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Du gehörst mir!  (yaoi)   von Je-chan
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Ich hab den zweiten Band gelesen... und das schrie geradezu nach einer Story^^ Und da ist sie!!!! Einfach mal lesen und spaß (???) haben!!

Disclaimer: Sie gehören definitiv nicht mir! Und das werden sie wohl auch nie. *schnief* Ich hab sie mir von Mineko Ohkami  ausgeliehen... Pairing: Sakumo/Kikuitadaki

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DU GEHÖRST MIR

Ich hasse ihn! Ich wünschte, ich könnte ihn töten! Dann würde er aufhören, dich zu quälen... uns zu quälen. Aber ich kann es nicht, bin viel zu schwach... Ich bin die Kette, die dich an ihn fesselt, das Hindernis, das dich ständig zu fall bringt. Dabei möchte ich doch nur, dass du mir gehörst, mir ganz allein! Ich will nicht, dass irgendjemand anderes dich ansieht, dich mit Blicken streift, die mehr sagen, als Worte es können. Ich will nicht, dass irgendjemand anderes dich berührt, durch dein Haar streicht, deine weiche Haut fühlt. Ich will nicht, dass irgendjemand dir weh tut, und doch kann ich nicht verhindern, dass du meinetwegen leidest. Wenn ich tot wäre... würde es dir dann besser gehen? Oder würdest du um mich trauern? Würdest du mich vermissen? Würdest du daran kaputt gehen? Ich könnte dich nie alleine lassen, niemals! Du gehörst mir! Egal, wie viele Schmerzen ich erleiden muss, egal, wie viele Demütigungen ich über mich ergehen lassen muss, du bist mein! Dein warmer Körper neben mir zuckt leicht zusammen, als die eiskalte Nachtluft deine freien Schultern streift. Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich im Schlaf den größten Teil der Decke für mich beansprucht habe. Aber du würdest nie etwas deswegen sagen, würdest nie klagen. Du fühlst dich schuldig... Dabei ist es mir egal, was mit mir wird, Hauptsache, du bist bei mir!

Ich betrachte dich. Dein schönes Gesicht, verziert mit einem leichten Lächeln, dass nur ich sehen darf! Deine schlanke, wohlgeformte Gestalt, leicht zusammengerollt. Deine weiße, unbefleckte Haut, so weich und warm, obwohl du schon längere Zeit der kalten Nachtluft ausgesetzt bist. Leicht lege ich meinen linken Arm um dich... meinen verunstalteten, hässlichen linken Arm. Ich zieh die Decke eng um uns, schmiege mich an dich. Genieße das Gefühl, dir ganz nahe zu sein. Mein Arm schmerzt, aber selbst dass kann mir nicht dieses schöne Gefühl in mir vertreiben. Ich weiß nicht, wie lange wir schon so da liegen, als du schließlich aufwachst, dich in meinem Arm herumdrehst und mich anlächelst, einen schmerzhaften Ausdruck in den wunderschönen Augen. Deine Augen fesseln mich, halten mich immer fest, zeigen mir dein Innerstes. Deinen Schmerz, deine Qual, dein Schuldgefühle, deinen Hass auf dich Selbst. Aber auch deine Liebe und Zuneigung. Nur für mich.

"Kikuitadaki..."

Deine Stimme ist nur ein Flüstern und doch dröhnt es wie Musik in meinen Ohren. Ich liebe die Art, wie du meinen Namen aussprichst... Voller Schmerz, Liebe und Sehnsucht. Einzigartig. Erschrocken schaust du mich an und ziehst mich fest an dich. Erst da bemerke ich die Tränen, die mir über die Wangen laufen, auf deine Haut tropfen und eine salzige Spur hinterlassen. Ich wünschte, ich hätte den Mut, dir alles zu sagen, dir zu sagen, was ich denke, was ich fühle... dir meinen innigsten Wunsch zu erzählen. Nur ein einziges Mal hab ich es gemacht... Damals, als du wieder fast geweint hast, wegen deiner Schuldgefühle, als du mir gesagt hast, dass du alles für mich tun würdest, dass du Lord Kaiga gehorchen würdest um mir zu helfen. Damals hab ich es dir gesagt...

'Ich möchte dich für mich haben... Das ist mein Wunsch...'

Langsam schmiege ich meinen Kopf an deine Brust, lausche deinem Herzschlag. Leicht lasse ich meine Zunge über die Tränenspur wandern, genieße den salzigen Geschmack und deine Hände, die sich in meinen Rücken krallen. Liebevoll umschmeichle ich deine Brustwarzen, sauge an ihnen ehe ich mit meiner Wange darüber reib. Ich weiß genau, wie dein Gesicht jetzt aussieht und dennoch spüre ich in mir den Drang, dich anzusehen. Deine gefühlvollen Augen sind geschlossen und deine pechschwarzen, langen, sanft geschwungenen Wimpern werfen einen leichten Schatten auf deine weiße Haut. Deine sinnlichen Lippen sind zu einem Lächeln verzogen, nur einen winzigen, kaum wahrnehmbaren Spalt weit geöffnet. Vorsichtig lege ich meine linke Hand an dein Gesicht, immer darauf bedacht, dich nicht zu verletzen. Ich kann spüren, wie du dich an sie schmiegst, sehe, wie du noch mehr lächelst. Es tut weh... Mein Herz klopft so stark, dass es mich nicht gewundert hätte, hätten es alle im Reich gehört. Und es schlägt nur für dich! Langsam senke ich den Kopf, lasse meine Zunge zwischen deine Lippen gleiten, dringe in deinen warmen Mund ein. Spielerisch stupse ich an deine Zunge, umschmeichle und liebkose sie. Nach kurzer Zeit erwiderst du mein Zungenspiel, ziehst mich in einen leidenschaftlichen Strudel aus Gefühlen. Als wir uns voneinander lösen geht unser Atem schneller, deine Augen strahlen mich an. Ich gleite an dir herab, schüttle die störende Decke von uns und aus dem Bett. Die leichte Gänsehaut, die deinen Körper überzieht macht dich noch viel unwiderstehlicher. Meine Lippen finden wieder deine Brustwarzen, zupfen an den harten Perlen. Mit leicht geöffneten Lippen wandere ich weiter hinab, streichel dich ab und zu mit meiner Zunge. An deinem Bauchnabel mache ich halt, stoße sanft in ihn hinein,  freue mich über die Schauer, die durch deinen Körper laufen. Aus den Augenwinkeln erkenne ich, dass du deine Hände in das Laken krallst, als ich weiter nach unten wandere. Dein ganzer Körper ist angespannt und du hältst die Luft an, nur um sie in einem leichten Stöhnen entweichen zu lassen, als ich mit dem Mund leicht deine Spitze umschließe. Immer weiter nehme ich dich in meinem Mund auf, immer tiefer. Es raubt mir den Atem, aber ich spüre keine Angst, denn ich weiß, wie sehr du es genießt und ich liebe die kehligen Geräusche, die du dann von dir gibst. So lange wie möglich behalte ich dich in mir, umspiele dich mit der Zunge und lass dich manchmal meine Zähne spüren. Bis meine Lungen nach Luft schreien und mir Tränen in die Augen treiben. Langsam und wiederwillig gebe ich dich frei, behalte nur deine Spitze im Mund, um dich weiter zu treiben.

"Kikuitadaki..."

Der Klang deiner Stimme lässt mich schaudern. Ich kann sie hören, deine unausgesprochene Bitte, dein Flehen. Nur ich kann ihn erfüllen, diesen Wunsch. Meine rechte Hand streichelt über deine Brust hinauf, tastet über deinen Hals. Zwei meiner Finger fahren über deine Lippen, ohne zu zögern öffnest du den Mund, nimmst sie auf. Deine Zunge umspielt sie, du saugst an ihnen und befeuchtest sie. Langsam nur ziehe ich sie zurück. Während ich dich weiterhin mit meinen Lippen und meiner Zunge liebkose drücke ich deine Beine auseinander, führe meine feuchten Finger an deinen engen Muskelring. Sanft stoße ich zunächst mit einem hinein in deine süße Enge, doch als ich merke, wie du dich meinem Finger entgegenbewegst lasse ich den zweiten folgen. Gerade will ich den dritten Finger hinzu nehmen, als du meinen Kopf packst und mich zu dir nach oben ziehst. Hart und fordernd presst du deinen Mund auf meinen, dringst unnachgiebig mit deiner Zunge bei mir ein. Deine Hände umfassen meinen Po, drücken mich an dich, reiben unsere Erektionen aneinander. Die Leidenschaft in deinen Augen verschlägt mir immer wieder die Sprache und so kann ich mich nur viel fester an dich drücken um dir zu zeigen, was ich empfinde. Keuchend breche ich unseren Kuss ab, dränge unnachgiebig deine Beine weiter auseinander. Mit meinen Händen stütze ich mich neben deinen Schultern ab, versinke in deinen Augen. Mit einem harten Stoß dringe ich tief in dich, verliere mich in dem Gefühl, dich um mich zu spüren. Stöhnend werfe ich den Kopf in den Nacken, als sich deine Finger in meinen Hintern krallen und du dich im Takt zu meinen Stößen bewegst. Meine zunächst sanften, langsamen Stöße werden härter, schneller. Du lässt mich jeden Schmerz vergessen, meine Welt versinkt und alles was zählt bist nur du. Du bist der Dreh- und Angelpunkt meines Universums, ich spüre nur noch dich.
Deine Muskeln, die mich willkommen heißen und sich fest um mich schließen, deine Erektion, die sich an meinem Unterbauch reibt, deine Finger, die sich in meinem Po festkrallen, deine Stimme, die immer und immer wieder meinen Namen stöhnt, deine Augen, die funkelnde Schlitze sind. Meine Arme zittern, können mich nicht mehr tragen. Ich sinke auf dich, spüre deinen schnellen Herzschlag, fühle deinen warmen Atem in meinen Haaren und über meine Wange streichen. Der Druck in mir steigt, bringt mich dazu, unser gemeinsames Tempo nochmals zu erhöhen. Du nimmst die Beine noch weiter auseinander, lässt mich noch tiefer in dich eindringen. Einen Schrei erstickend sauge ich mich an deinem Hals fest, liebkose die weiche Haut mit meinen Zähnen. Ich spüre, wie du kommst, wie sich deine Muskeln enger um mich legen, wie dein warmer Saft über mich strömt, deine Finger sich so fest in meinen Hintern krallen, das es schmerzt. Ein letzter, kräftiger Stoß und der Druck in mir nimmt ab, entlädt sich in einem gewaltigen Orgasmus. Erschöpft bleibe ich auf dir liegen, genieße es, entspannt in deinen sicheren Armen zu liegen. Nur langsam hört die Welt auf, sich um mich zu drehen, langsam nur nehme ich wieder die Umgebung wahr. Deine Hände streichen über meinen Rücken, stetig, beruhigend. Dein Atem geht noch immer genau so schnell wie mein eigener, liebkost meine Haut, wo er sie berührt.

Ich wünsche mir, dass jemand die Zeit anhält, dass es für immer so sein könnte, wie im Augenblick. Du ziehst mich fester an dich, drehst dich mit mir herum und angelst nach der Decke, dich ich achtlos aus dem Bett  geschmissen habe. Dann legst du dich wieder auf den Rücken, deckst uns beide zu. Noch immer bin ich in dir, genieße es, dir so nah zu sein. Und ich weiß, du genießt es auch, denn niemals hast du mich von dir gedrückt, dich von mir entfernt. Den Kopf an deine Brust gelehnt lausche ich deinem Herzschlag, eine einschläfernde Melodie. Beinahe wäre ich eingeschlafen, als es an der Tür klopfte und einer der Diener eintrat. "Lord Kaiga wünscht euch zu sehen.", war alles, was dieser sagte ehe wer wieder verschwand. Augenblicklich spüre ich, wie du erstarrst. Als ich den Kopf hebe um in deine Augen zu sehen, sehe ich, wie du wieder eine Maske über sie legst, wie sie ausdruckslos mit kaum wahrnehmbaren Schmerz meinen Blick erwidern. Zum unzähligsten Male verfluche ich ihn, wünsche ich ihm alles Böse, das einem wiederfahren kann.

Ich verspreche dir, Sakumo, eines Tages werde ich ihn töten...

Und dann wirst du nur mir gehören!

 

ENDE

Na, was sagt ihr dazu?? Ich verlange gaaaaanz viel FB, bitte!!!

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