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"Eros-Pakt" [Überarbeitung]
Teil: 1/?
Serie: GW
Autor: IgraÃnne ab Ayrn Email: IgrainneabAyrn@aol.com
Disclaimer: Nichts gehört mir, ich mach kein Geld damit und sowieso wollte ich nur mal wieder was loswerden.
Kommentar: Wer nicht weiß wer Eros war: Das war der kleine Kerle mit den Liebespfeilen, in der römisch- griechischen Antike.
#Danke! Professor ab Ayrn! # *rotwerd* AC XXX, der Krieg ist beendet und Heero hat eine Erinnerungsphase. Und das so früh am Morgen! O_o
Warnungen: Ich befürchte es ist PWP obwohl es eine Handlung hat und wie ich finde auch etwas Tiefgang. Es ist kein Porno! Das wollt
ich nur mal klarstellen!!!
Pairing: 1x/+2 Ich komm mit diesem ganzen "x" oder "+" diskutiere nicht mehr mit. Wenn es falsch ist, dann tut es
mir Leid!
Eros-Pakt - Teil 1: Pakt mit Duo
Ich erwache wie so oft, schon früh am morgen. Die Sonne geht gerade auf und ich genieße die Gewissheit noch etwas liegen
bleiben zu dürfen, denn gleichmäßigen Atemzügen der zusammengerollten Gestalt in meinen Armen zu lauschen.
Kennt ihr das? Man liegt im Bett, es ist so schön warm, etwas kalte Luft streift die warmen Wangen, man hört draußen vor dem
offenen Fenster die Vögel zwitschern, aber all das ist nichts im Vergleich zu dem warmen, lebendigen, wenn auch schlafenden Menschen, neben einem.
Ich rieche den sanften Vanillegeruch seines inzwischen knielangen Haares. Eine angenehm beruhigende ständige Präsenz meines
liebsten Koi. Mit meiner Hand, die auf seinem flachen Bauch ruht, spüre ich seinen gleichmäßigen tiefen Atem, der mir beweist dass Duo noch immer tief im Land der Träume wandelt. Im Gegensatz zu mir, ist er ein richtiger
Langschläfer.
Ich öffne die Augen. Das erste was ich erblicke ist ein Schopf weichen Gold- braunen Haares, das in wilder Ordnung auf meiner
Schulter ruht. Das frühe Sonnenlicht bricht sich im sanften Schimmer von Shinigamis Mähne und lässt es tatsächlich wie flüssiges Gold erscheinen. Eine Weile verweile ich so. Ich will den wertvollen Bann nicht brechen, der
sowieso nur wenige Sekunden anhalten wird. Aber gerade das ist es ja. Wir Menschen sehnen uns nach dem was vergänglich ist. Und so sehne auch ich mich nach diesen kurzen Momenten: Dann, wenn ich meinen Liebsten in aller
Ruhe betrachten kann. Wenn ich weis, das er und ich uns niemals trennen werden. Er hält mich am Leben, auch wenn er sich dessen nicht immer bewusst zu seien scheint. Ich habe nicht wirklich gelebt bis dieser kleine Sturkopf in
mein Leben trat. Ein Sonnenstrahl in der tristen Welt des Krieges.
Den Augenblick werde ich niemals vergessen, wie du da auf der Treppe zum Strand stand und auf mich herab lächeltest. In deinem
typischen Priestergewand mit dem langen Zopf und einer blitzenden Pistole in der Hand. Ich hätte dich ewig so ansehen können, aber dieses Biest von Relena musste ja den Augenblick vermiesen. Na gut, sie war wahrscheinlich
nicht der einzige Grund das unser erstes Treffen nicht gerade freundlich stattfand, was Koi? Ich wette heute würdest du dir es zweimal überlegen bevor du für sie die Waffe ziehst, ne? Damals kannten wir uns noch nicht,
wussten nicht, das wir auf der selben Seite kämpften und das wir uns eines Tages lieben würden. Mein Gott, wie dumm wir damals waren! Ich der kalte Killer und du der ewig lächelnde Gott des Todes. Ich glaube am Anfang
hat niemand wirklich daran geglaubt das wir beide es lange lebend miteinander aushalten würden. Ich habe das auch gedacht, aber irgendwie, ging es eben doch. Irgendwann haben wir erkannt, das wir uns beide Masken
geschaffen hatten. Du die des Clowns ich die des herzlosen Killers für den nur die erfolgreiche Beendigung der Mission wichtig ist. Aber eines Tages dann erkannte ich, dass das nicht der Weg sein konnte, den ich gehen
musste. Es war kurz vor der Beendigung des Krieges, auch wenn wir damals noch nicht wussten, das es bald das Ende der Kämpfe sein würde. Mir war auf einmal klar geworden, was mit mir, mit uns los war. Warum das kleine
Stückchen Freundschaft das wir uns erarbeitet hatten, auf einmal in Gefahr lief zu zerbrechen. Ich liebte dich! Wann hatte das begonnen? Ich weis es bis heute nicht. Aber als es mir dann mit einem Schlag klar wurde, da
gab es für mich keinen Zweifel mehr. Ich liebte dich und wenn ich weiterleben wollte musste ich dich haben. Das war in dem Moment mein einziger Gedanken. Aber, das mit der Liebe war eben doch nicht so einfach wie ich mir
das vorgestellt hatte. Ein streng gläubiger Katholik lässt sich eben nicht so einfach weismachen es wäre schwul. Selbst wenn es wahr ist. Bist du jetzt hier, in meinen Armen klüger als damals, Koi? Oder hast du dich bloß
mit deiner "Sünde" abgefunden? Als ich dir meine Gefühle gestand, da hab ich etwas in deinen Augen gesehen, Koi. Es war tiefe Verzweiflung, gepaart mit der unendlichen Sehnsucht diese einzigartige Liebe die einem
entgegengebracht wird zu erwidern. Ich dachte schon ich hätte dich, aber dein strenger Glaube gewann schließlich doch die Oberhand. Du hast mich weggestoßen mich angeschrien und schließlich doch nur noch deutlicher
gemacht, das du auf verlorenem Posten standest. Wir wussten beide, dass du deine Maske nicht mehr lange aufrechterhalten konntest. Ich hatte meine vor dir schon lange abgelegt. Dein Herz und deine Seele schrien zu laut als das
dein Verstand sie hätte allzu lange ignorieren könnte. Aber du hast erstaunlich lange widerstanden. Länger als ich gedacht, gehofft hatte. Und während all der Zeit, fraß sich die unerwiderte Liebe zu dir immer tiefer in
mich hinein. Schließlich hast du doch nachgegeben. Stück für Stück bist du mir immer mehr und mehr erlegen. Nach einer Mission dann geschah es. Wer von uns beiden begann das Spiel? Ich weis es nicht mehr. Ich
versuchte dir zu erklären das wir so nicht weitermachen konnten. Das uns das Verlangen zerstören würde. Du hast mich nur verzweifelt angesehen. Als mir die Luft ausging, hast du den Kopf gesenkt. Und dann hast du etwas
getan was ich nie und nimmer vergessen werde. Du sahst zu mir auf, Tränen standen in deinen Augen und in diesem Moment, fiel mit einem Blitz der Strom aus! Wir waren allein in der kleinen Blockhütte in der wir
Unterschlupf gesucht hatten. Ich hörte dich im Raum herumgehen. Zwei Kerzen flammten auf. Wie ein Geist standest du halb im Licht halb im Schatten. Eine bildliche Parodie auf die Zerrissenheit deiner Seele. Und dann hast du
ganz langsam dein Priestergewand geöffnet. Langsam fiel der schwarze Stoff, von deinem vollendeten Körper. Diesen Anblick werde ich nie und nimmer vergessen, er hat sich in meine Seele gebrannt, für alle Zeit.
Während immer mehr von deiner Kleidung auf dem Boden landete sprachst du zu mir. Du erzähltest von Eros, dem Gott der fleischlichen Liebe in der Antike. Eine Erfindung, kein Gott in deinem Sinne. Du schlugst den Eros-Pakt
vor. Du würdest dich nicht mehr wehren, du hattest erkannt, das es für uns beide keinen Ausweg mehr gab. Eine geschäftliche Vereinbarung. In der verzweifelten Hoffnung wenigstens einen kleinen Teil der Normalität zu
bewahren. Du hofftest, solange du dich mir ausliefertest, ohne mir und dir deine Liebe einzugestehen konntest du dir immer noch einreden, du wolltest das alles in Wirklichkeit gar nicht. Wärst dazu gezwungen worden und so. Du
hast dir erhofft dich wenigstens selbst belügen zu können wenn du schon mich nicht täuschen konntest.
Ich schlug in den Pakt ein, weil ich wusste, eines Tages würdest auch du erkennen und aufhören dich zu belügen. Dir selbst diese
Liebe eingestehen um endlich Frieden zu finden. Schließlich standest du vor mir, total nackt und wunderschön! Ich übertreibe hier nicht, Du warst wirklich wunderschön. Weil du deine Haut praktisch niemals der Sonne
aussetzt hat dein Gesicht und deine Hände zwar einen sanften Bronzestich aber dann wird die Haut immer heller. Und zwischen deinen Schenkel schließlich ist sie so weiß wie Südseeperlen und schimmert sanft, ebenso wie der
wertvolle Schmuck. Du standest vor mir und wartetest. Hattest deinen Schritt getan. Jetzt war ich an der Reihe. Ich schlang die Arme um dich und küsste dich. Du wehrtest dich zwar nicht, beteiligtest dich aber auch
nicht an der Zärtlichkeit. Ich hatte zwar etwas anderes erhofft, aber wirklich gerechnet hatte ich nicht damit. Du musst wissen, das ein Mensch viele erogene Zone besitzt. Man muss einem Jungen keinen Blasen um ihn zum
Orgasmus zu bringen und Ficken muss man ihn auch nicht.
Wir haben in dieser ersten Nacht des Eros-Paktes nicht direkt mit einander geschlafen auch wenn du es ohne Zweifel erwartet hast. Oh, Nein! Ich habe dich
verführt. Langsam und qualvoll. Wir lagen auf dem Teppich, im sanften Schein der Kerzen und ich küsste dich. Erforschte deinen Mund, der erfüllt war mit dem sanften Hauch von Vanille, der dich immer und überall umgibt.
Zwang deine Zunge dazu sich unbewusst an dem zärtlichen Spiel zu beteiligen. Schließlich löste ich unsere Münder voneinander, richtete mich auf und zog mein Tank- Shirt aus. Im Gegensatz zu Dir bin ich oft in der Sonne und
hasse es zuviel Kleidung zu tragen. Sie irritiert mich. Und so ist meine Haut braun gebrannt, ganz im Gegensatz zu dem sanften Perlentons von deiner Haut. Was für ein Anblick muss das wohl gewesen sein? Ying-Yan?
Von
meinem Oberteil befreit erforschte meine Zunge abermals kurz deine Lippen, küsste dann deine Wangen, deine Stirn, ich vergrub meine Nase in dem weichen Haar an deinem Nacken, inhalierte den weichen Duft deines Shampoos. Mit
einem Ruck zog ich den Haargummi vom Ende deines ein Meter langen Zopfes, fächerte die schimmernde Masse um dich herum auf dem Teppich auf wie ein Heiligenschein. Ich erforschte deinen Hals, deinen Oberkörper. Entlockte
dir kleine Seufzer. Du hast eine Stelle an deinem Körper an der man dich verrückt machen kann ohne dir auch nur das Oberteil ausziehen zu müssen. Hast du das gewusst, Koi? Und das ist diese feine Linie, von dem Punkt wo der
Kieferknochen auf den Hals trifft bis zum Schlüsselbein. Diese feine Vertiefung unterhalb der Halssehne. Das hab ich damals in dieser Nacht herausgefunden. Und ich habe es auch voll ausgenutzt! Du stöhntest schon unterdrückt
auf, noch bevor ich mit meinen Liebkosungen überhaupt unter die Hüftlinie gehen konnte.
Das war das Zeichen für mich den nächsten Schritt im meiner Mission "Verführung" einzuleiten. Ich spreizte leicht
deine Beine und bettete mich selbst dazwischen. Ich spürte wie du zusammenzucktest als du mein Glied an der weichen Innenseite deiner Oberschenkel spürte. Ich nahm dich in meine Arme und hauchte dem zitternden Jungen unter
mir, vor zurückgehaltener Erregung heiser, ins Ohr:
"Keine Sorge Maxwell. SO weit sind wir noch lange nicht." Du glaubtest mir natürlich nicht, zittertest nur noch mehr,
während ich abermals meine Liebkosungen aufnahm. Aber diesmal hatte ich ein Ziel. Immer tiefer kam ich mit Händen, Lippen und Zunge. Du keuchtest auf als ich eine empfindliche Stelle an deiner Hüfte küsste, mit meiner Zunge
eine heiß glühende Spur abzeichnete. Verzweifelt wandest du dich unter mir. Das war ohne Zweifel nicht das, was du dir vorgestellt hattest. Du dachtest: Rein, Raus, Fertig! Und danach darfst du dich als das
Vergewaltigungsopfer sehen. Aber da hattest du falsch gedacht! So etwas hat weder Stil noch macht es wirklich Spaß! Eine "wahre" Vergewaltigung zwingt das Opfer dazu, den eigenen Körper auf eine neue Art und weise
wahrzunehmen. Die Vergewaltigungen in der musischen Hochkultur hatten absolut nichts mit Gewalt zu tun! Vielmehr fühlten sich die Opfer deshalb "vergewaltigt" weil man sie gezwungen hatte ihren Körper anders oder
überhaupt erst wahrzunehmen. Davor war der Körper als etwas schreckliches, verfluchtes angesehen worden.
Die "Vergewaltiger" zeigten das gerade das nicht wahr war. Sie verehrten das Leben und trugen diese
Botschaft in die Welt hinaus. Genau das machte jetzt auch ich. Ich weckte dich, oder genauer gesagt deinen Körper auf. Langsam und unter seelischer Qual für dich wie für mich, erweckte ich Zentimeter für Zentimeter jede
einzelne Zelle deines Körpers zu neuem, wunderbaren Leben. Nur eine einzige Stelle lies ich bei meinen Erkundungen wohl wissentlich aus. Das Glied! Und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Es wäre zu einfach! Jeder Trottel
kann ein anderes männliches Wesen zum Höhepunkt bringen wenn man dessen Penis liebkost oder ihm einen bläst. Aber ich wollte dir zeigen, das es beim Sex nicht einfach nur ums kopulieren geht. Und das erreichte ich! Unter
meinen Liebkosungen wimmertest, schluchztest, stöhntest, wandest du dich, wie unter Qualen. Schon lange spürte ich dein hartes Glied an meinem Bein, aber ich ignorierte es und wirkte entschieden jedem versteckten Versuch von
dir entgegen dich selbst zum Höhepunkt zu bringen. Schließlich gabst du auf! Und das war das Zeichen für mich. Ich entledigte mich meiner Spandex und sah auf dich herab. Vollkommen hilflos lagst du da. Die perfekte Hingabe.
Arme und Beine von dir gestreckt, die Schenkel leicht gespreizt, als könnest du dich nicht entscheiden ob du sie einladend weiter öffnen oder abwehrend schließen solltest.
Dein Atem ging schwer, fast hörte es sich
an als müsstest du weinen. Der sanfte Schein der Kerzen ließ deine Haare wie einen goldenen Heiligenschein aufflammen. Armer Heiliger! Die Augen halb geschlossen glänzten feucht vor Erregung. Dein gesamter Körper glänzte,
von einem feinen Schweißfilm überzogen. Dein Glied, erregt steif aufgerichtet. Ja, ich hatte dich dort wo ich dich haben wollte. Eigentlich, war jetzt geplant gewesen wirklich mit dir zu schlafen. Du wärst bereit dafür
gewesen und ich sah das Flehen nach Erlösung in deinen Augen. Aber ich tat es nicht. Nicht in dieser Nacht! Langsam kroch ich über dich. Wie eine Raubkatze kletterte ich auf allen Vieren über dich. Du sahst zu mir auf.
Versteckte Angst stand in deinen Augen. Ja, SO viel wusstest du davon. Das es weh tun könnte. Aber du irrtest dich. Ich hatte nicht mehr vor, dich zu nehmen, auch wenn mein ganzes Sein danach schrie. Statt dessen ließ ich
abermals meine Hände über deinen Körper wandern. Erforschte jeden noch so kleinen und versteckten Millimeter und diesmal ließ ich auch dein Glied nicht aus. Aber geblasen hab ich dir keinen. Nicht in dieser Nacht! Du
warst wie weiches Wachs unter mir. Ließt einfach alles mit dir geschehen und zittertest nur noch vor Lust. Dein Atem hatte sich in halb Stöhnen halb Wimmern verwandelt und verschaffte mir süße Qualen. Umso länger man
den Höhepunkt hinauszögert, umso stärker ist er später. So war es auch bei Dir in jener Nacht. Als du schließlich kamst, hielt ich dich in meinen Armen. Aus Wimmern wurde Stöhnen und daraus wurde schließlich ein
Schrei.
Ich konnte spüren wie die Erregung wie eine Welle durch deinen Körper brandete. Von der Stelle zwischen deinen weißen Schenkeln in
die angezogenen Knie, so stark dass du die Fersen in den Boden stemmtest; in den Bauch in den Oberkörper, der sich mir entgegen bäumte, deine zierlichen, starken Hände vergruben sich in tief in den weichen Zottel des
Teppichs unter dir. Du warfst den Kopf in den Nacken, warfst ihn hin und her, bis die Welle langsam verebbte und du schwer atmend zurücksankst. Ich blieb zwischen deinen Schenkeln liegen, noch nicht bereit vollkommen von
dir abzulassen. Ich hatte meinen Ellenbogen neben deinen Kopf gestemmt und den Kopf in die Handfläche gestützt um dich anzusehen. Sanft strich ich dir die Schweiß nassen Strähnen aus dem Gesicht, küsste zärtlich den
Schweiß von deiner Oberlippe. Blies meinen kühlenden Atme auf deinen schweißnassen Nacken. Du erschauertest. Dann öffnetest Du die Augen und hast zu mir aufgesehen. Im ersten Moment bin ich erschrocken als dir die
Tränen in die Augen traten, erschrocken hab ich dich wieder in die Arme geschlossen und war noch überraschter als ich spürte wie du die Arme um meine Schultern schlangst, dein Gesicht an meinem Hals vergrubst und dich an
meiner Schulter ausgeweint hast. Ich war total perplex, wusste nicht recht was los war. Bis ich plötzlich zwei einzige Worte aus dem Schluchzen heraushören konnte: "Arigato, Yarou." [1] Leise, schwach.
Ich glaube nicht das du wirklich wolltest das ich es hörte. Denn du hast damals nicht aus Dankbarkeit in meinen Armen geweint. Nein!
Es war tatsächlich die Verzweiflung, die diese Worte so sehr durchtränkte als kämmen sie aus der Verzweiflung selbst. Du hast schon damals geahnt, das wir uns ineinander verlieren würden. Langsam aber sicher den anderen mit
unserem Verlangen unserer Liebe zerstören würden. Und du konntest es nicht verhindern. Damals in diesem Moment nicht, und auch nicht später.
Du hattest damals den Eros-Pakt vorgeschlagen und ich hatte eingewilligt, weil es die einzige Möglichkeit war dir tatsächlich nahe
zu sein.
So lebten wir zwei Monate. In denen wir uns immer tiefer in die Verzweiflung hinein steigerten die uns mehr und mehr erfüllte.
Am Anfang hielten wir und zurück. Kamen heimlich zusammen. Die anderen sollten nichts erfahren. Es ging sie nichts an, was für eine Beziehung zwischen uns bestand. Warum, wenn wir beide im Raum waren die Luft wie elektrisiert
war. Aber es war einfach nicht genug. Damals nicht und auch heute noch nicht. Pakt war Pakt! Und so trieb ich uns beide immer weiter auf den unvermeidlichen Höhepunkt zu. Ich warte auf den Tag der Erlösung. Auf den Tag an
dem du die Worte aussprechen wirst die schon lange in dir darum kämpfen heraus zu kommen. Was wirst du endlich aufgeben um falsche Vorstellungen zu kämpfen? Dir selbst Ketten an zu legen die dich langsam aber sicher
zerfleischen? Und ich muss zusehen. Kann nichts anderes tun als immer und immer wieder auf dich einzureden. Dich immer und immer wieder in mein, inzwischen unser Bett zu zerren und dich über alle Gedanken hinaus zu führen.
Heraus aus dem Kreislauf der Verzweiflung und der Angst. Duo, ich bin bei dir. Hör auf dich zu quälen.
Ich schließe ihn fester in die Arme und er wacht auf. Auf einmal packt mich die inzwischen altbekannte Wut. Ich rolle mich über
ihn, ringe ihn nieder, bis er sich nicht mehr rührt. Nur noch genießt. Ich halte nicht inne bis er aufschreit. Es ist mir egal, ob Quatre und Trowa oder Wufei es hören. Es ist mir egal...
*verbeug* So, das war's. Die Überarbeitete Form von "Eros-Pakt. Ich hoffe sie gefällt euch besser als die erste Form! Ich
bettle um ein Feedy! Ich muss ja wissen ob es überhaupt etwas gebracht hat, es mal zu reposten. Also, sagt mir was ihr davon haltet. [1] Weil viele gefragt ham: Danke, Bastard! ^^ Der Schluß hat mir echt
Schwierigkeiten gemacht. Ich arbeite schon am nächsten Teil, deshalb hatte ich etwas Probleme das Kapitel abzuschließen. Ich hoffe es lässt sich ertragen. Ne? *bettel* Feedy?!
Eure IgraÃnne ab Ayrn
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