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D.N.Angel RPG `Mixed emotions’ Teil 2
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Daisuke *Es ist klar dass er vor mir da ist, sein Weg ist schließlich beträchtlich kürzer. So wundere ich mich auch gar nicht,
dass er vor der Tür auf mich wartet, und habe somit Gelegenheit mich zu sammeln auf dem Weg zu ihm. Es gelingt mir tatsächlich, ganz normal auf ihn zuzugehen und ihn anzulächeln. Er hat wieder die löchrige Jeans von gestern
an und ein Top das aussieht, als ob es noch nicht ganz trocken wäre. Ich kann nicht widerstehen und packe es kurz an. Feucht.* … Ich muss morgen auch dringendst waschen… *diesmal ist mein Grinsen echt und
ungezwungen. Es ist regelrecht erleichternd, dass auch er nicht von den profanen Alltäglichkeiten verschont bleibt. Mit einem knappen Lächeln, genau jenem, das ich inzwischen als ein persönliches Geschenk an mich zu
würdigen gelernt habe, denn ich habe es sonst noch keinem anderen gegenüber an ihm gesehen, schließt er die Tür auf. Wir gehen schweigend durch die stillen Flure zum Kunstsaal, aber diesmal ist es kein unangenehmes
Schweigen. Er geht ein kleines Stück vor mir und ich habe wieder einmal Gelegenheit, seine Figur zu bewundern, was ich auch ausgiebig tue. Der Kunstraum ist mit einem elektronischen Zahlenschloss gesichert, und ich muss
schmunzeln als ich an damals denke, als ich, noch als Mittelstufenschüler, das Schloss am Kunstraum der Schule geknackt habe und er mich dabei `erwischt’ hat… besonders ein Satz kommt mir ins Gedächtnis… `Ihr habt also
ein Z1 G2 Typ K von Debak?’ Ich muss leise kichern und er dreht sich halb um. Sein Grinsen sagt mir, dass er gerade exakt dasselbe gedacht hat, und wir brechen beide in Lachen aus, während wir den Raum betreten. Ich hole,
immer noch leise glucksend, meine Farben, eine Palette und einige Pinsel, während Hiwatari eine Staffelei aus der Kammer holt. Leicht ratlos betrachte ich das große Gerät. Das wird eine ganz schöne Schlepperei werden…
andererseits… ich sehe Hiwatari fragend an. Irgendwie besteht nach unserem gemeinsamen Lachanfall gerade wieder diese ganz besondere connection… so eine Art stumme Verbundenheit, die mir Mut macht.* Hilfst du mir, das
nach Hause zu schleppen? Wenn du magst könnten wir dann noch ein bisschen.. naja – quatschen? Ich habe noch ne Flasche Ume und ein paar Reiscracker… nichts besonderes – aber… Bitte?
Hiwatari *Zur Antwort lächele ich nur sanft und nicke kurz... innerlich knallen grade die Champagnerkorken. Damit hat sich das
Problem, wie ich es möglichst unauffällig schaffe, die Zeit mit Niwa zu verlängern, wohl erledigt.* Hai, gerne. *Mein Lächeln wird ein bisschen breiter und ich funkele ihn verschmitzt an* … und solange ich so `besondere´
Gesellschaft habe, bin ich mit Ume und Reiscräckern mehr als zufrieden...
Daisuke *Ich schraube gerade die Staffelei auseinander und bin somit einer Antwort erstmal enthoben. Ist das nun einer seiner
typischen Hiwatari-Sprüche, wie er sie früher schon immer abgelassen hat, oder… das `oder’ vertage ich erstmal und reiche ihm lächelnd die obere Hälfte des schweren Holzgestells. Während ich mir die Tasche mit den
Malutensilien umhänge und meinen Teil der Staffelei schultere, gebe ich so gelassen wie möglich zurück* Na, dann bin ich ja beruhigt… *Der Rückweg geht etwas langsamer, die Staffelei wird schwerer und schwerer und knappe
800 Meter sind keine kurze Strecke mit einem sperrigen Holzgestell auf dem Rücken. Als wir endlich an meinem Block ankommen, bin ich fast wieder reif für die Dusche, und auch Hiwatari sieht leicht erhitzt aus. Wir stellen die
Staffelei-Teile etwas außer Atem neben meiner Tür ab und ich schließe auf. Mit den Worten* Geh schon mal rein, ich hab was im Tiefkühlschrank, das kommt jetzt richtig gut… *verschwinde ich in Richtung Küche. Mir ist
eingefallen, dass ich noch zwei Becher Vanilleeis mit Erdbeersoße vorrätig habe. Während ich Kaffeelöffel aus der Schublade suche, lächle ich vor mich hin. Erdbeersoße… auf dem Rückweg in mein Zimmer lasse ich die
Becher inclusive Löffel allerdings fast fallen, als mir einfällt, dass meine Skizze immer noch auf dem Fensterbrett liegt…
Hiwatari *Ein wenig außer Atem nach den ganze Stufen - Niwa wohnt immerhin im zweiten Stock- beschränke ich mich einfach darauf
die Staffeleiteile auf die Innenseite der Tür zu transportieren bevor ich mein Taschentuch rausfrösele und mir den Schweiß von der Stirn wische. Man, das wird im wahrsten Sinne des Wortes eine anstrengende Eroberung....
unverhohlen neugierig, - schließlich ist Niwa ja nicht da - schaue ich mich in seinem Zimmer um. Viel mehr außer Tisch, Bett und Schrank - die in jedem Zimmer gleich sind - und einem Bücherregal ist nicht an Einrichtung
vorhanden, diese Studentenzimmer sind ja sehr klein, dafür aber auch mehr als günstig. Um dem ganzen trotzdem einen persönlichen Anstrich zu geben, hängen überall Bilder, Poster, Zeitungsausschnitte und Postkarten, von den
Bildern sind einige eindeutig selber gemacht. Ich sehe eine Aquarellversion des Schneebildes, das Niwa damals so viel Ärger gemacht hat und betrachte neugierig auch die anderen Szenen. Niwa malt gerne Landschaften und es
gelingt ihm wirklich gut, die jeweilige Stimmung perfekt einzufangen. Neben dem Schreibtisch entdecke ich eine kleine Bleistiftskizze, die Dark schon fast erschreckend ähnlich sieht und ich muss ein bisschen schmunzeln. Als
mein Blick allerdings auf einen Skizzenblock- und vor allem das oberste Bild- fällt weiten sich meine Augen merklich. Mehr als nur ein bisschen amüsiert - aber auch mit einem großen Teil Überraschung dabei - nehme ich den
Block in die Hand um ihn genauer anschauen zu können. Hinter mir höre ich, wie Niwa mit einem kleinen, ängstlichen Laut die Luft anhält und mit einem feinen Lächeln lege ich den Skizzenblock wieder weg* Interessante
Motivwahl, aber für den Kurs solltest du lieber etwas anderes aussuchen, Kodaka-sensei ist kein großer Freund von Aktbildern. Zumindestens nicht wenn sie Männer darstellen. Auch wenn du mich durchaus schmeichelhaft
dargestellt hast. *Mit einem feinen Schmunzeln im Gesicht nicke ich wie zum Dank kurz mit dem Kopf. Das Schmunzeln wird allerdings zu einem etwas schelmischen, voll ausgewachsenen Grinsen als ich sehe -was- Niwa da eigentlich
aus der Küche mitgebracht hat* Eis? mit Erdbeersoße?
Daisuke *Mein Herz hämmert in meiner Brust. /Er hat es gesehen.. er –hat- es gesehen…/ mit langsamen Bewegungen stelle ich
die Eisbecher auf den Tisch und lege die Löffel daneben. Meine Gedanken überschlagen sich. Was soll ich jetzt zu ihm sagen… warum konnte ich Idiot den Block auch nicht wegräumen, wie ich das sonst auch immer tue… aber
nein, ich musste das Bild ja beim Telefonieren angaffen… verdammt. Ich kann ja noch nicht mal abstreiten, dass es Hiwatari ist, das Gesicht ist mehr als deutlich zu erkennen… Keine Ahnung was er denkt, sein Schmunzeln und
dann Grinsen verunsichern mich zutiefst. Ich rette mich in Widerspenstigkeit. Resigniert-trotzig blicke ich auf.* Wieso denkst du, dass das Bild für den Kurs ist? Außerdem ist es nicht wirklich ein Akt. Und drittens: es ist
keineswegs geschmeichelt… es gibt einfach das wieder was ich gesehen habe. Manchmal muss ich gewisse Dinge einfach zeichnen… */um damit fertig zu werden…/ Ich hole – etwas zittrig – Atem und deute, um Haltung
bemüht, auf einen der Eisbecher.* Hai. Eis mit Erdbeersoße. Magst du?
Hiwatari *Mein Schmunzeln wird ein ganz kleines bisschen fies, es ist zu niedlich wie er mich anfunkelt um seine Verlegenheit zu
kaschieren.* Na, wenn es für den -privaten- Gebrauch ist, fühle ich mich erst recht geschmeichelt, dass du deine knappe Zeit für ein Aktbild von mir verschwendest. Und ein Aktbild ist es einwandfrei, auch wenn ich mich nicht
daran erinnern kann, ohne Hosen geschlafen zu haben, zumindestend -der- Part war wohl künstlerische Freiheit...*Ich spare mir eine Antwort auf seine letzte Frage und nehme mir stattdessen Becher und Löffel. Während der erste
Löffel Eis mit Erdbeersoße in meinem Mund zergeht, mache ich es mir auf Niwas Bürostuhl gemütlich.* So, du beobachtest mich also beim Schlafen ja? Eine zugegebenermaßen -interessante- Vorstellung. Hm, lecker.
Daisuke Pah, -beobachten-! Wenn du halbnackt auf dem Sofa herumliegst und im Morgensonnenlicht einfach nur - */geil aussiehst…/
mein Mund schnappt zu und ich grabsche eiligst nach dem anderen Eisbecher. Nach zwei Löffeln der kalten Köstlichkeit habe ich mich wieder so weit in der Gewalt, dass ich –fast- normal sprechen kann.* Es war halt ein
schönes Motiv zum Malen. Die ganze Stimmung, das Licht, die Ruhe die diese Szene ausgestrahlt hat… *über der Erklärung vergesse ich meine Verlegenheit und steigere mich direkt in die Materie hinein. Mit dem Löffel
herumfuchtelnd fahre ich fort.* Es war einfach ein perfekter Anblick zum Malen. Sicher, ich hätte auch einen Frauen`akt’ draus machen können, hab ja mehr als einmal… */Shit. Shit shit shit… kann ich nicht einmal meine
große Klappe im richtigen Moment halten??/ Ein rascher Blick auf Hiwataris Gesicht und mir erstarrt fast das Herz. Seine Miene ist undurchdringlich, was heißt, dass er seine Emotionen verbirgt, was wiederum heißt, dass ich
es wieder mal geschafft habe, die Stimmung zu killen… aber ich lasse nicht zu, dass das unseren gemeinsamen Abend vorzeitig beendet. Notfalls schließe ich die Tür ab.* Ok. Lassen wir das Thema… ich hole den Ume.
*Irgendwie scheint mein Tonfall ziemlich bestimmt zu klingen, denn er sieht mich erst erstaunt, dann leicht resigniert an. `Wenn du willst..’* Hai. Will ich. *Wenige Sekunden später hält er ein volles Glas mit dem Wein in
der Hand und starrt, mit immer noch leicht verkniffenen Zügen, auf die rötliche Flüssigkeit. Es tut mir so schrecklich leid, in das x-tausendste Fettnäpfchen unserer Bekanntschaft getreten zu sein, dass ich den folgenden
Satz fast nicht rausbringe. Dennoch zwinge ich mich förmlich, mit leiser Stimme die Frage zu stellen, die mich schon so lange quält.* Hiwatari… warum bist du damals so plötzlich verschwunden? Das war …
*/fies?/* Es… hat mir ziemlich weh getan…
Hiwatari *Es braucht wirklich viel von meinem jahrelangen Training, um bei dieser Frage nicht an meinem Ume zu ersticken und ich
kann es nicht vermeiden ein kleines bisschen zu husten.* Hikari. *Entsetzt stelle ich fest, dass das erstens nicht mal ansatzweise die Antwort war, welche ich Niwa geben wollte - um ehrlich zu sein ist mir noch gar keine
unverbindliche eingefallen - und zweitens ist Niwa bei meinem mehr als ruppigen Tonfall merklich zusammengezuckt und scheint seine Frage aufs tiefste zu bereuen. Als er den Mund aufmacht um sich zu entschuldigen lege ich ganz
kurz die Hand auf seinen Arm um ihn zu stoppen, nehme ihn allerdings sofort wieder weg als ich merke, dass er mich fragend ansieht* Nein. Keine Entschuldigungen. Ich hätte dich nicht so anfahren sollen, aber ich kann diesen
Namen nicht mehr hören. Hikari, Satoshi oder meinetwegen Rumpelstilzchen, sag was du willst, aber erinnere mich nicht mehr an diesen Mann. *Die deutliche Bitterkeit in meiner Stimme bringt Niwa doch dazu, ein leises `Gomen´
zu flüstern. Ich streiche mir eine Haarsträhne aus der Stirn und stelle meinen Eisbecher auf den Schreibtisch. Bei dem Gedanken an einen weiteren Löffel von dem süßen, klebrigen Zeug wird mir übel.* Es tut mir leid, dass
dich mein plötzliches Verschwinden damals verletzt hat, das lag bestimmt nicht in meiner Absicht. /..ich bin gegangen -damit- ich dich nicht verletze.../ Ich habe damals gedacht, ich hätte keine andere Wahl und ich bin
-immer- noch der Meinung, dass es ein paar verflucht gute Gründe gab warum ich einfach verschwunden bin. /...zum Beispiel dass ich dich unter anderem fast getötet hätte.../ Ich weiß, das ist keine wirkliche Antwort,
aber ich würde dich trotzdem bitten nicht weiter nachzufragen. *Ich versuche meiner Stimme einen gewissen Klang von Endgültigkeit zu geben, was mir aber nicht wirklich gelingt. Dafür muss ich viel zu sehr darauf achten,
dass sie nicht zittert.*
Daisuke Aber.. *Sein Blick ist so bitter und seine harte Stimme soll mich wohl davon abhalten, weiter in ihn zu dringen, aber
irgend etwas sagt mir, dass es nicht nur Sicherheits- oder praktische Gründe hatte, dass er so einfach ohne Abschied weggegangen ist… Langsam und behutsam rede ich weiter* … in Ordnung. Ich werde dich nicht mehr fragen,
-warum- du mich einfach verlassen hast… aber du hast mir nicht verboten, zu fragen, warum du dich nicht mal von mir verabschieden konntest… *ich behalte ihn genau im Auge und die Art wie er sein Glas umklammert zeigt mir,
dass diese Frage fast noch schlimmer war als die erste. Aber ich werde solange warten, bis er mir eine Antwort darauf gibt… meine Hände sind feucht und mein Herz klopft wie verrückt, als ich flüsternd hinzufüge* du machst
dir ja keine Vorstellung, wie sehr ich dich vermisst habe…
Hiwatari *Ich lächele ihn traurig an.* Ich wusste, dass du traurig sein würdest, aber du hattest ja Harada und deine Familie.
Ich habe mir gedacht, sie würden dich sicher über den Verlust eines beinahe-und-doch-nie-so-ganz-Freundes wie mich hinwegtrösten können. Vor allem –Harada-. *Ich gebe mir nicht einmal mehr Mühe, die Eifersucht bei meinen
letzten Worten zu verbergen, auch wenn ich es nicht fertigbringe, Niwa dabei anzusehen. Meine endgültige Liebeserklärung hatte ich mir zwar eigentlich anders vorgestellt, aber in Niwas Stimme klingt soviel Schmerz mit, dass
ich ihn einfach nicht mit einer weiteren Ausrede abspeisen kann. Mit etwas das man durchaus `Mut der Verzweiflung´ nennen kann, hole ich noch einmal tief Luft. Dann gebe ich mir einen letzten Ruck, lehne mich vor und ziehe
sein Gesicht zu mir. Der Kuss ist kurz aber unmissverständlich zärtlich und als ich weiterspreche bringe ich es nicht übers Herz, meine Lippen weiter von seinen zu entfernen als zum Sprechen unbedingt nötig ist, auch wenn
ich so nicht erkennen kann, welche Auswirkungen meine `Erklärung´ auf Niwa hat. Es hätte jetzt eh keinen Sinn mehr noch auf irgend etwas zu achten. Sanft fahre ich fort, meine Hand immer noch leicht in seinem Nacken liegend,
aber so, dass er jederzeit wegziehen könnte wenn er wollte, mein Gesicht nahe an seinem.* Ich habe mich nicht von dir verabschiedet, weil du mich gebeten hättest zu bleiben. Ich hätte nicht nein sagen können, aber
dich mit Harada zusammen zu sehen hätte jeden Tag ein weiteres kleines Stückchen von mir getötet... *mit kaum hörbarer Stimme füge ich wie zur Entschuldigung noch an* ... und es war doch nur noch so wenig übrig.
Daisuke *Bei der Aussage mit dem `doch-nie-so-ganz-Freund’ will ich eigentlich schon vehement protestieren, aber ich halte mich
zurück. Ich will sein `Geständnis’ nicht vorzeitig abbrechen lassen. Die Art und Weise, wie er Riku’s Namen ausspricht lässt mein Herz einen Takt schneller schlagen. War er etwa eifersüchtig auf sie? Doch bevor ich mit
meinen Überlegungen viel weiter komme spüre ich seine Lippen auf meinen. Der Schock ist so groß dass der Kuss schon wieder vorbei ist, bevor ich ihn richtig wahrnehme, geschweige denn genieße. Wenn –er- jetzt ich wäre,
müsste ich jetzt wirklich die Tür abschließen, denn –ich- würde nach so einer Aktion Hals über Kopf das Weite suchen… aber er bleibt da, die Hand in meinem Nacken, ein Gefühl, das sich wie glühendheißes Sonnenlicht
auf meinen ganzen Oberkörper ausbreitet… und redet weiter. Seine Worte sind so voller lange verdrängtem, durch meine Ungeschicktheit wieder erwecktem Schmerz, dass mir zuerst die Worte fehlen. Gleichzeitig wird es in mir
ganz warm und leicht, weil das, wenn auch ziemlich traurig vorgetragen, doch so etwas wie eine Liebeserklärung war… Trotzdem leicht unbeholfen lege ich die Hand auf seinen freien Arm, und meine Stimme klingt rau als
ich versuche, eine Antwort zu geben, die das ausdrückt was ich empfinde.* Es tut mir leid… *sofort spannt er sich an, und ich könnte mich ohrfeigen für meine zweideutige Wortwahl, er nimmt vielleicht an, ich würde
ihm eine freundliche Abfuhr erteilen… deshalb spreche ich schnell weiter.* Es war eine ziemlich lange Zeit, und ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob es an mir gelegen hat, dass du weggegangen bist… aber dass du
weggehst, weil du mich tatsächlich … *ich hole tief Luft - und spreche das kleine, aber so schwierige Wörtchen dann doch nicht aus* … magst… darauf wäre ich nicht gekommen… aber vielleicht war es besser so.
*Ruckartig zieht er seine Hand, die –wohl unwillkürlich und auch unbewusst- meinen Nacken gekrault hat, was ich mit einem wohligen Gefühl zur Kenntnis genommen habe, aus meinem Haar und macht eindeutige Anstalten
aufzustehen. Bevor er jedoch dieses Vorhaben in die Tat umsetzen oder den Mund aufmachen kann um irgendwas zu sagen, was sich todsicher nach –ich geh jetzt lieber- angehört hätte, lege ich –forscher als mir innerlich
zumute ist- beide Hände um seinen Nacken und ziehe ihn wieder näher zu mir. Meinen Mund jetzt wieder dicht an seinem, flüstere ich leise, aber deutlich* …vielleicht hätte ich sonst nie kapiert, wieviel du mir bedeutest…
ich bin manchmal wirklich ein Trottel. *Dann lehne ich mich einfach vor und berühre sanft seine Lippen mit meinen.*
Hiwatari *Der kalte Knoten aus Angst, der sich bei Niwas Worten – die sich für mich eigentlich eher nach einer nett vepackten
Absage anhörten als nach irgendetwas anderem- in meinem Brustkorb gebildet hatte ist schlagartig vergessen als ich zum zweiten Mal an diesem Abend Niwas Lippen an meinen spüre und diesmal ist der Kuss alles andere als kurz,
auch wenn er noch verhältnismäßig `keusch´bleibt. Wie von selbst haben sich meine Arme nach der ersten Schrecksekunde..-naja, eigentlich `Überraschungssekunde´- um Niwas Mitte geschlungen und ich halte ihn jetzt dicht,
aber locker an mich gelehnt...auch wenn mir eher danach ist ihn in eine rippenbrechende, ich-bekomme-keine-Luft-mehr-Umarmung zu ziehen und nie wieder loszulassen. Aber das wäre wohl im Moment eher abschreckend, denn ich kann
fühlen wie seine Finger in meinem Nacken ganz leicht zittern. So entschlossen wie er sich gegeben hat scheint er doch nicht gewesen zu sein, eine gewisse Unsicherheit –ich vermute mal über meine Reaktion –ist ihm deutlich
anzumerken. Er schaut mir zwar tapfer in die Augen als wir den Kuss wieder lösen und ich kann spüren wie er sich ein ganz kleines bisschen mehr entspannt als er mein zärtliches Lächeln sieht, aber er wirkt immer noch ein
kleines bisschen so als würde er bei dem geringsten falschen wort Hals über Kopf weglaufen. Mit einem feinen Schmunzeln lehne ich meine Stirn an seine und streiche mit den Fingerspitzen eine Haarsträhne hinter sein Ohr.* -
Dann wolltest du mich also gestern Abend wirklich küssen...*ich muss sein Gesicht nicht sehen um zu wissen dass er schlagartig wieder rot um die Nase wird als er das Amusement in meiner Stimme hört, dazu kenne ich ihn einfach
zu gut.*...da habe ich die ganze Nacht drüber nachgegrübelt...
Daisuke Im ersten Moment denke ich, er schreckt zurück, doch dann legt er die Arme um mich und hält mich - aber nicht sehr fest.
Eigentlich nicht fest genug für meinen Geschmack, und so bleibe auch ich etwas zurückhaltend - aber der Kuss dauert an und mein Herzschlag beschleunigt sich nochmal bei den intensiven Gefühlen die mich durchströmen.
Immerhin - ich habe schließlich noch nie einen Mann geküsst! Es bleibt bei dem vorsichtig-zarten Kuss... und dementsprechend verunsichert bin ich denn auch, als wir uns schließlich wieder in die Augen sehen, und meine
Finger zittern leicht, als ich vorsichtig durch seine Nackenhaare streichele. Er lächelt wieder dieses amüsierte Lächeln und seine Feststellung macht mich mehr als nur ein bisschen verlegen... mühsam raffe ich meine Fassung
wieder zusammen und bringe ein leises 'eigentlich wollte ich mehr, dass du -mich- küsst’ hervor,... schließlich ist das ja was total neues für mich... und wer weiß - vielleicht hätte ich ja was falsch gemacht...
/vielleicht habe ich ja -gerade- auch was falsch gemacht... oder warum ist er so zurückhaltend?/ *Ich bin wirklich hin und hergerissen. Auch dass ich solche Gefühle für ihn habe, ist ja neu für mich... jedenfalls dass mir
so bewusst ist, -welche- Gefühle ich habe... ich hoffe nur, dass das nicht alles auf meinem Gesicht abzulesen ist...*
Hiwatari *Ich lache ganz leise bei seiner -irgendwie ein ganz winziges bisschen trotzig klingenden- Antwort, ziehe ihn aber
gleichzeitig etwas enger an mich, so dass wir etwas festeren Körperkontakt bekommen und ich meinen Kopf an seine Schulter legen kann. Ich kann spüren, dass er unsicher ist und ich weiß nicht ob ihm das vielleicht als
Bestätigung ausreicht aber im Moment will ich einfach nur die Augen schließen und ganz einfach seine Nähe genießen, etwas, nach dem ich mich schon lange gesehnt habe.* Glaub mir, wenn du nicht diese ganzen Cocktails
getrunken hättest, -hätte- ich dich auch geküsst. Du bist dir meist gar nicht bewusst darüber, wie verführerisch du aussehen kannst, es hat mich ganz schöne Anstrengung gekostet, dir zu widerstehen und gestern war nicht
das einzige Mal - nur das Schwerste. Aber ich hatte Angst, du könntest das Gefühl bekommen ich hätte deine leicht angeheiterte Stimmung ausgenutzt um dich zu etwas zu bringen was du vielleicht gar nicht wirklich
willst. Nenn mich ruhig übervorsichtig wenn du willst - aber bei dir war mir selbst das kleinste Risiko noch zu groß.
Daisuke *Ich seufze ein bisschen und schmiege mich in seine Umarmung. /Ich - verführerisch? Das war mir neu... wenn ich so
an Rikus Kommentare denke.../ unwirsch schiebe ich diese Gedanken beiseite und lächle ihn an.* Und ich dachte schon, ich wäre dir zu aufdringlich... *Er lacht leise und sein Atem kitzelt an meiner Schulter. Mit einer
leichten Gänsehaut frage ich, gespielt schmollend* Was gibts denn da zu lachen? *Er sagt nichts, zieht mich aber noch ein bisschen fester an sich. Ich spüre seinen warmen Atem stärker auf der Haut und die Gänsehaut wird
heftiger. Wenn das bei -mir- so wirkt... ich lehne meinen Kopf ebenfalls an seine Schulter und berühre leicht mit meinen Lippen seinen Hals. Der Schauder der ihn durchläuft, und das unwillkürlich festere Zupacken seiner
Hände geben mir die Bestätigung, die ich wollte und ich lasse einen richtigen Kuss daraus werden. Seine Stimme klingt rau, als er in mein Ohr flüstert `ganz schön mutig bist du...'* Ein leichtes Grinsen umspielt meine
Lippen als ich antworte.* Hai. Und ich hab noch gar nichts getrunken, heute...
Hiwatari *Mein Lachen hat einen leicht sarkastischen, aber nicht bösartigen Touch als ich zur Revanche ganz zart an seinem
Ohrläppchen knabbere, und das Schaudern das darauf folgt zeigt mir, dass Niwa doch noch nicht ganz so mutig ist wie er es wahrscheinlich gerne hätte* Da kann man ja richtig Angst bekommen... den Ume räume ich wohl besser
weg.* Eine Chance zum Antworten lasse ich ihm allerdings nicht mehr, denn ich bin der Meinung, ein kleiner Hinweis darauf, dass das bis jetzt ja alles nur Nippesküsschen und -berührungen waren, Sachen, die vielleicht auch
noch unter extrem guten Freunden durchgegangen wären, könnte wirklich nicht schaden... der nächste Kuss ist entsprechend so angelegt, dass er sogar den meisten Liebhabern einen leichten Rotton auf das Gesicht zaubern
würde...*
Daisuke *Als Hiwataris Lippen sacht vom Ohr zu meinen Lippen wandern ist wieder dieser gefangene Vogel in mir am flattern. Fast
ängstlich warte ich auf seinen Kuss. Seine Lippen berühren mich erst zart, jedoch dann schnell drängender und ich gebe ohne zu zögern nach. Als seine Zunge das erste Mal mit meiner in Berührung kommt kann ich mir ein
kleines stöhnendes Aufseufzen nicht verkneifen... das Gefühl ist so intensiv, dass ich unwillkürlich meine Finger in seine Oberarme grabe. Seine Hand wandert meinen Rücken hinunter und bleibt in Taillenhöhe liegen.
Während sein Kuss noch etwas drängender wird zieht er mich fester an sich. Mit zitternden Knien schlinge ich die Arme um ihn ... als er den Kuss löst bin ich vollkommen atemlos.* Sa..toshi... *viel mehr kann ich nicht von
mir geben, denn als er seinen Vornamen das erste Mal von meinen Lippen hört, blitzt etwas in seinen Augen auf und der Kuss der dann folgt lässt mir buchstäblich Hören und Sehen vergehen...*
Hiwatari *-Eigentlich- wollte ich es nach dem letzten Kuss erst einmal gut sein lassen für heute, denn Niwa hat eine Wirkung auf
mich - besonders auf meine Hormone und meine Ratio - die gefährlich werden könnte. Und ihn gleich nach dem ersten richtigen Kuss zu vernaschen wäre vielleicht doch ein kleines winziges Bisschen -zu- hastig... auch wenn er
den Kuss noch so intensiv erwidert. Aber meinen Namen von seinen Lippen zu hören - atemlos, leicht erregt und in einer eindeutig mehr als freundschaftlichen Art und Weise - lässt mich schlagartig alle guten Vorsätze
vergessen und anstatt wie geplant wieder etwas mehr Abstand zwischen uns zu legen ziehe ich ihn -noch- enger an mich, meine Arme fest um seine Mitte geschlungen und auch an dem Kuss der jetzt folgt ist nichts mehr
zurückhaltend. Diese drei Silben so aus seinem Mund zu hören - das habe ich mir schon so verdammt lange gewünscht, habe solange davon geträumt, dass es mir selbst jetzt wie ein Traum erscheint... allerdings wie ein
verflucht realistischer Traum...*
Daisuke *Dieses Mal dauert es eine geraume Zeit, bis wir bereit sind unsere Lippen wieder voneinander zu lösen, nur ein kurzes
Luft holen zwischendurch bewahrt uns vor dem Umfallen wegen Sauerstoffmangels. Längst haben sich meine Hände unter Hiwataris Top gemogelt, längst schon fühle ich seine Hände auf der Haut meines Rückens. Aber er macht
trotz der Hitze des Kusses keine Anstalten, auch nur einen einzigen Schritt weiter zu gehen. Irgendwie beruhigt mich das. Ich bin, glaube ich, auch noch nicht so wirklich bereit dazu… Als wir uns schließlich außer Atem
aneinanderschmiegen, liegt mir dennoch eine Frage auf der Zunge, und ich hoffe er versteht mich richtig. Als ich aufblicke sehe ich auch eine in seinen Augen. Ich zögere leicht und meine Stimme ist leise als ich es
ausspreche.* Wenn du willst… ich meine… möchtest du heute vielleicht hier bleiben? Ich hätte dich gerne hier bei mir…* Er sieht mich lächelnd an, und dieses Mal ist es weder spöttisch noch amüsiert, dieses
Lächeln. `Hai, das würde ich wirklich gerne.’*
Hiwatari *Ich küsse ihn noch einmal zärtlich, dann löse ich mich von ihm und ziehe ihn - zärtlich seine Hände haltend – in
Richtung Bett. Ich mache keine Anstalten, ihn oder mich auszuziehen, in Jeans schlafen ist vielleicht nicht ganz so bequem aber irgendwie wäre alles andere zu schnell. Das alles hier hätte dann irgendwie den Beigeschmack
eines one-night-stands, kaum getroffen und schon zur Sache, und das ist etwas, was ich mit Niwa nicht mal -entfernt- in Verbindung bringen möchte. Er wirkt auch so schon schüchtern genug wie er sich sanft zu mir auf das Bett
ziehen lässt und als ich ein Stückchen weiterrücke, so dass er neben mir Platz hat und ihn ebenso sanft in die Kissen drücke, dass er auf dem Rücken zu liegen kommt, krabbelt wiedere dieser zarte rosa Schimmer auf seine
Wangen. Ich liege auf einen Ellenbogen gestützt nah neben ihm und genieße es ausgiebig, dass ich ihn jetzt in aller Seelenruhe ansehen kann, ohne mir ständig Sorgen machen zu müssen, dass er es mitbekommt. Ich -will- dass
er mitbekommt, dass ich die Augen nicht von ihm lassen kann und ich erlaube mir einigen der kleinen Wünsche nachzugehen die ich schon seit Jahren jedesmal habe unterdrücken müssen wenn ich ihn gesehen habe. Ich lasse meine
Fingerspitze sanft über die Linie seiner Wangenknochen gleiten und streiche ihm diese widerspenstigen Strähnen aus der Stirn, die sich einfach nicht bändigen lassen egal was man macht. Die ganze Zeit über sagt keiner von
uns ein Wort, aber nach ein paar Minuten schließt Niwa mit einem kleinen Seufzen die Augen und lässt mich einfach machen. Die Ruhe, die er ausstrahlt ist ansteckend und schon bald merke ich wie meine sanften
Streicheleinheiten ein bisschen schwerfälliger werden und mit einem kleinen Grinsen verkneife ich mir ein Gähnen. Niwa schreckt kurz aus seinem Halbschlummer auf als ich mich jetzt endgültig neben ihn schmiege, meine
Nasenspitze nah an seiner Wange und einen Arm locker über seine Mitte gelegt so dass ich seine Hand auf der anderen Seite halten kann. In meinen Träumen haben wir oft so geschlafen... und ich muss zugeben, dass es
in Wirklichkeit noch viel schöner ist als ich mir jemals erhofft hatte....*
Daisuke *Wenn ich zunächst von der Situation etwas überfordert bin liegt das nicht daran, dass ich nicht -will- dass er mir so
nahe kommt,... im Gegenteil. Mein ganzes Sein ist im Moment auf ihn fixiert, auf seine Hände, die mich sanft berühren, seine Augen, die mich voller Verlangen und Zärtlichkeit anschauen, seine Präsenz neben mir, warm und
dicht an mich geschmiegt, doch ohne zu fordern... es ist einfach so, dass ich, wenn ich bisher an ihn oder über ihn nachgedacht habe, nicht mal annähernd so weit gegangen wäre, wie wir jetzt sind. In dem Moment als er mich
in die Kissen drückt durchschießt mich eine verwirrende Mischung aus Verlangen, Schreck, Erwartung und Vertrauen, doch ich weiß, dass er nichts tun wird, was wir nicht beide wollen. Trotzdem bin ich unfähig, zu reagieren.
Die leichte Wärme die ich in meinem Gesicht spüre zeigt mir, dass ich wieder mal erröte.. aber es macht mir nichts aus. Ich weiß dass er das richtig deuten wird... Mit geschlossenen Augen genieße ich die sanften
Zärtlichkeiten und das Gefühl in seinem Arm zu liegen. Als er sich noch etwas enger an mich kuschelt und nach kurzer Zeit sein Arm auf meinem Bauch merklich schwerer wird und mir sein regelmäßiger Atem zeigt, dass er wohl
am Einschlafen ist, bin ich zwischen wohligem Genießen und einem ganz kleinen Bisschen Enttäuschung hin- und hergerissen. Oder nicht wirklich Enttäuschung... aber ein -ganz- klein wenig hätte ich schon noch gerne mit ihm ..
naja. Geschmust? Mag er das nicht, einfach nur zu schmusen? `Ganz oder gar nicht'?? Ich betrachte sein seidiges Haar, das ein bisschen an meiner Wange kitzelt und lächle vor mich hin. So ein Quatsch. Ich bin blöd! Was tun wir
denn gerade? Aber im Moment wäre wahrscheinlich keiner von uns besonders geduldig... -wenn- wir jetzt weitergemacht hätten.. dann... meine Gedanken gehen jetzt eindeutig in eine Richtung, die dem wohlig-entspannten Genießen
einen kleinen Unterton von Verlangen beimischt und ich stelle mir die Frage wie es wohl sein wird.. mit ihm – Sex zu haben.. Vorhin als wir uns geküsst haben hätte ich bedenkenlos weitermachen können, aber irgendwie hat er
ja so eine Art Notbremse gezogen... will er nichts überstürzen? Ich spüre seine Wärme, seine Hand hält selbst im Schlaf immer noch meine und ein warmes schönes Gefühl macht sich in meinem Bauch breit. Das sieht ihm
ähnlich. So ganz kann er seinen Kopf wohl nie ausschalten... Ich hauche einen federleichten Kuss auf seine Haare, wenn ich ihn nicht durch Bewegungen stören will, ist das das einzige, wo ich drankomme. Dass mein linker Arm
inzwischen fast eingeschlafen ist, ist mir vollkommen egal... ich werde mich auf keinen Fall bewegen. Mir fallen die Augen zu und ich lasse mich langsam in eine Art Halbschlaf driften. /Einfach genießen, Niwa. Kein Grund zur
Eile. Morgen ist ja schließlich auch noch ein Tag./*
Hiwatari Hihihi... *was kitzelt denn da so?? Meine Finger tasten sich verschlafen in Richtung Hals und suchen nach der Stelle, von
der aus diese ganzen kitzligen Wellen ausgehen....als verursacher finden sie nur ein Knäuel weich und seidig das sich im Moment benimmt und stillhält, so dass ich für eine Sekunde mit dem Kichern aufhören kann. Mister
Twinkles? aber ich kann mich gar nicht erinnern meinen Stoffkater aus seinem Versteck hinter den Handtüchern rausgeholt zu haben. Außerdem hat Mister Twinkles zwar langes weiches Fell....- ich öffne hoffnungsvoll ein
Auge-...und das ist grau-schwarz getigert und nicht feuerrot. Mein zweites Augenlid klappt auch in die Höhe und mit einem zärtlichen Lächeln streiche ich sanft durch den Mop aus weichen Haaren der fest unter mein Kinn
gekuschelt ist. Und ausserdem kann sich Mister Twinkles auch nicht bewegen...im Gegensatz zu Niwa. Mit einem liebevollen Schmunzeln nehme ich ihn genauer in Augenschein. Kawaii. Einfach absolut und ohne Konkurrenz kawaii wie er
da liegt, das Gesicht fest in die Kuhle zwischen meiner Schulter und meinem Hals gepresst, die Hände vor meinem Bauch zu festen kleinen Fäusten geballt - wenn mich nicht alles täuscht hat er in einer davon eine gute Portion
von meinem Shirt, als ob ich ihm noch davonlaufen würde - und die Beine angezogen als hätte er vorgehabt sich zu einer kleinen rot-weich-warmen Niwakugel zusammenzurollen und mein Körper hätte ihn dabei gestoppt. Ich beiße
fest die Zähne zusammen als er sich mit einem kleinen Seufzer enger an mich kuschelt und mich dabei wieder mit seinen Haaren am Hals kitzelt, schließlich will ich ihn nicht wecken sondern den Anblick noch ein bisschen
genießen. Ich kann draussen Vögel piepen hören und es wird allmählich heller im Zimmer, allzulange wird er bestimmt nicht mehr in diesem Zwischenraum aus Schlaf und Wachsein hin und herpendeln. Meine Finger wandern sanft
durch seine Haare, über seine Wange und seinen Rücken als er sich wieder regt und schließlich, nach einem letzten Ankuscheln und einem unterdrückten Gähnen blinzelt er mich verschlafen an. Mir wird ganz warm im Bauch als
sich sein Mund sofort als er mich sieht in ein glückliches kleines Lächeln verwandelt. Ich küsse ihn zärtlich und bin überhaupt nicht überrascht dass sein Lächeln genauso süß schmeckt wie es
aussieht.* Ohayo Daisuke. Gut geschlafen?
Daisuke *Warm... warm und gemütlich. Mein Traum suggeriert mir, dass ich irgendwo am Strand liege, warme Sonne auf dem Bauch, und
dass Hiwatari mich sanft streichelt. Irgendwie merke ich, dass ich drohe aufzuwachen und will mit aller Macht an dem schönen Traum festhalten. Ich will nicht hier weg... Doch unerbittlich drängt die Realität sich
dazwischen und widerwillig schlage ich schließlich die Augen auf. Wie erwartet, der schöne Strand ist weg... doch ich blicke direkt in Hiwataris lächelndes Gesicht und kann gar nicht anders, als zurückzulächeln. In
dem unwirklichen Zustand zwischen Traum und Tag noch ein wenig gefangen, blinzle ich Hiwatari leicht desorientiert an.* Hai... Satoshii.. Tscha! *Irgendwie hat es mir total in der Nase gekribbelt und ich schaffe es gerade
noch,die Hand hochzureißen bevor ich ihm kräftig mitten ins Gesicht niese. Überrascht starre ich ihn an. Er grinst und zieht mich fester an sich. Seine Stimme klingt leicht näselnd-hochmütig. `Ich kann mich nicht
erinnern, schon bei Satoshi-chan gewesen zu sein!'* Ich hab nicht -chan gesagt, ich hab geniest. *`Doch hast du!'* Hab ich nicht! *Hast du -wohl-!* Na warte! *Ich fange an ihn zu kitzeln doch er schafft es irgendwie, sich
eisern zu beherrschen. Nur ein leichtes Beben seiner Bauchdecke verrät, wie sehr er sich zusammenreißt. Ich gebe es auf, zucke die Achseln und lasse von ihm ab.* Na gut, Satoshi-chaaaaaaa *sobald ich ihn loslasse stürzt er
sich auf mich und kitzelt mich nun seinerseits. Leider kann ich mich nicht so gut beherrschen und quietsche und zapple, und bald flehe ich ihn an aufzuhören.* Er hält meine Handgelenke fest und starrt mich gespielt drohend
an. `Gib zu dass du es gesagt hast!'* Nein. *Er hält mich weiter fest und sein Gesicht kommt ein bisschen näher. `Los. Gib's zu!'* Nein!!!! *`Dann muss ich dich zur Strafe leider bewusstlos küssen, also gibs lieber zu!' Ich
grinse ihn frech an bevor ich tief Luft hole.* Neineineineinein - mmffffff...
Hiwatari *Ich kann nicht gerade sagen, dass mich das freche Aufblitzen in seinen Augen groß überrascht hätte... und dass ihm
meine angedrohte `Strafe´ augenscheinlich ziemlich gut gefällt ist auch nicht gerade die Neuheit des Tages. -Was- mich allerdings ein ganz klein wenig auf dem falschen Fuß erwischt ist die Vehemenz, mit der er meinen Kuss
erwidert. Eigentlich wollte ich ihm nur einen schönen, ausgiebigen, genüsslichen Zungenkuss verpassen, als kleines Aufwachpräsent sozusagen... aber das, in was mich Daisuke hier verwickelt fühlt sich eher verdammt nach dem
Beginn eines mehr als nur etwas hungrigen making outs an. Und auch wenn es mir möglich ist, einiges an Versuchungen wegzustecken ohne meine guten Vorsätze zu vergessen, -das- ist definitiv etwas, das ich nicht mehr ignorieren
kann. Alarmiert stelle ich fest,dass in Sekundenschnelle das für die Versorgung meines Gehirns zuständige Blut die Koffer packt und in plötzlich durstig gewordene, tiefergelegene Regionen abwandert. Dass Daisukes Hände
mittlerweile ihren Weg unter mein T-Shirt gefunden haben - wo eine von beiden einen verdächtigen Drang nach unten hat während die andere irgendwo zwischen meinen Schulterblättern liegt - macht die ganze Sache auch nicht
besser. Meine Ohren summen und mein Atem geht merklich rascher als ich mit dem letzten bisschen an Verstand, das ich noch habe, den Kuss wieder breche und in Daisukes halb geschlossene Augen schaue.* So gierig schon am frühen
Morgen aijin? *Meine Stimme klingt gleichzeitig amüsiert und hungrig und er schaudert leicht als ich mich ein ganz kleines bisschen fester an ihn schmiege - wobei ziemlich offensichtlich ist, dass ihm diese Art aufzuwachen
genauso gut gefällt wie mir - und mich an seiner Wangenlinie entlangknabbere.*
Daisuke *Als er seine Drohung wahr macht ist mir, als ob irgendwo in mir eine kleine Sicherung durchbrennt. Kaum berühren sich
unsere Lippen, als ich meine auch schon für ihn öffne. Während ich ihn mit der einen Hand auf seinem Rücken an mich ziehe versucht die andere, sein und mein Shirt hochzuschieben, ich möchte ihn Haut an Haut spüren… Ein
wahnsinns-Prickeln durchläuft mich als seine Zähne ganz leicht meinen Kieferknochen entlangfahren und ich bemerke, dass seine Stimme wohl belustigt klingt, aber auch ganz leicht vor Verlangen zittert… als Antwort auf
seine Frage drehe ich mich auf den Rücken und ziehe ihn einfach auf mich. Dass ich –ziemlich- angefeuert bin hat er ja eh schon gemerkt.. und dass es ihm keinen Deut besser geht als mir kann –ich- nun wiederum jetzt direkt
an mir fühlen…* Was erwartest du denn wenn ich so mit dir aufwache? Dass ich aufspringe und duschen gehe…? *ich habe endlich sein Shirt hochgeschoben bekommen und lecke ganz leicht über seine Brust, die sich so einladend
vor meinem Gesicht befindet* … ich bin ja nicht aus Holz!
Hiwatari *Es fällt mir mehr als schwer bei der feucht-warmen Berührung seiner Zunge auf meiner nackten Haut nicht laut zu
schnurren, stattdessen schlängele ich mich lieber ganz aus meinem T-Shirt raus.. und befreie ihn dabei auch gleich von seinem. Die ganze Schwimmerei zahlt sich jetzt aus, denn ich habe keine Probleme damit, ihn dabei genügend
anzuheben. Mit einem -zugegebenermaßen etwas fiesen- Grinsen wiederhole ich seine Geste von eben - mit der winzigkleinen Änderung, dass ich dabei einen seiner Nippel als Ziel gewählt habe und nicht einfach irgendein
Stückchen Haut - und presse mich dann fest an ihn, so dass sich unsere jetzt nackten Oberkörper der ganzen Länge nach berühren. Mein Oberschenkel rutscht wie von selbst zwischen seine und er zieht scharf die Luft ein als
ich seiner Härte dabei einen neckischen Stups gebe* -der- Teil vielleicht schon... *Meine Lippen wandern zärtlich über sein Ohrläppchen und meine Stimme klingt vielversprechend* …und dass du nachher noch Grund zum Duschen
haben wirst halte ich für sehr wahrscheinlich...
Daisuke *Meine Hände streichen genießerisch über seinen Rücken als ich ihn an mir fühle. Noch leicht außer Atem von seiner
Attacke auf meine Brustwarze und mir meiner –und seiner- Härte sehr bewusst erschaudere ich unter seinen Liebkosungen. Ich liebe seine Hände auf mir, liebe es wie er sich an mich presst, und wie seine Stimme leicht rau wird
als er ziemlich unmissverständlich klar macht, dass es diesmal nicht beim Schmusen bleiben wird… mit anderen Worten ich brenne lichterloh. Als er sich jetzt von mir herunterrollt und ohne weitere Umstände anfängt,
Jeans und Shorts auszuziehen, mache es ihm auf der Stelle nach. Wozu noch rummachen und sich groß zieren? Ich weiß was ich will, und ich denke, er weiß es sowieso... Kurze Zeite später liegen wir uns gegenüber, Satoshi
gibt sich keine Mühe, zu verbergen dass er mich unverhohlen begeistert betrachtet. Aber auch ich kann meine Augen nicht von ihm wenden. Ich kann irgendwie kaum glauben, dass er jetzt hier ist… in meinem Zimmer, in meinem
–Bett- …ich lasse den Gedanken noch ein bisschen nachwirken bevor ich wieder nahe an ihn heranrücke und ihn in meine Arme nehme. Ihm entfleucht ein kleines Stöhnen, als sich unsere Körper diesmal in ganzer Länge
treffen, und ich falle förmlich über seine Lippen her als er mich heftig an sich zieht und mich heiß küsst. In diesem Kuss liegt soviel Verlangen, ja Gier, dass ich unwillkürlich aufstöhne. /Ja! Das ist es was ich
immer gesucht habe…/ meine Hände machen sich selbständig und ich weiß gar nicht wo ihn ihn zuerst anfassen soll…
Hiwatari *Mein Kopf schwimmt als Daisukes Hände über meinen Körper wandern und ich ziehe ihn, eine Hand fest in seinem Nacken,
näher zu mir um ihn noch tiefer, noch ungeduldiger küssen zu können. Meine Zunge wandert über die weiche Innenfläche seines Mundes und er stöhnt hart auf als meine eigenen wandernden Hände seine Erregung finden und ihn
zuerst zärtlich, dann aber immer fordernder streicheln. Meine Lippen begeben sich wieder auf Wanderschaft, zuerst die Linie seines Unterkiefers entlang, langsam von seinem Hals über das Schlüsselbein hinab zu seinen Nippeln
und dann -noch langsamer- immer weiter nach unten...*
Daisuke *Seine Lippen hinterlassen eine feurige Spur, die sich langsam über meine Haut brennt während er sich weiter nach unten
bewegt. Seine Hand an meinem Glied jagt einen Schauder nach dem anderen durch meinen Körper. Ich dränge mich ihm entgegen, meine Hände liegen auf seinem Rücken und ich streichle ihn während seine Zunge immer weiter
seiner Hand entgegenwandert… als er sein Ziel erreicht hat und ich seine sachte Berührung an meiner Eichel fühle, entkommt mir ein Stöhnen.* Satoooshii..mhh.
Hiwatari Hai? *meine Stimme klingt trügerisch sanft und ich beschränke meine Liebkosungen nur auf ein `Mindestmaß´ an
zärtlichen Küsschen und kleinen, leichten Zungenschlägen. Allerdings nur solange bis aus den leisen, kaum wahrnehmbaren Lauten und den ebenso verhaltenen Bewegungen meines Koibitos ein eindeutiges Stöhnen geworden ist und
seine Finger mittlerweile fast schmerzhaft in meine Haare greifen. `Sa..satoshi.. onegai..´ und auch wenn seine Bitte eher nach einem etwas unkoordinierten Keuchen klingt als nach einem schlüssigen Satz lasse ich mich von
fehlender Grammatik oder ähnlichem ganz sicher nicht abhalten. Unwillkürlich schießen mir Tränen in die Augen als ich ihn ganz in den Mund nehme und er mit einem lauten Wimmern hart seine Hüften bewegt und ich lache ein
wenig atemlos als ich mich für einen Moment wieder von ihm löse und meine Hände fest auf seine Hüften lege.* Nana, immer mit der Vorsicht, aijin. Nachher beiße ich noch aus lauter Reflex versehentlich zu... *Ich lasse
meine Zähne ganz sachte an seiner Spitze entlanggleiten und er unterdrückt nur mühsam das nächste Schaudern* -Vieeel- besser so Koibito... *dann widme ich mich wieder meiner eigentlichen Aufgabe...*
Daisuke *Nach den anfänglich spielerischen, sanften Berührungen seiner Lippen und Zunge geht er nun richtig zur Sache und saugt
gleichmäßig und rhythmisch. Aus meinem leisen Stöhnen ist mittlerweile ein lautes abgehacktes Keuchen geworden und ich –weiß- dass es nicht mehr lange dauern wird… wieder bewege ich meine Hüfte, will fast verzweifelt
in seinen Mund stoßen, aber er hält mich immer noch nieder und ändert weder das Tempo noch die Intensität. In mir toben Himmel und Hölle zugleich.* Sa-toshi.. mach’ irgendwas ich halte das nicht mehr aus… *Ich spüre
es mehr als ich es höre, dass er leise lacht und dann schießen glühende Blitze durch meinen Unterleib als er mit Lippen, Zunge und Zähnen ernst macht. Ich werfe den Kopf in den Nacken und mein ganzer Körper spannt sich an,
als die heiße Welle mich wie Lava überschwemmt und ich mit einem atemlosen Aufschrei in seinem Mund komme. Er kostet jeden einzelnen Tropfen und streichelt sanft meine Brust bis ich mich, immer noch schwer atmend, wieder
etwas entspannt habe. Dann krabbelt er zu mir hoch und küsst mich tief. Mein eigener Geschmack auf seinen Lippen verursacht mir einen erneuten Schauder, das Gefühl wie er auf mir liegt und mich besitzergreifend fest umarmt
macht mich glücklich. Ich erwidere die Umarmung und küsse ihn noch einmal. Er fühlt sich so wahnsinnig gut an…* Hmmm. Das war soo gut… *Meine Hände fangen schon wieder an, über seinen Rücken zu streicheln.* Du
bist unwiderstehlich,…
Hiwatari Ich weiß *Mit einem kleinen zärtlichen Kuss und einem breiten Grinsen rutsche ich ein ganz kleines bisschen von ihm
runter damit er besser atmen kann und kuschele mich dann wieder an ihn. Das Ohr fest an seine Brust gepresst lausche ich zufrieden seinem Herzschlag... auch wenn ich nicht verhindern kann dass irgendetwas in mir nörgelt.
Daisuke und Harada - in dieser Situation in der ich mich gerade befinde macht es mir nicht mal viel aus an sie zu denken - waren immerhin eine ganze Weile zusammen und auch wenn ich nicht weiß, wie lange genau - er hat ja kein
Wort von ihr gesprochen seit er hier ist - es dürfte doch ziemlich unwahrscheinlich sein, dass es zu keinerlei `sexuellem Kontakt´ zwischen den beiden gekommen ist. Und trotzdem hatte ich irgendwie das Gefühl... ich weiß
nicht, das es sein erstes Mal war? Höchstens das erste Mal mit einem Mann, -das- nehme ich ihm ja unbesehen ab... aber trotzdem, irgendetwas stört mich. Spielerisch nuckele ich ein bisschen an dem Nippel der so einladend vor
meiner Nasenspitze Spalier steht und zwinge diese Gedanken erst einmal wieder zurück. Ihn ausgerechnet jetzt nach seinem und Haradas sexuellem Verhältnis zu fragen -könnte- von Nachteil sein denke ich...*
Daisuke *Seine Lippen sorgen dafür, dass der entspannte Zustand in dem ich mich befinde nicht lange anhält. Mein sanftes Kraulen
seines Nackenhaares aufgebend streichele ich seine Wirbelsäule nach unten und umfasse sanft seine Pobacken. Indem ich ihn auf mich ziehe murmle ich ein halb verlegenes, halb provozierendes `Schon müde?’ in sein Ohr. Ich
kann seine Erregung noch deutlich an meinem Oberschenkel fühlen und meine Hand mogelt sich wie von selbst zwischen uns. Als ich –gar nicht mal so sanft- seinen Schaft umfasse ist ein tiefes Stöhnen meine Belohnung. Meine
Zunge und Lippen necken die zarte Haut hinter seinem Ohr den Hals abwärts während ich meine Handbewegungen langsam intensiver werden lasse. Sanft drücke ich ihn etwas von mir weg um mich besser bewegen zu können und küsse
mich an seiner Kehle hoch bis ich seine Lippen erreiche. Er erwidert den Kuss wild, seine Hände in meinen Haaren packen heftig zu als ich seine Erregung jetzt fester massiere. Keuchende, abgehackte Seufzer und das sich langsam
steigernde Beben in seinem Körper zeigen mir, dass es gleich soweit sein wird. Meine Lippen an seiner Halsbeuge pumpe ich ihn jetzt hart und schnell und als ich leicht mit den Zähnen zupacke spannt er sich fest an und
kommt mit einem tiefen Seufzer. Ich sehe ihn dabei an, ich will mir jede Einzelheit merken… die leichte Röte auf seinen Wangen, die plötzliche Sanftheit seiner Züge und das winzige Flattern seiner Wimpern als er sich
in meiner Hand ergießt. Danach halte ich ihn einfach in meinen Armen und warte dass er wieder zu Atem kommt.*
Hiwatari *Ich versuche meine Augen solange wie möglich geschlossen zu halten um ja nichts von diesem weichen warmen Gefühl in
meinem Bauch zu verlieren, aber das Gefühl von Niwas Atem auf meinem Gesicht und seinen sanften Fingern in meinem Nacken überzeugen mich dann doch ziemlich schnell davon, dass die Wirklichkeit um einiges lohnender ist. Mit
immer noch lustvoll halbgeschlossenen Augen mustere ich sein zufriedenes, lächelndes Gesicht und küsse zärtlich seine Nasenspitze... bevor ich dem unwiderstehlichen Drang mich wieder eng an Niwa zu kuscheln und bis in alle
Ewigkeit seinem Herzschlag zu lauschen letztendlich doch nachgebe und mich mit einem glücklichen Seufzen wieder an ihn schmiege und ihm amüsiert erzähle.* Weißt du, ich war -wirklich- enttäuscht, dass es damals nur dein
`Haustier´ war, das fast ertrunken wäre und nicht du.
Daisuke *Ich denke an diesen absoluten Stress-Tag zurück und grinse vor mich hin. Ich war damals eher froh darüber… aber wenn
ich jetzt überlege, hatte ich an diesem Tag schon etwas empfunden, das über die Dankbarkeit, dass er sich sofort und ohne Widerrede zu dulden, um mein Wohlergehen gekümmert hat, hinausging. Ich habe nur nicht gewusst, was es
eigentlich war… eigentlich habe ich auch keine große Lust an diesen Tag zu denken,… wenn man sich mal überlegt, dass Wizz mich ja nur `vertreten’ hat, weil ich mich verwandelt hatte, und wenn man wiederum bedenkt,
-warum- ich mich verwandelt hatte… ich seufze leise.* Hai… wenn ich das hier so sehe… *ich küsse ihn zärtlich.* Da fragt man sich doch, warum manche Leute so lange brauchen, bis sie bestimmte Sachen begreifen…
Hiwatari Ich muss sagen... was das anbelangt gebe ich dir recht. Aus tiefstem Herzen. *Er sieht mich mit einer leicht empört
angehobenen Augenbraue an und zieht einen kleinen Schmollmund den ich sofort wieder wegküsse... ausgiebig wegküsse. Zärtlich liebkosen meine Lippen sein gesicht und ich ziehe eine seiner Hände heran und küsse zärtlich
seine Fingerspitzen* Aber wie war dieser schöne Spruch? Was lange währt....* `...wird endlich gut.´* Vorwitzig, vorwitzig Niwa-san. Ein Dozent wird nicht unterbrochen...* Bei meiner übertrieben schulmeisterlichen Stimme -
und dem kleinen strafenden Biss in seine Fingerkuppen - lacht Niwa laut auf und ziept mir an den Haaren. `Irgendwie habe ich -nicht- das Gefühl, dass diese kleine Lektion hier auf dem Lehrplan gestanden hätte.´ Ich
schmunzele und spiele weiterhin verträumt mit seinen Fingern* Privatstunden halt... *Bevor mein Schmunzeln in ein breites, lüsternes Grinsen umschlägt.* Und ausserdem sollte ich dir doch etwas über die Franzosen beibringen
wenn ich mich recht entsinne... und `französisch´ hatten wir schließlich gerade...
Daisuke Hentai. *Ich entziehe ihm meine Finger, umfasse jedoch dann mit beiden Händen zärtlich sein Gesicht. Bevor ich ihn
wieder küsse flüstere ich in sein Ohr.* -Den- Unterricht können wir jederzeit fortsetzen, du kannst mir sicher –viel- beibringen… *Sein leises Lachen und der anschließende Kuss lassen schon mal ahnen, dass das ein
sozusagen ein Intensivkurs werden wird. Etwas außer Atem lösen wir uns und ich lege glücklich meine Stirn an seine.* Kaum zu glauben was mir bisher alles entgangen ist /vor allem wenn man bedenkt, dass ich mit Riku schon
fast die Lust am Sex verloren hatte.. naja, jetzt weiß ich ja, warum…/ Ich kann mir ein kleines amüsiertes Grinsen nicht verkneifen. Was war ich doch für ein ahnungsloser Dummkopf… anstatt die Zeichen richtig zu deuten
habe ich mir auch noch Vorwürfe gemacht… ein lautes Magenknurren unterbricht meine Gedankengänge und ich drücke Hiwatari einen raschen Kuss auf die Lippen.* Hai. Ich könnte auch Frühstück vertragen. *Er sieht mich
verdutzt an. `Ich habe doch gar nichts gesagt…’* Du nicht, aber dein Magen. *Er schüttelt den Kopf. `Das war dein Magen.’* Nein, deiner. *`Deiner.’* Nein, deiner. *`Nein, es war deiner.’ Ich verdrehe gespielt genervt
die Augen.* Hör auf, du weißt wie solche Debatten enden… *Er umgreift meinen Hintern und zieht mich fest an sich, ein lüsternes Grinsen im Gesicht. `Und? Hast du was dagegen gehabt?’* Nein natürlich –nicht-, -
aber jetzt hab ich Hunger. Also ab unter die Dusche. *Er steht blitzartig auf und zieht mich am Arm zur Tür, eindeutig mit der Absicht, die Gemeinschaftsdusche aufzusuchen. `Hai! Zusammen!’* Waaaaas? Aaah - Hentaiii lass
mich looss…
Hiwatari *Ich nehme mir genau die Zeit, die es braucht um in meine Shorts zu schlüpfen und Niwa seine zuzuwerfen, dann ziehe ich
ihn unbeirrbar wieder in Richtung Gang.*Ich denke ja gar nicht dran...* Auf dem menschenleeren und totenstillen Flur – klar, welcher Student steht Sonntags schon bei Sonnenaufgang auf, es ist immerhin noch ganz schön
früh - bringe ich Niwas Proteste kurz mit einem Kuss zum Schweigen und kichere ganz leicht, als ich seine roten Öhrchen sehe.* Psht. Sonst wacht wirklich noch wer auf...* Mit dem sprichwörtlichen leisen `Klapp´ geht sein
Mund wieder zu und er beschränkt sich darauf, mich mit einem `the Queen is not amused´-Blick anzufunkeln von dem ich weiß, dass 95 Prozent reine Show, 3 Prozent echte Besorgnis, dass uns einer erwischen könnte... und 2
Prozent Vorfreude sind. Hätte er `wirklichen Widerstand´ geleistet, hätte ich ihn auch vorgehen lassen, etwas zu tun was Niwa nicht will, käme mir nie in den Sinn und wenn ich der Meinung gewesen wäre, es sei wirklich
ziemlich wahrscheinlich, dass uns einer bemerkt, wäre jetzt auch einer von uns noch auf dem Zimmer. Mir würde es zwar nicht wirklich was ausmachen `in flagranti´ ertappt zu werden, ich habe direkt in den ersten zwei Wochen
hier deutlich werden lassen, welcher Art meine Gesinnung ist -alleine schon um diese schrecklich anhänglichen Weiber loszuwerden, die mir dauernd auf den Fersen hingen - aber Niwa hat schließlich gerade erst `entdeckt´ dass
er –überhaupt- auf Männer steht, und da ist ein coming out mit einem Nümmerchen unter der Dusche wohl doch noch etwas verfrüht...* Siehst du, kein Mensch hier... *Er harumpft nur ein bisschen als ich die Türe zum
Duschraum fest hinter mir ins Schloss ziehe, ob wegen meines mehr als zufriedenen Tonfalls, oder weil er es lieber gehabt hätte, es wäre jemand hier weiß ich nicht. Ich lasse ihm auch keine Zeit zum erklären sondern befreie
uns erst mal wieder – natürlich nicht ohne hier und da meine Finger und Lippen ein wenig wandern zu lassen - von unseren Shorts bevor ich die Dusche anstelle und Niwa zu mir unter das warme Wasser ziehe... wo er erst mal
standesgemäß mit einer festen Umarmung und einem ordentlichen Kuss begrüßt wird.*
Daisuke *Trotz allen Protestes erwidere ich seinen Kuss -natürlich- enthusiastisch und schmiege mich in seine Arme, das
Haut-an-Haut-Gefühl ausgiebig genießend.* Hmmm... du weißt genau wie ich das meine... wenn einer reinkommt und uns sieht ist das -schon- etwas... *ein erneuter Kuss schneidet mir das Wort ab. `Es kommt keiner rein, wirst du
sehen. Ist doch noch viel zu früh...' er greift sich eine Flasche Duschgel aus der Ablage. Verdutzt schaue ich ihn an* Woher wusstest du, dass das meins ist? *Leichtes Grinsen während er etwas davon auf seine Hand nimmt und
mich an sich zieht. Während er langsam und genüsslich meinen Rücken und meine Seiten einschäumt raunt er in mein Ohr `ich habe schon am ersten Tag gemerkt, dass du nach Vanille/Sandel riechst... und lesen kann ich ja
schließlich...' damit lässt er seine Hände um mich herum auf meine Brust gleiten und macht damit weiter, mich abzuseifen. Ich lehne den Kopf an seine Schulter und genieße, wobei ich seinen Rücken streichle. Das Gefühl,
dass er -so- genau auf mich achtet, sogar wonach ich rieche schmeichelt mir doch ungemein... Gerade bin ich soweit, mich zu entspannen und über einen Austausch noch -etwas- intensiverer Zärtlichkeiten nachzudenken, als die
Tür des Vorraums vernehmlich ins Schloss fällt. Ich sende ein Dankesgebet zum Himmel, dass die Duschen von dort aus nicht einzusehen sind und sprinte unter die Nachbardusche, wo ich mich -in der Eile ziemlich kalt - abdusche.
Draußen ertönt Pfeifen und jemand kramt in den Ablagen herum. Die Hoffnung dass derjenige sich gleich wieder verzieht schwindet. Es ist sicher jemand, der auch duschen will,... ich werfe Satoshi einen leicht verzweifelten
Blick zu. Der schüttelt den Kopf und macht beruhigende Handzeichen, dann seift er sich seelenruhig ein und bedeutet mir mit dem Kopf, schonmal vorzugehen. Ich schlinge mir eins von den Handtüchern um und tue wie mir
geheißen. Im Vorraum steht Tatsuya Takine und starrt verdrossen auf eine leere Shampooflasche. `Ohayo, Niwa-kun... kannst du mir etwas Shampoo leihen?'* Ohayo, Takine-kun, klar, steht in der D... usche. *Mir stockt leicht der
Atem, immerhin wird Takine jetzt Satoshi sehen, -hier- im Studentenwohnblock, -unter der Dusche- ... etwas überhastet verziehe ich mich aufs Zimmer. Im Hinausgehen höre ich noch Takines leicht überraschte Stimme. `Ohayo
gozaimasu, sensei.' Bin mal gespannt, was Satoshi ihm erzählt, was er unter unserer Dusche macht... oder ob er überhaupt was zu ihm sagt.*
Hiwatari *Den überraschten Blick geflissentlich ignorierend drücke ich Takine die Shampooflasche in die Hand bevor ich mir ein
zweites handtuch nehme und meine nassen haare frottiere* ohayo takine-san. denkst du an die vorbesprechung für die hausarbeit am freitag? *er guckt ein wenig verblüfft - nicht zu vergessen mehr als nur ein bisschen neugierig
- und nickt dann. `Hai, um sechs in 22a nicht wahr?´ ich werfe mein haarhandtuch in den wäschekorb in der ecke und nicke bestätigend.* hai. erinnere bitte auch Watsuki-san und Takaya-san nochmal falls du sie sehen solltest,
es dürfte schwierig sein einen zweiten Termin zu finden falls einer nicht kommen sollte. `Hai sensei werde ich machen. Bis Freitag dann.´ *Hai, Mata ne.* Ohne übermäßige Eile verlasse ich den Vorraum und gehe langsam den
Flur entlang, aber erst als ich höre wie die Türe wieder ins Schloss schnappt - und nach einem kurzen Blick zurück - klopfe ich sanft an Niwas Zimmertür und gehe rein. Ich werde schon mit großen Augen erwartet und ich bin
noch nicht ganz durch die Tür da kann Niwa seine Ungeduld schon nicht mehr zügeln. `Und?´* Und was? *`Und –was- schon! Was hast du zu Takine gesagt?´ *Ich schmunzele kurz , setze mich zu Niwa auf das Bett und
kuschele mich an ihn. Verschlafen spiele ich ein bisschen mit seinen feuchten Löckchen... aber nicht mit denen auf seinem Kopf...* Na was wohl. Dass er es sich in Zukunft zweimal überlegen soll ob er das making out seines
Senseis mit dessen neuem Freund unter der Dusche unterbrechen will oder nicht, vor allem wenn besagter Sensei sein Tutor und für die Benotung in 2 Pflicht-und einem Wahlfach zuständig ist.´ Mit klar spürbaren Entsetzen
schiebt er mich ein bisschen von sich weg um mich anseheh zu können... Der entsetzte Gesichtsausdruck schwindet allerdings schnell als er mein breites Grinsen sieht.´ Sag, dass das nicht... Teme! –Musst- du mich so
erschrecken!´ Ich kassiere einen reichlich unsanften Rippenstoß für mein lautes Gelächter und werde erstmal aus seiner Umarmung verbannt.* Friede, Friede Dai-chan. Hab ihn nur an die Vorbesprechung für die Hausarbeit
erinnert.
Daisuke *Ich sehe ihn misstrauisch an. Zutrauen würde ich es ihm ohne weiteres, dass er `unlautere Mittel’ anwendet… aber die
letzte Version ist ziemlich plausibel und so lehne ich mich seufzend an ihn.* Du bist gemein, Sa-chan… mich so zu schocken! *Er legt den Arm um meine Schultern und zieht mich an sich. `Hai, bin ich. Es tut mir leid.. ich
hätte wissen sollen dass es dir total peinlich wäre, mit einem Liebesverhältnis mit mir in Verbindung gebracht zu wer… waaah’ Ich habe ihn umgeschubst und mich auf ihn geworfen. Zornig sehe ich in sein Gesicht.* Du -
/Idiot!/ … *Gerade will ich ihn in Grund und Boden schimpfen dass er auf so dumme Gedanken kommt, als ich sein kleines, irgendwie verlorenes Lächeln sehe. Ich bin mir nicht sicher, aber obwohl das grade ein Scherz war,
-kann- doch ein Körnchen Wahrheit darin versteckt sein… Schlagartig fällt aller gespielter Zorn von mir ab und ich sehe ihm in die Augen.* Es ist mir nicht peinlich. Absolut nicht. Ich laufe auch zur Mittagszeit mit
dir Hand in Hand durch die Mensa, wenn du einen Beweis brauchst… aber –nackt- mit dir unter der Dusche `erwischt’ zu werden, ist ein anderes Kaliber. Das hätte mir nicht so gut gefallen, das gebe ich ehrlich zu… *
Hiwatari *Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht die Situation, in der wir sind, ein ganz kleines bisschen ausnutzen würde und ziehe
Daisuke ganz zu mir herunter bis sein Kopf an meiner Schulter liegt und ich ihn richtig schön im Arm habe.* Ich brauche keinen –Beweis - ich habe nur keine Lust mich zu verstecken. Du bist mir nun halt mal sehr wichtig und
ich will nicht so tun müssen als ob ich dich nicht mal kenne sobald irgend jemand in unserer Nähe ist... *Schmunzelnd spiele ich mit seinem Ohrläppchen* und ganz ehrlich gesagt vernasche ich dich auch wesentlich lieber
-ohne- Zuschauer, wer kann denn schon ahnen das Takine ein Frühaufsteher ist?
Daisuke *Seine Berührungen und schon alleine ihn an mir zu spüren sorgen dafür, dass ich nicht mehr so ganz klar denken kann.
Ich murmle etwas von `kein Grund, sich zu verstecken’ und `wenn du kein Problem damit hast, warum sollte ich eins haben..’ aber so richtig bewusst ist mir nicht, was ich da rede, weil seine Zunge und Lippen und Hände meine
Aufmerksamkeit voll in Anspruch nehmen.* Mir egal wer hier früh aufsteht, würdest du bitte das mit deiner Zunge nochmal wiederholen, ich meine das an meinem Ohr.. mmhhh.. *Ehe ich mich versehe hat mich Satoshi schon wieder in
einen kleinen, weichen Wachsklumpen verwandelt und ich schmelze förmlich dahin als er seine Hände über meinen Körper streicheln lässt.*
Hiwatari *Schmunzelnd knabbere ich noch ein bisschen an Niwas Ohrmuschel, meine Hände sind schon wieder damit beschäftigt, auch
wirklich alle soft spots meines Aijins ausfindig zu machen... als ein dumpfes und eindeutig dringendes Knurren meine Konzentration stört. Mit leicht hochgezogener Augenbraue löse ich mich wieder von ihm und schaue ihn
amüsiert an.* Stimmt ja, -eigentlich- hatten wir ja was ganz anderes vor.... *ich küsse zärtlich seine Nasenspitze bevor ich mich -zugegebenermaßen sehr ungerne - ganz aus den Laken erhebe und Anstalten mache aufzustehen.*
-diesmal- war das aber eindeutig -dein- Magen, der hier geknurrt ha-nani? *amüsiert betrachte ich meinen auf einmal - sehr- anhänglichen Lover, der gerade beide Arme um meine Mitte geschlungen hat, klar in der Absicht,
mich am Aufstehen zu hindern `Egal, ich verhunger’ schon nicht. Weitermachen? Onegai?´ Es kostet mich sichtlich Mühe, diesen großen, bettelnden, ganz dezent lustverschleierten Augen zu widerstehen mit denen Daisuke mich
jetzt von unten herauf anblinzelt, aber ich reiße mich zusammen und beuge mich nur kurz zu ihm runter. Meine Lippen kitzeln an seinem Ohr und er schmiegt sich sofort enger an mich* -Diesmal- würde es aber nicht bei einer
zweiten kleinen französisch-Lektion bleiben denke ich. Und mal ganz abgesehen davon, dass hier etwas ganz essentielles dafür fehlt würde ich es doch vorziehen dieses... `Ereignis´ auf einen späteren Zeitpunkt zu
verlegen... wenn wir beide satt, ausgeruht und wesentlich -ausdauernder- sind wäre am besten... *Meine Stimme verliert etwas von ihrem verführerischen Schnurren als ich sanft sein Kinn anhebe und ihn zärtlich auf die
Lippen küsse.* Und ausserdem habe ich nach dem kleinen `Aperitif´ von vorhin durchaus Appetit auf etwas mit ein bisschen mehr Substanz... ein zweites Frühstück sozusagen.
Daisuke *Irgendwie könnte ich meinen knurrenden Magen auf den Mond schießen. Bah. Warum macht Hiwatari denn jetzt den
Rückzieher? Ich sehe an mir herab während er aufsteht und seine Sachen zusammen sucht. Die beginnende Erektion ist mehr als deutlich, aber das ist auch kein Wunder. Irgendwie scheint es mir, als ob ich ihn bloß –anzusehen-
brauche, und schon geht es los… als er seinen Spruch vom `Vernaschen’ losgelassen hat war ich eigentlich auf ganz andere Sachen vorbereitet, als auf –Frühstück-… aber gut. Seufzend stehe ich ebenfalls vom Bett auf und
gehe an meinen Kleiderschrank. Indem ich ein blaues Tanktop und weiße Jeans anziehe frage ich, in ganz leicht mauligem Ton.* Und? Wo wollen wir Frühstücken?
Hiwatari *Ich lache leise und stoppe kurz beim Gürtelzumachen um ihn mit einem Arm an mich zu ziehen und zu küssen bevor ich ihm
schmunzelnd zuzwinkere.* Vielleicht irgenwohin wo es Brownies mit viiiiiel Schokolade und Schlagsahne für meinen sexuell frustrierten Lover gibt? Zucker soll ja bekanntlich helfen wenn man schlechte Lau... autsch! *Gespielt
beleidigt reibe ich mir die wehe Stelle am Oberarm* Kleines Biest.
Daisuke *Ich stehe schon an der Tür.* Tjaja… das Echo sollte man schon vertragen können… aber im Ernst. Ich kenne mich hier
null aus… also. Was schlagen Sie vor, sensei?
Hiwatari *Ich schmolle ihn noch immer ein kleines bisschen an, nur um des Effektes wegen und binde mir in aller Seelenruhe die
Schuhe zu.* Ich glaube -wirklich- dass du diese Brownies nötig hast, sonst bin ich heute Abend vor lauter blauer Flecken gar nicht mehr dazu in der Lage, bei dir für etwas Aggressionsabbau zu sorgen... *Ein
demonstratives Reiben über den Oberarm - der überhaupt nicht mehr wehtut...* …und außerdem will ich Pfannekuchen. Ich würde vorschlagen wir fahren zu einem netten kleinen amerikanischen Diner, das ich kenne und
-vielleicht- können wir nach dem Frühstück noch verhandeln ob wir etwas spannenderes miteiander unternehmen, als ins Museum zu gehen...* Seine Miene wird ein winziges kleines bisschen schuldbewusst… - was schnell vergeht,
als ich mich mit einem sarkastischen kleinen Grinsen vor ihm verbeuge* Natürlich nur wenn ihr einverstanden seid, meine Lordschaft... und euch zu benehmen wisst.
Daisuke *Hin und hergerissen zwischen leichtem Unmut und dem Gefühl, herumzuzicken wie ein Mädchen tue ich das einzige, was mir
sinnvoll erscheint – ich werde sachlich.* Kein Problem. Ich hab schon so ein bisschen Ahnung, wie man sich in der Öffentlichkeit benimmt… und es tut mir leid wegen dem Arm… da hab ich wohl etwas übertrieben. Und dass
der Abend im Museum toll war hab ich dir glaube ich schon mal gesagt… *… Nja. Vielleicht nicht –wirklich- sachlich. Ich will gerade meine Geldbörse aus der Jackentasche nehmen, denn es wird sicherlich wieder sehr warm
heute, und ich habe keine Lust, die ganze Zeit eine Jacke über dem Arm zu tragen, als Hiwatari mich in seine Arme zieht.* Heyyy… kein Grund, sich zu ärgern! Ich denke du weißt wohl, dass ich ziemlich… na sagen wir mal,
ich kann mich deiner Anziehungskraft nur schwer erwehren… aber wir haben –wirklich- nichts an Hilfsmitteln hier und Hunger haben wir beide – also … *Ich erwidere die Umarmung und schon tut mir das ganze wieder leid.*
Hai. Gomen. /Wie kommt es, dass ich mich so leicht verunsichern lasse?/ Die Antwort ist offensichtlich, aber so ganz zulassen kann ich sie dann doch noch nicht. /Weil dir unglaublich viel an ihm liegt? Da kann man schon mal
unsicher sein… zum Beispiel: bin ich auch gut genug?/ Tief in mir drin weiß ich, dass der Grund noch viel viel schwerwiegender ist… /Wann kapierst du endlich, dass du total in Satoshi verliebt bist, - und das
wahrscheinlich schon viel länger als du glaubst…??/
Hiwatari *Ich hätte nie gedacht, dass meine... naja, `Unterbrechung´? `Verweigerung´?? Ich weiss gar nicht mal wie ich es
nennen soll, aber auf jeden Fall hätte ich nicht gedacht, dass es so eine negative Stimmung bei meinem Aijin hervorrufen würde wenn ich nicht gleich sämtliche Kontrolle über mich verliere und über ihn herfalle.... ich will
ihm ja schliesslich nicht wehtun, und ich habe solange auf diesen Moment gewartet, da will ich ihn nicht durch übermäßige Eile verderben oder sonstwie verhunzen. Leise seufzend vergrabe ich mein Gesicht in Niwas feuchten,
duftenden Haaren. Aber irgendwie kann ich auch verstehen warum er teilweise so unsicher reagiert, schliesslich ist das ja nicht gerade eine Alltagssituation für ihn, sondern reichlich neu. Und ein -winziges- kleines Detail hat
bis jetzt auch gefehlt....* No offense taken aijin, ich wäre glaub ich auch ein bisschen iggelig wenn du ein lapidares Frühstück heissem Sex mit mir vorziehen würdest... aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ne. *Ich
kann spüren wie sich seine Rückenmuskeln bei diesem Kommentar leicht verspannen und ich lege sanft beide Hände um sein Gesicht so dass ich ihn ansehen kann. Und auch wenn ich bei dem nächsten lächele, meine Stimme und
meine Augen zeigen mehr als deutlich, dass ich es absolut ernst meine.* Daisuki, Daisuke. *Ich warte auf keine Antwort sondern küsse ihn sanft bevor ich mich wieder von ihm löse und ihm fragend meine Hand hinhalte.* Ich
weiß, es ist weder Mittag noch die Mensa und vermutlich auch ohne Ende kitschig, aber darf ich trotzdem...?
Daisuke *… Daisuki... - er hat ja keine Ahnung, was mir dieses kleine Wort bedeutet. Seitdem ich ihn hier wiedergesehen habe
hatte ich dieses unbestimmte, sehnsüchtige Gefühl… stärker, wenn ich ihn gesehen habe, und nicht ganz so stark wenn ich alleine oder mit andern zusammen war, aber immer vorhanden. Es war, als ob ich die ganze Zeit auf
genau dieses Wort gewartet hätte. Ich ergreife seine Hand und drücke sie, während ich ihn anlächle* Daisuki mo, Satoshi… *Ich will noch irgendwas sagen, aber es fällt mir nichts Sinnvolles ein, und so küsse ich ihn
einfach auch noch mal und halte seine Hand fest.* Vielleicht sollten wir langsam los, sonst können wir gleich zu Abend essen…
Hiwatari *Ich nicke nur zustimmend und lasse mich, immer noch versonnen lächelnd von ihm über den Flur richtung Ausgang ziehen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass irgend etwas Peinliches herauskommt wenn ich jetzt den Mund aufmache, dass dieses ganze, warme, wohlige Gefühl in meinem Bauch und in meiner Brust mit einem großen `Plopp´
herausfallen und den Flur entlangkugeln würde, oder als eine große Wolke aus riesigen, sonnengelben Schmetterlingen davonflattert vielleicht - und ich gleichzeitig heulend wie ein Schlosshund und lachend wie jemand der in die
Klappse gehört hinterherhüpfe und versuche sie wieder einzufangen... auf gut Deutsch, ich habe Angst, mich vor lauter Glück wie ein Idiot zu benehmen. Er quiekt ganz leise auf als ich ihn ohne jede Vorwarnung mitten
auf der Treppe in eine feste, fast-Rippenbruch-Umarmung ziehe und ich quieke mit weil mir im Moment einfach nichts besseres einfällt. Mit einem bestimmt riesengroßen, dummen Grinsen blicke ich in sein erschrockenes
Gesicht und kitzele enthusiastisch seine Seiten bevor ich ihn gutgelaunt auf die Nase küsse und weiter die Treppe runterziehe.* Ignorier’ mich einfach, aber irgendwie bin ich gerade dabei zu verstehen, wie man vor
lauter Glück den Verstand verlieren kann...
Daisuke *Seine Reaktion überrascht mich ziemlich. Ich bin natürlich auch –mehr- als froh, denn ich habe mit so einer
`ernsten’ Liebeserklärung *noch* nicht wirklich gerechnet… aber ich bin auch ein bisschen durcheinander durch die ganze Entwicklung, die doch auf einmal sehr rasch vonstatten gegangen ist… Irgendwie werde ich wohl bald
mal alleine und ganz in Ruhe alles durchdenken müssen… ich hatte ja noch gar keine Zeit, das alles richtig zu verarbeiten. Dazu kommt dass ich, seit unserem ersten Kuss gestern irgendwie überempfindlich auf ihn
geworden bin… sowohl in der Hinsicht, dass er mich körperlich unheimlich anmacht als auch, dass ich jedes seiner Worte auf die Goldwaage lege… meine Gefühle fahren eindeutig mit mir Karussell. Dass Satoshi meine Antwort
sehr gefreut hat, habe ich mir gedacht als er mich so glücklich angelächelt hat, aber jetzt… die stürmische Umarmung, das Zittern in seiner Stimme und der ganze, vollkommen Hiwatari-untypische Enthusiasmus,… er wirkt
geradezu als ob er –erleichtert- wäre! Das alles wirft in mir die Frage auf, ob er vielleicht ein –ganz kleines bisschen- unsicher ist was meine Gefühle für ihn betrifft?? Ich bin leicht besorgt, ob es auch richtig
rübergekommen ist, wie sehr ich ihn mag, aber seine Reaktion spricht eigentlich dafür. Warum –ich- nicht ebenso überschwänglich reagiere ist mir selber nicht ganz klar… aber ich bin eher still als ich –seine Hand
immer noch fest in meiner- neben ihm hergehe. Dieses warme schöne Gefühl in mir muss ich erstmal genießen, Worte würden jetzt nur stören. Ich merke, dass er mich fragend ansieht und lächle.* Nichts. Ich bin einfach
glücklich…
Hiwa *Niwas ehrliches Lächeln beruhigt mich doch mehr als ich zugeben würde, seine Stille nach meinem kleinen ´Ausbruch´eben
hatte mich doch ein ganz kleines bisschen verschreckt. Ich hatte irgendwie damit gerechnet, dass er lacht oder sowas in der Richtung, schliesslich war das ja eigentlich eine ziemlich alberne Aktion eben - nicht dass ich auch
nur eine Sekunde davon bereuen würde- aber dass er so gar nichts sagt und einfach weiter still neben mir hergegangen ist war mir irgendwie unheimlich. Ich beobachte ihn leicht aus dem Augenwinkel und ein feines Lächeln
schleicht sich auf mein Gesicht. Ganz in Gedanken verloren mein Aijin, ein niedlicher Anblick. Kurz überlege ich ob ich irgend etwas sagen oder tun soll um seine Aufmerksamkeit wieder von seinen Grübeleien abzulenken, belasse
es aber dann dabei, ihm meinen Arm um die Mitte zu legen und mich leicht an ihn zu lehnen als wir an der Bushaltestelle angekommen sind. -Meine- Welt ist mehr als in Ordnung im Moment, aber so schnell wie sich alles zwischen
uns geändert hat kann ich durchaus verstehen das er -seine- erst noch ein bisschen sortieren muss. Das plötzliche Wiedersehen nach zwei Jahren, die Entdeckung, dass ich homosexuell bin, unsere Anziehungskraft aufeinander, die
Ereignisse von gestern abend und heute, nicht zu vergessen, dads wir gerade eine -ich denke kurz an den plötzliche Kloß im Hals bei Daisukes `Daisuki mo..´ zurück- für mich reichlich emotionale Liebeserklärung hinter uns
haben, der Fakt das ich mittlerweile schon einen ziemlichen Verdacht habe -was- eigentlich zwischen Harada und ihm schief gelaufen ist - und ein irgendwie schlechtes Gewissen dabei, dass eine ziemlich gute Chance besteht, dass
-ich- der Grund für ihre Trennung war, zumindest unterbewusst... und dass mich das auch noch glücklich macht, denn das würde ja bedeuten das Daisuke sich nicht gerade über Nacht in mich verliebt hat- ...das alles sorgt
dafür, dass ich nicht im allergeringsten darüber böse bin, dass mein Aijin immer noch in Gedanken versunken ist und mich nicht groß beachtet. Als ich allerdings den Bus kommen sehe halte ich es für okay ihn doch wieder zu
`wecken´ und berühre kurz seine Schläfe mit meinen Lippen während ich ihm mit verständnisvoll-amüsierter Stimme ins Ohr flüstere.* Erde an Daisuke... der Bus ist da.
Daisuke *Mit seinem Arm um mich vermittelt er mir ein Gefühl von Vertrautheit, das ich jetzt auch irgendwie brauche. Es macht mir
auch nicht im Geringsten etwas aus, dass er mich in aller Öffentlichkeit im Arm hat… es fühlt sich einfach –richtig- an. Ich lehne mich unwillkürlich fester an ihn, meine Gedanken sind jedoch immer noch ziemlich
durcheinandergewirbelt. Alles Mögliche kommt mir in den Sinn. Zum Beispiel Semesterferien.. ich fahre mit Satoshi nach Hause und sage meinen Eltern dass wir zusammen sind … bin mal gespannt, was sie sagen werden. Meine
Mutter würde sicher wie immer zur Tagesordnung übergehen.. sie ist halt so, auch wenn sie Satoshi am Anfang misstrauisch gegenübergestanden hat. Mein Vater … ich glaube dass er Hiwatari mag. Er würde sich sicher für uns
freuen… Plötzlich ist mir als ob ich Darks Stimme hören könnte. `Ich habs ja immer gewusst! Du –stehst- auf Hiwatari!’ Ich lächle ein bisschen wehmütig. Der würde sich jetzt todsicher königlich amüsieren… dann
denke ich an Riku. Wenn –sie- das hier wüsste, … sicher wäre sie verletzt. Es tut mir leid für sie, aber mir ist jetzt bewusst, dass es mit uns gar nicht gut gehen –konnte-… ich habe unterbewusst die ganze Zeit
Hiwatari nachgehangen. Und egal ob Mann oder Frau, wenn es nicht der oder diejenige ist, den oder die man will, ist es eben vergebene Liebesmüh.. ich habe es zwar erst richtig kapiert als ich Satoshi hier wieder gesehen habe,
aber es war die ganze Zeit da, das ist mir jetzt vollkommen klar. Ob ich –ihr- das allerdings auch so klar machen kann, bleibt dahingestellt. Zum Glück ist sie nicht hier. Die Situation wird also erst eintreten, wenn wir mal
zusammen zu mir nach Hause kommen… `Erde an Daisuke…’ ich schrecke ganz leicht zusammen. Wie lange habe ich eigentlich stumm vor mich hin gegrübelt? Dass der Bus kommt ist mir jedenfalls vollkommen entgangen.* Hai.
Entschuldige ich war etwas abwesend… *Schüchtern küsse ich leicht seine Wange. Das auf offener Straße zu tun ist mir ja schon mit Riku nicht gerade leicht gefallen… obwohl – da war eigentlich immer –sie- diejenige,
die die Initiative ergriffen hat. Aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis, das zu tun. /Besitzansprüche, Niwa?/ Wieder ist mir als ob ich Dark leise spotten höre und wieder fühle ich diese leise Trauer. Ich schüttle den
Kopf. Es hat keinen Sinn sich von sowas runterziehen zu lassen.* Wir steigen ein und setzen uns ganz nach hinten in den fast leeren Bus. Kaum fährt er an schmiege ich mich eng an Satoshi. Zumindest eins ist sicher: Ich liebe
seine Nähe.
Hiwatari *Zärtlich lächelnd lege ich Niwa einen Arm um die Schulter und er schmiegt sich auch sofort noch näher an meine Seite,
den Kopf leicht an meine Schulter gelehnt. Ich bin schon ein -ganz- kleines bisschen verwundert, dass er sich so leicht zu irgendwelchen Schmusereien in der Öffentlichkeit durchringen kann und eigentlich plant mein Kopf schon
den nächsten Kommentar... aber da irgendwie offensichtlich ist, dass er die Nähe im Moment braucht, bin ich dann doch still und beschränke mich darauf, sanft durch die weichen Haare in seinem Nacken zu streicheln während
ich ihm beim Nachdenken zusehe. Ich kann mir zwar einiges von dem denken das durch seinen Kopf geht, aber trotzdem ist die Verlockung nachzufragen groß. Wahrscheinlich noch so ein Überbleibsel aus meiner Zeit als
Generalbeauftragter. Aber ich glaube es ist erstmal besser, ihn in Ruhe zu lassen, Niwa war schon immer ein Mensch der das Herz auf der Zunge trägt und früher oder später wird er mir schon sagen was ihn genau bedrückt. Wenn
ich das Gefühl habe, dass es ihm wirklich nicht gut geht kann ich immer noch fragen. Ich lehne mich ein bisschen über ihn und ziehe an der Klingelschnur damit der Bus an der nächsten Station hält. Niwa dackelt wie ein
braves Kind an meiner Hand einfach hinterher, den Blick immer noch versonnen ins Nichts gerichtet. Schmunzelnd bugsiere ich ihn in das nur ein paar Schritte entfernte Lokal mit der großen Neon-Aufschrift `Scotti´s Diner´ und
lagere ihn mit einem kleinen Kuss und einem sanften `machs dir bequem ich hole uns was´ in einer der Nischen zwischen. Wir sind wirklich früh dran, die mit rotem Kunstleder bespannten Rundbänke sind fast alle noch leer, und
die Donuts, Brownies und das andere Zuckergebäck sind noch warm vom Ofen. Schnell packe ich ein paar Donuts und für Niwa einen vor Schokolade und Erdnussbutter triefenden Brownie auf einen Teller, bestelle uns zwei Portionen
Pfannekuchen mit Ahornsirup und schleppe alles zurück an den Tisch wo bereits frisch gebrühter Kaffee wartet. Grinsend schiebe ich Niwa seine Kalorienbombe vor die Nase, bevor ich selber in einen Donut mit giftgrüner
Apfelglasur beiße.* Zucker für mein Biest.
Daisuke Danke. *Ich vergesse glatt, mich über das `Biest’ aufzuregen. Stattdessen mache ich mich hungrig über den Brownie her
und schnappe mir danach ein paar Donuts und Kaffee. Beim Essen merke ich erst, wie ausgehungert ich bin und Satoshis amüsierter Blick fällt mir erst ziemlich spät auf. `Erst so abwesend, jetzt so verfressen,… muss ich mir
Sorgen machen?’ Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl, er macht sich –wirklich- irgendwie Sorgen. Ich stupse ihm den Ellbogen in die Rippen.* Nicht so frech, Sensei… ich merke mir das! *Er verzieht gespielt
sauer das Gesicht und ich beuge mich rüber um sein Schmollen wegzuküssen.* Was machen wir nach dem Frühstück? Irgendwo frische Luft tanken?
Hiwatari Schon während der letzten Worte der Frage wandert sein Blick von meinem Gesicht zu der Kellnerin die gerade die Teller
mit den Pfannekuchen bringt und mit leuchtenden Augen schaufelt er auch schon die erste vor Sirup tropfende Gabel zwischen seine Lippen, da habe ich grade mal angefangen meine Pfannekuchen in mundgerechte Stücke zu
zerschneiden.* Hm, Mount Everest besteigen? Am besten zweimal, damit du ein bisschen was von dem Zucker wieder loswirst... Biest!* Er funkelt mich kurz an und ich schaffe es gerade noch mein Schienenbein vor einer zweiten
Attacke in Sicherheit zu bringen bevor ich mich schnell rüberbeuge um ein bisschen klebrigen Zuckersaft von seinen zu Lippen küssen* Hm lecker. Ich weiß nicht, Luft klingt gut, aber wohin? Hier in der Nähe ist so eine Art
privater Vergnügungspark, mit Bötchen fahren und Aquarium und ein paar Tiere haben sie glaube ich auch. Oder wir können die U-Bahn nehmen und an den Hafen fahren, eine Rundfahrt vielleicht oder auf eine der Inseln. Such dir
einfach was aus.* Ich mache mir noch eine Portion von meinem Pfannekuchen zurecht und schiebe meinen halbvollen Teller dann zu Niwa rüber, meine Zuckertoleranzgrenze ist schon hart am Anschlag... Niwas anscheinend nicht, denn
mein Teller wird prompt mit Beschlag belegt und leerputzt. Fasziniert sehe ich zu wie ein zuckersüßer Happs nach dem anderen hinter ebenso zuckersüßen Lippen verschwindet.* Wo steckst du das bloß alles hin so schmal wie du
bist?
Daisuke *Ich schneide ihm eine Grimasse.* Lass mich bloß damit in Ruhe, das fragen mich meine Mutter und … *mein Mund schnappt
zu. Fast hätte ich Rikus Namen ausgesprochen. Verlegen esse ich weiter. Sicher, er weiß dass ich mit ihr zusammen war… aber dass wir getrennt sind weiß er eigentlich nicht wirklich, wenn ich auch annehme, dass er es sich
ausrechnen kann… jedenfalls habe ich im Moment keine Lust, über dieses Thema zu diskutieren* … viele andere Leute auch. *Während ich den letzten Rest des Pfannkuchens vertilge kommt mir in den Sinn, dass ich ja auch
nicht weiß, was nun eigentlich mit Hiroki ist… wenn sein Praktikum vorbei ist… - kommt er dann wieder zu Hiwatari zurück? Bei diesem Gedanken zieht sich alles in mir zusammen. So ein Schwachsinn. Ich glaube nicht dass ich
nur so eine Zwischenlösung bin. Dafür ist das alles viel zu schön… ich werfe einen vorsichtigen Blick zu Satoshi. Langsam geht ihm meine Grübelei sicher auch mal auf den Geist.* Boot fahren wäre schön…
Hiwatari Okay, genehmigt. *Ich winke der Kellnerin zum bezahlen - sämtliche Proteste von Daisuke werden schon mal vorsorglich mit
einem langen ausgiebigen Kuss beseitigt, der erst der Kellnerin und dann auch ihm einen leichten Rosaschimmer auf die Wangen zaubert - trinke noch schnell meinen Kaffee aus und lasse mich dann von Niwa aus der Bank ziehen.
Seine Miene hat sich immer noch nicht groß gebessert, im Gegenteil, er wirkt eher so, als wäre er auf ein neues Problem gestoßen dass er erst einmal ausgiebig herumwälzen muss bevor er sich ein neues aussucht.
Demzufolge rempelt er mich auch fast um, als ich mitten im Gehen innehalte und ihn sanft an den Schultern nehme.* Ne Daisuke? `Hm?´ *Meine Stimme klingt sanft aber nachdrücklich, während ich ihm zärtlich die Haare aus dem
Gesicht streiche* Über was auch immer du dir die ganze Zeit den Kopf zerbrichst, wenn es so wichtig ist, dass du an gar nichts anderes mehr denken kannst, dann sag es mir bitte. Ich will dich nicht löchern oder drängen, aber
ich kann einfach nicht zusehen wenn dich etwas so offensichtlich nicht in Ruhe lässt.
Daisuke *Ich seufze leicht und sehe ihn schuldbewusst an.* Du hast Recht, ich habe die ganze Zeit nur rumgegrübelt, und das war
ziemlich daneben… es ist nur… mir gehen so viele Sachen im Kopf herum. Als ich vor einer Woche hergekommen bin habe ich –damit- nun am allerwenigsten gerechnet… all diese neuen Gefühle… erst die Freude dich hier zu
treffen, dann die Erkenntnis, dass es wohl mehr als bloße Freundschaft ist, was ich für dich fühle… und dann auch noch dieser Abend an dem Hiroki bei dir aufgetaucht ist.. ich bin gegangen und er ist geblieben! Gott was
war ich eifersüchtig auf ihn! *Ich kann nicht verhindern, dass ich bei diesen Erklärungen brennend rot im Gesicht werde. Etwas leiser fahre ich fort* … und dann weiß ich ja nicht wirklich, was ist, wenn er sein
Praktikum beendet hat… *ich starre auf den Boden vor mir, etwas verlegen, so eine Frage überhaupt zu stellen. Aber – ich muss das jetzt wissen. Und er hat gesagt, ich soll ihm sagen, was mich so beschäftigt…
Hiwatari *Ich hebe leicht sein Kinn an und sehe ihm in die Augen.* Denkst du wirklich ich würde so etwas machen? Dich das Jahr
bis er wiederkommt einfach als Ersatz benutzen und dann wieder wegschmeißen? -Nichts- ist, wenn er sein Praktikum beendet hat, Hiroki war noch nie länger als zwei Wochen ohne Liebhaber und ich bin sicher, dass er nach der
Abfuhr die er bekommen hat, schon längst irgendeinen hübschen Chinesen an der Angel hat und keinen Gedanken mehr zurückverschwendet. Er würde mich überhaupt nicht wieder wollen... und was noch viel wichtiger ist -ich-
würde ihn nicht wiederhaben wollen. -Keinen- von meinen Ex-Lovern. Ich will nur dich! *Ich kann es nicht verhindern bitter zu klingen, aber dass Daisuke sowas auch nur -denken- kann verletzt mich. Genau wie der schuldbewusste
Ausdruck den er jetzt in den Augen hat.* Gomen... *Auch in dieser Situation schlägt mein Herz automatisch schneller als ich seinen Körper gegen meinen spüre und ich verstärke meine Umarmung noch etwas, bevor ich einen
langen zittrigen Seufzer loslasse und ein wenig sicherer weiterspreche.* Gomen, ich wollte dich nicht so... ich wollte dir das nicht so sagen. Ich meine, ich wollte... wollte... ach k´so, Daisuke, egal mit wem ich wann was
hatte, wirklich -geliebt- habe ich immer nur dich. Schon immer. Auch wenn ich mir nie hätte träumen lassen dich wirklich mal für mich zu haben... *Mir droht schon wieder die Stimme zu versagen und ich schmiege mein Gesicht
fest an Niwas Schulter... in der verzweifelten Hoffnung, dass ich mit meinem wütenden kleinen Ausbruch nicht gleich wieder alles versaut habe...*
Daisuke *Meine Hand krault wie von selbst seine Nackenhaare, als ich ihn voller schlechtem Gewissen, und um Worte ringend, im Arm
halte.* Ich… ich –habe- das nicht von dir gedacht. Keinen Augenblick. Ich schätze, ich wollte es einfach von dir hören… und das tut mir leid. *Das Gefühl seines Körpers an meinem lässt mich fast zittern, und mein
Herz schlägt so laut, dass ich denke, die halbe Straße müsste dieses schwere `Bumm Bumm’ hören, als ich meine Arme enger um ihn schlinge und meine Lippen an sein Ohr bringe.* Weißt du was? Ich denke ich habe dich auch
die ganze Zeit wirklich geliebt… nur –ich- war mir dessen nicht bewusst… aber ich würde dich auch um nichts in der Welt wieder hergeben. *Ich atme einmal tief ein und aus.* Du –hast- mich für dich… wie lange du auch
immer willst…
Hiwatari Für immer. *Über diese Antwort musste ich gar nicht mal nachdenken und auch meine Stimme klingt erstaunlich fest dabei.
Ich löse mich wieder etwas von ihm und lächele ihn ein bisschen wässerig an.* Wenn du mich auch wirklich solange willst. *Er öffnet den Mund aber ich verschliesse ihn schnell wieder mit einem langen und liebevollen Kuss der
mehr als deutlich macht, dass das mein voller Ernst war... und dass weitere Diskussionen gefälligst vertagt werden.* Ne Daisuke? `Hai?´ Sag mir doch bitte demnächst, ich soll dich einfach weitergrübeln lassen wenn ich mal
wieder der Meinung bin in deinem verqueren hübschen Kopf rumkramen zu müssen. Ich hatte eigentlich nicht vor, dem Klischee des vorzeitig ergrauten Uni-Professors schon zu entsprechen bevor ich zwanzig bin.* Ich küsse
zärtlich seine Nasenspitze und greife dann wieder nach seiner Hand um weiterzugehen... aber nicht bevor ich ihm ein leises `auch wenn du jedes einzelne graue Haar doppelt und dreifach wert bist...´ ins Ohr geflüstert zu
haben.* So, du willst also Boot fahren. Schade, dass wir jetzt nicht dein Kleid aus `Eis und Schnee´ dabei haben, ein passender weißer Sonnenschirm dazu und fertig wäre die perfekte Stillleben-Szene...
Daisuke *Erleichtert, dass er mir nicht böse ist gehe ich darauf ein. Wir haben jetzt wirklich lange genug schwerwiegende Themen
diskutiert… langsam ist mal Zeit für ein bisschen Spaß. Frisch verliebt und deprimiert passt nicht so richtig zusammen… Gespielt misstrauisch sehe ich ihn von der Seite an.* So, wir stehen also auf Cross-Dresser? Oder
doch auf Mädchen? Oder nein, ein Junge muss es schon sein, aber er muss aussehen wie ein Mäd… aarhggg .. *Ohne Kommentar hält Hiwatari mit seiner linken Hand meine beiden Arme auf meinem Rücken zusammen, während seine
Rechte mich gnadenlos durchkitzelt. Ich hatte ganz vergessen, wie stark er ist, ich kann mich praktisch nicht wehren so wie er mich überrumpelt hat. Ich schreie so laut, dass sich einige Passanten umdrehen. Manche lachen,
andere schütteln missbilligend den Kopf und gehen weiter.* Hö.. hör auuuuf, Saa… Satoshi! Aufhören!! Wir erregen schon Aufsehen! *Gnädig lässt er von mir ab und ich gehe außer Atem weiter. Er grinst mich leicht
sadistisch an. `Das ist die Strafe für dein freches Mundwerk!’* Pah. Wer hat denn angefangen mit den Frechheiten? *Sein Grinsen wird stärker. `Du!’* Nein, Du! *`Du!’ In seinen Augen steht ein Funkeln wie von
unterdrücktem Lachen und ich merke, wie ich innerlich wieder ganz warm und froh werde.* Nein… du! *Ich sehe ihm in die Augen und mein Herz schlägt schon wieder rascher.* Das letzte Mal als wir so eine Debatte hatten, war
wenigstens ein Bett in der Nähe. *Ich merke wie meine Stimme einen leicht lüsternen Anstrich bekommt und Satoshi grinst unverholen lüstern zurück. `Gut zu wissen, dass man sich nur ein bisschen mit dir fetzen muss, um
–diese- Wirkung zu erzielen…’ Er sieht so verschmitzt und –glücklich- aus dass ich ihn am liebsten auf der Stelle zu Boden knutschen würde – und mehr. Mit einem kleinen Bedauern und leicht rauer Stimme schlage ich
vor, weiter zu gehen.* Wir wollten doch Boot fahren… *Nach etwa 10 Minuten Fußweg, die wir mit abwechselnd Rumalbern und verliebte-Blicke-tauschen verbracht sind erreichen wir den Freizeitpark. Am erstbesten Stand halte ich
an.* Ich hole mir was zu trinken, magst du auch? *Ich schüttle den Kopf über sein neckendes Grinsen.* Was denn!!! Die ganzen Süßen Sachen vom Frühstück haben mich durstig gemacht.
Hiwatari … dieses Frühstück hätte jeden Diabetiker in sein vorzeitiges Grab gebracht! *Er harumpft nur und murmelt etwas von
`schliesslich deine Idee...´ und versucht dann den Verkäufer, der mit dem Kopf noch in irgendeiner Kühltruhe hängt, auf sich aufmerksam zu machen. In der Zeit studiere ich das kleine Programmheftchen, das ich mir am Eingang
eingesteckt habe ein bisschen genauer.* Der Bootsverleih öffnet erst um zehn… was hältst du davon wenn wir vorher ins Aquarium gehen? Wo du doch so einen Durst hast... *meine geschäftsmäßige Miene macht wieder dem
lüsternen Grinsen Platz als ich sehe, mit welchem Enthusiasmus Daisuke an seinem Strohhalm nuckelt... und als ich reichlich bildlich vor Augen habe, was alles noch so in diesen hübschen Mund reinkönnte und -kein- Strohhalm
wäre. Kaum, dass wir ein paar Schritte aus der Sichtweite des Verkäufers gemacht haben ziehe ich ihn zu einem hungrigen Kuss an mich* …und vielleicht finden wir da ja ein ruhiges schönes Plätzchen wo wir uns in Ruhe zu
Ende `streiten´ können...
Daisuke *Ich lasse fast den Becher fallen als ich ihn stürmisch umarme und begeistert zurückküsse. Zwischen zwei weiteren,
kleinen Küsschen murmle ich an seinen Lippen* Hmmm.. klingt gut.. *Es gibt nur ein Problem: Um zum Aquarium zu kommen müssten wir loslaufen, und dazu müsste ich ihn los-lassen-, worauf ich aber absolut keine Lust habe.
Ich knabbere jetzt viel lieber an seinem Ohrläppchen, und sein kleines Seufzen zeigt, dass er das ausgesprochen mag. Nach einem kurzen Moment schiebt er mich jedoch etwas von sich. `Ahm. Falls es dir noch nicht aufgefallen
sein sollte… wir stehen hier mitten auf dem Weg und knutschen uns die Seele aus dem Leib…’* Hai. Habs gemerkt. Ist mir egal. *Habe ich das wirklich eben gesagt? Ich,
Niwa-nimmt-Riku-in-der-Öffentlichkeit-nicht-mal-an-der-Hand-kun??* Das machst alles –du- mit mir… ich kann mich einfach nicht zurückhalten wenn du mich so anguckst. Und anfasst. Und küsst. Und.. eyy! *Er nimmt meine Hand
und läuft einfach los. `Dann sollten wir sehen, dass wir das bewusste ruhige Plätzchen schnell finden, ne?’ Dies ist ein absolut schlagendes Argument, und ich folge ihm ohne weitere Proteste.*
Hiwatari *Mit einem glücklichen kleinen Lächeln auf dem Gesicht und Niwa an der Hand `schlendern´ wir doch reichlich eilig in
Richtung Aquarium und ich kann es einfach nicht lassen ab und an mal Halt zu machen und Daisukes Großzügigkeit, was Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit - auch wenn diese Öffentlichkeit noch ziemlich ausgestorben ist -
weidlich auszunutzen. Ich wusste ja, dass er -mich- absolut nicht kaltlässt... aber dass es andersrum auch so sein würde hätte ich nie gedacht. Oder dass Niwa generell der Typ für Küsse in der Öffentlichkeit ist, dazu ist
er eigentlich viel zu schüchtern und ich kann mich nicht daran erinnern gesehen zu haben, dass er mit Harada auch nur Hand in Hand spazieren gegangen wäre - -und jetzt fällt es ihm schon sichtlich schwer, nicht mitten auf
dem Weg etwas zu tun, was uns wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ins Gefängnis bringt. Wirklich ein Grund, sich geschmeichelt zu fühlen denke ich. Der Kartenverkäufer am Aquarium guckt sichtlich entsetzt, als Niwa
beide Arme von hinten um meine Mitte schlingt und sanft meinen Nacken küsst, während ich bezahle. Ich bedenke ihn einfach mit einem Blick der klar sagt, dass mir diese Liebkosungen mehr als gefallen... und dass es mir nicht
gefallen würde, einen Kommentar darüber zu hören.*
Daisuke *Ich weiß selber nicht, wieso ich momentan einfach nicht die Finger von ihm lassen kann. Meine Zurückhaltung hat sich
schlagartig auf null reduziert und – ich mag es auch noch! Leicht widerwillig lasse ich von seinem Nacken ab, es hatte mir gerade so gut gefallen, die Linie seiner Wirbelsäule mit der Zunge nachzufahren, doch er zieht mich
vor sich, nimmt meinen Ellbogen und schiebt mich einfach durch die Sperre. Das Aquarium ist zu dieser Zeit fast menschenleer. Ein Angestellter putzt die Scheibe des großen Haibeckens während eine Putzfrau mit der
Wischmaschine durch die Gänge schlurft.. und das war’s. Die Piranhas, Rochen und Zitteraale mit eher geringerem Interesse bedenkend wandern wir recht zügig durch die Flure. Hiwatari steuert zielsicher auf einen Lageplan zu
und studiert diesen aufmerksam. Ich will gerade fragen was er sucht, als er einen zufriedenen Laut ausstößt und mich weiterzieht. Gespannt, wohin er uns führt, gehe ich ohne zu murren mit. Zwei Gänge weiter und nach einem
letzten Abbiegen stehen wir vor einer Schwingtür. Daran steht ein Warnschild: Achtung. Tiefseezone. Ah.. die Leuchtfische. Dieser Raum ist sicher absolut stockdunkel… aber egal. Wo man nichts sieht ist fühlen keine Schande,
ne? Außerdem –wird- man auch nicht so leicht gesehen. Ich lächle leicht vor mich hin als ich ihm dort hinein folge…
Hiwatari *Ich muss wirklich sagen, langsam von Begriff ist Daisuke keinesfalls, denn kaum klappen die Türen hinter uns wieder zu
und wir stehen im Stockdunklen - nur ein paar desinteressierte Anglerfische werfen groteske Halbschatten - da sind auch schon seine Hände auf meinen Pobacken und seine Zunge in meinem Hals. Ich lache leise in den hungrigen
Kuss über soviel Eifer, dann schicke ich meine eigenen Hände auf Wanderschaft. Während die eine sanft, aber nachdrücklich seine Hinterseite erkundet, lasse ich die Zweite vorne an ihm herabgleiten. Ich chuckele amüsiert
über sein kleines Aufjapsen als sie ihr Ziel erreicht und schlage einen neckischen Tonfall an während meine Hand kleine, feste Kreise reibt.* Schau an, schau an, ein Verwandter von Pinocchio?
Daisuke *Irgendwas muss in der Cola gewesen sein, denn kaum spüre ich Satoshis Körper an meinem könnte ich ihm die Kleidung vom
Leib reißen… und als er seine Hände über meine empfindlichen Stellen schickt keuche ich unterdrückt auf. Seinen Scherz zu kontern ist mir nicht möglich, denn während er willig meiner Zunge nachgibt, ist seine Hand
weniger nachgiebig als ich mich gegen sie presse.. der Gegendruck lässt mich in den Kuss stöhnen was ein zufriedenes leises Auflachen bei ihm bewirkt. Ich küsse mich an seinem Mundwinkel zum Kinn und weiter seine Kehle hinab
zum Ausschnitt seines Tanktops, das meine Hände bereits von unten ungeduldig hochschieben. Ich löse meine Lippen kurz von seiner Haut und brauche selbst in dieser Dunkelheit nicht lange, bis ich seinen Nippel gefunden habe.
Ich lecke und sauge abwechselnd bis er die Aktivität seiner Hände einstellt und leise seufzend nur noch genießt. Langsam, ganz langsam küsse ich eine kleine feuchte Spur abwärts, ab und an mit Unterstützung der Zunge, und
ich merke zufrieden dass er sich –etwas- mehr anspannt, je weiter ich nach unten vordringe. Der Bund seiner Jeans stoppt meine Bemühungen vorerst, und während ich noch seinen Bauchnabel mit kleinen Aufmerksamkeiten bedenke
sind meine Finger schon dabei, seinen Knopf zu öffnen. Ich sehe absolut nichts - und wir sprechen kein Wort. Was ich höre ist nur das leise Summen der Filter der Becken, und ab und an ein sachtes Keuchen oder Seufzen von
Satoshi… aber seine Wärme, sein Geruch, das Gefühl seiner Haut unter meinen Fingern und Lippen verursacht eine Art Rauschzustand bei mir – was ich will ist nur noch, ihn zu fühlen, zu riechen, zu schmecken… an mir, in
mir, egal wie…. - und das werde ich auch kriegen.*
Hiwatari *Ich schließe genüsslich die Augen - was in der Dunkelheit um uns herum zwar sinnlos ist aber was solls- und lehne mich
mit einem zufriedenen Seufzen und einem kleinen Schaudern an die kalten, künstlichen Steine hinter mir. Mit einer Hand stütze ich mich gegen die unebene Oberfläche ab, die andere liegt leicht auf Daisukes Haaren. Ich ziehe
erwartungsvoll die Luft ein als ich spüre wie auch der letzte Hosenknopf unter seinen geschickten Fingern nachgibt und ich zittere ein bisschen als ich spüre wie seine Lippen tiefer wandern und meine Wäsche über meine
Hüften ein Stück nach unten rutscht. In der Dunkelheit kann ich nicht mehr erkennen als den groben Umriss von seinem Körper und die leicht hellere Fläche seines Gesichtes wenn er nach oben schaut, und irgendwie macht das
die ganze Sache noch spannender. Vorhersehbarerweise zucke ich auch leicht zusammen, als seine warmen, feuchten Lippen auf einmal von ihrem Platz knapp unterhalb meines Bauchnabels verschwinden... nur um Sekunden später an
einer wesentlich empfindlicheren Stelle aufzutauchen. Ich sage kein Wort, aber mein lustvolles Aufseufzen und die verstärkte Spannung in meinen Bauchmuskeln scheinen ihm genug Hinweis darauf zu sein das er da unten alles
richtig macht was nur irgendwie richtig gemacht werden kann. Daisukes warmer feuchter Mund um meine Erregung, die kleinen Geräusche die er dabei macht, das sanfte Kitzeln wenn seine Haare meine Bauchdecke streifen... ich
drücke leicht den Rücken durch und mein nächstes Aufstöhnen kommt deutlich unbeherrschter als die kleinen Seufzer davor... alleine schon die Tatsache, dass das da unten -Daisuke- ist und nicht irgendein x-beliebiger Student
oder sonst wer ist genug um die Spannung in meinem Unterleib in Rekordgeschwindigkeit an ihre Grenzen zu treiben... und darüber hinaus. Schwer atmend gebe ich einfach dem plötzlich sehr schwammigen Gefühl in meinen Knien
nach und lasse mich zu Daisukes dunkler Gestalt heruntergleiten. Ich finde im Dunklen seine Nackenlinie und küsse mich daran sanft zu seinen Lippen empor. Mich dort schmecken zu können verpasst mir eine ausgewachsene
Gänsehaut und ich küsse ihn zum Dank tief und ausgiebig.* Arigato aijin... *ich kann spüren wie er bei dem lüstern-hungrigen Ton in meiner Stimme leicht schaudert.* ...Revanche?...
Daisuke *Wenn ich kurz Sorge hatte, ob ich vielleicht etwas falsch mache, so hat sich das unsichere Gefühl bei Satoshis so
herrlich begieriger Reaktion sofort verflüchtigt. Dass ich ihn endlich mit allen Sinnen -außer dem Gesichtssinn- wahrnehme ist schon alleine fast zu viel für mich, und entsprechend intensiv gehe ich mit Lippen und Fingern zu
Werke. Ich verschlinge ihn gierig und sein aufgewühltes Stöhnen treibt mich immer weiter an, bis ich ihn schließlich voller Lust zu schmecken bekomme. Einen kurzen Moment hält er keuchend inne, dann kommt er zu mir herunter
und küsst mich -immer noch sehr hungrig– was mich in meinem angeheizten Zustand natürlich noch mehr anmacht. Ich erwidere ebenso gierig und beantworte seine atemlos-heisere Frage mit einem Stöhnen als er seine Hände unter
mein Shirt gleiten lässt und meine Brust liebkost. Sofort spüre ich seine Lippen dort, wo eben noch seine Finger waren und stütze mich, Kopf zurückgelegt auf den Ellbogen ab, als er seinerseits die Lippen auf meinem Bauch
abwärts wandern lässt. Während er meine Jeans aufmacht und meine Erregung befreit versuche ich irgendwas zu erkennen, aber die Dunkelheit ist undurchdringlich. Seine Finger sind ein bisschen kühl und ich zucke heftig
zusammen als er meine Härte mit einer Hand umfasst, während die andere sich zwischen meine Schenkel drängt. Ohne Vorwarnung nimmt er mich tief in seinem Mund auf und ich kann den Aufschrei gerade noch in ein hartes Stöhnen
drosseln als er sofort heftig mit der Zunge meinen Schaft bearbeitet, während seine Zähne ab und an leicht über die Spitze fahren. Ich gebe kleine Lust-Laute von mir, weiß nicht ob ich seinen Namen oder sinnlose Worte
stammle, und als er hart und rhythmisch zu saugen beginnt und ein Finger sich in meine Öffnung drückt muss ich mir fest in die Hand beißen um meine Lust nicht laut herauszuschreien, als ich hart komme.*
Hiwatari *Ich lasse mir Zeit während ich genüsslich auch noch den letzten Tropfen auflecke und küsse mich danach genauso sanft
wieder denselben Weg hinauf den ich auch runtergekommen bin... oder sagen wir einmal das hatte ich vor, wäre da nicht die Hand die reichlich ungeduldig an meinen Haaren zupft, bis ich nachgebe und mich von Daisuke zu einem
weiteren langen Kuss verführen lasse. Mit einem amüsierten Kribbeln stelle ich fest, dass er genauso begierig darauf ist sich in meinem Mund zu schmecken wie andersrum und irgenwie verschafft mir das ein ganz warmes Gefühl
im Bauch. Und dieses Gefühl wird noch stärker als Daisuke den Kuss wieder bricht und sich stattdessen zufrieden seufzend an mich kuschelt. `Wow.´ Ich kichere leise über diesen gesättigt klingenden Kommentar und fahre
mit meinen Fingern durch seine Haare.* Nur wow?
Daisuke *Ich berühre sacht mit der Fingerspitze seine Lippen.* -Das- ist `nur’ wow… obwohl es eindeutig –sehr- wow ist…
*ich muss unwillkürlich kichern bei dem sinnlosen Satzbau.* … aber… *meine Stimme wird zu einem Schnurren… ich denke doch, das war noch nicht das Ende aller Kunst, ne? Irgendwie war mir so, als ob es da noch was anderes
gäbe… und bevor ich das nicht alles miteinander verglichen habe, kann ich ja kein endgültiges Urteil abgeben. Oder? *Sein Kichern und der kleine Knuff in meine Seite lassen mich empört schnauben.* Was denn?! Soll das
heißen das war alles was wir jemmffffff… *der Kuss mit dem er mir das Wort abschneidet ist süß und sanft, und meine Finger wandern wie von selbst in seinen Nacken, um ihn zärtlich zu kraulen.* Ich sehe wir verstehen uns…
Hiwatari *Ich seufze gespielt und helfe ihm dann mit einem kräftigen Ruck beim Aufstehen. Der Boden hier ist nicht gerade
geheizt... außerdem sind wir beide mit runtergelassenen Hosen bestimmt ein herrlicher Anblick für jeden, den die Fische der Tiefsee genauso `interessieren´ wie uns.* Was habe ich mir mit dir nur angetan? Da denkt man sich,
man könnte sich zur Abwechslung mal eine nette kleine Jungfrau aneignen und dann bekommt man sowas hier...* Mit resoluten Bewegungen stecke ich ihn-zu meiner mit-kind-genervte-mama-stimme passend- wieder ordentlich in seine
Hosen bevor ich ihm einen lauten Schmatz auf die Wange gebe und mich um meine eigene Garderobe kümmere* So jung und schon so verdorben, tsetse...
Daisuke *Breit grinsend, was er nicht sehen, aber wahrscheinlich hören kann, schiebe ich seine Hand von meinem Reißverschluss.*
Lass mal, das kann ich schon alleine, `Mama’. *Etwas schnippisch füge ich noch eine kleine Spitze hinzu.* Tjaja, wünsche dir nichts zu sehr, du könntest es bekommen! Und was das mit der `Jungfrau aneignen’ betrifft…
das kommt ja wohl noch… denk ich mal. *Jetzt bin ich ganz froh, dass es dunkel ist, denn mein Gesicht ist bei dieser etwas deutlichen Anspielung wieder verdächtig warm geworden. Offenbar kann ich, entsprechend angetörnt,
wesentlich direkter sein als im `Normalzustand’…
Hiwatari *Ich lache leise, ich kann förmlich hören, dass er bei seinem letzten Kommentar wieder rot um die Nase geworden ist.*
Vorsichtig Aijin, wenn du weiter so glühst, machst du den armen Fischen hier noch Konkurrenz... *mehr durch Zufall als durch Instinkt entkomme ich diesmal seiner Attacke gegen meinen Oberarm und lache leise während ich
einfach ins Dunkel lange und ihn an mich ziehe um ihm genüsslich ins Ohr schnurren zu können* und was die Sache mit der Jungfrau betrifft... ich arbeite daran.* Noch ein kurzer Biss in sein Ohrläppchen und ich schnappe mir
wieder seine Hand, um mich jetzt endlich mal den Fischen zu widmen...*
Daisuke *Nachdem wir die `Dunkelkammer’ verlassen haben, deutlich entspannter und guter Dinge, lasse ich mich von Hiwatari von
Becken zu Becken schleppen. Er scheint wirklich an den Fischen interessiert zu sein, während ich nur seinen Ausführungen lausche und ihn ganz nebenbei ungeniert betrachten kann. Er hat seinen Dozenten-Gesichtsausdruck und der
harte Zug um den Mund, den ich von dem `Generalbeauftragten’ Hiwatari kannte, ist verschwunden. Stattdessen nistet jetzt ab und an ein kleines Lächeln dort, wenn sich unsere Blicke treffen und das Blau seiner Augen strahlt
förmlich… ich seufze einmal unhörbar tief auf, als er gerade auf ein besonderes Prachtexemplar von Kugelfisch deutet. Ich stehe halb hinter ihm und kann nur sein Profil sehen, im Grunde sogar nur den Teil, der nicht von
seinen seidigen Haaren verdeckt ist. Wie oft habe ich ihn in der Vergangenheit so angeschaut, ein unbestimmtes Sehnen im Bauch… und nie gewusst was es eigentlich war! Und er? Er hat gesagt, er hat mich `schon immer’
geliebt… Deshalb war er immer so besorgt, deshalb hat er mich immer `weggeschickt’… er hatte Angst, dass Krad mir was antut wenn er die Kontrolle über ihn bekommt. Und oft genug hat er es ja auch getan… Satoshi war
immer so schrecklich niedergeschlagen danach, obwohl er ja gar keinen Einfluss auf Krad hatte, noch weniger als ich auf Dark. Wie sehr muss es ihm weg getan haben, dass ich immer nur `freundlich’ zu ihm war. Kurz schießt mir
meine verunglückte Liebe zu Risa durch den Kopf. Ja, -genau- so wird er sich gefühlt haben… Aber das ist noch nicht alles was ich zu grübeln habe. Jetzt, wo ich endlich kapiere was er mir bedeutet bekomme ich Angst,
dass irgend etwas oder irgend jemand ihn mir wieder wegnehmen könnte.. Diesmal ist der Seufzer etwas lauter und Satoshi dreht sich um, einen fragenden Ausdruck in den Augen. `Daijobu desu ka, aijin?’ Ich sehe ihn einen
Moment sprachlos an. Mein Kopf ist leer, ich fühle mich ertappt. Ich hole einmal zitternd Luft.* Ich liebe dich. Vergiss das bitte niemals. *Er lächelt dieses halbe Lächeln, bei dem ich weiß, dass er innerlich vor Emotionen
bebt. Stumm hält er mir die Hand hin, ich ergreife sie und in stillem Einverständnis wandern wir, ohne dass es weiterer Worte bedurft hätte, weiter durch das Aquarium. Ich fühle mich gut, jetzt wo ich es einmal
richtig ausgesprochen habe … ich bin kein Freund von halben Sachen.
Hiwatari *Ich recke mich genüsslich und blinzele kurz in den hellen Sonnenschein, nach dem ganzen blauen Halbdunkel im Aquarium
braucht man erst mal ein Weilchen, um sich an die Helligkeit draußen zu gewöhnen. Neben mir gähnt Daisuke, eine Reaktion auf die ganze frische Luft nach dem warmen, wattigen Seewasser-und-Algengeruch, und schielt versonnen
zurück. An was er sich erinnert, scheint klar zu sein sobald ein eindeutig lüsternes Grinsen um seine Mundwinkel spielt und innerlich bin ich froh, dass hier draußen etwas von seiner nachdenklichen Stimmung verflogen zu sein
scheint. ich habe nicht weiter nachgefragt aber seine Liebeserklärung klang eindeutig so, als ob er den Tränen nahe wäre... und ängstlich noch dazu. Aber danach schien es ihm besser zu gehen also habe ich mich einfach über
sein `Geständnis´ gefreut und nicht weiter nachgebohrt. `Urks, wie können die hier nur -sowas- aufstellen - wenn man sich gerade stundenlang kleine Baby-Thunfische und so angesehen hat. Also -ich- könnte da jetzt nichts von
essen...´ schmunzelnd folge ich seinem Blick zu dem Objekt seiner Beschwerde, einer etwas schmierig aussehenden Sushi-bude, keine drei Schritte vom Haupteingang des Aquariums entfernt.* Naja, irgendwo muss man mit diesen
ganzen Baby-thunfischen ja auch hin. Dummerweise tendiert gerade –diese- Fischsorte ja dazu, lächerlich große Ausmaße anzunehmen, die Sushibude ist da nur eine effektive Lösung, um Überschuss abzubauen. Frischer als hier
gibt es den Fisch bestimmt nirgends.* Es kostet mich allerhand Mühe, meine ernsthafte Miene beizubehalten als Niwa mich mit großen, anklagenden Augen ansieht.´ Das meinst du doch nicht jetzt etwa -ernst-! ..oder?´ Ich zucke
nur leicht mit den Schultern.* Eine durchaus wirtschaftlich sinnvolle Geschäftsbeziehung denke ich...* Neben mir harumpft es und ich werde nicht gerade sanft an meiner Hand Richtung Bootsverleih -freundlicherweise sind hier
die Wege alle gut sichtbar ausgeschildert- geschleppt. `Wirtschaftlich sinnvoll, pah. Wie kann man denn was essen dem man gerade noch beim Schwimmen zugesehn hat...´ Ich lasse ihn weiter murmeln und verkneife mir ein kleines
Lachen. Niwa kann so niedlich sein wenn er sich über solche Trivialitäten aufregt... a s abrupt halte ich inne, ziehe mein Portemonnaie und drücke ihm 1000 Yen in die Hand.* Hier, such dir schon mal ein Boot aus ich komme
sofort nach...* Damit lasse ich ihn einfach stehen und gehe ein Stück zurück um in die nächste Abzweigung einzubiegen. Laut Plan soll hier irgendwo ein Souvenirshop sein... ah da. Schnell scanne ich die Auslagen... und mein
grinsen wird breit als ich sehe was ich suche. Keine Minute später bin ich wieder auf dem Weg zurück, eine Hand hinter meinem Rücken verborgen. Niwa lässt sich gerade von dem Bootsverleihmann einen Schlüssel geben um damit
das Schloss an dem Ruderboot aufzuschliessen das er sich ausgesucht hat – alle Boote sind mit großen Vorhängeschlössern an einer Kette am Steg befestigt - und er dreht sich überrascht um als er mich hinter sich
bemerkt.´ Ah da bist du ja was war denn- huh?´ Planlos starrt er auf den durchsichtigen, mit rosa, blauen, gelben und hellgrünen Schmetterlingen bedruckten Plastikregenschirm, den ich ihm in die Hand gedrückt habe und ich
zucke wie entschuldigend die Schultern.* Gomen, aber sie hatten keine aus weißer Spitze. Aber da du das Kleid ja eh nicht anhast --
Daisuke *Ich bin schon wieder kurz davor ihn zu boxen… doch dann nehme ich das hässliche Teil mit einem zuckersüßen Lächeln
entgegen.* Ooohh Darling… mein erstes Geschenk von dir, oh danke danke danke… der Bootsverleiher, der die Szene beobachtet und meine nicht gerade leisen Ausrufe mitbekommt schüttelt den Kopf und macht eine Geste die
eindeutig `total durchgeknallt’ besagt, doch ich lasse mich nicht beirren und steige betont geziert in das Boot. Indem ich mich im Heck drapiere, den Schirm aufgespannt und neckisch herumwirbeln lassend, mime ich einen
Augenaufschlag.* Na dann ruder mal schön… ich hab ja die Hände voll. *Hiwataris Grinsen ist zuerst etwas verblasst, doch jetzt steigt er zu mir ins Boot und greift sich die Ruder. `Kein Problem… mein Kreuz ist eh breiter
als deins.’ Da muss ich ihm Recht geben, und als er aus dem Stegbereich und dann in den See hinausrudert, kann ich auch sehr schön seine Muskeln spielen sehen, denn das Tanktop verdeckt ja nicht viel von besagten Schultern
und Oberarmen. Genüsslich schauend lehne ich mich zurück.* Naja… solange du mich nicht in so durchsichtiges Plastik mit Schmetterlingen einkleiden willst… kann ja alles sein nicht? *Ich grinse ihn aufreizend an.* Ich muss
schon sagen -deine Ideen sind bisweilen etwas… bizarr.
Hiwatari *Ich gebe ein ebenso aufreizendes, aber merklich `dunkleres´ Grinsen zurück. *Glaub mir, du kennst nicht einmal
die -Hälfte- von meinen Ideen... und was hast du eigentlich gegen durchsichtiges Plastik? Sicher, die Schmetterlinge müssen nicht unbedingt sein, zu verspielt für meinen Geschmack. Aber so ein hautenger Catsuit aus
durchsichtigem latex... hmmm *ich lecke mir mit einem sardonischen kleinen Grinsen über die Unterlippe* ... obwohl, klassisches Schwarz ist sicherlich immer eine Option, mit rot oder silbern kombiniert wirkt es nie langweilig.
*Ich ziehe gleichmäßig die Ruder durch, während ich ein nachdenkliches Gesicht mache.* Vielleicht ein durchsichtiges Rauchgrau als Kompromiss? Dann wirken die schwarzen Lederaccessoires nicht so harsch wie bei einem
durchsichtig weissen Outfit oder?
Daisuke Ooch gegen durchsichtiges Plastik habe ich garnichts.. als Aktenhülle oder Frischhaltefolie sehr praktisch… nur bin ich
weder eine Akte noch ein Lebensmittel. *Ich sehe ihn gespielt entsetzt an* Ohhh nein. Ich bin an einen Hentai geraten.. was mach ich bloss? Sicher willst du mich demnächst irgendwo anketten mit deinen bösen bösen
Handschellen, und böse böse Sachen mit mir machen… wahrscheinlich hast du in deiner Schlafzimmerwand irgendwelche Ringe versteckt… *wobei mir die Vorstellung, ihm ausgeliefert zu sein, sogar gefallen könnte… aber
langsam wird mir das mit dem Schirm zu dumm, und die Sonne hält er sowieso nicht ab. Ich falte ihn zusammen und lege ihn vor meine Füße, um mich zurückzulehnen und in den Himmel zu starren.* Haach, herrliches Wetter…
gehen wir nachher noch ein Eis essen?
Hiwatari *Ich schaue gespielt entsetzt über meine Schulter als hätte ich jemanden dabei erwischt wie er mich belauscht*
Mist! Meine dunklen Pläne sind entdeckt, jetzt muss ich es doch wieder auf die sanfte und kuschlige Art versuchen... auch wenn Frischhaltefolie wirklich keine schlechte Idee ist... *Ich seufze dramatisch und schmolle meinen
Aijin ein wenig an* Und wenn ich dich jetzt aber frisch halten will? Darf ich dich dann doch einwickeln? Ich will ja nicht, dass du mir verdirbst... *Dieser Vorschlag wird nur mit einer kritisch hochgezogenen Augenbraue bedacht
und ich breche in ein breites Grinsen aus.* Sicher bekommst du ein Eis... *Mit dem nächsten Zug der Ruderblätter beuge ich mich ganz nach vorne und lecke ihm grinsend über den Mund* .. aber nur wenn ich mal schlecken darf...
Daisuke *ich lasse blitzschnell meine Zunge vorschnellen und erwische ihn grade noch, bevor er sich wieder zurück in die Ruder
legt.* Darfst du. Und eingewickelt hast du mich eh schon, tja, und verdorben wohl auch… allerdings würden das glaube ich nur die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft finden… und vielleicht einige intolerante, homophobe
Kerle… *ich beuge mich vor und warte grinsend, bis er wieder in Reichweite meiner Lippen ist, um ihn rasch zu küssen.* - Aber glaub mir, das könnte mir gar nicht gleichgültiger sein. *Ich lehne mich wieder an und lasse
eine Hand ins Wasser hängen, ich fühle mich absolut wohl … wir sind schon weit draußen auf dem See und langsam wird es ziemlich warm.* Leg die Ruder mal beiseite, lass uns ein bisschen treiben… onegai? *Ich rücke
vorsichtig zu ihm auf die Mittelbank und lege ihm den Arm um die Schulter. In einem kleinen albernen Anflug flöte ich ihm ins Ohr* Das ist doch soo romantisch….
Hiwatari *Schmunzelnd wische ich mir eine schweißfeuchte Strähne aus der Stirn und ziehe Daisuke dann schön kuschelig an mich
heran.* Hai, schrecklich romantisch wenn man ordentlich durchgeschwitzt ist und mit seinen verteerten Händen an seinem Itoshii klebenbleibt.... *Ich demonstriere letzteres indem ich meine Hand mit einem süffigen ploppen
wieder von seinem nackten Unterarm entferne* -wirklich- romantisch sind Sterne und Kerzen und Meeresrauschen, und das alles bitte ohne Zuschauer und *mit einem lauten Klatschen verteile ich eine Mücke auf meinem Oberschenkel*
und ohne Stechmücken... *skeptisch richte ich mein Augenmerk von den feuerroten Haaren meines Lovers wieder nach vorne. Das Boot ist mittlerweile wieder in Ufernähe getrieben und eine dicke, summende Wolke der kleinen zarten
Tierchen von denen ich eins grade gemeuchtelt habe nähert sich uns unaufhaltsam.* Ahm aijin? Ich möchte deine -romantische- Stimmung ja nicht stören... aber könntest du dich vielleicht wieder rübersetzen damit ich zusehen
kann, dass wir wieder etwas in Seemitte kommen? Die sehen reichlich hungrig aus...
Daisuke Hai… *Murrend setze ich mich wieder auf meinen Platz.* Blödes Viechzeug, blödes… nagut, dann fahren wir eben
in die Bucht. *Fragender Blick seitens Satoshi. `Bucht?’* Hai. Bucht von Tokyo! *Er guckt mich groß an. `Das ist ja so weit!’ Ich zucke die Schultern.* Für Meeresrauschen und Sterne und Kerzen.. kann man auch mal ein
bisschen weiter fahren, ne? *Er sieht mich skeptisch an. `Wie wäre es mit Ume, Sternen, Kerzen und –kein- Meeresrauschen auf meinem Balkon?’ Mein Herz macht einen Hüpfer, aber ich wiege bedenklich den Kopf.* Ach, wenn ich
Alkohol trinke, und dann wieder der weite Heimweg… am Ende muss ich schon –wieder- bei dir übernachten, und du auf dem Sofa… dein armes Kreuz! *Er nickt, anscheinend ebenfalls unbehaglich. `Hai. Um meinen Rücken mache
ich mir allerdings auch Sorgen…’ ich will gerade noch etwas erwidern als ein kalter Windzug mich frösteln lässt.* Was ist denn jetzt los? *Ein Blick zum Himmel zeigt, dass unbemerkt ein paar ziemlich große
Gewitterfronten aufgezogen sind, und zwar gleich von zwei Seiten…* Ich schlage vor, wir sehen zu dass wir nach Hause kommen… das geht gleich mächtig los hier… *Kaum habe ich ausgesprochen als schon die ersten schweren
Tropfen fallen und der Wind heftig auffrischt. Satoshi legt sich ins Zeug und da wir noch nicht weit vom Ufer weg waren, haben wir das Boot bald am Steg angeschlossen und bringen dem Verleiher den Schlüssel wieder. Als wir aus
der Bretterbude des Bootsverleihs kommen, rauscht ein regelrechter Wolkenbruch herab. Grinsend spanne ich den schrecklichen Plastikschirm auf.* Hast du irgendwelche hellseherischen Fähigkeiten? Den Wetterbericht haben wir doch
gar nicht gehört?
Hiwatari *Ein ganz klein wenig atemlos von dem sehr rasanten Weg zurück - schliesslich hatte ich keine Lust, mich mitten auf
einer großen Wasserfläche von einem Blitz grillen zu lassen - zwänge ich mich mit Niwa unter den Schirm. -Nass- bin ich zwar eigentlich schon, aber das heißt ja noch lange nicht dass ich die Situation nicht weidlich
ausnutzen, und mich an meinen Koibito kuscheln kann.* Ich weiss nicht, aber -wenn- ich welche habe hätte ich nichts dagegen wenn sie sich mal auf die Lottozahlen oder ähnliches konzentrieren könnten... *ein wenig enttäuscht
schaue ich in den gelbgrauen Himmel empor.* Hm, so wie das aussieht, hört das so schnell nicht mehr auf... *Ich kichere leise und schlinge einen Arm um Niwas Mitte* Siehts du, hier hast du dein Meeresrauschen, ganz ohne die
Tokyoter Bucht...
Daisuke *Ich mache dasselbe mit meinem Arm um –seine- Mitte und nicke.* Hai… nur weder Kerzen, noch Sterne, noch Ume… wollen
wir noch in ein Cafe gehen? Bis nach Hause hab ich bei dem Wetter absolut keine Lust… und einen Cappucino oder so könnte ich jetzt vertragen… auf Eis hab ich glaub ich keinen Appetit mehr.
Hiwatari *Ich beuge mich zu ihm rüber und küsse ihn zärtlich auf die Wange, bevor ich ihn ein bisschen loslassen muss um eine
der schnell wachsenden Pfützen zu umgehen.* Dafür hast du mich. Kaffee klingt auf jeden Fall gut, und was hältst du von Mittagessen gleich dabei? Zwar noch ein bisschen früh... *Mein Lächeln wird ein kleines bisschen
slicker*..aber unser `Ausflug´ in die Welt der Tiefsee hat mich hungrig gemacht...
Daisuke Einverstanden. *Ich wollte es ja nicht sagen, aber mein Magen ist auch ziemlich am knurren.* Lass uns einen netten Laden
suchen.. und diesmal zahle ich! */Kann mich ja nicht ständig von ihm aushalten lassen../ `Ich denke mal mein Gehalt ist deutlich höher als dein…’ Mit einem Kopfschütteln und einem leichten Kuss schneide ich ihm das Wort
ab.* Keine Widerrede. *Er sieht mich komisch an, sagt aber nichts mehr.* Auf was hast du denn Appetit? Ich könnte mir sowohl italienisch als auch Steak vorstellen, nur japanisch muss nicht unbedingt sein. Haben wir ja jeden
Tag in der Mensa.
Hiwatari *Ich schmunzele leicht und lasse meine Hand in seinen Nacken wandern um langsam und verführerisch zu kraulen* Naja,
Nudeln haben viele Kohlenhydrate - das ist gut für die Ausdauer, und so ein Steak hat viel Eiweiß, von dem ich irgendwie das Gefühl habe, dass es nicht schaden könnte die Vorräte ein bisschen aufzufüllen. Hm, hat beides
seine Vorteile, entscheide du.
Daisuke *Ich grinse ihn an bei seinen Ausführungen.* Na, dann Bistecca alla pizzaiola, - Steak mit Spaghetti, ne? *Wir gehen zur
Haupstraße zurück und kommen bald an einem italienischen Restaurant vorbei, das glücklicherweise trotz des heftigen Regens nicht vollkommen überfüllt ist. Schnell haben wir einen Zweier-Tisch am Fenster gefunden und kurze
Zeit später studieren wir bei heißem Kaffee beziehungsweise Cappuccino die Karte. Ich entscheide mich tatsächlich für Pizzaiola und lege meine Karte weg, während Satoshi noch nicht ausgesucht hat. Schließlich beschließt
er, als Vorspeise eine Tomatensuppe und als Hauptgang Schweinemedaillons in Pfeffersahnesoße zu bestellen. Ich bestelle noch eine Flasche Wasser dazu und der Ober enteilt pflichtschuldigst. Hiwatari trinkt seinen Kaffee und
sieht aus dem Fenster in den Regen hinaus. Ich knabbere an dem kleinen Tomatenbrot, dass wir als Vorspeise hingestellt bekommen haben und sehe ihn lächelnd an.* So schweigsam? *Er richtet den Blick auf mich und lächelt
ebenfalls. `Schade, dass das mit dem Balkon und den Sternen nun nichts wird…’* Hai. *Mir kommt der Gedanke, dass es ja dann gar nicht mehr soo selbstverständlich ist, dass ich bei ihm bleibe… oder überhaupt erst
mitgehe. Rasch füge ich hinzu* .. aber Ume und Kerzen sind immerhin 50 Prozent… *Ich merke dass mein Lächeln leicht schüchtern wird. Ich –möchte- gerne mit zu ihm…*
Hiwatari Hmhm...*meine Antwort klingt ein kleines bisschen abwesend während ich an einem Grissini knabbere. Mir ist da eine Idee
gekommen, wie Niwa vielleicht doch in den Genuss der vollen 100% kommen kann... vorausgesetzt Ako ist zu Hause... und falls ich den Schlüssel für 11b finde...* Was magst du lieber? Apfel oder Kirsch?
Daisuke *Der Ober hat inzwischen serviert und ich stürze mich hungrig auf mein Essen.* Ääh.. was?? Kirsch. *Die so
zusammenhanglos gestellte Frage lässt mich verdutzt von meinem Steak aufschauen. Hiwatari sieht nachdenklich aus. Ich wickle Spaghetti auf meine Gabel und beobachte ihn, wie er in seiner Suppe rührt.* Was hast du? Stimmt was
nicht? *Er schüttelt den Kopf und beginnt zu Essen.* Iie. Nur so ein Gedanke. *Ich rätsele noch einen Moment herum, gebe dann aber auf, weil ich eh das Gefühl habe, dass es nichts Negatives ist, worüber er sich den Kopf
zerbricht. Ich will auf keinen Fall anfangen, über alles und jedes Rechenschaft zu verlangen, was er sagt, tut oder -denkt-. Bestimmt ist Hiroki so ein Typ der das getan hat… leicht grimmig rücke ich meinem Steak zu Leibe,
bis ich Satoshis Stimme höre. `Und du? Was hast –du-?’ Ich blicke verdutzt auf.* Ich, wieso? *Wir starren uns eine Sekunde an und brechen dann in Gelächter aus.* Ja ja, warum einfach wenn es kompliziert geht, ne? Wir
denken zuviel…
Hiwatari Hai.*Nach einer weiteren mentalen Notiz beobachte ich aus dem Augenwinkel, wie er unschuldig die nächste Gabel Spaghetti
fertigrollt und hinter seinen Lippen verschwinden lässt. Schnell wie der Blitz habe ich mit meinem Löffel eins der herunterbaumelnden Enden erwischt bevor er es einsaugen kann und zwischen meinen eigenen Lippen verschwinden
lassen. Er schaut mich überrascht aber amüsiert über die langsam kürzer werdenden Spaghetti an und ich gebe nicht eher Ruhe, bis dieser `Abstandhalter´ beseitigt ist und sich unsere Lippen berühren. Zufrieden kaue ich
mein Stück Nudel und widme mich wieder meiner Suppe* Das wollte ich schon immer mal machen seit ich Susi und Strolch gesehen habe…
Daisuke *Ich grinse ihn über der nächsten Gabel Spaghetti an.* Genehmigt - solange du mich nicht `Susi’ nennst... *Hiwatari,
der seine Suppe fertig gegessen hat und nun sein Scaloppa serviert bekommt, zuckt die Schultern. `Wieso? Daisusi…’ Ich vermerke mir intern einen ausgiebigen Kitzelüberfall wegen dieses Affronts und kneife -halb im Scherz-
zornig die Augen zusammen.* Frechheit… *Das Glitzern in seinen Augen und das unterdrückte Lachen jedoch stimmen mich irgendwie gleich wieder milde. Gespielt genervt seufze ich auf.* Das hat man nun davon… da gibt man von
seinen Nudeln ab… *Mein Teller ist fast leer und ich kann nicht sagen, dass ich schon satt wäre. Murrend greife ich nochmal zur Karte.* Nicht gerade groß, die Portionen hier…
Hiwatari Von seiner Nude-l- ...es war ja nur eine. *Penibel sortiere ich die Pfefferkörner aus meiner Soße -ich mag zwar die
Soße, aber nicht das Gefühl auf ein Pfefferkorn zu beißen- während der Kellner mit einer erneuten Spaghetti-Bestellung meines Aijin wieder in Richtung Küche verschwindet.* Für deinen Magen sicherlich nicht. Sag aah´...
*gehorsam öffnet er den Mund und lässt sich von mir ein Stückchen Fleisch mit Krokette in den Mund schieben. `Hm dasch schmett gud....´ er schluckt, leckt sich die Lippen und sieht fragend in Richtung Kellner.´ Meinst du,
ich kann noch umbestellen?´ Ich schüttele leicht den Kopf und kann mir ein Schmunzeln nicht mehr verkneifen. Mein Daisuke ist ein kleiner Vielfraß....* Wenn du lieb fragst bestimmt....* Bei meiner Betonung auf `lieb´
schickt er mir einen eindeutig nicht lieben Blick und klaut eine schön mit soße vollgesogene Krokette von meinem Teller. `Ich bin -immer- lieb´.*
Daisuke *Mit diesen Worten eile ich dem in Richtung Küche entschwundenen Kellner nach, der seine Bestellung laut und sehr
italienisch in die Durchreiche brüllt. Auf meine schüchterne Änderung der Bestellung antwortet er kurz, etwas leiser und akzentfrei `Hai! Wakarimashita!’ in meine Richtung, dann brüllt er noch einmal –etwas- lauter
durch das Fenster. Ich bedanke mich und gehe zufrieden zum Tisch zurück.* Alles erledigt… *Hiwatari hat inzwischen aufgegessen und grinst nur amüsiert vor sich hin.* Was denn! Ich begreife nicht, wie du von solchen
Hungerportionen satt wirst… und außerdem hatte ich keine Suppe! *Ich trinke einen Schluck Cappucino, der inzwischen leider kalt ist.* Baaah! *Ich schaue nach, wie Hiwataris Kaffeeversorgung aussieht, aber die Tasse ist
leer.* Auch noch einen Kaffee?
Hiwatari *Ich nicke kurz und habe gerade noch Zeit, mir auch noch den dazupassenden Grappa zu wünschen, da ist mein plötzlich
hyperaktiver Aijin auch schon wieder unterwegs Richtung Kellner. Mehr als nur ein bisschen amüsiert spiele ich mit meiner Serviette. Ich hätte ja nie gedacht, dass der Spruch `jemandem die Haare vom Kopf fressen´ ein
Körnchen Wahrheit hätte, aber wie es ausssieht muss ich höllisch aufpassen in Daisukes Gesellschaft nicht am gedeckten Tisch zu verhungern. `Kommt sofort.´ Mit einem lauten Plumps lässt sich Niwa wieder auf seinen Stuhl
fallen und langt sich eins der Grissini-Tütchen rüber. Das Kinn lächelnd in meine Hand gestützt, sehe ich zu wie sich der restliche Inhalt des Brotkorbes auch noch verflüchtigt.* Für dich könnte es wirklich gefährlich
werden auch nur in die -Nähe- der Knochenbrecher-Fakultät zu kommen. Sämtliche Biochemiker und Physiologen würden sich sabbernd auf dich stürzen um die perfekte Formel für eine Schlankheitspille zu entwickeln.
Daisuke *Ich schneide eine Grimasse.* Nein danke. Der einzige, der sich sabbernd auf mich stürzen darf bist… *ich zeige mit dem
Grissini auf ihn und nehme das Ende dann genüsslich langsam in den Mund, worauf ich um es herum sprechen muss.* Du. *Hiwatari wird einer Antwort enthoben, denn mein Cappucino, sein Kaffee und der Grappa kommen. Ich muss auf
meinen zweiten Gang noch warten und vertreibe mir die Zeit damit, abwechselnd Hiwatari zu betrachten und die Bierdeckel mit der Schrift nach oben in den vorgesehenen Behälter zu sortieren. Dabei grüble ich mal wieder. Warum
hat er vorhin so nachdenklich ausgesehen, hat es was mit mir zu tun, wenn ja was… als mein Essen kommt und der Ober mir sein `Pregooo’ ins Ohr brüllt schrecke ich daher so zusammen, dass ich ihm fast den Teller aus der
Hand haue, worauf der das Besteck fallen lässt. Hiwatari verschluckt sich vor Lachen an seinem Kaffee und prustet in seine Tasse, deren restlicher Inhalt sich auf Tisch und Boden verteilt, und der Ober enteilt mit einem `Cara
mia…’ um neues Besteck und einen Lappen zu holen. Ich sitze da wie ein Depp und murmle nur ein kurzes `Gomen’, bevor ich die erste Krokette in den Mund schiebe. Der köstliche Geschmack lässt mich die Peinlichkeit
vergessen und als der Kellner zurückkommt, kann ich schon wieder lächeln.*
Hiwatari *Ich bin leider zu beschäftigt damit, mithilfe der Serviette die schlimmsten Kaffeeflecken um mich herum zu beseitigen,
sonst hätte ich ihm schon längst einen kleinen, zärtlichen Klapps auf die Finger gegeben.* Weisst du aijin, - eigentlich isst man im Restaurant mit Besteck...* Die Antwort entfällt leider da Daisuke - jetzt allerdings mit
etwas schuldbewusster Miene - gerade die zweite Krokette verschwinden lässt. Ich seufze leise aber lächelnd und trinke zur Stärkung erstmal meinen Grappa bevor ich mich um meinen neuen Kaffee kümmere. Mit Niwa essen zu
gehen ist doch jedesmal wieder eine lustige Angelegenheit.*
Daisuke *Genüsslich, jetzt mit Besteck, weiteressend, maule ich ihn dennoch zum Spaß an.* Du klingst wie meine Mutter! *Er zieht
leicht die Augenbraue hoch. `Sollte Emiko-san da vielleicht irgendwas bei deiner Erziehung versäumt haben? Dann ist es mir eine Freude, deine…’* Hiw- kari!! *Jetzt doch ein bisschen beleidigt lege ich die Gabel weg. Er
sieht mich fragend, mit einem leisen Anflug von Besorgnis, an. `Was ist? Willst du nicht weiter essen?’ Ich will ihm schon ein `Danke. Ich bin satt.’ entgegen schnappen, als mir auffällt, dass ich es schon wieder tue..
schon wieder reagiere ich so überempfindlich. Und wieder tut es mir leid... Ich trinke daher rasch einen Schluck Wasser und nehme die Gabel wieder auf.* Doch doch… ich wollte erst mal was trinken… *beruhigt - oder auch
nicht, wendet er sich seinem frischen Kaffee zu. Ich mache kurzen Prozess mit dem Scaloppa, die fünf Kroketten hatte ich ja vorher schon nach und nach vertilgt, und ein paar Minuten später ist nichts als leeres Geschirr und
ein Brotkorb mit ein paar Krümeln darin auf dem Tisch. Ich deute aus dem Fenster.* Wollen wir dann los? Es hat etwas nachgelassen.
Hiwatari *Ich nicke leicht und trinke meinen Kaffee aus während Niwa bezahlt. Der sintflutartige Regen ist zu einem stetigen Guss
geworden, aber so wie der Himmel aussieht, steht uns das Schlimmste noch bevor. Und prompt als wir das Lokal verlassen zuckt der erste Blitz über unsere Köpfe und wir zucken zeitgleich zusammen.* Taxi. Keine Widerrede.* Das
kleine Schmollen, das sich wegen der ´Bevormundung´ auf seinen Lippen breitmachen will verschwindet ziemlich rasch als in rascher folge 2 Blitze folgen und der Wind merklich zunimmt. Es ist bedeutend kühler geworden und ich
schlinge meine Arme von hinten um Niwa und reibe die Gänsehaut von seinen Armen während ich nach einem Taxi Ausschau halte.*
Daisuke *Dankbar lehne ich mich an ihn, seine Körperwärme mildert das Schaudern in der Kälte des Regens etwas, und seine Hände
auf meinen Armen sind zwei warme Pole, auf die sich meine Empfindungen jetzt konzentrieren. Den Kopf nach hinten an seine Schulter gelehnt schnurre ich an etwa der Höhe seines Kinns wohlig vor mich hin. Endlich fangen wir uns
ein Taxi, und nach zwanzig Minuten Fahrt sind wir vor dem Unigelände. Den albernen Regenschirm aufgespannt eilen wir zu Hiwataris Appartmentblock. Im Hausflur schüttele ich das Wasser aus dem Schirm und klemme ihn mir unter
den Arm, während Hiwatari den Aufzug holt. Kaum hat sich dessen Tür hinter uns geschlossen habe ich das dringende Bedürfnis nach engstem Körperkontakt und falle Hiwatari um den Hals. Von der ersten bis zur vierten Etage
küssen wir uns ohne Luft zu holen, und es ist ein –sehr- langsamer Aufzug. Das vernehmliche –Ping- interessiert uns auch dann nur am Rande, wer sollte hier schon auf dem Flur herumlungern… die Türen öffnen sich, doch
auch das ignorieren wir. `Dai- suke..Hiwatari??!’ Wir fahren auseinander wie vom Blitz getroffen bei der Nennung unserer Namen. Während ich buchstäblich nach Luft schnappe, hat Hiwatari seine Fassung schnell wieder
gewonnen.* Konnichi wa, Harada-san.
Hiwatari *Ich bin im Moment mehr als froh darüber, dass ich so verdammt gut darin sein kann, Gefühle und ähnliches zu
verstecken, und während mir immer noch die Nackenhaare leicht in die Höhe stehen vor Schreck -diese- Stimme hier zu hören rutscht meine berühmte ausdruckslose Maske wieder sicher an ihren angestammten Platz. Dass ich sie
das letzte Mal `gebraucht´habe ist schon solange her das es sich für mich irgendwie unnatürlich anfühlt... aber ich bin glücklich darüber, dass ich es trotzdem schaffe den Schreck, den unterschwelligen Zorn auf Harada den
ich mit mir rumtrage seit ich denken kann und die plötzliche Angst die sich in meinem Bauch breit macht schnell zu verstecken. Sie plötzlich hier zu sehen bringt schlagartig die Erinnerung an die Einsamkeit der letzten zwei
Jahre wieder zum Vorschein, wo ihre Existenz sozusagen der Grund für meine ganzen Herz- und Seelenschmerzen war und die kleine Stimme die die ganze Zeit über gepiepst hat, dass Daisuke nunmal -sie- liebt und nicht mich und
ich gar nichts dagegen machen kann, ist auf einmal wieder da. Ich unterdrücke den Reflex den Kopf zu schütteln um sie wieder zum Schweigen zu bringen, der Gedanke an die Ehrlichkeit und Verwundbarkeit in Daisukes Stimme als
er mir sagte `Ich liebe dich´ ist der einzige Halt, den ich im Moment noch habe. Nach aussen ist -nichts- davon zu merken, nicht mal Daisuke scheint von dem Tumult in mir etwas mitbekommen zu haben... aber er ist im Moment
auch voll und ganz damit beschäftigt mit großen Augen und roten Wangen seine Freundin anzustarren... oder besser seine EX-Freundin.... hoffe ich zumindestens...*
Daisuke *Der Schock sitzt mir tief in den Knochen, und unwillkürlich weiche ich einen Schritt zurück. /Riku… was macht sie
denn hier?/ Der erste Gedanke der mir kommt sprudelt auch gleich über meine Lippen.* Ist zu Hause alles in Ordnung? *Sie sieht mich befremdet an. `Ja. Sicher. Warum sollte es das nicht sein…?’ Ihr jetzt sehr kalter Blick
schweift zu Hiwatari und bleibt auf ihm ruhen. Jetzt erst habe ich mich soweit gefasst, dass ich wieder an ihn denke… ein Blick in sein Gesicht zeigt mir, dass er mein Zurückweichen mit großer Wahrscheinlichkeit falsch
gedeutet hat… es ist vollkommen ausdruckslos, ein Zeichen, dass in ihm das Chaos tobt. Mit einem schrecklich schlechten Gewissen trete ich wieder dicht neben ihn und nehme seine Hand in meine. Rikus Augen weiten sich leicht
bei dieser eindeutigen Geste, und ich habe das Gefühl als ob sich Satoshi neben mir spürbar entspannt. Ich würde ihn jetzt am liebsten in den Arm nehmen, aber vor Riku lasse ich das wohl besser. Man sollte die Dinge nicht
unnötig auf die Spitze treiben. Ich denke, ein Gespräch mit ihr wird sich jedoch nicht vermeiden lassen, also warum nicht gleich? Ich habe keine Lust sie nach Hause zu schicken und dann bis zu den Semesterferien mit dieser
drohenden `Aussprache’ im Nacken zu leben. Wenn ich auch nicht verstehe, was das jetzt soll. Immerhin haben wir uns vor einem Vierteljahr getrennt. Hat –sie- sich von mir getrennt…* Darf ich fragen, warum du
hergekommen bist? *sie löst fast widerwillig ihren Blick von Hiwatari, der diesen äußerlich gleichmütig erwidert, und sieht mich an. `Das klingt ja unheimlich erfreut… ich wollte dich sehen.’* Warum hast du nicht vorher
angerufen? *Ihr Blick wird unverhohlen spöttisch. `Ja, das wäre wohl besser gewesen… wahrscheinlich hätte ich mir den Weg dann sparen können…’ sie öffnet ihr Handtäschchen und holt ein kleines Etui hervor, dessen
Anblick mir leichte Übelkeit hervorruft vor allem, wenn ich an seinen Inhalt denke. Bevor ich es verhindern kann lässt sie es aufschnappen. `Ich wollte dir deinen Ring wieder geben… aber wie es scheint hat sich das
erledigt, nicht wahr?’ Ich schließe gequält die Augen. Natürlich… warum sollte es auch mal ohne Komplikationen gehen? Als ob ich nicht mit der neuen Situation –hier-, mit meiner unerwarteten Liebe zu Hiwatari, den
kleinen Unsicherheiten, mit denen wir zu kämpfen haben, mit all diesen Sachen nicht schon genug am Hut hätte – Nein! Jetzt muss sich auch noch Riku ihrer Liebe zu mir bewusst werden … und mir meinen Freundschaftsring
bringen, den ich ihr bei der Trennung wiedergegeben habe. –Jetzt- ist mir endgültig schlecht.*
Hiwatari *Ich könnte Daisuke um den Hals fallen vor lauter Erleichterung, als ich seine Finger gegen meine spüre und er
sich wieder näher an mich heranstellt, so dass ich seine Körperwärme fühlen kann. Ein Großteil der Steine ist damit von meinem Herzen gefallen, auch wenn ich die plötzliche Unsicherheit immer noch in mir nagen fühlen
kann. Ich kann förmlich spüren wie sich jede Faser von Niwas Körper anspannt als Harada ihm die Schmuckschatulle entgegenhält, die Anklage klar im Blick und instinktiv verstärke ich meinen Griff um seine Hand. Am liebsten
würde ich meinen Aijin einfach in den Arm nehmen und in die Sicherheit meiner Wohnung ziehen um dafür zu sorgen, dass er Harada und diese kleine, irgendwie unwirkliche Scharade hier so schnell wie möglich wieder vergisst...
in einem plötzlichen, für meine Verhältnisse kindischen Anfall von Beschützerinstinkt schlinge ich einen Arm um Niwas taille und fixiere Harada kalt.* Hai, hat es. *Es ist mir egal ob ich albern oder giftig oder
eifersüchtig wirke, der Effekt, den sie auf Daisuke hat gefällt mir ganz und gar nicht und leicht besorgt schaue ich in das weiße Gesicht meines Aijins.*
Daisuke *Ich wende erschrocken den Kopf zu Hiwataris Gesicht als er Riku so anfaucht. Seine Maske bröckelt kurz und ich sehe die
pure Angst in seinem Blick, als er mich anschaut.* Mach dir keine Sorgen. *Nach diesen Worten wende ich mich, allerdings mit wesentlich weniger warmer Stimme, an Riku.* Da du nun mal hier bist und selber herausgefunden hast,
was ich dir in den Semesterferien sowieso gesagt hätte, nur wahrscheinlich nicht ganz so krass wie du es jetzt erfahren hast, sollten wir miteinander reden. *Sie hat das Etui mit dem Ring eingesteckt und sieht mich einen
Augenblick an. Es ist offensichtlich, dass sie sich sehr beherrschen muss, um nicht zu weinen, und irgendwie tut sie mir plötzlich leid. Etwas weniger kalt mache ich ihr einen Vorschlag.* Bitte lass mich kurz mit Satoshi unter
vier Augen reden, dann komme ich mit. *Sie zuckt zusammen als ich seinen Vornamen ausspreche, doch sie nickt. Ihre Stimme klingt sogar sanft, als sie antwortet.* In Ordnung, Daisuke. Ich warte unten auf dich… *damit geht sie
zum Fahrstuhl, der immer noch auf der Etage ist. Ich warte bis die Türen sich hinter ihr geschlossen haben und wende mich an Satoshi.* Ich … du verstehst doch, dass ich mit ihr reden muss? Ich werde nicht lange brauchen.
/das hoffe ich zumindest/ *Er antwortet nicht, sieht mich nur wieder mit dieser abgrundtiefen Angst im Blick an.* Satoshi… bitte. *Ich weiß nicht, was ich ihm damit jetzt antue, ich kann es nur ahnen… aber ich muss einfach
reine Bahn machen, sonst leiden wir alle darunter.* Was ich vorhin gesagt habe, gilt immer noch. Daijobu? *Verdammt ich fühle mich total elend… - Warum? Warum musste sie hier auftauchen?*
Hiwatari Daijobu. *Meine Antwort kommt absolut mechanisch, ich -will nicht- dass er zu Harada geht, ich fühle mich alles andere
als wohl dabei die beiden alleine zu lassen. Nicht, dass ich Daisuke nicht traue oder ihm nicht glaube, es ist einfach, dass ich Angst habe, dass er sich aus lauter Mitleid vielleicht nochmal alles überlegt und zu ihr
zurückgeht. Sicher will er sie nicht weinen sehen - und das wird sie, das habe ich im Gefühl - und es ist soviel einfacher als bei mir zu bleiben, er muss nicht ständig Angst haben, mit irgendeiner unbedachten Bemerkung
unangenehme Erinnerungen zu wecken oder seiner Mutter klarmachen, dass sie den Gedanken an Enkelkinder vergessen kann... resolut rufe ich mich selbst zur Ordnung und streiche mir mit einem etwas zittrigen Atemzug die Haare aus
der Stirn, bevor ich alles an Kraft zusammenkratze das ich noch finden kann und meinem Aijin ein wackeliges Lächeln schenke bevor ich ihn in eine feste und mehr als nötige Umarmung ziehe. Nein, sowas darf ich nicht denken,
das ist unfair Daisuke gegenüber! Schliesslich ist er kein Feigling oder Lügner, er hat bis jetzt immer zu seinem Wort gestanden... warum sollte sich das also ausgerechnet jetzt ändern?* Ich ähm.. lass dir Zeit... schon gut
Itoshii... ich... soll ich die Tür offen lassen?* Ich habe das Gefühl, als ob alles für die Dauer eines Herzschlages den Atem anhalten würde, in dieser letzten Frage steckt -viel- mehr als man vermuten könnte, sie ist viel
mehr als sie nach außen hin aussieht, die wichtigste Frage überhaupt: `Kommst du zurück?´...und sein zärtliches, ein ganz kleines bisschen schimpfendes `Natürlich, ich hab ja keinen Schlüssel´ zeigt mir, dass er
verstanden hat, was ich meine... und dass die Frage eigentlich überflüssig gewesen wäre. Jetzt doch um einiges erleichtert löse ich mich wieder von ihm und die Widerwilligkeit, mit der er mich loslässt, lässt es mir warm
ums Herz werden. Zärtlich, und mit einem deutlich festeren Lächeln gebe ich ihm noch einen letzten Kuss bevor ich ihn sanft aber unmissverständlich Richtung Aufzug schiebe.* Ich warte auf dich.
Daisuke *Ich brauchte ihn gar nicht zu fragen, ich weiß, dass –nichts- in Ordnung ist, aber auch gar nichts. Das Lächeln, das
mir wohl vorgaukeln soll, dass er damit klar kommt, wenn ich jetzt zu Riku gehe, tut mir regelrecht weh. Als er mich dann fast schmerzhaft fest drückt versuche ich, alles an Liebe und Zuversicht in diese Umarmung zu legen, was
ich habe. Für –mich- gibt es keinen Zweifel, für wen ich mich entscheide, weil diese Entscheidung schon längst gefallen ist. Trotzdem verletzt es mich nicht, dass er nicht das absolut feste Vertrauen in unsere –erst so
kurze- Beziehung hat. Schließlich habe ich ihm, heute erst wieder, und das nicht zum ersten Mal… selbst gezeigt und auch gesagt, dass ich verwirrt bin. Rikus Auftauchen und meine sofortige Zusage, mit ihr zu reden wird ihn
erstmal ziemlich runtergezogen haben… ich kann das verstehen. Meine Frage, was passiert wenn Hiroki aus China wiederkommt war ja ganz ähnlich begründet. Das alles schießt mir durch den Kopf während ich ihn einfach
festhalte. Sein leises Zittern und die leicht brüchige Stimme, als er quasi fragt, ob er mich noch mal wiedersieht, - denn was anderes kann diese Frage nicht bedeuten, schließlich hat er ja eine Klingel – zeigen, wie sehr
er sich sorgt. Ich antworte bewusst etwas ruppig, irgendwie möchte ich der Situation die Bitterkeit nehmen. Und es wirkt. Als er mich - fast gegen meinen Willen – wieder freigibt, sieht er wesentlich weniger
niedergeschlagen aus. `Ich warte auf dich.’* Hai. *Während ich auf den Aufzug warte drehe ich mich noch mal zu ihm um. Ich würde ihn gerne noch einmal umarmen, aber ich habe Sorge, dass dann Riku unten warten kann, bis sie
schwarz wird… das leise `Pling’ der Aufzugtür ist im Moment auf meiner Unbeliebtheitsskala ganz oben. Seufzend steige ich ein und drücke die 1.* Überleg dir schon mal, was es zum Abendbrot gibt… *ich kann nicht
verhindern, dass sich schon wieder unkeusche Gedanken einschleichen und unwillkürlich huscht ein nettes, kleines, aufreizendes Grinsen über mein Gesicht* ... ich meine, zum Essen! Ja mata! *Die Türen gehen zu und abwärts
geht’s. Unten steht Riku im Hausflur und starrt auf die kleine Schmuckschatulle die sie schon wieder in ihrer Hand hält. Ich seufze leicht. Jetzt zu den weniger angenehmen Dingen… als sie mich sieht, steckt sie die
Schatulle hastig in in ihre Tasche und sieht mich groß an. Ehe sie etwas sagen kann, winke ich ihr und gehe zum Ausgang.* Wollen wir ein Stück zusammen gehen? *Sie nickt, und wir laufen einmal um den Campus herum. Dabei reden
wir nur belangloses Zeug, über ihre Fahrt, ob sie hier übernachten will, was sie nicht vorhat, ihre Rückfahrkarte hat sie schon gekauft. Aus verständlichen Gründen erleichtert mich das total. Sie sieht mich von der Seite
an. `Ich bin heute nur gekommen, weil ich dich sehen wollte…’ ich zucke leicht zusammen. Jetzt geht es also los… ich sehe unauffällig zum Uhrenturm vor dem Hauptgebäude. Schon eine Stunde vergangen, es wird auch Zeit!
Aber nicht hier, nicht mitten auf dem Vorplatz, wer weiß ob sie einen Gefühlsausbruch kriegt…* Lass uns in die Cafeteria gehen. *Sie nickt, und wenige Minuten später sitzen wir bei Tee und Kaffee und schweigen uns erstmal
an. Ich trinke einen Schluck und räuspere mich dann. Es hat keinen Sinn, hier herumzudrucksen, was gesagt werden muss ist klar. Und ich will Hiwatari nicht so lange warten lassen. Andererseits sollte ich aber vielleicht auch
auf Riku etwas Rücksicht nehmen. Entschlossen sehe ich sie an.* Wie kommt es… dass du, … ich meine, dein Sinneswandel? *Es hört sich leider nicht sehr einfühlsam an, aber ich bin auch nicht gerade gut drauf. Bevor ich
mich entschuldigen kann setzt sie zum Sprechen an.* Habt ihr… Hast du was mit ihm? *Ein leichter Unmut macht sich in mir breit. Ist das ihr einziges Problem? Wenn ich noch keinen Sex mit Satoshi hatte, ist es nicht so
schlimm? Dann hat sie noch eine Chance? Meine Antwort klingt schärfer als beabsichtigt.* Ich liebe ihn. *Sie schnaubt ein bisschen vor sich hin. `Na toll… so plötzlich stellt man also fest, dass man homosexuell ist? Oder
warst du nicht eher einsam, hattest keinen, und er hat dich angemacht, so wie er es früher schon immer versucht hat?’ Sie sieht mich fast flehend an. Aber ich kann ihr die Antwort, die sie hören will, nicht geben.* Riku,
ich habe vielleicht etwas sehr plötzlich –erkannt-, dass ich ihn will. Aber –gewollt- habe ich ihn, glaube ich, schon immer… nur dass es mir nicht bewusst war, weil ich ja dich hatte. Das klingt jetzt vielleicht fies,
aber was glaubst du denn, warum Sex bei uns – oder eher bei mir- nie so eine Rolle gespielt hat, wie bei anderen unseres Alters? Ich dachte schon, ich habe generell kein Interesse am Sex, aber … */Aber mit Satoshi kann ich
nicht genug davon bekommen, und dabei haben wir –es- noch nicht mal getan…/ Ich kann nicht verhindern, dass ich leicht rot anlaufe. Sie sieht mich zornig an. `Soll das heißen, du bist wirklich scharf auf ihn? Auf einen
–Mann-??’ Ich seufze und nicke, meine Finger spielen leicht nervös mit dem Löffel herum, aber ich sehe ihr voll in die Augen als ich ihr antworte.* Hai. Genau so sieht es aus, auch wenn es mehr ist als das. Ich…
*`Jaja ich weiß, du liebst ihn. Und er?’ Ich habe eigentlich keine Lust mehr, mich oder Satoshi zu rechtfertigen und mein Gesichtsausdruck wird das auch entsprechend widerspiegeln.* Bei ihm ist es ebenso. Ich glaube aber
nicht, dass ich dir Rechenschaft über meine oder seine Gefühle schuldig bin. *Sie sieht aus, als ob sie anfangen wollte zu weinen, reißt sich aber noch zusammen. Ich bewundere ihre Beherrschung, aber ihr nächster Satz
lässt ahnen, was in ihr vorgeht. Mit zitternder Stimme fragt sie `Und ich? Was ist mit meinen Gefühlen?’ Darauf weiß ich zuerst nicht, was ich erwidern soll. Sie hat jedes Recht auf ihre Gefühle, aber auf mich hat sie
doch deshalb keinen Anspruch? Ich weiß, die Antwort wird hart für sie, also versuche ich so sanft wie möglich zu sein.* Riku… Wir sind getrennt! –Du- hast unsere Beziehung beendet, wenn ich auch glaube, dass es das Beste
so war. Es konnte nicht gut gehen, und dafür kann keiner von uns was. `Doch! ER ist schuld. Er hat dich schon immer angebaggert und mit seinen Sprüchen verunsichert. Ich will dich wiederhaben, Daisuke. Vergiss ihn. Weißt du
nicht, was du deinen Eltern antust? Und was werden deine Freunde dazu sagen? Saehara, - oder meine Schwester?’ Ich seufze auf. Sie hat schon recht… das wird vielleicht etwas schwierig. Aber es als Druckmittel einzusetzen
ist unfair von ihr, entsprechend knapp fällt meine Antwort aus.* Das ist es mir wert! Ich liebe ihn und ich bleibe bei ihm, egal was passiert. *Eigentlich ist das Gespräch damit beendet, aber sie macht, was jedes Mädchen in
dieser Situation machen würde: Sie weint. Ich sitze hilflos da und sehe ihr dabei zu. Ich habe kein Taschentuch, das ich ihr geben könnte, also reiche ich ihr eine der Papierservietten. Unwillkürlich fällt mir die Szene
ein, als Satoshi mir sein Taschentuch geliehen hat, als ich um Risa geweint habe, weil sie mir gesagt hat, sie wolle nur gut Freund mit mir sein. Ich muss lächeln. So viele Erinnerungen, die immer wieder hochkommen, von so
vielen Gelegenheiten, wo er mir seine Zuneigung auf dem Silbertablett serviert hat … und ich es nicht registriert habe! Sie nimmt die Serviette und schluchzt noch ein bisschen hinein, dann hebt sie den Kopf.* Habe ich denn
gar keine Chance mehr, Daisuke? *Ihre verweinten Augen, das Zittern in ihrer Stimme und die Art, wie sie die Serviette zerknüllt sagen laut und deutlich, dass sie leidet. Aber ich kann ihr nicht helfen.* Tut mir leid, Riku. Es
ist wie es ist. Ich habe dazu nichts weiter zu sagen. *Sie steht langsam auf, blass, mit zusammengepressten Lippen. Offenbar hat sie erkannt, dass hier nichts mehr zu machen ist. Ihre Stimme klingt hart, als sie ihre Tasche
umhängt und sich von mir abwendet. `Dann geh doch zu deinem Hiwatari. Ich fahre nach Hause. Ich habe mir deinetwegen den ganzen Tag hier um die Ohren geschlagen! Aber gut, wie du meinst. Ich muss jetzt los - mein Zug geht um
sechs, und nein, du brauchst mich nicht zum Bahnhof zu bringen. Du –sollst- mich nicht zum Bahnhof bringen! Und komm mir nicht mit der Freunde-Schiene. Komm überhaupt nicht wieder zu mir!’ Damit verlässt sie hoch
erhobenen Hauptes die Cafeteria. Ich gehe ihr nicht nach. Der Abgang hat was theatralisches, ich will ihr die Pointe nicht verderben. Außerdem glaube ich, dass sie sich wieder abregt, wenn sie darüber nachdenkt. Sie ist nicht
dumm, und wir haben uns schließlich sehr gerne gehabt. Ich mag sie ja auch immer noch, aber… plötzlich wird mir klar, dass das, was ich für Liebe gehalten hatte, nur eine wirklich tiefe Freundschaft ist, denn meine
Gefühle für sie haben sich im Prinzip nicht geändert. Das, was ich für Satoshi empfinde ist jedoch ganz anders. Viel intensiver, schöner, -schmerzhafter- … Liebe halt. Dagegen kann man nichts machen – und ich
will es ja auch gar nicht! Ich will jetzt nur eines: Zurück zu ihm. Ich räume unsere Tassen in die Geschirrabgabe und mache mich schleunigst auf den Weg zu seiner Wohnung. Ich merke wie ich immer schneller gehe, je näher ich
seinem Haus komme, fühle mein Herz rascher schlagen, und das nicht nur vom schnellen Laufen. Im Fahrstuhl lehne ich mich an die Wand und atme erst ein paarmal tief durch, bevor ich auf die `4’ drücke, doch mein Herz klopft
immer noch wie verrückt. Zwei Stunden… hoffentlich ist Satoshi nicht schon vollkommen durchgedreht… ich weiß dass es –mir- auf jeden Fall so gehen würde, wenn er sich mit Hiroki getroffen hätte… oben angekommen gehe
ich langsam auf seine Appartementtür zu. Sie ist tatsächlich nur angelehnt, und ein wildes, heißes und alles andere auslöschende Glücksgefühl sprudelt in mir hoch, als ich die Hand auf den Türknopf lege.* Tadaima!!
Hiwatari *Seufzend schiele ich zum x-ten mal auf meine Armbanduhr. Schon fast zwei Stunden und immer noch kein Zeichen von
Daisuke... unruhig stehe ich auf und lasse den schweren Vorhang wieder zufallen, durch den ich die letzten paar Minuten nach unten in die Richtung aus die er kommen muss -wenn er denn kommt- gestarrt habe und mache mich
auf zur... hm was wohl, 73ten? 124ten? Kontrollrunde durch den abgedunkelten Raum. Und genau wie vor fünf Minuten, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, ist alles in bester Oordnung. Der Projektor wartet nur auf den
entscheidenden Knopfdruck, genau wie der CD-Player und durch das Kontrollfenster kann ich die Kerzen flackern sehen. Der Kirschgeruch -vermischt mit ein bisschen Limone- zieht bis in den kleinen, mit Technik vollgestopften
Kontrollraum, in dem ich hocke und darauf warte, dass Niwa unten vorbeigeht und ich alles ans Laufen bringen kann. Widerwillig nervös kontrolliere ich noch einmal, ob die Kühlakkus um den Ume auch noch schön kalt sind. Japp,
alles in bester Ordnung - was nicht verwunderlich ist, da diese Akkus zwölf Stunden lang kühlen können, Daisuke hat also noch viel Zeit, die er mit seiner Ex-freundin verbringen kann bevor der Ume Gefahr läuft, warm zu
werden. Der kurze Gedanke an Harada sticht unangenehm und schnell checke ich noch einmal die Einstellung der Konstellationen, um ja nicht in Versuchung zu kommen, nachzugrübeln. Während der Vorbereitungen war ich zu
beschäftigt um mir groß Gedanken zu machen, über was Harada und Daisuke wohl gerade sprechen - oder ob er vielleicht gerade bei mir im Flur steht, um mir endgültig lebe wohl zu sagen- aber jetzt, wo alles fertig ist... ich
seufze wieder. Die Idee mit dem Uni-eigenen Planetarium war mir schon heute nachmittag gekommen als es darum ging, was denn nun romantisch ist und was nicht. Eigentlich hatte ich daran gedacht, den Balkon für uns etwas
herzurichten, aber der Regen, der immer noch sanft herniedernieselt, hat diese Idee zunichte gemacht..* Sterne, Ume, Kerzen und Meeresrauschen... * der Reihe nach lasse ich meine Augen über die besagten `Objekte´ wandern. Ein
kurzer Anruf bei einem befreundeten Physikprofessor hat mir den Schlüssel zum Planetarium verschafft, sowie eine Kurzanleitung, wie alles funktioniert. Mein Generalschlüssel für die Aufbewahrungsräume in der Uni haben mich
mit einem tragbaren CD-Player, einer Entspannungs-CD mit Wassergeräuschen und einem guten Dutzend parfümierter, gut 30 cm hoher Kerzen versorgt, alles aus dem `Meditationsraum´ der Psychologen `geborgt´. Den Ume samt
Kühlakkus habe ich von zu Hause, genau wie die Wolldecke, die ich auf dem Planetariumsboden drapiert habe, nachdem ich die - Gott sei dank -nicht- angeschraubten - Stühle zur Seite geschafft hatte. Die großen Kissen, die
zwecks der Bequemlichkeit auf der Decke liegen hab ich ebenfalls unseren alternativen Psychos entwendet. Meine Augen wandern magisch angezogen wieder in Richtung Armbanduhr. Zwei stunden und Zwölf Minuten... ich kann es nicht
verhindern, die Sorge, dass das alles hier vielleicht doch umsonst war wächst mit jedem `Tick´ weiter. Nervös an meinen Fingerspitzen knabbernd, nehme ich wieder meinen Beobachtungsposten am Fenster ein und starre in die
trübe Nieselregensuppe, die auf die Wege plätschert. Mein Herz beschleunigt sich rasant, als ich eine geduckte Gestalt durch den Regen huschen sehe… die aber leider urplötzlich rechts abbiegt und in Richtung der
philosophischen Fakultät hastet. Meine Augenbrauen ziehen sich zusammen. Was, wenn Niwa das Physikgebäude einfach nicht findet? Er war noch nie in diesem Teil der Uni und weil ich die Überraschung nicht verderben wollte habe
ich nicht geschrieben -wo- er genau hinkommen soll, sondern nur Gebäude und Raumnummer auf einem Übersichtsplan der Uni eingekreist beziehungsweise notiert. Als ich an den Zettel denke, den ich direkt in Augenhöhe gegenüber
der Tür an die Wand geheftet habe, bekomme ich einen Schreck. Was ist, wenn er runtergefallen ist und Niwa ihn nicht sieht? Nachhder denkt er noch... naja ich weiss nicht, was er denkt aber vielleicht ist er sauer weil ich ja
gesagt hatte ich warte auf ihn und jetzt bin ich ja nicht da. Wenn er nach Hause geht sitze ich morgen noch hier und er ist dann bestimmt traurig oder wütend oder enttäuscht, -wenn er überhaupt wiedergekommen ist- verflucht
es sind jetzt fast zweieinhalb Stunden seit... ich vergesse vor lauter Schreck zu atmen - genau wie mich selber weiter in Panik zu versetzen - als ich eine zweite Gestalt durch den Regen kommen sehe... in direktem Kurs auf das
Gebäude zu in dem ich mich befinde... und die Gestalt hat einen durchsichtigen Regenschirm mit bunten Blotschen drauf dabei...* Daisuke... *Ich verharre noch eine Schrecksekunde lang unbeweglich am Fenster bis auch noch der
letzte Ton des geflüsterten Namens verklungen ist... dann muss ich mich am Vorhang festhalten, um vor lauter Eile, alles ja rechtzeitig fertig zu bekommen nicht über meine eigenen Füße zu fallen...*
Daisuke *Ich bekomme keine Antwort auf meine Rückmeldung.* Satoshi? *Entschlossen drücke ich die Tür auf. Die Wohnung ist
dunkel, im Flur ist allerdings eine Halogenleuchte an, die ihren Lichtkegel genau auf die der Tür gegenüberliegende Wand strahlt. Bevor ich noch den Schreck verdaut habe, dass die Wohnung anscheinend leer ist, sehe ich einen
Zettel der dort angebracht ist. „Komm bitte in das Gebäude, das ich dir auf dem Plan, der auf der Kommode liegt, eingezeichnet habe.“ Was hat das denn jetzt zu bedeuten? Musste er vielleicht plötzlich an die Uni, hat
jemand angerufen? Aber warum bestellt er mich da hin? Ratlos halte ich den Plan in der Hand. Das besagte Gebäude liegt neben dem Sportplatz, ich bin beim Joggen schon oft daran vorbeigelaufen. Das Schild vor der Tür steht mir
deutlich vor Augen: Astronomie, Astrophysik und Weltraumkunde… -was- um alles in der Welt tut Hiwatari da? An der Kommode lehnt der Plastikschirm. Da es noch regnet greife ich ihn mir. Ich bin zwar schon durchnässt, aber das
heißt ja nicht, dass ich deshalb Regen im Gesicht mögen muss. Unschlüssig sehe ich mich in der Wohnung um. Soll ich da wirklich hin? Immerhin kann es genauso gut sein, dass Hiwatari inzwischen auf dem Rückweg ist, ich weiß
ja nicht, wann er den Zettel geschrieben hat. Und wenn wir uns verpassen vertrödeln wir unnötig Zeit. Andererseits… ich kann hier nicht rumsitzen, also verlasse ich die Wohnung Richtung Fahrstuhl. DieTür ziehe ich zu. Der
Schlüssel lag nicht auf der Kommode, also gehe ich davon aus, dass er ihn dabei hat. Unten spanne ich den Schirm auf. Es regnet immer noch und langsam habe ich genug von diesem kalten Wasser in meinem Gesicht… Den Weg zur
Astrophysik ist relativ lang und ich fange schon wieder an zu rennen. Ich habe keine Lust mehr, auch nur noch eine Minute zu viel Zeit ohne Hiwatari zu verbringen. Kurz schießt mir Riku durch den Kopf, und dass sie jetzt schon
auf dem Heimweg im Zug sitzt… der Gedanke verflüchtigt sich schnell wieder. Ich habe jetzt ganz andere Probleme… wo ist Hiwatari? Pustend an dem Gebäude angekommen ziehe ich probehalber an der Eingangstür. Sie schwingt
mir widerstandslos entgegen. Ich trete ein und lausche. Es ist sehr ruhig, man hört weder Stimmen noch sonstige Geräusche. Ein Zettel an der Wand erregt meine Aufmerksamkeit, und ich trete näher. Es ist ein Pfeil nach links
darauf gezeichnet. Lächelnd, aber ein bisschen befremdet zupfe ich die Haftnotiz von der Wand und folge dem Pfeil. An einem abzweigenden Korridor finde ich eine weitere Klebenotiz mit Pfeil nach rechts, und so weiter. Nach
vier Zettelchen stehe ich vor einer großen Tür mit der Aufschrift `Planetarium’. Das ganze wird mir langsam unheimlich, dennoch lege ich die Hand auf die Klinke und drücke sie langsam runter. Die Tür ist offen und ich
stecke den Kopf hindurch. Der Saal ist dunkel, aber eine Menge Kerzen tauchen ihn in geheimnisvolle Licht-Schatten-Gebilde, und der sanfte Duft nach Kirschen und Limonen streichelt meine Nase. Endlich dämmert es mir und ein
glückliches Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus. /Sterne, Kerzen, Meeresrauschen, Ume…/* Satoshi??
Hiwatari Hai. *Er schreckt ganz leicht zusammen, als ich ihm unvermittelt von hinten die Arme um die Mitte schlinge und
meine Nase in seinen Haaren vergrabe. Ich seufze glücklich -und auch merklich erleichtert- auf, die pochende Schmerzen in meinem linken Knie, das ich mir in der Eile eben - die absolut unnötig war, zwei Knöpfe zu drücken
geht schließlich ziemlich schnell - am Türrahmen des Kontrollraumes angeschlagen habe sind ebenso plötzlich vergessen wie mein beinahe-Nervenzusammenbruch. Daisuke ist hier. Und das ist alles was zählt. Ich lehne meine
Wange sanft an seinen Kopf und sehe mir zum ersten mal in Ruhe den Raum an. Japp, die Idee war wirklich nicht schlecht... fast wie zur Erklärung flüstere ich ihm zärtlich ins Ohr* Für dich gibt es immer nur hundert Prozent,
und kein Promill weniger.... *und dann, mit einem bisschen Unsicherheit in der Stimme, denn ausser meinem Namen hat Daisuke ja noch gar nichts gesagt..* Gefällt es dir?
Daisuke *Ich starre sprachlos an die Decke, wo ein atemberaubender Sternenhimmel abgebildet ist. Die Kerzen sind keine Konkurrenz
für dieses Schauspiel, sie untermalen nur die unwirkliche und faszinierende Stimmung, die Satoshi hier gezaubert hat. Das sanfte Meeresrauschen, das aus allen Richtungen zu kommen scheint, der leichte Duft der Kerzen und vor
allem Satoshis Körper an meinem und seine dunkle, sanfte Stimme in meinem Ohr vervollständigen das Ganze zu einem absolut sinnlichen Erlebnis. Ich lehne mich nach hinten in seine Arme und wende leicht den Kopf zu ihm. Meine
Stimme ist ein Flüstern, ich will diesen Zauber nicht brechen…* Es ist perfekt.
Hiwatari *Ich lächele ihn glücklich an, bevor ich ganz sanft seine Lippen mit meinen streife und ihn dann langsam in Richtung
Decke und Ume ziehe* Dann passt es ja zu dir..* Ich kann mir nicht helfen, aber ich glaube, ich bin zum ersten Mal in meinem Leben richtig und rundherum glücklich. Zu wissen, dass ich Daisuke jetzt -wirklich- für mich habe,
dass meine `Erzrivalin´ Harada gegen -mich- verloren hat.. - Denn dass Daisuke nicht hier ist um mir Lebewohl zu sagen ist eigentlich klar - lässt Steine von meinem Herzen purzeln von deren Existenz ich nicht einmal etwas
-geahnt- hatte. Und so im Nachhinein bin ich sogar ganz froh darüber, dass Harada heute aufgetaucht ist und uns sozusagen `in flagranti´ erwischt hat, so hatten wir alles schnell hinter uns und ich kann der kleinen nagenden
Stimme, die ständig darauf beharrte, dass Harada eine Gefahr für mich ist -endlich- den rosa Zettel überreichen. Während Daisuke noch die Sterne anstaunt fülle ich schnell unsere Gläser und biete ihm eins an* Ume?
Daisuke *Ich setze mich im Schneidersitz auf die Decke und greife zu.* Arigato. *Satoshi setzt sich neben mich und hebt sein
Glas.* Auf uns? *Mit einem verlegenen Lächeln stoße ich mit ihm an.* Auf uns. Kampai. *Danach schweigen wir beide eine Weile. Dann und wann nippe ich an dem Wein und bewundere weiter das wundervolle Ambiente, dass Hiwatari
hier geschaffen hat. Dann lehne ich mich an ihn und greife seine freie Hand. Ich streiche leicht mit dem Daumen über seinen Handrücken und räuspere mich. Immer noch spreche ich sehr leise, es schiene mir unpassend, jetzt in
normaler Lautstärke zu reden.* Das war viel Arbeit… *Ich sehe ihm lächelnd in die Augen. Anscheinend hat er mir geglaubt, denn sonst hätte er sich sicher nicht so viel Mühe gemacht…
Hiwatari *Ich zucke leicht mit den Schultern während ich zärtlich mit seinen Fingern spiele.* Dein Gesichtsausdruck, als du
reingekommen bist war alle Arbeit mehr als wert. *Ich kichere leise und lasse meine Stimme absichtlich reichlich hochmütig klingen, meine Arme schlingen sich noch etwas enger um Daisuke und ich ziehe ihn sanft mit mir
runter, so dass wir richtig schön aneinandergekuschelt in den Kissen liegen und uns die `Sterne´ ansehen können* Außerdem muss ich mich ja ein bisschen ins Zeug legen damit du aller Welt erzählen kannst, was für einen
tollen, einfallsreichen und romantischen Lover du doch hast - schliesslich habe ich einen Ruf zu verlieren.
Daisuke *Mein Tonfall ist ebenfalls hochnäsig, als ich antworte.* Das war ja wieder klar.. alles nur Show. Was bin ich? Dein
PR-Manager? *Ich richte mich wieder auf und starre ihn grübelnd an. Da war doch noch was…* Plötzlich werfe ich mich auf ihn und starte eine heftige Kitzelattacke.* Ach jaa. Ich schulde dir ja noch was wegen `Daisusi’…
Er beherrscht sich wirklich musterhaft, allein seine etwas angespannte Kieferpartie zeigt, wie sehr er sich zusammenreißen muss… aber ich lasse nicht locker. Meine Finger sind überall und bald habe ich eine Stelle gleich
unter seinem Rippenbogen gefunden, bei der er doch etwas zuckt. Mit einem triumphierenden `ha!’ mache ich mich darüber her und er quiekt wirklich leise auf. Ich piekse noch ein paarmal in die Stelle, einfach weil ich dieses
Quieken todniedlich finde, was allerdings zur Folge hat dass er sich vehement wehrt und ich habe alle Hände voll zu tun, ihn abzuwehren. Schließlich gebe ich auf und lasse mich japsend auf ihn sinken. Jemanden zu
kitzeln und gleichzeitig festzuhalten ist höllisch anstrengend… und weil meine Lippen so schön passend an seinem Schlüsselbein gelandet sind, schiebe ich einfach den Träger seines Tanktops beiseite und fange an, daran
herumzunibbeln. Seine Arme, eigentlich schon bereit, nun mich zu malträtieren, schlingen sich um mich und ich seufze wohlig auf, als ich jetzt meine Wange an seine Schulter schmiege. Nach einer kleinen Weile rutsche ich ein
bisschen zur Seite und wende den Kopf, damit ich den Sternenhimmel wieder betrachten kann.* So könnte ich ewig liegen bleiben…
Hiwatari `Hmhm....*zu mehr als einem zustimmenden Brummen kann ich mich im Moment nicht durchringen, dazu fühle ich mich im
Moment noch viel zu sehr nach Satoshi-Pudding an. Ich kann wirklich nur hoffen das Daisuke die gesamte Tragweite seiner `am Schlüsselbein knabber´-Aktion niemals erfahren wird... Ich wäre ihm auf Gedeih und Verderb
ausgeliefert. Kitzelattacken kann ich bis zu einem gewissen Grad ja widerstehen, aber es gibt da so ein oder zwei Punkte bei denen mich schlagartig jedes koherente Denken verlässt und ich zu einer kleinen Pfütze zerschmelze.
Ich könnte mir nie wieder Scherzchen mit meinem Aijin erlauben sobald er einmal diese `Waffe´ entdeckt hätte... ein Gedanke, der mir die Nackenhaare hochstehen lässt. Ich -liebe- es Daisuke zu necken... er ist einfach so
todkawaii wenn er rot wird. Ganz zärtlich lasse ich meine Finger durch seine immer noch leicht regenfeuchten Zotteln wandern und fahre vorsichtig die einzelnen Linien seines Gesichtes ab.* Wunderschön... `Hai, finde ich auch.
Besonders Orion da drüben hab ich schon als Kind immer...´ *Ich kichere leise und zwicke ihn ganz zart in die Wange* Ich meinte eigentlich dich, Itoshii... aber die Sterne sind auch hübsch, ja.
Daisuke *Ich wende den Kopf zu ihm, obwohl es mir schrecklich peinlich ist, von ihm Komplimente zu bekommen. Sicher bin ich schon
wieder leicht rosa angehaucht, meine Wangen sind jedenfalls verdächtig warm.* Arigato. *Seine Augen glänzen im Halbdunkel und die Ponysträhnen, die ihm in die Stirn hängen, schimmern im sanften Kerzenlicht wie Seide.
Langsam hebe ich die Hand und lege sie an seine Wange, die andere Hand locker auf seine gelegt, die direkt neben mir auf der Decke ruht. Einen Moment bleiben wir so, regungslos. Es ist als ob die Zeit anhalten würde. Dann
beugt er sich zu mir und legt seine Lippen federleicht auf meine. Meine Hand immer noch an seiner Wange erwidere ich den Kuss ebenso sanft. Ich habe mich noch nie in meinem ganzen Leben so wohl gefühlt. Als er den Kuss ebenso
sacht wieder löst murmle ich, immer noch dicht an seinen Lippen.* Ok, ich revidiere meine Meinung. So wie –jetzt- könnte ich ewig weitermachen…
Hiwatari *Ich schmunzele ihn an und lehne meine Nasenspitze gegen seine* Hm, wirklich? Also, nicht dass ich was dagegen hätte,
ich könnte -Jahre- damit zubringen dich einfach nur anzuschauen oder... *ich lasse meine Lippen wieder hauchzart über seine wispern* ...zu küssen oder... *meine Lippen wandern genauso federzart über seine Wange bis hinunter
an die Linie von Ohr zu Kinn* …dich einfach nur zu liebkosen... aber eigentlich... *Ich lasse meine Zunge ganz kurz über den Punkt streichen wo sich Kiefer und Ohr treffen und dämpfe meine Stimme bis nur noch ein
heiser-verführerisches Flüstern zu hören ist* hatte ich noch ganz andere Sachen mit dir vor...
Daisuke *Automatisch schließen sich meine Augen bei seinen Berührungen und ich seufze wohlig. Mein Atem geht ein kleines
bisschen rascher als ich seine Zunge an meinem Ohr spüre und seine leise, raue Stimme höre. Meine Finger sind längst in seinen Nacken gewandert, kraulen ihn und ziehen ihn leicht zu mir, wobei ich seine Lippen wieder in
Reichweite von meinen bringe.* Ich kann meine Meinung auch gerne noch mal ändern.. *Kaum habe ich ausgesprochen, spüre ich seine Lippen auf meinen, und dieses Mal bleibt es nicht bei einem federzarten Kontakt – sobald
wir uns berühren teilen sich meine Lippen für ihn und der Kuss der folgt ist lang, stürmisch und voller Emotionen, die jetzt anscheinend alle auf einen Schlag frei werden.
Hiwatari *Willig lasse ich mich von Daisuke weiter runterziehen bis sich unsere Körper der ganzen Länge nach berühren. Den Kuss
breche ich dabei allerdings nicht, am liebsten würde ich nie wieder meine Lippen von seinen lösen, ich liebe es einfach viel zu sehr, seine Wärme, seinen Geschmack, seine Weichheit, als dass ich jemals wieder mit gutem
Gewissen davon ablassen könnte. Ich kann spüren wie sich unter mir seine Atmung beschleunigt und auch mir geht es nicht anders, mit jeder Minute kann ich spüren wie das Verlangen, ihm -noch- näher, noch intensiver mit ihm
zusammen zu sein, wächst und wächst. Schon wandern meine Finger zu seinem T-Shirt-Saum, selbst dieser winzige Haut-zu-Haut-Kontakt sendet warme und eindeutige Wellen an die wachsende Erregung zwischen meinen Schenkeln.
Daisuke zieht erwartungsvoll die Luft ein, als meine Finger hauchzart über seine Nippel streichen und unwillkürlich wird der Kuss hungriger. Aber bevor ich mich wieder ganz der körperlichen Seite meines Aijin widme, habe ich
noch etwas sehr Wichtiges für die emotionale Seite zu erledigen, so ungefähr der einzige Grund für mich, diesen Kuss zu brechen und meine Lippen stattdessen an sein Ohr zu führen.* Aishiteru...
Daisuke *Dieses Wort löst ein Gefühl in mir aus, das man nur mit grenzenlosem Glücklichsein beschreiben kann. Da ich ziemlich
sicher bin, dass meine Stimme mir jetzt versagen würde, nehme ich, statt zu antworten, sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn zärtlich und voller Inbrunst. Er antwortet ebenso zärtlich, schiebt seine Arme unter meinen
Rücken und drückt mich fest an sich. Meine Augen schließen sich selig als ich ihn so intensiv an mir spüre. Eigentlich wollte ich dieses Gefühl, ihm so absolut nahe zu sein, körperlich wie seelisch, noch ein paar
Augenblicke genießen, doch meine Hände haben andere Pläne und spazieren schon langsam seinen Rücken hinunter, streichen mit sanftem Druck links und rechts an seiner Wirbelsäule entlang tiefer und krabbeln schließlich
unter sein Shirt, um den gleichen Weg wieder aufwärts zu wandern. Bei der Berührung meiner Finger auf seiner bloßen Haut zieht Satoshi hörbar die Luft ein und seine Hände werden auch wieder tätig, was ich nun meinerseits
mit leisen Wonnelauten beantworte. Mein Herz schlägt –noch- ein wenig rascher. Ich denke dieses Mal werden wir den bewussten Schritt weiter gehen…
Hiwatari *Wenn ich eine Katze wäre würde ich jetzt schnurren was das Zeug hält, die Hände meines Aijins auf meiner nackten
Haut fühlen sich einfach -zu- gut an. Meine Lippen nutzen die Nähe zu seinem Ohr weidlich aus und ich knabbere, küsse und schlecke mich genüsslich und ausgiebig bis hinunter zu seinem Hals und Schlüsselbein. Meine Hände
wandern seinen Rücken hinab, bis sie auf seinen Hinterbacken zu liegen kommen. Als meine Finger anfangen, die beiden Hälften ganz sanft zu kneten spüre ich plötzlich ein ungeduldiges Ruckeln an meinem Shirt... nicht das
erste wie ich aus den kleinen frustrierten Lauten schließe die mein Koibito so von sich gibt. Lachend lasse ich ihn los, richte mich auf und entledige mich in einer fließenden Bewegung des störenden Kleidungsstückes, bevor
ich mich auf meine Unterarme gestützt wieder zu ihm herunterbeuge und ihn anschmunzele* Jaja, koibito no hentai... da gestehe ich dir schon romantisch meine Liebe unterm Sternenhimmel und was machst du? Gehst mir vollkommen
ungeniert an die Wäsche... * Mein Grinsen wird breiter und ich zwicke leicht mit den Zähnen durch das Shirt in seinen Nippel* … was habe ich mir da nur eingebrockt...
Daisuke *Meine geplante beleidigte Antwort geht in einem kleinen Keuchen unter als ich seine Zähne spüre, und ich schiebe ihn
ziemlich heftig von mir. Er guckt mich verdutzt-besorgt an. `Hat das weh getan?’ Ich schüttle nur energisch den Kopf und ziehe mir das Shirt mit einem Ruck vom Leib. Dann lehne ich mich zurück, was ihn wieder auf mich
sinken lässt.* Weitermachen? Onegai? *Er beugt sich mit einem leicht amüsierten Grinsen wieder über mich. `Sag ich doch… Hentai!’* Statt einer Antwort schiebe ich nur meine Hände leicht unter seinen Hosenbund und
drücke ihn an mich. Das kleine lustvolle Aufseufzen kommt nun eindeutig aus unser –beider- Kehlen und grinsend flüstere ich ihm zu* Ich bekenne mich schuldig… und bewundere, dass du so absolut beherrscht bist…
Hiwatari *Liebevoll lasse ich meine Nasenspitze durch sein Haar ruffeln und chuckle leise* Ja, wirklich außergewöhnlich ne... hm
mach das nochmal onegai... *Genüsslich schließe ich die Augen und halte ganz still, als seine Lippen zärtlich meinen Hals entlangwandern und ich zucke leicht zusammen, als er einen besonders kitzligen Punkt mit seinem Atem
streift* ...hihihi nicht da das kitzelt, ein Stückchen tief... *Der Rest des Satzes verschwindet hinter lustvoll geschlossenen Lidern und hochstehenden Nackenhärchen als Daisukes Lippen diesen einen kleinen Punkt an meinem
Schlüsselbein finden, der mich definitiv jede Beherrschung verlieren lässt und unwillkürlich presse ich mich mit einem heiseren kleinen Aufstöhnen fester an ihn* Ni..nicht da ... *Seine Zunge kommt kurz zum vorschein und es
schüttelt mich am ganzen Körper* brrrrrr....klei... *Seine Zähne zwicken kurz zu bevor seine Lippen wieder federlicht über meine Haut gleiten und mit einer Mischung aus Lachen und Stöhnen befreie ich mich aus seiner
Umarmung und mache, dass ich erst mal ein paar Zentimeterchen wegkomme* Kleines Biest.... *das `Biest´ kommt inbrünstig, aber liebevoll und ich bin eigentlich schon wieder versöhnt als er sich plötzlich hart unter mir
aufbäumt und ich lasse meine Hand nur noch ganz sanft über seine deutlich spürbare Erregung streifen, die ich vorher einmal ordentlich gedrückt hatte. Mein Amusement ist deutlich, als ich schmunzelnd einen Finger vor seiner
Nase wackeln lasse* Spiel nicht mit Sachen, von denen du nichts verstehst...
Daisuke Was hast du denn? *Ich blicke ihm unschuldig in die Augen, bevor ich seine Hand greife, die noch vor meinem Gesicht
herumschwebt und die Innenfläche küsse. Sein Grinsen wird zu einem verzückten Lächeln, als ich mich über sein Handgelenk an der Innenseite seines Armes emporarbeite. An der Stelle, wo der Arm diese kleine Falte zur
Achselhöhle macht halte ich kurz inne um leicht an der Haut zu saugen, was ihm ein gehauchtes `hmmmmhhh’ entlockt,… dann steuern meine Lippen zielstrebig wieder die Region an seinem Schlüsselbein an, die eben diese
interessante Reaktion hervorgerufen hat, als ich sie mit Zunge und Lippen liebkost habe. Ich mache bewusst langsam, damit er Gelegenheit hat, mich aufzuhalten, sollte es ihm wirklich nicht gefallen, doch er hält still und so
mache ich weiter. Zuerst lasse ich nur meine Lippen sanft an dem Knochen entlang gleiten, der sich unter der glatten Haut abzeichnet. Ich spüre und höre, wie sich auf einmal seine Atmung beschleunigt und ein Lächeln
erscheint auf meinem Gesicht als ich langsam mit meiner Zunge an exakt dieser Stelle entlangfahre, die dieses raschere Atmen bewirkt hat. Seine Hände schließen sich fester um meine Hinterbacken und seine Hüfte macht diesen
intensiven kleinen Ruck, der mich gerade eben schonmal hat aufstöhnen lassen, dann greift er fast grob nach meinem Haar und zieht mein Gesicht zu seinem.* Ich hab gesagt, -nicht- da… *Kaum hat er ausgesprochen, finde ich
mich in einem Kuss wieder, der mir direkt in den Bauch – und tiefere Regionen - fährt.*
Hiwatari *Ich hoffe ich habe ihm nicht irgendwie wehgetan -egal ob durch meinen festen Griff in seinen Haaren oder durch die
Tatsache, dass ich ihn ziemlich unsanft von weiteren Liebkosungen abgehalten habe - und mir fällt ein Stein vom Herzen, als er meinen Kuss genauso leidenschaftlich erwidert wie vorher. Offensichtlich ist er nicht böse auf
mich... trotzdem habe ich den Eindruck als sollte ich ihm meine `Abneigung´ gegen Berührungen an dieser Stelle vielleicht doch besser erklären. Und sei es auch nur, damit er beim nächsten Mal weiß, worauf er sich
einlässt. Ich schmunzele ihn neckisch aber doch mit einem Unterton von Ernst an während ich seine Hand nehme und die Finger sanft über diesen kleinen Soft spot von mir führe* -Der- Punkt ist nur für Fortgeschrittene,
Koibito... mit meiner so gelobten Beherrschung ist es da nämlich nicht mehr weit her, und ich will dir nicht wehtun. Im Moment.... *ich nibbele ganz zart an seiner Unterlippe und lecke sanft darüber* ..solltest du diese
Honiglippen lieber auf ungefährlichere Gegenden konzentrieren...
Daisuke *Etwas verwundert, wie ernst er auf einmal klingt, nicke ich folgsam.* Hai. Wakarimashita. *Trotzdem haben seine Worte
mich neugierig gemacht und auch ein wenig das Verlangen angestachelt, endlich ein wenig konkreter zur Sache zu gehen… mittlerweile bin ich mehr als nur ein bisschen erregt und egal wie und was hier gefährlich ist – ich
will mehr von ihm als Küsse. Ich ruckle mich unter ihm hervor und ziehe mir mit den Worten `ich hoffe doch hier taucht jetzt nicht noch irgendwer auf…’ mir nichts dir nichts die Jeans und auch gleich die Shorts aus. Sodann
mache ich mich daran, den Knöpfen seiner Hose zu Leibe zu rücken, als er meine Hand ergreift. Wieder hat er diesen ernsthaften Gesichtsausdruck. `Wenn du auch nur die kleinsten Bedenken hast ob du schon zu mehr bereit bist
als wir bisher gemacht haben, solltest du das jetzt nicht tun… -ich- habe keine… aber ich kann dir nicht garantieren, dass ich stoppen kann falls du es dir anders überlegst…’ statt einer Antwort streife ich einfach
seine Hose über seine Hüften nach unten und lege dann die Hand in seinen Nacken, um ihn tief zu küssen. /Ich bin mehr als bereit, mein Liebster…/*
Hiwatari *Das Gehirn zwischen meinen Beinen sagt mir eindringlich, dass dieser Kuss als Antwort ja wohl ausreicht und ich erwidere
Daisukes Kuss hungrig während ich ihn wieder mit mir zurück in die Kissen ziehe. Es erfordert jetzt schon eine ganze Menge an Zurückhaltung, ihn nicht hier und jetzt und ohne Vorwarnung oder Vorbereitung zu nehmen, k´so,
ich meine, -das- hier ist der Kerl, der der Hauptdarsteller in jedem feuchten Traum war, den ich jemals hatte! Verständlich, dass ich -mehr- als nur scharf darauf bin einige der Dinge aus meinem Träumen auch in Wirklichkeit
mit ihm zu tun nicht wahr? Und trotzdem... Daisuke ist nicht einfach ein hübsches kleines Spielzeug mit dem ich ohne Rücksicht auf Verluste machen kann, was ich will. Er bedeutet mir unendlich viel mehr... und er ist noch
Jungfrau, zumindest was das angeht was ich hier mit ihm vorhabe. Also ist zumindest ein gewisses Maß an Vorsicht angeraten und ich reiße mich zusammen, während ich zärtlich seinen Körper abwechselnd mit Händen und Lippen
liebkose um ihn `unempfindlicher´ für die Dinge zu machen von denen ich aus Erfahrung weiß, dass sie eine ganze Weile unangenehm sein werden bevor man sie wirklich genießen kann. Mit einem letzten Zungenschlag über die
Spitze lasse ich wieder von seiner Erregung ab und das gierig-entäuschte Wimmern, das ihm entwischt bevor ich seinen Mund wieder plündere zeigt mir, dass es jetzt okay ist ein wenig weiter zu gehen. Blind aber zielsicher
taste ich nach dem Tübchen mit Gleitmittel, das ich zwischen den Kissen deponiert habe und benetze mir meine Finger gründlich und alles andere als sparsam ohne den Kuss dabei zu brechen. Eine Hand liebkost weiter seinen
Schaft während die andere langsam zwischen seine Schenkel gleitet und - nach einigem teasen - vorsichtig damit beginnt, ihn für etwas Größeres als ein oder zwei Finger vorzubereiten.*
Daisuke *Als ich seine Finger zuerst sehr vorsichtig, dann aber deutlich forscher in mir spüre, und sie sich dann auch noch
ziemlich deutlich spreizen, spannen sich unwillkürlich meine Muskeln hart an. Das Gefühl ist ziemlich beängstigend… Ich halte unwillkürlich den Atem an und er hält sofort inne und bedeckt mein Gesicht mit beruhigenden
kleinen Federküsschen, bis ich mich wieder entspanne. Seine Hand an meinem Glied streichelt mich jetzt wieder intensiver, und erneut flammt das Verlangen in mir auf. Das unangenehme Gefühl wird von kleinen Lust-Wellen
überdeckt als er –diesmal zuerst wieder langsam- damit weitermacht, mich zu dehnen. Es ist jetzt nicht mehr ganz so unangenehm, und hin und hergerissen zwischen leisem Unbehagen und der Entschlossenheit, es endlich
–richtig- mit ihm zu tun keuche ich todesmutig an seinen Lippen ein heiseres `mehr’ hervor… als er zögert dränge ich mich seinen Fingern in mir entgegen.* Mach schon…
Hiwatari *Ich lache leise über soviel Forschheit und lasse -etwas weniger vorsichtig als die anderen beiden - auch noch einen
dritten Finger in ihn gleiten, was er mit einem abrupten Aufkeuchen quittiert. Sanft aber nachdrücklich mache ich ungerührt damit weiter ihn vorzubereiten, dass ihm der dritte Finger nicht gerade angenehm war ist klar zu
sehen.* Keine unnötige Eile itoshii, glaub mir, jede Minute die jetzt fehlt, bereust du nachher zutiefst.* Er sieht mich ein kleines bisschen verlegen an und ich küsse ihn zuerst zärtlich, dann immer fordernder und tiefer
bis ich merke, dass er sich ganz auf den Kuss zu konzentrieren scheint, denn ich bekomme keinerlei Geräusch des Protestes als ich `klammheimlich´ meine Hand von seiner Erregung zurückziehe, um meine eigene ausgiebig mit Lube
zu bedecken... - was eine Herausforderung an sich ist, Daisuke lässt mich schließlich alles andere als kalt und ich muss mich zusammenreißen, um bei dem Kontakt von Hand und Glied diese kleine making-out Session nicht zu
einem... ähm, `frühzeitigen´ Ende zu bringen. Als ich abrubt den Kuss breche und Daisuke doch reichlich unsanft in einen rosa Nippel beiße, keucht er hart auf und drückt den Rücken durch, eine Mischung aus Lust und einem
kleinen bisschen Schmerz auf seinem Gesicht, seine Hände fest in meine Haare geklammert... und alles in allem viel zu abgelenkt um den unvermeidbaren Schmerz zur Kenntnis zu nehmen als ich vorsichtig aber entschlossen in
ihn eindringe.*
Daisuke *Mit dem liebevollen Kuss mit dem er mich völlig zu Wachs in seinen Händen werden lässt gelingt es ihm, mich von den
leicht befremdlichen Sinneseindrücken an meiner Hinterseite abzulenken. Ich antworte leidenschaftlich, der Overflow an Empfindungen lässt mich Halt in seinen Haaren suchen und ich nehme überdeutlich das Gefühl von seiner
Haut an meiner, seinen Geruch nach meinem Duschgel, dem Shampoo und jetzt einem bisschen Schweiß, seinen Geschmack nach Ume auf meiner Zunge… und letztlich die Präsenz seiner Finger in mir, die mich immer noch und jetzt
noch intensiver – auf ihn vorbereiten, wahr. Ohne Vorwarnung umschließen seine Lippen meine Brustwarze und er beißt ziemlich heftig zu, ein Schmerz, gemischt mit Lust, der direkt zwischen meine Beine fährt und mich
aufstöhnen lässt durchzuckt mich, als ich einen anderen, schärferen Schmerz zwischen meinen Hinterbacken spüre und hilflos wimmere. Meine Hände greifen hart zu und ich zerre ihn an seinen Haaren zu mir hoch, will mehr von
seinen Lippen, mehr von diesem Kuss der es erreichen wird, dass ich das reißende Ziehen in meinem Unterleib ertrage. Unwillkürlich habe ich die Lider fest zusammengepresst, versuche tief zu atmen und mich zu entspannen,
doch es wird ein Keuchen daraus. Aber ich will nicht dass er, aus Angst ich könnte es nicht ertragen, aufhört. Ich kann es ertragen. Ich –will- es ertragen… alleine das Gefühl ganz eins mit ihm zu sein macht es schon
leichter, den Schmerz auszuhalten… der im übrigen gerade im Begriff ist, deutlich nachzulassen, als er, jetzt vollkommen in mir versenkt, still hält. Sein Murmeln klingt beruhigend, tröstend. `Es wird gleich besser. Bist
du ok, Daisuke?’ Ich nicke. Dann, in der Sorge, er könnte ein Nicken nicht als ausreichende Ermutigung ansehen, zwinge ich mich rau zu flüstern* Mach einfach weiter… es - … ist ok… *jetzt wo ich mich langsam an ihn in
mir gewöhne und die Anspannung nachlässt, meldet sich wieder ein heißes kleines Verlangen das unaufhaltsam größer wird. Meine Augen sind geschlossen, aber nicht mehr zugekniffen, und mein Atem geht nicht mehr abgehackt vor
Pein, sondern heftig vor Lust in Erwartung dessen, was Satoshi mit mir tun wird…* Ich gehöre dir. Mach mit mir was du willst…
Hiwatari *Ich lache leise bei diesem Satz der sich ein bisschen nach schlechter Soap-Opera anhört - auch wenn ich weiß, dass er
hier vollkommen ernst gemeint ist - und küsse mich zärtlich über sein Gesicht* weißt du, ich liebe diese dramatische Ader an dir... *Ich schnurre zärtlich in sein Ohr und versuche ihn mit Liebkosungen und
Streicheleinheiten dazu zu bringen sich noch mehr zu entspannen, denn wenn ich mich jetzt bewege wird es ihm wehtun, er ist zwar schon bei weitem nicht mehr so verkrampft wie am Anfang aber immer noch ein Stück davon weg um
bei unserem `Akt´ wirklich Lust empfinden zu können. Ich will ihn dazu bringen sich noch ein bisschen zu entspannen - und mich auch. Daisuke kann wirklich froh sein dass die Abneigung, ihm irgendwie weh zu tun so tief in mir
verankert ist, er ist so eng und heiß und so wunderschön wie er da unter mir liegt, die Augen geschlossen, seine roten Wangen und leicht geöffneten, kussfeuchten Lippen und ich will alles, nur nicht mehr stillhalten müssen
aber ich beiße die Zähne zusammen während ich merke wie sich mein Gehirn allmählich komplett verabschiedet und flüstere zwischen hungrigen Küssen kleine, dumme Kosenamen in sein Ohr bis ich spüre wie seine Muskeln
sich endgültig lockern und er seine augen öffnet um mich fragend anzusehen. Erst dann, als ich wirklich sicher bin dass Lust Schmerz überwiegt und er schon bald vergessen haben wird dass es jemals unangenehn war, mich in ihm
zu spüren bewege ich sanft meine Hüften, zuerst langsam und kaum spürbar, dann deutlich intensiver werdend... und als ich mit dem ersten, wirklich ernsthaften Stoß diesen kleinen empfindlichen Punkt in Daisuke treffe und er
sich mir mit vor Überraschung und Lust geweiteten Augen entgegendrückt muss ich mir wirklich kurz Krads Gesicht vor Augen rufen um nicht auf der Stelle zu kommen. Innerlich muss ich lächeln. Dass Daisuke -so- eine
Wirkung auf mich haben könnte hatte ich mir allerdings nicht gedacht... nicht, dass es mich sonderlich stört.*
Daisuke *Während dieses unglaublich intensive Gefühl noch in mir nachhallt merke ich, dass sich meine Beine ganz von selbst um
Satoshis Hüften geschlungen haben. Ich hole zitternd Luft, wünsche mir nichts mehr, als dass er genau dasselbe noch einmal tut..* mou ichidou… *meine Hände umfassen seine Pobacken und ich ziehe ihn fester an mich, hebe
mich ihm entgegen. Sein Atem geht heftig, sein lustverhangener Blick lässt mich ahnen, wie sehr er sich beherrschen muss… aber ich will ja gar nicht, dass er sich beherrscht. Sein Anblick alleine reicht fast aus dass ich
komme, und wenn er nur noch ein- zweimal diesen Zauberpunkt treffen würde… er hat sich auf seine Ellbogen gestützt und bewegt sich wieder langsamer.. sicher um selber wieder etwas runterzukommen – ich richte mich leicht
auf und küsse harsch seine Lippen bevor ich mit meiner Zunge an seinem Hals herabgleite. Bevor er registriert was ich vorhabe lasse ich Lippen und Zunge sich an jener bewussten Stelle tummeln, vor der er mich gewarnt hat –
und es durchfährt ihn wie ein Stromschlag. Mit einem kleinen knurrenden Stöhnen schiebt er die Hände unter meine Hüften und hebt mich an, ich stemme abrupt die Fersen in den Boden als er mit den nächsten Stößen tief in
mir den Beginn des Feuerwerk auslöst, das ich so herbeisehne.. bei jedem Eindringen stoße ich einen kleinen keuchenden Schrei aus, der ihn jedesmal noch mehr anzutreiben scheint, denn er stützt seine Stirn an meine Schulter
und ich kann seine keuchenden Atemzüge hören, als er härter und immer härter in mich stößt. `Oh Gott,.. aijin .. ich …’ seine Hand umfasst hart meine Erregung und pumpt synchron zu seinen Stößen. Das ist endgültig
zuviel für mich und mit einem heftigen Schaudern spanne ich mich ein letztes Mal hart an, bevor ich mit einem tiefen Stöhnen den Kopf zurückwerfe und meine Nägel tief in seine Schultern kralle, als der Orgasmus mich
überrollt.*
Hiwatari *Noch immer schaudernd versuche ich verbissen auch noch die letzten grünen Wirbel und Sternchen die meinen Sehsinn im
Moment zu ersetzen scheinen wegzublinzeln und dann doch erst einmal nachzusehen wo ich eigentlich bin..* Scheiss auf das wo, -wer- bin ich? *Irgend jemand lacht leise und atemlos und ich spüre sanfte Hände in meinen Haaren.
`Mein aijin bist du, ist doch klar.´ Und dann, mit einem Hauch Besorgnis in der Stimme.´ `Ne Satoshi, lebst du noch?´*Nein.* Meine Stimme ist ein heiseres Krächzen, mein Hals fühlt sich an, als hätte ich irgendwas laut
geschrien oder so. Ich lasse meine Augen noch geschlossen, auch wenn das Blinken und Blitzen mittlerweile ein wenig nachgelassen hat.* So gut wie ich mich fühle, muss ich tot und im Himmel sein... *füge ich noch als
Erklärung zu der frage ob ich noch lebe hinzu und riskiere jetzt doch einen Blick in das verschwitzte, erschöpfte, grinsende und durch und durch glücklich aussehende Gesicht meines aijin. Hello Pretty...
Daisuke Hello darling *Ich kriege das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Wenn mir irgendjemand erzählt hätte, was für ein absolutes
Wahnsinnserlebnis das ist.. ich glaube nicht, dass ich so viel Zeit mit einer Frau verschwendet hätte. Meine Arme schlingen sich um Satoshi, der erschöpft den Kopf wieder an meine Schulter bettet. `Das war tausendmal
anstrengender als 40 Bahnen schwimmen…’ leicht grinsend tätschle ich seinen Rücken.* Aber auch tausendmal besser… *Ich hauche einen Kuss auf sein Ohr, was ihn erschaudern lässt.* Da hast du was angestellt – das will
ich jetzt immer von dir haben… naja jedenfalls oft…
Hiwatari *Ich lache leise und mache es mir gemütlich* Wusste ichs doch, hinter diesen großen treuseligen braven Augen steckt ein
hemmungsloser sexsüchtiger Hentai... bei -wem- genau muss man sich nochmal bedanken wenn einem ein Herzenswunsch erfüllt wird? Iek, nicht kitzeln, das ist gemein wenn ich mich nicht wehren kann... `echt?´ Bei dem
hinterhältigen Ton hebe ich alarmiert meinen Kopf..* Oh nein das wirst... Daiiisuke!! *Ehe ich michs versehe hat er ruckartig unsere Positionen vertauscht und gräbt jetzt mit wahrer Begeisterung auf mir sitzend seine
Fingerspitzen in meine ungeschützten Seiten* Biest..haha...höö...höör auf...!! Also die Position hat ja auch was...was Dais...onegai! Ya..yamete... haha.. hör auf oder.. oder.. ich fass dich nie wieder an!! *Diese mit
letzter Kraft zwischen den einzelnen Lachattacken rausgebrüllte `Drohung´ verfehlt ihre Wirkung nicht und schlagartig verschwinden die Finger von meinen Seiten. `Echt?´ Diesmal gespielt ängstlich und ich kann die
Schmolllippen auch mit geschlossenen Augen schon deutlich vor mir sehen.* Echt. *Ich mildere die Vehemenz dieser Antwort ein bisschen ab indem ich meinen Aijin wieder zu mir runterziehe - wobei ich gut darauf achte seine beiden
Hände wieder in meinem Nacken zu platzieren - und meinen Kopf wieder an seine Schulter schmiege, wenn auch diesmal -er- auf mir liegt* Naja, zumindestens nicht, solange bist du von deinem postcoitalen High runter bist...und
ich mich wieder erholt habe.
Daisuke *Wieder etwas friedlicher knabbere ich zufrieden an seinem Ohrläppchen. Ein sanftes Schnurren dringt aus meiner Kehle,
während meine Finger jetzt nur noch genüsslich seinen Nacken kraulen.* Und… wie lange dauert das so im allgemeinen? *Das gequälte Stöhnen, dass aus meiner Halsbeuge dringt, in die Satoshi wohlig sein Gesicht gepresst hat,
als ich mit dem Kraulen angefangen habe, reizt mich zum Lachen.* Was denn? Du bist doch noch jung… das kann doch nicht so lange dauern, oder? *Ich ruckle mich auf ihm zurecht und taste nach einer Decke, denn mir wird leicht
kühl. Dabei gerät mir das Fläschchen mit dem Gleitmittel zwischen die Finger und ich grinse fies, als ich es prüfend gegen das Licht einer Kerze halte.* Hm. Da ist auch noch genug drin… gut zu wissen… *Satoshi, jetzt
doch fürchtend, endgültig um seine Entspannungsphase gebracht zu werden, schnappt sich die Flasche und steckt sie unter sein Kissen. Dann greift –er- die Decke, die ich schon wieder vergessen habe und zieht sie über uns.
`Kusch! Platz aus!’ Gehorsam rücke ich an seine Seite und schmiege mich an ihn, einen Arm quer über ihn gelegt.* Hai… mach ich mach ich… *Die Euphorie weicht einer tiefen Zufriedenheit und ein warmes glückliches
Gefühl breitet sich von meinem Bauch auf den ganzen Körper aus. Ich habe das Gefühl ich müsste im Halbdunkel leuchten, so intensiv ist die Empfindung. Unwillkürlich rücke ich noch etwas näher bis ich halb auf ihm liege
und seufze tief auf. Satoshis Arm liegt auf meinem Rücken, und ich kann seinen Herzschlag hören. Eine angenehme schläfrige Wärme erfüllt mich und ich wende den Kopf, um den Sternenhimmel noch einmal zu betrachten, während
ich schon merke, wie mir die Augen zufallen wollen.* Perfekt.. einfach perfekt…
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