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Titel: Zu zweit allein Teil: 1/2 Vorläufersequel zu Eros-Pakt Autor: IgraÃnne ab Ayrn Original/Fanfiction: GW- Fanfiction Warnung: Nichts. Später: (s. EP), OOC, vielleicht ein Mini-bisschen Angst Kommentar: Nach einem Angriff wird Duo schwer verletzt. Heero muss sich allein um ihn kümmern. Pairing: 1+2+1 (SURE!!!!)
Disclaimer: Die gehören mit fei net! Gelle!!! Und isch mach au null Gewinn damit!!! Nur damit ihr's wisst! ABER ICH WILL EIN FEEDY!!!! *droht*
ZU ZWEIT ALLEIN Heero sass gemütlich mit einer Tasse Tee im Wohnzimmer ihres momentanen Unterschlupfes und dachte nach. Die Sonne ging gerade unter und verzauberte die Glasscheiben in schimmernde hauchdünne Schichten aus goldenem Kristall. Ein Zierfenster in der Terrassentür warf ein buntes Farbenspiel auf den weichen Teppich vor dem Sessel in dem Heero in Hemd und Jeans sass, die japanische Porzellantasse mit grünem Tee fest in beiden Händen. [1] Er war tief in Gedanken oder besser gesagt Erinnerungen versunken. Heero erinnerte sich an die Zeit vor dem Eros-Pakt. Ja, um genau zu sein: Kurz bevor der EP geschlossen wurde. Wie es zu dieser verrückten Ansammlung von Zufällen gekommen war die ihn und Duo dorthin gebracht hatten, wo sie jetzt waren. Heero trank einen großen Schluck heißen Tees und dachte an diesen einen Angriff zurück, von dem er heute sicher war, das er der absolute Auslöser für die fortwährende Kette von Ereignissen gewesen war, die sie alle hier her geführt hatten. ..oO@Oo.. Hinter den Gundam-Piloten flog die OZ- Basis mit einem ohrenbetäubendem Knall in die Luft und sofort erschallten um sie herum lautes Geschrei, Befehle, das laute Schnarren von Alarmsirenen. Für Duo und Heero, den Verursachern der Explosion, gab es nur eines: So weit und so schnell wie nur irgend möglich von hier weg zu kommen. Sie rannten aus einem glücklicherweise offen stehendem und im Wirrwarr des Angriffs unbewachtem Tor auf ihre Gundams zu. Heero hatte einen leichten Vorsprung. Hinter sich konnte er Duo hören. Den schnellen Atem seines Teamgefährten. Und dann plötzlich, ein Schuß... ein Schrei... voller Schmerz... und Angst. Heero fuhr herum. Duo! Wie in Zeitlupe sah er, wie die Kugel den Körper seines Kameraden durchdrang. Sah, wie der schwarze Stoff des einfachen Priestergewandes sich Rot färbte. Fast im selben Moment verstarb der Schütze durch eine zielsichere Kugel aus Heeros Pistole. Heero sah in diese riesig erscheinenden kobaltblauen Augen seines Freundes, sah wie sich weiteten, ihn verzweifelt und Hilfe suchend anstarrten. Und dann dieser Mund. Heero sah wie sich Duos Lippen nach dem Schrei um ein einziges gehauchtes Wort formten. Flehend und voller Verzweiflung: "Heero..." Langsam und stumm verklang der Name auf den blutroten Lippen des Deathscythe-Piloten. Die Kobaltaugen schlossen sich unendlich langsam und der Körper des Gundam-Piloten sank langsam zuerst in die Knie, dann ganz zu Boden. Instinktiv sprang Heero vor, fing den Körper auf, lud ihn sich auf den Rücken und rannte weiter, während er mit seiner freien Hand seine Pistole in den Hosenbund zurück steckte. #Heero! Heero, was ist passiert? Was ist mit Duo? Lebt er? # Quatres Stimme erklang aus Heeros Headset. Heero schaltete seine Spracheingabe ein. "#An alle Gundam-Piloten! Gebt mir und Duo Deckung! Und schafft Deathscythe weg! Duo lebt, muss ihn wegschaffen. Übertragung beenden! #" Ein leiser Klick, dann wurde es still für die anderen Gundam-Piloten. Ihnen blieb wohl nichts anderes übrig als auf Heeros Anweisung zu hören. Und sie taten ihre Arbeit gut. Heero schaffte es den schwer verletzten, aber - Gott sei Dank!- lebenden Duo in seinen Gundam Wing zu schaffen, in den Bird-Modus umzuschalten und zu verschwinden ehe irgendjemand, einschließlich Heero wusste wie ihm geschah und sie irgendjemand verfolgen konnte. Noch während er den näheren Umkreis der OZ- Basis verließ arbeitete es in Heeros Gehirn wie in einem Großrechner. Wo sollte er hin? Duo musste versorgt werden und sie mussten ein sicheres Versteck finden. Mit einer Schußwunde konnte man selbst in den heutigen Zeiten nicht so einfach in ein Krankenhaus hinein marschieren und sagen: "Hi, versorgt mal meinen Kumpel." Nein! Das ging einfach nicht! Ihm blieb wohl vorerst nichts anderes übrig als sich selbst um den verletzten Piloten zu kümmern. Und so gab Heero in den Autopiloten die Koordinate eines Unterschlupfes auf der Erde ein, von dem er wusste das er einigermaßen sicher war und besah sich Duo. Er hatte den Jungen im Eifer des Gefechts einfach zwischen seine Knie geschoben, jetzt zog er den Jungen auf seinen Schoß und ignorierte dabei kalt die leisen Laute des Schmerzes die über die roten Lippen des Verletzten kamen. Ohne sich viel mit dem mit Blut getränktem Oberteil des schwarzen Priestergewandes abzugeben, riss Heero Duos Hemd auf. Zum Vorschein kam seidige weiße Haut. In Heero stieg das altbekannte Gefühl der Liebe auf, aber er schob es entschieden aus seinen Gedanken. Die Schußwunde fand er recht schnell. Ein glatter Durchschuß an der Seite. Duo hustete kein Blut, also ging Heero davon aus, dass die Lungen nicht verletzt waren. Die Wunde blutete zwar noch etwas, aber das Blut war hell und floß weniger stark, so dass Heero davon ausgehen konnte, dass der junge Maxwell wirklich einen ganzen Haufen Schutzengel haben musste und dass er es höchstwahrscheinlich überleben würde!! Erleichtert atmete Heero auf und bemerkte erst jetzt, dass er während seiner Inspektion den Atem angehalten hatte. Er zerriß Duos Oberteil vollends und improvisierte daraus einen technischen Notverband. Fürs Erste musste das reichen. Dann fiel ihm etwas ein. Heero fasste unter seinen Pilotensessel und angelte einen einfachen Erste-Hilfe-Kasten hervor. Nach kürzester Zeit (Heero hatte mit dem Verbinden von Wunden schon so seine Erfahrungen gemacht[2]) war Duos Wunde versorgt. Heero hatte die Wunde so gut er das im Moment konnte desinfiziert und mit richtigem Verbandszeug verbunden. Die Wunde blutete noch, allerdings, das wusste Heero, konnte er im Moment nicht mehr sehr viel tun. Er nahm die Wärmedecke aus einem Versteck hinter seinem Sitz, brachte Duo auf seinem Schoß in eine günstige Position und wickelte sie beide in die wärmende Decke. Gerade wollte sich Heero zurücklehnen und damit beginnen seine Muskeln wieder langsam zu entspannen, da bewegte sich Duo! Heero erstarrte. Wachte der junge Pilot etwa auf? Er sah auf ihn hinunter. Duos Gesicht ruhte an seiner Schulter. Der lange Zopf hatte sich halb aufgelöst, eine Strähne hing Duo ins Gesicht. Heero strich sie zärtlich zur Seite. Abermals bewegte sich der junge Amerikaner. Flatternd öffneten sich die Kobaltaugen. "... Heero...?", kam das zaghafte Flüstern. Eine von Duos Händen tauchte aus der Decke auf und wanderte zu Heeros Wange, wo sie kurz verweilte und dann über Heeros verstrubbelte Haarspitzen strich. [3] "Hai!", bejahte der Japaner. Duo schloß wieder die Augen, runzelte sofort darauf die Stirn und krümmte sich zusammen. Fiebrig glitzerten seine Augen als er sie abermals öffnete und Heero ansah. "Es hat mich erwischt, ne?" Heero nickte. "Hast du Schmerzen?", fragte er (und rügte sich gleich darauf in Gedanken. Es war doch klar das Duo Schmerzen hatte!), aber Duo schüttelte den Kopf, obwohl man ihm ansah, dass ihn der Schmerz fast abermals bewusstlos werden ließ. In Heero erwachte der Zorn, eine fremde Gefühlsregung Duo gegenüber. "Lüg' nicht, baka.", knurrte er. "Maske... zerbrochen...", flüsterte Duo noch, dann krümmte er sich wieder mit einem Keuchen zusammen. Seine Hände verkrampften sich in Heeros Tank Shirt. Heero verstand zwar den Kommentar nicht ganz, aber er wusste was er zu tun hatte. Er griff neben sich in den Erste-Hilfe-Kasten und holte eine Anti-Kapsel hervor (so ein Teil wirkt einfach gegen ALLES). [4] Duo lag in einer seiner Armbeugen gebettet an seiner Schulter, mit der freien Hand führte er nun die Medizin-Kapsel an Duos rosigen Mund. Als er damit die weichen Lippen des Kameraden berührte schüttelte dieser entschieden den Kopf. Aber mit Heero konnte man solche Spielchen nun mal nicht spielen. Er ließ die Kapsel in die Handhöhle fallen und packte Duos Kinn. "Mach deinen kleinen frechen Mund auf oder ich sorge persönlich dafür, dass du die Kapsel schluckst." Abermals schüttelte Duo leicht den Kopf und Heero bemerkte wie er versuchte von ihm wegzukommen. Ohne Erfolg natürlich. "Weiche... Perversling... Teufel...!", keuchte Duo. Heero hätte lachen können. Aber da sich Duo offensichtlich nicht so einfach überzeugen ließ musste es eben anders gehen. Und Heero wusste auch schon wie. "Duo?", sprach er seinen Freund ruhig, mit einer kaum zu bemerkenden Drohung in der weichen Stimme, an. "Wenn du die Kapsel jetzt nicht sofort schluckst, dann werde ich etwas tun, was dir garantiert mindestens zehn Ave Maria einbringen würde. Natürlich unter der Voraussetzung das du es beichten würdest." Schwerfällig öffnete Duo wieder seine Augen. Heero konnte die verstohlene Angst in ihnen erkennen. Aber Duo weigerte sich abermals die Medizin zu nehmen. Versuchte aber auch wieder sich aus Heeros Armen zu befreien. Also blieb Heero wohl keine andere Wahl. Er umfing den amerikanischen Piloten fester, presste ihn an sich, bis der sich nicht mehr rühren konnte, legte sich selbst die Kapsel auf die Zunge, packte Duos Kinn, hob es an und presste seine Lippen auf die von Duo. Heero spürte wie Duo ganz nah an seinem Körper zusammenzuckte, spürte die Welle der Erregung, die durch seinen eigenen Körper lief und auf den Amerikaner übersprang. Ja, er liebte den jungen Ami auch wenn der sich entschieden dagegen wehrte. Und das mit Händen und Füßen. Im wörtlichen Sinne. Heero wusste auch, das es nicht wirkliches Desinteresse war, das Duo von einer homosexuellen Beziehung mit ihm abhielt. Viel mehr war es die anerzogene Vorstellung des Amerikaners etwas Unanständiges und Verbotenes zu fühlen, wenn er Erregung verspürte immer wenn er Heero sah oder berühren musste. Von sich aus mied er jetzt schon seit einiger Zeit jeglichen direkteren Kontakt aus Angst davor schließlich doch dem jungen, hübschen und schwulen Japaner zu verfallen. Heero drängte Duos Lippen und schließlich auch die weißen Zähne auseinander. Die Kapsel wechselte ihren Besitzer und im Eifer des Gefechts verschwand sie schließlich in Duos Magen. Als Duo merkte, das ihm die Gegenwehr nichts weiter mehr als zusätzliche Schmerzen einbrachte, ließ er es sein. Er hörte auf, sich gegen Heero zu wehren. Er schaltete total ab, zog seinen Geist vollkommen aus seinem Körper zurück. Denn er wusste eines mit Sicherheit, wenn er das tat, hatte Heero, laut seiner eigenen oft beteuerten Aussage nur noch zwei Möglichkeiten: 1. Er machte einfach weiter und vergewaltigte Duo wirklich. 2. Oder aber, er hörte auf und verlegte das Verführen/Vergewaltigen (je nach dem, wen von den beiden man fragt) auf später. Heero entschied sich für die zweite Variante, genau wie Duo es sich gedacht oder auch erhofft hatte. Für Heero hatte Sex, und vor allem das Erste Mal, eine viel zu hohe Bedeutung, vor allem wenn es um seinen[5] Duo ging, als das er es als Vergewaltigung in einem Gundam-Wing-Cockpit vollzogen hätte. Und so lösten sich die beiden voneinander. Bei Duo wirkte die Kapsel beruhigend schnell und er schlief ein, ohne weitere Schmerzen. Heero lehnte sich mit einem Stöhnen zurück und begann leise vor sich hin zu fluchen um Duo nicht zu wecken. Als sie schließlich den Unterschlupf erreichten, ging die Sonne gerade unter und Duo schlief noch immer. Mit einigen Verrenkungen schaffte es Heero, seinen Rucksack zu packen und mit Duo das Wing-Cockpit zu verlassen. Der Unterschlupf war eine kleine Holzhütte in einem der wenigen dichten Wälder die auf der Erde noch standen. Heero trug Duo auf seinen Armen, den Rucksack auf dem Rücken, zur Tür. Dort stellte er Duo kurz ab um einen altmodischen Schlüssel zu ziehen und die Hütte aufzuschließen. Duo krümmte sich kurz zusammen als er abgestellt wurde und krallte sich wieder in Heeros Shirt. Heero stieß die Tür auf, strich Duo beruhigend über die wirren Haare und trug ihn in die Hütte. Sie gelangten in einen kleinen Flur, mit einem altmodischen braunen Teppich auf dem Boden und vier Kleiderhacken an der Wand. Am Ende des Flures führte eine Türe zur kleinen Küche mit zwei Herdplatten, einem Waschbecken, Arbeitsplatte und einem wackligen Tisch mit zwei Stühlen. Links führte eine schmale Treppen in das zweite Geschoß, darunter war eine Tür zu einem Klo, gegenüber davon ging eine doppelte Schiebetür zum Wohnzimmer. [6] Zu müde, Duo jetzt auch noch die Treppe hoch zutragen trug Heero ihn durch die geöffnete Schiebetür ins Wohnzimmer und legte ihn dort auf dem weichen roten Sofa ab. Duo schlief weiter. Erschöpft ließ Heero sich in den gegenüber stehenden Sessel fallen und schloß die Augen. Er hatte Kopfschmerzen. Aber einschlafen durfte er jetzt leider auch noch nicht. Also raffte er sich auf und setzte sich neben Duo auf das Sofa. Er beugte sich über den Kameraden und küsste ihn sanft auf die Stirn. Duo regte sich, wachte aber nicht auf. Also klopfte ihm Heero vorsichtig auf die bleiche Wange. "Duo, aufwachen.", flüsterte er. "Komm Koi, wach auf." Das wirkte. Duo öffnete die Augen und versuchte Heero hasserfüllt anzusehen aber sein Gesichtsausdruck wirkte eher verzweifelt. "Nenn mich *schwer atmet* nicht so.", keuchte er. Heero ignorierte das. Er richtete sich etwas auf und befreite Duo ganz von dem weißen Hemd. Als der sich von ihm weg drehen wollte hielt er ihn an den Schultern fest und sah ihn fest in die Augen. "Hör zu Duo." Doch Duo wollte nicht hören. Panisch versuchte er den jungen Japaner von sich weg zu schieben. "Hey, Du sollst mir zuhören!" Heero presste Duo mit seinem eigenen Oberkörper wieder in die Polster und nahm sein Kinn fest in die andere Hand. Duo atmete schwer, starrte Heero aus vor Schmerz glasigen Augen panisch an. "Ich werde dir nichts tun. Aber ich muss nach deiner Verletzung sehen. Verstanden, baka?" Duo nickte. "OK, ich lass dich jetzt los. Ich werde dir das Hemd ausziehen und deine Wunde versorgen und du wirst mir sagen wo es dir noch wehtut, OK?" Abermals nickte Duo hektisch. Jetzt ließ er zu, das Heero ihn berührte und das Hemd auszog. Auch als Heero seinen Oberkörper nach weiteren Verletzungen absuchte. Heero versorgte die Wunde neu. Sie hatte sich nicht entzündet und Heero hoffte von ganzem Herzen, das es auch so blieb. Er konnte Duo nicht in ein Krankenhaus bringen. Schließlich richtete Heero sich mit einem Seufzen auf. "Tut dir außer der Wunde sonst noch was weh?" Duo schüttelte den Kopf, aber er zitterte. "Ist dir kalt?" Ein zaghaftes Nicken. "Hast du Hunger?" Diesmal zuckte Duo mit den Schultern. Heero fuhr sich einmal durch die wirren Haare, dann stand er auf. "Bleib hier liegen, ich komm gleich wieder." Duo hatte die Augen schon geschlossen und sein Gesicht von Heero weg gedreht. ‚Er kann es immer noch nicht ertragen mit mir allein zu sein.' dachte Heero während er seinen Rucksack auspackte. Aus einer Kommode im Flur nahm er eine dicke Decke, aus seinem Rucksack angelte er eine reichhaltige Trockensuppe hervor. Er ging in die Küche, setzte Wasser auf und begab sich dann wieder zu Duo ins Wohnzimmer. Er packte den Körper warm in die Decke ein, strich Duo den Pony aus den Augen und begab sich dann in die Küche, wo das Wasser bereits kochte. Er kehrte mit einer großen Schale heißer Suppe zu Duo zurück. Er stellte die Schale kurz auf dem kleinen Couchtisch ab und wandte sich an Duo. "Duo. Essen." Die Kobaltaugen öffneten sich halb, glasiges Blau blitzte auf. ‚Bitte, macht das er schnell wieder gesund wird. Ich weiß nicht was ich mache, wenn ihr ihn mir nehmt.' dachte Heero als er Duo beim Aufrichten half. Nach etwas Überredungskunst und dem hoch heiligen Versprechen nichts zu versuchen ließ sich Duo auf Heeros Schoß ziehen und mit der warmen Suppe füttern. Viel aß er nicht und in Heero stieg die Sorge um seinen Freund. Schließlich schlief der Junge an Heeros Schulter ein, zu erschöpft als das er sich noch gegen den Wing-Piloten hätte wehren können. Heero trank den Rest der Suppe und lehnte sich dann, immer noch mit Duo auf dem Schoß zurück. ‚Oh, Duo. Warum nur wehrst du dich immer noch gegen mich und uns?' Heero konnte nur überlegen. Die letztendliche Antwort konnte ihm dann doch nur Duo selbst geben. Heero ließ sich vorsichtig zur Seite sinken, zog Duo halb auf sich und zog die Decke über sie beide. Zähneputzen musste eben bis morgen warten. Mit schwerem Herzen (und das lag nicht an Duos Körpergewicht) schlief Heero schließlich auch ein. *** Traum/ Rückblende *** "Duo, ich muss mit dir reden." Der Angesprochene fuhr herum. Sein offenes Haar flog wie ein goldener Schleier. "Ja? Was ist?" Heero kniete sich vor Duo, der auf dem Bett sass und sich die Haare gekämmt hatte. Jetzt nahm Heero Duo die Bürste aus der Hand und legte sie auf das Nachtkästchen. "Du weißt was los ist, Duo. Spiel nicht den Unschuldigen." Panik trat in Duos Blick er rückte etwas von Heero weg, aber der legte seine Hände gebietend auf Duos Hüften. Der Amerikaner zuckte zusammen. "Ich weiß nicht wovon du redest!", sagte Duo, seine Stimme wirkte panisch und er versuchte sich von Heeros Händen zu befreien. "Lass mich los, Heero, Bitte." Duo erhob sich, wollte aus dem Zimmer eilen, aber an der Tür wurde er von Heero eingefangen, herum gerissen und Duo spürte Heeros Lippen auf den seinen. Ein halb Wimmern, halb Schrei löste sich von seinen Lippen. Er packte Heeros Hemd und versuchte Heero von sich weg zu ziehen. Schließlich, nachdem er ihn an den Haaren gezogen hatte schaffte es Duo ihre Lippen voneinander zu lösen. Er zog die Schultern ein, versuchte sich von Heero wegzudrehen, die Augen fest aufeinander gepresst, die Hände noch immer in Heero Hemd gekrallt keuchte er, schwer atmend: "Salvator mundi. Salva nos omnes. Kyrie eleison, Christe eleison. Christe eleison-" "Das ist es also." Duo sah verwundert zu Heero auf, immer noch geschockt. "Was?" "Du glaubst es ist verboten. Du denkst die Liebe die du für mich empfindest hat dir der Teufel oder irgend so etwas geschickt." Heero packte ihn an den Schultern und sah ihm so fest die Augen, dass Duo glaubte, er müsse jeden Moment unter dem Blick der eisblauen Augen zerspringen. Sein Atem ging schwerer, er spürte wie sich etwas in ihm aufstaute, das verzweifelt danach schrie heraus gelassen zu werden. "Aber das ist nicht wahr, Duo!", drängte Heero auf ihn ein. "Die Liebe zwischen zwei Männern ist ebenso göttlich wie die Liebe zwischen Mann und Frau oder Frau und Frau." Verzweifelt schüttelte Duo den Kopf. "Nein! Nein! Das ist nicht wahr! Ich liebe dich nicht!" "Ach ja?" Heeros Stimme klang teuflisch und Duo verstummte sah gebannt in das blaue Feuer über ihm. "Dann sag mir was das ist!" Und damit presste Heero ihre Körper wieder aneinander, drückte Duos Zähne auseinander und gab ihm einen atemberaubenden Kuss... Wieder versuchte Duo sich zu wehren, erlag aber schließlich dem Kuss. Verzweifelt sank er in Heeros Armen zusammen. Als Heero Salz schmeckte wich er erschrocken zurück. Duo weinte. Als der Deathscythe-Pilot spürte wie der Wing-Pilot zurückwich stieß er ihn mit der Kraft der Verzweiflung von sich und rannte aus dem Zimmer. Heero sprang auf und folgte Duo. Als sie im Flur waren, verwandelte er sich von dem gewöhnlichen Flur in eine endlos erscheinende Weite aus Finsternis. Duo rannte vor ihm und wie schnell Heero auch rannte ihr Abstand wurde nicht geringer. "Duo!... Duo!...", schrie er immer wieder, jedes andere Wort, jeder andere Gedanke aus seinem Gehirn gelöscht. Dann - ein Schuß! Heero erstarrte. Duo fuhr herum. Er streckte Heero seine Arme entgegen, verzweifelt. "HEERO!" Die Kugel traf Duo. Der junge Amerikaner schloß die Augen, sein Kopf fiel in den Nacken, sein Haar wallte um ihn herum wie Strähnen aus Gold und Silber, sein Gewand mit Blut durchtränkt. "DUO! NEIN!" Heero stürzte vor- [7] ***Traum/ Rückblende*** Mit einem Keuchen erwachte Heero aus dem Traum. Schwer atmend blickte er sich panisch um, bis sein Blick auf einen, im Mondlicht silbern schimmernden Haarschopf fiel, der immer noch auf seiner Schulter ruhte und sich leicht hin und her bewegte. "Na Koi", flüsterte Heero ganz leise. "Du hast wohl auch keine sehr schönen Träume." Sanft strich er Duo über Haar und Schultern. Seltsamerweise beruhigte sich der verletzte Junge dabei. "Duo", seufzte Heero und ließ den Kopf wieder in die Kissen sinken. Es war ehrlich zum verzweifeln. Warum wehrte sich der junge Ami so gegen die Liebe zu Heero? Er hatte irgendwann aufgehört sich diese Frage zu stellen, jedes Mal wenn er das tat überkam ihn die Sehnsucht nach einer neuen Mission mit der er sich ablenken konnte und manchmal wünschte er sich gar, der Krieg würde niemals aufhören. Heero drehte den Kopf und sah aus dem Fenster. Über ihnen am dunklen Nachthimmel konnte er vereinzelte Sterne wahrnehmen. Auf den Kolonien gab es keine Sterne. Manchmal vermisste er das. Er musste an Duos Worte denken. "Die Sterne erinnern mich an das Glitzern in den Augen der Menschen die ich liebe." [8] ‚Denkst du auch manchmal an mich, wenn du in den Sternenhimmel schaust?' Heero wandte sich ab. Er hasste diese Melancholie. Mehr als alles andere. Über den Gedanken an Sterne und Duo schlief er wieder ein. Traumlos verstrich der Rest dieser unruhigen begonnenen Nacht. Am nächsten Morgen erwachte Heero schon früh. Und zwar durch einen kräftigen Tritt in die Leistengegend. "AU! DUO!", schrie er und fuhr hoch. Oder versuchte es zumindest. Aber weit kam er nicht, denn noch immer lag Duo auf seiner Brust. Heero ließ sich zurück fallen. "Verdammt!", knurrte er und drängte das Adrenalin zurück, das sich bei dem ungewollten Tritt von Duo in seinen Adern ausgebreitet hatte. Er beruhigte seinen Atem und sah dann zu Duo. Der junge Amerikaner wand sich in Heeros Armen hin und her. Er war verschwitzt und sein Gesicht zeigte blanke Furcht und Entsetzen. "K'so!", fluchte Heero abermals. Er schob Duo etwas von sich damit er sich aufrichten konnte und arrangierte es so, das Duo in seine Schoß lag. Dann tätschelte er vorsichtig Duos Wange. "He, Kleiner! Wach auf! Du hast nur einen Traum! Duo!" Mit einem Ruck öffnete Duo seine Augen und starrte Heero aus fiebrig glänzenden Augen an. Heero verkniff sich weitere Beschimpfungen. Er legte eine Hand auf Duos Stirn nur um sie sofort wieder erschrocken zurück zu ziehen. Sein Freund brannte wie Feuer. Er zitterte stark und kalter Schweiß floß in kleinen Bächen über den bebenden Körper. "Kalt...", keuchte Duo und presste seine Lippen aufeinander um das stetige Klappern seiner Zähne zu unterbinden. Trotzdem hörte Heero es unterdrückt klappern und ihm wurde klar, das es Duos Zähne waren, die dieses Geräusch verursachten. Der Junge unter ihm hatte Fieber. Der Schüttelfrost schüttelte ihn wie ein Erdbeben. In Heero stieg ernsthafte Sorge auf. Instinktiv warf er die Decke einfach auf den Boden, packte Duo und trug in nach oben in das kleine Bad. Er versuchte das Zittern, Keuchen und die Hitze des Körpers in seinen Armen zu ignorieren, während er Duo nach oben trug. Im Bad angekommen, legte er den stummen Körper einfach so wie er war in die Badewanne, schnappte sich die Brause, drehte das Wasser auf kalt und duschte Duo eiskalt ab. Er ignorierte den erschrockenen Schrei den Duo von sich kam, als der erste Schwall eiskalten Wasser über seinen noch bekleideten Körper traf. Dann wartete er eine Weile, schaltete das Wasser ab, schnappte sich ein großes Handtuch und hüllte den jetzt stillen Duo darin ein. Dann hob er ihn hoch und trug ihn in das angrenzende Schlafzimmer. Dort angekommen legte er den Amerikaner auf das große Doppelbett und begann ihm systematisch und vollkommen frei von jeglicher Emotion (er hatte selbst nicht geglaubt das jemals hin zu bekommen) die Kleider vom Leib zu reißen. Die verschwitzten und nassen Kleider landeten kurzerhand neben dem Bett auf dem Boden. Frei von allen störenden Faktoren wurde Heeros Computergehirn sofort klar was falsch gelaufen war. Die Kugel war noch immer in Duos Seite! Offenbar war die Kugel an einer Rippe abgeprallt und zersplittert. Der eine Teil hatte Duos Körper wieder verlassen, der andere steckte noch immer in dem Körper seines Liebsten. Wenn er seinen Kameraden retten wollte, dann musste er diese Hälfte Kugel irgendwie aus Duo herausholen. Die Infektion zu stoppen würde dann vielleicht auch kein Ding der Unmöglichkeit mehr sein. Aber die Kugel zu holen... Das konnte Duos Leben kosten. Heero sah auf seinen Kameraden und gleichzeitig seine große Liebe herab. Wie tot lag Duo in dem großen Bett. "Kleiner amerikanischer Bastard!", fluchte Heero auf japanisch und das Schlucken fiel ihm auf einmal erstaunlich schwer. "Ich hatte nicht vor dich so in mein Bett zu kriegen. Was machst du den auch nur für einen Scheiß!" Heero krallte beide Hände neben Duo in das Bettlaken um sie nicht stattdessen in das weiche, heiße, aber verletzliche Fleisch des Amerikaners zu jagen. "Bastard! Sag ich! Warum?! Warum zwingst du mich solche Sachen zu tun?! Dir weh zu tun! Um dein Leben kämpfen zu müssen! Reicht es nicht wenn ich um deine Liebe kämpfe?! Nein, es muss sofort auch noch dein ganzes beschissenes Leben sein, das mir mehr bedeutet als mein eigenes!!" Langsam knickten Heeros Arme ein und seine Lippen näherten sich denen von Duos. Einen Millimeter von der süßen Verheißung entfernt flüsterte er: "Bastard! Ich lass dich nicht sterben!!" OWARI ^¤^
Na, irgendwelche Kommentare, Morddrohungen, Danksagungen (Gibt's so was??? °_) oder auch einfach nur eure Meinung? Der nächste Teil kann etwas dauern, FB zum animieren wären also echt lieb. Der Grund warum es etwas länger dauern könnte ist dass ich nun mal kein Medizin studiert hab und deshalb nicht so genau weiß wie genau man eine Kugel aus einem Körper holt. [9] Na ja, ich hoffe ich hab recht bald die rettende Eingebung damit ihr auch ja nicht zu lange warten müsst. *knuddel* Bye, eure IgraÃnne Hier füge ich jetzt die Kommentare meiner "Lektorin" Lapis-chan an, weil ich sie persönlich sehr erhebend fand! Danke Lapis-chan!! [1](*schwärm* das muss toll aussehen... *sich das vorstellt*...) [2](kann man wohl sagen...^^) [3](kawaiiiiiiiii!!) [4](cool, so was könnte man hier auch mal gebrauchen...^^) [5](süüüüß^^) [6] (find ich gut, dass du die Räumlichkeiten so schön beschreibst... das ist nämlich eine Schwäche von mir, ich tu das fast nie und wenn, dann nicht so schön ausführlich...^^) [7](Wow!! Das war genial!) [8] (schöner Satz!) [9](schaust du keine Krimis oder so?? Da wird das manchmal gezeigt^^) |
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