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Titel: Pakt mit Heero

Teil: 1/? (s. Eros- Pakt)

Autor: Igraínne ab Ayrn
Email:
IgrainneabAyrn@aol.com

Fanfiction zu GW

Warnung: Lemon! Man sehe sich nur "Eros- Pakt" an, dann weiß man was einen erwartet.

Kommentar: Dankt Usagi-chan, sie hatte die Idee den Eros- Pakt aus Duos Sichtweise zu schreiben. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr ja unten nachlesen.

Pairing: 1x2 (Was denn sonst? ^___--)

 

Erospakt - Teil 2: Pakt mit Heero

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Ich hätte es wissen müssen, oder? Es konnte doch nicht anders kommen. Ich meine die Sache zwischen Heero und mir. Wir beiden sind dem Untergang geweiht, und können absolut nichts dagegen unternehmen. Ich verbiete mir es meistens sogar selbst darüber nachzudenken. Wenn ich es tue, dann fühle ich immer so eine gewisse Anziehung, die von einem kleinen roten Knopf im Cockpit meines Gundams ausgeht.

Aber seit Heero all meine Codes kennt, bin ich mir sicher, das einfach gar nichts geschehen würde, auch wenn ich den Knopf durchdrücken würde bis alles andere zu Staub verfällt.

Wie kann er solche Macht über mich haben?

Begann es wirklich erst damals in der einsamen Hütte? Damals als er mich nach meinem Unfall gesund pflegte? Nein, es hatte schon früher begonnen. Doch an dem Abend, an dem ich wieder, zumindest körperlich, vollkommen in Ordnung war, da ist es zum Ausbruch gekommen. Oder sollte ich sagen Zusammenbruch?

Er hatte auf mich eingeredet. Ich glaube ich habe ihn davor noch nie so viel reden hören.
Aber das war es eigentlich nicht was mich an diesem Abend so schockte. Nein!
Es war was er redete. War alles wirklich so offensichtlich? War ich so sehr abhängig geworden? So... ich weis nicht wie beschreibt man so etwas?
Wenn man sich nach etwas so sehr verzerrt, das es einen fast zerreißt und man
gleichzeitig ganz genau weis, das es einen zerstören wird. Wie eine Droge, wie Heroin, Opium und Crack in einem. Das ist Heero! Er warf mir alles an den Kopf. Es war, als hätte er mir in die Seele gesehen. Und nun, riss er sie mir aus dem Leib und warf sie auf den Boden. Allen Angriffen und Einflüssen hilflos ausgesetzt. Er hatte alle Barrikaden einfach so nieder gerissen, die ich mit soviel Mühe und Schmerz aufgebaut und aufrecht erhalten hatte, als wären sie nichts.

Ich konnte nur noch dastehen. Ihn anstarren. Ich hatte das Gefühl ich müsste schreien und konnte es nicht. Ich hatte das Gefühl ich müsste ihn umbringen und konnte es erst recht nicht.

Irgendwann ging ihm die Luft aus und er starrte mich nur noch an.

Ich konnte es einfach nicht! Ich konnte ihm nicht in die Augen sehen. Wenn er direkt in meine Seele zu blicken schien, als wäre alles andere ein Nichts.
Wo war meine schützende Maske eines lächelnden Todesgottes? Wo war sie um mich davor zu schützen mich in Heero noch vollkommen zu verlieren?!

Es gab nur einen Ausweg. Schmerzhaft schnitt mir diese Erkenntnis ins Fleisch, gleich einem Messer. Wenn ich mich nicht vollkommen verlieren wollte, musste ich ihm nachgeben. Ihm und dem Verlangen das mich zeriss. Das ich angefangen hatte zu weinen, hatte ich gar nicht bemerkt.

Ich hob den Kopf und sah ihn an. Er erstarrte, sah mir in die Augen und ich verzweifelte nur noch mehr. Ich konnte fast spüren wie mir alles entglitt, wie Wasser, das einem durch die Hände rinnt. Man kann es nicht aufhalten.

In diesem Augenblick schlug der Blitz ein! Mit einem ohrenbetäubendem Knall flog die Sicherung heraus und Heero und ich standen im Dunkel. Kann man es mir glauben wenn ich sage das ich nicht einmal zusammengezuckt bin? Als stände ich neben mir tastete ich mich langsam zur Kommode und fischte zwei Kerzen und Streichhölzer aus der oberen Schublade. Ich zündete sie an und stellte sie auf einen kleinen niedrigen Tisch neben der Kommode. Ihr Licht hüllte alles in eine etwas unwirkliche Atmosphäre.

Ich wandte mich zu Heero. Er sah mich an. Sein Gesicht wirkte wie das eines Dämons, seine Augen wie blaues Feuer. Es würde mich verbrennen. Es gab kein Entkommen mehr.

Wie von selbst wanderten meine Hände zu den Verschlüssen meines schwarzen Priestergewandes. Warum nur hatte ich auf einmal das Gefühl, der steife Kragen würde mir die Luft abschnüren?

Stück für Stück öffnete ich meine Kleidung, lies mehr und mehr meiner bleiche Haut durchblicken. Heeros Augen verankerten sich auf mir, es war als könnte ich die Bande fühlen, die sich, von ihm ausgehend, um mich legten.

"Weist du wer Eros war, Heero?", fragte ich, überraschend ruhig. Er antwortete mir nicht und wenn ich ehrlich hatte ich auch keine Antwort erwartet. "Er war der Götze, der in der Antike als der Gott der Liebe verehrt wurde. Der fleischlichen Liebe." Immer noch dieser Blick. "Ich schlage dir einen Pakt vor, Heero Yuy. Einen Pakt, der es uns beiden ermöglicht wenigstens einen kleinen Teil unseres normalen Lebens zu erhalten, wenn wir schon nicht so weitermachen können wie bisher." Er trat näher, schien hellhörig geworden zu sein. Auch ich trat einen Schritt auf ihn zu. Wir sahen uns in die Augen. Leidenschaft, unbändige Leidenschaft. Es lief mir heiß und kalt den Rücken runter. Was würde er tun? "Ich werde mich nicht mehr wehren. Es hat sowieso keinen Sinn mehr. Mach mit mir was du willst. Ich wehre mich nicht, aber ich werde dir niemals sagen das ich dich liebe. Die anderen erfahren nichts davon. Wir haben Sex miteinander oder was immer du willst." Diese verdammte Verzweiflung. Sie lies meine Stimme mehr und mehr erzittern. "Kein Wort wird über meine Lippen kommen." Ich sah ihn an. Mein letztes Kleidungsstück fiel.

Vollkommen nackt, schutzlos stand ich vor ihm. Gleich einem Menschen der alles von sich wirft und nun auf die rettende Hand wartet, die sich ihm entgegen streckt. Wie würde er reagieren. Ich sah die Leidenschaft, die
Gier, und zu meiner Panik auch die Liebe in seinen eisblauen Augen. Er machte mir Angst. Wie ein wildes Tier.

Heero trat auf mich zu, so nah, das wir uns fast berührten. Ich musste mich dazu zwingen nicht vor ihm zurück zu weichen, wie ich es sonst immer gemacht hatte. Meine eigene Nacktheit, im Gegenzug zu seiner Spandex und Tank- Short machte mich unsicherer als ich sowieso schon war. Ich hielt ihm die Hand zum Handschlag hin. Er lies sich nicht lange bitten. Er schlug ein und schon im nächsten Augenblick riss er mich leidenschaftlich in seine Arme, presste mich an sich, das ich den künstlichen Stoff seiner Spandex an meinen Lenden spürte. Seine weichen, heißen Lippen pressten sich auf meine. Ich zwang mich, mich nicht zu versteifen, keinen Widerstand zu leisten.

Als er etwas Druck ausübte, öffnete ich die Lippen, lies ihn gewähren, machen was er wollte.

Und ich schämte mich selbst dafür das allein schon dieser Kuss mich erregte. Aber ich erwiderte den Kuss nicht. Ich konnte es nicht. Allein ihn schon gewähren, tun zu lassen was immer er wollte, verschaffte mir Angst und Lust zu gleich. Ich war ihm ausgeliefert und fühlte den Kick der Angst der mich wie ein Stromschlag durchfuhr als er mich dazu brachte mich an dem Zungenspiel zu beteiligen, ohne das ich es eigentlich wollte.

Wir sanken zu Boden. Meine Knie waren einfach zu weich geworden um mich noch zu tragen. Ich hing in seinen Armen wie ein Ertrunkener, hing an seinen Lippen. War hilflos durch seine starken Hände auf meinem Rücken an ihn gefesselt.

Er legte mich auf den Boden. Breitete mich aus wie eine Verkaufsware. Langsam küsste er mich im sanften Schien der Kerzen. Seine Zunge erforschte meinen Mund, eroberte ihn auf eine Art die mir auf mehrere Arten den Atem raubte.

Heeros Präsenz umhüllte mich wie eine Decke. Die Seidigkeit seiner braun gebrannten Haut. Der sanfte Duft von... ja, von was. Ich kann Heeros Duft nicht beschreiben. Es gibt nichts vergleichbares. Weder auf der Erde,
noch auf den Kolonien! Er ist wie der Wind, der über eine Frühlingswiese streicht. Wie der warme Hauch einer heißen Quelle in kalten Wintern. Wie die Stürme im Herbst. Das alles ist er und doch beschreibt es Heero noch nicht mal im Ansatz.

Plötzlich aber löste er unsere Lippen voneinander. Mein Atem ging jetzt schon schwer. Eine Hitze brannte in meinen Adern. Eine riesige Trommel lies meine Knochen erbeben. Er richtete sich auf und zog sich das grüne Tank- Short über den dunkelbraunen Wuschelkopf.

Heeros Haut, ist wie aus Gold. Er trägt immer so wenig Kleidung wie möglich, weis der Geier warum er das tut. Obwohl ich inzwischen zu der eindeutigen Überzeugung gelangt bin, das er das tut um mich anzuheizen. Könnt ihr euch vorstellen wie es ist einen nur mit kurzen Shorts bekleideten Heero im Sonnenschein eines wirklich heißen Sommernachmittages in der flirenden Wüste trainieren zu sehen. Es ist als sehe man einen Djinn über den weißen Sand geistern. Wenn man diesem Schausspiel dann eine Weile zusieht kommt man sich irgendwann vor wie im Delirium.

Meine Haut ist an manchen Stellen fast weiß, seine Haut ist von einem Gold- bronzenen Ton. Gegensätze ziehen sich an. Mir kommt es fast tatsächlich so vor als gehe eine Art Magnetismus von ihm aus. Eine geheimnisvolle Anziehungskraft, die nur ich spüren kann.

Dann beugte er sich wieder zu mir herunter, ich schloss die Augen sobald seine Lippen die meinen streiften. Dann wanderte sein heißer Atem über meine Wange, streichelte meine Ohren, küsste meine Stirn, hauchte seinen Atem über meine Augenlider, vergrub seine Nase in meinem Nackenhaar und ich konnte seinen gleichmässigen Atem spüren, wie er heiß wie ein Feuer über meine Haut strich.

Ich spürte einen Ruck und sah im nächsten Moment den Haargummi, von meinem Zopfende, in eine dunkle Ecke des Zimmers fliegen.

Heero richtete sich leicht auf und fuhr mit seinen großen Händen durch mein langes Haar. Er breitete es um mich auf als wolle er einen Teppich daraus machen. Wie ein dünner Seidenschleier lag mein Haar um mich herum ausgebreitet.

Dann stürzte er sich wieder auf mich, anders kann man es nicht sagen. Urplötzlich spürte ich seine Lippen an meinem Hals, seine Zähne an meiner Kehle, als wolle er mir, wie ein Vampir, das Blut aus der Halsschlagader saugen.

Doch er verweilte nicht dort. Sein wirrer Haarschopf senkte sich immer tiefer. Ein sanftes Knabbern an meinen Brustwarzen und ich musste mir auf die Lippen beißen bis ich schwach Blut schmeckte um nicht laut zu stöhnen.

Wie konnte das geschehen? Wie konnte er innerhalb weniger Sekunden... Minuten... meine Abwehr so derart umgehen? Wie hatte er mich so überrumpeln können? Was war nur mit uns geschehen?

Eine Spur von Lava raste durch meinen Körper als er mit seiner rauhen Zunge eine Feuerspur von dem Punkt aus wo Kiefer und Hals aufeinander treffen bis zu meinem Schlüsselbein zog.

Ich stöhnte unterdrückt auf.

Wenn ich jetzt schon so weit war, wie würde es dann erst sein, wenn...

Oh, mein Gott! Ich will gar nicht daran denken!

Dann spürte ich seine großen Hände auf meinen Oberschenkeln. Er spreizte sie- legte sich selbst dazwischen. Ich war zu einer Salzsäule erstarrt. Ich konnte mich einfach nicht mehr rühren! Angst erfasste mich. Als ich sein hartes Glied an der Oberschenkelinnenseite spürte zuckte ich zusammen und zog scharf die Luft ein.

Er nahm mich fest in die Arme. Ich begann unkontrolliert zu zittern.

"Keine Sorge Maxwell", seine Stimme, ein rauhes Flüstern an meinem Ohr. Ich zitterte noch mehr. "SO weit sind wir noch lange nicht."

Er log. Er musste doch lügen! Ich zitterte noch mehr. Konnte nicht glauben jemals wieder damit aufhören zu können.

Ich spürte wieder seine heißen Liebkosungen. Wie die eines wilden Tieres. Heiß und kraftvoll. Immer tiefer und tiefer glitt er und die nackte Angst schlug über mir zusammen. Oh, mein Gott! Oh, mein Gott! Etwas anderes konnte ich nicht mehr denken. Und wäre ich mir nicht sicher gewesen kein einziges Wort herauszubekommen, dann hätte ich es gewiss auch gesagt. Ich wand mich unter ihm.

Er wollte mich doch? Oder? Ich konnte seine Erregung spüren. Warum nahm er mich dann nicht? Warum konnte er mich nicht einfach nehmen und dann in Ruhe lassen? Warum musste er mich so quälen? Als ich die aufsteigende Erregung spürte, die von ihm auf mich über zu gehen schien, erfasste mich die Panik und ich biss mir auf die Lippen um nicht aufzufahren und ihn von mir zu stoßen. Wir hatten einen Pakt. Ich würde mich daran halten, wenn er sich auch daran hielt.

Fast jeder Millimeter meines Körpers schien von ihm berührt zu werden.

Mein Glied berührte er nicht. Hielt mich gewaltsam nieder wenn ich mich an ihm reiben wollte um es endlich zu Ende zu bringen. Warum?! Warum quälte er mich so?! Mein Atem ging schwer. Keuchend, als wäre er aus schwerem Stoff, schwebte er aus meinem offenem Mund über unsere heißen Körper.

Dann richtete er sich plötzlich auf. Ausgebreitet lag ich unter ihm. Hilflos zitternd und bebend unfähig noch einen zusammenhängenden Satz zusammenzubringen. Langsam entledigte er sich seiner Spandex. Langsam enthüllte er vollends seinen, im Kerzenlicht golden schimmernden, hart trainierten Körper.

Würde mir das Atmen nicht so schon schwer fallen... jetzt blieb mir der Atem vollends weg.

Sein Körper!

Das übersteigt jede Vorstellung! Das kann man mir echt glauben.

Seine Haut ist braungebrannt und schimmert wie Bronze und Gold in einem, wenn Licht auf sie fällt. Kein Gramm zu viel und doch ist seine Haut weich und zart wie Seide, wenn er unsere Körper aneinander presst. Der Six-Pack seines Bauches wirft sanfte Schatten, marmoriert seinen Körper wie eine Adonisstatue.

Leichter Schweiß überzog den Körper von 01 über mir. Mein Blick glitt über seinen Körper. Folgte einem Schweißtropfen, der sich langsam seinen Weg über die weitläufige Brust und den gestählten Bauch bahnte um schließlich in den wenigen Krauslocken zwischen seinen Beinen zu verschwinden.

Rasch wende ich den Blick wieder ab. Ich wette mir steigt schon die Schamesröte ins Gesicht. Ich habe ihn angestarrt! Ganz unverholen! Wie kann ich! Wie kann mich sein Anblick erregen?! Wir sind Jungen! Beide Jungen! Und dazu auch noch erst sechszehn! Wie können wir?!

Aber der Gendanke verschwindet als er sich abermals über mich beugt.

Wie ein Panther kriecht er über mich und ich verkralle mich verzweifelt in den weichen Teppich unter mir.

Ich hatte Angst. Quatre hatte mir mal aus welchem Grund auch immer erzählt, ES würde schon etwas weh tun. Oh, mein Gott! Mein Blick glitt wieder über ihn. DAS IN MIR?! Angsterfüllt sah ich zu Heero auf. Seine Augen, zwei blaue Feuer der Leidenschaft und der Gier über mir. Sie brannten sich in meinen Kopf. Verbrannten jeden anderen Gedanken.

Als er seine Finger wieder über mich gleiten lies, glaubte ich unter seinen Liebkosungen zu schmelzen. All meine Muskeln schienen einen Abgang gemacht zu haben. Ich hatte das Gefühl ein willenloses Lustobjekt zu sein, das auf Knopfdruck in die höchsten Ebenen des Verlangens geschubst werden konnte- und doch- ...

Er nahm mich nicht. Sagt jetzt was ihr wollt, aber ich weiß das es so war. In dieser Nacht hat er mich nicht genommen. Zumindest nicht auf DIESE ganz bestimmte Weise. Auf eine andere Weise nahm er mich stärker und intensiver als alles andere was ich jemals erlebt hatte.

Wie soll man jemandem das Gefühl beschreiben, das mich durchströmte wenn es der andere noch nie in seinem Leben selbst erlebt hat?

Es lässt sich mit nichts vergleichen. Vergesst alles was ihr bisher kennt es beschreibt nicht im mindesten eine Nacht mit meinem - oh, ja er ist MEIN- Heero!

Was danach geschah, verschwand in meinen Erinnerungen wie in einem Traum. Nur an wenige Dinge erinnere ich mich. Dazu gehört einmal die erschlagende Gewissheit, das er mich in dieser einen Nacht nicht gefickt hat. Klingt das Wort hart? Mag sein, aber was soll ich anderes sagen? Wir haben miteinander geschlafen und es hat dieses Wort vielleicht eher verdient als mancher Sex den andere zwischen Tür und Angel praktizieren. Eine weitere Erinnerung ist Heero. Oder besser gesagt seine Augen. Kurz vor dem Orgasmus- schon wieder so ein Wort was nicht genügt!- öffnete ich die Augen und sah zwei riesig erscheinende blaue Feuer über mir. Es gibt wenige Dinge die sich so klar und deutlich in das Gedächtnis eines Menschen brennen wie die Augen des Menschen, den man mehr als sein Leben liebt. Ob man das in diesem Moment schon weiß oder nicht, das ist egal, der Augenblick zählt!

Oh ja! Und noch eines, ein einziges ist klar in meiner Erinnerung.
Das Gefühl.
Das Gefühl, total hilflos dazuliegen und auf dem längsten, quallvollsten und schönsten Weg direkt ins Paradies befördert zu werden. Man kann es nicht mit einer "richtigen" Nacht vergleichen. Es sind zwei total verschiedene Dinge, die ich niemals miteinander vergleichen werde. Es sind zwei verschiedene Dinge.

Quatre hat mich einmal gefragt, was ich beim Sex mit Heero am liebsten mag.
Als ich ihm antwortete: "Heero, natürlich!" Hat er gelacht.
Warum?
Es war die Wahrheit. Mit Heero ist es egal, was wir anstellen. Im heimischen Bett, unter der Dusche, in irgendeinem Hotel, im Dark-Room einer Disko, irgendwo zwischen tiefen Häuserschluchten, in heißem Wüstensand, in der Badewanne, seme oder uke (auch wenn sich das bald erledigte, weil wir uns da ganz schnell einer Meinung waren) ein richtiger Fick oder nur dieses sanfte Spiel, das ich inzwischen "Eros" nenne, nach unsrer ersten Nacht. Es ist egal! Mit Heero ist alles immer wieder neu und wunderschön! Ich kann nicht sagen, das die eine Nacht besser war als die andere denn ich denke danach jedesmal: "Das, DAS war die beste von allen!"
Beim nächsten Mal werde ich eines besseren belehrt.

Wusstet ihr übrigens das ein Orgasmus ohne Orgasmus, etwas total geiles... aber Moment! Ich greife vor.
Es ist schon spät und ich möchte zu Heero.
Ich habe das hier erzählt, damit ihr wisst... ja was. Ich weiß auf einmal nicht mehr was ich sagen soll. Ich wollte mit dieser Geschichte etwas ausdrücken, etwas sagen doch ich weis nicht WIE ich es sagen soll.
Vielleicht muss das jeder selbst herausfinden.

Lest diese Geschichte, lest auch zwischen den Zeilen. Erkennt das was hinter den Worten steht.
Vielleicht bekommt ihr dann eine kleine Ahnung davon wie viel Heero mir bedeutet. Und wie sehr ich ihn liebe!

Duo Maxwell
AC, XXX

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