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Eros Pakt III - Licht back Teil: 3/? (1. Eros-Pakt 2.Pakt mit Heero 3. Licht) Serie: GW Autor: IgraÃnne ab Ayrn (Ich ^-^v) Email: IgrainneabAyrn@aol.com Disclaimer: *schluchz* die Jungs gehören mir nicht! *schluchz* Und ich darf und will damit auch kein Geld machen! #oh, armes Ding! Komm ich tröst' dich!# *Musetröstetautorin* Kommentar: Es freut mich dass anscheinend so viele auf diese Fortsetzung des EP gewartet haben. Ich hoffe ich kann die Forderungen erfüllen und wünsche euch viel Spaß dabei. Warnungen: christliche Blasphemie??? Ich widme diesen Teil all jenen, die den Mut haben hinter nur allzu vertraute Fassaden zu sehen. Ich widme ihn denen die noch auf der Suche sind, und denen die schon fündig geworden sind. "Lasst uns unsere Stimm erheben, unser Blut vergießen und uns trotzen, denn damit künden wir eine Neuerschaffung unserer Welt an!" oO@Oo###oO@O Ich erwachte. Langsam, wie das langsame auftriebhafte Auftauchen aus einem tiefen Wasser. Doch ich fühlte mich weder leicht, noch schwerelos. Im Gegenteil, auf meinem Körper lastete ein Gewicht. Ein warmes Gewicht, das angenehm schwer meinen gesamten Körper zu bedecken schien. Langsam hob ich meine schweren Lider und öffnete die Augen. Ein dunkler Haarschopf ruhte an meiner Schulter und erst jetzt bemerkte ich die feinen Haarspitzen, die meine Wange kitzelten und den heißen Atem, der wie eine Liebkosung aus Samt und Seide meine bloße Schulter streifte. [1] Doch auf einmal hob sich dieser Kopf und blaue Augen sahen mich voller Liebe und Zärtlichkeit an. "Du bist ja wach,... Koi." Dieses eine Wort: ‚Koi' ‚Geliebter' Es war wie ein Schlag ins Gesicht. Plötzlich spürte ich nicht nur kitzelnde Haarspitzen oder warmen Atem. Aufeinander, eng aneinander geschmiegt, vollkommen nackt. Hatte nicht auch ich Lust und Verlangen empfunden, war es nicht eine Erlösung gewesen? Ein ewig erscheinender Kreislauf. Wie der Kreislauf des Lebens. Ich war nicht mehr alleine in diesem Kreislauf. Heero hatte sich unaufhörlich in mein Leben gedrängt und war nun, schon am nächsten Morgen, nicht mehr wirklich daraus wegzudenken. Ich umschlang ihn mit beiden Armen und presste mich an ihn wie ein Ertrinkender. Wie ein Kind auf der Suche nach Schutz. Durch meine Schluchzer und den darauf folgenden Schluckauf hörte ich seine Stimme. Fest und beruhigend. Wie eine sichere Festung in einem Sturm, eine feste, unerschütterliche Komponente. "Sh, sh. Koi. Ist ja gut. Ich bin da. Sh, nicht mehr weinen." Seltsamerweise beruhigten mich diese geflüsterten Worte und seine großen Hände, die sanft über mich strichen tatsächlich und der Fluss versiegte. Irgendwann sah ich zögernd auf und sah ihm ins Gesicht. Liebe und Zärtlichkeit war alles was ich dort entdecken konnte, aber kein Bedauern. Wir hatten die letzte Nacht zusammen verbracht und wenn ich Heero so ansah, würde ich ab jetzt wohl keine Nacht mehr wirklich alleine verbringen. Eine seltsame Stille breitete sich über uns aus, wie eine Decke. Seine Finger streichelten sanft mein Gesicht. Dann urplötzlich küsste er mich kurz und drängend auf den Mund, dann erhob er sich, schnappte seine Kleider und verschwand mit einem: "Ich geh nur schnell unter die Dusche." in Richtung oberes Stockwerk. Ich lag immer noch da, ausgebreitet auf den zottligen Teppich und kam mir plötzlich wie bestellt und nicht abgeholt vor. Kalte Morgenluft streifte meinen bloßen Körper und ich beeilte mich aufzustehen und in meine Kleider zu schlüpfen die alle auf einem Haufen neben dem kleinen Beistelltisch lagen auf dem zwei herunter gebrannte Kerzenstummel ihrer Zukunft als Müll entgegensahen. Ich zitterte leicht als ich die Knöpfe am Kragen meines Priestergewandes schloss. Allzu stark war noch die Erinnerung an die selben Hände, die den schwarzen Stoff öffneten um all seine verborgenen Geheimnisse einem anderen zu offenbaren. Ich ging in die Küche und machte mechanisch Frühstück, als wäre nichts geschehen. Aber meine Hände zitterten noch immer. Und sobald ich an den Grund dafür dachte wurde mir schwindlig. Als der Tisch fertig gedeckt war (so viel zum Decken hatte wir ja nicht) setzte ich mich auf eine der beiden Stühle, faltete die Hände und senkte den Kopf. Wie würde es jetzt weitergehen? Ich hörte wie Heero die Treppe herunter kam. Er lächelte mich an, dann setzte er sich immer noch glücklich grinsend mir gegenüber und schenkte sich Tee ein. "Heero?" Er schluckte rasch und sah mich dann fragend an. "Ja, Koi?" Ich bemerkte wie mein Gesicht sich verzerrte. Dieses Wort war wie eine Ohrfeige in mein vor Scham gerötetes Gesicht. "Nenn mich nicht so!", fauchte ich ihn an. Heero starrte mich für wenige Sekunden sehr verwirrt an, dann stellte er seine Teetasse in aller Ruhe ab, faltete die Hände, lehnte sein Kinn darauf und schaute mich ruhig an. Ich schaute zurück. "Also?", fragte er schließlich. "Was ist los?" Ich fuhr leicht zusammen, schaute dann aber abwesend aus dem Fenster und fragte: "Was soll schon los sein? Ich bin nicht dein ‚Koi'. Ich will nicht dass du mich so nennst!" Ich spürte seine Hand an meinem Kinn und sah wenige Minuten später in zwei klare, tiefblaue Augen. ‚Wie der Himmel bei einem gewittrigen Sonnenuntergang', schoss es mir durch den Kopf. Aber seine Stimme vertrieb alle Gedanken aus meinem Kopf. "Ob es dir gefällt oder nicht, KOI. Ich liebe dich! Und du liebst m-" "Wage es nicht!", unterbrach ich ihn laut, schlug seine Hand weg und erhob mich. "Denkst du jetzt ist alles in Ordnung? Dass du mich haben kannst wann immer du willst? Dass ich zulasse dass du mich vor den anderen SO nennst?" "Duo, glaubst du etwa dass die anderen das nicht schon lange gemerkt haben?!", schrie er zurück, als er sich ebenfalls erhob. "Keiner von den dreien ist blind, Duo, und erst recht nicht dumm. Wach endlich auf, jeder von denen weiß, was zwischen uns abgeht. Quatre fragt mich ja schon jeden Sonntag ob du "endlich" zur Vernunft gekommen bist." Ich zuckte zurück als hätte er mich geschlagen. Diese Enthüllung über Quatre tat weh, es kam mir vor wie ein Verrat. Ich schüttelte den Kopf. "Nein.", sagte ich fest. "Nicht Quatre!" "Ach Duo, hör auf damit!", warf er mir an den Kopf. "Du musst aufhören dir irgendetwas einzubilden. JEDER der drei weiß, dass wir uns lieben." "HÖR AUF DAMIT!", schrie ich und hielt mir die Ohren zu, während seine Worte in unendlicher Wiederholung in meinem Kopf widerhallten. Hände packten meine Handgelenke und als ich aufsah, starrte ich in Heeros fest entschlossenen Blick. "Nein, Duo. Kein Davonlaufen mehr, keine Lügen!" Ich wollte wegsehen, mich von ihm lösen, aber irgendetwas hielt mich fest, während seine Worte im mein Bewusstsein fielen wie schwere Steine in einen See. "Diesen Wesen, das du ‚Teufel' nennst ist nichts anderes als eine Gestalt, die von den frühen Christen benutzt wurde um unschuldigen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Luzifer bedeutet "Lichtbringer", Duo. Er war es der den Menschen das Licht brachte. Er gab ihnen die Möglichkeit sich zu entwickeln, die dein Gott ihnen nicht zugestehen wollte. Dein Gott zwingt zu lieben, dabei wären wir wenn es nach deinem Gott ginge noch immer in der Steinzeit. Der Teufel, den du verdammst hat uns das Feuer gebracht, er lehrte uns Schriften und Sprache. So viele Namen für das Böse, so viele Orte wo es angeblich lauert. Das alles ist doch nichts als ein kindlicher Versuch die Wahrheit zu verdrängen. Es gibt nur einen einzigen Ort Duo, an dem das Böse ist. Und das ist in den Herzen der Menschen! Weil sie diese einfache Wahrheit nicht akzeptieren wollten, diese Wahrheit die anderen Völkern schon seit Jahrmillionen bekannt ist, erfanden sie den Teufel. IHM schoben sie alle Schuld zu. Wie einfach ist es doch alle Schuld für alles Böse von sich zu weisen, was auf der Erde geschieht und es irgend einer erfundenen fernen Figur anzuhängen. Schuldlos oder verdammt. Sie konnten nicht ertragen, das der Mensch eben Gutes und auch Böses ins sich trägt. GOTT macht es uns nicht so einfach. Das Leben ist nicht schwarz oder weiß. Es ist grau, du solltest Wufei mal besser zuhören. Er sagt das selbe wie ich und Trowa auch, sogar Quatre sieht es ein, obwohl er immer noch gläubiger Muslime ist. Du benimmst dich wie ein kleines Kind, Duo, das nicht bereit ist eigene Entscheidungen zu treffen und dann die Verantwortung dafür zu übernehmen. Niemand kann dir Entscheidungen abnehmen Duo, weder Gott noch irgendein Teufel! Werde erwachsen, verdammt!" [2] Ich spürte wie etwas in mir zerbrach, ein kleiner, kaum merklicher Laut. Wie das zerspringen eines hauchdünnen Glasgefäßes. Ein hoher klarer Klang von einer Schönheit, die einen vergessen lässt und die Erde mit Tränen tränkt. Mir wurde schwindlig, meine Knie gaben nach. Alles wurde grau. "Duo?! Oh, SCHEISSE! DUO!" Heero? War er es der da nach mir rief. Langsam sank ich immer tiefer. Immer dunkler wurde das grau, aber ich verspürte keine Angst mehr. Ich spürte gar nichts mehr. oO#Oo Es war, als fingen zwei große starke Arme mich auf und drückten mich sanft an eine breite Brust. +Armer Kleiner Junge! + Diese Stimme? +Er hat dich ganz schön erschreckt, was? + Ich "öffnete" die Augen. Immer noch hatte ich das Gefühl, wie ein kleiner Säugling in einem Arm zu liegen. Sicher und geborgen. Im Anfang... Die sanfte, warme Stimme sprach weiter. +Ich könnte heute noch fliegen, wenn ich damals nicht gesprochen hätte, weißt du das, Kind?+ Was wollte er mir sagen? +Die Lüfte, der Himmel und der Äther wären mein. Doch ich konnte keinen Blick auf die Erde werfen. Denn dort müßte ich euch sehen, wie ihr euch zitternd und frierend vor dem Blick eures Herren duckt. Ich musste euch das Feuer geben und die Freiheit- selbst wenn es meine kostete. + Leidenschaftlich umbrandete die Stimme mich in warmen Wogen, riss mich mit sich. +Ich bin stolz darauf, was ich getan hab, Kind.+, sagte er und seine Stimme klang sowohl stolz als auch leicht traurig. +Denn der Stolz ist das einzige was mir geblieben ist. Stolz- und ihr! Auch wenn ihr mich noch weniger liebt als IHN.+ Sprach da Sarkasmus? +Er hat euch gezwungen ihn zu lieben. Ich habe euch gezwungen erwachsen zu werden.+ Die letzten Worte waren leidenschaftlich durch die ewige Dunkelheit gehallt und brannten sich mit feuriger Feder in mein Herz. +Lichtträger, Feuerbringer, Vordenker, Verführer, Leugner, Ankläger, Lügner. Luzifer, Loki, Lug, Prometheus. Meine Geschichte ist die eure.+ Wer... wer war es, der mich so sanft hielt, der mir diese Worte sagte? Ein Licht, weder Tag noch Nacht, weder Helligkeit noch wahrhaftige Dunkelheit. +Ich bin der, den sie einst als höchstes Wesen im Himmel verehrten. Ich bin die Wahrheit, Kind, die noch immer unter dem Schutt der Zeit vergraben in deiner Seele ruht. Befreie dich, Kind! Sprenge jede Fessel. Gott ist nicht in der Bibel. Kein Geschriebenes Wort kann ES jemals erfassen. ES ist alles und nichts. Weder Mann noch Frau. Fordere dein Erbe ein, Menschenkind. Auch du bist frei. ES schenkte uns Liebe und Freude, um ES zu ehren. Breite deine Schwingen aus... befreie dich von den Fesseln der Zeit, sprenge alle Grenzen. Die Göttlichkeit ist dein!+ Ich schloss die Augen, Tränen rannen aus meinem Augen. +Und nun, kehre zurück, Menschenkind. Dort ist jemand der dich ruft.+ Alles verschwand und ich öffnete langsam die Augen. Saphire blickten auf mich herab, voller Sorge und Liebe. "Heero..."
Ich weiß es ist wieder ein verdammt abruptes Ende, aber ich will ja dass es spannend bleibt! Also, bleibt mir treu und ihr erfahrt wie es weitergeht! Eure IgraÃnne ab Ayrn PS: Ein Text von www.luzifer.at hat mich zu Duos "Traum" inspiriert. Der Monolog in diesem Teil stammt von dieser Seite. Wollte ich nur sagen, das dieser wunderbare Text nicht auf meinem Mist gewachsen ist, leider weiß ich auch nicht genau WER es geschrieben hat. Sollte es jemand wissen, würde ich mich über eine kurze Nachricht freuen, damit ich dem Schreiberling danken kann.
Thanx, Und hier wieder: *trommelwirbel* Lapis-chan! [1](*seufz* so könnte man immer aufwachen, ne?!) [2](hui! Heero redet mal richtig viel.... sollte er öfters tun.....^_^'') [3]Es war mal wieder ein wunderschöner Teil!! Allerdings würde ich in Duos "Traum" seine Gedanken und Empfindungen von dem trennen, was Luzifer ihm übermittelt. Da kann man so leicht durcheinander kommen - mir zumindest ging es so, ich musste den Abschnitt ein paar Mal lesen, um genau zu wissen, was jetzt zu wem gehörte...^^ Kann aber vielleicht auch daran liegen, dass wir gerade 0:43 Uhr haben und ich ganz schön müde bin...^__^ zzzzzzzz Ich mag es, wie du Duos innere Zerrissenheit am Beginn darstellst; dieses ‚Hab ich es im Grunde genommen nicht auch gewollt und gewünscht?!' Aber ich glaube, das hab ich schon mal irgendwann gesagt......... Egal....^.^'' Ich finde nicht, dass das Ende abrupt ist, es hält die Spannung!^_^ *wissen will wie's weiter geht* ICH: Is sie nich lieb? ^.^ DANKE Lapis-chan! *riesentorteüberreich* Ich beeil mich dass du bald wieder was zum korrigieren hast! back |