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Disclaimer: Die Figuren gehören Toriyama-san, die Story ist frei erfunden Pairings: Vegeta/Kakarott, Vegeta/Bulma, Kakarott/Chichi Widmung: Für Makoto und Nuriko, für ihre Geduld mit mir. ^.^ Warnings: Sad, lime, lemon, depri Viel Spass! Haruka
You may have my body, but you can’t get my soul - Part 9 Kakarott stürmte wutentbrannt durch die Flure. Er wusste nicht wohin mit seinem Zorn und ging schließlich hinaus auf den Hof. Drinnen hatte er das Gefühl, ersticken zu müssen. Er durchquerte einen Bogengang und lehnte sich an dessen Ende an die Mauer. Hierher kam so schnell keiner, denn die Gleiter landeten am entgegengesetzten Ende des Hofes. Nur die Stallungen lagen direkt gegenüber, danach kam schon das große Tor, das aus dem Hof in die weite Ebene hinausführte, die den Palast umgab. Er starrte ärgerlich über den Hof. Warum zog der König so eine Show ab? Kakarott war völlig klar, dass die Szene eben nur gestellt gewesen war. Hielt Vegeta ihn für blöd? Er schnaubte wütend. Er brauchte niemanden, der ihm sagte, was gut für ihn war, das konnte er schon ganz alleine! Plötzlich sah er Vegeta in Reitkleidung auf den Stall zugehen. Der König rief etwas und ein Stallknecht beeilte sich, seinen Befehl zu befolgen. Kurze Zeit später wurde das Tor geöffnet und der König preschte auf Káge davon. Kakarotts Augen wurden schmal. Er wartete, bis die Wachen das Tor wieder geschlossen hatten, sah sich kurz um, und wollte dem König nachfliegen. Doch es waren mehrere Leute auf dem Platz, die ihn hätten beobachten können. Also wartete er. Es machte ihm nichts aus. Er wusste, wo er Vegeta finden würde. Nach einiger Zeit leerte sich der Platz vor dem Stall, und nur die Torwachen blieben zurück. Kakarott wartete, bis beide nicht zu ihm sahen und schwang sich über die Mauer. Vom König war weit und breit nichts mehr zu sehen. Kakarott grinste und flog einfach los, auf direktem Weg zu jener Stelle, die ihm sowohl in guter als auch in trauriger Erinnerung geblieben war. Schon von weitem konnte er das Pferd grasen sehen. Er landete und legte den Rest der Strecke zu Fuß zurück. Wie erwartet saß Vegeta unter dem Baum am Bach und warf wieder einmal Steine ins Wasser. Kakarott schlich sich von hinten an, setzte sich neben Vegeta nieder und starrte ebenfalls auf das Wasser, in dem sich noch die Ringe des letzten Steinwurfs ausbreiteten. Beide schwiegen eine Weile. „Was willst du, Kakarott?“ fragte der König schließlich. Diese kalte Stimme! „Schon fertig mit ihr, Hoheit? War wohl nicht besonders?“ fragte Kakarott spöttisch, doch innerlich bebte er. Der König sah ihn hochmütig an. „Gut genug!“ Kakarott kam mit dem Gesicht nahe an seines heran. „Ach ja?“ Er kam noch näher. Vegeta wich zurück. Nein! Das durfte nicht mehr sein! Doch Kakarott zog ihn an sich und presste seine Lippen auf die des Königs. Überrumpelt gab sich dieser dem Kuss hin und erwiderte ihn schließlich. Als sie sich schwer atmend von einander lösten, sah Kakarott ihm in die Augen und verlangte: „Sag mir, dass es für dich egal ist, mit wem du es treibst. Egal ob ich es bin, oder deine Königin, oder halt irgend eine Hofdame. Sag es mir ins Gesicht, und ich gehe…“ „Es… ist mir egal. Es ist nur körperli…“ begann der König, doch er konnte ihn nicht ansehen und seine zitternde Stimme strafte ihn Lügen. Kakarott unterbrach ihn einfach. „Erzähl nicht so einen Scheiß, Vegeta! Oder glaubst du wirklich, ich bin auf diese dämliche Vorstellung hereingefallen? Ich weiß ganz genau, dass du nichts mit ihr hast! Weil du nämlich mich liebst! Mich allein! Nicht Bulma, nicht irgendeinen anderen Saiyajin, und schon gar nicht diese Hofdame. Mich! Also versuche nicht, mich für dumm zu verkaufen!“ Kakarott war nicht einmal laut geworden. Fast sachlich hatte er diese Worte ausgesprochen, kein Vorwurf, eher eine Feststellung. Vegeta war einen Moment sprachlos. Dann nickte er langsam. „Es tut mir leid, dass ich versucht habe, dich zu täuschen. Aber ich dachte, so wäre es am einfachsten. Du hast recht, ich liebe nur dich.. aber es ist aussichtslos, darum wollte ich dich wütend machen, damit dir der Abschied leichter fällt.“ Er machte eine Pause. Es arbeitete in ihm. Dann gab er sich einen Ruck und fragte: „Und du? Wen liebst du?“ Eine Sekunde zögerte Kakarott, dann antwortete er. „Dich. Und Gohan.“ „Du hast wenigstens deinen Sohn. Wenn du gehst, habe ich nur Bulma, die mir vielleicht irgendwann einen Sohn gebären wird.“ „Aber warum muss ich denn überhaupt gehen?“ „Bulma weiß von uns. Noch toleriert sie es. Wenn du aber bleibst, wird sie das nicht mitmachen, und ihr Vater wird wahrscheinlich einen Feldzug gegen mich anzetteln. Das darf ich nicht riskieren. Ich bin nun mal der König…“ „Noch vor einem knappen Jahr wäre dir das vollkommen egal gewesen!“ stieß Kakarott wütend hervor. „Du hast dir immer alles genommen, was du nur wolltest, erinnerst du dich noch? Auch mich! Und jetzt…“ „Kakarott versteh’ doch. Ich war damals ein unreifer Junge der nicht wusste um was es geht! Das ist jetzt anders, ich bin mir meiner Pflichten bewußt geworden!“ „Ja! Und du bist jetzt verheiratet! Sag ruhig, dass du sie mir vorziehst!“ Kakarott war verletzt und wurde deshalb unfair. Doch Vegeta ließ sich nicht provozieren. „So oft wie du mir dasselbe von Chichi gesagt hast, habe ich wohl ein paar Mal gut!“ sagte er traurig lächelnd. „Aber es ist nicht so. Es geht wirklich nicht anders. Außerdem wirst du auch bald verheiratet sein! Mit ihr. Das habe ich nicht zum Spaß gesagt. Und wenn die Ehe geschlossen ist, wirst du mit ihr und Gohan diesen Planeten verlassen. Denn wenn du hier bleibst, werden wir uns gegenseitig mit unserer Liebe zerstören. Und vielleicht noch mehr als uns.“ Kakarott versuchte es noch einmal. „Glaubst du das wirklich? Ich nicht!“ Vegeta sah ihn ernst an. Er schwieg einen Augenblick, dann: „Beantworte mir eine Frage: Wie lange könntest du es ertragen, dass ich mit Bulma zusammenlebe? Wie lange, ohne vor Eifersucht verrückt zu werden, dich als zweite Wahl zu empfinden? Du weißt, dass ich nicht frei in meinen Entscheidungen bin! Ich muss meine Ehe erhalten, und ich muss irgendwann einen Erben zeugen… wie lange hält deine Liebe das aus, ohne zu Hass zu werden? Und… mir ergeht es nicht anders. Die Vorstellung, dich Chichi überlassen zu müssen, bringt mich um den Verstand, ich … ich bin sogar eifersüchtig auf deinen Sohn!“ Kakarott sah ihn hoffnungslos an. Er hatte alles versucht… vergebens. „Du meinst es also wirklich ernst. Du willst mich tatsächlich wegschicken. Nun, da kann man wohl nichts machen…“ er erhob sich und flog davon, ohne sich noch einmal umzudrehen. „Kakarott…“ der König war aufgesprungen. Doch dann setzte er sich wieder hin. „Nein, man kann da gar nichts machen!“ flüsterte er und schloss erschöpft die Augen. Wenn doch nur schon alles vorüber wäre! Lange hielt er das nicht mehr aus… Kakarott blieb nichts anderes übrig, als den Befehl zu befolgen, ein halbes Jahr auf Patrouille zu fliegen. Es gab Gerüchte, dass eine unbekannte Macht es auf den Planeten beziehungsweise seine Eroberungen abgesehen hatte, und so wurden die Patrouillenflüge verstärkt. Momentan waren noch keine verdächtigen Annäherungen festzustellen, aber man blieb wachsam. Zu Hause näherte sich der erste Hochzeitstag des Königs, und noch immer war nichts von einer Schwangerschaft der Königin zu vernehmen. Im Volk wartete man gespannt darauf, dass die Ehe annuliert würde, doch nichts wies darauf hin. Eines Tages ließ die Königin ihrem Gemahl ausrichten, dass sie mit ihm zu sprechen wünschte. Vegeta überlegte, sie in sein Arbeitszimmer zu bitten, fand das dann aber unpassend und frühstückte stattdessen mit ihr. Sie saßen sich im kleinen Speisesaal gegenüber, und Vegeta sah sie erwartungsvoll an. „Was kann ich für dich tun?“ fragte er. Sie war leicht beleidigt. „Muss ich einen Grund haben, um mit meinem Gemahl zu frühstücken?“ fragte sie patzig. „Nein, ich dachte nur, weil … die Bitte klang so förmlich.. und..“ „Lass gut sein. War nicht so gemeint. Ich habe tatsächlich einen Grund. Unsere Ehe dauert nun fast ein Jahr, und ich bin noch nicht schwanger. Und da du es vorziehst, mir fernzubleiben, kann ich es ja auch gar nicht sein! Aber einen Erben sollten wir vielleicht doch haben, wir müssen es also noch einmal versuchen, ich hoffe, es macht dir nichts aus… Vegeta wurde rot. „Äähm ja, nun gut, ja, das müssen wir dann wohl…“ er stand auf. „Mir ist eingefallen, dass ich noch einen wichtigen Termin habe, du entschuldigst mich.“ Hastig bewegte er sich zum Ausgang. Im Weggehen hörte er noch, wie sie ihm hinterherschrie: „Ja, verschwinde nur! Geh doch zu deinem Kakarott! Aber wenn du die Ehe annullierst, kannst du was erleben!“ Mit dem Gefühl einen Fehler begangen zu haben, eilte er davon. Er ließ Mardek rufen. Dieser betrat mit ernstem Gesicht das Arbeitszimmer. „Ich weiß Bescheid, Hoheit. Ihr …“ „Ich werde die Ehe nicht annullieren, Mardek, denn Bulma kann nichts dafür, dass sie noch kein Kind erwartet. Und ihr Vater würde es sicher nicht tolerieren.“ „Aber das Gesetz besagt..“ „Dann werde ich dieses Gesetz einfach ändern. Denn wie du schon sagtest, es kommen eh keine anderen Gemahlinnen für mich in Frage, und – nun ja, ich möchte ihr das auch nicht antun.“ Mardek nickte. „Wie Ihr meint, Hoheit. Ich werde eine entsprechende Bekanntgabe vorbereiten.“ Die Nachricht verursachte weniger Aufsehen, als gedacht. Das Volk war zwar überrascht, nahm die Entscheidung des Königs aber hin, wie sie alles hinnahmen, was „von oben“ kam. Bulma war glücklich. Dass der König sie nicht verstieß, ließ sie hoffen, ihn doch noch ganz für sich gewinnen zu können, obwohl sie wusste, dass es auch, und zu einem gewichtigen Teil, eine politische Entscheidung gewesen war. Wenn nur dieser Kakarott endlich verschwinden würde… Dieser hatte inzwischen mehrere Gefechte mit Angreifern zu bestehen gehabt, und alle Patrouillen meldeten regelmäßig neue Eindringlinge, genau wie die anderen Patrouillen. Die Lage spitzte sich langsam zu. Als das halbe Jahr sich dem Ende zuneigte, waren die Kampfgeschwader bereits in Dauerbereitschaft. Kakarott kehrte zurück, um Bericht zu erstatten und sich zu einem der Kampfgeschwader zu melden, in der Hoffnung, doch noch auf seinem Heimatplaneten bleiben zu können. Er meldete sich zum Rapport beim König, und dieser empfing ihn umgehend. Voller Vorfreude eilte Kakarott zu ihm. Er freute sich trotz allem wahnsinnig, ihn wiederzusehen. Wie er jedoch enttäuscht feststellte, war Mardek ebenfalls anwesend. Also berichtete er ziemlich förmlich von seinen Beobachtungen und bat um Versetzung in eines der Kampfgeschwader. Doch zu seiner Enttäuschung schüttelte der König den Kopf. Er hatte andere Pläne. „Erst einmal werde ich dich mit Chichi vermählen. Und dann… Ich habe Nachricht von einem Planeten in einem Ein-Sonnen-System, ein paar Galaxien von hier entfernt. Der dritte Planet dieser Sonne soll bewohnbar sein, dort wirst du mit deiner Familie hinfliegen. Du wirst ihn erobern und dich mit deiner Familie dort ansiedeln. Aber er wird nicht verkauft, denn vielleicht brauchen wir ihn noch. Wer weiß, was passieren wird…“ Kakarott war fassungslos. So schnell… Der König konnte es wohl kaum erwarten, ihn loszuwerden. Seine Gesichtsausdruck verhärtete sich. „Zu Befehl!“ „Du darfst jetzt zu Chichi gehen und es ihr sagen. Am Sonntag findet die Trauung statt. Wegtreten.“ Die Audienz war beendet. Mardek begleitete Kakarott hinaus. Als die Tür sich hinter ihnen schloss, legte er ihm die Hand auf die Schulter. „Du musst ihn verstehen. Er kann nicht anders, er …“ „… ist der König. Jaja, ich weiß!“ Wütend streifte Kakarott die Hand Mardeks von seiner Schulter und ging davon. Jetzt war es also soweit. Alles vorbei. Er spürte, wie Tränen in seinen Augen brannten. Nein! Er wollte nicht weinen. Wozu denn noch? Vegeta schien ja auch absolut cool zu bleiben. Das schaffte er auch! Entschlossen machte er sich auf den Weg zu seiner zukünftigen Frau. Die lebte inzwischen am Hof mit dem Status einer Adligen. Immerhin war sie die Witwe eines verdienten Kriegers des Königshauses, und entsprechend waren ihre Privilegien. Dienerschaft, mehrere Gemächer, Kleidung, alles was sie brauchte. Dennoch war sie nicht glücklich. Da das Gerücht, Gohan sei ein uneheliches Kind Vegetas sich immer noch hartnäckig hielt, wurde sie von den Höflingen wie eine Schmarotzerin behandelt. Sie litt unter den spöttischen Blicken und dem Getuschel. Immer wenn sie sich mit Gohan zeigte, wurde spekuliert, ob er dem König wohl ähnelte und wann dieser ihn als Erben einsetzen würde. Bulma, der diese Gerüchte natürlich ebenfalls zu Ohren kamen, wurde immer zorniger. Dieses Weib musste mit ihrem Balg verschwinden. So bald wie möglich. Als sie Kakarott über den Hof gehen sah, verfinsterte sich ihr Gesicht. War der also auch wieder da. Doch dann hob sie die Augenbrauen. Ging der etwa zu… ja, kein Zweifel, er suchte Chichi auf! Was war da los? Sie wollte es genau wissen begab sich umgehend zu ihrem Gemahl. Kakarott ließ sich indessen bei Chichi melden. Er freute sich jetzt doch ein wenig, seinen Sohn wiederzusehen. Die Dienerin führte ihn in den Salon. Er blieb an der Tür stehen. Dort saß sie, mit einer Handarbeit beschäftigt, und bemerkte ihn nicht. Gohan saß zu ihren Füßen und spielte mit einem Holzschwert. Stolz betrachtete Kakarott seinen Sohn. „Ganz der Vater!“ dachte er, als der Kleine das Schwert hin und her schwang. Doch Chichi stand auf und nahm es ihm aus der Hand. Gohan verzog weinerlich das Gesicht, doch sie sagte mit strenger Stimme: „Hier hast du Papier und einen Stift, damit kann man nicht früh genug anfangen!“ Zornig warf Gohan die Utensilien von sich und brüllte laut. Kakarott grinste. Das würde er sich auch nicht gefallen lassen! „Lass ihn doch, Chichi!“ sagte er lächelnd. Sie sah auf. „Kakarott!“ Sie war völlig überrascht ihn zu sehen. Er machte ein paar Schritte auf sie zu, als Gohan ihn auch bemerkte. Mühsam rappelte der Kleine sich auf und wackelte unsicher auf Kakarott zu. „Dada dada..“ Nach ein paar Schritten fiel er auf seinen Po und verzog wieder sein Gesicht zum Weinen. Chichi starrte ihren Sohn an. Dann Kakarott. „Das .. das waren seine ersten Schritte!“ Kakarott strahlte über das ganze Gesicht. Er lief auf Gohan zu und schwang ihn hoch in die Luft. Der jauchzte begeistert. „Dada dada“ „Was meint er damit?“ fragte Kakarott atemlos. „Papa!“ sagte Chichi lächelnd. „Ich habe es ihm beigebracht…“ Dankbar sah Kakarott sie an. „Damit hast du mir eine unglaubliche Freude gemacht, Chichi!“ sagte er warm. Er ging auf sie zu und nahm sie in den Arm. „Willst du mich heiraten?“ In der jetzigen Situation fiel es ihm nicht mehr schwer sie zu fragen. Dass sein Sohn ihn Papa nannte, war Balsam für seine wunde Seele. Vielleicht wurde er doch noch irgendwie glücklich… Ungläubig sah Chichi ihn an. „Dürfen wir denn?“ „Ja! Der König hat es erlaubt!“ Er brachte es nicht über sich, ihr zu sagen, dass dies ein Befehl des Königs war. Und für sie machte es ja keinen Unterschied. Sie begann zu weinen. „Ja! Ja ich will!“ strahlte sie unter Tränen an. Bulma war inzwischen vor Vegetas Arbeitszimmer angekommen. Doch der war für niemanden zu sprechen. Er befand sich in einem Zustand rabenschwarzer Verzweiflung und war nicht fähig, jemandem gegenüberzutreten, am allerwenigsten seiner Gemahlin. Mardek hatte den Auftrag, jeden abzuwimmeln, auch, und ganz besonders, Bulma. „Hoheit, Euer Gemahl ist sehr beschäftigt, er bittet Euch, in Eurem Gemach zu warten, er kommt dann später zu Euch!“ „Dann sag du mir, was das zu bedeuten hat, dass dieser Kakarott Chichi aufsucht! Ich will es sofort wissen!“ fauchte Bulma ihn an. Mardek überlegte. Es sprach ja eigentlich nichts dagegen, es ihr zu sagen. „Kakarott und Chichi werden am Sonntag vermählt. Und dann werden sie gemeinsam mit dem Jungen unsere Welt verlassen, um einen anderen Planeten zu erkunden!“ teilte er Bulma mit. Diese riss die Augen auf. Das hätte sie nie zu hoffen gewagt! Die drei Personen, die ihr ein Dorn im Auge waren, verschwanden von dieser Welt. Besser ging es ja gar nicht! Zufrieden kehrte sie in ihre Gemächer zurück. Die Hochzeit war eine förmliche, unspektakuläre Angelegenheit. Da es sich um die zweite Ehe der Braut handelte, war es noch weniger feierlich, als sowieso schon auf Vegeta üblich. Doch während Chichi überglücklich war und Kakarott während der kurzen Zeremonie anstrahlte, trugen sowohl er als auch der König eine steinerne Miene zur Schau. Sie konnte es sich nicht erklären, und eine leise Sorge beschlich sie. Da Kakarott keine weiteren Angehörigen hatte, bezeugten Mardek und Chichis Vater den Ehekontrakt, und der König bestätigte es mit seiner Unterschrift. Danach waren sie entlassen und erhielten den Befehl, am übernächsten Tag den Gleiter zum Raumhafen zu besteigen. Es wurde umgehend alles Nötige veranlasst, um ihre Habseligkeiten zu verpacken. Der Tag der Abreise kam viel zu schnell. Vegeta war früh aufgestanden, von einer inneren Unruhe getrieben. Er fühlte sich, als ob seine Hinrichtung kurz bevorstünde und spielte mit dem Gedanken, alles abzublasen, denn die Verzweiflung drohte ihn zu übermannen. Dann riss er sich zusammen und klingelte. Der Diener erschien. „Kakarott zu mir. Sofort.“ Dieser erschien wenig später mit gespannter Miene. Was wollte der König? Würde er ihm befehlen doch dazubleiben? Was wenn ja? Doch er hoffte inständig es wäre so… Er trat in das Arbeitszimmer. Vegeta stand am Fenster, mit dem Rücken zur Tür. Langsam drehte er sich um, mit verschränkten Armen und ausdruckslosem Gesicht. „Es ist soweit, Kakarott.“ „Ja, Hoheit“ Kakarott schluckte. Er sah Vegetas ins Gesicht, in seine Augen, versuchte seinen Gesichtsausdruck zu deuten. „Freust du dich, Kakarott?“ Der spürte einen Stich im Herzen. Wieso fragte der König ihn das? Er wusste doch, wie er für ihn fühlte! Freute er sich? Nein! … und doch, … er war froh, Gohan wiederzuhaben, aber er war sich nicht sicher, ob er ihn oder Vegeta mehr liebte. Das war nicht zu vergleichen. Er liebte seinen Sohn, aber Vegeta liebte er eben auch, nur anders. Er wollte seinen König nicht verlassen, aber in einem war er sich sicher. Er wollte seinen Sohn auf keinen Fall in Gefahr bringen. Also musste er wohl gehen … Vegeta las in seinem Gesicht wie in einem Buch. Er wusste, was in Kakarott vorging. Er selber hatte ähnliche Gefühle. Auch er mochte Bulma irgendwie, und wollte sie nicht unglücklich machen. Ausserdem stand der Frieden auf dem Spiel. Aber auch er verzehrte sich nach Kakarott, und der Gedanke, ihn gehen zu lassen, brachte ihn fast um. Sie sahen sich an. In beider Augen stand das Verlangen nach einander. Schnell schritt Vegeta auf die Tür zu und schloss ab. Mit einem Aufstöhnen warf er sich Kakarott entgegen und ihre Lippen fanden sich zu einem verzweifelten Kuss. Sie zogen sich rasch gegenseitig aus. Kakarott hob Vegeta auf die Arme und trug ihn zu der Liege. Er legte ihn darauf nieder und beugte sich über ihn. Vegeta zog ihn auf sich herab und küsste ihn fordernd. Sie streichelten sich gegenseitig, ihre Küsse wurden immer leidenschaftlicher, und das Verlangen wuchs und wuchs. Schließlich biss Vegeta Kakarott heftig in die Halsbeuge, was diesen laut aufstöhnen ließ. Er presste sich zwischen Vegetas Schenkel. Der zog ihn fest an sich. „.. Kakarott… ja… nimm mich noch einmal, so, wie das erste Mal, als wir hier gelegen haben…“ flüsterte er heiser in Kakarotts Ohr. Der sah ihn vor Verlangen zitternd an. „Was immer du willst, mein König…“ Als die Herzen sich beruhigt hatten, und der Atem wieder normal ging, lösten sie sich voneinander. Vegeta sah Kakarott ernst an. „Geh jetzt. Es ist Zeit.“ „Vegeta, ich…“ „Nein. Bitte nicht. Ich könnte mich doch noch anders entscheiden, und dann passiert eine Katastrophe.“ Kakarott stand niedergeschlagen auf und sammelte seine Sachen ein. Auch der König hob seine Kleider auf. Schweigend zogen sie sich an. Kakarott blieb unschlüssig stehen. Vegeta sah ihn fragend an. „Ich möche etwas von dir haben.“ sagte Kakarott unvermittelt. Der König ging zu seinem Schreibtisch und holte einen in weisse Seide verpackten Gegenstand aus der Schublade. Er reichte ihn Kakarott. Dieser wickelte das Päckchen aus und hielt einen kleinen Dolch in der Hand. Überrascht sah er Vegeta an. „Nimm ihn.“ sagte dieser nur. Kakarott setzte den Dolch an seinem Arm an und bevor der König eingreifen konnte, zog er die Klinge blitzschnell durch sein Fleisch. Er keuchte auf. Vegeta sah ihn entsetzt an, doch der Schnitt war nicht tief.Das Blut lief an seiner Hand entlang und Kakarott nahm das Seidentuch und fing einige Tropfen damit auf. Wortlos nahm der König ihm das Tuch ab, riss es mitten durch, legte den Teil mit Kakarotts Blut auf seinen Tisch und nahm Kakarott das Messer aus der Hand. Er setzte es sich selbst an den Arm und folgte Kakarotts Beispiel. Stumm gab er ihm Messer und Tuch zurück. Dieser wickelte das Messer in das befleckte Tuch, steckte es in sein Oberteil, drehte sich wortlos um und ging zur Tür. „Leb Wohl...“ sagte der König. Kakarott drehte sich nicht mehr um, öffnete die Tür und ging hinaus. Vegetas Herz krampfte sich zusammen. ‚Bleib!’ schrie es in ihm. ‚Verlass mich nicht! Bitte…’ doch Kakarott blieb nicht stehen. Bevor die Tür ins Schloss fiel, hörte Vegeta noch ein leises ‚Ich liebe dich’. Er stand da wie versteinert. Alles in ihm verlangte danach, Kakarott zurückzuholen, doch er wusste, er durfte es nicht tun. Plötzlich bemerkte er etwas Nasses auf dem Boden. Nur langsam realisierte er, dass es seine Tränen waren, die unaufhaltsam seine Wangen herabliefen und auf die Erde tropften. Er machte ein paar wankende Schritte und ließ sich auf die Liege sinken. Verzweifelt schluchzend lag er da, und es dauerte lange, bis er sich wieder gefasst hatte. Kakarott ging direkt zum Gleiter, der ihn und seine Familie zum Raumhafen bringen würde. Chichi wartete bereits mit Gohan auf ihn. Der Flug dorthin ging schnell. Sie bezogen ihre Kabine und Chichis setzte sich, mit Gohan auf dem Schoß. Sie traute sich nicht, Kakarott zu fragen, aber sie sah ihm an, dass er sehr unglücklich war. Sie hielt es für Abschiedsschmerz von seiner Heimat. „Sieh nur, wie ähnlich Gohan dir ist“, sagte sie, um ihn abzulenken und hielt den Kleinen Kakarott entgegen. Der lächelte mühsam und nahm ihn auf den Arm. „Hallo, mein Sohn! Schön, das wir jetzt zusammen sind.“ Dann drehte er sich mit ihm zum Fenster um und sah den Planeten unter ihm kleiner und kleiner werden. Während sie sich immer weiter entfernten, starrte er auf die leuchtende Kugel im All und umklammerte das kleine Päckchen in seinem Oberteil. Sein Herz war von tiefer Trauer erfüllt. Wenn doch das vergangene Jahr nicht gewesen wäre… aber nein, er wollte die Gefühle, die er für Vegeta hatte, nicht mehr missen. Und vor allem – er würde ihn nie vergessen können, egal wieviel Zeit vergehen würde und wie weit er von ihm entfernt wäre. ‚Leb wohl, mein König, ich werde dich mein Leben lang lieben. Schade, dass ich dir das nicht mehr richtig gesagt habe…ich hoffe, ich habe es dir zeigen können…’ bei dem Gedanken daran errötete er und ihm wurde warm. Chichi stellte sich neben ihn und legte ihm die Hand auf den Arm. Er zuckte leicht zusammen, und sie sah ihn erschrocken an. „Ich dachte, ich wäre für immer mit Gohan alleine, aber jetzt bist du ja da“ sagte sie schüchtern. „Ja, ich bin jetzt immer für euch da…“ entschlossen drehte Kakarott sich um und wandte dem Planeten den Rücken zu. Er musste sich damit abfinden, dass ein neuer Lebensabschnitt begann… Vegeta lag immer noch auf der Liege und starrte vor sich hin, als er hörte wie der Gleiter abhob. ‚Leb wohl, Kakarott, mein Geliebter.’ Alles in ihm schrie danach, ihn aufzuhalten. Er tat es dennoch nicht. „Alles für das Königreich! Könige haben kein Recht, glücklich zu sein.“ dachte er bitter. „Er hat mich mein Herz entdecken lassen, er liebt mich, und ich werfe alles weg. Wäre es doch nie soweit gekommen…“ Er dachte an das vergangene Jahr zurück, daran, als er Kakarott das erste Mal gesehen hatte, wie er ihn zur Verzweiflung getrieben, ihn vergewaltigt und dann an die Zeit, als er ihn nach dem Selbsmordversuch gesundgepflegt hatte. Er erinnerte sich an die kostbaren Augenblicke während dieser Zeit, wo sich fast so etwas wie Vertrautheit eingestellt hatte, die kleinen Kabbeleien, die ersten vorsichtigen Sympathiebeweise. Das war die schönste Zeit für ihn gewesen… Die Nacht, als er neben ihm im Bett gelegen hatte, tauchte in seiner Erinnerung auf und er lächelte. Ob Kakarott das wohl gemerkt hatte? Ein warmes Gefühl stellte sich ein, als er sich vorstellte, dass Kakarott ihn vielleicht sogar damals schon ein wenig gemocht hatte. Warum hatte er ihn nie danach gefragt? Ihr Kampf, bei dem Kakarott aufgegeben hatte. Das anschließende Intermezzo am Bach, als sich ihre Leidenschaft wieder Bahn gebrochen hatte. Die meisten ihrer Zusammentreffen waren von extremen Empfindungen bestimmt gewesen, Wut, Hass, Leidenschaft, Verlangen… über Gefühle wie Liebe und Vertrauen hatten sie nie geredet. Jetzt bedauerte er das. Seltsam, dass man oft solche Einfälle erst dann hatte, wenn es zu spät dazu war… „Es mag daran liegen, dass ich so lange nicht fähig war, überhaupt solche Gefühle zuzulassen“ sagte er vor sich hin. „Zu stolz, zu kaltschnäuzig, und vor allem – zu egoistisch… Kakarott… du hast mich total verändert. Ich weiß nur nicht, ob ich das jetzt noch gut finden soll… jetzt, wo du nicht mehr da bist…“ er fühlte erneut Tränen aufsteigen. Entschlossen versuchte er, sich zum Arbeiten zu zwingen, doch er saß nur an seinem Schreibtisch, drehte und wendete das Stückchen Seide in den Händen und starrte Löcher in die Luft. Jedenfalls würde er sich bis zum Abend in seinem Arbeitszimmer vergraben. Einige Stunden später klopfte es und Mardek trat ein, ohne eine Antwort abzuwarten. „Verschwinde, Mardek, ich will alleine sein!“ versuchte Vegeta ihn anzublaffen, doch seine Stimme zitterte wieder. Mardek sah das Stückchen Stoff auf dem Tisch und verstand. Aber es half nichts, da musste der König jetzt durch. „Ihr habt das Richtige getan, Hoheit.“ sagte Mardek. „Ihr habt eines Königs würdig gehandelt!“ „Ich scheiß’ drauf, was meiner würdig ist! Ich will ihn zurück!“ schluchzte Vegeta auf. Mardek nahm ihn in die Arme und strich über seinen Rücken. „Ihr werdet darüber hinwegkommen, mein König! Aber ihr solltet jetzt zu Eurer Gemahlin gehen, sie erwartet Euch.“ Der König stand auf und straffte sich. Es hatte keinen Zweck, weiter herumzujammern. Kakarott war fort, und nichts würde das jetzt noch ändern. Er konnte also ebensogut sofort damit anfangen, sich an die neue Situation anzupassen, daher nahm er mit Bulma zusammen das Abendessen ein. Er war allerdings äußerst wortkarg und hatte kaum Appetit. Seine Gemahlin konnte sich denken, warum seine Stimmung so gedrückt war. „Ich glaube, ich weiss, was du aufgegeben hast.. Für mich?“ fragte sie sanft. Vegeta sah sie nicht an. „Für uns ...“ sagte er vage. Doch in Gedanken fügte er hinzu: ‚Für das Königreich. Vergib mir, Kakarott…’ * * * „Hallo Goku! Wollen wir zusammen trainieren?“ Kakarott blickte von seinem Essen auf. Vor ihm standen Yamchu und Krilin, zwei seiner Freunde. Er lebte jetzt seit etwas mehr als vier Jahren auf diesem Planeten, der sich „Erde“ nannte, und hatte sich inzwischen eingelebt. Auch an seinen neuen Namen hatte er sich gewöhnt. Er hatte ihn angenommen, weil er irdischer klang. Seine Freunde kannten das Geheimnis seiner und seiner Familie Herkunft, und akzeptierten es. Nach ein paar Wochen gab es eine Überraschung. Auf dieser Welt war nicht alle acht Jahre, sondern jeden Monat einmal Vollmond. Beim ersten Mal befanden sich Kakarott und Gohan in einer leeren Ebene beim Erkunden des Planeten und verwandelten sich in ihre Affengestalt, dabei verwüsteten ein großes Gebiet, das zum Glück unbewohnt war. Selbst der erst einjährige Gohan besaß in dieser Gestalt ungeheure Kräfte. Danach beschloss Kakarott, ihre Schwänze zu entfernen, um die Verwandlung zu unterbinden. Jeden Monat musste das nun wirklich nicht sein! Doch dadurch wurden auch ihre Kräfte geringer, und irgendwie wurde er – nun ja, weniger kriegerisch. Zuerst hatte er vorgehabt, die Bevölkerung dieses Planeten auszulöschen, wie er es gewohnt war, doch dann hatte er nach und nach Gefallen an diesen Wesen gefunden, die ihnen so ähnelten, außer, dass sie im Vergleich zu den Saiyajin lächerlich schwach waren. Der Plan, die Bevölkerung zu eliminieren rückte in immer weitere Ferne, und schließlich fand er sogar Freunde. Er hatte noch nie Freunde besessen. Zu Hause hatte es keine Freundschaft in diesem Sinne gegeben. Nur Untergebene, Gleichgestellte oder Vorgesetzte, oder Feinde und Rivalen. Und Geliebte. Wie – Vegeta. Immer noch durchzuckte ihn ein scharfer Schmerz, wenn er an seinen König dachte. Selbst nach dieser langen Zeit war seine Liebe nicht schwächer geworden. Dazu kam, dass Chichi sich mittlerweile drastisch geändert hatte. War sie auf Vegeta stets lieb und fügsam gewesen, wie es sich für die Ehefrauen auf seiner Heimatwelt gehörte, so hatte sie sich schnell an die irdischen Gepflogenheiten angepasst und war so etwas wie ein Hausdrachen geworden. Er versuchte so oft wie möglich, seinem trauten Heim zu entfliehen und mit seinen Freunden zu trainieren, was ihr natürlich ganz und gar nicht passte. Sie hatte zudem eine Einrichtung kennen und lieben gelernt, die Kakarott und Gohan anfangs überhaupt nicht mochten, sie nannte sich „Schule“. Während Gohan nach und nach Gefallen am Lernen fand, hielt Kakarott es schlicht für vertane Zeit, irgendwelche Formeln zu lösen oder Bücher zu lesen. Doch er akzeptierte Chichis Entscheidung, um seine Ruhe zu haben. Mit Gohan würde er ja wohl trotzdem jederzeit trainieren können. Doch das war ein Trugschluss. Ständig meckerte sie herum er solle arbeiten und nicht immer nur trainieren, und Gohan solle besser seine Hausaufgaben machen, hier brauche man nicht zu kämpfen, also sollten sie diesen Schwachsinn endlich sein lassen. Dann maulte sie auch ewig über Krilin, Tenshinhan und Yamchu herum. Einer ihrer Lieblingssprüche war: „Dauernd hängst du mit diesen Typen bei dem alten Bock Muten Roshi rum, hier ist nicht unser Heimatplanet, und vielleicht zeigst du mal ein bisschen Verantwortung!“ Kakarott überlegte oft, ob es Vegeta mit Bulma wohl ähnlich erging. Und ob er wohl schon Vater geworden war… Doch solche Gedanken stürzten ihn regelmäßig in Depressionen, er dachte nicht gerne an Vegeta als glücklichen Ehemann… Oft lag er nachts wach, holte das kleine Päckchen mit den inzwischen ganz dunkel gewordenen Flecken aus seinem Versteck hervor, um es zu betrachten und dachte voller Trauer an seinen König. Er konnte ihn nicht vergessen, und er wollte es auch nicht. Nach einiger Zeit gesellte sich ein weiterer Alien vom Planeten Namek dazu, sein Name war Piccolo. Dieser Namekianer war ihr ein besonderer Dorn im Auge, und sie zog über ihn her, wann immer sie konnte. Dummerweise hatte dieser zuerst vor, die Welt zu beherrschen, und Kakarott und seine Freunde hatten alle Hände voll zu tun, ihn davon abzuhalten. Doch mit der Zeit legte sich die Feindschaft und Piccolo freundete sich mit Gohan an, der ihn mit seiner unbefangenen Art für sich einnahm (was er natürlich zuerst ums Verrecken nicht zugeben wollte) und wurde schließlich allen ein guter Freund. So war der Stand, als Yamchu und Krilin bei Kakarott auftauchten, um ihn abzuholen. Chichis Gesicht verdüsterte sich sofort. „Aber Gohan bleibt hier!“ fauchte sie. „Er muss noch Hausaufgaben machen! Und wenn womöglich dieser Grünling wieder auftaucht, sowieso, der ist kein Umgang für meinen Sohn!“ Kakarott, der mit dem Rücken zu ihr saß, schnitt eine Grimasse und stand auf. „In Ordnung. Wir gehen dann mal!“ Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Kurz darauf ertönte ein Sausen und Gohan war neben ihnen. „Nanu,mein Sohn, hat Mama dich doch gehen lassen?“ fragte Kakarott erstaunt. Gohan nickte und grinste Krilin und Yamchu an. „Klar, die Hausaufgaben sind fertig, und das Fenster stand offen“ sagte er verschmitzt. „Mein Sohn, das ist nicht richtig. Fliege bitte zurück!“ sagte Kakarott gespielt streng. „Nö.“ „Na gut!“ lachend flogen die Freunde weiter. Über das, was Chichi beim Heimkommen sagen würde, wollte lieber keiner nachdenken… Sie trainierten den ganzen Tag bis zur Abenddämmerung. Gohan, obwohl erst knapp sechs Jahre alt, war schon beeindruckend stark, was er auch dem Training durch Piccolo zu verdanken hatte. Aber seine Fähigkeiten waren in der Kindheit sowieso schon stärker, als die manches Erwachsenen Saiyajins. Kakarott war sehr stolz auf ihn. Irgendwann bekamen sie alle Hunger und machten sich auf den Heimweg. Chichi erwartete sie tobend vor Zorn und die Freunde verabschiedeten sich hastig von Kakarott. Sie zerrte Gohan sofort in sein Zimmer, um ihm weitere Aufgaben aufzuhalsen. Sie hatte zwar gesehen, dass er alles erledigt hatte, war aber der Meinung, dass er ruhig noch mehr machen konnte, wenn er so schnell fertig war. Dadurch entging ihr die Kapsel, die vor ihrem Haus landete… To be continued… … hätte nie gedacht, dass das mal so viele Teile werden würden… vergebt mir.. ^^’ |
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