mich gleich nicht mehr halten“ stöhnte er und massierte dessen Glied im Takt mit ihren Bewegungen. Schließlich, in einem letzten heftigen Aufbäumen, umfingen sie sich mit den Armen, pressten sich aneinander und stöhnten, jeder an des anderen Ohr: „Vegeta!“ „Goku?“ „Jetzt, Vegeta!“ „Ja?“ „Jaaaaaa!“ Erschöpft ließen sie sich schließlich zur Seite sinken und lagen, immer noch fest umschlungen, im fahlen Mondlicht. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder zu Atem gekommen waren. Dann lösten sich sich sanft voneinander, und Goku nahm Vegeta in die Arme. „Vegeta?“ „Ja, Koi?“ Goku schloss glücklich die Augen. Dass er jemals von Vegeta so genannt werden würde, hätte er nicht zu träumen gewagt. Oder, doch, er hatte es ja zu träumen gewagt. Er mußte grinsen. Vegeta, der ihn erwartungsvoll ansah wurde wieder misstrauisch. „Was grinst du so?“ frage er forschend. „Nur so..“ Goku kuschelte sich an ihn. „Los, sag es mir. Sofort!“ bestand Vegeta auf einer Antwort. „Ich liebe dich“ „So, und das ist also ein Grund zum Grinsen ja?“ gespielt ärgerlich kniff Vegeta Goku in den Hintern. „Au, du Grobian, lass das sein“ protestierte Goku und boxte Vegeta leicht in die Magengrube. Doch da der völlig entspannt war, keuchte er vor Schmerz. „Spinnst Du? Na warte!“ er sprang auf und riß Goku hoch. „Kämpfe doch mit mir, wenn du noch kannst!“ Und Sekunden später waren sie beide mal wieder in eine heftige Schlägerei verwickelt. Nachdem sie etwa eine halbe Stunde aufeinander eingedroschen hatten, ließ Vegeta sich plötzlich auf den Sand plumpsen und Goku grinste ihn herausfordernd an. „Na, gibst du auf?“ „Niemals. Ich habe bloß keine Lust mehr. Du besiegst mich doch sowieso nicht. Nie im Leben!“ reizte Vegeta ihn. Gokus Augen wurden schmal. ‚Das werden wir ja sehen’ dachte er und teleportierte sich hinter Vegeta. Der hatte das so schnell nicht mitbekommen und wurde von Gokus Attacke völlig überrrascht, der jetzt hinter Vegeta kniete und ihm die Arme auf den Rücken riß. „Du Mistkerl“ wollte er ihn anschreien, als er spürte, dass Goku ihm mit seinem Gürtel die Hände fesselte. „Goku! Was soll das?“ Das war ihm nun doch suspekt! Goku knüpfte den Knoten zu Ende und krabbelte auf den Knien um Vegeta herum. Er grinste ihn siegessicher an. Dann kam er mit dem Mund an sein Ohr und flüsterte ihm zu: „Jetzt.. wirst Du sehen, wer hier wem unterlegen ist!“ „Go…“ wieder einmal verschloß Goku Vegetas Mund mit einem Kuß. Als er sich von ihm löste, stellte er fest, dass Vegeta bereits wieder erregt war. Ihm erging es nicht anders, aber das war jetzt erst einmal egal… „Goku, bitte nicht, ich glaube nicht, dass ich jetzt schon wieder..“ sagte Vegeta atemlos. „Still, leg dich hin. Jetzt bin ich dran“ bestimmte Goku und knabberte an Vegetas Ohrläppchen. Da dieser sich nicht wehren konnte, legte er sich ergeben auf den Rücken und harrte der Dinge, die nun wohl kamen. Langsam ließ Goku seine Lippen immer weiter nach unten wandern. Er küßte seinen Hals, umspielte Vegetas Brustwarze, leckte über seine Bauchmuskeln, verweilte etwas am Nabel, was Vegeta ein Stöhnen entlockte, und wanderte dann noch etwas weiter… „Goku! Nein, tu das nicht! Gokuu!“ Vegeta geriet in leichte Panik. Er fühlte sich vollkommen hilflos und ausgeliefert. Eine Situation, die ihm ganz und gar nicht passte. „Sh..sh.. ganz ruhig!“ flüsterte Goku und küßte zart die Spitze von Vegetas wieder voll erregter Männlichkeit. „Goku! Du wirst doch nicht…“ Doch der hatte bereits Vegetas Glied in seine Hand genommen, es an seinen Mund gebracht und saugte zart daran. Mit Vergnügen beobachtete er, wie Vegeta immer mehr in Ekstase geriet. Er leckte und saugte jetzt abwechselnd und bewegte seine Hand auf und ab. Er fühlte jede Regung in Vegetas Körper und passte seine Bewegungen an dessen Reaktionen an, was Vegeta fast zum Wahnsinn trieb. Plötzlich stoppte er seine Aktionen und hielt ganz still. Vegeta stöhnte. „Mach weiter, Goku… bitte!“ „Erst wenn du sagst, dass du mir unterlegen bist!“ neckte er. „Niemals!“ „Na gut“ Goku ließ Vegeta los und verschränkte die Arme vor der Brust. Vegeta starrte in Gokus Augen, sein Blick wanderte abwärts über dessen nackten Körper. Was er da sah, trug nicht gerade zum Nachlassen seiner Erregung bei. „Ok.“ „Was ok?“ „Ok, du bist es.“ „Was bin ich?“ Mit zusammengebissenen Zähnen stieß Vegeta hervor: „Du bist mir überlegen! Und jetzt mach gefälligst!“ „Na bitte, es geht doch“ neckte Goku ihn weiter. Und genau das war zuviel für Vegeta. Er fühlte, wie Wut in ihm aufstieg. Seine Augen schossen Blitze, und mit einem Schrei transformierte er sich. Als Supersayajin waren die Handfesseln kein Problem für ihn, und er riss sie ohne Anstrengung entzwei. Dann warf er sich auf Goku, und presste ihn zu Boden. „So, Goku, Kakarott, mein Koi, jetzt kannst du was erleben!“ keuchte er. Goku war erschrocken. War er zu weit gegangen? Besänftigend sagte er: „Vegeta, das war doch nur Spass!“ Doch dieser war in seinem Stolz getroffen. Er stand auf und holte seine Sachen. Während er sich anzog, blitzte er Goku an. „Komm her, wir tragen es jetzt aus!“ sagte er dann mit schneidender Stimme. Seufzend erhob sich Goku und zog sich seinen Kampfanzug wieder an. „Mann, bist du empfindlich!“ murrte er, und transformierte mit Leichtigkeit ebenfalls zum SSJ. So standen sie sich im Vollmondlicht gegenüber. Sie starrten sich eine Weile in die Augen. Vegeta voller Zorn, Goku verärgert, aber auch ratlos. Was war denn so schlimm gewesen? Bevor er darauf eine Antwort gefunden hatte, griff Vegeta ihn an. Goku war auf die Heftigkeit seiner Attacke nicht gefasst, und bekam einen vollen Schlag gegen die Brust. Er keuchte: „Vegeta, was soll das? Lass uns doch red…“ Bamm! Ein zweiter, mit aller Kraft geführter, Schlag gegen seinen Kopf. Ein Blutfaden rann aus seinem Mundwinkel. „Wehr’ dich lieber!“ Vegeta war nicht zu bremsen. Da nahm Goku ebenfalls Kampfstellung ein. Vegeta griff ohne Pause an, doch Goku wehrte seine Schläge nur ab. Das versetzte Vegeta in noch größere Wut. „Los, kämpfe richtig.“ Goku ließ die Arme sinken. „Das ist doch kindisch. Ich werde nicht gegen dich kämpfen, Vegeta“ sagte er ganz ruhig. Das brachte Vegeta zur Weißglut. Goku verhöhnte ihn! Er wußte nicht mehr, was er tat. „Ich bin also kindisch. Wie du meinst. Dann beende ich es eben sofort!“ Vegeta ging in Stellung und formte eine Energiekugel. Goku konnte nicht glauben, was er sah. Wollte Vegeta ihn jetzt umbringen? Er blieb regungslos stehen und sah Vegeta an. „Du solltest aufpassen, sonst bist du tot!“ Goku regte sich noch immer nicht. Vegeta holte aus. „Ich warne dich!“ Goku blieb wo er war. Vegeta feuerte den Energieball ab. Er zielte genau auf Goku. Im letzten Moment teleportierte dieser sich zur Seite. Die Kugel schlug in einen Baum ein und pulverisierte die mächtige Kiefer vollständig. Fassungslos starrte Goku auf den rauchenden Aschehaufen. Wütend schrie er Vegeta an: „Was ist denn in dich gefahren? Du benimmst dich wie ein Vollidiot! Ich habe doch nur…“ Doch Vegeta, dessen Stolz tief verletzt war, fiel ihm ins Wort. „Glaubst du etwa, nur weil wir unseren Spaß gehabt haben, darfst du dir jetzt alles erlauben, Kakarott?“ Goku erstarrte. Kakarott? Unseren Spaß gehabt… Vegeta hatte seine Reaktion sehr wohl bemerkt. Einen Augenblick zögerte er. Doch er machte weiter. Er wollte sich für die vermeintliche Demütigung rächen. Wer war Goku denn, ihn, Prinz Vegeta zu erniedrigen? Er grinste spöttisch. „Bist du jetzt enttäuscht, Koi?“ Goku schluckte. So wie Vegeta den Kosenamen aussprach, klang es wie ein Schimpfwort. „Du hast doch wohl nicht geglaubt, dass ich, ein Prinz, der Sohn deines Königs, mich jemals ernsthaft mit einem Unterklasse-Krieger einlassen würde?“ Verzweifelt sah Goku ihn an. Sein Zorn war verraucht. Was sollte das denn jetzt alles? Er ergab doch keinen Sinn… „Du hast gesagt, du liebst mich, Vegeta…“ flüsterte er. „Was sagt man nicht alles um jemanden ’rumzukriegen! Das müsstest Du doch selbst am besten wissen…“ Die Worte trafen Goku wie Schläge. Hatte Vegeta nur so getan, um Sex mit ihm zu haben, oder um ihn zu demütigen? Auch Goku’s Stolz regte sich. Unterklasse-Krieger hin, Prinz her, so hatte Vegeta nicht mit ihm zu reden. Nicht, nachdem sie sich in den Armen gelegen hatten. Er versuchte es noch ein letztes Mal. „Ich glaube dir nicht. Das sagst du jetzt nur, weil du beleidigt bist, Vegeta.“ Doch der sprach schon weiter: „Weißt du, Kakarott, auf Vegeta war es nicht ungewöhnlich, dass Höhergestellte sich Unterklasse-Krieger ins Bett holten. Natürlich bekamen diese dadurch einige Privilegien, aber trotzdem durften sie sich nicht zu viel herausnehmen. Sie hatten ihrem Herrn Respekt zu zollen. Das solltest Du dir gut merken, Kakarott.“ Diese Worte ließen etwas in Goku zerbrechen. Eine große Leere breitete sich in seinem Inneren aus. Sein Blick wurden eiskalt. Er musterte Vegeta verächtlich. „So ist das also. Dann – ist es mir eine Ehre, Euch Vergnügen bereitet haben zu dürfen, mein Prinz!“ Damit teleportierte er und war verschwunden. Stille. Vegeta stand reglos im Mondlicht und starrte auf den See. Er ballte die Fäuste. Er preßte seine Augenlider fest zusammen, konnte aber nicht verhindern, dass heiße Tränen sein Gesicht herabliefen. Plötzlich stieß er einen wilden Schrei aus, schrie seine Wut und seinen Schmerz in die Nacht hinaus. Energie begann sich um ihn zu verdichten. Mehr und mehr zog sich die Wolke zusammen. Seine Aura erstrahlte heller und heller, bis sie fast weiß glühte. Er bündelte eine riesige Energiekugel und hob ab. Hoch über dem Boden hielt er einen Moment inne. Sah ein letztes Mal auf den Vollmond, der sich in dem schwarzen Wasser spiegelte. Dann feuerte er. Das Hochplateau, die Bäume, die Büsche, und der glasklare Kratersee – alles verschwand in einem Glutball. Als die Rauchwolke sich verzogen hatte, war dort eine tiefe Schlucht. Ohne noch einmal zurückzublicken flog Vegeta davon. to be continued…. |
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